{"id":33996,"date":"2016-06-28T12:20:02","date_gmt":"2016-06-28T10:20:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33996"},"modified":"2016-06-28T14:01:40","modified_gmt":"2016-06-28T12:01:40","slug":"liebe-eliten-ihr-spielt-mit-dem-feuer-und-treibt-europa-in-den-untergang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33996","title":{"rendered":"Liebe Eliten, Ihr spielt mit dem Feuer und treibt Europa in den Untergang!"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die Phase der grenzen- und sinnlosen Beschimpfung des britischen Volkes sich nun nach f&uuml;nf Tagen so langsam dem Ende zuneigt, hat sich in den Chefetagen der Politik und der Medien eine neue Brexit-Verdr&auml;ngungsstrategie breitgemacht: Man spekuliert &ouml;ffentlich &uuml;ber Tricksereien und gewiefte Winkelz&uuml;ge, wie man das Ergebnis des Referendums ganz einfach umdeuten oder besser noch ignorieren k&ouml;nnte. Das hat ja in der Vergangenheit schlie&szlig;lich auch immer perfekt funktioniert! Diese unverhohlene Verh&ouml;hnung demokratischen Anstands ist jedoch ein Spiel mit dem Feuer. Man kann die Demokratie doch nicht dadurch retten, indem man sie abschafft. Bereits die &ouml;ffentlichen Spekulationen &uuml;ber derlei Taschenspielertricks treiben den Rechtspopulisten Scharen neuer W&auml;hler zu. Unsere Eliten scheinen jeden Sinn f&uuml;r die Realit&auml;t verloren zu haben und treiben Europa in den Untergang. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Europas j&uuml;ngere Geschichte ist kein Ruhmesblatt f&uuml;r die Demokratie<\/strong><\/p><p>Wenn Europas Spitzenpolitiker sich gegenseitig Preise verleihen, singen sie in ihren Laudationen gerne ein Hohelied auf die Demokratie. Wie ein Pfarrer, der sich nach dem Sonntagsgottesdienst erst einmal an den Messdienern vergeht, vergessen sie ihre hohen Anspr&uuml;che jedoch meist, wenn sie von der Kanzel herabsteigen. Europa und der Wille des Volkes &ndash; dies ist eine kurze Geschichte, die reich an Beispielen ist, wie man es als Demokrat gerade eben nicht machen sollte. <\/p><p>Als sich aus der alten EG mit dem Vertrag von Maastricht die neue EU entwickeln sollte, trauten sich nur die Franzosen und die D&auml;nen, ihre Bev&ouml;lkerung 1992 im Rahmen eines Referendums &uuml;ber das Vertragswerk abstimmen zu lassen. Die Franzosen stimmten mit Ach und Krach knapp f&uuml;r den Vertrag von Maastricht, die D&auml;nen stimmten jedoch dagegen. Man trickste und t&auml;uschte, drohten den D&auml;nen mit Konsequenzen und lie&szlig; sie ein Jahr sp&auml;ter einfach noch einmal abstimmen. Nun passte das Ergebnis. Befl&uuml;gelt durch die Missachtung des ersten Abstimmungsergebnisses entstand aus dem Umfeld der Vertragsgegner die rechtspopulistische D&auml;nische Volkspartei, die heute zweitst&auml;rkste Fraktion im Folketing ist und die Minderheitsregierung mittr&auml;gt. <\/p><p>Europa wuchs weiter zusammen. Dies machte fast zehn Jahre sp&auml;ter den Vertrag von Nizza notwendig. Man zog seine Lehren aus dem Debakel der D&auml;nen und diesmal lie&szlig; nur Irland seine Bev&ouml;lkerung &uuml;ber das Vertragswerk abstimmen. Und dies auch nicht freiwillig, sondern gezwungenerma&szlig;en, da die irische Verfassung ein Referendum f&uuml;r solch tiefgreifende Vertr&auml;ge zwingend vorschreibt. Es kam, wie es kommen musste: im Juni 2001 lehnten die Iren mit klarer Mehrheit den Vertrag von Nizza ab. Die EU setzte Irland einmal mehr unter Druck und lie&szlig; die Iren ein Jahr sp&auml;ter einfach noch einmal abstimmen. Diesmal passte dann auch das Ergebnis und die Iren waren nicht einmal sonderlich w&uuml;tend, da Br&uuml;ssel ihnen Konzessionen machte, die in den Folgejahren zum Boom des keltischen Tigers f&uuml;hren sollten &ndash; bezahlt mit Steuerumgehungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne, die den Rest Europas sehr viel Geld kosten sollten und von den Euro-Skeptikern in anderen L&auml;ndern &ndash; vollkommen zu Recht &ndash; als abschreckendes Beispiel angeprangert werden.<\/p><p><strong>Immer enger, immer undemokratischer<\/strong><\/p><p>Europa wuchs noch weiter zusammen. Nun wollte man eine gemeinsame Verfassung verabschieden. Diese Verfassung auch &bdquo;Verfassung&ldquo; zu nennen, sollte sich jedoch schon kurze Zeit sp&auml;ter als Fehler herausstellen. Ganze zehn EU-Staaten sehen n&auml;mlich eine Volksabstimmung vor, wenn ein v&ouml;lkerrechtlicher Vertrag verabschiedet werden soll, der Verfassungsrang hat und auch &bdquo;Verfassung&ldquo; hei&szlig;t. Nachdem die Spanier der EU-Verfassung zugestimmt haben, kam es in Frankreich und den Niederlanden bei den dortigen Referenden zu klaren Ablehnungen durch das Volk. Die EU war br&uuml;skiert, ratlos und stoppte erst einmal den Ratifikationsprozess. Die Strategie, die V&ouml;lker so oft abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis stimmt, drohte nun bei neun ausstehenden Referenden zu einem nicht zu kontrollierenden Image-GAU zu werden. Was machte man? Man gab dem Kind einfach einen neuen Namen. Aus der &bdquo;Verfassung f&uuml;r Europa&ldquo; wurde der &bdquo;Vertrag von Lissabon&ldquo; &ndash; inhaltlich gab es zwar fast keine Unterschiede, aber durch den neuen Namen konnte man nun diese leidigen Referenden umgehen. Alle zehn Referenden? Nein &ndash; es waren wieder einmal die Iren, deren naive Verfassung dem Volk ein Mitspracherecht einr&auml;umte.<\/p><p>Also lie&szlig; man die Iren &uuml;ber Lissabon abstimmen und &ndash; welch&acute; &Uuml;berraschung &ndash; die Iren lehnten den Vertrag klar ab. Es wurde wieder verhandelt, getrickst, die Iren bekamen Zuckerbrot und Peitsche in Form von weiteren Sonderzugest&auml;ndnissen und der unverhohlenen Drohung, das Land im Falle eines zweiten &bdquo;Neins&ldquo; aus der EU zu schmei&szlig;en. Und &ndash; wieder welch&acute; &Uuml;berraschung &ndash; ein Jahr sp&auml;ter stimmten die Iren Lissabon im zweiten Versuch zu. H&auml;tten sie nicht zugestimmt, h&auml;tte es sicher auch noch einen dritten und vierten Anlauf gegeben. Demokratie ist nur dann Demokratie, wenn das Ergebnis den Eliten ins Konzept passt. Und was wurde aus den gescheiterten Referenden in Frankreich und den Niederlanden? Nun, sie waren perfekte Wahlkampfmunition f&uuml;r die Rechtspopulisten, die in Form der Front National und Gert Wilders PVV dank der Ignoranz der europ&auml;ischen Eliten nun so richtig durchstarten konnten.<\/p><p>Es ist schon erstaunlich. S&auml;mtliche Referenden oder Volksabstimmungen, die in den alten EU-Staaten in diesem Jahrhundert durchgef&uuml;hrt wurden, haben nicht zu dem Ergebnis gef&uuml;hrt, f&uuml;r das die Menschen in der Mehrheit gestimmt haben. 2015 lehnten die Griechen mit &uuml;bergro&szlig;er Mehrheit die Erpressung durch die Troika ab (Oxi) &hellip; wenige Wochen sp&auml;ter musste Ministerpr&auml;sident Tsipras nach <s>Canossa<\/s> Br&uuml;ssel pilgern und im B&uuml;&szlig;erhemd <s>dem Papst<\/s> Angela Merkel die F&uuml;&szlig;e k&uuml;ssen und sein Volk weiter durch die Troika erpressen lassen, die nun allerdings einen neuen Namen hat. Na, wenn das keine Demokratie ist. <\/p><p>Im April dieses Jahres stimmen die Niederl&auml;nder &ndash; fast unter Ausschluss der europ&auml;ischen &Ouml;ffentlichkeit &ndash; &uuml;ber die Annahme des Assoziierungsabkommens zwischen der Europ&auml;ischen Union und der Ukraine ab. Mit 61% der Stimmen lehnten die Niederl&auml;nder das Abkommen ab. Doch dies interessiert die Regierung Rutte offenbar nur am Rande. Man werde den Vertrag nun &bdquo;nicht einfach so&ldquo; ratifizieren, sondern sich zuvor mit Br&uuml;ssel beraten. Ach was! Das Abkommen ist &uuml;brigens seit Jahresbeginn bereits in Kraft &hellip; bisweilen provisorisch, aber das kann nach dem Willen Br&uuml;ssels auch ewig so bleiben. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160628_Zitat_Brexit.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Was nicht passt, wird einfach ignoriert oder umgedeutet<\/strong><\/p><p>Der Gedanke, die Politik w&uuml;rde das Volk &uuml;ber wichtige Dinge abstimmen lassen und sich dann an das Votum des Volkes halten, ist leider naiv. Es gibt auch keinen wirklichen Grund, anzunehmen, warum dies bei der Brexit-Entscheidung des britischen Volkes anders sein sollte. Bereits die Entstehungsgeschichte des Brexit-Referendums hat mit echter Demokratie nichts zu tun. David Cameron wollte lediglich den EU-Gegnern in seiner eigenen Partei und den Rechtspopulisten der UKIP die Munition wegnehmen. Dann lassen wir das Volk halt &uuml;ber den EU-Verbleib abstimmen, es wird ja ohnehin ein &bdquo;remain&ldquo; geben und dann muss die politische Rechte erst einmal Ruhe geben &hellip; schlie&szlig;lich hat das Volk ja ihrer zentralen Forderung widersprochen. Dass die Briten anders entscheiden w&uuml;rden, hat der Premier, der mit dem Feuer spielte, sicher noch nicht einmal im Traum gedacht. <\/p><p>Da wundert es dann auch nicht, dass die Tories nicht sonderlich enthusiastisch an den Gedanken herangehen, das Votum des Volkes auch umzusetzen. Stattdessen werden bereits vermeintliche Auswege, Umwege und Tricksereien gesucht, um das Votum nicht anzuerkennen. Das Referendum sei schlie&szlig;lich per Gesetz nicht bindend, so die Trickser. Nat&uuml;rlich nicht, aber man l&auml;sst das Volk doch nicht &uuml;ber eine derart elementare Frage abstimmen, um sich dann nicht an das Votum zu halten. Die Wahlbeteiligung lag bei &bdquo;nur&ldquo; 70%, demnach hat nicht die Mehrheit der Briten, sondern nur die Mehrheit derjenigen, die am Referendum teilgenommen haben, f&uuml;r den Brexit gestimmt. Nat&uuml;rlich, wie in fast allen L&auml;ndern der Welt gibt es in Gro&szlig;britannien schlie&szlig;lich keine Wahlpflicht. Und wenn das Ergebnis anders ausgefallen w&auml;re, h&auml;tte dies wohl auch niemanden ernsthaft gest&ouml;rt. Ich kann doch auch nicht Angela Merkel die Legitimation absprechen, da sie &bdquo;nur&ldquo; von der Mehrheit der W&auml;hler aber nicht von der Mehrheit der Wahlberechtigten gew&auml;hlt wurde. Wer an Wahlen nicht teilnimmt, verschenkt nun einmal seine Stimme. Das war schon immer so. Und dass Merkels CDU vor allem von &bdquo;den Alten&ldquo; und &bdquo;den Dummen&ldquo; gew&auml;hlt wird, ist auch Fakt &ndash; in Deutschland hat sich dar&uuml;ber aber noch niemand aufgeregt. Aber es gibt ja noch mehr Ausreden.<\/p><p>&bdquo;Wir wussten doch nicht, was wir da anrichten&ldquo; &hellip; Pech gehabt, erwachsene Menschen sollten die Folgen ihres Handelns schon absch&auml;tzen k&ouml;nnen. &bdquo;Nun k&ouml;nnte das Land auseinanderbrechen&ldquo; &hellip; nat&uuml;rlich, es war aber schon vorher bekannt, dass die Schotten und Nordiren von einem Brexit nichts halten und ein Votum pro Brexit von den dortigen Separatisten genutzt wird. &bdquo;Man k&ouml;nne doch nun erst mal mit Br&uuml;ssel verhandeln und dann noch mal abstimmen lassen&ldquo; &hellip; ja, das w&auml;re sogar demokratisch halbwegs sauber; zumindest f&uuml;r die Briten. Aber was ist mit dem Rest Europas? Wer will noch mehr Extraw&uuml;rste f&uuml;r die Briten akzeptieren? M&uuml;sste nicht jedes Land Europas gesondert dar&uuml;ber abstimmen, ob die EU England &uuml;berhaupt weitreichendere Angebote macht? <\/p><p>Egal wie man es dreht und wendet &ndash; das Referendum nutzt schlussendlich vor allem den Rechtspopulisten in allen EU-Staaten. Dass die UKIP bereits mit den Hufen scharrt und ihr gar nichts Besseres passieren kann, als dass sich die Tories irgendwie um die Folgen des Referendums herumdr&uuml;cken, liegt auf der Hand. Wenn Gro&szlig;britannien den Brexit durch Tricksereien umgeht, k&ouml;nnte der n&auml;chste Premier Nigel Farage hei&szlig;en. Der w&uuml;rde dann sofort den Brexit erkl&auml;ren und vieles andere mehr. Ist es das, was die Trickser wollen? Wohl kaum. Aber auch Front National, AfD, FP&Ouml;, die wahren Finnen und all ihre rechtspopulistischen Freunde in Ungarn, Polen, D&auml;nemark und anderen Staaten der EU sind bereits jetzt die gro&szlig;en Gewinner des Referendums. Ihr Hauptgewinn steht jedoch noch aus, doch Europas Eliten basteln bereits mit aller Kraft daran, den Rechten so viel Munition wie m&ouml;glich zuzuschustern. Nein, die Eliten haben nichts, aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt. <\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/08d943b8047b4ac7b7a7732f5a8918a9\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Phase der grenzen- und sinnlosen Beschimpfung des britischen Volkes sich nun nach f&uuml;nf Tagen so langsam dem Ende zuneigt, hat sich in den Chefetagen der Politik und der Medien eine neue Brexit-Verdr&auml;ngungsstrategie breitgemacht: Man spekuliert &ouml;ffentlich &uuml;ber Tricksereien und gewiefte Winkelz&uuml;ge, wie man das Ergebnis des Referendums ganz einfach umdeuten oder besser noch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33996\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,22,180],"tags":[530,1843,944,1858,374,1867,1043,1555,691,1378,1203,564,1881,426],"class_list":["post-33996","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-europaische-union","category-europaeische-vertraege","tag-buergerentscheid","tag-brexit","tag-cameron-david","tag-daenemark","tag-eliten","tag-eu-mitgliedschaft","tag-frankreich","tag-griechenland","tag-irland","tag-niederlande","tag-separatismus","tag-spanien","tag-ukip","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33996"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33996\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34004,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33996\/revisions\/34004"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}