{"id":3433,"date":"2008-09-03T10:07:57","date_gmt":"2008-09-03T08:07:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3433"},"modified":"2008-09-03T10:13:14","modified_gmt":"2008-09-03T08:13:14","slug":"3433","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3433","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p><ul>\n<li>OECD senkt deutsche Wachstumsprognose 2008<\/li>\n<li>Die Ungerechtigkeit ist Realit&auml;t<\/li>\n<li>Kampf gegen AlgII-Aufstockung<\/li>\n<li>Post als Kriegslogistiker<\/li>\n<li>Auto-Lobby will CO2-Reduktion von PKW weiter aufweichen<\/li>\n<li>Endlager-Gau<\/li>\n<li>Bankenfusion: &ldquo;Kunde kommt zuletzt&rdquo;<\/li>\n<li>Kommission der Uno kritisiert den staatlichen Rassismus in Deutschland<\/li>\n<li>Das Debattenpapier der SPD-Linken<\/li>\n<li>Patriots f&uuml;r polnische Patrioten<\/li>\n<li>Nochmals Putin-Interview<\/li>\n<li>Ausgegrenzt zum Schulanfang<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3433&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>OECD senkt deutsche Wachstumsprognose 2008<\/strong><br>\nDie Organisation f&uuml;r Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognose f&uuml;r Deutschland gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr um 1,5 Prozent zulegen, hie&szlig; es in der am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Prognose. Bislang hatte die OECD mit 1,9 Prozent gerechnet. Sie ist damit pessimistischer als die Bundesregierung, die 1,7 Prozent erwartet. Die Prognose wurde auch von Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD) vor kurzem bekr&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur-nachrichten\/oecd-senkt-deutsche-wachstumsprognose-2008;2031228\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Soziale Risse in der Metallbranche<\/strong><br>\nAm 8. September wird der IG-Metall-Vorstand seine Empfehlung f&uuml;r die Forderung in der diesj&auml;hrigen Metall-Tarifrunde abgeben. Schon vorher schlagen die Wellen hoch. So polemisiert Gesamtmetallchef Martin Kannegiesser gegen eine &ldquo;Gef&uuml;hls-Tarifrunde&rdquo;. Seine Polemik ist eine Reaktion darauf, dass die IG Metall in dieser Tarifrunde das Ungerechtigkeitsempfinden der Menschen aufgreifen will. Doch die Ungerechtigkeit ist nicht nur gef&uuml;hlt. Sie ist Realit&auml;t. Das belegen die Fakten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1588195_Soziale-Risse-in-der-Metallbranche.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Lohnverlust trotz Boom<\/strong><br>\nDer wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen drei Jahre ist auch in seiner Sp&auml;tphase an den meisten Besch&auml;ftigten, Rentnern und Beziehern von Sozialleistungen vorbeigegangen. Das zeigt eine in der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlichte Untersuchung, mit der das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung seine Studie &raquo;Wer profitierte vom Aufschwung?&laquo; fortschreibt. Die IMK-Forscher Camille Logeay und Rudolf Zwiener bezogen in ihre neue Analyse die aktuellsten verf&uuml;gbaren Daten mit ein, die das erste Quartal 2008 einschlie&szlig;en.\n<p>Die Untersuchung unterstreicht die Kernergebnisse der IMK-Studie vom M&auml;rz (vgl. jW vom 5. M&auml;rz 2008). Der Zuwachs an Wirtschaftsleistung ist in den vergangenen drei Jahren ganz &uuml;berwiegend den Beziehern von Gewinn- und Verm&ouml;genseinkommen zugeflossen. Insbesondere die Unternehmen konnten ihre Gewinne stark steigern. Die realen Nettol&ouml;hne je Besch&auml;ftigten sind dagegen im zu Ende gehenden Aufschwung insgesamt um 3,5 Prozent gesunken &ndash; ungeachtet der besseren Lohnentwicklung in den vergangenen Monaten. Trotz eines Besch&auml;ftigungsanstiegs um 3,3 Prozent verringerte sich das reale Nettolohneinkommen aller Besch&auml;ftigten zusammengenommen um 0,3 Prozent. Das reale Einkommen eines Vier-Personen-Haushalts mit einem Alleinverdiener sank w&auml;hrend der 13 Aufschwungquartale um 3,5 Prozent, das eines Ein-Personen-Haushalts ging um 2,6 Prozent zur&uuml;ck. Derartige Reallohnverluste in einer Phase wirtschaftlicher Prosperit&auml;t sind neu: Im vorherigen Aufschwung, der elf Quartale zwischen 1998 und 2001 umfasste, stiegen die realen Nettol&ouml;hne pro Kopf noch um vier Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/09-02\/006.php\">jungewelt<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/show_product_imk.html?productfile=HBS-004060.xml\">Zur IMK-Studie<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Studie warnt vor Milliardenkosten bei Alg II- Aufstockung<\/strong><br>\nDas Forschungsinstitut der Arbeitsagentur IAB warnt davor, den Hartz-IV-Regelsatz anzuheben. Sollte das Arbeitslosengeld II, wie vielfach gefordert, auf 420 Euro aufgestockt werden, w&uuml;rde dies die &ouml;ffentlichen Kassen j&auml;hrlich zehn Milliarden Euro kosten. Auch das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) r&auml;umt ein: Eine Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes w&uuml;rde das Armutsrisiko vieler Haushalte verringern. Angesichts der immens gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise fordern genau aus diesem Grund unter anderem der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband und die Gr&uuml;nen eine Erh&ouml;hung von derzeit 351 Euro auf 420 Euro im Monat. Das aber w&uuml;rde einer IAB-Studie zufolge die Steuerzahler j&auml;hrlich gut zehn Milliarden Euro kosten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,575814,00.html\">Spiegel-online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2008\/kb1108.pdf\">IAB [PDF &ndash; 765 KB]<\/a>\n<p><strong>Siehe auch:<\/strong> den Beitrag von heute BILD hetzt und die CSU kocht darauf ihr Wahlkampfs&uuml;ppchen<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Kaum zeigen die etwas Linkeren in der SPD ein paar Lebenszeichen, schon bringt die Gegenseite sich in Stellung: &bdquo;Zwar k&ouml;nnte laut IAB-Berechnungen durch die h&ouml;heren Leistungen der Anteil der von Armut bedrohten Personen von 15 auf 13 Prozent sinken, &ldquo;der Preis f&uuml;r diese Ver&auml;nderungen w&auml;re jedoch hoch&rdquo;, warnen die IAB-Forscher. Zum anderen h&auml;tte die h&ouml;here Regelleistung auch deutliche negative Anreizeffekte, hei&szlig;t es in der Studie weiter. Schlie&szlig;lich w&uuml;rde durch den h&ouml;heren Regelsatz der Abstand zu den niedrigsten L&ouml;hnen weiter schrumpfen. IAB-Autor J&uuml;rgen Wiemers sch&auml;tzt die Zahl der Personen, die aufgrund einer deutlich h&ouml;heren Hartz-IV-Leistung weniger oder gar nicht mehr arbeiten w&uuml;rden, auf rund 200.000.&ldquo; <\/em><\/p>\n<p>Wie die Autoren zu solchen Ansichten kommen? &bdquo;Die hier vorgestellten Ergebnisse sind Sch&auml;tzungen mit dem IAB-Mikrosimulationsmodell (vgl. Arntz et al. 2007). Dieses Modell berechnet f&uuml;r eine Stichprobe von Haushalten &ndash; das Sozio&ouml;konomische Haushaltspanel (SOEP) &ndash; Steuern und Abgaben sowie Anspr&uuml;che auf die wichtigsten Sozialleistungen (ALG II, Wohngeld, Kindergeld, etc.). Ausgangspunkt sind dabei die Bruttoeinkommen aller Haushaltsmitglieder. Durch geeignete Gewichtungsfaktoren kann man die auf Basis der Stichprobe ermittelten Ergebnisse auf die deutsche Wohnbev&ouml;lkerung hochrechnen. Das IAB-Mikrosimulationsmodell umfasst auch ein mikro&ouml;konometrisches Arbeitsangebotsmodell, mit dessen Hilfe es m&ouml;glich ist, Aussagen &uuml;ber die wahrscheinliche Ver&auml;nderung des Erwerbsverhaltens (Partizipation und Umfang in Stunden) zu treffen.&ldquo;<\/p>\n<p>Kein Wort &uuml;ber die M&ouml;glichkeit, den Abstand zu den niedrigsten L&ouml;hnen mit einem Mindestlohn zu stabilisieren. Keine Rede aber auch davon, dass nur Erwerbst&auml;tigkeit die eventuelle Chance bietet, wieder in h&ouml;here Einkommensgruppen aufzusteigen, und auch dies eine Motivation f&uuml;r Arbeit sein kann. Das IAB-Mikrosimulationsmodell scheint auf dem neoliberalen Menschenbild des Homo oeconomicus  zu basieren. Mit der Wirklichkeit hat es also kaum etwas zu tun.<\/p><\/li>\n<li><strong>Schleichende Entm&uuml;ndigung <\/strong><br>\nDeutschland entwickelt sich zum moralischen Obrigkeitsstaat. Das schafft nicht mehr Gerechtigkeit, sondern macht die Menschen unfrei, sagt Abtprimas Notker Wolf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/schleichende-entmuendigung-304751\/\">wiwo<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Sich den Eliten n&uuml;tzlich zu machen, ist auch Teilen des Klerus ein dringendes Bed&uuml;rfnis. Vielleicht sollten wir den Benediktiner-Manager einmal fragen, wo wir sonst noch ohne den Staat auskommen wollen, etwa warum wir das Einziehen der Kirchensteuern nicht den Kirchen &uuml;berlassen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzung WL:<\/strong> Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens, fungiert als Botschafter und als <a href=\"?p=2492\">Vorzeigem&ouml;nch der neoliberalen PR-Agentur Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)<\/a>. <\/p><\/li>\n<li><strong>Post als Kriegslogistiker<\/strong><br>\nUnmittelbar vor dem heutigen Antikriegstag hat die Deutsche Post eine PR-Kampagne f&uuml;r die Bundeswehr angek&uuml;ndigt. 8.000 gro&szlig;formatige Post-Plakate, die ab diesem Monat bundesweit geklebt werden, werben mit dem Abbild eines uniformierten Afghanistan-K&auml;mpfers des deutschen Expeditionskorps. Die Plakat-Kampagne soll &ldquo;den Soldatenberuf in der Gesellschaft pr&auml;sent machen&rdquo;, hei&szlig;t es bei der Deutschen Post. Das Unternehmen unterh&auml;lt einen &ldquo;Konzernrepr&auml;sentanten Military Affairs Bundeswehr\/NATO&rdquo;. An der Erstellung der Plakate war ein &ldquo;Informationsfeldwebel&rdquo; beteiligt. Die deutschen Streitkr&auml;fte besch&auml;ftigen ein wachsendes Spezialistenheer f&uuml;r Psychologische Kriegsf&uuml;hrung, die in Berlin als &ldquo;Kommunikation und Information&rdquo; firmiert. Die Deutsche Post, die sich der deutschen Armee als PR-Partner zur Verf&uuml;gung stellt, profitiert in zunehmendem Ma&szlig;e von den Gewalteins&auml;tzen der Bundeswehr im Ausland. Allein der Umfang der Feldpost n&auml;hert sich dem Postaufkommen einer Gro&szlig;stadt. Hinzu kommen umfangreiche Auftr&auml;ge in der Milit&auml;rlogistik, die der weltweit f&uuml;hrende Logistikkonzern akquirieren will. Die neue PR-Kampagne der Post &ndash; ein Beispiel f&uuml;r die milit&auml;rische Durchdringung bisher ziviler Gesellschaftsbereiche &ndash; startet zu einem Zeitpunkt, da die Bundeswehr &uuml;ber Nachwuchsmangel klagt und die T&ouml;tung afghanischer Zivilisten durch deutsche Soldaten die Barbarisierung des Afghanistan-Einsatzes verdeutlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/\">German-Foreign-Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Be&auml;ngstigend, mit welchem Tempo und mit welcher Selbstverst&auml;ndlichkeit das Milit&auml;r von der gesamten Gesellschaft auch in einem solchen Kontext akzeptiert wird, der mit Verteidigung nichts mehr zu tun hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auto-Lobby will CO2-Reduktion von PKW weiter aufweichen<\/strong><br>\nDer Industrieausschuss des EU-Parlaments will das f&uuml;r 2012 geplante Ziel, die neuen Fahrzeuge auf auf 120 g\/km zu senken, bis 2015 verschieben; der BUND Kritisiert: &ldquo;Deutsche EU-Parlamentarier von Autolobby fremdbestimmt&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28633\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Pannenserie im Atomm&uuml;lllager Asse: Der Endlager-Gau<\/strong><br>\nEin Statusbericht best&auml;tigt, dass das fr&uuml;here Bergwerk undicht ist. Umweltminister Gabriel sieht Sicherheit des gelagerten Atomm&uuml;lls als &ldquo;nicht nachgewiesen&rdquo;. \n<p>Nach jahrzehntelanger Schlamperei und Vertuschung steht im Atomm&uuml;lllager Asse offenbar ein Betreiberwechsel bevor. Nach der Vorstellung eines neuen Statusberichts erhob Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) schwere Vorw&uuml;rfe gegen die bisherigen Betreiber und Aufsichtsbeh&ouml;rden. &ldquo;Sie k&ouml;nnen sagen, dass die Sicherheit nirgends nachgewiesen ist&rdquo;, sagte Gabriel. Asse sei &ldquo;die problematischste kerntechnische Anlage in Europa&rdquo;. <\/p>\n<p>Der bisherige Betreiber, das dem Bundesforschungsministerium unterstellte Helmholtz-Zentrum, sei lange Zeit ungenehmigt mit radioaktiven Stoffen umgegangen, habe Dokumentations- und Strahlenschutzanweisungen verletzt und die Beh&ouml;rden unzureichend informiert. Es sei ein &ldquo;unglaublicher Vorgang&rdquo;, dass bereits im Jahr 1967 Wasservorkommen in der Asse bekannt gewesen seien, sagte Gabriel. &ldquo;Es gab nie ein sicheres Endlager Asse, sondern es wurden bewusst Informationen zu Laugenzutritten unterdr&uuml;ckt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/der-endlager-gau\/\">TAZ<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Es ist der GAU&rdquo;<\/strong><br>\nEinem neuen Bericht zufolge waren im Endlager Asse offenbar doch Kernbrennst&auml;be deponiert. Zudem soll das Leck des Salzstocks schon vor 40 Jahren bekannt gewesen sein. Umweltminister Gabriel reagierte emp&ouml;rt. <\/p>\n<p>Anders als zuvor behauptet lagerten auch Kernbrennstoffe in der Asse, betonte Gabriel. &ldquo;Unglaublich&rdquo; sei auch, dass die Undichtigkeit des Bergwerks bereits seit 1967 bekannt sei und nicht erst seit 1988. Da &ldquo;grob fahrl&auml;ssig&rdquo; gehandelt worden sei, m&uuml;sse auch die Frage von Strafanzeigen gepr&uuml;ft werden. Die Einlagerung der Atomm&uuml;ll-F&auml;sser sei damals in feuchten Kammern erfolgt, wie die Befragung von Mitarbeitern ergeben habe. &ldquo;Es gab nie ein sicheres Endlager Asse, sondern es wurden bewusst Informationen zu Laugenzutritten unterdr&uuml;ckt&rdquo;, kritisierte Gabriel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/36\/asse-bericht-umweltministerium\">Zeit<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bankenfusion: &ldquo;Kunde kommt zuletzt&rdquo;<\/strong><br>\nWas haben die Kunden von der Fusion zwischen Commerzbank und Dresdner Bank zu erwarten? Kaum etwas Positives, meint Verbrauchersch&uuml;tzer Thomas Bieler im Interview.\n<p>&bdquo;Das Interesse der Kunden kommt aus meiner Sicht &ndash; wie bei vielen Fusionen &ndash; erst an letzter Stelle. Diese &Uuml;bernahme wird nicht wegen der Kunden gemacht, sondern wegen der Anteilseigner. &hellip; Synergiegewinne kommen in erster Linie den Anteilseignern zugute, nicht den Kunden. Bessere Produkte aus Sicht der Bank sind die, mit denen man mehr Geld verdienen kann, nicht jene, von denen der Kunde profitiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boerse-online.de\/fonds\/aktuell\/:Verbraucherschutz:Kunde-kommt-zuletzt\/502131.html\">B&ouml;rse online<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Kunde ist nur scheinbar K&ouml;nig<\/strong><br>\nDie Kunden werden abgezockt. Das ist letztlich auch gar kein Geheimnis, sondern offizielles Ziel der neuen Commerz-Dresdner-Bank: 15 Prozent Rendite will sie k&uuml;nftig erwirtschaften &ndash; nach Steuern. Das w&auml;re sensationell. Und sollte jedem Privatkunden schwer zu denken geben. Denn riskantes Investmentbanking will das neue Institut nicht mehr betreiben. Stattdessen m&ouml;chte man sich ganz auf das Privatkunden- und Firmengesch&auml;ft konzentrieren. &Uuml;bersetzt: Ohne jedes Risiko will man mit den Privatkunden Renditen erzielen, die vorher bei vollem Risiko nur auf den Finanzm&auml;rkten zu holen waren. 75 Euro f&uuml;r ein Commerzbank-Konto! Jeder interessierte Neukunde sollte noch mal &uuml;berlegen, ob das wirklich ein gutes Gesch&auml;ft ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/der-kunde-ist-nur-scheinbar-koenig\/?type=98\">TAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie Banker die Kundenfreundlichkeit berechnen, dazu ein Auszug aus einem Interview vom Commerzbank-Chef Martin Blessing mit der Bild-Zeitung:<\/em><\/p>\n<p>&bdquo;BILD: Her Blessing was haben die Kunden von der Mega-Fusion?<br>\nBlessing: &hellip; Ein Commerzbankbank-Kunde kann heute in 800 Filialen gehen, zuk&uuml;nftig sind es 1200. Ein Kunde der Dresdner Bank hat 700 Filialen, k&uuml;nftig 1200.&ldquo;<\/p>\n<p>Ein Minus von 300 Filialen hei&szlig;t also f&uuml;r den Banker insgesamt ein Plus f&uuml;r den Kunden. Das ist wohl Banken-Mathematik. Kein Wunder dass die Chefs beklagen, dass die Sch&uuml;ler diese Form der Grundrechenarten nicht beherrschten.<\/p><\/li>\n<li><strong>Bankdaten f&uuml;r die Datenb&auml;nke<\/strong><br>\nNach dem j&uuml;ngsten Skandal um den illegalen Handel mit Bankdaten wollen Politiker aller Parteien den Datenschutz verbessern. Doch staatliche Ma&szlig;nahmen wie die Vorratsdatenspeicherung und das geplante zentrale Melderegister werden nicht in Frage gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/35\/22514.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Bitte nicht ganz so rassistisch!<\/strong><br>\nEine Kommission der Uno kritisiert den staatlichen Rassismus in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/35\/22515.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD erwartet Machtwechsel in Hessen<\/strong><br>\nSPD-Chef Beck erkl&auml;rt in Berlin, es w&auml;re nicht das Schlechteste, wenn demn&auml;chst bei der SPD &ldquo;der eine oder andere Ministerpr&auml;sident&rdquo; dazu k&auml;me. Der Seeheimer Kreis lenkt ebenfalls ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1587551&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der sp&auml;te Segen der SPD-Spitze zeigt die ganze strategische Inkompetenz der Partei, vor allem ihrer F&uuml;hrung, auf. Mehr als t&ouml;richt ist der Versuch, gerade angesichts der hessischen Erfahrungen, Hessen immer noch als Sonderfall abzutun und f&uuml;r die Bundesebene auszuschlie&szlig;en (Johannes Kahrs). Die  SPD hat angesichts der gegenw&auml;rtigen Entwicklung nur in einer Koalition mit den Gr&uuml;nen und der Linkspartei eine Chance, die Regierungsmacht zu erringen. Dass dies SPD-Regierungsmitgliedern der gro&szlig;en Koalition wie Peer Steinbr&uuml;ck nicht passt, ist leider mit schlichten Tatsache zu erkl&auml;ren, dass sie in einer derartigen Koalition ihre &Auml;mter verlieren w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Damit Sie sich ein eigenes Urteil bilden k&ouml;nnen: Das Debattenpapier der SPD-Linken<\/strong><br>\nReichtum nutzen, Armut bek&auml;mpfen, Mittelschicht st&auml;rken<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hilde-mattheis.de\/content\/view\/667\/22\/\">Hilde Mattheis <\/a>\n<p>Und das l&auml;sst der Parteivorstand erkl&auml;ren:<br>\nDie Beschl&uuml;sse des Hamburger Parteitages gelten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/menu\/1755945\/%20\">SPD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Lesers:<\/strong> Es ist wirklich interessant zu sehen, wie sich  ausgerechnet die Kr&auml;fte in der Partei, die f&uuml;r die Teilprivatisierung der Bahn verantwortlich waren, nun auf die Beschl&uuml;sse des Hamburger Parteitages berufen.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Die angebliche Furcht des Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n&ldquo;Angst vor der Linkspartei &ndash; SPD-Linke wollen Agenda 2010 kippen&rdquo; &ndash; So titelt BILD Online und reiht die &ldquo;Revolution&auml;re&rdquo; gerade so aneinander, wie man seinerzeit RAF-Terroristen in s&auml;mtlichen Polizeirevieren der Republik abgebildet sah. Vor den Abgebildeten lauert der inkarnierte Teufel, blickt also Lafontaine auf jene herunter, die sich seiner beugen, die nun weiche Gelenke bekommen, weil seine Partei der SPD nach und nach den Rang abl&auml;uft. Die LINKE atomisiert die SPD und die SPD ist daher nicht mehr tragbar &ndash; so k&ouml;nnte die Botschaft lauten, die BILD damit verbreiten will. Und freilich auch, Wochen der Agitation gegen die &ldquo;knallharten Kommunisten&rdquo; weisen es ja aus: Die LINKE ist eine Gefahr f&uuml;r Deutschland und wer sich dieser Gefahr derart schamlos unterwirft, wie es diese 60 verirrten Genossen tun, der ist nicht mehr tragbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/09\/die-angebliche-furcht-des-albrecht.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Das vollst&auml;ndige Interview von Thomas Roth und Wladimir Putin<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tageschau.de\/ausland\/putininterview100.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Neun Minuten Interview mit Wladimir Putin im Wortlaut<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tageschau.de\/ausland\/putin172.html\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vergleichen Sie und beurteilen Sie selbst, ob unser Beitrag <a href=\"?p=3428\">&bdquo;Die Behandlung des Putin-Interviews in der ARD &ndash; Platz 1 der &bdquo;Manipulation des Monats&ldquo;<\/a> angemessen war. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ausgegrenzt zum Schulanfang<\/strong><br>\nArbeitsmaterialien und Schulausstattung f&uuml;r die Kinder zu bezahlen, f&auml;llt gerade alleinerziehenden Eltern schwer. Nicht alle St&auml;dte im Rhein-Main-Gebiet haben schon ein Konzept, wie sie Betroffene unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1588309&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Man kann sagen, Armut macht Schule&rdquo;<\/strong><br>\nMit dem Wandel der Familie unter Globalisierungsbedingungen erh&ouml;ht sich die Betroffenheit von Kindern durch Benachteiligung und Armut. Nach dem neuesten Armutsbericht der Bundesregierung sind in Deutschland mit etwa 2,5 Millionen circa 20 Prozent aller Kinder arm, das sind doppelt so viele wie 2004. Die hieraus resultierenden Einschr&auml;nkungen hinsichtlich der in die Schule eingebrachten Lernf&auml;higkeiten definieren das Aufgabenfeld der Institution Schule in Zukunft neu &ndash; so der Psychologe David Riha im Interview p&uuml;nktlich zum Schulanfang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.readers-edition.de\/2008\/09\/01\/man-kann-sagen-armut-macht-schule-interview-mit-david-riha-psychologe\/\">Readers Edition<\/a><\/li>\n<li><strong>Dein ganzes verdammtes Leben<\/strong><br>\nSpaniens Wirtschaft steckt in einer schweren Krise. Die Regierung will nun ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte zur R&uuml;ckkehr in ihre Herkunftsl&auml;nder bewegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/35\/22521.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><strong>Patriots f&uuml;r Patrioten<\/strong><br>\n&Uuml;berraschend schnell wurde das Abkommen &uuml;ber die Stationierung eines US-Raketenabwehrsystems in Polen unterzeichnet. Mittlerweile unterst&uuml;tzt die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung das Vorhaben. Milit&auml;risch, da sind sich auch weite Teile der polnischen Presse einig, ist es unbedeutend. &raquo;Jeder wei&szlig;, dass eine Batterie Patriot-Luftabwehrraketen nur eine Geste ist&laquo;, sagt der Journalist Zbigniew Lewicki.\n<p>Weit realistischer als ein russischer Angriff ist ein anderes Szenario. &raquo;Es wird spannend zu sehen, wie viel wir in K&uuml;rze f&uuml;r unser Gas bezahlen m&uuml;ssen&laquo;, sagt die polnische Verfassungs- und Europarechtlerin Bogna Baczynska. Polen importiert einen Gro&szlig;teil seines Erdgasbedarfs aus Russland. Nun f&uuml;rchtet man &auml;hnliche Konsequenzen, wie sie einst die Ukraine sp&uuml;rte: Preiserh&ouml;hungen und Unterbrechungen der Lieferung. Dagegen helfen keine Patriots.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2008\/35\/22520.html\">Jungle World<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p>\n<ul>\n<li>OECD senkt deutsche Wachstumsprognose 2008<\/li>\n<li>Die Ungerechtigkeit ist Realit&auml;t<\/li>\n<li>Kampf gegen AlgII-Aufstockung<\/li>\n<li>Post als Kriegslogistiker<\/li>\n<li>Auto-Lobby will CO2-Reduktion von PKW weiter aufweichen<\/li>\n<li>Endlager-Gau<\/li>\n<li>Bankenfusion: &ldquo;Kunde kommt zuletzt&rdquo;<\/li>\n<li>Kommission der Uno kritisiert den staatlichen Rassismus in Deutschland<\/li>\n<li>Das Debattenpapier der SPD-Linken<\/li>\n<li>Patriots f&uuml;r polnische Patrioten<\/li>\n<li>Nochmals Putin-Interview<\/li>\n<li>Ausgegrenzt zum<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3433\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3433","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3433"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3433\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3433"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3433"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}