{"id":3392,"date":"2008-08-11T08:17:47","date_gmt":"2008-08-11T06:17:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3392"},"modified":"2008-08-11T14:26:27","modified_gmt":"2008-08-11T12:26:27","slug":"hinweise-des-tages-710","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3392","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Missbrauch von Ein-Euro-Jobs<\/li>\n<li>Die Jahresleistung von zwei Atomkraftwerken wird exportiert<\/li>\n<li>BDI will den Staat aushungern &ndash; Die Mission des Liberalismus<\/li>\n<li>Investmentbanken betrogen ihre Kundschaft in gro&szlig;em Stil<\/li>\n<li>Der Vertrag von Lissabon und das Grundgesetz<\/li>\n<li>Geht das &Ouml;l aus<\/li>\n<li>EX-Gr&uuml;ner macht weiter Karriere<\/li>\n<li>Petitionsrecht ausgehebelt<\/li>\n<li>Siemens soll Menem bestochen haben <\/li>\n<li>Deutsche Industrie schw&auml;chelt<\/li>\n<li>NRW hebt Deckelung der Professorengeh&auml;lter auf <\/li>\n<li>Wissenschaftsrat: &bdquo;Zu wenige nehmen ein Studium auf&ldquo;<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind.<br>\nWenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3392&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Es rumort permanent<\/strong><br>\nMissbrauch von Ein-Euro-Jobs in Wiesbaden: SPD versucht, Kritiker in den eigenen Reihen zu ma&szlig;regeln. Gespr&auml;ch mit Horst Gobrecht, Sekret&auml;r der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gastst&auml;tten im Landesbezirk Hessen\/Rheinland-Pfalz\/Saar<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-11\/055.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands Stromexport erreicht Rekordniveau<\/strong><br>\nDeutschland steht 2008 vor einem Rekordjahr bei Stromlieferungen ins Ausland. Der Export&uuml;berschuss allein im ersten Halbjahr 2008 entspricht dabei der Jahresleistung zweier Kernkraftwerke. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte der Berliner Zeitung: &ldquo;Obwohl mehrere Atomkraftwerke wegen technischer Probleme still standen, werden die deutschen Energieversorger in diesem Jahr voraussichtlich so viel Strom exportieren wie nie zuvor. Das zeigt einmal mehr, dass das Gerede von der angeblichen Unverzichtbarkeit der Atomenergie Quatsch ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2008\/0809\/seite1\/0169\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Industrie verlangt niedrigere Staatsquote<\/strong><br>\nDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) will den Anteil des &ouml;ffentlichen Sektors am Bruttoinlandsprodukt von heute rund 43 Prozent bis zum Jahr 2020 auf etwa 35 Prozent senken. Das br&auml;chte einen zweistelligen Milliardenbetrag j&auml;hrlich. Gespart werden soll vor allem im Sozialbereich, etwa durch mehr Wettbewerb in der Krankenversicherung und mehr Kapitaldeckung in der Rentenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Konjunkturpaket%20Industrie%20Staatsquote\/376319.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das &ldquo;Manifest f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung&rdquo; ist sozusagen die Hard-Core-Version, also die extreme bzw. aggressive, von der Normalit&auml;t abweichende Variante der neoliberalen Dogmatik. Starve the beast oder der Kampf f&uuml;r das Aushungern des Staates geht weiter.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Mission des Liberalismus<\/strong><br>\nVor 70 Jahren beschloss eine internationale Gruppe liberaler Intellektueller auf einem Treffen in Paris, die Welt zu ihrem Glauben zu bekehren. Es war die Geburtsstunde des Neoliberalismus.<br>\nAusgerechnet in Chile, das seit 1973 &ndash; nach einem durch die USA unterst&uuml;tzten Putsch gegen die sozialistische Regierung Allende &ndash; von General Augusto Pinochet mit Terror und Folter regiert wird, finden die marktradikalen Vordenker ihr erstes Experimentierfeld. &raquo;Privatisierung, Deregulierung und Einschnitte bei den Sozialausgaben &ndash; die Dreifaltigkeit des freien Marktes&laquo;, so beschreibt die Globalisierungskritikerin Naomi Klein das Programm. Von der Entfaltung pers&ouml;nlicher Freiheiten, von den Menschen- und B&uuml;rgerrechten, die Hayek und Friedman doch so sehr am Herzen liegen, ist zumindest hier nicht mehr die Rede. Der Neoliberalismus erweist sich als gewaltstaatkompatibel, eine F&auml;higkeit, die sich sp&auml;ter in China, auf ganz andere Weise, erneut bew&auml;hren sollte.<br>\nDer Streit zwischen den Vertretern einer Sozialen Marktwirtschaft nach kontinentaleurop&auml;ischem Muster und den Vordenkern einer wahrhaft freien Marktwirtschaft indes geht weiter und bleibt bestimmend f&uuml;r den Kosmos des Neoliberalismus. Gerade erst erkl&auml;rte die deutsche Bundesregierung die soziale und &ndash; inzwischen auch &ndash; &ouml;kologische Marktwirtschaft zum Modell f&uuml;r ihre Entwicklungspolitik. Just dar&uuml;ber und &uuml;ber das Bem&uuml;hen, die Globalisierung gerechter und nachhaltiger zu gestalten, hat die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Technische Zusammenarbeit (GTZ) in diesem Fr&uuml;hjahr eine zweit&auml;gige Fachtagung veranstaltet. An deren Ende kam GTZ-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Bernd Eisenbl&auml;tter zu einer Einsicht, die knapp siebzig Jahre zuvor schon Alexander R&uuml;stow hatte: &raquo;Das Modell der Sozialen und &Ouml;kologischen Marktwirtschaft und das einer liberalen Marktwirtschaft sind wohl doch nicht zwei Varianten ein und derselben Grundidee, sondern zwei ganz unterschiedliche und miteinander unvereinbare Ans&auml;tze f&uuml;r ein Gesellschaftsmodell der Zukunft.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/33\/A-Neoliberalismus?page=all\">Die Zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Investmentbanken betrogen ihre Kundschaft in gro&szlig;em Stil mit raffinierten Tricks<\/strong><br>\nKein geringerer als der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo warf&nbsp;unter anderem&nbsp;der Citigroup einen &ldquo;Multi-Milliarden-Dollar-Betrug&rdquo; vor &ndash; in Zusammenhang mit den so genannten Auction-Rates-Securities (ARS). Betroffen: Allein bei der Citigroup 40000 Kunden. Die Bank habe in betr&uuml;gerischer Weise Auktions-Anleihen vermarktet und verkauft. Zudem habe das Institut Tonaufnahmen mit Telefongespr&auml;chen &uuml;ber ARS vernichtet, die von der Staatsanwaltschaft angefordert worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mmnews.de\/\">MM News<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Vertrag von Lissabon und das Grundgesetz<\/strong><br>\nRechtsgutachten &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit und Begr&uuml;ndetheit verfassungsgerichtlicher Rechtsbehelfe gegen das Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Lissabon und die deutsche Begleitgesetzgebung. Vorgelegt von Professor Dr. Dietrich Murswiek o. Professor f&uuml;r Staats-, Verwaltungs- und V&ouml;lkerrecht am Institut f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht der Universit&auml;t Freiburg im Auftrag von Dr. Peter Gauweiler MdB.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.peter-gauweiler.de\/pdf\/Vertr%20Lissabon%20Gutachten.pdf\">peter-gauweiler.de [PDF &ndash; 656 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass wir viele politischen Auffassungen des CSU-Politikers Gauweiler nicht teilen, dennoch ist es bewundernswert, welches Engagement er in der Frage einer verfassungsrechtlichen Kl&auml;rung des Lissabon-Vertrages aufbringt. Auch dieses Rechtsgutachten von Prof. Murswiek ist f&uuml;r Interessierte lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der dritte Weg f&uuml;hrt in die Sackgasse<\/strong><br>\nSPD und Labour laufen die Leute weg. Sie haben beide ihren Charakter als linke Volksparteien eingeb&uuml;&szlig;t, meint der Soziologe Oliver Nachtwey: &bdquo;F&uuml;r die Parteien war der dritte Weg in ganz Europa fatal. Ende der 90er-Jahre waren vier F&uuml;nftel aller europ&auml;ischen L&auml;nder von sozialdemokratischen Parteien regiert oder mitregiert. Jetzt liegen die meisten dieser Parteien am Boden und haben ihre strategischen Visionen vollst&auml;ndig verloren. Insofern kann man tats&auml;chlich davon ausgehen, dass der dritte Weg ein Weg in die Sackgasse war.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F08%2F09%2Fa0085&amp;cHash=f0625b35b0&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In diesem Beitrag, der den Niedergang von New Labour und der Agenda-SPD beschreibt, gibt es einige Begriffsverwirrungen. Z.B. wurde unter dem &bdquo;Dritten Weg&ldquo; urspr&uuml;nglich ein Weg zwischen der realsozialistischen Planwirtschaft und dem ungez&uuml;gelten Raubtierkapitalismus angels&auml;chsischer Pr&auml;gung verstanden, also ein geb&auml;ndigter Markt mit sozialen Rahmensetzungen. Insofern ist auch der Begriff &bdquo;Marktsozialdemokratie&ldquo; schief. Es w&auml;re ja schon viel gewonnen, wenn die SPD sich wieder darauf besinnen w&uuml;rde, den Markt nach sozialdemokratischen Grundwerten zu ordnen und entsprechende Rahmenbedingungen zu setzen. F&uuml;r Schr&ouml;der war jedoch eine marktradikale Globalisierung geradezu der Hebel, um eine soziale Gestaltung des Marktgeschehens als &uuml;berholt und traditionalistisch zu desavouieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abschussliste <\/strong><br>\nDie Sozialdemokratische Partei Deutschlands entr&uuml;mpelt sich selbst. Mit dem Rauswurf Clements &ndash; sofern man sich vom Bundesvorstand nicht dazwischenreden l&auml;&szlig;t &ndash; ist ein erster Schritt getan. Es d&uuml;rfte aber noch viel Entlassungsarbeit auf die parteiinternen Kommissionen zukommen. Man hat, bzw. h&auml;tte eine ganze Liste durchzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/08\/abschuliste.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Ende einer Epoche<\/strong><br>\nPeak Oil und seine geostrategische Bedeutung. Teil I: Die absehbare Ersch&ouml;pfung der globalen &Ouml;lreserven<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-09\/077.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>N&uuml;tzliche Krise<\/strong><br>\nPeak Oil und seine geostrategische Bedeutung. Teil II (und Schlu&szlig;): Den US-Eliten kommt die drohende &Ouml;lknappheit nicht ungelegen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-11\/001.php?print=1\">Junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> W&auml;hrend die Beschreibung der geologischen Grundlagen der Peak-Oil-Theorie durchaus informativ ist, bewegt sich die These, dass die politische F&uuml;hrung der USA bewusst auf einen hohen &Ouml;lpreis zugesteuert sei, sehr im Spekulativen. Eine &uuml;ber Jahrzehnte befolgte Strategie, &uuml;ber den &Ouml;lpreis den Aufstieg gro&szlig;er Schwellenl&auml;nder wie China und Indien zu behindern, setzt eine Weitsicht &ndash; ob nun falsch oder richtig &ndash;&nbsp;und Heimlichkeit voraus, welche in Demokratien kaum zu realisieren ist. Ganz abgesehen davon, dass die Entwicklung des Au&szlig;enhandels wie auch die amerikanischen Direktinvestitionen in China eine ganz andere Sprache sprechen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Anmerkung KR:<\/strong> <em>Siehe dazu auch <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/%C3%96lf%C3%B6rdermaximum\">Wikipedia<\/a>:<\/em> <\/p>\n<blockquote><p>Wegen der schwierigen Datenlage kann das &Ouml;lf&ouml;rdermaximum wohl erst einige Jahren nach dessen Eintreten zweifelsfrei datiert werden. Die von Campbell, dem Begr&uuml;nder der ASPO, bislang vorausgesagten Zeitpunkte f&uuml;r ein globales &Ouml;lf&ouml;rdermaximum waren bislang unzutreffend und mussten alle wieder in die Zukunft verschoben werden. Dies wird unter anderem von Kritikern zum Anlass genommen, die &Uuml;bertragung des Hubbert peak auf die weltweite F&ouml;rderung f&uuml;r nicht sinnvoll zu halten.<br>\nDie Aspo nimmt zudem an, dass auch die F&ouml;rderrate der OPEC-Staaten nahe an ihrem Maximum liegt und sich derzeit nur im Irak und an der westafrikanischen K&uuml;ste steigern l&auml;sst, das &Ouml;lf&ouml;rdermaximum also gegenw&auml;rtig zum Tragen komme. Eine Gegenposition vertritt unter anderem Maugeri. Ihm zufolge ist die Umbruchsituation in der &Ouml;lindustrie viel wichtiger als die Diskussion um ein &Ouml;lf&ouml;rdermaximum. Er h&auml;lt das Maximum konventioneller &Ouml;lf&ouml;rderung in den OPEC-Staaten und Russland f&uuml;r noch lange nicht erreicht, und die M&ouml;glichkeit, unkonventionelle &Ouml;lvorkommen zu nutzen, sei dabei noch gar nicht miteinbezogen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Matthias Berninger macht bei Mars Karriere<\/strong><br>\nDer ehemalige hessische Gr&uuml;nen-Politiker Matthias Berninger macht nach einem Bericht der &ldquo;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&rdquo; beim S&uuml;&szlig;warenhersteller Mars weiter Karriere. Der 37-J&auml;hrige sei von dem amerikanischen Familienunternehmen zum &ldquo;Global Head of Public Policy&rdquo; bef&ouml;rdert worden, so die Zeitung. Voriges Jahr war der ehemalige Staatssekret&auml;r im Bundesverbraucherministerium zu dem Europaableger der Firma gewechselt. K&uuml;nftig sei Berninger weltweit f&uuml;r &ldquo;Gesundheit, Ern&auml;hrung und Nachhaltigkeit&rdquo; zust&auml;ndig, hie&szlig; es.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=36086&amp;key=hessen_vtx_meldung_34924868\">Hessischer Rundfunk<\/a>&nbsp;<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/IN\/INtemplates\/faznet\/default.asp?tpl=common\/zwischenseite.asp&amp;dx2={06515C90-8EB3-DF08-E624-C23479C38939}&amp;rub={035D49F5-2EC3-47D5-A803-F3F19B49A0EA\">Frankfurter Allgemeine<\/a> (leider kostenpflichtig)<\/li>\n<li><strong>Petitionsrecht komplett ad absurdum gef&uuml;hrt<\/strong><br>\nDer Deutsche Bundestag hat das Verfahren zur Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung abgeschlossen. Sowohl die Begr&uuml;ndung als auch das Verfahren an sich werfen viele Fragen auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28445\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Siemens soll Menem bestochen haben <\/strong><br>\nIn der Schmiergeldaff&auml;re bei Siemens gibt es neue Anhaltspunkte f&uuml;r den Verdacht, Argentiniens Ex-Pr&auml;sident Menem sei bestochen worden. Der Konzern k&ouml;nnte dadurch fast 200 Millionen Euro verlieren. Bewiesen ist aber noch nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/712\/305679\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Industrie schw&auml;chelt<\/strong><br>\nDie deutsche Industrie schw&auml;chelt. Im Juni sanken die Ums&auml;tze der Branche, die als Pfeiler der Wirtschaft gilt, zum f&uuml;nften Mal in Folge. Gegen&uuml;ber dem Vormonat ergab sich saison- und arbeitst&auml;glich bereinigt ein Minus von 0,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit.<br>\nVor allem das Gesch&auml;ft mit den wichtigsten Abnehmern, den europ&auml;ischen Nachbarn, l&auml;uft schlecht. Der Auslandsumsatz sank insgesamt um 0,9 Prozent, wobei der Absatz in die 15 L&auml;nder des Euro-Raums um 5,2 Prozent schrumpfte. Der Umsatz im Inland gab um 0,7 Prozent nach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1411888_Deutsche-Industrie-schwaechelt.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>NRW hebt Deckelung der Professorengeh&auml;lter auf<\/strong><br>\nDie nordhrein-westf&auml;lische Landesregierung wird am Dienstag auf Vorschlag von Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) die bestehende Deckelung der Professorengeh&auml;lter streichen und damit den 33 staatlichen Hochschulen im Land die M&ouml;glichkeit geben, Spitzenforscher deutlich besser zu bezahlen.\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der entscheidende Satz ist allerdings: &bdquo;Mehr Geld gibt es f&uuml;r die klammen Unis allerdings nicht.&ldquo; Das hei&szlig;t im Klartext, die Masse der Professoren bezahlt einige Spitzenverdiener mit. Die Hierarchisierung des Hochschulpersonals wird vorangetrieben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wissenschaftsrat: &bdquo;Zu wenige nehmen ein Studium auf&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wissenschaftsrat ist besorgt &uuml;ber die geringe Zahl von Studienanf&auml;ngern in Deutschland.<br>\nAls m&ouml;gliche Gr&uuml;nde nannte er Finanzierungsprobleme f&uuml;r Kinder aus einkommensschwachen Elternh&auml;usern, die sich durch Studiengeb&uuml;hren versch&auml;rfen k&ouml;nnten. Hinzu k&auml;men die erhebliche Ausweitung der &ouml;rtlichen Zulassungsbeschr&auml;nkungen (Numerus clausus) sowie Probleme beim Bewerbungsverfahren.<br>\nZugleich verwies er darauf, dass es durch die in den neuen gestuften Bachelor-und Master-Studieng&auml;ngen &bdquo;gestiegenen Pr&auml;senz-Anforderungen schwerer geworden ist, sich den Lebensunterhalt nebenher zu erwirtschaften.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/wissen\/campus\/wissenschaftsrat-zu-wenige-nehmen-ein-studium-auf_aid_323864.html\">Focus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Missbrauch von Ein-Euro-Jobs<\/li>\n<li>Die Jahresleistung von zwei Atomkraftwerken wird exportiert<\/li>\n<li>BDI will den Staat aushungern &ndash; Die Mission des Liberalismus<\/li>\n<li>Investmentbanken betrogen ihre Kundschaft in gro&szlig;em Stil<\/li>\n<li>Der Vertrag von Lissabon und das Grundgesetz<\/li>\n<li>Geht das &Ouml;l aus<\/li>\n<li>EX-Gr&uuml;ner macht weiter Karriere<\/li>\n<li>Petitionsrecht ausgehebelt<\/li>\n<li>Siemens soll Menem bestochen<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3392\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3392","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3392","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3392"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3392\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3392"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}