{"id":34325,"date":"2016-07-22T08:43:51","date_gmt":"2016-07-22T06:43:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325"},"modified":"2016-07-22T08:43:51","modified_gmt":"2016-07-22T06:43:51","slug":"hinweise-des-tages-2672","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h01\">T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h02\">Die tiefe Krise der abh&auml;ngigen Arbeit: Der Politik des Dumpings endlich ein Ende setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h03\">Das M&auml;rchen vom Azubi-Mangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h04\">Besch&auml;ftigte und Auszubildende aus &ldquo;nichteurop&auml;ischen Asylherkunftsl&auml;ndern&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h05\">Kartellgericht geht auf Gabriel los<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h06\">300 Millionen f&uuml;r externe Berater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h07\">Juristisch auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h08\">Das Mitgef&uuml;hl des Fuchses f&uuml;r das fl&uuml;gellahme Huhn: Wie die Marktradikalen das Volksverm&ouml;gen ruinieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h09\">Syrien: &bdquo;Moderate&ldquo; Terroristen enthaupten Kind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h10\">Franz&ouml;sische Spezialkr&auml;fte in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h11\">Cas-Urteil: Russische Leichtathleten d&uuml;rfen nicht nach Rio<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h12\">Banker im Klassenraum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h13\">Wie weiter mit Bachelor und Master?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34325#h14\">Pr&auml;sidentschaftskandidat Trump lehnt US-Interventionspolitik ab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>T&uuml;rkei<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Erdogans Machtergreifung mit der Ausrufung des Notstands<\/strong><br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Erdogan zeigt sich entschlossen, dem missgl&uuml;ckten Milit&auml;rputsch seinen Staatsstreich folgen zu lassen. Nachdem tagelang seine radikalisierten Anh&auml;nger in der T&uuml;rkei und anderswo demonstriert haben, begann Erdogan, offenbar in der AKP v&ouml;llig unumstritten, mit gro&szlig;en S&auml;uberungswellen, mit denen er Zehntausende von Kritikern, Oppositionellen und Gegnern aus Milit&auml;r, Polizei, Justiz, Medien und Bildung entfernen oder verhaften lie&szlig;.<br>\nZuletzt wurden noch Verfassungsrichter verhaftet und alle Milit&auml;rrichter suspendiert, Wissenschaftler d&uuml;rfen nicht mehr ausreisen, Medien wurden geschlossen, der Zugang zu WikiLeaks gesperrt, das Tausende von Emails aus der AKP ver&ouml;ffentlichte. Die T&uuml;rkei wird zum Polizeistaat, zu einer Diktatur, in der die Verfassung und die Gewaltenteilung ebenso wie grundlegende Rechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausgesetzt sind.<br>\nGestern Abend setzte er schlie&szlig;lich in dem geschaffenen Machtvakuum und nach Verbreitung Angst und Unsicherheit vor der willk&uuml;rlichen Macht seinem Staatsstreich, von dem man nicht wirklich mehr sagen kann, er sei unblutig, die Krone auf und erkl&auml;rte nach Treffen des Nationalen Sicherheitsrats und des Kabinetts den Notstand f&uuml;r drei Monate.<br>\nDass er nicht gleich sechs Monate verordnete, was m&ouml;glichgewesen w&auml;re, muss als Ma&szlig;nahme verstanden werden, die zur Beruhigung dienen soll. Angesichts der Vorbereitungen, die erkennbar geworden sind, d&uuml;rften nun auch drei Monaten reichen, um die Macht auszubauen. Verl&auml;ngern l&auml;sst sich der Notstand noch immer. Jetzt kann Erdogan praktisch im Alleingang mit Verordnungen regieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48895\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: T&uuml;rkei im Ausnahmezustand: &ldquo;Wir haben Angst&rdquo;<\/strong><br>\nPr&auml;sident Erdogan hat f&uuml;r drei Monate den Ausnahmezustand ausgerufen. Wie erleben diejenigen, die nicht f&uuml;r die AKP sind, die Lage? Seit dem gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli wurden in der T&uuml;rkei fast 70.000 Menschen verhaftet, suspendiert oder entlassen. Soldaten, Polizisten, Richter, Lehrer, Dekane, Beamte, Zivilisten. Akademiker d&uuml;rfen das Land nicht mehr verlassen. [&hellip;]<br>\nWie erleben diejenigen, die nicht hinter der AKP stehen, die letzten Tage, die aktuelle Situation in der T&uuml;rkei. Es wurde zuletzt immer schwieriger, offen mit Menschen vor Ort zu reden, und ein Satz fiel immer zuerst: Bitte nicht meinen Namen nennen! Die Menschen sind eingesch&uuml;chtert, f&uuml;rchten, zur Zielscheibe zu werden. Daher wurden im Folgenden alle Namen und teils auch Orte ge&auml;ndert, um die Identit&auml;t der Gespr&auml;chspartner zu verschleiern und sie zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48899\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>T&uuml;rkei setzt Europ&auml;ische Konvention f&uuml;r Menschenrechte aus <\/strong><br>\nDie T&uuml;rkei setzt nach der Verh&auml;ngung des Ausnahmezustands die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention aus. Vize-Ministerpr&auml;sident Numan Kurtulmus verwies nach &uuml;bereinstimmenden Angaben t&uuml;rkischer Medien vom Donnerstag auf Artikel 15 der Konvention, die einen solchen Schritt in Kriegs- oder Notstandszeiten mit Einschr&auml;nkungen erlaube. Auch Frankreich hat die Konvention nach den Anschl&auml;gen von Paris teilweise ausgesetzt, ebenso wie die Regierung in Kiew wegen der Gewalt in der Ostukraine.<br>\nKurtulmus sagte nach Angaben der Zeitung &bdquo;H&uuml;rriyet&ldquo;: &bdquo;Unser Ziel ist es, den Ausnahmezustand so kurz wie m&ouml;glich zu halten.&ldquo; Er hoffe, dass er bereits nach einem bis eineinhalb Monaten wieder aufgehoben werden k&ouml;nne &ndash; statt der verh&auml;ngten drei Monate. Er sicherte zu: &bdquo;Es wird keine Ausgangssperre geben. Bei den Grundrechten werden keine Zugest&auml;ndnisse gemacht werden.&ldquo; Laut Konvention ist die Aussetzung bestimmter Grundrechte allerdings nicht m&ouml;glich, etwa das Recht auf Leben. Das Recht auf Leben ist auch nach der t&uuml;rkischen Verfassung nicht vom Ausnahmezustand ber&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/tuerkei-will-europaeische-menschenrechtskonvention-aussetzen-14351010.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Zum Zuschauen verdammt<\/strong><br>\nMassenentlassungen, Verhaftungen, Ausnahmezustand: Erdo&#287;an nutzt seine Rolle als Putschopfer aus und legitimiert so sein Vorgehen. Europa hat dem nichts entgegenzusetzen. Mitten in Europa herrscht seit Monaten der Ausnahmezustand. Als Reaktion auf Anschl&auml;ge islamistischer Terroristen ist Frankreich zum &Auml;u&szlig;ersten entschlossen und geht mit aller Entschlossenheit gegen mutma&szlig;liche Terroristen und ihre Unterst&uuml;tzer vor. Ausgangssperren, Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss, Hausarrest, Einschr&auml;nkung der Bewegungsfreiheit: Die Regierung hat seit acht Monaten den Ausnahmezustand verh&auml;ngt und ihn gerade erst bis Anfang 2017 verl&auml;ngert. Fundamentale Grundrechte der Bev&ouml;lkerung werden solange au&szlig;er Kraft gesetzt. Und der Rest Europas schweigt oder erkl&auml;rt sich gar solidarisch, auch die Bundesregierung sieht keinen Anlass zur Emp&ouml;rung.<br>\nNat&uuml;rlich lassen sich die Verh&auml;ltnisse in Frankreich nicht einfach auf die T&uuml;rkei &uuml;bertragen. Aber die Situation dort ist eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum Europa der &Uuml;berreaktion des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten gerade so wenig entgegenzusetzen hat und noch hilfloser agiert als ohnehin im Umgang mit Recep Tayyip Erdo&#287;an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-07\/tuerkei-erdogan-putschversuch-europa-reaktion-kommentar\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Es kann sein, dass wir uns nie wieder sehen&laquo;<\/strong><br>\nDie europ&auml;ische Internationale Richtervereinigung fordert Schutz f&uuml;r ihre t&uuml;rkischen Kollegen. Diese warnten schon vor vier Monaten vor drohenden gro&szlig;en &raquo;S&auml;uberungen&laquo;.<br>\nBei Richtern und Staatsanw&auml;lten in ganz Europa sind in den vergangenen Tagen Informationen von t&uuml;rkischen Kollegen eingegangen, die ohnm&auml;chtig ihrer Verhaftung entgegensahen. Die Rede war von der &raquo;gr&ouml;&szlig;ten S&auml;uberungsaktion von Dissidenten durch die Regierung&laquo;. In der Nachricht eines t&uuml;rkischen Richters, die er auch an spanische Kollegen schickte, hie&szlig; es: &raquo;Es kann sein, dass wir uns nie wieder sehen.&laquo; Da hatte Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan nach dem gescheiterten Putschversuch mit den &raquo;S&auml;uberungen&laquo; begonnen. Einen Grund f&uuml;r eine Verhaftung sah er nicht, &raquo;denn ich habe nur meine Arbeit getan und die Regierung f&uuml;r Vorg&auml;nge kritisiert, die ihr ja schon kennt&laquo;.<br>\nDas d&uuml;rfte nicht nur ihm zum Verh&auml;ngnis geworden sein. &raquo;Es ist deprimierend, darauf zu warten, bis die Polizei an der T&uuml;r steht&laquo;, hie&szlig; es in der letzten Nachricht eines Richters an seine europ&auml;ischen Kollegen. Kurz darauf wurde auch er festgesetzt, best&auml;tigte seine Frau gegen&uuml;ber einer franz&ouml;sischen Kollegin. &raquo;Er ist kein Mitglied irgendeiner Gruppe und ich bin sehr stolz auf ihn&laquo;, schreibt sie. &raquo;Ich hoffe auf eure Hilfe.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1019467.es-kann-sein-dass-wir-uns-nie-wieder-sehen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die tiefe Krise der abh&auml;ngigen Arbeit: Der Politik des Dumpings endlich ein Ende setzen<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Union hat viele Krisen: bankrotte Privatbanken, &uuml;berschuldete Staaten (auch die mit der schwarzen Null), ungeliebtes F&uuml;hrungspersonal und so weiter. Der Krisenmix zeigte sich auch beim &ldquo;Brexit&rdquo;. Die Mehrheit der Briten wollte, dass ihr Staat die EU verl&auml;sst. Aber &ldquo;Drinbleiben&rdquo; oder &ldquo;Raus&shy;gehen&rdquo;: Beides kann f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung genauso schlecht bleiben oder werden, wenn nicht die Krisenursachen und die Alternativen genauer benannt werden. Die wohl am meisten verdr&auml;ngte und am meisten verzerrt dargestellte Krise ist die der abh&auml;ngigen Arbeit. Das gilt f&uuml;r die gesamte Europ&auml;ische Union, f&uuml;r Gro&szlig;britannien, f&uuml;r Griechenland und Portugal, aber auch f&uuml;r die wichtigsten EU-Staaten wie Frankreich und Meister Deutschland.<br>\n&ldquo;Es geht uns allen gut&rdquo;, so die Dauerbotschaft der deutschen Bundeskanzlerin. So gnadenlos schlicht kann man die tiefste Krise der Arbeit besch&ouml;nigen, die die Bundesrepublik Deutschland je hatte: Die Erpressungssituation von Millionen Arbeitslosen, Mindestl&ouml;hnern, Werkvertraglern, &ldquo;Aufstockern&rdquo;, unfreiwillig Teilzeitarbeitenden und Leiharbeitern, Mehrfachjobbern, Ein-Euro-Jobbern, befristet Besch&auml;ftigten, aus Not arbeitenden Rentnern und Rentnerinnen und der vielen, die sich t&auml;glich ein paar Nahrungsmittel bei den eintausend mildt&auml;tigen Tafeln in Deutschland abholen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2016\/ausgabe-05\/gesellschaft\/meinung\/seite-15\/A1\">Werner R&uuml;gemer in ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen vom Azubi-Mangel<\/strong><br>\nEric Schweitzer stimmt das Klagelied vom Azubi-Mangel an: Der Trend zum Studium mache es den Betrieben immer schwerer, Azubis zu finden. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt spitze sich zu, sagte der Pr&auml;sident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) k&uuml;rzlich bei der Pr&auml;sentation einer Unternehmensbefragung &bdquo;Ausbildung 2016&ldquo;. Es ist immer die gleiche Geschichte, die Wirtschafts-Lobbyisten in diesen Tagen verk&uuml;nden: Die Unternehmen wollten doch ausbilden, f&auml;nden aber keine Jugendlichen mehr.<br>\nGanze zwei Tage nach Schweitzers Aufritt erschien der Nationale Bildungsbericht, die wohl profundeste Sammlung von Bildungsdaten in Deutschland. Und der Kontrast k&ouml;nnte gr&ouml;&szlig;er kaum sein: Seit mehr als zwanzig Jahren liege bei den betrieblichen Ausbildungspl&auml;tzen das Angebot unterhalb der Nachfrage. Dass die steigenden Studierendenzahlen f&uuml;r den Sinkflug bei den Ausbildungsvertr&auml;gen verantwortlich seien, sei in der &bdquo;unterstellten einfachen Kausalit&auml;t unzutreffend&ldquo;. Vielmehr sei das Schrumpfen der Berufsbildung &bdquo;angebotsinduziert&ldquo;, hei&szlig;t es im Fachjargon der Forscher. Im Klartext: Die Betriebe bilden nicht genug aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastbeitraege\/ausbildungsplaetze-das-maerchen-vom-azubi-mangel,29976308,34518248.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte und Auszubildende aus &ldquo;nichteurop&auml;ischen Asylherkunftsl&auml;ndern&ldquo;<\/strong><br>\nVon den 31,145 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten Ende 2015 hatten 0,29 Prozent (88.900) die Staatsangeh&ouml;rigkeit eines sogenannten &ldquo;nichteurop&auml;ischen Asylherkunftsl&auml;ndes&rdquo;. (Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) In den L&auml;ndern reichte dieser Anteil von 0,08 Prozent in Brandenburg bis 0,60 Prozent in Hamburg. (Ende 2014: von 0,05 Prozent bis 0,52 Prozent)<br>\nVon den 1,574 Millionen Auszubildenden unter den sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten Ende 2015 hatten 0,43 Prozent (6.800) die Staatsangeh&ouml;gikeit eines &ldquo;nichteurop&auml;ischen Asylherkunftslandes&rdquo; im Sinne der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. In den L&auml;ndern reicht dieser Anteil von 0,11 Prozent in Th&uuml;ringen bis 1,16 Prozent in Hamburg. (Ende 2014: von 0,05 Prozent in Brandenburg bis 0,83 Prozent)<br>\nEin &uuml;berdurchschnittlich hoher Anteil der insgesamt 121.600 sozialversicherungspflichtig (88.900) oder ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten (32.700) aus einem der acht &ldquo;nichteurop&auml;ischen Asylherkunftsl&auml;nder&rdquo; ist ausschlie&szlig;lich geringf&uuml;gig besch&auml;ftigt: 26,9 Prozent im Dezember 2015. In den L&auml;ndern reicht dieser Anteil von 19,0 Prozent in Bayern bis 37,2 Prozent im Land Bremen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-materialien\/794-beschaeftigte-und-auszubildende-aus-nichteuropaeischen-asylherkunftslaendern-bund-und-laender.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kartellgericht geht auf Gabriel los <\/strong><br>\nIm juristischen Streit um die Sondererlaubnis f&uuml;r die Fusion der Supermarktketten Edeka und Kaiser&rsquo;s Tengelmann &uuml;bt das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf erneut scharfe Kritik an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Der Kartellsenat bekr&auml;ftigt in einem Beschluss vom Mittwoch die Besorgnis, Gabriel sei bei seiner Entscheidung f&uuml;r die Ministererlaubnis befangen gewesen. Zudem h&auml;tten Gabriel und seine Beamten im vergangenen Dezember ein von Edeka-Anw&auml;lten ausgearbeitetes Papier, in dem Einw&auml;nde gegen ein &Uuml;bernahmeangebot des Edeka-Konkurrenten Rewe erhoben wurden, anderen Verfahrensbeteiligten nicht zur Kenntnis gegeben. Der Beschluss liegt mehreren Medien vor.<br>\nDas Oberlandesgericht hatte die Sondererlaubnis Gabriels f&uuml;r die Fusion im deutschen Lebensmittelhandel in einer Eilentscheidung am 12. Juli f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt und sie zun&auml;chst au&szlig;er Kraft gesetzt. Gabriel habe &ldquo;&uuml;ber die Erteilung der Erlaubnis nicht entscheiden d&uuml;rfen, da sein Verhalten im Erlaubnisverfahren die Besorgnis seiner Befangenheit und fehlenden Neutralit&auml;t begr&uuml;nde&rdquo;, hie&szlig; es damals. Gabriel hatte die Kritik entschieden zur&uuml;ckgewiesen und rechtliche Schritte gegen den Gerichtsentscheid angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/edeka-tengelmann-kartellgericht-geht-auf-gabriel-los-1.3089202\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>Dazu: Gabriels Waterloo in D&uuml;sseldorf<\/strong><br>\nDer Bundeswirtschaftsminister hat auf eine Art und Weise ein kartellrechtliches Verfahren vor dem Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf verloren, die ihresgleichen sucht. Ohrfeige ist jedenfalls ein viel zu schwaches Wort f&uuml;r das Kassieren der Ministererlaubnis im Fall EDEKA-Tengelmann. Der Minister sch&auml;umt vor Wut. Doch bevor er den Verwaltungsexperten und Juristen alleine das Feld &uuml;berl&auml;sst, sollte er dar&uuml;ber nachdenken, ob es &ouml;konomisch angemessen ist, wenn der Staat versucht, einzelne Arbeitspl&auml;tze zu sichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/07\/gabriels-waterloo-duesseldorf\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>300 Millionen f&uuml;r externe Berater<\/strong><br>\nBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will 300 Millionen Euro f&uuml;r externe Berater ausgeben. Das geht aus der Ausschreibung f&uuml;r den Beraterauftrag hervor, die der ZEIT vorliegt. Demnach sollen die Berater R&uuml;stungsvorhaben &uuml;berpr&uuml;fen und die Beschaffung von R&uuml;stungsg&uuml;tern neu organisieren.<br>\nEs handelt sich laut ZEIT um den wohl gr&ouml;&szlig;ten Beraterauftrag in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Projekt sei damit teurer, als das Ministerium &ouml;ffentlich einr&auml;umt. Im M&auml;rz hatten Mitarbeiter von der Leyens im Verteidigungsausschuss von 208 Millionen Euro gesprochen. In der Auftragsausschreibung bleibt der gesch&auml;tzte Gesamtauftragswert allerdings offen &ndash; aus gutem Grund, wie die Wochenzeitung schreibt: Rechne man die ausgeschriebenen Beraterleistungen zu markt&uuml;blichen Preisen zusammen, ergebe sich eine Summe von knapp 300 Millionen Euro. In Beraterkreisen hei&szlig;e es, &ldquo;so einen Auftrag gab es auch in der Privatwirtschaft noch nie&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-07\/ursula-von-der-leyen-berater-ruestung-ausgaben\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Juristisch auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en<\/strong><br>\nAm 4. Dezember 2015 hatte der Bundestag die grundgesetzwidrige Beteiligung der Bundeswehr am v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg in Syrien beschlossen. Diesbez&uuml;glich gingen dem Generalbundesanwalt Ende 2015 mehrere Strafanzeigen zu. Sie waren gegen die Bundesregierung und teils auch gegen die Bundestagsabgeordneten gerichtet, die zugestimmt hatten. Auch Helene und Ansgar Klein geh&ouml;ren zu denen, die Anzeige erstattet haben. Anfang Juli 2016 informierte der Generalbundesanwalt mit einem dreiseitigen, mit dem 14. Juni datierten Schreiben dar&uuml;ber, dass kein Ermittlungsverfahren er&ouml;ffnet werde. Dr. Ansgar Klein hat das Schreiben des Generalbundesanwalts analysiert und schreibt dazu Folgendes:<br>\nMehr als ein halbes Jahr hat der GBA ben&ouml;tigt, um denjenigen, die Ende November\/Anfang Dezember 2015 eine Strafanzeige gegen Merkel &amp; Co wegen Versto&szlig;es gegen &sect; 80 StGB erstattet hatten, einen ablehnenden Bescheid zu schicken. Dass dieser Bescheid juristisch auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en steht, wird im Folgenden dargelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=22967\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Mitgef&uuml;hl des Fuchses f&uuml;r das fl&uuml;gellahme Huhn: Wie die Marktradikalen das Volksverm&ouml;gen ruinieren<\/strong><br>\nDemzufolge werden im Jahre 2018 zwei Drittel aller Regionalbanken nicht mehr rentabel arbeiten. Die Regionalbanken k&ouml;nnten mit ihren Zinsen nicht mehr gegen die Onlinebanken konkurrieren. Die strengeren Regeln der EU-Aufsicht w&uuml;rden den b&uuml;rokratischen Aufwand so erh&ouml;hen, dass kleine Banken die Lasten nicht mehr schultern k&ouml;nnten. Drittens w&uuml;rden die Kunden immer k&uuml;rzere Fristen f&uuml;r ihre Geldeinlagen w&uuml;nschen, w&auml;hrend sie gleichzeitig aber weiterhin langfristige Kredite frei Haus bekommen m&ouml;chten. Viertens w&uuml;rde sich der hohe Personalaufwand bei Regionalbanken definitiv nicht mehr rentieren.<br>\nPrognosen sind schon viele gegeben worden. Es kann aber auch ganz anders kommen. Trotzdem gingen quasi auf Knopfdruck sofort an h&ouml;chster Stelle gewisse Lichter an, wie das Handelsblatt berichtete:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die europ&auml;ische und die Bundespolitik alarmieren diese Erkenntnisse: EZB-Chef Mario Draghi und IWF-Chefin Christine Lagarde haben das Thema bereits auf dem Zettel. Die Bundesbank &uuml;berpr&uuml;ft die &sbquo;Zukunftsf&auml;higkeit des Gesch&auml;ftsmodells deutscher Regionalinstitute&lsquo;. Regierungskreise best&auml;tigen dem Handelsblatt, dass der Ausschuss f&uuml;r Finanzstabilit&auml;t ,m&ouml;gliche R&uuml;ckwirkungen des Niedrigzinsumfeldes mit Blick auf m&ouml;gliche Gef&auml;hrdungen&lsquo; bei Sparkassen und Volksbanken eingehend analysiert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Frage: was geht dieses Thema den IWF an? Welche Bevormundung ma&szlig;en sich die internationalen Finanzb&uuml;rokraten hier eigentlich an?<br>\n&bdquo;Auf dem Zettel&ldquo; klingt bedrohlich. EZB-Chef Mario Draghi ist sicher kein Freund der Genossenschaften. Er war bei der Privatbank Goldman Sachs t&auml;tig, bevor er in den &ouml;ffentlichen Sektor &uuml;berwechselte. Draghi ist immer noch st&auml;ndiges Mitglied in der von David Rockefeller gegr&uuml;ndeten Banklobbyorganisation &bdquo;Group of Thirty&ldquo;, sozusagen einer Schwesterorganisation der Trilateral Commission. Und IWF-Chefin Lagarde arbeitete als Wirtschaftsanw&auml;ltin f&uuml;r die US-Soziet&auml;t Baker &amp; McKenzie, bevor sie in den &ouml;ffentlichen Sektor &uuml;berwechselte. Die Anteilnahme dieser Damen und Herren an den vermeintlichen Problemen der deutschen Regionalbanken ist der Anteilnahme des Fuchses an fl&uuml;gellahmen H&uuml;hnern nicht un&auml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/das-mitgefuehl-des-fuchses\/%20\">Hermann Ploppa via KenFM<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Syrien: &bdquo;Moderate&ldquo; Terroristen enthaupten Kind<\/strong><br>\nEs sind Bilder, die selbst die vom Krieg verrohte syrische Gesellschaft erschrecken und f&uuml;r Emp&ouml;rung sorgen: Am gestrigen Dienstag stellten K&auml;mpfer der islamistischen Nur ed-Din Sinki (auch: Nur-al-Din-al-Sinki) Videoaufnahmen online, die zeigen, wie sie einem sch&auml;tzungsweise zehnj&auml;hrigen Jungen auf der Ladefl&auml;che eines Pick-Ups mit einem Messer den Kopf abtrennen &ndash; den anschlie&szlig;end der Henker vor einer jubelnden Meute triumphal in die Luft streckt.<br>\nBei dem Jungen soll es sich um einen Pal&auml;stinenser handeln, dem die Terroristen vorwarfen, f&uuml;r Liwaa al-Quds (&bdquo;Jerusalem Brigade&ldquo;) gek&auml;mpft zu haben, einer syrisch-pal&auml;stinensischen Miliz, die auf Seiten der Regierung k&auml;mpft. &bdquo;Die Quds-Brigade hat keine M&auml;nner mehr, also schicken sie uns Kinder&ldquo;, sagt einer der K&auml;mpfer vor der Hinrichtung, w&auml;hrend ein anderer das stark ver&auml;ngstigte Kind als &bdquo;Hund Assads&ldquo; bezeichnet. Die Bluttat soll sich n&ouml;rdlich der Stadt Aleppo in Handarat, wo ein pal&auml;stinensisches Fl&uuml;chtlingslager existiert, ereignet haben. Die Region ist derzeit hart umk&auml;mpft.<br>\nIn einer auf ihrer Facebook-Seite ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung bestreitet Liwaa al-Quds, dass der Junge in ihren Reihen gek&auml;mpft hat. Bei dem Kind soll es sich demnach um den 12-j&auml;hrigen Abdullah Issa handeln, der mit seiner Familie in der Gegend gelebt haben soll. Er sei nur get&ouml;tet worden, weil er Pal&auml;stinenser ist, aus Rache f&uuml;r die j&uuml;ngsten R&uuml;ckschl&auml;ge, die die Regierungsgegner in der Region hinnehmen mussten, so die Erkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201607204058\/politik\/welt\/syrien-moderate-terroristen-enthaupten-kind.html\">Hintergrund<\/a>\n<p><strong>Dazu: Syrien: US-unterst&uuml;tzte &ldquo;gem&auml;&szlig;igte Rebellen&rdquo; k&ouml;pfen Kind &ndash; USA unter Druck<\/strong><br>\nIm Internet ist ein schockierendes Video aufgetaucht, auf dem die US-unterst&uuml;tzte &bdquo;gem&auml;&szlig;igte Opposition&ldquo; einen 12-j&auml;hrigen Jungen in Aleppo brutal enthauptet. Nun erw&auml;gt Washington, seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Gruppierung, die hinter der Gr&auml;ueltat stehen soll, einzustellen. Das Video war von der Webseite Al Masdar News am Dienstag ver&ouml;ffentlicht worden. Der 12-j&auml;hrige Abdallah Issa wurde Medienberichten zufolge von Islamisten in der N&auml;he des Fl&uuml;chtlingslagers &bdquo;Handrat&ldquo; entf&uuml;hrt und danach brutal ermordet, weil er angeblich f&uuml;r die pal&auml;stinische Gruppierung  Liwaa Al Quds gek&auml;mpft habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.sputniknews.com\/panorama\/20160721\/311647561\/us-unterstuetzte-rebellen-koepfen-kind.html\">Sputniknews<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.H.:<\/strong> Auch <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2016\/07\/21\/us-backed-syrian-moderates-behead-12-year-old\/\">Consortiumnews<\/a> berichtet dar&uuml;ber, die USA kommen dort allerdings deutlich schlechter weg, und es hei&szlig;t in dem Artikel, dass keinerlei Zweifel an der Gr&auml;ueltat best&uuml;nde, die verantwortliche Gruppierung das Ganze auch best&auml;tigt hat. Der Vorgang, der laut dem Journalisten im Video zu besichtigen ist, wird im Artikel detailliert beschrieben. Allerdings sieht der Journalist die USA deshalb nicht unter Druck. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Schrecklich. Wir weisen darauf hin, weil daran sichtbar wird, wie tief der Westen seine H&auml;nde im Blut stecken hat, das in Syrien flie&szlig;t.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Franz&ouml;sische Spezialkr&auml;fte in Libyen<\/strong><br>\nIn Libyen starben drei franz&ouml;sische Soldaten, die sich dort an einer Geheimdienstoperation beteiligten, bei einem Hubschrauberabsturz. Erst durch diesen Absturz wurden zum ersten Mal durch den Regierungssprecher St&eacute;phane Le Foll die Pr&auml;senz franz&ouml;sischer Kr&auml;fte in Libyen von offizieller Seite best&auml;tigt. Die Benghazi Defense Brigades (BDB) bekannten sich zum Abschuss des Hubschraubers, w&auml;hrend die Libyan National Army (LNA) sagte, dass der Sturz durch technische Probleme verursacht wurde. Abgesehen von den franz&ouml;sischen Soldat_innen, sind auch Streitkr&auml;fte aus Gro&szlig;britannien, den VAE und Italien in Libyen involviert, welches seit die NATO Intervention destablisiert wurde. Die milit&auml;rische Beteiligung vieler NATO Mitgliedstaaten durch Kr&auml;fte vor Ort und durch Waffenlieferungen schiebt eine friedlichere Entwicklung in weitere Ferne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/07\/21\/franzoesische-spezialkraefte-in-libyen\/\">Informationsstelle Militarisierung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Cas-Urteil: Russische Leichtathleten d&uuml;rfen nicht nach Rio<\/strong><br>\nDer Internationale Sportgerichtshof hat den Einspruch von 68 russischen Leichtathleten gegen den Olympia-Bann abgewiesen. Nun droht Russlands komplettem Team eine Sperre f&uuml;r die Spiele in Rio.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/leichtathletik-cas-bestaetigt-russlands-olympia-ausschluss-a-1104034.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Und wie &uuml;blich projiziert man alles B&ouml;se der Welt einfach weg von einem selbst und wie neuerdings wieder in Mode auf &bdquo;den Russen&ldquo;, Russland etc. Dabei muss man die Wirklichkeit schon sehr verbiegen, um bei all der Rede von den kriminellen Machenschaften &bdquo;der anderen&ldquo; dies hier &ndash; offenbar &ndash; gezielt zu &uuml;bersehen: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/sonst\/studie-der-humboldt-universitaet-systematisches-doping-in-der-brd-a-914597.html\">Studie enth&uuml;llt systematisches Doping in der BRD<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: &ldquo;Das Doping bestimmt das Training&rdquo;<\/strong><br>\nSportmediziner Perikles Simon &uuml;ber weit verbreiteten Dopingkonsum, das versagende Kontrollsystem und warum er die gedoptesten Olympischen Spiele aller Zeiten erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/perikles-simon-russland-ist-ueberall-1.3087682\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Banker im Klassenraum<\/strong><br>\nStaunend steht eine Gruppe Grundsch&uuml;ler auf einer Empore und blickt in eine riesige Halle voller Regale: Die 4b aus Huchenfeld ist zu Besuch bei Amazon in Pforzheim. Nach der F&uuml;hrung durch die Hallen liest die blonde Lena mit dem rosa Stirnreif ihre Geschichte vor; die hat eine Jury aus zahlreichen Einsendungen ausgew&auml;hlt. &ldquo;Eine Riesenehre f&uuml;r sie&rdquo;, sagt ihre Lehrerin in einem kurzen Videoclip. Dann posiert sie zusammen mit ihrer Sch&uuml;lerin f&uuml;r den Fotografen &ndash; in den H&auml;nden halten die beiden den Glaspokal und ein elektronisches Leseger&auml;t des amerikanischen Online- Versandh&auml;ndlers. Auch die Pforzheimer B&uuml;rgermeisterin gratuliert. &ldquo;Die Lese- und Schreibkompetenz ist zentral f&uuml;r die Verwirklichung von Chancengleichheit f&uuml;r alle Kinder. Daher freut es uns, wenn sich Unternehmen wie Amazon f&uuml;r diese Sache und auf kommunaler Ebene stark machen&rdquo;, zitiert die Firmen-Website die lokale Schirmherrin. Am Ende darf die 4b nicht nur 30 Kindles-Leseger&auml;te mitnehmen, sondern auch Gutscheine f&uuml;r digitale B&uuml;cher im Wert von 1.750 Euro.<br>\nEtwa 300 Schulklassen aus der Umgebung der deutschen Amazon-Standorte haben in den vergangenen Jahren beim Wettbewerb &ldquo;Kindle Storyteller Kids&rdquo; mitgemacht. Nun ist damit erst einmal Schluss. Im Fr&uuml;hjahr untersagte das hessische Kultusministerium die Teilnahme an der Veranstaltung, nachdem es durch eine B&uuml;rgeranfrage davon erfahren hatte. Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern folgten dem Verbot. &ldquo;Nach unserer Ansicht ist dieser Wettbewerb mit den schulrechtlichen Vorschriften zum Werbeverbot in Schulen nicht vereinbar&rdquo;, sagt Pressesprecher Stefan L&ouml;wer zu der Entscheidung. Das gelte insbesondere, &ldquo;weil das Unternehmen den Wettbewerb ausschlie&szlig;lich in Regionen durchf&uuml;hrt, in denen es einen Standort betreibt, und eigene Produkte als Preise auslobt. Hier wird offensichtlich, dass es dem Unternehmen ausschlie&szlig;lich um das eigene Image in der &Ouml;ffentlichkeit geht.&rdquo; Der Zweck der Lesef&ouml;rderung trete eindeutig hinter dem eigenen Zweck zur&uuml;ck.<br>\nNur das zust&auml;ndige Ministerium in Sachsen sieht kein Problem. &ldquo;Unz&auml;hlige Schulen gestalten mit Unterst&uuml;tzung von au&szlig;erschulischen Partnern Veranstaltungen und bereichern damit die Vielfalt sportlicher und kultureller Aktivit&auml;ten&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung. Solange es sich dabei nicht um &ldquo;reine Werbeveranstaltungen&rdquo; handele, habe die Landesregierung in Dresden keine Einw&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2016\/ausgabe-05\/gesellschaft\/gesellschaft\/seite-9\/A0\">ver.di publik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wie weiter mit Bachelor und Master?<\/strong><br>\nWeniger Noten, weniger Zeitdruck &ndash; mehr Freiheiten. Hochschulen und Kultusminister wollen die Bologna-Studienreform weiterentwickeln. Insbesondere die stressgeplagten Bachelor-Anw&auml;rter sollen es besser haben. Der pr&auml;sentierte Reformkatalog ist allerdings nicht ohne T&uuml;cke: Gute Betreuung k&ouml;nnte es k&uuml;nftig nur f&uuml;r Auserlesene geben. (&hellip;)<br>\nViele ihrer &bdquo;neuen&ldquo; Vorschl&auml;ge haben KMK und HRK schon jahrelang auf dem Zettel. Bislang haperte es lediglich an der praktischen Umsetzung. Wie aber stellt man es jetzt an, dass die Dinge endlich in Bewegung geraten? Hier kommt das Sommerloch ins Spiel. Tats&auml;chlich findet sich unter den vielen sch&ouml;nen Bekenntnissen der Kultusminister und Rektoren eines, das in der Medienrezeption v&ouml;llig untergegangen ist. Unter Punkt drei &bdquo;Kapazit&auml;tsrecht&ldquo; hei&szlig;t es, man rege an, dieses &bdquo;im Dialog zwischen L&auml;ndern und Hochschulen unter Ber&uuml;cksichtigung der einschl&auml;gigen Rechtsprechung weiter auszuloten und voranzubringen&ldquo;. So erforderten die ver&auml;nderten Bedingungen im Rahmen der Bologna-Reform &bdquo;auf Seiten der Hochschulen Flexibilisierungen bei der Kapazit&auml;tsermittlung und -festsetzung&ldquo;.<br>\nGEW-Hochschulexperte Keller h&auml;lt die Pl&auml;ne f&uuml;r &bdquo;hochbrisant&ldquo;. Damit solle den Hochschulen offenbar die Handhabe gegeben werden, sich ihre Studierenden selbst ausw&auml;hlen und &bdquo;willk&uuml;rlich Bewerberinnen und Bewerber abweisen zu k&ouml;nnen, obwohl Studienpl&auml;tze unbesetzt sind&ldquo;. Der GEW-Vize weiter: &bdquo;Die HRK scheint die KMK in dieser Frage &uuml;ber den Tisch gezogen zu haben. Ich kann nur davor warnen, das Grundrecht auf freie Hochschulzulassung ohne Not zur Disposition zu stellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1951-bologna-reform-reformiert.php\">Studis Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pr&auml;sidentschaftskandidat Trump lehnt US-Interventionspolitik ab<\/strong><br>\nIm Gespr&auml;ch mit der gro&szlig;en Tageszeitung New York Times kritisiert der republikanische Kandidat eine interventionistische Linie. Milit&auml;reins&auml;tze und Stationierungen im Ausland lehnt er ebenso ab, wie moralische Begr&uuml;ndungen f&uuml;r Amerikas Au&szlig;enpolitik. F&uuml;r Donald Trump gilt: Zuerst Amerika.<br>\nAuch am Tag nach seiner Ernennung zum Pr&auml;sidentschaftskandidaten der Republikaner ist &bdquo;The Donald&ldquo;, wie er von Freund und Feind genannt wird, kein bisschen vom Partei-Establishment &bdquo;gez&auml;hmt&ldquo; und begeht auch weiterhin einen au&szlig;enpolitischen Tabubruch nach dem anderen. Das macht sein Interview mit der New York Times vom Mittwoch deutlich. Das interventionistische Blatt hatte sich nicht nur im Irak-Krieg als kritikloses Propagandaorgan der Falken in der Bush-Administration ausgezeichnet.<br>\nDas Blatt stellte Trump als einen Kandidaten vor, dessen au&szlig;enpolitischer Ansatz sich bez&uuml;glich der Verb&uuml;ndeten und Gegner &bdquo;radikal von den Traditionen der Republikanischen Partei&ldquo; unterscheidet. Bisher, so die New York Times, h&auml;tten alle Kandidaten &bdquo;seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs&ldquo; f&uuml;r die internationale Linie eingestanden, in der die Vereinigten Staaten die Rolle des Friedensh&uuml;ters und der &bdquo;unverzichtbaren Nation&ldquo; spielen.<br>\nStattdessen drohe nun Trump &bdquo;allen US-Verb&uuml;ndeten&ldquo;, die Truppen der Vereinigten Staaten aus allen fremden Erdteilen abzuziehen. F&uuml;r alle Globalisierungsprofiteure ist das ein Horrorszenario. Der republikanische Kandidat rechtfertigte seine Haltung damit, dass die USA &bdquo;ein Verm&ouml;gen&ldquo; f&uuml;r das Milit&auml;r und die US-Basen rund um die Welt ausgeben. Zugleich m&uuml;sste das Land allj&auml;hrlich ein Handelsdefizit von bis zu 800 Milliarden Dollar hinnehmen.<br>\n&bdquo;Das klingt nicht sehr klug f&uuml;r mich&ldquo;, zitiert die NYT, die als einflussreichste Zeitung der USA gilt, den Kandidaten Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/39586-prasidentschaftskandidat-trump-lehnt-us-interventionspolitik\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr interessant. Und wenn die Berichterstattung der New York Times verl&auml;sslich w&auml;re und auch Trump verl&auml;sslich w&auml;re, dann w&auml;re das eine erfreuliche Information.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Im Vergleich zur korrupten Hillary ein ehrlicher Gesch&auml;ftsmann&rdquo;<\/strong><br>\nEx-Spion Rainer Rupp h&auml;lt Donald Trump sicherheitspolitisch f&uuml;r die bessere Wahl<br>\nW&auml;hrend deutsche Medien nahezu einhellig Hillary Clintons &ldquo;Mission&rdquo; propagieren, die Welt vor einem Pr&auml;sident Trump zu bewahren, sieht der ehemalige NATO-Insider Rainer Rupp den bizarr frisierten Kandidaten als Bewahrer vor den Neocons.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48653\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> eine nachlese zur Einsch&auml;tzung von Trump. Man muss sie nicht teilen aber sollte sie kennen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zu den gar nicht so &bdquo;radikalen&ldquo; au&szlig;enpolitischen Statements Trumps hatten auch schon die <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=30660\">NachDenkSeiten berichtet<\/a>. Im Vergleich dazu wirkt Hillary Clinton in der Tat wie die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=31687\">Lieblingskandidatin der Kriegspartei<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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