{"id":34106,"date":"2016-07-06T10:23:40","date_gmt":"2016-07-06T08:23:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34106"},"modified":"2016-07-06T11:34:01","modified_gmt":"2016-07-06T09:34:01","slug":"nein-herr-juncker-nein-herr-schulz-ihr-habt-den-schuss-nicht-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34106","title":{"rendered":"Nein, Herr Juncker. Nein, Herr Schulz &#8211; Ihr habt \u201eden Schuss nicht geh\u00f6rt\u201c!"},"content":{"rendered":"<p>Erst wenige Tage sind seit dem historischen Brexit-Referendum in Gro&szlig;britannien vergangen. W&auml;hrend auf der Insel die Hauptdarsteller dieser Trag&ouml;die die Flucht ergriffen haben, lautet f&uuml;r die Verantwortlichen in Br&uuml;ssel die Devise der Stunde &bdquo;Vorw&auml;rtsverteidigung&ldquo;! Als die &bdquo;Wir-haben-verstanden&ldquo;-Sonntagsreden der EU-Granden noch nicht einmal verklungen waren, k&uuml;ndigte EU-Kommissionspr&auml;sident Juncker flugs an, das CETA-Abkommen lieber an den nationalen Parlamenten vorbei zu verabschieden. Sein Sidekick, EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-Reformplaene-von-Martin-Schulz\/!5315552\/\">meinte in der FAZ gar<\/a>, er habe &bdquo;den Schuss geh&ouml;rt&ldquo; und fordere daher eine &bdquo;echte europ&auml;ische Regierung&ldquo;. Das erinnert ganz an die alte Apothekerweisheit, &bdquo;wenn das Mittel nicht wirkt, muss man nur die Dosis erh&ouml;hen&ldquo;. Nein, Herr Schulz, Sie und Ihr Freund Juncker haben den Schuss nicht geh&ouml;rt. Von <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_161\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-34106-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160706_Den_Schuss_nicht_gehoert_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160706_Den_Schuss_nicht_gehoert_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160706_Den_Schuss_nicht_gehoert_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160706_Den_Schuss_nicht_gehoert_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=34106-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160706_Den_Schuss_nicht_gehoert_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160706_Den_Schuss_nicht_gehoert_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Egal was auf der Welt geschieht &ndash; es gibt immer mehrere Deutungen und dementsprechend mehrere Wahrheiten. In diesem Sinne verwundert es dann auch nicht, dass es einige wenige Stimmen gibt, die den Brexit und den momentanen Rechtsruck in Europa als Reaktion der Menschen auf <strong>zu wenig Europa<\/strong> interpretieren. Auf der anderen Seite findet man vor allem bei den Profiteuren des Rechtsrucks zahlreiche Stimmen mit der exakt gegenseitigen Interpretation: Die Menschen laufen demnach lautstarken Unsympathen hinterher, weil es f&uuml;r sie <strong>zu viel Europa<\/strong> gibt. Das ist hochgradig verwirrend. Die beiden Antipoden der Europa-Debatte fl&uuml;chten sich in rein technisch-formale Erkl&auml;rungen, die losgel&ouml;st von den politischen Inhalten nicht sonderlich aussagekr&auml;ftig sind.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160706_junckerschulz_meme.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160706_junckerschulz_meme_s.jpg\" alt=\"Juncker, Schulz, Europa\" title=\"Juncker, Schulz, Europa\"><\/a><\/p><p><strong>Sch&ouml;nes Europa<\/strong><\/p><p>Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn wir ein sehr starkes Europa h&auml;tten, wenn dieses Europa denn auch tats&auml;chlich ein Europa der Menschen w&auml;re; ein Europa, das Wert auf Solidarit&auml;t legt, in dem die Arbeitnehmerrechte wichtiger als die Interessen der Gro&szlig;konzerne sind, in dem die Starken den Schwachen unter die Arme greifen und in dem die Politik darauf Wert legt, dass es gerecht zugeht. Ja, h&auml;tten wir ein Europa, das aus den Bausteinen errichtet wurde, die Fabio De Masi und Sahra Wagenknecht in einem lesenswerten, kleinen Text f&uuml;r die ZEIT <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-06\/brexit-eu-reform-kritik-sicherheit-ttip\">skizzieren<\/a>, dann k&ouml;nnte Europa gar nicht stark genug sein, um diese hehren Ziele an allen Lobbyisten und neoliberalen Statthaltern vorbei auf nationaler oder regionaler Ebene durchzudr&uuml;cken. Dann h&auml;tte auch ein Herr Schulz &bdquo;den Schuss geh&ouml;rt&ldquo; und l&auml;ge mit seiner Forderung, aus der EU-Kommission eine &bdquo;echte&ldquo; Regierung zu machen, goldrichtig. <\/p><p>Nun ist dieses &bdquo;sch&ouml;ne Europa&ldquo; aber nicht unser real existierendes Europa. Dieses Europa wurde zwar einst von Vision&auml;ren entworfen, dann aber &uuml;ber die Jahre hinweg von B&uuml;rokraten verdorben. Unser Europa ist nicht Schuman oder Monnet, nicht Brandt oder Palme, sondern Juncker und Schulz &ndash; wirtschaftsliberal, undemokratisch, arrogant und abgedriftet in das Br&uuml;sseler Paralleluniversum der Lobbyisten und B&uuml;rokraten. Wie soll man Menschen f&uuml;r dieses Europa begeistern? Was aus Br&uuml;ssel kommt, ist ja nicht nur in den Stammtischparolen der Rechtspopulisten meist negativ. Auch aus progressiver, linker Perspektive kommt aus Br&uuml;ssel nur selten etwas Positives. <\/p><p><strong>Juncker &ndash; das alte Zirkuspony<\/strong><\/p><p>Wenn ein Jean-Claude Juncker nun anordnet, CETA doch lieber an den nationalen Parlamenten vorbei in Br&uuml;ssel zu verabschieden, da dies ein &bdquo;EU-Only-Thema&ldquo; sei, ist dies nicht nur einfach &bdquo;instinktlos&ldquo;, wie es viele deutsche Politiker und Leitartikler ausgedr&uuml;ckt haben, sondern kennzeichnend f&uuml;r das real existierende Europa, von dem immer mehr Menschen nichts mehr wissen wollen. Juncker kennt es halt nicht anders. Dabei kann man ihm nicht einmal b&ouml;se sein. Ein Juncker sieht sich halt als K&ouml;nig von Br&uuml;ssel, der regiert wie es ihm gef&auml;llt und allenfalls ch&egrave;re Angela im fernen Berlin Rede und Antwort stehen muss. <\/p><p>Juncker ist wie ein alterndes Zirkuspony, das zeitlebens immer eine Karotte bekommen hat, wenn es das gemacht hat, was der Impresario mit gro&szlig;em Tamtam von ihm wollte: Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen, Freihandelsrichtlinien, Schlupfl&ouml;cher, die es Gro&szlig;konzernen erlauben, sich in ganz Europa legal vor der Steuerpflicht zu dr&uuml;cken. Und nun will er auf seine alten Tage CETA durchdr&uuml;cken, erwartet daf&uuml;r nat&uuml;rlich seine Karotte und versteht &uuml;berhaupt nicht, was er falsch gemacht haben soll. Juncker ist und bleibt Juncker &hellip; wer mit ihm ein &bdquo;neues Europa&ldquo; aufbauen will, der h&auml;tte auch zusammen mit Leonid Breschnew den Sozialismus neu erfinden k&ouml;nnen. Es ist sinnlos, ernsthaft dar&uuml;ber nachzudenken.<\/p><p><strong>Schulz &ndash; das Gesicht der Eurokratie<\/strong><\/p><p>Bei Martin Schulz sieht es ganz &auml;hnlich aus. Dabei ist der Mann ein wahres Faszinosum. Kennen Sie einen der Amtsvorg&auml;nger von ihm namentlich? Der Mann, dessen Portraits auch als Symbolfotos f&uuml;r &bdquo;B&uuml;rokratie&ldquo; vertrieben werden k&ouml;nnten, hat dem Amt des Pr&auml;sidenten des Europ&auml;ischen Parlamentes ein Gesicht gegeben. Fragt sich nur, ob das nun gut oder schlecht ist. Schulz ist in erster Linie Eurokrat und unglaublich machtgeil. W&auml;re er nicht bereits einer der m&auml;chtigsten M&auml;nner Europas, k&ouml;nnte man ihm eine glorreiche Zukunft voraussagen. Aber eben nur in diesem, dem real existierenden Europa. F&uuml;r alle anderen Posten hat der Mann, der ohnehin nur auf dem Papier Sozialdemokrat ist, schlichtweg das falsche Parteibuch. Welchen echten Spitzenposten kann man als SPD-Politiker denn heute noch bekommen? Vizekanzler? B&uuml;rgermeister von W&uuml;rselen? Letzteres war Schulz&acute; letzter politischer Posten, bevor er 1994 ins Paralleluniversum der Eurokraten gew&auml;hlt wurde. Dort machte er Karriere, dort wurde er mit Ruhm und Ehre, mit dutzenden Ehrendoktortiteln, Bundesverdienstkreuzen &uuml;berh&auml;uft und letzten Endes gar dem Karlspreis ausgezeichnet. Alles was Schulz darstellt, ist er nicht trotz, sondern wegen der europ&auml;ischen Strukturen. Wie war das noch gleich mit den Kr&ouml;ten und dem Plan, einen Teich trockenzulegen? <\/p><p>Martin Schulz will eine &bdquo;echte&ldquo; europ&auml;ische Regierung. Was ist denn &bdquo;echt&ldquo; f&uuml;r ihn? Laut seines Aufsatzes in der FAZ geht es ihm um eine Regierung, die &bdquo;der Kontrolle des Europaparlaments und einer zweiten Kammer &ndash; bestehend aus Vertretern der Mitgliedsstaaten &ndash; unterworfen [wird]&ldquo;. Diese zweite Kammer gibt es ja bereits in Gestalt des Europ&auml;ischen Rates und auch die &bdquo;Kontrolle&ldquo; des Parlaments ist zumindest aus minimalistischer Sicht bereits vorhanden. Doch was nutzt es, wenn eine allm&auml;chtige Regierung pro forma einem machtlosen Parlament unterworfen wird, das noch nicht einmal Gesetze einbringen darf? <\/p><p><strong>Gebt uns die Werkzeuge, wir erledigen den Rest<\/strong> <\/p><p>Aber sollte man Schulz nicht lieber daf&uuml;r begl&uuml;ckw&uuml;nschen, dass er zumindest einige der undemokratischen Verfahrensweisen der EU kritisiert und zumindest in Teilen demokratischere Strukturen schaffen will? Nein, denn Martin Schulz schafft es wieder einmal, komplett inhaltslos f&uuml;r eine rein formale und technokratische Reform zu werben. Die EU will neue Werkzeuge? Ok, aber wof&uuml;r? Was will eine m&auml;chtigere, &bdquo;echte&ldquo; europ&auml;ische Regierung mit diesen neuen Befugnissen umsetzen? Will sie die Regionen und Nationen in wichtigen Punkten komplett entm&uuml;ndigen? Will sie als oberste Gralsh&uuml;terin den Neoliberalismus gegen die aufkeimende Kritik verteidigen? Schulz will einen Blankoscheck. Er will mehr Macht f&uuml;r die Europ&auml;ische Kommission, sagt aber nicht wof&uuml;r.<\/p><p>&bdquo;Mehr Europa&ldquo; ist aber doch kein Selbstzweck. Was bedeutet &bdquo;mehr Europa&ldquo; f&uuml;r die Menschen? Mehr Gerechtigkeit, mehr Solidarit&auml;t, mehr Chancen bei der Berufswahl und mehr M&ouml;glichkeiten, seine Tr&auml;ume zu verwirklichen? Oder mehr Unsicherheit, mehr Konkurrenz, mehr Markkonformit&auml;t und mehr Zw&auml;nge, die eigenen Tr&auml;ume den &ouml;konomischen Realit&auml;ten unterzuordnen? Solange diese Frage nicht gekl&auml;rt ist, macht es keinen Sinn, f&uuml;r &bdquo;mehr Europa&ldquo; die Werbetrommel zu r&uuml;hren.<\/p><p>H&auml;tten wir ein &bdquo;sch&ouml;nes Europa&ldquo;, in dem dann auch echte Vision&auml;re und progressive Denker in den obersten Gremien s&auml;&szlig;en, ja dann w&uuml;rde ich mir auch eine &bdquo;echte&ldquo; und m&ouml;glichst m&auml;chtige europ&auml;ische Regierung w&uuml;nschen; alleine schon um einen Gegenpol zur &uuml;berm&auml;chtigen deutschen Regierung samt ihrer zahlreichen ideologischen Scheuklappen zu bekommen. <\/p><p><strong>Europa? Ja! Aber nicht dieses Europa!<\/strong><\/p><p>Aber schauen wir uns das real existierende Europa doch einmal an: Br&uuml;ssels Freihandelswahn f&uuml;hrt heute schon dazu, dass ein heimisches Lammkotelett in einem Supermarkt auf den Shetland-Inseln teurer angeboten werden muss, als sein Tiefk&uuml;hlpendant vom anderen Ende der Welt aus Neuseeland. Und wenn die B&uuml;rger einer kleinen Gemeinde am griechischen Kallidromo einen neuen K&uuml;hlschrank f&uuml;r das Dorfgemeinschaftshaus brauchen, kann es sein, dass der Anschaffungsprozess an Haushaltsvorgaben scheitert, die im fernen Berlin beschlossen wurden. Daf&uuml;r kann heute ein Computer von Dell im polnischen Lodz gebaut und auf Rechnung von Amazon Luxemburg in jeden europ&auml;ischen Haushalt geliefert werden, ohne dass die Multis daf&uuml;r ordentliche Steuern bezahlen und ohne dass die Mitarbeiter angemessen bezahlt w&uuml;rden. EU-Subventionen und der Wegfall von M&ouml;glichkeiten, die heimischen M&auml;rkte zu besch&uuml;tzen, sorgen daf&uuml;r, dass riesige Agrarkonzerne sich in Brandenburg auch noch die letzte Scholle <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/spekulation-in-brandenburg-besorgte-bauern.1001.de.html?dram:article_id=339418\">unter den Nagel rei&szlig;en<\/a>, w&auml;hrend der Kleinbauer in Kroatien sich am n&auml;chsten Baum aufh&auml;ngen kann. Das ist das real existierende Europa und genau das ist das Europa, das die Menschen nicht mehr haben wollen.<\/p><p>Das hat &uuml;brigens nichts, aber auch gar nichts, mit Euro-Skeptizismus oder gar Europa-Feindschaft zu tun. Klar, vor allem am rechten Rand gibt es sie auch, die eingefleischten Europa-Gegner, die vor allem, was sich au&szlig;erhalb ihrer vier W&auml;nde befindet, Angst haben und am liebsten eine kleine, &uuml;bersichtliche Welt h&auml;tten, in der selbst sie sich zurechtfinden. Diese W&uuml;nsche werden unerf&uuml;llt bleiben. Der weitaus gr&ouml;&szlig;ere Teil der Europ&auml;er tr&auml;umt stattdessen von einem gemeinsamen, einem sch&ouml;nen, einem starken Europa. Doch dieses ideale Europa hat nichts mit dem real existierenden Europa zu tun. Juncker steht nicht f&uuml;r dieses Europa. Schulz steht nicht f&uuml;r dieses Europa. Das Europa, das Juncker und Schulz haben wollen, ist nicht das Europa, das die Europ&auml;er haben wollen. Und es sieht auch ganz und gar nicht danach aus, als ob die europ&auml;ischen Eliten den &bdquo;Schuss geh&ouml;rt h&auml;tten&ldquo; und nun ernsthaft dar&uuml;ber nachdenken, wie man ein neues, ein besserer Europa aufbauen k&ouml;nnte.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/10ec91b419aa4af99e101332643ec209\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst wenige Tage sind seit dem historischen Brexit-Referendum in Gro&szlig;britannien vergangen. W&auml;hrend auf der Insel die Hauptdarsteller dieser Trag&ouml;die die Flucht ergriffen haben, lautet f&uuml;r die Verantwortlichen in Br&uuml;ssel die Devise der Stunde &bdquo;Vorw&auml;rtsverteidigung&ldquo;! 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