{"id":34180,"date":"2016-07-13T08:41:59","date_gmt":"2016-07-13T06:41:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180"},"modified":"2016-07-13T08:42:57","modified_gmt":"2016-07-13T06:42:57","slug":"hinweise-des-tages-2665","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h01\">Eurogruppe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h02\">Faule Kredite in Milliardenh&ouml;he: Italien f&uuml;rchtet Bankenkollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h03\">Konjunktur in Deutschland: Arbeitnehmer leisten 1,8 Milliarden &Uuml;berstunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h04\">Ministererlaubnis f&uuml;r Kaiser&rsquo;s Tengelmann: Gabriel wehrt sich gegen Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h05\">Deutschlands Br&uuml;cken: Wettlauf gegen den Verfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h06\">Die Abstiegsgesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h07\">Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h08\">Profitabler Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h09\">Syrien: Kein Frieden f&uuml;r Aleppo <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h10\">Kriegs&uuml;bungen im Pazifik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h11\">Wir waren die Zukunft der T&uuml;rkei <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h12\">Lateinamerikas Dritter Weg: Die Linken des Kontinents sollten nicht nach Europa, sondern nach Uruguay blicken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h13\">Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h14\">Wer z&uuml;ndet Fl&uuml;chtlingsheime an?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h15\">Verr&auml;ter? Nein. Helden! &ndash; Statt Whistleblower zu bestrafen, sollten sie ausgezeichnet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h16\">Parteienstudie: Vor allem die SPD verliert Mitglieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h17\">Die Story im Ersten: Vertrauen verspielt? Wie Medien um Glaubw&uuml;rdigkeit k&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h18\">Mitgestalter statt Beobachter: Giovanni di Lorenzo kritisiert Medien in der Fl&uuml;chtlingskrise<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurogruppe<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Finanzminister beraten &uuml;ber Verfahren gegen Portugal und Spanien<\/strong><br>\nPortugal und Spanien m&uuml;ssen sich auf Sanktionen durch die EU einstellen. Beide L&auml;nder haben ihre Haushaltsziele verfehlt und keine ausreichenden Gegenma&szlig;nahmen eingeleitet. Drohen Strafzahlungen oder bleibt es bei einem symbolischen Akt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/euro-zone-finanzminister-beraten-ueber-verfahren-gegen.1773.de.html?dram:article_id=359830\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ein Fehler im System<\/strong><br>\nWolfgang Sch&auml;uble kann sich auf die Schulter klopfen, Spanien und Portugal werden abgestraft. Europas Probleme l&ouml;st das aber nicht. Historisch soll sie sein &ndash; und wegweisend noch dazu. Das sagte Wolfgang Sch&auml;uble nach der Entscheidung der EU-Finanzminister, erstmals Strafen gegen zwei Eurol&auml;nder zu verh&auml;ngen, weil sie vom vorgeschriebenen Sparkurs abweichen. Portugal und Spanien werden nun abgestraft, als n&auml;chstes soll Frankreich folgen. Ihnen wird vorgeworfen, ein &bdquo;exzessives Defizit&ldquo; im Staatshaushalt auszuweisen. Deshalb sollen sie nun Strafen zahlen und weniger EU-Hilfen bekommen. Allein das ist schon ein Widerspruch in sich. Wie soll ein Haushalts-Defizit abgebaut werden, wenn man dem &bdquo;Defizits&uuml;nder&ldquo; Milliarden wegnimmt? Offenbar ist da ein Fehler im System.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Defizitstrafen-der-EU\/!5322601\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Das muss man sich mal vorstellen. Nach Brexit, der die Anti-EU-Stimmung europaweit anheizt, Verheerungen durch das Br&uuml;sseler (bzw. Berliner) Austerit&auml;tsdiktat schaffen beide L&auml;nder dennoch ein Plus im Wirtschaftswachstum, ein Abbau des Defizites und dennoch ist die Rede von Sanktionen! Wie dumm und ignorant ist diese EU unter deutscher Dominanz geworden??? Wenn die EU wirklich gegen Defizits&uuml;nder vorgehen will, dann w&auml;ren wir mit einem dauerhaften und f&uuml;r die restlichen EU-L&auml;nder sch&auml;dlichen Au&szlig;enhandelsbilanz&uuml;berschuss auch zur Rechenschaft zu ziehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> &ldquo;Wie soll ein Haushalts-Defizit abgebaut werden, wenn man dem &bdquo;Defizits&uuml;nder&ldquo; Milliarden wegnimmt?&rdquo; Merkt eigentlich niemand wie v&ouml;llig idiotisch das ist? Nur seltsam, dass Deutschland, das den Grenzwert bez&uuml;glich des Exportanteils am den Bruttoinlandsproduktes von dauerhaft mehr als sechs Prozent seit Jahren &uuml;berschreitet und damit wesentlich f&uuml;r das Defizit anderer L&auml;nder verantwortlich ist, daf&uuml;r bisher keinerlei Konsequenzen zu f&uuml;rchten hatte.<\/em><br>\n<em>Allerdings ist das kein Fehler im System, sondern die Logik der europaweiten Durchsetzung der neoliberalen Agenda. Wenn L&auml;nder Milliarden an Strafzahlungen zu leisten haben, impliziert das doch, dass dann woanders gespart werden muss. Am besten im Bereich der Sozialausgaben, so die klammheimliche Hoffnung in Berlin und Br&uuml;ssel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Obama: Austerit&auml;tspolitik f&uuml;hrt zu Frustration und &Auml;ngsten<\/strong><br>\nBei seinem Besuch in Spanien kritisiert der US-Pr&auml;sident die EU-Sparpolitik, die er f&uuml;r &ldquo;Stagnation&rdquo; und &ldquo;schwaches Wachstum&rdquo; verantwortlich macht. (&hellip;) Obama spie&szlig;te den europ&auml;ischen Austerit&auml;tskurs auf. Interessant war dabei auch, dass er es offensichtlich nicht f&uuml;r ausgemacht h&auml;lt, dass der konservative Rajoy weiterregieren kann. Trotz seiner sehr begrenzten Zeit sprach er auch mit den drei wichtigsten Oppositionspolitikern und beschwor gute Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern, egal wer Spanien gerade regiere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Obama-Austeritaetspolitik-fuehrt-zu-Frustration-und-Aengsten-3264590.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mal sehen, ob Bundeskanzlerin Merkel und ihr Finanzminister Sch&auml;uble sich angesprochen f&uuml;hlen. Immerhin vertritt diese deutsche Bundesregierung den EU-Sparkurs wie keine andere Regierung innerhalb der EU.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Bundesregierung d&uuml;rfte ungeachtet der &Auml;u&szlig;erungen Obamas an ihrem Kurs festhalten. Denn am Sonntag stellte Kanzlerin <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2783786\/ZDF-Sommerinterview-mit-Angela-Merkel\">Merkel im Sommerinterview<\/a> des ZDF noch einmal klar, dass es zur Austerit&auml;tspolitik keine Alternative gebe. Merkel verwies dabei einmal mehr auf die angeblichen Erfolge der Agenda 2010, die hierzulande zu mehr Wachstum und Arbeitspl&auml;tzen gef&uuml;hrt h&auml;tte. &bdquo;Diesen Weg, den haben wir genommen und den m&uuml;ssen andere auch nehmen&ldquo;, so Merkel.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Unsere Fremdenlegion<\/strong><br>\nGestern leiteten die EU-Finanzminister unter starkem Druck vonseiten Wolfgang Sch&auml;ubles ein Defizitverfahren gegen Spanien und Portugal ein. Beide Staaten hatten sich nicht an das deutsche Dogma, in Krisenzeiten die Staatsausgaben einzuschr&auml;nken, gehalten. Ihre Wirtschaft kam zaghaft wieder in Schwung. Wird die Konjunktur wieder abgew&uuml;rgt, d&uuml;rfte der Exodus junger Spanier und Portugiesen zur Freude deutscher Unternehmen nach Deutschland wieder zunehmen.<br>\nZuk&uuml;nftig, so die Botschaft aus dem Verteidigungsministerium, k&ouml;nnen sie aber auch f&uuml;r die Bundeswehr k&auml;mpfen. Die Freiheit Deutschlands w&uuml;rde zuk&uuml;nftig von Arbeitslosen aus Madrid und Athen am Hindukusch verteidigt werden. Die letzte Hoffnung von Opfern der deutschen Politik in der Eurokrise hei&szlig;t: riskieren, f&uuml;r Deutschland zu sterben. Das mag aus Sicht der Bundeswehr, die Nachwuchsprobleme hat, verst&auml;ndlich sein. Aber es ist einmal mehr deutscher Zynismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Weissbuch-der-Bundeswehr\/!5317690\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Faule Kredite in Milliardenh&ouml;he: Italien f&uuml;rchtet Bankenkollaps<\/strong><br>\nEuropa droht eine neue Bankenkrise: Italien muss schnell handeln, warnt der Internationale W&auml;hrungsfonds. Am Ende springen wom&ouml;glich wieder die Steuerzahler ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/italien-fuerchtet-banken-kollaps-a-1102556.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass das Publikum das Schmierentheater bemerkt. Erster Stichwortgeber war Folkerts-Landau, der Chef&ouml;konom der Deutschen Bank, sekundiert vom Vizechef von Blackrock, Philipp Hildebrandals, als Vertreter eines der m&auml;chtigsten Akteure der Finanzindustrie. Vertreter der Politelite in Br&uuml;ssel und Berlin in Gestalt von Dijsselbloem und Sch&auml;uble leugnen erst einmal, dass es eine neue Bankenrettung auf Kosten der B&uuml;rger geben wird, die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; schreiben noch im Konjunktiv, k&ouml;nnte, sollte vielleicht sein, dass der Steuerzahler wieder die Zeche zahlen muss, sind aber sicher schon auf dem Sprung, &uuml;ber die absolute &ldquo;Alternativlosigkeit&rdquo; der Bankenrettung zu referieren. Wir d&uuml;rfen gespannt sein wie es weitergeht.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Unser Lebensstandard steht auf dem Spiel&rdquo;<\/strong><br>\nDer Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, sieht die europ&auml;ische Wirtschaft in einer Abw&auml;rtsspirale. Europa m&uuml;sse die Probleme nun extrem schnell angehen, sonst drohe ein Unfall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article156982813\/Unser-Lebensstandard-steht-auf-dem-Spiel.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das &ldquo;unser&rdquo; in &ldquo;unser Lebensstandard&rdquo; bezieht sich nat&uuml;rlich auf Folkerts-Landau und seinesgleichen &ndash; er sieht wohl seine Felle davonschwimmen. F&uuml;r den Rest der Menschen, den P&ouml;bel, die 99,9%, hat Folkerts-Landau dagegen (OK, etwas unoriginell nach 20 Jahren Reformsprech) &ldquo;schmerzhafte Reformen&rdquo; vorgesehen, denn &ldquo;ohne Schmerzen geht es nicht&rdquo;. [&hellip;] Er fordert eine Rekapitalisierung der Banken durch die Staaten, beklagt aber gleichzeitig &ldquo;mangelnde Ausgabendisziplin&rdquo; und &ldquo;Rekordverschuldung&rdquo; der Staaten. (Es w&auml;re sicher zu viel verlangt, wenn die WELT diesen klaffenden Widerspruch aufzudecken sich bem&uuml;hen w&uuml;rde.) Wenn das das Spitzenpersonal der Deutschen Bank ist: wohlverdient. Genau solche Leute k&ouml;nnen dabei mithelfen, die Reste dieses korrupten und hochgef&auml;hrlichen Geldhauses unter die Erde zu bringen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Konjunktur in Deutschland: Arbeitnehmer leisten 1,8 Milliarden &Uuml;berstunden<\/strong><br>\nDie gute Konjunktur beschert deutschen Firmen viele Auftr&auml;ge. Doch die Unternehmen stellen nicht etwa mehr Leute ein &ndash; die Belegschaft muss mehr &Uuml;berstunden schieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/1-8-milliarden-ueberstunden-in-einem-jahr-in-deutschland-a-1102532.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine Stelle mit 40-Stunden-Woche und 30 Tagen Urlaub im Jahr entspricht 1.800 Stunden im Jahr. Rein rechnerisch k&ouml;nnten also 1 Million Arbeitskr&auml;fte eingestellt werden, um die 1,8 Milliarden &Uuml;berstunden abzuleisten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ministererlaubnis f&uuml;r Kaiser&rsquo;s Tengelmann: Gabriel wehrt sich gegen Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nEs ist eine schwere Niederlage f&uuml;r Sigmar Gabriel: Ein Gericht hat seine Ministererlaubnis f&uuml;r die &Uuml;bernahme der Supermarktkette Kaiser&rsquo;s Tengelmann durch Edeka vorl&auml;ufig gestoppt. (&hellip;) Gabriel wehrt sich: Zwei Seiten lang ist seine Presseerkl&auml;rung &ndash; vor die Mikrofone will der Bundeswirtschaftsminister allerdings nicht treten. Er stellt schriftlich klar, dass er sich in Sachen Ministererlaubnis f&uuml;r die Fusion von Edeka und Kaiser&rsquo;s Tengelmann keiner Schuld bewusst ist. Geheimgespr&auml;che, wie das Gericht ihm vorwirft, habe es nicht gegeben, so Gabriel, sondern eine &ouml;ffentliche Anh&ouml;rung, an der er &ndash; sowie andere Beteiligte &ndash; teilgenommen h&auml;tten. Alles sei transparent gelaufen. Das sah das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf allerdings anders. Sprecher Andreas Vitek betont, Gabriel habe sich neutral zu verhalten. &ldquo;Und das F&uuml;hren von geheimen Gespr&auml;chen kann bei der anderen Seite &ndash; nachvollziehbarerweise &ndash; die Sorge ausl&ouml;sen, er w&uuml;rde eben nicht neutral entscheiden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/olg-kaisers-tengelmann-103.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten hatten auf die Ministererlaubnis durch Herrn Gabriel hingewiesen: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32276#h03\">R&uuml;cktritt, Klage und Protest nach Gabriels Ja<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Schallende Ohrfeige f&uuml;r Wirtschaftsminister Gabriel<\/strong><br>\nMit einer schallenden Ohrfeige attestiert das OLG D&uuml;sseldorf Bundeswirtschaftsminister Gabriel sowohl Befangenheit als auch fehlende Neutralit&auml;t im Kartellverfahren EDEKA \/ Kaiser&rsquo;s Tengelmann. Gabriel hatte &sbquo;ergebnisorientierte&lsquo; Geheimverhandlungen gef&uuml;hrt. Der ausgebootete Bewerber &ndash; REWE &ndash; war daran nicht beteiligt. Dieses Urteil wirft die Frage auf: Wie befangen bzw. neutral ist der Bundeswirtschaftsminister eigentlich bei anderen Themen, z.B. &sbquo;Erneuerbare Energien&lsquo;, R&uuml;stungsexporte oder den Handelsabkommen TTIP und CETA?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/schallende-ohrfeige-fuer-wirtschaftsminister-gabriel-3430\">Cives<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschlands Br&uuml;cken: Wettlauf gegen den Verfall<\/strong><br>\nDeutschland droht der Verkehrsinfarkt: Die Br&uuml;cken verschlei&szlig;en schneller als Beh&ouml;rden sie reparieren. Unsere Analyse zeigt, wie ernst die Lage ist und wie die Bauten auf Ihrer Strecke abschneiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/interaktiv\/bruecken\/deutschlands-bruecken-wettlauf-gegen-den-verfall.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein verdienstvoller, extrem detaillierter Bericht mit Zahlen, Daten und Fakten. Gestern dagegen durfte in der WELT Rainer Holznagel vom selbsternannten &ldquo;Bund der Steuerzahler&rdquo;, wie &uuml;blich, <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article156970588\/Heute-offenbart-sich-der-deutsche-Steuerwahnsinn.html\">&uuml;ber den &ldquo;Steuerwahnsinn&rdquo; jammern und Steuersenkungen fordern<\/a>, vorgestern Sch&auml;uble auf seiner Schwarzen Null herumreiten usw. Offensichtlich haben doch Steuern und Staatsausgaben Sinn und Zweck, oder? Sind nun ordentliche Br&uuml;cken wichtiger, oder Schwarze Nullen? Ein bisschen Konsistenz in der Argumentation w&auml;re erfreulich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Abstiegsgesellschaft<\/strong><br>\n&ldquo;Chancengleichheit ist das Gerechtigkeitsprinzip einer individualisierten Gesellschaft.&rdquo; Chancengleichheit, das war einmal, erkl&auml;rt Autor Oliver Nachtwey. Wir sprechen mit ihm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/mediathek\/?mode=play&amp;obj=60326\">3sat Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider sind solche Beitr&auml;ge recht kurz und viel zu selten &ndash; erst recht zu den Hauptsendezeiten &ndash; zu sehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Brexit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach dem Brexit-Votum: Wie Entt&auml;uschte die Grunds&auml;tze der Demokratie missachten<\/strong><br>\nDie Volksbefragung &uuml;ber die EU-Mitgliedschaft Gro&szlig;britanniens war nicht nur ein Gradmesser zur Akzeptanz der EU in der Bev&ouml;lkerung, sondern warf auch ein Licht auf das Demokratieverst&auml;ndnis von Akteuren und Beobachtern innerhalb wie au&szlig;erhalb Gro&szlig;britanniens. Viele vom Votum Entt&auml;uschte kritisieren nicht nur das Abstimmungsergebnis, sondern die Abstimmung selbst. Dabei ger&auml;t leider einiges durcheinander und demokratische Grunds&auml;tze zum Teil erheblich unter die R&auml;der. (&hellip;) Ein weiterer Einwand bezieht sich auf Bildungsgrade und angeblich fehlende intellektuelle F&auml;higkeiten der Abstimmenden. Die Vortragenden scheint nicht zu st&ouml;ren (falls es ihnen &uuml;berhaupt bewusst ist), dass sie auf das Argumentationsniveau fr&uuml;herer Gegner des allgemeinen und insbesondere des Frauenwahlrechts absinken, die sozialen Klassen und der H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung die geistige Bef&auml;higung zur Teilnahme an Wahlen absprachen. An dieser Stelle muss deutlich festgehalten werden: Nach dem EU-Referendum sprechen einige der Bev&ouml;lkerung nicht nur das Recht zu entscheiden, sondern Teilen von dieser sogar die Bef&auml;higung dazu ab. Das sind offen antidemokratische und antihumanistische, weil diskriminierende Einstellungen! Dabei handelt es sich um &Auml;u&szlig;erungen von EU-Bef&uuml;rwortern, welche sich selbst nicht selten als fortschrittlicher Teil der Gesellschaft verstehen. (&hellip;) Das Wesen der Demokratie ist die politische Gleichheit der Staatsb&uuml;rger und nicht der Vernunftgehalt von Entscheidungen, wobei erstere objektiv pr&uuml;fbar, letzteres immer eine subjektive Wertung ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/artikel\/enttaeuschte-grundsaetze-demokratie-missachten-13301\/\">HPD<\/a><\/li>\n<li><strong>David Camerons Abgang: Ich sing euch eins<\/strong><br>\nDie seltsame Gesangseinlage des scheidenden britischen Regierungschefs David Cameron l&auml;sst ahnen, wie viel Respekt er vor seinem Amt und der &Ouml;ffentlichkeit hat: gar keinen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/david-cameron-ich-bin-jetzt-weg-ihr-koennt-mich-mal-kommentar-a-1102656.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh la la, Spiegel-&ldquo;Qualit&auml;tsjournalist&rdquo; Kuzmany bet&auml;tigt sich als Klassenk&auml;mpfer. Wobei der Tenor v&ouml;llig richtig ist. Die sozialen Unterschiede sind in Gro&szlig;britannien noch st&auml;rker als in Deutschland, die herrschende Elite noch abgehobener. Gleichzeitig konterkariert er aber die Kampagne seines eigenen Blattes, demnach die Zustimmung zum Brexit keinerlei innenpolitische Komponente hatte und kein Votum gegen die neoliberale Politik der britischen Elite war, sondern auf vertrottelte, nationalistisch gestimmte Rentner zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Trotz fehlendem Partei-R&uuml;ckhalt: Labour-Parteichef Corbyn tritt zur Urwahl an<\/strong><br>\nF&uuml;r den Labour-Parteivorsitz darf in Gro&szlig;britannien nur kandidieren, wer 20 Prozent der Abgeordneten hinter sich wei&szlig; &ndash; eigentlich. Parteichef Corbyn fehlt dieser R&uuml;ckhalt. Trotzdem wird er zur Wahl zugelassen.<br>\nIm Machtkampf bei der britischen Labour-Partei hat der umstrittene Parteichef Jeremy Corbyn einen wichtigen Sieg errungen. Das Exekutivkomitee der Partei entschied am Dienstagabend, dass Corbyn bei der Abstimmung &uuml;ber die k&uuml;nftige Parteif&uuml;hrung als amtierender Parteichef automatisch zur Wahl steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/grossbritannien-jeremy-corbyn-wird-automatisch-zur-urwahl-zugleassen-a-1102734.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man wundert sich ja auf den ersten Blick, das so einer ganz ohne &ldquo;Partei-R&uuml;ckhalt&rdquo; Vorsitzender ist &ndash; ach so: er wurde von knapp 60% der mehreren 100.000 Parteimitgliedern gew&auml;hlt (hat also in Wahrheit einen enormen R&uuml;ckhalt), aber 172 von 212 Abgeordneten des britischen Unterhauses sind gegen ihn. Nicht unwichtig, aber 172 Abgeordnete sind, mit Verlaub, nicht die Partei. Soll hier manipuliert werden?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Profitabler Krieg<\/strong><br>\nDer britische Premier Anthony Blair wusste, dass der Krieg gegen den Irak illegal war. Doch es ging ihm um Gewinne f&uuml;r die Konzerne (&hellip;) In der vergangenen Woche wurden nach jahrelangen Untersuchungen einer Regierungskommission der nach deren Leiter benannte Chilcot-Bericht sowie mehr als 1.000 bisher geheim gehaltene Dokumente ver&ouml;ffentlicht. Angeh&ouml;rige der im Irak get&ouml;teten britischen Soldaten werden auf dieser Grundlage nun vermutlich Strafanzeige gegen Blair erstatten. Auch Angeh&ouml;rige von Irakern, die in britischer Milit&auml;rhaft gefoltert oder get&ouml;tet wurden, k&ouml;nnten die Justiz anrufen. Strafrechtliche Konsequenzen k&ouml;nnte aber auch die Gier Blairs nach dem Zugriff auf das irakische &Ouml;l haben, m&ouml;glicherweise sogar vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Aus den ver&ouml;ffentlichten Dokumenten geht hervor, dass Regierungsanw&auml;lte die Regierung Blair wiederholt gewarnt hatten, dass der Irak-Krieg gegen die Genfer und Haager Kriegskonventionen versto&szlig;e und Anklagen wegen Kriegsverbrechen nach sich ziehen k&ouml;nnte. Ohne Zustimmung des UN-Sicherheitsrates war er v&ouml;lkerrechtlich gesehen ein illegaler Angriffskrieg gegen einen souver&auml;nen Staat mit nachfolgender Besatzung, stellt auch der Chilcot-Bericht fest. Ebenso illegal war die grundlegende Ver&auml;nderung der Wirtschaftsstruktur des Landes, insbesondere die Aufhebung eines irakischen Gesetzes, wonach Bodensch&auml;tze wie &Ouml;l, Gas und Wasser nationales Eigentum waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-13\/013.php\">Karin Leukefeld in der Jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Syrien: Kein Frieden f&uuml;r Aleppo <\/strong><br>\nDer Kampf um die einstmals einwohnerreichste Stadt Syriens eskaliert, nachdem die syrische Armee die letzte Versorgungsroute der Aufst&auml;ndischen gekappt hat. Anfang April hatten die Regierungsgegner unter der F&uuml;hrung der Nusra-Front, dem syrischen al-Qaida-Ableger, mehrere wichtige Ortschaften im S&uuml;den Aleppos erobert. An der Offensive waren auch vom Westen unterst&uuml;tzte Gruppen beteiligt, die die zuvor in Genf ausgehandelte Feuerpause unterzeichnet hatten. &bdquo;Wir betrachten den Waffenstillstand als beendet&ldquo;, erkl&auml;rte ein Kommandeur der &bdquo;Division 13&ldquo;, einer der st&auml;rksten Kampfverb&auml;nde der Freien Syrischen Armee, zu Beginn der Attacke. Mit einer Gegenoffensive der syrischen Armee und ihrer Verb&uuml;ndeten im Raum Aleppo war seitdem immer wieder gerechnet worden. Diese setzte nun zu Monatsbeginn ein, jedoch im Norden der einstigen Wirtschaftsmetropole. (&hellip;) Der Nachschub ist somit f&uuml;r die Aufst&auml;ndischen stark eingeschr&auml;nkt und d&uuml;rfte derzeit nur noch &uuml;ber angelegte Tunnelsysteme oder etwaige Schleichwege m&ouml;glich sein. Die ohnehin schlechte Versorgungslage f&uuml;r die verbliebenen Bewohner der von den &bdquo;Rebellen&ldquo; kontrollierten Stadtteile wird dadurch noch prek&auml;rer. Sch&auml;tzungen gehen von einhundert- bis zweihunderttausend Betroffenen aus. Gelingt es den Aufst&auml;ndischen nicht, die Castillo-Stra&szlig;e wieder freizuk&auml;mpfen, dann droht Teilen der Stadt wie schon 2013 eine Blockade &ndash; damals waren es jedoch die von der Regierung kontrollierten Bezirke, die von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten waren. Gef&uuml;hrt wird der Vorsto&szlig; auf die Versorgungsroute von den sogenannten &bdquo;Tiger Forces&ldquo;, eine der wenigen Einheiten der syrischen Armee, die zu umfangreichen Offensivaktionen f&auml;hig ist. Ihr Vormarsch wurde von massiven Schl&auml;gen der syrischen und russischen Luftwaffe unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201607114043\/politik\/welt\/syrien-kein-frieden-fuer-aleppo.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kriegs&uuml;bungen im Pazifik<\/strong><br>\nVor dem Hintergrund der eskalierenden Konflikte im S&uuml;dchinesischen Meer nimmt die deutsche Marine erstmals an einem Gro&szlig;man&ouml;ver im Pazifischen Ozean teil. Minentaucher und weiteres Personal des Seebataillons aus Eckernf&ouml;rde bei Kiel sind in diesen Tagen in die Kriegs&uuml;bung &ldquo;RIMPAC 2016&rdquo; eingebunden, die von der US Navy durchgef&uuml;hrt wird und unterschiedlichste Gewaltoperationen im Pazifik trainiert. Beteiligt sind 25.000 Soldaten aus 26 Staaten, darunter neben den Hauptm&auml;chten der NATO die wichtigsten Verb&uuml;ndeten der Vereinigten Staaten an der Pazifikk&uuml;ste Lateinamerikas, im S&uuml;dpazifik und in Ost- und S&uuml;dostasien. China ist in einige Trainingsma&szlig;nahmen involviert, von anderen allerdings explizit ausgeschlossen; seine k&uuml;nftige Teilnahme an RIMPAC wird in Frage gestellt. Gleichzeitig entwickeln US-Milit&auml;rs Operationspl&auml;ne gegen Verteidigungsstellungen, wie sie die Volksrepublik laut Ansicht westlicher Fachleute auf Inseln und aufgesch&uuml;tteten Riffen im S&uuml;dchinesischen Meer errichtet. Nach dem gestrigen Votum des St&auml;ndigen Schiedshofs in Den Haag zum dortigen Territorialstreit nehmen die Spannungen weiter zu. In der EU wird inzwischen &uuml;ber gemeinsame Marinepatrouillen unweit der chinesischen K&uuml;ste diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59410\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das Schiedsverfahren ist keine L&ouml;sung f&uuml;r den Disput im S&uuml;dchinesischen Meer<\/strong><br>\nAm 12.07.2016 hat der St&auml;ndige Schiedshof in Den Haag begonnen, sich mit den sieben vom Gericht anerkannten, den Konflikt mit China im S&uuml;dchinesischen Meer betreffenden Nachfragen, die die philippinische Regierung unter Aquino unilateral hervorgebracht hat, zu befassen. Bei vier der sieben von den Philippinen hervorgebrachten Nachfragen geht es um die Beschaffenheit der Inseln und Riffe Huangyan Dao, Meiji Jiao, Ren&rsquo;ai Jiao, Zhubi Jiao, Nanxun Jiao, Ximen Jiao, Chigua Jiao und Huayang Jiao sowie Fragen der maritimen Rechte und Interessen. Die restlichen drei beziehen sich auf Fragen der Meeresumwelt und der chinesischen Strafverfolgung. Die Problematik im S&uuml;dchinesischen Meer ist komplex, daher kann das von der philippinischen Regierung unter Aquino unilateral hervorgebrachte Schiedsverfahren sie nicht nur nicht l&ouml;sen, sondern kann auch daf&uuml;r sorgen, dass die Akteure im S&uuml;dchinesischen Meer sich auf Auseinandersetzungen oder Konflikte zubewegen, was den Frieden und die Stabilit&auml;t in der Region gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2016-07\/12\/content_38864195.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wir waren die Zukunft der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nAls die Demokratische Partei der V&ouml;lker (HDP) im Juni 2015 erstmals ins Parlament einzog, war das ein Erfolg f&uuml;r die Demokratie. Weil Pr&auml;sident Erdo&#287;an alles tut, um diese wichtige Stimme der Opposition zum Schweigen zu bringen, wendet sich der HDP-Vorsitzende jetzt an die europ&auml;ische &Ouml;ffentlichkeit. Am 20. Mai 2016 beschloss das t&uuml;rkische Parlament eine zeitweilige Verfassungs&auml;nderung, mit der die parlamentarische Immunit&auml;t Dutzender Abgeordneter r&uuml;ckwirkend aufgehoben wurde. Damit ging die t&uuml;rkische Politik einen weiteren Schritt auf den Abgrund zu: Die Entscheidung verst&ouml;&szlig;t nicht nur gegen die Verfassung, sie verh&ouml;hnt auch die universellen Prinzipien von Recht und Demokratie. Die Verfassungs&auml;nderung geht auf einen Vorsto&szlig; von Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an zur&uuml;ck und zielte haupts&auml;chlich auf die Demokratische Partei der V&ouml;lker (HDP), die st&auml;rkste Kraft der Opposition im Parlament. Gegen 53 der 59 HDP-Abgeordneten erhebt die Staatsanwaltschaft insgesamt 417 Vorw&uuml;rfe, die sich gr&ouml;&szlig;tenteils auf &Auml;u&szlig;erungen in &ouml;ffentlichen Reden beziehen. Die Parlamentarier werden also verfolgt, weil sie ihr Grundrecht auf Redefreiheit in Anspruch genommen haben. Seinem Ziel, die HDP aus dem Parlament und aus dem gesamten politischen Leben des Landes zu verbannen, ist Erdo&#287;an mit der Aufhebung der Immunit&auml;t eines Gro&szlig;teils der HDP-Abgeordneten einen weiteren Schritt n&auml;her gekommen. Der Staatspr&auml;sident betrachtet die HDP als Hindernis auf seinem Weg zur Autokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5310311\">Selahattin Demirtas in le monde diplomatique<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lateinamerikas Dritter Weg: Die Linken des Kontinents sollten nicht nach Europa, sondern nach Uruguay blicken<\/strong><br>\nNach &uuml;ber einem Jahrzehnt progressiver Vorherrschaft in S&uuml;damerika und Teilen Zentralamerikas ist Lateinamerikas politische Rechte zur&uuml;ck. In Argentinien hat sie im November 2015 die Pr&auml;sidentschaftswahlen gegen die 12 Jahre lang regierenden peronistischen Kirchners gewonnen. Im Dezember konnte die Opposition in Venezuela, die mehrheitlich liberal bis konservativ ist, eine Zwei-Drittel-Mehrheit erreichen. In Peru haben die Stichwahl im Juni zwei konservative Pr&auml;sidentschaftskandidaten unter sich ausgemacht. (&hellip;) Mit der Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens gegen Pr&auml;sidentin Rousseff verfolgt die brasilianische Rechte ihr Streben nach der Macht im gr&ouml;&szlig;ten Land Lateinamerikas noch vor den n&auml;chsten Wahlen. (&hellip;)<br>\nEs ist aber zu fr&uuml;h, die lateinamerikanische Linke und vor allem ihre politische Zukunft abzuschreiben. Denn die Linken in Lateinamerika, die national-populistischen wie auch ihre moderaten Regierungsvertreter, haben in den vergangenen Jahren vieles richtig gemacht. Sie haben den Diskurs politisiert, sie haben marginalisierte Gruppen ins Zentrum der Debatte gebracht, sie haben den Staat als Akteur reanimiert und sie haben neue Rechte installiert. Es waren neue, bis dahin ausgegrenzte und ausgebremste Bev&ouml;lkerungsgruppen sowie durch liberale Anpassungsprogramme in Mitleidenschaft gezogene Mittelschichten, die den Linken zwischen 2002 und 2014 zum Wahlsieg verhalfen. (&hellip;) Es gibt einen m&ouml;glichen dritten Weg, der aus Lateinamerika selbst kommt: das kleine Uruguay, ein Land mit 3,4 Millionen Einwohnern, das seit jeher als Ausnahme auf dem Kontinent gilt und seit 2004 von einem sehr breiten Mitte-links-B&uuml;ndnis regiert wird. Seine Regierungsf&uuml;hrung kann der Region und linken Kr&auml;ften als Vorbild dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/schwerpunkt-des-monats\/die-linke-global-wo-funktioniert-es\/artikel\/detail\/lateinamerikas-dritter-weg-1512\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg<\/strong><br>\nAm Montag meldete &bdquo;die tageszeitung&ldquo;, dass die Rechtsabteilung des Landeskriminalamts gegen&uuml;ber dem Hamburger Verwaltungsgericht eingestanden hat, dass der Einsatz einer verdeckt ermittelnden Polizeibeamtin beim Radio &bdquo;Freies Sender Kombinat&ldquo; rechtswidrig gewesen sei. Die Klage des Senders ist damit erfolgreich &ndash; allerdings vermeidet die Polizei damit auch weitere Ermittlungen zu ihrer Arbeit. Matthias Monroy hat die Geschichte der Enttarnung von drei verdeckt eingesetzten Polizeibeamtinnen in Hamburg zusammengefasst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/796\">Grundrechtekomitee<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wer z&uuml;ndet Fl&uuml;chtlingsheime an?<\/strong><br>\nWenn in Deutschland Fl&uuml;chtlingsheime angesteckt werden, hei&szlig;t es immer wieder: Die T&auml;ter kommen aus der Mitte der Gesellschaft. So einfach ist es aber nicht. (&hellip;) So sagte beispielsweise Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re: &bdquo;Gewalt kriecht bis in die Mitte der Gesellschaft.&ldquo; Und Verfassungsschutzpr&auml;sident Hans-Georg Maa&szlig;en &auml;u&szlig;erte, es sei verk&uuml;rzt, im Zusammenhang mit Anschl&auml;gen auf Asylunterk&uuml;nfte nur &bdquo;vom braunen Mob und von Fremdenhass&ldquo; zu reden. Das verstelle den Blick f&uuml;r die &bdquo;Radikalisierung b&uuml;rgerlicher Milieus oder auch von Wutb&uuml;rgern&ldquo;. Dabei ist kaum eine Brandstiftung aufgekl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/brand-von-fluechtlingsheimen-in-deutschland-wer-sind-die-taeter-14332825.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.G.:<\/strong> Interessant ist, wie die Gerichte und Ermittlungsbeh&ouml;rden die rechten T&auml;ter als aus &ldquo;der Mitte der Gesellschaft&rdquo; kommend darstellen, obwohl sie wissen k&ouml;nnen, dass es sich oft um Neonazis handelt. Im Artikel wird kritisiert, dass die Beh&ouml;rden nach wie vor rechte T&auml;ter am Liebsten als Einzelt&auml;ter darstellen m&ouml;chten. In der FAZ f&uuml;r mich unerwartet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Verr&auml;ter? Nein. Helden! &ndash; Statt Whistleblower zu bestrafen, sollten sie ausgezeichnet werden<\/strong><br>\nAnfang November 2014 ver&ouml;ffentlichten Journalisten, wie Luxemburger Steuerbeh&ouml;rden mit vielen multinationale Unternehmen sogenannte &bdquo;Sweetheart Deals&ldquo; vereinbart hatten. Durch diese Steuervorbescheide, eingef&auml;delt von der Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihren drei gro&szlig;en Konkurrenten, wurde eine bis dahin unbekannte Spielart der Steuervermeidung von 340 internationalen Konzernen ans Licht gebracht. Apple, Amazon, Heinz, Pepsi, Ikea und Deutsche Bank und vielen anderen gelang es dadurch, die Steuerzahlungen auf ihre Luxemburger Gewinne drastisch zu dr&uuml;cken &ndash; teilweise auf unter ein Prozent. (&hellip;) Auch zwei Mitarbeiter des Unternehmens PwC, Antoine Deltour und Rapha&euml;l Halet, waren der Ansicht, dass diese Deals wenn nicht illegal so zumindest unmoralisch sind und spielten &uuml;ber 28 000 Seiten Dokumente mit 548 solcher &bdquo;Sweetheart Deals&ldquo; in die H&auml;nde eines Journalisten &ndash; ohne dass dabei Geld floss. (&hellip;) Den Enth&uuml;llern wurde jedoch wegen Geheimnisverrats und Diebstahls in Luxemburg nach einer Strafanzeige von PwC der Prozess gemacht. Am 29. Juni 2016 wurden Deltour und Halet vom Luxemburger Bezirksgericht zu einer Gef&auml;ngnisstrafe auf Bew&auml;hrung von zw&ouml;lf beziehungsweise neun Monaten sowie einer Geldstrafe von 1500 respektive 1000 Euro verurteilt. Der Journalist wurde freigesprochen. Dass dieser Prozess einen &uuml;beraus symbolischen Wert hat, wird auch daran deutlich, dass PwC von ihren Ex-Mitarbeitern einen Schadenersatz von einem Euro verlangt. In diesem Prozess geht es nicht um tats&auml;chliche Entsch&auml;digung, sondern darum, juristisch und gesellschaftlich die Schuld und das Fehlverhalten bei den Whistleblowern zu verorten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kommentar\/artikel\/verraeter-nein-helden-1517\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Parteienstudie: Vor allem die SPD verliert Mitglieder<\/strong><br>\nDer SPD haben 2015 so viele Mitglieder den R&uuml;cken gekehrt wie keiner anderen Partei in Deutschland. Insgesamt verloren die Parteien seit 1990 die H&auml;lfte ihrer Basis. Bei den etablierten Parteien in Deutschland hat die SPD im vergangenen Jahr den st&auml;rksten Mitgliederschwund verzeichnet. Die Zahl der Mitglieder ging im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf 442.814 zur&uuml;ck. Das ergab eine Parteienstudie des Politikwissenschaftlers Oskar Niedermayer, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe zitieren. Demnach mussten auch alle anderen etablierten Parteien einen R&uuml;ckgang hinnehmen. Als einzige Partei schrumpfte die SPD den Angaben zufolge fl&auml;chendeckend in allen Bundesl&auml;ndern. Damit verliere sie auch ihre Position als mitgliederst&auml;rkste Partei an die CDU &ndash; die komme mit einem Minus von 2,9 Prozent jetzt auf 444.400 Mitglieder. Die CSU registrierte demnach ein Minus von 1,5 Prozent (144.360), die FDP habe 3,2 Prozent (53.197) verloren. Die Gr&uuml;nen verbuchten laut Niedermayer im zweiten Jahr in Folge einen Verlust, dieses Mal von 1,5 Prozent auf 59.418. F&uuml;r die Linke kam der Berliner Parteienforschers auf einen Mitgliederr&uuml;ckgang von 2,6 Prozent auf 58.989. Die Studie zieht auch eine langfristige Bilanz: Demnach haben die Parteien seit 1990 zusammen die H&auml;lfte ihrer Basis verloren &ndash; ihr Mitgliederbestand schrumpfte demnach von 2,4 Millionen im Jahr 1990 auf heute 1,2 Millionen. Hauptursache sei die &Uuml;beralterung. Das Durchschnittsalter der Mitglieder liege quer durch die Parteien zwischen 50 und 60 Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-verliert-so-viele-mitglieder-wie-keine-andere-partei-studie-a-1102524.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Na, da braucht es sicher nur bessere Gehirnw&auml;sche und PR &ndash; bis die Bev&ouml;lkerung endlich versteht, dass f&uuml;r sie ist, wer gegen sie agiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die Story im Ersten: Vertrauen verspielt? Wie Medien um Glaubw&uuml;rdigkeit k&auml;mpfen<\/strong><br>\nNicht nur f&uuml;r Dunja Hayali vom ZDF oder den &ldquo;Spiegel&rdquo;-Chefredakteur Klaus Brinkb&auml;umer ist es die &bdquo;Gretchenfrage&rdquo;: Wie k&ouml;nnen Medien das Vertrauen ihrer Zuschauer, Leser und H&ouml;rer zur&uuml;ckgewinnen? Denn jenseits all derer, die immer nur &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; skandieren, kommen unterschiedliche Studien aus der j&uuml;ngsten Zeit zu &auml;hnlichen Ergebnissen: Viele B&uuml;rger misstrauen der Arbeit der Journalistinnen und Journalisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/vertrauen-verspielt-102.html\">ARD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.E.:<\/strong> Es gab nur wenige zaghafte Lichtblicke der Selbstkritik, aber wenn sich die ARD den vermeintlichen Medienkritikern annehmen, dann macht man jedes Mal nur Propaganda aus der sogenannten &bdquo;rechten Verschw&ouml;rerecke&ldquo; daraus. Da zeigte man Schreier auf Pegida-Demos und sogenannte Verschw&ouml;rernetzwerke um &bdquo;Compact&ldquo;, mit Ulfkotte, H&ouml;rstel, Jebsen und RT Deutsch. Das ist stellenweise so auch v&ouml;llig absurder Mist, den man uns hier als investigative Recherche verkauft. Keiner der Angeklagten durfte dazu Stellung nehmen! Und viele andere seri&ouml;se Medien-Kritiker, die man schlechter in die rechte Ecken schieben kann, zum Beispiel Albrecht M&uuml;ller, Willy Wimmer, Gabriele Krone-Schmalz, Br&auml;utigam &amp; Klinkhammer oder Dirk Pohlmann usw., die l&auml;sst man absichtlich weg. Das ist definitiv der falsche Weg zur Einsicht in der ARD, wenn man sich mit echter Kritik nicht ernsthaft auseinandersetzen und aus dem L&uuml;gensumpf ziehen will und sich nur mit solchen Methoden und Keulen aus der Aff&auml;re zieht!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Mitgestalter statt Beobachter: Giovanni di Lorenzo kritisiert Medien in der Fl&uuml;chtlingskrise<\/strong><br>\nZeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo &uuml;bt Medienkritik. Im Interview mit turi2.tv am Rande des Jahrestreffens von Netzwerk Recherche sagte der Blattmacher und Talkshow-Moderator, er sei &uuml;berzeugt, dass die einhellige Pro-Fl&uuml;chtlinge-Stimmung den Medien nachhaltig geschadet habe: &ldquo;Das haben uns die Leute &uuml;bel genommen.&rdquo; Auch die Zeit habe mit einem Titel im August 2015 einen Fehler gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/2016\/07\/11\/mitgestalter-statt-beobachter-giovanni-di-lorenzo-kritisiert-medien-in-der-fluechtlingsfrage\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es ist heute das erste Mal, dass di Lorenzo einen positiven Kommentar verdient.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34180","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34180"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34180\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34184,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34180\/revisions\/34184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}