{"id":3399,"date":"2008-08-14T08:46:12","date_gmt":"2008-08-14T06:46:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3399"},"modified":"2015-11-15T15:32:22","modified_gmt":"2015-11-15T14:32:22","slug":"insm-manipulation-hoehere-preise-durch-mindestlohn-nein-danke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3399","title":{"rendered":"INSM-Manipulation: H\u00f6here Preise durch Mindestlohn? Nein danke!"},"content":{"rendered":"<p>&ldquo;Mindestlohn macht Friseur und Urlaub teurer.&rdquo; Das berichtet die BILD-Zeitung unter Berufung auf eine <a href=\"http:\/\/www.insm-tagebuch.de\/2008\/08\/12\/insm-umfrage-hohere-preise-durch-mindestlohn-nein-danke\/\">Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)<\/a>. Nach Einsch&auml;tzung von Experten w&uuml;rde ein gesetzlicher Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde Waren und Dienstleistungen bis zu 40 Prozent verteuern. Das w&uuml;rden die Deutschen nicht hinnehmen, obwohl sie grunds&auml;tzlich mehrheitlich f&uuml;r eine staatlich festgelegte Lohnuntergrenze sind. So das Ergebnis einer Befragung des ifo-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung und TNS emnid f&uuml;r die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).&ldquo;<br>\nEin typisches Beispiel daf&uuml;r, dass es der Propaganda-Organisation INSM nur um die Verbreitung von Arbeitgeberinteressen in Sachen Mindestlohn geht, dabei scheut sie vor T&auml;uschung und Irref&uuml;hrung nicht zur&uuml;ck. Das ach so &bdquo;wissenschaftliche&ldquo; Ifo-Institut von Professor Sinn und das Meinungs-&bdquo;Forschungs&ldquo;- Institut TNS emnid leisten Beihilfe zu dieser Manipulation. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nDie T&auml;uschung f&auml;ngt schon mit der Behauptung an Waren und Dienstleistungen w&uuml;rden sich bei einem Mindestlohn um bis zu 40 Prozent verteuern. Es mag sein, dass sich die Kosten f&uuml;r einen Friseurbesuch im l&auml;ndlichen Osten, wo f&uuml;r Friseurinnen nur ein Stundenlohn von 3 Euro bezahlt wird, bei einen Mindestlohn von 7.50 Euro bei allen (!) Friseuren deutlich verteuern w&uuml;rden. Aber bei einem allgemeinen Mindestlohn, h&auml;tten die Arbeitnehmer auch mehr Geld in der Tasche, mit dem sie einen Friseurbesuch auch bezahlen k&ouml;nnten.<\/p><p>Im Text der INSM hei&szlig;t es aber nicht, dass sich einzelne Waren und Dienstleistungen um bis zu 40 Prozent verteuern w&uuml;rden, sondern der unbestimmte Artikel wurde vermutlich ganz bewusst unterschlagen, um beim Leser den Eindruck zu erwecken alle oder zumindest eine gro&szlig;e Zahl von Waren und Dienstleistungen w&uuml;rden sich verteuern.<\/p><p>W&auml;re es tats&auml;chlich so, dass sich sehr viele Waren und Dienstleistungen bei einem Mindestlohn von 7.50 Euro um 40 Prozent verteuern w&uuml;rden, so m&uuml;sste man ja daraus den R&uuml;ckschluss ziehen, dass bei der Produktion einer gro&szlig;en Zahl von Waren und bei sehr vielen Dienstleistungen L&ouml;hne weit unterhalb dieses Mindestlohns bezahlt w&uuml;rden. Das w&auml;re nat&uuml;rlich auch nicht im Sinne der Propagandisten der INSM.<\/p><p>Schaut man sich den <a href=\"http:\/\/www.insm-tagebuch.de\/wp-content\/uploads\/2008\/08\/insm-mindestlohnstudie.pdf\">Fragebogen der TNS emnid-Umfrage [PDF &ndash; 36 KB]<\/a> an, so entdeckt man schon in der Einleitung, dass der Fragebogentext nicht der Zuspitzung der INSM entspricht. Dort hei&szlig;t es: <\/p><blockquote><p>Das ifo Institut hat errechnet, um wie viel sich die Verkaufspreise erh&ouml;hen k&ouml;nnten, w&uuml;rde die Produktion bzw. Dienstleistung in Deutschland unter Einhaltung eines Mindestlohns von 7,50 Euro die Stunde erfolgen. Zu einem erheblichen Teil werden heute Elektroger&auml;te aus Kostengr&uuml;nden im Ausland gefertigt. W&uuml;rde man die Ger&auml;te vollst&auml;ndig in Deutschland herstellen unter Einhaltung eines Mindestlohns von 7,50 Euro die Stunde, w&uuml;rden sich im Falle von Waschmaschinen und Staubsaugern die Verkaufspreise um ca. 25% und bei Fernsehger&auml;ten um ca. 15% erh&ouml;hen.<\/p><\/blockquote><p>Lassen wir einmal beiseite, wie das Ifo-Institut, das unter der Leitung des ber&uuml;chtigten Vork&auml;mpfers f&uuml;r Niedrigstl&ouml;hne zur Bek&auml;mpfung der Arbeitslosigkeit, <a href=\"?p=1134\">Professor (Un-)Sinn<\/a> steht, die Preissteigerungen errechnet hat. <\/p><p>Dazu nur zwei Einw&uuml;rfe: <\/p><ul>\n<li>Sind etwa Waschmaschinen oder Staubsauger aus Frankreich oder England (wenn sie denn dort hergestellt w&uuml;rden), wo es h&ouml;here Mindestl&ouml;hne als 7.50 Euro gibt um 25 bzw. 15 % teurer?<\/li>\n<li>Die Hersteller von Elektroger&auml;ten unterliegen in aller Regel den Tarifvertr&auml;gen der Elektroindustrie. Die dort zwischen den Tarifparteien ausgehandelten und allgemeinverbindlich erkl&auml;rten L&ouml;hne d&uuml;rften vielleicht nicht sehr hoch liegen, aber jedenfalls schon heute &uuml;ber dem Mindestlohn von 7.50 Euro.<\/li>\n<\/ul><p>Die in der Einleitung zum Fragebogen gemachte Annahme &bdquo;w&uuml;rde man die Ger&auml;te vollst&auml;ndig in Deutschland herstellen&ldquo; ist hypothetisch und v&ouml;llig realit&auml;tsfremd, denn jedenfalls die billigen Waschmaschinen und Staubsauger (von Siemens, AEG oder Elektrolux) werden schon l&auml;ngst nicht mehr komplett in Deutschland hergestellt. Man m&uuml;sste also L&ouml;hne wie in Asien oder in Osteuropa haben, damit sich die entsprechenden Zulieferer von Komponenten wieder in Deutschland ansiedelten. <\/p><p>Die Manipulation setzt sich in den Einzelfragen fort. Z.B.:<\/p><blockquote><p>W&auml;ren Sie bereit, f&uuml;r Kosmetikartikel aus deutscher Produktion einen ca. 25% h&ouml;heren Preis zu zahlen, als es derzeit der Fall ist, wo einzelne Arbeitsschritte in lohnkosteng&uuml;nstigeren L&auml;ndern erfolgen?<\/p><\/blockquote><p>Die erste, methodische Fragw&uuml;rdigkeit besteht darin, dass in dieser Frage gar nicht mehr auf den Mindestlohn abgehoben wird, sondern auf die Lohnkosten anderer (Billiglohn-) L&auml;nder.<br>\nEs ist eine reine Behauptung, dass die Kosmetikartikel aus deutscher Produktion 25 % teuerer w&auml;ren. <\/p><p>Gesetzt den Fall, dass es allein die Lohnkosten w&auml;ren, die den Artikel teurer machten und angenommen die Produzenten w&uuml;rden tats&auml;chlich in Deutschland produzieren, dann w&auml;ren die Kosmetikhersteller keine Unternehmer, wenn sie nicht durch technische Innovationen den Lohnkostenanteil an ihrem Produkt zu senken versuchten. Die in der Frage unterstellte Aussage l&auml;sst also die Lohnkosten als &bdquo;Peitsche&ldquo; des technischen Fortschritts v&ouml;llig au&szlig;en vor.<\/p><p>Warum sollten die Konsumenten, nur weil es sich um eine deutsche Produktion handelt, ein Viertel mehr bezahlen?<br>\nDie Antworten einer Mehrheit der Befragten beweisen eigentlich nur, dass diese Marktwirtschaft und internationale Arbeitsteilung besser begriffen haben, als die ach so freihandelsorientierte INSM. Es ist doch f&uuml;r die heutigen Konsumenten im Regelfall v&ouml;llig egal, wo die Produkte hergestellt werden, sie verhalten sich &bdquo;&ouml;konomisch rational&ldquo; und kaufen das preisg&uuml;nstigste Produkt mit dem h&ouml;chsten Nutzen. Das Schlagwort &bdquo;Kauft deutsche Produkte&ldquo; &ndash; das haben die Konsumenten gelernt &ndash; ist f&uuml;r die meisten keinen h&ouml;heren Preis wert.<br>\nDie Leute entscheiden sich f&uuml;r einen Toyota oder Hyundai, weil er ihrer Ansicht nach billiger und besser ist als etwa ein VW oder ein Ford.<\/p><p>&Uuml;berraschend ist viel eher die Aussage, dass immerhin 38 Prozent der Befragten bereit w&auml;ren f&uuml;r einen Kosmetikartikel aus rein deutscher Produktion ein Viertel mehr zu bezahlen.<\/p><p>Die Irref&uuml;hrung geht in der &Uuml;berschrift zur zweiten Frage weiter: <\/p><blockquote><p>69% der Deutschen sind nicht bereit, die mindestlohnbedingten 40% h&ouml;heren Kosten eines Friseurbesuchs, zu zahlen. Sie w&uuml;rden seltener zum Friseur gehen oder Schwarzarbeit akzeptieren.<\/p><\/blockquote><p>Lassen wir einmal die falsche und &uuml;bertreibende Zahl au&szlig;er acht, dass es nach der Grafik nicht 69 % sind, die seltener zum Friseur gehen oder Schwarzarbeit akzeptieren wollten, sondern nur noch 40% bzw. 22 %, also zusammen 62 %.<\/p><p>Wir wollen auch nicht dar&uuml;ber reden, ob bei dieser Frage nur die Damen ausgewertet wurden und damit das Umfrage-Sample fragw&uuml;rdig w&uuml;rde. Sollten aber alle Befragten ausgewertet worden sein, so redete zumindest die H&auml;lfte (n&auml;mlich die M&auml;nner) &uuml;ber einen Sachverhalt, zu dem sie keinen pers&ouml;nlichen Bezug haben, weil sie eben nicht die Preise f&uuml;r einen Damenfriseur bezahlen m&uuml;ssen.<\/p><p>Auch die in der Umfrage angebotenen Antwortalternativen sind unlauter. So stimmen 22% der Aussage zu: <\/p><blockquote><p>Ich w&uuml;rde dann zu einem Billigfriseur gehen, auch wenn es sich dabei um Schwarzarbeit handeln sollte.<\/p><\/blockquote><p>Billigfriseur mit Mindestlohn? Oder: Wo gibt es den &bdquo;Friseur&ldquo; der offen schwarzarbeiten k&ouml;nnte?<\/p><p>Es wird eben nur die typische Propagandamasche der INSM abgefragt, wonach Mindestl&ouml;hne eben zu mehr Schwarzarbeit f&uuml;hrten. <\/p><p>Dass die Befragten antworten, sie w&uuml;rden seltener zum Friseur gehen, wenn es teurer w&uuml;rde, entspricht sowohl der &ouml;konomischen Konsumfunktion als auch einer spontanen Reaktion der Konsumenten. Was sagt das aber gegen den Mindestlohn. Sicher beim Friseur besteht m&ouml;glicherweise eine hohe Nachfrageelastizit&auml;t, h&ouml;her als vielleicht beim Benzin oder beim Heiz&ouml;l. Aber gab es etwa beim gewiss elastischen Zigarettenkonsum f&uuml;r den in den letzten Jahren mindestens so hohe Preisspr&uuml;nge zu verzeichnen waren, einen der Preiserh&ouml;hung entsprechenden R&uuml;ckgang der Nachfrage nach Zigaretten? <\/p><p>Dass 40 % der Befragten antworten, sie w&uuml;rden seltener zum Friseur gehen, ist eine triviale Antwort, die nichts &uuml;ber das tats&auml;chliche Konsumverhalten aussagt.<\/p><p>Wie viele Leute w&uuml;rden aber mit einem Mindestlohn es sich erst wieder erlauben k&ouml;nnen, &uuml;berhaupt zum Friseur zu gehen? Danach wurde nat&uuml;rlich nicht gefragt. <\/p><p>V&ouml;llig unsinnig ist die dritte Frage: <\/p><blockquote><p>Im Falle eines Mindestlohns von 7,50 Euro pro Stunde w&uuml;rde sich im Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe in Deutschland eine Preissteigerung um bis zu 15% ergeben. Eine Urlaubs-Wochenpauschale w&uuml;rde dann z.B. 575 Euro kosten statt bisher 500 Euro. Wie w&uuml;rden Sie sich bei Ihrer Urlaubsplanung verhalten?<\/p><\/blockquote><p>&hellip; so lautet die Vorgabe.<\/p><p>32% der Befragten w&uuml;rden dann <em>&bdquo;eben nicht in Deutschland z.B. an der Ostsee, sondern auf Mallorca Urlaub machen&ldquo;<\/em>.<br>\nWie viele der Befragten fahren aber, ob mit oder ohne Mindestlohn nicht ohnehin nach Mallorca oder ins Ausland in Urlaub? M&uuml;sste diese Vorfrage nicht in die Umfrage eingehen? <\/p><p>Jeder Blick ins Internet zeigt, dass es heute schon Billigstangebote auf Mallorca ab 200 Euro gibt. Man fragt sich also, warum die Leute nicht schon jetzt lieber auf die Insel, statt an die Ostsee fahren. <\/p><p>In der &Uuml;berschrift hei&szlig;t es: <\/p><blockquote><p>66% (w&uuml;rden) ihren Urlaub in Deutschland einschr&auml;nken oder gleich ins Ausland fahren.<\/p><\/blockquote><p>Im Antwortangebot hei&szlig;t es dagegen: <em>&bdquo;Ich w&uuml;rde mich wohl etwas einschr&auml;nken und in Deutschland Urlaub machen&ldquo;.<\/em> Die Antwort lautet also, die Befragten w&uuml;rden nicht <em>&bdquo;ihren Urlaub in Deutschland&ldquo;<\/em> einschr&auml;nken, sondern sie w&uuml;rden sich <em>&bdquo;wohl etwas einschr&auml;nken&ldquo;<\/em>. <\/p><p>Selbst redend ist es ein Unterschied, ob man 75 Euro aus seinem begrenzten Budget mehr ausgeben m&uuml;sste. Wobei sich die Leute dann allerdings einschr&auml;nken w&uuml;rden, ob beim Trinken, bei Unternehmungen oder bei sonstigen Urlaubsaktivit&auml;ten, bleibt v&ouml;llig dahin gestellt. <\/p><p>Tatsache w&auml;re nach dem Umfrageergebnis aber immer noch, dass jedenfalls fast doppelt so viele, wie diejenigen Befragten, die &uuml;ber ein Ausweichen ins Ausland nachdenken, dennoch in Deutschland urlauben w&uuml;rden.<br>\nDie &Uuml;berschrift verf&auml;lscht also das Ergebnis komplett.<\/p><p>Jeder der diese Umfrage auch nur ein wenig genauer ansieht, kann erkennen, dass sie tendenzi&ouml;s, unseri&ouml;s und methodisch fragw&uuml;rdig ist.<br>\nDass sich das Ifo-Institut und das Meinungsforschungsinstitut TNS emnid f&uuml;r solche Propagandaaktivit&auml;ten missbrauche lassen und sich nicht dagegen wehren, beweist nur dass sie sich f&uuml;r solche Werbezwecke hergeben.<br>\nDie offenkundige Manipulation hindert BILD und andere Medien nicht die Propaganda der INSM kritiklos als Meldung aufzugreifen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&ldquo;Mindestlohn macht Friseur und Urlaub teurer.&rdquo; Das berichtet die BILD-Zeitung unter Berufung auf eine <a href=\"http:\/\/www.insm-tagebuch.de\/2008\/08\/12\/insm-umfrage-hohere-preise-durch-mindestlohn-nein-danke\/\">Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)<\/a>. 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Das w&uuml;rden die Deutschen nicht hinnehmen, obwohl sie grunds&auml;tzlich mehrheitlich f&uuml;r eine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3399\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[128,12,30],"tags":[459,782,1259,317,324],"class_list":["post-3399","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-insm","category-manipulation-des-monats","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-bild","tag-emnid","tag-ifo-institut","tag-mindestlohn","tag-tarifvertraege"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3399"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28724,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3399\/revisions\/28724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}