{"id":33866,"date":"2016-06-20T08:40:21","date_gmt":"2016-06-20T06:40:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866"},"modified":"2016-06-20T08:40:21","modified_gmt":"2016-06-20T06:40:21","slug":"hinweise-des-tages-2648","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h01\">Steinmeier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h02\">Cyber-Attacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h03\">Wei&szlig;buch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h04\">Jo Cox<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h05\">De Maizi&egrave;re kann Vorwurf gegen &Auml;rzte nicht belegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h06\">Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h07\">Abstimmung im Galopp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h08\">Eingestellt, herumgesessen, entlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h09\">Neue EU-Verwarnung gegen Deutschland wegen Mindestlohns f&uuml;r ausl&auml;ndische Lkw-Fahrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h10\">KenFM im Gespr&auml;ch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralit&auml;t?)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h11\">NSU: Zentrale Rolle eines V-Manns bleibt &bdquo;komplett geheim&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h12\">Rente: Keine Versch&auml;rfung bei Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h13\">Philippinen: US-Pr&auml;senz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h14\">Rechtspopulismus: Gabriel wirft Merkel Entkernung der Union vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h15\">So heckt Merkel Deals mit ihrer Nebenregierung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h16\">AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h17\">Freie Knechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h18\">Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft verleiht Preis an Vision&auml;re<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steinmeier<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steinmeier kritisiert Nato-Man&ouml;ver: &ldquo;S&auml;belrasseln und Kriegsgeheul&rdquo;<\/strong><br>\nMehr Dialog und Kooperation mit Russland &ndash; das fordert Bundesau&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; (BamS). Die Nato-Man&ouml;ver in Osteuropa hat er scharf kritisiert: &ldquo;Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes S&auml;belrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen&rdquo;, sagte er dem Blatt laut einer Vorabmeldung. (&hellip;)<br>\nSteinmeier positionierte sich nun klar gegen die Milit&auml;r&uuml;bungen nahe der russischen Grenze und nannte es &ldquo;fatal&rdquo;, den Blick auf das Milit&auml;rische zu verengen und in einer Abschreckungspolitik das Heil zu suchen. &ldquo;Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des B&uuml;ndnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt&rdquo;, sagte er der BamS. &ldquo;Wir sind gut beraten, keine Vorw&auml;nde f&uuml;r eine neue, alte Konfrontation frei Haus zu liefern.&rdquo;<br>\nDie Geschichte lehre, dass neben dem gemeinsamen Willen zur Verteidigungsbereitschaft auch immer die Bereitschaft zum Dialog und Kooperationsangebote geben m&uuml;sse, so der Au&szlig;enminister: &ldquo;Und deswegen m&uuml;ssen wir mit unseren Partnern auch wieder verst&auml;rkt &uuml;ber den Nutzen von Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle f&uuml;r die Sicherheit in Europa sprechen.&rdquo;<br>\nMan habe ein Interesse daran, Russland in eine internationale Verantwortungspartnerschaft einzubinden, sagte er. &ldquo;Die Verhinderung einer iranischen Atombombe, der Kampf gegen radikalen Islamismus im Nahen Osten oder die Stabilisierung libyscher Staatlichkeit sind daf&uuml;r aktuelle Beispiele&rdquo;, so Steinmeier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/frank-walter-steinmeier-kritisiert-nato-manoever-in-osteuropa-a-1098360.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Merkt auch Herr Steinmeier endlich, was f&uuml;r ein Schaden durch den Konflikt mit Russland entstanden ist und weiter geschehen k&ouml;nnte? Geh&ouml;rt Frau von der Leyen, die die NATO-Man&ouml;ver unterst&uuml;tzt hat, nicht derselben Regierung an wie er? Hat Herr Steinmeier nicht an den Russland-Sanktionen mitgewirkt? Erinnert er sich noch an ein Europa als Friedensprojekt &ndash; oder an die sicherheits- und wirtschaftspolitischen Vorschl&auml;ge durch Pr&auml;sident Putin?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das Steinmeier die richtigen Worte gew&auml;hlt hat, zeigt sich vor allem durch die panischen und &uuml;beraus boshaften Reaktionen der konservativen und transatlantischen Medien &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hatte Putin Geburtstag?<\/strong><br>\nDie scharfe Kritik des deutschen Au&szlig;enministers an der Nato stellt die Tatsachen auf den Kopf. Sie k&ouml;nnte den Kreml in seinem Glauben best&auml;rken, der Westen neige zum Appeasement. Ist die SPD schon so verzweifelt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/steinmeiers-kriegsgeheul-hatte-putin-geburtstag-14296192.html\">Berthold Kohler in der FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Steinmeiers beispielloser Akt der Illoyalit&auml;t<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier attackiert offen die Nato. Er unterminiert eine westliche Strategie, die seine Regierung mittr&auml;gt. Sein Motiv f&uuml;r die Absetzbewegung: der Traum von Rot-Rot-Gr&uuml;n. [&hellip;]<br>\nnhaltlich &uuml;bernimmt Steinmeier damit die demagogische Logik der SED-Nachfolgepartei Die Linke. In &Uuml;bereinstimmung mit der Kremlpropaganda werden deren Anf&uuml;hrer nicht m&uuml;de, bei den Spannungen zwischen Russland und dem Westen das Ursache-Wirkungs-Verh&auml;ltnis auf den Kopf zu stellen.<br>\nMit der Verst&auml;rkung und Reorganisation ihrer Kr&auml;fte an ihrer &ouml;stlichen Flanke stellt sich die Nato auf die neue Bedrohungslage angesichts des kriegerischen Bruchs der europ&auml;ischen Friedensordnung durch Moskau ein. Das aber wird von den hiesigen Lautsprechern Putins als &ldquo;Provokation&rdquo; denunziert &ndash; als sei es nicht Russland, das durch politisch-milit&auml;rische Drohgeb&auml;rden und Nadelstiche wie Luftraumverletzungen und Cyberattacken seit Jahren namentlich die baltischen Staaten einzusch&uuml;chtern versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article156358027\/Steinmeiers-beispielloser-Akt-der-Illoyalitaet.html\"> Richard Herzinger in der WELT<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Cyber-Attacken<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steckt Russland hinter IS-Cyberattacken?<\/strong><br>\nCyberattacken im Namen des sogenannten &ldquo;Islamischen Staates&rdquo; werden einem Bericht des &ldquo;Spiegel&rdquo; zufolge vermutlich von russischen Hackern ver&uuml;bt. Der IS sei nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbeh&ouml;rden bislang nicht in der Lage, komplexe Spionage- oder Sabotageangriffe im Netz zu starten, berichtete das Magazin. Etliche Indizien spr&auml;chen daf&uuml;r, dass die Angriffe von Hackern des Kreml ver&uuml;bt worden seien. (&hellip;)<br>\nLaut &ldquo;Spiegel&rdquo; k&ouml;nnten auch Angriffe auf das Zentralkommando der US-Streitkr&auml;fte Anfang 2015, auf das US-Au&szlig;enministerium und saudiarabische Sicherheitsbeh&ouml;rden in diesem Fr&uuml;hjahr tats&auml;chlich im russischen Auftrag erfolgt sein. Die deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden gingen davon aus, dass die drei russischen Geheimdienste insgesamt mehr als 4000 &ldquo;Cyber-Agenten&rdquo; befehligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Steckt-Russland-hinter-IS-Cyberattacken-article17979901.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Genau. Ach und f&uuml;r den Untergang der Titanic war Russland auch verantwortlich,  den Klimawandel, die Teletubbies &amp; mehr &hellip; langsam sollte auch der letzte merken, was hier gespielt wird. Wenn du keine Feinde hast, mach dir welche. Die Erkenntnisse sind sicher so fundiert wie das Zahlenmaterial vom Innenminister zu den Krankschreibungen bei Fluechtlingen &hellip; lach, leider ernst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Blamage&rdquo; &ndash; DNC zu Daten-Hack: &bdquo;Die Russen sind schuld&ldquo; &ndash; Hacker Guccifer2.0: &bdquo;Nee, ich war&rsquo;s&ldquo;<\/strong><br>\nAngeblich haben &ldquo;die Russen&rdquo; den Computer der Demokratischen Partei in den USA gehackt. Diese nachweisfreie Anschuldigung hat sich einmal mehr erledigt. Der Hacker meldet sich pers&ouml;nlich und schickt gleich seine Beute mit.<br>\nAm Dienstag erkl&auml;rten die Organisatoren f&uuml;r den Wahlkampf der Demokratischen Partei, die russische Regierung habe ihre Datenbank gehackt. Wie bei solchen Vorw&uuml;rfen &uuml;blich, verzichtete das Democratic National Committee (DNC) auf irgendwelche Nachweise f&uuml;r seine Anschuldigungen.<br>\nRussen-Bashing geht immer, mag man sich in Washington gedacht haben. Ein Sprecher der russischen Regierung hatte die Anschuldigungen umgehend zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nAm Tag darauf folgt nun die Blamage f&uuml;r das DNC: Hinter dem Einbruch in die Rechner steht offensichtlich ein einzelner Hacker. Mit einem Blog-Post bekannte sich eine Person unter dem Spitznamen Guccifer2.0 zu dem Datendiebstahl. M&ouml;glicherweise verweist dieses Pseudonym auf den Hacker Guccifer, der zurzeit in einem Gef&auml;ngnis in Rum&auml;nien sitzt, nachdem er im Jahr 2013 in die Konten zahlreicher US-Politiker eingedrungen war.<br>\nDer Hacker freut sich, dass seine F&auml;higkeiten &bdquo;derartig hoch&ldquo; gesch&auml;tzt worden seien, dass man seinen Angriff gleich einer Gruppe von Hackern zuschreibt. An die Daten zu gelangen, sei aber leicht gewesen, &bdquo;sehr leicht sogar&ldquo;. Guccifer schreibt, er sei vielleicht der Erste gewesen, der die Rechner der Demokraten gehackt habe: &bdquo;Aber bestimmt war ich nicht der Letzte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/38985-dnc--russen-sind-schuld\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wei&szlig;buch<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Psychologie in Zeiten des Krieges<\/strong><br>\nEs ist das wichtigste Grundsatzdokument deutscher Sicherheitspolitik: das Wei&szlig;buch zur Zukunft der Bundeswehr. Der Entwurf bietet viel Eigenlob und wenig Konkretes. Spannend wird das d&uuml;nne Papier lediglich beim Thema Auslandseins&auml;tze und Waffenexporte. (&hellip;)<br>\nAuch bei den R&uuml;stungsexporten lohnt sich eine genaue Lekt&uuml;re. Da bekennt sich das Wehrressort zwar zur restriktiven R&uuml;stungsexportpolitik, l&auml;sst aber diverse Hintert&uuml;ren offen. So ist von gezielter Industriepolitik und &ldquo;Exportunterst&uuml;tzung&rdquo; die Rede. Neben den Partnern in NATO, EU und L&auml;ndern, die einen &auml;hnlichen Status haben, ist auch von &ldquo;Drittstaaten&rdquo; die Rede, in die Kriegswaffen exportiert werden k&ouml;nnen, wenn &ldquo;au&szlig;en- oder sicherheitspolitische Interessen&rdquo; daf&uuml;r sprechen. Es soll also auch<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/weissbuch-bundeswehr-103.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Wei&szlig;buch-Entwurf: Bundeswehr soll EU-Ausl&auml;nder rekrutieren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will k&uuml;nftig offenbar auch B&uuml;rger aus anderen EU-Staaten f&uuml;r die Bundeswehr rekrutieren. Das gehe aus dem neuen Wei&szlig;buch zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr hervor, berichtet die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;.<br>\n&ldquo;Nicht zuletzt b&ouml;te die &Ouml;ffnung der Bundeswehr f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der EU nicht nur ein weitreichendes Integrations- und Regenerationspotenzial f&uuml;r die personelle Robustheit der Bundeswehr, sondern w&auml;re auch ein starkes Signal f&uuml;r eine europ&auml;ische Perspektive&rdquo;, hei&szlig;t es demnach im Kapitel zur k&uuml;nftigen Personalstrategie der Streitkr&auml;fte. Diese Strategie m&uuml;sse sich &ldquo;fr&uuml;hzeitig auf neue und geeignete Zielgruppen&rdquo; ausrichten. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Ich halte das f&uuml;r ein gutes Signal&rdquo;, sagte der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD) der Zeitung. Zwar d&uuml;rfe man von der Idee nicht zu viel erwarten. Aber es sei &ldquo;durchaus vorstellbar, dass die Bundeswehr f&uuml;r manchen jungen Europ&auml;er eine attraktive Perspektive ist&rdquo;. Voraussetzung sei allerdings immer die Kenntnis der deutschen Sprache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-soll-eu-auslaender-als-soldaten-rekrutieren-a-1098403.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Von da ist es dann nur ein kleiner Schritt bis zu der Idee, rein ausl&auml;ndische Truppen (vielleicht &ldquo;Fremdenlegion&auml;re&rdquo;?) f&uuml;r besonders heikle Auftr&auml;ge und an brenzlige Kampfpl&auml;tze zu schicken &ndash; sind ja keine Deutschen, die da verheizt werden, und Deutschland kann &uuml;berall auf der Welt Krieg spielen. Ich will das nicht. Und umgekehrt: welches besondere Interesse sollten Ausl&auml;nder an der Verteidigung eines fremden Landes, in diesem Fall Deutschland, haben? Immerhin ist die im GG vorgesehene Aufgabe der Bundeswehr die Landesverteidigung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jo Cox<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&raquo;Der Brexit ist keine L&ouml;sung f&uuml;r die Migrationsprobleme&laquo;<\/strong><br>\nIn den wenigen Monaten ihrer T&auml;tigkeit als Parlamentarierin hat Jo Cox gezeigt, wie Politik in einer repr&auml;sentativen Demokratie gelebt werden kann: Das Gespr&auml;ch mit den Leuten im Wahlkreis suchen, die Sorgen und N&ouml;te der Menschen ernst nehmen; keine Scheu an den Tag legen, um auch mit dem politischen Gegner zu sprechen, damit ein Anliegen deutlich gemacht und zum Durchbruch verholfen kann; sich nicht vom Fraktionsvorstand den Mund verbieten lassen; Diskurse in Partei, Parlament, Wahlkreis und &Ouml;ffentlichkeit ansto&szlig;en; die eigene politische Position in den Medien zur Diskussion stellen und Zuversicht und Humor nicht verlieren.<br>\nSie hat sich zu Wort gemeldet, um den Skandal zu kritisieren, dass die Vereinten Nationen dem Druck nachgegeben hatten, Saudi-Arabien von der &raquo;Liste der Schande&laquo; jener Armeen und Terrorgruppen zu streichen, die Kinder verletzen, t&ouml;ten oder als Soldaten rekrutieren, und um die britische Regierung zu dr&auml;ngen, dem Krieg gegen die Zivilbev&ouml;lkerung im Jemen Einhalt zu gebieten.<br>\nSelten hat eine britische Parlamentarierin der Regierung so begr&uuml;ndet und heftig die Verletzung des V&ouml;lkerrechts vorgehalten wie Jo Cox in der Frage des jahrzehntelangen Waffendeals mit Saudi-Arabien. &raquo;Die Regierung muss sofort alle Waffenlieferungen suspendieren, die an Parteien gehen, die es darauf anlegen, sie in Verletzung internationalen Rechts einzusetzen. Britannien ist mit Lieferungen in H&ouml;he von 6 Mrd. Pfund allein im letzten Jahr einer der gr&ouml;&szlig;ten Waffenlieferanten Saudi-Arabiens. Wenn die Regierung weiterhin Waffen an das K&ouml;nigreich Saudi-Arabien liefert, die dann dazu eingesetzt werden, um willk&uuml;rlich und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig der Zivilbev&ouml;lkerung und der Infrastruktur Sch&auml;den zuzuf&uuml;gen, dann handelt sie illegal nach britischem, europ&auml;ischem und internationalem Recht.&laquo; (Jo Cox am 14. Juni)<br>\nSie war eine der 36 Abgeordneten, die Jeremy Corbyn zur Kandidatur als Parteivorsitzender mit verholfen hat, damit das ganze Spektrum der Labour Party zur Wahl stehen w&uuml;rde, und hat dann f&uuml;r Corbyns Mitbewerberin Liz Kendall gestimmt; sie hat es sich gegen&uuml;ber der Labour-Fraktionssprecherin f&uuml;r Entwicklungszusammenarbeit verbeten, als Internet-Troll bezeichnet zu werden, weil sie in der Frage der humanit&auml;ren Krise im kriegszerst&ouml;rten Syrien darauf dr&auml;ngte, endlich die Zivilbev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen, und um dieses Ziel zu erreichen, auch &uuml;berfraktionell mit Tory-Abgeordneten an die &Ouml;ffentlichkeit trat, und sich dann in der entscheidenden Abstimmung der Stimme enthielt, weil sie beiden Alternativen nicht zustimmen konnte.<br>\nSie hat sich vehement f&uuml;r die Lage unbegleiteter jugendlicher Fl&uuml;chtlinge eingesetzt und auf ein st&auml;rkeres Engagement der Europ&auml;ischen Union gedr&auml;ngt, um die humanit&auml;ren Krisen der Fl&uuml;chtlingsbewegung zu lindern und zu l&ouml;sen; und sie hat sich vehement f&uuml;r den europ&auml;ischen Weg ihres Landes ausgesprochen, weil sie wusste, dass nur so der sich zuspitzenden &ouml;konomischen und sozialen Lage Britanniens und speziell der Menschen in ihrem Wahlkreis eine andere Lebensperspektive entgegengesetzt werden kann.<br>\nWir dokumentieren hier einen Artikel, den Jo Cox am 11. Juni in der Regionalzeitung in ihrem Wahlkreis, der Yorkshire Post, unter dem Titel Brexit is no answer to real concerns on immigration ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/der-brexit-ist-keine-loesung-fuer-die-migrationsprobleme\/%20\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Frau Cox hat in ihrer kurzen Parlamentszeit sehr viel bewegen k&ouml;nnen. K&ouml;nnte es sein dass der Tod dieser noch recht jungen, aber sehr engagierten Parlamentarierin Einige vielleicht nicht so traurig stimmen mag wie es vielleicht den Anschein hat? K&ouml;nnte es sein, dass sie auf eine Beeinflussung des Abstimmungsverhaltens durch diese schreckliche Tat spekulieren?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im Zeichen des Brexit<\/strong><br>\nDie Labour-Politikerin Jo Cox ist auch das Opfer einer politischen Verstiegenheit, die kurz vor dem Brexit-Votum Stimmungen sch&uuml;rt und Fanatiker aufstachelt (&hellip;)<br>\nEs waren die Ambitionen von David Cameron und seiner Konservativen Partei, die das Land in diese Polarisierung und &ndash; heute muss man wohl sagen &ndash; Spaltung getrieben haben. Sein Versprechen, &uuml;ber das schon lange als Verh&auml;ngnis und Zumutung hingestellte Dasein Gro&szlig;britanniens in der EU abstimmen zu lassen, sollte im Fr&uuml;hjahr 2015 die Wiederwahl der Tories sichern. Deren Wahlsieg kam gewiss auch aus anderen Gr&uuml;nden zustande, aber die EU-Frage hatte ihren Anteil daran.<br>\nSchon damals gab es rechtsradikale, rechtspopulistische Str&ouml;mungen und mit der Ukip eine Partei, von der man wissen musste, wie sie mit dieser ihr auf den Leib geschneiderten Vorlage, einen EU-Ausstieg zu erw&auml;gen, umgehen w&uuml;rde. Es ist nicht damit getan, Cameron jetzt zu attestieren, er habe das nicht voraussehen k&ouml;nnen. Er habe das schon gar nicht gewollt. Dann kennt er sein Land und die dort wirkenden Kr&auml;fte nicht oder nicht ausreichend, dann w&auml;re ihm ein Ma&szlig; an Inkompetenz zu bescheinigen, das ihn f&uuml;r das Amt eines Premierministers disqualifiziert.<br>\nHier ist nicht nur eine Kampagne der Kontrolle entglitten, hier wurde mit einer Verantwortungslosigkeit gehandelt, die politischen Ehrgeiz &uuml;ber das Wohl eines Landes und seiner Menschen stellt. Leider eine verbreitete Neigung, zumal in der EU: Einen Brand legen und ihn dann mit den eben noch benutzten Brandbeschleunigern l&ouml;schen wollen. Wer von Amts wegen und per Amtseid verpflichtet ist, Schaden von seinen Landsleuten abzuwenden, hat einen Schaden angerichtet, der Menschen zu Schaden kommen l&auml;sst &ndash; das ist die Botschaft dieses 16. Juni in Birstall, wo Joanne Cox gestorben ist. Ob der T&auml;ter nun ein Psychopath ist oder nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/im-namen-des-brexit\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;re kann Vorwurf gegen &Auml;rzte nicht belegen<\/strong><br>\n70 Prozent der m&auml;nnlichen Asylbewerber unter 40 w&uuml;rden vor einer Abschiebung krankgeschrieben, sagte Thomas de Maizi&egrave;re. Eine unhaltbare Zahl, gibt das Innenministerium zu. Die Opposition fordert eine Entschuldigung.<br>\nInnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) kann seinen Vorwurf, dass zu viele nicht anerkannte Asylbewerber durch falsche &auml;rztliche Atteste vor der Abschiebung bewahrt werden, nicht mit Zahlen belegen. Dies best&auml;tigte ein Sprecher des Innenministeriums dem Tagesspiegel. &ldquo;Es gibt keine fl&auml;chendeckenden statistisch erhobenen Bundesdurchschnittszahlen zur genauen Quote der an Attesten gescheiterten Abschiebungen&rdquo;, sagte er.<br>\nZuvor hatte de Maizi&egrave;re den mit solchen F&auml;llen betrauten Medizinern schwere Vorw&uuml;rfe gemacht. &ldquo;Es werden immer noch zu viele Atteste von &Auml;rzten ausgestellt, wo es keine echten gesundheitlichen Abschiebehindernisse gibt&rdquo;, sagte der CDU-Politiker der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;. &ldquo;Es kann nicht sein, dass 70 Prozent der M&auml;nner unter 40 Jahren vor einer Abschiebung f&uuml;r krank und nicht transportf&auml;hig erkl&auml;rt werden. Dagegen spricht jede Erfahrung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fluechtlinge-in-deutschland-de-maiziere-kann-vorwurf-gegen-aerzte-nicht-belegen\/13749340.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erneut scheint Herr de Maizi&egrave;re sein Ministerium nicht im Griff zu haben.<\/em><br>\n<em>Es scheint sogar so zu sein, dass selbst schwerkranke Personen abgeschoben werden. Bitte lesen dazu erneut &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33861#h15\">Aber die lassen dich einfach nicht normal leben.<\/a>&ldquo;. Dieser Fall &ndash; und es handelt sich vermutlich nicht um einen Einzelfall &ndash; ist sehr besch&auml;mend.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Zur&uuml;cktreten!<\/strong><br>\nDer Innenminister verk&uuml;ndet falsche Zahlen zu Attesten f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und macht damit Stimmung. Doch nicht nur darum sollte er seinen Posten r&auml;umen.<br>\nInnenminister Thomas de Maizi&egrave;re muss zur&uuml;cktreten. Es ist wahr: In einer &ndash; so genannten &ndash; Gro&szlig;en Koalition und dem komplizierten Machtgeflecht innerhalb eines solchen B&uuml;ndnisses ist es besonders schwierig, jemanden zu entmachten. Regionale R&uuml;cksichten, parteiliche R&uuml;cksichten, Fl&uuml;gelk&auml;mpfe. Alles klar, alles verst&auml;ndlich.<br>\nDer Minister verk&uuml;ndete Zahlen, die ungepr&uuml;ft &ndash; ach was, nicht einmal ungepr&uuml;ft: die schlicht erfunden waren. Und machte damit Stimmung gegen Fl&uuml;chtlinge und gegen eine Berufsgruppe. N&auml;mlich gegen &Auml;rzte, denen er, nicht ausdr&uuml;cklich, aber dennoch unmissverst&auml;ndlich, unterstellte, sie verhinderten mit Gef&auml;lligkeitsattesten die Abschiebung von Menschen, die in Deutschland kein Bleiberecht haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-de-Maiziere-und-Fluechtlinge\/!5314455\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Frankreich<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Aufrechten der Nacht und die Geb&uuml;ckten des Tages<\/strong><br>\nIn Frankreich baut sich ein gewaltiger gesellschaftlicher Konflikt auf, weil Pr&auml;sident Hollande nicht den Mut hat, die Probleme Europas klar zu benennen. Profitieren werden die Nationalisten.<br>\nVor ein paar Tagen wurde mir von einem deutschen Journalisten eine interessante Frage gestellt. Er fragte, warum die Politik in Frankreich offenbar unf&auml;hig ist, das europ&auml;ische Lohn-Problem eindeutig zu diagnostizieren und auch in den europ&auml;ischen Verhandlungen klar anzusprechen. Da das Problem in der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion nachweisbar von Deutschland ausgel&ouml;st worden sei, m&uuml;sse es doch m&ouml;glich sein, daraus politische Schlussfolgerungen zu ziehen. Statt gegen extremen internen Widerstand zu versuchen, die deutsche Politik zu imitieren, sollte die franz&ouml;sische Politik die L&ouml;sung des Problems dahin ziehen, wohin sie geh&ouml;rt, n&auml;mlich auf die europ&auml;ische Ebene.<br>\nDarauf zu antworten, ist nicht einfach. Es ist ja nicht leicht zu verstehen, dass ein Pr&auml;sident, der auf dem Ticket der Sozialisten gew&auml;hlt wurde und mit hochfliegenden Ideen &uuml;ber Umverteilung und eine neue sozialistische Leitkultur nur so um sich warf, nun konservative Arbeitsmarktreformen per pr&auml;sidialem Dekret in die Welt setzt, die sich die Rechte nie zugetraut h&auml;tte. Es ist auch nicht leicht zu verstehen, dass eine gro&szlig;e Nation wie die franz&ouml;sische es nicht schafft, ernsthaft und sachlich zu diskutieren, was die Ursache der Misere im Euroraum ist und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind, selbst wenn es eine ganze Menge &Ouml;konomen gibt (hier), die Hilfestellung geben k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/die-aufrechten-der-nacht-und-die-gebueckten-des-tages\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Sommerm&auml;rchen wird gest&ouml;rt<\/strong><br>\nDie Demonstrationen und Streiks in Frankreich sind verst&auml;ndlich und richtig. Nur haben sie das falsche Ziel, denn das sollte Deutschland sein.<br>\nB ei der Fu&szlig;ball-EM soll die Sonne scheinen und das Bier beim Public Viewing schmecken. Doch die franz&ouml;sischen Gewerkschaften hielten sich nicht ans Drehbuch. Von Paris bis Marseille riefen sie zu Protesten auf, um gegen die geplanten Arbeitsmarktreformen zu protestieren. Frankreichs Sommerm&auml;rchen wird gest&ouml;rt.<br>\nDie Wut der Demonstranten ist verst&auml;ndlich: Es schafft keine zus&auml;tzlichen Stellen, wenn man den K&uuml;ndigungsschutz lockert, sondern dr&uuml;ckt nur die L&ouml;hne. Die Proteste werden aber nichts bringen, denn sie richten sich an den Falschen. Die franz&ouml;sischen Gewerkschaften glauben noch immer, dass ihr Gegner die eigene Regierung sei. Doch sie machen es sich zu einfach, wenn sie Pr&auml;sident Hollande als &bdquo;Verr&auml;ter&ldquo; abstempeln. Hollande ist nur noch ein Getriebener.<br>\nDie franz&ouml;sischen Gewerkschaften sollten lieber gen Osten blicken &ndash; und die Bundesrepublik attackieren. Denn die Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt, weil die Deutschen ihre Arbeitslosigkeit exportiert haben. Das Symbolwort hei&szlig;t &bdquo;Agenda 2010&ldquo;: Systematisch wurden die deutschen Reall&ouml;hne gedeckelt, um sich Wettbewerbsvorteile zu erschleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Protest-in-Frankreich\/!5309275\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Den Widerstand brechen<\/strong><br>\nMontebourg hat sich rar gemacht inzwischen, aber wenn es ihm wichtig erscheint, wenn es gegen Valls geht, dann meldet er sich zu Wort. So ein Moment war am Mittwoch gekommen, als Pr&auml;sident und Regierungschef unisono verk&uuml;ndeten, sie wollten k&uuml;nftig Demonstrationen gegen die Regierung verbieten, wenn die Gewerkschaften nicht in der Lage seien, ihre Kundgebungen &raquo;ordentlich&laquo;, das hei&szlig;t gewaltlos, zu organisieren. Die Bilanz, die Montebourg dem Gespann Hollande-Valls danach im Radiosender France Culture pr&auml;sentierte, lie&szlig; nichts aus: &raquo;Probleme mit dem Parlament? Man holt den Verfassungsartikel 49, Absatz 3 aus der Schublade (um das neue Arbeitsrecht ohne die Abgeordneten durchzusetzen, jW). Probleme mit den Gewerkschaften? Man verbietet ihnen, zu demonstrieren. Probleme mit der Unbeliebtheit des Pr&auml;sidenten? Man verzichtet auf Vorwahlen (f&uuml;r den n&auml;chsten Pr&auml;sidentschaftskandidaten, jW).&laquo;<br>\nEine breite Mehrheit der Franzosen hat gemerkt, was Montebourg nach knapp f&uuml;nf Monaten unter der Fuchtel seines ehemaligen Chefs Valls aus Erfahrung wei&szlig;: In Frankreich wird, nicht erst seit den Attentaten vom November, der Rechtsstaat demontiert. Nicht langsam, nicht schleichend, wie das eine wachsende Zahl Intellektueller warnend dokumentiert, sondern mit zunehmender Geschwindigkeit. &raquo;Warum Demonstrationen?&laquo; fragten am Mittwoch Monte&shy;bourg und andere Politiker der Linken. &raquo;Warum verbietet Hollande nicht die Fu&szlig;balleuropameisterschaft?&laquo; Die Schlacht, die sich englische, russische, deutsche und franz&ouml;sische Hooligans untereinander und mit den Spezial&shy;einheiten der Polizei j&uuml;ngst in Marseille lieferten, habe bei weitem ekelhafter ausgesehen, als das, was der &raquo;schwarze Block&laquo; am Rande des gewerkschaftlichen Aktionstags am Dienstag in Paris an Fernsehbildern produzierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-18\/025.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Abstimmung im Galopp<\/strong><br>\nDie EU-Kommission k&ouml;nnte versuchen, die Abkommen TTIP und Ceta an den Parlamenten der Mitgliedstaaten vorbei beschlie&szlig;en zu lassen.<br>\nDie Sehnsucht nach der guten alten Zeit, sie ist im Europaviertel &uuml;berall zu sp&uuml;ren. &bdquo;Fr&uuml;her hat Handelspolitik ein paar engagierte, gut informierte Journalisten interessiert&ldquo;, sagt Handelskommissarin Cecilia Malmstr&ouml;m. &bdquo;Jetzt haben wir eine emotionale, in einigen L&auml;ndern hitzige Debatte.&ldquo; In einem kleinen Seminarraum im riesigen Berlaymont-Geb&auml;ude, dem Sitz der Europ&auml;ischen Kommission, empf&auml;ngt sie am Mittwoch eine Gruppe ausl&auml;ndischer Journalisten. Sie sind kurzfristig nach Br&uuml;ssel eingeladen worden, um der Debatte etwas entgegenzusetzen.<br>\nDas scheint dringend n&ouml;tig: Der Widerstand gegen die Freihandelsabkommen TTIP und Ceta nimmt zu. &bdquo;In manchen L&auml;ndern f&uuml;hle ich mich, als w&auml;re ich die einzige Person in der ganzen Stadt, die f&uuml;r TTIP ist&ldquo;, klagt Malmstr&ouml;m. Der &ouml;ffentliche Protest hat Konsequenzen: Auch die Politik in vielen EU-Mitgliedstaaten geht auf Distanz zu den Abkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Diskussion-um-TTIP-und-Ceta\/!5310900\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eingestellt, herumgesessen, entlassen<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge BAMF hat seinen Personalstamm innerhalb kurzer Zeit verdreifacht. Bis Jahresende sollen hunderttausende Asylantr&auml;ge abgearbeitet sein. Doch das BAMF scheint mit den Neueinstellungen &uuml;berfordert.<br>\nAnfang M&auml;rz freute sich Qudsia Mahmood auf ihren Traumjob: In der Osnabr&uuml;cker Au&szlig;enstelle des Bundesamts f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge BAMF sollte die gelernte B&uuml;rokauffrau Asylakten vorbereiten f&uuml;r die Entscheider. Und damit helfen, den Berg der 460.000 unbearbeiteten Antr&auml;ge im BAMF abzubauen. (&hellip;)<br>\nDie geb&uuml;rtige Afghanin f&uuml;hlte sich gut ger&uuml;stet: Sie spricht mehrere Sprachen flie&szlig;end und hat auch schon ehrenamtlich mit Fl&uuml;chtlingen gearbeitet. Doch schon ihr erster Tag am neuen Arbeitsplatz war anders als gedacht: Herumsitzen, nichts tun, fr&uuml;her gehen.<br>\nSie und ihre Kollegen w&auml;ren au&szlig;erdem nie richtig eingearbeitet worden. Das erz&auml;hlt auch Dirk Walonka, gelernter Bundesbahnsekret&auml;r: Er hat mit Qudsia Mahmood beim BAMF in Osnabr&uuml;ck angefangen. (&hellip;)<br>\nMahmood, Walonka und weitere Osnabr&uuml;cker Kollegen erinnern sich im Gespr&auml;ch mit dem Bayerischen Rundfunk: Nachdem ihnen das komplizierte Erfassungssystem ein paar Mal oberfl&auml;chlich erkl&auml;rt worden war, sollten sie selbstst&auml;ndig arbeiten. Fehler waren vorprogrammiert, Nachfragen nicht vorgesehen. Nach drei Wochen wurden sie entlassen. (&hellip;)<br>\nAllein in Osnabr&uuml;ck muss jeder dritte neue Mitarbeiter entlassen worden sein. Das BAMF nennt offiziell deutlich niedrigere Zahlen: 120 K&uuml;ndigungen bisher, sieben davon in Osnabr&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/mittelfranken\/inhalt\/bamf-personal-chaos-100.html\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue EU-Verwarnung gegen Deutschland wegen Mindestlohns f&uuml;r ausl&auml;ndische Lkw-Fahrer<\/strong><br>\nDeutschland ist zum zweiten Mal von der EU-Kommission verwarnt worden, weil ausl&auml;ndische Speditionsunternehmen ihren Fahrern bei Fahrten durch Deutschland den deutschen Mindestlohn zahlen m&uuml;ssen. Wegen &auml;hnlicher Vorschriften sei nun auch gegen Frankreich ein Vertragsverletzungsverfahren er&ouml;ffnet worden, teilte die Kommission am Donnerstag in Br&uuml;ssel mit.<br>\nDie Kommission vertritt dabei die Ansicht, dass eine systematische Anwendung der Mindestlohngesetze in Deutschland und Frankreich auf alle Verkehrsleistungen eine unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Einschr&auml;nkung der Dienstleistungsfreiheit und des freien Warenverkehrs in der EU bewirkt. An Frankreich schickte die Kommission deshalb ein erstes Aufforderungsschreiben, die Situation zu &auml;ndern.<br>\nAn Deutschland wurde ein &ldquo;erg&auml;nzendes Aufforderungsschreiben&rdquo; geschickt. Dieses Vorgehen ist ungew&ouml;hnlich: Bereits im Mai 2015 hatte die Kommission n&auml;mlich ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Mindestlohnbestimmung mit einem ersten Warnschreiben eingeleitet. Weil Deutschland aber an seinen Bestimmungen bislang nichts ge&auml;ndert hat, h&auml;tte die Kommission eigentlich die zweite Stufe des Vertragsverletzungsverfahrens einleiten m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.donaukurier.de\/nachrichten\/wirtschaft\/EU-Arbeit-Verkehr-Vertragsverletzungsverfahren-Neue-EU-Verwarnung-gegen-Deutschland-wegen-Mindestlohns-fuer-auslaendische-Lkw-Fahrer;art154664,3231360\">Donaukurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>KenFM im Gespr&auml;ch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralit&auml;t?)<\/strong><br>\nGeschichte wiederholt sich doch. Wie in den 80er Jahren wird jetzt erneut mit Hilfe von Falschmeldungen &uuml;ber russische U-Boote in den schwedischen Sch&auml;ren Au&szlig;enpolitik gemacht.<br>\nDamals wie heute wird unter Zuhilfenahme der Medien eine Konfrontationspolitik mit Russland durchgesetzt. Damals wie heute wird dabei mit der Gefahr eines 3. Weltkrieges gespielt.<br>\nDamals, um die &bdquo;Gemeinsame Sicherheitspolitik&ldquo; von Olof Palme, Egon Bahr, Willy Brandt und sp&auml;ter Michail Gorbatschow zu verhindern. Mit dem Amtsantritt von Gorbatschow war die &bdquo;Gefahr&ldquo; eines Erfolges der sozialdemokratischen Entspannungspolitik massiv angewachsen. Denn Gorbatschow war bereit, diese Ideen auch zur sowjetischen Sache zu machen.<br>\nDer Mord an Olof Palme 1986 beendete die M&ouml;glichkeit einer neuen Weltordnung, die auf einer Herrschaft des Rechts in einer blockfreien Welt zielte, statt auf imperiale Politik einer einzigen Supermacht.<br>\nHeute wird erneut versucht, mit angeblich russischen U-Booten Politik zu machen. Und wieder sind es PsyOps, Operationen der psychologischen Kriegsf&uuml;hrung.<br>\nDer schwedische Verteidigungsminister hat vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem schwedischen &ouml;ffentlich-rechtlichen Radio offiziell mitgeteilt, dass es sich bei den U-Boot-Sichtungen von 2014 und 2015 nicht um russische U-Boote handelte, sondern um ein schwedisches und ein deutsches!<br>\nTagelang hatten die deutschen Medien und Rundfunksender &uuml;ber die angeblich russischen U-Boote berichtet, in aller Ausf&uuml;hrlichkeit und &Auml;hnlichkeit. Dementis aus Moskau wurden h&ouml;hnisch kommentiert. Die g&uuml;ltige Weisheit in den Redaktionen hie&szlig;: &bdquo;Dem Russen ist alles zuzutrauen!&ldquo;<br>\nJetzt, angesichts der Tatsachen schweigen die deutschen Medien, der Gleichschritt ist befremdlich, keine einzige Publikation schert aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/kenfm-im-gespraech-dirk-pohlmann-deutsche-u-boote\/\">KenFM<\/a>\n<p><strong>Dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33841\">Albrecht M&uuml;ller &ndash; Die Klagen dar&uuml;ber, die NachDenkSeiten w&uuml;rden die Medien zu hart kritisieren, erweisen sich immer mehr als Lachnummern. Jetzt sichtbar am M&auml;rchen &uuml;ber russische U-Boote und Schweden.<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>NSU: Zentrale Rolle eines V-Manns bleibt &bdquo;komplett geheim&ldquo;<\/strong><br>\nJ&uuml;ngste Entwicklungen im NSU-Komplex belegen erneut den kaum vorhandenen Aufkl&auml;rungswillen staatlicher Institutionen &ndash;<br>\nIm M&uuml;nchner NSU-Prozess sagte am heutigen Donnerstag der V-Mann-F&uuml;hrer von &bdquo;Piatto&ldquo; aus, der seit 1994 dem brandenburgischen Verfassungsschutz als Informant diente. &bdquo;Piatto&ldquo; alias Carsten Szczepanski galt als einer der gef&auml;hrlichsten Neonazis in Brandenburg und war einer der wichtigsten V-Leute aus dem Umfeld von Uwe Mundlos, Uwe B&ouml;hnhardt und Beate Zsch&auml;pe. Vor Gericht sagte dessen V-Mann-F&uuml;hrer, dass &bdquo;Piatto&ldquo; ihm berichtet hatte, dass die Anf&uuml;hrer der s&auml;chsischen &bdquo;Blood &amp; Honour&ldquo;-Gruppierung in Chemnitz planten, das untergetauchte NSU-Trio mit Geld und Waffen auszustatten.<br>\nMithilfe der von &bdquo;Piatto&ldquo; gelieferten Informationen h&auml;tte der Verfassungsschutz &bdquo;das Trio fassen k&ouml;nnen &ndash; noch vor dem ersten Mord der Gruppe&ldquo;, urteilte die Welt vor drei Monaten &uuml;ber das im Zusammenhang mit dem &bdquo;Nationalsozialistischen Untergrund&ldquo; immer wieder geltend gemachte angebliche &bdquo;Beh&ouml;rdenversagen&ldquo;.<br>\nSzczepanski war einst Mitbegr&uuml;nder der rund zwanzig Personen umfassenden deutschen Sektion des Ku-Klux-Klan. Dem Kreis geh&ouml;rten auch zwei Kollegen der 2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Mich&egrave;le Kiesewetter an, einer von ihnen war sogar ihr Gruppenf&uuml;hrer. Die Bluttat wird dem NSU zur Last gelegt. Unterlagen von Abh&ouml;raktionen, die sich gegen den rassistischen Bund mit den wei&szlig;en Kapuzen richteten, wurden noch nach Auffliegen des NSU vernichtet.<br>\n&bdquo;Piatto&ldquo;, der dank des Verfassungsschutzes fr&uuml;hzeitig aus dem Gef&auml;ngnis entlassen wurde, wo er wegen eines rassistisch motivierten Mordversuchs einsa&szlig;, versuchte auch, eine Terrorzelle nach dem Vorbild der britischen Gruppe &bdquo;Combat 18&ldquo; aufzubauen. Gewehre und Munition wurden beschafft, Rohrbomben gebaut, &Uuml;bungen in W&auml;ldern abgehalten. Doch als sich Szczepanskis Gefolgsleute weigerten, Anschl&auml;ge zu begehen, wurde die Gruppe &bdquo;von einer Welle von Hausdurchsuchungen und Verhaftungen &uuml;berrollt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201606163998\/politik\/inland\/nsu-zentrale-rolle-eines-v-manns-bleibt-komplett-geheim.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rente: Keine Versch&auml;rfung bei Hartz IV<\/strong><br>\nDie Koalition hat Gesetzespl&auml;ne f&uuml;r mehr vorzeitige Verrentungen von Hartz-IV-Empf&auml;ngern gekippt. Es werde gesetzlich klargestellt, dass Betroffene nicht daf&uuml;r bestraft werden, wenn sie dem Jobcenter daf&uuml;r n&ouml;tige Unterlagen verweigern, teilte der CDU-Sozialexperte Karl Schiewerling (im Bild) am Donnerstag in Berlin mit. &ldquo;Daher wird es auch nicht vermehrt zu Renten mit Abschl&auml;gen kommen.&rdquo;<br>\nNach Sch&auml;tzungen werden j&auml;hrlich tausende Hartz-IV-Empf&auml;nger aufgefordert, vorzeitig mit 63 in Rente zu gehen, obwohl sie dabei Abschl&auml;ge hinnehmen m&uuml;ssen. Kommen sie der Aufforderung nicht nach, k&ouml;nnen Jobcenter die Antr&auml;ge daf&uuml;r stellen. Neu vorgesehen war, dass Hartz-IV-Leistungen leichter ausgesetzt werden k&ouml;nnen, wenn Langzeitarbeitslose nicht die n&ouml;tigen Unterlagen zur Verrentung vorlegen. Das hatte Widerspruch bei der Opposition hervorgerufen.<br>\nZudem h&auml;tten Union und SPD wichtige Verbesserungen vereinbart, teilte Schiewerling mit. Menschen, die es besonders schwer haben, sollen k&uuml;nftig l&auml;nger als bisher auf dem Weg auf den Arbeitsmarkt gef&ouml;rdert werden. So sollen Arbeitslose k&uuml;nftig in einem Zeitraum von f&uuml;nf Jahren drei statt zwei Jahre eine &ouml;ffentlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung aus&uuml;ben k&ouml;nnen. Betroffene k&ouml;nnten k&uuml;nftig zudem zus&auml;tzlich durch eine sozialp&auml;dagogische Begleitung unterst&uuml;tzt werden, so dass die Jobmarkt-Integration besser gelingt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=14870&amp;cHash=3fe1ee101625f25cc15a72a889613880\">Ihre-Vorsorge.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind das Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen oder auch f&uuml;r gelernte Sozialp&auml;dagogenSozialp&auml;dagoginnen? W&auml;re eine juristische Begleitung nicht zumindest ebenso sinnvoll?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Philippinen: US-Pr&auml;senz<\/strong><br>\nDer Wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses liefert Details zur k&uuml;nftigen permanenten US-Pr&auml;senz auf den Philippinen. In seinem Bericht finden sich u.a. die genauen Orte der f&uuml;nf geplanten Milit&auml;rbasen im Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/06\/18\/philippinen-us-praesenz\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist interessant. Werfen die USA nicht China vor, im Chinesischen Meer Milit&auml;rbasen errichten zu wollen? Und nun best&auml;tigt der Wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses die Planung von f&uuml;nf Basen des US-Milit&auml;rs in der Konflikt-Region.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Geheime Milit&auml;rbasen-Strategie der USA<\/strong><br>\nDie Vollversion der ZDF-Dokumentation &ldquo;Standing Army. Die geheime Strategie der US-Milit&auml;rbasen&rdquo; &uuml;ber das weltumspannende Netz der US-amerikanischen Milit&auml;rbasen, das dazu geschaffen wurde, die V&ouml;lker der Erde und die gesamten Ressourcen des Planeten den nationalen Interessen der USA unterzuordnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Ig3uvSnvCFw%20\">You Tube<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Massenprotest gegen das US-Milit&auml;r<\/strong><br>\nDer Mord an einem M&auml;dchen hat auf Okinawa Proteste gegen das US-Milit&auml;r ausgel&ouml;st. Weil es sich bei dem Hauptverd&auml;chtigen um einen Amerikaner handelt, demonstrierten Zehntausende Japaner gegen die Pr&auml;senz der Truppen. Der Fall rei&szlig;t alte Wunden wieder auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/japan-usa-okinawa-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtspopulismus: Gabriel wirft Merkel Entkernung der Union vor<\/strong><br>\nDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel fordert ein Mitte-links-B&uuml;ndnis. &ldquo;Deutschland braucht jetzt ein B&uuml;ndnis aller progressiven Kr&auml;fte&rdquo;, schreibt er in einem Gastbeitrag f&uuml;r den SPIEGEL, der sich mit dem Aufkommen rechtspopulistischer Bewegungen in Deutschland besch&auml;ftigt.<br>\nGabriel ruft darin die Mitte-links-Parteien auf, &ldquo;f&uuml;reinander b&uuml;ndnisbereit und miteinander regierungsf&auml;hig&rdquo; zu sein. Gabriel verlangt zudem &ldquo;mehr Kampfbereitschaft der demokratischen Linken&rdquo;, um der &ldquo;aggressiven Herausforderung unserer offen-demokratischen Republik&rdquo; durch rechte Kr&auml;fte entgegenzutreten. (&hellip;)<br>\nIn dem Gastbeitrag w&uuml;rdigt der SPD-Chef es als &ldquo;eine der gro&szlig;en historischen Leistungen der Union, vielen alten Nazis und Deutschnationalen in der jungen Bundesrepublik eine politische Heimat gegeben zu haben&rdquo;. Gabriel schreibt: &ldquo;Da hatte Franz Josef Strau&szlig; schon recht.&rdquo; Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wirft er die &ldquo;politische Entkernung der Union&rdquo; vor, durch die &ldquo;die Unionsparteien ihre Bindekraft f&uuml;r dieses Milieu&rdquo; verloren h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-wirft-angela-merkel-entkernung-der-union-vor-a-1098241.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Linke sieht Gabriel in der &ldquo;Bringschuld&rdquo;<\/strong><br>\nSPD-Chef Sigmar Gabriel fordert ein &ldquo;B&uuml;ndnis aller progressiven Kr&auml;fte&rdquo;. In der Linken herrscht Skepsis, Lob gibt es von den Gr&uuml;nen. (&hellip;)<br>\nIn der Linken wird der Vorsto&szlig; Gabriels mit Skepsis aufgenommen. &ldquo;Sigmar Gabriel ist zuletzt nicht durch Konsequenz, sondern durch Zickzack aufgefallen. Bisher waren alle Signale in Richtung Rot-Rot-Gr&uuml;n nur Rhetorik. Ob diesmal mehr dran ist, wird man sehen. Er ist auf jeden Fall in der Bringschuld&rdquo;, sagte der Berliner Linken-Chef Klaus Lederer dem Tagesspiegel. F&uuml;r ihn sei die Bundespr&auml;sidentenwahl im kommenden Jahr ein ernstzunehmender Pr&uuml;fstein f&uuml;r die B&uuml;ndnisf&auml;higkeit. &ldquo;Wenn es ihm mit einer Ann&auml;herung zwischen Linken und SPD ernst ist, dann kann er das bei der Suche nach einem gemeinsamen Kandidaten f&uuml;r das Bundespr&auml;sidentenamt unter Beweis stellen. Die Auswahl muss auf Augenh&ouml;he stattfinden, und es ist die Chance, zerschlagenes Porzellan zu reparieren.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Gr&uuml;nen reagierten unterschiedlich. Gr&uuml;nen-Chefin Simone Peter lobte, Gabriel kn&uuml;pfe mit seinem Appell f&uuml;r ein B&uuml;ndnis der progressiven Kr&auml;fte an einen wichtigen Diskurs an, den die Freunde von Rot-Rot-Gr&uuml;n schon vor langem angesto&szlig;en h&auml;tten. &ldquo;Ein Politikwechsel mit dem Ziel einer gerechten, nachhaltigen, offenen Gesellschaft ist l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llig&rdquo;, sagte Peter dem Tagesspiegel. Nur eine emanzipatorische, zukunftsgerichtete Bewegung k&ouml;nne eine gef&auml;hrliche Verschiebung der Mitte nach rechts aufhalten. &ldquo;Demokratie lebt vom politischen Diskurs und von Alternativen und erm&uuml;det durch den Schulterschluss in der Mitte&rdquo;, sagte Peter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/spd-chef-liebaeugelt-mit-rot-rot-gruen-linke-sieht-gabriel-in-der-bringschuld\/13753182.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es gen&uuml;gt nicht, &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/news-des-tages-jo-cox-gruene-fpoe-afd-front-national-sigmar-gabriel-a-1098111.html\">so richtig w&uuml;tend<\/a>&rdquo; einen Text zu formulieren, Rhetorik alleine reicht nicht &ndash; es m&uuml;ssen endlich Taten her, Herr Gabriel.<\/em><\/p>\n<p><em>Warum eigentlich bis zur n&auml;chsten Bundestagswahl &ndash; mit einem ungewissen Ausgang &ndash; warten? Besteht derzeit im Deutschen Bundestag nicht eine rot-rot-gr&uuml;ne Mehrheit &ndash; w&auml;re daraus nicht bereits jetzt ein &ldquo;Mitte-links-B&uuml;ndnis&rdquo; zu schmieden?<\/em><\/p>\n<p><em>Zu bef&uuml;rchten ist, dass die SPD-Spitze mal wieder links blinkt und nach der Wahl rechts abbiegt &ndash; und abermals ein B&uuml;ndnis mit den Unionsparteien eingeht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>So heckt Merkel Deals mit ihrer Nebenregierung aus<\/strong><br>\nFast unbemerkt hat Merkel mit den Ministerpr&auml;sidenten eine Art Nebenregierung etabliert. Die bespricht wichtige Themen in informellen Kaminrunden. Im Bundestag w&auml;chst der Frust &uuml;ber dieses Vorgehen. (&hellip;)<br>\nVor allem bei den Fl&uuml;chtlingskosten war zuvor die Erwartungshaltung gesch&uuml;rt worden, beide Seiten w&uuml;rden einen Kompromiss erzielen. Hier soll nun &ldquo;zeitnah&rdquo; eine L&ouml;sung erzielt werden &ndash; sp&auml;testens am 8. Juli bei einem sogenannten Kamingespr&auml;ch der Ministerpr&auml;sidenten mit Merkel, Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) und SPD-Chef Sigmar Gabriel. (&hellip;)<br>\nDamit haben die Ministerpr&auml;sidenten noch eine Berlin-Reise mehr in ihrem Terminkalender stehen. Inzwischen reisen die Landeschefs fast alle zwei Wochen zu Spitzengespr&auml;chen in die Hauptstadt. Die Fortschritte dieser Runden sind oft &uuml;berschaubar. Und fragw&uuml;rdig sind die Hinterzimmerformate dazu. Nahezu unbemerkt hat Merkel mit den Landeschefs eine Art Nebenregierung etabliert. Statt in formellen Gremien handelt die Kanzlerin in informellen Kaminrunden Deals aus.<br>\nDie Bundesl&auml;nder haben in Deutschland ein gro&szlig;es Mitspracherecht. Die V&auml;ter des Grundgesetzes haben dem Bundesrat mit Bedacht eine gro&szlig;e Macht zugeschrieben, um ein zweites Weimar zu verhindern. Zudem betreffen Themen wie die Bund-L&auml;nder-Finanzen oder die Energiewende die L&auml;nder genauso so wie den Bund. Dass beide Seiten bei vielen Themen hart und lang verhandeln, ist nicht neu. Neu ist allerdings, wie wenig die offiziellen Gremien f&uuml;r diese Verhandlungen genutzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article156325051\/So-heckt-Merkel-Deals-mit-ihrer-Nebenregierung-aus.html\">Die Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>AfD<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>recherchemd|AfD Sachsen-Anhalt, neonazistische Burschenschaften und Identit&auml;re Bewegung<\/strong><br>\nZusammenfassung:\n<ul>\n<li>AfD-Abgeordnete treten wiederholt bei Veranstaltungen der Identit&auml;ren Bewegung (IB) auf<\/li>\n<li>Die IB In Sachsen-Anhalt rekrutiert sich im Wesentlichen aus militanten Neonazis im Umfeld der NPD-Jugendorganisation JN und Burschenschaftlern<\/li>\n<li>Ein Mitglied einer neonazistischen Burschenschaft aus Halle arbeitet im Wahlkreisb&uuml;ro des Abgeordneten Hans-Thomas Tillschneider<\/li>\n<li>Neonazi und &bdquo;W&uuml;gIdA&ldquo;-Gr&uuml;nder mit Kontakten zu JN und famili&auml;rer Verbindung zur verbotenen Wiking-Jugend produziert Imagevideos f&uuml;r den Landesverband der AfD<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im April 2016 befragte der Mitteldeutsche Rundfunk den AfD-Landesvorsitzenden Andr&eacute; Poggenburg zu den Verbindungen seiner Partei zur IB. Poggenburg behauptete, es gebe keine Zusammenarbeit und man habe sich auch noch nicht intensiv mit der IB besch&auml;ftigt.Anlass des Interviews war der Auftritt seines Fraktionskollegen Jan-Wenzel Schmidt bei einer Kundgebung der IB Harz unter dem Titel &bdquo;Licht in Wernigerode gegen die Fl&uuml;chtlingspolitik&ldquo;. Schmidt, der, wie bereits vor einigen Wochen bekannt wurde, den ehemaligen NPDler und IB-Aktiven Stefan Tr&auml;ger als Wahlkreismitarbeiter besch&auml;ftigt, beschwor dort vor einer bunten Mischung aus Neonazis und &bdquo;Besorgten B&uuml;rgern&ldquo; die Angst vor dem &bdquo;Gro&szlig;en Austausch&ldquo;. Organisatorische Funktionen &uuml;bernahmen dort der aktuell im Kreisverband Harz der AfD, fr&uuml;her, genau wie Tr&auml;ger, beim NPD-Jugendverband JN aktive Michele Kurth und Martin Hoffmann, ebenfalls aktiv im Kreisverband Harz [1] [2].<br>\nBekannteste, aber schon seit geraumer Zeit nicht mehr &ouml;ffentlich in Erscheinung getretene Figur im Umfeld der heutigen IB und fr&uuml;heren JN im Harz ist Michael Sch&auml;fer, ehemaliger Bundesvorsitzender der JN, parlamentarischer Berater der NPD-Fraktion im S&auml;chsischen Landtag, Mitglied der militanten Kameradschaft&bdquo;Werniger&ouml;der Aktionsfront&ldquo; und der &bdquo;European White Knights of the Ku Klux Klan&ldquo;. Unter Sch&auml;fers Verantwortung wurde der &bdquo;Nationale Bildungskreis&ldquo; der JN gegr&uuml;ndet, dem auch Stefan Tr&auml;ger angeh&ouml;rte. Bei der Kundgebung unter Beteiligung von Schmidt tauchte Sch&auml;fer zu Beginn kurz auf, zog sich dann aber angesichts der anwesenden Presse schnell wieder zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hajofunke.wordpress.com\/2016\/06\/18\/recherchemdafd-sachsen-anhalt-neonazistische-burschenschaften-und-identitaere-bewegung\/\">Prof. Dr. Hajo Funke<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>AfD-Jugend kn&uuml;pft Netzwerk zur europ&auml;ischen Rechten<\/strong><br>\nOffiziell grenzen sich die rechtspopulistischen Parteien in Europa gerne voneinander ab. Doch im Hintergrund l&auml;uft die Vernetzung. Vor allem der politische Nachwuchs ist aktiv.<br>\nNach ihren j&uuml;ngsten Wahlerfolgen r&uuml;cken Europas Rechtspopulisten enger zusammen: Gegen die EU, die geschm&auml;hten &bdquo;Altparteien&ldquo; und einen angeblichen Verlust gemeinsamer abendl&auml;ndischer Identit&auml;t. Vorreiter der Vernetzung sind die Jugendorganisationen der neuen Rechten, darunter der AfD-Nachwuchs &bdquo;Junge Alternative&ldquo; (JA). W&auml;hrend die AfD-Spitze noch &uuml;ber ihre internationale Strategie streitet, ist die JA l&auml;ngst einen Schritt weiter und baut selbstbewusst grenz&uuml;berschreitende Kontakte auf. Die EU muss sich auf eine neue l&auml;nder&uuml;bergreifende Generation von rechten Politikern einstellen, die langfristig ihre Entmachtung verfolgt.<br>\nOberfl&auml;chlich erscheint das Ph&auml;nomen paradox: Ausgerechnet jene Parteien, die sich den Kampf gegen die EU auf die Fahnen geschrieben haben, richten ihren Blick immer st&auml;rker &uuml;ber ihre L&auml;ndergrenzen. Nach dem Sieg von Norbert Hofer in der ersten Runde der &ouml;sterreichischen Pr&auml;sidentschaftswahl Ende April gratulierten dem FP&Ouml;-Kandidaten neben AfD-Chefin Frauke Petry auch die Front-National-Vorsitzende Marine Le Pen, der niederl&auml;ndische PVV-Vorsitzende Geert Wilders, Vertreter der rechtsnationalen italienischen Lega Nord sowie der ungarischen Jobbik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/wie-die-afd-jugend-jenseits-der-grenzen-verbuendete-sucht-14295971.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Freie Knechte<\/strong><br>\nFestanstellungen waren gestern. Heute w&auml;chst die Zahl der Freelancer rasant. Sie unterbieten sich mit Billigangeboten. Und die Lobby schreit nach noch mehr Deregulierung.<br>\nWenn Bonzen und Bosse etwas gar nicht m&ouml;gen, dann sind das Angestellte: Sie haben bezahlte Urlaubs- und Krankheitstage und verursachen Lohnnebenkosten. Was liegt da n&auml;her, als den Manchesterkapitalismus des 19. Jahrhunderts wiederzubeleben? Tagel&ouml;hner lassen sich nach Belieben anheuern und feuern.(&hellip;)<br>\nDer Arbeitsmarkt der Freelancer ist nahezu vogelfrei. Die Politik sieht tatenlos zu, wie mehr als 5.000 freiberufliche Hebammen in den Ruin getrieben werden, weil die Versicherungen &uuml;ber 6.200 Euro pro Jahr als Haftpflichtpr&auml;mie verlangen.<br>\nRegulierungen, insbesondere bei den Einkommen, sind dringend notwendig. Doch die demokratisch nicht legitimierte EU-Kommission agiert wie gewohnt neoliberal und behauptet, &ldquo;dass eine geringe Regulierung kein Hindernis, sondern vielmehr Ansporn zur Wertsch&ouml;pfung ist.&rdquo; Auch Lobbyverb&auml;nde wie die wirtschaftsnahe &ldquo;Allianz f&uuml;r selbstst&auml;ndige Wissensarbeit&rdquo; wettern gegen Regulierungen. Die Allianz vermitteln Freelancer an &uuml;ber 5.000 Kunden, darunter DAX-Unternehmen, Start-ups und Bundesbeh&ouml;rden. In seinem Positionspapier fabuliert der Lobbyverband mit den &uuml;blichen Worth&uuml;lsen von &ldquo;globaler Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; und &ldquo;Innovationskraft&rdquo;, die angeblich verloren gingen durch &ldquo;pauschale regulatorische Eingriffe&rdquo;. Im sch&ouml;nsten B&uuml;rokratendeutsch fordert die Lobby einen Abbau der B&uuml;rokratie: &ldquo;Hochqualifizierte selbst&auml;ndige Experten sind nicht schutzbed&uuml;rftig &ndash; vielmehr muss diese gut funktionierende und sehr erfolgreiche Freelancer-Kultur als integraler Teil der Wirtschaft honoriert und gef&ouml;rdert werden. Deutschland kann und darf es sich nicht leisten, diese Wissenstr&auml;ger in einer rechtlichen Grauzone zu drangsalieren und mit einer verst&auml;rkten B&uuml;rokratisierung zu behindern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/karriere\/beruf\/2016-06\/selbststaendigkeit-freiberufler-soziale-absicherung\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Und die SPD-&ldquo;Parteilinke&rdquo; &ldquo;Andrea Nahles sieht derzeit &ldquo;keinen Grund, das &sbquo;Ph&auml;nomen Crowdworking&lsquo; zu dramatisieren&rdquo;.&rdquo; Schlie&szlig;lich mu&szlig;te sie nie im normalen Leben arbeiten. W&auml;re ich Arbeitgeber, dann w&uuml;rde ich mich f&uuml;r die Fortsetzung einer Bundesregierung unter SPD-Beteiligung einsetzen. Niemand kann die Brutalit&auml;t des Neoliberalismus und die uneingeschr&auml;nkte Bef&uuml;rwortung prek&auml;rer Arbeitsmodelle so sch&ouml;n in Wortgeklingel verpacken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft verleiht Preis an Vision&auml;re<\/strong><br>\nMit Mario Monti und Friede Springer konnte das Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW) keine Preistr&auml;ger w&auml;hlen, die besser ein demokratisches und weltoffenes Europa repr&auml;sentieren. Im Zeitalter einer globalisierten und schnelllebigen Welt braucht es den Mut von Vision&auml;ren und Experten, die im Namen von verunsicherten Bev&ouml;lkerungen Verantwortung &uuml;bernehmen und f&uuml;r Stabilit&auml;t in Europa sorgen.<br>\nIm Gegenzug f&uuml;r die lebenswichtige Stabilisierung der Zinsen f&uuml;r italienische Staatsanleihen, die durch fehlendes Vertrauen der Finanzindustrie gegen&uuml;ber Italien entstanden, konnte durch die unabh&auml;ngigen und klugen EZB-Chefs, Trichet (damals) und Draghi (heute, vorher Chef von Goldman Sachs), die in Finanzfragen unerfahrene italienische Politik dazu &bdquo;ermuntert&ldquo;1 werden, eine Regierung von Fachleuten unter der F&uuml;hrung des mutigen und rational handelnden diesj&auml;hrigen Preistr&auml;gers Mario Monti einzusetzen. Das &bdquo;normale demokratische Spiel&ldquo; (Sch&auml;uble) wurde &bdquo;f&uuml;r eine bestimmte Zeit au&szlig;er Kraft gesetzt&ldquo;2, um der von Angst gel&auml;hmten italienischen Bev&ouml;lkerung die L&ouml;sung f&uuml;r hochkomplexe Probleme der italienischen Wirtschaft zum Wohle aller abzunehmen. Dankenswerterweise war die Talentschmiede und in Finanzmarktgesch&auml;ften erfolgreiche Gro&szlig;bank Goldman Sachs dazu bereit, Montis Arbeitspensum als Berater f&uuml;r die Aufgabe als italienischer Regierungschef zu reduzieren.<br>\nFriede Springer &ndash; die leistungsbereite Haupterbin des erfolgreichen Springer-Konzerns &ndash; nutzt in verantwortungsvoller Tradition die in Bezug auf Publikationsreichweite in Deutschland einzigartig einflussreiche BILD-Zeitung zur L&ouml;sung gesellschaftlicher Probleme. In umfangreicher Kleinarbeit und mit Hilfe umfassender Kenntnisse unterst&uuml;tzt Frau Springer die Redakteure, indem sie diese auf deren Fehlwahrnehmungen in Artikeln hinweist und ihnen hilft diese langfristig abzubauen.3<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maskenfall.de\/?p=10902\">Maskenfall<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Vorsicht Satire!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-33866","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33866"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33866\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33869,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33866\/revisions\/33869"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}