{"id":34380,"date":"2016-07-26T11:28:18","date_gmt":"2016-07-26T09:28:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34380"},"modified":"2016-07-26T16:16:08","modified_gmt":"2016-07-26T14:16:08","slug":"reaktionen-auf-muenchen-alles-verbieten-nur-den-krieg-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34380","title":{"rendered":"Reaktionen auf M\u00fcnchen &#8230; alles verbieten, nur den Krieg nicht!"},"content":{"rendered":"<p>Eine Welle von Amok und Terror verunsichert Deutschland. Dies ist nat&uuml;rlich eine Steilvorlage f&uuml;r Politiker, die sich gerne als &bdquo;Besch&uuml;tzer&ldquo; des Volkes inszenieren.  Kaum kamen erste Meldungen &uuml;ber die Ermittlungen im Umfeld des M&uuml;nchner Amoklaufs &uuml;ber die Ticker, kl&auml;fften auch schon die Pawlowschen Hunde: Versch&auml;rfung des Waffenrechts, Verbot von Killerspielen, neue und h&auml;rtere Gesetze! Dummerweise halten sich Terroristen in der Regel ja gerade eben nicht an Gesetze und auch potentielle Amokl&auml;ufer lassen sich durch derlei Symbolpolitik kaum beeindrucken. Und wenn gar nichts mehr hilft, fordert man halt den Klassiker: Bundeswehreins&auml;tze im Inland! Geradeso als k&ouml;nnten Soldaten mit Panzern und Kampfjets verhindern, dass ein geisteskranker junger Mann in einem McDonalds um sich schie&szlig;t. Auf die naheliegenden Antworten kommt seltsamerweise jedoch keiner dieser Politiker. Warum eigentlich? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3917\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-34380-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160726_Reaktionen_auf_Muenchen_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160726_Reaktionen_auf_Muenchen_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160726_Reaktionen_auf_Muenchen_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160726_Reaktionen_auf_Muenchen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=34380-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160726_Reaktionen_auf_Muenchen_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160726_Reaktionen_auf_Muenchen_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>&Uuml;berwachung des Internet!<\/strong><\/p><p>Sigmar Gabriel wusste die Gunst der Stunde zu nutzen. Kaum war bekannt, dass der T&auml;ter von M&uuml;nchen eine reaktivierte Theaterwaffe benutzt hatte, fragte sich der SPD-Vorsitzende, wie denn ein labiler 18-J&auml;hriger um Gottes Willen an eine Schusswaffe gelangen kann! Ganz einfach, Herr Gabriel: Er hat sie gekauft; illegal, im sogenannten &bdquo;Darknet&ldquo;. Das &bdquo;Darknet&ldquo; ist &ndash; ohne sich jetzt in technischem Kleinklein zu verlieren &ndash; das d&uuml;stere Bahnhofsviertel des Internets. Abseits von Google, WWW und Co. kann dort konspirativ und nahezu unkontrollierbar so ziemlich alles gehandelt werden, was der Mensch legal nicht handeln darf &ndash; von Drogen &uuml;ber Kinderpornos bis hin zu Waffen. Dies ist nicht neu und im Zuge des Betrugsskandals rund um die Darknet-Handelsplattform <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Silk_Road_(marketplace)\">Silk Road<\/a> hatten sich sogar die selbsternannten Qualit&auml;tsmedien schon einmal mit dem Ph&auml;nomen besch&auml;ftigt. <\/p><p>Kann man das Darknet verbieten? Nein, denn derlei Verbote sind auf nationaler Ebene unsinnig und bringen gar nichts. Sollte man beispielsweise deutsche Provider verpflichten, ihren Kunden &bdquo;das Darknet zu verbieten&ldquo;, dann gehen die halt mit technischen Hilfsmitteln &uuml;ber ein anderes Netzwerk ins Darknet. Wer heute das Darknet benutzt, ist ein Freak, der sicher mehr IT-Wissen hat als der ganze Bundestag zusammen, und derartige &bdquo;Sperren&ldquo; im Nullkommanix umgehen kann.  F&uuml;r sehr wenig Geld kann man beispielsweise &uuml;ber sogenannte VPN-Tunnel dem Netz wei&szlig;machen, dass man nicht in Deutschland, sondern in Island, der Schweiz, den USA oder jedem anderen Land sitzt. Kontrollierbar ist dies &ndash; zumindest mit einem halbwegs vertretbaren technischen Aufwand &ndash; nicht.  Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg! Und wer &uuml;ber das Darknet illegale Handelsaktivit&auml;ten vornehmen will, dem ist es auch vollkommen egal, ob er das Darknet nun legal oder illegal betritt. Wahrscheinlich verschleiern ohnehin heute schon fast alle Nutzer des Darknets ihre Herkunft. Und seit mit &bdquo;Bitcoins&ldquo; eine fast komplett anonymisierte Transaktionsw&auml;hrung vorhanden ist, scheidet auch der Ansatz, derartige Handelsaktivit&auml;ten &uuml;ber die Bezahlsysteme zu unterbinden, aus.<\/p><p>M&ouml;glich w&auml;re &ndash; zumindest in der Theorie &ndash; lediglich eine bessere &Uuml;berwachung des physischen Teils der Handelsaktivit&auml;t, also des Postversands. David S. hat sich seine Glock &uuml;ber eine manipulierte Karte f&uuml;r eine Packstation der Post zuschicken lassen. Er hat also die Gesetze nicht beachtet, die nun versch&auml;rft werden sollen. Die Debatte um Versch&auml;rfungen ist also ziemlich sinnlos.<\/p><p><strong>Versch&auml;rfung der Waffengesetze!<\/strong><\/p><p>Auch die Debatte um eine Versch&auml;rfung der Waffengesetze ist hier kaum zielf&uuml;hrend. Es ist ja richtig, dass man unter Umst&auml;nden den konkreten Verkauf an David S. durch eine Harmonisierung der europ&auml;ischen Gesetze zu &bdquo;Theaterwaffen&ldquo; h&auml;tte verhindern k&ouml;nnen. Aber wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg. Medienberichten zufolge war David S. bereit, bis zu 2.600 Euro f&uuml;r die von ihm gew&uuml;nschte Glock 17 samt 250 Schuss Munition auszugeben. Auf einschl&auml;gigen legalen amerikanischen Waffenb&ouml;rsen kostet diese Kombination rund 350 Dollar. Nun k&ouml;nnen Sie sicher ahnen, wie gro&szlig; die Gewinnspanne ist. Auch der hoch profitable Handel mit Heroin ist bei hohen Gef&auml;ngnisstrafen verboten und dennoch kann jedermann offen und ohne gro&szlig;e Probleme in jeder gr&ouml;&szlig;eren deutschen Stadt Heroin kaufen. Solange die Gewinnspannen dies hergeben, wird man den illegalen Handel mit illegalen Waffen daher auch nicht unterbinden k&ouml;nnen. Wer nun &uuml;ber die Forderung einer Versch&auml;rfung der Waffengesetze suggeriert, man h&auml;tte &bdquo;M&uuml;nchen verhindern k&ouml;nnen&ldquo;, der ist ein Blender. So einfach ist es leider nicht. <\/p><p><strong>Verbietet die Killerspiele!<\/strong><\/p><p>Innenminister de Maizi&egrave;re greift derweil die uralte &bdquo;Killerspiel-Debatte&ldquo; wieder auf. Damit scheint man ja seine Zustimmungswerte verbessern zu k&ouml;nnen &ndash; zumindest bei Menschen, die noch nie im Leben einen Ego-Shooter gespielt haben und auch ansonsten eher rudiment&auml;re Kenntnis von Computerspielen und zeitgen&ouml;ssischer Alltagskultur haben &hellip; also bei CDU-W&auml;hlern. Eigentlich sollte diese unsinnige Forderung, die bei jedem Amoklauf gebetsm&uuml;hlenartig von konservativen Politikern rauf- und runtergebetet wird, ja nur noch zum Fremdsch&auml;men einladen.<\/p><p>Es mag ja sein, dass Ego-Shooter bei Amokl&auml;ufern eine negative Wirkung haben. Millionen junger (und teils auch &auml;lterer) Erwachsener spielen jedoch ebenfalls Ego-Shooter und sind weit davon entfernt, Amok zu laufen. Noch nicht einmal Hardcore-Computerspiele-Gegner behaupten, dass Ego-Shooter monokausal zur Radikalisierung f&uuml;hren. Im Falle des M&uuml;nchner Amoksch&uuml;tzen David S. war es &ndash; zumindest nach jetziger Nachrichtenlage &ndash; wohl vor allem das jahrelange Mobbing in der Schule, das ihn radikalisiert hat. Warum sollte man also Millionen Menschen ihr Hobby wegnehmen? Warum kommt niemand auf die Idee, endlich einmal ernsthaft &uuml;ber das Problem des Mobbing zu debattieren?<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160726_cs_meme.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160726_cs_meme_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Ein weiteres Killerargument gegen den Verbot von Killerspielen ist jedoch, dass selbst ein unsinniges Verbot schlussendlich nur die &bdquo;Falschen&ldquo; treffen w&uuml;rde. Wer technisch auch nur halbwegs fit ist &ndash; und dies ist ja bei Computerspielefreunden eher die Regel als die Ausnahme &ndash; kann sich nat&uuml;rlich ohne Probleme auch verbotene Spiele aus dem Netz laden und spielen. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg. So ist beispielsweise das in Deutschland beliebteste Fu&szlig;ballmanager-Spiel <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Football_Manager\">ein Programm<\/a>, das aus lizenzrechtlichen Gr&uuml;nden in Deutschland &uuml;berhaupt nicht angeboten und vertrieben werden darf. Wer nun Counter-Strike und Co. verbieten will, trifft streng genommen nur den Einzelhandel, da interessierte Gamer sich die Spiele dann halt &bdquo;illegal&ldquo; aus dem Netz herunterladen &hellip; und dass man das nicht effektiv unterbinden kann, davon k&ouml;nnen Publisher, Rechteinhaber, Verlage, Softwarefirmen und Musiklabels ein Lied singen. Warum also Millionen vollkommen unschuldiger Menschen kriminalisieren, wenn man ohnehin nicht das erreicht, was man beabsichtigt? <\/p><p>Was hierzulande als &bdquo;Killerspiel&ldquo; bezeichnet wird, sind grunds&auml;tzlich Programme, die eine Alterseinstufung &bdquo;ab 18&ldquo; haben, also gar nicht legal von Jugendlichen erworben werden k&ouml;nnen. Wenn nun Eltern Angst haben, dass die Kiddies durch &bdquo;Killerspiele&ldquo; zu Amokl&auml;ufern werden, brauchen sie kein Verkaufsverbot fordern, da es so was f&uuml;r die Kiddies ja l&auml;ngst gibt. Solange die Kinder unter 18 sind und Counter-Strike und Co. spielen, hei&szlig;t dies automatisch, dass sie illegal in Besitz dieser Spiele gekommen sind. Dagegen kann ein Verbot auch nichts ausrichten. Man kann nicht verbieten, verbotene Dinge zu tun. Wesentlich sinnvoller ist es da, wenn man als Elternteil aber auch als Opa oder Oma, als Bruder oder Schwester einmal mit den jugendlichen Gamern spricht. Unaufgeregt und sachlich &ndash; denn wenn bei den Kindern ansonsten alles im gr&uuml;nen Bereich ist, werden sie auch nicht durch Ego-Shooter zu Amokl&auml;ufern. Und wenn nicht alles im gr&uuml;nen Bereich ist, dann ist ein Verbot der Computerspiele auch nur eine begleitende Ma&szlig;nahme, die alleine sicher nicht ausreichen wird. Aber es ist nun einmal einfacher, Computerspiele verbieten zu wollen, als komplexe Probleme anzugehen.<\/p><p><strong>Her mit der Bundeswehr!<\/strong><\/p><p>H&auml;tten Kampfjets den Amoklauf von M&uuml;nchen verhindern k&ouml;nnen? Nat&uuml;rlich nicht, entschuldigen Sie bitte die polemische Frage. Aber wenn die reflexartigen Rufe nach einem Einsatz der Bundeswehr im Inneren kommen &ndash; und die kommen wie vorprogrammiert nach jedem Amoklauf und vor allem nach jedem Terroranschlag &ndash; muss man halt zun&auml;chst fragen, was die Bundeswehr denn konkret &bdquo;im Inneren&ldquo; machen soll? Kampfjets und Panzer werden ja wohl sicher keine ernsthafte Option sein. Mit Sturmgewehren bewaffnete Infanteristen wohl eher auch nicht &ndash; Soldaten wurden nun einmal f&uuml;r ganz andere Sachen ausgebildet. Anders sieht es freilich mit der Polizei der Bundeswehr, den Feldj&auml;gern, aus. <\/p><p>Ein Einsatz der Feldj&auml;ger als eine Art &bdquo;Notpolizei&ldquo; sprengt nun nicht wirklich den Vorstellungshorizont. Aber auch die Feldj&auml;ger wurden nicht daf&uuml;r ausgebildet, bei Amokl&auml;ufen oder Terroranschl&auml;gen im Inneren t&auml;tig zu werden. Wenn der Staat daf&uuml;r sorgt, dass die normale Polizei nicht personell ausblutet, dann ist es &uuml;berhaupt nicht n&ouml;tig, sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen, ob man Personall&uuml;cken &uuml;ber den Umweg Bundeswehr schlie&szlig;en kann. Die Trennung zwischen Polizei und Bundeswehr wird ja nicht ohne Hintergedanken vorgenommen. Wer den Einsatz der Bundeswehr im Inneren fordert, dem geht es sicher nicht um die Sicherheit der eigenen B&uuml;rger, sondern wohl eher um die Sicherheit vor den eigenen B&uuml;rgern. Und dies ist kein Grund f&uuml;r steigende, sondern ein Grund f&uuml;r fallende Beliebtheitswerte. W&uuml;rde der W&auml;hler derartige Unversch&auml;mtheiten auch an der Wahlurne abstrafen, w&auml;re sicher schnell Ruhe im Karton. <\/p><p><strong>Wer die falschen Fragen stellt, findet auch zu den falschen Antworten<\/strong><\/p><p>Ist es denn wirklich so schwer, sich vorzustellen, woher Amok und Terror kommen? Ist es so &uuml;berraschend, dass in einer immer unpers&ouml;nlicher und h&auml;rter werdenden neoliberalen Leistungsgesellschaft einige derer, die durch das Erfolgsraster fallen und sich selbst als ausgegrenzt sehen, durchdrehen und Amok laufen? &Uuml;ber diese Fragen hat sich G&ouml;tz Eisenberg erst gestern auf den NachDenkSeiten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34349\">Gedanken gemacht<\/a>. Sollten Sie den Artikel nicht kennen; nehmen Sie sich bitte die Zeit.<\/p><p>Und wie sieht es bei Terroranschl&auml;gen aus? Ist es so &uuml;berraschend, dass die Opfer &bdquo;unseres&ldquo; asymmetrischen Kriegs in Nahost und Nordafrika sich nicht nur mit der Opferrolle begn&uuml;gen, sondern den Krieg auch asymmetrisch ins Feindesland tragen? Dar&uuml;ber hat sich gestern Albrecht M&uuml;ller <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34364\">Gedanken gemacht<\/a>. Auch sein Artikel ist eine Leseempfehlung. <\/p><p>Wer eine Krankheit bek&auml;mpfen will, muss deren Ursache und nicht die Symptome bek&auml;mpfen. Bei den Amokl&auml;ufen sind das Waffenrecht und Computerspiele bestenfalls Symptome und ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist noch nicht einmal dies. Mobbing und Leistungsdruck k&ouml;nnen Ursachen sein. Nicht anders sieht es bei den Terroranschl&auml;gen aus. Nur, dass hier die Kriege, die &bdquo;wir&ldquo; in aller Welt f&uuml;hren, als Ursachen gelten m&uuml;ssen. Warum diskutieren wir nicht endlich mal &uuml;ber die Ursachen.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/cf718d8cbb104ee7a873fb891a7d5b40\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Welle von Amok und Terror verunsichert Deutschland. Dies ist nat&uuml;rlich eine Steilvorlage f&uuml;r Politiker, die sich gerne als &bdquo;Besch&uuml;tzer&ldquo; des Volkes inszenieren. Kaum kamen erste Meldungen &uuml;ber die Ermittlungen im Umfeld des M&uuml;nchner Amoklaufs &uuml;ber die Ticker, kl&auml;fften auch schon die Pawlowschen Hunde: Versch&auml;rfung des Waffenrechts, Verbot von Killerspielen, neue und h&auml;rtere Gesetze! Dummerweise<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34380\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,60,123],"tags":[865,1276,358,1040,401,1564,1944,1221,421],"class_list":["post-34380","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-innere-sicherheit","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-amok","tag-attentat","tag-bundeswehr","tag-de-maiziere-thomas","tag-gabriel-sigmar","tag-krieg-gegen-den-terror","tag-mobbing","tag-perspektivlosigkeit","tag-polizei"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34380"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34380\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34385,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34380\/revisions\/34385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}