{"id":34215,"date":"2016-07-15T08:38:17","date_gmt":"2016-07-15T06:38:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215"},"modified":"2016-07-15T08:38:17","modified_gmt":"2016-07-15T06:38:17","slug":"hinweise-des-tages-2667","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h01\">Deutschlands Reiche &ndash; die unbekannten Wesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h02\">Die schw&auml;bische Hausfrau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h03\">Wettlauf gegen den Verfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h04\">Nach Ablauf der in Sachen &bdquo;Erbschaftsteuer&ldquo; gesetzten Frist zur Neuregelung soll das Normenkontrollverfahren erneut auf die Tagesordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h05\">Dieselskandal: EU-Kommission wusste fr&uuml;h von Abgasmanipulationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h06\">Die Verantwortung des K&uuml;nstlers in st&uuml;rmischer Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h07\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h08\">Demokratie bleibt dem Verfassungsschutz fremd und gef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h09\">NATO\/Bundeswehr <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h10\">&raquo;&Auml;quidistanz&laquo; im Namen Luxemburgs: &raquo;Junge Welt&laquo; wirft Stiftung Unterst&uuml;tzung ukrainischer Nationalisten vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h11\">Riesiger Friedensmarsch auf Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h12\">Konflikt im S&uuml;dchinesischen Meer eskaliert weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h13\">Bundesregierung muss Mitverantwortung f&uuml;r die Opfer der Colonia Dignidad &uuml;bernehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h14\">Hiroshima wie Auschwitz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h15\">&Ouml;konome Schreibtischt&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h16\">Am Ende gewinnt auch Bernie Sanders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h17\">Kontext-TV-Relaunch: Noam Chomsky, Yanis Varoufakis, Vandana Shiva, Harald Schumann u.v.a. jetzt im neuen Webportal<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschlands Reiche &ndash; die unbekannten Wesen<\/strong><br>\n&bdquo;Ungleichheit geht uns alle an&ldquo;, verk&uuml;ndet Ministerin Andrea Nahles (SPD) und will dem Problem mit dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, der im Herbst pr&auml;sentiert wird, auf den Grund gehen. Dabei ist schon jetzt klar, dass der Bericht die Ungleichheit in Deutschland nur unzureichend abbilden wird, denn &uuml;ber Einkommen und Verm&ouml;gen der reichsten Menschen in Deutschland gibt es keine zuverl&auml;ssigen Zahlen. Wissenschaftler haben f&uuml;r MONITOR bisher unver&ouml;ffentlichte Daten &uuml;ber die Einkommen der Reichen analysiert. Danach ist der Einkommensanstieg im obersten Prozent der Bev&ouml;lkerung weitaus gr&ouml;&szlig;er als bisher bekannt. Experten fordern angesichts der neuen Daten deutlich h&ouml;here Spitzensteuers&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/deutschlands-reiche-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die schw&auml;bische Hausfrau<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin hat die schw&auml;bische Hausfrau zum Ideal erhoben. Daf&uuml;r wurde Angela Merkel angefeindet, die Schwaben auch. Haben sie das verdient? [&hellip;]<br>\nAuch andere &ouml;konomisch vorbelastete Schriftgelehrte sto&szlig;en in das gleiche Horn. Der Buchautor Jens Berger beispielsweise bezeichnet die schw&auml;bische Hausfrau gar als &bdquo;Kardinalfehler deutschen Denkens&ldquo;. Diese Figur eigne sich &bdquo;denkbar schlecht als Modell, mit dem man gesamtwirtschaftliche Probleme er&ouml;rtern k&ouml;nnte&ldquo;. Es sei wenig dagegen einzuwenden, wenn Christdemokraten mit &bdquo;solchen altbackenen Bildern&ldquo; auf W&auml;hlerfang gingen. Problematisch werde es aber, wenn politische Entscheidungstr&auml;ger an &bdquo;derlei kurzsichtige Metaphorik glauben&ldquo;.<br>\nDer Autor von &bdquo;Stresstest Deutschland &ndash; Wie gut sind wir wirklich?&ldquo; relativiert jedenfalls die &bdquo;kurzsichtige Metaphorik&ldquo;: In der echten Wirtschaft gebe die schw&auml;bische Hausfrau ihrer Bank Geld, das diese als Kredit an Privathaushalte, Unternehmen und dem Staat weiterreiche. Die Kreditnehmer konsumierten und investierten mit dem geliehenen Geld und schafften damit die Nachfrage nach G&uuml;tern und Produkten, die den Wirtschaftskreislauf brummen lasse.<br>\nWer eine Volkswirtschaft nach betriebswirtschaftlichen Vorgaben steuern wolle, neige unwillk&uuml;rlich dazu, seinen Fokus auf die Ausgabenseite zu richten. Niedrigere L&ouml;hne beispielsweise z&ouml;gen aber unweigerlich eine r&uuml;ckl&auml;ufige Kaufkraft nach sich, weil nicht nur die schw&auml;bische Hausfrau, sondern jedes Wirtschaftssubjekt auf betriebswirtschaftlicher Ebene rational reagiere, damit aber gleichsam einen Prozess in Gang setze, der f&uuml;r ihn selbst nur Nachteile bringe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/sparpolitik-merkel-und-die-schwaebische-hausfrau-14333164.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wettlauf gegen den Verfall<\/strong><br>\nDeutschland droht der Verkehrsinfarkt: Die Br&uuml;cken verschlei&szlig;en schneller als Beh&ouml;rden sie reparieren. Unsere Analyse zeigt, wie ernst die Lage ist und wie die Bauten auf Ihrer Strecke abschneiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/interaktiv\/bruecken\/deutschlands-bruecken-wettlauf-gegen-den-verfall.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> F&uuml;r die wirtschaftliche Stabilit&auml;t notwendige Infrastruktur verf&auml;llt. Sch&auml;uble will trotz Niedrigstzinsen anstatt massiver Investitionen die schwarze Null. Die CDU setzt damit die Zukunft unseres Landes aufs Spiel.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nach Ablauf der in Sachen &bdquo;Erbschaftsteuer&ldquo; gesetzten Frist zur Neuregelung soll das Normenkontrollverfahren erneut auf die Tagesordnung<\/strong><br>\nMit Urteil vom 17. Dezember 2014 hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts &sect;&sect; 13a und 13b und &sect; 19 Abs. 1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt. Dem Gesetzgeber wurde aufgegeben, bis zum 30. Juni 2016 eine Neuregelung zu treffen (vgl. Pressemitteilung Nr. 116\/2014 vom 17. Dezember 2014).<br>\nZwar gelten die f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rten Vorschriften des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes fort. Da eine entsprechende Gesetzes&auml;nderung bis heute nicht vorliegt, hat der Vorsitzende des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, nunmehr mit Schreiben an die Bundesregierung, den Bundestag und den Bundesrat vom 12. Juli 2016 mitgeteilt, dass der Erste Senat sich nach der Sommerpause Ende September mit dem weiteren Vorgehen im Normenkontrollverfahren um das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz befassen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Pressemitteilungen\/DE\/2016\/bvg16-041.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist der CDU\/CSU\/SPD-Koalition offenbar nicht einmal peinlich, dass schon wieder das BVerfG t&auml;tig werden muss. Schlie&szlig;lich dienen die beschlossenen Gesetze (hier zur Erbschaftsteuer, aber z. B. auch das Tarifeinheitsgesetz) den Interessen der Reichen bzw. der Arbeitgeberseite, und da kann man das Grundgesetz gerne mal beugen. Dieser Verfassungsversto&szlig; findet nicht unabsichtlich statt, sondern vors&auml;tzlich. Dieselben Leute fordern dann aber, leider kein Witz, die &Uuml;berwachung der Partei DIE LINKE (fr&uuml;her) oder der AfD (aktuell) durch den Verfassungsschutz. Dieselben Leute begr&uuml;nden die Hartz-IV-Strafgesetzgebung (ebenfalls teilweise verfassungswidrig) mit den paar Millionen, die dem Staat verloren gehen k&ouml;nnten, und verschenken im gleichen Atemzug zig Milliarden an Menschen, die mehr als genug haben. Warum nicht mal ein Parteienverbot gegen SPD, CDU und CSU wegen erwiesener Verfassungsfeindlichkeit fordern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dieselskandal: EU-Kommission wusste fr&uuml;h von Abgasmanipulationen<\/strong><br>\n&ldquo;Der EU-Kommission liegen schon sp&auml;testens seit 2010 konkrete Hinweise vor, dass Autohersteller bei den Abgaswerten von Dieselautos mogeln. Das geht aus einer Reihe von internen Dokumenten hervor, die SPIEGEL ONLINE vorliegen. Die Schreiben zeigen, dass es sowohl innerhalb der Kommission als auch mit Regierungen der EU-Staaten ein jahrelanges Hin und Her gab &ndash; und dass auch die Bundesregierung schon 2012 an Treffen beteiligt war, in denen es um Abgasmogeleien ging, wie sie dann im September 2015 im Zuge des VW-Skandals bekannt wurden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/auto\/aktuell\/volkswagen-abgasskandal-eu-kommission-wusste-frueh-bescheid-a-1102967.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Von wem wendet diese und die letzte Bundesregierung eigentlich Schaden ab? Dem B&uuml;rger oder den Autokonzernen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Verantwortung des K&uuml;nstlers in st&uuml;rmischer Zeit<\/strong><br>\nMir geht f&uuml;r diese ewige Fragerei, ob Kunst politisch sein soll oder darf oder eigentlich sein m&uuml;sste, inzwischen immer mehr das Verst&auml;ndnis ab. Wer bitte soll denn die Stimme der seitlich Umgeknickten, der Hartz IV-Empf&auml;nger, der Unangepassten, der Spinner und Schw&auml;rmer sein, wenn schon die K&uuml;nstler Besseres zu tun haben als sich mit den Problemen der Menschen und den Gemeinheiten der Welt zu befassen? Was wir brauchen, ist das, was man fr&uuml;her als engagierte Kunst bezeichnet hat und was nun schon seit langem als &bdquo;Gutmenschentum&ldquo; oder &bdquo;Alt-Achtundsechziger-Attit&uuml;de&ldquo; desavouiert wird. In meinem Verst&auml;ndnis hei&szlig;t Relevanz, dass Kunst eine bewusste humanistische Tendenz hat. Immer schon war die Kunst auf Seiten der Unterdr&uuml;ckten &ndash; und immer schon sahen kluge Geister in der Kunst und Kultur den Schl&uuml;ssel zur sch&ouml;pferischen Fortentwicklung der menschlichen Gesellschaft. Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r utopische Tendenzkunst. (Konstantin Wecker)<br>\nMit Albert Einstein ist, um sich in einer Schafsherde wohlzuf&uuml;hlen, vor allen Dingen erforderlich, dass man ein Schaf ist. Auch als Ochse ungeeignet, ist meine beharrliche Weigerung, mich vor irgendeinen parteipolitischen oder institutionellen Karren spannen zu lassen, bekannt.<br>\nEs gab zwei Ausnahmen hiervor. Die Gr&uuml;nen in den 80er Jahren &ndash; gepr&auml;gt von meiner Liebe und Bewunderung f&uuml;r Petra Kelly &ndash; und die Gr&uuml;ndung der Linkspartei. Beide F&auml;lle waren letztlich punktueller Natur, eine konkrete Intervention an einem als kritisch f&uuml;r die Zukunft empfundenen Punkt der politischen Entwicklung. Beide Male war mein Einsatz stark motiviert durch meine Vertrauensbasis zu Leuten, die ich gut kannte und gut fand. Trotzdem folgte auf mein &ouml;ffentliches Eintreten jedes Mal auch recht schnell der Abgang von dieser parteipolitischen B&uuml;hne. Ich habe meine eigenen B&uuml;hnen, da f&uuml;hle ich mich wohl und da geh&ouml;re ich hin. Als Parteibarde bin ich schon aufgrund meiner Unf&auml;higkeit, irgendeiner anderen als meiner eigenen Linie zu folgen, v&ouml;llig ungeeignet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/07\/14\/die-verantwortung-des-kuenstlers-in-stuermischer-zeit\/\">Konstantin Wecker auf Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>TTIP Gameover: Ziviler Ungehorsam gegen den Freihandel<\/strong><br>\nAktivisten hacken Werbetafeln in Br&uuml;ssel mit Botschaften gegen das Freihandelsabkommen<br>\nP&uuml;nktlich zum 14. Verhandlungstag &uuml;ber das Freihandelsabkommen prangen auf Br&uuml;ssels Werbetafeln in gro&szlig;en Lettern die Worte: &raquo;TTIP Gameover &ndash; No Negotiations &ndash; No more Free Trade Deals &ndash; It&rsquo;s time for action&laquo; (Keine Verhandlungen &ndash; Keine Freihandelsvertr&auml;ge &ndash; Zeit f&uuml;r Aktionen). Nein, die Werbeindustrie hat nicht spontan ihre Ablehnung gegen Freihandelsabkommen entdeckt. Die Botschaften stammen von Hackern, die bereits in der Nacht zu Montag eine gro&szlig;e Werbetafel von Coca Cola manupulierten, wie netzpolitik.org berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018699.ttip-gameover-ziviler-ungehorsam-gegen-den-freihandel.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche &Uuml;bersetzung von CETA ist online<\/strong><br>\nDie deutsche &Uuml;bersetzung von CETA ist jetzt online. Sie kann unter diesem Link abgerufen werden.<br>\nAm 19. September 2016 wird in Wolfsburg der SPD-Parteikonvent &uuml;ber das Freihandelsabkommen CETA beraten. Der Antragsschluss f&uuml;r diesen Konvent ist auf den Sonntag, 14. August 2016 festgesetzt wurden. Wir stellen euch zwei Musterantr&auml;ge (eins und zwei) zur Verf&uuml;gung, die ihr als Muster in euren Ortsvereinen und Bezirksverb&auml;nden verwenden k&ouml;nnt. Selbst wenn ihr keine UB- bzw. Kreiskonferenzen oder Parteitage vor dem 14. August mehr habt, k&ouml;nnt ihr durch einen Beschluss eures Ortsvereins einen Antrag auf dem Konvent einreichen.<br>\nWie Ihr sicher wisst, hat der Konvent vor zwei Jahren rote Linien formuliert, die f&uuml;r die Verhandlungen zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA ma&szlig;geblich sein sollten. Durch diesen Beschluss und den massiven &ouml;ffentlichen Druck wurden das kanadische Abkommen CETA zum Teil nachverhandelt. Parteichef Sigmar Gabriel hat dabei insbesondere seine Vorstellungen eines reformierten Investor-Staat-Schiedsverfahren mit Hilfe eines internationalen Schiedsgerichtshofes eingebracht. Dies hat zweifelsohne zu Verbesserungen gef&uuml;hrt.<br>\nDer DGB und die Arbeitsgemeinschaft der Juristen in der NRW SPD (ASJ NRW) hatten die englische Fassung von CETA bereits analysiert und kommentiert. Auch der Deutsche Richterbund hat bereits eine Stellungnahme abgegeben. Es wird daraus deutlich, dass CETA weiterhin viele Probleme beinhaltet und rote Linien der SPD gerissen werden. Daher kommen wir zu dem Schluss, dass CETA in der vorliegenden Fassung nicht zustimmungsf&auml;hig ist. Das sollte das Signal des Konvents im September sein. Mit den Musterantr&auml;gen kannst Du diese politische Botschaft unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/forum-dl21.de\/deutsche-uebersetzung-von-ceta-ist-online\/\">Forum Demokratische Linke<\/a><\/li>\n<li><strong>CETA-Tricksereien sind inakzeptabel<\/strong><br>\n&bdquo;Bevor gekl&auml;rt ist, ob und wie Bundestag und Bundesrat in den Abstimmungsprozess von CETA eingebunden sind, sind Vorentscheidungen jedweder Form absolut inakzeptabel und die von Bundeskanzlerin Merkel und Bundeswirtschaftsminister Gabriel versprochene Einbeziehung der nationalen Parlamente eine Farce&ldquo;, kritisiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, das Vorgehen der EU mit Blick auf CETA. Morgen trifft sich der Ausschuss f&uuml;r Handelspolitik in der Formation der Vollmitglieder. Punkt drei der Tagesordnung sind die Beschlussvorschl&auml;ge der EU-Kommission zur Unterzeichnung, zur vorl&auml;ufigen Anwendung und zum Abschluss von CETA. Dazu wird es eine Diskussion und eine Empfehlung an den Rat geben. Dieser hat letztendlich &uuml;ber die Beschl&uuml;sse zu CETA abzustimmen und folgt &uuml;blicherweise dieser Empfehlung. Klaus Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Wir fordern von der Bundesregierung, dass sie ihren Vertreter im Ausschuss f&uuml;r Handelspolitik unmissverst&auml;ndlich dazu anweist, sich morgen gegen die Beschl&uuml;sse zu CETA auszusprechen. Insbesondere die vorl&auml;ufige Anwendung eines derart umstrittenen Vertrages tritt die Interessen der nationalen Parlamente mit F&uuml;&szlig;en. So werden Fakten geschaffen, obwohl es wahrscheinlich ist, dass CETA an einem nationalen Parlament scheitern wird. Derartige Tricksereien f&uuml;hren dazu, dass sich die Menschen in Europa immer weiter von der Europ&auml;ischen Union entfernen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/ceta-tricksereien-sind-inakzeptabel\/\">Linksfraktion<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Demokratie bleibt dem Verfassungsschutz fremd und gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nBeim Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) ist wieder Ruhe eingekehrt. Das Amt erh&auml;lt mehr Personal und auch mehr Geld. Sein Haushalt wuchs von 205 Millionen im Jahre 2014 auf 260 Millionen im laufenden Jahr. Das im letzten Herbst verabschiedete neue Bundesverfassungsschutzgesetz &laquo;regelt&raquo; jetzt auch den Einsatz von V-Leuten. Und auch sonst scheint der Gesetzgeber dem Amt sehr wohl gesonnen zu sein. Hat das Parlament doch gerade erst die T&uuml;r ge&ouml;ffnet f&uuml;r den automatischen Datenaustausch mit ausl&auml;ndischen Geheimdiensten.<br>\nNach all den Diskussionen um die Rolle des Inlandsgeheimdienstes im NSU-Komplex und seine Verharmlosung rechter Gewalt scheint es angebracht, mal wieder einen Blick in das Kapitel &laquo;Linksextremismus&raquo; des Verfassungsschutzberichts zu werfen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/797\">Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NATO\/Bundeswehr<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der &bdquo;XXVI NATO-Parteitag&ldquo; in Warschau: Ein Kommentar<\/strong><br>\nAlso hat der gro&szlig; beworbene NATO-Gipfel in Warschau endlich stattgefunden. Er war ein v&ouml;lliger Erfolg, zumindest, wenn das Kriterium darin besteht, dass das Ergebnis mit den Erwartungen &uuml;bereinstimmte:\n<ul>\n<li>Poroschenko und Nadeschda Sawtschenko wurden eingeladen und wie respektierte G&auml;ste behandelt<\/li>\n<li>Russland wurde f&uuml;r seine &bdquo;Aggressionen&ldquo; in Georgien, auf der Krim und in der Ukraine verurteilt<\/li>\n<li>Die Polen pflasterten Warschau mit Postern mit der Aufschrift &bdquo;ACHTUNG RU&#991;&#991; LAND&ldquo;<\/li>\n<li>Die Balten haben jeder ein NATO-Bataillon erhalten, um den russischen B&auml;ren abzuschrecken<\/li>\n<li>Russland wurde wegen Nichteinhaltung der Vereinbarungen von Minsk 2 verurteilt<\/li>\n<li>Es wurde genug hei&szlig;e Luft abgesondert, um die globale Erw&auml;rmung um mindestens 10 Grad zu verschlimmern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Offen gesagt, ist mir nicht danach, diese Idiotie zu kommentieren. Au&szlig;erdem waren all diese Pseudoentscheidungen nie der wahre Zweck dieses Gipfels. Dieser Gipfel hatte ein v&ouml;llig anderes Ziel, und auch dieses Ziel wurde vollkommen erreicht. Das wirkliche Ziel des Gipfels bestand darin, die westlichen politischen F&uuml;hrer zu zwingen, zwischen Wirklichkeit und Ideologie zu w&auml;hlen. Und sie haben alle die richtige Wahl getroffen, versteht sich. Sie haben die Wirklichkeit kategorisch zur&uuml;ckgewiesen und die Ideologie begeistert in die Arme geschlossen. Darum wurde Russland vorgeworfen, &Uuml;bereink&uuml;nfte nicht einzuhalten, deren Beteiligter es nicht einmal ist. Darum wurde Russland &bdquo;Aggression&ldquo; gegen Georgien vorgeworfen, obwohl selbst die EU zu dem Schluss kam, dass Georgien den Krieg angefangen hatte.<br>\nDarum wurde eine nicht existente russische Bedrohung angeprangert. Darum wurde das zu 100% legale Referendum auf der Krim v&ouml;llig ignoriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/vineyardsaker.de\/analyse\/der-xxvi-nato-parteitag-in-warschau-ein-kommentar\/\">vineyardsaker.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkungen unseres Lesers H.L.:<\/strong> Ein bissiger Kommentar des &bdquo;Sakers&ldquo;, der den NATO-Gipfel mit den letzten Parteitagen der KPdSU in der Sowjetunion vergleicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>F&uuml;r Deutschland sterben<\/strong><br>\n&bdquo;Nos anciens ont su mourir \/ Pour la gloire de la L&eacute;gion&ldquo; hei&szlig;t es im Lied der franz&ouml;sischen Fremdenlegion, &bdquo;Unsere Alten wussten zu sterben \/ F&uuml;r den Ruhm der Legion&ldquo;, lautet die deutsche &Uuml;bersetzung. Das wird man umtexten m&uuml;ssen, wenn die geplante deutsche Legion ihre m&ouml;rderische Arbeit aufnimmt. Das j&uuml;ngste Wei&szlig;buch der Bundeswehr schafft zwar die Voraussetzung f&uuml;r eine origin&auml;r deutsche Fremden-Legion, aber Alte, die schon f&uuml;r deren Ruhm gestorben sind, hat die neue Legion noch nicht aufzuweisen. &ldquo;Nicht zuletzt b&ouml;te die &Ouml;ffnung der Bundeswehr f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der EU nicht nur ein weitreichendes Integrations- und Regenerationspotenzial f&uuml;r die personelle Robustheit der Bundeswehr, sondern w&auml;re auch ein starkes Signal f&uuml;r eine europ&auml;ische Perspektive&ldquo;, hei&szlig;t es im sch&ouml;nsten von-der-Leyen-Deutsch des Wei&szlig;buches, dem wichtigsten Grundsatzdokument deutscher &bdquo;Sicherheitspolitik&ldquo;. Und das zitierte Kapitel tr&auml;gt den unnachahmlichen Titel: Zur k&uuml;nftigen Personalstrategie der Streitkr&auml;fte.<br>\nDiese ekle Mischung aus Wehrmachts- und Unternehmensberater-Sprech meint &uuml;bersetzt: Wir brauchen f&uuml;r Auslandseins&auml;tze eine robuste Todesschwadron, die auch mal alle F&uuml;nfe gerade sein l&auml;sst. So geht blutige Integrationspolitik. Zurzeit haben immer weniger junge Leute Lust auf den Dienst in der neuen deutschen Herausforderungs-Armee. Da rekrutieren wir eben das &bdquo;Regenerationspotenzial&ldquo; im Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/fuer-deutschland-sterben.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><strong>Willy Wimmer talks to RT International<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ccHS6N5L2vc&amp;feature=youtu.be\">RT via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&raquo;&Auml;quidistanz&laquo; im Namen Luxemburgs: &raquo;Junge Welt&laquo; wirft Stiftung Unterst&uuml;tzung ukrainischer Nationalisten vor<\/strong><br>\nDie Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) sieht sich wegen der Auswahl ihrer Kooperationspartner in der Ukraine schweren Vorw&uuml;rfen ausgesetzt. Die Autoren Susann Witt-Stahl und Denis Koval halten der linksparteinahen Bildungseinrichtung in mehreren Beitr&auml;gen der Tageszeitung &raquo;Junge Welt&laquo; den Aufbau einer &raquo;Promaidan-Linken&laquo; sowie die Unterst&uuml;tzung politischer Kr&auml;fte vor, die &raquo;nicht nur mit beiden Beinen im Pro-NATO-Lager, sondern auch im rechten Sumpf&laquo; st&uuml;nden. Die Luxemburg-Stiftung f&ouml;rdere im Namen einer beabsichtigten &Auml;quidistanz zu den konkurrierenden Gro&szlig;m&auml;chten im Ukrainekonflikt eine &raquo;neue Linke&laquo;, die sich allerdings nicht gegen den Expansionskurs der NATO bis an die Grenzen Russlands ausspreche, aber konsequent einen &raquo;Russischen Gro&szlig;macht-Chauvinismus&laquo; anprangere.<br>\nAls Beispiel ist die Kooperation der Stiftung mit der &raquo;Sozialen Bewegung&laquo; genannt, ein Zusammenschluss aus &raquo;Linker Opposition&laquo; (LO) und der Gewerkschaft &raquo;Sachist Prazi&laquo; (Arbeitssschutz). Die LO habe nicht nur den Euromaidan offensiv unterst&uuml;tzt und sei Seite an Seite mit Ultrarechten auf dem Maidan marschiert, sondern habe auch eine milit&auml;rische Zusammenarbeit der Ukraine mit dem Westen bef&uuml;rwortet, schrieben Witt-Stahl und Koval in einem Beitrag mit der &Uuml;berschrift &raquo;Unheilige Allianz&laquo;. &raquo;Obwohl LO maximal zwei Dutzend Aktive z&auml;hlt&laquo;, w&uuml;rden Konferenzen und andere Veranstaltungen mit Referenten der LO von der Stiftung &raquo;gef&ouml;rdert oder deren Positionen kritiklos verbreitet&laquo;.<br>\nIn einer auch in der &raquo;Jungen Welt&laquo; abgedruckten Stellungnahme hatte die Pressesprecherin der Luxemburg-Stiftung, Jannine Wissler, auf das &raquo;schwierige politische Umfeld&laquo; in der Ukraine verwiesen. Zu den Kooperationspartnern der Stiftung z&auml;hlten &raquo;unterschiedliche politische Akteure des linken Spektrums&laquo;. Die LO sei keine Partnerorganisation der Stiftung, allerdings h&auml;tten Vertreter der LO an einer Konferenz teilgenommen, um m&ouml;gliche Ans&auml;tze f&uuml;r eine Friedensl&ouml;sung in der Ukraine zu diskutieren. Alle Partnerorganisationen der Stiftung in der Ukraine lehnten eine NATO-Mitgliedschaft des Landes ab, hei&szlig;t es in der Stellungnahme. In diesem Jahr arbeite die Stiftung mit rund 20 ukrainischen Partnerorganisationen zusammen, darunter auch &raquo;prosowjetische&laquo; bzw. &raquo;marxistische Linke&laquo; &ndash; etwa die Nichtregierungsorganisation Alterra oder die Bergarbeitergewerkschaft in Krywyj Rih.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018539.aequidistanz-im-namen-luxemburgs.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Riesiger Friedensmarsch auf Kiew<\/strong><br>\nMit den Bildern aus der Ukraine wird das ganze Dilemma in Europa deutlich. In der Ukraine haben die Kirchen den Menschen noch etwas zu sagen und die Menschen lassen sich nicht alles durch die Regierenden bieten. Die Menschen wollen Frieden und sie gehen daf&uuml;r nicht nur auf die Stra&szlig;en. Sie pilgern &uuml;ber hunderte von Kilometern und nehmen damit unglaubliche Strapazen auf sich.<br>\nDer damit deutlich werdende Aufschrei der Menschen gegen die gegenw&auml;rtigen Verh&auml;ltnisse ist so dramatisch, da&szlig; weder die Staatsgewalt noch die rechtsfaschistischen Kr&auml;fte es wagen, sich den Pilgern in den Weg zu stellen. Wo sind bei uns die Pilgerz&uuml;ge, die sich den Kriegstreibern in den Weg stellen und wo die Kirchen, deren Priester den Menschen noch etwas zu sagen haben?<br>\nDie Bilder k&ouml;nnten gegens&auml;tzlicher nicht sein. Der Westen, der hinter dem schlimmen Schicksal der Ukraine steht und alles dort letztlich zu verantworten hat, gl&auml;nzt durch Milit&auml;rman&ouml;ver und dramatisches S&auml;belrasseln. Dagegen zeigen die Menschen in einem tiefgl&auml;ubigen Land mit ihren Friedensz&uuml;gen, was der christliche Glaube in und f&uuml;r ein Volk bewirken kann. Wir im Westen sollten uns nicht t&auml;uschen, was die tats&auml;chliche Lage in der Ukraine anbelangt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/de\/931\">Willy Wimmer auf Seniora<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Konflikt im S&uuml;dchinesischen Meer eskaliert weiter<\/strong><br>\nBislang nicht in Sicht ist ein Verbot von R&uuml;stungsexporten in die Region. Im Gegenteil, die beteiligten L&auml;nder r&uuml;sten weiter auf. China baut Flugzeugtr&auml;ger und hat seine Milit&auml;rausgaben seit dem Jahr 2000 auf 215 Milliarden Dollar verf&uuml;nffacht. Stetig angestiegen sind die Ausgaben auch in S&uuml;dkorea, Indonesien, Vietnam und den Philippinen, wie einen interaktive Karte des Friedensforschungsinstituts SIPRI gut zeigt.<br>\nR&uuml;stungskonzerne aus Europa, Amerika und Russland verdienen dabei mit. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI sind China, Australien, S&uuml;dkorea und Singapur auf den Pl&auml;tzen drei, sechs, neun und zehn der zehn gr&ouml;&szlig;ten R&uuml;stungsimporteure des Jahres 2014. China wurde dabei haupts&auml;chlich von Russland (61 Prozent), Frankreich, (16 Prozent) und der Ukraine (13 Prozent) beliefert. Bei den anderen waren jeweils die USA der Hauptlieferant, danach folgten Spanien, Deutschland, Frankreich und Schweden.<br>\nUnd so geht die Eskalation weiter. China wird m&ouml;glicherweise eine Luftverteidigungszone im S&uuml;dchinesischen Meer einrichten. Eine solche gibt es bereits seit November 2013 im Ostchinesischen Meer. Dort streiten sich China und Japan um eine Inselgruppe, die Japan derzeit kontrolliert. Seither verlangt Peking, dass ausl&auml;ndische Flugzeuge ihre Durchfl&uuml;ge dort anmelden. Die USA, Japan, S&uuml;dkorea und Taiwan erkennen die chinesische Flug&uuml;berwachungszone jedoch nicht an und fliegen unangek&uuml;ndigt mit Kampflugzeugen &uuml;ber das Meer.<br>\nDie Vereinigten Staaten sollten sich milit&auml;risch aber nicht zu &uuml;berlegen f&uuml;hlen, warnte die &ldquo;Global Times&rdquo;: &ldquo;China kann kurzfristig nicht milit&auml;risch mit den USA mithalten. Aber es kann doch daf&uuml;r sorgen, dass die USA einen f&uuml;r sie zu hohen Preis zahlen m&uuml;ssen, wenn sie im Inselstreit milit&auml;risch intervenieren.&rdquo; Der Streit solle zwar besser durch Gespr&auml;che beigelegt werden, aber China m&uuml;sse auch ger&uuml;stet sein &ldquo;f&uuml;r jede Art milit&auml;rischer Konfrontation&rdquo;.<br>\nInteressant wird jetzt, wie sich der neue philippinische Pr&auml;sident Rodrigo Duterte zu dem Urteil verh&auml;lt. Er hat sich schon vorher f&uuml;r diplomatische Verhandlungen und wirtschaftliche Kooperation mit China ausgesprochen. Von daher k&ouml;nnte er China eine goldene Br&uuml;cke bauen, etwa durch Projekte in bilateraler Zusammenarbeit. Der Preis, den China daf&uuml;r zahlen m&uuml;sste, ist durch das Urteil von Den Haag gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48825\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf die Gefahren, die nach (oder eventuell sogar durch) diesem Schiedsspruch entstehen k&ouml;nnten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34180#h10\">hingewiesen<\/a>: Das Schiedsverfahren ist keine L&ouml;sung f&uuml;r den Disput im S&uuml;dchinesischen Meer.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesregierung muss Mitverantwortung f&uuml;r die Opfer der Colonia Dignidad &uuml;bernehmen<\/strong><br>\n&ldquo;Ich begr&uuml;&szlig;e die deutlichen Worte von Bundespr&auml;sident Gauck zu den Vers&auml;umnissen und zur Mitverantwortung der deutschen Politik im Zusammenhang mit den Verbrechen in der deutschen Sekte Colonia Dignidad in den letzten f&uuml;nf Jahrzehnten. Die Forderung, dass deutsche Diplomaten daraus lernen und sich immer &lsquo;an die Seite der Opfer&rsquo; stellen m&uuml;ssten, ist v&ouml;llig richtig. Ich hoffe, dass diese eindeutige Positionierung des Bundespr&auml;sidenten daf&uuml;r sorgt, dass sich auch die Bundesregierung als Ganzes entsprechend bewegt und Deutschland endlich Verantwortung &uuml;bernimmt und allen Opfern die Anerkennung und Unterst&uuml;tzung zukommen l&auml;sst, die ihnen zustehen. Neben einer sozialen und medizinischen Absicherung der Opfer sollte sich die Bundesrepublik unter anderem auch an der Einrichtung eines Gedenkortes sowie der umfassenden Aufkl&auml;rung der Verbrechen und der Verfolgung der T&auml;ter beteiligen&rdquo;, erkl&auml;rt Jan Korte, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der &Auml;u&szlig;erungen von Bundespr&auml;sident Gauck w&auml;hrend seines Staatsbesuchs in Chile.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bundesregierung-muss-mitverantwortung-opfer-colonia-dignidad-uebernehmen\/\">Linksfraktion<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wachmann der Colonia Dignidad: Verurteilter Mitt&auml;ter bei Gauck-Empfang<\/strong><br>\nDie Verbrechen der Colonia Dignidad standen im Fokus des Besuchs von Bundespr&auml;sident Gauck in Chile. Nun stellt sich heraus: Beim Empfang der Deutschen Botschaft war ein Gast dabei, der Opferverb&auml;nde fassungslos macht. Ein verurteilter Mitt&auml;ter der fr&uuml;heren Sektensiedlung Colonia Dignidad hat am Empfang der Deutschen Botschaft f&uuml;r Bundespr&auml;sident Joachim Gauck in Chile teilgenommen. Mehrere Teilnehmer, darunter der Regisseur Florian Gallenberger, best&auml;tigten, dass der in einem Prozess um Kindesmissbrauch zu drei Jahren Haft verurteilte Reinhard Zeitner bei dem Empfang w&auml;hrend des Staatsbesuchs anwesend war.&nbsp;<br>\nDie Strafe f&uuml;r Zeitner, der unter anderem als Sicherheitsmann in der Siedlung t&auml;tig gewesen sein soll, wurde zur Bew&auml;hrung ausgesetzt. Die Bew&auml;hrungszeit wurde auf vier Jahre angesetzt, wie der Oberste Gerichtshof 2013 best&auml;tigte. Im gleichen Prozess wurde auch der ehemalige Arzt der Colonia Dignidad, Hartmut Hopp, zu f&uuml;nf Jahren verurteilt. Er entzog sich einer Haftstrafe zun&auml;chst durch die Flucht nach Deutschland, soll diese aber nun in einem deutschen Gef&auml;ngnis verb&uuml;&szlig;en. Opfer der Colonia Dignidad reagierten mit scharfer Kritik auf die Anwesenheit Zeitners bei dem Empfang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Verurteilter-Mittaeter-bei-Gauck-Empfang-article18198696.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hiroshima wie Auschwitz?<\/strong><br>\nEs f&auml;llt schwer, sich vorzustellen, dass jemand Gulag, Auschwitz und Hiroshima in einem Atemzug nennt und das Geschehen, das sich hinter jedem dieser Worte verbirgt, damit auf unziemliche Weise miteinander vergleicht. Angesichts des Besuches von Barack Obama in Hiroshima, der als erster US-amerikanischer Pr&auml;sident den Ort des ersten Atombombenabwurfs besuchte, ein geradezu obsz&ouml;ner Vergleich. Er stellt einen der Amtsvorg&auml;nger Obamas, Harry. S. Truman, der damals den Befehl gab, in eine Reihe mit Hitler und Stalin. Als Ernst Nolte 1980 den Massenmord der Nazis an den Juden als Reaktion auf die vorausgegangenen Massenverbrechen und das Gulag-System in der Sowjetunion bezeichnete, erntete er scharfe Kritik. Als Joachim Gauck 2006 noch einen Schritt weiter ging und Hiroshima gedanklich in Verbindung mit Auschwitz brachte, stie&szlig; sich niemand daran.<br>\nDass Gauck damals noch nicht Bundespr&auml;sident war, macht die Sache nicht besser. Vier Jahre danach wurde er von der SPD und den Gr&uuml;nen als Kandidat f&uuml;r das h&ouml;chste Staatsamt nominiert, unterlag damals aber dem von der CDU aufgestellten Bewerber Christian Wulff. Inzwischen residiert er seit vier Jahren im Berliner Schloss Bellevue und viele s&auml;hen es gern, wenn er eine weitere Amtsperiode dort bliebe. Anscheinend wissen seine Lobredner nichts von den Seelenabgr&uuml;nden des ehemaligen B&uuml;rgerrechtlers, der laut Spiegel (47\/2014) zwei DDR-P&auml;sse besa&szlig; und zwischen 1987 und 1989 elfmal in den Westen reisen durfte, wovon die meisten seiner damaligen Landsleute nur tr&auml;umen konnten. Den Unwissenden sei die Lekt&uuml;re der Rede empfohlen, in der Gauck 2006 als Ex-Bundesbeauftragter f&uuml;r die Stasi-Unterlagen den erw&auml;hnten Vergleich angestellt hat. Er hat ihn nach eigenen Angaben bei Zygmunt Bauman entlehnt, einem antikommunistisch gesinnten Bruder im Geiste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/12-2016&amp;textfile=3553\">Ossietzy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;konome Schreibtischt&auml;ter<\/strong><br>\nDie Rente, die geht den Konservativen einfach nicht aus dem Sch&auml;del. Also nicht die Rente an sich, sondern das Hinausschieben selbiger. F&uuml;r alle Arbeitnehmer. Da dachten die gr&ouml;&szlig;ten Optimisten, dass sich nach der Finanzkrise der Neoliberalismus erledigt h&auml;tte, immerhin begann der damalige FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher sogar zu glauben, dass die Linke doch recht habe. Es taute im Lager konservativ-journalistischer Hiobsbotschafter. Paradigmenwechsel? Jetzt durchschauen selbst die Frankfurter Allgemeinen die neoliberale Trickserei, hoffte man. Optimismus kam auf. &Uuml;berall kritisierte man Privatisierung, Deregulierung und schlanken Staat. Das war der Chic jener Tage. All die urspr&uuml;nglichen Apologeten sahen nun ein, dass dieses System versagt habe. Mensch, selbst der Prof aus dem Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung hatte doch schon immer gewarnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018721.oekonome-schreibtischtaeter.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Am Ende gewinnt auch Bernie Sanders<\/strong><br>\nWarum der Wahlkampf des US-Sozialisten nicht mit einer Niederlage endete<br>\nBernie Sanders unterst&uuml;tzt Hillary Clinton im Rennen ums Wei&szlig;e Haus. Manche Anh&auml;nger werfen ihm nun Verrat vor, Kritiker &auml;tzen, er stehe trotz anderthalb Jahren Wahlkampf ohne verwertbaren Erfolg da. Beide Seiten haben Unrecht. (&hellip;)<br>\nAus dieser Perspektive heraus f&auml;llt es leichter, Sanders abzunehmen, ihm sei sein Wahlprogramm wichtiger als seine eigene Person oder irgendein Mandat. Gerade weil er eisern an seiner Kandidatur festhielt, konnte er gen&uuml;gend politischen Druck auf die Demokraten aufbauen und diese letztlich nach links r&uuml;cken. Im Wahlprogramm der Partei steht nun sowohl die Forderung, den landesweit g&uuml;ltigen Mindestlohn auf 15 US-Dollar zu verdoppeln, als auch der weitere Ausbau der allgemeinen Krankenversicherung und der Zugang zu einem kostenlosen Studium an den staatlichen Hochschulen. In einem Land, wo die Republikaner Obamas letztlich richtige, aber zaghafte Gesundheitsreform bereits als Weg in einen autorit&auml;ren Sozialismus nach dem Vorbild des vergangenen Jahrhunderts gei&szlig;elten, sind solche Forderungen als Sieg f&uuml;r die US-Linke zu werten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1018698.am-ende-gewinnt-auch-bernie-sanders.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34186\">Was h&auml;tte Sanders anders machen k&ouml;nnen, als sich f&uuml;r Clinton auszusprechen?<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Pr&auml;sidentenmacher<\/strong><br>\nMehr als eine Milliarde Euro werden sowohl Hillary Clinton als auch Donald Trump in ihren Wahlkampf investieren. Das Geld m&uuml;ssen sie nicht allein aufbringen &ndash; im Hintergrund ziehen m&auml;chtige Finanziers die Strippen. In seinem letzten Wahlkampf 2012 warnte Pr&auml;sident Obama noch vor den &ldquo;Jungs, die einen 10-Millionen-Dollar-Scheck ausstellen&rdquo; und ihren &ldquo;Superpacs&rdquo;. Die &ldquo;Political Action Committees&rdquo; &ndash; &uuml;bersetzt am besten mit politische Lobbygruppen &ndash; haben im Wahlkampf weitestgehend die Funktionen von Parteien &uuml;bernommen, wie wir sie in Europa kennen. Sie sammeln Geld, organisieren Kampagnen, bilden Wahlk&auml;mpfer aus und schalten Werbespots. Sie sind eine amerikanische Spezialit&auml;t, so der USA-Experte Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik.<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Im amerikanischen System haben Parteien nicht die Rolle wie bei uns in einem parlamentarischen Regierungssystem, Parteien sind in den USA gr&ouml;&szlig;ere Wahlvereine und selbst diese Minimalfunktion haben sie mittlerweile an Pacs, Superpacs, Interessengruppen und Verm&ouml;gende abgegeben, nicht zuletzt dank des Urteils des Supreme Courts, das eben Meinungsfreiheit mit Geld ausgeben gleich setzt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Entscheidung des Supreme Court &ndash; des Obersten Gerichts in den USA &ndash; war bahnbrechend: War es Unternehmen und Gewerkschaften bislang verboten, Wahlkampfkomitees mit Geld zu unterst&uuml;tzen, erlaubte das Urteil 2010 nun eine direkte Finanzierung. Bruce Stokes, vom renommierten Meinungsforschungsinstitut PEW Research Center in Washington:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Unser Oberstes Gericht hat entschieden, dass das Recht, Geld auszugeben, um einen Kandidaten zu unterst&uuml;tzen, verfassungskonform ist. In unserer Verfassung f&auml;llt das unter &lsquo;Redefreiheit&rsquo;. Bis die Verfassung ge&auml;ndert wird oder das Oberste Gericht eine andere Mehrheit bekommt, ist das Gesetz. Es wird also unbegrenzt Geld in die Kampagnen flie&szlig;en.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/finanziers-praegen-den-amerikanischen-wahlkampf-die.979.de.html?dram:article_id=359765\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kontext-TV-Relaunch: Noam Chomsky, Yanis Varoufakis, Vandana Shiva, Harald Schumann u.v.a. jetzt im neuen Webportal <\/strong><br>\nDas Kontext-TV-Team hat in den vergangenen Monaten intensiv am Relaunch unseres Webportals gearbeitet. Nun ist es endlich soweit: Unsere mehr als 60 Sendungen sind jetzt in neuer, &uuml;bersichtlicher Form und in HD-Qualit&auml;t auf Deutsch und Englisch zu finden. Nutzen Sie die neuen Suchfunktionen und Verlinkungen, um unseren reichen Fundus von Sendungen zu erschlie&szlig;en.<br>\nSeit 2009 bringt Kontext TV Hintergrundberichte zu den dr&auml;ngenden Themen der Gegenwart und Zukunft, vom Klimawandel bis zur Eurokrise, von den Konflikten im Nahen Osten bis zur Zukunft unserer Wasserversorgung. Dabei geht es stets sowohl um kritische Analysen als auch um politische Alternativen. Unsere G&auml;ste sind Journalisten, Aktivisten und Wissenschaftler wie Noam Chomsky, Vandana Shiva, Harald Schumann, Yanis Varoufakis und viele andere.<br>\nBesonders m&ouml;chten wir Ihre Aufmerksamkeit auf unsere nach wie vor aktuellen Sendungen zu folgenden Themen lenken: [&hellip;]<br>\nDas gesamte Webportal steht nun in Deutsch und Englisch zur Verf&uuml;gung. Neue Themen&uuml;bersichten erleichtern das Auffinden. &Uuml;ber den Button SD\/HD k&ouml;nnen die Videos entweder in einer Aufl&ouml;sung von 480p oder 720p wiedergegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\">Kontext.TV<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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