{"id":33982,"date":"2016-06-28T08:39:40","date_gmt":"2016-06-28T06:39:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982"},"modified":"2016-06-28T09:14:32","modified_gmt":"2016-06-28T07:14:32","slug":"hinweise-des-tages-2654","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h01\">Die M&auml;r von den b&ouml;sen alten Briten, die den Jungen die Zukunft verbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h02\">Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h03\">Europa ist wesentlich unsozialer und brutaler geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h04\">Korrigiert den Kapitalismus!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h05\">Erst machen, dann pr&uuml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h06\">Wer hinter Volkswagen wirklich steckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h07\">Die h&auml;ssliche Fratze des Raubtierkapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h08\">George Soros wettet 100 Millionen Euro gegen Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h09\">136 Milliarden Euro zu wenig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h10\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h11\">Flexible Union mit europ&auml;ischem FBI<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h12\">Kampfansage vom Umweltbundesamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h13\">Pestizideinsatz auf Bananenplantagen &ndash; Erschreckende Grenz&uuml;berschreitungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h14\">100 Organisationen fordern Umkehr in EU-Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h15\">Gabriels Option: Jetzt aus der Koalition aussteigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33982#h16\">Best of Brexit-Bl&ouml;dsinn &ndash; Der Brexit l&auml;sst Merkel nur eine Wahl: noch einmal Kanzlerin werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die M&auml;r von den b&ouml;sen alten Briten, die den Jungen die Zukunft verbauen<\/strong><br>\nSie ist so herzzerrei&szlig;end pro-EUrop&auml;isch, die Geschichte von den &bdquo;weltoffenen&ldquo; jungen Briten, die mit gro&szlig;er Mehrheit f&uuml;r den Verbleib in der EU waren und von &uuml;bellaunigen Alten &uuml;berstimmt wurden. Entsprechend wurde die Geschichte am Freitag und Samstag rauf und runter erz&auml;hlt. Dumm nur: sie stimmt sehr wahrscheinlich nicht.<br>\nKeine Nachrichtensendung im Fernsehen, ohne dass junge Briten vor die Kamera treten durften und sich beklagten, dass ausgerechnet sie, die noch so lange mit dieser Entscheidung w&uuml;rden leben m&uuml;ssten, von den Alten (die eh bald ins Gras bei&szlig;en) &uuml;berstimmt wurden. Denn, Umfragen zufolge stimmten fast drei Viertel der 18 bis 24-j&auml;hrigen f&uuml;r den Verbleib. Mit zunehmendem Alter sank der Anteil relativ kontinuierlich auf 40 Prozent.<br>\nDie Sache hat nur einen gro&szlig;en Sch&ouml;nheitsfehler, der nicht mitberichtet wurde. Die Wahlbeteiligung war bei den jungen Briten niedriger als bei den Alten. Wenn es ihnen wirklich so wichtig war, h&auml;tte man meinen sollten, dass sie in gro&szlig;er Zahl zur Wahlurne pilgern. Erst nicht zur Wahl gehen, und dann sich beschweren, dass man &uuml;berstimmt wird, passt nicht. Da h&auml;tte ein bisschen kritische Distanz der Medien schon gut getan.<br>\nEs gibt eine Statistik der Wahlbeteiligung nach Altersgruppen, die durch die sozialen Medien geistert. Es handelt sich allerdings, wie man beim New Statesman nachlesen kann, eher um eine Sch&auml;tzung unklarer G&uuml;te als um eine Statistik. Die Richtung stimmt aber, wie man daran sehen kann, dass in Wahlkreisen mit mehr j&uuml;ngeren Leuten die Wahlbeteiligung niedriger war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/645-brexit-jugend#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die &Uuml;bereinstimmung der entsprechenden Beitr&auml;ge der &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; (siehe unten) ist mehr als auff&auml;llig. Wie soll man da an Zufall glauben? Besonders b&ouml;sartig der Beitrag &bdquo;Ich m&ouml;chte Teil einer Jugendbewegung sein&ldquo; von einem Wolfgang Gr&uuml;ndinger in der Zeit, der durch seinen besonders aggressiven, ausgrenzenden und diskriminierenden Tenor auff&auml;llt. Der Autor als Sprecher des neoliberalen Think Tank &bdquo;Stiftung f&uuml;r die Rechte zuk&uuml;nftiger Generationen&ldquo; ausgewiesen, beflei&szlig;igt sich einer unglaublich diffamierenden Semantik gegen &auml;ltere Menschen: Alte S&auml;cke, Greise, Rentner, Gestrige. Gleichzeitig phantasiert er die junge Generation zu gl&uuml;henden Anh&auml;ngern der EU. Dann kann Gr&uuml;ndinger ja einmal die jungen Menschen in Griechenland, Spanien und Portugal fragen, welche gro&szlig;artige Zukunftschancen Ihnen die EU mit ihrer neoliberalen Austerit&auml;tspolitik er&ouml;ffnet, bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 51 % in Griechenland, von 45 % in Spanien, von 30% in Portugal.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Erscheinen eines derartigen Hetzartikels auf der Webseite der Zeit manifestiert sich die ganze Verlogenheit der oberen Mittelschicht, als deren Zentralorgan die Zeit sicher gelten darf. Diese gibt sich gerne kultiviert und tolerant und zelebriert ihr &bdquo;Refugees-welcome&ldquo;. Passt es aber in ihr politische Kalk&uuml;l oder besser in das politische Kalk&uuml;l der Oberschicht, als deren Funktionselite die obere Mittelschicht dient, darf ohne weiteres gruppenbezogenen Menschfeindlichkeit publiziert werden.  Keinem der Autoren w&uuml;rde es wohl in einem anderen Kontext einfallen eine andere Personengruppe in dieser abwertenden Weise anzugreifen.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch die Idee einer Ruth Eisenreich in der S&uuml;ddeutschen Zeitung, Menschen &uuml;ber 65 das Wahlrecht zu entziehen, ist an Menschenverachtung nicht zu &uuml;berbieten. Mit ihrer polarisierenden Sichtweise zeigen Gr&uuml;ndinger und Eisenreich, dass sie die, dem Neoliberalismus immanente Menschenverachtung bereits verinnerlicht haben, schwingt in ihren &Auml;u&szlig;erungen doch die Beurteilung des Menschen allein nach seiner &ouml;konomischen Verwertbarkeit mit. Wer alt und vermeintlich nicht mehr leistungsf&auml;hig und &ouml;konomisch verwertbar ist, hat auch kein Recht auf gesellschaftliche Mitsprache und Mitgestaltung. <\/em><br>\n<em>Das Ziel dieser neoliberalen Propagandisten ist unschwer zu identifizieren, es gilt die Gesellschaft zu spalten und die Generationen in einen inszenierten Konflikt zutreiben. Zur Freude der herrschenden Eliten.<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ich m&ouml;chte Teil einer Jugendbewegung sein<\/strong><br>\nDas Referendum zeigt: Alte-S&auml;cke-Politik diktiert die Agenda. Wir Jungen m&uuml;ssen uns organisieren. Der Hashtag-Aktivismus kann nur der Anfang sein.<br>\nVon <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-06\/brexit-abstimmung-junge-alte-yougov-umfrage\">Wolfgang Gr&uuml;ndinger<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Alten entscheiden, die Jungen tragen die Konsequenzen <\/strong><br>\nH&auml;tten nur die jungen W&auml;hler abstimmen d&uuml;rfen, g&auml;be es keinen Brexit. Europas Bev&ouml;lkerung vergreist, immer &ouml;fter bestimmen die Alten. Die Jungen m&uuml;ssen besser f&uuml;r ihre Interessen werben.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/brexit-referendum-die-alten-entscheiden-die-jungen-muessen-die-konsequenzen-tragen-1.3049771\">Kommentar von Ruth Eisenreich<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum wir eine neue Rebellion brauchen<\/strong><br>\nDer Brexit ist ein Votum der &Auml;lteren gegen eine weltoffenere Jugend. Es ver&auml;ndert die Zukunft von Millionen jungen Europ&auml;ern. Zum ersten Mal begrenzt eine Generation die Chancen der Nachfahren, statt sie zu erweitern.<br>\n<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/brexit\/warum-wir-nach-der-brexit-referendum-neue-rebellion-brauchen-14306632.html\">Von Mathias M&uuml;ller von Blumencron<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist fast Realsatire, denn Blumencron hat das zarte Alter von 56 Jahren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Brexit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Linke war in der Brexit-Debatte nicht pr&auml;sent<\/strong><br>\nNun ist es tats&auml;chlich keine Errungenschaft der so oft als Hort der Demokratie besungenen EU, dass das Referendum zustande kam. Die Gr&uuml;nde liegen in den Fraktionsk&auml;mpfen innerhalb der Tories und der Taktik von David Cameron. Doch kaum ist das Referendum nicht so ausgegangen, wie es die Freunde der EU wollten, zeigt sich, wie ernst es manche von ihnen mit der Demokratie wirklich meinen. In einer mittlerweile von &uuml;ber 3 Millionen unterzeichneten Online-Petitionen wird von der Regierung gefordert, eine Regel einzuf&uuml;hren, wonach ein neues Referendum abgehalten werden soll, falls die Mehrheit kleiner ist als 60 Prozent, bezogen auf eine Wahlbeteiligung von weniger als 75 Prozent.<br>\nSolche Modifizierungen sind grunds&auml;tzlich legitim. Doch Brexit-Bef&uuml;rworter und -gegner haben sich auf ein Referendum zu den Regeln geeinigt, wie sie nun galten. Und nach diesen Regeln haben die EU-Gegner gewonnen. Wer nachtr&auml;glich die Ergebnisse &auml;ndern will, weil die Ergebnisse nicht passen, hat h&ouml;chstens ein taktisches Verh&auml;ltnis zu b&uuml;rgerlichen Grundrechten.<br>\nEs ist nicht wahrscheinlich, dass sich diejenigen, die unmittelbar eine neue Abstimmung wollen, durchsetzen werden. Schon allein deshalb, weil es unwahrscheinlich ist, dass sich mit solch plumpen Tricks eine Mehrheit f&uuml;r die EU organisieren l&auml;sst. Viel wahrscheinlicher ist, dass die Brexit-Bef&uuml;rworter einen noch gr&ouml;&szlig;eren Erfolg h&auml;tten. Und was dann?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48648\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Petition f&uuml;r zweites Referendum mit Bots manipuliert<\/strong><br>\nMillionen von Briten wollen einer Petition zufolge eine neue Abstimmung &uuml;ber den Brexit. Doch mindestens Zehntausende der abgegebenen Stimmen waren offenbar gef&auml;lscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/brexit-petition-fuer-zweites-referendum-mit-bots-manipuliert-a-1100043.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Witzig, noch einen Tag vorher wurde diese <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/petition-drei-millionen-wollen-neues-referendum-zum-brexit-a-1099853.html\">Petition vom Spiegel zum Anlass<\/a> genommen M&ouml;glichkeiten zu eruieren, wie man die demokratische Willensbekundung der britischen B&uuml;rger aushebeln k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Genau aus diesem Grunde sind die meisten Online-Petitionen ja auch nicht aussagekr&auml;ftig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Brexit ist eine Reaktion auf den Ausschluss der B&uuml;rger<\/strong><br>\nWer nur einen kurzen Blick auf die Abstimmungsergebnisse in Gro&szlig;britannien wirft, der kommt schnell auf die Idee, dass es  bei dem Referendum nicht allein um Europa ging. Hier hatten die, die seit Jahren, ja seit Jahrzehnten abgeh&auml;ngt wurden, eine Gelegenheit, einmal eine Schlacht zu gewinnen &ndash; in einem Krieg, den sie als l&auml;ngst verloren betrachten.<br>\nDiese Abgeh&auml;ngten und die, die sich abgekoppelt f&uuml;hlen von dem Zug, der in eine ihnen nicht genehme Richtung f&auml;hrt, gibt es &uuml;berall in Europa.  In fast allen L&auml;ndern Europas gibt es immer mehr, die immer deutlicher, ja rabiater sagen, dass sie nicht mehr mitmachen wollen. Sie sagen das, nachdem man ihnen mit immer neuen Regelungen klargemacht hat, dass sie nicht mitreden, geschweige denn mitentscheiden sollen.<br>\nEine Bev&ouml;lkerung, die dank der neuen Medien heute &uuml;berall schneller ist, als Kissinger und Genscher es zu ihren Zeiten sein konnten, eine Bev&ouml;lkerung, die von jedem Interneth&auml;ndler, jedem Unternehmen unabl&auml;ssig aufgefordert wird, ihre Meinung mitzuteilen, erf&auml;hrt nach jeder Wahl auf dem&uuml;tigendste Art ihre Entm&uuml;ndigung.  Kaum ist die Wahlnacht vorbei, bekommt jeder Gedanke an m&ouml;gliche Alternativen einen Feldverweis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/meinung\/kommentar-brexit-ist-eine-reaktion-auf-den-ausschluss-der-buerger-24296480\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was soll man jetzt dazu sagen? W&uuml;rde Herr Widman die NachDenkSeiten lesen, h&auml;tte er diese Erkenntnis schon viel fr&uuml;her haben k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europa ist wesentlich unsozialer und brutaler geworden<\/strong><br>\nNach dem britischen Votum f&uuml;r einen Brexit hat die Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Sahra Wagenknecht, ein sozialeres Europa angemahnt. Gerade Regionen mit einer hohen Arbeitslosigkeit h&auml;tten f&uuml;r den Austritt aus der EU gestimmt, sagte sie im DLF. Der Sozialstaat d&uuml;rfe nicht weiter zerst&ouml;rt, sondern m&uuml;sse wiederhergestellt werden.<br>\nDie Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht erkl&auml;rte, die EU m&uuml;sse sich jetzt fragen, warum sie Vertrauen verspielt habe. Es sei viel zu einfach, dem britischen Premier David Cameron oder den konservativen Torries die Schuld zu geben, weil sie eine falsche Kampagne f&uuml;r den Verbleib Gro&szlig;britanniens in der EU gefahren h&auml;tten, sagte sie. &ldquo;In anderen Mitgliedstaaten gibt es &auml;hnliche Stimmungen.&rdquo; Das Votum gehe vor allem auf jene zur&uuml;ck, die seit Jahren viel zu kurz gekommen seien. Das Ergebnis habe mit einer schrumpfenden Mittelschicht und dem Abbau des Sozialstaats zu tun.<br>\nEin &ldquo;Wegreden der Krise&rdquo; sei dann jener Punkt, der die Menschen am Ende gegen die EU aufbringe. &ldquo;Das einzige sinnvolle Modell kann ein soziales Europa sein.&rdquo; Wagenknecht betonte, dass die Europ&auml;ische Integration urspr&uuml;nglich ein soziales Projekt gewesen sei, das Wohlstand f&uuml;r alle bringen sollte. &ldquo;Das ist v&ouml;llig aufgegeben worden.&rdquo; Stattdessen mache die EU massiv Druck auf Staaten, Defizite abzubauen. Gro&szlig;e Unternehmen w&uuml;rden dagegen nicht angemessen besteuert. &ldquo;Europa ist wesentlich unsozialer und brutaler geworden.&rdquo;<br>\nDar&uuml;ber hinaus empf&auml;nden viele Leute Br&uuml;ssel als eine demokratieferne Zone. Die EU werde als eine &ldquo;Lobbykratie&rdquo; gesehen, in der gro&szlig;e Konzerne das Sagen und kleine Unternehmer und B&uuml;rger quasi keine Stimme h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sahra-wagenknecht-europa-ist-wesentlich-unsozialer-und.694.de.html?dram:article_id=358241\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Korrigiert den Kapitalismus!<\/strong><br>\nIn Griechenland hat es die Pasok schon vorgemacht. In ganz Europa scheinen die Sozialdemokraten zur aussterbenden Spezies zu werden.<br>\nWirklich &uuml;berraschend am Brexit ist vor allem eines: dass keiner ihn so richtig erwartet hat. Denn angeblich ist das, was die britischen W&auml;hler da angestellt haben, zutiefst irrational, dieses Einigeln hinterm Gartenzaun, dieses Hochziehen der Zugbr&uuml;cken. Und die Schuldigen sind schnell ausgemacht, vom Zauberlehrling David Cameron zur englischen Presse mit ihrer europafeindlichen Giftspritzerei.<br>\nErtragreicher w&auml;re es jedoch, statt der Schuldfrage die nach der Verantwortung zu stellen. Schlie&szlig;lich sind die W&auml;hler nicht nur im Vereinigten K&ouml;nigreich wild geworden: Mit teils radikal unterschiedlichen Vorzeichen stimmen quer durch die Europ&auml;ische Union ebenso wie in den Vereinigten Staaten von Amerika B&uuml;rger in Massen f&uuml;r Protest-, f&uuml;r &bdquo;Anti-System&ldquo;-Kr&auml;fte, f&uuml;r die klar links aufgestellten Podemos und Syriza in Spanien und Griechenland, f&uuml;r die sich dem Rechts-links-Schema entziehenden &bdquo;F&uuml;nf Sterne&ldquo; in Italien, f&uuml;r Rechtspopulisten von Skandinavien &uuml;ber &Ouml;sterreich bis Frankreich und Gro&szlig;britannien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Europas-Sozialdemokraten\/!5313377\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vielleicht braucht es ja nur ein wenig Geduld und dann erledigt sich das Thema Sigmar Gabriel und SPD von selbst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Erst machen, dann pr&uuml;fen<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;e Koalition will eine neue Autobahngesellschaft gr&uuml;nden. Dazu muss sie das Grundgesetz &auml;ndern. Ob das wirtschaftlicher ist, wei&szlig; sie noch nicht.<br>\nDie Bundesregierung erarbeitet eine der gr&ouml;&szlig;ten Privatisierungen der letzten Jahre offenbar ohne Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die f&uuml;r derartige Vorgaben eigentlich n&ouml;tig w&auml;re. Das geht aus einer Anfrage des Abgeordneten der Linken, Roland Claus, hervor, die der taz vorliegt.<br>\nUnter Federf&uuml;hrung des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesfinanzministeriums arbeitet die Bundesregierung an einer Grundgesetz&auml;nderung, mit deren Hilfe eine Bundesfernstra&szlig;engesellschaft (BFG) geschaffen werden soll. Die &Auml;nderung des Grundgesetzes ist n&ouml;tig, damit die bisherige Zust&auml;ndigkeit der L&auml;nder f&uuml;r die Verwaltung der Bundesfernstra&szlig;en an den Bund &uuml;bertragen werden kann.<br>\nDoch f&uuml;r diese &Auml;nderung verzichtet das Bundesverkehrsministerium vorab auf eine Pr&uuml;fung der Wirtschaftlichkeit einer solcher Gesellschaft. Das bedeutet, bevor &uuml;berhaupt klar ist, ob eine solche Gesellschaft tats&auml;chlich wirtschaftlicher arbeiten w&uuml;rde, hat das Verkehrsministerium bereits einen &bdquo;Formulierungsvorschlag f&uuml;r den Entwurf eines Gesetzes zur &Auml;nderung des Grundgesetzes erstellt&ldquo;, wie es in der Antwort hei&szlig;t.<br>\nDie Bundesregierung arbeitet bereits seit zwei Jahren an dem Vorhaben. So hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel die so genannte Fratzscher-Kommission ins Leben gerufen, die Vorschl&auml;ge erarbeiten sollte. Kritisiert worden war die Kommission von DIW-Chef Marcel Fratzscher weil in ihr neben den Gewerkschaften vor allem Lobbyisten von Banken und Versicherungskonzernen vertreten waren.<br>\nAngesichts niedriger Zinsen hatte Gabriel vor der Gr&uuml;ndung der Kommission mitgeteilt, er wolle den &bdquo;Lebensversicherungskonzernen attraktive Angebote machen, sich an der Finanzierung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur zu beteiligen&ldquo;. 2014 hockten diese auf 1,4 Billionen Euro Verm&ouml;gen. Bereits damals hatten Kritiker wie Gemeingut in B&uuml;rgerinnenhand davor gewarnt, es ginge m&ouml;glicherweise um die Privatisierung der Autobahnen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Privatisierung-der-Autobahnen\/!5316643\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man kann nicht anders als dieses Ansinnen als kriminell zu bezeichnen. Die Bundesrepublik hat aktuell die M&ouml;glichkeit Geld zu Nullzinsen zu beschaffen, stattdessen will Gabriel ohne jede Not der Finanzindustrie das Geld der Steuerzahler in den Rachen werfen und schwafelt dann von sozialer Gerechtigkeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33797\">Privatisierung der Autobahnen &ndash; ein schwerer Fall von Untreue im Kielwasser der Fu&szlig;ball-EM?<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wer hinter Volkswagen wirklich steckt<\/strong><br>\nAu&szlig;er den scheinbar ewig zerstrittenen Cousins ist noch nie einer aus dem Clan so richtig ins Blickfeld der &Ouml;ffentlichkeit geraten. Viele von ihnen schweigen beharrlich, allen voran Ferdinand Oliver Porsche, der als Einziger aus der Urenkel-Generation des K&auml;fer-Konstrukteurs Ferdinand Porsche schon seit einigen Jahren machtvolle Posten im Volkswagen-Konzern hat. Der 55 Jahre alte Jurist und Wirtschaftspr&uuml;fer ist Vorsitzender des m&auml;chtigen Pr&uuml;fungsausschusses im Volkswagen-Aufsichtsrat. Er sitzt zudem im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE in Stuttgart, die quasi als zentraler Verm&ouml;gensverwalter des Clans fungiert. Zwar ist die H&auml;lfte des Kapitals im Streubesitz, die Stimmen aber liegen alle bei den Porsches und Pi&euml;chs. Wer genau wie viel besitzt, ist ein gro&szlig;es Geheimnis. Ferdinand Porsche hatte zwei Kinder und acht Enkel, und schon in dieser dritten Generation wird es un&uuml;bersichtlich. Hier gab einer nichts auf die Dynastie und verkaufte seine Anteile, dort spannte der andere seinem Cousin die Frau aus und schw&auml;ngerte sie. Die vierte Generation hat 34 Mitglieder. Die &Auml;lteste, Louise Kiesling, wird im kommenden Jahr schon 60, und die J&uuml;ngste, Diana Porsche, ist noch nicht einmal 20 Jahre alt.<br>\nEinen gewissen Geldbedarf scheint es in der Sippe durchaus zu geben. Nur so ist zu erkl&auml;ren, warum die Familienmitglieder den Dividendenvorschlag des Porsche-Vorstands ganz einfach gekippt haben. Dieser sah vor, dass die Porsche-Dividende auf ein Zehntel schrumpft, weil ja schlie&szlig;lich wegen des Diesel-Skandals auch kaum etwas von VW kommt, der einzigen Einnahmequelle der Porsche SE: nur 17 Millionen Euro. Doch die Familie akzeptierte lediglich eine Halbierung der Dividende. So wird die Porsche SE nach der HV kommende Woche 309 Millionen Euro aussch&uuml;tten, der Familie bleiben also knapp 155 Millionen Euro. Ein paar weitere Millionen kassieren Familienmitglieder, die an der Volkswagen AG direkt 2,4 Prozent halten. Wobei auch hier wieder gilt: Wer wie viele Anteile hat, wird geheim gehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/die-mitglieder-der-vw-familien-porsche-und-piech-14300831.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die h&auml;ssliche Fratze des Raubtierkapitalismus<\/strong><br>\nInge H&ouml;ger, Mitglied im Ausschuss f&uuml;r Menschenrechte und humanit&auml;re Hilfe und abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, und Niema Movassat, Sprecher f&uuml;r Weltern&auml;hrung und Obmann im Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sprechen im Interview der Woche &uuml;ber Resource Grabbing. Rohstoffausbeutung, wie sie momentan betrieben werde, sei &bdquo;neokoloniale Ausbeutung wie aus dem Lehrbuch und treibt die Menschen in Armut, Konflikte und Flucht&ldquo;, erkl&auml;rt Movassat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/interview-der-woche\/haessliche-fratze-raubtierkapitalismus\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>George Soros wettet 100 Millionen Euro gegen Deutsche Bank<\/strong><br>\nInvestoren-Legende George Soros warnte vor wenigen Tagen vor einer Bankenkrise. Und dann, mitten im Brexit-Sturm, wettet er 100 Millionen Euro gegen die Deutsche Bank. Das Gesch&auml;ft hat sich gelohnt. [&hellip;]<br>\nMitten im Brexit-Sturm t&auml;tigte er eine 100-Millionen-Euro-Wette auf den Kursverfall der Deutschen Bank. Laut Bundesanzeiger ging seine Investmentgesellschaft, die Soros Fund Management LLC, am Freitag vergangener Woche eine Leerverkaufsposition in H&ouml;he von 0,51 des ausgegebenen Aktienkapitals der Deutschen Bank ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article156622381\/George-Soros-wettet-100-Millionen-Euro-gegen-Deutsche-Bank.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Erstaunlich. Dieser inhaltlich durchaus korrekter Artikel stammt vom WELT-Redakteur Holger Zsch&auml;pitz. Der gleiche Mann behauptet an anderer Stelle, der Brexit habe &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33972\">f&uuml;nf Billionen Dollar Werte vernichtet<\/a>&ldquo;. Am Beispiel Soros kann man jedoch sehr gut erkennen, dass man aus fallenden Kursen nicht schlie&szlig;en kann, dass alle Marktteilnehmer Verluste hinnehmen m&uuml;ssen. Bei steigenden und fallenden Kursen gewinnen einige und verlieren andere Investoren\/Spekulanten. Ist dieser Zusammenhang wirklich so schwer zu verstehen? Aber sicher wird Zsch&auml;pitz auch bei n&auml;chster Gelegenheit wieder schreiben, die Deutsche Bank h&auml;tte so und so viel Fantastilliarden an Werten &bdquo;vernichtet&ldquo;. Es ist hoffnungslos.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>136 Milliarden Euro zu wenig<\/strong><br>\nSchlagl&ouml;cher, Br&uuml;cken, Stra&szlig;en und mehr: Deutschlands Kommunen sind mit einer gewaltigen Investitionssumme im R&uuml;ckstand.<br>\nTrotz Niedrigzinsen und Finanz&uuml;berschuss ist der Investitionsr&uuml;ckstand in den Kommunen offenbar gewachsen: Einer Untersuchung der staatlichen KfW Bank zufolge betrug der Investitionsr&uuml;ckstand im vergangenen Jahr 136 Milliarden Euro; 2014 waren es noch 132 Milliarden Euro gewesen.<br>\nZwar haben die Kommunen insgesamt einen Haushalts&uuml;berschuss von 3,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Unterschiede zwischen finanzstarken und finanzschwachen Kommunen seien aber gewachsen, sagte KfW-Chefvolkswirt J&ouml;rg Zeuner.<br>\nIn Kommunen ohne ausgeglichenen Haushalt &ndash; rund 28 Prozent aller Kommunen &ndash; seien die Investitionen um mehr als ein Drittel niedriger ausgefallen. Zugleich falle es diesen Kommunen deutlich schwerer, ihre bestehenden Infrastruktur zu finanzieren. Zeuner warnte an diesem Montag in Berlin vor einer &bdquo;Abw&auml;rtsspirale&ldquo;. Bund, L&auml;nder und die Kommunen selbst seien in der Pflicht, eine ausreichende Finanzausstattung und effektive Verwaltung zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/investitionsrueckstand-136-milliarden-euro-zu-wenig-14311553.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bei einem Unternehmen w&uuml;rde man das zu wenig &ldquo;Investitionen in die Zukunft&rdquo; nennen. Vielleicht k&ouml;nnte uns die FAZ mal erkl&auml;ren, wieso im tollsten Deutschland, das es je gab, die Infrastruktur so vor die Wand gefahren wird, oder warum eine &ldquo;Schwarze Null&rdquo; wichtiger ist als eine gute Infrastruktur, oder warum nicht z. B. die vielen Steuergeschenke an Firmenerben und Gro&szlig;unternehmen r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. *Wahrscheinlich* ist es aber leider nicht. Stattdessen wird die FAZ lieber weiter herumjammern und absurde Begr&uuml;ndungszusammenh&auml;nge wie die demographische Katastrophe, die Alterung der Bev&ouml;lkerung und &auml;hnlichen Mumpitz pr&auml;sentieren. Oder nur mit den Schultern zucken, &ldquo;there is no alternative&rdquo;, und &uuml;berhaupt, die Zw&auml;nge der Globalisierung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&bdquo;Offen f&uuml;r Austerit&auml;t, Grenzen zu f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge&ldquo;<\/strong><br>\nEuroparat debattiert &uuml;ber Griechenland und T&uuml;rkei &ndash; ein Gespr&auml;ch mit der Bundestagsabgeordneten Annette Groth<br>\nDie Situation f&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge &ndash; insbesondere f&uuml;r die Kinder &ndash; in Griechenland und der T&uuml;rkei ist unvermindert schlimm. Das macht die Bundestagsabgeordnete der Linken, Annette Groth, aus Anlass der Jahrestagung des Europarates in Stra&szlig;burg in dieser Woche deutlich. Groth verwies auf die Rede des griechischen Ministerpr&auml;sidenten Alexis Tsipras am Mittwoch, aus der griechische Tageszeitungen die Worte zitierten: &bdquo;Offene Grenzen f&uuml;r die Austerit&auml;t, Grenzen zu f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge.&ldquo; Tsipras bringt damit den Widerspruch von aufgezwungener Sparpolitik einerseits und Fl&uuml;chtlingspolitik andererseits auf den Punkt. Trotz Fortschritten in der Behandlung der Fl&uuml;chtlinge gebe es in Griechenland immer noch wilde Fl&uuml;chtlingscamps und die f&uuml;r das geschlossene Camp an der griechisch-mazedonischen Grenze in Idomeni bereitgestellte Ersatz-Lager sind meist v&ouml;llig ungeeignet, so Groth.<br>\n&bdquo;Die Situation der Fl&uuml;chtlinge in den sogenannten Hotspots wie etwa dem auf der griechischen Insel Lesbos ist kaum ertr&auml;glich. Die Fl&uuml;chtlinge k&ouml;nnen diese nicht verlassen, wissen aber auch nicht, wie es mit ihnen weiter geht.&ldquo; Einer Delegation des Europarates wurde k&uuml;rzlich der Zugang verweigert, angeblich, weil ihre Sicherheit nicht gew&auml;hrleistet war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201606244017\/politik\/politik-eu\/offen-fuer-austeritaet-grenzen-zu-fuer-fluechtlinge.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Kranke Mutter abgeschoben, 13-J&auml;hriger bleibt alleine zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;chtlingssituation f&uuml;hrt immer h&auml;ufiger dazu, dass sich mitten in Deutschland unvorstellbare Familiendramen abspielen &ndash; entgegen nationalen und internationalen Gesetzen. Kritiker sprechen inzwischen von einem Abschieberausch, wie ein aktueller Fall aus dem s&auml;chsischen Grimma im Landkreis Leipzig zeigt.<br>\nAm 5. April werden auf Anordnung der Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde eine asylsuchende Mutter und ihr 16-j&auml;hriger Sohn nach Polen zur&uuml;ckgeschoben und an der Grenze sich selbst &uuml;berlassen. Weil im Moment des Polizeizugriffs der 13-j&auml;hrige Sohn nicht anwesend war, wird er von den Beamten zur&uuml;ckgelassen. (&hellip;)<br>\nObwohl die Beh&ouml;rden wissen, dass noch ein minderj&auml;hriges Kind existiert, k&ouml;nnen weder Jugendamt noch eine andere Stelle das Kind in Obhut nehmen. Das Kind gilt fortan als vermisst.<br>\nDie Mutter befindet sich zum Zeitpunkt der Abschiebung in psychotherapeutischer Behandlung. Ihr Facharzt hatte ausdr&uuml;cklich von einer Abschiebung abgeraten, das von den Beh&ouml;rden ignoriert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/06\/24\/vollkommener-abschieberausch-kranke-mutter-jaehriger\/%20\">Migazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dieser Fall ist sehr besch&auml;mend. Was sind das blo&szlig; f&uuml;r Zust&auml;nde in den Beh&ouml;rden? Aber Deutschland gehe es gut, wie die Bundeskanzlerin stets betont. W&uuml;rde die Situation hierzulande schlechter, wenn derartige Abschiebungen unterlassen werden?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Flexible Union mit europ&auml;ischem FBI<\/strong><br>\nMit massivem Druck treibt Berlin nach dem Austritts-Referendum in Gro&szlig;britannien die Neuformierung der EU voran. Unter dem Schlagwort &ldquo;flexible Union&rdquo; werden erste Schritte zum Aufbau eines &ldquo;Kerneuropa&rdquo; in die Wege geleitet; es entst&uuml;nde eine EU, die von einem kleinen, fest zusammengeschwei&szlig;ten Kern gef&uuml;hrt w&uuml;rde, dem sich wiederum die &uuml;brigen EU-Staaten als Mitglieder zweiter Klasse unterzuordnen h&auml;tten. Gleichzeitig fordern der EU-Parlamentspr&auml;sident und der Bundeswirtschaftsminister (beide SPD) eine geschlossene EU-Au&szlig;enpolitik, eine sch&auml;rfere Abschottung der EU-Au&szlig;engrenzen und eine Verst&auml;rkung der inneren Repression inklusive des Aufbaus eines &ldquo;europ&auml;ischen FBI&rdquo;. Die deutsche Kanzlerin hat f&uuml;r den heutigen Montag Frankreichs Pr&auml;sidenten sowie Italiens Ministerpr&auml;sidenten nach Berlin geladen, um Vorabfestlegungen f&uuml;r den EU-Gipfel am morgigen Dienstag zu treffen; deutsche Kommentatoren sprechen von einem &ldquo;neuen Direktorium&rdquo; der EU unter Berliner F&uuml;hrung. Parallel erh&ouml;ht Berlin den Druck auf London; der Vorsitzende des EU-Ausschusses im Bundestag sagt ein neues schottisches Sezessionsreferendum voraus und fordert Schottlands schnelle Aufnahme in die EU. W&auml;hrend deutsche Politiker im Europaparlament Druck machen, um mit einer raschen Abwicklung des britischen EU-Austritts die Neuformierung der EU schnell &uuml;ber die B&uuml;hne bringen zu k&ouml;nnen, droht Kanzlerin Merkel zum wiederholten Mal, &ldquo;Vers&ouml;hnung und Frieden&rdquo; in Europa seien &ldquo;alles andere als selbstverst&auml;ndlich&rdquo;, sollten sich die Staaten Europas nicht mehr in die EU einf&uuml;gen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59397\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kampfansage vom Umweltbundesamt<\/strong><br>\nIn der Abgas-Aff&auml;re macht das Umweltbundesamt jetzt Druck. Es will eigene Messungen einf&uuml;hren und schmutzige Autos aus den Innenst&auml;dten verbannen. Das ist eine Kampfansage an die Autoindustrie &ndash; und auch an Kraftfahrtbundesamt und Verkehrsministerium.<br>\nDas Umweltbundesamt (UBA) plant nach Informationen von NDR, WDR und S&uuml;ddeutscher Zeitung, schon in K&uuml;rze eigene Abgastests unter realen Fahrbedingungen einzuf&uuml;hren. Damit erh&ouml;ht es im Abgasskandal den Druck auf Hersteller, aber auch auf das Verkehrsministerium und das ihm unterstellte Kraftfahrtbundesamt, das f&uuml;r die Zulassungen von Fahrzeugen auf deutschen Stra&szlig;en zust&auml;ndig ist.<br>\nDenn w&auml;hrend das Haus von Minister Alexander Dobrindt (CSU) zaudert, prescht das Umweltbundesamt vor und will den Technologiewechsel weg vom Diesel nun vorantreiben &ndash; mit eigenen Messungen unter Realbedingungen. Es wird demn&auml;chst ein neues Messprogramm ausschreiben, private Firmen sollen dann die Werte messen. Dabei sollen neue Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6 &uuml;berpr&uuml;ft werden, um zu sehen, ob diese im Verkehr auch das einhalten, was die Tests im Labor versprechen. &ldquo;In den hochbelasteten Innenst&auml;dten haben Diesel-Fahrzeuge sicher keine Zukunft&rdquo;, sagte UBA-Pr&auml;sidentin Maria Krautzberger dazu auf Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/umweltbundesamt-abgastests-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Abwarten. Die deutsche Autoindustrie nebst Zulieferern ist nach wie vor eine heilige Kuh, wenn nicht gar die heilige Kuh der Politik. Zudem stehen dahinter nicht ganz unbedeutende Mitglieder der deutschen Oligarchie, wie etwa die Familien Quandt, Piech, Porsche und Schaeffler.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pestizideinsatz auf Bananenplantagen &ndash; Erschreckende Grenz&uuml;berschreitungen<\/strong><br>\nIn den Superm&auml;rkten findet sich meist nur makellose Ware: goldgelbe Bananen, saftige Ananas oder Avocados. So will es der Verbraucher. Die Arbeitsbedingungen, unter denen diese Fr&uuml;chte hergestellt werden, sind meist weniger sch&ouml;n. Das will die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam &auml;ndern und daf&uuml;r die Superm&auml;rkte in die Pflicht nehmen.<br>\n&ldquo;Ich war Pilot, habe einen sogenannten &ldquo;Agrar-Bomber&rdquo; geflogen und damit auf unseren Bananen Pestizide ausgebracht. Auf einer Plantage haben wir damals 18 bis 22 Mal pro Jahr dieses Zeug verspr&uuml;ht.&rdquo;<br>\nUnd heute?<br>\n&ldquo;In diesem Jahr sind es so 40 bis 44 Pestizid-Fl&uuml;ge pro Jahr.&rdquo;<br>\nL&auml;ngst hat Jorge Acosta seinen Job als Agrarflieger an den Nagel geh&auml;ngt. Heute steht er an der Spitze von &ldquo;Astac&rdquo;, einer Art Gewerkschaft f&uuml;r Plantagenarbeiter in Ecuador. Denn das Schicksal derer, die dort arbeiten, l&auml;sst ihn nicht mehr los: &ldquo;Dieses Gift wirkt chronisch, die Folgen dauern &uuml;ber Jahre und Jahrzehnte an: Hautver&auml;tzungen, st&auml;ndige &Uuml;belkeit, Krebs. Oftmals ist das Zeug deshalb so gef&auml;hrlich, weil beim Ausspr&uuml;hen verschiedener Mittel neue Verbindungen entstehen. Und erst die wirken erst so richtig gesundheitssch&auml;dlich.&rdquo;<br>\nNach der Studie &ldquo;S&uuml;&szlig;e Fr&uuml;chte, bittere Wahrheit&rdquo; von Oxfam gelangen viele solcher Produkte auch in die Regale deutscher Supermarktketten. Und das ist nach Ansicht der Fachleute gleich in mehrfacher Hinsicht problematisch. Da sind zum einen die R&uuml;ckst&auml;nde. Werden sie auf den Importbananen entdeckt, darf die Ware zwar nicht verkauft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/pestizideinsatz-auf-bananenplantagen-erschreckende.697.de.html?dram:article_id=358412\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>100 Organisationen fordern Umkehr in EU-Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong><br>\nGrenzschlie&szlig;ungen und Aufnahme in Transitstaaten in der Kritik. EU-Kommission und Berlin wollen sogenannten Valletta-Plan dennoch weiter vorantreiben<br>\nUnmittelbar vor dem EU-Gipfel im Br&uuml;ssel am Dienstag und Mittwoch haben mehr als 100 Fachorganisationen aktuelle Strategien der Europ&auml;ischen Union zur Fl&uuml;chtlingsabwehr kritisiert. Die Unterzeichner eines offenen Briefes &ndash; darunter Amnesty International, &Auml;rzte der Welt, Oxfam, Save the Children und World Vision &ndash; sehen sogar die Glaubw&uuml;rdigkeit Europas bei der Verteidigung der Menschenrechte gef&auml;hrdet.<br>\nGrund daf&uuml;r sind die Pl&auml;ne der EU, Staaten Afrikas &uuml;ber Migrationsabkommen zur R&uuml;cknahme von Fl&uuml;chtlingen zu bewegen. Daf&uuml;r sollen die Handelspolitik, Entwicklungsgelder und humanit&auml;re Mittel genutzt werden. Dieses Vorgehen war Ende 2015 erstmals auf dem Gipfel in der maltesischen Hauptstadt Valletta beschlossen worden. Kritiker sprachen schon damals von einer Erpressung der Transitstaaten (Kritik und Vorbehalte nach Fl&uuml;chtlingsgipfel auf Malta). Diese w&uuml;rden vor die Wahl gestellt, Fl&uuml;chtlinge massenhaft selbst aufzunehmen oder massive wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen.<br>\nDie Unterzeichner des offenen Briefes fordern nun von den EU-Mitgliedsstaaten auf, den &ldquo;Vorschlag der EU-Kommission zur Migrationsabwehr zu stoppen&rdquo;. Im Kern gehe es schlie&szlig;lich darum, Drittl&auml;nder dazu zu bringen, Fl&uuml;chtende am Erreichen Europas zu hindern. Dies widerspreche dem Verbot, Menschen zur Verbleib in L&auml;ndern zu zwingen, in denen ihnen Gefahr f&uuml;r Leib und Leben drohen. Auch w&uuml;rde damit das f&uuml;r die fl&uuml;chtenden Menschen gef&auml;hrliche Schleusergesch&auml;ft weiter aufrechterhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/100-Organisationen-fordern-Umkehr-in-EU-Fluechtlingspolitik-3249867.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gabriels Option: Jetzt aus der Koalition aussteigen<\/strong><br>\nKaum aber erw&auml;hnte Gabriel in seinem Spiegel-Gastbeitrag ein &ldquo;progressives Lager&rdquo;, das sich gegen rechts positionieren muss, r&auml;tselten die Politkommentatoren, ob er damit etwa ins Lager von Rosa-Rot-Gr&uuml;n gewechselt sei. Das dementierte Gabriel dann umgehend und lie&szlig; entt&auml;uschte Freunde der parlamentarischen Mehrheit links von der Union zur&uuml;ck.<br>\nDer SPD-Parteivorsitzende hat mit dem Vorsto&szlig; nur seine bisherige Zickzack-Linie, mal in die eine, mal in die andere Richtung zu blinken, fortgesetzt. Das m&ouml;gen manche seinem Politikstil anlasten, aber es spiegelt auch trefflich die aktuelle Lage der Sozialdemokraten wieder. Sie erkennen, dass sie als Vorreiter der neoliberalen Politik, wof&uuml;r in Deutschland die Agenda 2010 steht, ihre eigene Basis unterminieren. Sie sind aber so fest mit der wirtschaftsliberalen Politik verbunden, dass sie da auch nicht mehr zur&uuml;ck k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nWenn es in der SPD noch Politiker g&auml;be, die diese Konstellation wirklich wollten, d&uuml;rften sie eben nicht auf die n&auml;chsten Wahlen warten. Sie m&uuml;ssten an einer entscheidenden Frage, wie der Erbschaftssteuer, den Bruch mit der Union ansteuern, aus der Regierung austreten und mit den Stimmen von Linken und Gr&uuml;nen, die aktuell noch eine Mehrheit haben, einen SPD-Kanzler w&auml;hlen, der dann eine Minderheitenregierung bildet und Neuwahlen anstrebt &ndash; Hier ist Rhodos, hier springe!.<br>\nDabei k&ouml;nnten wenige zentrale Themen, die sich um soziale Gerechtigkeit und Entspannung in Europa drehen, im Mittelpunkt stehen. Ein solcher Paukenschlag k&ouml;nnte die politische Richtung &auml;ndern, wieder eine Mehrheit von Rosa-Rot-Gr&uuml;n im Parlament bringen und die AfD klein halten. Doch ein solcher Schritt ist weder von einem deutschen Sozialdemokraten noch von Gr&uuml;nen und Linken zu erwarten, wobei der Regierungswechsel an den Linken am wenigsten scheitern w&uuml;rde.<br>\nF&uuml;r eine solche Regierung mit SPD, Linken und Gr&uuml;nen gibt es in Europa ein Modell, das ist Portugal. Dort regiert eine sozialdemokratische Regierung mit Unterst&uuml;tzung von Parteien links von ihr. Sie hat zumindest einige besonders unsoziale Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckgenommen.<br>\nDoch solange in Deutschland dar&uuml;ber diskutiert wird, ob ein Bundespr&auml;sident gew&auml;hlt werden soll, der die Unterst&uuml;tzung des Lagers links von der Union hat &ndash; und selbst die SPD sich nicht dazu nicht bekennt &ndash; braucht &uuml;ber ein Szenario, die aktuelle rosa-rot-gr&uuml;ne Mehrheit f&uuml;r einen Regierungswechsel zu nutzen, gar nicht weiter diskutiert zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48627\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf den Koalitionsbruch der SPD mit den Unionsparteien und die Hinwendung zu einem rot-rot-gr&uuml;nen B&uuml;ndnis noch vor der n&auml;chsten Bundestagswahl weisen die NachDenkSeiten des &Ouml;fteren hin. Zum Beispiel <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h14\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33441#h13\">hier<\/a> jeweils zumindest in den Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Best of Brexit-Bl&ouml;dsinn &ndash; Der Brexit l&auml;sst Merkel nur eine Wahl: noch einmal Kanzlerin werden<\/strong><br>\nDie Briten haben f&uuml;r den Brexit gestimmt, die Folgen sind derzeit noch nicht abzusch&auml;tzen. Andere Rechtspopulisten wittern nun ihre Chance. Angela Merkel erwartet ihre gr&ouml;&szlig;te Aufgabe &ndash; und daf&uuml;r muss sie noch einmal als Kanzlerkandidatin antreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/andreas-petzold\/brexit-merkel-wahl-2017-kanzlerin-6916986.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mein Favorit des Brexit-Bl&ouml;dsinns. Das ist keine Satire. Deutscher &ldquo;Qualit&auml;tsjournalismus&rdquo; in Bestform. Da f&auml;llt einem nichts mehr ein. Die Frau, die wesentlich f&uuml;r die Krise der EU verantwortlich ist, soll daf&uuml;r gerade noch einmal Bundeskanzlerin werden und die EU retten. Auf der anderen Seite auch konsequent. Nach dem Austritt Gro&szlig;britanniens steht der deutschen Hegemonie nichts mehr im Weg.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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