{"id":3409,"date":"2008-08-18T10:03:11","date_gmt":"2008-08-18T08:03:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3409"},"modified":"2008-08-18T10:04:00","modified_gmt":"2008-08-18T08:04:00","slug":"hinweise-des-tages-715","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3409","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Gewinn = Investitionen = Arbeitspl&auml;tze?<\/li>\n<li>Mit dem Lehrbuch in die Krise<\/li>\n<li>Warum Deutschland kein Konjunkturprogramm braucht<\/li>\n<li>Arbeits&auml;mter zwingen zu illegalen Jobs<\/li>\n<li>Verdi: Aldi Nord hat Betriebsrat bestochen <\/li>\n<li>Die Armen und die Energiepreise<\/li>\n<li>Arbeitslose in Pflegeheime<\/li>\n<li>Professor Sinns Erfolge auf dem Arbeitsmarkt<\/li>\n<li>Mehdorn attackiert Eisenbahnbundesamt<\/li>\n<li>Siemens-Vorstand soll nur ein bisschen haften<\/li>\n<li>&Ouml;sterreichischen Bundesbahnen verklagen Deutsche Bank<\/li>\n<li>UNO kritisiert Deutschland: Deutsche Ausl&auml;nder diskriminiert<\/li>\n<li>Todessehnsucht der SPD<\/li>\n<li>Kampagne gegen Die Linke<\/li>\n<li>Gregor Gysi und die S&ouml;hne von Robert Havemann und Rudolf Bahro erinnern sich<\/li>\n<li>Kaukasus-Krieg<\/li>\n<li>Klassenkampf von oben in England<\/li>\n<li>Unis wissen nichts mit den Geb&uuml;hren anzufangen<\/li>\n<li>Zahl der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger sinkt<\/li>\n<li>&bdquo;Harvard an der Spree&ldquo; ohne Promotionsrecht<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3409&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Gewinne = Investitionen = Arbeitspl&auml;tze?<\/strong><br>\nDie Unternehmensgewinne sind in den zur&uuml;ckliegenden drei Jahrzehnten stetig gestiegen, die Arbeitslosigkeit allerdings auch. Der Wirtschaftswissenschaftler Gerd Bosbach streut deshalb Zweifel an einer g&auml;ngigen &ouml;konomischen These, die auch die wichtigste politische Leitlinie in Frage stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/Gerd-Bosbach-Arbeitsplaetze;art771,2595049\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Mit dem Lehrbuch in die Krise<\/strong><br>\nIn keinem Land l&ouml;st das Wort Konjunkturpaket so viel emotionale Wallung aus wie in Deutschland. Dabei erweisen sich die meisten Bedenken heutzutage als eher abwegig. Und der deutsche Dogmatismus als teuer. [&hellip;]<br>\nSelbst Hans Eichel hat sich gemeldet und vor Sie-wissen-schon-was gewarnt. Alarm. Der Mann hat einige Jahre vorgef&uuml;hrt, wie man (ohne Konjunkturpakete) im Abschwung Staatsfinanzen konsolidiert. Nachher lag die Schuldenquote zehn Punkte h&ouml;her. Zeit f&uuml;r einen n&uuml;chterneren Check g&auml;ngiger &Auml;ngste und Bedenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1501&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum Deutschland kein Konjunkturprogramm braucht<\/strong><br>\nAngesichts der alarmierenden Konjunkturdaten fordern Experten ein Konjunkturprogramm nach dem Vorbild der USA. Doch es spricht mehr f&uuml;r eine Politik der ruhigen Hand &ndash; denn Amerika hat mit ganz anderen Problemen zu k&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-572386,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> In diesem Beitrag ist die gesamte Einf&auml;ltigkeit der herrschenden Meinung zu Konjunkturprogrammen versammelt: Kein Sinn f&uuml;r rechtzeitiges Handeln; dass gerade wir uns wegen unserer Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse leichter t&auml;ten mit einer Ankurbelung der Konjunktur, sieht der Autor nicht, dass dies auch im Sinne der anderen L&auml;nder w&auml;re, von denen wir wieder abh&auml;ngig sind, auch nicht, usw.. Lesen Sie dies, auch wenn es nur lohnt, weil man die Borniertheit der herrschenden Lehre erkennt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsamt vermittelt Callcenter-Agenten: Zwang zu illegalen Jobs<\/strong><br>\nDie Bundesagentur vermittelt weiterhin Arbeitslose in gesetzeswidrige Telefonwerbung. Die Call Center bekommen sogar Lohn-Zusch&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/zwang-zu-illegalen-jobs\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Verdi: Aldi Nord hat Betriebsrat bestochen <\/strong><br>\nVerdi erstattet Anzeige gegen Aldi Nord: Die Supermarktkette hat der Arbeitnehmer-Organisation AUB 350.000 Euro gezahlt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/501\/306462\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Armen und die Energiepreise<\/strong><br>\nF&uuml;r Gutverdiener sind die steigenden Energiepreise &auml;rgerlich. F&uuml;r Geringverdiener k&ouml;nnen sie zum ernsthaften finanziellen Problem werden. Ein Interview mit Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher: &bdquo;Etwa zwei Prozent der Kunden werden etwa einmal im Jahr vom Strom abgeklemmt. Beim Gas sch&auml;tzen wir noch einmal die gleiche Zahl. Wenn wir hochrechnen, wie viele Menschen in diesen Haushalten von der Strom- und Gassperre betroffen sind, kommen wir auf erschreckende zwei Millionen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/themen\/wirtschaft\/wirtschaftsbranche\/energie\/energiekosten\/080815_interview.jhtml\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> In dem Interview wird behauptet: &bdquo;Bei den richtig Armen, also denen, die unter Hartz IV fallen, bezahlt doch sowieso der Staat die Energiekosten.&ldquo; Wir weisen zum wiederholten Mal darauf hin, dass f&uuml;r HartzIV-Empf&auml;nger entgegen anderslautenden und nun leider auch vom WDR verbreiteten Ger&uuml;chten kein Anspruch auf Erstattung der Stromkosten besteht. Diese m&uuml;ssen aus der Pauschale bestritten werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vorschlag der Arbeitsagentur: Arbeitslose in Pflegeheime <\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit will &ldquo;schwer Vermittelbare&rdquo; bei der Pflege von Demenzkranken in Heimen einsetzen. Pflegeexperten sind entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt6m1\/politik\/505\/306466\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wenn man zynisch w&auml;re, k&ouml;nnte man ja sagen, die Demenzkranken merken es zum Gl&uuml;ck nicht, wenn sie von ungeschulten Zwangsverpflichteten gepflegt werden. Psychisch belastbar sind Langzeitarbeitslose jedenfalls.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Billige Pflege<\/strong><br>\nVorschlag der Bundesagentur h&ouml;rt sich verlockend an &ndash; jedenfalls auf den ersten Blick.<br>\nBedarf g&auml;be es f&uuml;r sie in einer &auml;lter werdenden Gesellschaft gen&uuml;gend &ndash; doch bislang war das Geld nicht da, um weitere Planstellen in den Heimen und Stationen zu finanzieren. Lieber schult man langzeitarbeitslose Altenpfleger zu Pflegeassistenten um. Stellt sich die Frage, warum man sie nicht gleich als Altenpfleger einstellt &ndash; doch wohl nur, weil sie als Pflegeassistenten weitaus billiger zu haben sind. Mit anderen Worten: In einem Berufsstand, der sowieso schon besch&auml;mend wenig verdient, soll eine Billigkonkurrenz etabliert werden. Und das alles unter dem Slogan &laquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nn-online.de\/artikel.asp?art=868134&amp;kat=3&amp;man=3\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Professor Sinns Erfolge auf dem Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDer Grund f&uuml;r den Erfolg liegt in der Agenda 2010, die den implizit im deutschen Sozialsystem steckenden Mindestlohn gesenkt hat. Einerseits wurden zwei Millionen Personen von der Arbeitslosenhilfe auf die Sozialhilfe heruntergestuft, die nun ALG II hei&szlig;t. Andererseits erhalten mittlerweile an die 1,3 Millionen Erwerbst&auml;tige Lohnzusch&uuml;sse. Wer mehr staatliches Geld f&uuml;rs Mitmachen und weniger f&uuml;rs Wegbleiben erh&auml;lt, der ist eher bereit, zu einem kleineren Lohn zu arbeiten, als es sonst der Fall gewesen w&auml;re &ndash; und zu einem kleineren Lohn gibt es auch mehr Jobs. Das war das Rezept, und es hat funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutsche-konjunktur-auf-schlingerkurs-304140\/2\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sinn spricht ungeschminkt aus, worum es in der Agenda tats&auml;chlich ging, n&auml;mlich Senkung des Mindestlohns, die Arbeitslosenhilfe zu senken, Lohnzusch&uuml;sse f&uuml;r die Arbeitgeber, &ouml;konomischer Druck auf Arbeitslose, Arbeit zu jedem Preis und ohne R&uuml;cksicht auf die Zumutbarkeit anzunehmen. Sinn nennt das einen Erfolg, wir nennen das zynisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mehdorn attackiert Eisenbahnbundesamt<\/strong><br>\nDas Eisenbahnbundesamt und die Bahn streiten sich &uuml;ber k&uuml;rzere Pr&uuml;fintervalle f&uuml;r den ICE3. Bahnchef Hartmut Mehdorn wirft der Beh&ouml;rde Unsachlichkeit vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/498\/306459\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenigstens k&ouml;nnen die Fahrg&auml;ste wieder aufs Klo.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ex-Siemens-Vorstand soll versagt haben<\/strong><br>\nEin vertrauliches Gutachten enth&auml;lt schwere Vorw&uuml;rfe: Der fr&uuml;here Siemens-Vorstand habe bei der Korruptionsbek&auml;mpfung versagt und soll nun Schadenersatz zahlen.<br>\nJetzt erhielt die S&uuml;ddeutsche Zeitung Einblick in den geheimen Untersuchungsbericht. Er enth&auml;lt eine F&uuml;lle von Vorw&uuml;rfen gegen den fr&uuml;heren Zentralvorstand, der den innersten Zirkel der Macht im Gro&szlig;konzern bildete. Elf ehemalige Top-Manager sollen versagt haben und deshalb f&uuml;r die Sch&auml;den aufkommen, die durch den Korruptionsskandal und die Aff&auml;re um die Betriebsr&auml;te-Organisation AUB entstanden seien.<br>\nEiner der Kernpunkte: Die Abteilung Compliance, die Gesetzesverst&ouml;&szlig;e verhindern und f&uuml;r ein sauberes Unternehmen sorgen sollte, sei wirkungslos gewesen. Das habe am Vorstand gelegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/544\/306504\/text\/\">SZ<\/a>\n<p><strong>Allerdings k&ouml;nnen die Ex-Vorst&auml;nde auf Milde hoffen:<\/strong><br>\nDie D&uuml;sseldorfer Kanzlei Hengeler M&uuml;ller r&auml;t Siemens nach Informationen der S&uuml;ddeutschen Zeitung in einem als &ldquo;streng vertraulich&rdquo; gekennzeichneten Gutachten, Ex-Vorst&auml;nden zu signalisieren, dass in der Korruptionsaff&auml;re ein Kompromiss m&ouml;glich sei. Das Gutachten wurde f&uuml;r den Aufsichtsrat angefertigt, der aus der Basis dieser Expertise von insgesamt elf Ex-Vorst&auml;nden Schadenersatz in den diversen Aff&auml;ren verlangt.<br>\nIn dem Gutachten wird angeregt, bei den fr&uuml;heren Top-Managern nicht den vollen Schaden geltend zu machen. Vielmehr solle &uuml;berlegt werden, erst einmal eine &ldquo;Teilklage&rdquo; zu erheben. Das h&auml;tte einen &ldquo;politischen Vorteil&rdquo; bei den Verhandlungen. Ehemaligen Vorst&auml;nden werde so signalisiert, dass sie nur in &ldquo;H&ouml;he eines bestimmten Betrags in Anspruch genommen&rdquo; werden sollten. Dieser Betrag solle sich an der &ldquo;Leistungsf&auml;higkeit&rdquo;, also an den Verm&ouml;gensverh&auml;ltnissen der fr&uuml;heren Top-Manager orientieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/563\/306523\/text\/\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;sterreichischen Bundesbahnen verklagen Deutsche Bank<\/strong><br>\nWegen irref&uuml;hrender Beratung &uuml;ber hochriskante Finanzprodukte sehen sich die &Ouml;sterreichischen Bundesbahnen von der Deutschen Bank &uuml;bervorteilt &ndash; und haben deshalb Klage eingereicht.<br>\nDie Deutsche Bank arrangierte 2005 und 2006 den Kauf der Schuldverschreibungen im Ausma&szlig; von 613 Millionen Euro f&uuml;r &Ouml;sterreichs Bahn. Die &Ouml;BB m&uuml;ssen nun im Zuge der weltweiten Finanzkrise 230 Millionen Euro dieses Investments abschreiben und sieht sich von der Deutschen Bank falsch beraten<br>\nGegen die Deutsche Bank laufen bereits mehrere juristische Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit komplexen Finanzprodukten, schreibt die FTD. Erst vor kurzem habe das US-Regionalinstitut M&amp;T die gr&ouml;&szlig;te deutsche Bank im Bundessstaat New York verklagt, weil es sich bei Gesch&auml;ften mit sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDOs) &uuml;bervorteilt f&uuml;hlt.<br>\nAuch mit einigen Kommungen in Deutschland liegt die Deutsche Bank im Rechtsstreit. Dabei gehrt es vor allem um riskante Zinsspekulationsgesch&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/429\/306391\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NachDenkSeiten-Lesers K.F.:<\/strong> Die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses gegen Aufsichtsratsmitglieder der IKB hat die FDP verhindert. Wahrscheinlich auch deswegen, weil die Deutsche Bank Schrottimmobilien an die IKB verkauft hat. Genau wie in &Ouml;sterreich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Demokratie &ndash; nein danke<\/strong><br>\nBerlin: SPD-Linke-Senat will Volksbegehren f&uuml;r bessere Kitabetreuung f&uuml;r unzul&auml;ssig erkl&auml;ren. Initiative k&uuml;ndigt Klage beim Landesverfassungsgericht an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-16\/025.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbrauchersch&uuml;tzer mahnen Bertelsmann-Tochter ab<\/strong><br>\nDer Dieb hat sich gestellt, der Skandal um die Weitergabe Tausender Kontonummern aber zieht Kreise. Verbrauchersch&uuml;tzer drohen einer Bertelsmann-Tochter mit Klage. Und sie warnen bereits vor der n&auml;chsten Betrugsmasche: falschen Datensch&uuml;tzern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/technik\/medien_internet\/:Wegen_Datenskandal_Verbrauchersch%FCtzer_mahnen_Bertelsmann_Tochter_ab\/400230.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Exportweltmeister vor Transportkollaps<\/strong><br>\nBerlin will trotz schw&auml;chelnder Konjunktur nicht zus&auml;tzlich in die Infrastruktur investieren. Dabei droht der G&uuml;terverkehr zu den H&auml;fen des Exportweltmeisters Deutschland zu kollabieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1509897&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Aber wir privatisieren die Bahn, und der Markt wird alles regeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UNO kritisiert Deutschland: Deutsche Ausl&auml;nder diskriminiert<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen r&uuml;gen Deutschland. Die Regierung k&auml;mpfe nicht engagiert genug gegen Rassismus. So bekommen etwa ausl&auml;ndische Gewaltopfer weniger Entsch&auml;digungen als Deutsche. Die Bundesrepublik habe Verpflichtungen aus der &ldquo;Internationalen Konvention zur Beseitigung jeder Form von Rassismus&rdquo; bislang nicht erf&uuml;llt, kritisierte der gleichnamige Ausschu&szlig; (CERD) am Wochenende in Genf. Er &uuml;berpr&uuml;ft, ob L&auml;nder die Konvention einhalten.<br>\nDer UNO-Ausschu&szlig; zeigte sich besorgt &uuml;ber eine zunehmende Zahl rassistischer Vorf&auml;lle in Deutschland. Betroffen seien vor allem Juden, Muslime, Sinti und Roma sowie afrikanische Asylbewerber. Bund und L&auml;nder m&uuml;ssten die Pr&auml;vention und die Strafverfolgung verst&auml;rken, forderten die Ausschussmitglieder. Sie gingen besonders auf die Situation der Sinti und Roma ein. Diese w&uuml;rden unter anderem bei der Bildung sowie auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt benachteiligt, hie&szlig; es. Auch in den Medien werde diese Volksgruppe diskriminiert.<br>\nDer Ausschuss kritisierte weiter, dass in der deutschen Gesetzgebung &ldquo;Rassismus&rdquo; oder &ldquo;rassistische Diskriminierung&rdquo; nicht definiert sind, und dass im Strafrecht die rassistische Motivation von Verbrechen nicht ausdr&uuml;cklich als strafversch&auml;rfend angesehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/deutsche-auslaender-diskriminiert\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;M&uuml;ntes&ldquo; R&uuml;ckkehr l&auml;sst SPD hoffen<\/strong><br>\nDie R&uuml;ckkehr des fr&uuml;heren SPD-Vorsitzenden Franz M&uuml;ntefering in die aktive Politik hat in der SPD eine Debatte &uuml;ber die k&uuml;nftige Aufgaben des SPD-Politikers ausgel&ouml;st.<br>\nW&auml;hrend der Wirtschaftsfl&uuml;gel Spekulationen &uuml;ber m&ouml;gliche &Auml;mter ablehnt, hat Schleswig-Holsteins SPD-Chef Ralf Stegner seine Partei davor gewarnt, den fr&uuml;heren SPD-Bundesvorsitzenden und Vizekanzler Franz M&uuml;ntefering f&uuml;r neue Spitzenposten ins Gespr&auml;ch zu bringen. &ldquo;Der Respekt vor Franz M&uuml;nteferings Lebensleistung verbietet es, ihn aus taktischen Erw&auml;gungen gegen andere Mitglieder der Parteif&uuml;hrung in Position zu bringen&rdquo;, sagte Stegner der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Informationen, wonach Vertreter der SPD-Linken M&uuml;ntefering als Chef der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ins Gespr&auml;ch gebracht h&auml;tten, wurden umgehend dementiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/muentes-rueckkehr-laesst-spd-hoffen;2023854\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Was hat M&uuml;ntefering in den letzten Jahren f&uuml;r die SPD geleistet? Er hat die Agenda-Wende Gerhard Schr&ouml;ders bedingungslos unterst&uuml;tzt und gegen&uuml;ber der SPD durchgedr&uuml;ckt, er hat die Kanzlerschaft eines Sozialdemokraten um ein Jahr verk&uuml;rzt und so mit daf&uuml;r gesorgt, dass es zur Gro&szlig;en Koalition kam; er hat die Rente mit 67 eingef&uuml;hrt und damit Tausende aus der SPD getrieben; er hat die Reklame f&uuml;r die Privatvorsorge perfektioniert; er hat &uuml;ber Heuschrecken geredet und damit den Paravent geschaffen, hinter dem die Heuschrecken mit Steuergeschenken gepflegt werden k&ouml;nnen &hellip; und jetzt rufen sie nach ihm. Das kann man Todessehnsucht nennen. Das passt zu Gabriel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine Frau sieht rot<\/strong><br>\nZur bitteren Ironie der SED-PDS-Linkspartei geh&ouml;rt, dass sie von den Tr&uuml;mmern der von ihr selbst geschaffenen Diktatur auch noch profitiert. Ein Gro&szlig;teil der Probleme des heutigen Deutschland sind Erblasten der DDR. Und ausgerechnet deren Kader, die alten Stasitruppen, tun sich mit Westkommunisten und einem rachedurstigen Saarl&auml;nder zusammen, um die Massen der sozial Ver&auml;ngstigten zu mobilisieren. Mit ihrem real existierenden Sozialismus haben sie Ostdeutschland einen historischen Ruin beschert, ein Tr&uuml;mmerland, das man mit mehr als 100 Milliarden jedes Jahr wieder aufbauen muss. Just diese Bankrotteure treten jetzt auf wie Robin Hoods und bekommen von Frau Ypsilanti auch noch Pfeil und Bogen gereicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Weimers-Woche-Eine-Frau\/634919.html\">stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die hessische Linke mit ihren SED-Kadern ist also verantwortlich f&uuml;r die Erblasten der DDR und f&uuml;r die Probleme Deutschlands. Der Herausgeber des Zeitgeistmagazins Magazins Cicero, Wolfram Weimer darf nun auch im &bdquo;linksliberalen&ldquo; stern seinen Kreuzzug gegen alles Linke und Sozialstaatliche fortf&uuml;hren. Dass bei Weimer schon l&auml;nger die Galle die Funktion des Gehirns &uuml;bernommen hat, k&ouml;nnen Sie z.B. in einem <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/page_print.php?ress_id=4&amp;item=1965\">Interview mit Lafontaine im Cicero<\/a> nachlesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&raquo;Die Linke ist im Saarland das, was die SPD fr&uuml;her war.&laquo;<\/strong><br>\nEtwa 80 Prozent der 133 Linken-Delegierten in Neunkirchen, sch&auml;tzt Eugen Roth, kenne er von fr&uuml;her, aus der SPD, aus den Gewerkschaften. 2620 Mitglieder z&auml;hlt die Linkspartei an der Saar, mehr als FDP und Gr&uuml;ne zusammen. Der im Westen typische Mix aus sozial Gestrandeten, politischen Irrl&auml;ufern und notorischen N&ouml;rglern ist hier zum Randph&auml;nomen verk&uuml;mmert, verdr&auml;ngt von &raquo;normalen&laquo; Ex-Sozialdemokraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/34\/Saarland-Links-Partei?page=all\">Die Zeit<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Lafontaine: &ldquo;Die Linke w&uuml;rde Frau Ypsilanti w&auml;hlen&rdquo;<\/strong><br>\nInterview der Woche im Deutschlandfunk<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/idw_dlf\/832199\/\">DLF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Schlagzeile ging durch alle Nachrichten. Was Lafontaine in der Sache zu sagen hatte, interessiert offenbar nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eine offene Wunde bis zur letzten Instanz<\/strong><br>\nGregor Gysi und die S&ouml;hne von Robert Havemann und Rudolf Bahro erinnern sich an die Vergangenheit &ndash; jenseits der Aktenlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/;art771,2595388?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Schavan flog f&uuml;r 26.500 Euro von Stuttgart nach Z&uuml;rich<\/strong><br>\nBundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat f&uuml;r einen Kurzflug von Stuttgart nach Z&uuml;rich eigens einen Hubschrauber der Bundeswehr-Flugbereitschaft aus Berlin angefordert. Wie die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; berichtet, kostete der 146-Kilometer-Flug am 20. Mai die Staatskasse mindestens 26.500 Euro. Ein Sprecher Schavans begr&uuml;ndete die teure Aktion laut &ldquo;BamS&rdquo; mit Terminzw&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/afp.google.com\/article\/ALeqM5iA5MThvAeTJdJKKi3ylX7T5PcKEg\">AFP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines NachDenkSeiten-Lesers:<\/strong> Die Frau, die mit daf&uuml;r verantwortlich ist, dass junge Menschen aus nicht so betuchtem Hause nicht mehr studieren k&ouml;nnen, verprasst das Geld der Steuerzahler, weil sie sich offenbar f&uuml;r unheimlich wichtig h&auml;lt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Psychologische Kriegsf&uuml;hrung<\/strong><br>\nGeorgien hat seit dem Regierungsantritt des amtierenden Pr&auml;sidenten Saakaschwili sein Verteidigungsbudget mehr als versiebenfacht. Die georgischen Streitkr&auml;fte wurden von amerikanischen und israelischen Milit&auml;rberatern in moderner Kriegsf&uuml;hrung geschult. Milit&auml;risch hatte das kleine Georgien der Gro&szlig;macht Russland trotzdem nicht viel entgegenzusetzen. In einem milit&auml;rischen Teilbereich konnte Georgien allerdings gl&auml;nzen und den Gegner auf allen Feldern in die Schranken verweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Saakaschwili lie&szlig; Russland keine Wahl&rdquo;<\/strong><br>\nKritik an George Bush, Lob f&uuml;r Dmitrij Medwedew: Der russische Au&szlig;enpolitik-Experte Fjodor Lukjanow wirft den USA vor, den Kaukasus-Krieg durch ihre pro-georgische Politik erst erm&ouml;glicht zu haben. Mit SPIEGEL ONLINE sprach er &uuml;ber die Strategie Moskaus und die Angst vieler Russen vor den Vereinigten Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,572349,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Georgier k&auml;mpften mit deutschen Sturmgewehren<\/strong><br>\nDeutsche Waffen in Krisengebiete &ndash; das w&auml;re ein schwerer Versto&szlig; gegen die Grunds&auml;tze des R&uuml;stungsexports. Trotzdem sind georgische Spezialeinheiten nach einem Bericht von &ldquo;Report Mainz&rdquo; unter Verletzung der Export-Grunds&auml;tze mit deutschen Gewehren ausger&uuml;stet worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,572615,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Schatten der Kaukasus-Krise<\/strong><br>\nW&auml;hrend Russlands Reaktion auf die georgische Aggression gegen S&uuml;dossetien seit einer Woche zentrales Thema der Medien ist, spielen sich kaum beachtet im Nordwesten Pakistans menschliche Trag&ouml;dien von wohl noch gr&ouml;&szlig;erem Umfang und nicht weniger gro&szlig;er politischer Tragweite ab. Am neunten Tag einer milit&auml;rischen Strafexpedition gegen den Bezirk Bajaur in den sogenannten Stammesgebieten befanden sich am Freitag &uuml;ber 100000 Menschen auf der Flucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-16\/043.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Klassenkampf von oben<\/strong><br>\nDie Regierung Thatcher in Gro&szlig;britannien begann weltweit als erste mit der Umsetzung &shy;neoliberaler Marktstrukturen. Die &raquo;New Labour&laquo;-Nachfolger Blair und Brown versch&auml;rften das Umbautempo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-16\/030.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das ist auch ein interessantes Detail: &bdquo;Die Ausgaben der Labour-Regierungen f&uuml;r Berater zwischen 1997 und 2006 betrugen 105 Milliarden Euro.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gib mir mein Geld zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDaf&uuml;r legen sich die Studenten krumm? Sie jobben, um Geb&uuml;hren zu zahlen &ndash; und die Hochschule wei&szlig; damit nichts anzufangen. So sieht&rsquo;s ein renitenter Saarbr&uuml;cker Professor: Er hat partout keine Idee, wof&uuml;r er die Extra-Euros gescheit ausgeben soll. Und fordert die Payback-Uni.<br>\nHaller aber versteht seine Geld-zur&uuml;ck-Initiative auch als Signal, dass Geb&uuml;hren sinnlos und unsozial seien. Der f&uuml;r das Zukunftsthema maschinelle &Uuml;bersetzung zust&auml;ndige Professor erkl&auml;rt: &ldquo;Deutschland wird sich noch &uuml;ber jeden freuen, der eine Uni-Ausbildung beginnt, auch wenn ein paar Leute sie vorzeitig abbrechen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/0,1518,572090,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Zahl der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger sinkt<\/strong><br>\nImmer weniger Sch&uuml;ler und Studenten bekommen BAf&ouml;G. Die Anzahl der Empf&auml;nger in Deutschland sank 2007 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 11 000 oder 1,4 Prozent auf 806 000. Schon 2006 war die Anzahl zur&uuml;ckgegangen, damals um 1,3 Prozent. FDP und Gr&uuml;ne kritisierten die Bildungspolitik der Gro&szlig;en Koalition, die SPD bezeichnete die Entwicklung als alarmierend. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) versprach, dass die Zahl der Gef&ouml;rderten erh&ouml;ht werde. Ab Oktober steigen die Bedarfss&auml;tze und der Elternfreibetrag erstmals seit 2001.<br>\nIm Schnitt bekamen die gef&ouml;rderten Studenten den Statistikern zufolge 2007 monatlich 375 Euro, die Sch&uuml;ler 301 Euro pro Person. Der durchschnittliche Betrag an BAf&ouml;G je Person und Monat blieb damit im Vergleich zu 2006 gleich.<br>\nIm vergangenen Jahr wurden 312 000 Sch&uuml;ler und 494 000 Studenten unterst&uuml;tzt. Die Zahl der gef&ouml;rderten Studenten sank gegen&uuml;ber 2006 um 4000 oder 0,8 Prozent, die der Sch&uuml;ler um 7000 oder 2,3 Prozent. Die F&ouml;rderung erstreckte sich zum Teil nicht &uuml;ber ein volles Jahr. Im Schnitt erhielten 524 000 Personen je Monat BAf&ouml;G, davon 193 000 Sch&uuml;ler und 331 000 Studenten. Die Baf&ouml;g-Ausgaben betrugen 2007 nach Angaben der Statistiker 2,2 Mrd. Euro und somit 68 Mio. Euro oder 3,0 Prozent weniger als 2006.<br>\nDie Baf&ouml;g-Erh&ouml;hung ab dem bald beginnenden Wintersemester komme genau zum richtigen Zeitpunkt, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Die CDU-Politikerin versprach: &ldquo;Die Zahl der Gef&ouml;rderten wird deutlich steigen, in etwa um 100 000, ebenso die F&ouml;rders&auml;tze.&rdquo;<br>\nDer hochschulpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen, Kai Gehring, kritisierte, dass die Erh&ouml;hung viel zu sp&auml;t komme. &ldquo;Die z&ouml;gerliche Baf&ouml;g-Politik von Ministerin Schavan tr&auml;gt dazu bei, dass die soziale Schere an den Hochschulen immer weiter aufgeht&rdquo;, sagte Gehring. Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Meinhardt, bem&auml;ngelte, dass es die Bundesregierung nicht schaffe, die Bildungsgerechtigkeit zu erh&ouml;hen.<br>\nDie stellvertretende Vorsitzen-de der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, und der bildungspolitische Sprecher der SPD, J&ouml;rg Tauss, sprachen von einer alarmierenden Entwicklung. Der R&uuml;ckgang zeige, dass die Baf&ouml;g-Erh&ouml;hung dringend n&ouml;tig sei.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/welt_print\/arti2334297\/Zahl_der_BAfoeG-Empfaenger_sinkt.html\">Welt online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/08\/PD08__294__214,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><strong>Manager-M&uuml;hle mit Sand im Getriebe<\/strong><br>\nDie Business School ESMT will z&uuml;gig in die Weltliga der MBA-Angebote aufsteigen, in Berlin schw&auml;rmte man schon vom &ldquo;Harvard an der Spree&rdquo;. Nun hat der Wissenschaftsrat die Konzern-Hochschule akkreditiert. Ihr Gutachten w&uuml;rzen die Experten allerdings mit deutlicher Kritik.<br>\nDie Akkreditierung hat der Wissenschaftsrat indes f&uuml;r lediglich f&uuml;nf statt f&uuml;r zehn Jahre, wie sonst &uuml;blich, ausgesprochen und wendet sich zudem gegen ein Promotionsrecht. Die Gr&uuml;nde werden im Bewertungsbericht sehr deutlich, das Schl&uuml;sselwort zur Beschreibung der ESMT-Ziele lautet &ldquo;ambitioniert&rdquo; &ndash; auch in den Spielarten &ldquo;sehr ambitioniert&rdquo;, &ldquo;ehrgeizig&rdquo; oder &ldquo;nicht realistisch&rdquo;.<br>\nIm Januar 2008 starteten trotz hoher Stipendien nur 31 Teilnehmer ins Vollzeit-Programm, n&auml;chstes Jahr sollen es bereits 55 sein &ndash; obwohl der deutsche Markt als &auml;u&szlig;erst schwierig gilt. Beim Executive-MBA will die ESMT in diesem Jahr 50 Teilnehmer gewinnen; 2007 waren es lediglich 30.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/jobundberuf\/0,1518,572220,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Harvard ohne Promotionsrecht, aber mit Harvard-Preisen von 50.000 Euro pro Jahr.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Gewinn = Investitionen = Arbeitspl&auml;tze?<\/li>\n<li>Mit dem Lehrbuch in die Krise<\/li>\n<li>Warum Deutschland kein Konjunkturprogramm braucht<\/li>\n<li>Arbeits&auml;mter zwingen zu illegalen Jobs<\/li>\n<li>Verdi: Aldi Nord hat Betriebsrat bestochen <\/li>\n<li>Die Armen und die Energiepreise<\/li>\n<li>Arbeitslose in Pflegeheime<\/li>\n<li>Professor Sinns Erfolge auf dem Arbeitsmarkt<\/li>\n<li>Mehdorn attackiert Eisenbahnbundesamt<\/li>\n<li>Siemens-Vorstand soll nur<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3409\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3409","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3409","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3409"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3409\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3409"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3409"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3409"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}