{"id":3420,"date":"2008-08-28T09:39:32","date_gmt":"2008-08-28T07:39:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3420"},"modified":"2008-08-28T09:41:41","modified_gmt":"2008-08-28T07:41:41","slug":"hinweise-des-tages-722","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3420","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p><ul>\n<li>Joseph Stiglitz &ndash; Wachstum mit links<\/li>\n<li>Krise kommt &ndash; was tun?<\/li>\n<li>Vom Wert der Arbeit<\/li>\n<li>Und immer wieder: Reiche zahlen die meisten Steuern?<\/li>\n<li>&ldquo;Steinmeier f&uuml;r SPD problematischer als Beck&rdquo;<\/li>\n<li>&ldquo;Der einzige Weg ist, dem EuGH nicht zu folgen&rdquo;<\/li>\n<li>Studieren in den Niederlanden: &ldquo;De Duitsers komen&rdquo;<\/li>\n<li>Warum McCains Finger nicht in die N&auml;he des Roten Knopfes kommen sollten<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3420&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Joseph Stiglitz &ndash; Wachstum mit links<\/strong><br>\nDie Linke versteht die M&auml;rkte und die Rolle, die diese in der Wirtschaft spielen k&ouml;nnen und sollen. Die Rechte, vor allem in den USA, versteht beides nicht. Die neue Rechte, verk&ouml;rpert durch die Regierung Bush, ist nichts anderes als alter Korporatismus in neuem Gewand. Die Bush-Regierung ist nicht liberal. Sie glaubt an einen starken Staat mit stabilen Exekutivbefugnissen. Doch dieser Staat wird genutzt, um etablierte Interessen zu verteidigen, ohne richtig auf die Prinzipien des Markts zu achten.<br>\nIm Gegensatz dazu versucht die Linke, die M&auml;rkte zum Funktionieren zu bringen. Sich selbst &uuml;berlassene M&auml;rkte laufen nicht gut, wie die Finanzkrise best&auml;tigt. Bef&uuml;rworter der M&auml;rkte r&auml;umen zwar ein, dass diese versagen k&ouml;nnen, zuweilen auch katastrophal, aber sie beharren darauf, dass sich die M&auml;rkte selbst korrigieren. Doch M&auml;rkte korrigieren sich nicht innerhalb eines akzeptablen Zeitrahmens. Keine Regierung kann unt&auml;tig danebensitzen, wenn ein Land in eine Rezession abrutscht &ndash; auch dann nicht, wenn diese durch &uuml;berm&auml;&szlig;ige Gier der Banker ausgel&ouml;st wurde. Wenn die Regierung schon die Krankenhauskosten der Wirtschaft &uuml;bernimmt, muss sie aber auch daf&uuml;r sorgen, dass so etwas so schnell nicht wieder vorkommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/406175.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Lesenswert (obwohl Stiglitz die US-amerikanischen Demokraten als Linke bezeichnet)!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Krise kommt &ndash; was tun?<\/strong><br>\nDeutschland treibt in eine Rezession. Wer das bislang nicht wahrhaben wollte, wird durch die am Dienstag vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden ver&ouml;ffentlichten Zahlen eines Besseren belehrt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist demnach im zweiten Quartal 2008 erstmals seit Jahren geschrumpft &ndash; um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. In den ersten drei Monaten des Jahres war das BIP noch um 1,3 Prozent gestiegen. Vor diesem Hintergrund bekommt die Debatte &uuml;ber ein Konjunkturprogramm neuen Schwung.<br>\n(&hellip;)<br>\nGustav Horn, wissenschaftlicher Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, erkl&auml;rte am Dienstag auf jW-Nachfrage, die BIP-Entwicklung im zweiten Quartal m&uuml;sse aufgrund besonderer Faktoren vorsichtig bewertet werden. So waren Investitionen in der Baubranche aufgrund des milden Wetters zum Teil vorgezogen worden. &raquo;Dennoch sind die Aussichten nicht gut. Wir sind zwar noch nicht in einer Rezession, aber ich bef&uuml;rchte, da&szlig; wir gerade in eine hineingleiten&laquo;, so Horn. Der Wissenschaftler kritisierte es als &raquo;gro&szlig;en Fehler&laquo;, da&szlig; in der Geldpolitik nicht fr&uuml;hzeitig durch eine Zinssenkung gegengesteuert worden sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/08-27\/012.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Bankenkrise<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>117 US-Banken stecken in Schwierigkeiten<\/strong><br>\nDie Anzahl der Banken und Hypothekarinstitute, die in Schwierigkeiten stecken, hat weiter zugenommen. Im zweiten Quartal stuft der staatliche Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) 117 Banken in dieser Kategorie ein; im Vorquartal waren es 90 gewesen.&nbsp; Statistisch gesehen gehen nur 13% der Unternehmen mit Problemen tats&auml;chlich pleite. Die kommenden Monate d&uuml;rften allerdings weitere Zusammenbr&uuml;che bringen. Der New Yorker Wirtschafsexperte Nouriel Roubini rechnet mittelfristig sogar mit Hunderten von Bankenpleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/fdic_banken_usa_krise_pleite_1.817078.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>US-Institute zahlen Rekordsumme f&uuml;r Refinanzierung<\/strong><br>\nAuf die Banken der USA rollt die teuerste Refinanzierungswelle ihrer Geschichte zu. Bis Ende 2009 m&uuml;ssen amerikanische Finanzinstitute Anleihen im Volumen von 871 Mrd. Dollar (594 Mrd. Euro) zur&uuml;ckzahlen. Gleichzeitig liegt der Renditeaufschlag, den Anleger bei neuen Bank-Anleihen im Vergleich zu US-Staatsanleihen verlangen, mit 4,14 Prozentpunkten nahe an einem Rekordhoch. Im Januar 2007 lag der Renditeaufschlag (Spread) noch bei 0,76 Prozentpunkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/us-institute-zahlen-rekordsumme-fuer-refinanzierung;2028563\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zeit f&uuml;r das Nachspiel<\/strong><br>\nNach dem &uuml;blen Drama um die Rettung der Mittelstandsbank darf die Politik nicht zur Tagesordnung &uuml;bergehen: Zur IKB muss es einen Untersuchungsausschuss des Bundestags geben.<br>\nBisher wurde jedenfalls nicht &uuml;berzeugend dargelegt, weshalb eine Pleite der vergleichsweise kleinen Bank das deutsche Finanzsystem gef&auml;hrdet h&auml;tte; warum die privaten Mehrheitseigent&uuml;mer der IKB so geringe Rettungsbeitr&auml;ge leisteten; und weshalb die Bank schlie&szlig;lich nicht an den meistbietenden Interessenten verkauft wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/406426.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Vom Wert der Arbeit<\/strong><br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich w&auml;chst immer weiter. Schuld sind Politik und Tarifparteien, die versagt haben &ndash; und die Ungerechtigkeiten nicht bek&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/915\/307865\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Artikel ist gut gemeint &ndash; und das bedeutet leider: gar nicht gut.<br>\n&bdquo;Sie haben zwar die Flexibilisierung der Arbeitsm&auml;rkte vorangetrieben, und vieles davon war richtig.&ldquo;<br>\nBitte konkret werden. Denn wer von &bdquo;Flexibilisierung der Arbeitsm&auml;rkte&ldquo; spricht, meint damit fast immer die M&ouml;glichkeit, Jobsuchende und Lohnabh&auml;ngige zu etwas zwingen zu k&ouml;nnen, was sie freiwillig nicht tun w&uuml;rden. Welche dieser Ma&szlig;nahmen war &bdquo;richtig&ldquo;, und was haben sie gebracht?<br>\n&bdquo;Es k&ouml;nnte ja zum Beispiel gerecht sein, wenn &Auml;ltere mit abnehmender Leistungskraft weniger verdienen als Familienv&auml;ter und -m&uuml;tter in der Mitte des Berufslebens. Solche Debatten m&ouml;gen neue Verteilungsk&auml;mpfe zwischen Alt und Jung, zwischen regul&auml;r und prek&auml;r Besch&auml;ftigten entfachen.&ldquo;<br>\nNicht zu fassen: Die Autorin empfiehlt den Arbeitnehmern allen Ernstes, den Verteilungskampf um das Volkseinkommen doch bitte unter sich auszufechten.<br>\nSo etwas scheint dieser Dame <a href=\"?p=2201\">des &ouml;fteren<\/a> zu passieren: &bdquo;Die SZ-Journalistin Nina Bovensiepen weist nicht einmal in einem Nebensatz darauf hin, dass der Vorschlag eines Arbeitszwanges f&uuml;r ALG-II-Empf&auml;nger gegen das Verbot des Artikels 12 Absatz 3 GG verst&ouml;&szlig;t. Stattdessen zitiert sie ausf&uuml;hrlich das Lob, das dem Wirtschaftsminister von Seiten des neoliberalen Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) zuteil wurde.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Reiche zahlen die meisten Steuern<\/strong><br>\nDas reichste Viertel der Steuerpflichtigen kommt f&uuml;r 80 Prozent der Einkommensteuer auf. Mit dabei: Knapp 10.000 Million&auml;re mit einem Durchschnittsverdienst von 2,7 Millionen Euro. Vom Spitzensteuersatz sind sie aber weit entfernt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2008%2F08%2F27%2Fa0050&amp;cHash=2e4c4bb2a2&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><strong>Gesch&ouml;nte Statistik<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F08%2F27%2Fa0121&amp;cHash=95ccf81ac2&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Alle Jahre wieder schl&auml;gt sich die Berichterstattung des Statistischen Bundesamtes zur Einkommensteuer in Schlagzeilen nieder wie: &bdquo;Reiche zahlen die meisten Steuern&ldquo;<br>\nDa n&uuml;tzt es dann wenig, wenn dann im Text daraufhin gewiesen wird, dass es sich um die Einkommensteuer handelt. F&uuml;r denjenigen, der die Zeitung nur durchbl&auml;ttert, sitzt die Meldung. Den Rest besorgen dann diverse &bdquo;Fachleute&ldquo; in Interviews und Sonderartikeln. Im letzten Jahr titelte das &bdquo;wirtschaftsnahe&ldquo; Institut der deutschen Wirtschaft in seinem Informationsdienst: &bdquo;Besserverdienende zahlen die Zeche&ldquo;.<br>\nDas &Auml;rgerliche ist zudem, dass die Journalistin dieses Beitrags ihre eigene Meldung gutmeinend relativieren m&ouml;chte, indem sie auf die zunehmende Ungleichheit und Konzentration der Einkommen hinweist. Und dann in ihrem Kommentar schreibt: &bdquo;Deswegen ist auch keineswegs ein Skandal, was zun&auml;chst wie ein Skandal aussehen k&ouml;nnte: Die Steuerlast ruht nur auf wenigen Schultern.&ldquo;<br>\nDas ist schlichtweg falsch. Hier wird wieder die Einkommensteuer mit dem gesamten Steueraufkommen verwechselt. Der Anteil der Einkommensteuer am Steueraufkommen betrug 2004 ca. 34% d.h. das reiche Viertel unserer Bev&ouml;lkerung trug mit seiner Einkommensteuer nur ca. 27% zum gesamten Steueraufkommen bei. Nimmt man weiterhin zur Kenntnis, dass das obere Drittel der Einkommenspyramide 2004 laut DIW 80% des gesamten Markteinkommens auf sich vereinte, wird offensichtlich wie unsolidarisch unser System ist. Die reichste Schicht wird keineswegs proportional zu ihren Eink&uuml;nften belastet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Weltbank sieht weltweit Fortschritte: Zahl der Armen geht stark zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Zahl der in Armut lebenden Menschen ist nach den Erhebungen der Weltbank in den vergangenen 25 Jahren stark zur&uuml;ckgegangen. Die Zahl der unter der Armutsgrenze lebenden Menschen ging danach zwischen 1981 und 2005 um 500 Millionen auf 1,4 Milliarden zur&uuml;ck &ndash; das ist ein Viertel der Weltbev&ouml;lkerung. W&auml;hrend 1981 noch 52 Prozent der Menschen in den Entwicklungsl&auml;ndern in Armut lebten, seien es 2005 nur noch 26 Prozent gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/armut100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Als erste kritische Kommentierung hierzu einer unserer Leser:<\/strong><\/em><\/p>\n<blockquote><p>Ich habe dazu an anderer Stelle einen <a href=\"http:\/\/www.politik-forum.eu\/viewtopic.php?p=120078#p120078\">Kommentar<\/a> geschrieben (2.Post von lamb of god). Auch lesenswert ist <a href=\"http:\/\/sandimgetriebe.attac.at\/6671.html\">dieser Kommentar<\/a> &uuml;ber Statistikfehler der Weltbank, die zus&auml;tzliche 200 Millionen Arme in China einr&auml;umen musste.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Konsum in Deutschland<\/strong><br>\nSchuld an den schwachbr&uuml;stigen Verbrauchern ist die deutsche Demographie. Deutschland schrumpft. Eurostat, das europ&auml;ische Amt f&uuml;r Statistik, prognostiziert einen R&uuml;ckgang der deutschen Bev&ouml;lkerung von heute 82 Millionen auf weniger als 71 Millionen Menschen im Jahr 2060.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/breaking-views\/alt-und-kinderlos-deutsche-konsumnachfrage-laesst-nach;2028741\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Mal werden die Erwartungen der Konsumenten verantwortlich gemacht, mal die Steuern und Sozialabgaben, dann die Inflation, nun also die Demographie. Eines nur habe gewiss nichts mit der Konsumschw&auml;che zu tun, da sind sich die in Deutschland bekannten Experten sicher: Die Einkommen. Die Frage, ob der sinkende Anteil von L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern am gesamten Volkseinkommen nicht m&ouml;glicherweise auch ein Grund f&uuml;r die Konsumschw&auml;che sein k&ouml;nnte, ist in Deutschland tabu. Ein Heer von T&auml;tern und Mitl&auml;ufern der Agenda 2010 verweigert sich der kritischen Reflektion.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Am Krankenbett<\/strong><br>\nKonjunktur: Dr. Keynes wird den bankrotten Neoliberalismus nicht heilen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/35\/08350101.php\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der zentrale Einwand von Robert Kurz, dass eine steigende staatliche Kreditnachfrage den Marktzins nach oben treibe und private Investitionen verteuere bzw. verdr&auml;nge (Crowding-out), ist sehr lehrbuchbuchm&auml;&szlig;ig. Realiter l&ouml;st eine durch Konjunkturprogramme gest&auml;rkte Wirtschaft keine Erh&ouml;hung der Kapitalmarktzinss&auml;tze aus, da auch das Kapitalangebot w&auml;chst. Nat&uuml;rlich bedarf es in einer Phase weit ge&ouml;ffneter Volkswirtschaften einer hohen Kunstfertigkeit wirtschaftspolitischen Handelns, um die einheimische Wirtschaft zu stimulieren, ohne dass es zu einem nennenswerten Kapitalabfluss kommt. Die Forderung nach einer Erh&ouml;hung der L&ouml;hne und menschenw&uuml;rdiger Hartz-IV-Bez&uuml;ge ist nur voll zu unterst&uuml;tzen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Kurz\">Wikipedia<\/a> enth&auml;lt eine Titelliste der Ver&ouml;ffentlichungen von Robert Kurz:<br>\n1993: Potemkins R&uuml;ckkehr. Attrappen-Kapitalismus und Verteilungskrieg in Deutschland<br>\n1993: Der Letzte macht das Licht aus. Zur Krise von Demokratie und Marktwirtschaft<br>\n1994: Der Kollaps der Modernisierung. Vom Zusammenbruch des Kasernensozialismus zur Krise der Welt&ouml;konomie<br>\n1999: Schwarzbuch Kapitalismus. Ein Abgesang auf die Marktwirtschaft<br>\nff.: etc. pp.<br>\nOb eine solche Zusammenbruchstheorie auch die Auf- und Abschw&uuml;nge der letzten 15 Jahre erkl&auml;ren kann?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Fiesta ist vorbei <\/strong><br>\nSpanien: Jahrelang wurde Immobilienspekulation zum Volkssport f&uuml;r Millionen &ndash; nun stehen eine Million Wohnungen und H&auml;user leer. Inzwischen kommt der Premier um ein Konjunkturprogrammen nicht mehr herum. Der Staat zahlt daf&uuml;r &uuml;ber 60 Milliarden Euro und nach einmal 20 Milliarden f&uuml;r ein 24-Punkte-Notprogramm, das vorzugsweise den sozialen Wohnungsbau bedienen soll &ndash; momentan die gr&ouml;&szlig;te staatliche Konjunkturspritze innerhalb der EU. Anders als die blau&auml;ugigen Dogmatiker auf der Berliner Regierungsbank haben die Spanier begriffen, was die Stunde geschlagen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/35\/08350801.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Steinmeier f&uuml;r SPD problematischer als Beck&rdquo;<\/strong><br>\nNach Ansicht des Werbeexperten Sebastian Turner k&ouml;nnte die Lage der Sozialdemokraten mit einem Kanzlerkandidaten Steinmeier noch schwieriger werden als mit dem Vorsitzenden Kurt Beck. Allein durch gute Wahlwerbung ist die SPD nach Ansicht von Turner nicht mehr zu retten: &bdquo;Das Problem der SPD liegt nicht in der Werbung, sondern bei den Inhalten. Was sie brauchte, w&auml;re ein blickwinkelwechselndes Thema, das ihr einen gemeinsamen Nenner bietet und zugleich auf die Linkspartei ausstrahlt&hellip; Wer gegenw&auml;rtig die SPD f&uuml;hrt, hat kaum eine M&ouml;glichkeit, die spaltenden Themen zu &uuml;berdecken, die fast im Wochentakt auftauchen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/35\/spd-turner\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Wer h&auml;tte gedacht, dass ein Werbeexperte eine unendlich viel fundiertere Analyse der Lage der SPD aus dem &Auml;rmel sch&uuml;ttelt als all die Journalisten und Politologen, von denen man dies vor noch nicht allzu langer Zeit eher erwartet h&auml;tte? Sebastian Turner sieht den Grund f&uuml;r die schwierige Lage der SPD nicht in angeblichen Vermittlungsproblemen, sondern in Inhalten und Themen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Der einzige Weg ist, dem EuGH nicht zu folgen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Hoffnung auf ein soziales Europa hindert die Politik daran, national das zu tun, was man noch tun k&ouml;nnte&hellip; Dem EuGH kann die kleinste Bel&auml;stigung der Aus&uuml;bung einer Grundfreiheit Anlass sein, um ein wichtiges nationales Rechtsgut auszuhebeln. Diese Radikalisierung der Binnen marktintegration ist erst in j&uuml;ngster Zeit wirklich deutlich geworden&hellip; Den EuGH also durch die Politik zu korrigieren ist in der bisherigen Struktur der EU ein Ding der Unm&ouml;glichkeit. Genau aus diesem Grund ist f&uuml;r mich die nationale Nichtbefolgung der einzige Weg. Es wird nicht m&ouml;glich sein, ein europ&auml;isches Sozialmodell zu schaffen. Aber man k&ouml;nnte die Anwendung des Europarechts gegen die existierenden nationalen Sozialmodelle einschr&auml;nken. Interview mit Prof. Dr. Fritz Scharpf, emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut f&uuml;r Gesellschaftsforschung in K&ouml;ln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/107_91911.html?cis_mode=print\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Lesenswert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;De Duitsers komen&rdquo; <\/strong><br>\nStudieren in den Niederlanden ist wie in Deutschland, nur anders. Viel besser n&auml;mlich. Kein Land ist derzeit bei deutschen Auslandsstudenten beliebter. Der Nachbar lockt mit umfangreichem Service und kleinen Seminaren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/koepfe\/karriere\/0,2828,druck-574228,00.html\">Manager Magazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Hartz IV: Rekordzahl an Klagen vor dem Sozialgericht Berlin<\/strong><br>\nAn Deutschlands gr&ouml;&szlig;tem Sozialgericht (SG) in Berlin ist jetzt die f&uuml;nfzigtausendste Klage zur Arbeitsmarktreform Hartz IV eingegangen. Sicherlich wird man diesen Rekord nicht feiern. Die Zahl der Streitigkeiten zwischen Beh&ouml;rden und Betroffenen steige seit Einf&uuml;hrung der neuen Regelungen zu Jahresbeginn 2005, teilte das Sozialgericht in der Hauptstadt gestern mit. Entspannung sei nicht in Sicht, hie&szlig; es. Allein im Vorjahr gingen rund 18.300 Klagen und Eilantr&auml;ge zu den umstrittenen Hartz-IV-Regelungen ein. Im ersten Halbjahr 2008 wurden bereits 10.500 neue Verfahren registriert. Gestritten wird um Mietzusch&uuml;sse, Warmwasserpauschalen oder angebliche Unt&auml;tigkeit von Beh&ouml;rden. Jeder Richter am Sozialgericht der Hauptstadt erledigt im Jahr durchschnittlich 390 Verfahren. Bis zur H&auml;lfte der Klagen gegen Hartz IV seien erfolgreich. Auch bundesweit schwappt die Klagewelle gegen Hartz IV immer h&ouml;her. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg die Zahl dieser Verfahren vor den Sozialgerichten um mehr als 36 Prozent auf knapp 62.000. Im Vorjahr gingen bei den Sozialgerichten deutschlandweit 99.200 Hartz-IV-Klagen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haufe.de\/SID21.ap8jv0i01Ow\/sozialversicherung\/newsDetails?newsID=1219749103.86&amp;portal=SGB&amp;d_start:int=2&amp;\">Haufe online<\/a><\/li>\n<li><strong>Bev&ouml;lkerungsprojektionen 2008-2060&nbsp;<\/strong><br>\n2060 sind fast dreimal so viele Menschen wie heute 80 Jahre und &auml;lter &hellip;<br>\nEs wird vermutet, dass die einzelnen Mitgliedstaaten erhebliche Unterschiede aufweisen werden. Zwischen 2008 und 2060 wird f&uuml;r 13 Mitgliedstaaten ein Bev&ouml;lkerungsanstieg und f&uuml;r 14 Mitgliedstaaten ein Bev&ouml;lkerungsr&uuml;ckgang vorausgesagt. Das gr&ouml;&szlig;te Bev&ouml;lkerungswachstum wird in Zypern (+66%), Irland (+53%), Luxemburg (+52%), dem Vereinigten K&ouml;nigreich (+25%) und Schweden (+18%) erwartet und die st&auml;rksten R&uuml;ckg&auml;nge in Bulgarien (-28%), Lettland (-26%), Litauen (-24%), Rum&auml;nien (-21%) und Polen (-18%).<br>\n2060 werden wahrscheinlich das Vereinigte K&ouml;nigreich (77 Millionen), Frankreich3 (72 Millionen), Deutschland (71 Millionen), Italien (59 Millionen) und Spanien (52 Millionen) die Mitgliedstaaten mit den h&ouml;chsten Bev&ouml;lkerungszahlen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/pls\/portal\/docs\/PAGE\/PGP_PRD_CAT_PREREL\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2008\/PGE_CAT_PREREL_YEAR_2008_MONTH_08\/3-26082008-DE-AP.PDF\">eurostat [PDF &ndash; 140 KB]<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.K.:<\/strong> Viel interessanter w&auml;re es doch von Eurostat zu erfahren, wie die Bev&ouml;lkerung sich in den EU Staaten im Jahr 2133 verteilt, ob die Renten pro Jahr auf ca. 15% des letzten Jahreseinkommens zurechtgek&uuml;rzt werden mussten und ob China mit seinen dann 3 Milliarden Menschen es geschafft hat, die ersten 500 Millionen Bewohner auf dem Mars ausgesiedelt zu haben. Ist es Richtig, das Kaptain Kirk zum Pr&auml;sidenten des Entwicklungslandes USA gew&auml;hlt werden wird? Sch&ouml;n zu wissen, das es Statistiker gibt, die wissen wof&uuml;r Steuergelder sinnvoll ausgegeben werden k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Rente <\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Wohn-Riester: Eigentumsf&ouml;rderung mit Haken und &Ouml;sen<\/strong><br>\nGanz nebenbei k&ouml;nnte der Wohn-Riester-Zuschuss der am Boden liegenden Immobilienbranche auch wieder auf die Beine helfen. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnen elf Millionen Riester-Sparer ihr Geld nun auch in Wohneigentum anlegen. Doch Experten sind skeptisch. Zus&auml;tzliche Nachfrage werde es mit Wohn-Riester kaum geben, sagt Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: &bdquo;Wer sich heute keine Immobilie leisten kann, der wird sie sich auch mit Wohn-Riester nicht leisten k&ouml;nnen. Daf&uuml;r reichen einfach die F&ouml;rderbetr&auml;ge nicht aus.&ldquo; Wohn-Riester &ndash; eine sch&ouml;ne Zugabe f&uuml;r Leute, die ohnehin gebaut oder gekauft h&auml;tten. F&uuml;r eine Belebung auf dem Immobilienmarkt wird das wohl kaum reichen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,wsl70tz3h37fsoax~cm.asp\">ARD PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/876764?pageId=487872&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=\">ARD PlusMinus (Video)<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie rentabel ist die Rente &ndash; Ruhestand als Risiko<\/strong><br>\nWer alt wird, will seine Rente. Soweit so gut. Unkenrufer und Forscher gehen aber seit einigen Jahren durch die Lande und behaupten: die staatliche Rente reicht nicht aus. Das schafft Angst und Unruhe &ndash; und Angst und Unruhe machen sich oft bezahlt. F&uuml;r die Finanzbranche. Private Modelle der Altersversorgung haben Konjunktur. Aber sind die sicherer als die Staatsrente? Werden die Rentner der Zukunft eher die B&ouml;rsennachrichten, statt den Wetterbericht lesen m&uuml;ssen? Wenn der Ruhestand zum Risikowird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/hronline\/mp3\/podcast\/derTag\/wie_rentabel_ist_die_rente_-_ruhestand_als_risiko.mp3?tl=html\">Hessischer Rundfunk [Podcast, ca. 50 min, ca. 18 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Insgesamt verschenkt eine der wenigen halbwegs&nbsp;kritischen Redaktionen im &Ouml;ffentlich Rechtlichen zu viel Potential. Es gibt einige wichtige Infos &uuml;ber den finanziellen Hintergrund des DIA und &uuml;ber Renditevergleiche Rente und kommerzielle Altersvorsorge, aber da h&auml;tte wesentlich mehr rauskommen m&uuml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gr&ouml;&szlig;eres Interesse an Riester-Rente<\/strong><br>\nDie staatlich gef&ouml;rderte Riester-Rente ist weiter auf dem Vormarsch. In den Monaten April, Mai und Juni schlossen fast eine halbe Million B&uuml;rger einen Vertrag f&uuml;r eine solche private Zusatzrente ab, teilte das Bundessozialministerium gestern in Berlin mit. Die Zahl der Riester-Vertr&auml;ge wuchs damit auf mehr als 11,5 Millionen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge\/groesseres-interesse-an-riester-rente;2028107\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.F.:<\/strong> Der Staat f&ouml;rdert 11,5 Millionen private Renten derer, die sich das Sparen leisten k&ouml;nnen. Der Kleinverdiener wird als Rentner frieren. Das nennt man soziale Gerechtigkeit.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der Begriff der sozialen Gerechtigkeit ist den heutigen Eliten suspekt und unverst&auml;ndlich. Wenn sie meinen, ihr Handeln mit dem Anschein einer demokratischen Legitimation versehen zu m&uuml;ssen, sprechen sie von Eigenverantwortung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Humankapital: Das untersch&auml;tzte Unternehmensverm&ouml;gen<\/strong><br>\nViele Besch&auml;ftigte klagen &uuml;ber immer mehr Stress und zu wenig Anerkennung vom Chef. Dabei scheint vielen Unternehmen nicht klar zu sein, dass motivierte Mitarbeiter ihr wertvollstes Kapital sind. Eine Studie der Uni Saarbr&uuml;cken best&auml;tigt dies eindeutig.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,5fi0zg3juv6igrm9~cm.asp\">ARD PlusMinus (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/876716?pageId=487872&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=\">ARD Plusminus (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Insgesamt ein guter Bericht. Die Vokabel &bdquo;Humankapital&ldquo; &ndash; immerhin Unwort des Jahres &ndash; wollen wir mal durchgehen lassen, weil sie hier positiv besetzt ist. Aber wenn ich einen Personalchef von Unternehmensphilosophie sprechen h&ouml;re, wird mir ganz anders &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pfiffe f&uuml;r die Bosse: Belegschaft der Vacuumschmelze protestiert vorm Europa-B&uuml;ro des Finanzinvestors OEP<\/strong><br>\n&bdquo;Nicht mit uns&rdquo;, steht in schwarzen Lettern auf wei&szlig;en Hemden. Die Mitarbeiter der Hanauer Vacuumschmelze (VAC) machen klar: Sie denken gar nicht daran, die Zeche zu zahlen, die ihnen ihre Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung pr&auml;sentiert hat. Am Dienstag zogen 600 Besch&auml;ftigte durch Frankfurt, um ihrer Forderung nach R&uuml;ckkehr ihres Arbeitgebers in die Tarifbindung Nachdruck zu verleihen.<br>\nIG Metall und Betriebsrat machen den Finanzinvestor f&uuml;r den Tarifkonflikt verantwortlich. OEP hat der VAC zwei Drittel des Kaufpreises in Form von Schulden aufgelastet; seitdem steht das Hanauer Unternehmen mit rund 260 Millionen Euro bei den Banken in der Kreide. Hohe Zinslast und Renditeerwartungen seien der eigentliche Grund f&uuml;r den Austritt aus der Tarifbindung, vermuten die Arbeitnehmervertreter. Die Belegschaft solle mit Lohnverzicht die &Uuml;bernahme mitfinanzieren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/1584308_Pfiffe-fuer-die-Bosse.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_35069940&amp;mediakey=fs\/hessenaktuell\/20080826_vacuum2&amp;type=v\">Hessischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarz-gr&uuml;ne Nebenabsprachen<\/strong><br>\nNach Medienberichten entlie&szlig; B&uuml;rgermeister Ole von Beust (CDU) am Mittwoch den Staatsrat der Wirtschaftsbeh&ouml;rde, Gunther Bonz (parteilos), wegen angeblicher Illoyalit&auml;t. Bonz muss nach Medienspekulationen gehen, weil ein interner Aktenvermerk von ihm an die Presse gelangt war. Der Vermerk l&auml;sst demnach darauf schlie&szlig;en, dass es entgegen anders lautenden Beteuerungen des Senats doch geheime Zusatzabsprachen zwischen CDU und GAL &uuml;ber den ver&ouml;ffentlichten schwarz-gr&uuml;nen Koalitionsvertrag hinaus gibt.<br>\nSPD-Fraktionschef Michael Neumann sagte, Bonz sei nur ein Bauernopfer. Der Skandal sei die &ldquo;faustdicke L&uuml;ge des Senats&rdquo;, nicht aber Bonz&rsquo; Vermerk dar&uuml;ber. Die Spitzen von CDU und GAL h&auml;tten die &Ouml;ffentlichkeit schon bei der Vorstellung des Koalitionsvertrages belogen. &ldquo;Es gibt mindestens eine geheime Absprache neben dem Koalitionsvertrag&rdquo;, so Neumann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?Nr=18503\">ngo-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Die GAL scheint zu ihrer Basis ein &auml;hnlich distanziertes Verh&auml;ltnis wie die SPD zu entwickeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sein Finger sollte nicht in die N&auml;he des Roten Knopfes kommen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sidentschaftskandidat John McCain l&auml;sst sich gern als Kriegsheld feiern, der in nordvietnamesischer Gefangenschaft mehr als f&uuml;nf Jahre lang unter Folter zu leiden hatte. Phillip Butler, als Kampf-Pilot 1965 &uuml;ber Nordvietnam abgeschossen und danach acht Jahre im gleichen Gefangenen-Camp wie McCain, verweist einige Darstellungen, mit denen sein einstiger Kriegskamerad im Wahlkampf zu punkten sucht, ins Reich der Legenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/35\/08351001.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Russland<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Aggression des Westens im ARD-&Auml;ltestenrat<\/strong><br>\nWie viel Schuld hat Russland an der neuen Ost-West-Krise? Weniger als gedacht, befanden die alten Kalten Kriegsbeobachter Scholl-Latour, Krone-Schmalz und Eppler bei Maischberger &ndash; und kritisierten den Westen. Die alten Partner Genscher und Schewardnadse rieten zur M&auml;&szlig;igung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,574635,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><strong>Egon Bahr: Ich sehe keine h&auml;rtere Gangart bei Russland<\/strong><br>\nIch sehe keine h&auml;rtere Gangart &ndash; ich sehe eine h&auml;rtere Gangart, wenn Vizepr&auml;sident Cheney vor Kurzem in Lettland erkl&auml;rt hat, man wolle nat&uuml;rlich Russland einkreisen. Da hat es in Deutschland keinen Aufschrei gegeben. Amerika verfolgt eine potenziell imperiale Einkreisungspolitik gegen&uuml;ber Russland. Ich kann doch die alten Interessen Russlands im Kaukasus nicht aggressiv nennen und die neuen Interessen Amerikas dort f&uuml;r sakrosankt erkl&auml;ren, zumal Amerika vom Kaukasus weiter entfernt ist als Russland<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/35\/08350601.php\">freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Teltschik: &ldquo;Der Westen hat Russland jahrelang ver&auml;rgert&rdquo;<\/strong><br>\nSo schlecht waren die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Das ist auch die Schuld des Westens, sagt Au&szlig;en-Experte Teltschik im tagesschau.de-Interview. Denn der Westen habe Russland jahrelang ignoriert. Nun m&uuml;sse man auf die russische Regierung zugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/interviewteltschik100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem mit folgenden Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Joseph Stiglitz &ndash; Wachstum mit links<\/li>\n<li>Krise kommt &ndash; was tun?<\/li>\n<li>Vom Wert der Arbeit<\/li>\n<li>Und immer wieder: Reiche zahlen die meisten Steuern?<\/li>\n<li>&ldquo;Steinmeier f&uuml;r SPD problematischer als Beck&rdquo;<\/li>\n<li>&ldquo;Der einzige Weg ist, dem EuGH nicht zu folgen&rdquo;<\/li>\n<li>Studieren in den Niederlanden: &ldquo;De Duitsers komen&rdquo;<\/li>\n<li>Warum McCains Finger<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3420\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3420","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3420","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3420"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3420\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3420"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3420"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3420"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}