{"id":34059,"date":"2016-07-01T08:49:04","date_gmt":"2016-07-01T06:49:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059"},"modified":"2016-07-01T11:10:03","modified_gmt":"2016-07-01T09:10:03","slug":"hinweise-des-tages-2657","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h01\">Borixit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h02\">Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h03\">Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h04\">Sozialausgaben in Deutschland steigen auf Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h05\">Mehr als eine Million Lohnabh&auml;ngige m&uuml;ssen aufstocken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h06\">Der gesetzliche Mindestlohn und seine rechnerische Z&auml;hmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h07\">Die Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h08\">Gabriels Bremsman&ouml;ver<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h09\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h10\">Privatzensur im Auftrag der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h11\">Versammlungsrecht ungesch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h12\">Milliardengesch&auml;ft der Sicherheitsindustrie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h13\">Bildungsarbeit unm&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34059#h14\">AfD: Zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert &ndash; auch in der Bildungspolitik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Borixit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Boris Johnson schleicht sich von der B&uuml;hne<\/strong><br>\nNachdem der popul&auml;re Ex-B&uuml;rgermeister Londons zum Erfolg des Brexit-Referendums wesentlich beigetragen hat, scheint er sich nun vor den Konsequenzen zu scheuen<br>\nDie Schmierenkom&ouml;die oder das perfide Spiel von Intrigen nach dem Drehbuch von House of Cards setzt sich fort (Wer wird Premierminister?). Nachdem bereits David Cameron, der das Referendum zum Brexit zu verantworten hat, weil er damit seine politische Karriere sichern wollte, keine Lust versp&uuml;rt, den Ausstieg einzuleiten und dies lieber dem k&uuml;nftigen Regierungschef &uuml;berlassen will, schleicht sich nun der Strippenzieher der Brexit-Kampagne von der B&uuml;hne. Auch Boris Johnson will nicht als derjenige in die Geschichte eingehen, der ein wom&ouml;glich auf ein Kleinbritannien schrumpfendes Gro&szlig;britannien aus der EU gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48699\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Erledigt vom h&ouml;flichen Radikalen<\/strong><br>\nEs galt als ausgemacht, dass Boris Johnson nach dem Brexit als Premierminister kandidieren w&uuml;rde. Doch dann fiel ihm sein engster Mitstreiter Michael Gove in den R&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-06\/boris-johnson-rueckzug-david-cameron\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Boris Feigling<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckzug von Boris Johnson zeigt, wie klein nationalistische Gro&szlig;m&auml;uler werden, wenn es gilt, die Folgen ihrer falschen Versprechungen zu verantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aktuelle-kommentare\/brexit-boris-feigling-,30085308,34440888.html\">Stephan Hebel auf FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Fahrerflucht!<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160701_Bild_Stuttmann_Fahrerflucht.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6094\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Brexit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach dem Brexit: Thank you!<\/strong><br>\nDie Briten haben recht: Europa ist undemokratisch. Doch die Abschaffung der EU ist nicht die L&ouml;sung, sondern ihre Demokratisierung. Das ist jetzt die Aufgabe von Angela Merkel. Ausgerechnet. Tiefer als in Merkels Hand kann Europa nicht mehr fallen. Das ist keine beruhigende Aussicht. Jetzt h&auml;ngt das Schicksal des Kontinents von der Kanzlerin ab. Ausgerechnet. Denn Angela Merkel ist die Meisterin des Wartens. Sie wartet. Und wartet. Und wartet. Bis es zu sp&auml;t ist. Schon die Finanzkrise hat Angela Merkel nicht genutzt, um Europa neu zu gr&uuml;nden. Sonst st&uuml;nde uns der Brexshit nicht bis zum Hals. Wenn Merkel auch jetzt die H&auml;nde zur Raute in den Schoss legt, dann ist Europa erledigt. Die Briten haben recht. Das undemokratische Europa stinkt. Aber wenn einem das Essen nicht geschmeckt hat, sollte man nicht das Restaurant anz&uuml;nden und dann drau&szlig;en Selbstmord begehen. Ja, das Referendum vom 23. Juni war ein vorbildloser Akt der Selbstvernichtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/brexit-die-eu-muss-sich-aendern-jakob-augstein-kolumne-a-1100552.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder einmal echtes Gefasel eines Protagonisten der oberen Mittelschicht. Vor ein paar Wochen noch hat Augstein sich f&uuml;r einen linken Populismus stark gemacht, jetzt preist er die repr&auml;sentative Demokratie. Diese war nach den Erfahrungen mit dem Faschismus gerade in Deutschland sicher richtig, ist aber nun ein Problem, da faktisch alle im Bundestag vertretenen Parteien Anh&auml;nger der neoliberalen Ideologie sind. Es ist so unerheblich welche Partei die B&uuml;rger w&auml;hlen, die neoliberale Agenda wird weiter durchgesetzt. Anschaulicher Beweis ist die gro&szlig;e Koalition. Die politische Hegemonie des Neoliberalismus kann so eigentlich nur noch von au&szlig;en, durch eine linke Basisbewegung, wie etwa die einer Podemos in Spanien, gebrochen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeremy Corbyn speech: Labour leader accused of comparing Israel to &lsquo;Islamic states&rsquo; in antisemitism report response<\/strong><br>\nA Jewish Labour MP also reportedly left the speech in tears after being accused by an audience member of &lsquo;colluding&rsquo; with the media (&hellip;) &ldquo;Our Jewish friends are no more responsible for the actions of Israel or the Netanyahu government than our Muslim friends are for those of various self-styled Islamic states or organisations.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/uk\/politics\/jeremy-corbyn-antisemitism-labour-row-report-compares-israel-government-isis-islamic-states-a7110931.html%0A\">The Independent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das der rechte Labour-Fl&uuml;gel nun die Antisemitismus-Keule auspackt, ist keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung. Man versucht den armen Jeremy Corbyn nun mit wirklich allen Mitteln abzuschie&szlig;en. Stellt sich nur die Frage, was an Corbyns Aussage nun eigentlich antisemitisch sein soll?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Greisenfresser kommen<\/strong><br>\nAls Alter ist man der neue Feind: Selbst in intellektuellen Kreisen verbreitet sich nach dem Brexit ein Diskussionsstil, in dem ein erstaunlich unreflektierter Hass hoff&auml;hig zu werden droht. [&hellip;]<br>\nDie Alten als Feinde hat auch H&eacute;l&egrave;ne Benkmezian ausgemacht. Sie berichtet &uuml;ber franz&ouml;sische Parlamentsdebatten f&uuml;r &bdquo;Le Monde&ldquo;. Schon in der Vorstellung auf ihrem Twitter-Profil nennt sie sich &bdquo;G&eacute;rontophage&ldquo; (Greisenfresserin), und am 24. Juni twitterte sie, offenbar gut gelaunt: &bdquo;Mit dem Wahlrecht ist es wie mit dem F&uuml;hrerschein: Ehrlich gesagt, von einem gewissen Alter an sollte man es ihnen entziehen&ldquo; (Le droit de vote, c&rsquo;est comme le permis: franchement, au bout d&rsquo;un certain age, on devrait leur retirer). Das sind Gedanken, die in Deutschland ein vielf&auml;ltiges Echo gefunden haben. Und leider nicht nur in Blogs oder der &bdquo;Spiegel&ldquo;-Sch&uuml;lerzeitung &bdquo;bento&ldquo;, wo Christina Kufer schrieb: &bdquo;Liebe Generation Rollator, macht mir mein Europa nicht kaputt.&ldquo; Die &bdquo;Zeit&ldquo; wollte mit ihrem Autor Wolfgang Gr&uuml;ndinger nicht abseits stehen: &bdquo;Das Referendum zeigt: Alte-S&auml;cke-Polititk diktiert die Agenda. Wir Jungen m&uuml;ssen uns organisieren.&ldquo; Und die &bdquo;taz&ldquo; titelte nach dem Brexit: &bdquo;Die Alten machen uns fertig&ldquo;. Die Autorin des Artikels war Jagoda Marini&#263;, die das Interkulturelle Zentrum Heidelberg leitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/kampf-gegen-die-alten-nach-dem-brexit-14315331.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die im Artikel genannte Figuren darf man wohl kaum als liberal, links oder gar als intellektuell bezeichnen, bestenfalls als dumm und ignorant, im schlimmsten Fall zeigt sich daran wie weit der Neoliberalismus die Hirne der Jugend bereits verseucht hat. Wer die Generationen in einen k&uuml;nstlichen Konflikt hetzen will, besitzt den politischen Verstand einer Am&ouml;be. Die versch&auml;rfte soziale Spaltung und Segregation hat eine neue Klassengesellschaft entstehen lassen. Es scheint aber als spiele die Gerechtigkeitsfrage gerade f&uuml;r den jungen intellektuellen Diskurs keinerlei Rolle mehr. Mit der Folge, dass es den herrschenden Eliten gelingt den grunds&auml;tzlichen gesellschaftlichen Antagonismus zwischen Arm und Reich, zwischen Oben und Unten, zwischen dem obersten 1% und den 99 % zu verschleiern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>TAGESSCHAU auf der Barrikade: ARD ruft die Briten zur Neuwahl auf<\/strong><br>\nDa guckt sie frech aus der Glotze, wie andere aus der W&auml;sche, die Annette Dittert. Und kommentiert den Brexit in der TAGESSCHAU. K&uuml;hn und gnadenlos liest sie den Briten die Leviten, die sich von einem &bdquo;schrillen B&uuml;hnenbild aus unversch&auml;mten L&uuml;gen und &uuml;belster Propaganda&ldquo; h&auml;tten verf&uuml;hren lassen. Zu etwas was die ARD nicht will: Zum EU-Austritt. Kann sich einer erinnern, dass die TAGESSCHAU jemals eine &auml;hnliche heldische Haltung zur deutschen Innenpolitik eingenommen h&auml;tte? Zum Beispiel als sich eine gro&szlig;e Koalition zusammenschob deren sozialdemokratischer Partner geschworen hatte, die Mehrwertsteuer nie und nimmer zu erh&ouml;hen, die dann doch von 16 auf 19 Prozent kletterte. Da h&auml;tte die Dittrich oder irgendjemand vom ARD-Personal doch kommentieren m&uuml;ssen: &bdquo;Ein dumpfer Wahlkampf aus mieser Feigheit und in betr&uuml;gerischer Absicht f&uuml;hrte zu einer schrillen Wahlf&auml;lschung, deren verlogene Propaganda nun zur Bildung einer Regierung der arglistigen T&auml;uschung gef&uuml;hrt hat.&ldquo; Kann sich keiner daran erinnern? &ndash; Merkw&uuml;rdig.<br>\nAuch keine Erinnerung daran, dass Joachim Gauck, wegen seiner unverh&uuml;llten Kriegspropaganda jemals in der TAGESSCHAU als &bdquo;gewissenloser gef&auml;hrlicher Clown&ldquo; bezeichnet worden ist? Sonderbar. Denn so nennt Frau Dittert den Konservativen Boris Johnson, einen der Brexit-Protagonisten. Nicht, dass man die englische Oberschicht, aus der Johnson ebenso wie Cameron stammt, nicht gut und gern alle Tage gewissenlos nennen d&uuml;rfte. Aber wer nicht den Mut aufbringt, bei einer der endlosen Queen-Geburtstagsprozessionen, die von der ARD gern statt eines ordentlichen Programms gesendet werden, einen Lach-Sack oder ein Furz-Kissen auf die Tonspur zu bringen, der soll sich aus den Angelegenheiten anderer V&ouml;lker raushalten, statt diesen Satz abzusondern: &bdquo;Das britische Volk, das zu dieser Katastrophe von r&uuml;cksichtslosen Zockern verf&uuml;hrt wurde.&ldquo; Um dann zu fordern: &bdquo;Neuwahlen w&auml;ren vern&uuml;nftig&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/tagesschau-auf-der-barrikade.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;r einen Kurswechsel in Europa<\/strong><br>\nSigmar Gabriel reist heute nach Griechenland und will dort u.a. mit Ministerpr&auml;sident Tsipras sprechen. Griechenland hat das Gesicht einer undemokratischen und unsozialen EU in seiner h&auml;sslichsten Form zu sehen bekommen: Einem &uuml;berschuldeten Land wurden noch mehr Schulden aufgedr&auml;ngt, um Banken zu retten, es wurde trotz Rekordarbeitslosigkeit zu brutalen K&uuml;rzungen gezwungen, die die Wirtschaft in die Depression trieben, und der per Referendum artikulierte Mehrheitswille wurde ins Gegenteil verkehrt. Griechenland ist deshalb ein guter Ort, um ein Programm f&uuml;r ein anderes Europa vorzulegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/im-wortlaut\/kurswechsel-europa\/\">Sahra Wagenknecht auf linksfraktion.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble droht Portugal mit Rettungsschirm<\/strong><br>\n&ldquo;Sie werden ein neues Programm beantragen m&uuml;ssen, und sie werden es bekommen&rdquo;, erkl&auml;rte der Bundesfinanzminister, der eisern am Austerit&auml;tskurs festhalten will<br>\nDass sich die drei gro&szlig;en US-Ratingagenturen auf die Linksregierung in Portugal eingeschossen haben und das Land wegen seiner Politik in die Pleite stufen wollen, ist bekannt. Die kleine kanadische Agentur Ratingagentur DBRS hat das bisher verhindert. Sie will sich die Entwicklung nach dem Abschied der Linksregierung von der Austerit&auml;tspolitik weiter anschauen, stuft Portugal weiter &ldquo;stabil&rdquo; ein und pr&uuml;ft, &ldquo;ob eine Anpassung des Ratings n&ouml;tig ist oder nicht&rdquo;.<br>\nW&uuml;rde auch DRBS den Daumen senken und die Staatsanleihen als &ldquo;Ramsch&rdquo; bewerten, h&auml;tte das dramatische Auswirkungen f&uuml;r das Land. Dann d&uuml;rfte die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) keine portugiesischen Anleihen mehr kaufen, die Zinsen w&uuml;rden stark steigen und schnell unbezahlbar werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble hofft scheinbar darauf. Er will nicht warten, ob die auf Wachstumsf&ouml;rderung ausgerichtete Politik erfolgreich ist, und fordert die R&uuml;ckkehr zur Austerit&auml;tspolitik. Portugal mache &ldquo;einen schweren Fehler&rdquo;, sagte er in einer Diskussion mit Jean Asselborn. Die Debatte mit dem Au&szlig;enminister Luxemburgs wurde gestern im Deutschlandfunk &uuml;bertragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48698\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass Herr Sch&auml;uble mit seinem K&uuml;rzungsprogramm ein &ldquo;deutsches Europa&rdquo; anstrebt und wer nicht mitmacht, kann raus aus der EU?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Portugals Reformen und die Angst vor Sanktionen<\/strong><br>\nIn Portugal hat die linke Regierung die Wiedereinf&uuml;hrung der 35-Stunden-Woche im &Ouml;ffentlichen Dienst, finanzielle Entlastung von Geringverdienern und weitere Reformen durchgesetzt. Die Umsetzung erfolgt auf Kosten der Haushaltskonsolidierung. Die EU-Kommission blickt deswegen kritisch auf die Reformpolitik aus Lissabon &ndash; auch in Portugal selbst ist die Ausgabenpolitik umstritten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sozialistische-regierung-portugals-reformen-und-die-angst.795.de.html?dram:article_id=358756\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Europas erfolgreichste Protestpartei<\/strong><br>\nBeppe Grillos F&uuml;nf-Sterne-Bewegung erobert Italien. Die zweitst&auml;rkste Partei etabliert sich definitiv im politischen System und wird zum Gro&beta;akteur.<br>\nDie F&uuml;nf-Sterne-Bewegung, oder Movimento 5 Stelle, versteht sich nicht als Partei, sondern als politische Bewegung, als freie B&uuml;rgerversammlung. Man k&ouml;nnte den Eindruck gewinnen, sie habe weder eine parteien&uuml;bliche Struktur noch jegliche formale Organisation. Doch dem ist nicht so.<br>\nDie Meetups, also die virtuellen Treffen, sind die Parteikreise oder Sektionen. Diskussionen und Entscheidungsprozesse erfolgen auf einer Online-Plattform, die jetzt Rousseau hei&beta;t. Jedes Mitglied unterliegt au&beta;erdem einem ethischen Kodex und strengen Regeln.<br>\nDie Cinque Stelle haben sich mittlerweile auch ein f&uuml;nfk&ouml;pfiges Direktorium, ein Zentralkomitee, gegeben, in dem die wichtigsten Exponenten sitzen &ndash; quasi die Garanten dieses Systems. An der Spitze gibt es die Figur eines charismatischen F&uuml;hrers, Beppe Grillo. Er ist Begr&uuml;nder und Sprachrohr dieses sogenannten &ldquo;cyberutopistischen&rdquo;, post-ideologischen Organismus, der sich weder als rechts noch als links bezeichnet.<br>\nEin wenig Occupy, ein wenig Piratenpartei, ein wenig spanische Indignados &ndash; es ist nicht immer klar, wof&uuml;r diese Partei eigentlich konkret steht: Linkstendenzen, wie etwa die Bef&uuml;rwortung der Energiewende oder des bedingungslosen Grundeinkommens vermengen sich mit einer europaskeptischen Haltung und einer harten Hand in der Migrationspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48659\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dass sich auch in Italien massiver Widerstand gegen die neoliberale Politik organisiert, dar&uuml;ber wird in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; nat&uuml;rlich wieder geschwiegen. Wie &uuml;ber den Widerstand in Frankreich, in Spanien und den USA.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sozialausgaben in Deutschland steigen auf Rekordhoch<\/strong><br>\nLaut einem Medienbericht summierten sich die Ausgaben auf insgesamt 888,2 Milliarden Euro &ndash; ein Anstieg um 4,5 Prozent. Erstmals liegen die Kosten f&uuml;r Pflege &uuml;ber denen der Arbeitslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article156692986\/Sozialausgaben-in-Deutschland-steigen-auf-Rekordhoch.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der ungeschriebene Subtext, der doch aus jeder Zeile trieft: &ldquo;das k&ouml;nnen wir uns &uuml;berhaupt nicht leisten&rdquo;. Nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Unsinn, weil auch das BSP und die Steuereinnahmen jedes Jahr steigen; vielleicht sollte sich der Autor mal mit Fragen wie &ldquo;nominal\/real&rdquo;, volkswirtschaftlichem Wachstum und Produktivit&auml;tszuwachs besch&auml;ftigen. Und da&szlig; &ldquo;die Kosten f&uuml;r die Pflege &uuml;ber denen der Arbeitslosigkeit&rdquo; liegen, ist mit den falschen Begriffen beschrieben. Im Text hei&szlig;t es korrekt, &ldquo;Erstmals lagen den Angaben zufolge die Ausgaben f&uuml;r die Pflegeversicherung mit 28,9 Milliarden Euro &uuml;ber denen der Arbeitslosenversicherung mit 27,4 Milliarden Euro.&rdquo; Das hat sicher mit der steigenden Anzahl Pflegebed&uuml;rftiger zu tun, aber auch damit, da&szlig; die Arbeitslosenversicherung gezielt zuschanden gefahren wurde. Eine niedrige Summe f&uuml;r Sozialausgaben kann verschiedene Ursachen haben, aber in diesem Fall ist es ein buchst&auml;bliches Armutszeugnis f&uuml;r einen angeblichen Sozialstaat.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sozialbudget: Jedes Jahr eine falsche Rekordmeldung<\/strong><br>\nUnd wieder sendet die Tagesschau eine falsche Rekordmeldung. Das Sozialbudget 2015 bel&auml;uft sich auf &uuml;ber 888 Milliarden Euro. Das sei so hoch wie noch nie. Andere Medien &uuml;bernehmen die Sprachregelung vom Rekordniveau, die urspr&uuml;nglich die Bild-Zeitung in die Welt gesetzt hatte. Das macht das Blatt &uuml;brigens jedes Jahr. Grundlage ist ein entsprechender Bericht des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS). Wer da aber hinein schaut, wird schnell feststellen, dass es keinen Rekord gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/160630_sozialbudget-jedes-jahr-eine-falsche-rekordmeldung\">TauBlog<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mehr als eine Million Lohnabh&auml;ngige m&uuml;ssen aufstocken<\/strong><br>\nObwohl die Erwerbslosenzahlen in Deutschland weiter zur&uuml;ckgehen, sind rund 1,1 Millionen abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte auf erg&auml;nzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Dies teilte Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag auf Basis von Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BfA) mit. Nach dem aktuellen Arbeitsmarktbericht der Beh&ouml;rde ist die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland im Juni um 50.000 auf 2,614 Millionen gesunken. Das w&auml;ren 97.000 weniger als vor einem Jahr und der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung.<br>\nViele Lohnabh&auml;ngige w&uuml;rden jedoch trotz des vermeintlichen Aufschwungs in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen feststecken, kritisierte die LINKE: &raquo;Eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns um nur 34 Cent ist entt&auml;uschend und hilft den vielen Niedriglohnbeziehern kaum aus der Armut heraus. Die Blockadehaltung der Arbeitgeber ist besch&auml;mend.&laquo; Mit dem aktuellen Stand des Mindestlohns k&ouml;nne zudem Altersarmut nicht verhindert werden, erkl&auml;rte Zimmermann. Die Politik m&uuml;sse handeln: &raquo;Dem Niedriglohnsektor muss der Kampf angesagt werden, anstatt halbherzig zu agieren.&laquo; Dazu geh&ouml;re die systematische Niedriglohnbesch&auml;ftigung in Form von Leiharbeit oder &uuml;ber Werkvertr&auml;ge zu unterbinden und Minijobs in sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung zu &uuml;berf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1017068.mehr-als-eine-million-lohnabhaengige-muessen-aufstocken.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der gesetzliche Mindestlohn und seine rechnerische Z&auml;hmung<\/strong><br>\nNun ist es also vollbracht. Der gesetzliche Mindestlohn in H&ouml;he von derzeit 8,50 Euro brutto pro Stunde wird zum 1. Januar 2017 um 34 Cent auf 8,84 Euro angehoben, was einer Steigerungsrate von 4 Prozent entspricht, wenn denn die Bundesregierung dieser Empfehlung der Mindestlohnkommission folgt, was als sicher gilt. Die Laufzeit des neuen Mindestlohns wird ab dem 1.1.2017 zwei Jahre betragen, also bis zum Jahresende 2018 bleibt es dann bei 8,84 Euro pro Arbeitsstunde. Und am 30. Juni 2018 wird die Mindestlohnkommission erneut vor die &Ouml;ffentlichkeit treten und eine neue Empfehlung die Anpassung der H&ouml;he der gesetzlichen Lohnuntergrenze verk&uuml;nden.<br>\nWie aber ist die Kommission zu diesem krummen Betrag von 8,84 Euro gekommen? Denn eigentlich h&auml;tten es nur 8,77 Euro sein d&uuml;rfen, wenn man ohne Abweichung der Verfahrenslogik gefolgt w&auml;re, die sich die Kommission selbst als ziemlich hartes Korsett gegeben hat. Wollten die Kommissionsmitglieder den Mindestl&ouml;hnern einen zus&auml;tzlichen Schlag aus dem Lohntopf genehmigen? Eine Kommission mit Spendierhosen?<br>\nNat&uuml;rlich k&ouml;nnte man an dieser Stelle die nicht abwegige Frage aufwerfen, warum denn nicht ein deutlich h&ouml;herer Betrag herausgekommen ist, also beispielsweise ein Stundenlohn mit einer 9, m&ouml;glicherweise sogar eine 10 vor dem Komma? Diese Frage ist auch deshalb nicht willk&uuml;rlich, weil in einigen L&auml;ndern um uns herum solche Zahlen vor dem Komma stehen. Und ist Deutschland nicht die gr&ouml;&szlig;te und derzeit auch erfolgreichste Volkswirtschaft in Europa? W&auml;re da nicht auch mehr drin gewesen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/06\/146.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<p><strong>dazu: Die mickrige Anhebung des Mindestlohns hat Methode<\/strong><br>\nDie Mindestlohnkommission hat getagt und einen Beschluss gefasst. Der gesetzliche Mindestlohn wird ab 2017 auf 8,84 Euro angehoben. Das ist viel zu wenig. Grund daf&uuml;r ist eine vermutlich beabsichtigte Fehlkonstruktion der Kommissionsregularien, die einer sozialpolitisch wie gesamtwirtschaftlich vern&uuml;nftigen Anhebung im Wege stehen. (Selbst Mindestlohnkritiker aus der &Ouml;konomik r&auml;umen ein, dass sie Teil einer Propagandaanstrengung sind. N.H.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/648-mindestlohn#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Wozu brauchen wir eigentlich die Mindestlohnkommission?<\/strong><br>\nDer Mindestlohn in Deutschland wird ab dem kommenden Jahr auf 8,84 Euro angehoben. Allerdings wirft der Kompromiss Fragen nach dem Sinn und Zweck der Mindestlohnkommission auf. [&hellip;]<br>\nUnter strenger Anwendung des eigenen Regelwerks h&auml;tte die Mindestlohnkommission die Lohnuntergrenze also um 3,2% auf 8,77 Euro erh&ouml;hen m&uuml;ssen. Unter Ber&uuml;cksichtigung der bereits abgeschlossenen Tarifvertr&auml;ge w&auml;re eine Erh&ouml;hung um 4,4% auf 8,87 Euro f&auml;llig gewesen &ndash; da die Mindestlohn-Anhebung erst zum 1. Januar 2017 erfolgt, w&auml;re das auch sehr gut begr&uuml;ndbar. Und was macht in diesem Fall eine Kommission, die parit&auml;tisch mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besetzt ist und die jeder Seite &uuml;ber die erw&auml;hnte Zwei-Drittel-Mehrheits-Klausel de facto ein Vetorecht einr&auml;umt? Man trifft sich in der Mitte. Eben bei den 8,84 Euro, die einen Anstieg von 4% widerspiegeln &ndash; das ist genau der Betrag, der sich bei Ber&uuml;cksichtigung des Tarifabschlusses des &ouml;ffentlichen Dienstes ergibt.<br>\nMan kann dieses Ergebnis sicherlich &ndash; je nach Standpunkt &ndash; als mehr oder weniger vern&uuml;nftigen Kompromiss zweier Interessensgruppen bezeichnen. Allerdings stellt in sich in jedem Fall die Frage nach dem Sinn und Zweck der Mindestlohnkommission. Denn wenn man den gesetzlichen Auftrag so kleinteilig auslegt, dann k&ouml;nnte man diese Kommission auch durch eine Excel-Tabelle ersetzen. Die enth&auml;lt den von den amtlichen Bundesstatistikern gelieferten Tarifindex. Man m&uuml;sste einfach die Werte eingeben und gut ist. Die Reisekosten und die Gesch&auml;ftsstelle der Kommission lie&szlig;en sich einsparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/wozu-brauchen-wir-eigentlich-die-mindestlohnkommission-15780\">Stefan Sell auf Makronom<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich<\/strong><br>\nJe mehr sich die wichtigen nationalen und regionalen Zentralbanken von der &uuml;berkommenden herrschenden Lehre l&ouml;sen, umso mehr verwandelt sich die Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ, manchmal auch Bank der Zentralbanken genannt) in Basel zu einer Bank f&uuml;r internationale Konfusion, die wie manisch auf die Schulden der Welt schaut und auch ansonsten abstruse wirtschaftspolitische Ratschl&auml;ge gibt.<br>\nNun hat sie schon wieder zugeschlagen. In ihrem j&uuml;ngsten Jahresbericht, pr&auml;sentiert sie das unten stehende Schaubild (rechts), das zeigen soll, wie die &bdquo;Schulden&ldquo; der Welt zunehmen.<br>\nSchlimm ist an diesem Bild wie an dem dazugeh&ouml;rigen Text, dass nirgendwo steht, was die Bank mit &bdquo;Schulden&ldquo; eigentlich meint. F&uuml;r die &Uuml;berschrift &bdquo;Globale Verschuldung&ldquo; ohne Definition dessen, was damit gemeint ist, geh&ouml;rt der Chef-Volkswirt der BIZ schon entlassen. Wenn man dann noch sieht, dass Ende 2015 die Schulden der entwickelten L&auml;nder gr&ouml;&szlig;er sind waren als die Schulden der ganzen Welt, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass hier wiederum irgendwelche Bruttoschulden zusammengez&auml;hlt werden, die keinerlei sinnvolle Aussage zulassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/06\/die-bank-fuer-internationalen-zahlungsausgleich\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gabriels Bremsman&ouml;ver<\/strong><br>\nVerschleppen und Verz&ouml;gern zugunsten der Kohlelobby? SPD-gef&uuml;hrtes Wirtschaftsministerium entkernt deutschen Klimaschutzplan<br>\nViel Kritik hat es Mitte der Woche am Entwurf des Klimaschutzplans 2050 gegeben. Denn der war vom Bundeswirtschaftsministerium zusammengestrichen worden. &raquo;Knapp sieben Monate nach dem erfolgreichen Klimagipfel von Paris kapituliert die Bundesregierung bei der Umsetzung der Ergebnisse vor den Interessen der fossilen Industrie und verpasst die Chance, mit klaren Ansagen der Wirtschaft den n&ouml;tigen Modernisierungsschub zu geben&laquo;, kritisierte Christoph Bals von der entwicklungspolitischen Organisation Germanwatch. Eva Bulling-Schr&ouml;ter, Klima- und Energiepolitikerin der Fraktion Die Linke im Bundestag, nannte das einen herben Tiefschlag. Mit dem vorliegenden Entwurf breche Deutschland schon wenige Monate nach der Pariser Konferenz die dort gemachten Versprechen.<br>\nDamit bezog sich die Abgeordnete auf das im Dezember 2015 in der franz&ouml;sischen Hauptstadt abgeschlossene neue internationale Klimaschutzabkommen. Darin verpflichten sich die Staaten, die globale Erw&auml;rmung auf zwei Grad Celsius gegen&uuml;ber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und in einigen Jahren zu pr&uuml;fen, ob diese Schwelle auf 1,5 Grad Celsius abgesenkt werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-01\/133.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bei diesem Beispiel &ndash; aber auch bei anderen wie dem Umgang mit den &ldquo;Freihandelsabkommen&rdquo; CETA und TTIP &ndash; kann der Gedanke aufkommen, Herr Gabriel k&ouml;nnte den Sinn seines Ministeriums missverstanden haben. Das Ministerium soll nicht lediglich dem Wohle von Unternehmen und f&uuml;r gute Kontakte des Ministers zu Unternehmern oder deren Lobbyverb&auml;nden dienen. K&ouml;nnte es sein, dass Herr Gabriel bereits an seiner Karriere nach der Politik bastelt &ndash; vergleichbar seinem F&ouml;rderer Gerhard Schr&ouml;der?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>B&uuml;ndnis ruft zu sieben Gro&szlig;demonstrationen gegen CETA und TTIP auf<\/strong><br>\nProtest soll Ratifizierung von EU-Kanada-Abkommen im Herbst verhindern: Bundesweit werden am 17. September weit mehr als 100.000 Teilnehmer_innen erwartet<br>\nDie Auseinandersetzung um die Freihandelsabkommen CETA und TTIP geht nach den Sommerferien in die hei&szlig;e Phase. Im Oktober soll CETA, das bereits fertig verhandelte Abkommen mit Kanada unterzeichnet werden, bis Ende des Jahres sollen die wesentlichen Eckpunkte f&uuml;r das TTIP-Abkommen mit den USA stehen.<br>\nCETA ist das Abkommen, das zuerst dem Rat der EU vorgelegt wird und in wesentlichen Teilen eine Blaupause f&uuml;r TTIP darstellt. Nach dem Willen der EU-Kommission soll es als reines EU-Abkommen ohne Zustimmung der Parlamente der Mitgliedstaaten beschlossen werden. In die gleiche undemokratische Richtung geht die Absicht, CETA in wesentlichen Teilen bereits vor einer Zustimmung von Bundestag, Bundesrat und den Parlamenten der anderen EU-Mitgliedstaaten vorl&auml;ufig in Kraft zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/buendnis-ruft-zu-sieben-grossdemonstrationen-gegen-ceta-und-ttip-auf\/\">attac<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben sich kritisch mit den sog. Freihandelsabkommen befasst. Dazu einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33314\">Europa tappt in die TTIP-Falle<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33537\">Die Anstalt zu TTIP &ndash; ein ausgezeichneter Ansto&szlig; f&uuml;r Ihre Diskussion im privaten Kreis<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29486\">Anmerkungen zum TTIP-CETA-Antrag des Parteivorstands an den Parteitag der SPD<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33678\">Auch Gewerkschafter leben offensichtlich in der Glaubensgemeinschaft der TiSA-, CETA- und TTIP-Bef&uuml;rworter<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Streit ums CETA-Abkommen: Wer darf abstimmen?<\/strong><br>\nWenn&rsquo;s nach EU-Kommissionspr&auml;sident Juncker geht, soll &uuml;ber &ldquo;die kleine Schwester von TTIP&rdquo; nur im Europaparlament abgestimmt werden. Doch wie sieht das die Bundesregierung? Wir erinnern uns an den 13. Juni, als unmissverst&auml;ndlich klargestellt wurde: &ldquo;Ohne Zustimmung von Bundestag und Bundesrat wird es kein Ja aus Deutschland zu CETA geben.&rdquo; CETA sei ein &ldquo;gemischtes Abkommen&rdquo; und dar&uuml;ber m&uuml;sse auch national entschieden werden. Junckers aktueller Vorsto&szlig; h&auml;tte keine Aussicht auf Erfolg.<br>\nDann sind wir mal gespannt&hellip;<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 13. Juni 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4WdpMxAci9A\">Jung und naiv via YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Br&uuml;sseler Freihandelspl&auml;ne sind eine Ohrfeige f&uuml;r die B&uuml;rger<\/strong><br>\nEs ist kaum zu fassen: Erst in der vergangenen Woche hat die Mehrheit der britischen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler mit dem Brexit-Referendum dokumentiert, dass immer mehr EU-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die EU nicht mehr als Hoffnungsprojekt, sondern als Ansammlung arroganter und abgehobener Br&uuml;sseler B&uuml;rokraten begreifen, die sie ablehnen. Alle sind nun schockiert, die EU-Regierungschefs kommen zu Beratungen zusammen. Man h&ouml;rt erste einsichtige T&ouml;ne von Regierungs- und Parteichefs, aber auch von EU-Spitzen, dass die EU vereint agieren und zugleich b&uuml;rgern&auml;her und demokratischer werden m&uuml;sse. Beides trifft zu und findet gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung gerade bei den Europa-Anh&auml;ngern. Die hoffen auf &Auml;nderungen, auf weniger Heimlichkeit und mehr Offenheit &ndash; zum Beispiel bei den Pl&auml;nen Br&uuml;ssels f&uuml;r die modernen Freihandelsabkommen Ceta und TTIP.<br>\nUnd dann, am Dienstag, haut der Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker mit einem Paukenschlag dazwischen. Er verk&uuml;ndet, dass Ceta, also das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada, ein &ldquo;reines&rdquo; EU-Abkommen sei. Es m&uuml;sse also nur von den EU-Institutionen, nicht aber von den Mitgliedstaaten und deren Parlamenten akzeptiert werden. Die h&auml;tten damit nichts zu tun. Das habe er gerade den Regierungschefs vorgetragen, die ja zum Brexit-Sondergipfel in Br&uuml;ssel versammelt waren und von denen habe keiner widersprochen. Man reibt sich die Augen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/freihandelsabkommen-bruesseler-freihandelsplaene-sind-eine-ohrfeige-fuer-die-buerger-1.3056976\">Herta D&auml;ubler-Gmelin (SPD) in der S&uuml;ddeutschen<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Gr&uuml;nde f&uuml;r einen R&uuml;cktritt Junckers gibt es viele&rdquo;<\/strong><br>\nDas Vorgehen von EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker im Streit um das CETA-Handelsabkommen st&ouml;&szlig;t auch bei der Partei Die Linke auf scharfe Kritik. Es sei verheerend, so kurz nach dem Votum der Briten f&uuml;r den Brexit die nationalen Parlamente bei der Zustimmung zu CETA auszuschalten, sagte der Linken-Abgeordnete Andrej Hunko im Deutschlandfunk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ceta-handelsabkommen-gruende-fuer-einen-ruecktritt-junckers.694.de.html?dram:article_id=358766\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Privatzensur im Auftrag der EU-Kommission<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat einen Verhaltenskodex ver&ouml;ffentlicht, der vorsieht, dass &ldquo;anst&ouml;&szlig;ige&rdquo; oder &ldquo;widerw&auml;rtige&rdquo; &Auml;u&szlig;erungen innerhalb von 24 Stunden gel&ouml;scht werden sollen. Dass das nicht durch ordentliche Gerichte geschehen soll, weist ebenso wie die sehr unscharfen Formulierungen darauf hin, dass die Kommission dabei nicht nur strafrechtlich relevante Inhalte im Auge hat (auch wenn an anderer Stelle von &ldquo;illegalem Betragen&rdquo; die Rede ist).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48697\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Versammlungsrecht ungesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nEin Teilnehmer an den Demonstrationen von Blockupy gegen die Er&ouml;ffnung der EZB in Frankfurt am 18. M&auml;rz 2015 wurde im Juni 2016 vom Amtsgericht Frankfurt zu einer Bew&auml;hrungsstrafe verurteilt. Dieser Prozess sollte alle noch einmal auf die &bdquo;zivilen Tatbeobachter&ldquo; aufmerksam werden lassen. Ausgesagt haben vor allem mit Per&uuml;cken verkleidete Polizeibeamte, die als Teil des Protestes an den Eskalationen am fr&uuml;hen Morgen beteiligt waren.  Juristisch ist die Rolle dieser Polizeibeamten, die Teil von Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten sind, sich aber als Tatbeobachter der Gruppe der Demonstrierenden gem&auml;&szlig; kleiden und verhalten, v&ouml;llig ungekl&auml;rt. Statt dass Staatsanwaltschaften und Gerichte dieses polizeiliche Vorgehen unter die Lupe nehmen, verlassen sie sich im Zweifelsfall auf die Aussagen der doppelt vermummten Polizisten. Es ist davon auszugehen, dass sie im Rahmen ihrer T&auml;tigkeiten auch selbst Straftaten begehen, im Zweifelsfall die Beweissicherung unterlassen und andere nicht von Straftaten abhalten. Zu ihren Aufgaben geh&ouml;rt die Missachtung des Legalit&auml;tsprinzips, sie schreiten bei Straftaten nicht ein, ermitteln nicht und geben ihre Informationen noch nicht einmal an die Ermittlungsbeh&ouml;rden weiter. Die Rechtsanw&auml;ltin Britta Eder berichtete schon im April 2014 in der anti atom aktuell (link is external) detailliert &uuml;ber die &bdquo;Zivilen&ldquo; Tatbeobachter und die fehlende &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber deren Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/792\">Grundrechtekomitee<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Milliardengesch&auml;ft der Sicherheitsindustrie<\/strong><br>\nMit der Terrorabwehr und dem Sicherheitsbed&uuml;rfnis verdient die Sicherheitsindustrie Milliarden. Eine Studie hat jetzt eine &Uuml;bersicht der Kosten und Ums&auml;tze zusammengestellt.<br>\nSicherheit ist ein Grundbed&uuml;rfnis des Menschen &ndash; und ein Milliardengesch&auml;ft f&uuml;r die Anbieter von Waffensystemen, f&uuml;r Objekt- Personen- und Datensch&uuml;tzer. Terroranschl&auml;ge ersch&uuml;ttern die Welt, in Syrien und der Ukraine herrscht B&uuml;rgerkrieg, im s&uuml;dchinesischen Meer braut sich Unheil zusammen, Hacker starten Angriffe auf Unternehmen, die Zahl der Einbr&uuml;che und Diebst&auml;hle steigt. All das verursacht neben dem menschlichen Leid enorme wirtschaftliche Sch&auml;den &ndash; und Ums&auml;tze f&uuml;r die Sicherheitsindustrie. Die Berenberg Bank und das Wirtschaftsforschungsinstitut HWWI haben in einer neuen Studie Sch&auml;den, Kosten und Ums&auml;tze addiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/terrorismus-milliardengeschaeft-der-sicherheitsindustrie,1472596,34440116.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aber nicht lediglich dieser Industriekomplex profitiert von erh&ouml;hten Sicherheitsbed&uuml;rfnis. Auf Repression setzende Politiker &ndash; z.B. hiesige Bundesinnenminister aller politischen Farben &ndash; d&uuml;rften sich zumindest klammheimlich &uuml;ber dieses &ldquo;Spiel mit den &Auml;ngsten&rdquo; freuen. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen Sie in solchen Zeiten u.a. Gesetze versch&auml;rfen, die unausgesprochen auch der Kontrolle von Bev&ouml;lkerungen dienen k&ouml;nnten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bildungsarbeit unm&ouml;glich<\/strong><br>\nDer Wohnort eines Kindes entscheidet weiterhin ma&szlig;geblich dar&uuml;ber, wie gut oder schlecht es in seiner Kita betreut wird. Nach den Befunden des am Mittwoch durch die Bertelsmann-Stiftung vorgelegten &raquo;L&auml;ndermonitors Fr&uuml;hkindliche Bildungssysteme&laquo; hat sich der Betreuungsschl&uuml;ssel in Deutschlands Kinderg&auml;rten im Bundesmittel zwar leicht verbessert. Im Vergleich der Bundesl&auml;nder zeigen sich allerdings gewaltige Diskrepanzen. Vor allem im Osten der Republik bleibt die quantitative Ausstattung weit hinter den Erfordernissen zur&uuml;ck. Insgesamt bedarf es laut Studie 107.000 zus&auml;tzlicher Fachkr&auml;fte, um den p&auml;dagogischen Anspr&uuml;chen gerecht zu werden.<br>\nDie g&uuml;nstigsten personellen Bedingungen bestehen der Untersuchung zufolge in Baden-W&uuml;rttemberg. Dort kamen im Jahr 2015 auf eine Erzieherin statistisch 7,3 drei- bis sechsj&auml;hrige Kinder, bei den unter Dreij&auml;hrigen lag der Personalschl&uuml;ssel bei eins zu drei. Damit gen&uuml;gt das Land als einziges den Empfehlungen der Autoren, wonach eine Besch&auml;ftigte h&ouml;chstens drei Krippen- bzw. durchschnittlich 7,5 Kindergartenkinder betreuen sollte. Knapp &uuml;ber den Vorgaben im Hinblick auf die Kleinsten bewegen sich Bremen mit eins zu 3,3, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit jeweils eins zu 3,6 sowie Schleswig-Holstein mit eins zu 3,7. Durchg&auml;ngig gr&ouml;&szlig;er sind die Abweichungen vom &raquo;Ideal&laquo; bei den &uuml;ber Dreij&auml;hrigen. In den Westl&auml;ndern betr&auml;gt das Mittel eins zu 8,6, in Ostdeutschland eins zu 12,3.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/06-30\/021.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass die Bertelsmann Stiftung mal wieder einen Umstand beklagt, zu dem sie zuvor mit ihrer neoliberalen, &ouml;konomischen Politik selbst mit beigetragen hat? Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15208\">&bdquo;Herrschaft durch Meinungsmache? &ndash; Einfluss und Interesse des Bertelsmann-Konzerns an der &Ouml;konomisierung des Bildungssystems.&ldquo;<\/a>. Interessant ist auch ein Vergleich mit dem Jahr 2011: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10041#h10\">Erhebliches Ost-West-Gef&auml;lle bei Ganztagsangeboten in Kitas f&uuml;r &uuml;ber Dreij&auml;hrige<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfD: Zur&uuml;ck ins 19. Jahrhundert &ndash; auch in der Bildungspolitik<\/strong><br>\nIn vielen medialen Kontexten wird, wenn es um die AfD geht, allzu h&auml;ufig und ausschlie&szlig;lich vom Rassismus gesprochen. Allerdings bringt es wenig, die AfD lediglich als rassistische Partei abzustempeln und in Debatten entsprechende Programmpunkte zu diskutieren. Um zu verdeutlichen, dass die Partei keine Alternative f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung ist, sondern lediglich eine kleine Elite vertritt, muss in der Debatte herausgestellt werden, dass die AfD extrem-kapitalistisch, gewerkschaftsfeindlich, anti-sozialstaatlich, r&uuml;ckschrittlich-familienorientiert, damit einhergehend frauenfeindlich und in Teilen fundamental christlich-religi&ouml;s ist. Und reaktion&auml;r ist auch ihre Bildungspolitik, die einer partizipativen und demokratischen Schule entgegensteht und zu einer defizit&auml;ren Demokratie beitr&auml;gt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1916?cm=ZV81H2GV\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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