{"id":33870,"date":"2016-06-20T12:01:37","date_gmt":"2016-06-20T10:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33870"},"modified":"2016-06-20T14:47:28","modified_gmt":"2016-06-20T12:47:28","slug":"wird-der-sport-zum-opfer-des-neuen-kalten-kriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33870","title":{"rendered":"Wird der Sport zum Opfer des neuen Kalten Kriegs?"},"content":{"rendered":"<p>Russlands Leichtathleten d&uuml;rfen nicht bei den in wenigen Wochen beginnenden Olympischen Spielen in Rio an den Start gehen. Es wird bereits spekuliert, ob die Sperre auf s&auml;mtliche russischen Olympioniken ausgeweitet wird. Schuld daran ist, dass die russische Anti-Doping-Agentur von der Welt-Anti-Doping-Agentur f&uuml;r &bdquo;nicht konform&ldquo; mit dem aktuellen Welt-Anti-Doping-Regelwerk erkl&auml;rt wurde. Das ist ein ernster Vorgang &hellip; jedoch sind zum jetzigen Zeitpunkt auch Spanien, Mexiko und Kenia auf der schwarzen Liste der &bdquo;nicht konformen&ldquo; Staaten. Warum wird nur Russland gesperrt? Eine &auml;hnliche Frage tut sich im Umfeld der Fu&szlig;ball-Europameisterschaft in Frankreich auf. Dort sind Hooligans aus England, Deutschland, Kroatien, Russland und Frankreich selbst negativ in Erscheinung getreten &ndash; einen &bdquo;Ausschluss auf Bew&auml;hrung&ldquo; bekam indes nur Russland. Deutsche Politiker <a href=\"http:\/\/www.goal.com\/euro2016\/de\/artikel\/cohn-bendit-wm-sollte-nicht-in-russland-stattfinden\/hdoh32c360rm184gfewmznv9y\">fordern derweil bereits<\/a>, Russland die Austragung der Weltmeisterschaft 2018 wieder wegzunehmen. Mit Sport hat das Ganze nichts mehr zu tun. Der Kalte Krieg ist wieder da und der Sport ist eines seiner ersten Opfer. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7537\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-33870-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160620_Sport_und_Kalter_Krieg_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160620_Sport_und_Kalter_Krieg_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160620_Sport_und_Kalter_Krieg_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160620_Sport_und_Kalter_Krieg_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=33870-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160620_Sport_und_Kalter_Krieg_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160620_Sport_und_Kalter_Krieg_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es hat schon etwas Groteskes. Da suspendiert der britische Lord Sebastian Coe den russischen Leichtathletikverband, da die Russen es nicht geschafft haben, ihr Anti-Doping-System gem&auml;&szlig; der internationalen Vorgaben in Ordnung zu bringen. Derweil wird der Amtsvorg&auml;nger ihrer Sportlordschaft mit einem Haftbefehl von Interpol weltweit gesucht &ndash; er hatte Kraft seines Amtes unter anderem daf&uuml;r gesorgt, dass die Dopingproben tausender Leichtathleten &ndash; darunter zahlreicher Russen &ndash; nicht kontrolliert wurden und sich daf&uuml;r f&uuml;rstlich bezahlen lassen. Die Spatzen pfeifen es bereits von den D&auml;chern, dass auch Lord Coe <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/anschuldigungen-gegen-den-iaaf-praesidenten-coe-unter.1346.de.html?dram:article\\_id=357649\">zumindest ein &bdquo;Mitwisser&ldquo;<\/a>, wenn nicht gar ein &bdquo;Mitt&auml;ter&ldquo; war. Die Erfahrung lehrt in solchen F&auml;llen, dass es stets am Besten ist, die Flucht nach vorne anzutreten und &bdquo;Haltet den Dieb, er hat mein Messer in seinem R&uuml;cken&ldquo; zu rufen. Auch wenn die Russen in diesem Doping-Skandal ganz sicher keine unschuldigen Opfer sind: Es hat schon mehr als ein G&acute;schm&auml;ckle, wenn ihre Mitt&auml;ter sich nun als die Wortf&uuml;hrer der Anklage inszenieren.<\/p><p><strong>Russland ist kein Einzelfall<\/strong><\/p><p>Russland steht &ndash; nach Aktenlage auch vollkommen zu Recht &ndash; auf der Liste der Staaten, die sich nicht konform zum Welt-Anti-Doping-Regelwerk der WADA verhalten und damit laut Sportgesetzbarkeit als H&ouml;chststrafe vom IOC von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werden k&ouml;nnen. Ob ein solcher Ausschluss erfolgt, liegt somit in den H&auml;nden des IOC. Auf der schwarzen Liste der WADA <a href=\"https:\/\/www.wada-ama.org\/en\/media\/news\/2016-03\/wada-statement-on-compliance-of-watch-list-national-anti-doping-organizations\">stehen<\/a> jedoch auch Kenia, Spanien und Mexiko. Polen steht auf der Beobachtungsliste, Belgien, Griechenland, Brasilien, Frankreich, Israel, Argentinien, die Ukraine, Andorra und Bolivien haben die WADA in &bdquo;bilateralen Verhandlungen&ldquo; &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, wieder von der schwarzen Liste gestrichen zu werden. Russland ist kein Einzelfall, auch wenn die russische Doping-Praxis &ndash; sollten sich alle Vorw&uuml;rfe als korrekt erweisen &ndash; schon besonders dreist ist; aber das ist die Doping-Praxis von L&auml;ndern wie Kenia zweifelsohne auch.<\/p><p>Lord Coe und sein Welt-Leichtathletikverband IAAF sind als Anti-Doping- und &ndash; was stets damit eng zusammenh&auml;ngt &ndash; Anti-Korruptions-Ankl&auml;ger ungef&auml;hr so glaubw&uuml;rdig wie ein treuherzig blickender Hund vor den Resten von dem, was einst mal eine Pralinenschachtel war. Coe w&auml;re nicht Pr&auml;sident des IAAF, wenn er kein ausgebuffter und mit allen Wassern gewaschener Vollblutfunktion&auml;r w&auml;re, der sich keinesfalls hinter einem Sepp Blatter verstecken muss. Je lauter die Korruptions-Vorw&uuml;rfe gegen ihn selbst werden, desto entschiedener inszeniert er sich als knallharter Anti-Doping- und Anti-Korruptionsk&auml;mpfer. Und der russische Verband eignet sich in Zeiten des allgemeinen Russland-Bashings nat&uuml;rlich ganz hervorragend, um ein Exempel zu statuieren. Dumm gelaufen!<\/p><p>Nat&uuml;rlich wird nicht nur in Russland gedopt. Die Geschichte des staatlichen Dopings in der BRD wird gerade eben erst <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/studie-der-humboldt-universitaet-systematisches-doping-in-der-brd-a-914597.html\">aufbereitet<\/a> und auch in den USA geh&ouml;rt Doping zum Alltag. Neben den &ndash; auch hierzulande bekannten &ndash; F&auml;llen &bdquo;Armstrong&ldquo; oder &bdquo;Landis&ldquo; ist es in den USA vor allem die Football-Profiliga NFL, in der auf Teufel komm raus <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/doping-in-den-usa-schwierige-enthuellungen-im-american.1346.de.html?dram:article_id=342077\">gedopt wird<\/a>. Der aktuelle NFL-Skandal rund um eine dubiose Doping-Klinik in Indianapolis wurde &uuml;brigens vom arabischen TV-Sender Al Jazeera <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wJRPxmTuxoI\">aufgedeckt<\/a> &hellip; offenbar waren s&auml;mtliche investigative US-Sport-Journalisten mehr mit Russland besch&auml;ftigt.<\/p><p><strong>Die Hetze der Medien ist kaum noch zu ertragen<\/strong><\/p><p>Ob es den westlichen Journalisten dabei wirklich um einen ehrenwerten Kampf f&uuml;r die Chancengleichheit im Sport geht, darf jedoch bezweifelt werden. Viele Artikel lesen sich vielmehr als politische Kampfschrift gegen Russland, wie folgendes Beispiel des freien Journalisten Jens Weinreich f&uuml;r SPIEGEL Online verdeutlicht. Weinreich schreibt &uuml;ber m&ouml;gliche Ausnahmen der Sperre russischer Athleten folgendes:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Stars wie Jelena Issinbajewa, die Putin-treue Olympiasiegerin im Stabhochspringen, werden kaum durch diesen Spalt schl&uuml;pfen k&ouml;nnen. Issinbajewa, die vor drei Jahren nicht nur die unertr&auml;glichen Anti-Homosexuellen-Gesetze in Russland verteidigte, sondern die faktenbasierten Berichte der Weltantidopingagentur Wada und zahlreiche investigative Medienberichte als &ldquo;politisch motiviert&rdquo; bezeichnete [&hellip;]&ldquo;<br>\n&ndash; aus dem Artikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/olympia-2016-ohne-russlands-leichtathleten-ein-feiertag-fuer-den-sport-a-1098367.html\">Ein Feiertag f&uuml;r den Sport<\/a>&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Jelena Issinbajewas Schuld ist es also, &bdquo;putin-treu&ldquo; zu sein und vor drei Jahren die &bdquo;unertr&auml;glichen Anti-Homosexuellen-Gesetze in Russland&ldquo; verteidigt und daf&uuml;r &bdquo;zahlreiche&ldquo; f&uuml;r Jens Weinreich &bdquo;investigative&ldquo; Medienberichte kritisiert zu haben. Es geht also nicht ums Doping, sondern um die politische Einstellung der Sportlerin. Was Weinreich &bdquo;erfreulich&ldquo; offen schreibt, wird von talentierteren Journalisten nur indirekt und durch  die Blume gesagt. Man ist sich jedoch in diesem Punkt einig. Man mag Issinbajewas Einstellung ja kritisieren. Es gibt jedoch wohlweislich keine IOC-Regel, die Sportler von den Spielen ausschlie&szlig;t, die ihre Pr&auml;sidenten m&ouml;gen und eine fragw&uuml;rdige Einstellung zu Homosexuellen haben. Journalisten wie Weinreich haben sich auf die Fahne geschrieben f&uuml;r das vermeintlich &bdquo;Gute&ldquo; zu k&auml;mpfen und sind dabei doch nur naive Handlager derer, die nicht viel von Entspannungspolitik halten und einen neuen Kalten Krieg heraufbeschw&ouml;ren.<\/p><p><strong>Hooligans aus Russland<\/strong><\/p><p>Auch im Rahmen der Fu&szlig;ball-Europameisterschaften gibt es diesen Konflikt. Jeder, der die Bilder von randalierenden russischen Hooligans im Fernsehen gesehen hat, wird schockiert gewesen sein. Nun sind es aber nicht nur russische Idioten, die in Frankreich durch Gewalt und eine schlechte Kinderstube auffallen. Der gro&szlig;e Unterschied ist jedoch, dass die Bildregie der UEFA keine Einstellungen passieren l&auml;sst, auf denen zu sehen ist, wie ungarische oder kroatische Fans sich auf den R&auml;ngen daneben benehmen. Und was au&szlig;erhalb der Stadien geschieht, ist der UEFA ohnehin weitestgehend egal.<\/p><p>Da muss man sich dann aber schon die Frage stellen, wie es denn &uuml;berhaupt sein kann, dass russische Hooligans nach dem Schlusspfiff einfach so auf die englische Fantrib&uuml;ne spazieren und dort auf die armen Briten einpr&uuml;geln k&ouml;nnen. Gibt es in den Stadien keine Z&auml;une? Gibt es keine Sicherheitskr&auml;fte, die die &bdquo;Fans&ldquo; voneinander trennen? Ich pers&ouml;nlich kann mich nicht daran erinnern, wann das letzte Mal in der Bundesliga Hooligans der einen Partei einfach auf die Trib&uuml;ne der anderen Partei spazieren konnten. Wenn dies in Frankreich geschah, dann ist dies auch und vor allem ein massiver Fehler des Sicherheitskonzepts. Die russische Mannschaft daf&uuml;r zu bestrafen ist unfair.<\/p><p>Noch unfairer ist es, das gesamte russische Volk zu bestrafen, z.B. durch die Wegnahme der kommenden Weltmeisterschaft, wie unter anderem Daniel Cohn-Bendit <a href=\"http:\/\/www.goal.com\/euro2016\/de\/artikel\/cohn-bendit-wm-sollte-nicht-in-russland-stattfinden\/hdoh32c360rm184gfewmznv9y\">dies fordert<\/a>. Mit Sport oder Fairness hat dies nichts mehr zu tun. Hier geht es darum, einen neuen Kalten Krieg zu f&uuml;hren.<\/p><p><strong>Gottes Werk und Putins Beitrag<\/strong><\/p><p>Und auch hier spielen unsere Medien wieder einmal eine traurige Vorreiterrolle. So titelte die WELT beispielsweise letzte Woche &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.welt.de\/sport\/fussball\/em-2016\/article156320738\/Putins-oberster-Hooligan-aus-Frankreich-ausgewiesen.html\">Putins oberster Hooligan aus Frankreich ausgewiesen<\/a>&ldquo; und andere Medien schlossen sich dieser Sichtweise im Kern an &ndash; die Hooligans seien mit &bdquo;der Politik&ldquo; oder &bdquo;dem Kreml&ldquo; verbandelt und erf&uuml;llten so quasi &bdquo;Putins Beitrag&ldquo;. Stimmt das? Schauen wir doch mal auf die Fakten.<\/p><p>Mitverantwortlich f&uuml;r die Verteilung des russischen Ticketkontingents ist eine russische Fanvereinigung namens VOB. Diese verteilt die Tickets, vorfinanziert durch den russischen Fu&szlig;ballverband und mit logistischer Unterst&uuml;tzung des Sportministeriums, an die Fans. So weit, so gut. Dummerweise wird die VOB von einem einschl&auml;gigen Neonazi namens Alexander Schprygin angef&uuml;hrt, der aus der Moskauer Hooligan-Szene stammt. <\/p><p>Der russische Fu&szlig;ballverband wollte Schprygin bereits mehrfach loswerden. Der hat jedoch eine sch&uuml;tzende Hand in Igor Lebedew, dem &bdquo;Fanbeauftragten&ldquo; des Verbandes &ndash; Sohn und Parteifreund des rechtsextremen Urgesteins Wladimir Schirinowski. Schprygin und Lebedew waren es dann auch, die via Twitter und &uuml;ber die Mikrophone der russischen Medien nach den Randalen von Marseille allerlei unappetitlichen Unsinn von sich gegeben haben. <\/p><p>Das ist zweifelsohne widerlich und muss kritisiert werden. Aber dann sollte man die Kritik an auch die richtige Stelle adressieren. Wenn Alexander Gauland Jerome Boateng beleidigt, titelt doch auch niemand, dass Merkel f&uuml;r rassistische &Uuml;bergriffe gegen die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich sei oder die deutsche Regierung ein Rassismusproblem habe. Warum auch? Gauland geh&ouml;rt einer oppositionellen Partei an. Genau wie Lebedew. Bei den Russen schaut man jedoch lieber nicht so genau hin und nimmt Putin generell gerne f&uuml;r alles in Haft , was irgendein russischer Politiker jedweder Couleur von sich gibt.<\/p><p>Auch hier sollte man sich jedoch davor h&uuml;ten, aus Russland ein Opfer zu machen. Ja, in Russland gibt es ein massives Hooligan-Problem. Ja, dieses Problem steht auch in direktem Zusammenhang mit Rechtsextremismus und dem erstarkenden Ultranationalismus. Ja, in den russischen Fu&szlig;ball- und Fanverb&auml;nden gibt es Funktion&auml;re, die dort ganz einfach nicht hingeh&ouml;ren und wenn Rechtsextreme daf&uuml;r verantwortlich sind, das russische Ticketkontingent unter die Fans zu bringen, muss man sich nicht wundern, wenn tausend Jahre Zuchthaus auf der Trib&uuml;ne versammelt sind. Ja, man muss den Russen in diesen Punkten die Daumenschrauben anziehen. Aber doch nicht dadurch, dass man die russische Mannschaft vom Turnier suspendiert oder Russland gar die Weltmeisterschaft wegnimmt. Derartige massive Sanktionen haben mit dem Sport &uuml;berhaupt nichts mehr zu tun. Es geht vielmehr um die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Es geht um den neuen Kalten Krieg. Und dies sollten wir nicht zulassen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/88c66d8427be471bb8dd410a58160527\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Russlands Leichtathleten d&uuml;rfen nicht bei den in wenigen Wochen beginnenden Olympischen Spielen in Rio an den Start gehen. Es wird bereits spekuliert, ob die Sperre auf s&auml;mtliche russischen Olympioniken ausgeweitet wird. Schuld daran ist, dass die russische Anti-Doping-Agentur von der Welt-Anti-Doping-Agentur f&uuml;r &bdquo;nicht konform&ldquo; mit dem aktuellen Welt-Anti-Doping-Regelwerk erkl&auml;rt wurde. 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