{"id":3434,"date":"2008-09-03T10:06:08","date_gmt":"2008-09-03T08:06:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3434"},"modified":"2018-09-07T12:49:04","modified_gmt":"2018-09-07T10:49:04","slug":"bild-hetzt-und-die-csu-kocht-darauf-ihr-wahlkampfsueppchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3434","title":{"rendered":"BILD hetzt und die CSU kocht darauf ihr Wahlkampfs\u00fcppchen"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Der gro&szlig;e Hartz-IV-Report&ldquo;, unter diesem Motto hetzt die Bild-Zeitung mal wieder ihre Leserinnen und Leser gegen Alg II-Empf&auml;nger auf. Das Ziel dieser wiederholten Bild-Kampagnen ist immer das gleiche: Man versucht den Zorn der Ver&auml;ngstigten und der Verlierer auf diejenigen zu lenken, denen es noch schlechter geht, oder man s&auml;ht Hass auf Minderheiten, die sich nicht wehren k&ouml;nnen. Bei den Rechtsextremisten und Neonazis sind das die Ausl&auml;nder, bei Bild eben die &bdquo;Hartz-IV-Abzocker&ldquo;. Auf dieser &bdquo;gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit&ldquo; kocht die Politik ihr S&uuml;ppchen und lenkt damit vom eigenen Versagen ab; wie fr&uuml;her Superminister Clement mit seiner &bdquo;Sozialschmarotzer&ldquo;-Brosch&uuml;re, so jetzt die verunsicherte CSU im bayerischen Wahlkampf. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/wirtschaft\/2008\/09\/01\/grosse-hartz-vier-report\/so-wird-der-staat-abgezockt.html\">&bdquo;So einfach ist es den Staat zu beschei&szlig;en&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/wirtschaft\/2008\/09\/02\/hartz-vier-abzocke\/ex-anwalt-hat-schon-1000-polen-zu-deutschen-gemacht.html\">&bdquo;Hartz-IV-Abzocke&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/vermischtes\/2008\/08\/30\/hartz-4-bertrueger\/den-staat-muss-man-schaedigen.html\">&bdquo;Hartz-IV-Betr&uuml;ger&ldquo;<\/a>, so werden seit Tagen ganzseitig <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BTO\/news\/aktuell\/2006\/05\/08\/hartz-abzockerin\/hartz-abzocke.html\">Skandalgeschichten aufgetischt &uuml;ber angebliche Hartz-IV Betr&uuml;ger, die im Luxus auf Teneriffa leben, die Villen mit 500 qm bewohnen<\/a>, die 15 Untermieter haben sollen oder &uuml;ber, Polen die Deutsche werden, um den deutschen Sozialstaat zu melken. <\/p><p>Bei jedem Einzelfall mag etwas dran sein (wir k&ouml;nnen die Geschichten jedenfalls nicht widerlegen), doch Bild geht es unter dem Vorwand der Missbrauchsbek&auml;mpfung um etwas ganz anderes: Es geht darum, beim normalen Bild-Leser, der eben nicht zu den Gutbetuchten geh&ouml;rt, Zorn und Hass gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger generell zu sch&uuml;ren. &bdquo;Ganz Deutschland ist emp&ouml;rt &uuml;ber Hartz-IV- Betr&uuml;ger&ldquo;, hei&szlig;t es dann scheinheilig. <\/p><p>Der Kommerzsender Sat1 legte mit seiner &bdquo;Sozialfahnder&ldquo;-Show vor und Bild zog nach. <\/p><p>Damit kein Missverst&auml;ndnis aufkommt: Betrug muss bek&auml;mpft werden. Aber Bild geht es nicht um Missbrauchsbek&auml;mpfung, BILD geht es darum, vom &auml;rmlichen und erb&auml;rmlichen Schicksal von Millionen Alg-II-Empf&auml;ngern und ihrer Familien abzulenken. Es soll unter der Hand der Eindruck vermittelt werden, als w&uuml;rden massenhaft Arbeitslosengeldbezieher einem Luxusleben fr&ouml;nen und diejenigen, die zu niedrigsten L&ouml;hnen arbeiten m&uuml;ssen, verh&ouml;hnen. <\/p><p>Es ist das in der Massenpsychologie alt bekannte und oft eingesetzte zynische Spiel der Oberklasse, die Aggression der Masse statt gegen ihre Ausbeuter auf die in der sozialen Hierarchie noch weiter unten Stehenden zu lenken &ndash; es geht um das Anheizen des Klassenkampfs im Armenhaus.<\/p><p>Es ist bei der <a href=\"?p=2969\">Bild-Zeitung ein g&auml;ngiges Muster<\/a>, in krisenhaften Zeiten, wo Abstiegs&auml;ngste aufkommen, in denen sich politischer Unmut bei Menschen dar&uuml;ber anstauen k&ouml;nnte, dass sie die Verlierer sind, Kampagnen gegen Sozialhilfebetrug zu inszenieren &ndash; gegen &bdquo;Sozialabzocker&ldquo; (2003), wie etwa die Serien gegen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bild_(Zeitung)\">&bdquo;Florida-Rolf&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BTO\/news\/aktuell\/2005\/12\/29\/karibik-klaus-prunkhaus\/karibik-klaus-prunkhaus.html\">&bdquo;Karibik-Klaus&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/wirtschaft\/2008\/02\/11\/arbeit-hartz-iv\/arbeit-lohnt-sich-nicht,geo=3733168.html\">&bdquo;Wer arbeitet, ist der Dumme!&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/standards\/kommentar\/2008\/02\/12\/kommentar,geo=3739680.html\">&bdquo;Wer arbeitet ist ein Idiot&ldquo;<\/a>. <\/p><p>Das Ziel ist immer das Gleiche: Man versucht den Zorn der Verlierer auf diejenigen zu lenken, denen es noch schlechter geht, oder Hass auf Minderheiten zu richten, die sich nicht wehren k&ouml;nnen. Bei den Rechtsextremisten und Neonazis sind das die Ausl&auml;nder, bei Bild die Hartz-IV-Abzocker. In der Konfliktforschung nennt man das &bdquo;gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&ldquo;. <\/p><p>Es ist inzwischen zu einem leichten Spiel f&uuml;r soziale Demagogen geworden, dumpfe Aggressionen bei der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung gegen Minderheiten zu wecken. Der Bielefelder Konfliktforscher Wilhelm Heitmeyer hat j&uuml;ngst in einer Langzeitstudie &uuml;ber &bdquo;gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit&ldquo; festgestellt, dass der Satz: <a href=\"?p=2973\">&bdquo;Ich finde es emp&ouml;rend, wenn sich Langzeitarbeitslose auf Kosten der Gesellschaft ein bequemes Leben machen&ldquo; eine Zustimmungsquote von &uuml;ber 60 Prozent erhielt<\/a>. Bei sinkender Soziallage, so hei&szlig;t es in der Studie, n&auml;hmen die Ressentiments gegen&uuml;ber Langzeitarbeitslosen kontinuierlich zu. Das Bed&uuml;rfnis wachse, &bdquo;sich von Personen am unteren Rand der Sozialhierarchie abzugrenzen, indem man diesen eine negativere Arbeitshaltung zuschreibt als sich selbst&ldquo;. <\/p><p>Wilhelm Heitmeyers erstes Analyseergebnis: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns davon verabschieden, dass ausschlie&szlig;lich politische Ideologien wie die des Rechtsextremismus die abwertenden oder feindseligen Mentalit&auml;ten erzeugen.&ldquo; Es reiche eine &ouml;konomisch erzeugte &bdquo;Ungleichheit&ldquo;, die in eine &bdquo;Ideologie der Ungleichwertigkeit&ldquo; umgewandelt werde.<\/p><p>Daf&uuml;r, dass die &bdquo;Arbeitslosenfeindlichkeit&ldquo; inzwischen die &bdquo;Fremdenfeindlichkeit&ldquo; als Symptom &bdquo;gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit&ldquo; offenbar abl&ouml;ste, ist Bild sicher nicht alleine verantwortlich zu machen. Der gruppendiskriminierende Charakter ist schon im Grundmotiv der Hartz-Gesetze mit den Schlagworten &bdquo;f&ouml;rdern und fordern&ldquo; angelegt. Hei&szlig;t diese Parole im Klartext doch, dass es nicht an der Wirtschaftspolitik und der dadurch herbeigef&uuml;hrten Lage auf dem Arbeitsmarkt liegt, wenn Entlassene keine Arbeit finden, sondern dass man nur ausreichend Druck auf Arbeitslose aus&uuml;ben m&uuml;sse, damit sie jenseits der &bdquo;Zumutbarkeit&ldquo; jede Arbeit zu jedem Preis anzunehmen bereit sind. <\/p><p>Die Schuldverlagerung f&uuml;r das Schicksal der Arbeitslosigkeit auf die Betroffenen wurde ja sogar regierungsamtlich betrieben, um damit vom Scheitern der Arbeitsmarktpolitik abzulenken, etwa wenn in einer offiziellen <a href=\"http:\/\/www.harald-thome.de\/media\/files\/Gesetzestexte%20SGB%20II%20+%20VO\/Gesetzestexte%20SGB%20XII%20+%20VO\/Seminare\/Clement\/Sozialmissbrauch_Bericht_BMWA.pdf\">Brosch&uuml;re des ehemaligen Wirtschaftsministers Clement [PDF &ndash; 184 KB]<\/a> von &bdquo;Abzocke&ldquo; oder &bdquo;Selbstbedienung im Sozialstaat&ldquo;, ja &ndash; in geradezu faschistoidem Vokabular &ndash; von &bdquo;Parasiten&ldquo; oder &bdquo;Sozialschmarotzern&ldquo; gesprochen wurde. <\/p><p>Kein Wunder also, dass Bild Clement als Kronzeugen zitieren kann: &bdquo;Ich sch&auml;tze, dass rund 20 Prozent der Menschen, die das Arbeitslosengeld II beziehen, nicht anspruchsberechtigt sind.&ldquo;<\/p><p>Alle seri&ouml;sen Studien gelangten zwar zu dem Schluss, dass es sich bei dem beklagten Leistungsmissbrauch weder um ein Massenph&auml;nomen handelt noch dass der Sozialstaat dadurch finanziell ausgezehrt wird. Mit der &Uuml;bertreibung des unbestreitbar in Einzelf&auml;llen vorhandenen Missbrauchs von Sozialhilfeleistungen wird aber nur von der viel extensiveren (und teureren) Abzocke etwa durch Subventionsschwindel, Beraterhonorare oder gar dem Massenph&auml;nomen des Steuerbetrugs (gesch&auml;tzte <a href=\"?p=3070\">Einnahmeverluste zwischen 30 bis 100 Milliarden<\/a>) abgelenkt. Wo blieben denn da die Kampagnen von Bild?<\/p><p>Nun versucht auch die angesichts entt&auml;uschender Umfragewerte verunsicherte CSU, ihr politisches S&uuml;ppchen mit dieser Hetzkampagne aufzuw&auml;rmen. Laut <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/,ra13m1\/bayern\/672\/308616\/text\/\">S&uuml;ddeutscher Zeitung<\/a> fordert die CSU-Generalsekret&auml;rin Christine Haderthauer, &bdquo;den Missbrauch von Sozialhilfeleistungen mit allen Mitteln zu bek&auml;mpfen.&ldquo; <\/p><p>BILD hat in dieser Abwertungs- und Beleidigungspropaganda sozusagen nur die Rolle des &bdquo;St&uuml;rmers&ldquo;. BILD spaltet seit Jahren systematisch die Gesellschaft und sch&uuml;rt latent vorhandene Aggressionen gegen Minderheiten und Randgruppen &ndash; weniger wissenschaftlich gesprochen nennt man das Volksverhetzung.<\/p><p>Es ist sicherlich mehr als ein Zufall, dass die Bild-Kampagne in eine Zeit f&auml;llt, wo unter anderem der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband, Teile der SPD, die Gr&uuml;nen oder die Linke die Erh&ouml;hung der Hartz-IV-Regels&auml;tze von derzeit 351 auf 420 Euro fordern. Es wirkt nur etwas vornehmer, f&uuml;gt sich aber nahezu &uuml;bergangslos in diese Kampagne ein, wenn das <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2008\/kb1108.pdf\">Forschungsinstitut der Arbeitsagentur IAB [PDF &ndash; 760 KB]<\/a> davor warnt, den Hartz-IV-Regelsatz anzuheben, weil das die &ouml;ffentlichen Kassen j&auml;hrlich <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,575814,00.html\">zehn Milliarden Euro kosten w&uuml;rde<\/a> &ndash; und dabei von &bdquo;negativen Arbeitsanreizen&ldquo; und &bdquo;potentiellen Verhaltens&auml;nderungen&ldquo; &bdquo;dieses Personenkreises&ldquo; spricht. <\/p><p>Zu dieser Horrorzahl eine Erinnerung: Mit &uuml;ber 12 Milliarden musste der Steuerzahler f&uuml;r IKB, WestLB oder SachsenLB geradestehen. Um mindestens 5, eher 8 bis 10 Milliarden wurde allein durch die j&uuml;ngste Unternehmenssteuerreform das Sachkapital entlastet. <\/p><p>Oder ein weiterer Vergleich: Finanzexperte <a href=\"cms\/front_content.php?client=1&amp;lang=1&amp;idcat=34&amp;idart=334\">Lorenz Jarass<\/a> rechnete vor: W&auml;re die ohnehin extrem niedrige Steuerquote des Jahres 2000 beibehalten worden, die bereits damals die niedrigste in der EU war, dann h&auml;tten wir im Jahr 2001 30 Milliarden und im Jahr 2003 50 Milliarden mehr Steuereinnahmen gehabt, im Jahr 2004 60 Milliarden und 2005 w&auml;ren es 66 Milliarden zus&auml;tzliche Einnahmen gewesen.<\/p><p>Wenn es um die Verbesserung der Gewinne einiger hunderttausend Aktienbesitzer geht, dann sind hohe zweistellige Milliardenbetr&auml;ge kein Problem, eine leichte Verbesserung der Lebenssituation von Millionen von Armen wird jedoch f&uuml;r unbezahlbar erkl&auml;rt.<br>\nUnd um dagegen Stimmung zu machen, werden Hartz-IV-Bezieher als &bdquo;Abzocker&ldquo; dargestellt. Siehe oben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Der gro&szlig;e Hartz-IV-Report&ldquo;, unter diesem Motto hetzt die Bild-Zeitung mal wieder ihre Leserinnen und Leser gegen Alg II-Empf&auml;nger auf. Das Ziel dieser wiederholten Bild-Kampagnen ist immer das gleiche: Man versucht den Zorn der Ver&auml;ngstigten und der Verlierer auf diejenigen zu lenken, denen es noch schlechter geht, oder man s&auml;ht Hass auf Minderheiten, die sich nicht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3434\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[192,140,123,132],"tags":[459,661,308,2460,1642,634,1544,214,494],"class_list":["post-3434","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-cducsu","category-hartz-gesetze-buergergeld-grundsicherung","category-kampagnentarnworteneusprech","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-bild","tag-clement-wolfgang","tag-existenzminimum","tag-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit","tag-haderthauer-christine","tag-heitmeyer-wilhelm","tag-kampagnenjournalismus","tag-regelsatz","tag-sat-1"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3434"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28706,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3434\/revisions\/28706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}