{"id":34112,"date":"2016-07-07T08:48:52","date_gmt":"2016-07-07T06:48:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112"},"modified":"2016-07-07T08:48:52","modified_gmt":"2016-07-07T06:48:52","slug":"hinweise-des-tages-2661","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h01\">Chilcot-Bericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h02\">Starke nationale Regierungen machen die EU unsozial<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h03\">Schwarze Null: Wider die Spartollwut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h04\">Langzeitarbeitslose finden selten neue Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h05\">Offener Brief: Equal Pay f&uuml;r LeiharbeiterInnen, diskriminierende Tarifvertr&auml;ge ersatzlos k&uuml;ndigen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h06\">Briefkasten-Firmen: Besch&auml;ftigte in der Fleischindustrie ausgebeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h07\">Jeder zweite Vater zahlt keinen Unterhalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h08\">Keine Chance auf Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h09\">Lux Leaks Ausschuss: XY Juncker ungel&ouml;st<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h10\">Sexualstrafrechtsreform: eine Beweisaufnahme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h11\">Europ&auml;ische Militarisierungsoffensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h12\">Hillary Clinton: Die vermutlich n&auml;chste Terroristin im Wei&szlig;en Haus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h13\">Die Kriegsverbrechen der &ldquo;gem&auml;&szlig;igten&rdquo; Opposition<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h14\">NATO: 100 Mrd. mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h15\">&ldquo;Deutschland macht sich unglaubw&uuml;rdig&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h16\">FAZ schaltet lieber ab: &ldquo;Propaganda, Verachtung und Hass&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h17\">Der F&uuml;hrer, der anscheinend doch keiner sein wollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h18\">Antisemiten f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Chilcot-Bericht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Chilcot-Bericht setzt Blair unter Druck<\/strong><br>\nUntersuchung dokumentiert Verantwortung des ehemaligen Labour-Premierministers f&uuml;r den Irakkrieg<br>\nSir John Chilcot ist ein pensionierter hoher Beamter, der die letzten sieben Jahre damit zubrachte, in einem &uuml;ber zweieinhalb Millionen W&ouml;rter umfassenden Bericht den Irakkrieg und die Rolle der britischen Politik dabei aufzuarbeiten. Diesen Bericht, der den Zeitraum zwischen 2001 und 2009 behandelt, hat er heute Mittag der &Ouml;ffentlichkeit vorgestellt. Dar&uuml;ber, was er im Detail aussagt, wird ob des schieren Volumens der Dokumentation wahrscheinlich erst in einigen Wochen oder Monaten Klarheit herrschen &ndash; es gibt aber bereits jetzt Hinweise darauf, dass er den ehemaligen Labour-Premierminister Tony Blair eher be- als entlastet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48752\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Untersuchungsbericht zum Irakkrieg: Britischer Einmarsch war voreilig<\/strong><br>\nSieben Jahre hat es gedauert, nun ist der Untersuchungsbericht zur britischen Rolle im Irakkrieg ver&ouml;ffentlicht worden. Sir John Chilcot, der die Kommission zur Erarbeitung des Reports leitet, kritisierte die Entscheidung der damaligen Regierung unter Premier Tony Blair, sich 2003 an dem Irakkrieg zu beteiligen. &ldquo;Ein Milit&auml;reinsatz war damals nicht das letztm&ouml;gliche Mittel&rdquo;, sagte Chilcot am Mittwoch in London.<br>\nDennoch habe Blair dem damaligen US-Pr&auml;sidenten George W. Bush Gefolgschaft versprochen, &ldquo;was auch geschehen m&ouml;ge&rdquo;. Die politische Entscheidung f&uuml;r den Krieg so gefallen, bevor alle &ldquo;friedlichen Optionen f&uuml;r eine Entwaffnung&rdquo; des Regimes von Saddam Hussein ausgesch&ouml;pft worden seien.<br>\nF&uuml;r die Nachkriegsphase gelte: &ldquo;Trotz ausdr&uuml;cklicher Warnungen wurden die Folgen der Invasion untersch&auml;tzt. Die Planungen und Vorbereitungen f&uuml;r einen Irak nach Saddam waren v&ouml;llig unzureichend.&rdquo; Seine Erkl&auml;rung gab Chilcot vor Angeh&ouml;rigen einiger der 179 gefallenen Soldaten ab. Sie hoffen durch den Bericht zu erfahren, warum und wof&uuml;r ihre Verwandten im Irak gestorben sind. (&hellip;)<br>\nIn dem Bericht ist Premier Tony Blair die zentrale Figur und wird als treibende Kraft f&uuml;r eine Invasion portr&auml;tiert: Der Regierungschef war demnach bereits wenige Wochen nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001 &uuml;berzeugt, dass Saddam Hussein gest&uuml;rzt werden m&uuml;sse. Im Dezember teilte Blair dem US-Pr&auml;sidenten George W. Bush mit, man m&uuml;sse eine &ldquo;clevere Strategie&rdquo; f&uuml;r einen Machtwechsel ausarbeiten.<br>\nBlair war damals als &ldquo;Pudel der USA&rdquo; verspottet worden, weil er an der Seite Washingtons in den Krieg gezogen war. Er wurde als Kriegstreiber und Kriegsverbrecher angeprangert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/chilcot-bericht-kritisiert-tony-blair-irakkrieg-war-nicht-das-letzte-mittel-a-1101542.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kriegsgegner Jeremy Corbyn d&uuml;rfte sich best&auml;tigt sehen. Eine der wenigen wirklich positiven Entscheidungen der Regierung Schr&ouml;der war es, Deutschland nicht an diesen Krieg beteiligt zu haben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Spiegel Online titelt &bdquo;Britischer Einmarsch war voreilig&ldquo;. Andere <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/untersuchungsbericht-grossbritanniens-irak-krieg-ein.720.de.html?dram:article_id=359374\">Medien<\/a> sprechen von einem verh&auml;ngnisvollen Fehler. So als ob es eine Rechtfertigung f&uuml;r das Verhalten von Blair geben k&ouml;nnte. Dabei bleibt Blair auch nach der Ver&ouml;ffentlichung des Berichts bei seiner Haltung, einst richtig gehandelt zu haben. Er wischte damals aber die Bedenken des UNO-Sicherheitsrates beiseite, weil ihm die Treue zu Washington wichtiger war, wie Briefe an Bush belegen &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2016\/07\/06\/world\/europe\/chilcot-blair-bush-note.html?_r=0\">I will be with you, whatever<\/a>&rdquo;. Dieses Verhalten ist weder mit &bdquo;voreilig&ldquo; oder &bdquo;fehlerhaft&ldquo; richtig beschrieben. Es ist schlicht verantwortungslos. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Blair zu Bush im Irakkrieg: &ldquo;Ich bin an deiner Seite, komme, was wolle&rdquo;<\/strong><br>\nLiebesbrief oder Weltpolitik? Ein Untersuchungsbericht zum Irakkrieg enth&uuml;llt private Nachrichten von Tony Blair an George W. Bush. Sie zeigen, wie bedingungslos der Brite dem Amerikaner folgte. Eine &ldquo;brillante Rede&rdquo; sei das gewesen, schmeichelte Tony Blair dem US-Pr&auml;sidenten George W. Bush in einem Brief im September 2002. Man sei auf dem richtigen Weg, um den &ldquo;Job zu erledigen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/tony-blair-liebesbriefe-an-george-bush-im-irakkrieg-a-1101655.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Starke nationale Regierungen machen die EU unsozial<\/strong><br>\nEuropa droht ein Fl&auml;chenbrand des Nationalismus. Das liegt an einem dramatischen Missverst&auml;ndnis &ndash; und die Regierungen nutzen das aus. Nichts hat die Propagandaschlacht um den Brexit so befeuert wie der Ruf nach R&uuml;ckkehr zur nationalen Demokratie. &bdquo;Take back control&ldquo;, holt die Kontrolle zur&uuml;ck, lautete die Formel, mit der die EU-Gegner die Mehrheit gewannen &ndash; und das war vermutlich erst der Anfang. Den Zorn der Briten &uuml;ber den Verlust ihres demokratischen Rechts zur Einflussnahme teilen Millionen B&uuml;rger in ganz Europa, vor allem jene, die sich wirtschaftlich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen. Schlie&szlig;lich machen sie seit vielen Jahren die Erfahrung, dass, ganz gleich wen sie w&auml;hlen, f&uuml;r sie nichts besser und vieles schlechter wird. W&auml;hrend Konzerne und Aktion&auml;re ungestraft ihre Milliardengewinne steuerfrei einstreichen und Subventionen kassieren, l&auml;uft im unteren Drittel der Einkommenspyramide europaweit ein gnadenloser Wettlauf um niedrige L&ouml;hne und den Abbau von Schutzrechten.<br>\nDie bittere Ironie daran ist, dass die eigentliche Ursache der Misere keineswegs direkt bei den EU-Institutionen liegt, sondern bei den nationalen Regierungen, auch der britischen. Denn es sind die nationalen Regierungsapparate und politischen Eliten, die seit Jahrzehnten die wirtschaftliche Verschmelzung Europas radikal vorantreiben, aber gleichzeitig verhindern, dass der so geschaffene Binnenmarkt auch sozial und demokratisch regiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/europa-nach-dem-brexit-starke-nationale-regierungen-machen-die-eu-unsozial\/13829186.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schwarze Null: Wider die Spartollwut<\/strong><br>\n&ldquo;Wir wollen euch ein schuldenfreies Land hinterlassen&rdquo;, sagen die Alten. Es klingt nach: &ldquo;Wir wollen nicht in eure digitale Zukunft investieren&rdquo;. Deutschland braucht einen digitalen Marshallplan.<br>\nAuf der Habenseite der Alten steht immerhin, dass sie den Jungen kein durch eigene Schuld zerbombtes Land hinterlassen haben wie davor. Dankesch&ouml;n!<br>\nAnsonsten steht eine junge, zweifellos digitale Generation &ndash; die heute unter 30-J&auml;hrigen, im Marketingsprech &ldquo;Millennials&rdquo; &ndash; in diesem Land vor einem gro&szlig;en Problem. Eigentlich vor vielen verschiedenen Problemen, von Neonationalismus &uuml;ber Bildungsmisere bis Kinderarmut. Aber es l&auml;sst sich ein Gravitationspunkt ausmachen:<br>\nSparwut. Spartollwut.<br>\nDie schwarze Null ist eine Religion, und Wolfgang Sch&auml;uble ist ihr Hohepriester. Die bittere Anma&szlig;ung dieser Religion ist, dass sie behauptet, doch nur das Beste f&uuml;r die kommenden Generationen zu wollen. Dabei legt sie aber nicht die Ma&szlig;st&auml;be der Jungen an, sondern erkl&auml;rt mit einem paternalistischen Federstrich landes-, nein, europaweit: Wir Alten wissen besser, was f&uuml;r euch Jungen gut ist.<br>\nWie &uuml;blich wird diese Botschaft nicht in Worten, sondern in Taten &uuml;berbracht. Und weil der gr&ouml;&szlig;te Unterschied zwischen den Sch&auml;uble-J&uuml;ngern und den Jungen die Digitalit&auml;t ist, wird diese Generationenanma&szlig;ung dort am sichtbarsten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/sascha-lobo-fordert-digitalen-marshallplan-kolumne-a-1101585.html\">Sascha Lobo auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Langzeitarbeitslose finden selten neue Jobs<\/strong><br>\nTrotz guter Konjunktur und wachsender Besch&auml;ftigung finden Langzeitarbeitslose nur sehr selten einen neuen Job: Nur 13 Prozent der Langzeitarbeitslosen, die im vergangenen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beendeten, bekamen tats&auml;chlich eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt &ndash; der &uuml;berwiegende Teil wurde aus der Statistik gestrichen, vor allem wegen Arbeitsunf&auml;higkeit.<br>\nDas geht nach Informationen dieser Zeitung aus neuen Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervor, die die Beh&ouml;rde auf Anfrage der Linke-Fraktionsvize im Bundestag, Sabine Zimmermann, erstellt hat. Den Zahlen zufolge wechselten im Vorjahr 54 Prozent jener Langzeitarbeitslosen, die aus der Erfassung verschwanden, offiziell in die Nichterwerbst&auml;tigkeit: 36 Prozent wurden als erwerbsunf&auml;hig eingestuft, elf Prozent wurden wegen fehlender Verf&uuml;gbarkeit oder Mitwirkung gestrichen, hinzu kamen Sonderregelungen etwa zum Vorruhestand. Die Langzeitarbeitslosigkeit verharrt seit Jahren trotz des Aufschwungs auf hohem Niveau: Seit 2011 hat die Zahl der Arbeitslosen, die mindestens ein Jahr ohne Besch&auml;ftigung sind, nur um 2,7 Prozent abgenommen, sie liegt jetzt bei 1,04 Millionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/langzeitarbeitslose-finden-selten-neue-jobs-aimp-id11981888.html\">WAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Offener Brief: Equal Pay f&uuml;r LeiharbeiterInnen, diskriminierende Tarifvertr&auml;ge ersatzlos k&uuml;ndigen!<\/strong><br>\n&ldquo;2013 hatte die DGB-Tarifgemeinschaft die auslaufenden Tarifvertr&auml;ge mit BAP und iGZ nach l&auml;ngeren Diskussionen verl&auml;ngert. Unseres Erachtens gibt es f&uuml;r die DGB-Gewerkschaften eine noch gr&ouml;&szlig;ere Dringlichkeit, die Tarifvertr&auml;ge ersatzlos zu k&uuml;ndigen, denn noch schlechtere Tarifvertr&auml;ge durch gelbe Konkurrenz sind vom Tisch. Die Bilanz der Branchenzuschl&auml;ge und Betriebsvereinbarungen selbst bei Entleihern mit starken Betriebsr&auml;ten und gewerkschaftlichen Vertrauensleuten (v.a. Automobilindustrie) ist weit vom Equal Pay und Equal Treatment entfernt. Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit stellt nach wie vor die Beschlu&szlig;lage der an der DGB-Tarifgemeinschaft beteiligten Gewerkschaften dar! (&hellip;) Hiermit fordern wir von der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit: Ersatzlose Absage erneuter Tarifverhandlungen; K&uuml;ndigung auch des MantelTV  &ndash; auch nach dem 30.6. ist es daf&uuml;r nicht zu sp&auml;t, solange nicht erneut verhandelt wird!; Konsequenter Einsatz aller gewerkschaftlicher Mobilisierungskraft gegen zus&auml;tzliche Verschlechterungen durch den &ldquo;Entwurf eines Gesetzes zur &Auml;nderung des Arbeitnehmer&uuml;berlassungsgesetzes und anderer Gesetze&ldquo;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/alltag\/leiharbeit\/leiharbeit-gw\/offener-brief-equal-pay-fuer-leiharbeiterinnen-diskriminierende-tarifvertraege-ersatzlos-kuendigen\/\">LabourNet Germany<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Briefkasten-Firmen: Besch&auml;ftigte in der Fleischindustrie ausgebeutet<\/strong><br>\nNetzwerke von Subunternehmern unter anderem bei Danish Crown<br>\nBriefkastenfirmen werden oft zur Steuervermeidung genutzt. Doch immer h&auml;ufiger werden sie auch eingesetzt, um entsandte Besch&auml;ftigte auszubeuten und zu schlechteren Arbeits- und Einkommensbedingungen einzusetzen. Ein Report des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsbundes (EGB) enth&uuml;llt solche F&auml;lle auch in der deutschen Fleischindustrie.<br>\nDer Report deckt auf, wie Briefkastenfirmen und &auml;hnliche Konstrukte genutzt werden, um Sozial- und Arbeitsstandards f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus anderen EU-Staaten zu umgehen. Seit Jahren, so der EGB-Report, lasse sich der Trend beobachten, dass europ&auml;ische Fleischunternehmen gro&szlig;e Teile ihres Gesch&auml;fts nach Deutschland verlagerten &ndash; weil sich dort die Lohnkosten f&uuml;r osteurop&auml;ische Arbeitnehmer besonders gering halten lie&szlig;en. Innerhalb von zehn Jahren sei Deutschland so vom Netto-Importeur von Fleisch zum Netto-Exporteur von Fleisch geworden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++213f420c-41eb-11e6-89de-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jeder zweite Vater zahlt keinen Unterhalt<\/strong><br>\nWenn sich die Eltern trennen, kann die seelische Not bei Kindern mitunter gro&szlig; sein. Umso besser, wenn Vater und Mutter nach dem harten Schnitt fair miteinander umgehen. Umso schlimmer aber, wenn nach der Scheidung die finanzielle Not f&uuml;r die Kleinen hinzukommt: 50 Prozent aller Kinder von Alleinerziehenden bekommen keinen Unterhalt. 25 Prozent erhalten weniger als ihnen zusteht. Dies geschieht oft ganz einfach deshalb, weil der s&auml;umige Elternteil selbst keinen Euro &uuml;brig hat, manchmal kann aber auch pure Rache wegen verletzter Gef&uuml;hle dahinterstecken. Die Folgen sind klar, n&auml;mlich eine steigende Armut in Ein-Eltern-Familien: Knapp eine Million Kinder von Alleinerziehenden in Deutschland leben von Hartz IV. Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt deutlich, dass mit einer Trennung vom Partner das Armutsrisiko w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/familien-studie-der-bertelsmann-stiftung-alleinerziehende-haben-besonders-hohes-armutsrisiko-1.3065335\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Prinzip ist das Ergebnis dieser Studie der Bertelsmann-Stiftung nichts Neues. Bitte lesen Sie dazu erneut &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2627\">Altersarmut ist vermeidbar<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Immer mehr Alleinerziehende von Armut bedroht<\/strong><br>\nKinder von Alleinerziehenden sind f&uuml;nf Mal h&auml;ufiger von Armut bedroht als Kinder mit zusammenlebenden Eltern. Das zeigt eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Einer der Hauptgr&uuml;nde f&uuml;r die Armutsbedrohung ist demnach nicht gezahlter Unterhalt. Die Familienministerin sprach sich f&uuml;r eine Verbesserung des sogenannten Unterhaltsvorschusses aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/studie-immer-mehr-alleinerziehende-von-armut-bedroht.1818.de.html?dram:article_id=359274\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Keine Chance auf Gerechtigkeit<\/strong><br>\nSeit f&uuml;nf Jahren soll das &ldquo;Bildungs- und Teilhabepaket&rdquo; bed&uuml;rftigen Kindern erm&ouml;glichen, an Nachhilfestunden, Klassenausfl&uuml;gen oder Musikunterricht teilzunehmen. Doch l&auml;ngst nicht alle Mittel aus der F&ouml;rderung werden abgerufen, denn die H&uuml;rden daf&uuml;r sind hoch. Kritiker fordern einen B&uuml;rokratieabbau. Sonst blieben diejenigen auf der Strecke, die am st&auml;rksten auf die Hilfe angewiesen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bildungs-und-teilhabepaket-keine-chance-auf-gerechtigkeit.724.de.html?dram:article_id=359230\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lux Leaks Ausschuss: XY Juncker ungel&ouml;st<\/strong><br>\n&bdquo;Der Bericht zum Steuerkartell in der EU tr&auml;gt bei zentralen Forderungen unsere Handschrift. Aber die politischen Verantwortlichkeiten werden nicht benannt. Die Namen Juncker und Dijsselbloem sind f&uuml;r das Kartell des Schweigens offenbar tabu. Gleichwohl wurden die Lux Leaks Whistleblower Deltour und Halet in Luxemburg verurteilt&ldquo;, kommentiert der Europaabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Plenarabstimmung zum Bericht des Sonderausschusses zu Steuervorbescheiden und anderen Ma&szlig;nahmen &auml;hnlicher Art oder Wirkung (TAX2) des Europ&auml;ischen Parlaments, der nach den Luxemburg Leaks auf Druck der Linken und Gr&uuml;nen eingerichtet wurde.<br>\nDer Koordinator der Linksfraktion im TAX2-Ausschuss weiter: &bdquo;Der Abschlussbericht hat sich deutlich verbessert. Endlich wird der Lizenzentzug f&uuml;r Banken und Berater bei Beihilfe zu Steuerhinterziehung und Geldw&auml;sche gefordert. Es werden Quellensteuern angemahnt, ein Ende von Patentboxen sowie ein globales Verm&ouml;gensregister eingefordert. Die Defizite des Beihilferechts und des Systems der Transferpreise beim Kampf gegen Steuerdumping von Konzernen, die Gewinne und Verluste wie Amazon-Pakete quer durch die EU schicken, bleiben jedoch unterbelichtet. Dies gilt ebenso f&uuml;r die Kapitalverkehrsfreiheit und Finanzintegration in der EU, die etwa Schutzma&szlig;nahmen einzelner Mitgliedstaaten, wie Quellensteuern, erheblich erschwert. Zudem versuchen Konservative in der Abstimmung noch entscheidende Elemente zur Verantwortung der Mitgliedstaaten, Interessenkonflikten bei Beratern und sch&auml;dlichen Steuerpraktiken aus dem Bericht zu streichen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-europa.eu\/article\/10632.lux-leaks-ausschuss-xy-juncker-ungeloest.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mehr Schutz f&uuml;r Whistleblower<\/strong><br>\nAngef&uuml;hrt von Bundesfinanzminister Sch&auml;uble und getrieben von den sogenannten Lux-Leaks-Enth&uuml;llungen sowie den Panama Papers, wird die Bundesregierung nicht m&uuml;de, die in der Tat mangelnde Steuergerechtigkeit in Europa &ouml;ffentlichkeitswirksam zu gei&szlig;eln. Umso beachtlicher ist die Stille, mit der in der vergangenen Woche das Strafurteil gegen die Whistleblower Antoine Deltour und Rapha&euml;l Halet in Kanzleramt und Bundesfinanzministerium aufgenommen wurde. Die beiden ehemaligen Mitarbeiter der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hatten enth&uuml;llt, wie der luxemburgische Staat unter dem damaligen Regierungschef und heutigen Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Kommission, Jean-Claude Juncker, gro&szlig;e Unternehmen aktiv dabei unterst&uuml;tzte, sich durch Umgehungsgesch&auml;fte vor Steuerzahlungen in Milliardenh&ouml;he zu dr&uuml;cken. Sein Dienst an der europ&auml;ischen Gesellschaft hat dem Hauptangeklagten Deltour zuerst den B&uuml;rgerpreis der Europ&auml;ischen Union und dann eine zur Bew&auml;hrung ausgesetzte Haftstrafe &uuml;ber zw&ouml;lf Monate wegen Diebstahls, Verletzung von Gesch&auml;ftsgeheimnissen sowie Verletzung des Berufsgeheimnisses eingebracht.<br>\nIn dieser Angelegenheit gleicht das Gro&szlig;herzogtum dem Dorfrichter Adam aus Heinrich von Kleists &ldquo;Der zerbrochne Krug&rdquo;: Es ist Richter und wahrer &Uuml;belt&auml;ter in einem, der durch sch&auml;bige Deals mit Deutscher Bank, Vodafone, Eon und rund 350 weiteren multinationalen Gro&szlig;unternehmen die europ&auml;ischen B&uuml;rger Dutzende Milliarden Euro kostete. Die Zeche zahlen lie&szlig; er aber einen zur Tatzeit 25 Jahre alten Wirtschaftspr&uuml;fer, der das ganze Treiben zuf&auml;llig aufgedeckt hatte und nicht einmal versuchte, daran auch nur einen einzigen Euro zu verdienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/275\/mehr-schutz-fuer-whistleblower-3745.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sexualstrafrechtsreform: eine Beweisaufnahme<\/strong><br>\nOder: Wer am lautesten schreit, bekommt Recht?<br>\nMorgen wird der Bundestag &uuml;ber die Versch&auml;rfung des Strafrechts entscheiden. Hierwerden nach einem kurzen R&uuml;ckblick die wesentlichen Tatsachenbehauptungen der Kampagnen hinterfragt. Es zeigt sich, dass die Zahl der sexuellen &Uuml;bergriffe r&uuml;ckl&auml;ufig und h&ouml;chstwahrscheinlich sehr viel niedriger ist, als in den Medien vielfach behauptet. Auf inhaltliche Kritik wurde oft vor allem emotional reagiert. Auch die zitierten Zahlen &uuml;ber das Risiko von Falschbeschuldigungen sind nicht haltbar. Bekommt morgen Recht, wer am lautesten schreit?<br>\nDer Deutsche Bundestag wird morgen, am 7. Juli, &uuml;ber die Reform des Sexualstrafrechts entscheiden. Seit Jahresbeginn wurde das Thema sexuelle Gewalt in den Medien hei&szlig; diskutiert.<br>\nDie unter anderem von UN Women unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Nein hei&szlig;t nein&rdquo; gef&uuml;hrte Kampagne f&uuml;r eine Gesetzesversch&auml;rfung wurde inzwischen von allen Parteien des Bundestags aufgegriffen. Am 1. Mai schrieben sich die Fraktionschefs der Regierungsparteien den Slogan auf die Fahne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48751\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch diese Gesetzes&auml;nderung k&ouml;nnte sich als mittlerweile &uuml;blicher, nicht g&auml;nzlich zu Ende gedachter und von bestimmten Interessen geleiteter &ldquo;Schnellschuss&rdquo; erweisen. Interessant hierzu: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/sexualstrafrecht--gesetzesaenderung-schafft-einen-ausweg-,1472596,34460200.html\">Gesetzes&auml;nderung schafft einen Ausweg<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Nein hei&szlig;t &hellip; was denn eigentlich?<\/strong><br>\nDer Grundsatz &ldquo;Nein hei&szlig;t Nein&rdquo; wird im Strafgesetzbuch verankert. Doch was &auml;ndert sich dadurch &uuml;berhaupt? Uneindeutige Beweislagen jedenfalls nicht. Das Sexualstrafrecht wird reformiert und ein &ldquo;Nein&rdquo; ist dann auch rechtlich ein &ldquo;Nein&rdquo;. Endlich? Eine Errungenschaft f&uuml;r die sexuelle Selbstbestimmung &ndash; feiern die einen. Die nachtr&auml;gliche Kriminalisierung einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs &ndash; f&uuml;rchten die anderen. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Das wird nicht unbedingt zu mehr Verurteilungen f&uuml;hren&rdquo;, sagt Dagmar Freudenberg, Vorsitzende der Kommission Strafrecht des Deutschen Juristinnenbundes. &ldquo;Die strafprozessualen Grundprinzipien, also die Unschuldsvermutung und der notwendige hinreichende Tatverdacht bleiben erhalten.&rdquo; In der Beweissituation w&uuml;rde also keine wesentliche Ver&auml;nderung eintreten. [&hellip;]<br>\nDennoch sieht die Juristin die Reform als Errungenschaft und nicht, wie viele Kritiker, als reinen Aktionismus: &ldquo;Wir machen deutlich, dass der freie Wille eines Menschen geachtet wird. Das ist ein ganz wesentlicher Schritt. Daf&uuml;r hat der deutsche Juristinnenbund jahrzehntelang gek&auml;mpft.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/sexualstrafrecht-nein-heisst-ja-was-denn-eigentlich-1.3067250\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Militarisierungsoffensive<\/strong><br>\n&Uuml;berschattet von der Brexit-Abstimmung verabschiedeten die europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs beim Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel am 28. und 29. Juni nahezu unbemerkt eine neue EU-Globalstrategie (EUGS). Das seit &uuml;ber einem Jahr unter der &Auml;gide der EU-Au&szlig;enbeauftragten Federica Mogherini ausgearbeitete Papier namens &raquo;Gemeinsame Vision, gemeinsame Aktion &ndash; ein st&auml;rkeres Europa&laquo;1 ersetzt die bisher g&uuml;ltige &raquo;Europ&auml;ische Sicherheitsstrategie&laquo; (ESS) aus dem Jahr 2003. Die EUGS steckt als Grundlagendokument die allgemeinen Ziele ab, die die Europ&auml;ische Union mit ihrer Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik verfolgen m&ouml;chte. Sie liefert damit die Grundlage, um nun &ndash; wahrscheinlich in einem sp&auml;teren Wei&szlig;buch &ndash; eine konkrete Militarisierungsagenda zur Umsetzung dieser Absichten auszuarbeiten. Und ausgerechnet der Brexit k&ouml;nnte sich als regelrechter Segen f&uuml;r die Propagandisten einer &raquo;Milit&auml;rmacht Europa&laquo; erweisen, da Gro&szlig;britannien bislang Initiativen in diese Richtung stets ablehnend gegen&uuml;berstand. Jedenfalls gingen die Au&szlig;enminister Deutschlands und Frankreichs unmittelbar nach dem britischen Referendum mit einem gemeinsamen Papier in die Offensive, in dem sie eine Reihe von Vorschl&auml;gen unterbreiten, um die EUGS mit milit&auml;rischer Substanz anzureichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-06\/060.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hillary Clinton: Die vermutlich n&auml;chste Terroristin im Wei&szlig;en Haus<\/strong><br>\nNach deutschem Recht ist diejenige eine Terroristin, die rechtswidrig Gewalt anwendet, um politische Ziele durchzusetzen. Das trifft auf Hillary Clinton, die auch &bdquo;Killary&ldquo; genannt wird, in vollem Umfang zu.<br>\nBekannt ist, dass sie den Libyen-Krieg mit zu verantworten hat. Jetzt belegt ein Dokument des US-Au&szlig;enministeriums aus dem Jahr 2012, dass sie den B&uuml;rgerkrieg in Syrien gewollt hat: &bdquo;Der beste Weg, dem syrischen Volk zu helfen, (ist) das Regime von Bashar Assad zu st&uuml;rzen&hellip; Kurz gesagt, das Wei&szlig;e Haus kann die Spannungen zwischen Israel und Iran l&ouml;sen, wenn es das Richtige in Syrien tut.. Wenn sein Leben bedroht ist und das seiner Familie, nur diese Drohung oder die Anwendung von Gewalt wird den syrischen Diktator Bashar Assad dazu bringen, seine Meinung zu &auml;ndern.&ldquo; Ein Eingreifen in Syrien sei zwar schwieriger sei als in Libyen, aber &bdquo;ein Erfolg w&uuml;rde ein gestalterisches Ereignis f&uuml;r den Mittleren Osten bedeuten.&ldquo;<br>\nUm ihre imperialen Ziele durchzusetzen f&uuml;hren die USA r&uuml;cksichtslos Krieg und morden weiter. Und Europa soll die Kriegs-Fl&uuml;chtlinge aufnehmen. Wann verweigert Europa endlich dem zerst&ouml;rerischen US-Imperialismus die Gefolgschaft und wahrt seine eigenen Interessen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Kriegsverbrechen der &ldquo;gem&auml;&szlig;igten&rdquo; Opposition<\/strong><br>\nGeht es um Kriegsverbrechen im syrischen Aleppo, ist meist von den Fassbomben des Regimes oder russischen Luftangriffen die Rede. Ein Bericht von Amnesty International erhebt nun Anklage gegen Oppositionsgruppen (&hellip;)<br>\nAmnesty berichtet au&szlig;erdem, islamistische Gruppierungen wie Jabhat Al-Nusra und Ahrar Al-Sham h&auml;tten in ihrem Herrschaftsbereich Religionsgerichte errichtet, die etwa bei Ehebruch oder Apostasie die Todesstrafe verh&auml;ngten. Kritisiert werden aber auch Oppositionsgruppen wie Division 16, die im Westen in der Vergangenheit als &ldquo;gem&auml;&szlig;igt&rdquo; galten und von den USA und europ&auml;ischen Staaten finanziert und ausger&uuml;stet wurden. Wie die islamistische Ahrar Al-Sham nahm Division 16 im April dieses Jahres auch an den Genfer Friedensverhandlungen teil. Gegen&uuml;ber Amnesty berichtet die Kurdin Lamia Sleiman vom Verschwinden ihrer Mutter:<br>\nMeine Mutter verlie&szlig; [den Stadtteil] Sheikh Maqsoud am Morgen f&uuml;r einen Zahnarzttermin. &hellip; Sie ging und kam nie wieder zur&uuml;ck. &hellip; Mein Nachbar bat an, sie zu dem Termin zu fahren und wurde mit ihr am Kontrollpunkt einf&uuml;hrt. Zehn Tage sp&auml;ter wurde er freigelassen und berichtete uns, dass sie von Division 16 festgehalten wird. &hellip; Drei Tage nach der Freilassung meines Nachbarn ging mein Bruder lost, um nach meiner Mutter zu fragen. Er rief mich an und sagte, dass er das Gefangenenlager von Division 16 gefunden habe. Es war das letzte, was ich von ihm h&ouml;rte.<br>\nLamia Sleiman<br>\nMindestens 7 der 31 in Aleppo aktiven Milizen seien in den vergangenen Monaten durch die USA, Gro&szlig;britannien, Frankreich, die T&uuml;rkei, Katar, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate unterst&uuml;tzt worden, berichtet Amnesty. &ldquo;Insbesondere jene Regierungen, die sie milit&auml;risch und finanziell unterst&uuml;tzen m&uuml;ssen die Misshandlungen unverz&uuml;glich ansprechen&rdquo;, fordert die Menschenrechtsorganisation in ihrem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48749\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>NATO: 100 Mrd. mehr<\/strong><br>\nDie NATO hat ihre neuen Zahlen herausgegeben, denen zufolge die R&uuml;stungshaushalte der Mitgliedsl&auml;nder 2016 um satte 3% steigen werden. Allerdings bleiben viele L&auml;nder weiter hinter dem &ndash; rechtlich nicht bindenden &ndash; Absichtserkl&auml;rung zur&uuml;ck, 2% des BIP f&uuml;r das Milit&auml;r auszugebem, wie ein Beitrag bei Realcleardefense bem&auml;ngelt. W&uuml;rde dieser &bdquo;Missstand&ldquo; behoben, h&auml;tte das B&uuml;ndnis mit einem Schlag 100 Mrd. Dollar mehr zur Verf&uuml;gung: &bdquo;[I]f all NATO members met the 2 percent of GDP goal, NATO&rsquo;s military strength would be dramatically increased. $100 billion per year will buy a significant amount of military capacity and capability.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/07\/06\/nato-100-mrd-mehr\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Deutschland macht sich unglaubw&uuml;rdig&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland habe zwar das Pariser Klimaschutzabkommen sehr aktiv mit durchgesetzt, verhalte sich aber widerspr&uuml;chlich, sagte Jan Kowalzig von der Hilfsorganisation Oxfam. Der deutsche Klimaschutzplan f&uuml;r 2050 werde immer weiter verw&auml;ssert, und der Ausstieg aus der Kohleverstromung sei erst mal gestrichen &ndash; das mache ihm gro&szlig;e Sorgen, sagte Kowalzig im Deutschlandfunk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/klimaschutz-deutschland-macht-sich-unglaubwuerdig.697.de.html?dram:article_id=359312\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>FAZ schaltet lieber ab: &ldquo;Propaganda, Verachtung und Hass&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die S&uuml;ddeutsche sind Leserforen angeblich wegen der &ldquo;x-mal durchgekauten&rdquo; Debatten langweilig, die Zeit hat die Leser-Empfehlungen f&uuml;r Kommentare wieder ausgeschaltet. (&hellip;) Bei der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ.net, gab es keine Kurskorrektur. Dort erschienen im gesamten Monat Juni 19 Artikel zum Konflikt zwischen der Nato und Russland, von denen lediglich 2 (!) durch Leser kommentiert werden konnten. Eine Anfrage an den Chefredakteur Mathias M&uuml;ller von Blumencron, wie er sich das nahezu vollst&auml;ndige Fehlen von Leserforen bei diesem brisanten Thema erkl&auml;re, erbrachte nur eine indirekt formulierte Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48727\/1.html\">Paul Schreyer bei Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der F&uuml;hrer, der anscheinend doch keiner sein wollte<\/strong><br>\nEine Widerspruchsschau zum R&uuml;cktritt von Nigel Farage in deutschen Medien<br>\nAm 4. Juli 2016 &ndash; ironischerweise dem amerikanischen Unabh&auml;ngigkeitstag &ndash; verk&uuml;ndete der UKIP-Chef Nigel Farage seinen R&uuml;cktritt von der politischen B&uuml;hne Gro&szlig;britanniens, da er nach eigener Aussage nun, da er sein Land zur&uuml;ckhabe, sein Leben zur&uuml;ck wolle. Er werde aber seinen Sitz im Europ&auml;ischen Parlament vorerst behalten, um den Brexit-Prozess weiter zu beobachten. Nach David Cameron und Boris Johnson ist er somit nun der Dritte, der personelle bzw. berufliche Konsequenzen aus dem britischen Votum zog.<br>\nDie Reaktionen der deutschen Medienlandschaft fallen erwartungsgem&auml;&szlig; eindeutig aus: &ldquo;Nigel Farage zeigt mit seinem R&uuml;cktritt, was von Populisten zu halten ist. (&hellip;) Wie unfassbar feige das ist. Was f&uuml;r ein Hochstapler&rdquo;, hei&szlig;t es in der S&uuml;ddeutschen. Andere versuchen sich lieber in verschw&ouml;rungstheoretischen Erg&uuml;ssen: &ldquo;Sie spielen mit ihrem Volk und seinen N&ouml;ten wie an einem Pokertisch im Elite-College, und als die Sache mit den gezinkten Karten nach dem Sieg auffliegt, machen sie sich durch die Hintert&uuml;r davon.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48738\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Antisemiten f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nTh&uuml;ringens AfD-Sprecher Bj&ouml;rn H&ouml;cke empfiehlt ein antisemitisches Werk des Stuttgarter Abgeordneten Gedeon. Wie h&auml;ltst Du&rsquo;s mit Gedeon? &Uuml;ber diese Frage hat sich heute die Landtagsfraktion der AfD in Baden-W&uuml;rttemberg zerlegt. CORRECTIV hat jetzt ein Werk des umstrittenen Abgeordneten entdeckt, in dem dieser gegen Juden und Amerikaner polemisiert. Bj&ouml;rn H&ouml;cke lobt &bdquo;die notwendige Klarheit&rdquo; des Werks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/stories\/2016\/07\/05\/afd-antisemitismus-hoecke-lobt-gedeon-schrift\/\">Correctiv<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wie kam es zum AfD-Chaos?<\/strong><br>\nDie Alternative f&uuml;r Deutschland bietet nach der Spaltung der Fraktion in Baden-W&uuml;rttemberg ein chaotisches Bild. Wie steht es um die Partei? Fragen und Antworten. Es sind chaotische Tage bei der rechtspopulistischen Partei Alternative f&uuml;r Deutschland (AfD): Auf die Spaltung der baden-w&uuml;rttembergischen AfD-Landtagsfraktion folgen der Austritt des antisemitischen Abgeordneten Wolfgang Gedeon sowie Vers&ouml;hnungsversuche &ndash; und dann doch der Bruch. Die abgespaltene Fraktion soll k&uuml;nftig &bdquo;Alternative f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg&ldquo; hei&szlig;en. Der Machtkampf der beiden Vorsitzenden der AfD, J&ouml;rg Meuthen und Frauke Petry, geht unterdessen weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/machtkampf-in-baden-wuerttemberg-wie-kam-es-zum-afd-chaos\/13840968.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Alternative gegen Alternative<\/strong><br>\nDie AfD im Stuttgarter Landtag hat einen Antisemiten in ihren Reihen. Aber auch die anderen sind nicht gerade harmlos. Die AfDler im taz-Check.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/AfD-im-Landtag-von-Baden-Wuerttemberg\/!5316877\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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