{"id":34479,"date":"2016-08-03T08:25:16","date_gmt":"2016-08-03T06:25:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479"},"modified":"2016-08-03T08:25:16","modified_gmt":"2016-08-03T06:25:16","slug":"hinweise-des-tages-2680","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h01\">Kritik an Wagenknecht: Der falsche linke Reflex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h02\">US-Wahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h03\">T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h04\">Von der Leyen dr&auml;ngt auf Bundeswehreins&auml;tze im Inland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h05\">Streit von IWF und EU &uuml;ber die desastr&ouml;se Krisenpolitik: Der politische und der methodische Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h06\">Europ&auml;ische Einigung: Jetzt schaffen wir die Europ&auml;er!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h07\">Sozialdemokraten erwachen aus dem CETA-Schlaf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h08\">Sanktionen gef&auml;hrden Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h09\">Jedes vierte Kind in Europa von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h10\">Hartz IV: &ldquo;Die dunkle Seite des deutschen Jobwunders&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h11\">Lobbyismus in Deutschland: Spannender Blick hinter die Kulissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h12\">Zehn-Tage-Bilanz im Mittelmeer: 120 Leichen an libyscher K&uuml;ste angeschwemmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h13\">Waffen f&uuml;r den Nahen Osten: Investigative Journalisten decken geheime Lieferungen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h14\">Syrien: &ldquo;In Aleppo geben Islamisten den Ton an&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h15\">Last Exit: Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h16\">Hungry, scared, and no closer to safety: child refugees failed by Britain<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h17\">Ein W&auml;hler? Warum der Linken die Stammw&auml;hlerschaft abhanden kommt.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h18\">Michael M&uuml;ller schimpft auf Medien und Rechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h19\">Zur gestrigen Empfehlung des SWR Films &bdquo;Der Kampf um die Windr&auml;der &ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34479#h20\">Das Allerletzte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kritik an Wagenknecht: Der falsche linke Reflex<\/strong><br>\nAls Sahra Wagenknecht nach den Anschl&auml;gen in Deutschland schrieb, Merkels Satz &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; sei leichtfertig gewesen, ereiferten sich ihre Gegner aus der eigenen Partei. Darf man als Linker die Fl&uuml;chtlingspolitik nicht kritisieren? Das w&auml;re fatal. (&hellip;) Wer sich weigert, einen wie auch immer gearteten Zusammenhang zwischen Fl&uuml;chtlingspolitik und Terrorgefahr erkennen zu wollen, wer schon die Frage, welche Rolle die Herkunft der T&auml;ter f&uuml;r die Taten der K&ouml;lner Silvesternacht gespielt hat, f&uuml;r Rassismus h&auml;lt, hat die Grenze zur Realit&auml;tsverweigerung &uuml;berschritten. Eine Linke, die solche Zusammenh&auml;nge von vornherein leugnet, macht sich nicht nur unglaubw&uuml;rdig. Sie vergibt sich auch die Chance, Ursachenforschung zu betreiben und zielf&uuml;hrende Politikangebote zu machen, sie &uuml;berl&auml;sst die Interpretation und das Handeln der Konkurrenz. (&hellip;) Fr&uuml;her glaubten Linke an den Diskurs, sie glaubten daran, dass es m&ouml;glich ist, durch die Kraft des besseren Argumentes das Vern&uuml;nftige und Gebotene durchzusetzen. Wer sich dem Diskurs dadurch verweigert, dass er beliebige Positionen ohne weitere Pr&uuml;fung als rassistisch, als &ldquo;Hass&rdquo; oder &ldquo;rechte Hetze&rdquo; abtut, wer andere aus der Diskussion ausschlie&szlig;t, statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen, wer sich scheut, Dinge anzusprechen, weil es &ldquo;Beifall von der falschen Seite&rdquo; geben k&ouml;nnte, muss sehr wenig Vertrauen in die eigene &Uuml;berzeugungskraft haben. Wie will man Rassismus bek&auml;mpfen, wenn man nur mit denjenigen spricht, die die eigene Position ohnehin teilen? Wie will man Rassismus bek&auml;mpfen, wenn man die Begriffe, die man dazu braucht, durch Inflationierung so aufweicht, dass sie nichts mehr bedeuten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sahra-wagenknecht-linke-kritik-an-merkel-muss-moeglich-sein-a-1105788.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US-Wahlen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>US-Militarismus: Die gruseligste Rede vom Parteitag f&uuml;r Hillary Clinton<\/strong><br>\nDie gruseligste Rede aller US-Parteitage hat General John Allen kurz vor Hillary Clintons Auftritt gehalten. In bombastischer Manier erkl&auml;rt Allen schreiend, dass nur mit Hillary Amerika &ldquo;safe and free&rdquo; bleiben k&ouml;nne, dass das US-Milit&auml;r mit ihr noch st&auml;rker werde, dass die USA das beste Land des Planeten seien, dass man &ldquo;das B&ouml;se&rdquo; besiegen werde und dass die Feinde Amerikas Angst haben m&uuml;ssen &hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1o9D_L9A2RM\">jung und naiv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gC_9lULJnCg&amp;feature=youtu.be\">General John Allen at DNC 2016 &ndash; Democratic National Convention<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum wir Hillary Clinton feiern sollten<\/strong><br>\nSchon klar, Hillary Clinton wird niemals das Charisma eines Barack Obama verstr&ouml;men. Dass sie in Deutschland kaum Begeisterung ausl&ouml;st, ist trotzdem unverst&auml;ndlich. (&hellip;) Clinton ist nicht nur das &ldquo;kleinere &Uuml;bel&rdquo; zu Donald Trump. Sie ist eine kompetente, kluge, erfahrene Alternative zum Oberpopulisten der Republikaner. Eine, die hoffentlich m&ouml;glichst viele US-Amerikaner w&auml;hlen werden. (&hellip;) Clintons zuweilen h&ouml;lzernes Auftreten sollten das Vertrauen in sie jedenfalls nicht schm&auml;lern. Wie oft wurde Angela Merkel vorgeworfen, sie k&ouml;nne Menschen nicht mitrei&szlig;en? Jetzt ist sie eine der angesehensten Spitzenpolitikerinnen der Welt. Hillary Clinton kann das auch werden. Sie k&ouml;nnte Trump verhindern und ihr Amt f&auml;hig gestalten. &Uuml;ber diese Perspektive darf man happy sein. Und es auch zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/hillary-clinton-warum-deutschland-sie-feiern-sollte-kommentar-a-1105366.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Was f&uuml;r eine triefende Hofberichterstattung! Ob eine Pr&auml;sidentin Clinton auch im Interesse der europ&auml;ischen Eliten ist, ist eine interessante Frage.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Pro-Clinton-Kampagne von SPIEGELOnline ist schon ziemlich extrem. Eine derart massive Einseitigkeit und Einflussnahme ist sonst wohl nur in Nordkorea zu beobachten. &bdquo;Zum Gl&uuml;ck&ldquo; k&ouml;nnen die deutschen SPON-Leser bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen nicht mitw&auml;hlen. Wenn Sie etwas &uuml;ber die mediale Einflussnahme lernen wollen, dann schauen Sie sich ruhig die SPON-Clinton-Kampagne an. Dies ist durchaus lehrreich. Denn wenn es um den deutschen Wahlkampf geht, geht SPON mit &auml;hnlichen Mitteln jedoch wesentlich dezenter und cleverer vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Warren Buffett will US-B&uuml;rger pers&ouml;nlich zur Wahl fahren<\/strong><br>\nInvestorenlegende Warren Buffett startet einen Frontalangriff auf Donald Trump. Der sei ein miserabler Gesch&auml;ftsmann, verschleiere seine Steuerzahlungen &ndash; und sei jetzt viel zu weit gegangen. (&hellip;) Buffett unterst&uuml;tzt die Demokratin Clinton im Wahlkampf. Er werde alles daf&uuml;r tun, um Trump zu schlagen, k&uuml;ndigte er an. Unter anderem will er mindestens zehn US-B&uuml;rger ins Wahllokal fahren, die es sonst schwer h&auml;tten, dorthin zu kommen. Er habe auf der Seite &ldquo;Drive2Vote&rdquo; einen Bus mit 32 Pl&auml;tzen reserviert. Er werde den ganzen Tag nichts anderes machen, sagte Buffett. Er werde Selfies machen und auch sonst alles, um die W&auml;hler an die Urnen zu locken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/donald-trump-gegner-warren-buffett-will-buerger-persoenlich-zur-wahl-fahren-a-1105738.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man sollte doch einmal dar&uuml;ber nachdenken, weshalb die US-Finanzoligarchie so vehement Clinton unterst&uuml;tzt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>T&uuml;rkei<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kein Kuschen mehr vor Erdo&#287;an<\/strong><br>\nDas Vorgehen des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten erinnert an die schlimmsten Diktatoren der Geschichte. Damit sch&auml;digt er uns alle. Wir m&uuml;ssen endlich handeln! (&hellip;) Als kampfkr&auml;ftigen, zuverl&auml;ssigen, f&uuml;r die gemeinsame Verteidigung n&uuml;tzlichen oder gar unentbehrlichen Nato-Partner wird man die T&uuml;rkei Erdo&#287;ans kaum noch ansehen d&uuml;rfen. Im Augenblick gibt sie nur wieder Kritikern recht, die sagen, die Atlantische Allianz sei eben doch keine Wertegemeinschaft, kein B&uuml;ndnis von Demokraten und Demokratien, sondern blo&szlig; ein schn&ouml;der Zusammenschluss moralisch blinder Machtpolitiker (ein Vorwurf, der auch schon erhoben wurde, als Salazars faschistisches Portugal Gr&uuml;ndungsmitglied der Nato wurde und Griechenlands Obristen-Junta im Nato-Rat Platz nahm). Wie der Economist schreibt: &ldquo;W&auml;re die T&uuml;rkei heute ein Bewerber um die Nato-Mitgliedschaft, w&uuml;rde es ihr schwerfallen, mit dem Antrag durchzukommen.&rdquo; (&hellip;) Jedenfalls d&uuml;rfen wir uns nicht l&auml;nger zum Wegsehen, zum Schweigen und zum feigen Kuschen erpressen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/tuerkei-nato-recep-tayyip-erdogan-eu-konsequenzen\/komplettansicht#comments\">Theo Sommer bei Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Theo Sommer, langj&auml;hriger Mitherausgeber der ZEIT, steht also kurz vor der Erkenntnis, dass die NATO keine &bdquo;moralische Wertegemeinschaft&ldquo; ist, sondern &bdquo;schn&ouml;de&ldquo; Machtpolitik betreibt. Aber so ganz glauben will er es offenbar selbst noch nicht und appelliert daher an &hellip; ja, an wen eigentlich? An &bdquo;uns&ldquo;: &bdquo;Wir m&uuml;ssen endlich handeln!&ldquo; Wer aber soll dieses &bdquo;wir&ldquo; konkret sein? Logisch gemeint sein kann wohl nur die eigene Regierung. Offenbar w&auml;hnt sich Sommer, wie so manch anderer Leitartikler auch, als Teil dieser Regierung oder zumindest doch als deren Berater.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Moralische Bankrotterkl&auml;rung<\/strong><br>\nUnd weiter geht es mit Drohungen und Anschuldigungen aus der T&uuml;rkei: der Gesandte der deutschen Botschaft wird einbestellt, weil Erdogan am Sonntag bei der Kundgebung in K&ouml;ln nicht per Videoleinwand zugeschaltet werden durfte. Und sollte es nicht zur von Ankara geforderten Abschaffung der Visumspflicht kommen, drohen die Erdogan-Vertrauten damit, den Fl&uuml;chtlingspakt mit der EU platzen zu lassen. Diese Entwicklung war vorhersehbar und wurde von mir schon im Februar im Bundestag angesprochen. Mit dem sch&auml;bigen Deal mit Erdogan hat sich Merkel von einem Diktator und Terrorpaten abh&auml;ngig und erpressbar gemacht. Das ist keine L&ouml;sung, sondern eine moralische Bankrotterkl&auml;rung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/?fref=nf\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Keine Visafreiheit f&uuml;r die Erdogan-Diktatur<\/strong><br>\nMit den Massenverhaftungen und Massenentlassungen tausender Richter und Staatsanw&auml;lte wird der Justizapparat endg&uuml;ltig an den Pr&auml;sidentenpalast angebunden. Rechtsstaatsprinzipien tritt Erdogan mit F&uuml;&szlig;en. Mit einem gro&szlig;en Gegenputsch schaltet der t&uuml;rkische Staatschef seine Kritiker aus. Willk&uuml;r tritt an die Stelle von Recht und Gesetz. Mit der wiederholten Einbestellung des deutschen Botschafters in Ankara zeigt Erdogan erneut, dass er nicht an guten deutsch-t&uuml;rkischen Beziehungen interessiert ist. Dar&uuml;ber hinaus weigert sich Ankara, die von der EU formulierten rechtlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine Visaliberalisierung zu schaffen. Visafreiheit kann es aber f&uuml;r eine Diktatur nicht geben. Die Bundeskanzlerin muss hier endlich klar Flagge zeigen, sich nicht weiter erpressen lassen und den vielen vagen Worten endlich einmal Taten folgen lassen. Merkel darf sich durch den EU-Fl&uuml;chtlingsdeal von Ankara nicht l&auml;nger am Nasenring durch die Manege ziehen lassen. Notwendig ist zudem der Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit der T&uuml;rkei Erdogans. Gegen den antidemokratischen Pr&auml;sidenten m&uuml;ssen Sanktionen verh&auml;ngt werden. Dazu geh&ouml;rt ein Einreiseverbot in die L&auml;nder der EU. Erdogans Konten m&uuml;ssen eingefroren werden und sein Verm&ouml;gen, das er nach Bekanntwerden der Korruptionsaff&auml;re Ende 2013 ins Ausland schaffen lie&szlig;, muss beschlagnahmt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sevimdagdelen.de\/keine-visafreiheit-fuer-die-erdogan-diktatur\/\">Sevim Dagdelen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von der Leyen dr&auml;ngt auf Bundeswehreins&auml;tze im Inland<\/strong><br>\nSchon bald m&ouml;chte die Verteidigungsministerin eine Entscheidung zu &Uuml;bungen f&uuml;r Eins&auml;tze im Inland herbeif&uuml;hren. Dabei geht es auch um milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung. Die SPD und die Opposition sind dagegen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will einem Zeitungsbericht zufolge innerhalb der n&auml;chsten Wochen entscheiden, wie und zu welchen Anl&auml;ssen sich die Bundeswehr auf Anti-Terroreins&auml;tze im Inland vorbereiten soll. &bdquo;Im Sp&auml;tsommer werden wir mit der Innenministerkonferenz der L&auml;nder entscheiden, welche Einsatz-Szenarien wir &uuml;ben m&uuml;ssen&ldquo;, sagte von der Leyen der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/bundeswehr-von-der-leyen-draengt-auf-einsaetze-im-inland-14366377.html\">FAZ.net<\/a>\n<p><strong>Dazu: &bdquo;Die Bundeswehr vermittelt dem B&uuml;rger keine Sicherheit&ldquo;<\/strong><br>\nDie Verteidigungsministerin will die Bundeswehr auch im Inland einsetzen. Die Polizeigewerkschaft h&auml;lt dagegen: Das sei eine falsche Gleichmacherei von Beamten und Soldaten. Die Kritik am Vorschlag der Verteidigungsministerin, die Bundeswehr im Inland einzusetzen, h&auml;lt an. &bdquo;Von der Leyen sucht sich andere Bet&auml;tigungsfelder f&uuml;r die Bundeswehr, weil sie ihren eigentlichen Auftrag nicht erf&uuml;llen kann&rdquo;, sagt Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) FAZ.NET. Es gebe keinen Anlass f&uuml;r einen solchen Einsatz der Bundeswehr im Inneren. &bdquo;Die Bundeswehr sollte sich auf die &auml;u&szlig;ere Verteidigung und auf ihrer Auftr&auml;ge vom Parlament konzentrieren&ldquo;, sagt Malchow. (&hellip;) &bdquo;Wir haben einen ganz anderen Auftrag als die Bundeswehr&ldquo;, h&auml;lt Malchow dagegen. Der Polizeigewerkschafter argumentiert mit der verfassungsm&auml;&szlig;igen Aufgabenteilung: Die innere Sicherheit werde von der Polizei getragen, nicht von der Bundeswehr. (&hellip;) Die Pr&auml;senz des Milit&auml;rs im Inneren suggeriere, dass der Staat nicht mehr in der Lage ist, f&uuml;r Sicherheit zu Sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/polizei-kritik-an-moeglichem-bundeswehreinsatz-im-inland-14366980.html\">FAZ.net<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Es stellt sich die Frage, an welche Art von Bundeswehreinsatz Ursula von der Leyen bei ihren Pl&auml;nen denkt. Sollen nach einem Terroranschlag k&uuml;nftig Soldaten auf den Stra&szlig;en patroullieren? Ein weiterer Anschlag k&ouml;nnte dadurch kaum verhindert werden. Wie der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft nachvollziehbar einsch&auml;tzt, w&uuml;rde auch das Sicherheitsgef&uuml;hl der B&uuml;rger eher abnehmen, da die Anwesenheit von Soldaten f&uuml;r die B&uuml;rger soviel wie Ausnahmezustand oder Krieg bedeutet. Wo also soll der praktische Nutzen liegen? Es dr&auml;ngt sich der Verdacht auf, dass ein Einsatz von Soldaten im Inland generell enttabuisiert werden soll und Terroranschl&auml;ge blo&szlig; als passendes Argument daf&uuml;r dienen. Es ist vielleicht kein Zufall, dass der mit einer Terrorbedrohung begr&uuml;ndete Ausnahmezustand in Frankreich just zu einer Zeit <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/?ts=a97678c0\">immer wieder neu verl&auml;ngert wird<\/a>, da dort gro&szlig;e Sozialproteste stattfinden und das gesellschaftliche Klima rauer wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit von IWF und EU &uuml;ber die desastr&ouml;se Krisenpolitik: Der politische und der methodische Hintergrund<\/strong><br>\nGemeinsam haben EU-Kommission und Internationaler W&auml;hrungsfonds (IWF) den Krisenl&auml;ndern des Euro-Raums detaillierte Spar- und Reformprogramme vorgeschrieben, die diese als Bedingung f&uuml;r Finanzhilfen umsetzen mussten. Aufsehen erregt hat deshalb j&uuml;ngst ein Aufsatz von IWF-&Ouml;konomen mit dem Titel &ldquo;Neoliberalism: Oversold?&rdquo; Er kritisiert genau diese Politik. Dahinter steht politisches Kalk&uuml;l und die opportunistische Wahl der &ouml;konomischen Argumentationsmethode.<br>\nEs ist nicht das erste Mal, dass der IWF Fehler einr&auml;umt. Der ehemalige Chefvolkswirt Olivier Blanchard hatte schon vor Jahren moniert, dass Kommission und IWF Jahr f&uuml;r Jahr ihren Programmen viel zu hohe Wachstumswirkungen zugeschrieben hatten. Und als Konsequenz daraus hatte er einger&auml;umt, dass man die Nachfrageseite vernachl&auml;ssigt habe. Mit dem ersten Programm f&uuml;r Griechenland 2010 etwa ging die Prognose von IWF und Kommission einher, die Wirtschaft werde 2011 dank reformbedingter Produktivit&auml;tssteigerungen nur um 1,1 Prozent schrumpfen. Es wurden 6,7 Prozent. Die Produktivit&auml;tsgewinne wurden in die Zukunft verschoben, so dass auch die Prognosen f&uuml;r die Folgejahre viel zu hoch ausfielen. Bei anderen Krisenl&auml;ndern waren die Fehlprognosen weniger drastisch, gingen aber in die gleiche Richtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/664-iwf-vs-eu-weiterlesen#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Europ&auml;ische Einigung: Jetzt schaffen wir die Europ&auml;er!<\/strong><br>\nIst Europa ein Projekt gesellschaftlicher Eliten? Ja, sagt der Stuttgarter Publizist Markus Reiter. Und er fragt: Was ist daran schlimm? Schlie&szlig;lich waren auch die Nationalstaaten fr&uuml;her einmal Eliteprojekte. (&hellip;) In der Regel soll eine solche Behauptung die Idee eines gemeinsamen europ&auml;ischen Bundesstaates desavouieren. Der sei nur das Hirngespinst einiger Intellektueller. Bei den Nationalstaaten hingegen handle es sich um die nat&uuml;rliche Ordnung der V&ouml;lker. Wer sich die Geschichte genauer anschaut, erkennt: Auch Nationalstaaten haben einst als hochfliegende Pl&auml;ne einer politischen und gesellschaftlichen Elite angefangen. (&hellip;) eine nationale Identit&auml;t entsteht erst, wenn solche Bruchst&uuml;cke von einer Bildungselite zusammengef&uuml;gt werden. (&hellip;) Zusammengehalten wird eine Nation allein durch eine einzige Kraft: durch die &Uuml;berzeugung, eine Nation zu sein. (&hellip;) K&ouml;nnte demnach Europa eines Tages zur Nation werden? Selbstverst&auml;ndlich, wenn eine Bildungselite &uuml;berzeugend die europ&auml;ische Geschichte der Gemeinsamkeiten erz&auml;hlt &ndash; und derer gibt es genug. Mithin stehen die Chancen besser als viele denken. Es war einst die b&uuml;rgerliche, die industrielle Moderne, die den organisatorisch zweckm&auml;&szlig;igen Nationalstaat erzwang. Nun macht die Moderne einen weiteren gro&szlig;en Schritt. Je mehr die Europ&auml;er im weltweiten Wettbewerb stehen, desto st&auml;rker werden sie sich als Einheit sehen. Die Aufgabe f&uuml;r die Eliten lautet also: Europa haben wir geschaffen, jetzt m&uuml;ssen wir die Europ&auml;er schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/europaeische-einigung-jetzt-schaffen-wir-die-europaeer.1005.de.html?dram:article_id=361817\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Der Autor Markus Reiter redet von der Bildungselite und kulturellen Wurzeln, ignoriert aber die Rolle der Geldelite &ndash; sowohl bei der Schaffung des Deutschen Nationalstaats als auch beim Entstehen der Europ&auml;ischen Union. Sein Optimismus fu&szlig;t auf einer einseitigen, man k&ouml;nnte sagen &bdquo;naiven&ldquo; Darstellung von Eliten und deren Zielen. <a href=\"http:\/\/www.klardeutsch.de\/uber-markus-reiter\/\">Laut eigenem Lebenslauf<\/a> arbeitete Reiter in der Vergangenheit unter anderem als &bdquo;PR-Berater f&uuml;r Politik in europ&auml;ischen Projekten&ldquo; sowie als Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung einer Werbeagentur. Seine Aufforderung &bdquo;Jetzt schaffen wir die Europ&auml;er&ldquo; d&uuml;rfte in vielen Ohren bedrohlich klingen. Die derzeitige Entwicklung hin zu einer vom B&uuml;rgerwillen weitgehend unabh&auml;ngigen EU-Politik, wo zunehmend &uuml;ber die K&ouml;pfe der Menschen hinweg regiert wird, als &bdquo;einen weiteren gro&szlig;en Schritt der Moderne&ldquo; zu bezeichnen, mutet weltfremd an.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Der Markenkern der EU ist kaputt<\/strong><br>\nDie Idee von Europa ist zu gut, um sie aufzugeben. Nur hat das Image der Union stark gelitten. Wie man es wieder aufbaut, kann die EU von der Wirtschaft lernen. (&hellip;) Die Europ&auml;ische Union ist derzeit also alles andere als ein Gewinnerthema. Man k&ouml;nnte auch sagen: Ihr Markenkern ist kaputt. Ihr selbst auferlegtes Image als Wohlstands- und Friedensprojekt wirkt heute, trotz oder wegen der zahlreichen Krisen, aus der Zeit gefallen und unsexy. Die Argumente der Proeurop&auml;er k&ouml;nnen noch so sauber recherchiert und stichhaltig sein, die hearts and minds der B&uuml;rger erreichen sie nicht. Der EU beschert das neben all ihren Unzul&auml;nglichkeiten vor allen Dingen ein kommunikatives Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/2016-08\/krisenmanagement-eu-reform-brexit-politik\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Da stimmt etwas nicht: Die EU ist nicht deshalb bei vielen Menschen unbeliebt, weil ihr &bdquo;selbst auferlegtes Image als Wohlstands- und Friedensprojekt aus der Zeit gefallen&ldquo; wirkt, sondern weil dieses &bdquo;Image&ldquo; nicht mehr viel mit der Realit&auml;t zu tun hat. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nicht das &ldquo;Produkt&rdquo; &auml;ndern, sondern die PR: eine ganz phantastische Empfehlung, die zu dieser neoliberalen, wirtschaftsh&ouml;rigen und auf Privatisierung bedachten EU wie die Faust aufs Auge passt. Wie im Artikel erw&auml;hnt, ist die EU jetzt fast 10 Jahre (sichtbar) in der Krise. (Eigentlich schon l&auml;nger, vor allem in einem Demokratiedefizit und in einer Krise des volkswirtschaftlichen Denkens.) Ein solches politisches Konstrukt m&uuml;sste (allersp&auml;testens) nach einer solchen Zeit der Misserfolge nicht die Kommunikation (die Verpackung), sondern den Inhalt (die Politik) &auml;ndern, die bisher Marktradikalismus, angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, falsch verstandenen &ldquo;Wettbewerb&rdquo; und Sozialabbau in den Mittelpunkt ihres Handels gestellt hat. In der Tat h&auml;tte kein Wirtschaftsunternehmen eine so lange so desastr&ouml;se Firmenpolitik &uuml;berlebt; die EU wird dementsprechend nur noch notd&uuml;rftig zusammengehalten. Im &Uuml;brigen &ldquo;steht die EU [nicht nur] bei vielen im Verruf, Jugendarbeitslosigkeit zu f&ouml;rdern, unn&ouml;tige Sparma&szlig;nahmen zu erzwingen oder soziale Verarmung nach sich zu ziehen, insbesondere in S&uuml;deuropa&rdquo;, sondern sie ist *tats&auml;chlich* f&uuml;r alle diese &Uuml;bel verantwortlich (siehe ESM, Troika, Sixpack und Twopack). Wahrlich kein &ldquo;Gewinnerthema&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sozialdemokraten erwachen aus dem CETA-Schlaf<\/strong><br>\nSPD-Basis will mit Online-Aktionen die Ablehnung des umstrittenen Abkommens mit Kanada erreichen, Primat der Politik wird als gef&auml;hrdet gesehen &ndash; &Uuml;ber Monate schien die SPD-Basis sprachlos gegen&uuml;ber der vielen Zustimmung zum CETA-Handelsabkommen mit Kanada. Nicht nur Wirtschaftsverb&auml;nde und fast alle Wirtschaftsressortleiter in den Medien waren voll des Lobes &uuml;ber CETA, sondern ebenso der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel. Aber pl&ouml;tzlich findet die Erkenntnis, dass der Vertragstext mit sozialdemokratischen Grundwerten nicht zu vereinbaren ist, in der Partei mehr und mehr Zustimmung. Mit zwei Online-Unterschriftenaktionen wollen Aktivisten erreichen, dass der Parteikonvent am 19. September ein klares Nein zu CETA beschlie&szlig;t. Die SPD-Abgeordneten im EU-Parlament und im Bundestag sollen festgelegt werden, gegen den Vertrag zu stimmen. Interessanterweise kommen die Initiativen aus Schleswig-Holstein und Bayern. Zu den Initiatoren des Offenen Briefes aus Bayern geh&ouml;ren mit Maria Noichl und Ismael Ertug auch zwei SPD-Abgeordnete des Europa-Parlaments. Der von ihnen unterst&uuml;tzte Aufruf erinnert daran, dass das Europ&auml;ische Parlament in einer Resolution rote Linien f&uuml;r TTIP (das geplante Handelsabkommen EU-USA) beschlossen hat, die &ldquo;auch einen Rahmen f&uuml;r andere zuk&uuml;nftige Handelsabkommen bilden sollen&rdquo;. Das fertige Abkommen mit Kanada &ldquo;&uuml;berschreitet diese Linien an verschiedenen Stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49017\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Initiativen der SPD-Basis sind zu begr&uuml;&szlig;en. Besser sp&auml;t als nie. Wichtig wird insbesondere sein, die Delegiertinnen und Delegierten des Parteikonvents zu &uuml;berzeugen. Die NachDenkSeiten haben die eher positive Beurteilung der &ldquo;Freihandelsabkommen&rdquo; durch die SPD-Spitze stets kritisch begleitet &ndash; einige Beispiele:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=25219\">Freihandelskonferenz der SPD: Reklame f&uuml;r den sog. Freihandel<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=29486\">Anmerkungen zum TTIP-CETA-Antrag des Parteivorstands an den Parteitag der SPD<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=24825\">Sigmar Gabriels Schreiben an die SPD-Mitglieder: Mit Halbwahrheiten zum Freihandelsabkommen?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=23530\">TTIP und die Dreifaltigkeit von Sigmar Gabriels SPD<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sanktionen gef&auml;hrden Leben<\/strong><br>\nDas Sozialgericht Gotha h&auml;lt Hartz-IV-Sanktionen weiterhin f&uuml;r verfassungswidrig. Darum wird es erneut das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) anrufen. Dies habe eine Verhandlung am Dienstag ergeben, sagte ein Beh&ouml;rdensprecher gegen&uuml;ber jW. In den n&auml;chsten Tagen werde die Kammer eine zweite Richtervorlage in Karlsruhe einreichen. Die erste Eingabe vom Mai 2015, denselben Fall betreffend, hatte das BVerfG Anfang Juni wegen eines Formfehlers ab- und an die Th&uuml;ringer Sozialrichter zur&uuml;ckgewiesen. Geklagt hatte ein Mann, den das Jobcenter Erfurt im Jahr 2014 zweimal f&uuml;r jeweils drei Monate sanktioniert hatte. Nachdem er ein Arbeitsgebot abgelehnt hatte, k&uuml;rzte ihm das Amt die Grundsicherung um 30 Prozent. So musste er mit 273,70 statt damals 391 Euro &uuml;ber die Runden kommen. Daraufhin hatte das Jobcenter ihn zu einem Praktikum verpflichtet. Auch dem hatte der Kl&auml;ger nicht zugestimmt. Die Folge war eine weitere K&uuml;rzung seiner Bez&uuml;ge um 234,60 Euro, also 60 Prozent. Es blieben ihm dadurch gerade noch 156,40 Euro zum &Uuml;berleben. Bei der Klage hatte der Mann beteuert zu wissen, worauf er sich eingelassen habe. Die Sanktionen halte er allerdings f&uuml;r verfassungswidrig. Die Sozialrichter in Gotha waren der Argumentation des Kl&auml;gers gefolgt. Mit Hartz IV habe der Gesetzgeber das physische und soziokulturelle Existenzminimum berechnet. Dieses sei nach Bed&uuml;rftigkeit zu gew&auml;hren. So forderten es die Grundrechte auf Menschenw&uuml;rde, freie Pers&ouml;nlichkeitsentfaltung, Leben und k&ouml;rperliche Unversehrtheit. Auch das BVerfG selbst habe dies in zwei Entscheidungen zu Hartz IV in den Jahren 2010 und 2014 sowie in einem Beschluss aus 2012 zum Asylbewerberleistungsgesetz betont. Dem zuwider habe der Gesetzgeber die Gew&auml;hrleistung der Grundsicherung an das Wohlverhalten der Bezieher gekn&uuml;pft. Au&szlig;erdem hebele das Sozialgesetzbuch II das Recht auf freie Berufswahl sowie das Verbot der Zwangsarbeit aus. Mittels existenzgef&auml;hrdender Strafen k&ouml;nnten Hartz-IV-Berechtigte gen&ouml;tigt werden, jeden schlecht bezahlten Job, jede Ma&szlig;nahme oder nicht dem Arbeitsrecht unterliegende Arbeitsgelegenheit anzunehmen. &raquo;Sanktionen k&ouml;nnen zu einer Lebensgef&auml;hrdung oder Beeintr&auml;chtigung der Gesundheit f&uuml;hren&laquo;, betonte die Gothaer Kammer 2015.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-03\/021.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die erneute Anrufung des BVerfG durch das Sozialgericht Gotha ist zu loben. Hoffentlich finden diese nicht abermals einen Formfehler, sondern k&ouml;nnen in der Sache entscheiden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jedes vierte Kind in Europa von Armut bedroht<\/strong><br>\nF&uuml;r viele Kinder geh&ouml;ren Armut und soziale Ausgrenzung im reichen Europa zum Alltag. Auch in Deutschland steigt die Kinderarmut seit 2012 wieder an. Mehr als jedes vierte Kind in Europa unter 16 Jahren ist von Armut bedroht. 22,85 Millionen oder 27,4 Prozent der Kinder wuchsen 2014 in benachteiligenden sozialen Verh&auml;ltnissen heran. 2010 waren es noch 27,2 Prozent oder 22,6 Millionen der unter 16-J&auml;hrigen, ein Anstieg von &uuml;ber 200.000. Das geht aus Daten des Europ&auml;ischen Statistikamtes Eurostat hervor, die die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Sabine Zimmermann, ausgewertet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/2016-08\/kinderarmut-europa-eurostat-hartz-iv\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartz IV: &ldquo;Die dunkle Seite des deutschen Jobwunders&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland bringe die Arbeitslosigkeit nur statistisch zu verschwinden, die Arbeitslosen selbst blieben durch Hartz IV &ldquo;im Hamsterrad&rdquo;, sagt Soziologe Klaus D&ouml;rre. Industrielle und Teile der &Ouml;VP wollen in &Ouml;sterreich den Druck auf Arbeitslose erh&ouml;hen und fordern Ma&szlig;nahmen nach Vorbild der deutschen Hartz-IV-Reformen. Der deutsche Arbeitsmarktexperte und Soziologe Klaus D&ouml;rre von der Universit&auml;t Jena untersuchte die sozialen Auswirkungen von Hartz IV &ndash; und kommt zu einem vernichtenden Urteil.<br>\nKURIER: In &Ouml;sterreich steigt die Arbeitslosigkeit, in Deutschland sinkt sie. Was machen die Deutschen besser?<br>\nKlaus D&ouml;rre: Das deutsche Besch&auml;ftigungswunder hat eine dunkle Seite. Es beruht darauf, dass es einen Niedriglohnsektor gibt, der kontinuierlich zwischen 22 bis 24 Prozent der Besch&auml;ftigung (in &Ouml;sterreich rund 9 Prozent, Anm.) betr&auml;gt. Das Sinken der Arbeitslosigkeit wird erkauft durch mehr prek&auml;re, weil schlecht entlohnte und wenig anerkannte Besch&auml;ftigung. Es bringt die Arbeitslosigkeit nur rein statistisch zum Verschwinden. Deutschland tendiert vielmehr zur prek&auml;ren Vollerwerbsgesellschaft. Mit Hartz IV wurde zudem eine Regelung geschaffen, die immensen Druck aus&uuml;bt, solch unsichere, schlecht bezahlte und wenig anerkannte T&auml;tigkeiten auch anzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kurier.at\/wirtschaft\/hartz-iv-die-dunkle-seite-des-deutschen-jobwunders\/213.118.365\">kurier.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lobbyismus in Deutschland: Spannender Blick hinter die Kulissen<\/strong><br>\nIn Berlin arbeiten sch&auml;tzungsweise rund 5.000 Lobbyisten. Auf jeden Bundestagsabgeordneten kommen &ndash; rein rechnerisch &ndash; damit acht Interessensvertreter. Daraus ergibt sich eine Frage, der Markus Balser und Uwe Ritzer in ihrem Buch &ldquo;Lobbykratie&rdquo; nachgegangen sind: Wer trift denn eigentlich die Entscheidungen &ndash; und f&uuml;r wen? (&hellip;) Ein weiterer interessanter Aspekt ist bei der Lekt&uuml;re, wie sich die Arbeitsweise der Lobbyisten im Laufe der Jahre ver&auml;ndert hat. Industrieverb&auml;nde verlieren als Interessenvertreter an Bedeutung, weil viele gro&szlig;e Unternehmen ihre eigenen Leute nach Berlin oder Br&uuml;ssel schicken, gro&szlig;e internationale Anwaltskanzleien mischen im Auftrag ihrer Klienten auch mal bei der Gesetzgebung &ndash; zum Beispiel der europ&auml;ischen &ndash; mit. &ldquo;Und es sind Think Tanks, die von Lobbyisten aufgebaut werden, vielleicht auch als Tarnorganisationen, um eben nicht nur die Politik zu beeinflussen, sondern gleich auch noch das gesellschaftliche Klima.&rdquo; Ein hoch brisantes Thema, denn Mitarbeiter solcher Thinktanks aber auch andere Wissenschaftler werden in der medialen oder gesellschaftlichen Debatte oft als neutrale Experten wahrgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lobbyismus-in-deutschland-spannender-blick-hinter-die.1310.de.html?dram:article_id=361850\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zehn-Tage-Bilanz im Mittelmeer: 120 Leichen an libyscher K&uuml;ste angeschwemmt<\/strong><br>\nAuf dem Weg nach Europa kommen weiter Tausende Fl&uuml;chtlinge ums Leben. Allein in den vergangenen zehn Tagen wurden 120 Leichen an der libyschen K&uuml;ste gefunden. Die Bilanz zu den Ertrunkenen im Mittelmeer f&auml;llt auch mit Blick auf das laufende Jahr erschreckend aus. (&hellip;) Seit der weitgehenden Abriegelung der Balkanroute und dem Fl&uuml;chtlingsabkommen zwischen EU und T&uuml;rkei in diesem Jahr verlagert sich die internationale Aufmerksamkeit zunehmend auf nordafrikanische L&auml;nder. &Uuml;ber die &Auml;g&auml;is kommen dagegen kaum noch Migranten. Weltweit wurden in den Angaben zufolge in diesem Jahr bisher 4027 tote Fl&uuml;chtlinge und Migranten gez&auml;hlt. Das seien 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Drei Viertel von ihnen h&auml;tten versucht, &uuml;ber das Mittelmeer nach Europa zu gelangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/libyen-tote-fluechtlinge-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Auch das ist ein Resultat von Merkels Fl&uuml;chtlingsdeal mit der T&uuml;rkei &ndash; nun sind die Fl&uuml;chtenden gezwungen, die gef&auml;hrlichere Route zu nehmen. Ohne eine ernsthafte Bek&auml;mpfung der Fluchtursachen Armut und Krieg wird sich daran wenig &auml;ndern. Stattdessen wird die deutsche Au&szlig;enpolitik aber immer militaristischer und arme L&auml;nder bleiben wirtschaftlich abgeh&auml;ngt und ausgegrenzt. Wie soll der Fl&uuml;chtlingsstrom da abrei&szlig;en?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Waffen f&uuml;r den Nahen Osten: Investigative Journalisten decken geheime Lieferungen auf<\/strong><br>\nEin im Juli ver&ouml;ffentlichter Bericht &uuml;ber Waffenlieferungen aus osteurop&auml;ischen Staaten in den Mittleren Osten beginnt so: &raquo;Belgrad schlief in der Nacht des 28. November 2015, als die gigantischen Motoren eines wei&szlig;russischen Transportflugzeugs, einer Iljuschin Il-76 der Fluglinie &rsaquo;Ruby Star&lsaquo;, zum Leben erwachten. Der Rumpf der Maschine war beladen mit Waffen f&uuml;r weit entfernte Konflikte&laquo;. Herausgegeben wurde der Bericht vom &raquo;Investigativen Reporternetzwerk auf dem Balkan&laquo; (BIRN) und dem &raquo;Berichtsprojekt &uuml;ber das organisierte Verbrechen und Korruption&laquo; (OCCRP), die beide von verschiedenen europ&auml;ischen Regierungen sowie der &raquo;Open Society Foundation&laquo; (Stiftung f&uuml;r offene Gesellschaften) von George Soros unterst&uuml;tzt werden. (&hellip;) Es sei &raquo;nur einer von mindestens 68 Fl&uuml;gen (gewesen), mit denen in 13 Monaten (1.6.2015&ndash;4.7.2016) Waffen und Munition in Staaten des Mittleren Ostens und in die T&uuml;rkei gebracht wurden. L&auml;nder, die ihrerseits Waffen in die brutalen B&uuml;rgerkriege in Syrien und Jemen schmuggeln.&laquo; 1,2 Milliarden Euro h&auml;tten osteurop&auml;ische Staaten seit 2012 auf diese Weise verdient: &raquo;Ein Bombengesch&auml;ft.&laquo; (&hellip;) Die Verteilung der Waffen an die Kampfgruppen in Syrien sei &uuml;ber zwei geheime Kommandoeinrichtungen in Jordanien und in der T&uuml;rkei erfolgt, best&auml;tigte der ehemalige US-Botschafter in Syrien, Robert Ford, gegen&uuml;ber BRIN\/OCCRP. In diesen sogenannten &raquo;Milit&auml;rischen Operationszentren&laquo; (MOC) h&auml;tten Geheimdienst- und Milit&auml;roffiziere aus den Golfstaaten, T&uuml;rkei, Jordanien und den USA gearbeitet, wie es in einem Bericht des Carter-Zentrums hei&szlig;t, eines in Atlanta (USA) ans&auml;ssigen Thinktanks. Diese Offiziere h&auml;tten entschieden, welche Gruppen in Syrien die Waffen erhielten, so Ford. Die Waffen seien auf dem Landweg ins Kriegsgebiet nach Syrien transportiert oder aus der Luft dort abgeworfen worden. Saudi-Arabien habe zudem islamistischen Gruppen geholfen, die von den USA nicht unterst&uuml;tzt worden seien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-02\/012.php\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Syrien: &ldquo;In Aleppo geben Islamisten den Ton an&rdquo;<\/strong><br>\nEs sei nur eine Frage der Zeit, dass die syrische Armee den Osten der Stadt Aleppo zur&uuml;ckerobere, sagte der Nahost-Experte Michael L&uuml;ders im Deutschlandfunk. Wenn die Islamisten nicht bereit seien, die Zivilbev&ouml;lkerung ziehen zu lassen, dann k&ouml;nne es lange dauern und &ldquo;blutig&rdquo; werden. Aleppo gilt als zentrale Stadt im Syrienkonflikt. Um die Stadt bahne sich eine Entscheidungsschlacht an. Die R&uuml;ckeroberung Ost-Aleppos durch die russische und syrischen Armee w&uuml;rde eine entscheidende Wende im syrischen Krieg darstellen. &ldquo;Alle Hoffnungen, Assad von der Macht zu verdr&auml;ngen, sind dann Vergangenheit&rdquo;, sagte der Politik- und Islamwissenschaftler Michael L&uuml;ders im Deutschlandfunk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/syrien-konflikt-in-aleppo-geben-islamisten-den-ton-an.694.de.html?dram:article_id=361837\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Last Exit: Desaster<\/strong><br>\nLange Zeit galt Bundeskanzlerin Angela Merkel als deutscher Stabilit&auml;ts-Anker in einer chaotischen EU. Ein Mythos &ndash; der sich jetzt selbst demontiert. Es ist notwendig, ihr Image der Stabilit&auml;ts-Kanzlerin in ein etwas anderes Licht zu setzen. (&hellip;) Die dem Merkel-Sprech eigene Zweideutigkeit, seine unentwirrbare Vermengung von Eigeninteresse und Sentimentalit&auml;t hinterlassen ein politisches und institutionelles Tr&uuml;mmerfeld. Was wir sehen, ist das Ergebnis einer deutschen Innenpolitik, die hoch volatil und unberechenbar geworden ist und die europ&auml;ischen Institutionen als Transmissionsriemen ben&uuml;tzt, um anderen Staaten Europas deutsche Politik zu diktieren, die als europ&auml;ische ausgegeben wird. Und zu der es, angeblich, keine Alternative gibt! Dazu geh&ouml;rt eine neue Zusammensetzung der Bev&ouml;lkerung nicht nur in Deutschland, wo diese mehr oder weniger erw&uuml;nscht oder gar wirtschaftlich geboten sein mag, sondern auch in Staaten wie der Tschechischen Republik, wo sie entschieden unerw&uuml;nscht ist. Die deutsche Version &bdquo;europ&auml;ischer Solidarit&auml;t&ldquo; bedeutet dabei, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihre Souver&auml;nit&auml;t an Br&uuml;ssel abgeben m&uuml;ssen, und das hei&szlig;t letztlich: an Deutschland. Ergebnis w&auml;re eine Umstrukturierung der Bev&ouml;lkerung der Mitgliedsstaaten durch Einwanderung, im Namen der Menschenrechte und europ&auml;ischer &bdquo;Werte&ldquo;, wobei Widerstand mit K&uuml;rzung von Subventionen bestraft werden soll. Konsequenz ist eine schnell wachsende anti-deutsche Stimmung, die sich als anti-europ&auml;ische ausdr&uuml;ckt, und zwar nicht nur bei den Eliten, sondern noch erheblich wirksamer bei den W&auml;hlern. Die deutsche Regierung setzt dagegen ihre politische und wirtschaftliche Macht ein, in dem Glauben, dass das notwendig und geeignet sei, um &bdquo;Europa&ldquo;, genauer: das von ihr organisierte &bdquo;geeinte&ldquo;, in Wahrheit immer weiter auseinanderfallende &bdquo;Europa&ldquo;, vor dem endg&uuml;ltigen Zusammenbruch zu bewahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gazette.de\/die-gazette\/archiv\/gazette-50\/last-exit-desaster.html\">Die Gazette<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Hungry, scared, and no closer to safety: child refugees failed by Britain<\/strong><br>\nThree months after the UK government promised sanctuary to lone child refugees, little has happened. We meet some of them, stuck in Calais with no end in sight<br>\nWhat does a 10-year-old living alone in the migrant camp in Calais worry about most? Abdul is bothered by the rats that rustle around him while he sleeps and by the effort involved in getting enough food, in the wake of a decision last month by the French authorities to close down the cafe that fed children for free.<br>\nHe is frightened of the local police who often spray teargas at him. Most of all he worries about his nine-year-old nephew, who is solely his responsibility, and who is struggling to cope with their five-month flight from violence in Afghanistan.<br>\nMohammed, nine, worries about how he is going to find a pair of shoes. His cousin Ahmed, 12, worries about Mohammed, and about a third cousin, nine, who went missing last week. He is also anxious about how to conceal his unhappiness from his parents, when he speaks to them on the phone in Afghanistan. They sold half their land to send him, the oldest child, away from Isis to safety in England.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2016\/aug\/02\/child-refugees-calais-failed-by-britain\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ein W&auml;hler? Warum der Linken die Stammw&auml;hlerschaft abhanden kommt.<\/strong><br>\nWarum, so fragen sich viele politische Beobachter (und sozialdemokratische Strategen) verwirrt, haben rechte Parteien ausgerechnet bei Arbeitern so einen gro&szlig;en Erfolg, obwohl diese damit gegen ihre eigenen Interessen stimmen? Der Soziologe Didier Eribon, 1953 in eine kommunistische Familie hineingeboren, ist dieser Frage erstmals 2009 nachgegangen. Damals erschien sein Buch &bdquo;Retour &agrave; Reims&ldquo; (R&uuml;ckkehr nach Reims), in dem er beschreibt, wie er nach Jahren nach dem Tod des Vaters erstmals wieder auf Mutter und Br&uuml;der trifft und feststellen muss, dass sie inzwischen zu W&auml;hlern des rechtsextremen Front National geworden sind.<br>\nInzwischen ist diese Abkehr der Arbeiterschaft von der Linken auch in anderen L&auml;ndern manifest, etwa in Gro&szlig;britannien. Ein wichtiger Grund daf&uuml;r, so erkl&auml;rt Eribon nun in einem langen Interview mit &bdquo;ZEIT online&ldquo;, liege in der weitgehenden Deindustrialisierung ganzer Regionen, die &bdquo;das Leben dieser Leute vollkommen zerst&ouml;rt hat. Diese Leute haben nicht nur Geld verloren, sondern auch ihre Hoffnungen, ihr soziales Umfeld, ihr ganzes Leben.&ldquo; Und die M&ouml;glichkeit, sich Geh&ouml;r zu verschaffen: Wer keine Arbeit habe, k&ouml;nne nicht streiken, und Demonstrationen h&auml;tten keinerlei Effekt. &bdquo;Die Leute, die in diesen Tagen auf die Stra&szlig;e gehen, haben die aktuelle Regierung gew&auml;hlt, bekommen aber nun zu h&ouml;ren, dass ihre Meinung keine Rolle spielt. Was bleibt ihnen also anderes &uuml;brig, als n&auml;chstes Mal in Frankreich FN zu w&auml;hlen, in &Ouml;sterreich FP&Ouml;, in Gro&szlig;britannien Brexit und in Deutschland AfD?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/aus-dem-netz\/artikel\/ein-waehler-1559\/\">IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Michael M&uuml;ller schimpft auf Medien und Rechte<\/strong><br>\nDer Regierende B&uuml;rgermeister will die SPD-Basis zum Wahlkampf animieren. In einem Schreiben an die Genossen macht er Schuldige f&uuml;r die Lage der Partei aus: kritische Journalisten und rechte Politiker. In einem Brief an die 17.000 Sozialdemokraten in Berlin r&auml;umt der SPD-Spitzenkandidat und Regierende B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller ein, dass &bdquo;die Situation f&uuml;r die SPD nicht einfach ist&ldquo;. Die Verantwortung daf&uuml;r tragen seiner Meinung nach kritische Journalisten und rechte Politiker. &bdquo;Wir erleben, dass manche Medien gern andere Konstellationen herbeischreiben und den Eindruck erwecken wollen, die SPD sei abgenutzt&ldquo;, schreibt M&uuml;ller. Zudem seien &bdquo;Rechtspopulisten und Rechtsextremisten unterwegs, deren Wahl Berlin massiv sch&auml;digen w&uuml;rde&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berlin-vor-der-wahl-michael-mueller-schimpft-auf-medien-und-rechte\/13951332.html\">tagesspiegel.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Michael M&uuml;ller hat offenbar nichts kapiert oder verschlie&szlig;t die Augen. Eine Erfolgsgeschichte ist Berlin nur f&uuml;r wenige Gruppen, wie z. B. Immobilienbesitzer, Markler, Kneipiers, Hotels etc. und das vor allem mit &ldquo;Hilfe&rdquo; der Finanzkrise. Erst danach setzt mit der Zuwanderung ein Boom auf verschiedenen Ebenen ein. Der gr&ouml;&szlig;ere Teil der Berliner, viele davon in prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen, wird auch in der Partystadt Berlin abgeh&auml;ngt. Die Mieten steigen, die Mietpreisbremse ist eine Fehlkonstruktion, die Infrastruktur teilweise marode, die Stadt verm&uuml;llt. Die &ouml;ffentliche Verwaltung ist ausged&uuml;nnt, teilweise demoralisiert, und der Schuldenberg die h&ouml;chste Erhebung an der Spree. M&uuml;ller stammt aus kleinen Verh&auml;ltnisse, argumentiert einzig aus der Sichtweise der Reichen und Gewinner. Wer seine Basis derart aus dem Blick verliert und dann noch die b&ouml;sen Medien f&uuml;r alles verantwortlich macht, darf sich &uuml;ber Wahlergebnisse von etwa 20 Prozent (und weniger) nicht wundern. Was ist nur aus dieser Partei geworden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zur gestrigen Empfehlung des SWR Films &bdquo;Der Kampf um die Windr&auml;der&ldquo;<\/strong><br>\nZu der gestrigen Empfehlung, den SWR Film &bdquo;Exclusiv im Ersten: Der Kampf um die Windr&auml;der Film von Claudia Butter und Achim Reinhardt&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34464#h14\">anzuschauen<\/a> erreichten uns einige kritische Stellungnahmen zu dem Film. Danke vielmals. Zwei davon folgen:\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Solarenergie-F&ouml;rderverein Deutschland e. V. folgende Note an den SWR geschickt:<\/strong><br>\nSchreiben von Dr. R&uuml;diger Haude, &Ouml;ffentlichkeitsreferent des SFV an den verantwortlichen SWR:\n<p>Sehr geehrte Frau Schreckenberger,<br>\nich habe mir die im Betreff genannte Reportage angeschaut und frage mich, mit welcher Motivation ein solches Lehrst&uuml;ck perfider Demagogie, das allen Grunds&auml;tzen journalistischer Aufrichtigkeit Hohn spricht, produziert und zur &ldquo;prime time&rdquo; im Ersten platziert wird. F&uuml;r entsprechende Ausk&uuml;nfte w&auml;re ich Ihnen (bzw. den zust&auml;ndigen Stellen, an welche Sie meine Anfrage freundlicherweise weiterleiten) sehr verbunden.<\/p>\n<p>Anhand weniger Stichworte m&ouml;chte ich andeuten, was mich zu meinem harschen Urteil &uuml;ber diesen Beitrag bringt.<\/p>\n<ol>\n<li>Es ist ein Kunstst&uuml;ck, in einer 30-min&uuml;tigen Dokumentation &uuml;ber Windenergie-Konflikte die Worte &ldquo;Klima&rdquo; bzw. &ldquo;Klimawandel&rdquo; nicht ein einziges Mal auftauchen zu lassen. An einigen Stellen l&auml;sst sich erahnen, wie in Wort und Bild alles herausgeschnitten wurde, was diesen Bezug erkennbar h&auml;tte machen k&ouml;nnen. Insbesondere bei den Angriffen auf den BUND (bei dem die schwierige Abw&auml;gung zwischen kurzfristigem Artenschutz und der fundamentalen natursch&uuml;tzerischen Aufgabe des Klimaschutzes gewiss nicht auf die leichte Schulter genommen wird) erscheint mir diese Vorgehensweise als zutiefst unanst&auml;ndig.<\/li>\n<li>Als Kronzeugen wider den Lobbyismus der &ldquo;Wind-Industrie&rdquo; Politiker wie Michael Fuchs (CDU) auftreten zu lassen, der laut &ldquo;Lobbypedia&rdquo; jahrelang die Transparenzregeln des Bundestags brach, indem er Nebent&auml;tigkeiten verschwieg, und den der SPD-Politiker Thomas Oppermann aufgrund seiner energiepolitischen Affinit&auml;ten als &ldquo;Atom-Fuchs&rdquo; titulieren konnte, m&uuml;sste f&uuml;r Journalisten doch Anlass sein, einmal zu untersuchen, wieviel Lobby-Aktivit&auml;ten in Berlin f&uuml;r, und wieviel gegen die Windenergie aktiviert wurden. Dass der Tenor der Reportage hier das Absurde streift und jedenfalls Propaganda an die Stelle von Journalismus gesetzt wurde, h&auml;tte eigentlich im Sender auffallen m&uuml;ssen.<\/li>\n<li>Ist es neuerdings Standard bei der Redaktion von &ldquo;report Mainz&rdquo;, den Fall einer alleinerziehenden Mutter, die bei zwei Jobs mit 1000 Euro monatlich &uuml;ber die Runden kommen muss, als energiepolitischen und nicht als sozialpolitischen Skandal zu rubrizieren?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich k&ouml;nnte diese Auflistung lange fortsetzen. Kein Klischee der militanten (dieses Wort w&auml;hle ich mit Bedacht) Windkraftgegner a la&rdquo;Vernunftkraft&rdquo; wurde ausgelassen. Keines h&auml;tte bei einer kritischen Analyse Bestand.<\/p>\n<p>Ich bin, ehrlich gesagt, ratlos dar&uuml;ber, was mit dieser Dokumentation bezweckt werden soll, nachdem doch der Bundestag vor wenigen Wochen die Energiewende in Deutschland bereits beerdigt hat &ndash; mit voraussichtlich schlimmen Konsequenzen f&uuml;r die Erderw&auml;rmung. &hellip;<\/p>\n<p>F&uuml;r eine Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Motive, die zur Produktion und zur Sendung dieses Beitrags gef&uuml;hrt haben, w&auml;re ich Ihnen daher sehr verbunden.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nIhr R&uuml;diger Haude<\/p><\/li>\n<li><strong>Mail von Karl Heinz Winkler an die NachDenkSeiten (Auszug):<\/strong><br>\nDer Bericht strotzt nur so von Mutma&szlig;ungen, verf&auml;lschten Tatsachen und &ndash; was am Schlimmsten ist &ndash; eine grundlegende neutrale Darstellung der Sachverhalte fehlt- eine journalistische Fehlleistung erster G&uuml;te! Der Einsatz der WEA wird desavouiert durch negative Einzelbeispiele. Es mag sein, dass in Einzelf&auml;llen Standorte nach den pers&ouml;nlichen Vorteilen f&uuml;r Entscheider ausgesucht sind und noch werden. Ursache ist ein fehlendes Rahmengesetz zu einer Standortausauswahl in Deutschland nach sachlichen Gesichtspunkten. Die Intension der V&auml;ter des EEG war es, dass die Anlagen durch eine breite B&uuml;rgerbeteiligung finanziert werden, damit die Stromversorgung allm&auml;hlich den vier gro&szlig;en EVUs entzogen wird. Eine klar demokratische Zielsetzung! Nun dreht diese unselige Bundesregierung das Blatt im Interesse der sich auf Talfahrt befindlichen EVUs ( siehe Aktienentwicklung der letzten Jahre ) und versch&auml;rft die Ansiedlungsbedingungen derart, dass Energiegenossenschaften kaum noch zum Zuge kommen. Die Errichtung neuer Windparks t&auml;tigen nun vermehrt gro&szlig;e Investmentgesellschaften und &uuml;berwiegend die fr&uuml;heren Gro&szlig;versorger. Insgesamt sollen &ndash; trotz gegenteiliger Beteuerungen &ndash; der z&uuml;gige Ausbau der EE abgew&uuml;rgt werden. Stattdessen vergoldet man mit Milliarden den vorgeblichen Reservebetrieb von Braunkohle-Dreckschleudern, die ohnehin aus technischen Gr&uuml;nden abgeschaltet werden sollten.<br>\nAuch &uuml;ber die Subventionen wird nur Nebel verbreitet. Diese dienten urspr&uuml;nglich zur Anschubfinanzierung und als &Auml;quivalent f&uuml;r vermiedene Schadstoffemissionen ( CO2 &ndash; S&auml;urebildner &ndash; Quecksilber u.a. ) der konventionellen Kraftwerke. Diese externen Kosten betragen lt. Umweltbundesamt ca. 12 Cent\/KWh. Sie m&uuml;ssten eigentlich fairerweise im Strompreis enthalten sein. Von den beinahe 300 Mrd. Subventionen f&uuml;r Atom &ndash; und Kohlekraftwerke in der Vergangenheit, einschlie&szlig;lich der Braunkohlef&ouml;rderung und den immer noch laufenden Steinkohlesubventionen, ist keine Rede in diesem einseitigen Bericht!<br>\nAu&szlig;erdem beruhen die Steigerungen der Strom-Kosten nicht auf der Finanzierung durch das EEG, denn paradoxerweise f&auml;llt bei einem hohen Anteil an Solar- und Windstrom der B&ouml;rsenpreis an der B&ouml;rse in Leipzig. Die Steigerungen der Umlagekosten sind allein den politisch motivierten Ausnahmetatbest&auml;nden f&uuml;r Industrieunternehmen und den &uuml;berm&auml;&szlig;ig erh&ouml;hten Netzentgelten geschuldet. Gewerbebetriebe und der normale Stromverbraucher zahlen die Zeche! Das wissen die Mainstreammedien, dennoch wird gegen die Erneuerbaren Energien gehetzt, allen voran die BILD! An vorderster Front desinformieren auch die verkappten Atomlobbyisten der CDU, wie z.B. Fuchs und Pfeiffer.<br>\nEine weitere Falschbehauptung wird in dem Bericht in einem Nebensatz versteckt. Durch das angebliche Nichtvorhandensein von H&ouml;chstspannungsleitungen m&uuml;ssten die Windr&auml;der teilweise abgeschaltet werden. Ursache sind aber nicht die fehlenden Leitungen, sondern eine ungehemmte, &ouml;kologisch abzulehnende Produktion von Kohlestrom, der in Zeiten von gro&szlig;em Aufkommen von EE-Strom ins benachbarte Ausland verkauft wird. Beispiel: <a href=\"https:\/\/www.agora-energiewende.de\/de\/themen\/-agothem-\/Produkt\/produkt\/76\/Agorameter\/\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.energy-charts.de\/power_de.htm\">hier<\/a> (Fraunhofer ISE). Die geplanten HG&Uuml;-Leitungen sollen in erster Linie  dem Transport der Kohlestrommengen ins benachbarte Ausland dienen. Zu der Problematik empfehle ich Ihnen die leichtverst&auml;ndlichen Publikationen von Prof. Lorenz Jarass, Wiesbaden, z.B. <a href=\"http:\/\/www.jarass.com\/Energie\/B\/Erneuerbare%20Energie,%20Kolumne,%20published.pdf\">hier<\/a>. Tats&auml;chlich musste die Produktion von schmutzigen Atom- und Kohlestrom sukzessive gedrosselt werden. So wollten es die V&auml;ter des EEG. Im Grunde genommen ist die Angelegenheit ein Kampf um die Oberhoheit der Stromversorgung: Zentral oder dezentral. Es ist l&auml;ngst nachgewiesen, dass eine dezentrale Versorgungsstruktur &ouml;kologisch und versorgungstechnisch zweckm&auml;&szlig;iger , aber auch demokratischer  ist. Sie steht dem Anliegen der EVUs entgegen, das Stromgesch&auml;ft in ihren H&auml;nden zu behalten.<br>\nDie Behauptungen &uuml;ber den BUND sind an den Haaren herbeigezogen und <a href=\"http:\/\/www.bund.net\/themen_und_projekte\/klima_und_energie\/energiewende\/erneuerbare_energien\/windenergie\/interview_weiger\/\">l&auml;ngst widerlegt<\/a>. Beweise sind in der Sendung ohnehin offen geblieben.<br>\nDie &Ouml;kologische Plattform der LINKEN hat in einer Kommentar die Dinge heute auf den Punkt gebracht: &Ouml;kologische Plattform bei DER LINKEN: <a href=\"https:\/\/www.oekologische-plattform.de\/?p=134116\">einseitige Berichterstattung + Kommentare<\/a>.<br>\nDie Sendung in der ARD ist ein Pamphlet erster G&uuml;te! Ich h&auml;tte erwartet, dass die NDS sich kritisch &auml;u&szlig;ern. &hellip;<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Allerletzte<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160803_image001.jpg\" alt=\"\" title=\"\">\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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