{"id":34411,"date":"2016-07-28T08:33:40","date_gmt":"2016-07-28T06:33:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411"},"modified":"2016-07-28T08:33:40","modified_gmt":"2016-07-28T06:33:40","slug":"hinweise-des-tages-2676","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h01\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h02\">Rezepte gegen Terror gesucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h03\">Wirtschaftsprofessoren als heimliche Lobbyisten der Versicherungsbranche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h04\">Gesetzliche Rentenversicherung: mehr Stabilit&auml;t durch Einbeziehung von Selbst&auml;ndigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h05\">Finanzministerium verw&auml;ssert Aktionsplan f&uuml;r Menschenrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h06\">Europas Intervention ignoriert Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h07\">Zypern bleibt ein Geldw&auml;sche-Paradies &ndash; Frontal 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h08\">Exclusiv im Ersten: Der gro&szlig;e Atom-Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h09\">Nette Pharmareferenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h10\">Zur Situation des Stadtverkehrs in Pforzheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h11\">&bdquo;Bestenfalls eine Kopierkarte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h12\">Friedensgebet in Kiew mit zehntausenden Teilnehmern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h13\">Fremde &ndash; Feinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h14\">AfDler sympathisieren mit Milit&auml;rputsch in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h15\">Linke vs. Burschenschafter: Kleinkrieg an deutschen Unis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h16\">A Brief History of (In)equality<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h17\">Yes, Donald Trump is grotesque. But I will never vote for Hillary Clinton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h18\">Zu guter Letzt: JackPod: Podcast-Desaster um das bedingungslose Grundeinkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34411#h19\">Das Allerletzte: Sahra Wagenknecht auf rechtem Stimmenfang<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nach W&uuml;rzburg und Ansbach muss die Fl&uuml;chtlingspolitik enttabuisiert werden &ndash; zum Wohle der Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nAls ob die AfD noch weiterer Wahlkampfhilfe bed&uuml;rfte, &uuml;berschlagen sich Medien und Politiker damit, die offenkundig gewordenen Gefahren der zweitweise offenen Grenzen  wegzureden und zu tabuisieren. Eine Linken-Politikerin, die das Offensichtliche ausspricht, wird mit R&uuml;cktrittsforderungen aus der eigenen Partei &uuml;berzogen. All das st&auml;rkt das Monopol der AfD beim Ansprechen wichtiger, aber tabuisierter Themen.<br>\nDas Ziel, Fl&uuml;chtlinge in Deutschland vor einem Generalverdacht  in Schutz zu nehmen ist ehrenhaft. Das Ziel, die Verantwortung der Kanzlerin f&uuml;r die Folgen ihrer fr&uuml;heren Fl&uuml;chtlingspolitik  (die jetzige ist in vielem das Gegenteil der fr&uuml;heren) zu leugnen, ist weit weniger ehrenhaft. Das erste Ziel k&ouml;nnen die Medien und Politiker, die sich derzeit entsprechend bem&uuml;hen, mangels Glaubw&uuml;rdigkeit ihrer Thesen, bei denen, die geneigt w&auml;ren, Fl&uuml;chtlinge mit pauschalen Schuldzuweisungen zu &uuml;berziehen, kaum erreichen. Das zweite, weniger respektable schon eher, denn viele derjenigen, die den Medien noch Glauben schenken, h&ouml;ren gern Argumente daf&uuml;r, dass so etwas sch&ouml;n klingendes wie Willkommenskultur tats&auml;chlich etwas Gutes ist, und nich etwa auch viel B&ouml;ses hervorbringen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/662-wuerzburg-und-ansbach#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<li><strong>Konstantin Wecker: Jetzt nicht Fl&uuml;chtlinge bek&auml;mpfen, sondern dieses System<\/strong><br>\nAuch Konstantin Wecker hat der Anschlag in seiner Heimatstadt M&uuml;nchen ersch&uuml;ttert. Aber seine Schlussfolgerungen sind andere: Versuchen wir uns einzuf&uuml;hlen, selbst in die T&auml;ter, denn nur aus Verstehen k&ouml;nnen Strategien erwachsen, die dergleichen k&uuml;nftig vielleicht verhindern. Lassen wir uns von der Unmenschlichkeit in der Welt nicht unsere eigene Menschlichkeit verdunkeln! Bek&auml;mpfen wir jetzt nicht unschuldige Fl&uuml;chtlinge, sondern ein schuldiges System, das auf Menschen einen unertr&auml;glichen Druck aus&uuml;bt! Und betrachten wir die Anschl&auml;ge, so schlimm sie sind, in den richtigen Gr&ouml;&szlig;enverh&auml;ltnissen &ndash; denn wie viele Menschen sterben durch die Kriege, Drohnenangriffe und die Massenverelendungspolitik der &bdquo;Guten&ldquo;? Wenn es schon kaum mehr zu verhindern sein wird, dass die &ouml;ffentliche Meinung im Sinne posthumanistischer H&auml;rte &bdquo;umgedreht&ldquo; wird, m&uuml;ssen wir wenigstens verhindern, dass dieser Ungeist bis in unsere Seelen hineinweht und sie deformiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2016\/07\/27\/konstantin-wecker-jetzt-nicht-fluechtlinge-bekaempfen-sondern-dieses-system\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><strong>Gauland will Asylrecht f&uuml;r Muslime aussetzen<\/strong><br>\nNach den j&uuml;ngsten mutma&szlig;lich islamistischen Anschl&auml;gen will AfD-Vize Alexander Gauland das Asylrecht f&uuml;r Muslime einschr&auml;nken. &ldquo;Wir k&ouml;nnen es uns aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht mehr leisten, noch mehr Muslime unkontrolliert nach Deutschland einwandern zu lassen&rdquo;, erkl&auml;rte der stellvertretende AfD-Vorsitzende am Mittwoch. Deshalb m&uuml;sse &ldquo;das Asylrecht f&uuml;r Muslime umgehend ausgesetzt werden, bis alle Asylbewerber, die sich in Deutschland aufhalten, registriert, kontrolliert und deren Antr&auml;ge bearbeitet sind&rdquo;.<br>\nDie Bundesregierung erteilte der Forderung umgehend eine Absage. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, eine Anwendung des Asylrechts abh&auml;ngig von der jeweiligen Religionszugeh&ouml;rigkeit sei allein schon &ldquo;mit unserem Verst&auml;ndnis der Religionsfreiheit schlichtweg nicht vereinbar&rdquo;.<br>\nIm Grundgesetz-Artikel 16a hei&szlig;t es: &ldquo;Politisch Verfolgte genie&szlig;en Asylrecht.&rdquo; Ausnahmen sind nur vorgesehen, wenn die Fl&uuml;chtlinge aus einem anderen EU-Land oder aus einem sicheren Herkunftsstaat einreisen.<br>\nIn den USA hatte der republikanische Pr&auml;sidentschaftskandidat Donald Trump im Dezember ein komplettes Einreiseverbot f&uuml;r Muslime gefordert. Anlass war eine Terrorattacke im kalifornischen San Bernardino, wo zwei Muslime 14 Menschen erschossen hatten. Trump sagte damals: &ldquo;Solange wir dieses Problem und die damit verbundenen Gefahren nicht verstehen, darf unser Land kein Opfer der Attacken von Leuten werden, die an den Dschihad glauben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/afd-gauland-will-asylrecht-fuer-muslime-aussetzen,1472596,34548888.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So bastelt und pflegt die AfD weiter an einem &ldquo;Feindbild im Inneren&rdquo;. Im Grundsatzprogramm ist auf Seite 34 u.a. der Satz &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.alternativefuer.de\/wp-content\/uploads\/sites\/7\/2016\/03\/Leitantrag-Grundsatzprogramm-AfD.pdf\">Der Islam geh&ouml;rt nicht zu Deutschland<\/a>&rdquo; zu lesen. Ein derart pauschaler Umgang mit Menschen, die einer bestimmten Religionsgemeinschaft angeh&ouml;ren &ndash; &uuml;brigens auch deutsche Staatsangeh&ouml;rige -, sollte hierzulande insbesondere angesichts der historischen Erfahrungen &uuml;berwunden sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Massensterben im Mittelmeer<\/strong><br>\nZahl der seit Jahresbeginn ertrunkenen Fl&uuml;chtlinge steigt auf &uuml;ber 3.000<br>\nDie Abschottungspolitik der EU treibt weiter Tausende Menschen in den Tod. Allein seit Jahresbeginn sind mehr als 3.000 Fl&uuml;chtlinge bei Schiffsungl&uuml;cken im Mittelmeer ertrunken. Die Zahl der Todesopfer liege damit deutlich h&ouml;her als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres, teilte die Internationale Organisation f&uuml;r Migration (IOM) am Dienstag mit. Im Vergleichszeitraum h&auml;tten 1.917 Menschen die gef&auml;hrliche &Uuml;berfahrt nach Europa nicht &uuml;berlebt, dieses Jahr gebe es bereits mindestens 3.034 Opfer. Das UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk UNHCR sch&auml;tzt die Zahl der Fl&uuml;chtlinge, die seit 2014 beim Versuch einer &Uuml;berquerung des Mittelmeers ums Leben kamen, auf mehr als 10.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-27\/002.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rezepte gegen Terror gesucht<\/strong><br>\nPolitiker suchen nach Antworten auf die Anschl&auml;ge der vergangenen Tage<br>\nViele Vorschl&auml;ge und Forderungen werden derzeit ins Spiel gebracht. Einige davon sind alt, einige neu, andere vermutlich wenig hilfreich. Da sind erstens diejenigen Vorschl&auml;ge, die die Innere Sicherheit verbessern sollen. So fordert die Union seit Langem, die Bundeswehr auch im Inneren des Landes einzusetzen. Die Forderung, dazu das Grundgesetz zu &auml;ndern, ist von der SPD abgelehnt worden, deren Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine Zweidrittelmehrheit notwendig w&auml;re. Nun gilt die Sprachregelung, dass das Grundgesetz in der heutigen Form bereits den Einsatz der Bundeswehr im Inneren erlaube. Demnach darf die Bundeswehr von der Polizei angefordert werden, aber nicht selbstst&auml;ndig aktiv werden.<br>\nArtikel 35 des Grundgesetzes regelt, dass der Einsatz der Streitkr&auml;fte im Innern zur Hilfe bei Naturkatastrophen und besonders schweren Ungl&uuml;cksf&auml;llen &ndash; im sogenannten Katastrophennotstand &ndash; auf Anforderung eines Bundeslandes oder auf Anordnung der Bundesregierung m&ouml;glich ist. &bdquo;Das Vorliegen eines besonders schweren Ungl&uuml;cksfalls kommt auch bei terroristischen Gro&szlig;lagen in Betracht&ldquo;, hei&szlig;t es im neuen Wei&szlig;buch Verteidigung. Hier k&ouml;nnten die Streitkr&auml;fte zur Unterst&uuml;tzung der Polizeikr&auml;fte &bdquo;unter engen Voraussetzungen auch hoheitliche Aufgaben unter Inanspruchnahme von Eingriffs- und Zwangsbefugnissen wahrnehmen&ldquo;. In M&uuml;nchen war vergangene Woche eine Einheit Milit&auml;rpolizei in Bereitschaft versetzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201607264067\/politik\/inland\/rezepte-gegen-terror-gesucht.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wirtschaftsprofessoren als heimliche Lobbyisten der Versicherungsbranche<\/strong><br>\nProfessor Axel B&ouml;rsch-Supan blickt auf eine lange Karriere als ein mit Geldern der Versicherungswirtschaft &bdquo;forschender&ldquo; &Ouml;konom zur&uuml;ck. Nun durfte er in der S&uuml;ddeutschen Zeitung zusammen mit einem Kollegen fast ganzseitig &bdquo;Die f&uuml;nf gro&szlig;en Irrt&uuml;mer der Rentendebatte&ldquo; entlarven, wie &uuml;blich ohne Hinweis auf seine Beziehungen zur Versicherungsbranche. Die FAZ assistiert mit einer windigen Modellrechnung der Arbeitgeber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/661-boersch-supan#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gesetzliche Rentenversicherung: mehr Stabilit&auml;t durch Einbeziehung von Selbst&auml;ndigen<\/strong><br>\nEine Ausweitung der gesetzlichen Rentenversicherung auf bisher nicht obligatorisch versicherte Selbst&auml;ndige h&auml;tte positive Effekte auf die finanzielle Stabilit&auml;t des Rentensystems. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einer aktuellen Studie. Dabei kommt es auch auf die zeitliche Umsetzung der Reform an: &bdquo;W&uuml;rde man morgen alle Selbst&auml;ndigen in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen, k&ouml;nnten die Beitragss&auml;tze sofort um &uuml;ber einen Prozentpunkt sinken&ldquo;, sagt DIW-&Ouml;konom Peter Haan. Im anderen untersuchten Extremfall wurden nur neue Selbst&auml;ndige in die Rentenversicherung einbezogen, mit der Folge, dass die Entlastungseffekte zun&auml;chst sehr klein sind und erst nach dem Jahr 2040 ihr Maximum erreichen. &bdquo;Sinnvoll w&auml;re eine Reformvariante, die zwischen diesen beiden untersuchten Extremf&auml;llen liegt. Damit k&ouml;nnte man die gesetzliche Rentenversicherung gezielt in den kritischen Jahren st&auml;rken, in denen die Babyboomer in Rente gehen.&ldquo; Allerdings wurden in der Studie Anpassungsreaktionen nicht ber&uuml;cksichtigt. Sofern sich die Betroffenen der Versicherungspflicht entziehen oder weniger Einkommen erzielen, &uuml;bersch&auml;tzt die vorgelegte Simulationsrechnung die Beitragssatzentlastung<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.540339.de\/themen_nachrichten\/gesetzliche_rentenversicherung_mehr_stabilitaet_durch_einbeziehung_von_selbstaendigen.html\">DIW Berlin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzministerium verw&auml;ssert Aktionsplan f&uuml;r Menschenrechte<\/strong><br>\nDie EU-Kommission hat 2011 die EU-Staaten aufgefordert, die UN-Leitprinzipien f&uuml;r Wirtschaft und Menschenrechte mit Nationalen Aktionspl&auml;nen (NAP) umzusetzen. Den ohnehin schwachen deutschen NAP-Entwurf hat das Bundesfinanzministerium von Wolfgang Sch&auml;uble nun noch einmal verw&auml;ssert. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann &uuml;bt Kritik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++95601dac-53d2-11e6-b7e1-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Nationaler Aktionsplan: Sch&auml;uble gibt Industrielobby nach<\/strong><br>\n&Uuml;ber den Nationalen Aktionsplan f&uuml;r Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) ist innerhalb der Koalition ein heftiger Streit entbrannt. Das CDU-gef&uuml;hrte Bundesfinanzministerium (BMF) will Auflagen f&uuml;r Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten bei ihren Auslandsgesch&auml;ften um jeden Preis verhindern. Das geht aus BMF-Dokumenten hervor, die der Frankfurter Rundschau vorliegen. Aus dem zwischen f&uuml;nf beteiligten Ministerien unter Federf&uuml;hrung des Ausw&auml;rtigen Amtes abgestimmten Entwurf f&uuml;r den Aktionsplan will das Finanzministerium alles streichen lassen, was Firmen verpflichten k&ouml;nnte, ihre menschenrechtliche Verantwortung in der Produktions- und Lieferkette wahrzunehmen.<br>\nMit dem Aktionsplan will die Bundesregierung die Leitprinzipien der Vereinten Nationen f&uuml;r Wirtschaft und Menschenrechte national umsetzen. Anfang Juni hatten sich die SPD-gef&uuml;hrten Ressorts Wirtschaft, Justiz, Arbeit und Soziales, Umwelt sowie das Ausw&auml;rtige Amt und das Ministerium f&uuml;r Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von Minister Gerd M&uuml;ller (CSU) auf einen Entwurf f&uuml;r den Aktionsplan geeinigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/nationaler-aktionsplan-schaeuble-gibt-industrielobby-nach,1472780,34547914.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Diese Haltung passt zu Sch&auml;uble, wie seine Forderung, eine Transaktionssteuer nur global einzuf&uuml;hren, welches eine reine Verhinderungsstrategie ist, da sich diese Forderung nie umsetzen l&auml;sst. Sch&auml;uble hat nur die Interessen der Industrielobby im Auge und die SPD-Minister ziehen wieder am Sch&auml;uble-Strang.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europas Intervention ignoriert Geschichte<\/strong><br>\nDie Geschichte der Griechen wiederholt sich: Seit 1830 entz&uuml;nde sich ihr Zorn immer wieder an nationalem Unverm&ouml;gen gepaart mit ausl&auml;ndischer Einmischung, stellt der Journalist Constantin Fellner fest. W&auml;re die europ&auml;ische Politik klug, w&uuml;rde sie dies ber&uuml;cksichtigen. Die Deutschen untersch&auml;tzten die Griechen &ndash; damals 1941, als sie gemeinsam mit den Italienern am Ende des Balkanfeldzuges das Land besetzten und die Briten vertrieben. Sie wussten um die griechische Tapferkeit. Mit starkem Widerstand aber rechneten sie nicht &ndash; weder dem der Armee noch dem der Partisanen.<br>\nWehrmacht und SS &uuml;berzogen Griechenland mit einem brutalen Besatzungsregime. Gnadenlos wurden G&uuml;ter requiriert, im ersten Besatzungswinter verhungerten sch&auml;tzungsweise hunderttausend Griechen. Und Gegenwehr bek&auml;mpfen die Deutschen mit erbarmungslosen Repressalien. 120 Kommunen, die bis heute als M&auml;rtyrerd&ouml;rfer in Erinnerung sind, wurden ausgel&ouml;scht, die ber&uuml;hmtesten unter ihnen: Kalavryta, Komneno, Distomo. Beinahe die ganze j&uuml;dische Bev&ouml;lkerung Griechenlands fiel dem Holocaust zum Opfer, darunter die einst gr&ouml;&szlig;te j&uuml;dische Gemeinde Europas in Saloniki.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/griechenland-europas-intervention-ignoriert-geschichte.1005.de.html?dram:article_id=361205\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zypern bleibt ein Geldw&auml;sche-Paradies &ndash; Frontal 21<\/strong><br>\nDieser Film von Frontal 21 wurde schon vor einigen Wochen ausgestrahlt, ist aber noch immer sehenswert. Der Aufmacher geht so:<br>\nLange galt Zypern als sicherer Hafen f&uuml;r Schwarzgeld aus der ganzen Welt. Vor allem Russen und Deutsche versteckten dort ihr Geld. 2013 war das Land pleite, fl&uuml;chtete unter den Euro-Rettungsschirm und wurde schlie&szlig;lich mit 7,3 Milliarden Euro von EU und Internationalem W&auml;hrungsfonds gerettet. Allerdings unter Auflagen: Zypern musste den Staatshaushalt sanieren und wirkungsvolle Ma&szlig;nahmen gegen Geldw&auml;sche und Steuerbetrug ergreifen. Nach einem dreij&auml;hrigen Reformprogramm verlie&szlig; Zypern im April 2016 den Euro-Rettungsschirm. Die zyprischen Banken gelten heute als saniert &ndash; die Insel als Erfolgsmodell. Doch Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Gr&uuml;nen, sieht das anders. Nach mehreren Besuchen auf der Insel hat er den Eindruck, dass sich in Zypern zwar manches ge&auml;ndert hat, aber das problematische Gesch&auml;ftsmodell an der Grenze von Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung funktioniere nach wie vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/07\/zypern-bleibt-ein-geldwasche-paradies.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Exclusiv im Ersten: Der gro&szlig;e Atom-Deal<\/strong><br>\n700 Arbeiter, die seit &uuml;ber 20 Jahren damit besch&auml;ftigt sind, atomare Altlasten zu beseitigen, Tag f&uuml;r Tag, Schraube f&uuml;r Schraube: So sieht sie aus, die Realit&auml;t des deutschen Atomausstiegs. Die Gro&szlig;baustelle des bereits 1996 stillgelegten Atomkraftwerks in Mecklenburg-Vorpommern zeigt eindrucksvoll die Mammutaufgabe, vor der Deutschland seit 2011, seit dem Atom-Aus nach Fukushima, steht. Greifswald ist dabei nur einer von vielen Orten, die &ldquo;Monitor&rdquo;-Autor Jan Schmitt auf seiner Reise quer durch Deutschland besucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/reportage-dokumentation\/dokus\/sendung\/exclusiv-im-ersten-der-grosse-atom-deal-100.html\">ARD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Nette Pharmareferenten<\/strong><br>\nMehr als 20 000 Mediziner bekamen im vergangenen Jahr Zuwendungen von Arzneimittelherstellern. Aber ist das &uuml;berhaupt problematisch, wenn &Auml;rzte Geldzuwendungen bekommen? Wissenschaftler haben es getestet.<br>\nDas amerikanische Recherchezentrum ProPublica, das seit 2010 Zahlungen an amerikanische &Auml;rzte ver&ouml;ffentlicht, hat k&uuml;rzlich best&auml;tigt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Summe, die ein Arzt von Pharmafirmen erh&auml;lt, und der Menge von teuren Original-Medikamenten, die er verschreibt. Augen&auml;rzte etwa, die kein Geld annehmen, verschrieben 46 Prozent Original-Medikamente. Nahmen die &Auml;rzte weniger als 100 Dollar an, verschrieben sie rund 50 Prozent der teureren Pr&auml;parate. Erhielten sie mehr als 5000 Dollar &ndash; sogar 65 Prozent. Dabei sind Original-Medikamente meist keinen Deut besser als Generika-Pr&auml;parate &ndash; Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff, die nach Ablauf des Patentschutzes von anderen Herstellern billiger angeboten werden. [&hellip;]<br>\nDer Pharmaeinfluss ist aus dem jetzigen System kaum wegzudenken. F&uuml;r &Auml;rzte ist es schwer, unabh&auml;ngig zu bleiben, selbst wenn sie es wollen. Das gilt nicht nur f&uuml;r die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente, bei der die Zusammenarbeit zwischen &Auml;rzten und der Industrie in klinischen Studien wohl unerl&auml;sslich ist. Sondern zum Beispiel auch bei Fortbildungen. &Auml;rzte m&uuml;ssen sich fortbilden lassen, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Doch heutzutage seien Fortbildungen und Kongresse gar nicht mehr ohne Pharmasponsoring denkbar, sagt Ulrich Laufs, leitender Oberarzt f&uuml;r Innere Medizin am Uni-Klinikum Saarland. &ldquo;Es gibt eine Fortbildungspflicht, aber keinen Etat&rdquo;, sagt Laufs, &ldquo;man &uuml;berlasst das Ganze den Herstellern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/278\/nette-pharmareferenten-3799.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zur Situation des Stadtverkehrs in Pforzheim<\/strong><br>\nSeit &uuml;ber einem halben Jahr k&auml;mpft die Belegschaft der Verkehrsbetriebe in Pforzheim (SVP) f&uuml;r einen Sozialtarifvertrag. Seitens der Gesch&auml;ftsleitung &ndash; insbesondere aber auch der Gesellschafterin, der Stadt Pforzheim &ndash; gibt es seitdem nicht einen Millimeter Entgegenkommen. Mittlerweile werden die Besch&auml;ftigten geradezu erpresst, Abwicklungsvertr&auml;ge zu unterzeichnen und ihre K&uuml;ndigungsschutzklagen zur&uuml;ckzuziehen. [&hellip;]<br>\nDie Wahrheit in Form eines Musikvideos steht nun auf youtube zur Verf&uuml;gung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XlLPo07nikw\">YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Bestenfalls eine Kopierkarte&ldquo;<\/strong><br>\ntaz: Frau Rehbock, Sie m&uuml;ssen wie Tausende andere HochschullehrerInnen unterrichten, haben aber keinen Anspruch auf Bezahlung. Wie ist das m&ouml;glich?<br>\nTheda Rehbock: Ich war Privatdozentin und bin au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Professorin. Ich habe also die Lehrbefugnis, aber keine Professorenstelle. Um die Lehrbefugnis nicht zu verlieren, also regelm&auml;&szlig;ig lehren zu k&ouml;nnen, muss ich auch lehren, und zwar w&ouml;chentlich zwei Stunden im Semester. Diese Lehrverpflichtung besteht ohne Anspruch auf Verg&uuml;tung. Das ist die sogenannte Titellehre. Einziger Lohn ist die Aufrechterhaltung des Status und des Titels als Privatdozent.<br>\nSteht das so im Gesetz?<br>\nDas ist von Bundesland zu Bundesland und von Uni zu Uni unterschiedlich. In Bayern etwa steht das so im Hochschulgesetz. In Sachsen nicht. Seit Kurzem gibt es an der TU Dresden eine Ordnung zur Verleihung des Titels &bdquo;Privatdozent&ldquo;, in der steht: Wer nicht zwei Stunden in der Woche lehrt, verliert den Titel. Damit verliert er den Status als Hochschullehrer und die Aussicht, je auf eine hauptamtliche Professur berufen zu werden. Ich als au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Professorin musste eine gleich lautende Vereinbarung unterzeichnen: ohne Anspruch auf Verg&uuml;tung &ndash; was nat&uuml;rlich nicht hei&szlig;t, dass eine Verg&uuml;tung nicht m&ouml;glich w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Professorin-ueber-akademisches-Prekariat\/!5321695\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ganz offensichtlich ist dieses massenhafte unbezahlte Lehren eine Folge der &Ouml;konomisierung der Wissenschaft. Ist es wirklich sinnvoll, die Finanzierung von Wissenschaft nach betriebswirtschaftlichen Kriterien vorzunehmen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Friedensgebet in Kiew mit zehntausenden Teilnehmern<\/strong><br>\nNach unterschiedlichen Angaben beteiligten sich 10.000 bis 80.000 Menschen am Friedensgebet in Kiew. Wegen einer Bombenwarnung mussten die Gl&auml;ubigen das letzte St&uuml;ck der Prozession mit dem Bus fahren<br>\nMehrere zehntausend orthodoxe Gl&auml;ubige der Ukrainischen orthodoxen Kirche Moskauer Patriarchat (UPZ MP), hatten sich gestern in Kiew zum Friedensgebet auf dem in der Kiewer Innenstadt gelegenen Wladimir-H&uuml;gel versammelt (Fotos). Die Nationale Polizei sprach von 10.000, die UPZ MP von 80.000 Gl&auml;ubigen, die an der Veranstaltung im Zentrum von Kiew teilnahmen. Die Gl&auml;ubigen feierten die Taufe des Kiewer Rus im Jahre 988 nach Christi Geburt. Gleichzeitig war die Veranstaltung ein Aufruf f&uuml;r den Frieden in der Ukraine und einem Ende des Krieges in der Ost-Ukraine. [&hellip;]<br>\nDen Gl&auml;ubigen war vom ukrainischen Innenministerium verboten worden, zu Fu&szlig; durch Kiew zu marschieren. Die Begr&uuml;ndung war, dass angeblich auf einer der Prozessionsrouten Handgranaten gefunden worden waren. Die Methode ist erprobt. Mit der gleichen Begr&uuml;ndung (Handgranaten-Fund) war eine Trauerveranstaltung zum Andenken an die Toten der Brandangriffe auf das Gewerkschaftshaus 2014 am 2. Mai dieses Jahres verboten worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48962\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fremde &ndash; Feinde<\/strong><br>\nDer neue Rechtspopulismus deutet die soziale Frage in einen Verteilungskampf um. Thesen &uuml;ber Pegida, AfD und dar&uuml;ber, wie der wachsende Zuspruch f&uuml;r sie zustande kommt<br>\nDieser Artikel ist die vorab ver&ouml;ffentlichte und gek&uuml;rzte Fassung eines Aufsatzes von Klaus D&ouml;rre, der im September im von K.-&thinsp;S. Rehberg, Franziska Kunz, Tino Schlinzig herausgegebenen Sammelband: &raquo;Pegida. Rechtspopulismus zwischen Fremdenangst und Wende-Entt&auml;uschung? Analysen im &Uuml;berblick&laquo; erscheinen wird. Wir danken dem Transcript-Verlag f&uuml;r die Genehmigung zum Abdruck. (jW)<br>\nNachfolgend konzentriere ich mich auf den Zusammenhang von Rechtspopulismus und sozialer Frage. Meine Sicht der Dinge pr&auml;sentiere ich in thesenf&ouml;rmiger Zuspitzung und beziehe mich dabei auf eigene empirische Untersuchungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-27\/055.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfDler sympathisieren mit Milit&auml;rputsch in&nbsp;Deutschland<\/strong><br>\nDer versuchte Milit&auml;rputsch in der T&uuml;rkei bringt auch Putsch-Phantasien innerhalb der AfD zum Vorschein.&nbsp;AfDler sympathisieren mit einem Milit&auml;rputsch in Deutschland. (&hellip;)<br>\nDie AfD erh&auml;lt seit Jahren Unterst&uuml;tzung durch Zeitschriften wie die nationallibert&auml;re &bdquo;eigent&uuml;mlich frei&ldquo; oder die v&ouml;lkische Zeitschrift &bdquo;Compact&ldquo;. Deren Herausgeber haben sich in den letzten Monaten deutlich f&uuml;r einen Milit&auml;rputsch bzw. f&uuml;r eigenm&auml;chtiges Handeln des Milit&auml;rs ausgesprochen.<br>\nSo schrieb der Herausgeber von &bdquo;eigent&uuml;mlich frei&ldquo;, Andr&eacute; Lichtschlag, dass einem &bdquo;Milit&auml;rputsch&ldquo; der angeblich vorhandenen und schlimmer werdenden rot-gr&uuml;nen &bdquo;Meinungsdiktatur&ldquo; der Vorzug zu geben w&auml;re. Lichtschlag forderte schon l&auml;nger &bdquo;Freiheit statt Demokratie&ldquo;. Vor zehn Jahren fand sich in der &bdquo;WELT&ldquo; ein Artikel von ihm mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Entzieht den Nettostaatsempf&auml;ngern das Wahlrecht&ldquo;, Menschen, die Geld vom Staat erhielten, sollten kein Wahlrecht mehr haben. Der&nbsp;Mitgr&uuml;nder und langj&auml;hrige Sprecher der AfD, Konrad Adam, pflichtete im Artikel &bdquo;Wer soll w&auml;hlen?&ldquo; der Argumentation von Lichtschlag bei.<br>\nJ&uuml;rgen Els&auml;sser, Herausgeber vom &bdquo;Compact-Magazin&ldquo; rief direkt das Milit&auml;r in Deutschland auf, eigenst&auml;ndig Grenzbahnh&ouml;fe und Grenzen gegen die &bdquo;Invasion&ldquo;spl&auml;ne durch die &bdquo;Volksverr&auml;terin&ldquo; Angela Merkel zu besetzen. Els&auml;sser arbeitet mit dem neurechten G&ouml;tz Kubitschek zusammen. Beide sprachen sich f&uuml;r einen &bdquo;deutschen Maidan&ldquo; aus, also eine Platzbesetzung nach dem Vorbild des Aufstandes in der Ukraine, die direkt zum Sturz der Regierung f&uuml;hrte. Nach Kubitschek befinden wir uns im Zustand des &bdquo;Vorb&uuml;rgerkriegs&ldquo;. &Auml;hnlich dr&uuml;ckt dies der Th&uuml;ringer Fraktionschef der AfD, Bj&ouml;rn H&ouml;cke, aus: Die AfD sei die &bdquo;letzte friedliche Chance&ldquo;. Der mit Els&auml;sser und Kubitschek zusammenarbeitende H&ouml;cke prognostizierte h&auml;ufiger einen B&uuml;rgerkrieg, aber er ging noch weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/andreaskemper.org\/2016\/07\/16\/afdler-sympathisieren-mit-militaerputsch-in-deutschland\/\">Andreas Kemper<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Linke vs. Burschenschafter: Kleinkrieg an deutschen Unis<\/strong><br>\nIn Deutschlands Uni-St&auml;dten werden verst&auml;rkt Burschenschaften und Verbindungen angegriffen. Besonders in G&ouml;ttingen knallt es gewaltig. Nun sorgt sich die Polizei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/burschenschaften-linke-aktivisten-machen-jagd-auf-verbindungsstudenten-a-1103962.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Oh je, die Burschenschaften, seit jeher die Heimst&auml;tte elit&auml;ren, nationalistischen und auch rassistischen Gedankengutes, f&uuml;hlen sich von Linken bedroht. Dass der Spiegel das &uuml;berhaupt als Thema aufbl&auml;st, zeigt wie weit rechts dieses &ldquo;Qualit&auml;tsblatt&rdquo; inzwischen steht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>A Brief History of (In)equality<\/strong><br>\nThe Berkeley economist Barry Eichengreen recently gave a talk in Lisbon about inequality that demonstrated one of the virtues of being a scholar of economic history. Eichengreen, like me, glories in the complexities of every situation, avoiding oversimplification in the pursuit of conceptual clarity. This disposition stays the impulse to try to explain more about the world than we can possibly know with one simple model. For his part, with respect to inequality, Eichengreen has identified six first-order processes at work over the past 250 years. Recep Tayyip Erdo&#287;an Vladimir Putin Donald Trump Lies, Liars, and Lawlessness As poor political leadership worldwide incites new dangers, Dani Rodrik, Nina Khrushcheva, Kemal Dervi&#351;, and other Project Syndicate contributors ask whether there&rsquo;s a way back that leads forward. The first is the widening of Britain&rsquo;s income distribution between 1750 and 1850, as the gains from the British Industrial Revolution went to the urban and rural middle class, but not to the urban and rural poor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/history-income-distribution-by-j--bradford-delong-2016-07\">J. Bradford Delong auf Porject Syndicate<\/a>\n<p><strong>dazu: Barry Eichengreen &ndash; Inequality<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bis.org\/events\/conf160624\/eichengreen_presentation.pdf\">BIS<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Yes, Donald Trump is grotesque. But I will never vote for Hillary Clinton<\/strong><br>\n&lsquo;Does this mean we have to vote for Hillary?&rsquo; asked my wife. It was early morning 16 March, and the queen consort of the Democratic party had seemingly sewn up the presidential nomination &mdash; a coronation promised years ago by her king but thus far denied by unruly subjects. [&hellip;]<br>\nSanders partly had himself to blame. Despite his denunciation of Wall Street chicanery and factory jobs lost to China and Mexico, the insurgent senator from Vermont has repeatedly failed to be specific, tactically flexible or appropriately critical of Hillary&rsquo;s profound dishonesty. Beginning last October, when he gave her a pass on her use of private emails while employed in her public position as Secretary of State (&lsquo;the American people are sick and tired of hearing about your damn emails&rsquo;), the self-proclaimed socialist insisted on placing politeness and decorum above strategic intelligence. [&hellip;]<br>\nOf course I won&rsquo;t vote for Donald Trump. He&rsquo;s a wolf in wolf&rsquo;s clothing. But all around me I hear liberal sheep rustling in the fields, preparing to rationalise their vote for Hillary. I&rsquo;d rather spoil my ballot by writing in &lsquo;Jeremy Corbyn&rsquo; &mdash; and take my chances with the wolf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spectator.co.uk\/2016\/03\/yes-donald-trump-is-grotesque-but-i-will-never-vote-for-hillary-clinton\/\">John R. MacArthur auf The Spectator<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: JackPod: Podcast-Desaster um das bedingungslose Grundeinkommen<\/strong><br>\nAls die Idee einer Diskussionsrunde zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) entstand, war klar, dass es eine solche Runde wohl in sich haben wird. Dennoch bot sich bei der Aufzeichnung des Podcasts eine &Uuml;berraschung, mit der ich so nicht gerechnet h&auml;tte. Insgesamt f&uuml;nf G&auml;ste hatte ich eingeladen, um &uuml;ber das Pro und Contra des BGE zu diskutieren. Es ging mir &ndash; und auch den kritischen Teilnehmern des Podcasts &ndash; keineswegs darum, die Bef&uuml;rworter blo&szlig;zustellen (&hellip;)<br>\nEingeladen hatte ich Daniel H&auml;ni, Schweizer Unternehmer und wohl der bekannteste Unterst&uuml;tzer des BGE in der Schweiz. Ronald Blaschke, der von sich sagt, &bdquo;nicht nur in der Partei die Linke als Experte f&uuml;r das BGE&ldquo; zu stehen und &bdquo;mehrere B&uuml;cher zum Grundeinkommen herausgegeben hat&ldquo;. Au&szlig;erdem J&ouml;rg Gastmann, Wirtschaftswissenschaftler und Autor des Buches &bdquo;Die Geldlawine&ldquo;. Auf der Contra-Seite nahm Jens Berger, Buchautor, Redakteur der NachDenkSeiten und Herausgeber des Spiegelfechter, an der Diskussion teil. Und Roberto J. De Lapuente, Herausgeber des Blogs &bdquo;ad sinistram&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XElGKldlgT4\">J&ouml;rg Wellbrock via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das Allerletzte: Sahra Wagenknecht auf rechtem Stimmenfang<\/strong><br>\nMit der Kritik an Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik biedert sich die Linken-Fraktionschefin bei der AfD an, schreibt die Gr&uuml;ne Claudia Roth: ein Verrat an linken Prinzipien. &ldquo;Was bedeutet heute links? Auch das uneingeschr&auml;nkte Eintreten f&uuml;r Demokratie scheint f&uuml;r Sahra Wagenknecht nicht dazuzugeh&ouml;ren. Sonst w&uuml;rde sie nicht jede Kritik an Putin mit einer Kritik am Vorgehen des Westens wegwischen wie gerade erst wieder in ihrem Sommerinterview in der ARD vom vergangenen Sonntag. Keine laute Kritik an der Abschaffung der Demokratie in Russland, an Putins brutalem Vorgehen gegen Schwule und Lesben, an den Journalistenmorden oder an der v&ouml;lkerrechtswidrigen Besetzung der Krim. Es gibt aus linker &Uuml;berzeugung heraus viel zu kritisieren an der Bundesregierung, etwa den Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei, die R&uuml;stungsexporte an Despoten oder eine Au&szlig;enpolitik, die sich immer mehr von ihrer Menschenrechtsorientierung zu verabschieden droht. Aber das kann doch nicht davon abhalten, auch harte Worte gegen einen Diktator Putin zu finden?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-07\/sahra-wagenknecht-die-linke-fluechtlinge\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine prominente Vertreterin der Partei, die zum ersten Mal nach Kriegsende mit Beteiligung der Bundeswehr einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Krieg in Jugoslawien vom Zaune brach, der Partei, die die Agenda 2010 mit eingef&uuml;hrt hat, welche deren damalige Fraktionschefin und jetzige Vorsitzende der Bundestagsfraktion, G&ouml;ring-Eckardt als &ldquo;Fr&uuml;hling der Erneuerung&rdquo; pries, der Partei, die einen Winfried Kretschmann hat, der Partei, die mit dem reaktion&auml;rsten Landesverband der CDU in Hessen koaliert, der Partei, die inzwischen f&uuml;r jede neoliberale Schweinerei zu haben ist, der Partei, die 2017 eine schwarz-gr&uuml;ne Koalition mit Merkel bilden wird, jener Merkel welche die &ldquo;Grund-, B&uuml;rger- und Menschenrechte&rdquo; etwa der griechischen B&uuml;rger mit F&uuml;&szlig;en tritt, will dem Publikum etwas vom Verrat linker Prinzipien erz&auml;hlen. Wenn jemand Prinzipien hat, ist es Sarah Wagenknecht, es ist nicht bekannt, dass Sarah Wagenknecht jemals f&uuml;r Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr eingetreten ist, die Gr&uuml;nen schon, wer hat nun seine Prinzipien schon seit langem verraten? Roth hat es geschafft den d&uuml;mmsten und infamsten Text seit langem zu publizieren und gew&auml;hrt damit tiefe Einblicke in die geistige und politische Verfassung der Gr&uuml;nen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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