{"id":34449,"date":"2016-08-01T08:56:09","date_gmt":"2016-08-01T06:56:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449"},"modified":"2016-08-01T08:56:09","modified_gmt":"2016-08-01T06:56:09","slug":"hinweise-des-tages-2678","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h01\">Merkels Pressekonferenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h02\">Wir schaffen das<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h03\">Seehofer wirkt hilflos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h04\">Der Mythos vom strengen Waffenrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h05\">Robert Kagan and Other Neocons Are Backing Hillary Clinton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h06\">T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h07\">Sch&auml;uble macht Innenpolitik, allerdings in Spanien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h08\">Freihandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h09\">Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h10\">Ich m&ouml;chte davor warnen &uuml;berzureagieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h11\">Truppe soll wom&ouml;glich noch dieses Jahr Einsatz im Inland proben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h12\">&laquo;Unsere Politik ist oberfl&auml;chlich und dumm&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h13\">Wei&szlig;buch 2016 &ndash; ein besorgniserregendes Dokument<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h14\">Ramstein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h15\">China: Gemeinsames Flottenman&ouml;ver mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h16\">Die gestohlene See &ndash; Die britische Fischerei und der Brexit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h17\">Prozess verloren: Hofer darf Nazi genannt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34449#h18\">Putin sorgt f&uuml;r Stau<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Merkels Pressekonferenz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkels unglaubw&uuml;rdige Pressekonferenz<\/strong><br>\nDer Terror kommt langsam nach Deutschland und die Menschen haben Angst. Die Antwort Merkels: Wir machen weiter wie bisher: \n<ul>\n<li>Deutschland unterst&uuml;tzt weiter Kriege um Rohstoffe und Absatzm&auml;rkte, die die Menschen in die Flucht treiben.<\/li>\n<li>Deutschland liefert weiter Waffen an kriegf&uuml;hrende Staaten.<\/li>\n<li>Deutschland duldet weiter den v&ouml;lkerrechtswidrigen US-Drohnenkrieg.<\/li>\n<li>Deutschland unterst&uuml;tzt weiter EU-Handelsvertr&auml;ge (Freihandel!) mit afrikanischen Staaten, die die afrikanische Landwirtschaft ruinieren.<\/li>\n<li>Statt die sozialen Voraussetzungen f&uuml;r die Integration der Fl&uuml;chtlinge zu schaffen &ndash; Arbeitspl&auml;tze, Wohnraum, Bildung, Sprachkurse, psychosoziale Betreuung &ndash; halten Merkel und Sch&auml;uble weiter an der &bdquo;schwarzen Null&ldquo; fest.<\/li>\n<\/ul>\n<p>So &bdquo;schaffen wir&ldquo; das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/?fref=nf%20\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Bis keiner mehr das Gro&szlig;e sieht<\/strong><br>\nIn Ruhe analysieren will sie nun, ehe es Entscheidungen gibt. Das ist Merkels Prinzip, das Prinzip des Kleinen. Die Kanzlerin wird noch zur Meisterin im Verpassen der Zeitpunkte. (&hellip;)<br>\nKein Plan, nachgereichte Empathie, keine klare Ansage zu sich, zu dem, was sie mit ihrem Amt, dem wichtigsten, m&auml;chtigsten der Republik, vorhat. Angela Merkel wiederholt in diesem Moment diesen einen Satz, der f&uuml;r sie konstitutiv geworden ist: Wir schaffen das. Und nimmt daf&uuml;r das Land in Haftung. Das Land, findet die Bundeskanzlerin, steht in einer gro&szlig;en Bew&auml;hrungsprobe. Und sie? Permanente Wiederholung ist nicht die Mutter der &Uuml;berzeugung, sie schafft auch keine. Vielmehr ist es so: Sie, Merkel, steht in einer gro&szlig;en Bew&auml;hrungsprobe!<br>\nDie Lage, die wir alle sehen, sp&uuml;ren, lesen, h&ouml;ren &ndash; in dieser Lage ist Deutschland wegen ihrer Politik, egal wie man dazu steht. Die muss die Kanzlerin bew&auml;ltigen. Merkel hat in der Fl&uuml;chtlingskrise auch gesagt: Dann ist das nicht mehr mein Land. Das Land kann aber auch sagen: Dann ist das nicht mehr meine Kanzlerin. Merkel sagt es nicht, wei&szlig; es aber bestimmt genau. (&hellip;)<br>\nSie wird noch zur Meisterin im Verpassen der Zeitpunkte. Nicht nur, dass die anderen Parteien schon weiter sind in der Analyse. Nicht nur, dass seit dem Anschlag von M&uuml;nchen auch schon wieder Tage ohne ein Wort der Kanzlerin vergangen sind, in denen alle anderen sich m&uuml;hen, &uuml;ber die selbstverst&auml;ndliche Anteilnahme f&uuml;r Opfer und Menschen in Angst hinaus Antworten zu geben. Nein, Merkel legt nach Tagen irritierenden Schweigens ein Neun-Punkte-Papier vor, das zu 90 Prozent nicht neu ist und Handeln auch wieder nur ank&uuml;ndigt.<br>\nEin Beispiel? Punkt neun: &bdquo;Wir werden die R&uuml;ckf&uuml;hrungsanstrengungen verst&auml;rken m&uuml;ssen.&ldquo; Sagt sie allen Ernstes und f&uuml;hrt Afghanistan an. Das hatten wir doch schon. In dem Land herrscht Krieg, B&uuml;rgerkrieg, da sterben st&auml;ndig Menschen, noch mehr als bei den Anschl&auml;gen in Deutschland und Europa. Und dahin sollen Menschen, die vor dem brutalen Terror Zuflucht gesucht haben, zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden? Wie konsistent ist das? Wie humanit&auml;r?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/angela-merkel-nach-dem-terror-bis-keiner-mehr-das-grosse-sieht\/13942712.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Nachfrage zwecklos: Merkel zieht die Z&uuml;gel an<\/strong><br>\nNach der gestrigen Bundespressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel herrschte zun&auml;chst Ratlosigkeit bei den Hauptstadtjournalisten vor, welche Schlagzeile man denn nun produzieren solle. An der Regierungschefin prallten wie &uuml;blich alle Fragen ab, sofern sie denn klar formuliert worden waren und nicht wie &uuml;blich als geb&uuml;ndelte, meist schwer zu verstehende, Paketsendung zugestellt wurden. Sie wich aus und lullte die Runde mit ihren nichtssagenden Sprechblasen ein. Als Schlagzeile h&auml;tte man da eigentlich nur schreiben k&ouml;nnen, Merkel bricht ihren Urlaub ab und ansonsten f&uuml;hle sie sich nicht &bdquo;unterausgelastet&ldquo; (Das Programm sagt Rechtschreibfehler). Doch in Wirklichkeit zieht sie die Z&uuml;gel weiter an.<br>\nDenn ihr vorab eingereichter Neun-Punkte-Plan gegen den Terror hat es in sich. Merkel nutzt die Zeit der allgemeinen Verunsicherung, um bedenkliche Vorschl&auml;ge durchzudr&uuml;cken. So soll es zun&auml;chst eine engere Kooperation mit den US-Geheimdiensten geben. Damit ist die NSA Aff&auml;re auch f&uuml;r Merkel offiziell beendet. Ausspionieren unter Freunden und der eigenen Bev&ouml;lkerung geht jetzt auf jeden Fall, da die Gesetze so ge&auml;ndert worden sind, dass nun legal ist, was bisher illegal war. Ganz einfach. Und damit sind die Grundrechte aus Merkels Sicht dann auch gewahrt. Nachfrage zwecklos. (&hellip;)<br>\nEs stimmt also nicht, dass Merkel keinen Plan h&auml;tte. Ihr Plan bleibt nur der Alte. Das &bdquo;Weiter so&ldquo; predigen, aber unter versch&auml;rften Bedingungen, in der Hoffnung, Koalitionspartner und die Menschen da drau&szlig;en noch einmal beruhigen zu k&ouml;nnen. Klappt aber nur mit den Insassen der Bundespressekonferenz. Au&szlig;erhalb wird der Ton zusehends rauer und die Kanzlerin selbst zur Zielscheibe aufkommenden Hasses. Die Folgen von Krieg, dessen Unterst&uuml;tzung Merkel einfach leugnet, aber auch die Folgen des kaputt geschlagenen Sozialstaates treten immer deutlicher zutage. Mit den bekannten Floskeln &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; und &bdquo;Deutschland geht es gut&ldquo; wird die Realit&auml;tsverweigerung ganz bewusst fortgesetzt, damit der N&auml;hrboden f&uuml;r weitere gesellschaftliche Spannungen bereitet und sich selbst ein gutes Zeugnis ausgestellt. Nachfrage zwecklos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/160729_nachfrage-zwecklos-merkel-zieht-die-zuegel-an\">TauBlog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wir schaffen das<\/strong><br>\nWie eine Merkel-Phrase Geschichte macht<br>\nEntscheiden drei W&ouml;rter dar&uuml;ber, ob Merkel nach den n&auml;chsten Wahlen weiter regiert? Fast scheint es so, wenn man die aktuellen Pressemeldungen nach der vorgezogenen Sommerpressekonferenz der Kanzlerin verfolgt. So beschreibt ein Politikredakteur in der konservativen Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo;, wie die der Satz &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; zur Parole des Anti-Merkel-Lagers wurde, das seit einem Jahr die Kanzlerin von rechts kritisiert. Am 31.August 2015 hatte Merkel diesen Satz, der eher als eine inhaltslose Phrase bezeichnet werden kann, in einen Kontext eingef&uuml;gt, der eigentlich Kritik von Links geradezu herausgefordert haben m&uuml;sste.<br>\nDer Absatz, in dem die 3 W&ouml;rter, die jetzt Gegenstand von politischen Kontroversen enthalten sind, lautet:<br>\nIch sage ganz einfach: Deutschland ist ein starkes Land. Das Motiv, mit dem wir an diese Dinge herangehen, muss sein: Wir haben so vieles geschafft &ndash; wir schaffen das! Wir schaffen das, und dort, wo uns etwas im Wege steht, muss es &uuml;berwunden werden, muss daran gearbeitet werden.<br>\nSchlussstrich unter deutscher Geschichte<br>\nWenn eine Kanzlerin ganz unbefangen &uuml;ber ein starkes Deutschland  schwadroniert, das so vieles geschafft hat, dann ist der Deckel &uuml;ber der j&uuml;ngeren deutschen Geschichte nun endg&uuml;ltig geschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48993\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Seehofer wirkt hilflos<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel bekr&auml;ftigt ihr &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;. CSU-Chef Seehofer bekr&auml;ftigt, dass er an ihren Kurs nicht glaubt &ndash; insbesondere nach den blutigen islamistischen Anschl&auml;gen in Deutschland. Und jetzt?<br>\nHorst Seehofer setzt offensichtlich auf eine selbsterf&uuml;llende Prophezeiung. Nach der Kabinettsklausur der bayerischen Landesregierung spricht er vom &ldquo;umfassendsten und tiefsten&rdquo; Sicherheitskonzept, das in der Geschichte der Bundesrepublik vorgelegt wurde. &ldquo;Da setzen wir auf einen starken Staat&rdquo;, sagt der CSU-Chef. &ldquo;Ein starker Staat durch St&auml;rke.&rdquo;<br>\nEs wirkt so, als wolle Seehofer nach der Anschlagsserie der vergangenen Tage Sicherheit herbeireden. Wohl auch, weil ihm wenig anderes &uuml;brig bleibt.<br>\nDas besagte Sicherheitskonzept der bayerischen Landesregierung enth&auml;lt keine Ma&szlig;nahmen, die nicht schon seit langem zur Debatte stehen. Bessere Ausstattung der Polizei, Vorratsdatenspeicherung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren &ndash; die CSU setzt, wie es in einem Beitrag des Bayerischen Rundfunks etwas schnippisch hei&szlig;t, auf &ldquo;ein bisschen mehr von allem&rdquo;.<br>\nDieses Mehr d&uuml;rfte es potentiellen Attent&auml;tern zwar schwerer machen. Die Sicherheit, die Seehofer der Gesellschaft gern garantieren w&uuml;rde, bringt es aber nicht. In Frankreich herrscht seit Monaten Ausnahmezustand und auch ohne diesen ist im Nachbarland im Anti-Terror-Kampf viel mehr m&ouml;glich als in der Bundesrepublik. Trotzdem ist kein Land Europas von so vielen und so verheerenden Attentaten betroffen wie die Grande Nation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Seehofer-wirkt-hilflos-article18308046.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was soll denn das sein: &bdquo;Ein starker Staat&ldquo;? Brauchen wir hierzulande nicht einfach einen gut funktionierenden Staat, der alles daf&uuml;r unternimmt, um seine hier lebende Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen?<\/em><br>\n<em>Kann es sein, dass die Unionsparteien &ndash; aber durchaus auch andere Parteien &ndash; nun eigentlich erkennen m&uuml;ssten: Ihre neoliberale K&uuml;rzungs- und Sparpolitik ist zum Scheitern verurteilt und gef&auml;hrdet ganz konkret Menschenleben?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Bayern: Sicherheit durch St&auml;rke?<\/strong><br>\nNach den Anschl&auml;gen in Bayern verk&uuml;ndete nun die bayrische Staatsregierung laut BR ihr neues Sicherheitskonzept, welches Ausr&uuml;stung, wie neue Dienstwaffen, Schutzwesten, ballistische Helme und gepanzerte Fahrzeuge sowie mehr &Uuml;berwachungsbefugnisse umfasst. Die Staatsregierung will zus&auml;tzlich j&auml;hrlich 500 neue Polizist_innen einstellen und die Zentralstelle zur Bek&auml;mpfung von Cyberkriminalit&auml;t in Bamberg ausbauen. Auch die Kontrolle &ouml;ffentlicher R&auml;ume soll durch eine Aufstockung von &Uuml;berwachungskameras an Bahnh&ouml;fen ausgeweitet werden. Die Ereignisse in Bayern werden in dem neuen Sicherheitskonzept auch verwendet, um die kontroverse Vorratsdatenspeicherung von Emails zu fordern. In dem Konzept wird ein Zusammenhang mit den Fl&uuml;chtlingen hergestellt: zum Sicherheitskonzept geh&ouml;rt es laut der CSU-Staatsregierung auch, die bereits t&ouml;dliche EU-Migrationspolitik versch&auml;rfen zu wollen, wodurch eine gef&auml;hrliche und rassistische Beziehung zwischen Fl&uuml;chtlingen und bedrohlichen Terrorist_innen hergestellt wird. Der bayerische Innenminister Hermann zieht auch eine &Auml;nderung des Grundgesetzes f&uuml;r eine Vereinfachung des Einsatzes der Bundeswehr im inneren in Erw&auml;gung. Seiner Ansicht nach solle sie nicht nur nach Anschl&auml;gen, sondern auch zur Pr&auml;vention genutzt werden &ndash; u.a. bei der Bewachung wichtiger Geb&auml;ude. Eine solche kostspielige und kosmetische Mission, die auch gegen politischen und wirtschaftlichen Dissens eingesetzt wird, besteht in Italien seit 2008 unter dem Namen &bdquo;Operazione Strade Sicure&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/07\/29\/bayern-sicherheit-durch-staerke\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Mythos vom strengen Waffenrecht<\/strong><br>\nOb in M&uuml;nchen oder in Berlin &ndash; innerhalb weniger Tage ersch&uuml;ttern mehrere Bluttaten Deutschland, begangen mit t&ouml;dlichen Schusswaffen. &ldquo;In einem halben Jahr sp&auml;testens werden wir wieder vor Gr&auml;bern stehen&rdquo;, sagt Roman Grafe, Autor und Sprecher der Initiative &ldquo;Keine Mordwaffen als Sportwaffen!&rdquo;, im Gespr&auml;ch mit n-tv.de. Er erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen das Innenministerium.<br>\nn-tv.de Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re hat nach dem M&uuml;nchner Amoklauf erkl&auml;rt: &ldquo;Unsere Waffengesetze sind schon jetzt sehr streng&rdquo;. Reicht das nicht aus?<br>\nRoman Grafe: Der Mythos vom strengen deutschen Waffenrecht ist Propaganda, Sportsch&uuml;tzenpropaganda im Originalton. Wir bekommen das nach jedem Amoklauf von den politisch Verantwortlichen in der Bundesregierung serviert. Diese billigen Beruhigungspillen vermindern das Risiko nicht. Sie haben nur einen Zweck &ndash; den B&uuml;rger ruhig zu halten und zu suggerieren: Wir k&uuml;mmern uns.<br>\nWie gro&szlig; ist denn das Risiko?<br>\nNahezu 6 Millionen t&ouml;dliche Waffen sind in Deutschland in privaten H&auml;nden, etwa 1,5 Millionen Privatwaffenbesitzer gibt es. Die allermeisten von ihnen sind nicht amokgef&auml;hrdet und werden ihren N&auml;chsten nicht erschie&szlig;en. Einige schon. Wenn wir wirklich ein scharfes Waffenrecht h&auml;tten, m&uuml;ssten wir nicht &uuml;ber die Jahre hinweg so viele Tote beklagen. Allein von 1990 bis 2016 gab es in Deutschland mindestens 235 Sportwaffenopfer. Tats&auml;chlich sind es sicher mehr, nur kann die Initiative &ldquo;Keine Mordwaffen als Sportwaffen!&rdquo; nicht alle nachweisen und die Innenministerien in L&auml;ndern und Bund weigern sich, diese Opferzahlen zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Der-Mythos-vom-strengen-Waffenrecht-article18287901.html%20\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Robert Kagan and Other Neocons Are Backing Hillary Clinton<\/strong><br>\nAs Hillary Clinton puts together what she hopes will be a winning coalition in November, many progressives remain wary &mdash; but she has the war hawks firmly behind her.<br>\n&ldquo;I would say all Republican foreign policy professionals are anti-Trump,&rdquo; leading neoconservative Robert Kagan told a group gathered around him, groupie-style, at a &ldquo;foreign policy professionals for Hillary&rdquo; fundraiser I attended last week. &ldquo;I would say that a majority of people in my circle will vote for Hillary.&rdquo;<br>\nAs the co-founder of the neoconservative think tank Project for the New American Century, Kagan played a leading role in pushing for America&rsquo;s unilateral invasion of Iraq and insisted for years afterward that it had turned out great.<br>\nDespite the catastrophic effects of that war, Kagan insisted at last week&rsquo;s fundraiser that U.S. foreign policy over the last 25 years has been &ldquo;an extraordinary success.&rdquo;<br>\nRepublican presidential nominee Donald Trump&rsquo;s know-nothing isolationism has led many neocons to flee the Republican ticket. And some, like Kagan, are actively helping Clinton, whose hawkishness in many ways resembles their own.<br>\nThe event raised $25,000 for Clinton. Two rising stars in the Democratic foreign policy establishment, Amanda Sloat and Julianne Smith, also spoke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2016\/07\/25\/robert-kagan-and-other-neocons-back-hillary-clinton\/\">The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>T&uuml;rkei<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Steinmeier: Konflikt in der T&uuml;rkei darf nicht nach Deutschland getragen werden<\/strong><br>\nNach dem Putsch gegen Erdo&#287;an werden seine Anh&auml;nger und Gegner auch hierzulande zu Feinden. F&uuml;r Sonntag ist in K&ouml;ln eine Gro&szlig;demonstration mit 30 000 Anh&auml;ngern des Pr&auml;sidenten geplant. (&hellip;)<br>\nBeh&ouml;rden und Politiker reagierten nerv&ouml;s auf diese Lage. &ldquo;Innenpolitische Spannungen aus der T&uuml;rkei zu uns nach Deutschland zu tragen und Menschen mit anderen politischen &Uuml;berzeugungen einzusch&uuml;chtern, von welcher Seite auch immer, das geht nicht&rdquo;, sagte Au&szlig;enminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) der S&uuml;ddeutschen Zeitung, &ldquo;und das werden wir auch nicht zulassen.&rdquo;<br>\nGr&uuml;nde f&uuml;r derlei Warnungen gibt es genug. In mehreren Bundesl&auml;ndern kam es in dieser Woche zu Attacken auf Schulen, Horte und andere Einrichtungen, die der Bewegung des islamischen Predigers Fethullah G&uuml;len nahestehen. Ihn beschuldigt die Regierung in Ankara, Drahtzieher des Putsches zu sein. In den sozialen Medien kursieren Drohungen und sogar Mordaufrufe gegen G&uuml;len-Anh&auml;nger oder diejenigen, die man daf&uuml;r h&auml;lt. Dem Leiter einer G&uuml;len-nahen Einrichtung in K&ouml;ln wurde auf Facebook angedroht, man werde ihn &ldquo;in unserer Spucke&rdquo; ertr&auml;nken, er sei &ldquo;nirgendwo mehr sicher&rdquo;. Im Netz verbreiteten sich Boykottlisten mit Namen von Restaurants und L&auml;den angeblicher G&uuml;len-Anh&auml;nger. An Gesch&auml;ftst&uuml;ren und in Moscheen tauchten Zettel mit der Botschaft auf, G&uuml;len-Leute m&uuml;ssten drau&szlig;en bleiben. Per SMS verbreitet wurden Aufrufe, angebliche Mitglieder der Bewegung einer Hotline in Ankara zu melden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/tuerken-in-deutschland-hass-unter-demhalbmond-1.3099912%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Wie hei&szlig;t nochmal das Land, das in anderen L&auml;ndern Krieg f&uuml;hrt, &uuml;ber die Troika andere L&auml;nder fremdregiert, aus den fremdregierten L&auml;ndern die gut ausgebildeten Arbeitskr&auml;fte abwirbt und mit unausgewogenen Leistungsbilanzen andere L&auml;nder in den &ouml;konomischen Ruin treibt um sie dann &uuml;ber Privatisierungsdruck der Pl&uuml;nderung freizugeben? K&ouml;nnte mal jemand dem Au&szlig;enminister die globalisierte Welt erkl&auml;ren?!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Erdogans wirtschaftspolitisches Scheitern<\/strong><br>\nDer Boom der T&uuml;rkei war ebenso auf Sand gebaut wie die Entwicklung vieler anderer Schwellenl&auml;nder. Daran kann auch Pr&auml;sident Erdogan nichts &auml;ndern<br>\nZuletzt kn&ouml;pfte sich der t&uuml;rkische Staatspr&auml;sident Erdogan die US-amerikanische Ratingagentur Standard &amp; Poor&acute;s vor: &bdquo;Wir sind doch gar nicht dein Mitglied, was geht es dich an, wer bist du denn?&ldquo;, fragte er bei einer Rede im t&uuml;rkischen Parlament und zeigte damit neben einem sehr fragw&uuml;rdigen Verst&auml;ndnis von Arbeit und Struktur einer Ratingagentur auch erste Anzeichen von Verzweiflung. S&amp;P hatte die T&uuml;rkei zuvor in ihrem Rating von &bdquo;BB+&ldquo; auf &bdquo;BB&ldquo; herabgestuft, beides Bewertungen, die im Bereich &bdquo;Ramsch&ldquo; angesiedelt sind. Die Analysten begr&uuml;ndeten dies vor allem mit der politischen Instabilit&auml;t der T&uuml;rkei und den deswegen zu bef&uuml;rchtenden Kapitalabfl&uuml;ssen, sowie einem weiter steigenden Druck auf die Leistungsbilanz.<br>\nDamit legten die Amerikaner erneut den Finger in die tiefste Wunde der t&uuml;rkischen Wirtschaft. Das Land gilt nach wie vor als Schwellenland, trotz erheblicher Wachstumsraten in den letzten Dekaden, seit dem Jahr 2000 hat sich das Bruttoinlandsprodukt fast vervierfacht. Dieses beeindruckende Wachstum verdankte die T&uuml;rkei allerdings vor allem einer enormen Verschuldung der Privatwirtschaft und der privaten Haushalte, einer jahrelangen Niedrigzinspolitik der t&uuml;rkischen Zentralbank und gigantischen Kapitalzufl&uuml;ssen aus dem Ausland. Dennoch schaffte es die t&uuml;rkische Volkswirtschaft nie, wirklich wettbewerbsf&auml;hig zu werden, eine ausgeglichene Handelsbilanz lie&szlig; sich nicht erzielen. Im Gegenteil: Die T&uuml;rkei ist stark von Importen abh&auml;ngig, generiert seit 13 Jahren chronische Defizite. Die bundesdeutsche Au&szlig;enwirtschaftsagentur Germany Trade &amp; Invest (GTAI) erkl&auml;rt in ihrem &bdquo;Wirtschaftsbericht T&uuml;rkei 2016&ldquo; das Dilemma einer unterentwickelten Volkswirtschaft wie der t&uuml;rkischen in knappen Worten: &bdquo;Da f&uuml;r die Herstellung von Exportg&uuml;tern zahlreiche Vorprodukte aus dem Ausland eingef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen, f&uuml;hren steigende Ausfuhren automatisch zu steigenden Einfuhren. Die Handelsbilanz wird nicht entlastet.&ldquo; So habe der Anteil von Hochtechnologieprodukten gerade einmal 3,7 Prozent der gesamten Exporte ausgemacht, dies verhindere &bdquo;die Produktion von Waren mit hoher Wertsch&ouml;pfung.&ldquo; Im Klartext: In den vergangenen rund 25 Jahren verachtfachte sich das Inlandsprodukt der T&uuml;rkei, ohne dass die t&uuml;rkische Industrie den technologische R&uuml;ckstand zu den kapitalistischen Zentren nennenswert h&auml;tte verringern k&ouml;nnen. Das Land am Bosporus ist ohne ausl&auml;ndische Produkte und Kapitalzufl&uuml;sse schlicht nicht lebensf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201607294072\/wirtschaft\/wirtschaft-welt\/erdogans-wirtschaftspolitisches-scheitern.html\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><strong>Jede Menge Maskeraden<\/strong><br>\nEU und NATO tolerieren den autorit&auml;ren Kurs Tayyip Erdo&#287;ans. Sie wissen um die geostrategische Exklusivit&auml;t der T&uuml;rkei<br>\nDie politische Z&uuml;gellosigkeit treibt sich in der T&uuml;rkei selbst auf die Spitze. Die EU-Europ&auml;er h&auml;tten Gr&uuml;nde zuhauf, Tayyip Erdo&#287;an als antidemokratischen Despoten zu &auml;chten statt l&auml;nger als Partner des Westens zu achten. Warum tun sie es nicht? Offenkundig sind sie ihm einiges schuldig, den Kontrast zum Beispiel, welchen herauszustellen den eigenen zivilisatorischen Adel besser zur Geltung bringt. Gleichzeitig rumort die Gewissheit, in der Vergangenheit verspielt zu haben, was mit den im Oktober 2005 aufgenommenen EU-Beitrittsgespr&auml;chen m&ouml;glich war. Die nach Ankara ausgestreckte schien stets auch eine abwehrende Hand zu sein.<br>\nZumal die von Deutschland favorisierte privilegierte Partnerschaft in einer Mischung aus Kalk&uuml;l und Hochn&auml;sigkeit stets dazu gef&uuml;hrt hat, dass sich t&uuml;rkische Regierungen davon beleidigt f&uuml;hlten, solange sie von Tayyip Erdo&#287;an gef&uuml;hrt wurden. Damit ging Einfluss auf die dortige Innenpolitik ausgerechnet in der Phase verloren, da unter dem Patronat der AKP aus dem kemalistischen zusehends der islamisierte Staat wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/jede-menge-maskeraden%20\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar sind Merkel &amp; Co in EU und NATO der Fl&uuml;chtlings-Deal mit der T&uuml;rkei wichtiger als Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der T&uuml;rkei.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sch&auml;uble macht Innenpolitik, allerdings in Spanien<\/strong><br>\nWeil es um &ldquo;politische Stabilit&auml;t&rdquo; in Spanien und die Rettung Rajoys geht, kippte er sogar eine symbolische Strafe gegen den massiven Defizits&uuml;nder<br>\nAlles l&auml;uft nach Plan. Der konservative Mariano Rajoy hat nun den Auftrag des spanischen K&ouml;nigs angenommen und will nun irgendwie eine Regierung bilden. Da er weiter keine Unterst&uuml;tzer hat, nahm er den Auftrag aber nur z&auml;hneknirschend an. In einem nie dagewesenen Vorgang hat er dem Monarchen nicht einmal zugesichert, sich auch vor dem Parlament einer Abstimmung stellen zu wollen. Opposition und Verfassungsrechtler gehen sogar davon aus, dass Rajoy gegen die Verfassung versto&szlig;en w&uuml;rde, sollte er sich einer Abstimmung angesichts einer drohenden Niederlage entziehen.<br>\nDamit schreibt der Konservative erneut Geschichte. Das hatte er schon nach den ersten Wahlen im Dezember getan. Im Februar lehnte er den Auftrag des K&ouml;nigs sogar ab, was es bisher in Spanien ebenfalls noch nicht gegeben hat. Danach beauftragte er den schw&auml;cheren Sozialistenchef Pedro S&aacute;nchez. Da der es nicht schaffte, &uuml;ber die rechtsliberalen Ciudadanos (B&uuml;rger) hinaus weitere Unterst&uuml;tzer f&uuml;r eine Regierungsbildung zu finden, kam es zu Neuwahlen im Juni.<br>\nAus Berlin und Br&uuml;ssel wurde dabei alles getan, um den Konservativen Rajoy zu unterst&uuml;tzen. So wurde die f&uuml;r das Fr&uuml;hjahr geplante Entscheidung &uuml;ber die Defizitstrafe hinter den Neuwahltermin verschoben. Denn mit einer Bestrafung h&auml;tte die Kommission auch erkl&auml;rt, dass die Austerit&auml;tspolitik der Konservativen gescheitert ist.<br>\nDie Einmischung in spanische Innenpolitik wurde nun noch zugespitzt. Dabei zog der deutsche Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble die F&auml;den. Ausgerechnet der Mann, der stets die nachsichtige Politik der EU-Kommission wegen Verst&ouml;&szlig;en gegen den Stabilit&auml;tspakt heftig kritisiert, hat nun daf&uuml;r gesorgt, dass die Strafe gegen Spanien (und damit als ungewollter Nebeneffekt auch f&uuml;r Portugal) sogar gestrichen wurde. Nicht einmal eine symbolische Bestrafung durfte es geben, damit die Chancen auf eine Regierungsbildung von Rajoy nicht verschlechtert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48983\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Typisch Sch&auml;uble halt: Wenn es um den Machterhalt von Konservativen bzw. wie im konkreten Fall um den der Franco-Erben geht, wird unser Bundesfinanzminister offenbar ganz kreativ und verteilt &bdquo;Zucker&ldquo;. Aber in Griechenland und Portugal, wo bekanntlich linke Parteien an der Regierung sind, wird gnadenlos die &bdquo;Peitsche&ldquo; hervorgeholt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Freihandel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ceta und Mordio bei der IG BCE<\/strong><br>\nBis vor Kurzem protestierte man noch gemeinsam gegen Ceta. Nun f&auml;llt Gewerkschaftschef Michael Vassiliadis den Kollegen vom DGB in den R&uuml;cken.<br>\nIm Gewerkschaftslager gibt es Streit &uuml;ber das umstrittene europ&auml;isch-kanadische Handelsabkommen Ceta. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Michael Vassiliadis dr&auml;ngt auf eine Zustimmung zu dem Abkommen. Er stellt sich damit gegen den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), in dem die IG BCE das drittgr&ouml;&szlig;te von acht Mitgliedern ist. Noch im Juni hat der Bundesvorstand des DGB die Unterst&uuml;tzung der Stopp-Ceta-Protestaktionen in sieben St&auml;dten am 17. September einstimmig beschlossen &ndash; mit der Stimme der IG BCE.<br>\nCeta gilt als Vorl&auml;ufer f&uuml;r das ebenfalls umstrittene Handelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA. W&auml;hrend die Verhandlungen &uuml;ber TTIP nicht vorankommen, ist der Vertragstext zu Ceta fertig und steht zur Ratifizierung im EU-Parlament und den Mitgliedsstaaten an. Viele Kritiker f&uuml;rchten, dass mit Ceta die Industrie an Macht gewinnt und Standards f&uuml;r Verbraucher sinken. Bei den Protesten spielen Gewerkschaften eine wichtige Rolle. (&hellip;)<br>\nBei den Protestkundgebungen im September werden auch Vertreter von DGB und Einzelgewerkschaften sprechen, sagte Ernst-Christoph Stolper vom Stopp-TTIP-B&uuml;ndnis. Stolper geht davon aus, dass Vassiliadi s &rsquo; Kehrtwende mit dem Streit in der SPD &uuml;ber die Abkommen zusammenh&auml;ngt. &bdquo;Teile der SPD &uuml;ben massiven Druck auf die Gewerkschaften aus&ldquo;, sagte er. SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister Gabriel bef&uuml;rwortet TTIP und Ceta, weite Teile der SPD sind aber dagegen. Im September wird die SPD bei einem Konvent &uuml;ber ihre Haltung zu Ceta entscheiden. &bdquo;Da kann es nicht schaden, wenn sich im Vorfeld ein Gewerkschafter f&uuml;r Ceta ausspricht&ldquo;, sagte Stolper.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Gewerkschaft-fuer-Freihandelsabkommen\/!5322320\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Industrie sichert sich TTIP-Einfluss<\/strong><br>\nEin Papier der Lobbyverb&auml;nde zeigt: Die Industrie bekommt genau das, was sie sich seit Jahren w&uuml;nscht.<br>\nEin Lobbytreffen bei der EU vor vier Jahren zahlt sich f&uuml;r die Industrie jetzt aus. Laut eines neuen EU-Vorschlages sollen bei TTIP bestimmte Gremien entstehen, die der Industrie mehr Einfluss auf Gesetze verschaffen k&ouml;nnten. Die EU erf&uuml;llt damit die W&uuml;nsche der Wirtschaft.<br>\nF&uuml;r die Industrie ist schon seit Jahren klar, was TTIP bringen soll: Einen direkteren Zugang zur Macht. Einen st&auml;rkeren Einfluss auf neue Gesetze. Unternehmen wollen zuk&uuml;nftig ihre W&uuml;nsche leichter an die entscheidenden Beamten richten. Das k&ouml;nnte nun Wirklichkeit werden. Um in Zukunft Gesetze besser mit den USA abzustimmen, wollen die TTIP-Verhandler f&uuml;r einzelne Wirtschaftsbereiche eigene Arbeitsgruppen einrichten &ndash; mit Zugang f&uuml;r interessierte Unternehmen. Das hatte der m&auml;chtigste Industrieverband in Europa der EU-Kommission im Jahr 2012 vorgeschlagen. Verbrauchersch&uuml;tzer warnen nun, dass zu viele TTIP-Gremien entstehen, die vor allem der Industrielobby n&uuml;tzen w&uuml;rden.<br>\nTTIP steht unter Druck. Bis Ende des Jahres m&uuml;ssen sich die Verhandler &uuml;ber die wichtigsten Themen einigen. Umstritten sind unter anderem die geplanten Aussch&uuml;sse, in denen die Beh&ouml;rden der USA und der EU zuk&uuml;nftig neue Gesetze abstimmen sollen. Umwelt- und Verbrauchersch&uuml;tzer bef&uuml;rchten, dass es in Zukunft schwieriger werde, h&ouml;here Schutzstandards durchzusetzen. Der neue EU-Vorschlag kommt deshalb zu einem brisanten Zeitpunkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/ttip\/blog\/2016\/07\/29\/industrie-sichert-sich-ttip-einfluss\/\">Correct!v<\/a><\/li>\n<li><strong>Kreisen in der Warteschleife<\/strong><br>\nNeulich in Br&uuml;ssel, als die 14. TTIP-Verhandlungsrunde zu Ende ging, hatten einige Aktivisten aus Nichtregierungsorganisationen die Idee, die Delegationen mit einer Konfetti-Glitzer-Attacke zu begl&uuml;cken. Wurftorten gab es nicht. Davon unger&uuml;hrt lie&szlig;en die beiden Chefunterh&auml;ndler Michael Froman (USA)und Ignacio Garcia Bercero (EU) wissen, dass mit Hochdruck weiter verhandelt werde, damit der Vertragstext noch vor Jahresende vorliege. Nur geh&ouml;rt es zu den Konsequenzen des Brexit-Votums, dass TTIP eigentlich auf Eis gelegt ist, solange der k&uuml;nftige Status Gro&szlig;britanniens in der Welt&ouml;konomie nicht gekl&auml;rt wurde. Bis dahin k&ouml;nnen weder die EU noch die USA imstande und daran interessiert sein, einen Abschluss zu finden. Schlie&szlig;lich gehen 25 Prozent der US-Ausfuhren Richtung EU nach Gro&szlig;britannien, woraus folgt, dass mit einem EU-Ausstieg der Briten auch TTIP neu zu justieren w&auml;re. Der Vertrag m&uuml;sste nach vollzogenem Brexit nach- und neu verhandelt werden. Damit deutet fast alles darauf hin, dass man auf l&auml;ngere Wartezeiten gefasst sein sollte.<br>\nUnd was geschieht mit seinem kleinen Bruder, dem Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada, das ausgehandelt ist und nur noch auf die Ratifizierung wartet? EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat mit seltener Instinktlosigkeit k&uuml;rzlich angek&uuml;ndigt, das Abkommen an den Parlamenten der EU-L&auml;nder vorbei zu beschlie&szlig;en und einen Teil in Kraft zu setzen, bevor sich das EU-Parlament dazu ge&auml;u&szlig;ert hat. Keine Frage, Juncker will aufs Tempo dr&uuml;cken. Er wei&szlig; genau, dass der Brexit auch CETA nicht ungeschoren l&auml;sst. Kanada schickt mehr als die H&auml;lfte seiner EU-Exporte (Waren f&uuml;r 15 von 28 Milliarden Euro Gesamtvolumen) ins Vereinigte K&ouml;nigreich und hat bei CETA zudem weitreichende Zugest&auml;ndnisse gemacht. K&uuml;nftig w&auml;ren Firmen aus der EU als Mitbewerber bei allen &ouml;ffentlichen Ausschreibungen in Kanada zugelassen. &Uuml;berdies wurden mehr als 100 Herkunftsbezeichnungen f&uuml;r EU-Agrarprodukte akzeptiert, auch W&uuml;nsche der EU zum umstrittenen Investorenschutz. Mit dem Brexit w&auml;re dies hinf&auml;llig oder m&uuml;sste zumindest angepasst werden. F&uuml;r die Kanadier kann CETA dadurch geh&ouml;rig an Wert verlieren, so dass im Moment nicht einmal mehr sicher ist, ob das Parlament in Ottawa den Vertrag ratifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kreisen-in-der-warteschleife\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Ecuador zahlt 112 Millionen US-Dollar an Chevron<\/strong><br>\nNachdem Verhandlungen mit dem US-amerikanischen Erd&ouml;lkonzern Chevron gescheitert sind, hat die Regierung von Ecuador die vom Obersten Gericht der USA verh&auml;ngte Strafe von 96 Millionen US-Dollar plus Zinsen beglichen. Der Leiter der Zentralbank Ecuadors, Diego Mart&iacute;nez best&auml;tigte die Zahlung Ende vergangener Woche gegen&uuml;ber der Presse.<br>\nMart&iacute;nez betonte, dass die Regierung den Schiedsspruch des Gerichts weiterhin kritisiere, sich aber gezwungen sah, die Strafe zu bezahlen. Grundlage der Anklage war der Vorwurf der &ldquo;juristischen Verschleppung&rdquo; in sechs Handelsverfahren von Chevron gegen den Staat Ecuador und damit ein Versto&szlig; gegen das bestehende Investitionsschutzabkommen. Ecuador hat in den vergangenen Prozessen immer wieder ohne Erfolg darauf hingewiesen, dass der bilaterale Freihandelsvertrag erst 1997, also nach den Verfahren zwischen 1964 und 1992, in Kraft trat. Die Gerichte folgten dieser Argumentation nicht.<br>\nUm die Strafzahlung zu erm&ouml;glichen, wurde die Blockierung aller Zahlungen an das Unternehmen in Ecuador aufgehoben. Der Vertreter der Betroffenen der Umweltsch&auml;den durch Chevron im Amazonas-Gebiet erl&auml;uterte gegen&uuml;ber der Presse, dass sie der Aufhebung zugestimmt h&auml;tten, da sie ein Instrument f&uuml;r die Erpressung des Staates darstelle. Ecuador hatte vorgeschlagen, eventuelle Strafzahlungen nicht an das Unternehmen, sondern an die von den Umweltsch&auml;den betroffenen Gemeinden zu zahlen. Die Betroffenen wollen jedoch weiterhin f&uuml;r ihre Rechte gegen&uuml;ber Chevron k&auml;mpfen. Das Oberste Gericht des s&uuml;damerikanischen Landes hatte den &Ouml;lmulti zu einer Schadensersatzzahlung von 9,5 Milliarden US-Dollar verurteilt. Chevron verweigert dies.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/07\/157043\/ecuador-zahlt-chevron\">amerika21<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Banken<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gef&auml;ngnis f&uuml;r irische Banker wegen Betrugs<\/strong><br>\nEin Gericht in Irland hat drei hochrangige Bank-Manager wegen betr&uuml;gerischer Gesch&auml;fte w&auml;hrend der Finanzkrise verurteilt. Die M&auml;nner bekamen Gef&auml;ngnisstrafen zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Sie hatten im Krisenjahr 2008 die Bilanz der Anglo Irish Bank gesch&ouml;nt. Die Bank wurde inzwischen abgewickelt. Wegen der Bankenkrise war Irland in finanzielle Schieflage geraten und musste drei Jahre lang vom Euro-Rettungsschirm gest&uuml;tzt werden. Die drei Banker geh&ouml;ren zu den ersten weltweit, die im Zusammenhang mit der Bankenkrise ins Gef&auml;ngnis m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/gefaengnis-fuer-irische-banker-wegen-betrugs\/-\/id=396\/did=17873670\/nid=396\/g2uucf\/\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Jetzt wurden auch nach Island in Irland drei Bankmanager f&uuml;r ihre kriminellen Machenschaften zu Gef&auml;ngnisstrafen verurteilt. In Deutschland richtete unsere Bundeskanzlerin auf Staatskosten im Bundeskanzleramt &ldquo;Geburtstagsfeier&rdquo; f&uuml;r Bank-Mafiosis aus, die erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden mit ihrem Handeln erzeugten und in ihrem Gr&ouml;&szlig;enwahn, die Deutsche Bank zu einem &ldquo;Globalplayer&rdquo; umzugestalten, gro&szlig;en Schaden anrichteten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kein Geld, keine Strategie: Die Deutsche Bank bedroht das internationale Finanzsystem<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank hat die gleichen Probleme wie die Credit Suisse &ndash; nur viel schlimmer. Der Internationale W&auml;hrungsfonds schl&auml;gt Alarm.<br>\nVor ein paar Tagen konnte CS-Chef Tidjane Thiam eine Art halben Befreiungsschlag verk&uuml;nden. Im zweiten Quartal hat seine Bank wieder einen bescheidenen Gewinn erzielt, und was noch wichtiger ist: Die CS scheint das Vertrauen der Superreichen wieder gefunden zu haben. Das Wealth Management erzielte einen Zufluss von Neugeld in der H&ouml;he von 11 Milliarden Franken.<br>\nDavon kann der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, nur tr&auml;umen. Der ehemalige UBS-Banker hat den derzeit &uuml;belsten Job in der internationalen Bankenszene. Er muss die Deutsche wieder auf Kurs bringen. Im Vergleich dazu ist Thiams Neupositionierung der CS ein Kindergeburtstag.<br>\nDie hoch fliegenden Pl&auml;ne der Ex-Chefs<br>\nBeide Chefs haben das gleiche Problem: Sie m&uuml;ssen ein aufgebl&auml;htes und nicht mehr rentables Investmentbanking zur&uuml;ckstutzen. Nur ist bei der Deutschen das Ausmass viel gr&ouml;sser. 2014 f&auml;llten die damaligen Chefs, Anshu Jain und J&uuml;rgen Fitschen, einen Grundsatzentscheid. W&auml;hrend im Nachgang der Finanzkrise rund um den Globus das Investmentbanking abgebaut wurde, setzten die beiden damaligen Chefs auf das Gegenteil: Sie wollten die Deutsche zur gr&ouml;ssten Investmentbank Europas ausbauen und so ein Gegenwicht zu den Titanen der Wall Street bilden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/Wirtschaft\/Gesellschaft%20&amp;%20Politik\/567131228-Kein-Geld--keine-Strategie--Die-Deutsche-Bank-bedroht-das-internationale-Finanzsystem-%20\">watson<\/a>\n<p><strong>Dazu: Deutsche Bank und Commerzbank gelten als anf&auml;llig<\/strong><br>\nVor allem italienische Banken bek&auml;men im Krisenfall Probleme, zeigt der Stresstest. Aber auch deutsche Institute schneiden nicht gut ab. Dabei ist der Test Kritikern noch nicht streng genug.<br>\nSicherer sollten die Banken werden, eine neue Finanzkrise besser &uuml;berstehen. Viele europ&auml;ische Institute sind davon allerdings noch weit entfernt. Das zeigt der Stresstest, den die Bankenbeh&ouml;rde EBA bei 51 Geldh&auml;usern durchgef&uuml;hrt hat. Dabei haben l&auml;ngst nicht nur die italienischen Banken Probleme. Auch zwei irische Geldh&auml;user, die in der Finanzkrise vom Staat gerettet worden sind, und die &ouml;sterreichische Raiffeisen Zentralbank (RZB) offenbarten Schw&auml;chen. Auch die beiden deutschen Gro&szlig;banken, Deutsche Bank und Commerzbank, z&auml;hlen zu den eher schwachen Kandidaten. Die Institute h&auml;tten ihre Kapitalpolster in den vergangenen Jahren gest&auml;rkt, seien aber noch nicht v&ouml;llig gesund, sagt EBA-Chef Andrea Enria. &bdquo;Es liegt noch einiges an Arbeit vor uns.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie deutschen Institute schneiden im Stresstest l&auml;ngst nicht so gut ab wie erhofft: Deutsche Bank und Commerzbank z&auml;hlen gemessen an ihrer Kapitalausstattung zu den schw&auml;chsten zehn Instituten Europas. Ihr Kapital reicht nur so gerade aus, um nicht unter die Schwelle zu fallen, ab der Experten Warnungen aussprechen: Bei einer Kernkapitalquote von sieben Prozent beginnen sie, sich Sorgen zu machen. Die Deutsche Bank kommt auf 7,8, die Commerzbank auf 7,4 Prozent. (&hellip;)<br>\nFinanzexperten sch&auml;tzen ihre Lage dagegen etwas anders ein. &bdquo;Beruhigen kann einen dieser Stresstest nicht&ldquo;, sagt Dirk Schiereck, Bankenprofessor an der TU Darmstadt. Es sei erstaunlich, dass die deutschen Gro&szlig;banken trotz aller Bem&uuml;hungen in den letzten Jahren nicht weitergekommen seien. Schaut man sich die Zahlen genauer an, verst&auml;rkt sich dieser Eindruck. So argumentieren die Banken, wie auch die EBA, vor allem mit der Kernkapitalquote: also dem Eigenkapital im Verh&auml;ltnis zu den Risiken. Viele &Ouml;konomen halten dagegen eine andere Kennzahl f&uuml;r ausschlaggebend: Eigenkapital im Verh&auml;ltnis zur Bilanzsumme (die sogenannte Leverage Ratio). Diese Zahl gilt als verl&auml;sslicher, da man sie klar berechnen kann &ndash; anders als die Risiken, die schwer vorherzusehen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/stresstest-fuer-banken-deutsche-bank-und-commerzbank-gelten-als-anfaellig\/13948926.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ich m&ouml;chte davor warnen &uuml;berzureagieren<\/strong><br>\nBisher sei bei der Gewalttat von M&uuml;nchen von einem Amoklauf auszugehen, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank im Deutschlandfunk. Die Ermittlungen zum Motiv dauerten allerdings noch an. M&uuml;nchen zeige, dass man sich davor h&uuml;ten m&uuml;sse, &uuml;bereilt und vorschnell Schl&uuml;sse zu ziehen und Bewertungen abzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/generalbundesanwalt-peter-frank-ich-moechte-davor-warnen.868.de.html?dram:article_id=361642\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Truppe soll wom&ouml;glich noch dieses Jahr Einsatz im Inland proben<\/strong><br>\nBeim Amoklauf in M&uuml;nchen waren bereits rund hundert Soldaten der Bundeswehr im Einsatz &ndash; k&uuml;nftig soll die Truppe auch bei Anschl&auml;gen der Polizei unter die Arme greifen. Noch in diesem Jahr sollen &Uuml;bungen stattfinden.<br>\nDie Bundeswehr erprobt wom&ouml;glich bereits in den n&auml;chsten Monaten ihren Einsatz im Innern. &bdquo;Noch in diesem Jahr sollte es eine erste Stabs&uuml;bung geben, bei der die Bundeswehr in die Terrorabwehr eingebunden wird und wir Erfahrungen damit sammeln k&ouml;nnen&ldquo;, sagte der Chef der Innenministerkonferenz (IMK), Klaus Bouillon (CDU), der &bdquo;Rheinischen Post&ldquo; vom Samstag. An den &Uuml;bungen wollten sich das Saarland, Baden-W&uuml;rttemberg und Sachsen-Anhalt beteiligen.<br>\nEin Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass es eine &bdquo;systematische &Uuml;bungsreihe&ldquo; geben solle, um &bdquo;gemeinsames Handeln&ldquo; mit der Polizei zu &uuml;ben. F&uuml;r den Sp&auml;tsommer sei auf politischer Ebene ein vorbereitendes Treffen geplant, bei dem &bdquo;das Wo und Wie einer solchen &Uuml;bung&ldquo; besprochen werden solle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundeswehr-im-innern-truppe-soll-womoeglich-noch-dieses-jahr-einsatz-im-inland-proben\/13949700.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf den Kompromiss der schwarz-roten Koalition bez&uuml;glich von Eins&auml;tzen der Bundeswehr im Inneren hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu erneut: Wei&szlig;buch f&uuml;r Sicherheitspolitik: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h09\">Keine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Bundeswehr im Innern<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34150#h12\">Bundeswehr bereitet sich auf Einsatz im Innern vor<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&laquo;Unsere Politik ist oberfl&auml;chlich und dumm&raquo;<\/strong><br>\nAfghanistan-Kenner Albert A. Stahel &uuml;ber die Zuwanderung junger Paschtunen und die Vers&auml;umnisse des Bundes.<br>\nBaZ: Welchen Unterschied machte es f&uuml;r die Beurteilung des T&auml;ters von W&uuml;rzburg, ob dieser nun aus Afghanistan oder Pakistan kommt?<br>\nAlbert A. Stahel: Wenn es sich um einen Paschtunen handelt, grunds&auml;tzlich keinen. Es handelt sich um dieselbe Ethnie beidseits der Grenze, wobei die St&auml;mme teilweise auch die gleichen sind. Die Durand-Linie zwischen Afghanistan und Pakistan wurde zur britischen Kolonialzeit Ende des 19. Jahrhunderts bewusst mitten durch das Paschtunengebiet gezogen. Entsprechend gilt auch heute noch auf beiden &shy;Seiten der Grenze der Stammeskodex der Paschtunen, das Paschtunwali. Den Einfluss von aussen in Form von Staatsmacht sucht man dort vergebens, denn diese wird bek&auml;mpft und nicht akzeptiert.<br>\nBekannt wurde &uuml;ber den T&auml;ter, der mit einer Axt im Zug auf Passagiere losging, dass er betreut in Deutschland war und sogar eine Lehrstelle in Aussicht hatte. Gen&uuml;gen solche Massnahmen, um junge Paschtunen auf westlich zu &shy;trimmen?<br>\nNein. Das reicht nicht, denn er wuchs ja in seiner Familie, seinem Clan auf. Dort wurde er von jung auf durch das Gesetz der Paschtunen bestimmt, eben das Paschtunwali. Dieses ist &auml;lter als der Islam, man kann es als archaisch bezeichnen. Dieses Gesetz gleicht &uuml;brigens inhaltlich stark dem Kanun der Albaner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bazonline.ch\/das-beste-aus-der-zeitung\/unsere-politik-ist-oberflaechlich-und-dumm\/story\/10516475%20\">Basler Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was Herr Stahel hier bez&uuml;glich der Paschtunen anmahnt, k&ouml;nnte sich auch im Umgang mit Zugewanderten aus anderen Regionen &ndash; z.B. aus dem arabischen Raum und S&uuml;dosteuropa &ndash; als n&uuml;tzlich erweisen: Hintergrundwissen.<\/em><br>\n<em>Und unabh&auml;ngig davon m&uuml;ssten selbstverst&auml;ndlich auf deutscher Seite die finanziellen Mittel f&uuml;r Strukturen und entsprechend geschultes Personal bereitgestellt werden. Auch hier erweist sich Sch&auml;ubles &bdquo;schwarze Null&ldquo; als gravierender Nachteil. Und auch deshalb ist es nur schwer vorstellbar, dass Merkels Phrase &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; auch tats&auml;chlich Realit&auml;t werden kann.<\/em><br>\n<em>Die Politik der Bundesregierung erscheint daher nicht lediglich als &bdquo;oberfl&auml;chlich und dumm&ldquo;, sondern sie ist verantwortungslos und gef&auml;hrlich &ndash; f&uuml;r die gesamte hier lebende Bev&ouml;lkerung und insbesondere f&uuml;r Zugewanderte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wei&szlig;buch 2016 &ndash; ein besorgniserregendes Dokument<\/strong><br>\nNun liegt es endlich vor, das lang angek&uuml;ndigte &bdquo;Wei&szlig;buch 2016 &ndash; Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr&ldquo;. Am 13. Juli wurde es vom Bundeskabinett best&auml;tigt &ndash; gewisserma&szlig;en als ausdr&uuml;ckliche Bekr&auml;ftigung der Beschl&uuml;sse des Warschauer NATO-Gipfels vom davorliegenden Wochenende.<br>\nEs hatte sogar eine &ouml;ffentliche Debatte gegeben &ndash; zwar nicht im Sinne der Diskussion eines Entwurfs. Aber jedermann &ndash; oder auch jede Frau &ndash; durften erstmals im Vorfeld der eigentlichen Erarbeitung W&uuml;nsche und Vorschl&auml;ge einbringen, die zum Teil sogar auf der Website des BMVg nachzulesen waren. De facto ist das Buch jedoch das Ergebnis eines kleinen Fachzirkels von transatlantisch denkenden Sicherheitspolitikern und Milit&auml;rspezialisten aus dem Hause von der Leyen. Gemessen an der politischen Bedeutung dieses Dokuments war die reale Einflussnahme der &Ouml;ffentlichkeit &ndash; wie immer &ndash; &auml;u&szlig;erst gering.<br>\nDie seit 1969 in unregelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden erscheinenden Bundeswehrwei&szlig;b&uuml;cher sind staatliche Grundsatzdokumente, die mittel- bis langfristig die Leitlinien der &auml;u&szlig;eren Sicherheit Deutschlands im Rahmen der NATO und der EU bestimmen sollen. Zweifellos spielt da die Bundeswehr eine wichtige Rolle. Aber der Bundeswehr, respektive dem BMVg die konzeptionelle Verantwortung f&uuml;r die eigentliche Grundfrage jeglicher Au&szlig;enpolitik &ndash; also die Frage nach Krieg oder Frieden &ndash; zu &uuml;bertragen, ist schon eine recht fragw&uuml;rdige Angelegenheit. Es ist, als ob man den Bock zum G&auml;rtner machte. Das Ausw&auml;rtige Amt wie das Entwicklungsministerium hatten lediglich ein Mitzeichnungsrecht. Von der passiven Rolle des Parlaments ganz zu schweigen.&#8232;Die Dominanz milit&auml;rischer Logik und die Interessen diverser Lobbyorganisationen sind un&uuml;bersehbar. Dabei soll nicht ignoriert werden, dass das SPD-gef&uuml;hrte Ausw&auml;rtige Amt zum Teil durchaus andere Akzente setzt als das CDU-gef&uuml;hrte BMVg. Insofern tr&auml;gt dieses Dokument nat&uuml;rlich auch den Stempel des Kompromisses und weiat eine gewisse Unbestimmtheit in Detailfragen auf. Aber was da nunmehr insgesamt als Beschluss der Bundesregierung in sicherheitspolitischer Hinsicht pr&auml;sentiert wird, ist in h&ouml;chster Weise besorgniserregend. Im Kern schreibt dieses Wei&szlig;buch einen Kurs fest, den man als ahistorische R&uuml;ckkehr zur Militarisierung des sicherheitspolitischen Denkens und Handelns in diesem Land bezeichnen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2016\/07\/weissbuch-2016-%E2%80%93-ein-besorgniserregendes-dokument-36798.html%20\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ramstein<\/strong><br>\nDer wichtigste Flugplatz der U.S. Air Force, von dem viele noch nie etwas geh&ouml;rt haben<br>\nDie Air Base Ramstein in Deutschland ist der Knotenpunkt f&uuml;r den globalen US-Drohnenkrieg &ndash; von Nordafrika bis S&uuml;dasien. Die europ&auml;ische Drehscheibe f&uuml;r den &ldquo;US-Krieg gegen den Terror&rdquo; ist die riesige Air Base Ramstein der U.S. Air Force im S&uuml;dwesten Deutschlands. Von den US-Medien fast v&ouml;llig ignoriert, spielt die Air Base Ramstein eine entscheidende Rolle &ndash; nicht nur im US-Drohnenkrieg. Sie ist der wichtigste St&uuml;tzpunkt der U.S. Air Force im Ausland &ndash; eine Art zentrales Drehkreuz f&uuml;r den Luftkrieg. &Uuml;ber eine SATCOM-Relaisstation auf dieser Base findet der Austausch<br>\nvon Daten und Videos zwischen den Drohnen &uuml;ber den Zielgebieten und ihren an Steuerpulten in Nevada sitzenden Piloten statt, in Ramstein starten die Eins&auml;tze von Kommandotrupps der Special Operations Forces in Afrika, und aus Ramstein kommen per Lufttransport die Bomben und Raketen f&uuml;r die Luftangriffe in Syrien und im Irak. Obwohl Milliarden Dollars an Steuergeldern nach Ramstein flie&szlig;en, scheint sich niemand daf&uuml;r zu interessieren, was dort eigentlich geschieht.<br>\nIn der als &ldquo;Klein Amerika&rdquo; bezeichneten abgelegenen l&auml;ndlichen Gegend in Deutschland &ndash; um Ramstein und ein Dutzend kleinerer Basen (in der Region Kaiserslautern) &ndash; leben derzeit rund 57.000 US-Amerikaner. Das US-Verteidigungsministerium spricht von &ldquo;der gr&ouml;&szlig;ten US-Milit&auml;rgemeinde au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten&rdquo;. Ramstein ist der gr&ouml;&szlig;te Frachtflughafen der U.S. Air Force im Ausland, kann rund um die Uhr und bei jedem Wetter angeflogen werden, und &uuml;ber diesen Flugplatz werden die US-Soldaten in Europa, Afrika und im Mittleren Osten mit Nachschub jeder Art versorgt. Die Basis bietet allen dort Lebenden &ldquo;alle denkbaren Dienstleistungen und h&ouml;chste Lebensqualit&auml;t&rdquo;. Wer sich auf der Air Base Ramstein und in ihrer Umgebung umschaut, meint ein Spiegelbild der USA zu sehen, nur herrscht dort eigentlich immer Kriegszustand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.luftpost-kl.de\/luftpost-archiv\/LP_16\/LP10116_290716.pdf\">Luftpost<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>China: Gemeinsames Flottenman&ouml;ver mit Russland<\/strong><br>\nSpannungen im S&uuml;dchinesischen Meer halten an. ASEAN ohne gemeinsame Stellungnahme zum Konflikt zwischen ihren Mitgliedern und China<br>\nRussische und chinesische Marineeinheiten wollen im s&uuml;dchinesischen Meer ein gemeinsames Mann&ouml;ver durchf&uuml;hren, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Es handele sich dabei um eine Routine-&Uuml;bung, die die Zusammenarbeit in der strategischen Partnerschaft mit Russland st&auml;rken solle und sich gegen keinen Dritten richte, wird ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Beijing (Peking) zitiert. (&hellip;)<br>\nDie Volksrepublik, deren K&uuml;sten von verschiedenen Inselketten (Japan mit den Okinawa-Inseln, Taiwan, die Philippinen und schlie&szlig;lich Borneo) vom direkten Zugang zum offenen Ozean abgeschnitten ist, will offensichtlich seine Seegrenzen so weit wie m&ouml;glich nach au&szlig;en verschieben. Die USA unterh&auml;lt hingegen auf Japan und in S&uuml;dkorea direkt vor der chinesischen K&uuml;ste diverse St&uuml;tzpunkte und hat k&uuml;rzlich ein St&uuml;tzpunktabkommen mit den Philippinen abgeschlossen. Die US-Marine patrouilliert, die chinesischen Anspr&uuml;che missachtend, im S&uuml;dchinesischen Meer, w&auml;hrend die Regierung in Washington wiederholt betont, keine Stellung im Inselstreit beziehen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/news\/China-Gemeinsames-Flottenmanoever-mit-Russland-3282155.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf die Spannungen in dieser Region hingewiesen &ndash; hier zwei Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34215#h12\">Konflikt im S&uuml;dchinesischen Meer eskaliert weiter<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33620#h15\">Der Konflikt im S&uuml;dchinesischen Meer<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die gestohlene See &ndash; Die britische Fischerei und der Brexit<\/strong><br>\nDas EU-Referendum sah Gro&szlig;britanniens Fischer vereint in der Hoffnung, dass bei einem Austritt aus der Europ&auml;ischen Union die verordneten Quoten fallen und sie von der von vielen als wirtschaftlich, sozial und &ouml;kologisch verheerend angesehenen Gemeinsamen Fischereipolitik der EU erl&ouml;st w&uuml;rden. Die sahen die Briten von Anfang an als ein franz&ouml;sisches Konstrukt, das der Rolle des freien Marktes zu wenig Bedeutung beima&szlig; und stattdessen auf Regulierung setzte. Durch das Prinzip des &ldquo;gleichen Zugangs&rdquo; seien die vormals britischen Fischbest&auml;nde konfisziert und unter den EU-Mitgliedern aufgeteilt worden &ndash; 80% des westeurop&auml;ischen Fischs, von dem den Briten selber nur ein Bruchteil blieb, in Form von Quoten, die sie sich auch noch mit &ldquo;Quota hoppern&rdquo; teilen m&uuml;ssten: ausl&auml;ndischen Fischereifahrzeugen unter britischer Flagge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/48\/48980\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Prozess verloren: Hofer darf Nazi genannt werden<\/strong><br>\nDer &ouml;sterreichische Pr&auml;sidentschaftskandidat Norbert Hofer von der rechten FP&Ouml; hat sich ohne Erfolg vor Gericht gegen das Schimpfwort &ldquo;Nazi&rdquo; gewehrt. Das Landgericht Innsbruck sprach den SP&Ouml;-Chef von Tirol, Ingo Mayr, in der Privatklage wegen Beleidigung und &uuml;bler Nachrede am Freitag frei, wie die &ouml;sterreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Mayr hatte den 45-j&auml;hrigen Rechtspopulisten Hofer auf Facebook mit einem Nazi verglichen. &ldquo;Und Nazis unterst&uuml;tze ich nicht&rdquo;, hatte Sozialdemokrat Mayr in einer Reaktion auf einen Kommentar geschrieben.<br>\nDie Richterin begr&uuml;ndete den Freispruch mit dem Grundsatz der Meinungsfreiheit. Au&szlig;erdem distanziere sich die FP&Ouml; nicht genug von rechtsextremen Gruppierungen und suche sogar Kontakt zu ihnen. Das Urteil ist nicht rechtskr&auml;ftig. Hofers Anwalt meldete Berufung an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/norbert-hofer-prozess-verloren-hofer-darf-nazi-genannt-werden_id_5776182.html%20\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Putin sorgt f&uuml;r Stau<\/strong><br>\nAlle Bundesl&auml;nder haben Ferien. Die Folge sind kilometerlange Staus auf den Autobahnen Richtung Meer und Alpen. Das ist jedes Jahr so. Doch in diesem Jahr kommt auf einer der wichtigen Routen Richtung Adria noch ein Problem hinzu: ein Putin-Besuch.<br>\nDie Karawanken-Autobahn (A11) in K&auml;rnten &ndash; eine wichtige Reiseroute Richtung Adria &ndash; ist am Vormittag ab Villach gesperrt worden. Bereits in der Nacht hatte sich vor dem Karawankentunnel ein sieben Kilometer langer Stau gebildet, wie der &ouml;sterreichische Autobahnbetreiber Asfinag mitteilte. Offensichtlich wollten zahlreiche Urlauber noch rechtzeitig durch den Tunnel, der bis 18 Uhr gesperrt bleiben soll.<br>\nGrund f&uuml;r die Sperre ist der Staatsbesuch des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin in Slowenien und die damit verbundenen strengen Sicherheitsma&szlig;nahmen. Putin nimmt an der Gedenkfeier f&uuml;r 300 russische Kriegsgefangene teil, die vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg am slowenischen Vrsic-Pass von einer Lawine get&ouml;tet worden waren. Daneben will der russische Pr&auml;sident auf dem Zentralfriedhof von Ljubljana ein neues Soldatendenkmal einweihen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/stau-111.html%20\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.G.:<\/strong> Der zwanghafte Versuch der Tagesschau, m&ouml;glichst t&auml;glich einen Russland- bzw. Putinkritischen Artikel prominent zu platzieren nimmt immer absurdere Formen an. Man stelle sich das vor, in der Welt geht es drunter und dr&uuml;ber, B&uuml;rgerkriege, Putschversuche, Terroranschl&auml;ge, aber vor einem Alpentunnel bildet sich w&auml;hrend eines Staatsbesuchs zur Urlaubszeit doch tats&auml;chlich ein 7 (!) km langer Stau. Das muss nat&uuml;rlich unter der dramatischen &Uuml;berschrift &bdquo;Putin sorgt f&uuml;r Stau&ldquo; als eine Art pers&ouml;nliches Verschulden des russischen Pr&auml;sidenten auf die Startseite der Tagesschau. Wenn das schwerwiegend sein soll, dann vergleiche man es einfach einmal mit den Sicherheitsvorkehrungen und Behinderungen, die beispielsweise der Besuch eines amerikanischen Pr&auml;sidenten in Berlin verursacht. Hauptsache es bleibt mal wieder irgendwas Negatives beim Leser h&auml;ngen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Kurz notiert: Tagesschau sorgt f&uuml;r Kopfsch&uuml;tteln<\/strong><br>\nD&uuml;mmer geht&rsquo;s nimmer: Wie die Tagesschau meldet, hat sich auf der Karawanken-Autobahn (A11) in K&auml;rnten ein Stau von 7 Kilometer L&auml;nge gebildet. Eigentlich &uuml;berhaupt nichts Ungew&ouml;hnliches zur Urlaubszeit. Doch nicht in diesem Fall.<br>\nDenn die Schuld f&uuml;r den unfreiwilligen Stillstand der Urlauber, die auf dem Weg nach S&uuml;den sind, tr&auml;gt Putin, weshalb die Redaktion auch die &Uuml;berschrift &bdquo;Putin sorgt f&uuml;r Stau&ldquo; gew&auml;hlt hat. Der russische Pr&auml;sident ist n&auml;mlich auf Staatsbesuch in Slowenien. Das hat Sicherheitsvorkehrungen zur Folge, wie die Sperrung des Tunnels. Eigentlich auch nichts Ungew&ouml;hnliches, wenn man sich einmal an den letzten Staatsbesuch des amerikanischen Pr&auml;sidenten in Hannover zur&uuml;ck erinnert. Anlieger durften da nicht mal am Fenster der eigenen Wohnung stehen, um nicht Gefahr zu laufen, von einem Sicherheitscowboy auf der gegen&uuml;berliegenden Stra&szlig;enseite ins Visiert genommen zu werden.<br>\nAber egal. Putin ist ja ein ganz anderer Fall. Er sorgt f&uuml;r einen 7 Kilometer langen Stau mitten in der Urlaubszeit. Geht&rsquo;s noch? Nur, wer hat eigentlich den mit 14 Kilometer rund doppelt so langen Stau am Gotthard-Tunnel in der Schweiz verursacht, der in der Meldung auch beschrieben ist? Putin wohl nicht. Das w&auml;re dann n&auml;mlich noch prominenter platziert worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taublog.de\/160730_kurz-notiert-tagesschau-sorgt-fuer-kopfschuetteln%20\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34449","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34449"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34452,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34449\/revisions\/34452"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}