{"id":3414,"date":"2008-08-21T09:11:33","date_gmt":"2008-08-21T07:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3414"},"modified":"2008-08-21T09:14:14","modified_gmt":"2008-08-21T07:14:14","slug":"hinweise-des-tages-718","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3414","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Wege aus der Rezession<\/li>\n<li>Ist die Abwehr gegen Staatsfonds wirklich das Wichtigste?<\/li>\n<li>Die ach so seri&ouml;se Gesellschaft von Banken und Wirtschaftspr&uuml;fern<\/li>\n<li>Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger haben keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste gegen&uuml;ber dem Mindestlohn<\/li>\n<li>Staat schafft weniger Ausgleich<\/li>\n<li>PPP teurer als Eigenbau<\/li>\n<li>Internationale Wasserkonferenz ber&auml;t schockierende Zust&auml;nde<\/li>\n<li>Vater Staat sorgt f&uuml;r Nachwuchs<\/li>\n<li>R&uuml;stungsgesch&auml;fte laufen gut<\/li>\n<li>Datenskandal ohne Ende<\/li>\n<li>Enteignung durch Biopiraterie<\/li>\n<li>Die Enttabuisierung der Linken k&ouml;nnte CDU und CSU noch Probleme bereiten<\/li>\n<li>Druck auf Auszubildende, Migrantenkinder und Studierende<\/li>\n<li>Geschichte wiederholt sich: neuer kalter Krieg<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3414&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Ifo-Konjunkturindex st&uuml;rzt ab<\/strong><br>\nDie hohe Inflation belastet die Weltwirtschaft massiv. Der Index des M&uuml;nchner Ifo-Instituts ist auf den tiefsten Stand seit fast sieben Jahren gefallen. Der Klimaindex des Ifo-Instituts sank von 81,4 Punkten im Fr&uuml;hjahr auf 73,4 Z&auml;hler im dritten Quartal, wie die M&uuml;nchner Forscher am Mittwoch mitteilten. Die Aussichten f&uuml;r die kommenden sechs Monate sch&auml;tzten die gut 1000 befragten Experten sogar so schlecht ein wie seit Ende 1990 nicht mehr. Doch auch die gegenw&auml;rtige Lage wird pessimistischer beurteilt. &bdquo;Die Abk&uuml;hlung ist ein weltweites Problem&ldquo;, sagte Ifo-Konjunktur-Experte Gernot Nerb. Lediglich die &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;nder seien davon ausgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/weltwirtschaft-ifo-konjunkturindex-stuerzt-ab_aid_326334.html\">Focus-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wir halten zwar von dieser Pulsf&uuml;hlerei nicht viel, aber immerhin steht der Index in einem deutlichen Kontrast zur vorherrschenden Sch&ouml;nrednerei.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weltwirtschaft k&uuml;hlt ab<\/strong><br>\nSchlechte Konjunkturnachrichten am laufenden Band: Am Mittwoch gesellte sich das Weltwirtschaftsklima hinzu. Es ist auf dem schlechtesten Stand seit fast sieben Jahren. Schlimmer noch: Die Aussichten f&uuml;r die kommenden sechs Monate sch&auml;tzen die gut 1000 vom Ifo-Institut befragten Experten sogar so schlecht ein wie seit Ende 1990 nicht mehr.\n<p>&ldquo;Die Abk&uuml;hlung ist ein weltweites Problem&rdquo;, sagte Ifo-Experte Gernot Nerb zu Reuters. Lediglich die &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;nder seien davon ausgenommen. F&uuml;r die deutsche Wirtschaft ist dieser Indikator deshalb relevant, da er den Verlauf der Exporte gut vorhersagt. Und es waren vor allem die Ausfuhren, die den vorangegangenen Aufschwung getragen haben. Kippt diese S&auml;ule, sieht es d&uuml;ster aus. Von Robert von Heusinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1580004_Export-trifft-es-hart.html\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>DGB fordert Konjunkturprogramm<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert wegen der drohenden Flaute ein staatliches Konjunkturprogramm in H&ouml;he von 25 Milliarden Euro. &ldquo;Es macht Sinn, die Konjunktur mit h&ouml;heren &ouml;ffentlichen Ausgaben anzukurbeln, weil damit der Abschwung verk&uuml;rzt werden kann&rdquo;, sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Mittwoch in einem Gespr&auml;ch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Abgaben- und Steuersenkungen h&auml;lt der DGB dagegen f&uuml;r den falschen Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1579775_DGB-fordert-Konjunkturprogramm.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Ei und Korb<\/strong><br>\nEs gibt wenige Wahrheiten, mit denen &Ouml;konomen &uuml;berhaupt etwas Sinnvolles zur politischen Debatte beitragen k&ouml;nnen. Eine dieser Wahrheiten: Lege nie alle Eier in einen Korb! Das bedeutet so viel wie: Diversifikation ist Trumpf. Auf kluge Wirtschaftspolitik &uuml;bersetzt, hei&szlig;t das: Nie alles auf den Export ausrichten, sondern auch immer auf die heimische Nachfrage achten. Wenn n&auml;mlich die Weltwirtschaft mal nicht mehr l&auml;uft, ist die Wirtschaft des Landes dem globalen Abschwung schutzlos ausgeliefert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1580010&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Steuern senken <\/strong><br>\nDie Bundesregierung muss eingreifen. Soll das deutsche Wirtschaftswachstum nicht zum Erliegen kommen, muss der Konsum mittels einer Senkung der Steuern gest&auml;rkt werden. Eine Entlastung der B&uuml;rger tut not. Von Dirk Schumacher, Chefvolkswirt Deutschland und Volkswirt f&uuml;r Euro-Land bei Goldman Sachs in Frankfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,573011,00.html\">Manager Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar des NachDenkSeiten-Lesers H.-L.:<\/strong> Auch auf diese Stimme werden die Verantwortlichen nicht reagieren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Schade, wenn auch nicht verwunderlich, dass Schumacher auch blo&szlig; an die Brutto-Netto-Debatte anschlie&szlig;t. Keine Rede von der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, kein Wort dar&uuml;ber, dass mehr Geld f&uuml;r die unteren Einkommensgruppen direkt in den Konsum, mehr Geld f&uuml;r Wohlhabendere hingegen in Sparanlagen flie&szlig;t.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Abwehrgesetz gegen Staatsfonds<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Michael Glos ist Bef&uuml;rchtungen entschieden entgegen getreten, dass Deutschland sich mit den vom Bundeskabinett beschlossenen neuen strikteren Regelungen des Au&szlig;enwirtschaftsgesetzes gegen ausl&auml;ndische Investitionen abschotten wolle. &bdquo;Wir hei&szlig;en ausl&auml;ndische Investoren ausdr&uuml;cklich willkommen&ldquo;, sagte Glos am Mittwoch.\n<p>Zuvor hatte das Bundeskabinett den &Auml;nderungen am Au&szlig;enwirtschaftsgesetz (AWG) und den vorgesehenen, strikteren gesetzlichen Vorschriften f&uuml;r ausl&auml;ndische Investitionen zugestimmt. Damit sollen &Uuml;bernahmen deutscher Unternehmen und Beteiligungen &ndash; vor allem auch durch ausl&auml;ndische Staatsfonds &ndash; in den F&auml;llen verhindert werden, die die &ouml;ffentliche Ordnung oder nationale Sicherheit Deutschland gef&auml;hrden k&ouml;nnten. Das Gesetz soll noch 2008 in Kraft treten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~E1CD6620B13894FCDB61C349EA8511084~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ohne Zweifel k&ouml;nnen die 50 Staatsfonds, in denen sich ein Verm&ouml;gen von gesch&auml;tzt <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~ED1C2C23342DC4FE7A5D420E48B07F563~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">3700 Milliarden Dollar<\/a> angesammelt hat, eine Gefahr f&uuml;r nationale wirtschaftliche Interessen darstellen. Wenn aber ausl&auml;ndische Bieter die deutsche Mittelstandsbank IKB aufkaufen oder wenn Hedge-Fonds mit geliehenem Geld deutsche Unternehmen ausschlachten und sie abw&uuml;rgen oder wenn Gro&szlig;anleger sich bei der Deutschen Bahn einkaufen und das Unternehmen statt zu einem nationalen Dienstleister zu einem ausschlie&szlig;lich renditeorientierten, international operierenden Logistikunternehmen umbauen oder wenn Investorengruppen deutsche Fernsehketten oder Zeitungen als cash-cows behandeln, dann ist die Gefahr f&uuml;r die &bdquo;&ouml;ffentliche Ordnung&ldquo; in Deutschland mindestens genauso gro&szlig;.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe z.B.:<\/em><\/p>\n<p><strong>Countdown f&uuml;r die IKB<\/strong><br>\nIm Rennen waren nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zuletzt noch zwei Bieter: der Finanzinvestor Lone Star und &ndash; mit Favoritenstatus &ndash; die Beteiligungsgesellschaft RHJ International. Die beiden Kaufinteressenten haben angeblich unterschiedliche Vorstellungen &uuml;ber die Zukunft der IKB. Die in Br&uuml;ssel ans&auml;ssige RHJ wolle die Bank zu einer Plattform f&uuml;r das kapitalmarktorientierte Firmenkundengesch&auml;ft ausbauen. Der f&uuml;r sein hartes Durchgreifen bekannte US-Finanzinvestor Lone Star hingegen w&uuml;rde versuchen, das Institut gesundzuschrumpfen &ndash; nach dem Vorbild der Sanierung der Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1580005_Countdown-fuer-die-IKB.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Und keiner redet mehr &uuml;ber den Untersuchungsausschuss, der nicht sein darf. Kein Wort mehr &uuml;ber den Verdacht, die Deutsche Bank habe vors&auml;tzlich Schrottpapiere durch Verkauf an die IKB entsorgt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die K&ouml;lner Oppenheim-Bank und die Liebedienerei der Medien<\/strong><br>\nDie Bank Oppenheim ist die gr&ouml;&szlig;te Privatbank Europas. Diese st&auml;ndig wiederholte Selbstdarstellung entspricht durchaus der Wahrheit, ist aber auch das einzig zutreffende Faktum in einer PR-Kampagne, mit der die ansonsten so diskrete Bank (&bdquo;Wir sind diskret, geheimer als geheim&ldquo;) sich gegenw&auml;rtig der &Ouml;ffentlichkeit aufdr&auml;ngt. Anlass sind einige Probleme, die der feinen Bank mit ihren nur etwa 8.000 sehr verm&ouml;genden Kunden diskret, aber heftig unter den N&auml;geln brennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=12761\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Dem Kapital zu Diensten<\/strong><br>\nOb Banken zusammenbrechen oder bei Siemens eine Milliarde verschwindet: Die Wirtschaftspr&uuml;fer waschen ihre H&auml;nde in Unschuld. Mit der Sorgfalt &ouml;ffentlich bestellter Wirtschaftspr&uuml;fer kann es nicht weit her sein &ndash; sonst w&uuml;rde sich nicht jede vierte Bilanz, die von ihnen abgesegnet wird, bei einer &Uuml;berpr&uuml;fung als fehlerhaft erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/34\/Wirtschaftspruefer\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><strong>Nobelpreistr&auml;ger: Mindestlohn keine Gefahr f&uuml;r den Niedriglohnsektor &ndash; auch in Deutschland<\/strong><br>\nEs sei in der Praxis kaum belegbar, dass Mindestl&ouml;hne die Besch&auml;ftigung im Niedriglohnsektor von L&auml;ndern wie Deutschland gef&auml;hrden, sagt Robert Solow, Professor am Massachusetts Institute of Technology (MIT). &bdquo;Unternehmen k&ouml;nnen die h&ouml;heren Kosten oft durch h&ouml;here Produktivit&auml;t ausgleichen.&ldquo; Damit stellt er sich gegen eine in Deutschland weit verbreitete Auffassung unter &Ouml;konomen und Wirtschaftsverb&auml;nden, das Mindestl&ouml;hne automatisch zu h&ouml;herer Arbeitslosigkeit f&uuml;hren.<br>\nSolow hat die Wirkung von Mindestl&ouml;hnen auf die Arbeitsm&auml;rkte in den USA, Deutschland, D&auml;nemark, Frankreich, Gro&szlig;britannien und den Niederlanden verglichen. &bdquo;Der konventionelle Gegensatz zwischen niedrigen L&ouml;hnen bei hoher Besch&auml;ftigung in den USA und hohen L&ouml;hnen bei niedriger Besch&auml;ftigung in Europa ist nicht ann&auml;hernd so deutlich wie gemeinhin vermutet&ldquo;, res&uuml;miert Solow. \n<p>Auch der in Chicago lehrende Nobelpreistr&auml;ger Robert Fogel &auml;u&szlig;erte sich vor der Konferenz zum Mindestlohn, wie aus der Pressemitteilung der Organisatoren hervorgeht. Er sehe zumindest in Bezug auf den Niedriglohnsektor keine gro&szlig;e Gefahr durch Mindestl&ouml;hne. &bdquo;Die dort Besch&auml;ftigten arbeiten in Dienstleistungsindustrien, die nicht im internationalen Wettbewerb stehen&ldquo;, sagt Fogel und nennt etwa die Fast-Food-Industrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1506&amp;blogId=10\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Impuls 12\/2008: Staat schafft weniger Ausgleich<\/strong><br>\nDie Einkommen streben weiter auseinander. Die staatliche Umverteilung gleicht die zunehmenden Diskrepanzen nur zum Teil aus &ndash; unter anderem deshalb, weil Spitzenverdiener immer weniger zum Steueraufkommen beitragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_91487.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>DGB warnt vor Beratungsnotstand bei Erwerbslosen<\/strong><br>\nMit gro&szlig;er Sorge sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund der bevorstehenden Schlie&szlig;ung der Beratungszentren f&uuml;r Erwerbslose in Nordrhein-Westfalen durch die R&uuml;ttgers-Regierung entgegen. Betroffen sind rund 150 Beratungsstellen &ndash; f&uuml;r die Betroffenen oftmals die einzige und unverzichtbare Hilfe. Die Jobs der meist hochqualifizierten BeraterInnen stehen dabei ebenfalls auf dem Spiel. Und dass die Beratung der ARGEn ausreichend ist, hat sich inzwischen l&auml;ngst als Trugschluss erwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=12784\">nrhz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NachDenkSeiten-Lesers K.F.:<\/strong> Der heimliche Arbeiterf&uuml;hrer Deutschlands schl&auml;gt erbarmungslos zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>PPP: Bildungszentrum Ostend jetzt teurer als im Eigenbau<\/strong><br>\nBau und Unterhalt des Bildungszentrums Ostend nach dem &ldquo;Public-Private-Partnership&rdquo;-Verfahren haben der Stadt nach Ansicht des Revisionsamts finanziell geschadet: Amtsleiter Ulrich Uebele best&auml;tigte gestern Zahlen einer eigens erstellten Studie, wonach der Geb&auml;udekomplex an der Sonnemannstra&szlig;e w&auml;hrend des 20 Jahre laufenden Leasingvertrags vier Millionen Euro mehr kosten werde, als wenn die Stadt das Zentrum selbst gebaut und bis 2025 betrieben h&auml;tte. Der Komplex beherbergt zwei Abendgymnasien, die Volkshochschule, das Hoch&rsquo;sche Konservatorium, die Bethmannschule und einen Teil der Bankakademie. Investor ist das Mannheimer Finanzinstitut S&uuml;d-Leasing. Ihm zahlt die Stadt im ersten Jahr rund 3,9 Millionen Euro, mit jedem weiteren Jahr steigt dieser Betrag um 1,5 Prozent. Nach 20 Jahren geh&ouml;rt das Zentrum der Stadt.<br>\nAus FAZ, 24.05.2006, Nr. 120 \/ Seite 46<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.meinepolitik.de\/bildzent.htm\">meinepolitik letzte Meldung<\/a><\/li>\n<li><strong>Internationale Wasserkonferenz ber&auml;t schockierende Zust&auml;nde. Eine Milliarde Menschen ohne sanit&auml;re Grundversorgung. Millenniumsziele der UN nicht erreichbar<\/strong><br>\nDem WHO-UNICEF-Bericht zufolge wird das proklamierte Sanit&auml;r-Millenniumsziel, mehr als 700 Millionen Menschen zu einer sanit&auml;ren Grundversorgung zu verhelfen, mit Sicherheit verfehlt. Zwar sei die politische Bereitschaft in den betroffenen L&auml;ndern vorhanden: So beschlossen beispielsweise 52 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union (AU) zum Thema Wasser und Sanit&auml;res Ende Juni einstimmig, Wasser- und Sanit&auml;rfragen &raquo;h&ouml;chste Priorit&auml;t&laquo; einzur&auml;umen. Indes: Die Bereitschaft der entwickelten kapitalistischen L&auml;nder zur Hilfe bleibt unterentwickelt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-20\/029.php\">jungewelt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NachDenkSeiten-Lesers K.F.:<\/strong> Auch bei der Wasserversorgung z&auml;hlt &ndash; wie bei allen PPP-Projekten &ndash; nur eines: Rendite<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warum Fach&auml;rzte sich weigern, Patienten im Pflegeheim zu behandeln<\/strong><br>\nWarum boykottieren &Auml;rzte Hausbesuche? Michael Weidenfeld rechnet vor: 17 Euro bekomme er f&uuml;r den ersten Besuch im Quartal, sechs Euro f&uuml;r den zweiten. Das sei nicht rentabel. Au&szlig;erdem gebe es beim Transport von Frau Niemczik keine gesundheitlichen Risiken. F&uuml;r SPD Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ist das Verhalten der &Auml;rzte nicht akzeptabel: &bdquo;Ein Arzt kann nicht hingehen und sagen, die Patienten, die sich f&uuml;r mich nicht rechnen, die mache ich nicht. Es sei denn, sie kommen zu mir. Das ist einfach nicht ethisch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=3743456\/jsjyjy\/index.html\">SWR Report<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man mag das Verhalten der &Auml;rzte f&uuml;r unethisch halten. In einer Zeit, wo &uuml;berall &ouml;konomisches Denken abverlangt wird, ist allerdings das Abrechnungsverfahren irrational und f&ouml;rdert unethisches Verhalten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Frauen bekommen wieder mehr Nachwuchs<\/strong><br>\nErstmals seit Jahren bekommen deutsche Frauen wieder mehr Kinder. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die durchschnittliche Kinderzahl 2007 signifikant gestiegen. Besonders eine Altersgruppe entschied sich im vergangenen Jahr h&auml;ufiger f&uuml;r Nachwuchs. Damit stieg die durchschnittliche Kinderzahl pro Frau erstmals seit 2004 wieder leicht an, und zwar von 1,33 im Jahr 2006 auf 1,37. Die Geburtenziffer nahm vor allem bei Frauen zwischen 33 und 37 Jahren zu sowie in Ostdeutschland, wo sie nach der Wiedervereinigung stark eingebrochen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/frauen-bekommen-wieder-mehr-nachwuchs;2024915\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nat&uuml;rlich spielt sich wieder die Politik als Vater des Kinderzuwachses auf.<br>\nTr&ouml;stlich ist jedenfalls, dass die Alarmisten, wonach Deutschland die <a href=\"?p=246\">niedrigste Geburtenquote<\/a> seit dem Krieg aufweise, nicht l&auml;nger ihre Schreckensmeldungen <a href=\"wp-print.php?p=1185\">verbreiten<\/a> k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das SIPRI-Jahrbuch 2008 &uuml;ber R&uuml;stung und internationale R&uuml;stungsexporte <\/strong><br>\nDas Stockholmer Institut zur Internationalen Friedensforschung (SPIRI) hat Anfang August sein Jahrbuch 2008 vorgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yearbook2008.sipri.org\/files\/SIPRIYB08summary.pdf\">SIPRI Yearbook [PDF &ndash; 292 KB]<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Die Gesch&auml;fte laufen gut <\/strong><br>\nDas Stockholmer Friedensinstitut ermittelte die gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteure der Welt. Der von den USA ausgerufene &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; hat die weltweiten R&uuml;stungsausgaben auf neue Rekordh&ouml;hen getrieben. Wie das SIPRI feststellte, wurden 2007 umgerechnet 1,3 Billionen US$ und damit pro Kopf der Weltbev&ouml;lkerung 202 US$ f&uuml;r milit&auml;rische Zwecke ausgegeben, davon 1,04 Billionen US$ von den wohlhabendsten Nationen. In den vergangenen zehn Jahren sind die Milit&auml;rhaushalte damit weltweit um 45 Prozent gestiegen.<br>\nFakten und Zahlen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scharf-links.de\/57.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=2083&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=253c5c3321\">scharf-links<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Datenskandal ohne Ende<\/strong><br>\nJahrelang haben neoliberale Politiker die Bespitzelung der B&uuml;rger erleichtert. Nachdem jetzt aber immer neue F&auml;lle des Missbrauchs pers&ouml;nlicher Kundendaten bekannt wurden, versuchen sie sich als Verbrauchersch&uuml;tzer zu profilieren. Die SPD etwa k&uuml;ndigte am Dienstag ein &raquo;Krisentreffen&laquo; an, auf dem Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein wirksameres Datenschutzgesetz erarbeitet werden sollen. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy (SPD), will im September Vertreter aller Fraktionen und externe Sachverst&auml;ndige zu einer Konferenz zu diesem Thema einladen. \n<p>Fast t&auml;glich werden neue F&auml;lle des Datenmissbrauchs bekannt. Der Norddeutsche Rundfunk berichtete jetzt, dass sich ein Call-Center in Bremerhaven illegal Zugriff auf Datenbanken der Deutschen Telekom AG verschafft und Informationen an Dritte weiterverkauft habe. Die Telekom erkl&auml;rte dazu, sie sei &raquo;offenbar Opfer hochkrimineller Machenschaften&laquo; geworden. Erst vor einer Woche waren der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein 17000 Datens&auml;tze &uuml;bergeben worden, die offensichtlich der &raquo;S&uuml;ddeutschen Klassenlotterie&laquo; entwendet worden waren. Seither ermitteln mehrere Staatsanwaltschaften wegen der Diebst&auml;hle. Es soll mit Hilfe der entwendeten Kontonummern sogar zu unberechtigten Geldabhebungen gekommen sein. <\/p>\n<p>Die nordrhein-westf&auml;lische Datenschutzbeauftragte Bettina Sokol gab bekannt, dass allein in NRW vermutlich mehrere zehntausend Verbraucher vom Missbrauch ihrer Daten betroffen seien. Sokol sagte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, die Beschwerden h&auml;tten sich in den vergangenen Tagen geh&auml;uft. Sie habe daher bei den Staatsanwaltschaften in K&ouml;ln und M&ouml;nchengladbach Strafanzeigen gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-20\/002.php\">junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Patente auf Leben &ndash; Enteignung durch Biopiraterie<\/strong><br>\nDer Patentexperte von Greenpeace, Christoph Then, bezeichnet es als alarmierend, dass die Gene von normalen K&uuml;hen und die Zucht mit normalen K&uuml;hen patentiert worden seien. Er sagte dazu: &ldquo;Das Patentamt weitet Schritt f&uuml;r Schritt die Patentierbarkeit in Richtung normaler Pflanzen und Tiere aus. Brokkoli, K&uuml;he und demn&auml;chst auch Schweine werden durch Patente zu Erfindungen erkl&auml;rt. Die Politik darf dem nicht l&auml;nger tatenlos zusehen, sondern muss das Patentamt in seine Schranken weisen.&ldquo; Im Oktober 2007 legte Greenpeace gemeinsam mit einem B&uuml;ndnis aus Milchviehhaltern, Bauern und Verb&auml;nden Einspruch gegen dieses Patent ein. F&uuml;r Christoph Thenn geh&ouml;rt der Kuhstall bald nicht mehr den Bauern sondern den Konzernen. Dutzende von Patenten auf normale Zucht, geklonte und genmanipulierte Tiere seien beantragt und viele schon vergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-im-blick.de\/spip.php?article98\">Europa-im-Blick<\/a><\/li>\n<li><strong>W&auml;hler gew&ouml;hnen sich schnell<\/strong><br>\nDie Union frohlockt &uuml;ber hessische Verh&auml;ltnisse und SPD-Krise. Aber die Enttabuisierung der Linken k&ouml;nnte CDU und CSU noch Probleme bereiten. Die Ver&auml;nderungen im Parteiensystem, die sich in Hessen manifestieren, k&ouml;nnten der Union mehr Probleme bereiten, als ihr lieb ist. Zun&auml;chst einmal w&uuml;rde die CDU die Macht und einen Ministerpr&auml;sidenten verlieren. Das schmerzt jeder Partei, zumal Hessen eines der wirtschaftlich st&auml;rksten Bundesl&auml;nder ist. Auch f&uuml;nf Stimmen im Bundesrat gingen verloren. Die schwarz-gelbe Mehrheit in der L&auml;nderkammer w&uuml;rde auf drei Stimmen zusammenschmelzen. Schon nach der n&auml;chsten Landtagswahl in Th&uuml;ringen k&ouml;nnte sie dann dahin sein.\n<p>Gleichzeitig w&uuml;rde sich die SPD machtpolitisch einen strategischen Vorteil verschaffen. Sie h&auml;tte in einem F&uuml;nfparteiensystem eine Koalitionsoption mehr. Zwar ist dieser Vorteil zun&auml;chst nur klein, weil sich die Zusammenarbeit mit den Linken erst bew&auml;hren muss und diese 2009 im Bund noch tabu ist. Aber die SPD w&auml;re die einzige Partei, die zun&auml;chst in den L&auml;ndern und nach 2009 auch im Bund im Prinzip mit allen anderen Parteien regieren kann. Gleichzeitig w&uuml;rden auch Ampelregierungen wieder wahrscheinlicher, denn auch die FDP m&uuml;sste auf die Ver&auml;nderungen reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/34\/parteiensystem-linkspartei-waehler?page=1\">Die Zeit<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ob in der SPD-F&uuml;hrung &uuml;berhaupt noch jemand zu solchen strategischen Kalk&uuml;len f&auml;hig ist?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;nen-Politikerin Hustedt ber&auml;t RWE<\/strong><br>\nMichaele Hustedt, die dem Bundestag von 1994 bis 2005 angeh&ouml;rte und viele Jahre energiepolitische Sprecherin ihrer Fraktion war, werde stellvertretende Vorsitzende des neu gegr&uuml;ndeten Beirats der &Ouml;kostromtochter RWE Innogy, teilte der Konzern mit. Hustedt und acht weitere Personen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sollen RWE Innogy in allen Fragen der erneuerbaren Energie beraten. Der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Werner Schnappauf, &uuml;bernehme den Vorsitz des Gremiums, hie&szlig; es bei RWE.\n<p>Hustedt ist nicht die einzige Gr&uuml;nen-Politikerin, die keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste mit den Gegnern von einst hat. Margareta Wolf, fr&uuml;here Bundestagsabgeordnete der Gr&uuml;nen, arbeitet als Mitarbeiterin einer Kommunikationsberatung auch f&uuml;r die deutsche Kernenergiebranche. K&uuml;rzlich kehrte sie ihrer Partei den R&uuml;cken. Zuvor waren Forderungen nach einem Parteiausschlussverfahren laut geworden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2024937,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Da muss noch zur Erg&auml;nzung der fr&uuml;here gr&uuml;ne Franktionsvorsitzende und Wirtschaftsstaatssekret&auml;r Rezzo Schlauch genannt werden, der nun f&uuml;r EnBW t&auml;tig ist.<\/em><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/73\/305043\/bilder\/?img=9.0\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Kein Zur&uuml;ck zu Lehrlingszeiten<\/strong><br>\nAls eine unglaubliche Frechheit bezeichnete Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE die Forderungen des Bundesverbandes Mittelst&auml;ndischer Wirtschaft nach einem Leistungslohn f&uuml;r Auszubildende:\n<p>Die deutschen Unternehmen stehlen sich seit Jahren aus der Verantwortung nach ausreichenden und guten Ausbildungspl&auml;tzen. Zugunsten steigender Gewinne wurden Investitionen in die Zukunft und das eigene Personal vernachl&auml;ssigt. Die Forderung Ohovens nach Lehrlingsgeld und Leistungslohn f&uuml;r Auszubildende treibt diese Entwicklung auf die Spitze: um Profit erarbeiten zu k&ouml;nnen, sollen die jungen Menschen vorher Geld zahlen. Das ist eine unglaubliche Frechheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/artikel\/kein-zurueck-zu-lehrlingszeiten\/\">Die LINKE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Wenn die Uhr rast<\/strong><br>\nDer Druck auf Sch&uuml;ler und Lehrer steigt. Dabei braucht kreatives und nachhaltiges Lernen Zeit. Gegenw&auml;rtig besteht aber die Gefahr, dass es direkt in die umgekehrte Richtung geht. Der Druck soll sogar noch erh&ouml;ht werden. Verk&uuml;rzung der Gymnasialzeit, Anhebung und Vereinheitlichung der Leistungsstandards, Evaluation und Controllings im Sinne der Forderungen aus der Wirtschaft werden das Klima an den Schulen kaum verbessern. \n<p>So fordert der &ldquo;Aktionsrat Bildung&rdquo; der Bayerischen Wirtschaft, Lehrer nur noch befristet anzustellen, ihre Geh&auml;lter &ldquo;leistungsbezogen&rdquo; auszugestalten und die Schulen zu privatisieren. In einer auf marktwirtschaft&shy;liche Effizienz getrimmten Schule mit Lehrern als &auml;ngstlich-angepassten Saisonarbeitern werden auch die Sch&uuml;ler nichts mehr zu lachen haben. Nur die Wiedereinf&uuml;hrung der Pr&uuml;gelstrafe w&auml;re noch h&auml;rter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/34\/08340502.php\">Freitag<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Schulversagern droht Abschiebung<\/strong><br>\nAusl&auml;ndischen Schulversagern droht verst&auml;rkt die Abschiebung. Zuk&uuml;nftig sollen Jugendliche ab 16 Jahren ohne deutschen Pass nur dann eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen, wenn sie ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten k&ouml;nnen, Aussicht auf eine Lehre haben. Dazu aber ist ein Schulabschluss n&ouml;tig. J&auml;hrlich verlassen rund 1000 ausl&auml;ndische Jugendliche die Schulen ohne Abschluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-kurier\/print\/berlin\/230779.html\">Berliner Kurier<\/a><\/li>\n<li><strong>Drei Jahre, 42 Pr&uuml;fungen<\/strong><br>\nWas ist das? Es verbreitet an Hochschulen Lern-Brechsucht, verbl&ouml;det Studierende und wird die deutsche Universit&auml;t bald v&ouml;llig zerst&ouml;rt haben. &ndash; Richtig geraten: der Bachelor. Folgt man Umfragen, der Ansicht vieler Fakult&auml;tentage und der dominierenden &ouml;ffentlichen Meinung, handelt es sich beim Bachelor um die missratenste Reform in der Geschichte der Hochschule.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/Titelseite;art692,2597619?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Image des Bachelors wird immer unbeliebter<\/strong><br>\nDas Vertrauen der Studenten in die neuen Studieng&auml;nge sinkt dramatisch &ndash; und ein Gro&szlig;teil der Probleme entsteht wegen der K&uuml;rze der neuen Bachelor-Studieng&auml;nge. Wie von Geisterhand gesteuert, haben sich die meisten deutschen Universit&auml;ten mit der Bologna-Reform daf&uuml;r entschieden, dass der Bachelor nur sechs Semester dauert &ndash; mit Folgen f&uuml;r die Studenten. In die kurzen Studieng&auml;nge quetschen die Hochschulen so viele Kurse wie es nur geht, die Studenten klagen, sie seien &uuml;berlastet. Gleichzeitig entsteht f&uuml;r sie aber der Eindruck, sie w&uuml;rden im Vergleich zu ihren Magister- und Diplom-Vorg&auml;ngern mit ihrem Abschluss nur eine Art besseres Zwischenpr&uuml;fungszeugnis erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/wissen\/Studium-Bachelor;art304,2596998\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Bildungsillusionen<\/strong><br>\nDer Glaube an die Heilkraft der Bildung geh&ouml;rt seit je zu den Grundpfeilern der deutschen Ideologie. In einem vertr&auml;umten Land, das am liebsten seine Grenzen abdichten und gleichzeitig die ganze Welt umschlingen m&ouml;chte, soll es im Notfall immer die Bildung richten. Jedes soziale oder pers&ouml;nliche Problem h&auml;lt man hierzulande zuerst f&uuml;r eine Erziehungsfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/789902\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Studienabschlussdarlehen: Stiftung Warentest lobt Darlehenskassen der Studentenwerke<\/strong><br>\nStudienkredit-Analyse in der aktuellen Ausgabe &ldquo;Finanztest&rdquo; der Stiftung Warentest &middot; 64 Banken und Sparkassen, vier Landesf&ouml;rderbanken und f&uuml;nf Darlehenskassen im Vergleich &middot; Ergebnis: Studienabschlussdarlehen der Studentenwerke sind &ldquo;unschlagbar g&uuml;nstig&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/62452\/studienabschlussdarlehen-stiftung-warentest-lobt-darlehenskassen-der-studentenwerke\/\">Bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Luft reicht f&uuml;r alle<\/strong><br>\nIm Konvoi von Tiflis nach Gori.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/34\/08340301.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Als-ob-Strategen<\/strong><br>\nViele westliche Regierungen tun so, als ob sie das Verhalten Russlands im Kaukasus in ihrem Sinne beeinflussen k&ouml;nnten. Das ist ein Irrtum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/images.zeit.de\/text\/online\/2008\/34\/russland-westen-beziehungen\">Zeit.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Neue Fronten im Osten<\/strong><br>\nJeder sieht sich durch jeden bedroht. Warschau und Prag haben deshalb die Proteste Moskaus gegen den amerikanischen Raketenschild ignoriert. Sie unterstellen dem Kreml im Gegenzug, das polnische und tschechische Sicherheitsbed&uuml;rfnis nicht zur Kenntnis zu nehmen, weil Moskau sehr wohl wisse, dass das Raketensystem schon aus technischen Gr&uuml;nden nicht gegen Russland gerichtet sein k&ouml;nne.\n<p>Prag und Warschau sind &uuml;berzeugt, dass Moskau nicht aufr&uuml;stet, um sich gegen Angriffe zu wappnen. Der Kreml will seine Armee entweder direkt milit&auml;risch oder als politisches Druckmittel einsetzen. Deshalb f&uuml;hlt sich die Mehrheit der Polen und Tschechen auch, so sagen es die j&uuml;ngsten Umfragen, dank des Abkommens mit den Amerikanern zum Raketenschild sicherer als zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,tt3m1\/politik\/118\/307073\/text\/\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Geschichte wiederholt sich. Ein neuer Kalter Krieg bahnt sich an. Diesmal aber ohne den &bdquo;Puffer&ldquo; eines geteilten Deutschlands.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ist er wirklich gr&ouml;&szlig;enwahnsinnig?<\/strong><br>\nIn Frankreich ist seit Sarkozys Amtsantritt vieles neu, und es widerspricht der Tradition. Eine Erkl&auml;rung, was die Franzosen von ihrem Pr&auml;sidenten halten von Franziska Augstein. Als kleiner Napoleon haben einige franz&ouml;sische Pr&auml;sidenten schon gegolten. Sarkozy hat sich zudem als kleiner &ldquo;Berlusconi&rdquo; qualifiziert, was aber die meisten Franzosen gar nicht aufregt, weil sie entweder &hellip; nichts davon erfahren oder sich sagen, dass es ja immer schon so gewesen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/978\/306935\/text\/\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Korrektur (WL): <\/strong>\n<p>In Ziffer 13 der gestrigen Hinweise &bdquo;Bund st&uuml;tzt IKB-Verkauf wohl mit 800 Millionen&ldquo; habe ich angemerkt, dass die IKB eine &bdquo;private&ldquo; Bank sei. Das war sie zwar einmal, sie ist es aber inzwischen nicht mehr. <\/p>\n<p><em><strong>Dazu schreibt unser Leser H.F.:<\/strong> Ihr Hinweis, die IKB sei eine private Bank, trifft nicht mehr zu. Im Rahmen der Rettungsaktionen&rdquo; hat die KfW ihren Anteil auf 91 % erh&ouml;ht. Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie die IKB abgewickelt wird<\/strong><br>\nEnde 2001 stieg die staatliche KfW mit einem gr&ouml;&szlig;eren Paket bei der IKB ein. Die F&ouml;rderbank kaufte die Anteile von den Versicherern Allianz und M&uuml;nchener R&uuml;ck und kam damit auf gut 34 Prozent der IKB-Aktien. Sp&auml;ter stockte die KfW noch einmal auf knapp 38 Prozent auf. W&auml;hrend der Krise stieg der Anteil noch einmal auf fast 46. Inzwischen sind es sogar 91 Prozent.<\/p>\n<p>Die Begr&uuml;ndung der KfW f&uuml;r den Einstieg: Sie wolle helfen, die Finanzierung des Mittelstands zu sichern. Man bef&uuml;rchtete damals, dass ein ausl&auml;ndischer Investor oder eine Bank die IKB-Aktien erwerben k&ouml;nnte. Die Staatsbank selbst f&ouml;rdert in erste Linie mittelst&auml;ndische Unternehmen. Als &ldquo;Ohr am Markt&rdquo; f&uuml;r das Mittelstandsgesch&auml;ft hatte die fr&uuml;here KfW-Chefin Ingrid Matth&auml;us-Maier die IKB vor einem Jahr bezeichnet. Der Bundesrechnungshof allerdings bezweifelte bereits kurz nach dem Einstieg, ob die KfW-Beteiligung &ldquo;die Grenzen ihres gesetzlichen F&ouml;rderauftrags angemessen beachtet hat&rdquo;. Er befand die Erkl&auml;rung der KfW f&uuml;r nicht schl&uuml;ssig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/402455.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wege aus der Rezession<\/li>\n<li>Ist die Abwehr gegen Staatsfonds wirklich das Wichtigste?<\/li>\n<li>Die ach so seri&ouml;se Gesellschaft von Banken und Wirtschaftspr&uuml;fern<\/li>\n<li>Wirtschaftsnobelpreistr&auml;ger haben keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste gegen&uuml;ber dem Mindestlohn<\/li>\n<li>Staat schafft weniger Ausgleich<\/li>\n<li>PPP teurer als Eigenbau<\/li>\n<li>Internationale Wasserkonferenz ber&auml;t schockierende Zust&auml;nde<\/li>\n<li>Vater Staat sorgt f&uuml;r Nachwuchs<\/li>\n<li>R&uuml;stungsgesch&auml;fte laufen gut<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3414\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3414","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3414"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3414\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}