{"id":33972,"date":"2016-06-27T14:24:26","date_gmt":"2016-06-27T12:24:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33972"},"modified":"2016-06-27T16:08:47","modified_gmt":"2016-06-27T14:08:47","slug":"best-of-brexit-bloedsinn-wie-das-britische-referendum-der-schreibenden-zunft-den-verstand-klaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33972","title":{"rendered":"Best of Brexit-Bl\u00f6dsinn \u2013 wie das britische Referendum der schreibenden Zunft den Verstand klaut"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Offenbar wurden auch die Medien vom <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33943\">Brexit-Votum<\/a> der Briten &uuml;berrascht. Anders ist es eigentlich kaum zu erkl&auml;ren, dass in den Tagen nach dem Referendum ausschlie&szlig;lich qualitativ minderwertige Artikel zum Thema publiziert wurden, die daf&uuml;r jedoch emotional hoch aufgeladen waren. Gerade so, als h&auml;tten die Briten nicht f&uuml;r einen EU-Austritt gestimmt, sondern seien stattdessen mit den Ehepartnern unserer lieben Qualit&auml;tsjournalisten durchgebrannt. Und wo die Emotionen sch&auml;umen, schleichen sich schon mal Fehler ein. Das ist nat&uuml;rlich eine Untertreibung. Die Zahl der groben Fehler bei der Brexit-Berichterstattung ist endlos lang und es ist unm&ouml;glich, sie hier l&uuml;ckenlos aufzuz&auml;hlen. Daf&uuml;r haben wir aber f&uuml;r Sie ein kleines <em>Best-of-Brexit-Bl&ouml;dsinn<\/em> zusammengestellt. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas Abendland geht unter! Selbst die &bdquo;Unis f&uuml;rchten schwere Folgen des Brexit&ldquo; wei&szlig; der Tagesspiegel <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/nach-dem-eu-ausstieg-grossbritanniens-unis-fuerchten-schwere-folgen-des-brexit\/13782536.html\">zu berichten<\/a> und zahlreiche andere Zeitungen teilen die Sorge, dass auf die Studenten nun schwere Zeiten zukommen. Die Begr&uuml;ndung ist erstaunlich: Es geht um das Erasmus-Programm der EU. Die Logik: Wenn Gro&szlig;britannien die EU verl&auml;sst, k&ouml;nnen Erasmus-Studenten nicht mehr nach Gro&szlig;britannien und britische Studenten nicht mehr auf den Kontinent. Das ist jedoch nicht zu bef&uuml;rchten, nehmen doch auch Nicht-EU-L&auml;nder wie Norwegen, Island oder auch die T&uuml;rkei am Erasmus-Programm teil. Es gibt absolut keinen Grund anzunehmen, warum Gro&szlig;britannien in der Post-EU-&Auml;ra aus dem Programm aussteigen sollte.<\/p><p>Es ist ja l&ouml;blich, dass unsere Qualit&auml;tsjournalisten sich &uuml;berhaupt um die Jugend Sorgen machen. Verdr&auml;ngt wurden die Studenten auf den Titelseiten zun&auml;chst von anderen jungen Leistungstr&auml;gern &ndash; den millionenschweren Fu&szlig;ballprofis.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_09.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>In den englischen Fu&szlig;ballligen gibt es qua EU-Recht keine Arbeitsbeschr&auml;nkungen f&uuml;r EU-Ausl&auml;nder &ndash; sehr wohl gibt es jedoch Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Spieler aus Nicht-EU-L&auml;ndern. Klick, Klack &ndash; wenn Gro&szlig;britannien nun die EU verl&auml;sst, k&ouml;nnen ja auch die alten Regeln nicht mehr gelten und Stars wie &bdquo;unser Schweini&ldquo; m&uuml;ssen dann &ndash; so die gr&ouml;&szlig;te Sorge von SPIEGEL Online und Co. &ndash; England verlassen. Das w&auml;re ja auch eine echte Katstrophe! Doch zumindest Bastian Schweinsteiger kann entspannt durchatmen: Selbst wenn die britische Politik es mit dem Brexit ernst meint und aufs Tempo dr&uuml;ckt, wird Gro&szlig;britannien fr&uuml;hestens im Herbst 2018 die EU verlassen. Und dann ist Schweinsteiger stolze 34 Jahre alt und sicher nicht mehr in der engeren Auswahl f&uuml;r ein englisches Top-Team. Und auch seine Kollegen werden sich keine Sorgen machen m&uuml;ssen, liegt es doch einzig und allein in der Entscheidungsgewalt des englischen Fu&szlig;ballverbandes FA ob und welche Einschr&auml;nkungen er erl&auml;sst. Damit w&auml;re die wichtigste Sache der Welt eigentlich auch brexit-technisch abgehakt. Kommen wir zur zweitwichtigsten Sache der Welt &ndash; dem lieben Geld.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_08.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Brexit vernichtet f&uuml;nf Billionen Dollar!<\/strong><\/p><p>F&uuml;nf Billionen Dollar! Das Doppelte der gesamten Wirtschaftsleistung Gro&szlig;britanniens! So viel Geld soll der arme Brite mit seinem Votum pro Brexit so mir nichts dir nichts vernichtet haben. Das <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/boerse-brexit-vernichtete-fuenf-billionen-dollar-a-1099561.html\">meint zumindest der SPIEGEL<\/a> und zahlreiche andere Medien schlossen sich diesem Nonsens an.<\/p><p>Was ist so Dramatisches geschehen? Die B&ouml;rsen sind eingebrochen, so liest man. Ein &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/brexit-referendum-schwarzer-freitag-fuer-europas-banken-a-1099555.html\">Schwarzer Freitag<\/a>&ldquo;, so wei&szlig; es auch der Herr Kaiser von SPIEGEL Online. Schwarzer Freitag? Nun ja. Der EURO STOXX 50, der die gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten Unternehmen der Eurozone abbildet, hat im Vergleich zur letzten Woche 5,7% nachgegeben. So was passiert an den B&ouml;rsen mehrfach pro Jahr. Kein Grund zur Panik. An ebenso vielen Tagen geht es auch wieder aufw&auml;rts mit den Kursen. Vor dem Referendum lag der Kurs des Index &uuml;brigens rund 20% unter dem diesj&auml;hrigen H&ouml;chstwert. Da kann man sehen, welche &bdquo;Werte&ldquo; jeden Tag an den B&ouml;rsen &bdquo;vernichtet&ldquo; werden. Der britische Aktienindex FTSE 100 ist &uuml;brigens im Vergleich zu letzter Woche um lediglich 1,1% gefallen und liegt aktuell einen halben Prozentpunkt &uuml;ber dem 3-Monats-Durchschnitt. Getreu der SPIEGEL-Logik haben die &bdquo;Brexiteers&ldquo; also in Gro&szlig;britannien Milliarden-Werte geschaffen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_03.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Auch das ist nat&uuml;rlich Unfug. An den B&ouml;rsen werden weder Werte geschaffen, noch Werte vernichtet. Es werden lediglich Preise festgelegt; Preise, die nicht immer plausibel sind. &bdquo;Vernichtet&ldquo; wurde am letzten Freitag daher auch kein einziger Cent.<\/p><p><strong>Jeder von uns k&ouml;nnte bald um 12.884 Euro &auml;rmer sein!<\/strong><\/p><p>Das behauptet zumindest wortw&ouml;rtlich der alarmistisch durchgeknallte WELT-Finanzredakteur Holger Zsch&auml;pitz im <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article156530896\/Jeder-von-uns-koennte-bald-um-12-884-Euro-aermer-sein.html\">gleichnamigen Artikel<\/a>. 12.884 suggeriert nat&uuml;rlich Exaktheit &ndash; wahrscheinlich kennt Zsch&auml;pitz die genaue Summe sogar bis auf die vierte Stelle hinter dem Komma. Und wie kommt er a) darauf, dass &bdquo;jeder von uns&ldquo; bald &auml;rmer sein k&ouml;nnte und b) auf die grotesk hohe Zahl? <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_05.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>&bdquo;Eigene Berechnungen&ldquo;, so nennt man es als Finanzjournalist, wenn man Zahlen promoten will, die derart absurd sind, dass noch nicht einmal Hans-Werner Sinn oder Thorsten Polleit ihren Namen daf&uuml;r hergeben. Zsch&auml;pitz und Kollegen haben halt nach eigener Auskunft so einiges &bdquo;heruntergebrochen&ldquo; und sind dann auf diese Zahl gekommen. Das ist vor allem deshalb drollig, da mehr als die H&auml;lfe aller deutschen Haushalte ein Nettogeldverm&ouml;gen hat, das kleiner als 13.000 Euro ist. Nachdem Sie also schon durch &bdquo;die Griechen&ldquo;, &bdquo;den Draghi&ldquo; und hunderte Male durch &bdquo;die Inflation&ldquo; enteignet wurden, ist nun &bdquo;der Brexit&ldquo; als gro&szlig;er Enteigner dran. Nun ja. Aber tr&ouml;sten Sie sich: &bdquo;Die ersten Milliarden sind bereits verloren&ldquo;, so die Autoren. Wenn auf Ihrem Konto also heute noch genau so viele Milliarden sind wie am Donnerstag, sind Sie noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. <\/p><p><strong>Pl&ouml;tzlich ist die EU nur die H&auml;lfte wert!<\/strong><\/p><p>Auch Zsch&auml;pitz&acute; Kollege Sascha Lehnartz hat sich nicht lumpen lassen und halbiert den Wert der EU mal flugs <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article156536868\/Ploetzlich-ist-die-EU-nur-noch-die-Haelfte-wert.html\">mit einem Federstrich<\/a>. Auf eine Begr&uuml;ndung, wie er auf diese Zahl kommt, l&auml;sst Lehnartz den Leser wohlweislich warten. Stattdessen poltert der Springer-Akademie-Absolvent lieber gegen Gott und Welt &hellip; nur nicht gegen &bdquo;uns&ldquo; und die Briten, die alles richtig gemacht haben. Nun sei Deutschland gefangen in einer Gemeinschaft mit &bdquo;S&uuml;dl&auml;ndern&ldquo;, deren St&auml;rken nur in den Bereichen &bdquo;kreative Buchf&uuml;hrung und Transferempfang&ldquo; liegen, einem &bdquo;reformunf&auml;higen Frankreich&ldquo; und einigen wenigen &bdquo;haushalts-vernunftbegabten Nordeurop&auml;ern&ldquo;, die laut Lehnartz jedoch selbst austreten wollen.<\/p><p>Diplomatie war halt schon immer die St&auml;rke der Springer-Schreiberlinge. Mit dem volkswirtschaftlichen Hintergrundwissen hapert es jedoch. Als Absolvent des Studienfaches &bdquo;Vergleichende Literaturwissenschaften&ldquo; kann Lehnartz hier jedoch auch nur wiedergeben, was seine Kollegen ihm vorgekaut haben. Ok; warum d&uuml;rfen &Ouml;konomen in der WELT dann aber keine Romane rezensieren? <\/p><p><strong>Nun wird&acute;s f&uuml;r uns billiger!<\/strong><\/p><p>Wenigstens die FAZ kann dem Brexit etwas abgewinnen. Dort hat das Finanzressort n&auml;mlich genau nachgerechnet und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/geld-ausgeben\/pfund-kurs-nach-brexit-gefallen-kunden-koennen-billig-bestellen-14306127.html\">festgestellt<\/a>, dass &bdquo;Verbraucher&ldquo; (also wir alle) nun &bdquo;billig in England bestellen&ldquo; k&ouml;nnen. Das &bdquo;schwache&ldquo; Pfund macht&acute;s m&ouml;glich! Nun ja, das Pfund ist im Vergleich zum Euro seit Mitte letzter Woche um sagenhafte 5,2% gesunken. Daf&uuml;r <a href=\"http:\/\/www.royalmail.com\/price-finder\">kostet es<\/a> jedoch auch mindestens &pound;19.10, ein Paket versichert nach Deutschland zu schicken. Die bestellte Ware sollte also schon mindestens &pound;367 kosten, um die Portokosten durch den W&auml;hrungsverlust wieder zu kompensieren. Doch dummerweise sind normale Pakete nur bis &pound;250 versichert. Was laut FAZ ein Schn&auml;ppchen ist, k&ouml;nnte also im Nachhinein recht teuer werden. <\/p><p>Um die Leser eines Besseren zu belehren, f&auml;hrt die FAZ jedoch einige konkrete Beispiele von Waren auf &hellip; die jedoch auch vor dem Brexit-Votum inkl. Porto viel g&uuml;nstiger als in Deutschland waren. <\/p><p><strong>Das Pfund, eine machtlose W&auml;hrung!<\/strong><\/p><p>Das britische Pfund muss auch in der Berichterstattung der S&uuml;ddeutschen Zeitung f&uuml;r allerlei Redakteursphantasien herhalten. Das Pfund sei &bdquo;abgest&uuml;rzt wie noch nie&ldquo;, so die S&uuml;ddeutsche. So, so. Dann schauen Sie sich doch mal bitte den 5-Jahres-Chart zum Tauschverh&auml;ltnis des britischen Pfunds und des Euros an.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_04.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Ist es wirklich erstaunlich, dass diese Grafik den Schlagzeilen der Medien dann doch eklatant widerspricht? Wer das Pfund schlechtreden will, der vergleicht es nat&uuml;rlich auch nicht mit dem Euro, sondern mit dem Dollar. Hier liegt das Pfund in der Tat auf einem &ndash; wenn auch sehr leicht &ndash; historischen Tiefkurs. Das war jedoch &ndash; mit Ausnahme zweier unbedeutender Ausrei&szlig;er &ndash; auch schon vor dem Referendum der Fall! Und die Aussage, dass der leichte Preisverfall des Pfunds gegen&uuml;ber dem Dollar der (&bdquo;wie noch nie&ldquo;) gr&ouml;&szlig;te Verlust der Geschichte war, ist nat&uuml;rlich ebenfalls grober Unfug. Als der Spekulant George Soros das Pfund 1992 attackierte und aus der W&auml;hrungsschlange des EWS dr&auml;ngte, verlor die britische W&auml;hrung binnen weniger Tage 25% gegen&uuml;ber dem Dollar. Mehr als 30% betrugen die Verluste im September 2008 w&auml;hrend der letzten Finanzkrise. Dagegen sind die 7,2%, die das Pfund nach dem Referendum gegen&uuml;ber dem Dollar verloren hat, wahrlich Peanuts.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/24d7c8b08f0f487fbc689034a941bfdc\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160627_brexit_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>Offenbar wurden auch die Medien vom <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33943\">Brexit-Votum<\/a> der Briten &uuml;berrascht. Anders ist es eigentlich kaum zu erkl&auml;ren, dass in den Tagen nach dem Referendum ausschlie&szlig;lich qualitativ minderwertige Artikel zum Thema publiziert wurden, die daf&uuml;r jedoch emotional hoch aufgeladen waren. Gerade so, als h&auml;tten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33972\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[22,123,183],"tags":[294,1843,1542,283,834,420,460,239,1085,328],"class_list":["post-33972","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-europaische-union","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","tag-aktienkurse","tag-brexit","tag-faz","tag-finanzmaerkte","tag-fussball","tag-spiegel","tag-sz","tag-tagesspiegel","tag-wechselkurse","tag-welt"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33972"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33972\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33980,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33972\/revisions\/33980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33972"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}