{"id":34368,"date":"2016-07-26T08:37:55","date_gmt":"2016-07-26T06:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368"},"modified":"2016-07-26T08:41:37","modified_gmt":"2016-07-26T06:41:37","slug":"hinweise-des-tages-2674","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h01\">M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h02\">Mit den Russen geht Olympia den Bach runter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h03\">US-Wahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h04\">Nizza: Streit &uuml;ber die &ldquo;offizielle Story des Attentats&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h05\">T&uuml;rkei erl&auml;sst Haftbefehle gegen Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h06\">Ein britischer Weckruf &ndash; f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h07\">Strafen gegen Spanien und Portugal in Vorbereitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h08\">Chef der IG BCE pl&auml;diert f&uuml;r CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h09\">Polizeigewalt: Baden-W&uuml;rttemberg zahlt Stuttgart-21-Opfern Entsch&auml;digung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h10\">Die wom&ouml;glich verkaufte Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h11\">BMW speichert Fahrtdaten seiner Autos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h12\">Wie der Salafismus in unsere Welt kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h13\">Schuld und Staatsversagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h14\">Abstieg der Jungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h15\">Hacked Emails Reveal NATO General Plotting Against Obama on Russia Policy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34368#h16\">Das Letzte &ndash; Dann m&uuml;sste das Eintrittsalter auf 73 erh&ouml;ht werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>M&uuml;nchen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundeswehreinsatz im Inneren: Von der Leyens kalkulierte Mobilmachung<\/strong><br>\nNach dem Amoklauf in M&uuml;nchen hielt die Bundeswehr 100 Soldaten in Bereitschaft &ndash; setzte sie aber nicht ein. Verteidigungsministerin von der Leyen wollte damit wohl ein Signal senden.<br>\nAls sich am Freitagabend die Nachrichten aus M&uuml;nchen &uuml;berschlugen, herrschte in der milit&auml;rischen F&uuml;hrung der Bundeswehr Hochbetrieb. Offiziell hatten die Beh&ouml;rden in der bayerischen Landeshauptstadt eine &ldquo;akute Terrorlage&rdquo; ausgerufen, die Rede war von drei schwer bewaffneten T&auml;tern. Der Nahverkehr wurde gestoppt. TV-Bilder zeigten panische Menschen. Aufgeschreckt von den Sch&uuml;ssen des Deutsch-Iraners David S. suchten sie in H&auml;usereing&auml;ngen Schutz. Krankenh&auml;user riefen ihre &Auml;rzte aus dem Wochenende in die Kliniken zur&uuml;ck, wegen der Panik in der Bev&ouml;lkerung gab es viele Leichtverletzte.<br>\nDie Milit&auml;rs bewerteten die Lage als &ldquo;komplex&rdquo;. &Uuml;bersetzt aus der Bundeswehrsprache bedeutet das nicht weniger, als dass niemand wusste, wie sich die Nacht entwickeln w&uuml;rde. Also betrachtete man die Fakten: Trotz rund 2300 Polizisten in der Stadt sah es so aus, als ob man den oder die Sch&uuml;tzen nicht fassen konnte. Die Gefahr schien also weiter akut.<br>\nAm fr&uuml;hen Abend fiel dann eine bemerkenswerte Entscheidung. Nach einem Telefonat mit der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyenversetzte Generalinspekteur Volker Wieker eine Feldj&auml;ger-Einheit in M&uuml;nchen, einige Sanit&auml;tstrupps sowie die Hubschrauber-Regimenter in Bereitschaft. Insgesamt wurden 100 Soldaten f&uuml;r den m&ouml;glichen Einsatz aktiviert.<br>\nIm Fall eines Hilferufs der bayerischen Beh&ouml;rden, so die Weisung, h&auml;tten sie der Polizei in der Krise unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nAus Sicht der Milit&auml;rs war die Mobilmachung logisch. W&auml;re es zu weiteren Schusswechseln gekommen, w&auml;ren die Krankenh&auml;user &uuml;berlastet gewesen, hier h&auml;tten die gut geschulten Sanit&auml;tssoldaten helfen k&ouml;nnen, im schlimmsten Fall mit Helikoptern. Die Feldj&auml;ger, die interne Polizei der Truppe, h&auml;tte zudem bei Stra&szlig;ensperrungen oder der Kommunikation unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/amoklauf-in-muenchen-bundeswehr-setzte-truppen-in-bereitschaft-a-1104635.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In diesem Kontext kommt man nicht umhin, auch wenn es f&uuml;r manchen zynisch klingen mag, die Frage zu stellen in welchem Interesse die Terrorangst oder besseres deren st&auml;ndiges Sch&uuml;ren und Aufrechterhalten liegt? Im Zusammenhang mit den Amokl&auml;ufen in Winnenden und Erfurt war noch nicht von Terrorismus die Rede. Der Amoklauf in M&uuml;nchen wurde best&auml;ndig in diesen Kontext gestellt obwohl schnell klar war, dass es daf&uuml;r nicht den geringsten Anhaltspunkt gab. So verlautbarte etwa der Kanzleramtsminister Peter Altmeier: &ldquo;Wir d&uuml;rfen nicht zulassen, dass die Terroristen ihr Ziel erreichen, n&auml;mlich unsere Gesellschaft zu verunsichern&ldquo;. Der bayerische Innenminister Herrmann fordert wieder einmal den Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Mit Panzer gegen Amokl&auml;ufer? Die Reaktion erinnert fatal an eine Strategie der Spannung mit der durch die Etablierung eines best&auml;ndigen Gef&uuml;hls der Bedrohung repressive Ma&szlig;nahmen durchgesetzt und legitimiert werden sollen. Eine neue zugeh&ouml;rige Propagandaformel ist dabei die &ldquo;Selbstradikalisierung&rdquo; im Blitztempo. Der herrschenden Elite kommt die Terrorangst jedenfalls sehr gelegen, so l&auml;sst sich jede Diskussion &uuml;ber die gesellschaftlichen und &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse aus der &Ouml;ffentlichkeit fernhalten. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Aus der E-Mail unseres Lesers P.D.:<\/strong> Freitagabend brachten alle ARD- Sender stundenlang spekulative M&ouml;rderhatz. Die Tagesschau ging in die Tagesthemen &uuml;ber, keiner wusste etwas, aber alle &ldquo;Experten&rdquo; hatten etwas zu sagen. Alles wurde immer wieder wiederholt. Wem nutzt solche voyeuristische Live&uuml;bertragung im Fernsehen und wo ist der nachrichtliche Informationsauftrag abgeblieben? Das ist nur noch zum Kotzen. Angstmacherei &uuml;ber Stunden ohne Information. Damit wird von der Faschisierung in der T&uuml;rkei und dem Stillhalten der Bundesregierung und des Europarates abgelenkt. Wem nutzt das wohl?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Seit die Medien in der Regel nicht mehr &uuml;ber Selbstmorde auf Bahnschienen berichten, ist diese Form der Selbstt&ouml;tung um 2\/3 zur&uuml;ckgegangen. W&auml;re dies nicht mal ein Debattenbeitrag f&uuml;r die aktuelle Terror- und Amokdebatte?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Angst essen Gehirn auf<\/strong><br>\nAngst mache blind und dumm, meint der Hamburger Journalist Martin Tschechne &minus; und der informierte B&uuml;rger sei l&auml;ngst Opfer immer neuer hysterischer Erregung geworden, die Ereignisse nicht angemessen einzuordnen verstehe.<br>\nWieder so ein Fernsehabend. Das Programm pl&auml;tschert dahin, da entrollt sich unten im Bild eine Textzeile: Eilmeldung. Ein Anschlag, diesmal in Istanbul. Sondersendung folgt.<br>\nEs war dann Nizza, nicht Istanbul; der kleine Fehler wurde rasch korrigiert. Die Eile &hellip; Ein zuf&auml;llig anwesender Reporter hatte wenige Minuten zuvor die Bilder festgehalten, die keiner so bald wieder loswird: den Lastwagen, der in eine Menschenmenge rast, die Opfer auf der Strandpromenade. Achtzig Tote? Hundert? Keiner wei&szlig; etwas.<br>\nDer &ldquo;IS&rdquo; habe sich noch nicht zu der Tat bekannt, hei&szlig;t es. Aber das Wort ist in der Welt. Die Gro&szlig;meister der Einsch&uuml;chterung haben uns im Griff. Alle sind sich einig. Der seit November herrschende Ausnahmezustand wird gleich mal verl&auml;ngert.<br>\nAm n&auml;chsten Tag dann, welche Ironie: wirklich Istanbul; Nizza r&uuml;ckt schon wieder an den Rand des Weltgeschehens. Ein Putschversuch, tausende von Verhaftungen, hunderte von Toten. Und bald auch hier: ein Ausnahmezustand. Die Regierung l&auml;sst sich als Sieger feiern und darf ihre Gegner nun unter dem Applaus der B&uuml;rger aus den &Auml;mtern jagen. So wird es wohl lange bleiben.<br>\nDie &Auml;hnlichkeit der Vorf&auml;lle beschr&auml;nkt sich selbstverst&auml;ndlich allein auf den Zeitpunkt &ndash; und auf den Menschen im Fernsehsessel. Schon wieder die T&uuml;rkei, denkt sich der, schon wieder Frankreich.<br>\n50 Tote waren es vor wenigen Wochen erst auf dem Flughafen in Istanbul, 130 im November in Paris, dazu Dhaka, Orlando, Bagdad, Br&uuml;ssel. In Texas werden f&uuml;nf Polizisten erschossen, wenig sp&auml;ter in Louisiana drei. Die Kameras stehen immer direkt daneben.<br>\nSchwer bewaffnete Armeen bereiten sich auf die Olympischen Spiele vor. Und der t&auml;gliche Terrorismusexperte aus London best&auml;tigt, dass bald auch K&ouml;ln oder Koblenz dran sind. Wer sollte bei alledem nicht vor Angst verr&uuml;ckt werden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/desinformation-angst-essen-gehirn-auf.1005.de.html?dram:article_id=360787\">Deutschlandradio<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Verdammte Axt!<\/strong><br>\nNach dem &raquo;ersten islamistischen Anschlag auf deutschen Boden&laquo; ist man nun der Ansicht, dass sich alles ge&auml;ndert h&auml;tte. So liest und h&ouml;rt man das nun: Es habe sich alles ge&auml;ndert! Vor f&uuml;nfzehn Jahren war ein &raquo;Nichts ist mehr so, wie es mal war&laquo; der analytische H&ouml;hepunkt nach den Anschl&auml;gen auf das World Trade Center. Seinerzeit brauchte es entf&uuml;hrte Flugzeuge als Waffen, die ganze Hochh&auml;user zum Einsturz brachten, um zu dieser Erkenntnis zu gelangen. Heute reicht eine Axt in der Hand eines traumatisierten Mannes aus, um zu so einem Schluss zu geraten. Wie bescheiden wir geworden sind bei der Auswahl der Mittel, die die Menschen in Angst und Schrecken versetzen sollen. Und trotzdem stimmt es, alles hat sich ver&auml;ndert. Der kritische B&uuml;rger ist so ver&auml;ngstigt, dass er sich Fragen zur Arbeit der exekutiven Staatsgewalt verbittet. Verdammte Axt, m&ouml;chte man da schreien. Nicht die, die der Junge in der Hand hielt, die andere ist gemeint, die metaphorische, die man sprachlich anwendet, wenn man bildlich machen will, was mit so einem Ger&auml;t alles angerichtet werden kann, wenn man es zweckentfremdet. Verdammte Axt also, was hier schief l&auml;uft, dass &auml;ndert tats&auml;chlich alles.<br>\nEs sind ja nicht alles &raquo;angry white men&laquo;. Jetzt sieht man, viele sind gar nicht w&uuml;tend, sie sind einfach blo&szlig; Schisser. Und sie halten sich Sprachrohre. Diese stellen sich dann ins Fr&uuml;hst&uuml;cksfernsehen und fordern eine Anti-Terror-Schulung f&uuml;r alle Bundesb&uuml;rger. So wie es nach den Axt-Anschlag der Sat.1-Journalist Claus Strunz tat. So k&ouml;nne man die schweren Jungs schon vorher erahnen. Was der Mann fordert ist der Vorurteilsstaat; ein Gemeinwesen, das darauf basiert, allen und jeden im Alltag zu Misstrauen. B&auml;rtigen mit Sonnenbr&auml;une allen voran. Es ist ja nicht so, dass wir jetzt in einem Idyll des allt&auml;glichen Miteinanders lebten. Nun diesen ohnehin schwierigen Alltag mit Ressentiments und allzeitiger &raquo;Zivilcourage&laquo; anzureichern, das macht es aber ganz sicher nicht leichter. Was erlauben Strunz! Warum sagt man eigentlich strunzdoof zu einem? Das muss doch einen Ursprung haben. Wenn einer nach dieser verfluchten Axt in W&uuml;rzburg im Fernsehen so einen Unfug salbadert, dann hat sich wirklich was ver&auml;ndert. Der Unterbietungslimbo dieser politisierten Klatschreporter scheint dem Ende entgegenzugehen. Die Stange liegt fast am Boden. Aber irgendein weicher Wurm dr&uuml;ckt sich immer noch durch. Und liegt das Ding dann wirklich mal ganz unten, bohrt er sich eben durch das Erdreich. Kreaturen ohne Knochen und R&uuml;ckgrat k&ouml;nnen das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/07\/verdammte-axt.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit den Russen geht Olympia den Bach runter<\/strong><br>\nEs ist ein Skandal, dass Athleten aus Russland nun doch in Rio starten. Welche M&ouml;glichkeit wurde vertan, Putin auf einem nicht-milit&auml;rischen und nicht-politischen Gebiet in seine Schranken zu weisen! [&hellip;]<br>\nWelche M&ouml;glichkeit wurde vertan, Russland auf einem nicht-milit&auml;rischen und nicht-politischen Gebiet in seine Schranken zu weisen. So wie es besser ist, jugendlichen Rasern einfach den F&uuml;hrerschein abzunehmen, als ihnen den Zeigefinger zu zeigen oder sie mit einer Geldstrafe davonkommen zu lassen. Strafe muss schmerzen. Die Schmach h&auml;tte der Kreml als enorm empfunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article157289191\/Mit-den-Russen-geht-Olympia-den-Bach-runter.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn ich nun schreibe, dass dieser Artikel toll ist, kriege ich bestimmt zahlreiche w&uuml;tende Protestmails. Lassen Sie mich daher begr&uuml;nden, was an diesem Artikel so toll sein soll: Anders als &auml;hnliche Artikel zu diesem Thema auf nahezu allen gro&szlig;en Portalen macht sich WELT-Autorin Andrea Seibel nicht einmal die M&uuml;he, den Sport als Grund f&uuml;r den Ausschluss des russischen Oylmpiateams heranzuf&uuml;hren. Frau Seibel schreibt Tacheles. Es geht darum, dem Kreml &bdquo;ein Schmach&ldquo; zuzuf&uuml;gen. Genau das kann aber nicht die Aufgabe des IOCs sein und hat auch &uuml;berhaupt nichts mit der olympischen Idee der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung durch den Sport zu tun. Man kann die Sperrung russischer Leichtathleten fachlich ja durchaus noch akzeptieren, da hier die Anti-Doping-Richtlinien in der Tat grob verletzt wurden. Aber warum soll ein russischer Springreiter deshalb keine Starterlaubnis f&uuml;r Olympia bekommen? <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160726_nowitzki.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: Tagesschau\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Wahlen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Alles, nur nicht Hillary<\/strong><br>\nMit offenem Mund steht Larry Sanders zwischen all den Demonstranten und kann kaum fassen, was sein Bruder Bernie angerichtet hat. Tausende, meist junge M&auml;nner und Frauen, ziehen an diesem Sonntag durch Philadelphias Innenstadt und protestieren friedlich gegen Korruption im Wahlkampf, gegen Fracking, Klimaerw&auml;rmung und internationale Handelsvertr&auml;ge wie TTIP. Bernie Sanders sei ihr Leader, sagen sie. Er habe eine Bewegung geschaffen, &ldquo;eine Revolution ausgerufen&rdquo;, und ihnen gezeigt, dass sie gemeinsam die Welt ver&auml;ndern k&ouml;nnen. &ldquo;Bernie! Bernie!&rdquo;, rufen sie. F&uuml;r Larry, den Bruder, ist das alles &ldquo;unglaublich.&rdquo;<br>\nLarry Sanders, 82, lebt in England, den Aufstieg seines Bruders zum Helden der Linken hat er am Fernsehen mitverfolgt. Er ist von den Democrats Abroad, den Demokraten im Ausland, zu Bernies Delegierten gew&auml;hlt worden, deshalb ist er jetzt nach Philadelphia zum Nominierungsparteitag gereist. &ldquo;Die Revolution meines Bruders ist noch nicht vorbei&rdquo;, sagt er. &ldquo;Sie f&auml;ngt gerade erst an.&rdquo;<br>\nDiesen Satz h&ouml;rt man unter Sanders-Anh&auml;ngern an jeder Ecke. Auch die Hollywood-Schauspielerin Susan Sarandon spricht davon. Sie hat sich in den vergangenen Monaten f&uuml;r den Senator aus Vermont stark gemacht hat. Was Bernie Sanders geschaffen habe, sagt sie, verschwinde nicht einfach &uuml;ber Nacht, nur weil er in den Vorwahlen gegen Hillary Clinton unterlag. &ldquo;Daf&uuml;r sind wir zu viele&rdquo;, sagt Sarandon, daf&uuml;r sei die Wut auf die &ldquo;korrupten Politiker in Washington&rdquo; zu gro&szlig;. &ldquo;Sanders gab uns die Hoffnung zur&uuml;ck. Falls wir diesen Wahlkampf nicht gewinnen, gewinnen wir eben in vier Jahren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/usa-hilfe-hillary-1.3094326\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine Partei im Panik-Modus<\/strong><br>\nDer Parteitag beginnt &ndash; und Hillary Clinton kann sich auf einen gepfefferten Empfang einstellen. Denn die demokratische Partei hat Sanders&rsquo; Wahlkampf torpediert. Die Stimmung ist explosiv.<br>\nAm Montagmorgen ergriff sie noch einmal das Wort. Bei einem Fr&uuml;hst&uuml;cksmeeting vor dem eigentlichen Parteitag wollte die scheidende Parteivorsitzende Debbie Wasserman Schulz ihre Sicht der Dinge darlegen und zur Geschlossenheit gegen Donald Trump aufrufen. Doch gegen die Buhrufe und Sprechch&ouml;re aus dem Publikum kam sie trotz Mikrofon und Verst&auml;rker nicht an. Letztlich gab sie auf. Auch der unterlegene Kandidat Bernie Sanders sprach auf einer Wahlkampfveranstaltung zu seinen Anh&auml;ngern. Lauter Jubel empfing ihn, als er zum Kampf gegen Trump aufrief, aber als er nachsetzte, nun m&uuml;sse man Hillary Clinton w&auml;hlen, wurde er von seinen eigenen Unterst&uuml;tzern lautstark niedergebr&uuml;llt. Beinahe entschuldigend setzte er nach: &bdquo;Das ist die Welt, in der wir leben&ldquo;. Zwei Szenen, die ahnen lassen, was der Kandidatin Hillary Clinton auf ihrem Parteitag bevorstehen wird.<br>\n&bdquo;Debbie is done&ldquo;, Debbie ist fertig, skandierten w&uuml;tende Anh&auml;nger von Bernie Sanders schon am Vorabend des demokratischen Parteitags auf den Stra&szlig;en von Philadelphia. Zu Tausenden marschierten sie durch die f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Stadt der USA und riefen drohend an die Kandidatin Hillary Clinton gerichtet: &bdquo;See you in Philly.&ldquo; Wir sehen uns noch.<br>\nHillary Clinton kann sich auf einen gepfefferten Empfang im Kohlestaat Pennsylvania bereitmachen, wenn am heutigen Montag der Parteitag beginnt. An dessen Ende will sie eigentlich mit einer vereinten Parteibasis den Durchmarsch des Republikaners Donald Trump ins Wei&szlig;e Haus verhindern. Doch davon ist sie weit entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/us-wahl-2016\/nominierungsparteitag-der-demokraten-eine-partei-im-panik-modus\/13921366.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Hillary Clinton campaign blames leaked DNC emails about Sanders on Russia<\/strong><br>\nEmails released by Wikileaks on Friday showed members of the DNC trading ideas for how to undercut the campaign of Senator Bernie Sanders, who proved a resilient adversary to Clinton in the Democratic primary. In one email, a staffer suggested the DNC spread a negative article about Sanders&rsquo; supporters; in another, the DNC&rsquo;s chief financial officer suggested that questions about Sanders&rsquo; faith could undermine his candidacy.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2016\/jul\/24\/clinton-campaign-blames-russia-wikileaks-sanders-dnc-emails\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;The People Want Bernie&rdquo; &mdash; Sanders Supporters Protest Hillary Clinton Nomination at DNC<\/strong><br>\nIf the Democratic nominee were chosen by those who showed up in the streets of Philadelphia to protest the convention, there would be one uncontested winner. &ldquo;The people want Bernie,&rdquo; read a sign at a rally Sunday that drew the same enamored crowds that turned out for the Vermont senator along the primary trail. The sign summed up the general sentiment of the crowd, as the rally grew into the thousands and began marching from City Hall in 93-degree weather. As the DNC kicked off, downtown Philadelphia was all about Bernie.<br>\nHillary Clinton&rsquo;s name and image showed up mostly in signs and chants saying &ldquo;Never Hillary,&rdquo; &ldquo;Warlord,&rdquo; and &ldquo;Hell no, DNC, we won&rsquo;t vote for Hillary.&rdquo; Last week&rsquo;s DNC email leaks and the ensuing party scandal spilled into the streets, leaving Bernie supporters bitter and upset, and prompting calls for a &ldquo;Demsexit&rdquo; from the party. Using the same slogans seen at the Republican convention in Cleveland, some Bernie supporters sported &ldquo;Hillary for Prison&rdquo; shirts.<br>\nOf course, it won&rsquo;t be the crowds in Philadelphia &mdash; largely white, as was the case on the campaign trail &mdash; that determine the nominee. But the number of protesters claiming they will always be with Sanders, and the growing chorus of those considering a switch to the Green Party&rsquo;s Jill Stein, should be cause for concern for a party that&rsquo;s losing legitimacy with many supporters. On Sunday, a group of &ldquo;Black Men for Bernie&rdquo; carried a DNC coffin. On Monday night, a candlelight vigil will mourn &ldquo;the death of democracy.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/07\/25\/the-people-want-bernie-sanders-supporters-protest-hillary-clinton-nomination-at-dnc\/\">The intercept<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nizza: Streit &uuml;ber die &ldquo;offizielle Story des Attentats&rdquo;<\/strong><br>\nDie Kommune sollte angeblich auf Dr&auml;ngen des Innenministeriums die Videoaufzeichnungen &uuml;ber den Abend des Attentats zerst&ouml;ren<br>\nIn Frankreich bringen sich die Politiker und ihre Lager in Position f&uuml;r die im April n&auml;chsten Jahres anstehenden Wahlen zum Staatspr&auml;sidenten. Das hat zwar durchaus seinen Reiz, da mit Marine Le Pen laut Umfragen eine Kandidatin f&uuml;r die Stichwahl bereits als &ldquo;gesetzt&rdquo; gilt und dadurch die Konkurrenz der anderen, links wie rechts, von einem Arithmetik-Taktik-Ratlosigkeits-Mix ziemlich aufgewirbelt wird.<br>\n&Uuml;blicherweise sto&szlig;en die damit verbundenen Erregungen hierzulande auf begrenztes Interesse. Eine Ausnahme ist der innenpolitische Streit im Nachbarland &uuml;ber das Amok-Attentat in Nizza mit IS-Hintergrund am Nationalfeiertag. Zwei Elemente einer gr&ouml;&szlig;eren Diskussion stie&szlig;en auch hierzulande auf Hellh&ouml;rigkeit.<br>\nEinmal ist es die Forderung von &uuml;bergeordneten Stellen in Paris an eine Beh&ouml;rde in Nizza, die &Uuml;berwachungsvideos &uuml;ber das Geschehen an der Promenande des Anglais zu l&ouml;schen und den Polizeibericht zu &auml;ndern, wie auch hierzulande berichtet wurde, zum Beispiel von der Publikation Der Westen.<br>\nZum anderen sorgten die Zeitangaben der Leiterin des Zentrums f&uuml;r die st&auml;dtische &Uuml;berwachung (Centre de supervision urbain &ndash; CSU) in Nizza f&uuml;r Irritation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48941\/1.html\">Thomas Pany auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&uuml;rkei erl&auml;sst Haftbefehle gegen Journalisten<\/strong><br>\nNach dem gescheiterten Milit&auml;rputsch in der T&uuml;rkei werden zahlreiche Haftbefehle gegen Journalisten erlassen. Ob es bereits Festnahmen gibt, ist unklar. Betroffen ist offenbar auch eine bekannte Reporterin.<br>\nNach dem gescheiterten Milit&auml;rputsch in der T&uuml;rkei sind Medienberichten zufolge erstmals Haftbefehle gegen Journalisten erlassen worden. Wie die t&uuml;rkischen Fernsehsender NTV und CNN-T&uuml;rk berichteten, ist unter den 42 Beschuldigten die bekannte Journalistin Nazli Ilicak, die 2013 wegen kritischer Berichterstattung &uuml;ber einen Korruptionsskandal von der regierungsnahen Zeitung &ldquo;Sabah&rdquo; entlassen worden war. Ob es bereits Festnahmen gab, ist noch unklar.<br>\nWie die Zeitung &ldquo;H&uuml;rriyet&rdquo; berichtet, wurden die Haftbefehle vom B&uuml;ro des Istanbuler Anti-Terror-Staatsanwalts Irfan Fidan erlassen. Seinen Angaben zufolge hat bereits ein Polizeieinsatz begonnen, um die Journalisten festzunehmen. Ilicak wurde demnach aber nicht in ihrer Wohnung in Istanbul angetroffen. M&ouml;glicherweise sei sie an der t&uuml;rkischen Mittelmeerk&uuml;ste im Urlaub. Die dortige Polizei wurde den Angaben zufolge bereits alarmiert.<br>\nNach dem Milit&auml;rputsch vom 15. Juli hatte es in der T&uuml;rkei eine Entlassungs- und Verhaftungswelle gegeben. Nach Angaben von Ministerpr&auml;sident Binali Yildirim vom Wochenende wurden bereits mehr als 13.000 Menschen in Gewahrsam genommen, darunter 8831 Armeeangeh&ouml;rige, 1329 Polizisten und 2100 Richter und Staatsanw&auml;lte. Viele weitere Menschen wurden entlassen oder vom Dienst suspendiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tuerkei-erlaesst-Haftbefehle-gegen-Journalisten-article18267366.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man stelle sich vor dies w&uuml;rde gerade in Russland geschehen und die Reaktion der deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; darauf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein britischer Weckruf &ndash; f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDer Brexit war ein Weckruf, doch nicht alle haben ihn vernommen. Jean-Claude Juncker etwa erkl&auml;rte kurz nach dem historischen 23. Juni, das umk&auml;mpfte Freihandelsabkommen mit Kanada k&ouml;nne ohne Zustimmung der nationalen Parlamente in Kraft treten. Zwar konnte der Alleingang in Sachen CETA abgewendet werden, aber der Vorsto&szlig; des EU-Kommissionspr&auml;sidenten bleibt symptomatisch: Viele Briten demonstrierten bei ihrem Austrittsvotum ein gewachsenes Misstrauen gegen&uuml;ber den fernen Eliten in Br&uuml;ssel, und das nicht zuletzt wegen solch wenig demokratischer Praktiken. Noch st&auml;rker aber speist sich die bedrohliche Legitimationskrise der EU aus einer langj&auml;hrigen Politik zu Lasten der Unter- und Mittelschichten: Wie auch in England und Wales wenden sich vielerorts gerade Arbeiter und Arbeitslose von Europa ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2016\/august\/ein-britischer-weckruf-fuer-europa\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strafen gegen Spanien und Portugal in Vorbereitung<\/strong><br>\nAm Mittwoch will die EU-Kommission die Sanktionen f&uuml;r Spanien und Portugal festlegen, weil sie auch 2015 gegen die Vorgaben f&uuml;r das Haushaltsdefizit versto&szlig;en haben. Die Strafzahlungen werden eher symbolisch ausfallen. Spanien k&ouml;nnte eigentlich eine Strafe von 2,1 Milliarden Euro aufgebrummt werden, doch aus Br&uuml;ssel ist l&auml;ngst zu h&ouml;ren, dass es mit 200 Millionen nicht einmal ein Zehntel sein soll.<br>\nDa Strafen bisher nie verh&auml;ngt wurden, gibt es keinen Pr&auml;zedenzfall, welche der drei Sanktionsstufen eingesetzt werden d&uuml;rfte, obwohl Mitgliedsstaaten in 165 F&auml;llen gegen die Defizitkriterien des Stabilit&auml;tspakts versto&szlig;en haben. In der weichsten Version k&ouml;nnte das Geld bei Wohlverhalten mit Zinsen sogar wieder zur&uuml;ckerstattet werden.<br>\nBei der Debatte um Sanktionen, die vor allem aus Deutschland vorangetrieben wird, sollte ber&uuml;cksichtigt werden, dass das angebliche Musterland mit sieben Defizitverst&ouml;&szlig;en ohnehin nur im Mittelfeld liegt und nur einen Versto&szlig; weniger als Spanien ausweist. Doch dabei werden die dauernden Verst&ouml;&szlig;e gegen die Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse komplett ausgeblendet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/Strafen-gegen-Spanien-und-Portugal-in-Vorbereitung-3277301.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Chef der IG BCE pl&auml;diert f&uuml;r CETA<\/strong><br>\nIn seinem Werben um Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Handelsabkommen der EU mit Kanada (CETA) bekommt SPD-Chef Sigmar Gabriel Unterst&uuml;tzung von der Industriegewerkschaft Bauen, Chemie, Energie (IG BCE). Deren Chef Michael Vassiliadis sagte dem Spiegel laut Vorabbericht vom Freitag, CETA sei ein ausverhandeltes, transparentes und insgesamt gutes Handelsabkommen.<br>\nVassiliadis kritisierte den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem auch die IG BCE als drittgr&ouml;&szlig;te Einzelgewerkschaft angeh&ouml;rt, weil er CETA ablehnt. Der DGB und andere Gewerkschaften, sagte er, seien in einem &raquo;emotionalen Kampagnenmodus&laquo; gefangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-23\/075.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die gro&szlig;en Industriegewerkschaften im DGB, sowie dieser selbst, gelten ja seit jeher mehr als Bewahrer des politischen und gesellschaftlichen Status Quo, als wie dessen Kritiker. Besonders konform war hier schon immer die IG BCE. So wurde von dieser Seite und den Gewerkschaften generell keinerlei Widerstand gegen die Durchsetzung der Agenda 2010 geleistet, obwohl v&ouml;llig klar sein musste, dass gerade die Einf&uuml;hrung des Hartz-IV-Systems die Gewerkschaften massiv schw&auml;chen w&uuml;rde bzw. dies auch genau so geschehen ist. Auch unterst&uuml;tzen die F&uuml;hrungsriegen der gro&szlig;en Industriegewerkschaften, die ihre Mitgliederbasis im Wesentlichen unter den privilegierten Stammbelegschaften der gro&szlig;en exportorientierten Konzerne haben, weiterhin die merkantilistische Wirtschaftspolitik Deutschlands und helfen damit Arbeitslosigkeit auf Kosten der Kollegen in andere EU-L&auml;ndern zu exportieren. Da ist es dann nur konsequent auch f&uuml;r das Freihandelsabkommen Ceta und die Interessen der Konzerne einzutreten. Dass TTIP und Ceta nicht dazu abgeschlossen werden um Arbeitnehmerrechte zu st&auml;rken, sollte aber selbst ein Michael Vasiliadis verstehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33678\">Auch Gewerkschafter leben offensichtlich in der Glaubensgemeinschaft der TiSA-, CETA- und TTIP-Bef&uuml;rworter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33314\">Europa tappt in die TTIP-Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.attac.de\/index.php?id=71381\">Ein trojanisches Pferd namens CETA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34166#h02\">Die Schw&auml;che der deutschen Gewerkschaften und die Schw&auml;che des Euro<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Polizeigewalt: Baden-W&uuml;rttemberg zahlt Stuttgart-21-Opfern Entsch&auml;digung<\/strong><br>\nDer rechtswidrige Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner bringt einigen Betroffenen Entsch&auml;digung: Einzelne Demonstranten erhalten Betr&auml;ge von mehr als 10.000 Euro.<br>\nSechs Jahre ist es her, dass Gegner des Bahnhofneubaus Stuttgart 21 bei einem eskalierten Polizeieinsatz verletzt wurden. Nun erhalten die Opfer von damals hierf&uuml;r Entsch&auml;digung.<br>\n19 Demonstranten, die am 30. September 2010 unter dem Einsatz von Wasserwerfern, Schlagst&ouml;cken und Pfefferspray gelitten hatten, h&auml;tten Anspr&uuml;che angemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei best&auml;tigte damit Berichte der &ldquo;Stuttgarter Nachrichten&rdquo; und der &ldquo;Stuttgarter Zeitung&rdquo;.<br>\nAusl&ouml;ser f&uuml;r die Zahlungen von 300 Euro bis zu Betr&auml;gen in f&uuml;nfstelliger H&ouml;he sei das Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom November gewesen, nach dem der Einsatz rechtswidrig war. Zur Begr&uuml;ndung sagten die Verwaltungsrichter damals, bei dem Protest habe es sich rechtlich gesehen um eine Versammlung gehandelt. F&uuml;r ein Vorgehen der Polizei dagegen setze das Grundgesetz hohe H&uuml;rden. Geklagt hatten sieben Opfer, darunter auch der heute nahezu erblindete Dietrich Wagner, dem der Strahl eines Wasserwerfers gegen den Kopf die Augen blutig geschossen hatte.<br>\nBei dem Einsatz waren nach Angaben des Innenministeriums mehr als 160 Menschen verletzt worden. Damals wandte sich der Protest gegen die F&auml;llung von B&auml;umen im Stuttgarter Schlossgarten f&uuml;r das Milliarden-Bahnprojekt Stuttgart 21.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/polizeigewalt-baden-wuerttemberg-zahlt-stuttgart-21-opfern-entschaedigung-a-1104672.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist zwar gut, da&szlig; das Unrecht wenigstens anerkannt wird, aber furchtbar, da&szlig; es &uuml;berhaupt so weit gekommen ist. Werden denn nun wenigstens die politisch Verantwortlichen, vor allem Stefan Mappus und der Polizeipr&auml;sident, ebenfalls angeklagt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die wom&ouml;glich verkaufte Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nGro&szlig;e Entwicklungshilfeorganisationen haben millionenschwere Partnerschaften mit umstrittenen Konzernen abgeschlossen. Das Gesch&auml;ftsmodell dieser Unternehmen steht teils in extremen Gegensatz zu dem Kernanliegen der NGOs. In der Kritik stehen zum Beispiel Oxfam und &ldquo;Save the Children&rdquo; &ndash; es stellt sich die Frage nach ihrer Glaubw&uuml;rdigkeit.<br>\nWashington D. C., am 2. Juli 2012. James Cole, Sprecher des amerikanischen Justizministeriums, verk&uuml;ndet eine der h&ouml;chsten Strafen f&uuml;r ein Unternehmen in der US-Geschichte: drei Milliarden Dollar. Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline, kurz GSK, hat sich schuldig bekannt, hunderte &Auml;rzte mit kostenlosem Schnorchelurlaub auf Hawaii und Tickets f&uuml;r Madonna-Konzerte bestochen zu haben. Die &Auml;rzte sollten Kindern das Antidepressivum Paxil verschreiben, das f&uuml;r Kinder nicht zugelassen war. Der Konzern hat sich auch schuldig bekannt, Studien, die auf damit verbundene Gefahren verweisen, unterschlagen zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/konzernspenden-an-ngos-die-womoeglich-verkaufte.724.de.html?dram:article_id=360903\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Von Konzernen und Reichen finanzierte und gelenkte NGO-Kritiker bereichern die Politik, aber wie praktisch ist es, wenn bestimmte Grenzen nicht &uuml;berschritten und bestimmte Themen nicht aufgegriffen werden. Konzerne oder Banken erschaffen ihre Kritiker selbst, um eine zu konsequente Opposition zu verhindern. Mit einer gesteuerten Opposition damit k&ouml;nnen sie verdammt gut Leben. Oder haben sie schon mal geh&ouml;rt, dass Greenpeace &ouml;ffentlich gegen die abgereicherte Uranmunition bzw. -bomben Stellung bezogen und Proteste durchgef&uuml;hrt hat, die die Welt und die Menschen f&uuml;r die n&auml;chsten Milliarden Jahren langsam, aber sicher vergiften und verseuchen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sehr interessant. Leider sind solche Beitr&auml;ge viel zu selten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BMW speichert Fahrtdaten seiner Autos<\/strong><br>\nEin K&ouml;lner Gericht hat Ende Mai einen Autofahrer nach einem Verkehrsunfall wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung verurteilt. Bei der Entscheidung berief es sich nach einem Bericht des &ldquo;Manager Magazin&rdquo; auf Fahrtdaten des Autos, das der Unfallverursacher vom BMW-eigenen Carsharing-Anbieter DriveNow gemietet hatte. Das Gericht hatte diese Daten zun&auml;chst bei DriveNow angefordert, der die Anfrage an BMW weiterleitete.<br>\nDass der Autobauer dann die Daten an das Gericht weitergab, hat Aufregung und Diskussionen um den Datenscnutz ausgel&ouml;st. BMW hat mit den Infos zum Aufenthaltsort des Fahrzeugs aber nach eigener Einsch&auml;tzung nicht gegen geltendes Datenschutzrecht versto&szlig;en. &ldquo;Wir erstellen keine Bewegungsprofile&rdquo;, teilte eine BMW-Sprecherin auf Anfrage mit. Das zur Urteilsfindung notwendige Profil habe das K&ouml;lner Gericht aus den Fahrzeugdaten von BMW und den Personendaten von DriveNow zusammengef&uuml;gt. Somit sei BMW nie im Besitz personenbezogener Daten gewesen, das Unternehmen habe dem Gericht lediglich den Aufenthaltsort &ldquo;seines&rdquo; Fahrzeugs zu einem bestimmten Zeitpunkt mitgeteilt.<br>\nM&ouml;glich macht das ein sogenanntes &ldquo;Carsharing Modul&rdquo; (CSM), das BMW in jedes DriveNow-Auto einbaut. Es sammle &ldquo;w&auml;hrend der Fahrt bestimmte Daten zum Fahrzeugzustand und -betrieb&rdquo;, die von BMW &ldquo;nur im Einzelfall&rdquo; bei Kundenbeschwerden oder technischen Problemen abgerufen w&uuml;rden, sagte die Sprecherin. Da das K&ouml;lner Landgericht eine staatsanwaltschaftliche Aufforderung zur Herausgabe der Daten gestellt habe, habeBMW die Daten herausgegeben. Andernfalls h&auml;tte man eine polizeiliche Durchsuchung riskiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/wirtschaft\/bmw-speichert-fahrtdaten-seiner-autos-aid-1.6137943%20\">RP Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie der Salafismus in unsere Welt kam<\/strong><br>\nEuropas Politiker sind mitverantwortlich daf&uuml;r, dass sich unter den eingewanderten Muslimen extreme religi&ouml;se Ideologien ausbreiten konnten.<br>\nTats&auml;chlich sind die heutige Krise der religi&ouml;sen Legitimation des Islams und die Ausbreitung der salafistischen Ideologie ein unmittelbares Erbe der europ&auml;ischen Reiche des zwanzigsten Jahrhunderts. Diese Bemerkung sollte weder als Moralkeule noch als Pl&auml;doyer f&uuml;r political correctness verstanden werden. Wenn wir nicht dieselben Fehler nochmals begehen wollen, m&uuml;ssen wir unbedingt die Kontingenz dieser Geschichte wie auch die Leere des Ausdrucks &bdquo;islamischer Fundamentalismus&ldquo; erkennen, den Koopmans als Stellvertreter f&uuml;r alles M&ouml;gliche verwendet, von &uuml;berkommenen Ansichten zu den Geschlechterrollen und zur Homosexualit&auml;t bis zum religi&ouml;s inspirierten Massenmord.<br>\nWenn Koopmans wissen m&ouml;chte, warum &bdquo;der Hass auf Freidenker und religi&ouml;se Minderheiten nirgendwo so stark verwurzelt ist wie in der muslimischen Welt&ldquo; und warum diese spezielle Interpretation des Islams den vergleichsweise toleranten Zweig des osmanischen Islams &uuml;berfl&uuml;geln konnte, sollte er sich zun&auml;chst einmal mit der Geschichte befassen. Dann wird er bemerken, dass vor einem Jahrhundert, im Sommer 1916, europ&auml;ische M&auml;chte jene Kettenreaktion ausl&ouml;sten, die 1924 die &Uuml;bernahme des Hedschas &ndash; einschlie&szlig;lich Mekkas und Medinas &ndash; durch die Saudis erm&ouml;glichte und sanktionierte.<br>\nGr&ouml;&szlig;te politisch-religi&ouml;se Herausforderung<br>\nIn einem eroberten Territorium nach dem anderen kappten Europ&auml;er die traditionellen Bande islamischer Autorit&auml;t und religi&ouml;ser Erziehung zwischen ihren neuen kolonialen Untertanen und dem Sultan-Kalifen in Istanbul. Die neuen Kolonialherren unterbrachen den Austausch der Richter, Muftis, Koranschulen und Moscheeprojekte zwischen den Osmanen und den Muslimen in Nordafrika, dem Nahen Osten und auf dem Balkan. Jahrhundertealte religi&ouml;se Stiftungen und religi&ouml;se F&uuml;hrungskonstellationen wurden entwurzelt zugunsten von Institutionen, die Europ&auml;er kontrollieren zu k&ouml;nnen glaubten.<br>\nBetroffen davon waren auch Hunderte Millionen von Muslimen in Britisch-Indien und Holl&auml;ndisch-Ostindien, die nun ihre Freitagsgebete nicht mehr dem Sultan-Kalifen in Istanbul widmen mussten, sondern einer von der britischen beziehungsweise holl&auml;ndischen Krone bestimmten Person (K&ouml;nig Hussein beziehungsweise K&ouml;nigin Wilhelmina). Die t&uuml;rkischen Nationalisten vermochten die religi&ouml;se Macht des osmanischen Kalifats 1924 wahrscheinlich nur deshalb zu ersch&uuml;ttern und zu brechen, weil Amsterdam, Wien, London, Paris und Rom dieses Amt bereits unterminiert hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/islam-debatte-wie-der-salafismus-in-unsere-welt-kam-14342427.html#GEPC;s5\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schuld und Staatsversagen<\/strong><br>\nAlleine das Verlesen dauerte mehrere Stunden. Es sind hunderte Fragen an Beate Zsch&auml;pe, die Hauptangeklagte im M&uuml;nchner NSU-Prozess. Dass die 41-J&auml;hrige eventuell auf keine einzige Frage der Nebenkl&auml;ger antworten wird, nahmen die Anw&auml;lte in Kauf. Zumal es durchaus m&ouml;glich ist, dass Zsch&auml;pe ihre zuvor angek&uuml;ndigte Blockadehaltung doch noch einmal &uuml;berdenkt &ndash; ganz ausschlie&szlig;en wollte das ihr Verteidiger jedenfalls nicht. Den Anw&auml;lten der Nebenkl&auml;ger ging es aber in erster Linie um etwas anderes: Sie wollen vor aller &Ouml;ffentlichkeit die Fragen und Themen ansprechen, die aus ihrer Sicht bislang vernachl&auml;ssigt wurden von Bundesanwaltschaft und Gericht.<br>\nDetailliert etwa werden die schriftlichen Einlassungen Zsch&auml;pes sowie ungekl&auml;rte Zusammenh&auml;nge aus den Ermittlungsakten hinterfragt: Warum ist das Trio, obwohl es in Chemnitz unentdeckt geblieben war, nach Zwickau umgezogen? Ist einer der drei jemals von einer Sicherheitsbeh&ouml;rde auf eine m&ouml;gliche Zusammenarbeit angesprochen worden? Wo hielten sich Mundlos und B&ouml;hnhardt w&auml;hrend ihrer oft wochenlangen Abwesenheiten auf? Welche Nachricht h&ouml;rte Zsch&auml;pe an jenem 4. November 2011, wenige Minuten nach dem Feuer im Eisenacher Wohnmobil, von der Mailbox ihres Handys ab?<br>\nDie bohrenden Fragen der Nebenklageanw&auml;lte zielen aber nicht nur auf Zsch&auml;pe, sondern auch auf das Gericht und die nach wie vor existierenden Aufkl&auml;rungsl&uuml;cken im Verfahren. Das hat auch der Vorsitzende Richter Manfred G&ouml;tzl verstanden: &Uuml;berraschend legte er in der vergangenen Woche weitere Sitzungstermine bis September 2017 fest. Offenbar soll die Beweisaufnahme doch noch weitergehen, allerdings wird dabei die staatliche Mitverantwortung f&uuml;r die Morde wohl weitgehend ausgeklammert. Quasi im Akkord hatte G&ouml;tzl zuvor Dutzende, zum Teil schon jahrelang vorliegende Beweisantr&auml;ge der Nebenklageanw&auml;lte abgelehnt. Der Senat sei nicht zu &bdquo;ausufernder Aufkl&auml;rung&ldquo; verpflichtet und m&uuml;sse nicht jedes &bdquo;Randgeschehen&ldquo; untersuchen, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/schuld-und-staatsversagen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Abstieg der Jungen<\/strong><br>\nDer Mehrheit junger Lohnabh&auml;ngiger wird es wirtschaftlich schlechter gehen als ihren Eltern. Bei 65 bis 70 Prozent aller Haushalte in 25 Industrienationen sinken oder stagnieren die Realeinkommen. In Deutschland sorge daf&uuml;r prek&auml;re Besch&auml;ftigung, in die Betroffene mittels Hartz-IV-Sanktionen hineingepresst w&uuml;rden. Zu diesem Ergebnis kommt die global t&auml;tige US-amerikanische Unternehmensberatung McKinsey in ihrer am Freitag vorgestellten Studie &raquo;Poorer than their parents? Flat or falling incomes in advanced Economies&laquo; (&Auml;rmer als ihre Eltern? Stagnierende oder sinkende Einkommen in entwickelten Volkswirtschaften). &Uuml;ber die Erhebung berichtete bereits der Stern.<br>\nIm Papier wird die Entwicklung der Haushaltseinkommen von 2005 bis 2014 in verschiedenen L&auml;ndern untersucht. Unter die Lupe genommen wird neben Staaten wie den USA, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Italien und Schweden auch die Bundesrepublik. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die junge Generation, so sie aus Arbeiterhaushalten kommt, kaum noch eine Chance hat, den Lebensstandard ihrer Eltern zu erreichen. Am meisten gelte das f&uuml;r junge, nur schlecht ausgebildete Arbeiter. Gleichzeitig w&uuml;rden sich Einkommens- und Verm&ouml;genszuw&auml;chse fast ausschlie&szlig;lich auf Spitzenverdiener konzentrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-25\/020.php\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Hacked Emails Reveal NATO General Plotting Against Obama on Russia Policy<\/strong><br>\nRETIRED U.S. AIR FORCE Gen. Philip Breedlove, until recently the supreme commander of NATO forces in Europe, plotted in private to overcome President Barack Obama&rsquo;s reluctance to escalate military tensions with Russia over the war in Ukraine in 2014, according to apparently hacked emails from Breedlove&rsquo;s Gmail account that were posted on a new website called DC Leaks.<br>\nObama defied political pressure from hawks in Congress and the military to provide lethal assistance to the Ukrainian government, fearing that doing so would increase the bloodshed and provide Russian President Vladimir Putin with the justification for deeper incursions into the country.<br>\nBreedlove, during briefings to Congress, notably contradicted the Obama administration regarding the situation in Ukraine, leading to news stories about conflict between the general and Obama.<br>\nBut the leaked emails provide an even more dramatic picture of the intense back-channel lobbying for the Obama administration to begin a proxy war with Russia in Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/07\/01\/nato-general-emails\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Dann m&uuml;sste das Eintrittsalter auf 73 erh&ouml;ht werden<\/strong><br>\nDie Rentenreformen haben nicht alle Probleme gel&ouml;st, sagt der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft. Ohne private oder betriebliche Vorsorge m&uuml;sste auch mit &uuml;ber 70 Jahren gearbeitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article157266812\/Dann-muesste-das-Eintrittsalter-auf-73-erhoeht-werden.html%20\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Besonders interessant ist diese geisteskranke Forderung vor dem Hintergrund, da&szlig; die &ldquo;private oder betriebliche Vorsorge&rdquo; mit negativen Renditen f&uuml;r die Altersvorsorge besonders ineffizient ist, zus&auml;tzlich die H&ouml;he der gesetzlichen Rente mindert und auch das Wirtschaftswachstum hemmt. Hier reden ganz Blinde von Farbe.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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