{"id":34146,"date":"2016-07-08T16:32:41","date_gmt":"2016-07-08T14:32:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146"},"modified":"2016-07-08T16:41:45","modified_gmt":"2016-07-08T14:41:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-255","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h01\">Abschreckende Regierungserkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h02\">Diese Debatte hat dem Strafrecht nicht gut getan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h03\">Der Bundesverfassungsschutz f&uuml;hrt das Parlament vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h04\">Geheim, weil peinlich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h05\">Partizipation und\/oder Mitbestimmung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h06\">Rechtsvereinfachung bei Hartz IV: Verschlechterungen f&uuml;r Betroffene, ungel&ouml;ste Probleme und mehr B&uuml;rokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h07\">Gender Pay Gap: Statistische &bdquo;Bereinigung&ldquo; kann in die Irre f&uuml;hren &ndash; Einzelfallpr&uuml;fung im Betrieb unerl&auml;sslich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h08\">Ganze Fuhrparks &ldquo;umgeflaggt&rdquo;: Sozialdumping im G&uuml;terverkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h09\">Erbschaftsteuerreform vorerst gestoppt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h10\">Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h11\">Kommission entlarvt Blairs L&uuml;gen: Kriegsverbrecher vors Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h12\">Deutschland macht sich besonders daf&uuml;r stark, erstmals Sanktionen gegen Defizits&uuml;nder zu verh&auml;ngen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h13\">Nur einer will die griechische Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h14\">Wunderglaube statt Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h15\">Schluss mit dem Gewurschtel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h16\">Monsanto und Lidl verdr&auml;ngen Wochenmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h17\">Wortreich in die Irre gef&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h18\">AfD-Fraktion rechnet per Mail mit Meuthen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h19\">Kommt Hillary Clinton damit durch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34146#h20\">Das Allerletzte: Armes Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Abschreckende Regierungserkl&auml;rung<\/strong><br>\nDie gestrige Regierungserkl&auml;rung Angela Merkels zum heute beginnenden NATO-Gipfel in Moskau macht nicht unbedingt Hoffnung, dass sich das Verh&auml;ltnmis zu Russland in absehbarer Zeit nrmalisieren wird. Darin stellte sie sich zun&auml;chst hinter die bisherigen Eskalationsma&szlig;nahmen der NATO: &bdquo;Insbesondere die neuen, sehr schnell in das gesamte B&uuml;ndnisgebiet verlegbaren NATO-Eingreifkr&auml;fte, die sogenannte Very High Readiness Joint Task Force, und der Aufbau von Aufnahmest&auml;ben bei unseren &ouml;stlichen NATO-Partnern sind Ausdruck unserer gelebten B&uuml;ndnissolidarit&auml;t.&ldquo; Und in einem zweiten Schritt begr&uuml;&szlig;te sie explizit die weitere Aufr&uuml;stung der NATO-Ostflanke, die in Warschau beschlossen werden soll: &bdquo;[W]ir [werden] die ersten in Wales beschlossenen Anpassungsma&szlig;nahmen des B&uuml;ndnisses erg&auml;nzen. Es werden Elemente hinzukommen, mit denen die Abschreckungs- und Verteidigungsf&auml;higkeit des B&uuml;ndnisses verstetigt und dauerhaft gesichert wird. Im Kern geht es darum, eine st&auml;rkere Pr&auml;senz der NATO in den baltischen Staaten und in Polen zu erm&ouml;glichen, also &ndash; wie es in der NATO-Sprache hei&szlig;t &ndash; die sogenannte &sbquo;enhanced forward presence&lsquo;.&ldquo; W&auml;hrend SPD-seitig, zum Beispiel heute Morgen vom Russland-Beauftragten Gernot Erler im Deutschlandfunk, lautstark vor einer &bdquo;Aufr&uuml;stungsspirale&ldquo; gewarnt wird, stellt sich die Kanzlerin voll und ganz hinter selbige. Ob dies mit stillschweigender Billigung der SPD oder gegen ihren Willen geschieht, ist allerdings unklar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/07\/08\/abschreckende-regierungserklaerung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist zu begr&uuml;&szlig;en, wenn Herr Erler vor einer &ldquo;Aufr&uuml;stungsspirale&rdquo; warnt. Aber es stellt sich auch bei diesem Thema die Frage, was die SPD &ndash; insbesondere die gegenw&auml;rtige Parteispitze &ndash; eigentlich will. Will sie in dieser Merkel-Koalition und ganz im Sinne der Bundeskanzlerin den Osten Europas aufr&uuml;sten oder eben nicht? Wenn die SPD-Spitze Merkel nicht folgen m&ouml;chte, muss sie mehr als reine Rhetorik betreiben.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Mehrheit gegen NATO-Truppen in Osteuropa<\/strong><br>\nEine Mehrheit der Bundesb&uuml;rger lehnt die Stationierung von NATO-Truppen in Osteuropa ab. In einer Umfrage f&uuml;r den ARD-Deutschlandtrend sagten 67 Prozent der Befragten, sie seien dagegen, dass das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis dauerhaft seine milit&auml;rische Pr&auml;senz in osteurop&auml;ischen L&auml;ndern aufbaut, etwas weniger als in einer vergleichbaren Umfrage im Februar 2015. 29 Prozent der Befragten meinten dagegen, es sei grunds&auml;tzlich richtig, dass die NATO dauerhaft ihre Pr&auml;senz ausbaut. 88 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass der Westen sich st&auml;rker um einen Dialog mit Russland bem&uuml;hen sollte.<br>\nEine klare Mehrheit von 87 Prozent zeigte sich &uuml;berdies der Auffassung, dass das B&uuml;ndnis wichtig ist, um den Frieden in Europa zu sichern. 11 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. Auf die Frage, ob die B&uuml;rger nachvollziehen k&ouml;nnen, dass sich Russland vom Westen bedroht sieht, antworteten 48 Prozent mit Ja, 51 sagen, sie k&ouml;nnten dies nicht nachvollziehen. 22 Prozent der Bundesb&uuml;rger halten Russland f&uuml;r einen vertrauensw&uuml;rdigen Partner. 72 Prozent sind hingegen der Auffassung, dass man Russland nicht vertrauen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018012.mehrheit-gegen-nato-truppen-in-osteuropa.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Willy Wimmer: &ldquo;Der Westen hat sich verzockt&rdquo;<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel macht in ihrer Regierungserkl&auml;rung zum Nato-Gipfel Moskau verantwortlich f&uuml;r die Vertrauenskrise. Willy Wimmer, ehemaliger Staatsminister f&uuml;r Verteidigung und Vizepr&auml;sident der OSZE, findet es unerh&ouml;rt, dass im 75. Jahr nach dem &Uuml;berfall Deutschlands auf die Sowjetunion wieder aggressive T&ouml;ne gegen&uuml;ber Russland angeschlagen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20160708\/311246497\/wimmer-westen-verzockt.html?\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Diese Debatte hat dem Strafrecht nicht gut getan<\/strong><br>\nPolarisiert, &uuml;bertrieben, mit einem unangemessenen Freund-Feind-Denken: So wurde die Debatte &uuml;ber die Reform des Sexualstrafrechts gef&uuml;hrt, meint Gudula Geuther. Die Beharrungskr&auml;fte seien erheblich gewesen. Nun werde das Recht eher vager, die Situation f&uuml;r den Richter schwerer zu greifen.<br>\nDiese Debatte hat dem Strafrecht nicht gut getan. Und das auch durch die Art, wie sie gef&uuml;hrt wurde: Polarisiert, &uuml;bertrieben, mit einem unangemessenen Freund-Feind-Denken. Das hat einen Grund. Es ist eine alte Erfahrung der Frauenbewegung im Strafrecht: Die Beharrungskr&auml;fte sind erheblich.<br>\nDas zeigte sich vor Jahren beim schwierigen Kampf um die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe. Das zeigte sich auch jetzt, als Justizminister Heiko Maas bei sexueller N&ouml;tigung und Vergewaltigung strengere Ma&szlig;st&auml;be einf&uuml;hren wollte und das Kanzleramt lange blockierte. Dagegen helfen die Mittel der Kampagne &ndash; nur: auch die sollten ihre Grenzen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sexualstrafrecht-diese-debatte-hat-dem-strafrecht-nicht-gut.720.de.html?dram:article_id=359485\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Trotz nicht unwesentlicher Kritik wurde diese Gesetzes&auml;nderung vorgenommen. Die NachDenkSeiten haben u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34112#h10\">hier<\/a> auf Kritikpunkte hingewiesen.<\/em><br>\n<em>Auf einem anderen Feld geschieht jedoch kaum etwas: Beim sog. Prostituiertenschutzgesetz. Interessant hierzu ist auch <a href=\"http:\/\/dradiowissen.de\/beitrag\/prostituiertenschutzgesetz-ex-prostituierte-merklinger\">dieser Beitrag<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Bundesverfassungsschutz f&uuml;hrt das Parlament vor<\/strong><br>\nCausa Corelli wird zur Causa Maa&szlig;en und De Maizi&egrave;re, der Untersuchungsausschuss ist gespalten<br>\nDer tote V-Mann &ldquo;Corelli&rdquo; sorgt f&uuml;r immer weitere Unruhe. Woche f&uuml;r Woche neue Entdeckungen und Enth&uuml;llungen. Am Donnerstag musste der Pr&auml;sident des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maa&szlig;en, erneut vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages erscheinen. Dort stellte in nicht-&ouml;ffentlicher Sitzung Reinhard Rupprecht, der vom Bundesinnenminister eingesetzte Beauftragte, der die Vorg&auml;nge in Maa&szlig;ens Amt untersuchen soll, den Abgeordneten seinen Bericht vor.<br>\nAm Vortag hatte der andere Beauftragte, Jerzy Montag, der vom Parlament eingesetzt worden war, ebenfalls um den Komplex &ldquo;Corelli&rdquo; aufzukl&auml;ren, dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) &uuml;ber seine neuesten Erkenntnisse berichtet. Details wurden weder am Mittwoch noch am Donnerstag mitgeteilt, nur so viel: Es gibt im BfV in K&ouml;ln eine neue, wesentlich h&ouml;here Zahl von Mobiltelefonen, die der V-Mann &ldquo;Corelli&rdquo; benutzt hatte. Die bergen einerseits m&ouml;gliche wichtige Informationen &uuml;ber die Arbeit des Spitzels in der rechten Szene. Andererseits zeigt sich an dem Vorgang, wie wenig die Beh&ouml;rde kooperiert.<br>\nDer Bundesverfassungsschutz f&uuml;hrt das Parlament vor &ndash; k&ouml;nnte man sagen. Allerdings kommt das in einer Weise ans Tageslicht, wie es den Verantwortlichen nicht Recht sein kann. Neben BfV-Chef Maa&szlig;en r&uuml;ckt Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re ins Zentrum der Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48765\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Geheim, weil peinlich?<\/strong><br>\nDie Bundesdatenschutzbeauftragte hat eine sehr klare Meinung zu den Spionagepraktiken des BND. Hei&szlig;t es zumindest. Denn niemand darf sie lesen, sie ist geheim. War es illegal, was der Bundesnachrichtendienst in Bad Aibling ausspionierte? Verstie&szlig;en beispielsweise die NSA-Suchworte, die er benutzte, gegen deutsche Gesetze? Es gibt eine unabh&auml;ngige Kontrollbeh&ouml;rde hierzulande, die dazu eine fundierte und klare Meinung hat. Leider darf die &Ouml;ffentlichkeit diese Meinung nicht erfahren. [&hellip;]<br>\nIm M&auml;rz 2016 schrieb die in der Zwischenzeit zur Bundesdatenschutzbeauftragten ernannte Andrea Vo&szlig;hoff eine rechtliche Bewertung zu dem Sachstand auf. Auf 60 Seiten gibt sie &ndash; so h&ouml;rt man zumindest &ndash; sehr klare Urteile ab &uuml;ber das, was ihre Mitarbeiter in Bad Aibling sahen. Sie fanden es nicht gut, ja teilweise illegal, murmeln Menschen, die den Bericht gelesen haben. In mehr als einem Dutzend Punkten werde heftige Kritik an den Spionagepraktiken des BND ge&auml;u&szlig;ert. Sicher sagen l&auml;sst sich das nat&uuml;rlich nicht, denn auch diese rechtliche Bewertung darf die &Ouml;ffentlichkeit nicht sehen. Sie tr&auml;gt immerhin noch den Stempel &ldquo;geheim&rdquo;.<br>\nDie Abgeordneten im NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages sind deswegen sauer. Die Abgeordneten d&uuml;rfen den Bericht selbstverst&auml;ndlich lesen. Abgeordnete sind &ldquo;geborene Geheimnistr&auml;ger&rdquo;, sie d&uuml;rfen jedes Staatsgeheimnis kennen. Aber sie d&uuml;rfen nicht dar&uuml;ber reden. Auch nicht in Andeutungen. Sie d&uuml;rfen es nicht f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Befragungen in ihren Ausschusssitzungen nutzen. Und auch nicht, um gegen die Gesetze zu protestieren, die derzeit beschlossen werden, um die M&ouml;glichkeiten der Geheimdienste auszubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-07\/nsa-bnd-spionage-gutachten-datenschutz\">Kai Biermann auf Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Reform: BND darf k&uuml;nftig manchmal immer fast alles vielleicht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will ihre BND-Reform m&ouml;glichst rasch durchs Parlament bringen. Dabei gibt es erhebliche Zweifel, ob das Gesetz verfassungsgem&auml;&szlig; ist. [&hellip;]<br>\nMit der Reform sollen die Befugnisse und die Kontrolle des BND neu geregelt werden. Kernpunkt des Gesetzes ist eine neue externe Kontrollinstanz. Kritiker werten den vorgelegten Entwurf jedoch &uuml;berwiegend als eine Legalisierung der bisherigen BND-Praxis. Auch die Opposition &uuml;bt scharfe Kritik. &ldquo;W&auml;hrend die Bundesregierung die Kompetenzen des BND einmal mehr ausweitet und somit grundlegende B&uuml;rgerrechte weiter unterminiert, wird die Kontrolle der Geheimdienste ausgebremst und verkompliziert&rdquo;, sagte Martina Renner, die Obfrau der Linken im NSA-Untersuchungsausschuss, dem SPIEGEL. Der Vertreter der Gr&uuml;nen in diesem Gremium, Konstantin von Notz, vermisst wiederum eine ernsthafte Debatte &ldquo;&uuml;ber den Schutz der Grundrechte im digitalen Zeitalter&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bnd-reform-des-deutschen-geheimdienstes-im-eiltempo-a-1101891.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Partizipation und\/oder Mitbestimmung?<\/strong><br>\nUnter Bedingungen der indirekten Steuerung nimmt die Bedeutung der gewerkschaftlichen Organisation und Mitbestimmung zu<br>\nIn den Unternehmen entwickeln sich seit geraumer Zeit &bdquo;Partizipationsformen&ldquo;, die eine unmittelbare Mitwirkung der Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen versprechen. Mitunter wird nahegelegt, man k&ouml;nne Umwege &uuml;ber Betriebsr&auml;te und Gewerkschaften umgehen. Unternehmerische &bdquo;Partizipation&ldquo; &ndash; nicht zu verwechseln mit Partizipation am Gewinn &ndash; ist zu begr&uuml;&szlig;en, ersetzt aber nicht die Mitbestimmung von Betriebs- und Personalr&auml;ten und die gewerkschaftliche Aktivit&auml;t. Bei diesen Formen der &bdquo;Partizipation&ldquo; handelt es sich um ein Moment der indirekten Steuerung der Arbeitsprozesse (vgl. Artikel &bdquo;Indirekte Steuerung von Gruppen&ldquo;). Bis in die 80er Jahre wurde den Besch&auml;ftigten direkt gesagt, was sie tun sollen. Heute werden viele Aufgaben in Teams selbst organisiert und erarbeitet, also indirekt gesteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/36-2016\/++co++d71d1b10-4445-11e6-99f2-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<p><strong>Dazu: Familienunternehmen: Nur die H&auml;lfte im Aufsichtsrat mitbestimmt<\/strong><br>\nBei rund der H&auml;lfte der 50 gr&ouml;&szlig;ten deutschen Familienunternehmen haben die Besch&auml;ftigten nicht die Mitbestimmungsm&ouml;glichkeiten, die f&uuml;r Unternehmen dieser Gr&ouml;&szlig;e eigentlich vorgesehen sind. Insbesondere mittelgro&szlig;e familiengef&uuml;hrte Firmen sowie Handelskonzerne nutzen L&uuml;cken in den Mitbestimmungsgesetzen aus, um die Mitbestimmung im Aufsichtsrat zu vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Auswertung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Wie die Familienstreitigkeiten bei Aldi Nord exemplarisch zeigen, gehen mitbestimmungsvermeidende Familienunternehmen erhebliche Risiken f&uuml;r ihre Stabilit&auml;t ein, warnen die Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_66311.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rechtsvereinfachung bei Hartz IV: Verschlechterungen f&uuml;r Betroffene, ungel&ouml;ste Probleme und mehr B&uuml;rokratie<\/strong><br>\nWir haben im Bundestag dagegen gestimmt, weil das Gesetz zahlreiche Verschlechterungen f&uuml;r die Betroffenen zu Folge hat. So werden zum Beispiel die K&uuml;rzungsm&ouml;glichkeiten von Leistungen bei sogenanntem sozialwidrigem Verhalten ausgeweitet, ebenso die Leistungsentzugs- bzw. Leistungsversagungsm&ouml;glichkeiten. Grundlegende Probleme wie die grundrechtswidrigen Sanktionen oder der Mehrbedarf f&uuml;r Kinder, die sich bei getrennten Eltern aufhalten, werden nicht gel&ouml;st.<br>\nDie Besch&auml;ftigten in den Jobcentern werden mit zus&auml;tzlichen b&uuml;rokratischen Arbeiten belastet. Nachdem das Gesetz im Bundestag leider mit den Stimmen der CDU\/CSU und SPD beschlossen worden ist, stehen die Bundesl&auml;nder in der Verantwortung, das Gesetz im Bundesrat durch mehrheitliche Ablehnung oder Enthaltung zu stoppen.<br>\n&ldquo;Die Reform f&auml;llt aus&rdquo;, kommentiert Th&uuml;ringens Sozialministerin Heike Werner, weder f&uuml;hre die Gesetzes&auml;nderung zu substanziellen Verbesserungen f&uuml;r die betroffenen Menschen, noch werde die Verwaltung vereinfacht. &ldquo;Das SGB II hat seit Anbeginn eine Schwachstelle bei der Arbeitsf&ouml;rderung. Statt diese zu beheben, zielt das &Auml;nderungsgesetz auf sch&auml;rfere Sanktionen. Das ist der falsche Weg&rdquo;, so Werner.<br>\nNach langem Vorlauf bringe das Gesetz nach Auffassung von Werner nur wenige bescheidene Verbesserungen, etwa die Verl&auml;ngerung des Bewilligungszeitraums auf 12 Monate und die Einf&uuml;hrung einer Gesamtangemessenheitsgrenze bei Miet- und Heizkosten.<br>\nBei der Ausgestaltung der Besch&auml;ftigungsf&ouml;rderung bleibe das Gesetz deutlich hinter dem Notwendigen zur&uuml;ck. Statt lediglich Arbeitsgelegenheiten l&auml;nger zu f&ouml;rdern, w&auml;re eine Umstellung von Hartz IV auf aktive Arbeitsf&ouml;rderung angezeigt. &ldquo;Der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit kommen wir nur bei, wenn wir endlich die passiven Mittel f&uuml;r Hartz IV in aktive Mittel f&uuml;r sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung umwandeln&rdquo;, so Werner weiter.<br>\nWerner zeigte sich dar&uuml;ber hinaus entt&auml;uscht davon, dass die Bundesregierung an den verfassungswidrigen Sanktionen festhalte. &ldquo;Bereits 2010 hat das Bundesverfassungsgericht deutlich gemacht, dass die Gew&auml;hrung eines menschenw&uuml;rdigen Existenzminimums ein Grundrecht ist, das zwingend eingel&ouml;st werden muss. Die Leistungen im Rahmen von Hartz IV dienen der Existenzsicherung. Mit Leistungsabstrichen verbundene Sanktionen laufen dem Gebot des Verfassungsgerichts zuwider. Ihre Abschaffung ist daher &uuml;berf&auml;llig&rdquo;, schlie&szlig;t Werner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/aktuell\/artikel\/rechtsvereinfachung-bei-hartz-iv-verschlechterungen-fuer-betroffene-ungeloeste-probleme-und-mehr-buerokratie\/\">Die Linke.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gender Pay Gap: Statistische &bdquo;Bereinigung&ldquo; kann in die Irre f&uuml;hren &ndash; Einzelfallpr&uuml;fung im Betrieb unerl&auml;sslich<\/strong><br>\nBei der Entgeltgleichheit geh&ouml;rt Deutschland zu den Schlusslichtern in der EU: Der Gender Pay Gap &ndash; also der Unterschied zwischen den durchschnittlichen Bruttostundenl&ouml;hnen von M&auml;nnern und Frauen &ndash; betr&auml;gt hierzulande rund 21 Prozent. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht dennoch keinen Handlungsbedarf: Schlie&szlig;lich sei die auf Basis von statistischen Analysen &bdquo;bereinigte&ldquo; Lohnl&uuml;cke erheblich kleiner. F&uuml;r Dr. Christina Klenner ist diese Argumentation irref&uuml;hrend. Denn auch hinter dem &bdquo;erkl&auml;rten&ldquo; Teil des Gender Pay Gap verbirgt sich zum Teil Diskriminierung, analysiert die Genderforscherin am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_66317.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ganze Fuhrparks &ldquo;umgeflaggt&rdquo;: Sozialdumping im G&uuml;terverkehr<\/strong><br>\nNicht nur Schiffe k&ouml;nnen unter Billigflagge fahren &ndash; auch im Lkw-Verkehr gibt es inzwischen &auml;hnliche Ph&auml;nomene. Transport- und Logistik-Experte Professor Karlheinz Schmidt beklagt zunehmendes &ldquo;social dumping&rdquo; im europ&auml;ischen G&uuml;terverkehr. Er fordert, nationale Mindestlohnvorschriften &ldquo;ohne Wenn und Aber&rdquo; anzuwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++feea071c-42b9-11e6-831b-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erbschaftsteuerreform vorerst gestoppt<\/strong><br>\nMonatelang hat die Regierung um die Reform der Erbschaftsteuer gerungen. Jetzt wollen SPD, Gr&uuml;ne und Linke im Vermittlungsausschuss noch einmal nachverhandeln. Gelingt kein neuer Kompromiss, k&ouml;nnten Unternehmenserben ihre Privilegien verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/bundesrat-erbschaftsteuerreform-vorerst-gestoppt-14330598.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Immerhin nennt die FAZ die unglaubliche Bevorzugung von Firmenerben korrekt &ldquo;Privilegien&rdquo;. Eigentlich w&auml;re das eine gro&szlig;artige Gelegenheit f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne, wenigstens f&uuml;r ein bi&szlig;chen mehr Gerechtigkeit und ein bi&szlig;chen h&ouml;here Steuereinnahmen zu sorgen &ndash; aber in Wahrheit wollen SPD und Gr&uuml;ne die Privilegierung mit ein wenig sozialem Lack einfach fortsetzen, und Gabriel wird gen&uuml;gend Druck auf die L&auml;nder machen. Kretschmann und sein alter Kompagnon Nils Schmid in Baden-W&uuml;rttemberg wollten die Unternehmenserben sogar noch st&auml;rker bevorzugen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brexit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>7 Gr&uuml;nde, warum der BREXIT die EU retten wird<\/strong><br>\nDie Briten sind raus. Nichts h&auml;tte der EU besser helfen k&ouml;nnen, ihre St&auml;rken zu pr&auml;sentieren. Endlich gibt es einen Pr&auml;zedenzfall, der einen Vergleich &uuml;berhaupt erst erm&ouml;glicht. Ein Szenario.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/katapult-magazin.de\/de\/artikel\/artikel\/fulltext\/7-gruende-warum-der-brexit-die-eu-retten-wird\/\">katapult-magazin<\/a>\n<p><strong>Dazu: Brexit l&auml;sst die meisten M&auml;rkte kalt<\/strong><br>\nVon Panik keine Spur! Was die Realwirtschaft Gro&szlig;britanniens, Eurolands und der OECD insgesamt angeht, sind alle Prognosen, die ich in den vergangenen Tagen gesehen habe, stark nach unten revidiert worden, aber zumindest an den Aktienm&auml;rkten hat sich davon bisher niemand beeindrucken lassen. Ein Einbruch der Gewinne wird nicht erwartet. Das Pfund ist stark unter Druck, der Goldpreis klettert Tag f&uuml;r Tag und sowohl die kurzen als auch die langen Zinsen sind im Sinkflug, aber so etwas wie einen Lehman-Effekt, der im Herbst 2008 die hei&szlig;e Phase der globalen Finanzkrise einl&auml;utete, hat es nicht gegeben. Bisher ist ja nichts Entscheidendes geschehen, und es k&ouml;nnte sein, dass auch nichts geschehen wird. Die Briten lassen sich jedenfalls mit ihrem Austrittsantrag viel Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2016\/07\/06\/brexit-laesst-die-meisten-maerkte-kalt_9702\">Zeit Herdentrieb<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Brexit &amp; Folgen<\/strong><br>\nDie Argumente, mit denen hierzulande der Brexit kommentiert wird, lauten im Wesentlichen: Das war erstens eine Abstimmung, bei der die Alten die Jungen &uuml;berstimmten. Zweitens eine der Provinz gegen die St&auml;dte. Drittens  setzte sich hier England gegen Schottland und Nordirland durch. Und viertens und vor allem handelte es sich um ein rechtes Votum, das EU-weit die Rechte st&auml;rkt. Was man daran ablesen k&ouml;nne, dass das Thema der Fremdenfeindlichkeit &ndash; die Kritik am &bdquo;ungebremsten&ldquo; Zuzug von EU-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern &ndash; dominiert habe. Diese Argumente seien bedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lunapark21.net\/brexit-folgen\/\">Winfried Wolf, Lunapark21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Text von Winfried Wolf ist eine Replik auf den Beitrag &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34115\">Europas Linke und der Brexit<\/a>&ldquo; von Mohssen Massarrat, der am 7. Juli auf den NachDenkSeiten erschienen ist. In einem <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160708-winfried-wolf.pdf\">Leserbrief<\/a> an die Redaktion legt Winfried Wolf die Gr&uuml;nde f&uuml;r seine Sichtweise dar.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Im freien Fall<\/strong><br>\nDie politische Landschaft Gro&szlig;britanniens ist selten so ersch&uuml;ttert worden wie in diesen Tagen. David Cameron ist ein Premierminister auf Abruf, die beiden Wortf&uuml;hrer der Brexit-Kampagne, Boris Johnson und Nigel Farage, haben sich zur&uuml;ckgezogen, und in der Labour Party tobt ein beinharter Machtkampf um Parteichef Jeremy Corbyn. Das politische Establishment in Gro&szlig;britannien scheint in Aufl&ouml;sung begriffen, die Glaubw&uuml;rdigkeit der Politiker wird t&auml;glich aufs Neue besch&auml;digt. David Cameron wurde f&uuml;r das Versprechen gew&auml;hlt, bis 2020 einen Haushalts&uuml;berschuss zu erwirtschaften, nachdem er seit 2008 unentwegt &uuml;ber die angeblich desastr&ouml;se Finanzlage des Landes lamentiert hatte. Zwar war sein Gerede vom &Uuml;berschuss von Anfang an scheinheilig und diente nur dazu, den fundamentalen Abbau der Sozialleistungen zu bem&auml;nteln. Aber es war das, wof&uuml;r die W&auml;hler stimmten, und nun wischt Schatzkanzler George Osborne es mit einem beil&auml;ufigen &bdquo;Na ja, wir m&uuml;ssen realistisch sein&ldquo; vom Tisch. [&hellip;]<br>\nNiemand aus der Tory-F&uuml;hrungsriege t&auml;uscht auch nur vor, zu seinen Zusagen zu stehen. Sprich, es soll die n&auml;chsten vier Jahre mit einer nicht gew&auml;hlten Premierministerin weitergehen, mit einem von den Ereignissen &uuml;ber den Haufen geworfenen Programm, einer von der Regierung selbst ausgel&ouml;sten Rezession und einer Agenda, &uuml;ber die keiner etwas sagen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/im-freien-fall\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kommission entlarvt Blairs L&uuml;gen: Kriegsverbrecher vors Gericht<\/strong><br>\nAm gestrigen Nachmittag wurde in Gro&szlig;britannien von John Chilcot ein Bericht vorgestellt, der die Ursachen f&uuml;r die Beteiligung am Irakkrieg untersucht. Das Ergebnis Tony Blair hat trotz des Wissens, dass der Irak weder &uuml;ber Massenvernichtungswaffen verf&uuml;gt, noch welche plant, die Beteiligung Gro&szlig;britanniens am Krieg, der hundertausende Leben kostete, vorangetrieben. Damit ist nun nachgewiesen dass Blair ein Kriegsverbrecher ist, der vor ein Gericht gestellt werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/kommission-entlarvt-blairs-luegen-kriegsverbrecher-vors-gericht\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<p><strong>Dazu: Blairs Desaster<\/strong><br>\nTony Blair, zehn Jahre lang Premierminister Gro&szlig;britanniens, steht vor einem Scherbenhaufen. Seine Politik, Gro&szlig;britannien an der Seite der USA in den Irakkrieg zu f&uuml;hren, war gepr&auml;gt von Fehleinsch&auml;tzungen und Irrt&uuml;mern. Der am Mittwoch vorgestellte Bericht einer Untersuchungskommission stellt dem ehemaligen Premier ein vernichtendes Zeugnis aus. Der nach dem Vorsitzenden der Kommission John Chilcot benannte Bericht ist h&auml;rter und sch&auml;rfer ausgefallen, als es erwartet worden war (1).<br>\n&Uuml;ber sieben Jahre hat der ehemalige Spitzenbeamte Material gesammelt und Zeugen befragt dazu, wie es zu der Entscheidung Blairs f&uuml;r die britische Beteiligung am Angriff auf den Irak am 20. M&auml;rz 2003 gekommen ist. Der Bericht wurde nun ver&ouml;ffentlicht und umfasst immerhin 12 B&auml;nde oder 2,6 Millionen W&ouml;rter. Selten ist eine Entscheidung eines Politikers noch zu seinen Lebzeiten so gr&uuml;ndlich untersucht worden. Blair h&auml;lt bis heute daran fest, dass die Entscheidung richtig gewesen sei, denn: &bdquo;Die Welt war und ist ein besserer Ort ohne Saddam Hussein&rdquo;, wie er, von der Kritik sichtlich betroffen, am Mittwoch in London nach der Ver&ouml;ffentlichung des Berichts erkl&auml;rte.<br>\nDer Bericht f&auml;llt insgesamt ein vernichtendes Urteil. &bdquo;Gro&szlig;britannien entschied sich, der Invasion des Irak teilzunehmen, bevor die friedlichen Optionen f&uuml;r eine Entwaffnung ausgesch&ouml;pft worden waren. Milit&auml;risches Handeln war zu diesem Zeitpunkt nicht die letzte Wahl.&ldquo;<br>\nDie Invasion und darauf folgende Besetzung Iraks im Fr&uuml;hjahr 2003 war eine Entscheidung von &bdquo;&auml;u&szlig;erster Tragweite&ldquo;, so Chilcot. Es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass sich das K&ouml;nigreich an Angriff und Besetzung eines souver&auml;nen Staates beteiligte.<br>\nDie entscheidende Rechtfertigung f&uuml;r den Krieg zu damaliger Zeit war, dass der irakische Pr&auml;sident Saddam Hussein an Programmen zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen arbeitete. Das hat sich schon sehr schnell als falsch herausgestellt. Es wurden nie irgendwelche Anzeichen daf&uuml;r im Irak gefunden. Trotzdem wurde es vor dem Krieg immer wieder behauptet. Der Chilcot-Bericht kritisiert Blair nun daf&uuml;r, dieses mit einer Bestimmtheit behauptet zu haben, die die entsprechenden Berichte der Geheimdienste nicht hergaben. Er fordert daher ein grundlegendes Nachdenken dar&uuml;ber, wie Geheidienstberichte in Zukunft f&uuml;r politische Entscheidungen genutzt werden sollten.<br>\nAnders als damals von der US-Regierung und Tony Blair behauptet, sei von Saddam Hussein damals keine unmittelbare Gefahr f&uuml;r die Welt ausgegangen. Die Strategie der Eind&auml;mmung mit nicht-milit&auml;rischen Mitteln w&auml;re eine Alternative gewesen, die nicht ausreichend verfolgt worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201607074040\/politik\/politik-eu\/blairs-desaster.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland macht sich besonders daf&uuml;r stark, erstmals Sanktionen gegen Defizits&uuml;nder zu verh&auml;ngen<\/strong><br>\nGestern hat die EU-Kommission in Stra&szlig;burg dar&uuml;ber beraten, ob Sanktionen gegen Spanien und Portugal verh&auml;ngt werden, weil sie 2015 die Ziele f&uuml;r das Haushaltsdefizit verpasst haben. Vor der Sitzung machte sich dann auch G&uuml;nther Oettinger erneut daf&uuml;r stark, erstmals Sanktionen gegen Defizits&uuml;nder zu verh&auml;ngen. Der EU-Kommissar stie&szlig; &uuml;ber die &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung am Montag kr&auml;ftig ins Horn, dass man nun &ldquo;Sanktionen gegen Spanien und Portugal beschlie&szlig;en&rdquo; m&uuml;sse. Der Christdemokrat f&uuml;gte an: &ldquo;Alles andere kann man den Menschen nicht erkl&auml;ren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Defizitstrafen-fuer-Spanien-und-Portugal-3256328.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nur einer will die griechische Bahn<\/strong><br>\nSie z&auml;hlte eigentlich zum Tafelsilber, doch nun ist sie ein Ladenh&uuml;ter: Mit Gewinn wollte Griechenland seine Staatsbahn verkaufen, doch nun ist die Frist verstrichen &ndash; und es gibt nur einen Bieter: Die italienische Bahn. &Ouml;sterreich hatte zuvor schon recht unfreundlich abgesagt. [&hellip;]<br>\nDie Rede war von etwa 50 Millionen Euro. Ob das f&uuml;r das marode Unternehmen wirklich zu erl&ouml;sen ist, ist fraglich: Der damalige Chef der &Ouml;sterreichischen Bahn und heutige Bundeskanzler Christian Kern machte bereits 2015 wenig Hoffnung f&uuml;r einen erfolgreichen Verkauf &ndash; geschenkt w&uuml;rde man sie nehmen, sagte er: &ldquo;Sollten wir uns die griechische Bahn ernsthaft ansehen, w&uuml;rde ich v&ouml;llig ausschlie&szlig;en, einen positiven Kaufpreis zu bezahlen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/bahn-griechenland-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gro&szlig;e Pl&auml;ne f&uuml;r den alten Athener Flughafen<\/strong><br>\nEigentlich wollte die griechische Regierung unter Premierminister Alexis Tsipras die Privatisierung staatlichen Eigentums stoppen. Doch stattdessen schreitet sie voran. Der stillgelegte Athener Flughafen Elliniko wurde inzwischen verkauft &ndash; dort soll Europas gr&ouml;&szlig;tes Immobilienprojekt entstehen. Viele Anwohner w&uuml;nschen sich eine andere L&ouml;sung f&uuml;r das Gel&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/privatisierungswelle-in-griechenland-grosse-plaene-fuer-den.795.de.html?dram:article_id=359532\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wunderglaube statt Politik<\/strong><br>\nDie chinesischen Investoren f&uuml;r den Flughafen Hahn erweisen sich als Hochstapler. Die Landesregierung in Mainz blamiert sich bis auf die Knochen. Die Geschichte klingt wie aus einer Operette: Zwei M&auml;nner geben sich als Kaufinteressenten f&uuml;r den hochverschuldeten Flughafens Hahn aus, stellen viel Geld f&uuml;r Investitionen und neue Arbeitspl&auml;tze in Aussicht. Die rheinland-pf&auml;lzische Landesregierung hofiert sie, auch wenn das Gesch&auml;ftsmodell der Abgesandten einer gro&szlig;en chinesischen Firma diffus ist. Erst als das versprochene Geld ausbleibt, schickt sie einen Staatssekret&auml;r nach China, und siehe da: Die vermeintlichen Gesch&auml;ftspartner erweisen sich als Hochstapler. Das ist h&ouml;chst blamabel f&uuml;r die gerade erst gew&auml;hlte rot-gelb-gr&uuml;ne Regierung in Rheinland-Pfalz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Flughafen-Hahn\/!5317002\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schluss mit dem Gewurschtel<\/strong><br>\nWer einmal l&uuml;gt, dem glaubt man nicht. Doch auch ohne direkte L&uuml;gen kann man seine Glaubw&uuml;rdigkeit verlieren. Man kann der Bahn nicht vorwerfen, dass sie gelogen hat, aber die Treffsicherheit bei den Kostenangaben f&uuml;r Stuttgart 21 ist in etwa so hoch wie die P&uuml;nktlichkeit ihrer Z&uuml;ge. Die Bahn hat ihre Glaubw&uuml;rdigkeit, was das Projekt Stuttgart 21 betrifft, verspielt. Noch letzte Woche hat Bahnvorstand Volker Kefer der Landesregierung und der Stadt Stuttgart versichert, Stuttgart 21 werde nicht teurer als 6,5 Milliarden Euro. Inzwischen scheint sich aber die Rechnung zu best&auml;tigen, die die Projekt-Gegner schon vor einem halben Jahr aufgemacht haben: Sie prophezeiten ebenfalls rund 10 Milliarden Euro. Die Reaktion der Bahn war damals reflexhaft: Die Zahlen seien falsch. Schon in den vergangenen Jahren haben die Gegner zutreffende Kostensch&auml;tzungen vorgelegt und auch damals hie&szlig; es stets, dass die Zahlen falsch seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/kommentar-zu-kosten-bei-stuttgart-21-schluss-mit-dem-gewurschtel\/-\/id=1622\/did=17738704\/nid=1622\/nde477\/\">SWR<\/a>\n<p><strong>Dazu: Bahnhof k&ouml;nnte 3,5 Milliarden Euro mehr kosten<\/strong><br>\nDie Kosten f&uuml;r das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 k&ouml;nnten mit bis zu 10 Milliarden Euro wesentlich teurer werden als geplant. Ein Aktionsb&uuml;ndnis fordert den sofortigen Baustopp des Tiefbahnhofs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/der-bahnhof-stuttgart-21-koennte-3-5-milliarden-euro-teurer-werden-14326194.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Monsanto und Lidl verdr&auml;ngen Wochenmarkt<\/strong><br>\nGoldene Zeiten f&uuml;r Investoren: G&uuml;nstige Arbeitskr&auml;fte, Kredite und EU-Subventionen versprechen in Rum&auml;nien reichlich Profit. Die Leidtragenden sind die rum&auml;nischen Kleinbauern. Sie bleiben auf der Strecke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/rumaenien-monsanto-und-lidl-verdraengen-wochenmarkt.979.de.html?dram:article_id=359210\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wortreich in die Irre gef&uuml;hrt<\/strong><br>\nDeutschland muss &ldquo;fit f&uuml;r die Zukunft&rdquo; gemacht werden, wir brauchen &ldquo;Reformen&rdquo;, das ist &ldquo;alternativlos&rdquo;! Solche Floskeln h&ouml;ren und lesen wir Tag f&uuml;r Tag. Doch was ist dran an diesen vermeintlichen Gewissheiten? In ihrem Buch Gute-Macht-Geschichten analysieren Daniel Baumann und Stefan Hebel die Sprache des Neoliberalismus. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber politische Propaganda und wie wir sie durchschauen k&ouml;nnen<br>\nver.di publik &ndash; Sie haben eine Art W&ouml;rterbuch der Irref&uuml;hrung geschrieben und &uuml;bersetzen h&auml;ufig auftauchende politische Phrasen in leicht verst&auml;ndlichen Klartext. Um welche Begriffe geht es? Stefan Hebel &ndash; Zum Beispiel um die &ldquo;Eigeninitiative&rdquo;, die hervorgeholt wird, wenn es um den Abbau von Sozialleistungen geht. Oder um einen Begriff wie &ldquo;sozial Schwache&rdquo;, der Armut indirekt zur pers&ouml;nlichen Schw&auml;che der Armen erkl&auml;rt. Wir dachten: Wenn &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; nichts anderes hei&szlig;t als Kostensenkung und mit &ldquo;B&uuml;rokratieabbau&rdquo; fast immer der Abbau von Schutzrechten gemeint ist, dann kann das nicht einfach so stehenbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2016\/ausgabe-04\/gesellschaft\/leben\/seite-16\/A0\">ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>AfD-Fraktion rechnet per Mail mit Meuthen ab<\/strong><br>\nAm Machtkampf zwischen der Parteisprechern Frauke Petry und J&ouml;rg Meuthen ist die AfD-Fraktion Baden-W&uuml;rttemberg zerbrochen &ndash; Fraktionschef Meuthen verlie&szlig; mit einigen Abgeordneten die Fraktion. J&ouml;rg Meuthen nennt seine Abspaltung nun provokativ &bdquo;Alternative f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg&ldquo;. Hinter den Kulissen spitzt sich der Machtkampf weiter zu. Die AfD-Fraktion hat nun eine Art &bdquo;Abrechnung&ldquo; an einen gro&szlig;en Mailverteiler verschickt, in der sie ordentlich gegen Meuthen austeilt. [&hellip;]<br>\nDer Fall des baden-w&uuml;rttembergischen AfD-Abgeordneten Gedeon, der mit antisemitischen Aussagen Schlagzeilen machte, ist nur ein Vorwand f&uuml;r die Abspaltung Meuthens. Im Kern geht es um einen Machtkampf auf h&ouml;chster Ebene. Warum? W&auml;re die AfD wirklich daran interessiert, sich von Rechtsauslegern zu verabschieden, m&uuml;sste sie sich zuallererst mit dem Verbleib von Bj&ouml;rn H&ouml;cke in der AfD trotz rassistischer Aussagen zum &bdquo;afrikanischen Ausbreitungstyp&ldquo; befassen. Daf&uuml;r gibt es jedoch keine Mehrheit. Der Mitgliederzuwachs der AfD in Zeiten von medialen Ausf&auml;llen gegen Boateng und f&uuml;r den &bdquo;Schie&szlig;befehl&ldquo; f&uuml;hrt zu einem erneuten Rechtsruck der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kattascha.de\/?p=2644\">Kattascha<\/a>\n<p><strong>Dazu: Zerfall der AfD?<\/strong><br>\nDie AfD in Baden-W&uuml;rttemberg, nach einem &uuml;berraschenden Wahlerfolg mit 15% der Stimmen in den Landtag mit 25 Abgeordneten eingezogen, hat sich gespalten. Es existieren nunmehr zwei Fraktionen im baden-w&uuml;rttembergischen Landesparlament. Die beiden AfD-Gruppierungen werden vom F&uuml;hrungspersonal der Partei auf Bundessebene unterschiedlich unterst&uuml;tzt und gef&ouml;rdert, insofern hat sich der Konflikt in der Landtagsfraktion zum Richtungs- und Personalstreit in der Gesamtpartei ausgeweitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/zerfall-der-afd\/\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Kommt Hillary Clinton damit durch?<\/strong><br>\nAuf dem Parteitag der Demokraten Ende Juli will sich Hillary Clinton als Pr&auml;sidentschafts-Kandidatin aufstellen lassen. Das d&uuml;rfte aber nur gelingen, wenn sie eine Anklage wegen Geheimnisverrat und Korruption vermeiden kann. Tats&auml;chlich hat das FBI jetzt von einer Anklage abgeraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/wird-hillary-clinton-angeklagt\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Armes Deutschland<\/strong><br>\nLohnt sich Arbeit in Deutschland? Auf der Suche nach Antworten begleitet die RTL II-Dokumentation &bdquo;Armes Deutschland&ldquo; Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen &ndash; mit einer gewichtigen Gemeinsamkeit: Sie sind von Sozialleistungen abh&auml;ngig oder stehen kurz davor.<br>\nMehr als zw&ouml;lf Millionen Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht, mehr als vier Millionen leben von Hartz IV. Viele arbeiten hart und m&uuml;ssen dennoch jeden Cent zweimal umdrehen. Andere drehen sich morgens lieber selbst nochmal um, statt zur Arbeit zu gehen. In zwei Folgen begleitet die Dokumentation &bdquo;Armes Deutschland&ldquo; Familien und Alleinstehende, die am Rande der Armutsgrenze leben &ndash; und zeigt ihren grundlegend unterschiedlichen Umgang mit ihrer Situation. Stempeln oder abrackern &ndash; lohnt sich Arbeit in Deutschland?<br>\nF&uuml;r Dennis (33) und seine Frau Isabella (26) hat sich diese Frage noch nie gestellt. Das Ehepaar lebt in K&ouml;ln von 720 Euro Hartz IV im Monat. Isabella hat in ihrem Leben noch nie gearbeitet, Dennis schl&auml;gt Jobangebote vehement aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rtl2.de\/sendung\/armes-deutschland\/inhalt\">RTL II<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Armuts-Porno auf RTL II. Neoliberale Propaganda auf untersten Niveau. Dazu sollte man nicht vergessen, dass RTL mehrheitlich dem Bertelsmann Konzern geh&ouml;rt. Liz Mohn die Witwe des Konzernchefs Reinhard Mohn ist mit Merkel befreundet. Nicht zu vergessen die Bertelsmann Stiftung als m&auml;chtigsten und einflussreichsten neoliberalen Think Tank in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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