{"id":3439,"date":"2008-09-05T10:20:30","date_gmt":"2008-09-05T08:20:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3439"},"modified":"2008-09-05T10:20:30","modified_gmt":"2008-09-05T08:20:30","slug":"hinweise-des-tages-727","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3439","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br>\nHeute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>10% der Bev&ouml;lkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen &ndash; und was das ZDF aus dieser Nachricht macht<\/li>\n<li>Experten r&uuml;gen Attacken gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger<\/li>\n<li>Thomas Fricke: Deutschland tr&auml;umt noch<\/li>\n<li>Besch&auml;ftigung, Wirtschaftswachstum, Lohnentwicklung: Frankreich hat mehr erreicht als Deutschland<\/li>\n<li>Mehdorn blickt nach Polen <\/li>\n<li>Direktversicherungen: Vorsicht Falle<\/li>\n<li>Prof. Dr. Rita S&uuml;ssmuth: Werbemaskottchen f&uuml;r private Altersvorsorge<\/li>\n<li>Joachim Hirsch &uuml;ber Versagereliten<\/li>\n<li>Der Journalismus des Josef Joffe<\/li>\n<li>Die FAZ &uuml;ber Nachhilfe als Normalfall<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3439&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>10% der Bev&ouml;lkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten am Jahresende 2006 in Deutschland 8,3 Millionen Menschen Transferleistungen der sozialen Mindestsicherungssysteme. Damit waren 10,1% der in Deutschland lebenden Menschen auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Im Verlauf des Jahres 2006 sind f&uuml;r diese Leistungen Ausgaben in H&ouml;he von insgesamt 45,6&nbsp;Milliarden Euro entstanden.<br>\nDer mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Teil der Empf&auml;nger\/-innen und damit auch der Ausgaben f&uuml;r Mindestsicherungsleistungen entfiel den Statistiken der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zufolge auf das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld (Hartz-IV). Arbeitslosengeld II erhalten erwerbsf&auml;hige Personen im Alter von 15 bis unter 65 Jahren, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten k&ouml;nnen. Ihre im Haushalt lebenden nicht erwerbsf&auml;higen Familienangeh&ouml;rigen (vor allem Kinder) bekommen Sozialgeld. Insgesamt rund 7,3 Millionen Personen waren am Jahresende 2006 auf diese umgangssprachlich mit &bdquo;Hartz-IV&ldquo; bezeichneten Leistungen angewiesen. 5,3 Millionen oder 73% von ihnen waren erwerbsf&auml;hig und bezogen Arbeitslosengeld II. Weitere knapp zwei&nbsp;Millionen oder 27% waren nicht erwerbsf&auml;hig und erhielten Sozialgeld. Die Ausgaben f&uuml;r Leistungen, die unmittelbar f&uuml;r die Kosten des Lebensunterhalts gezahlt wurden, beliefen sich im Verlauf des Jahres 2006 zusammen auf rund 40,5 Milliarden Euro.<br>\nDaneben erhielten etwa 764 000 Personen am Jahresende 2006 laufende Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes im Rahmen der Sozialhilfe nach dem SGB XII. Die Sozialhilfe bildet das soziale Auffangnetz f&uuml;r bed&uuml;rftige &auml;ltere Menschen sowie f&uuml;r Personen, die aufgrund von Krankheit oder einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr ins regul&auml;re Erwerbsleben integriert werden k&ouml;nnen, sowie f&uuml;r deren im Haushalt lebende Kinder unter 15 Jahren. Die Bruttoausgaben f&uuml;r diese Leistungen betrugen insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/09\/PD08__330__221,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein zahlenm&auml;&szlig;iger Beweis f&uuml;r das Auseinanderdriften der Gesellschaft und daf&uuml;r, dass es immer mehr Arme und Arbeitnehmer mit L&ouml;hnen gibt, die nicht zum &Uuml;berleben reichen. Der &bdquo;Kuchen&ldquo; ist gr&ouml;&szlig;er geworden, doch immer mehr Menschen haben weniger Brot zu essen. Und ein Beleg daf&uuml;r, dass der sog. Aufschwung bei der Mehrheit der Menschen nicht angekommen ist. Was macht das ZDF daraus? &bdquo;Jeder zehnte h&auml;ngt am Staatstropf. Zehn Prozent der Bev&ouml;lkerung sind auf den Staat angewiesen: Laut Statistischem Bundesamt waren Ende 2006 8,3 Millionen Menschen von sozialen Transferleistungen abh&auml;ngig. Den Staat habe dies insgesamt 45,6 Milliarden Euro gekostet.&ldquo;<br>\nDas ist die typische Umdeutung, das Versagen der Politik (und damit des Staates) auf die Betroffenen abzuw&auml;lzen. Sie werden zu &bdquo;Abh&auml;ngigen&ldquo;, zu &bdquo;am Tropf H&auml;ngenden&ldquo;, zu &bdquo;Kostg&auml;ngern&ldquo; des Staates erkl&auml;rt. Die Verantwortung der Politik (und damit des Staates) f&uuml;r<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>zu wenig Wachstum und damit Arbeitspl&auml;tze aufgrund einer falsche Wirtschaftspolitik<\/em><\/li>\n<li><em>Lohndumping durch die gezielte Ausweitung des Niedriglohnsektors und durch die Hartz-Gesetze<\/em><\/li>\n<li><em>Subventionierung von Lohnkosten f&uuml;r die Wirtschaft durch die Alg II-Aufstockung<\/em><\/li>\n<li><em>und, und, und,<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>all das wird dadurch in sein Gegenteil verkehrt, und die Opfer werden zu S&uuml;ndenb&ouml;cken gemacht. Und das wird in einer &bdquo;Nachrichten&ldquo;sendung einfach so dahingeschw&auml;tzt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Deutschland tr&auml;umt noch<\/strong><br>\nEuropa koppelt sich gerade eindrucksvoll von der US-Wirtschaft ab &ndash; nur leider in die falsche Richtung. Ein Desaster, das deutsche Notenbanker und Konjunkturpaket-Neurotiker in Erkl&auml;rungsnot bringt.<br>\nAmerika hat die Abw&auml;rtsspirale 2008 verhindert, in die die Euro-Zone jetzt zu fallen droht. Wer inmitten globaler Turbulenzen absurd steigende Zinsen hinnimmt, den Au&szlig;enwert der W&auml;hrung enorm steigen l&auml;sst und neurotische K&auml;mpfe gegen Konjunkturpakete f&uuml;hrt, die anderswo prima funktionieren &ndash; der darf sich nicht wundern, dass die Wirtschaft abst&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Thomas-Fricke-Deutschland-tr%E4umt-noch\/409863.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ein lesenswerter und informativer Kommentar von Thomas Fricke in der ach so &bdquo;linksradikalen, traditionalistischen und r&uuml;ckw&auml;rtsgewandten&ldquo; (so w&uuml;rden unsere Konjunkturpaket-Neurotiker urteilen) Wirtschaftszeitung Financial Times. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Zentralbank muss die Zinsen senken&rdquo;<\/strong><br>\nThomas Mayer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, &uuml;ber die bessere US-Wirtschaftspolitik und ein finsteres 2009: &bdquo;Die EZB hat die Wachstumskr&auml;fte &uuml;bersch&auml;tzt und die Finanzkrise sowie den &Ouml;lpreisschock untersch&auml;tzt. Dabei war der Beginn der Finanzkrise vor einem Jahr eine Z&auml;sur im globalen Wirtschaftszyklus. Es war das Ende des kreditgetriebenen Wirtschaftszyklus. Jetzt sind wir mitten drin in einer Phase, in der sich die globale Wirtschaft deutlich abk&uuml;hlt. &hellip; Die amerikanische Notenbank hat das Problem besser verstanden und mit den fr&uuml;hzeitigen und aggressiven Zinssenkungen besser gel&ouml;st. &hellip; Die Folge der vorsichtigeren Geldpolitik im Vergleich mit den USA wird sein, dass das Wachstum n&auml;chstens Jahr in Euroland deutlich unter dem der USA liegen wird. Wobei beide gro&szlig;en Wirtschaftsgebiete &auml;hnlich stark von der Kreditkrise getroffen worden sind. Aber die USA haben dem Abschwung eine sehr proaktive makro&ouml;konomische Politik entgegen gesetzt. Das bringt nicht gleich das Wachstum zur&uuml;ck, aber federt den Abschwung ab. Euroland hat dagegen dem wirtschaftspolitisch nichts entgegen gesetzt. &hellip; praktisch fehlt es Euroland an den Mechanismen, um ein rasches und effizientes Konjunkturprogramm aufzulegen. Die Finanzminister Eurolands, die Euro-Gruppe, sind nicht handlungsf&auml;hig. Das ist ein Konstruktionsfehler der W&auml;hrungsunion. &hellip; Die Bush-Regierung hat zu Jahresbeginn Steuerschecks f&uuml;r die unteren und mittleren Einkommensschichten auf den Weg gebracht, die im zweiten Quartal bereits positive Wirkung entfacht haben. Es hat die Textbuchkriterien weitgehend erf&uuml;llt. &hellip; Das sind die drei T: Timely, targeted and temporarly. Auf deutsch: Rechtzeitig, gezielt und zeitlich begrenzt. Das entspricht dem Ideal der volkswirtschaftlichen Lehrb&uuml;cher. K&ouml;nnte man so etwas in Euroland tun, w&auml;re das sinnvoll.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1588782_Zentralbank-muss-die-Zinsen-senken.html\">FR<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p>\n<p><strong>Zins bleibt, Wachstumsprognose sinkt<\/strong><br>\nTrotz tr&uuml;ber Konjunkturaussichten hat die EZB den Leitzins unver&auml;ndert bei 4,25 Prozent belassen. Gleichzeitig senkten die &Ouml;konomen der Zentralbank ihre Wachstumsprognosen deutlich. Die Verbraucherpreise werden den W&auml;hrungsh&uuml;tern zufolge weiter kr&auml;ftig steigen.&nbsp; Die Finanzkrise und die hohen &Ouml;lpreise belasten die Wirtschaft im Euro-Raum nach Einsch&auml;tzung der EZB st&auml;rker als bislang angenommen. Die &Ouml;konomen der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) senkten am Donnerstag ihre Wachstumsprognose f&uuml;r dieses Jahr von 1,8 auf 1,4 Prozent. F&uuml;r 2009 gehen sie nur noch von 1,2 Prozent aus statt wie bisher von 1,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/geld\/artikel\/0,2828,576287,00.html\">Manager-magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nahrung f&uuml;r Konjunkturangst: Industrie k&auml;mpft um Auftr&auml;ge<\/strong><br>\nDie deutsche Industrie hat im Juli wegen der schwachen Binnennachfrage weniger Auftr&auml;ge erhalten &ndash; bereits den achten Monat in Folge. Analysten sehen in den Zahlen l&auml;ngst Anzeichen f&uuml;r eine Rezession.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:Nahrung-f%FCr-Konjunkturangst-Industrie-k%E4mpft-um-Auftr%E4ge\/409543.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Besch&auml;ftigung, Wirtschaftswachstum, Lohnentwicklung: Frankreich hat mehr erreicht als Deutschland<\/strong><br>\nSeit Beginn der W&auml;hrungsunion ist Frankreichs Wirtschaft st&auml;rker gewachsen als die deutsche. Gleichzeitig haben in Frankreich mehr Menschen einen Arbeitsplatz gefunden. Anders als in Deutschland blieb die Lohnentwicklung in Frankreich stabil und es gab keine drastischen Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme &ndash; mit positiven Folgen f&uuml;r die Binnennachfrage und die konjunkturelle Entwicklung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Vergleichsstudie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Angesichts der weltweiten Konjunkturabk&uuml;hlung stehen die beiden gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften des Euroraums nun vor unterschiedlichen Problemen, so die Untersuchung, die am heutigen Donnerstag als IMK Report erscheint: W&auml;hrend Frankreich von einem relativ hohen Staatsdefizit belastet wird, &ldquo;k&ouml;nnte Deutschland seinen einzigen Wachstumsmotor verlieren&rdquo; &ndash; den Export.&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_92391.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung&nbsp; <\/a><\/li>\n<li><strong>Mehr Wettbewerb<\/strong><br>\nEU-Energiekommissar Andris Piebalgs darf sich freuen. Die Internationale Energieagentur (IEA) hat der Br&uuml;sseler Energiepolitik ein alles in allem gutes Zeugnis ausgestellt. Zufrieden sein wird Piebalgs vor allem dar&uuml;ber, dass die Pariser Institution ihn best&auml;rkt, auf der Zerschlagung der Energiekonzerne zu bestehen. Diese Forderung st&ouml;&szlig;t bei einigen Mitgliedstaaten, etwa in Deutschland, auf scharfe Kritik. Dieser &ldquo;best&auml;ndige Widerstand gegen die Entflechtung von Energieerzeugung und -netzen macht uns Sorge&rdquo;, betont IEA-Generaldirektor Nobuo Tanaka. Die Kommission sollte sich weiterhin f&uuml;r das sogenannte Ownership unbundling stark machen, bei dem die Energiekonzerne die Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber Strom- und Gasleitungen abgeben m&uuml;ssen. Diese Trennung sei &ldquo;ein einfacher Weg, um den Wettbewerb zu st&auml;rken&rdquo; und &ldquo;die Entwicklung hin zu einem wirklichen europ&auml;ischen Energiemarkt zu f&ouml;rdern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1589440&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Bestechungsvorwurf: &ldquo;Skandal&ouml;ses Einwirken der Bahn&rdquo;<\/strong><br>\nDie Politik hat mit Kritik und Forderungen auf den mutma&szlig;lichen Bestechungsfall bei der Deutschen Bahn (DB) reagiert. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) verlangt von Bahnchef Hartmut Mehdorn einen Bericht zu mutma&szlig;lichen Korruptionsf&auml;llen bei der Deutschen Bahn. Wie das Verkehrsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte, soll der Bericht auch generell zu der Frage Stellung nehmen, wo es unentgeltliche Leistungen der Bahn gibt. Wie berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen zwei leitende Beamte des Regierungspr&auml;sidiums (RP) Darmstadt sowie drei Mitarbeiter der Bahn-Nahverkehrstochter DB Regio. Die Beamten, ein 59 Jahre alter Leitender Regierungsdirektor und ein 50-j&auml;hriger Oberamtsrat, sollen ohne Kenntnis ihres Dienstherrn jahrelang Jahreskarten f&uuml;r die erste Klasse der Bahn erhalten haben. Die Netzkarten kosten pro Jahr 5900 Euro.<br>\nF&uuml;r die DB, die Ende Oktober an die B&ouml;rse will, ist der neue Korruptionsverdacht besonders heikel. Denn beide Beamte waren f&uuml;r Bauantr&auml;ge des Staatskonzerns und die Genehmigung von Fahrpreisen im Regionalverkehr zust&auml;ndig. Das RP Darmstadt ist federf&uuml;hrend bei der Pr&uuml;fung der Tarife, die der Konzern genehmigen lassen muss. Gerade erst hat die DB eine Erh&ouml;hung von knapp 4 Prozent ab Mitte Dezember bekannt gegeben. Insgesamt wurden in den letzten f&uuml;nf Jahren die Preise sechs Mal erh&ouml;ht. F&uuml;r den Regionalverkehr hat jedes Mal die Darmst&auml;dter Beh&ouml;rde gepr&uuml;ft, ob die Zuschl&auml;ge zul&auml;ssig sind. Kein einziger Antrag wurde abgelehnt, trotz scharfer Kritik seitens Fahrgastverb&auml;nden und Politikern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/frankfurt_und_hessen\/nachrichten\/hessen\/?em_cnt=1588891\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Mehdorn blickt nach Polen<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn interessiert sich f&uuml;r einen Einstieg bei der polnischen Privatbahn CTL Logistics. Das sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn vor dem &ldquo;Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten&rdquo;. Das polnische Unternehmen mit 2500 Mitarbeitern und rund 250 Millionen Euro Umsatz war erst im vergangenen Jahr mehrheitlich vom britischen Bridgepoint-Fonds gekauft worden, doch zu einem offenbar &uuml;berh&ouml;hten Preis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/1589174_Mehdorn-blickt-nach-Polen.html\">FR<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung des NDS-Unterst&uuml;tzers K.F.:<\/strong> Was haben die deutschen Bahnkunden von Mehdorns Blick nach Polen?<\/em><\/li>\n<li><strong>Direktversicherungen: Vorsicht Falle<\/strong><br>\nDie Vorsorge durch die Firma ist steuerlich der reizvollste Weg, ein zus&auml;tzliches Ruhekissen f&uuml;r das Alter anzusparen. Grunds&auml;tzlich stehen daf&uuml;r f&uuml;nf verschiedene Betriebsrentenmodelle offen: Pensionsfonds, Pensionskassen, Direktzusagen und Unterst&uuml;tzungskassen. Auf den Abschluss einer Direktversicherung haben Arbeitnehmer seit 2002 sogar einen Rechtsanspruch, falls der Chef noch keine andere Form der Betriebsrente anbietet. Das besondere Bonbon dabei: Beitr&auml;ge f&uuml;r eine Direktversicherung bleiben pro Jahr bis 2.544 Euro sozialabgaben- und bis zu 4.344 Euro steuerfrei. Betriebliche Direktversicherungen sind nichts anderes als Rentenversicherungsvertr&auml;ge. Versichert ist der Arbeitnehmer. Ihm stehen alle Leistungen aus der Police zu. Versicherungsnehmer ist der Arbeitgeber. Er w&auml;hlt den Anbieter aus, schlie&szlig;t die Police f&uuml;r seine Mitarbeiter ab und &uuml;berweist die Betr&auml;ge an die Versicherung.<br>\nBetriebliche Direktversicherungen sind ein gutes Gesch&auml;ft &ndash; aber in erster Linie f&uuml;r die Versicherer. Arbeitnehmer sollten dagegen sorgf&auml;ltig &uuml;berlegen, ob sich diese Form der Betriebsrente f&uuml;r sie wirklich lohnt. Das liegt nicht nur daran, dass gesetzlich Krankenversicherte &ndash; anders als bei der Privatvorsorge &ndash; auf die sp&auml;tere Rente den vollen Beitragssatz f&uuml;r die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung (insgesamt 17 bis 18 Prozent) zahlen m&uuml;ssen. Schon die Basisrendite dieser Vorsorgeform ist nicht gerade &uuml;ppig. Das zeigt ein Blick auf die garantierten Renten ebenso wie auf die in Aussicht gestellten Renten mit &Uuml;bersch&uuml;ssen. Um auf Basis der in Aussicht gestellten Gewinnrente auf eine Verzinsung von 4,45 Prozent zu kommen &ndash; so viel werfen langfristige Zinsanlagen auf jeden Fall ab &ndash; m&uuml;ssen Arbeitnehmer im g&uuml;nstigsten Fall schon 85 Jahre alt werden. Im schlechtesten Fall erreichen sie diese Verzinsung ihrer Beitr&auml;ge aber erst im sagenhaften Alter von 125,7 Jahren. Das ist nicht nur ein Fall f&uuml;r das Guinnessbuch der Rekorde, sondern nach menschlichem Ermessen schlicht ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oekotest.de\/cgi\/ot\/otgp.cgi?doc=91117\">&Ouml;kotest<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Bis zu 2.544 sozialversicherungsfreie Euro bedeuten nat&uuml;rlich auch, dass die H&ouml;he des j&auml;hrlichen Sozialversicherungsbrutto entsprechend niedriger ausf&auml;llt. Und das hat folgende Kollateralsch&auml;den, &uuml;ber die fast nirgendwo zu lesen ist, die aber nicht oft genug wiederholt werden k&ouml;nnen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>weniger Rente<\/em><\/li>\n<li><em>weniger Arbeitslosengeld I<\/em><\/li>\n<li><em>weniger Krankengeld<\/em><\/li>\n<li><em>weniger &Uuml;bergangsgeld<\/em><\/li>\n<li><em>weniger Krankengeld bei unbezahlter Betreuung eines kranken Kindes<\/em><\/li>\n<li><em>weniger Kurzarbeitergeld<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Prof. Dr. Rita S&uuml;ssmuth: Werbemaskottchen f&uuml;r private Altersvorsorge<\/strong><br>\nWie stehen die Deutschen zum Thema Eigenverantwortung? Ist ihnen bewusst, dass sie f&uuml;r die Zukunft vorsorgen m&uuml;ssen? Und falls ja: Woran liegt es, dass viele Menschen sich dennoch nicht ausreichend absichern? Auf Fragen wie diese gibt die Studie unterschiedlichste Antworten &ndash; aber sie macht auch klare Tendenzen deutlich.<br>\nRes&uuml;mee der Studie: Die Studie hat gezeigt: In Zeiten von Hartz IV und Gesundheitsreform ist den B&uuml;rgern klar, dass sich viele Sozialleistungen nur noch eingeschr&auml;nkt finanzieren lassen. Gleichzeitig &uuml;berfordert sie diese Entwicklung. Sie wissen nicht, was konkret zu tun ist &ndash; und vermeiden das Thema Eigenverantwortung.<br>\nStudieninhalte: Die Deutschen sind bereit, Eigenverantwortung zu &uuml;bernehmen. Doch in den letzten Jahren hat ihr Vertrauen in die Politik gelitten. Die Folge ist Unsicherheit &ndash; viele Menschen verschieben ihre Entscheidung f&uuml;r eine private Absicherung.<br>\nVorsorge-Typen: Wie die Menschen mit dem Thema Vorsorge umgehen, h&auml;ngt auch von der Pers&ouml;nlichkeit ab. Die Studienteilnehmer lassen sich in vier Typen einteilen. Sie stehen f&uuml;r verschiedene Einstellungen zum Thema Eigenverantwortung &ndash; und ziehen jeweils andere Schlussfolgerungen aus den gesellschaftlichen Ver&auml;nderungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.eigenverantwortung.de\/die-studie.html\">Eigenverantwortung<\/a> (Karstadt-Quelle-Versicherungen)\n<p><em>Dazu: <\/em><\/p>\n<p><strong>Interview mit Prof. Dr. Rita S&uuml;ssmuth: &bdquo;Den Dialog von Neuem entdecken&ldquo;<\/strong><br>\nProfessor Dr. Rita S&uuml;ssmuth pr&auml;gte &uuml;ber Jahrzehnte die Politik in der Bundesrepublik. Ihr Name steht f&uuml;r politischen Ver&auml;nderungswillen und f&uuml;r eine sozial vertr&auml;gliche &Ouml;konomie. In ihrem Buch &bdquo;Dennoch: Der Mensch geht vor&ldquo; thematisiert Rita S&uuml;ssmuth unter anderem die Bedeutung eigenverantwortlichen Handelns. Als Expertin in dieser Sache begleitet sie die Studie &bdquo;Eigenverantwortung 2008 &ndash; Der Un-Mut zur Vorsorge&ldquo; der KarstadtQuelle Versicherungen. In dem nachfolgenden Interview geht Rita S&uuml;ssmuth auf die Rolle von Politik und Staat und die Gestaltungsm&ouml;glichkeiten des Einzelnen ein.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.eigenverantwortung.de\/interview-mit-rita-suessmuth.html\">Eigenverantwortung<\/a> (Karstadt-Quelle-Versicherungen)<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Sehr sch&ouml;n. Prof. Dr. S&uuml;ssmuth war ja bekanntlich Mitglied im Kuratorium der Bertelsmann-Stiftung. Die Karstadt-Quelle-Versicherung geh&ouml;rt zur ERGO-Versicherungsgruppe. Mitglieder des dortigen Aufsichtsrates sind u.a. Beatrice Weder di Mauro (Sachverst&auml;ndigenrat) und Bernd Raffelh&uuml;schen (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Stiftung Marktwirtschaft).<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rita_S%C3%BCssmuth\">Wikipedia<\/a> (Rita S&uuml;ssmuth)<br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.ergo.com\/cms\/ergo\/de\/company\/ergogermany\/default.htm\">ERGO-Versicherung<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.ergo.com\/Templates\/generic.aspx?NRMODE=Published&amp;NRORIGINALURL=%2fcms%2fergo%2fde%2fcompany%2fmanagement%2fdefault%2ehtm&amp;NRNODEGUID=%7bFBAA5522-EB08-4CCC-958F-C9EED25B59AC%7d&amp;NRCACHEHINT=Guest#aufsichtsrat\">ERGO-Versicherung<\/a> (Aufsichtsrat)<\/p><\/li>\n<li><strong>Experte zum Datengipfel: &ldquo;Adresshandel seit Jahren bekannt&rdquo;<\/strong><br>\nDatenschutzexperte Johann Bizer h&auml;lt es f&uuml;r einen Skandal, dass die Politik zum Schutz von Daten so lange unt&auml;tig war. Und warnt davor, dass Sch&auml;ubles Datenschutzgipfel ein Fehlschlag wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/schwerpunkt-ueberwachung\/artikel\/1\/adresshandel-seit-jahren-bekannt\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Viele T&uuml;rken arbeiten schwarz <\/strong><br>\nDie H&auml;lfte der arbeitslosen Deutscht&uuml;rken in Berlin ist in der Schattenwirtschaft besch&auml;ftigt<br>\nDas geht aus einer bisher nicht ver&ouml;ffentlichten Untersuchung des Linzer Wirtschaftsprofessors Friedrich Schneider hervor, &uuml;ber die die ZEIT in ihrer neuen Ausgabe berichtet.<br>\nIn der vergangenen Woche hatte eine Untersuchung des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung gro&szlig;es Aufsehen verursacht. Danach waren 2005 fast 44 Prozent der Deutscht&uuml;rken in Berlin arbeitslos. &bdquo;Sie k&ouml;nnen davon ausgehen, dass die H&auml;lfte schwarz arbeitet&ldquo;, sagt Schneider dazu der ZEIT.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/36\/tuerken-schwarzarbeit\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ausgerechnet die angeblich seri&ouml;se Zeit baut auf den unseri&ouml;sen &bdquo;Schwarzarbeitsforschers&ldquo; Schneider. Siehe dazu Schwarzarbeit in Deutschland oder <a href=\"?p=181\">die langen Schatten des Prof. Schneider<\/a>. Und selbst wenn die die Zahlen von Schneider richtig w&auml;ren: Was sollten die T&uuml;rken ohne Jobs, ohne qualifizierte Ausbildung, ohne Weiterbildungsm&ouml;glichkeiten sonst machen, als sich eine Art &bdquo;alternativen Markt&ldquo; zu schaffen. W&uuml;rden sie nur von der &bdquo;St&uuml;tze&ldquo; leben, w&auml;re es doch auch nicht recht. Wir haben eine Getto-Gesellschaft zugelassen, und nun existiert sie eben. Was der Bild-Zeitung ihre &bdquo;Sozial-Abzocker&ldquo;, sind der &bdquo;Zeit&ldquo; ihre T&uuml;rken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hetzkampagne der Bild-Zeitung geht weiter<\/strong><br>\n&bdquo;Trickser, Abzocker, Betr&uuml;ger! Hartz-IV-Missbrauch nimmt in Deutschland erschreckend zu.<br>\n126.600 F&auml;lle in nur einem Jahr. Und manchmal wird aus Hartz IV auch Hartz Sex&ldquo;, so lautet der Untertitel von Bild am 4.9.08.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/wirtschaft\/2008\/09\/04\/hartz-iv-serie\/sozial-abzocker.html\">BILD<\/a>\n<p><em>Dazu PR-Sozial:<\/em><\/p>\n<p>Brandaktuelle Statistiken &uuml;ber den Sozialmissbrauch gibt es wegen der Zust&auml;ndigkeiten unterschiedlichster Beh&ouml;rden und Arbeitsgemeinschaften in Bund, L&auml;ndern und Kommunen kaum. Im Jahr 2006 aber hat die N&uuml;rnberger Bundesagentur laut Sprecherin Mirtschin in 126.600 F&auml;llen Bu&szlig;gelder verh&auml;ngt oder Strafverfahren eingeleitet. Allerdings betrafen nur 47.300 und damit weit weniger als die H&auml;lfte davon Hartz-IV-Empf&auml;nger. Bei rund f&uuml;nf Millionen Beziehern von Arbeitslosengeld II ist das ein sehr geringer Anteil.<br>\nHauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Schneider vom Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverband h&auml;lt dem eine andere Zahl entgegen. Im vergangenen Jahr gab es rund 100.000 Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide, und allein im ersten Halbjahr 2008 waren es schon wieder etwa 60.000. Und jeder zweite Kl&auml;ger hat vor Gericht Erfolg. &bdquo;Es werden also vielen Menschen ihnen zustehende Sozialleistungen vorenthalten&ldquo;, folgert der Experte. Und auch von den weniger als drei Prozent Missbrauchsf&auml;llen seien das Gros ja eher kleine Fische &ndash; etwa wenn der Betroffene einmal schwarz gearbeitet oder Geld von seinen Verwandten bekommen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.elo-forum.net\/hartz-iv\/hartz-iv\/-200809021944.html\">PR-Sozial<\/a><\/p>\n<p><em>Siehe dazu nochmals:<\/em> <a href=\"?p=3434\">BILD hetzt und die CSU kocht darauf ihr Wahlkampfs&uuml;ppchen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>&Uuml;brigens:<\/strong> Wie die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion die Linke einger&auml;umt hat, sind der Bundesregierung auch F&auml;lle bekannt, in denen Bu&szlig;geldverfahren eingeleitet worden sind, weil Kinder aus einem Hartz-VI-Haushalt ihre Ferienjobs nicht gemeldet hatten. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Und noch etwas:<\/strong> &Uuml;ber den Skandal, dass das Einkommen von Sch&uuml;lern aus Ferienjobs, als laufende Einnahme betrachtet wird und deren Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts mindert, berichtet Bild nat&uuml;rlich nicht.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"upload\/pdf\/080905_Bild-hetzt-weiter.pdf\">Antwort der Bundesregierung Drucksache 16\/10160 [PDF &ndash; 60 KB]<\/a><\/p>\n<p><em>Dazu noch: <\/em><\/p>\n<p><strong>Experten r&uuml;gen Attacken gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger<\/strong><br>\nSchon die ersten beiden S&auml;tze stimmen so nicht: &laquo;Der Hartz-IV-Missbrauch nimmt in Deutschland immer mehr zu. 126.600 F&auml;lle in nur einem Jahr, die Dunkelziffer viel h&ouml;her&laquo;, schreibt die Bild-Zeitung in einer Serie &uuml;ber eines ihrer Lieblings-Themen &ndash; &laquo;Sozialschmarotzer&laquo;. Weder die f&uuml;r die Leistungen zust&auml;ndige Bundesagentur in N&uuml;rnberg noch andere Experten sehen aber irgendwelche Anzeichen f&uuml;r einen Anstieg von Leistungsmissbrauch. Den gibt es ohne Zweifel &ndash; aber er wird nur von einem Bruchteil der Hilfsempf&auml;nger betrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nn-online.de\/artikel.asp?art=877131&amp;kat=3&amp;man=3\">N&uuml;rnberger Nachrichten<\/a><\/p>\n<p><em>Und ein ganz anderer Blickwinkel: <\/em><\/p>\n<p><strong>Hessisches Landessozialgericht in Darmstadt l&auml;sst Hartz IV-Regels&auml;tze &uuml;berpr&uuml;fen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.elo-forum.net\/hartz-iv\/hartz-iv\/-200808131895.html\">PR-Sozial<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zapp &uuml;ber PR-Agenturen, die mit Schleichwerbung im Radio ihr Geld verdienen, und Sender, die Journalismus und PR nicht trennen<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/ndrtv_pages_video\/0,,OID4962128_VID4961666,00.html\">Zapp<\/a><\/li>\n<li><strong>Transkription des Hengsbach-Interviews<\/strong><br>\nIn den Hinweisen vom 4.9.08 wurde auf einen Podcast des Interviews von Friedhelm Hengsbach mit dem Deutschlandfunk hingewiesen. Unser Leser Thomas Vollmer hat dankenswerterweise dieses Interview f&uuml;r uns transkribiert.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/080905_Hengsbach-Interview.pdf\">DLF [PDF &ndash; 80 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Saar-SPD will nicht von Linke-Chef regiert werden: Keine Lust auf Lafontaine<\/strong><br>\nDer Mehrheit der Saar-SPD stimmt gegen Lafontaine als Landeschef einer m&ouml;glichen rot-roten Regierung. Aber was passiert, wenn die Linke mehr Stimmen als die SPD bekommt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/keine-lust-auf-lafontaine\/?type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Reaktion&auml;res Utopia<\/strong><br>\nWarum l&auml;sst sich die SPD von der Linken ins Bockshorn jagen?, fragt Josef Joffe: &bdquo;Den Lafontisten ist die Zukunft egal &ndash; zum ersten Mal in der Geschichte der Linksparteien, die stets dem Fortschritt huldigten. Das &raquo;Utopia&laquo; dieser Linken ist geradezu ein reaktion&auml;res: zur&uuml;ck in die Goldenen Sechziger der Abschottung, der staatlichen Monopole, der rationierten Konkurrenz. Dass die Bundespost f&uuml;r ein Ortsgespr&auml;ch 20 Pfennig nahm, wof&uuml;r man heute (inflationsbereinigt) 20 Minuten mit der Oma in Winsen telefoniert, unterschlagen die roten Reaktion&auml;re genauso wie den anti-emanzipatorischen Pferdefu&szlig;, der in der Forderung nach den alten Ladenschlusszeiten steckt. Die trafen doch just die kleinen Angestellten, denen nach B&uuml;roschluss nur noch Minuten blieben, um das Abendbrot zu sichern.<br>\nVerteilen statt produzieren, zur&uuml;ck statt voran, Zuteilung statt Zuversicht, der Staat als Arbeit- und Taktgeber, dem nie das Geld ausgeht? Dohnanyi hat recht: &raquo;Mit Parteien, die gef&auml;hrlichen Unsinn vertreten, kann man nicht koalieren, auch wenn die demokratische Gesinnung noch so gut gemeint ist.&laquo;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2008\/37\/Zeitgeist-37?page=all\">ZEIT online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres NDS-Unterst&uuml;tzers K.F.:<\/strong> Mein Gott, was ist aus der ZEIT geworden? Der Kommentar k&ouml;nnte unver&auml;ndert in BILD stehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Zum Autor Josef Joffe nur so viel. Als er damals vehement den Irak-Krieg unterst&uuml;tzte und auf eine Beteiligung Deutschlands dr&auml;ngte, habe ich das Abonnement der Zeit abbestellt.<br>\nWie Joffe damals die T&auml;uschungen der Bush-Regierung nachplapperte, so jetzt die Rechnung von Peter Struck: &bdquo;Im August 2007 hatte Fraktionschef Peter Struck die Genossen mit einem Papier zu munitionieren versucht, das akribisch addierte, was die Heilsversprechungen der Linken den Staat kosten w&uuml;rden: 154,7 Milliarden pro anno.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben uns mit diesem &bdquo;Argumentationspapier&ldquo; damals ausgiebig besch&auml;ftigt. Lesen Sie selbst, was davon zu halten ist:  &bdquo;Die Linkspartei und das Geld&ldquo; &ndash; Anmerkungen zu einem <a href=\"?p=2588\">Argumentationspapier der SPD-Bundestagsfraktion<\/a>&ldquo;. Unser damaliges Fazit: Die Vorw&uuml;rfe einer politisch nicht durchsetzbaren Gegenfinanzierung treffen also nicht die Linkspartei, sondern fallen auf die SPD zur&uuml;ck.<br>\nAber um Inhalte geht es Joffe gar nicht, schon gar nicht um kritische &Uuml;berpr&uuml;fung von Totschlagargumenten. Joffe betreibt parteiischen Stimmungsjournalismus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Tipp: Das Erbe des George W.<\/strong><br>\nWie die Bush-Administration die USA ver&auml;nderte. Aushebelung der verfassungsm&auml;&szlig;igen Gewaltenteilung und&nbsp; Schw&auml;chung der&nbsp; Demokratie &ndash; das ist nach Auffassung des renommierten Publizisten Seymour Hersh die wichtigste Hinterlassenschaft der Bush-Regierung; schwerwiegender noch, als Irak-Krieg und Immobilienkrise.<br>\nBislang ist noch wenig bekannt, wie es m&ouml;glich war, den Supertanker USA&nbsp; unter die Kontrolle einer kleinen, dem Wei&szlig;en Haus verpflichteten Gruppe&nbsp; zu bringen. Doch nun decken Zeugen auf, wie die &ldquo;chain of command&rdquo;, die Kommando-Kette, funktionierte und &nbsp;an Parlament und Justiz vorbei eine Politik durchgesetzt wurde, die kaum jemand hinterfragte.<br>\nEine Sendung in wdr 5 am Sonntag, den14.09.2008, 11:05 bis 12:00 Uhr. Wiederholung am Montag, den 15. um 20.05 Uhr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/dok-5\/sendungsdetailseite.html?tx_wdr5ppfe_pi1[showUid]=1278290&amp;cHash=4a3ba8ada3\">wdr 5<\/a><\/li>\n<li><strong>Eine Milliarde und warme Worte<\/strong><br>\nMit einer Zusage &uuml;ber 1 Mrd. $ und Lob f&uuml;r Pr&auml;sident Saakaschwili demonstriert der US-Vizepr&auml;sident bei einem Besuch Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Georgien. Ein weiteres US-Kriegsschiff ist auf dem Weg &ndash; und n&auml;hrt Spekulationen &uuml;ber milit&auml;rische Hilfe der Amerikaner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Cheney-in-Georgien-Eine-Milliarde-und-warme-Worte\/409461.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Republikaner schicken McCain gegen Obama in den Ring<\/strong><br>\n(&hellip;) In einer vor wenigen Wochen gehaltenen Rede hatte Palin den Krieg im Irak zudem als eine &ldquo;von Gott gegebene Aufgabe&rdquo; bezeichnet. Wie au&szlig;erdem bekannt wurde, nannte Palin in einem Auftritt vor Theologiestudenten den Bau einer 30 Milliarden Dollar teuren Gaspipeline als &ldquo;Gottes Wille&rdquo;. Sie forderte die Studenten auf, f&uuml;r die Truppen im Irak und das Pipeline-Projekt zu beten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/republikaner124.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Ein-Mann-Aff&auml;re<\/strong><br>\nHR-Intendant Helmut Reitze musste im Korruptionsskandal um den ehemaligen Sportchef J&uuml;rgen Emig vor Gericht. Reitze beharrt auf dem &ldquo;System Emig&rdquo; und verneint ein pers&ouml;nliches Versagen.<br>\n&nbsp;Schon merkw&uuml;rdig, wie Korruption in deutschen Unternehmen funktioniert. Im Irgendwo der mittleren Ebenen wird geschmiert oder man l&auml;sst sich schmieren. Das war bei der Siemens AG nicht anders als beim Hessischen Rundfunk (HR). Der damalige Unternehmenschef Heinrich von Pierer gab sich ma&szlig;los erstaunt, als die Millionen-Praktiken im Konzern St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck bekannt wurden, sehr &auml;hnlich positionierte sich Helmut Reitze am Mittwoch vor dem Landgericht in Frankfurt am Main.<br>\nDer HR-Intendant war als Zeuge geladen im Strafprozess gegen den fr&uuml;heren Sportchef des Senders, J&uuml;rgen Emig. Der Angeklagte hatte mehrfach betont, es habe, was Schleichwerbung und Schmiergelder im &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender angeht, ein &bdquo;System HR&ldquo; gegeben. Tenor: Mehr als nur das Ehepaar Emig und der Gesch&auml;ftspartner Harald Frahm h&auml;tten &uuml;ber die gemeinsame Agentur SportMarketing &amp; Production (SMP) profitiert, der HR selbst h&auml;tte in seinem dritten Sportprogramm, bei dessen Gestaltung und Produktion, aus den Zuwendungen Dritter erhebliche Vorteile gezogen. Laut Anklage hat Emig pers&ouml;nlich 525 000 Euro aus Vertr&auml;gen mit Sponsoren und Sportveranstaltern kassiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/medien-news\/Helmut-Reitze-Juergen-Emig;art15532,2607045\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Mutiger Einsatz &ndash; Wie ein Reporter gegen Missst&auml;nde rebelliert<\/strong><br>\nSie versteht sich als &ldquo;unabh&auml;ngige Zeitung f&uuml;r christliche Kultur und Politik&rdquo; &ndash; die &ldquo;Schw&auml;bische Zeitung&rdquo;. Zumindest behauptet sie das im Untertitel. Doch die &ldquo;Schw&auml;Z&rdquo; ist, so Kritiker, im Umgang mit kritischen Redakteuren alles andere als &ldquo;unabh&auml;ngig&rdquo; und &ldquo;christlich&rdquo;. Ein Beispiel: Der Journalist Roland Reck. Er k&uuml;mmerte sich gern um heikle Themen. Doch wegen seiner kritischen Berichte wurde er von seinem eigenen Arbeitgeber als Kampagnenjournalist diffamiert und schlie&szlig;lich entsorgt. Jetzt versucht Reck mit einem Monatsmagazin dem Monopolorgan in Oberschwaben Paroli zu bieten. Zapp &uuml;ber einen Journalisten, der es wagt, gegen die m&auml;chtige &ldquo;Schw&auml;Z&rdquo; anzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www3.ndr.de\/ndrtv_pages_std\/0,,SPM2488,00.html?redir=1\">ZAPP<\/a><\/li>\n<li><strong>Versagereliten<\/strong><br>\nDass die derzeit aktive &bdquo;Elite&ldquo; dabei ist, das Land in jeder Hinsicht zu ruinieren, ist kaum noch zu &uuml;bersehen.<br>\nDie Frage ist, woher das r&uuml;hrt. Sind die Dinge zu komplex geworden, um von normalen Menschen noch durchschaut werden zu k&ouml;nnen? Wachsen den Menschen ihre Produkte immer mehr &uuml;ber den Kopf und beherrschen sie, wie Marx schon fr&uuml;h diagnostiziert hat? Oder fehlt den &bdquo;Eliten&ldquo; einfach die n&ouml;tige Kompetenz? Sind sie also zu schlecht ausgebildet?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.links-netz.de\/T_texte\/T_hirsch_versager.html\">Links-Netz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Autor Joachim Hirsch (* 1938 in Villingen-Schwenningen) ist emeritierter Professor f&uuml;r Politikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universit&auml;t in Frankfurt am Main.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bildung: Fast 30 Milliarden Euro mehr pro Jahr notwendig<\/strong><br>\nNach der CSU hat nun auch die SPD die Bildung als Wahlkampfthema entdeckt. Doch mit den Vorschl&auml;gen f&uuml;r ein &ldquo;leistungsstarkes, sozial gerechtes und durchl&auml;ssiges&rdquo; System ist sie einmal mehr sp&auml;t dran.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/28\/28653\/1.html\">Heise<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Gesch&auml;ft boomt: Nachhilfe wird zum Normalfall<\/strong><br>\nVielleicht muss der Begriff &bdquo;zweiter Bildungsweg&ldquo; bald umdefiniert werden. F&uuml;r viele Eltern jedenfalls hat er schon eine v&ouml;llig neue Bedeutung bekommen: Eigentlich bezeichnet er den Fall, dass jemand auf dem privaten Weg einen Abschluss nachholt, den er an einer &ouml;ffentlichen Schule nicht erreicht hat. Aber so etwas ist die Ausnahme. Die Regel ist dagegen l&auml;ngst, dass immer mehr Sch&uuml;ler und Eltern privat die Initiative ergreifen, damit die Kinder in der Schule &uuml;berhaupt noch hinterherkommen. Sie nehmen Nachhilfeunterricht und bezahlen daf&uuml;r viel Geld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174\/Doc~EBA71C5C082E143E58A9B46C9B7EF6C18~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &bdquo;&hellip; und bezahlen daf&uuml;r viel Geld&ldquo;, das immer mehr Eltern schlicht nicht haben. Dass die erreichbaren Bildungsabschl&uuml;sse der Kinder immer weniger von ihrem Talent und immer mehr vom Wohlstand der Eltern abh&auml;ngen, ist der FAZ in diesem Beitrag kein einziges Wort wert. Dabei werden die brachliegenden, intellektuellen Potentiale der nicht gef&ouml;rderten Kinder auf lange Sicht auch f&uuml;r die wohlhabende Leserschaft der FAZ zu einem Problem werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wissen ist Sparschwein<\/strong><br>\nWas passiert, wenn heute beispielsweise an der Fachhochschule Osnabr&uuml;ck der Dozent den Studierenden sagt, sie m&ouml;gen bis zur n&auml;chsten Sitzung einen bestimmten Aufsatz lesen, und die Osnabr&uuml;cker Bibliothek besitzt diesen Aufsatz nicht in gedruckter Form, sondern lediglich als Computerdatei? Dann m&uuml;ssen sich die Studenten zu speziell daf&uuml;r eingerichteten Pl&auml;tzen in die Uni-Bibliothek begeben, denn der Aufsatz darf nicht &uuml;bers Internet verschickt oder auf andere Art zug&auml;nglich gemacht werden. Au&szlig;erdem mu&szlig; es sich um eine graphische Datei handeln (die also nicht &uuml;ber die Zwischenablage kopiert werden kann). Den Text automatisch auf Stichworte zu durchsuchen, ist ebenfalls nicht m&ouml;glich. Au&szlig;erdem darf die Bibliothek, ebenso wie Museen und staatlich finanzierte Archive, nur ein &raquo;Exemplar&laquo; des Textes zur Verf&uuml;gung stellen: Die nieders&auml;chsischen Studenten m&uuml;ssen Schlange stehen und warten, bis Vordermann oder Vorderfrau fertig gelesen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/09-04\/013.php\">jungewelt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/WL)<br \/> Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>10% der Bev&ouml;lkerung auf soziale Mindestsicherung angewiesen &ndash; und was das ZDF aus dieser Nachricht macht<\/li>\n<li>Experten r&uuml;gen Attacken gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger<\/li>\n<li>Thomas Fricke: Deutschland tr&auml;umt noch<\/li>\n<li>Besch&auml;ftigung, Wirtschaftswachstum, Lohnentwicklung: Frankreich hat mehr erreicht als Deutschland<\/li>\n<li>Mehdorn blickt nach Polen <\/li>\n<li>Direktversicherungen: Vorsicht Falle<\/li>\n<li>Prof. Dr. Rita S&uuml;ssmuth: Werbemaskottchen<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3439\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3439","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3439"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3439\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}