{"id":3445,"date":"2008-09-08T09:06:59","date_gmt":"2008-09-08T07:06:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3445"},"modified":"2015-11-15T10:52:02","modified_gmt":"2015-11-15T09:52:02","slug":"die-schroederianer-jagen-erneut-einen-spd-vorsitzenden-vom-hof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3445","title":{"rendered":"Die Schr\u00f6derianer jagen erneut einen SPD-Vorsitzenden vom Hof"},"content":{"rendered":"<p>Die Personalentscheidungen auf der Klausur am Schwielowsee bei Potsdam sind eine weitere politische Richtungsentscheidung der SPD von oben. Der R&uuml;ckzug von Kurt Beck, die Kanzlerkandidatur von Frank Steinmeier und der erneute Parteivorsitz von Franz M&uuml;ntefering zeigen: die Rechte in der SPD macht tabula rasa mit allem, was die Agenda-Politik von Gerhard Schr&ouml;der modifizieren oder gar in Frage stellen k&ouml;nnte. Ein Jahr vor der Bundestagswahl wird es der Partei von unten nicht mehr m&ouml;glich sein, das sture Festzurren des Agenda-Kurses zu lockern. Wie schon bei der Ausrufung von Neuwahlen oder der Aufgabe des Parteivorsitzes durch den damaligen Kanzler Schr&ouml;der wird eine inhaltliche Diskussion und eine diskursive oder gar streitige Auseinandersetzung &uuml;ber einen zukunftsf&auml;higen Kurs durch einen weiteren Coup von oben unterbunden. Man wird die SPD nun auf die vorbehaltlose Unterst&uuml;tzung des Kanzlerkandidaten einschw&ouml;ren. Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nDie angebliche &bdquo;Linke&ldquo; im Bundesvorstand, Andrea Nahles, hatte nach dem Abgang ihres Proteg&eacute;s Kurt Beck auch nichts anderes zu sagen, als dass sie &bdquo;ihrer Verantwortung gerecht&ldquo; werde und nun f&uuml;r &bdquo;Geschlossenheit&ldquo; eintrete. Wieder einmal wird der Parteitag der SPD vor vollendete Tatsachen gestellt: &bdquo;Unterhaken&ldquo; und blinde Gefolgschaft werden eingefordert. <\/p><p>Franz M&uuml;ntefering wird wie unter Schr&ouml;der die Rolle des Einpeitschers &uuml;bernehmen, auf dass die Partei dem Steinmeierkurs folge. Dabei wird er wie immer schon auf sein aufgebautes Image als sozialdemokratisches &bdquo;Urgestein&ldquo; und als &bdquo;Parteisoldat&ldquo; setzen (das Steinmeier fehlt). Er besitzt die rhetorischen F&auml;higkeiten, die Partei ruhig zu stellen und als &bdquo;Dompteur&ldquo; die SPD f&uuml;r den Zuschauer Kratzf&uuml;&szlig;chen machen zu lassen.<\/p><p>Gegen Kurt Beck wurde nach der Hamburger Wahl, wo er f&uuml;r Hessen ein Zusammengehen mit der Linken nicht mehr ausgeschlossen und die Entscheidung den hessischen Genossen &uuml;berlassen hat, eine Kampagne gestartet. Beck hat vor allem deshalb nicht mehr standhalten k&ouml;nnen, weil ihm jeglicher R&uuml;ckhalt seiner beiden Stellvertreter Steinbr&uuml;ck und Steinmeier fehlte. Die Parteirechte in der Bundestagsfraktion und im Seeheimer Kreis hat ohne R&uuml;cksicht auf Verluste gegen jede Lockerung des alten Kurses und deshalb gegen Beck intrigiert und ihn nahezu t&auml;glich mit immer neuer H&auml;me vor sich her getrieben. Beck gegen&uuml;ber wurde in den letzten Wochen der Strippenzieher M&uuml;ntefering ja geradezu zum wiederauferstandenen Heiland f&uuml;r die SPD stilisiert. Mit seiner &bdquo;Bewerbungsrede&ldquo; (&bdquo;Franz w&auml;hlen&ldquo;) im Bayerischen Wahlkampf hat der vorvorletzte Parteivorsitzende zuletzt die Medienspekulationen &uuml;ber seine Wiederkehr als Retter der Sozialdemokratie zum Siedepunkt gebracht. <\/p><p>Steinmeier hat mit seinem offenen Dr&auml;ngen auf seine Nominierung als Kanzlerkandidat Beck das Gesetz des Handelns aus der Hand genommen und lief schon seit Wochen in der Rolle des &bdquo;ehrenwerten Brutus&ldquo; mit dem Dolch im Gewande durch die Lande. Nun hat er Beck gemeuchelt. Wie illoyal Steinmeier sich gegen&uuml;ber Beck verhalten hat, zeigte sich zuletzt darin, dass er selbst oder mit seiner Billigung seine Zuschl&auml;ger Falschinformationen &uuml;ber die Ergebnisse der &bdquo;vertraulichen&ldquo; Gespr&auml;che mit Kurt Beck zu seiner Nominierung als Kanzlerkandidat vor der Klausur an einige Medien durchsteckte. Steinmeier wollte nicht einmal mehr zulassen, dass der Parteivorsitzende ihn als Kanzlerkandidat &bdquo;von Becks Gnaden&ldquo; vorschlug, niemand anderes als er selbst wollte die Parteispitze &uuml;ber die Entscheidung informieren. Diese Version lie&szlig; er vorab &uuml;ber den <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,576754,00.html\">SPIEGEL<\/a> verbreiten. Beck sollte also nicht einmal mehr die Chance der Gesichtswahrung haben.<\/p><p>In seiner <a href=\"http:\/\/www.kurt-beck.de\/menu\/1756310\/index.html\">pers&ouml;nlichen Erkl&auml;rung<\/a> schreibt Kurt Beck dazu:<\/p><blockquote><p>In der vergangenen Nacht ist der Plan von mir und Frank-Walter Steinmeier, mit dessen Nominierung zum Kanzlerkandidaten der SPD durchzustarten und gemeinsam f&uuml;r einen Erfolg bei der Bundestagswahl 2009 zu sorgen, durchkreuzt worden.<br>\nNachdem ich vor gut zwei Wochen Frank-Walter Steinmeier gebeten habe, die Spitzenkandidatur zu &uuml;bernehmen, haben wir in einer Reihe von Gespr&auml;chen sorgf&auml;ltig und vertrauensvoll die Vorbereitungen getroffen. Teil dieses Konzeptes der Geschlossenheit war auch die Einbeziehung des ehemaligen Parteivorsitzenden Franz M&uuml;ntefering. Durch die Sonder-Tagung der EU-Au&szlig;enminister in Br&uuml;ssel am 1. September 2008 verschob sich die geplante Bekanntgabe der Entscheidung auf den heutigen Tag.<br>\nAufgrund gezielter Falschinformationen haben die Medien einen v&ouml;llig anderen Ablauf meiner Entscheidung dargestellt. Das war und ist darauf angelegt, dem Vorsitzenden keinen Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu belassen. Vor diesem Hintergrund sehe ich keine M&ouml;glichkeit mehr, das Amt des Parteivorsitzenden mit der notwendigen Autorit&auml;t auszu&uuml;ben.<\/p><\/blockquote><p>Steinmeier hat von seinem Lehrherrn Gerhard Schr&ouml;der gelernt, wie man einen innerparteilichen Gegenspieler bek&auml;mpft. Nicht etwa mit offenem Visier, sondern indem man ihn so lange durch Intrigen und Durchstechereien zerm&uuml;rbt, bis er resigniert und aufgibt. Nicht nur Spekulationen im SPIEGEL legen nahe, dass Gerhard Schr&ouml;der selbst die F&auml;den f&uuml;r dieses Intrigenspiel mitgesponnen hat. Was nicht erstaunlich w&auml;re, weil Steinmeier ein Schr&ouml;derianer &bdquo;durch und durch&ldquo; ist.<\/p><p>Kurt Beck hat nun dasselbe Schicksal ereilt wie den damaligen Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine. Auch Beck wurde hinterr&uuml;cks aus den eigenen Reihen unter &bdquo;friendly fire&ldquo; genommen, und der konservative Medienmainstream feuerte dazu nahezu t&auml;glich seine Stinkbomben ab. Auch Kurt Beck blieb nur der sprachlose Abgang durch die Hintert&uuml;r und die Form des schriftlichen Abdankens. Man kann nur zu gut nachvollziehen, dass er keine Kraft mehr hatte, eine gute Miene zu diesem abgekarteten Spiel abzugeben. Und dass Steinmeier falsch spielte, l&auml;sst sich schon daraus ablesen, dass er den abgehalfterten Franz M&uuml;ntefering zum neuen Parteivorsitzenden ausrief. Dass der auf der Klausur nicht anwesende M&uuml;ntefering erst am Sonntagmorgen telefonisch gebeten wurde, noch einmal Parteivorsitzender zu werden, und dass er diese Entscheidung ohne Vorgespr&auml;che und ohne Bedenkzeit getroffen hat, das glaube wer wolle.<\/p><p>Wie zerr&uuml;ttet das Verh&auml;ltnis zwischen beiden ist, konnte jeder, der Ohren hatte zu h&ouml;ren, an Steinmeiers knapper unterk&uuml;hlter &bdquo;Danksagung&ldquo; an Kurt Beck heraush&ouml;ren. Genau zwei kurze S&auml;tze war ihm Kurt Beck noch wert: <\/p><blockquote><p>Kurt Beck hat die Partei gut durch eine schwierige Zeit gef&uuml;hrt, er hat unsere Partei verstanden &ndash; und mit dem Hamburger Programm eine gute Grundlage f&uuml;r unsere k&uuml;nftige politische Arbeit gelegt. Wir alle haben gro&szlig;en Respekt vor seiner Leistung, vor allem schulden wir ihm gro&szlig;en Dank.<\/p><\/blockquote><p>Er &uuml;berlie&szlig; &ndash; wohlgemerkt als nunmehr amtierender Vorsitzender &ndash; die pflichtgem&auml;&szlig;en Worte der pers&ouml;nlichen W&uuml;rdigung dem Generalsekret&auml;r; der Kellner durfte sich f&uuml;r die vergiftete Suppe des Kochs entschuldigen. <\/p><p>Steinmeier wei&szlig; als Seiteneinsteiger in die Politik und in die Partei genau, dass er die SPD weder f&uuml;hren noch zusammenf&uuml;hren kann, deshalb hat er sich auch nur zum Interimsvorsitzenden erkl&auml;rt und vorgeschlagen, Franz M&uuml;ntefering erneut zum Parteivorsitzenden w&auml;hlen zu lassen. Wie Gerhard Schr&ouml;der bei seinem damaligen R&uuml;cktritt vom Parteivorsitz setzt er darauf und kann auch wohl darauf setzen, dass ihm M&uuml;ntefering bis zur Bundestagswahl bedingungslos den R&uuml;cken gegen&uuml;ber der SPD freih&auml;lt.<br>\nEin von Steinmeier verk&uuml;ndeter &bdquo;wirklicher Neuanfang in der Partei&ldquo; ist die Personalentscheidung, den 68-j&auml;hrigen M&uuml;ntefering aus dem Ruhestand zu holen, gewiss nicht. Jetzt fehlt nur noch die Benennung von Wolfgang Clement in ein Schattenkabinett, gemeldet hat er sich ja schon. <\/p><p>Wenn man sich fragt, welche Ziele die Gruppierung in der SPD verfolgt, die einerseits die SPD in dieses Desaster getrieben und andererseits durch einen innerparteilichen Putsch nun auch mit der Besetzung der F&uuml;hrungspositionen zu ihren Gunsten entschieden hat, dann macht schon die personelle Konstellation deutlich, dass Steinmeier als Schr&ouml;ders &bdquo;Mach-Mal&ldquo; und Consigliere der Agenda-Politik und M&uuml;ntefering zun&auml;chst als Stallmeister in der SPD und sp&auml;ter als Sozialminister und Vizekanzler als Exekutor der Agenda 2010 (z.B. Rente mit 67) vor allem ihr eigenes vorausgegangenes Tun verbissen verteidigen werden. <strong>Die SPD wird also zur Geisel von Politikern genommen werden, die nichts mehr anderes im Sinn haben, als ihr weitgehendes Scheitern zu leugnen. Wom&ouml;glich wird sogar noch an der Legende gestrickt, dass Kurt Beck f&uuml;r den Niedergang, ja vielleicht sogar f&uuml;r die Austrittswelle aus der SPD verantwortlich war.<\/strong><\/p><p><strong>Es wird laufen wie bei den letzten SPD-Wahlk&auml;mpfen, man bl&auml;st soziale Schalmeient&ouml;ne und betreibt Sozialabbau.<\/strong> Schon heute t&ouml;nte Steinmeier: <\/p><blockquote><p>Wir wollen ein Land, in dem die starken Schultern f&uuml;r die Schwachen einstehen, und wo den Schwachen geholfen wird, stark zu werden. Das ist der Kern unserer sozialdemokratischen Idee.<\/p><\/blockquote><p>Aber auch nur die geringste Lockerung, wie etwa die Verl&auml;ngerung des Arbeitslosengeldes I f&uuml;r &Auml;ltere, wie sie Kurt Beck auf dem Hamburger Parteitag der SPD gegen M&uuml;ntefering durchgesetzt hat, wird es k&uuml;nftig nicht mehr geben. <strong>Gerade diejenigen, die mit ihrer Politik die Linkspartei erst geschaffen haben, setzen nun ihr Werk fort. Die strategische Selbstblockade der SPD mit dem Ber&uuml;hrungsverbot gegen&uuml;ber der Linkspartei wird unter Verzicht auf eine realistische Option einer &bdquo;linken&ldquo; Mehrheit zementiert.<\/strong> <\/p><p>Steinmeier wei&szlig;, dass er mit der von ihm verk&uuml;ndeten &bdquo;Aufholjagd&ldquo; allenfalls seine Backen noch weiter aufbl&auml;st. So sehr kann er den Bezug zur Realit&auml;t gar nicht verloren haben, als dass er seine pflichtschuldige Ank&uuml;ndigung &bdquo;Ich trete nicht an, um auf Platz zu spielen&ldquo; selber glaubt.<br>\nGerade diejenigen, die gegen&uuml;ber der Hessen-SPD st&auml;ndig von der Glaubw&uuml;rdigkeit als Wert der politischen Kultur daherreden, haben vor und auf dieser Klausur bewiesen, dass ihnen die demokratische Kultur keinen Pfifferling wert ist, wenn es um die Durchsetzung ihrer pers&ouml;nlichen Interessen geht. Mehr Verlust an Vertrauen in eine demokratische Partei geht nicht.<\/p><p><strong>Nachdem die beliebten Medienspielchen um die Kanzlerkandidatur nun ein Ende haben, wird man wieder erkennen, dass der Anspruch auf eine Kanzlerschaft angesichts der Sackgasse, in die sich die SPD politisch hineinbegeben hat, nur eine Lachnummer ist.<\/strong> Man wird, nachdem Kurt Beck als <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/handelsblatt-kommentar\/kommentar-ueberfaellige-konsequenz;2033820\">Pr&uuml;gelknabe<\/a> weg ist, nun auf die SPD einpr&uuml;geln, weil sie sich diesem erneuten Putsch von oben <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Kommentar-Kandidat-ohne-Partei\/410457.html\">nur m&uuml;rrisch beugen wird<\/a> (siehe z.B. auch den heutigen <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1590510&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/kommentare\/&amp;em_ivw=fr_kommentari\">Kommentar des Chefredakteurs der FR Uwe Vork&ouml;tter<\/a>).<\/p><p>Das einzige Ziel, das Steinmeier sich, wenn er ganz optimistisch ist, setzen kann, besteht darin, mit seinem Kurs der &bdquo;Mitte&ldquo; der CDU so viele Stimmen abzunehmen, dass es bei den Bundestagswahlen zu Schwarz-Gelb nicht ganz reicht und er weiter den Vizekanzler abgeben darf. Steinmeiers Beifahrer Steinbr&uuml;ck hat die erneute Gro&szlig;e Koalition ja schon ungeschminkt als Wahlziel ausgegeben. <\/p><p><strong>Die Regierungsmitglieder und die Mehrheit der SPD-Bundestagsfraktion setzen allenfalls darauf, m&ouml;glichst auch k&uuml;nftig an der Regierung beteiligt zu sein. Auch f&uuml;r die Karrieristen bei den &bdquo;Seeheimern&ldquo; w&auml;re bei einer dann nur noch kleinen CDU\/CSU\/SPD-Koalition ja immerhin noch der eine oder andere Posten in der Regierung drin<\/strong> &ndash; zu mehr als zu parlamentarischen Staatssekret&auml;ren reicht es diesen aalglatten Politdarstellern, deren Profil im Wesentlichen darin besteht sich gegen ihre Partei zu profilieren, ohnehin nicht. <\/p><p>Und wenn diese Strategie nicht aufgehen sollte und Schwarz-Gelb die Mehrheit holen w&uuml;rde, dann kann man ja die Vorbilder Schr&ouml;der und Clement nachahmen: Man geht einfach durch die Dreht&uuml;r aus der Politik und verdient zum ersten Mal dann richtig Geld in der Wirtschaft &ndash; schlie&szlig;lich hat die ja allen Grund f&uuml;r ein nachtr&auml;gliches Dankesch&ouml;n.<\/p><p>Das einzig Positive an dieser d&uuml;steren Prognose ist, dass nur noch in der Opposition tats&auml;chlich ein &bdquo;Neuanfang&ldquo; der SPD m&ouml;glich w&auml;re. Es sei denn, dass bis dahin Die Linke der SPD das Wasser abgegraben hat, weil sie als letzte Hoffnung f&uuml;r sozialdemokratische W&auml;hlerinnen und W&auml;hler &uuml;brig geblieben ist. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Personalentscheidungen auf der Klausur am Schwielowsee bei Potsdam sind eine weitere politische Richtungsentscheidung der SPD von oben. Der R&uuml;ckzug von Kurt Beck, die Kanzlerkandidatur von Frank Steinmeier und der erneute Parteivorsitz von Franz M&uuml;ntefering zeigen: die Rechte in der SPD macht tabula rasa mit allem, was die Agenda-Politik von Gerhard Schr&ouml;der modifizieren oder gar<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3445\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[191,190],"tags":[1011,246,251,359,312,411,252],"class_list":["post-3445","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-spd","category-wahlen","tag-beck-kurt","tag-linke-mehrheit","tag-muentefering-franz","tag-parteistroemungen","tag-reformpolitik","tag-schroeder-gerhard","tag-steinmeier-frank-walter"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3445"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3445\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28699,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3445\/revisions\/28699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}