{"id":34374,"date":"2016-07-26T08:58:52","date_gmt":"2016-07-26T06:58:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34374"},"modified":"2019-01-12T11:13:01","modified_gmt":"2019-01-12T10:13:01","slug":"aus-der-huefte-geschossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34374","title":{"rendered":"Aus der H\u00fcfte geschossen"},"content":{"rendered":"<p>Vor wenigen Tagen verletzte ein 17-j&auml;hriger, junger Mann mit einer Axt in einem W&uuml;rzburger Regionalzug f&uuml;nf mitreisende Passagiere so schwer, dass zwei von ihnen zurzeit noch in Lebensgefahr schweben. Spekulationen &uuml;ber einen IS-Hintergrund, den der Attent&auml;ter in einem zuvor selbst aufgenommenen Video herstellt, sind jedoch zun&auml;chst einmal mit <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/attentate-die-is-fahne-als-dekor-1.3085333\">Vorsicht zu genie&szlig;en<\/a>. Auch wenn sie hervorragend in die aktuelle, hochemotional aufgeladene Debatte &uuml;ber den Terrorismus im Allgemeinen und den IS-Terror im Speziellen passen w&uuml;rden. Denn auch die Herkunft des Attent&auml;ters ist, nach ersten Verlautbarungen Afghanistan, alles andere als sicher. Das vom Amokl&auml;ufer gesprochene Paschtu wird zwar in Afghanistan, aber auch in Pakistan verwendet. Sprachexperten ordneten seine Aussprache allerdings dem <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/amoklauf-wuerzburg-bahn-100.html?external=1\">pakistanischen Paschtu<\/a> zu. So bleiben derzeit auch die Motive zu dieser Gewalttat im Vagen. Denn neben seinen im Video selbstverk&uuml;ndeten Motiven ist derzeit ebenfalls bekannt, dass vor einigen Tagen ein Freund des Attent&auml;ters in Afghanistan get&ouml;tet worden sein soll. Von <strong>Lutz Hausstein<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34374#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<br>\n<!--more--><br>\nAll diese Punkte sind in der &ouml;ffentlichen Diskussion der letzten Tage zum W&uuml;rzburger Attentat jedoch ein wenig in den Hintergrund ger&uuml;ckt, denn eine weitere <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino_tv\/focus-fernsehclub\/tv-kolumne-maischberger-sie-haben-ein-problem-mit-der-polizei-kuenast-im-kreuzverhoer-nach-wuerzburg-tweet_id_5749019.html\">Welle der Emp&ouml;rung<\/a> schlug &uuml;ber der fr&uuml;heren, gr&uuml;nen Bundesministerin Renate K&uuml;nast zusammen, als sie &uuml;ber Twitter kritisch die nachfolgende Aktion der &ouml;rtlichen Polizei hinterfragte. Am irrwitzigsten vielleicht in dieser <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/experten\/kelle\/nach-todessschuss-auf-wuerzburg-attentaeter-liebe-frau-kuenast-auch-fuer-polizisten-gilt-die-unschuldsvermutung_id_5743724.html\">Kolumne im Focus<\/a>, wo man als Leser ins Gr&uuml;beln kommt, ob man sich ob der haneb&uuml;chenen Argumentation die Hand vor den Kopf schlagen oder doch lieber gleich selbigen hart auf die Tischkante aufsetzen sollte. Die Polizisten hatten nach dem Attentat, der anschlie&szlig;enden Flucht des T&auml;ters aus dem Regionalzug und einem weiteren Angriff auf eine Spazierg&auml;ngerin den Amokl&auml;ufer erschossen, wobei ihn zwei der vier Kugeln t&ouml;dlich trafen. K&uuml;nasts kritische Frage, ob es zwingend notwendig war, den T&auml;ter einfach zu erschie&szlig;en, wurde ihr allenthalben als ungerechtfertigter Angriff auf die Polizei angekreidet. Doch ist es wirklich so abwegig, bei der T&ouml;tung eines Menschen kritisch zu hinterfragen, ob diese &bdquo;Ultima Ratio&ldquo;, der Griff zum &auml;u&szlig;ersten Mittel, unbedingt notwendig war?<\/p><p>Es gibt (nicht nur) im Juristischen den Begriff der <a href=\"http:\/\/www.juraforum.de\/lexikon\/verhaeltnismaessigkeit\">Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit<\/a>. Danach ist die staatliche Gewalt dazu verpflichtet, jede ihrer Handlungen zwingend diesem Grundsatz zu unterwerfen. Und dabei steht auch die Frage, ob kein anderes, milderes Mittel zur Verf&uuml;gung gestanden hatte, um das gew&uuml;nschte Ziel zu erreichen, mit im Zentrum der Betrachtungen. Im konkreten Fall des W&uuml;rzburger Attent&auml;ters hei&szlig;t das, ob es statt der t&ouml;dlichen Sch&uuml;sse auf den Angreifer nicht auch noch andere M&ouml;glichkeiten gegeben h&auml;tte, ihn so au&szlig;er Gefecht zu setzen, dass von ihm keine unmittelbare Gefahr mehr f&uuml;r das Leben anderer Personen ausgeht. Selbstverst&auml;ndlich sind bei einer solchen Analyse immer die jeweils individuellen Umst&auml;nde von ausschlaggebender Bedeutung. Dies sind zum Beispiel die Entfernung des T&auml;ters auf potentielle Opfer. Die Art der Waffen, &uuml;ber die ein T&auml;ter verf&uuml;gt (Nah- oder Fernwaffen), aus denen sich ebenfalls die unmittelbare Gef&auml;hrdung der Opfer ableitet. Und selbstverst&auml;ndlich auch bis zu einem gewissen Grad der &Uuml;berraschungseffekt, mit dem eine Gef&auml;hrdungslage eventuell pl&ouml;tzlich f&uuml;r die Polizisten zutage tritt, wenn ein T&auml;ter unvermittelt aus einem Geb&uuml;sch oder einer anderen Deckung tritt.<\/p><p>Insbesondere jedoch gerade dieser &Uuml;berraschungseffekt sollte f&uuml;r Polizisten, ganz besonders jedoch f&uuml;r Angeh&ouml;rige von Sondereinheiten, eine nur untergeordnete Bedeutung spielen, ja spielen d&uuml;rfen. Werden sie doch &ndash; Sondereinsatzkommandos ganz besonders intensiv &ndash; auf ebensolche F&auml;lle immer wieder regelm&auml;&szlig;ig trainiert. Neben einer generellen Nervenst&auml;rke sollte also auch eine gewisse Gew&ouml;hnung und Routine in Bezug auf eine solch &uuml;berraschende Gef&auml;hrdungssituation gegeben sein. Denn ihre T&auml;tigkeit mit einer Schusswaffe kann die Beamten zwar zum Besch&uuml;tzer gef&auml;hrdeter Personen machen, macht sie damit jedoch gleichzeitig auch zum &bdquo;Herrn &uuml;ber Leib und Leben&ldquo; anderer Menschen. Kaltbl&uuml;tigkeit und rationales Denken und Handeln ist also f&uuml;r den Beruf des Polizisten unbedingtes Handwerkszeug.<\/p><p>Das nun schon regional <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/hilfspolizisten-in-sachsen-waffeneinsatz-nach-dreimonatiger-ausbildung-14291563.html\">in Sachsen, Hessen und Berlin angelaufene Modell<\/a> der &bdquo;Hilfspolizisten&ldquo;, das Innenminister de Maizi&egrave;re am liebsten auf ganz Deutschland ausweiten w&uuml;rde, d&uuml;rfte in diesem Zusammenhang alles andere als hilfreich wirken. Denn diese befristet eingestellten Polizisten, die nur eine Crashkurs-Ausbildung von wenigen Wochen absolvieren, d&uuml;rften sicherlich zwar nicht gezielt zu solchen gef&auml;hrlichen Eins&auml;tzen herangezogen werden, bei denen von ihrer Kaltbl&uuml;tigkeit und Routine Menschenleben abh&auml;ngen. Es wird jedoch immer wieder Situationen geben, in die sie zuf&auml;llig hineingeraten, wo ihre fehlende Ausbildung und die fehlende Erfahrung im Umgang mit Gefahrensituationen t&ouml;dliche Folgen haben k&ouml;nnten. Auf der Seite der T&auml;ter ebenso wie auf der Seite der Opfer. Und das alles nur, um der volkswirtschaftlich ohnehin fragw&uuml;rdigen &bdquo;Schwarzen Null&ldquo; des Bundesfinanzministers Gen&uuml;ge zu tun. Denn die nun befristet eingestellten, unterdurchschnittlich bezahlten und nur rudiment&auml;r ausgebildeten Polizisten besetzen nur die Stellen, und diese auch nur zum Teil, die in gro&szlig;er Anzahl in den letzten Jahren in der Folge des permanent angepriesenen Sparwahns gestrichen wurden.<\/p><p>Doch abseits der fachlichen Bef&auml;higung der jeweiligen Polizisten zu einem angemessenen Umgang mit einer Gef&auml;hrdungssituation muss ebenfalls gepr&uuml;ft werden, ob das angewandte Mittel, im Fall des W&uuml;rzburger Attent&auml;ters der finale Todesschuss, die mildeste aller m&ouml;glichen Ma&szlig;nahmen zur Gefahrenabwehr war. Auch wenn dies anhand der der &Ouml;ffentlichkeit vorliegenden Informationen nicht endg&uuml;ltig bewertet werden kann, so ergeben sich zumindest Zweifel. Gab es wirklich keine andere M&ouml;glichkeit, den Angriff mit einer Nahwaffe, welche also einen unmittelbaren Kontakt zwischen T&auml;ter und Opfer verlangt, mit einem gezielten Todesschuss zu unterbinden? Ein solch gezielter Schuss seitens daf&uuml;r extra ausgebildeter Polizisten erfordert sicherlich nicht weniger Zeit als ein gezielter Schuss, um einen T&auml;ter damit kampfunf&auml;hig zu machen. Es liegt zumindest im Bereich des M&ouml;glichen, dass mithilfe gezielter Sch&uuml;sse auf die Beine oder Schultern und Arme der Angriff des Attent&auml;ters ebenfalls zu unterbinden gewesen w&auml;re, jedoch ohne ihm das Leben zu nehmen. Insofern erscheinen die Zweifel von Renate K&uuml;nast bez&uuml;glich der Angemessenheit in der Wahl der Mittel angebracht.<\/p><p>Bei der Betrachtung dieses Falles sticht ins Auge, dass es keineswegs das erste Mal war, dass Polizisten gegen mit einem Messer bewaffnete Personen zur Anwendung mit Schusswaffen tendieren und diese dann auch todbringend anwenden. 2013 wurde von einem Polizisten <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Nachrichten\/Panorama\/d\/3080332\/nackter-messer-mann-aus-notwehr-erschossen-.html\">ein Mann erschossen<\/a>, der nackt im Berliner Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus stand und dabei zun&auml;chst nur mit einem Messer wild herumfuchtelte. Erst nachdem ein Polizist ebenfalls in den Brunnen stieg und ihn zum Niederlegen seines Messers bewegen wollte, bedrohte er diesen. Doch trotz dass sich au&szlig;erhalb des Brunnens noch ein weiterer Polizist befand, missgl&uuml;ckte die Deeskalation und der im Brunnen befindliche Polizist schoss auf den offensichtlich verwirrten Mann. Dieser starb anschlie&szlig;end an dem Lungendurchschuss.<\/p><p>Auch der Fall der 2011 in einem Frankfurter Jobcenter get&ouml;teten Christy Schwundeck erregte bundesweites Aufsehen. Waren schon die Ursachen und der Ablauf des Eskalationsprozesses der <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/verfahren-gegen-polizistin-eingestellt-die-frau-in-jobcenter-erschoss-a-823155.html\">um nur wenige Euro Bargeld k&auml;mpfenden Hartz-4-Empf&auml;ngerin<\/a> h&ouml;chst dubios, so gipfelte auch dieser Fall mit dem Tod eines Menschen. Die Frau hatte die ihr zustehenden Leistungen nicht erhalten und war v&ouml;llig mittellos. Daher war sie zu einem Gespr&auml;ch mit ihrer Sachbearbeiterin in das Jobcenter gekommen und bat dringend um etwas Bargeld, doch ohne Erfolg. Lange Zeit blieb die Frau &auml;u&szlig;erlich v&ouml;llig ruhig, widersetzte sich nur der Aufforderung, das B&uuml;ro ihrer Sachbearbeiterin ohne Bargeld zu verlassen. Selbst die Hinzuziehung der hauseigenen Security lie&szlig; ihr Verhalten nicht eskalieren. Erst nachdem zwei Polizisten eintrafen und ihre Identit&auml;t feststellen wollten, griff sie nach einem mitgebrachten Steakmesser und verletzte damit einen der Polizisten. Auch hier endete es so, dass die messertragende Frau von einer Polizistin mit ihrer Dienstwaffe erschossen wurde. Inwieweit dieser t&ouml;dliche Schuss, trotz der sp&auml;teren Einstellung des Verfahrens gegen die Polizistin, verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig war, bleibt zumindest h&ouml;chst zweifelhaft. Die Umst&auml;nde des Zustandekommens dieser Eskalationsspirale sind ohnehin skandal&ouml;s.<br>\nDies sind nur drei der bekanntesten Beispiele, bei denen schon reale, aber auch potentielle Messer-Attent&auml;ter durch Polizisten mit einer Pistole erschossen wurden. Ob es vielleicht auch andere M&ouml;glichkeiten gegeben h&auml;tte, diese Konflikte zu l&ouml;sen, ohne dabei das Leben eines Menschen auszul&ouml;schen und wo in einem solchen Falle die eigentlichen Ursachen f&uuml;r die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Gefahrenabwehr durch die Beamten zu suchen sind, bedarf einer gr&uuml;ndlichen Analyse. Ist es einer unzureichenden Ausbildung der Polizisten geschuldet, sind sie nicht ausreichend mental auf den Eintritt einer solchen Gefahrensituation vorbereitet oder welche Gr&uuml;nde k&ouml;nnte es sonst noch f&uuml;r diese bedenkliche Entwicklung geben? Selbstverst&auml;ndlich geht es bei der Abwehr eines Attent&auml;ters nicht darum, &bdquo;ihn solange mit Watteb&auml;llchen zu bewerfen, bis dieser aufgibt&ldquo;, wie einige der Kommentatoren, es ins L&auml;cherliche ziehend, nach dem W&uuml;rzburger Anschlag und K&uuml;nasts kritischer Nachfrage anmerkten. Auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, &bdquo;schoss&ldquo; mit seiner <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WFd-5lcm8E4\">Attacke auf K&uuml;nast<\/a> haarscharf am Ziel vorbei. Denn die Frage nach der Notwendigkeit zur Art und Weise einer Gefahrenabwehr und deren t&ouml;dlicher Folge ist und bleibt berechtigt.<\/p><p>Fakt ist: Uns allen kann nicht daran gelegen sein, einer Entwicklung wort- und tatenlos zuzuschauen, wenn Polizisten in kritischen Situationen m&ouml;glicherweise vorschnell zur Schusswaffe greifen oder diese auch nicht notwendigerweise t&ouml;dlich einsetzen. Gerade mit Blick auf die innenpolitische Situation in den USA, wo inzwischen regelm&auml;&szlig;ig Zivilpersonen wegen Nichtigkeiten oder vermeintlichen Verfehlungen misshandelt oder erschossen werden, kann es niemandem egal sein. Die Zahl der dort <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Nachrichten\/Politik\/d\/6728368\/seit-jahresbeginn-fast-400-tote-durch-polizeikugeln.html\">durch Polizisten get&ouml;teten B&uuml;rger<\/a> steigt Jahr f&uuml;r Jahr an und hat inzwischen die erschreckende Zahl von 1.000 Todesopfern pro Jahr erreicht. Die innere Sicherheit in den Vereinigten Staaten hat sich dadurch allerdings keinesfalls erh&ouml;ht. Das Klima zwischen Polizei und Bev&ouml;lkerung ist schwer vergiftet und gleicht einem Pulverfass, das jederzeit explodieren kann. Ein weiterer Grund, sich f&uuml;r einen &auml;u&szlig;erst sorgsamen Umgang der Polizei mit der ihnen verliehenen Gewalt auch hier in Deutschland stark zu machen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Lutz Hausstein<\/strong>, Wirtschaftswissenschaftler, ist als Arbeits- und Sozialforscher t&auml;tig. In seinen 2010, 2011 und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Studie_Was_der_Mensch_braucht_2015.pdf\">2015<\/a> erschienenen Untersuchungen &bdquo;Was der Mensch braucht&ldquo; ermittelte er einen alternativen Regelsatzbetrag f&uuml;r die soziale Mindestsicherung. Er ist u.a. Ko-Autor des Buches &bdquo;Wir sind emp&ouml;rt&ldquo; der Georg-Elser-Initiative Bremen (2012) sowie Verfasser des Buches &bdquo;Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r Gerechtigkeit&ldquo; (2012).<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/cf65c292154f4e2a832da8fc387020e0\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Tagen verletzte ein 17-j&auml;hriger, junger Mann mit einer Axt in einem W&uuml;rzburger Regionalzug f&uuml;nf mitreisende Passagiere so schwer, dass zwei von ihnen zurzeit noch in Lebensgefahr schweben. Spekulationen &uuml;ber einen IS-Hintergrund, den der Attent&auml;ter in einem zuvor selbst aufgenommenen Video herstellt, sind jedoch zun&auml;chst einmal mit <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/attentate-die-is-fahne-als-dekor-1.3085333\">Vorsicht zu genie&szlig;en<\/a>. 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