{"id":3438,"date":"2008-09-04T10:07:52","date_gmt":"2008-09-04T08:07:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3438"},"modified":"2008-09-04T10:09:08","modified_gmt":"2008-09-04T08:09:08","slug":"hinweise-des-tages-726","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3438","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p><p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p><ul>\n<li>Die Grenzen der Steuerhoheit<\/li>\n<li>F&uuml;nf EU-Staaten erh&ouml;hen Mindestl&ouml;hne<\/li>\n<li>Mehrwertsteuer zahlt der Verbraucher<\/li>\n<li>Kassenbeitr&auml;ge steigen<\/li>\n<li>Datenverk&auml;ufe durch Kommunen<\/li>\n<li>EU-Telekompaket: Das Ende der Neutralit&auml;t und der offenen Struktur des Netzes?<\/li>\n<li>Debatte um die &bdquo;aktivierende&ldquo; Arbeitsmarktpolitik<\/li>\n<li>Dauerthema SPD <\/li>\n<li>Krieg oder Krisenszenario<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3438&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Die Grenzen der nationalstaatlichen Steuerhoheit<\/strong><br>\nDie Frage ist also, wie es denn sein kann, dass die Steuerparadiese in fr&uuml;heren Jahrzehnten relativ problemlos waren, w&auml;hrend sie heute in den Augen vieler Globalisierungskritiker so gro&szlig;en Schaden verursachen. Da sich die Regeln in den Steuerparadiesen wie gesagt in den letzten Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten nicht ge&auml;ndert haben, muss der Grund daf&uuml;r deshalb nicht dort sondern vielmehr in den gr&ouml;&szlig;eren Industriel&auml;ndern gesucht werden. Und tats&auml;chlich zeigt sich, dass &ldquo;Globalisierung&rdquo; tats&auml;chlich viel besser als einen Prozess gesehen werden kann, bei dem eine Zunahme transnationaler Wirtschaftstransaktionen vorrangig als ein INSTRUMENT in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen INNERHALB der Nationalstaaten betrachtet werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-im-blick.de\/spip.php?article113\">EUROPA IM BLICK<\/a><\/li>\n<li><strong>F&uuml;nf EU-Staaten erh&ouml;hen Mindestl&ouml;hne &ndash; in Westeuropa nun mindestens 8,30 Euro pro Stunde<\/strong><br>\nVon 27 Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union verf&uuml;gen 20 &uuml;ber einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. F&uuml;nf von ihnen haben die untere Lohngrenze in den vergangenen Monaten angehoben. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Mindestlohnentwicklung in Europa, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung vorlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_92381.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbraucher zahlt Zeche<\/strong><br>\nDie Mehrwertsteuererh&ouml;hung im Januar 2007 ist zwischenzeitlich nahezu voll auf die privaten Endverbraucher abgew&auml;lzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1588794&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Content\/Publikationen\/Querschnittsveroeffentlichungen\/WirtschaftStatistik\/Preise\/MwSterhoehungJan2007,property=file.pdf\">Statistisches Bundesamt [PDF &ndash; 224 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Kassenbeitr&auml;ge steigen 2009<\/strong><br>\nMit der letzten Gesundheitsreform wurde beschlossen, ab 2009 einen einheitlichen Beitragssatz f&uuml;r die 260 Krankenkassen einzuf&uuml;hren. Die Bundesregierung will den Satz im Oktober festlegen. Die Gelder sollen k&uuml;nftig &uuml;ber den Gesundheitsfonds verteilt werden. Kommen die Kassen mit den Zuweisungen nicht aus, so k&ouml;nnen sie einen Zusatzbeitrag erheben. In das Gesetz ist ein Mechanismus eingebaut, der die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen zun&auml;chst allein den Versicherten aufb&uuml;rdet.<br>\nZwar werden die meisten Versicherten nach Angaben von V&ouml;cking im Jahr 2009 noch keinen Zusatzbeitrag zahlen m&uuml;ssen: &bdquo;90 Prozent der Kassen werden ohne auskommen&ldquo;, sagte er. Doch das wird sich nach seinen Prognosen schnell &auml;ndern. &bdquo;In drei bis vier Jahren werden alle Kassen dabei sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Gesundheitsreform-Krankenkassen-Beitraege;art271,2606359\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Schaar kritisiert Datenverk&auml;ufe durch Kommunen <\/strong><br>\nNicht nur professionelle Adressh&auml;ndler, sondern auch die Kommunen erzielen Einnahmen durch den Verkauf pers&ouml;nlicher Daten. Diese Praxis hat der Bundesdatenschutz- beauftragte Peter Schaar im Gespr&auml;ch mit der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Mittwoch) scharf kritisiert. &ldquo;Ich stehe dem &auml;u&szlig;erst kritisch gegen&uuml;ber, insbesondere weil diese Daten ja zwangsweise f&uuml;r hoheitliche Zwecke erhoben werden&rdquo;, sagte Schaar. Es sei bedenklich, dass Kommunen Meldedaten wie Namen und Adressen an Unternehmen weitergeben und damit &ldquo;nicht unerhebliche Einnahmen erzielen&rdquo;. Schaar will die Praxis der Kommunen auch an diesem Donnerstag beim Datenschutz-Gipfel ansprechen, zu dem Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) eingeladen hat.\n<p>Allein die Stadt Bochum erzielt j&auml;hrlich Einnahmen von rund 220.000 Euro, wie ein Sprecher der Stadt auf Anfrage der WAZ mitteilte. Etwa ein Viertel der rund 125.000 Melderegister-Ausk&uuml;nfte sei geb&uuml;hrenpflichtig. Gelsenkirchen nimmt eigenen Angaben zufolge pro Jahr etwa 170.000 Euro durch die Weitergabe von Melderegister-Daten ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linkszeitung.de\/content\/view\/169765\/1\/\">linkszeitung<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sofortstopp des Datenhandels ohne Einwilligung <\/strong><br>\nEinen sofortigen Stopp des Datenhandels ohne Einwilligung fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor dem am Donnerstag im Innenministerium einberufenen Datengipfel. &ldquo;Schnellstm&ouml;glich m&uuml;ssen die Verbraucher und B&uuml;rger die Hoheit &uuml;ber ihre Daten zur&uuml;ckgewinnen&rdquo;, fordert Vorstand Gerd Billen. Mit Beschwichtigungen und weichen Ma&szlig;nahmen zur Verbesserung der Datensicherheit d&uuml;rfe die Bundesregierung die B&uuml;rger jetzt nicht abspeisen.<\/p>\n<p>Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert: Das generelle Verbot der Weitergabe von Daten, wenn keine ausdr&uuml;ckliche Einwilligung erteilt wurde. Das Verbot von Gesch&auml;ften, die eine Zustimmung zur Datenweitergabe voraussetzen. Die Unwirksamkeit von telefonisch angebahnten Vertr&auml;gen, wenn diese nicht schriftlich best&auml;tigt wurden. Zudem m&uuml;ssten Daten mit einer Herkunftskennzeichnung versehen werden, um die R&uuml;ckverfolgbarkeit und den Widerruf zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vzbv.de\/go\/presse\/1051\/index.html?ref_presseinfo=true\">Verbraucherzentrale Bundesverband<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Korruptionsverdacht bei Bahn-Preiserh&ouml;hungen<\/strong><br>\nMitarbeiter der Bahn und Beamte des Regierungspr&auml;sidiums Darmstadt sind wegen Korruptionsverdachtes bei Tariferh&ouml;hungen ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, Preiserh&ouml;hungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn aufgrund von Bestechungen genehmigt haben, wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt best&auml;tigt hat. &bdquo;Die M&ouml;glichkeit besteht, dass Entscheidungen zu Preiserh&ouml;hungen im Sinne der Bahn beeinflusst worden sind und wir pr&uuml;fen das&ldquo;, sagte der Darmst&auml;dter Staatsanwalt Gerd Neuber zu FAZ.NET. Die Darmst&auml;dter Staatsanw&auml;lte ermitteln deshalb nun gegen drei leitende Mitarbeiter der Bahntochter DB Regio und gegen zwei Beamte des Regierungspr&auml;sidiums Darmstadt. Die Beamten waren in der Position, Tariferh&ouml;hungen im Nahverkehr zugunsten von DB Regio durchzuwinken. Als Gegenleistung, so der Vorwurf, sollen die Beschuldigten von drei Bahn-Managern des Bereichs Preis- und Tarifwesen jahrelang kostenlos eine Jahresnetzkarte f&uuml;r die 1. Klasse erhalten haben, die so genannte &bdquo;Bahn Card 100 First&ldquo;. Diese hat einen Wert von 5900 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9\/Doc~EC598CC40665043DE8A4F38EF44785459~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>EU-Telekompaket: Das Ende der Neutralit&auml;t und der offenen Struktur des Netzes?<\/strong><br>\nDas Europ&auml;ische Parlament hat am Dienstag in erster Lesung &uuml;ber die Reform des Rechtsrahmens f&uuml;r elektronische Kommunikation, einschlie&szlig;lich Mobil- und Festnetztelefonie, Rundfunk und Internet, debattiert. Voraussichtlich am 23.September soll dar&uuml;ber abgestimmt werden. Das Telekompaket enth&auml;lt Sprengstoff. In ihm geht es nicht nur darum, die drei &auml;lteren Richtlinien &ldquo;auf Vordermann zu bringen&rdquo; &ndash; vielmehr wurde in der Debatte deutlich, dass schon auf Ausschussebene versucht wurde, die Richtlinienvorschl&auml;ge mit allerlei neuen Regulierungszus&auml;tzen zu versehen. Ein &Auml;nderungsantrag beabsichtigte, Provider zu verpflichten, zum Schutz &ldquo;geistigen Eigentums&rdquo; den gesamten Datenverkehr ihrer Kunden zu filtern und zu &uuml;berwachen. Falls diese Vorschl&auml;ge am 23. September angenommen werden, bef&uuml;rchten Kritiker das Ende der Neutralit&auml;t und der offenen Struktur des Netzes.\n<p>Einer der Antr&auml;ge, der das Parlament passierte, soll Netzbetreiber durch den lapidaren Passus, sie d&uuml;rften im Internet nur noch &ldquo;gesetzeskonforme Inhalte&rdquo; zulassen zur Kooperation mit Rechteinhabern zwingen. Doch wer kann eindeutig feststellen, was legale und was illegale Inhalte sind? <\/p>\n<p>Das Vorbild dieser &ldquo;modernen Richtlinie&rdquo; kommt aus Frankreich. Dort lie&szlig; kein geringerer als Staatsschef Nicholas Sarkozy einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen, der einen &auml;hnlichen Passus beinhaltet und auch gleich die Konsequenzen benennt: Wer im Verdacht steht, gegen Immaterialg&uuml;terrechte versto&szlig;en zu haben, der wird ermahnt. Drei Mahnungen bedeuten die &ldquo;Rote Karte&rdquo;. Mit anderen Worten: Der Provider wird durch die Regulierungsbeh&ouml;rde angewiesen, den Anschluss des Kunden sperren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28643\/1.html\">Heise<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarktpolitik: Anst&ouml;&szlig;e zu einer &uuml;berf&auml;lligen Debatte<\/strong><br>\nViele Fehlentwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik der letzten Jahre, die auf den vorangegangenen Seiten kritisch er&ouml;rtert wurden, ergaben sich nicht als unbeabsichtigte Wirkungen anders gemeinter Reformen, sondern infolge der Anwendung eines Systems &bdquo;aktivierender&ldquo; Grund&uuml;berzeugungen, die von den ma&szlig;geblichen Akteuren geteilt wurden. Weit mehr als sein Vorg&auml;nger, das Konzept der &bdquo;aktiven&ldquo; Arbeitsmarktpolitik, erweist sich das Aktivierungsparadigma als ein wirkungsm&auml;chtiges Leitbild f&uuml;r den weitgehenden Umbau der Arbeitsverwaltung und ihres Repertoires an Dienstleistungen und Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-stiftung.de\/fileadmin\/publikationen_pdf\/AH55.pdf\">Otto-Brenner-Stiftung [PDF &ndash; 1,3 MB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Union auf Tauchstation<\/strong><br>\nWenn es um die Forderung nach l&auml;ngeren Laufzeiten f&uuml;r Atomkraftwerke geht, sind CDU und CSU nie um Stellungnahmen verlegen. Als sicher, billig und klimafreundlich bezeichnen sie die Technologie. Ihre Risiken spielen keine Rolle &ndash; um die d&uuml;rfen sich andere k&uuml;mmern. Konsequenterweise geht die Union darum bei den aktuellen Problemen im Bergwerk Asse komplett auf Tauchstation. Obwohl der Betreiber des so genannten Versuchsendlagers, das M&uuml;nchener Helmholtz-Zentrum, dem Forschungsministerium untersteht, gibt es von Ministerin Annette Schavan keinen Kommentar zu den neuen Erkenntnissen &uuml;ber Asse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/union-auf-tauchstation\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Interview mit dem Sozialethiker Friedhelm Hengsbach &uuml;ber die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2008\/08\/31\/dlf_20080831_0716_2e7e6a0f.mp3\">Deutschlandradio (Podcast), kein Text verf&uuml;gbar<\/a><\/li>\n<li><strong>Der DGB muss mehr gegen die Gefahr der Spaltung tun<\/strong><br>\nDer Tarifexperte Thorsten Schulten vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung im Interview mit dem Freitag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/36\/08360601.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Apotheken drehen Eltern nutzlose Mittel an<\/strong><br>\nDie Verbraucherzentrale Hessen hatte am Dienstag kritisiert, viele Apotheken w&uuml;rden Eltern nutzlose Vitaminpillen verkaufen. &ldquo;Dieser Sache werden wir nachgehen&rdquo;, verspricht Laut. Gestern legte die Verbraucherzentrale nach: &ldquo;Apotheken werben gezielt in der Zeit der Einschulung&rdquo;, monierte Sprecherin Andrea Schauff. Dabei seien Nahrungserg&auml;nzungsmittel &ldquo;&uuml;berfl&uuml;ssig und teuer&rdquo;, sie k&ouml;nnten sogar zum Tablettenkonsum verleiten. Apotheken seien verpflichtet, Kinder mit gesundheitlichen Problemen an Kinder&auml;rzte zu verweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/frankfurt\/1588695_Apotheken-drehen-Eltern-nutzlose-Mittel-an.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Franz M&uuml;ntefering &ndash; Der Stallmeister meldet sich zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEx-SPD-Chef Franz M&uuml;ntefering ist zur&uuml;ck auf der politischen B&uuml;hne. In seiner ersten gro&szlig;en Rede nach dem Tod seiner Frau wies er Kritik an den umstrittenen Arbeitsmarktreformen der Regierung Schr&ouml;der zur&uuml;ck und redete seiner Partei eindringlich ins Gewissen. Auch f&uuml;r die CSU-F&uuml;hrung hatte der Sauerl&auml;nder klare Worte &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Franz-M%FCntefering-Der-Stallmeister\/637952.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Diese Medien sind in ihrer Einf&auml;ltigkeit durch nichts zu &uuml;berbieten. M&uuml;ntefering &ndash; Stallmeister?? Die Herren Journalisten sollten sich doch endlich einmal anschauen, was er hinterlassen hat. Z.B. hat M&uuml;ntefering daf&uuml;r gesorgt, dass sein Ministerium und sogar die Deutsche Rentenversicherung, die Volkshochschulen und andere halb&ouml;ffentliche Einrichtungen Reklame f&uuml;r die privaten Lebensversicherer machen (siehe dazu den Eintrag <a href=\"?p=3436\">&bdquo;Ein gigantischer Beschiss&ldquo;<\/a> und viele andere), er hat die Leistungsf&auml;higkeit der Gesetzlichen Rente systematisch heruntergezogen, herausragend durch die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters und vieles mehr zum &bdquo;Wohle&ldquo; unseres Landes und der SPD. Ein &bdquo;Stallmeister&ldquo;, der dem eigenen Bundeskanzler ein Jahr Regierung und die Chance zur Wiederwahl klaut. Jetzt wei&szlig; ich wenigstens, was ein Stallmeister ist. Der mistet nicht aus sondern ein.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt: <\/em><\/p>\n<p><strong>Steinmeier auf dem Sprung<\/strong><br>\nBei den Beratungen der engeren SPD-F&uuml;hrung an diesem Sonntag plant der stellvertretende SPD-Vorsitzende, Au&szlig;enminister Steinmeier, dem Vernehmen nach, seine Bedingungen zu erl&auml;utern, unter denen er die Aufgabe der Kanzlerkandidatur &uuml;bernehmen w&uuml;rde.<\/p>\n<p>Nach Hinweisen aus der SPD k&ouml;nnte Steinmeier &ndash; wenn auch in vorsichtiger Form &ndash; darlegen, er k&ouml;nne nur Kanzlerkandidat sein, wenn er die politische Hoheit &uuml;ber das Wahlprogramm und das Spitzenpersonal im Wahlkampf verf&uuml;ge. Dabei m&uuml;sse der fr&uuml;here SPD-Vorsitzende M&uuml;ntefering eine herausragende Rolle spielen. Mindestens aber m&uuml;ssten die Rahmenbedingungen aus Steinmeiers Sicht jetzt festgelegt werden, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E11EAFEDCEA60454BB296C0716F14AEF6~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das h&auml;tte f&uuml;r den W&auml;hler wenigstens ein Gutes, die SPD k&ouml;nnte dann nicht mehr im Wahlkampf links blinken und nach rechts abbiegen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Debatte um Subventionen<\/strong><br>\nSteinbr&uuml;ck und Koch wettern gemeinsam gegen Pendlerpauschale<br>\nPl&auml;doyer gegen die Pendlerpauschale: In einem gemeinsamen Zeitungsbeitrag ziehen Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck und Hessens Ministerpr&auml;sident Koch gegen die Subvention zu Felde. Ein Eingreifen des Staates bringe den Menschen wenig &ndash; aber den &Ouml;lkonzernen h&ouml;here Gewinne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-575939,00.html\">SpiegelOnline<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong><br>\n<strong>1.<\/strong> Wenn es in der SPD noch Respekt vor den M&uuml;hen von Parteifreunden g&auml;be, w&auml;re ein gemeinsamer Artikel mit Koch wieder ein Grund, Steinbr&uuml;ck den R&uuml;cktritt als Parteivize dringend nahe zulegen, wie schon bei seinem &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erten Wunsch nach der Gro&szlig;en Koalition (unter Merkel) auch nach 2009.<\/em><\/p>\n<p><strong>2.<\/strong> Steinbr&uuml;ck gegen Subventionen. Das ist zum Lachen angesichts der 10 Mrd. Subvention f&uuml;rs Finanzmarkt-Casino zur St&uuml;tzung der IKB und den Milliarden f&uuml;r die Riester- und R&uuml;rup-Rente.<\/p><\/li>\n<li><strong>Linke schl&auml;gt SPD im Saarland<\/strong><br>\nOskar Lafontaine rollt die politische Landschaft auf. Im Saarland ist seine Linkspartei bereits zweitst&auml;rkste Kraft. Das zeigt die Forsa-Umfrage im Auftrag des &ldquo;Stern&rdquo;. Demnach k&auml;me die Linkspartei bei Landtagswahlen auf 24 Prozent, die SPD auf 23 Prozent, die CDU w&uuml;rde kr&auml;ftig verlieren und nur noch 37 Prozent erzielen. Die FDP k&ouml;nnte 7 Prozent der W&auml;hlerstimmen f&uuml;r sich verbuchen, die Gr&uuml;nen 5 Prozent. &ldquo;Wir haben eine Momentaufnahme gemacht&rdquo;, schr&auml;nkt Forsa-Chef Manfred G&uuml;llner im Gespr&auml;ch mit &ldquo;Stern.de&rdquo; ein. &ldquo;Die eigentlichen Meinungsbildungsprozesse setzen noch ein. Aber die Ausgangslage f&uuml;r die Linke ist nat&uuml;rlich ganz hervorragend im Saarland.&rdquo; Die Landtagswahl in Lafontaines Heimat wird vermutlich kurz vor der Bundestagswahl im September 2009 stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Umfrage_Triumph_f%FCr_Lafontaine_Linke_schl%E4gt_SPD_im_Saarland\/408967.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Gewerkschafter ermutigen Ypsilanti<\/strong><br>\nGewerkschafter haben Hessens SPD- Chefin Andrea Ypsilanti zu einer Regierungs&uuml;bernahme mit Hilfe der Linken ermutigt. Der Baunataler VW-Betriebsratsvorsitzende J&uuml;rgen Stumpf &uuml;berreichte Ypsilanti am Mittwoch in M&ouml;rfelden-Walldorf eine von 850 Betriebs- und Personalr&auml;ten unterzeichnete Resolution f&uuml;r einen Politikwechsel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/?em_cnt=1588753\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein &ldquo;Krieg&rdquo; oder ein &ldquo;Krisenszenario&rdquo;?<\/strong><br>\nNach den t&ouml;dlichen Sch&uuml;ssen in Afghanistan auf drei Zivilisten sowie neuen Anschl&auml;gen ist der Streit &uuml;ber den ISAF-Einsatz der Bundeswehr neu entflammt. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz an sich, sondern vor allem auch um die Frage, als was er in Deutschland bezeichnet wird.\n<p>Der Bundeswehrverband hielt Union und SPD vor, mit &ldquo;gestelzten Wendungen&rdquo; die Wahrheit &uuml;ber den Milit&auml;reinsatz zu verschleiern. Verbandschef Bernhard Gertz sagte: &ldquo;Wir befinden uns in einem Krieg gegen einen zu allem entschlossenen, fanatischen Gegner.&rdquo; Auch sei der bei Kundus get&ouml;tete 29-j&auml;hrige Hauptfeldwebel nicht ums Leben gekommen, wie immer dargestellt, sondern &ldquo;f&uuml;r die Bundesrepublik Deutschland gefallen&rdquo;. Die Bundesregierung w&auml;re gut beraten, dies in aller Klarheit zu sagen. R&uuml;ckendeckung daf&uuml;r kam von der FDP, die der Union und der SPD eine &ldquo;Vernebelungstaktik&rdquo; vorwarf.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung wies diese Darstellung zur&uuml;ck. &ldquo;Ich verstehe unter Krieg etwas anderes&rdquo;, so Verteidigungsminister Franz Josef Jung. Der Sprecher seines Ministeriums, Christian Dienst, sagte, es handele sich um ein &ldquo;Krisenszenario&rdquo;, in dem auch gek&auml;mpft werden m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afghanistan584.html%20\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nach diesem Neusprech der Bundesregierung d&uuml;rfte auch der Irak-Krieg nur eine &bdquo;Stabislisierungsma&szlig;nahme&ldquo; in einem &bdquo;Krisenszenario&ldquo; sein. Die Erschie&szlig;ung von Zivilisten ist dann ein &bdquo;Unfall&ldquo;, der Aufmarsch von Panzern und Jagdbombern dann ein &bdquo;polizeilicher Einsatz von Sicherheitskr&auml;ften&ldquo;, im Kampf gefallene Soldaten sind dann &bdquo;ums Leben gekommen&ldquo;, die Armee eine Gruppe von &bdquo;Aufbauhelfern&ldquo; oder ein Bombenabwurf ein &bdquo;Zwischenfall&ldquo;.<\/em> <\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Erschossen<\/strong><br>\nStell Dir vor es ist Krieg und keiner will`s wahrhaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/36\/08361301.php\">Freitag<\/a><\/p>\n<p><em>und dazu noch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der verlogene Krieg der Propagandisten<\/strong><br>\nIst ein toter Soldat &ldquo;ums Leben gekommen&rdquo; oder &ldquo;gefallen&rdquo;? Warum Milit&auml;rs um Worte statt um die Wahrheit streiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1588853&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_polstart\">FR<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Putsch der Gasprinzessin<\/strong><br>\nIn jedem Falle stellt das Ende des &bdquo;Orangenen B&uuml;ndnisses&ldquo; auch das vorl&auml;ufige Ende der bedingungslosen Westintegration dar. Wenn Julia Timoschenko ihren neutralen Kurs beibeh&auml;lt, wovon auszugehen ist, wird sich in absehbarer Zeit in der Ukraine keine Regierung finden lassen, die einen NATO-Beitritt bef&uuml;rwortet. Miliband und Cheney brauchen sich demnach keine Sorge mehr um die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine zu machen. Die Ukraine ist souver&auml;n, souver&auml;ner als es den Herren in London und Washington gef&auml;llt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/\">spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>Reklame f&uuml;r Raketen<\/strong><br>\nKritik am Raketenabkommen mit den USA schl&auml;gt Polens Premierminister Donald Tusk nicht nur aus Russland entgegen. Auch im eigenen Land muss er w&uuml;tenden Landsleuten den Sinn des US-Abwehrschirms erst noch erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/international\/Polen-USA-Raketen-Abwehrschild;art123,2606282\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>GEW greift Bildungs&ouml;konomen an<\/strong><br>\nDie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt vor der Zweitverwertung von Schulstudien wie Pisa und Timms durch &bdquo;neoliberale Bildungs&ouml;konomen&ldquo;. Dies sei seit einiger Zeit &bdquo;ein Reizthema f&uuml;r die GEW&ldquo;, sagte die stellvertretende Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstagabend in Berlin. Es geht der Lehrergewerkschaft um Thesen wie diese: Die Gr&ouml;&szlig;e der Lerngruppe sei f&uuml;r die Leistungen unerheblich, auch in gro&szlig;en Klassen k&ouml;nnten Sch&uuml;ler gut lernen. Das lie&szlig;e sich mit Ergebnissen aus der Timms-Studie zu Mathematik und Naturwissenschaften belegen, schreibt etwa Bildungs&ouml;konom Ludger W&ouml;&szlig;mann, Professor an der LMU M&uuml;nchen und am Ifo-Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung, M&uuml;nchen. Damit w&uuml;rden von der Politik Sparauflagen begr&uuml;ndet, kritisiert die GEW. Sie hat jetzt Bildungsforscher beauftragt, solche Metastudien unter die Lupe zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/magazin\/wissen\/;art304,2607046\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: <\/p>\n<ul>\n<li>Die Grenzen der Steuerhoheit<\/li>\n<li>F&uuml;nf EU-Staaten erh&ouml;hen Mindestl&ouml;hne<\/li>\n<li>Mehrwertsteuer zahlt der Verbraucher<\/li>\n<li>Kassenbeitr&auml;ge steigen<\/li>\n<li>Datenverk&auml;ufe durch Kommunen<\/li>\n<li>EU-Telekompaket: Das Ende der Neutralit&auml;t und der offenen Struktur des Netzes?<\/li>\n<li>Debatte um die &bdquo;aktivierende&ldquo; Arbeitsmarktpolitik<\/li>\n<li>Dauerthema SPD <\/li>\n<li>Krieg oder Krisenszenario<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3438\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3438","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3438","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3438"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3438\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}