{"id":33848,"date":"2016-06-17T09:02:00","date_gmt":"2016-06-17T07:02:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33848"},"modified":"2024-08-21T23:03:45","modified_gmt":"2024-08-21T21:03:45","slug":"die-soziale-abgrenzung-nach-unten-ist-ein-ganz-zentraler-punkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33848","title":{"rendered":"\u201eDie soziale Abgrenzung nach unten ist ein ganz zentraler Punkt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ein Interview mit <strong>Sebastian Chwala<\/strong> &uuml;ber die Politik der Rechten sowie &uuml;ber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der deutschen AfD und dem franz&ouml;sischen Front National. Chwala ist Sozialwissenschaftler. Im Herbst 2015 erschien von ihm bei PapyRossa eine Analyse der Programmatik, Geschichte und W&auml;hlerschaft des Front National. Das Interview f&uuml;hrte <strong>Patrick Schreiner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_8425\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33848-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160617_Soziale_Abgrenzung_nach_unten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160617_Soziale_Abgrenzung_nach_unten_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160617_Soziale_Abgrenzung_nach_unten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160617_Soziale_Abgrenzung_nach_unten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33848-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160617_Soziale_Abgrenzung_nach_unten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160617_Soziale_Abgrenzung_nach_unten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Sie haben sich in Ihrem Buch mit der Programmatik und der W&auml;hlerschaft des extrem rechten franz&ouml;sischen Front National befasst. Von wem wird der FN denn gew&auml;hlt, und was macht die Partei programmatisch, um diese Menschen f&uuml;r sich zu gewinnen?<\/strong><\/p><p>Es existiert nicht das eine soziale Millieu oder die spezielle Berufsgruppe, von der man sagen k&ouml;nnte, sie w&auml;re ausschlie&szlig;lich oder &uuml;berwiegend f&uuml;r den Erfolg des Front National verantwortlich. Tats&auml;chlich spricht der FN eine breite Gruppe von W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern an. Sowohl Arbeiter als auch Angestellte und Kleinunternehmer w&auml;hlen die Partei. Entgegen der Vermutung, dass vor allem &auml;ltere Menschen und Rentner sich in dem eher sozialkonservativen Programm wiederfinden, ist die W&auml;hlerschaft eher jung und erwerbst&auml;tig. Auch Erwerbslose finden sich dort. Diese Gruppe geht aber eher selten zur Wahl. Seine W&auml;hler versucht der FN vor allen Dingen mit zwei Themen zu binden: mit einem offenen anti-muslimischen Rassismus und mit der Ablehnung der Europ&auml;ischen Union. Gleichzeitig positioniert sich der FN als starker Interessenvertreter des Kleinunternehmertums, welches eine zentrale Rolle in der nationalen Reindustrialisierungsstrategie der Partei spielen soll. Bemerkenswert ist, dass die FN- Programmatik Ver&auml;nderungen erfahren hat. Nicht in den Kernaussagen, aber im Ton. Heutzutage kommt ein FN-Papier viel massentauglicher und ohne aggressive Sprache daher. Noch vor 20 oder 30 Jahren war das anders gewesen. <\/p><p><strong>Sehen Sie in der W&auml;hlerschaft Parallelen zur deutschen AfD?<\/strong><\/p><p>Aber ja, der hohe Anteil von Arbeitern und Erwerbslosen l&auml;sst darauf schlie&szlig;en. Auch die r&auml;umliche Verteilung ist &auml;hnlich. Sowohl AfD als auch FN erzielen hohe Wahlergebnisse in eher weniger urban gepr&auml;gten R&auml;umen. In den Innenst&auml;dten sind die Ergebnisse eher unterdurchschnittlich. Eine Ausnahme bilden die alten Industrieviertel, wo gerade die AfD punkten konnte. Allerdings ist hier die Wahlbeteiligung deutlich unterdurchschnittlich, weshalb sich die Frage stellt, ob die &bdquo;Rechtspopulisten&ldquo; wirklich unter den dort lebenden erwerbslosen Industriearbeitern punkten k&ouml;nnen. F&uuml;r Frankreich deutet sich n&auml;mlich eher an, dass der Strukturwandel dieser Regionen f&uuml;r den wachsenden Einfluss des FN verantwortlich sein k&ouml;nnte. Alte Arbeitermilleus, die einst den Gro&szlig;teil der Besch&auml;ftigten ausgemacht hatten, verschwinden und werden &bdquo;ersetzt&ldquo; durch eine neue aufstiegsorientierte (Fach-) Arbeiterklasse. Die politische Desillusionierung der alten, marginalisierten Arbeitergruppen f&uuml;hrt zur Wahlenthaltung, die neuen Facharbeitergruppen, durchdrungen vom Wunsch sozial aufzusteigen, gehen dagegen w&auml;hlen und w&auml;hlen rechts oder rechstextrem. Ich bin nicht der Meinung, dass die sozial und &ouml;konomisch abgeh&auml;ngten Millieus die zentrale Gruppe sind, die den Erfolg des FN erkl&auml;ren k&ouml;nnen, auch wenn es rechtsaffine Erwerbslosenmillieus gibt. Deren Beweggr&uuml;nde m&uuml;ssten genauer untersucht werden. Es gibt aber Hinweise, dass eine rechte Sozialisation schon im Elternhaus erfolgte. <\/p><p><strong>Auch bei AfD- und PEGIDA-Anh&auml;ngern scheinen sowohl der Bildungsstatus als auch der sozio&ouml;konomische Status relativ hoch zu sein, wenn man Umfragen glaubt. Die abgeh&auml;ngten Milieus, um Ihren Begriff zu verwenden, finden sich dort jedenfalls nur unterdurchschnittlich. Damit scheiden einfache Erkl&auml;rungen ebenso aus wie einfache Antworten. Die politische Reaktion auf AfD, FN und Co. kann damit wohl nicht einfach darin bestehen, Prekarisierung zu bek&auml;mpfen und mehr soziale Sicherheit zu schaffen. Was aber dann?<\/strong><\/p><p>Das stimmt. Viele der Argumentationsmuster und Bilder, mit denen alle diese Parteien und Bewegungen punkten, sind im Bewusstsein vieler Menschen bereits vorhanden &ndash; in Form von Vorurteilen gegen&uuml;ber anderen Menschen, die &bdquo;fremd&ldquo; erscheinen, sei es durch Herkunft oder Klassenzugeh&ouml;rigkeit. Diese Vorurteile f&uuml;hren nicht selten zu den rassistischen und sozialdarwinistischen Denkmustern, die aktuell um sich greifen. Es m&uuml;ssten also Stereotype und &Auml;ngste abgebaut werden, etwa durch eine engere gegenseitige Durchdringung der Lebenswelten. Das kann durch Vereine und Kulturprojekte geschehen, in denen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenkommen, aber auch durch die Aufhebung der r&auml;umlichen Segregierungsprozesse im Rahmen einer &ouml;ffentlich gesteuerten Wohnungspolitik. Gleichzeitig m&uuml;ssten politische Akteure vor Ort sein, die kritisches Bewusstsein wecken und die Deckungsgleichheit der &ouml;konomischen Interessenlagen von Arbeitern und Angestellten vermitteln. Auch wenn sie &ouml;ffentlich den Nationalismus der &bdquo;Rechtspopulisten&ldquo; als &ouml;konomisch gef&auml;hrlich brandmarken, sehen es die herrschenden Eliten doch gerne, dass Rassismus und das Betonen einer nationalen Produktionsgemeinschaft &agrave; la FN als Rechtfertigung f&uuml;r die Ausgrenzung von Fremden und weiteren Sozialabbau dient und letztlich Solidarit&auml;t verhindert. <\/p><p><strong>Ist die Annahme eines stillen Einverst&auml;ndnisses zwischen herrschenden Eliten und Rechtspopulisten nicht etwas weit hergeholt? Immerhin erscheint es glaubhaft, dass zumindest in Deutschland das exportorientierte Kapital wenig Interesse an Protektionismus und Nationalismus hat; &auml;hnliches d&uuml;rfte f&uuml;r die ihm nahestehende Politik gelten.<\/strong><\/p><p>Mir scheint es eher, dass der derzeitige Erfolg des Rechtspopulismus auf einem Bruch zwischen Fraktionen aus dem oberen und dem unteren B&uuml;rgertum beruht. Die Eliten wollen national regulierte Sozial- und Wirtschaftsstrukturen sprengen, um neuen Spielraum f&uuml;r die Steigerung der Profitraten zu erlangen. Das gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r die Migrationsfrage. Schlie&szlig;lich kann Zuwanderung auch zur Senkung von L&ouml;hnen f&uuml;hren. Eine Vorstellung, die f&uuml;r die Mittelklasse, die bisher von den Regulierungsmechanismen profitierte, eine existenzielle Bedrohung darstellt. Deshalb wollen die Rechtspopulisten ja auch den &bdquo;Status quo ante&ldquo; wieder herstellen. Und deshalb  bezichtigen sie die herrschenden Parteien, allzu sehr den Interessen der &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; nachgegeben zu haben, w&auml;hrend dagegen die Interessen des hart arbeitenden Familienvaters, der sich und seiner Familie wenigstens einen bescheidenen Wohlstand erm&ouml;glicht hat, missachtet werden.<\/p><p><strong>In Umfragen zeigt sich immer wieder, dass soziale Themen und Probleme f&uuml;r die AfD-W&auml;hlerschaft eine hohe Priorit&auml;t haben. Ist dies beim FN &auml;hnlich?<\/strong><\/p><p>Ja, sowohl deutsche AfD- als auch franz&ouml;sische FN-W&auml;hler messen sozialer Ungleichheit und auch &ouml;konomischer Prekarit&auml;t gro&szlig;e Bedeutung zu. Allerdings herrschen unter den Anh&auml;ngern des deutschen und franz&ouml;sischen Rechtspopulismus andere Erkl&auml;rungsmuster vor, als sie sozialliberale oder links orientierte Menschen gewohnt sind. Anh&auml;nger rechter Denkstr&ouml;mungen gehen von der Ungleichheit als legitimer Triebfeder gesellschaftlicher Prozesse aus. Demzufolge sind in ihren Augen die Verlierer der st&auml;ndig zunehmenden Konkurrenzk&auml;mpfe um Arbeit und um eine gesicherte Existenz schlicht und ergreifend selbst schuld. Ausgleichsmechanismen zwischen &bdquo;Starken&ldquo; und &bdquo;Schwachen&ldquo; lehnen die &bdquo;Sieger&ldquo; ab, da sie diese f&uuml;r eine Alimentierung von Leistungsverweigerern halten. Gerade f&uuml;r Sympathisanten der Rechten aus der unteren Mittelklasse, die sehr viel Wert darauf legen, es &bdquo;geschafft&ldquo; zu haben (eigene Immobilie, sicherer Arbeitsplatz&hellip;), die ihr Leben somit &uuml;ber materiellen Erfolg definieren, ist die soziale Abgrenzung nach unten ein ganz zentraler Punkt. Deshalb dienen nicht nur Muslime als Feindbilder, sondern auch franz&ouml;sische Marginalisierte. <\/p><p><strong>Wie passt das ideologisch zusammen: Einerseits soziale Themen f&uuml;r wichtig zu halten, andererseits soziale Ungleichheit f&uuml;r richtig?<\/strong><\/p><p>Die Frage der &bdquo;Leistungsgerechtigkeit&ldquo; steht im Mittelpunkt. Mir scheint es evident, dass derzeit in weiten Teilen der Bev&ouml;lkerung eine reale Ablehnung der Eliten und der Gro&szlig;konzerne vorhanden ist. Das wachsende Auseinanderklaffen der Einkommensschere wird sehr wohl wahrgenommen und kritisiert. Dass die wirtschaftlichen Eliten im Zusammenspiel mit der Politik einen wesentlichen Teil der Finanzierung der Sozial- und Gesundheitssysteme abgew&auml;lzt haben, schafft auch nicht unbedingt gro&szlig;e Zustimmung. Es ist in Teilen der Mittel- und der oberen Fraktionen der Arbeiterklasse der Eindruck entstanden, Zahlmeister der Nationen zu sein, w&auml;hrend das Versprechen des Neoliberalismus, mehr und mehr die individuelle Eigenvorsorge an die Stelle des umverteilenden Sozialstaates treten zu lassen, f&uuml;r viele Haushalte in einer Sackgasse geendet ist. Das ist ein klarer Bruch mit dem Gerechtigkeitsempfinden der Mittelklasse. Nicht umsonst argumentiert der FN zu Gunsten der &bdquo;Leistungstr&auml;ger&ldquo; und zu Gunsten des Privateigentums.<\/p><p><strong>Mit Blick auf die Programmatik von AfD und FN: Welcher Zusammenhang besteht zwischen sozialen Themen auf der einen Seite und der Ausgrenzung von Migrantinnen und Migranten auf der anderen?<\/strong><\/p><p>Der oft erfolgreiche Versuch, die migrantischen Milieus zu S&uuml;ndenb&ouml;cken f&uuml;r die eine Vielzahl wahrgenommener Krisen zu erkl&auml;ren. So meint der Front National, man k&ouml;nne allein durch den Kampf gegen Migration 40 Millionen Euro einsparen. Die Zahlen sind v&ouml;llig aus der Luft gegriffen. Allerdings kann der FN auf diese Weise begr&uuml;nden, wie angeblich weiter Steuern f&uuml;r Unternehmen und Wohlhabende gesenkt werden k&ouml;nnen und der Sozialstaat f&uuml;r die &bdquo;Leistungswilligen&ldquo; dennoch finanzierbar bleibt. Schlie&szlig;t man die &bdquo;Fremden&ldquo; aus, so verschwinde zus&auml;tzlich auch die illegitime Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, ein nationaler Kapitalismus mit fairen Spielregeln w&uuml;rde wieder die Regel werden. Gepr&auml;gt durch eine wettbewerbsorientierte &bdquo;Sozialpartnerschaft&ldquo; zwischen Besch&auml;ftigten und Unternehmern. Kein Wort findet sich hingegen zum Mindestlohn oder zu den sozialen Rechten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.<\/p><p>Tendenziell aber spricht man in der neuen Rechten nur ungern von solchen materiellen Dingen. Vorzugsweise f&uuml;hrt man eine Debatte um Identit&auml;t, die durch Zuwanderer gef&auml;hrdet sei, besonders durch Muslime. Sie dienten angeblich als f&uuml;nfte Kolonne des politischen und intellektuellen Establishment, um die schweigende Mehrheit der wei&szlig;en Franzosen, und implizit den FN, von der Macht fernzuhalten. Gerade das Umfeld des FN pflegt die These vom &bdquo;Gro&szlig;en Austausch&ldquo;, die der Schriftsteller Renaud Camus popul&auml;r gemacht hat. Danach w&uuml;rden die ethnisch wei&szlig;en Franzosen und ihre &bdquo;Kultur&ldquo; Schritt f&uuml;r Schritt durch den Islam ersetzt. Somit gehen die &Ouml;ffnung der Grenzen und der damit einhergehende Kosmopolitismus Hand in Hand mit dem Verlust der eigenen &bdquo;Heimat&ldquo;. Diese Angst tritt neben die &ouml;konomische Existenzangst vor dem Hintergrund des zunehmend transnationalen Charakters der Volkswirtschaften. Die nationalstaatlich regulierten &Ouml;konomien, die in der Nachkriegszeit Vollbesch&auml;ftigung erm&ouml;glicht hatten, werden so mystifiziert. Gleichzeitig erlebt man in Frankreich, dass etliche (neu)rechte Philosophen vom &bdquo;Dorf&ldquo; als Gegensatz zur multikulturellen Stadt schw&auml;rmen. Hier, wo noch traditionelle Lebens- und Arbeitsverh&auml;ltnisse herrschten und die ethnische Homogenit&auml;t der &bdquo;Wei&szlig;en&ldquo; bestimmend sei, sei die Zukunft Frankreichs zu finden. Es tr&auml;umen die Autoren sogar das agrarische Frankreich des 19. Jahrhunderts wieder herbei. &Auml;hnliche Debatten &uuml;ber den Verfall und Niedergang der deutschen Kultur sehe ich Umfeld von Bj&ouml;rn H&ouml;cke, Alexander Gauland und anderen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/f089b1470e99484c92d92a9de61017e7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview mit <strong>Sebastian Chwala<\/strong> &uuml;ber die Politik der Rechten sowie &uuml;ber Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der deutschen AfD und dem franz&ouml;sischen Front National. Chwala ist Sozialwissenschaftler. Im Herbst 2015 erschien von ihm bei PapyRossa eine Analyse der Programmatik, Geschichte und W&auml;hlerschaft des Front National. 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