{"id":33861,"date":"2016-06-17T16:23:04","date_gmt":"2016-06-17T14:23:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861"},"modified":"2016-06-17T16:23:04","modified_gmt":"2016-06-17T14:23:04","slug":"hinweise-des-tages-ii-252","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h01\">Angst vor dem Brexit: Die Briten brauchen keine Bratwurst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h02\">Innenminister mit Matheschw&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h03\">&bdquo;Dort ist faschistisches Potenzial&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h04\">Polizeipr&auml;sident gibt Politik Mitschuld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h05\">Noam Chomsky &uuml;ber die drohenden Gefahren f&uuml;r die Menschheit im 21. Jahrhundert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h06\">Bulgaria refuses to join NATO Black Sea fleet against Russia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h07\">Rekord-Gagen f&uuml;r Reden: Deutsche Bank &uuml;berweist Millionenbetrag an Clintons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h08\">Steuertricks von Konzernen: Sch&auml;uble gegen alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h09\">Die Konjunktur in der EU &ndash; Stagnation bei gro&szlig;en globalen Risiken &ndash; Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h10\">Fahrt in die Dumping-H&ouml;lle der Plattform-&Ouml;konomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h11\">Dorothea Siems: Demografie vs. Automatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h12\">Krise im Bahnvorstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h13\">Zweckb&uuml;ndnis Warschau &ndash; Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h14\">Umfragedesaster: Trump st&uuml;rzt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h15\">&bdquo;Aber die lassen dich einfach nicht normal leben.&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h16\">Lassen sich Anschl&auml;ge aus Online-Aktivit&auml;ten vorhersagen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h17\">Schmutziger Unfug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h18\">&bdquo;Talkgast mit meisten Falschaussagen&ldquo;: Petrys &bdquo;Pinocchiopresse&ldquo;-Vorwurf und eine Untersuchung mit Macken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angst vor dem Brexit: Die Briten brauchen keine Bratwurst<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble umwirbt Gro&szlig;britannien als marktwirtschaftlichen Verb&uuml;ndeten &ndash; gegen die Schluderer im S&uuml;den. Dabei treibt die Briten gerade deutsche Lehrmeisterei aus der EU.<br>\nJe n&auml;her das gro&szlig;e Referendum r&uuml;ckt, desto bizarrer wirken die Versuche, das Vereinte K&ouml;nigreich noch einmal zu umwerben. Der Verband der jungen Unternehmer verteilt in London Bratw&uuml;rste, um &ldquo;symbolisch&rdquo; zu zeigen, was die Briten verlieren, wenn sie aus der Europ&auml;ischen Union austreten. Als g&auml;be es k&uuml;nftig ein Verkaufsverbot von Bratwurst f&uuml;r Briten. Aber wer wei&szlig;.<br>\nEtwas weniger irre wirkt der Ansatz, die Freunde von der Insel mit dem Lob umzustimmen, sie seien doch so gute Verb&uuml;ndete, wenn es um marktwirtschaftliche L&ouml;sungen gehe. Wie das unser Finanzminister formuliert hat. Das ist zumindest eine originelle Wahrnehmung. Au&szlig;er Gro&szlig;britannien selbst gibt es ja kaum ein Land, das seit Ausbruch der Finanzkrise so, na, britisch pragmatisch mit dem Mantra marktwirtschaftlicher Stabilit&auml;tstreue umgeht. Und damit auch nicht so furchtbar schlecht f&auml;hrt. Da kann deutsche Lehrmeisterei leicht zum PR-Desaster werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/brexit-briten-brauchen-keine-bratwurst-kolumne-a-1098026.html\">Thomas Fricke auf SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Innenminister mit Matheschw&auml;che<\/strong><br>\nDer Bundesinnenminister macht mit unbelegten Zahlen Stimmung gegen Fl&uuml;chtlinge. Kann er nicht rechnen oder l&uuml;gt er? (&hellip;)<br>\nEr unterrichtet, wie seine KabinettskollegInnen auch, die &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber seine Arbeit.<br>\nDiese Unterrichtungen jedoch sind es, die zunehmend in die Kritik geraten. So erkl&auml;rte de Maizi&egrave;re im vergangenen Jahr, dass sich &bdquo;30 Prozent&ldquo; der Asylsuchenden mit gef&auml;lschten Papieren als Syrer ausg&auml;ben. Dass es f&uuml;r diese Behauptung keinerlei Zahlenbasis gab und gibt, st&ouml;rt den Minister nicht. Bei 100.000 Pr&uuml;fungen wurden lediglich 412 F&auml;lschungen entdeckt, also weniger als ein halbes Prozent und damit signifikant weniger als besagte 30.<br>\nWieviele der gef&auml;lschten Papiere Syrern geh&ouml;rten, die damit den Verlust ihrer P&auml;sse ersetzen mussten, ist da noch nicht einmal eingerechnet. Die Zahl 30 aber ist in der Welt und hilft sicher nicht, &Auml;ngste und Vorbehalte in der Bev&ouml;lkerung abzubauen. Rechtspopulisten und Nazis werden sich f&uuml;r die Vorlage bedanken. (&hellip;)<br>\nDer MDR untersuchte nun eine weitere Behauptung des Ministers: &bdquo;Es kann nicht sein, dass 70 Prozent der M&auml;nner unter 40 Jahren vor einer Abschiebung f&uuml;r krank und nicht transportf&auml;hig erkl&auml;rt werden&ldquo;, so de Maizi&egrave;re &uuml;ber die Ursache eines R&uuml;ckstaus bei der Entfernung von ausreisepflichtigen abgelehnten Asylbewerbern.<br>\nDas Bundesinnenministerium konnte dem Fernsehsender auf Nachfrage keine Statistik &uuml;ber die Zahl &auml;rztlicher Atteste bei drohenden Abschiebungen vorlegen &ndash; weil es keine Statistik gibt. Zitat MDR: &bdquo;Die Zahl &sbquo;70 Prozent&lsquo; hat sich der Bundesinnenminister offenbar ausgedacht.&ldquo;<br>\nWie aber kommt der Bundesinnenminister auf diese 70 Prozent? Hat er sie gew&auml;hlt, weil sie zusammen mit den 30 Prozent &bdquo;falscher Syrer&ldquo; eine runde 100 ergeben?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/De-Maiziere-gegen-Gefluechtete\/!5314251\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf unterstellte Erkrankungen durch de Maizi&egrave;re hingweisen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h09\">Fl&uuml;chtlinge sind de Maizi&egrave;re zu krank<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Fragw&uuml;rdige Zahlen &ndash; Das &auml;rztliche Attest als Rettung vor der Abschiebung?<\/strong><br>\nSind &Auml;rzte im Umgang mit Fl&uuml;chtlingen nicht hart genug? Stellen sie zu fr&uuml;h Atteste aus, die Abschiebungen verhindern? Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re hat jetzt in einem Zeitungsinterview diese Fragen aufgeworfen. Zitat: &ldquo;Es kann nicht sein, dass 70 Prozent der M&auml;nner unter 40 Jahren vor einer Abschiebung f&uuml;r krank und nicht transportf&auml;hig erkl&auml;rt werden.&rdquo; Eine Zahl &uuml;ber Fl&uuml;chtlinge, ein Vorwurf an &Auml;rzte und viele Fragen. Was ist dran am Vorwurf des Innenministers?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/inland\/aerztliche-atteste-fluechtlinge-abschiebung-100.html\">MDR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Dort ist faschistisches Potenzial&ldquo;<\/strong><br>\nManifest rechtsextreme Einstellungen nehmen insgesamt zwar nicht zu, aber die Extremisten sind gewaltbereiter geworden. Der Verfasser der neuen Mitte-Studie Oliver Decker spricht im Interview von der Sehnsucht nach einer starken F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeit.<br>\nDie Mitte der deutschen Bev&ouml;lkerung ist radikaler eingestellt und gespaltener als noch vor zwei Jahren. Das ergab die j&uuml;ngste Leipziger &bdquo;Mitte&ldquo;-Studie von Oliver Decker und Elmar Br&auml;hler von der Universit&auml;t Leipzig. Jeder f&uuml;nfte sei laut Studie bereit, Gewalt zur Durchsetzung der eigenen Interessen anzuwenden.<br>\nDie Langzeitstudie erhebt alle zwei Jahre seit 2002 die Einstellungen der deutschen Bev&ouml;lkerung zu einer rechtsautorit&auml;ren Diktatur, Ausl&auml;nderfeindlichkeit allgemein, zu Antisemitismus, Sozialdarwinismus und Chauvinismus sowie zur Verharmlosung des Nationalsozialismus.<br>\nBefragt wurden insgesamt 2420 Menschen. Davon 1917 im Westen und 503 Osten. Demnach gelten 22,7 Prozent aller Ostdeutschen als ausl&auml;nderfeindlich und 19,8 Prozent aller Westdeutschen. Die Unterschiede zwischen Ost und West sind laut Studie eher gering. W&auml;hrend im Osten eher Haltungen wie &bdquo;Bef&uuml;rwortung einer Diktatur&ldquo; sowie &bdquo;Sozialdarwinismus&ldquo; im Vordergrund stehen, sind es im Westen. &bdquo;Verharmlosung des Nationalsozialismus&ldquo; und &bdquo;Antisemitismus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/rechtsextremismus-es-gibt-einen-extremismus-der-mitte\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Polizeipr&auml;sident gibt Politik Mitschuld<\/strong><br>\nLeipzigs Polizeipr&auml;sident Bernd Merbitz hat die Politik f&uuml;r den Hass und die Gewalt gegen Fl&uuml;chtlinge in Deutschland mitverantwortlich gemacht. Ma&szlig;gebliche Politiker h&auml;tte die &Auml;ngste der Bev&ouml;lkerung ernst nehmen m&uuml;ssen, sagte Merbitz dem Magazin &bdquo;Focus&ldquo; vom Samstag laut einer Vorabmeldung. Er sprach erneut von einer &bdquo;Pogromstimmung&ldquo; gegen Zuwanderer. &Auml;hnlich hatte sich Merbitz bereits zum Jahresbeginn ge&auml;u&szlig;ert.<br>\n&bdquo;Die Politik h&auml;tte anders auf Pegida reagieren und die Sorgen der Menschen in Bezug auf Fl&uuml;chtlinge ernst nehmen m&uuml;ssen&ldquo;, sagte der Polizeipr&auml;sident, der sich seit langem gegen Rechtsextremismus engagiert. Dies sei vers&auml;umt worden. &bdquo;Die Folgen sind jetzt zu sehen &ndash; aus Furcht und Angst wurden Hass und Gewalt&ldquo;, kritisierte Merbitz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/gewalt-gegen-fluechtlinge-polizeipraesident-gibt-politik-mitschuld-,1472596,34381926.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Noam Chomsky &uuml;ber die drohenden Gefahren f&uuml;r die Menschheit im 21. Jahrhundert<\/strong><br>\nIn diesem acTVism Munich Interview mit dem MIT-Professor, Anarchisten, Philosophen und renommierten Linguisten Noam Chomsky, sprechen wir &uuml;ber die drohenden Gefahren f&uuml;r die Menscheit und &uuml;ber verf&uuml;gbare Verhinderungsmechanismen der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nWas sind die drohenden Gefahren f&uuml;r die Menscheit?<br>\nWie warscheinlich ist ein nuklearer Krieg?<br>\nWelche Rolle spielt der Neoliberalismus bez&uuml;glich der drohenden Gefahren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.actvism.org\/news\/noam-chomsky-dangers-humanity\/\">acTVism Munich<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bulgaria refuses to join NATO Black Sea fleet against Russia<\/strong><br>\nBulgaria has refused to take part in a joint &lsquo;common NATO&rsquo; fleet of Romania Ukraine and Turkey, aimed at deterring Russia in the Black Sea, the Bulgarian Prime Minister Boyko Borissov announced today (16 June).<br>\nThe Bulgarian Prime Minister said that he had refused the proposal for such a fleet made by Romanian President Klaus Iohannis over his visit today. Bulgaria, Romania and Turkey are NATO members, while Ukraine wants to join the naval alliance.<br>\n&ldquo;Our country will not become part of the Black Sea fleet being prepared against Russia&rdquo;, Borissov said. He added that this didn&rsquo;t prevent his country&rsquo;s navy from conducting common exercises with Romania &ldquo;every day&rdquo;. [&hellip;] &ldquo;I want to see in the Black Sea sailing ships, yachts, tourists, love and peace,&rdquo; Borissov said.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.com\/section\/global-europe\/news\/bulgaria-refuses-to-join-nato-black-sea-fleet-against-russia\/?nl_ref=15095364\">Euractiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das Nato-Mitglied Bulgarien steht zwischen den Machtbl&ouml;cken. Traditionell gibt es gute Beziehungen mit Russland, das auch wichtigster Energielieferant ist. F&uuml;r die russischen Pl&auml;ne einer South-Stream-Ergaspipeline war Bulgarien ein wichtiges Transitland, bis die bulgarische Regierung auf massiven Druck der USA aus dem Projekt <a href=\"http:\/\/www.broeckers.com\/2014\/12\/01\/armes-europa-south-stream-versiegt\/\">ausstieg<\/a>. Derzeit liegen die Pipeline-Planungen auf Eis. Wenn der bulgarische Ministerpr&auml;sident als Nato-Partner der USA nun verk&uuml;ndet, er wolle keine Kriegsflotte im Schwarzen Meer unterst&uuml;tzen, so ist das eine bedeutsame Aussage. Auch Deutschland steht, wenn auch auf andere Weise, zwischen den USA und Russland und verf&uuml;gt &uuml;ber einen gewissen Entscheidungsspielraum, gerade auch, was die Teilnahmen an Nato-Man&ouml;vern und milit&auml;rischen Planspielen angeht, die sich gegen Russland wenden. Der bulgarische Ministerpr&auml;sident spricht nun offen aus, dass solche Planspiele direkt zu einem milit&auml;rischen Konflikt f&uuml;hren k&ouml;nnen, man aber am Schwarzen Meer in Frieden leben wolle.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rekord-Gagen f&uuml;r Reden: Deutsche Bank &uuml;berweist Millionenbetrag an Clintons<\/strong><br>\nDas Gesch&auml;ft mit Reden der Clintons vor Bankern sorgt im US-Wahlkampf f&uuml;r Diskussionen. Nach SPIEGEL-Informationen zahlte kein deutsches Unternehmen so &uuml;ppige Honorare wie die Deutsche Bank.<br>\nKein anderes deutsches Unternehmen hat in der Vergangenheit so aggressiv um die Gunst des Ehepaars Clinton geworben wie die Deutsche Bank. Seit dem Jahr 2005 zahlte das Geldhaus der designierten Pr&auml;sidentschaftskandidatin Hillary und dem ehemaligen Pr&auml;sidenten Bill 1,25 Millionen Dollar f&uuml;r Reden vor Vorst&auml;nden, Managern und Kunden. So steht es in der Steuererkl&auml;rung der Clintons.<br>\nDie Deutsche Bank best&auml;tigt die Zahlen, m&ouml;chte sie aber nicht kommentieren. Zuletzt kassierte Hillary Clinton im Oktober 2014 f&uuml;r einen Auftritt bei der Deutschen Bank in New York 260.000 Dollar, ein halbes Jahr sp&auml;ter gab sie ihre Kandidatur f&uuml;r die US-Pr&auml;sidentschaft bekannt. Dabei &uuml;berwies die Deutsche Bank &ndash; wie auch eine Reihe amerikanischer Geldinstitute und Konzerne &ndash; die Vertragshonorare auf Privatkonten der Clintons.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bank-zahlte-am-meisten-fuer-clinton-reden-a-1098180.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuertricks von Konzernen: Sch&auml;uble gegen alle<\/strong><br>\nIm Kampf gegen die Steuertricks von Gro&szlig;konzernen feilschen die EU-Finanzminister um sch&auml;rfere Regeln. Wolfgang Sch&auml;uble steht dabei laut internen Protokollen ziemlich allein da &ndash; oft als Bremser.<br>\n Konzernchefs lieben Umverteilung &ndash; zumindest wenn es um die Minderung ihrer Steuerschuld geht.<br>\nUnternehmen wie Google Chart zeigen, Facebook Chart zeigen oder Amazon Chart zeigen verteilten ihre Gewinne in der Vergangenheit so auf mehrere L&auml;nder, dass sie am Ende nur minimale Steuern zahlten. Solche Praktiken will die EU k&uuml;nftig mit einem Ma&szlig;nahmenpaket verhindern, &uuml;ber das die Finanzminister am Freitag beraten.<br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) pr&auml;sentiert sich gern als Vorreiter im Kampf gegen Steuertricks &ndash; zuletzt etwa mit einem Vorsto&szlig; zu Firmenregistern. Doch in entscheidenden Punkten versucht er, die geplante Transparenz zu begrenzen. Das zeigen Verhandlungsprotokolle der Bundesregierung, die SPIEGEL ONLINE vorliegen. Das Ministerium wollte sich mit Verweis auf ihre Vertraulichkeit nicht dazu &auml;u&szlig;ern.<br>\nDen Protokollen zufolge bem&uuml;hte sich Deutschland um eine Einschr&auml;nkung des sogenannten Country-by-Country-Reporting. Es sieht vor, dass multinationale Konzerne wichtige Kennzahlen gegen&uuml;ber dem Fiskus k&uuml;nftig f&uuml;r jedes Land einzeln angeben. Das soll Tricks wie bei Google oder Amazon verhindern, die ihre Gewinne &uuml;ber Tochterunternehmen in Europa verteilten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/steuertricks-schaeuble-a-1098030.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Konjunktur in der EU &ndash; Stagnation bei gro&szlig;en globalen Risiken &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Konjunktur verharrt im sechsten Jahr im Stagnationsmodus. Angesichts weltweiter Rezessionstendenzen ist eine europ&auml;ische Wirtschaftspolitik, die auf Nichtstun setzt, gemeingef&auml;hrlich.<br>\nDie Zeichen der Konjunktur stehen weltweit auf Sturm. Nachdem die amerikanische Zentralbank gerade wegen akuter Schw&auml;che der US-Wirtschaft darauf verzichtet hat, die lang angek&uuml;ndigte Leitzinserh&ouml;hung vorzunehmen, sollte auch der letzte begreifen, dass das Thema der Stunde eine globale Abschw&auml;chung der wirtschaftlichen Entwicklung ist. Und in der Tat, selbst die gr&ouml;&szlig;ten Jubler (wie die FAZ) scheinen zu ahnen, dass die sch&ouml;ne heile Welt des &bdquo;uns geht es ja gut&ldquo; sich nicht mehr verkaufen l&auml;sst. Dass man dann auf die Alterung als Grund f&uuml;r die globale Schw&auml;che kommt, ist allerdings so l&auml;cherlich, dass wir schon wieder ein &bdquo;Genial daneben&ldquo; machen m&uuml;ssten. Doch zur Wirtschaftspolitik in Teil 2 mehr.<br>\nDeutschland h&auml;lt sich im Moment noch &uuml;ber Wasser, doch was hei&szlig;t das schon, wenn der Wasserpegel dauernd steigt. Die Auftragseing&auml;nge in der Industrie (Abbildung 1) verharren insgesamt immer noch auf dem Niveau von 2013 und nicht &uuml;ber dem von 2011. Dabei sind die Auftr&auml;ge aus dem Inland noch schw&auml;cher als die aus dem Ausland. In den Zeiten, als es noch ernsthafte konjunkturelle Analysen gab, h&auml;tte man einer Wirtschaftspolitik, die so etwas zustande bringt, ein verheerendes Zeugnis ausgestellt. Nicht so heute: Von Monat zu Monat vertr&ouml;stet man sich damit, dass es nun bald aufw&auml;rts gehen m&uuml;sse und schweigt, wenn das nicht der Fall ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/die-konjunktur-europa-stagnation-bei-grossen-globalen-risiken-teil-1\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fahrt in die Dumping-H&ouml;lle der Plattform-&Ouml;konomie<\/strong><br>\nIn der Internet-&Ouml;konomie wird die Unternehmung durch die Plattform verdr&auml;ngt. Damit br&ouml;ckelt ein zentrales Fundament des Sozialstaates und der Marktwirtschaft. Die EU-Kommission verkennt die Brisanz dieser Entwicklung.<br>\nZun&auml;chst ein Blick zur&uuml;ck: Die Jagd war nicht gut ausgefallen. Deshalb waren die J&auml;ger froh, unterwegs noch ein paar Beeren und Wurzeln sammeln zu k&ouml;nnen. Doch das kam nicht gut an. Bei der R&uuml;ckkehr ins Dorf hatten die Sammlerinnen ihre Transparente schon aufgespannt. &bdquo;H&auml;nde weg von unseren Jobs&ldquo; stand da. Oder: &bdquo;Sammelverbot f&uuml;r J&auml;ger! Sofort!&ldquo;<br>\nHeute ist diese Fiktion Realit&auml;t. Weil die B&uuml;rolisten dank Uber auf dem Heimweg noch ein bisschen Taxi spielen k&ouml;nnen, streiken die Taxifahrer. &bdquo;H&auml;nde weg von unseren Jobs.&ldquo; Der Unterschied? Damals hatten die J&auml;ger und Sammler sozusagen eine gemeinsame Kasse. Es a&szlig;en alle aus demselben Topf. Man war eine solidarische Sippe mit klaren Verteilungsregeln. Niemand musste seine Anspr&uuml;che mit dem Mittel des Streiks anmelden.<br>\nDann kam das Geld, die Familien und Sippenbande lockerte sich, damit wurde eine Arbeitsteilung m&ouml;glich, die weit &uuml;ber J&auml;ger, Sammler und Medizinmann hinausging. Mit der Spezialisierung machte man sich aber in extremem Ma&szlig;e vom Markt (von anonymen anderen) abh&auml;ngig. Jede konjunkturelle Flaute, jede Ver&auml;nderung der Konsumgewohnheiten, jeder neue Konkurrent konnte Existenzen zerst&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/fahrt-in-die-dumping-hoelle-der-plattform-oekonomie\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dorothea Siems: Demografie vs. Automatisierung<\/strong><br>\nUnser Leser J.Z. schreibt uns:\n<p><em>Dorothea Siems schrieb in der Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo; zun&auml;chst einen Artikel zum Thema Automatisierung:<\/em><\/p>\n<p>&ldquo;In Deutschlands Unternehmen tut sich eine wachsende Kluft auf. W&auml;hrend das Management erwartet, dass sich infolge der zunehmenden Automatisierung und Vernetzung die Berufswelt von Grund auf &auml;ndert, f&uuml;hlen sich die meisten Besch&auml;ftigten von dem Wandel &uuml;berhaupt nicht betroffen. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Dabei wird gerade die Arbeiterebene die gravierendsten Ver&auml;nderungen erleben&rdquo;, sagte K&ouml;cher. Schlie&szlig;lich prognostizieren Experten, dass bis zu 50 Prozent der heutigen Jobs infolge der Digitalisierung in Gefahr sind und ganze Berufsgruppen keine Zukunft mehr haben. (&hellip;)<br>\nDoch sind es gerade die Routinearbeiten, die dank des technologischen Fortschritts unter starken Rationalisierungsdruck geraten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article155856693\/Deutsche-Arbeiter-unterschaetzen-die-digitale-Revolution.html\">Die WELT<\/a><\/p>\n<p><em>um kurz darauf einen Beitrag zur Demografie nachzulegen:<\/em><\/p>\n<p>&ldquo;Noch gr&ouml;&szlig;er w&auml;re der positive Effekt, wenn ab 2030 das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt w&uuml;rde, der Gesetzgeber also eine &ldquo;Rente 67+&rdquo; beschlie&szlig;t. Bis 2040 w&uuml;rde sich die Altersgrenze dann um sieben Monate nach hinten verschieben. (&hellip;)<br>\nDie Belastung der Jungen wird noch gr&ouml;&szlig;er, wenn sich das Renteneintrittsalter in den n&auml;chsten Jahren nicht wie vorgesehen weiter nach hinten verschiebt. Falls auch die geburtenstarken Jahrg&auml;nge der Babyboomer schon mit 64 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden, m&uuml;ssen die Beitragszahler die Kosten der steigenden Lebenserwartung ganz alleine tragen. (&hellip;)<br>\nUmgekehrt hilft eine sp&auml;te Rente nicht nur der Rentenversicherung. Angesichts des drohenden Fachkr&auml;ftemangels werden die &Auml;lteren dringend in den Betrieben gebraucht. Bei der &ldquo;Rente mit 67+&rdquo; g&auml;be es 2040 rund 700.000 Besch&auml;ftigte und damit Beitragszahler mehr in Deutschland.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/wirtschaft\/article156201493\/Rente-mit-67-ist-auch-keine-Loesung.html\">Die WELT<\/a><\/p>\n<p><em>Wenngleich beide Themen gro&szlig;e Pr&auml;senz in den Medien aufweisen, werden sie jedoch nur selten miteinander auf sinnvolle Weise verkn&uuml;pft. Den Vogel schie&szlig;t in diesem Zusammenhang jedoch Frau Siems ab. Binnen 14 Tagen verfasst sie sowohl zur Automatisierung als auch zur Alterung der Gesellschaft einen Artikel, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass die L&ouml;sungen beider Probleme sehr wohl ineinandergreifen k&ouml;nnen. Schlimmer noch, sie kommt zu diametral entgegengesetzten Res&uuml;mees: hier drohen in einer dynamischen Wirtschaft Massenentlassungen und dort kommt es, nun aber im Gedankenmodell einer station&auml;ren Wirtschaft, zum Fachkr&auml;ftemangel! Ja was denn nun? Tats&auml;chlich leben wir in einer dynamischen Vorfinanzierungswirtschaft mit stetigen Produktivit&auml;tszuw&auml;chsen, die zuk&uuml;nftig, aufgrund der Automatisierungs-immanenten Rationalisierungen, auch wieder h&ouml;her ausfallen k&ouml;nnten. &ldquo;Wir&rdquo; werden also mit weniger menschlichen Arbeitsstunden einen h&ouml;heren Produktoutput generieren k&ouml;nnen. Damit k&ouml;nnte eine &auml;lter werdende Gesellschaft doch eigentlich prima leben. Mit einer weiter zunehmenden Arbeitsteilung und einer besseren Ausbildung zuk&uuml;nftiger Generationen gibt es nat&uuml;rlich auch Effekte, die einer zu starken Arbeitskr&auml;ftefreisetzung entgegenwirken. Dazu m&uuml;sste man sich nat&uuml;rlich von dem Milchm&auml;dchensparen verabschieden, dass zuk&uuml;nftig weniger Sch&uuml;ler auch weniger Lehrer und weniger Schulen ben&ouml;tigen, denn die zuk&uuml;nftigen Arbeitskr&auml;fte m&uuml;ssen nat&uuml;rlich in die Lage versetzt werden, den dann anspruchsvolleren Kapitalstock auch bedienen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p>Simpel formuliert, besteht die wirtschaftspolitische Herausforderung der Zukunft in Deutschland darin, eine wachsende G&uuml;termenge unter einer schrumpfenden Bev&ouml;lkerung zu verteilen.<\/p>\n<p>Andere L&auml;nder beneiden uns um diese Probleme.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Krise im Bahnvorstand<\/strong><br>\nAufsichtsratssitzungen gro&szlig;er Konzerne im Rahmen der &raquo;Mitbestimmungskultur&laquo; laufen in der Regel nach Plan ab. Management, Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite stimmen sich vorher in einem Prozess des &raquo;Gebens und Nehmens&laquo; ab. So wird das Votum zur Formalie. Bei der j&uuml;ngsten Sitzung des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn AG (DB), die am sp&auml;ten Mittwoch nachmittag zu Ende ging, lief offensichtlich nicht alles nach Plan. Darauf lassen vertrauliche Informationen und die Verlautbarungen von Bahnvorstand sowie der DGB-Gewerkschaft EVG schlie&szlig;en.<br>\nDie Sitzung war &uuml;berschattet von der aktuellen Meldung, wonach Vorstandsmitglied Volker Kefer nach Ablauf seines Vertrags im September 2017 seinen Hut nehmen wird. Kefer, zust&auml;ndig f&uuml;r die Bereiche Infrastruktur, Dienstleistungen und Technik, war in den jahrelangen Auseinandersetzungen um das Bau- und Immobilienprojekt &raquo;Stuttgart 21&laquo; Gesicht und treibende Kraft der DB. Sein f&uuml;r viele Beobachter &uuml;berraschender Verzicht auf eine Vertragsverl&auml;ngerung d&uuml;rfte nicht freiwillig zustande gekommen sein. Schlie&szlig;lich hat &raquo;Stuttgart 21&laquo; auch in den vergangenen Wochen erneut negative Schlagzeilen geliefert. Die Baukosten steigen weiter, die Fertigstellung verz&ouml;gert sich voraussichtlich um mindestens zwei Jahre bis 2023.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-17\/036.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zweckb&uuml;ndnis Warschau &ndash; Berlin<\/strong><br>\nZwischen der BRD und Polen klingt in den letzten Monaten das Schweigen lauter als das, was geredet wird. Die Kanzlerin, sonst nie um ein Statement zur Menschenrechtslage in Uigurien und anderen entlegenen Themen verlegen, h&auml;lt sich mit Stellungnahmen zur Demontage von Rechtsstaat und Gewaltenteilung in Polen durch die PiS-Regierung zur&uuml;ck und hat offenbar dasselbe auch dem Rest ihres Kabinetts verordnet. Man will, so verk&uuml;nden regierungsnahe Stimmen in Berlin, den reizbaren &ouml;stlichen Nachbarn nicht irritieren.<br>\nAuch auf der Gegenseite blieben die von der PiS zu erwartenden antideutschen Spr&uuml;che aus, jedenfalls was die aktuellen Regierungsmitglieder angeht. Kein Vergleich zur vorherigen PiS-Regierung zwischen 2005 und 2007, als der damalige Staatspr&auml;sident Lech Kaczynski &ouml;ffentlich erkl&auml;rte, er kenne von Deutschland nur die Herrentoilette auf dem Frankfurter Flughafen und das reiche ihm auch. Sein heute noch lebender Bruder Jaroslaw spielt zwar gelegentlich die antideutsche Karte, aber er hat kein Regierungsamt und ist insofern frei, ohne diplomatische R&uuml;cksichten und Konsequenzen zu polemisieren. Auf der offiziellen Seite hingegen wird &ndash; f&uuml;r polnische Verh&auml;ltnisse &ndash; geradezu S&uuml;&szlig;holz geraspelt. Europaminister Michal Kaminski etwa erkl&auml;rte vor einigen Wochen in einem Interview, die Bundesrepublik sei Polens wichtigster Partner, und das solle so bleiben. Au&szlig;enminister Witold Waszczykowski nutzte schon vor Monaten die Bild, um dem deutschen und internationalen Publikum die gegen die PiS demonstrierenden Polen als eine Horde wildgewordener Multikultis, Radfahrer und Vegetarier darzustellen. Dass das fern der Realit&auml;t ist, &auml;ndert nichts an der Tatsache, dass der Minister es erforderlich fand, dies gegen&uuml;ber einem deutschen &raquo;Leitmedium&laquo; zu behaupten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-17\/012.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Umfragedesaster: Trump st&uuml;rzt ab<\/strong><br>\nIn vier Wochen soll Donald Trump zum Kandidaten der US-Republikaner gekr&ouml;nt werden. Doch seine Umfragewerte sinken dramatisch. In seiner Partei herrscht Panik. Vier Alarmsignale. [&hellip;]<br>\nAber momentan will in der Partei niemand feiern. Der Grund: Trumps Zahlen sind desastr&ouml;s. Drei gro&szlig;e Erhebungen sind in dieser Woche erschienen, allesamt hatten sie schlechte Nachrichten f&uuml;r den Milliard&auml;r. Laut &ldquo;Bloomberg&rdquo; liegt Trump derzeit zw&ouml;lf Prozentpunkte hinter Hillary Clinton. Laut Reuters sind es neun Punkte, laut CBS News sind es sechs Punkte. In allen aktuellen Umfragen bleibt Trump unterhalb von 40 Prozent Zustimmung. Ein erstaunlicher Absturz: Nachdem Trump sich vor sechs Wochen die Nominierung sicherte, lag er in fast allen Erhebungen entweder gleichauf mit Clinton oder sogar vor ihr.<br>\nAber die Kopf-an-Kopf-Frage ist nur bedingt aussagekr&auml;ftig. Wie schlecht es um den Republikaner steht, zeigen erst die Details. Trumps Imageprobleme haben sich massiv versch&auml;rft. Einer Erhebung der &ldquo;Washington Post&rdquo; zufolge haben inzwischen 70 Prozent der W&auml;hler ein negatives Bild von Trump &ndash; der h&ouml;chste f&uuml;r ihn gemessene Wert der vergangenen zw&ouml;lf Monate und gleich zehn Punkte schlechter als vor vier Wochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/donald-trump-stuerzt-in-umfragen-ab-analyse-ueber-die-gruende-a-1098077.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Kopf-an-Kopf-Frage ist nicht nur &bdquo;nur bedingt aussagekr&auml;ftig&ldquo;, sondern ziemlich irrelevant. In den USA z&auml;hlen die Wahlm&auml;nnerstimmen in den einzelnen Staaten. So ist beispielsweise aller Erfahrung nach vollkommen egal, wie die genauen Umfragen in den bev&ouml;lkerungsreichen Staaten New York, New Jersey, Louisiana und Texas ausgehen &ndash; die ersten beiden Staaten w&auml;hlen traditionell demokratisch, die letzten beiden Staaten republikanisch. Interessant sind im US-Wahlsystem vor allem die sog. Swing-States, wie z.B. Florida, Iowa, Nevada und Ohio. Nichtsdestotrotz ist der Stimmungsumschwung in der Tat signifikant aber auch nicht sonderlich &uuml;berraschend.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160617_hdt2.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160617_hdt2_s.png\" alt=\"Trump st&uuml;rzt ab\" title=\"Trump st&uuml;rzt ab\"><\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Aber die lassen dich einfach nicht normal leben.&ldquo;<\/strong><br>\nSeit sieben Jahren lebten Sami Bekir und Azbije Kamberovik mit ihren acht Kindern in Deutschland. Nun wurde die schwerkranke Mutter mit den drei j&uuml;ngsten Kindern abgeschoben. An dem Fall wird das Schicksal vieler Roma-Familien in Deutschland nach den Asylrechtsversch&auml;rfungen deutlich.<br>\nVor drei Wochen waren alle noch beisammen in ihrer Wohnung im s&auml;chsischen Riesa: Sami Bekir, seine Frau Azbije Kamberovik, die acht Kinder. Am 25.5. um zwei Uhr nachts kam die Polizei. Sie nahmen die Frau mit, dazu die drei j&uuml;ngsten Kinder zwischen zwei und sieben Jahren. Abschiebung nach Mazedonien. Von Riesa mit dem Auto nach Berlin, weiter mit dem Flugzeug &ndash; zuerst nach Wien, dann nach Skopje.<br>\nSami Bekir wollte von den Beamten wissen, warum nur ein Teil der Familie abgeschoben werde. &bdquo;Sie telefonierten kurz und sagten: Bekir, pack deine Sachen, um 13.30 Uhr nehmen wir dich und die anderen Kinder mit&ldquo;. Sp&auml;ter wird sich herausstellen: Die Fluggesellschaft Austrian Airlines wollte nicht die gesamte Familie auf einmal mitnehmen, deshalb die Aufteilung auf zwei Fl&uuml;ge.<br>\nJetzt sitzt Sami Bekir in einem Plastikstuhl, in seiner rechten Hand qualmt eine Zigarette. &bdquo;Meine Frau h&auml;tte tot sein k&ouml;nnen&ldquo;, sagt er. Er spricht ruhig und klar, nur sein rechtes Bein wippt konstant auf und ab. Sami Bekirs Blick ist starr, Selbstbewusstsein spricht aus den Augen des 37-J&auml;hrigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/06\/17\/familientrennung-bei-nacht-aber-die-lassen-dich-einfach-nicht-normal-leben\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Lassen sich Anschl&auml;ge aus Online-Aktivit&auml;ten vorhersagen?<\/strong><br>\nWissenschaftler haben einen Ansatz mit einem mathematischen Modell aus der Physik entwickelt, um das Verhalten von Pro-IS-Gruppen auf Sozialen Netzwerken zu analysieren<br>\nSp&auml;testens seit den Boston-Attent&auml;tern, dem Anschlag auf die Schwulenbar in Orlando oder die T&ouml;tung eines franz&ouml;sischen Polizisten und seiner Freundin in deren Haus wurde klar, dass die von der al-Qaida-Fraktion AQAP &uuml;bernommene Strategie des Islamischen Staats aufgegangen ist. Es reichen Aufrufe &uuml;ber das Internet, Anschl&auml;ge irgendwo auf der Welt zu begehen, und willige, zum Tod entschlossene T&auml;ter, die sich schnell zum Islamischen Staat und seinem selbst ernannten Kalifen bekennen, um einen kaum mehr zu verhindernden Terrorismus auszul&ouml;sen.<br>\nWeil es keine direkten Verbindungen mit Terrorzellen gibt und die lebensm&uuml;den Sympathisanten relativ spontan selbst ausgedachte Anschl&auml;ge auf wenig oder gar nicht gesch&uuml;tzte soft targets aushecken, um sich und m&ouml;glichst viele andere Menschen in den Tod zu rei&szlig;en, werden Geheimdienste und Sicherheitsbeh&ouml;rden trotz umfassender &Uuml;berwachung ausgebremst. Neil Johnson, ein Physiker der University of Miami, hat mit seinem Team nun versucht, ob und wie sich dennoch solche Terrorakte von &ldquo;einsamen W&ouml;lfen&rdquo; aus Daten &uuml;ber die Online-Unterst&uuml;tzung des IS vorhersagen lassen k&ouml;nnten und daf&uuml;r ein mathematisches Modell entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48560\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Schmutziger Unfug<\/strong><br>\nMan muss Michael Kretschmer nicht kennen. Kretschmer ist Vater, evangelischer Christ und in der CDU. Dort wirkt er als Generalsekret&auml;r in Sachsen, wo er seine Aufgaben erf&uuml;llt, so gut er eben kann. Aber wie Kretschmer im Streit um die angeblichen sicheren Herkunftsstaaten Marokko, Tunesien und Algerien seine Gegner diffamiert, verdient es, zitiert zu werden.<br>\nDie Gr&uuml;nen m&uuml;ssten sich entscheiden, sagt er. &bdquo;Wollen sie Anwalt der Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung sein oder derjenigen Menschen, die nicht hierher geh&ouml;ren.&ldquo; Ach, so ist das. Wer auf die deutsche Verfassung hinweist, spricht also gegen die Mehrheit der Deutschen? Es ist wirklich bemerkenswert, wie argumentfrei CDU und CSU gute Argumente gegen ein schlechtes Gesetz abqualifizieren. Ach was, es ist widerlich.<br>\nKretschmer ist mit seinem Nonsens ja nicht allein. &bdquo;Eine Ablehnung w&auml;re pure, sinnlose Ideologie&ldquo;, sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re. Die Gr&uuml;nen machten sich &bdquo;zum Gehilfen f&uuml;r massenhaften Asylmissbrauch&ldquo;, sagt CSU-Generalsekret&auml;r Andreas Scheuer. Die zweifelnden Gr&uuml;nen seien &bdquo;die besten Wahlkampfhelfer der AfD&ldquo;, sagt FDP-Chef Christian Lindner. Nat&uuml;rlich ist das alles gro&szlig;er Quatsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Sichere-Herkunftsstaaten\/!5314059\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch wenn die SPD hier nicht einmal erw&auml;hnt wird, sie wirkt mit bei diesem &ldquo;schmutzigen Unfug&rdquo;. <a href=\"http:\/\/www.donaukurier.de\/nachrichten\/topnews\/Deutschland-Fluechtlinge-Bundesrat-Parlament-Parteien-SPD-Gruene-nachrichtentext-Druck-auf-Gruene-waechst-vor-Bundesratsabstimmung-ueber-sichere-Herkunftslaender;art154776,3229329\">Zu lesen war k&uuml;rzlich u.a.<\/a>:<br>\n&ldquo;SPD-Chef Sigmar Gabriel drang ebenfalls auf eine Zustimmung der L&auml;nderkammer. &ldquo;Nat&uuml;rlich hoffe ich, dass auch der Bundesrat dem Gesetz zustimmt&rdquo;, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er betonte, die Einstufung als sichere Herkunftsl&auml;nder bedeute nicht, dass das Recht auf Asyl f&uuml;r Menschen aus den drei Staaten wegfalle. &ldquo;Nur m&uuml;ssen die Betroffenen belegen, dass sie wirklich politisch verfolgt werden&rdquo;, sagte der Vize-Kanzler.&rdquo;<br>\nDamit m&ouml;chte Herr Gabriel wohl staatstragend wirken. Tats&auml;chlich stellt er damit sich und seine Partei gegen die Schw&auml;chsten auf, denn: Sie sollen nun &ldquo;belegen, dass sie wirklich politisch verfolgt werden&rdquo;. Dabei d&uuml;rfte auch ihm bekannt sein, dass das eben nicht immer einfach ist. M&ouml;chte Herr Gabriel daf&uuml;r mitverantwortlich sein, wenn Leute zur&uuml;ck geschickt werden und dann dort misshandelt werden &ndash; falls nicht noch Schlimmeres passieren sollte?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Talkgast mit meisten Falschaussagen&ldquo;: Petrys &bdquo;Pinocchiopresse&ldquo;-Vorwurf und eine Untersuchung mit Macken<\/strong><br>\nDie K&ouml;lner Journalistenschule wollte &uuml;berpr&uuml;fen, wie genau es Deutschlands Spitzenpolitiker mit der Wahrheit nehmen und hat dazu deren Aussagen in den vier gro&szlig;en TV-Talkshows &uuml;berpr&uuml;ft. Heraus kam: Frauke Petry ist Spitzenreiterin im negativen Sinne. Prompt kritisierte sie handwerkliche Fehler der &ldquo;Pinocchiopresse&rdquo;. Tats&auml;chlich weist die Recherche M&auml;ngel auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/06\/17\/talkgast-mit-meisten-falschaussagen-petrys-pinocchiopresse-vorwurf-und-eine-untersuchung-mit-macken\/\">Meedia<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33861","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33861"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33861\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33864,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33861\/revisions\/33864"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}