{"id":34431,"date":"2016-07-29T08:36:53","date_gmt":"2016-07-29T06:36:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431"},"modified":"2016-07-29T08:36:53","modified_gmt":"2016-07-29T06:36:53","slug":"hinweise-des-tages-2677","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h01\">Merkels Pressekonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h02\">Nach Anschl&auml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h03\">Streit in der Linken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h04\">Bundesregierung muss endlich den arbeitsmarktpolitischen Stillstand &uuml;berwinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h05\">Oben &ndash; unten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h06\">Sch&auml;uble stoppt Renten-Pl&auml;ne von Nahles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h07\">Das Streik-Urteil gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h08\">Kein Non-Profit-Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h09\">Hoheitliche Verrufserkl&auml;rungen und ihre Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h10\">Amok und Terror: Auch eine mediale Inszenierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h11\">USA: Die vertane letzte Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h12\">Trump to look at recognizing Crimea as Russian territory, lifting sanctions<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34431#h13\">Zu guter Letzt: Ein ganz wunderbares Urteil<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkels Pressekonferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Mehr Sicherheit durch eine friedliche Au&szlig;enpolitik und die Wiederherstellung der sozialen Infrastruktur<\/strong><br>\n&bdquo;Merkels Neun-Punkte-Plan f&uuml;r mehr Sicherheit klammert die wichtigsten Fragen aus. Wer wirklich f&uuml;r mehr Sicherheit sorgen will, muss aufh&ouml;ren, sich an &Ouml;l- und Gaskriegen im Nahen und Mittleren Osten mit unz&auml;hligen zivilen Opfern zu beteiligen, muss die logistische Unterst&uuml;tzung der US-Drohnenmorde einstellen und Waffenexporte in Krisengebiete sofort stoppen. Auch die Unterst&uuml;tzung von Diktatoren wie Erdogan, dessen Verfolgung viele Oppositionelle und kritische Journalisten zum Verlassen ihrer Heimat zwingen wird, darf nicht fortgesetzt werden. Wer die Zahl der Fl&uuml;chtlinge wirklich verringern will, muss auch aufh&ouml;ren, armen L&auml;ndern Freihandelsabkommen aufzuzwingen, die ihre lokale Landwirtschaft vernichten und ihnen jede Chance auf eine Industrialisierung nehmen. Au&szlig;erdem muss die soziale Integration in Deutschland durch die Schaffung von Wohnraum und Arbeitspl&auml;tzen vorangetrieben werden. Leider macht die Kanzlerin v on all dem das Gegenteil: Sie verweigert den Kommunen das n&ouml;tige Geld f&uuml;r die Integration, l&auml;sst die deutschen R&uuml;stungsexporte von Jahr zu Jahr neue Rekorde erreichen und h&auml;lt an den Kriegseins&auml;tzen der Bundeswehr fest. Mit der Feststellung, in der T&uuml;rkei sei das Prinzip der &lsquo;Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&lsquo; nicht immer gewahrt, verharmlost Merkel Erdogans Gegenputsch in v&ouml;llig inakzeptabler Weise&ldquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht den Auftritt von Bundeskanzlerin Merkel auf der Bundespressekonferenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/mehr-sicherheit-friedliche-aussenpolitik-wiederherstellung-sozialen-infrastruktur\/\">Linksfraktion im Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Angela Merkel: &ldquo;Die T&auml;ter verh&ouml;hnen das Land, das sie aufgenommen hat&rdquo;<\/strong><br>\nAngela Merkel hat ihren Sommerurlaub f&uuml;r eine Pressekonferenz unterbrochen. Nach den Gewalttaten in Deutschland k&uuml;ndigte sie einen Neun-Punkte-Plan an &ndash; und wiederholte ihren ber&uuml;hmten Satz: &ldquo;Wir schaffen das.&rdquo; (&hellip;)<br>\nEs m&uuml;sse alles getan werden, &ldquo;die barbarischen Taten aufzukl&auml;ren&rdquo;, so Merkel. Dann seien aber auch zus&auml;tzliche neue Ma&szlig;nahmen n&ouml;tig: In ihrem Statement nannte Merkel einen Neun-Punkte-Plan mit einer Reihe von Neuerungen, die k&uuml;nftig f&uuml;r mehr Sicherheit sorgen sollen. Dazu z&auml;hlte Merkel unter anderem:\n<ul>\n<li>eine Beh&ouml;rde f&uuml;r Informationstechnik zur Entschl&uuml;sselung von Internetkommunikation,<\/li>\n<li>die Erh&ouml;hung der Mitarbeiterzahl bei deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden,<\/li>\n<li>eine intensivere Zusammenarbeit mit befreundeten Geheimdiensten,<\/li>\n<li>ein nationales Ein- und Ausreiseregister,<\/li>\n<li>eine Senkung der H&uuml;rden f&uuml;r die Abschiebung von Asylbewerbern,<\/li>\n<li>gemeinsame &Uuml;bungen von Polizei und Bundeswehr f&uuml;r den Anti-Terror-Fall sowie<\/li>\n<li>ein &ldquo;Fr&uuml;hwarnsystem&rdquo; f&uuml;r die Radikalisierungen bei Fl&uuml;chtlingen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kanzlerin griff ihre Formel &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; aus dem vergangenen Jahr wieder auf: &ldquo;Ich bin heute wie damals davon &uuml;berzeugt, dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe &ndash; und dies ist eine historische Bew&auml;hrungsaufgabe in Zeiten der Globalisierung &ndash; gerecht zu werden. Wir schaffen das.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-die-taeter-verhoehnen-das-land-das-sie-aufgenommen-hat-a-1105158.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nun hat die Bundeskanzlerin die Frage des &ldquo;Wie&rdquo; ihres Slogans &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; beantwortet. Auff&auml;llig dabei ist, dass sie &ndash; zumindest bei den von &ldquo;SPON&rdquo; aufgezeigten Punkten &ndash; auf Repression gegen hier lebende Minderheiten und offenbar auf einen &ldquo;starken Staat&rdquo; mit mehr Kontrollfunktionen &uuml;ber die gesamte Bev&ouml;lkerung setzt. Ob sich die hier lebende Bev&ouml;lkerung so sicherer f&uuml;hlen wird, kann bezweifelt werden. Vielmehr k&ouml;nnte ein &ldquo;Wir gegen die&rdquo; &ndash; also ein Freund-Feind-Schema im Inneren das Ergebnis sein. Die AfD hatte vorgelegt und Frau Merkel liefert nach.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auftritt der Kanzlerin: Mit Ruhe gegen den Sturm<\/strong><br>\nAngela Merkel findet deutliche Worte gegen den Terror, spricht von einer &ldquo;historischen Bew&auml;hrungsprobe&rdquo;. Aber was tun gegen die Bedrohung? Die Antworten fallen weniger klar aus &ndash; trotz Neun-Punkte-Plans.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-nach-terroranschlaegen-ruhig-gegen-den-sturm-a-1105227.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Der Autor schreibt: &ldquo;Es ist nicht die Zeit der Differenzierung, auch wenn sie gerade jetzt angezeigt w&auml;re.&rdquo; War da Alkohol im Spiel? Jedenfalls ist damit klar gesagt, dass &uuml;ber Fluchtursachen nicht gesprochen wird. Stattdessen redet man lobend &uuml;ber eine Willkommenskultur, die die Bundesregierung &ndash; im Rahmen eines schmutzigen Deals mit Erdogan &ndash; selbst wieder beendet hat. Von Selbstkritik und Eigenverantwortung keine Spur.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angela Merkel leugnet, dass sie den Irakkrieg unterst&uuml;tzt hat<\/strong><br>\nMerkel l&uuml;gt: Wir wollten von der Kanzlerin heute wissen, ob ihre Unterst&uuml;tzung des Irakkriegs (der ISIS entstehen lassen hat) ihr politisch gr&ouml;&szlig;ter Irrtum war. &ldquo;Ich habe den Irakkrieg nicht unterst&uuml;tzt&rdquo;, sagt Merkel und l&uuml;gt. 2002 und 2003 hat sie an der Seite von George W. Bush gestanden. Au&szlig;erdem ging es um die unschuldigen Toten &ldquo;unserer&rdquo; Bombardierungen in Syrien: Die Kanzlerin geht auf die mehr als 100 toten Zivilisten letzte Woche mit keinem Wort ein&hellip;<br>\n<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2ah0rm7\">FAZ vom 27. M&auml;rz 2003: Merkel verteidigt Irak-Krieg<\/a><br>\n<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2ah0q1i\">Der Spiegel: Merkels B&uuml;ckling vor Bush<\/a><br>\nAusschnitt aus der BPK vom 28. Juli 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_EaEVIh9t5I\">Jung und naiv via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach Anschl&auml;gen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland verliert sich in absurden Debatten<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen debattiert Deutschland ver&auml;ngstigt. Ist Kanzlerin Angela Merkel schuld? Brauchen wir die Bundeswehr im Inneren? Rationale Antworten auf irrationale Fragen.(&hellip;)<br>\n&bdquo;Der Islamische Staat f&uuml;hrt einen brutalen Angriffskrieg auf unsere Gesellschaft.&ldquo; Das hat der bayrische Innenminister Joachim Herrmann in dieser Woche gesagt. Klar, f&uuml;r einen Innenminister, f&uuml;r den bayrischen insbesondere, geh&ouml;ren markige Spr&uuml;che zum Jobprofil. Die Debatte &uuml;ber Bundeswehreins&auml;tze im Inneren geh&ouml;rt zu den Klassikern der Bundesrepublik. Logisch, dass sie nach den Anschl&auml;gen in W&uuml;rzburg und Ansbach, die der IS f&uuml;r sich reklamiert, wieder hochkocht. Und sie ist ein gutes Beispiel f&uuml;r die &Uuml;berreaktion und irrationalen Debatten, die wir derzeit erleben. Vier Beispiele.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/eu-innenpolitik\/opinion\/nach-anschlaegen-deutschland-verliert-sich-in-absurden-debatten\/?nl_ref=17613174\">EurActiv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.E.:<\/strong> Wow, ausnahmsweise mal ein relativ sachlicher Kommentar! <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pro Asyl warnt vor politischen Schnellsch&uuml;ssen<\/strong><br>\nDie Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hat in der Debatte um &ouml;ffentliche Gewalttaten in Ansbach, W&uuml;rzburg und anderswo vor politischen Schnellsch&uuml;ssen gewarnt. Der stellvertretende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Bernd Mesovic kritisierte in der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; (Dienstag) namentlich den bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Horst Seehofer (CSU). &ldquo;Zuwanderer st&auml;rker kontrollieren und &uuml;berwachen &ndash; so formuliert ist das auf jeden Fall der Generalverdacht, den Seehofer nat&uuml;rlich einleitend dementiert. Da packt er dann trotzdem seinen Vorschlag einer Obergrenze drauf, als verhelfe dies zu mehr Sicherheit.&rdquo;<br>\nMesovic mahnte stattdessen zu Geduld. Er betonte, die polizeiliche Ermittlungsarbeit der n&auml;chsten Wochen werde hoffentlich konkrete Ansatzpunkte daf&uuml;r liefern, was vers&auml;umt worden sei und was h&auml;tte getan werden k&ouml;nnen. &ldquo;Die gef&auml;hrliche Mischung aus erweitertem Suizid, Amokl&auml;ufen mit terroristischer Sinngebung, Terror mit nachtr&auml;glicher Urheberschaftsreklamation von Seiten des IS und islamistischem Terror im engeren Sinne muss dringend genau analysiert werden. Politische Schnellsch&uuml;sse sind da wenig hilfreich.&rdquo; Mesovic betonte, Seehofer sei einer der wenigen Politiker aus dem etablierten Spektrum, die aus den m&ouml;rderischen Attacken kurzfristig Kapital zu schlagen versuchten. Bundesinnenminister Thomas de Maizi&eacute;re (CDU) stehe dagegen f&uuml;r die Position, &ldquo;dass schnelle Schuldzuweisungen aller Art keine angemessene Reaktion sind&rdquo;.<br>\nDer Pro-Asyl-Sprecher lobte zudem pragmatische und nachdenkliche Stimmen aus der Polizei und einigen Sicherheitsbeh&ouml;rden. Dort wisse man, &ldquo;dass verst&auml;rkte Polizeipr&auml;senz und bessere Ausstattung, so n&ouml;tig sie sein m&ouml;gen, einen Teil solcher Taten, wie sie j&uuml;ngst geschehen sind, nicht verhindern k&ouml;nnen.&rdquo; Zudem wisse man, &ldquo;dass die Politik h&auml;ufig eher auf das subjektive Sicherheitsgef&uuml;hl ziele&rdquo;, wenn sie Pr&auml;senz zu zeigen befehle, und weniger auf Pr&auml;vention.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.islamische-zeitung.de\/pro-asyl-warnt-vor-politischen-schnellschuessen\/\">Islamische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dass auch der Bundesinnenminister Kapital aus den Themen zu schlagen versucht, d&uuml;rfte dennoch klar sein. Er scheint u.a. f&uuml;r fl&uuml;chtende Menschen wenig Sympathie zu haben &ndash; bitte lesen Sie dazu erneut: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33844#h09\">Thomas de Maizi&egrave;re<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Linke, der Terror und die innere Sicherheit<\/strong><br>\nAus der Perspektive der Konservativen, der Rechten entspringen terroristische Gewalttaten der &bdquo;condition humaine&ldquo;, der menschlichen Verfasstheit. Innenminister de Maizi&egrave;re behauptete nach den Terrorakten von Nizza und W&uuml;rzburg: &bdquo;Aber es geh&ouml;rt leider zum menschlichen Leben, dass es solche Gewaltexzesse gibt.&ldquo; (Spiegel, 30\/2016).<br>\nAls &bdquo;Turboradikalisierer&ldquo; der Gewaltt&auml;ter gilt der Islam beziehungsweise seine Medina-Variante, der Islamismus. Er biete die M&ouml;glichkeit, die Gewalttat in einen Zusammenhang mit Politik oder g&ouml;ttlichen Geboten zu stellen. Nicht nur werde die Sache, f&uuml;r die get&ouml;tet und gestorben wird, dadurch erh&ouml;ht, sondern auch die &bdquo;bisher egale Existenz&ldquo; des Attent&auml;ters (FAS, 24.07.2016).<br>\nSeit dem M&uuml;nchner Attentat am 22.07.2016 tritt neben den &bdquo;religi&ouml;sen Terrorismus&ldquo; im konservativen Erkl&auml;rungskanon vermehrt die psychotherapeutische Deutung. Es werden drei T&auml;tergruppen unterschieden: die Psychopathen, die Psychotiker und die Traumatisierten. (S&uuml;ddeutsche Zeitung, 25.07.2016) Alle T&auml;ter wiesen eine starke Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rung &ndash; oder gar -zerst&ouml;rung &ndash; auf. Nur solche gest&ouml;rten Pers&ouml;nlichkeiten w&uuml;rden in die Welt des Terrors abdriften. &bdquo;Eine gesunde Person kann oft die schwersten Konflikte irgendwie abfedern.&ldquo; (SZ, a.a.O.)<br>\nDass Traumatisierungen und Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen nicht vom Himmel fallen, sondern im Wesentlichen soziale Ursachen haben, die zu psychischen Defekten f&uuml;hren, wird von den konservativen Terrorverstehern geleugnet. Diese Leugnung sozialer, politischer Gr&uuml;nde des Terrorismus oder auch der &bdquo;Amokl&auml;ufe&ldquo; liefert ineins die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Technik der Rechten, wie dem Terrorismus zu Leibe zu r&uuml;cken sei: &bdquo;Das Wichtigste ist, dass unsere Sicherheitsbeh&ouml;rden fr&uuml;hzeitige Informationen &uuml;ber Gef&auml;hrder oder m&ouml;gliche gef&auml;hrliche Entwicklungen erhalten und nutzen.&ldquo; (de Maizi&egrave;re, a.a.O.) Die Antwort der Rechten auf den Terror ist die Abschottung der Au&szlig;engrenzen und die Perfektionierung des Polizeistaats nach innen.<br>\nF&uuml;r die Linke ist der Terrorismus hingegen eine Folge der globalen und nationalen Unterdr&uuml;ckung und der wachsenden sozialen Ungleichheit. Wenn die 80 Superreichen der Erde so viel haben wie die H&auml;lfte der Erdbev&ouml;lkerung, wenn Despoten in aller Welt in Komplizenschaft mit dem globalen Kapital ihre V&ouml;lker ausbeuten, wenn Nato und Bundeswehr in Dutzenden &bdquo;Auslandseins&auml;tzen&ldquo; die globale Ausbeutungsstruktur durchsetzen und absichern, dann werden die &bdquo;Verdammten dieser Erde&ldquo; immer heftiger zuschlagen gegen das &bdquo;System&ldquo;, das ihnen den Zugang zu Nahrung, pers&ouml;nlicher Sicherheit, sozialem Fortkommen unm&ouml;glich macht. Wenn in Deutschland das reichste Prozent der privaten Haushalte ein Drittel des Gesamtverm&ouml;gens besitzt (fast 3 Billionen Euro), w&auml;hrend die Mehrzahl des gro&szlig;en Restes so gut wie kein Verm&ouml;gen besitzt, aber fast jeder F&uuml;nfte armutsgef&auml;hrdet ist, dann weist dies in die Richtung der kommenden Ver&auml;nderung, des Umschlagens von Verdrossenheit und Ohnmacht in indigenen &bdquo;Terrorismus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/isw-muenchen.de\/2016\/07\/die-linke-der-terror-und-die-innere-sicherheit\/\">Conrad Schuhler via isw<\/a><\/li>\n<li><strong>Bayerns neue Feindseligkeit<\/strong><br>\nEine Axt und ein Sprengsatz gen&uuml;gten, um Tausende Fl&uuml;chtlinge zu diskreditieren. Ministerpr&auml;sident Seehofer will die Fl&uuml;chtlingspolitik nun versch&auml;rfen. Doch im Grunde ist er hilflos. Eine dunkle Wolke aus Angst, Wut und Verbitterung hat sich &uuml;ber Bayern geschoben. Man muss sich nicht erst durchs Internet klicken, um einen Eindruck von der Stimmung zu bekommen. Es sind die eher beil&auml;ufigen Gespr&auml;che beim B&auml;cker und auf der Stra&szlig;e, in denen der Hass aufblitzt auf Fl&uuml;chtlinge, Schwarze und die Politik ganz allgemein. Islamistisches Attentat oder Amoklauf &ndash; auch mit solch feinen Unterscheidungen h&auml;lt sich niemand lange auf. Nicht &uuml;berall wird die neue Feindseligkeit so offen zur Schau gestellt wie in Ansbach, der Stadt, in der sich am Sonntag der 27-j&auml;hrige Syrier Mohammad D. vor dem Eingang zu einem Festivalgel&auml;nde in die Luft sprengte. Dort marschierten danach Neonazis auf, und Fl&uuml;chtlingshelfer mussten sich als &ldquo;Gutmenschen&rdquo; beschimpfen lassen.<br>\nEs scheint, als h&auml;tten der Amoklauf und die beiden Attentate binnen einer Woche eine &auml;hnliche psychologische Wirkung wie die &Uuml;bergriffe an Silvester in K&ouml;ln. Nur dass es diesmal ausgerechnet Bayern getroffen hat, das Musterland der inneren Sicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/fluechtlinge-bayerns-neue-feindseligkeit-1.3097196\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Streit in der Linken<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Kampagne gegen Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nKritik und Diskussion ist Teil einer guten demokratischen Kultur in einer demokratischen Partei. Das ist gut so. Wof&uuml;r ich kein Verst&auml;ndnis habe, sind pers&ouml;nliche Angriffe, die jetzt gegen Sahra Wagenknecht lanciert werden. Etwa, wenn sie bewusst falsch interpretiert wird, ihr Dinge unterstellt werden und sie in die rechte Ecke gestellt wird. Mir scheint, hier geht es mehr um innerparteiliche Rivalit&auml;ten als um die genaue Wortwahl in einzelnen Fragen zur Fl&uuml;chtlingspolitik. Es ist schlicht eine L&uuml;ge zu behaupten, Sahra Wagenknecht sei f&uuml;r die weitere Einschr&auml;nkung des Asylrechts oder die Total&uuml;berwachung von Fl&uuml;chtlingen oder gar sie sei nationalistisch. Diese &uuml;ble Nachrede hat offensichtlich einzig und allein den Zweck der Demontage von Sahra Wagenknecht. Ich beteilige mich nicht daran! Ich werde mich nicht daran beteiligen, die Personalw&uuml;nsche der Kriegs- und Sozialabbauparteien SPD und Gr&uuml;ne zu erf&uuml;llen, indem ich dazu beitrage, unsere prominenteste und popul&auml;rste Vertreterin abzus&auml;gen. Wir brauchen mehr Leute wie Sahra Wagenknecht, die konsequent gegen Krieg und Kapitalismus stehen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/1753343008226103\/videos\/1917003818526687\/?pnref=story.unseen-section\">Sevim Dagdelen via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Ist &bdquo;Die LINKE&ldquo; noch zu retten?<\/strong><br>\nDie offene Aggression aus der eigenen Partei gegen&uuml;ber Sahra Wagenknecht ist erschreckend. Es werden sogar Unterschriftenaktionen im Internet gegen die eigene Fraktionschefin initiiert auf welche die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; nat&uuml;rlich voller Freude hinweisen. Diejenigen, die das tun muss man fragen ob sie sonst keinen anderen politischen Gegner haben? Gerade jene, die jetzt Solidarit&auml;t mit Fl&uuml;chtlingen einfordern lassen diese im Umgang miteinander vermissen. Sehen die Postenj&auml;ger in der LINKEN etwa ihre Felle f&uuml;r einen rot-rot-gr&uuml;ne Koalition davon schwimmen? Kommt daher die Aggression?<br>\nSarah Wagenknecht ist eine der wenigen Personen mit bekannten politischen Namen, die sich offen gegen die neoliberale Ideologie stellt. Somit ist sie Staatsfeind Nr.1 f&uuml;r die deutsche Oligarchie. Was kann es sch&ouml;neres f&uuml;r die herrschende Elite geben, als dass nun die eigene Partei versucht sie zu Fall zu bringen. Begreifen die Damen und Herren Jelpke, Kipping, K&ouml;nig, van Aken, Bartsch, usw. und ihre Wassertr&auml;ger &uuml;berhaupt, dass sie mit ihrer Kampagne die Drecksarbeit f&uuml;r die Eliten erledigen? Wen will &ldquo;DIE LINKE&rdquo; eigentlich politisch vertreten? Alle, die mit den Zumutungen des Neoliberalismus zu k&auml;mpfen haben und das ohne R&uuml;cksicht ihrer Herkunft, oder in einer Art positiven Rassismus nur Fl&uuml;chtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund?<br>\nBetrachtet man die Reaktionen der Menschen auf Sarah Wagenknechts mehr als berechtigte Zweifel an Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik, findet man von der Facebook-Seite der NachDenkSeiten, &uuml;ber Siegel Online bis zur ZEIT fast nur Zustimmung. Sarah Wagenknecht zeigt damit mehr B&uuml;rgern&auml;he und Menschenverstand als all die Schreih&auml;lse in ihrer eigenen Partei zusammen, f&uuml;r welche die zustimmenden Kommentare sicher nur von unverbesserlichen Populisten und Rassisten kommen k&ouml;nnen. Ein Beleg daf&uuml;r wie der Partei &ldquo;DIE LINKE&rdquo; langsam aber sicher der Blick f&uuml;r die gesellschaftliche Realit&auml;t abhandenkommt. In der Linken hat man beispielsweise v&ouml;llig vergessen, dass es in Deutschland seit mehr als zehn Jahren ein System namens Hartz-IV gibt, dass die Menschenw&uuml;rde von Millionen B&uuml;rger mit F&uuml;&szlig;en tritt.<br>\nAu&szlig;er ihrem &ldquo;wir schaffen das&rdquo; und dem schmutzigen Fl&uuml;chtlingsdeal mit dem t&uuml;rkischen Diktator Erdogan, der neben Mazedonien und Griechenland nun die Drecksarbeit bei der Fl&uuml;chtlingsabwehr machen darf, hat Merkel bisher keinerlei Antworten auf die Fragen geliefert, wie die hohe Zahl an Fl&uuml;chtlingen integriert werden soll? Wo die Menschen wohnen sollen, wie die Menschen Arbeit finden sollen? Woher die finanziellen Mittel kommen, wer die Integrationsarbeit leisten soll? Dies alles vor dem Hintergrund einer rasant fortschreitenden sozialen Polarisierung in Deutschland. Stattdessen wird Sarah Wagenknecht mit infamer Hetze &uuml;bergossen, wenn sie genau diese Fragen stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/JournalistJensWernicke\/posts\/880648825373619\">Joachim Keiser via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Linke-Parteichefin distanziert sich von Wagenknecht<\/strong><br>\nDie Vorsitzende der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo;, Katja Kipping, hat sich von den umstrittenen &Auml;u&szlig;erungen der Fraktionschefin Sahra Wagenknecht zur Ausl&auml;nderpolitik distanziert. Sie habe sich &uuml;ber deren schriftliche Pressemitteilung sehr ge&auml;rgert, sagte Kipping im Deutschlandradio Kultur. Sie halte diese f&uuml;r falsch und innerhalb der Partei seien str&ouml;mungs&uuml;bergreifend viele Mitglieder &uuml;ber die &Auml;u&szlig;erungen von Wagenknecht geschockt und emp&ouml;rt gewesen. Wagenknecht hatte gesagt, dass die Aufnahme und Integration einer gro&szlig;en Zahl von Fl&uuml;chtlingen mit erheblichen Problemen verbunden sei und viel schwieriger als Bundeskanzlerin Angela Merkel es mit ihrem Satz &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; habe einreden wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/katja-kipping-linke-parteichefin-distanziert-sich-von.1008.de.html?dram:article_id=361393\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.A.:<\/strong> Die rechten T&ouml;ne in Sahra Wagenknechts Aussagen existieren also unterschwellig im Subtext! Man lernt fast t&auml;glich neue Methoden kennen, mit denen unliebsame Personen mittels Unterstellungen diffamiert und ausgegrenzt werden sollen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung muss endlich den arbeitsmarktpolitischen Stillstand &uuml;berwinden<\/strong><br>\n&ldquo;Es herrscht arbeitsmarktpolitischer Stillstand, und das schon seit Jahren. Die Probleme werden nicht angegangen&rdquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur heutigen Vorstellung des Monatsberichts der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&ldquo;Die Zahl der Langzeiterwerbslosen verharrt auf hohem Niveau. Von den Menschen, die letztes Jahr ihre Langzeiterwerbslosigkeit beendeten, haben nur 13 Prozent eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden. Die Qualifizierung f&uuml;r Langzeiterwerbslose ebenso wie f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge bleibt eine zentrale Aufgabe.<br>\nHier muss die Bundesregierung Geld bereitstellen. Die Bundesregierung hat kein Gesamtkonzept, wie die zu uns Gefl&uuml;chteten in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Sie stellt Mittel f&uuml;r Sprach- und Integrationskurse f&uuml;r nur 300.000 Menschen bereit, w&auml;hrend sch&auml;tzungsweise 800.000 Pl&auml;tze gebraucht werden. Frau Merkel sagt, wir schaffen das &ndash; dabei scheitert die Regierung schon bei den grundlegenden Aufgaben.<br>\nEin weiteres dr&auml;ngendes Problem ist: In Ostdeutschland droht der Mindestlohn zum Einheitslohn zu werden. Damit wird ein riesiger Niedriglohnsektor zementiert. Bei vielen Neueinstellungen wird bei der Entlohnung kaum noch ein Unterschied zwischen Hilfskraft und Fachkraft gemacht. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, m&uuml;ssen Tarifbindung und Tarifvertr&auml;ge gest&auml;rkt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/bundesregierung-muss-endlich-arbeitsmarktpolitischen-stillstand-ueberwinden\/\">Linksfraktion im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Oben &ndash; unten<\/strong><br>\nDie soziale Ungleichheit in diesem Land w&auml;chst. Notizen &uuml;ber Neoliberalismus, Sozialstaatsentwicklung und Armut<br>\nMit dem Bankrott der US-amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 wurde die Finanzkrise f&uuml;r alle Welt sichtbar und vielen Menschen schlagartig klar, dass die Liberalisierung der M&auml;rkte, die Deregulierung des Bankwesens und die Privatisierung &ouml;ffentlichen Eigentums das Desaster vergr&ouml;&szlig;ert, wenn nicht gar verursacht hatten. Allerdings trat kein nachhaltiger Bewusstseinswandel ein, infolgedessen die neoliberale Hegemonie ersch&uuml;ttert sowie die daraus resultierende Asymmetrie der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung einschlie&szlig;lich der Gefahr f&uuml;r die Demokratie beendet worden w&auml;re.<br>\nVersagt haben nicht blo&szlig; die Banken, das Spitzenmanagement und ihre politischen Kontrolleure in Regierung und Verwaltung, sondern auch die Massenmedien, weil deren Repr&auml;sentanten damit verquickt und fast ausnahmslos von der neoliberalen Pseudophilosophie und der offizi&ouml;sen Marktmythologie beseelt sind. Hatten sie die neoliberale Theorie und Terminologie jahrelang kritiklos &uuml;bernommen, begingen manche Medien jetzt den Fehler, sie f&uuml;r ein blo&szlig;es Fossil, ein ideologisches Relikt der Zeit vor dem Kriseneinbruch zu halten und gar nicht mehr ernst zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-26\/055.php\">Christoph Butterwegge in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sch&auml;uble stoppt Renten-Pl&auml;ne von Nahles<\/strong><br>\nDer Finanzminister soll die Nahles-Pl&auml;ne zur Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland laut einem Bericht blockieren. Sein Ministerium wolle die Kosten nicht aus dem Bundeshaushalt zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article157348534\/Schaeuble-stoppt-Renten-Plaene-von-Nahles.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ostrenten auf Westniveau anheben und aus Steuern finanzieren<\/strong><br>\n&bdquo;So geht es nicht: Mehr als 26 Jahre nach dem Fall der Mauer liegen die L&ouml;hne und Geh&auml;lter in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern immer noch deutlich unter denen im Westen. In manchen Bereichen nicht nur gut 15 Prozent, sondern sogar fast ein Drittel. Die Besch&auml;ftigten im Osten sind genauso kompetent und flei&szlig;ig wie die im Westen. Die starken Lohn- und Gehaltsunterschiede Ost-West sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, nicht das der Versicherten allein. Darum muss die Anhebung der Ostrenten auf das Westniveau allein aus Steuermitteln finanziert werden. Es muss gelten: Gleiche Rente f&uuml;r gleiche Lebensleistung&rdquo;, erkl&auml;rt der rentenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Matthias W. Birkwald, mit Blick auf aktuelle Meldungen, Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble habe den Gesetzentwurf zur Angleichung der Ostrenten an das Westniveau vorerst gestoppt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/linksfraktion.de\/pressemitteilungen\/ostrenten-westniveau-anheben-steuern-finanzieren\/\">Linksfraktion<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Streik-Urteil gegen die Gewerkschaft der Flugsicherung<\/strong><br>\nAm 15. Februar 2012 k&uuml;ndigte die GdF gegen&uuml;ber Fraport an, ihre Mitglieder zu einem befristeten Streik mit dem Ziel der Durchsetzung der Schlichterempfehlung aufzurufen. Der am 16. Februar 2012 begonnene Streik endete aufgrund einer gerichtlichen Unterlassungsverf&uuml;gung am 29. Februar 2012. In der Folgezeit ging es los mit der juristischen Aufarbeitung des Streiks &ndash; so klagten zwei Airlines (Lufthansa und Air Berlin) auf Schadensersatz gegen die Gewerkschaft aufgrund der Flugausf&auml;lle. Diese wurden allerdings zur&uuml;ckgewiesen. Auch ihre gegen diese Entscheidungen gerichtete Revisionen vor dem Bundesarbeitsgericht hatten keinen Erfolg. Als Drittbetroffene haben sie keinen Schadensersatzanspruch, so das BAG, dass das breite in einem Urteil von 2015 so fixiert hat. Aber eine andere Entscheidung des h&ouml;chsten Arbeitsgerichts trifft die Gewerkschaft schmerzhaft und materiell in Form eines Schadensersatzanspruchs der erfolgreichen Gegenseite (vgl. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 26. Juli 2016 &ndash; 1 AZR 160\/14).<br>\nUnter der neutral daherkommenden &Uuml;berschrift Arbeitskampf &ndash; Verletzung der Friedenspflicht &ndash; Schadensersatzanspruch teilt das Bundesarbeitsgericht nun mit:<br>\n&raquo;Ein Streik, dessen Kampfziel auch auf die Durchsetzung von Forderungen gerichtet ist, welche die in einem Tarifvertrag vereinbarte Friedenspflicht verletzen, ist rechtswidrig. Er verpflichtet bei schuldhaftem Handeln zum Ersatz der dem Kampfgegner entstandenen Sch&auml;den. Die streikf&uuml;hrende Gewerkschaft kann nicht einwenden, die Sch&auml;den w&auml;ren auch bei einem Streik ohne friedenspflichtverletzende Forderungen entstanden.&laquo; (&hellip;)<br>\nDer Fall betrifft aber nicht nur die kleine Gewerkschaft der Flugsicherung. &raquo;Das Grundsatzurteil zum Streikrecht kann nach Einsch&auml;tzung von Fachleuten Auswirkungen auf Arbeitsk&auml;mpfe auch anderer Gewerkschaften haben. Schadenersatzzahlungen von Gewerkschaften f&uuml;r die Folgen von Arbeitsk&auml;mpfen sind bisher in Deutschland eher die Ausnahme&laquo;, kann man dem Artikel Fraport gewinnt gegen Vorfeldlotsen entnehmen.<br>\nTina Groll kommentiert die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts schon in ihrer &Uuml;berschrift mehr als deutlich: Streik-Urteil ist fatal f&uuml;r Arbeitnehmerrechte. Der gesamte Streik sei auf illegaler Grundlage erfolgt, argumentierten die h&ouml;chsten Arbeitsrichter, weil einzelne Forderungen der Gewerkschaft noch der Friedenspflicht unterlagen. Die Vorinstanz, das hessische Landesarbeitsgericht, hatte hier noch eine andere Rechtsauffassung vertreten. Denn die Arbeitsniederlegung h&auml;tte so oder so stattgefunden, weil die wesentlichen Forderungen eben nicht mehr der Friedenspflicht unterlegen h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de\/2016\/07\/168.html\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein Non-Profit-Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) bezeichnete das Geldhaus in einer Studie als &raquo;gef&auml;hrlichste Bank der Welt&laquo;. Zu stark verwoben sei die Deutsche Bank mit der Weltwirtschaft. Bei einer Pleite des Instituts k&ouml;nnte die n&auml;chste Krise an die T&uuml;r klopfen.<br>\nAm Mittwoch stellte die Deutsche Bank in Frankfurt am Main ihre Quartalsbilanz vor. Im zweiten Viertel 2016 ging der Gewinn um 98 Prozent zur&uuml;ck. Standen im M&auml;rz noch 796 Millionen Euro Umsatzplus in den Bilanzen, sind es heute nur noch 18 Millionen Euro. Die Ums&auml;tze vor Steuern schrumpften um zwei Drittel auf 408 Millionen Euro. Der Aktienhandel, selbsterkl&auml;rtes Kerngesch&auml;ft der Bank, lag nur knapp oberhalb der Verlustzone.<br>\nDie Deutsche Bank nannte ein &raquo;schwieriges Marktumfeld&laquo; als Grund f&uuml;r den Gewinnr&uuml;ckgang, berichtete Reuters. Auch &raquo;der anhaltende Umbau der Bank schl&auml;gt sich in unseren Ergebnissen nieder&laquo;, erkl&auml;rte Deutsche-Bank-Chef John Cryan. Das Unternehmen sei aber &raquo;zufrieden&laquo; mit den bisherigen Fortschritten. &raquo;Wir haben weiter Risiken in unserer Bilanz abgebaut, in unsere internen Abl&auml;ufe investiert und unsere Infrastruktur modernisiert.&laquo; Cryan will im Zuge der &raquo;Strategie 2020&laquo; weltweit Tausende Stellen streichen und Filialen schlie&szlig;en. Hierzulande sind zun&auml;chst knapp 3.000 Arbeitspl&auml;tze und 200 Filialen betroffen. Die ersten 188 Filialen sollen im vierten Quartal dieses Jahres dichtgemacht werden, der Gro&szlig;teil dann im ersten Halbjahr 2017. Treffen d&uuml;rfte es vor allem Gro&szlig;st&auml;dte wie Frankfurt und Berlin.<br>\nIn der vergangenen Woche hatte bereits die Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s gewarnt: &raquo;Wir sehen ein Risiko, dass es f&uuml;r die Deutsche Bank eine Herausforderung sein k&ouml;nnte, ihre Ziele im Rahmen der &rsaquo;Strategie 2020&lsaquo; zu erreichen, wenn das operative Umfeld so widrig bleibt.&laquo; Die Bonit&auml;t der Bank auf dem Niveau BBB+ versah die Agentur mit negativem Ausblick. Eine weitere Abstufung hie&szlig;e: &raquo;nicht als Investment geeignet&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/07-28\/040.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hoheitliche Verrufserkl&auml;rungen und ihre Folgen<\/strong><br>\nErneut zum Verfassungsschutz, der die Demokratie, die ihm so fremd ist, gef&auml;hrdet. Seine Berichte sind alles andere als folgenlos. Im April 2016 hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschieden, dass die Bespitzelung und &Uuml;berwachung des Lehrers Michael Csaszk&oacute;czy durch den Verfassungsschutz rechtm&auml;&szlig;ig ist. Das Urteil macht vor allem eines deutlich: Gegen das vom Verfassungsschutz konsequent aufgebaute Konstrukt eines gef&auml;hrlichen Linksextremismus kann man sich juristisch kaum wehren. Es geht eben nicht um konkrete Taten. C. forderte Auskunft &uuml;ber die zu seiner Person gespeicherten Daten und deren L&ouml;schung. Gem&auml;&szlig; den unvollst&auml;ndig vorliegenden Daten ist ersichtlich, dass er seine Grundrechte auf Versammlungs-, Meinungs- und Pressefreiheit wahrgenommen hat. Sein &bdquo;Fehler&ldquo; bestand darin, dass er es in Kontexten tat, in dem auch &bdquo;Linksextremisten&ldquo; dabei gewesen sein k&ouml;nnten. Also schlie&szlig;t der Verfassungsschutz  &#822;  und das Gericht folgt ihm &ndash;, dass diese Daten zu sammeln und aufzubewahren seien.<br>\nEr ist im Vorstand der Roten Hilfe, einer Organisation, die diverse &Auml;mter des Verfassungsschutzes, so auch das Baden-W&uuml;rttembergische Landesamt, ebenfalls f&uuml;r &uuml;berwachungsbed&uuml;rftig halten. Das Urteil &uuml;bernimmt kritiklos diese Konstrukte, die vor allem deutlich machen, dass fundamentale Kritik an den politischen Verh&auml;ltnissen, Solidarit&auml;t mit Angeklagten und Wahrnehmung von Freiheitsrechten dem Staat suspekt sind.<br>\nDie Satzung der Roten Hilfe wird zitiert (&sect; 2 Abs. 2): &bdquo;&hellip; Politische Bet&auml;tigung in diesem Sinne ist zum Beispiel das Eintreten f&uuml;r die Ziele der Arbeiter_innenbewegung, die internationale Solidarit&auml;t, der antifaschistische, antisexistische, antirassistische, demokratische und gewerkschaftliche Kampf sowie der Kampf gegen Antisemitismus, Militarismus und Krieg. &hellip;&ldquo; Dass diese Orientierung gegen die &bdquo;freiheitliche demokratische Grundordnung&ldquo; verst&ouml;&szlig;t oder den Bestand oder die Sicherheit der Bundesrepublik oder des Landes Baden-W&uuml;rttemberg gef&auml;hrdet, ist nicht ersichtlich. Behauptet wird die grunds&auml;tzliche Ablehnung von Staat und Kapitalismus durch &bdquo;Autonome&ldquo; und Kommunisten. Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate und Spr&uuml;che von Demonstrationen belegen allenfalls einen gewissen Verbalradikalismus. Konkret benannt werden Aktionen gegen nationalistische und rassistische Demonstrationen. Solche Gegendemonstrationen haben immer wieder auch das Ziel, die andere Demonstration zu blockieren &ndash; auch Wolfgang Thierse hat schon dazu aufgerufen. Mit Gewalt hat das nichts zu tun. Es gibt gute Gr&uuml;nde zu schreiben, die Bundeswehr w&uuml;rde &bdquo;in Angriffs- und Weltordnungskriegen&ldquo; agieren. Gef&auml;hrdet wird die Bundesrepublik sicher nicht durch diese Analyse und Bewertung.<br>\nIm Urteil wird zitiert, dass der Verfassungsschutz f&uuml;r seine Arbeit &bdquo;tats&auml;chliche Anhaltspunkte&ldquo; &bdquo;f&uuml;r verfassungsfeindliche Bestrebungen&ldquo; haben muss, aber der &bdquo;Beobachtungsauftrag&ldquo; reiche selbstverst&auml;ndlich &bdquo;weit in das Vorfeld von Straftaten&ldquo;. Unkontrollierbarkeit ist das Ziel eines Geheimdienstes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.grundrechtekomitee.de\/node\/799\">Elke Steven via Komitee f&uuml;r Grundrechte und Demokratie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amok und Terror: Auch eine mediale Inszenierung<\/strong><br>\nOb Amok oder Terror, immer steckt dahinter auch eine mediale (Selbst-)Inszenierung. Die Selbstinszenierung der T&auml;ter l&auml;uft in Richtung &bdquo;Unsterblichkeit&ldquo;. Beim Terror kann der Journalismus im Propagandaeffekt zum Komplizen werden. Das stellen der deutsche Kriminologe Frank J. Robertz und der Kommunikationswissenschafter Robert Kahr als Herausgeber einer umfassenden Darstellung zu diesem Thema fest.<br>\nKeine Frage, Aufsehen erregende Gewalttaten &ndash; die physische Gewalt ist das Verbindende zwischen Amok und Terror &ndash; sind kein &bdquo;Zufall&ldquo;. &bdquo;Schulamokl&auml;ufer und Terroristen sichern sich durch das kalkulierte Aus&uuml;ben von Gewalt einen Platz in den Schlagzeilen der Presse. Sie folgen damit einer bew&auml;hrten Kommunikationsstrategie, die menschenverachtend und gleicherma&szlig;en durchschaubar ist. Dieses Kalk&uuml;l der T&auml;ter geht insbesondere dann auf, wenn Medien destruktive Botschaften der T&auml;ter ungefiltert weitertragen. Auf diese Weise verbreiten sie Angst in der Gesellschaft, belasten die Opfer und liefern im schlimmsten Fall eine Inspiration f&uuml;r Nachahmer&ldquo;, stellten Robertz und Kahr (beide am Institut f&uuml;r Gewaltpr&auml;vention und angewandte Kriminologie\/IGaK in Berlin) unmittelbar nach dem Amoklauf von M&uuml;nchen am vergangenen Wochenende fest.<br>\nDie Experten haben erst vor kurzem im Springer-Verlag den Sammelband &bdquo;Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus &ndash; Zur medienpsychologischen Wirkung des Journalismus bei exzessiver Gewalt&ldquo; herausgegeben. Die Experten in ihrer aktuellen Stellungnahme: &bdquo;Trotz der professionellen Kommunikation seitens der Polizei M&uuml;nchen fallen im Kontext der Amoktat am 22. Juli 2016 zahlreiche problematische Vorgehensweisen von Journalisten auf.&ldquo;<br>\nDer Wiener Sozialpsychiater Johannes Wancata (MedUni Wien\/AKH) hat erst vor kurzem anl&auml;sslich einer Tagung der &ouml;sterreichischen Gerichtspsychiater gesagt: &bdquo;Terrorismus ist eine Form der psychologischen Kriegsf&uuml;hrung.&ldquo;, betonte Wancata. Terrorakte zielten &uuml;ber das Leid der direkt Betroffenen hinaus und seien geplant, um die gesamte Gesellschaft zu treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tt.com\/home\/11813071-91\/amok-und-terror---auch-eine-mediale-inszenierung-1.csp\">Tiroler Tageszeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Das journalistische Schweigen der Angela M.<\/strong><br>\nGanz kurz habe ich das Zweite angeknipst, wollte mal gucken, ob M&uuml;nchen immer noch lief. Tat es! Vom Amoklauf, den man zu der Zeit noch als Terroranschlag verbuchte, hatte ich bereits aus den Netzwerken erfahren. Ich dachte mir, ein kurzer Blick in die Qualit&auml;tsmedien k&ouml;nne nicht schaden, um das Geschehen zu ordnen. Dr&uuml;ben in den Netzwerken tobte die Verwirrung, Ger&uuml;chte kochten &uuml;ber, Vermutungen hatten Konjunktur. Mit dem Zweiten sieht man besser. Kaum flimmerte dessen Programm &uuml;ber die Mattscheibe, hielt man mir einen Tweet der Familienministerin unter die Nase. Sie habe hier oder dort davon erfahren und sofort einen Kommentar bei Twitter abgesondert, sagte ein aktionistisches Kerlchen, wohl nicht mehr als der Sidekick des wei&szlig;haarigen Wortf&uuml;hrers der Sendung. Wo und wie Schwesig vom Attentat erfuhr, hatte bitte genau welchen tieferen Sinn an jenem Abend?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1019898.das-journalistische-schweigen-der-angela-m.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>USA: Die vertane letzte Chance<\/strong><br>\nDie Nominierung Hillary Clintons zur Pr&auml;sidentschaftskandidatin der Demokraten ist eine politische Katastrophe<br>\nBernie Sanders outete sich beim Nominierungsparteitag der US-Demokraten als ein politischer Masochist. Die Nackenschl&auml;ge des neoliberalen demokratischen Establishments, das dem verhassten linken Hoffnungstr&auml;ger reihenweise politische Niederlagen zuf&uuml;gte, schienen kein Ende nehmen zu wollen.<br>\nDas Wahlprogramm der Demokraten konnte weitgehend von der rechten Fraktion um Hillary Clinton diktiert werden, w&auml;hrend dem linken Fl&uuml;gel nur ein paar kosmetische Zugest&auml;ndnisse gemacht wurden. Die Wahlplattform der Demokraten sei &ldquo;ein Sieg f&uuml;r Clinton, nicht f&uuml;r Sanders&rdquo;, t&ouml;nte geh&auml;ssig die Washington Post, eins der zuverl&auml;ssigsten Propagandaorgane Clintons. (&hellip;)<br>\nDie Nominierung des konservativen S&uuml;dstaatendemokraten Tim Kaine zum Vizepr&auml;sidenten wurde von der progressiven Basis der Demokraten &ndash; deren Kandidat nur durch massive Manipulationen der Vorwahlen knapp Clinton unterlag &ndash; als ein offener Affront gewertet, als ein gigantisches &ldquo;Fuck you&rdquo; des Establishments gegen&uuml;ber der linken Parteibasis, wie es das Nachrichtenportal Commondreams formulierte.<br>\nKurz vor dem Parteitag in Philadelphia belegten die von Wikileaks publizierten Emails des Democratic National Committee (DNC), was bereits seit Monaten offensichtlich war: Das offiziell bei Vorwahlen zur Neutralit&auml;t verpflichtete oberste Parteigremium bet&auml;tigte sich faktisch als ein Organ der Wahlkampagne &ldquo;Chitons&rdquo;, indem es alles daran setzte, die Kandidatur von Bernie Sanders zu delegitimieren.<br>\nNach diesen Enth&uuml;llungen musste die Vorsitzende des DNC, Debbie Wasserman Schultz, tats&auml;chlich ihren Hut nehmen &ndash; nur um sofort von der Clinton-Kampagne wieder als &ldquo;Ehrenvorsitzende&rdquo; angestellt zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48966\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Na ja. Das ist wirklich nichts Neues.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Pest und Cholera<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160729-stuttmann-pest_kol_b.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6120\">Stuttmann Karikaturen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trump to look at recognizing Crimea as Russian territory, lifting sanctions<\/strong><br>\nDonald Trump said Wednesday that, if he is elected president, he would consider recognizing Crimea as Russian territory and lifting the sanctions against Russia. At a wide-ranging news conference, Trump said he &ldquo;would be looking into that&rdquo; when asked about his stance on Crimea and Russia. The Crimean Peninsula has been part of Ukraine for decades, but Russian President Vladimir Putin annexed the territory in March 2014 after a popular revolt toppled Kiev&rsquo;s pro-Russian government.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.politico.com\/story\/2016\/07\/trump-crimea-sanctions-russia-226292\">Politico<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Interessant. Warum kommt eine solche Meldung eigentlich nicht in den deutschen Medien? K&ouml;nnte das das Bild des &bdquo;gef&auml;hrlichen Irren&ldquo; etwa ins Wanken bringen? Interessant auch die Vorstellung, wie die Gesichter der Transatlantiker in der deutschen Politik entgleiten w&uuml;rden, wenn ihre &bdquo;F&uuml;hrungsmacht&ldquo; sich pl&ouml;tzlich unter einem Pr&auml;sidenten Trump Russland ann&auml;hert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Ein ganz wunderbares Urteil<\/strong><br>\nEin Anwalt nennt Bayerns Innenminister ein &bdquo;ganz wunderbares Inzuchtsprodukt&ldquo; und wird verklagt. Das Landgericht Karlsruhe hat die Klage nun abgeschmettert. [&hellip;]<br>\nDem nun ver&ouml;ffentlichten Gerichtsbeschluss zufolge ist die Bezeichnung zwar &bdquo;bewusst ehrverletzend&ldquo;, aber durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Das Schreiben stehe in klarem Zusammenhang mit Herrmanns &Auml;u&szlig;erung. Denn Herrmann habe mit seiner Bezeichnung des &bdquo;wunderbaren Negers&ldquo; gleichsam eine diskriminierende &Auml;u&szlig;erung gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gericht-billigt-Herrmann-Beleidigung\/!5328148\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34431","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34431","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34431"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34431\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34434,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34431\/revisions\/34434"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34431"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34431"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34431"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}