{"id":34197,"date":"2016-07-14T08:43:22","date_gmt":"2016-07-14T06:43:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197"},"modified":"2016-07-14T08:43:22","modified_gmt":"2016-07-14T06:43:22","slug":"hinweise-des-tages-2666","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h01\">Wei&szlig;buch Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h02\">Geld verdienen mit Schuldenmachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h03\">Ist bald Frankreich dran?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h04\">Wohlstand in Deutschland seit 1991 nur schwach gewachsen &ndash; gestiegene Ungleichheit hat massiv gebremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h05\">Mit McMen&uuml; in die Arbeitswelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h06\">&ldquo;Europ&auml;er bangen um Arbeitspl&auml;tze wegen Einwanderer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h07\">BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge bis Juni 2016 &ndash; immer mehr &bdquo;subsidi&auml;rer Schutz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h08\">Syrien schlagen, um Iran zu treffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h09\">Sterben f&uuml;r Riga?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h10\">Wie eine neue Ostpolitik der SPD aussehen sollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h11\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h12\">Gericht spricht Gabriel das Misstrauen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h13\">Griechenland: &ldquo;Radikal links&rdquo; &ndash; nicht bei Arbeitnehmerrechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h14\">Cum\/Ex-Skandal: Finanzverwaltung hatte &raquo;nicht den Hauch einer Ahnung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h15\">Gauck guckt weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h16\">Tut was!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h17\">Corbyn&rsquo;s critics are hellbent on destroying the party they claim to love<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34197#h18\">Zu guter Letzt: Johnson als Au&szlig;enminister? Das ist &ldquo;britischer Humor&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wei&szlig;buch Bundeswehr<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Von der Leyen will nachladen<\/strong><br>\nDeutsches Milit&auml;r soll h&auml;ufiger ins Ausland gehen, Eins&auml;tze &ouml;fter anf&uuml;hren, mehr Geld erhalten. Die taz dokumentiert den Entwurf. Die Bundesregierung m&ouml;chte die Bundeswehr noch st&auml;rker als bisher an milit&auml;rischen Eins&auml;tzen im Ausland beteiligen. Das geht aus dem neuen Wei&szlig;buch zur Sicherheitspolitik hervor, das das Kabinett voraussichtlich am Mittwoch beschlie&szlig;en wird.<br>\n&bdquo;Insgesamt steigen die Anforderungen an die Bundeswehr weiter an &ndash; die zunehmende internationale Verantwortung unseres Landes geht mit milit&auml;rischen Verpflichtungen einher&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Entwurf des Dokuments aus dem Mai, den die taz vorab online bereitstellt (pdf, 115 MB). Im Zuge der Ressortabstimmung haben die beteiligten Ministerien daran nur noch vereinzelt &Auml;nderungen vorgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Weissbuch-der-Bundeswehr\/!5322164\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Das neue Wei&szlig;buch: PR-Coup statt Grundlagendokument<\/strong><br>\nEntgegen der Ank&uuml;ndigung der Bundesministerin der Verteidigung hat es im Verfahren zur Erstellung des neuen Wei&szlig;buchs der Bundeswehr leider keine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft gegeben. Dies geht aus einer &ouml;ffentlichen Erkl&auml;rung des Arbeitskreises Darmst&auml;dter Signal, eines Zusammenschlusses kritischer Soldaten der Bundeswehr, hervor. Darin wird vor allem bem&auml;ngelt, dass regierungskritische Organisationen aus der Friedensbewegung, darunter auch das Darmst&auml;dter Signal, nicht zu Dialogveranstaltungen des Ministeriums mit Experten eingeladen worden seien. Die angek&uuml;ndigte breite Beteiligung sei vielmehr sogar der Zensur unterworfen worden, indem im Internet die angek&uuml;ndigte Kommentarfunktion zu den vom Ministerium ver&ouml;ffentlichten Punkten abgeschaltet war. Nur vereinzelte kritische Wortmeldungen und ausgesuchte Einsendungen seien vom Ministerium teilweise ver&ouml;ffentlicht worden, um das neue Wei&szlig;buch nach au&szlig;en als Dokument der gesellschaftlichen Mehrheit darstellen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.darmstaedter-signal.de\/positionen\/weissbuch_2016\/\">Darmst&auml;dter Signal<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Das verst&ouml;&szlig;t gegen das Grundgesetz&rdquo;<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen-Politikerin Agnieszka Brugger kritisiert den Plan der Bundesregierung, deutsche Truppen auch ohne UNO-Mandat in Krisengebiete entsenden zu k&ouml;nnen. Das sieht das neue Wei&szlig;buch zur Sicherheitspolitik vor, das heute beschlossen werden soll. &ldquo;Das ist ein gro&szlig;er Tabubruch,&rdquo; sagte sie im DLF. Damit w&uuml;rden Institutionen wie die UNO geschw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/weissbuch-zur-sicherheitspolitik-das-verstoesst-gegen-das.694.de.html?dram:article_id=359933\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutschlands globaler Horizont (I)<\/strong><br>\nErstmals seit 1990 erkl&auml;rt das Wei&szlig;buch mit Russland einen Staat ausdr&uuml;cklich zum &ldquo;Rivalen&rdquo;. Dabei r&auml;umt die Bundesregierung in dem Dokument ein, &ldquo;die Krise in der und um die Ukraine&rdquo; sei &ldquo;konkreter Niederschlag einer langfristigen innen- und au&szlig;enpolitischen Entwicklung&rdquo;. Unerw&auml;hnt bleibt freilich &ndash; wie &uuml;blich &ndash; die treibende Rolle Berlins und Washingtons bei der Herbeif&uuml;hrung des Konflikts. &Uuml;ber die russische Reaktion auf die westliche Aggression hei&szlig;t es: &ldquo;Russland wendet sich &hellip; von einer engen Partnerschaft mit dem Westen ab und betont strategische Rivalit&auml;t. International pr&auml;sentiert sich Russland als eigenst&auml;ndiges Gravitationszentrum mit globalem Anspruch.&rdquo; Daraus folgert das Wei&szlig;buch: &ldquo;Ohne eine grundlegende Kurs&auml;nderung wird Russland &hellip; auf absehbare Zeit eine Herausforderung f&uuml;r die Sicherheit auf unserem Kontinent darstellen&rdquo;. Die Absicht, kein &ldquo;eigenst&auml;ndiges Gravitationszentrum&rdquo; zu dulden, erkl&auml;rt die neuen Aggressionen der NATO und die deutsche Beteiligung daran. Dennoch hei&szlig;t es weiter, die EU verbinde mit Russland &ldquo;nach wie vor ein breites Spektrum gemeinsamer Interessen und Beziehungen&rdquo;; es m&uuml;sse deshalb in Zukunft wieder &ldquo;eine belastbare Kooperation mit Russland&rdquo; geben. Das Wei&szlig;buch schreibt die in j&uuml;ngster Zeit von Berlin geforderte &ldquo;Doppelstrategie&rdquo; gegen&uuml;ber Moskau explizit fest: &ldquo;Im Umgang mit Russland&rdquo; &uuml;beraus &ldquo;wichtig&rdquo; sei &ldquo;die richtige Mischung aus kollektiver Verteidigung und Aufbau von Resilienz einerseits und Ans&auml;tzen kooperativer Sicherheit und sektoraler Zusammenarbeit andererseits&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59411\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>von der Leyen zu US-Atombomben in Deutschland: Keine Antwort<\/strong><br>\nvon der Leyen will nicht sagen, wann die US-Atombomben aus Deutschland verschwinden: Die Verteidigungsministerin war heute in der BPK, um ihr neues &ldquo;Wei&szlig;buch&rdquo; der Bundeswehr vorzustellen. Wir wollten von ihr wissen, wie es zusammenpasst, dass Atombomben f&uuml;r sie der &ldquo;ultimative Garant f&uuml;r Sicherheit&rdquo; sind, wenn sie Nuklearwaffen gleichzeitig abschaffen will. Au&szlig;erdem: Rechnet sie mit noch mehr Kriegseins&auml;tzen, wenn entweder Trump oder Clinton in den USA an die Macht kommen? Ursula von der Leyen antwortet lang, aber beantwortet keine der Fragen.<br>\nAusschnitt aus der Wei&szlig;buch-BPK vom 13. Juli<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uF0vkDoSIzQ\">Jung und naiv via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Geld verdienen mit Schuldenmachen<\/strong><br>\nDeutschland schreibt Geschichte auf dem Bondmarkt: Die Bundesrepublik begibt weltweit die erste Anleihe, die bei einer Laufzeit von zehn Jahren einen Zinskupon von null Prozent hat. Anleger greifen dennoch zu. Die Welt der Anleihen steht schon lange auf dem Kopf &ndash; doch in der Saga der Negativrenditen gibt es jetzt ein neues Kapitel. Deutschland hat am Mittwoch eine neue zehnj&auml;hrige Anleihe begeben, mit der Investoren ein Verlustgesch&auml;ft machen, wenn sie das Papier bis zur F&auml;lligkeit halten. Denn platziert wurde das Papier mit einer Rendite von minus 0,05 Prozent. Eine Anleihe mit einer so langen Laufzeit mit einer negativen Rendite zu platzieren hat noch kein anderes Land im Euro-Raum zuvor geschafft. [&hellip;]<br>\nWas f&uuml;r Investoren schlecht ist, ist gut f&uuml;r Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble &ndash; und damit die Steuerzahler. Denn Deutschland verdient mit dem Schuldenmachen quasi Geld. Bei Anleihen mit Laufzeiten von zwei und f&uuml;nf Jahren gelingt das schon seit geraumer Zeit mit im Minus liegenden Emissionsrenditen. Auch die Kupons f&uuml;r zwei- und f&uuml;nfj&auml;hrige Bundesanleihen liegen bei null Prozent. Im Handel rentieren sogar Bundesanleihen mit Restlaufzeiten von bis zu 13,5 Jahren im Minus. F&uuml;r den Bund ist aber wichtig, zu welchem Preis er die Anleihen verkauft. Dabei finden die Anleiheauktionen des Bundes nur zu festgesetzten Terminen statt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/maerkte\/anleihen\/zehnjaehrige-bundesanleihe-geld-verdienen-mit-schuldenmachen\/13869200.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.L.:<\/strong> Aber beten wir weiter die schwarze Null an, lassen Infrastruktur, Schulen etc. verrotten. Das ganze System ist v&ouml;llig krank geworden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ist bald Frankreich dran?<\/strong><br>\nDie EU verh&auml;ngt &bdquo;historische&ldquo; Strafen gegen Portugal und Spanien. Finanzminister Sch&auml;uble will die Entscheidung zum Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r Frankreich machen. US-Pr&auml;sident Barack Obama hatte davor gewarnt, die OECD &ndash; der Club der reichen Industriel&auml;nder &ndash; war dagegen. Dennoch haben die EU-Finanzminister am Dienstag in Br&uuml;ssel beschlossen, Milliardenstrafen gegen Spanien und Portugal zu verh&auml;ngen, weil sie die strikten Defizitregeln f&uuml;r den Euro verletzen. Es ist ein &bdquo;historischer&ldquo; Beschluss, denn noch nie ist die EU so hart gegen Mitglieder der Eurozone vorgegangen. Er kommt nur zwei Wochen nach dem Brexit, der die Wirtschaft der Eurozone st&auml;rker ersch&uuml;ttert als erwartet. Um 0,5 Prozent k&ouml;nnte das Wachstum einbrechen, sagte W&auml;hrungskommissar Pierre Moscovici. Doch Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble st&ouml;rt das nicht. Haushaltsdisziplin und Wachstum seien keine Widerspr&uuml;che, &bdquo;sie bedingen sich gegenseitig&ldquo;, dozierte der CDU-Politiker. Man wolle Portugal und Spanien &bdquo;nicht bestrafen&ldquo;, sondern erreichen, dass sie &bdquo;tun, was sie im eigenen Interesse tun m&uuml;ssen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/EU-Strafen-fuer-Defizitsuender\/!5317846\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wohlstand in Deutschland seit 1991 nur schwach gewachsen &ndash; gestiegene Ungleichheit hat massiv gebremst<\/strong><br>\nDas deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat zwischen 1991 und 2014 um gut 30 Prozent zugelegt. Der gesamtwirtschaftliche Wohlstand in der Bundesrepublik lag 2014 hingegen nur gut 4 Prozent h&ouml;her als 1991. Dieses Ergebnis erbringen Berechnungen mit dem &bdquo;Nationalen Wohlfahrtsindex 2016&ldquo; (NWI 2016), den ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Hans Diefenbacher (Institut f&uuml;r Interdisziplin&auml;re Forschung (FEST) Heidelberg) im Auftrag des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung aktualisiert hat. Hauptgrund f&uuml;r das relativ schwache Abschneiden bei der Wohlfahrtsentwicklung ist nach Analyse der Forscher der deutliche Anstieg der Einkommensungleichheit vor allem in den 2000er Jahren.<br>\nDer NWI hat das Ziel, L&uuml;cken zu schlie&szlig;en und Widerspr&uuml;che aufzul&ouml;sen, die sich bei der klassischen Methode der Wohlstandsmessung allein &uuml;ber das BIP ergeben. So kritisieren viele Experten, dass das Inlandsprodukt weder die Verteilung der Einkommen noch Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen angemessen erfasst. Beispielsweise steigern Sanierungsarbeiten, mit denen eine Umweltverschmutzung beseitigt wird, in vollem Umfang das BIP. &bdquo;Dieser Teil des Wachstums kann jedoch eher als &sbquo;Leerlaufwachstum&lsquo; bezeichnet werden, jedenfalls tr&auml;gt er nicht zu einer wirklichen Wohlfahrtssteigerung bei&ldquo;, schreiben Diefenbacher und seine Forscherkollegen Benjamin Held (FEST), Dorothee Rodenh&auml;user (FEST) und Roland Zieschank (FU Berlin).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/hbs\/hs.xsl\/63056_66388.htm\">Hans B&ouml;cker Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit McMen&uuml; in die Arbeitswelt<\/strong><br>\nGro&szlig;unternehmen bieten Fl&uuml;chtlingen keine Perspektive. Fastfood-Ketten und Versandh&auml;ndler haben dagegen gro&szlig;en Bedarf. Die Zahl ist ern&uuml;chternd: Die 30 gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen im Deutschen Aktienindex haben bisher nur 54 Fl&uuml;chtlinge fest angestellt. Insgesamt. Doch w&auml;hrend die Gro&szlig;unternehmen den Fl&uuml;chtlingen kaum eine Perspektive bieten, zeigen sich die weniger geachteten Dienstleistungsbranchen wie der Gastst&auml;ttenbereich und der Versandhandel aufnahmebereiter: &bdquo;Wir haben Integrationskompetenz, das kommt uns jetzt zugute&ldquo;, sagt Valerie Holsboer, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Bundesverbandes Systemgastronomie.<br>\nIm Verband sind Fastfood-Ketten wie McDonald&rsquo;s und Burger King vertreten. 80 Prozent der Mitarbeiter in der Branche haben Migrationshintergrund, etwa 70 Prozent sind Angelernte ohne formalen Berufsabschluss. Es gibt zwar keine genauen Zahlen &uuml;ber Asylbewerber und Fl&uuml;chtlinge in den Unternehmen, bei einer Stichprobe meldeten sich laut Holsboer aber 50 Restaurants zur&uuml;ck und gaben an, insgesamt 300 Personen mit Fluchthintergrund zu besch&auml;ftigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Schnelle-Arbeit-fuer-Fluechtlinge\/!5320739\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Quasi eine Win-Win-Win-Win-Situation: die Fl&uuml;chtlinge m&uuml;ssen nicht herumlungern, sondern haben einen Job, die Arbeitgeber Arbeitnehmer, das Arbeitsamt weniger Arbeitslose auf der Payroll, und die taz kann einen sch&ouml;nen Artikel dar&uuml;ber schreiben. Soviel Empathie h&auml;tte man im Mainstream kaum erwartet &ndash; also jetzt Empathie mit den Arbeitgebern. Die d&uuml;rfen n&auml;mlich weiter dar&uuml;ber jammern, da&szlig; sie f&uuml;r ihre unterbezahlten, teilweise brutal harten Jobs weiterhin Frischfleisch zu Dumpingl&ouml;hnen bekommen und weiterhin nicht gezwungen sind, existenzsichernde L&ouml;hne zu zahlen. (Zu den miserablen Gesch&auml;ftspraktiken von McDonald&rsquo;s mu&szlig; man wenig sagen. Erinnert sich eventuell der ein oder andere bei der taz daran, da&szlig; der hier hochgelobte Versandh&auml;ndler Amazon, der so menschenfreundlich Jobs bietet, vor nicht allzulanger Zeit wegen knallharter Arbeitsbedingungen und au&szlig;ertariflicher Bezahlung am Pranger stand, nicht zu vergessen die legale Steuerhinterziehung?) F&uuml;r die Fl&uuml;chtlinge ist das vielleicht nicht so sch&ouml;n, wenn sie als der sprichw&ouml;rtliche Arzt oder Ingenieur, oder auch als ausgebildeter Handwerker, f&uuml;r einen Hungerlohn Burger braten oder Kisten schieben m&uuml;ssen. Und f&uuml;r die &uuml;brigen Besch&auml;ftigten auch nicht, weil sie weiterhin nicht von ihrer Arbeit leben k&ouml;nnen. Egal: &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/reformpapier-der-union-sozial-ist-was-arbeit-schafft-a-289563.html\">Sozial ist, was Arbeit schafft<\/a>&ldquo;, die Arbeitsbedingungen spielen keine Rolle. So schnell wir aus einer alternativen Tageszeitung nur ein weiteres neoliberales &ldquo;Deutschland ging es noch nie so gut&rdquo;-Jubelblatt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Europ&auml;er bangen um Arbeitspl&auml;tze wegen Einwanderer&rdquo;<\/strong><br>\nWie Medien Meinungen zu formen versuchen, zeigen exemplarisch die Umfragen des staatlichen russischen Nachrichtenportals Sputnik, das 2014 aus dem Zusammenschluss der Nachrichtenagentur RIA Novosti und des Auslandsrundfunks Stimme Russlands gebildet wurde. &Auml;hnlich wie der Auslandssender Russia Today versucht Sputnik die russische Sicht der Dinge in die Welt zu transportieren, wie das auch westliche Sender und Nachrichtenportale machen. Nur hat man den Eindruck, die Propaganda ist etwas dicker aufgetragen. Geangelt werden denn auch gerne heimische &ndash; sendungsbewusste oder eitle &ndash; Kommentatoren, die sich instrumentalisieren lassen, m&ouml;glicherweise weil sie hier ein gr&ouml;&szlig;eres Forum als in anderen Medien finden. (&hellip;)<br>\nDie von Sputnik.Polls durchgef&uuml;hrten Umfragen, die von Meinungsforschungsinstituten im Westen durchgef&uuml;hrt werden, picken sich in der Regel ein Thema heraus, das tats&auml;chlich heikel oder hoch umstritten ist &ndash; und wo auch gerne ein Dissens zwischen Regierung und &ouml;ffentlicher Meinung besteht. Hinterfragt werden die Themen bzw. die Antworten allerdings nicht. Das scheint Methode zu sein. Ebenso wie die Interpretation der Ergebnisse, die politische Konflikte oder auch &Auml;ngste verst&auml;rken wollen. In der aktuellen Umfrage wird das durchaus wieder manipulativ und auf dem R&uuml;cken der Fl&uuml;chtlinge exerziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48813\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Nat&uuml;rlich versucht ein russischer Staatssender wie Sputnik News, die russische Sicht der Dinge zu transportieren. Analoges gilt bekanntlich f&uuml;r transatlantisch gepr&auml;gte Medien hierzulande in Bezug auf die US\/Nato-Sicht. Die zitierte Meinungsumfrage, die Sputnik in Auftrag gegeben hat, scheint gleichwohl in ihren Zahlen korrekt zu sein. Das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Pew Research kommt aktuell zu ganz &auml;hnlichen <a href=\"http:\/\/www.pewglobal.org\/2016\/07\/11\/europeans-fear-wave-of-refugees-will-mean-more-terrorism-fewer-jobs\/\">Ergebnissen bei einer Umfrage in mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern zum Thema<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BAMF-Asylentscheidungen und Asylantr&auml;ge bis Juni 2016 &ndash; immer mehr &bdquo;subsidi&auml;rer Schutz&ldquo;<\/strong><br>\nAktuelle Informationen &uuml;ber die (seit Juni 2014) vom BAMF monatlich entgegengenommenen und bis Ende Juni 2016 entschiedenen Asylantr&auml;ge (451.902 von Juli 2015 bis Juni 2016) den weiteren Anstieg der anh&auml;ngigen (vom BAMF noch nicht entschiedenen) Asylantr&auml;ge (auf 495.792 Ende Juni 2016) und die Entwicklung der Bearbeitungsdauer finden Sie in der BIAJ-Kurzmitteilung vom 12. Juli 2016: Download (PDF: zwei Text- und zwei Tabellen-Seiten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/792-bamf-asylentscheidungen-und-asylantraege-bis-juni-2016-immer-mehr-subsidiaerer-schutz.html\">BIAJ<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Fast schon unversch&auml;mt&rdquo;: F&uuml;r welche Fluchtursachen ist die Bundesregierung mitverantwortlich?<\/strong><br>\n&ldquo;Unversch&auml;mte&rdquo; Fragen: Wie definiert die Bundesregierung eigentlich Fluchtursachen? Zwei Ministerien haben sich mit dem Thema mittlerweile ausf&uuml;hrlich befasst. &ldquo;Wenn sie es bisher nicht gelernt haben, dann tut&rsquo;s mir leid&rdquo;, meint das Ausw&auml;rtiges Amt. Zum Gl&uuml;ck gibt&rsquo;s das Entwicklungsministerium, das erg&auml;nzt. Die Frage, f&uuml;r welche Fluchtursachen die Bundesregierung mitverantwortlich ist, m&ouml;chte man aber gar nicht beantworten. Es sei &ldquo;fast schon unversch&auml;mt&rdquo; danach zu fragen&hellip;<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 13. Juli 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iLHonxlwHH8\">Jung und naiv via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Syrien schlagen, um Iran zu treffen<\/strong><br>\nEndlich belegt: Hillary Clinton befeuerte als Au&szlig;enministerin den B&uuml;rgerkrieg in Syrien<br>\nDieses Dokument hat es in sich: UNCLASSIFIED U.S. Department of State Case No. F-2014-20439 Doc No. C05794498<br>\nEs handelt sich um ein Dokument, das Ende 2015 vom US-Au&szlig;enministerium freigegeben und k&uuml;rzlich &uuml;ber Wikileaks &ouml;ffentlich zug&auml;nglich gemacht wurde. Thema der Depesche: Der neue Iran und Syrien. Autorin: Hillary Clinton, damals US-Au&szlig;enministerin.<br>\nBei dem angegebenen Datum (31.12.2000) handelt es sich vermutlich um einen Irrtum, denn zu dem Zeitpunkt gab es weder Verhandlungen mit dem Iran noch einen Krieg in Syrien. Zudem wird ein Interview der US-Journalistin Christine Amanpour (CNN) mit dem damaligen israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak erw&auml;hnt, das erst im April 2012 ausgestrahlt worden war. Vermutlich stammt der Text also aus dem Jahr 2012.<br>\nBehandelt wird darin die Frage, wie die USA Israel helfen k&ouml;nnten, mit der wachsenden nuklearen Gefahr des Irans umzugehen. Clinton schreibt, &raquo;der beste Weg (sei), dem syrischen Volk zu helfen, das Regime von Bashar Assad zu st&uuml;rzen&laquo;. Das iranische Nuklearprogramm &raquo;und Syriens B&uuml;rgerkrieg scheinen nicht in Verbindung zu stehen, doch es gibt eine Verbindung&laquo;, schreibt Clinton.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-06\/021.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist wohl kaum davon auszugehen, dass Frau Clinton ihre Meinung ge&auml;ndert hat. Sollte sie US-Pr&auml;sidentin werden, w&auml;ren neue Waffeng&auml;nge &ndash; und mit &ldquo;Merkel-Deutschland&rdquo; an ihrer Seite &ndash; durchaus zu bef&uuml;rchten. Syrien d&uuml;rfte ein Ziel sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sterben f&uuml;r Riga?<\/strong><br>\nVor dem NATO-Gipfel am 8. und 9. Juli in Warschau warnte der deutsche Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier noch davor, &raquo;durch lautes S&auml;belrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen&laquo;. Die NATO hatte da gerade das gr&ouml;&szlig;te Man&ouml;ver in Osteuropa veranstaltet, seit der Kalte Krieg zu Ende ging. Ganz offenbar war Krieg in der Ukraine und die Besetzung der Krim, ein &raquo;wake up call&laquo; f&uuml;r die NATO, wie der inzwischen zu Goldman Sachs gewechselte fr&uuml;here NATO-Generalsekret&auml;r Rasmussen bemerkte. Beim letzten Gipfel im walisischen Cardiff hatte die B&uuml;ndnisorganisation bereits eine Wende zur NATO 2.0 vollzogen und mit dem Aufbau einer &raquo;Sehr schnellen Eingreiftruppe&laquo; (Very High Readiness Joint Task Force), die innerhalb von zwei bis f&uuml;nf Tagen an die russische Grenze verlegt werden kann, einen Strategiewechsel zur&uuml;ck zum Kalten Krieg vollzogen. Diese Politik wurde in Warschau noch einmal eskaliert. Doch gleichzeitig werden un&uuml;bersehbar auch unterschiedliche Interessen in der Allianz sichtbar. Doch vordergr&uuml;ndig demonstrierte die NATO in Warschau Einigkeit:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/sterben-fuer-riga\/\">Sozialismus Aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie eine neue Ostpolitik der SPD aussehen sollte<\/strong><br>\nSeit zwei Jahren f&uuml;hrt Russland Krieg in der Ukraine. Die seit 1991 angebotene enge Partnerschaft hat Moskau nicht davon abgehalten, die europ&auml;ische Friedensordnung anzugreifen. Das erfordert ein Umdenken in der deutschen und europ&auml;ischen Ostpolitik. Die SPD muss ihren Kurs gegen&uuml;ber Russland &auml;ndern.<br>\nDer Krieg in der Ukraine, die offene Bedrohung unserer Verb&uuml;ndeten in Osteuropa und die russische Politik des hybriden Angriffs auf die Europ&auml;ische Union sind die bedeutendsten sicherheitspolitischen Herausforderungen seit Ende des Kalten Krieges. Es ist offensichtlich, dass der Vorrang f&uuml;r Russland, der die Ostpolitik lange bestimmt hat, nicht zu Frieden in Osteuropa gef&uuml;hrt hat. Im Gegenteil: Das enge Verh&auml;ltnis zu Berlin scheint den Kreml eher dazu ermutigt zu haben, in die Offensive zu gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/neue-ostpolitik-spd-aussehen-sollte\">vorw&auml;rts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Dieser Artikel wie auch die Gr&uuml;ndung des Arbeitskreises neue Ostpolitik in der SPD l&auml;sst vermuten, dass die SPD unterwandert werden soll beziehungsweise das schon ist. Hier werden die Pfl&ouml;cke weit weg vom Geist der Ostpolitik und der Vers&ouml;hnung mit allen V&ouml;lkern des Ostens eingeschlagen. Behauptungen &uuml;ber die Ursache der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine werden affirmativ aufgestellt. Die Russen sind es. Siehe dazu auch den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34175\">Nachdenkseiten-Beitrag<\/a> &uuml;ber den NATO Gipfel und die Methoden der Manipulation im Umfeld dieses Treffens.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rote Linien bei CETA &uuml;berschritten<\/strong><br>\nIm linken Fl&uuml;gel der SPD formiert sich Widerstand gegen das europ&auml;isch-kanadische Freihandelsabkommen<br>\nF&uuml;r Parteichef Sigmar Gabriel wird es nicht leicht, seine Genossen von CETA zu &uuml;berzeugen. Nach Ansicht von Parteilinken widerspricht das Abkommen in seiner vorliegenden Form der Beschlusslage der SPD.<br>\nMehr als zwei Monate vor dem n&auml;chsten Parteikonvent der Sozialdemokraten wirbt das Forum DL 21 daf&uuml;r, das Freihandelsabkommen CETA abzulehnen. Die Vorsitzende des linken SPD-Vereins, Hilde Mattheis, verschickte nun Antragsvordrucke, mit denen sich die Delegierten beim Kleinen Parteitag in Wolfsburg am 19. September gegen den Vertrag zwischen der Europ&auml;ischen Union und Kanada wenden k&ouml;nnen. Darin werden SPD-Vertreter im Rat, im Europ&auml;ischen Parlament und im Bundestag aufgefordert, das Abkommen abzulehnen. Mattheis monierte, dass CETA in der vorliegenden Form in wesentlichen Punkten im Widerspruch zum Beschluss des SPD-Konvents aus dem Jahre 2014 stehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018459.rote-linien-bei-ceta-ueberschritten.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche &Uuml;bersetzung von CETA ist online<\/strong><br>\nDie deutsche &Uuml;bersetzung von CETA ist jetzt online. Sie kann unter diesem Link abgerufen werden.<br>\nAm 19. September 2016 wird in Wolfsburg der SPD-Parteikonvent &uuml;ber das Freihandelsabkommen CETA beraten. Der Antragsschluss f&uuml;r diesen Konvent ist auf den Sonntag, 14. August 2016 festgesetzt wurden. Wir stellen euch zwei Musterantr&auml;ge (eins und zwei) zur Verf&uuml;gung, die ihr als Muster in euren Ortsvereinen und Bezirksverb&auml;nden verwenden k&ouml;nnt. Selbst wenn ihr keine UB- bzw. Kreiskonferenzen oder Parteitage vor dem 14. August mehr habt, k&ouml;nnt ihr durch einen Beschluss eures Ortsvereins einen Antrag auf dem Konvent einreichen.<br>\nWie Ihr sicher wisst, hat der Konvent vor zwei Jahren rote Linien formuliert, die f&uuml;r die Verhandlungen zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA ma&szlig;geblich sein sollten. Durch diesen Beschluss und den massiven &ouml;ffentlichen Druck wurden das kanadische Abkommen CETA zum Teil nachverhandelt. Parteichef Sigmar Gabriel hat dabei insbesondere seine Vorstellungen eines reformierten Investor-Staat-Schiedsverfahren mit Hilfe eines internationalen Schiedsgerichtshofes eingebracht. Dies hat zweifelsohne zu Verbesserungen gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/forum-dl21.de\/deutsche-uebersetzung-von-ceta-ist-online\/\">DL21<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>BUND: Widerstand gegen TTIP und Ceta w&auml;chst<\/strong><br>\nDer Widerstand gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und Ceta w&auml;chst weiter. Das bilanziert der Bund f&uuml;r Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in seinem nun vorgestellten Jahresbericht 2015. Demnach verzeichnete die Umweltsch&uuml;tzer im vergangenen Jahr einen Unterst&uuml;tzerzuwachs von rund f&uuml;nf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.<br>\nIn den kommenden Monaten werde sich der Verband verst&auml;rkt dem europ&auml;isch-kanadischen Freihandelsabkommen Ceta zuwenden, sagte der Verbandsvorsitzende Hubert Weiger bei der Vorstellung des Jahresberichts. &raquo;Unter dem Vorwand eines inzwischen fragw&uuml;rdigen Wirtschaftswachstums gef&auml;hrden Ceta und auch TTIP bew&auml;hrte Umweltstandards. Beide Handelsabkommen hebeln nicht nur bew&auml;hrte demokratische Rechte aus, sie gef&auml;hrden auch kulturelle und gewerkschaftliche Errungenschaften&laquo;, sagte Weiger. Man wolle daher den Protest gegen die Handelsabkommen auf die Stra&szlig;e bringen und am 17. September in sieben deutschen Gro&szlig;st&auml;dten demonstrieren. Dem BUND-Vorsitzenden zufolge rechne man mit vielen zehntausend TeilnehmerInnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018435.bund-widerstand-gegen-ttip-und-ceta-waechst.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorl&auml;ufiger Ceta-Vertrag &bdquo;rechtlich riskant&ldquo;<\/strong><br>\nBr&uuml;ssel will das Handelsabkommen Ceta vorl&auml;ufig aktivieren &ndash; auch ohne die Zustimmung der Nationalparlamente abzuwarten. Aus Sicht von Juristen w&auml;re das rechtswidrig. (&hellip;)<br>\nBeim Ceta d&uuml;rfte es nach Einsch&auml;tzung von Experten l&auml;nger dauern. &bdquo;Ich rechne mit einem Zeitraum von f&uuml;nf Jahren, bis alle Parlamente &uuml;ber Ceta abgestimmt haben&ldquo;, mutma&szlig;t Wolfgang Wei&szlig;, Lehrstuhlinhaber f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht an der Universit&auml;t Speyer. Der Jurist h&auml;lt das Vorhaben, den Vertrag vollst&auml;ndig vorl&auml;ufig anzuwenden, f&uuml;r rechtlich h&ouml;chst riskant. &bdquo;Nach meiner Einsch&auml;tzung w&uuml;rde das Bundesverfassungsgericht einer Beschwerde gegen das vorl&auml;ufige Inkrafttreten mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit stattgeben&ldquo;, sagte Wei&szlig; der FR. Schlie&szlig;lich gehe es beim Ceta nicht nur um den Wegfall von Z&ouml;llen oder die Angleichung von Industrienormen, sondern um eine F&uuml;lle von Vereinbarungen, die den Verbraucher- und Arbeitsschutz betr&auml;fen. (&hellip;)<br>\nZu einer &auml;hnlichen Einsch&auml;tzung gelangt der K&ouml;lner V&ouml;lkerrechtler Bernhard Kempen. &bdquo;Nach Grundgesetz-Artikel 59, Absatz 2, bed&uuml;rfen v&ouml;lkerrechtliche Vertr&auml;ge der Zustimmung des Bundestages und des Bundesrats. Das gilt auch f&uuml;r eine vorl&auml;ufige Anwendung des Ceta-Abkommens, weil die Bundesrepublik damit bis auf weiteres in vollem Umfang vertragspflichtig ist&ldquo;, erl&auml;utert er. Die Bundesregierung m&uuml;sse dem Parlament einen Gesetzentwurf vorlegen, mit dem ein Regierungsmitglied bevollm&auml;chtigt werde, der vorl&auml;ufigen Inkraftsetzung zuzustimmen und den Vertrag zu unterzeichnen. &bdquo;Das alles m&uuml;sste noch vor der entscheidenden Ministerratssitzung am 19. Oktober geschehen.&ldquo; Wird es aber nicht, das ist laut Kempen absehbar.<br>\nDie Linksfraktion im Bundestag k&uuml;ndigt zudem eine Organklage wegen Ceta vor dem Bundesverfassungsgericht an. Auch Organisationen wie Foodwatch, Campact und Mehr Demokratie wollen Verfassungsbeschwerde einlegen. Als Verfahrensbevollm&auml;chtigten haben sie Kempen eingesetzt. Wie Kollege Wei&szlig; h&auml;lt auch er die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r sehr hoch, dass das Verfassungsgericht das vorl&auml;ufige Inkraftsetzen als grundgesetzwidrig verwirft. Zwar seien auch schon in der Vergangenheit Freihandelsabkommen vorl&auml;ufig angewendet worden. Das bedeute aber nicht, dass diese Praxis rechtens gewesen sei: &bdquo;Es zeigt lediglich, dass niemand dagegen geklagt hat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ceta-abkommen-vorlaeufiger-ceta-vertrag--rechtlich-riskant-,1472596,34495930.html\">FR Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gericht spricht Gabriel das Misstrauen aus<\/strong><br>\nTengelmann-&Uuml;bernahmeerlaubnis rechtswidrig &ndash; Inhalt von Sechs-Augen-Gespr&auml;chen wurde &ldquo;nicht aktenkundig gemacht&rdquo;<br>\nDer Erste Kartellsenat des Oberlandesgerichts D&uuml;sseldorf hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriels Sondererlaubnis zur &Uuml;bernahme der Kaiser&rsquo;s-Tengelmann-Superm&auml;rkte durch den Edeka-Konzern nach einer vorl&auml;ufigen Pr&uuml;fung im Eilverfahren f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt und au&szlig;er Kraft gesetzt (VI &ndash; Kart 5\/16 (V)).<br>\nDiese &ldquo;peinliche Niederlage&rdquo; des SPD-Bundesvorsitzenden (wie die Zeit formulierte), w&auml;re alleine noch nicht unbedingt eine Meldung wert. Sieht man sich die Pr&uuml;fergebnisse jedoch genauer an, dann wird deutlich, dass Gabriel die &Uuml;bernahme gegen die Fachmeinungen des Bundeskartellamts und der Monopolkommission in einer Art und Weise durchdr&uuml;ckte, die auf eine allgemein problematische Haltung schlie&szlig;en l&auml;sst, welche sich m&ouml;glicherweise auch in anderen Politikakten wiederfindet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48817\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann sich eigentlich noch irgendjemand &uuml;ber die Machenschaften des Herrn Gabriel wundern? Angesichts eines solch &ndash; vorsichtig formuliert &ndash; fragw&uuml;rdigen Verhaltens m&uuml;sste eigentlich der Gedanke eines R&uuml;cktritts naheliegen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ein neues Debakel f&uuml;r Gabriel<\/strong><br>\nDie Rettung der Jobs war Gabriels zentrale Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Erlaubnis der zuvor von Bundeskartellamt und Monopolkommission abgeschmetterten Fusion zwischen Edeka und Kaiser&lsquo;s Tengelmann, Monopolkommission-Chef Daniel Zimmer ist aus Protest gegen Gabriels Entscheidung zur&uuml;ckgetreten. Nun wirft das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf dem Minister ausgerechnet in puncto Arbeitsplatzsicherung schwerwiegende Vers&auml;umnisse vor: Der &ldquo;Erhalt und die Sicherung bestehender kollektiver Arbeitnehmerrechte&rdquo; seien anders als von Gabriel vorgetragen &ldquo;kein Gemeinwohlbelang&rdquo;, denn: Das Grundgesetz lasse es jeder und jedem offen, ob sie oder er sich gewerkschaftlich organisiert. &ldquo;Aufgrund dieser verfassungsrechtlichen Gleichrangigkeit k&ouml;nnten der Erhalt und die Sicherung bestehender kollektiver Arbeitnehmerrechte kein Gemeinwohlbelang sein, welches die ministerielle Erlaubnis einer wettbewerbssch&auml;dlichen Unternehmensfusion rechtfertigen k&ouml;nne.&rdquo;<br>\nDieser Argumentation kann man Spitzfindigkeit vorwerfen, die Gewerkschaft Verdi protestierte sogleich heftig. Zweifelsohne aber hat Gabriel es nicht geschafft, die von ihm angestrebte Sicherheit f&uuml;r Tausende Besch&auml;ftige auch gegen das in deutschen Juristen- und &Ouml;konomenkreisen dominierende Dogma vom vermeintlich freien Markt rechtssicher durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sebastianpuschner\/ein-neues-debakel-fuer-sigmar-gabriel\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Der deutsche Lebensmittelmarkt<\/strong><br>\nDie Supermarkt-Riesen Edeka und Rewe beherrschen zusammen mit den Discountern 85 Prozent des deutschen Lebensmitteleinzelhandels. Verglichen damit ist Kaiser&rsquo;s Tengelmann mit seinen 471 Filialen ein kleiner, in Berlin und M&uuml;nchen aber gewichtiger Konkurrent. Ein &Uuml;berblick. Bis auf Weiteres gibt es keinen Zusammenschluss von Edeka und Kaiser&rsquo;s Tengelmann. Das entschied das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf nach einer vorl&auml;ufigen Pr&uuml;fung im Eilverfahren. Das Bundeskartellamt hatte bereits kritisiert, die Fusionspl&auml;ne f&uuml;hrten zu einer weiteren Konzentration auf dem hart umk&auml;mpften Markt. Der wird von einigen wenigen Supermarktketten beherrscht &ndash; neben den Discountern vor allem Edeka und seinem ebenfalls &uuml;bernahmewilligen Konkurrenten REWE.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/hintergrund-supermarktketten-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Griechenland: &ldquo;Radikal links&rdquo; &ndash; nicht bei Arbeitnehmerrechten<\/strong><br>\nSyrizas Politik, Verbitterung und wirrste Geschichten um den fr&uuml;heren Finanzminister Varoufakis<br>\nDie von Syriza zusammen mit den Unabh&auml;ngigen Griechen gestellte Regierung in Athen befindet sich in einem st&auml;ndigen Spagat zwischen den theoretischen, in Wahlprogrammen ge&auml;u&szlig;erten Anspr&uuml;chen und Pl&auml;nen sowie der real ausge&uuml;bten Politik. Radikal links will die Regierung sein, das steht im Namen der Partei Syriza. Regierungsvertreter haben jedoch kaum mehr Gelegenheit, in der &Ouml;ffentlichkeit in Versammlungen aufzutreten. T&auml;glich werden Parteiversammlungen, wie am Montag eine Veranstaltung mit dem Vizegesundheitsminister Pavlos Polakis, von einer aufgebrachten Menge gesprengt.<br>\nAm Dienstag konnte der Agrarminister Vangelis Apostolou seine Rede in Larissa nur mit Hilfe von massivem Polizeischutz halten. Sozialministerin Theano Fotiou meint dennoch, dass die von Syriza verbitterten Griechen der Partei weiterhin vertrauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48814\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Cum\/Ex-Skandal: Finanzverwaltung hatte &raquo;nicht den Hauch einer Ahnung&laquo;<\/strong><br>\nNachdem in den vergangenen Sitzungen des Untersuchungsausschusses zu den Cum\/Ex-Gesch&auml;ften vor allem die Bankenseite beleuchtet worden war, wurde in der letzten Sitzung vor der Sommerpause nunmehr der Vorhang f&uuml;r Zeugen von staatlicher Seite ge&ouml;ffnet. Vier der f&uuml;nf Zeugen waren als Referatsleiter aus L&auml;nderfinanzministerien Teilnehmer einer Sitzung im Bundesfinanzministerium im Oktober 2005. Dort wurde der Regelungsvorschlag des Bankenverbandes von 2002, nach welchem die Cum\/Ex-Gesch&auml;fte zwar &uuml;ber Banken im Inland verhindert, &uuml;ber Auslandsbanken jedoch ausdr&uuml;cklich noch m&ouml;glich waren, einm&uuml;tig abgenickt. Zudem wurde ein weiterer Zeuge von der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin geladen. Dort setzt man sich erst seit k&uuml;rzerer Zeit mit den Cum\/Ex-Gesch&auml;ften auseinander, insbesondere nachdem Anfang 2016 die Maple-Bank wegen hoher Steuerr&uuml;ckforderungen geschlossen werden musste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/nachrichten\/cum-ex-skandal-finanzverwaltung-hatte-nicht-hauch-ahnung\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gauck guckt weg<\/strong><br>\nBesuch des Bundespr&auml;sidenten in Chile: Pinochet-Bewunderer und Profiteur der Colonia Dignidad unter G&auml;sten des offiziellen Botschaftsempfangs<br>\nWenn Bundespr&auml;sident Joachim Gauck w&auml;hrend seines Staatsbesuchs in Chile sein Hohelied auf die &raquo;Freiheit&laquo; anstimmt, wird das in den Ohren der Opfer des Folterlagers Colonia Dignidad wie Hohn klingen. Ende April dieses Jahres hatte Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier erstmals die 25 Jahre andauernde Unterst&uuml;tzung der deutscht&uuml;melnden Sekte durch Diplomaten des Ausw&auml;rtigen Amtes (AA) &ouml;ffentlich benannt und eine umfassende Aufarbeitung der Verwicklungen in die begangenen Verbrechen angesto&szlig;en. Letzteres ist Gaucks Sache nicht. W&auml;hrend der Besuch am Dienstag bereits lief, war noch nicht einmal klar, ob er &uuml;berhaupt Opfer oder ihre Angeh&ouml;rigen treffen wird. Eines ist jedoch sicher: Der milliardenschwere Pinochet-Bewunderer und Deutsch-Chilene Horst Paulmann ist zum offiziellen Botschaftsempfang eingeladen. Das best&auml;tigte das Bundespr&auml;sidialamt gegen&uuml;ber jW. Der Unternehmer hatte in seinen Superm&auml;rkten Produkte der Colonia Dignidad verkauft, die die internierten Opfer des Psychopathen Paul Sch&auml;fer in Sklavenarbeit herstellten (jW berichtete). Auch Werbevideos der Sekte fanden sich einst im Sortiment.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-13\/002.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tut was!<\/strong><br>\nDie zehn Milliarden sind nicht nur eine Zahl. Sie &auml;ndern die Gesch&auml;ftsgrundlage f&uuml;r Stuttgart 21. Jetzt muss Winfried Kretschmann endlich handeln, kommentiert unsere Autorin.<br>\nDie gezielte Indiskretion, der Bundesrechnungshof kalkuliere inzwischen mit Stuttgart-21-Kosten von zehn Milliarden Euro, hat ein Zeitfenster zur Neuausrichtung des Projekts ge&ouml;ffnet. Jetzt k&ouml;nnte aus einem schlechten Tiefbahnhof doch noch ein erneuerter, leistungsf&auml;higer Bahnknoten werden. Jetzt m&uuml;ssen, um mit Heiner Gei&szlig;ler zu sprechen, alle Beteiligten an und alle Fakten auf den Tisch, und die Folterwerkzeuge gleich dazu.<br>\nDie Gr&uuml;nen, allen voran Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann, sind Antworten auf entscheidende Fragen schuldig, darauf, ob sie den K&auml;s noch immer f&uuml;r schon gegessen halten (was er ohnehin noch nie war), wie es um Baufreigaben und -fortschritt steht, welche finanziellen Risiken immer weiter gewachsen sind. Und dann m&uuml;ssen mutig Konsequenzen erwogen werden, diskutiert mit einer &Ouml;ffentlichkeit, die lange genug hinter die Fichte gef&uuml;hrt worden ist.<br>\nEiner &ouml;ffentlichen Analyse des Istzustands im Talkessel und auf der Neubaustrecke nach Ulm wird sich die Bahn nicht stellen. Zumindest intern muss sie aber endlich jenes Transparenzversprechen einl&ouml;sen, das Volker Kefer und die Seinen seit der Volksabstimmung und dem Stresstest ungez&auml;hlte Male gegeben und ebenso oft gebrochen haben. Nicht einmal im gesch&uuml;tzten Raum des Lenkungskreises durfte es bisher ehrlich zugehen, weil die DB-Verantwortlichen genau wussten, was auf sie zuk&auml;me, wenn sie ihre Karten aufdeckten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/debatte\/276\/tut-was-3760.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Corbyn&rsquo;s critics are hellbent on destroying the party they claim to love<\/strong><br>\n(&hellip;) The nature of the problem, however, is more bizarre. He won a leadership election with a huge majority and refuses to stand down. Worse still, when challenged, he insists on running again. And even worse than that, now it is confirmed that he&rsquo;ll be on the ballot, he might win again. His mandate has somehow come to be seen as an affront to common decency, and his opponents&rsquo; inability to beat him as his fault. &ldquo;Would it not be easier,&rdquo; Bertholt Brecht once wrote. &ldquo;To dissolve the people and elect another?&rdquo; (&hellip;)<br>\nCorbyn campaigned against austerity, war and nuclear weapons in particular, and for a reorientation back towards Labour&rsquo;s socialist roots in general. He spoke in plain English of big principle rather than the evasive vacuities of managerial electoralism. His critics, unable to imagine a world in which it was possible that a person with his politics or style could be the overwhelming choice of Labour party members, concluded the problem was not their imagination but reality. The voters had simply made the wrong decision. Corbyn had to go. (&hellip;)<br>\nEagle is a different matter altogether. It is clear whom Eagle is standing against: Corbyn. But that is not a plan &ndash; it is a grievance. It is not at all clear what she stands for beyond the leadership. At her launch she floated not a single idea. She has a record. She voted for the Iraq war (and against any effort to investigate it), for the introduction of tuition fees, for bombing Syria, and she abstained on the welfare bill &ndash; all positions that were immensely unpopular in the party and most of which remain unpopular in the country. Claiming that Corbyn is unable to provide the leadership necessary, she insists. &ldquo;I will unite, I will not divide. I can bring our party together again.&rdquo; Her strategy for uniting the party thus far is to stand against a leader who won 59% of the vote and has been in power for less than a year.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2016\/jul\/13\/corbyn-critics-destroying-labour-party-members\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Johnson als Au&szlig;enminister? Das ist &ldquo;britischer Humor&rdquo;<\/strong><br>\nAusgerechnet Mr. Brexit wird britischer Au&szlig;enminister. Wie k&ouml;nnte sein erster Arbeitstag aussehen? Unser Vorschlag &ndash; generiert aus Reaktionen im Netz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/netzreaktionen-johnson-als-aussenminister-britischer-humor-1.3077958\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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