{"id":34512,"date":"2016-08-05T16:42:15","date_gmt":"2016-08-05T14:42:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512"},"modified":"2016-08-05T16:42:15","modified_gmt":"2016-08-05T14:42:15","slug":"hinweise-des-tages-ii-259","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h01\">Wirtschaft und Demokratie: Neue Zauberformel, bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h02\">Die Doppelmoral des IWF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h03\">Fl&uuml;chtlingspolitik: Bund zahlt McKinsey Millionenhonorar f&uuml;r Abschiebetipps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h04\">&ldquo;Griechenland steht kurz vor dem Kollaps&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h05\">D&eacute;j&agrave; vu im deutschen Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h06\">Wenn George Soros und Wolfgang Clement am gleichen Strang ziehen, droht Europa Schlimmes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h07\">Europa &ndash; Der Schlamm unter dem Sand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h08\">Gr&ouml;&szlig;te deutsche B&uuml;rgerklage gegen CETA geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h09\">Was f&uuml;r ein Spiel treibt Wolfgang Drexler?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h10\">Verfassungsgericht klassifiziert Beleidigungen neu &ndash; von durchgeknallt bis d&uuml;mmlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h11\">Im Labyrinth der Parteitaktik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h12\">Der Fluch der kurzen S&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h13\">&raquo;Weg zu Rot-Rot-Gr&uuml;n soll geebnet werden&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h14\">Kanzlerin Merkel verliert, Seehofer wieder als Kandidat gehandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h15\">Das Wahlsystem als &ldquo;kritische Infrastruktur&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h16\">Zahl der Toten durch Polizeigewalt in Brasilien verdoppelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34512#h17\">Das Letzte: Europa braucht bessere B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaft und Demokratie: Neue Zauberformel, bitte!<\/strong><br>\nSeit der t&uuml;rkische Pr&auml;sident vermeintliche Widersacher bek&auml;mpft, Menschen verhaftet und peinigt, scheinen sich wirtschaftlich die Alarmsignale f&uuml;r sein Land zu mehren. B&ouml;rsenkurse fallen. Und ausl&auml;ndische Investoren drohen mit R&uuml;ckzug. Werden die T&uuml;rken irgendwann also ohnehin genug haben von ihrem Recep Tayyip Erdogan &ndash; wenn es irgendwann mehr Arbeitslose gibt? Problem gel&ouml;st? Demokratie gerettet?<br>\nM&uuml;ssen wir uns vor all den Neu- und M&ouml;chtegern-Autorit&auml;ren dann ohnehin nicht f&uuml;rchten &ndash; weil sie sich von allein erledigen? Und nicht vor Donald Trump, wenn er einen Monat sp&auml;ter in den USA folgt? M&ouml;glich. Nur: Sicher ist das nicht. Was auch daran liegt, dass nicht &uuml;berall gerade Landschaften bl&uuml;hen, wo es keine autorit&auml;ren Regime gibt &ndash; und alle dem Charme dieser Lebensform erliegen. Dann br&auml;uchte die Kraftmeier ja auch keiner w&auml;hlen.<br>\nWom&ouml;glich liegt unser Problem genau darin: dass die Zauberformel versagt hat, nach der es allen gut geht, wenn es freie M&auml;rkte und Demokratie gibt. Jetzt haben wir &uuml;berall kriselnde M&auml;rkte &ndash; und einen Boom derer, die behaupten, es w&auml;re besser, autorit&auml;r durchzugreifen. Alarm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/recep-tayyip-erdogan-demokratien-in-der-krise-kolumne-thomas-fricke-a-1106191.html\">Thomas Fricke auf Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Doppelmoral des IWF<\/strong><br>\nDer Internationale W&auml;hrungsfonds warnt vor zunehmenden globalen Ungleichgewichten &ndash; und spricht in der Praxis gleichzeitig Empfehlungen aus, die diese noch weiter verst&auml;rken w&uuml;rden. Die Wirtschaft der Eurozone ist derzeit durch folgende Parameter charakterisiert: Sie weist einen immer weiter steigenden &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz auf, die Arbeitslosigkeit ist hoch, Inflationsgefahr besteht keine. Eine weitere Senkung der Zinsen kann nicht mehr viel helfen, um die Nachfrage anzukurbeln, zumal die Zinsen bereits im negativen Bereich liegen. Dies betonen auch immer wieder die Vertreter der europ&auml;ischen Geldpolitik, wie etwa unl&auml;ngst EZB-Vorstandsmitglied Beno&icirc;t C&oelig;ur&eacute;. [&hellip;]<br>\nAuch der Internationale W&auml;hrungsfonds warnt vor diesen globalen Ungleichgewichten. In seinem k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten neuesten External Sector Report kommt der IWF zu dem Schluss, dass die globalen Ungleichgewichte im letzten Jahr wieder gr&ouml;&szlig;er geworden sind. Die IWF-&Ouml;konomen sprechen daher folgende Empfehlung aus: &bdquo;&Uuml;berschussl&auml;nder, die unter einer schwachen Binnennachfrage leiden, sollten mehr auf eine lockere Fiskalpolitik setzen, um gegen die Problematik der Produktionsl&uuml;cke (output gap) anzugehen&ldquo;. Defizitl&auml;nder sollten dagegen eine &bdquo;aktive Geldpolitik&ldquo; einsetzen, um sowohl die interne als auch die externe L&uuml;cke zu schlie&szlig;en (aber nat&uuml;rlich auch vermeiden, von der lockeren Geldpolitik abh&auml;ngig zu werden). [&hellip;]<br>\nBemerkenswert daran ist allerdings, dass der IWF in der Praxis genau diese Empfehlung eben nicht ausspricht. Wie der &Ouml;konom Brad Setser herausgearbeitet hat, empfahl der W&auml;hrungsfonds in der j&uuml;ngeren Vergangenheit mehrfach verschiedenen Eurol&auml;ndern, am Kurs der &bdquo;Haushaltskonsolidierung&ldquo; (a. k. a. Austerit&auml;tspolitik) festzuhalten, was wohl zu einer weiteren Ausweitung des Leistungsbilanz&uuml;berschusses der Eurozone f&uuml;hren w&uuml;rde. Beispiele daf&uuml;r finden sich etwa in den IWF-L&auml;nderberichten f&uuml;r Italien, Frankreich und Spanien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/makronom.de\/die-doppelmoral-des-iwf-16357\">Makronom<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik: Bund zahlt McKinsey Millionenhonorar f&uuml;r Abschiebetipps<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf) will der Unternehmensberatung McKinsey f&uuml;r eine Studie zum Thema Abschiebungen 1,86 Millionen Euro bezahlen. Die Beraterfirma kann daf&uuml;r insgesamt 678 Beratertage in Rechnung stellen. Umgerechnet w&uuml;rde McKinsey einen durchschnittlichen Tagessatz in H&ouml;he von gut 2700 Euro erzielen. Das geht aus internen Unterlagen hervor, die dem SPIEGEL vorliegen.<br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Studie von McKinsey in der vergangenen Woche auf ihrer Sommer-Pressekonferenz angek&uuml;ndigt. In der Analyse sollen die Unternehmensberater die Probleme bei Abschiebungen identifizieren und Verbesserungsvorschl&auml;ge machen. Die Arbeit soll noch im August beginnen und bis November fertig sein.<br>\nBeteiligt sind neben dem Bund die vier Bundesl&auml;nder Berlin, Hessen, Sachsen und Schleswig-Holstein. McKinsey soll f&uuml;r die Studie auch die Verfahren zur freiwilligen R&uuml;ckkehr abgelehnter Asylbewerber untersuchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/fluechtlinge-bamf-zahlt-mckinsey-millionen-honorar-fuer-abschiebetipps-a-1106264.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was f&uuml;r Informationen sollen diese externen Berater &uuml;berhaupt haben, um solche Honorare zu rechtfertigen? Kennt die Mitarbeiterschaft des &Ouml;ffentlichen Dienstes etwa nicht die Rechtslage?<\/em><br>\n<em>Kann es sein, dass diese Beraterfirma schlicht und einfach gute Beziehungen zum &Ouml;ffentlichen Dienst pflegt und daher auch gute Honorare zugeschrieben bekommt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Griechenland steht kurz vor dem Kollaps&rdquo;<\/strong><br>\nIn Griechenland fehlten mit Blick auf die Fl&uuml;chtlingssituation Personal, Geld, Unterbringungsm&ouml;glichkeiten und eine Integrationsstrategie, sagte der in Athen lebende &Ouml;konom Jens Bastian im DLF. Griechenland sei politisch und administrativ &uuml;berfordert. Der Abbruch des Fl&uuml;chtlingsabkommen mit der T&uuml;rkei w&uuml;rde das Land wieder zu einem Transitland machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fluechtlingssituation-griechenland-steht-kurz-vor-dem.694.de.html?dram:article_id=362129\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>D&eacute;j&agrave; vu im deutschen EUropa<\/strong><br>\nVor einem Jahr inszenierte die deutsche &Ouml;ffentlichkeit das griechische &ldquo;Schuldendrama&rdquo;. Europa spielte nur eine Nebenrolle, die Realit&auml;t auch. &Auml;hnliches erleben wir nun mit der T&uuml;rkei. Seit dem Putschversuch vergeht kaum noch ein Tag, an dem Politik und Medien nicht Pr&auml;sident Erdogan und seine Man&ouml;ver zum Topthema machten. Jeder Schachzug des Sultans wird breit kommentiert. Nicht kommentiert wird hingegen die Rolle von Kanzlerin Merkel, die Erdogan &uuml;berhaupt erst in die Schl&uuml;sselrolle gehievt hat. Sie war es auch, die die Visa-Liberalisierung zur Verhandlungsmasse machte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/deja-vu-im-deutschen-europa\">Eric Bonse auf Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn George Soros und Wolfgang Clement am gleichen Strang ziehen, droht Europa Schlimmes<\/strong><br>\nDer Milliard&auml;r und F&ouml;rderer &bdquo;offener Gesellschaften&ldquo; und der Migration, George Soros, und der ex-SPD-ex-Minister Wolfgang Clement, heute Vorsitzender des Kuratoriums der Arbeitgeber-PR-Initiative INSM, haben kurz hintereinander in Zeitungsbeitr&auml;gen skizziert, was nach dem Brexit in Europa passieren muss. Erstaunlicher Weise wollen beide dasselbe und begr&uuml;nden es beide mit dem gleichen hehren Ziel, das in direktem Gegensatz zu ihren Forderungen steht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/666-soros-clement#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europa &ndash; Der Schlamm unter dem Sand<\/strong><br>\nWenn &uuml;ber kurz oder lang ein neues Attentat in Europa geschieht, wird sich vielleicht jemand fragen: warum?<br>\nEuropa, besser gesagt die Europ&auml;ische Union und die Nato, kannten sehr wohl den Weg in die Zerst&ouml;rung Libyens, Syriens, des Irak und Afghanistans, aber niemand hatte ihnen erkl&auml;rt, wie man von dort wieder zur&uuml;ckkommt. Um die neuen Schlachtfelder &uuml;bersichtlicher zu machen benutzten die gro&szlig;en westlichen Strategen das BARS-System (Battlefield Augmented Reality System) oder &ldquo;System zur Vergr&ouml;&szlig;erung der Realit&auml;t auf dem Schlachtfeld&rdquo;. Zus&auml;tzlich orientierten sie sich an den Vorgaben der interdisziplin&auml;ren Labors oder &ldquo;Denkfabriken&rdquo;, wobei die Politik und die Medien das Ganze einstimmig unterst&uuml;tzten. Mit ihrer Flut von Raketen machten sie ganze L&auml;nder mit &auml;u&szlig;erster Sorgfalt dem Erdboden gleich, tausende von D&ouml;rfern, hunderte von St&auml;dten, Millionen von Menschenleben und Jahrhunderte an Zivilisation wurden vernichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/157172\/schlamm-sand\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gr&ouml;&szlig;te deutsche B&uuml;rgerklage gegen CETA geplant<\/strong><br>\nEin Aktionsb&uuml;ndnis von Kritikern des EU-Freihandelsabkommens mit Kanada (Ceta) hat f&uuml;r ihre Verfassungsbeschwerde &ldquo;Nein zu Ceta&rdquo; mehr als 100.000 Unterst&uuml;tzer gefunden. Das B&uuml;ndnis der Organisationen Campact, Foodwatch und Mehr Demokratie nannte ihr Vorhaben am Mittwoch die gr&ouml;&szlig;te B&uuml;rgerklage in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Unterst&uuml;tzter schickten der Initiative demnach eine schriftliche Vollmacht per Post. Sobald im EU-Handelsministerrat die Entscheidung ansteht, das Abkommen ganz oder teilweise vorl&auml;ufig in Kraft zu setzen, will das B&uuml;ndnis beim Bundesverfassungsgericht eine einstweilige Anordnung beantragen. Damit soll dem deutschen Vertreter im EU-Rat, das ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel oder ein Vertreter, untersagt werden, dort f&uuml;r das Abkommen zu stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.euractiv.de\/section\/finanzen-und-wirtschaft\/news\/314779\/\">Euroactiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Was f&uuml;r ein Spiel treibt Wolfgang Drexler?<\/strong><br>\nDer Vorsitzende des NSU-Ausschusses Baden-W&uuml;rttemberg k&auml;mpft f&uuml;r die offizielle Version der Beh&ouml;rden<br>\nFortsetzung in Stuttgart &ndash; aber auch Fortschritt? In der letzten Sitzungswoche vor den Sommerferien Ende Juli hat der Landtag von Baden-W&uuml;rttemberg den Untersuchungsausschuss No. 2 zum Polizisten-Mord von Heilbronn eingesetzt. Er wird im September seine Arbeit aufnehmen, Vorsitzender bleibt Wolfgang Drexler, SPD.<br>\nDie verschiedenen Statements Drexlers in den letzten Tagen lassen vermuten, dass der Nachfolge-Ausschuss so weitermacht wie sein Vorg&auml;nger. Keine gute Botschaft, denn dessen Arbeit war zumindest oberfl&auml;chlich. Hauptverantwortlicher daf&uuml;r ist Wolfgang Drexler. Aus aktuellem Anlass ein paar Beispiele:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49042\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verfassungsgericht klassifiziert Beleidigungen neu &ndash; von durchgeknallt bis d&uuml;mmlich<\/strong><br>\nDie deutsche Rechtsprechung zur Beleidigung ist eine Fundgrube. Wer in einem Kommentar zum Strafgesetzbuch die Erl&auml;uterungen und Beispiele zu den einschl&auml;gigen Paragrafen liest, wird nicht mehr behaupten, dass die Juristerei eine trockene Wissenschaft ist. Bei der Systematisierung der strafw&uuml;rdigen Ehrverletzungen haben die Juristen eine lustvolle Z&auml;rtlichkeit entwickelt. Manches ist auch durchaus einsichtig: Es ist keine Beleidigung, wenn eine wissenschaftliche Arbeit als &ldquo;anf&auml;ngerhaft&rdquo; bewertet wird; sehr wohl gilt es aber als Beleidigung, wenn der Kritiker sagt, der Autor sei ein dummer Mensch. Nur dann, wenn es um Amtspersonen geht, wird nicht lang ziseliert und unterschieden. Das war schon im Kaiserreich so &ndash; und daran hat sich bis zum heutigen Tag wenig ge&auml;ndert. Schon das alte Reichsgericht lie&szlig; es sich nicht nehmen, einen Kritiker Otto von Bismarcks streng zu bestrafen, weil der befunden hatte, der Reichskanzler rede &ldquo;wie ein Schornsteinfeger&rdquo;. Heftige Kritik an Amtspersonen wird noch heute meist ohne lange Pr&uuml;fung als &ldquo;Schm&auml;hkritik&rdquo; bezeichnet. Das ist f&uuml;r den, der als Schm&auml;hkritiker bezeichnet wird, nicht angenehm, weil ihm dann das Grundrecht der Meinungsfreiheit nicht mehr zur Seite springt. Bei Schm&auml;hkritik gibt es keine Abw&auml;gung zwischen der Meinungsfreiheit des Kritikers und dem Pers&ouml;nlichkeitsrecht des Kritisierten &ndash; Schm&auml;hkritik ist per se beleidigend. Das Bundesverfassungsgericht hat nun den Gerichten diesen Hammer aus der Hand genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schmaehkritik-verfassungsgericht-klassifiziert-beleidigungen-neu-von-durchgeknallt-bis-duemmlich-1.3104835\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Im Labyrinth der Parteitaktik<\/strong><br>\nMit der liberalen Ciudadanos und der linken Podemos haben Spaniens W&auml;hler den alten Volksparteien zwei neue Kr&auml;fte zur Seite gestellt. Doch der Auftrag &ldquo;Sprecht miteinander, einigt euch&rdquo; ist immer noch nicht ausgef&uuml;hrt &ndash; die Regierungsbildung l&auml;sst trotz st&auml;ndig neuer Verhandlungsrunden auf sich warten.<br>\nPablo Casado, Vorstandsmitglied und Sprecher der spanischen Volkspartei, strahlte beim Besuch des TV-Senders Antena 3. Gerade so, als habe das Treffen des amtierenden Ministerpr&auml;sidenten Mariano Rajoy mit dem Parteichef der neuen liberalen Partei Ciudadanos diese Woche schon den Weg zu einer neuen Regierungsmehrheit in Spanien bereitet:\n<blockquote><p>\n&ldquo;Albert Rivera ist ein verantwortungsbewusster Mensch. Mit Ciudadanos sind wir in den wichtigsten Fragen einer Meinung, &uuml;ber unsere Verfassung und &uuml;ber die Einheit Spaniens. Au&szlig;erdem regieren wir mit ihnen in vier Regionen. Da m&uuml;ssen wir uns doch verst&auml;ndigen k&ouml;nnen. Zumal die Bedingungen von Ciudadanos annehmbar sind.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Was nicht ganz zur Freude des Politikers passt: Ciudadanos will gar nicht f&uuml;r Rajoy stimmen, aber auch nicht gegen ihn. Mit dieser Enthaltung hat der Konservative aber immer noch keine Mehrheit hinter sich. Erst wenn sich die Sozialisten zumindest enthalten w&uuml;rden, w&auml;re Rajoy als Ministerpr&auml;sident wiedergew&auml;hlt. Doch Spaniens Sozialdemokraten wollen sich nicht auf einen solchen Pakt einlassen. Der Politologe Jorge Galindo vom Thinktank Politik&oacute;n erkl&auml;rt:<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Die Sozialisten sehen ganz genau, dass &uuml;berall in Europa die Gro&szlig;en Koalitionen ihren Parteifreunden geschadet haben. Und in Spanien haben die Sozialisten mit Podemos ja auch noch eine Partei an ihrer linken Seite, die sich als die echte Opposition profilieren will. Gerade die Situation der SPD in Deutschland wird in Spanien ganz genau beobachtet.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spanien-im-labyrinth-der-parteitaktik.795.de.html?dram:article_id=362211\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Fluch der kurzen S&auml;tze<\/strong><br>\nWelches Problem oder welcher Anlass es auch immer sein mag, nichts bleibt unbezwitschert und damit dem Fluch der kurzen S&auml;tze unterworfen. Die einen haben keine Zeit und keinen Geist, um mehr zu schreiben, die anderen haben keine Mu&szlig;e, um mehr zu lesen. Bleibt mir nur, mich an dem Informationsgau mit einer einfachen Botschaft zu beteiligen: &bdquo;Verbietet Twitter, es verhindert das Denken!&ldquo; (45 Zeichen)<br>\nIn der K&uuml;rze liegt die W&uuml;rze, sagt der Volksmund. Veni, vidi, vici, sagte Julius Caesar nach einer im Rekordtempo gewonnen Schlacht, aber er musste sp&auml;ter einsehen, dass das Siegen nicht immer so schnell geht. Opposition ist Mist, sagte ein f&uuml;r seine kurzen S&auml;tze ber&uuml;hmter SPD-Politiker, bevor er in der Versenkung verschwand und die SPD als Zwanzig-Prozent-Partei zum ewigen Juniorpartner der CDU wurde. Wer hat, dem wird gegeben, ist eine Volksweisheit, die sich sicher auf den Zins bezog, aber der ist inzwischen zur Geschichte geworden, was auch hier die Beurteilung der Sache hinter dem kurzen Satz nicht einfach macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/08\/der-fluch-der-kurzen-saetze\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Weg zu Rot-Rot-Gr&uuml;n soll geebnet werden&laquo;<\/strong><br>\nAngriffe gegen Sahra Wagenknecht h&ouml;ren nicht auf. Wom&ouml;glich, weil sie einer Linke-Regierungsbeteiligung entgegensteht. Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen<br>\nAm vergangenen Montag &auml;u&szlig;erte sich die Linke-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht zum Anschlag in Ansbach. Seitdem steht die Politikerin in der Kritik: mit ihren Aussagen fische sie im rechten Lager. Die Angriffe weisen Sie zur&uuml;ck, sprechen gar von einer Kampagne. Warum?<br>\nEs war bemerkenswert, wer sich nach der Mitteilung zu Wort meldete. Das reichte vom CDU-Vorsitzenden aus NRW, Armin Laschet, bis hin zu Claudia Roth von den Gr&uuml;nen, auch Hubertus Heil, SPD-Abgeordneter, &auml;u&szlig;erte sich. Dass ausgerechnet diese bunte Truppe Sahra Wagenknecht diffamiert, ist an Heuchelei nicht zu &uuml;berbieten. Diese Politiker stimmten f&uuml;r Kriege, R&uuml;stungsexporte und die Hartz-IV-Gesetze &ndash; und verteidigen diesen Kurs noch immer. Viele Zeitungen lie&szlig;en nur diese Leute zu Wort kommen. Dazu kamen dann Angriffe aus den eigenen Reihen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-03\/005.php\">jung Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kanzlerin Merkel verliert, Seehofer wieder als Kandidat gehandelt<\/strong><br>\nARD-DeutschlandTrend: Die Fl&uuml;chtlingspolitik bleibt die Ma&szlig;gabe zur Beurteilung. Zwei Drittel sind gar nicht zufrieden mit Merkel<br>\nDie Deutschen sind unzufrieden mit &ldquo;Mama Merkel&rdquo;. Das Abarbeiten der CSU an ihrer Selbstbefeuerungs-Parole &ldquo;Wir schaffen das schon&rdquo; wird belohnt: Horst Seehofer segelt im Popularit&auml;tsaufwind. Zwar ist es an den Grenzen ruhig, von Fl&uuml;chtlingsandrang kann gar keine Rede mehr sein, aber die Fl&uuml;chtlingspolitik bleibt der neuralgische Punkt in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung der Regierungsarbeit. 65 Prozent der Befragten sind laut dem aktuellen ARD-DeutschlandTrend &ldquo;weniger bzw. gar nicht zufrieden&rdquo; mit der Fl&uuml;chtlingspolitik der Kanzlerin.<br>\nDie schlechteste Bewertung f&uuml;r Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik seit Oktober 2015, als die Frage &uuml;berhaupt zum ersten Mal im DeutschlandTrend gestellt wurde, spiegelt sich auch in den Popularit&auml;tswerten wieder. Merkel rutscht deutlich ab. Nur mehr 47 Prozent sind mit ihrer Regierungsarbeit zufrieden. Damit verlor sie 12 Punkte gegen&uuml;ber dem Vormonat. Nur im Februar lag sie &ndash; mit einem Punkt weniger &ndash; noch darunter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49045\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Wahlsystem als &ldquo;kritische Infrastruktur&rdquo;<\/strong><br>\nKurz vor dem Nominierungsparteitag der Demokratischen Partei hatte WikiLeaks Tausende von Emails des Democratic National Committee ver&ouml;ffentlicht. Sie zeigten u.a., dass die Parteif&uuml;hrung Clinton unterst&uuml;tzte und vor manipulativen Aktionen nicht zur&uuml;ckschreckt. Die Demokraten lenkten den Verdacht auf russische Hacker, die wom&ouml;glich im Staatsauftrag in die Computer des DNC eingedrungen und die Emails entwendet h&auml;tten, um auf die Wahl Einfluss zu nehmen.<br>\nEs zirkulieren auch Ger&uuml;chte, dass vielleicht Putin damit Trump helfen wollte. Letzterer stimmte nicht in die ansonsten laufende Verteufelungskampagne gegen Putin ein, was ihn der Komplizenschaft verd&auml;chtig macht. Zuletzt hatte Trump geflachst, Moskau solle ruhig weitere Emails von Clinton hacken, was die Diskussion angeheizt hatte.<br>\nHillary Clinton scheint es politisch opportun zu sein, weiterhin staatliche russische Hacker zu beschuldigen. &ldquo;Wir wissen, dass russische Geheimdienste die Parteif&uuml;hrung der Demokraten gehackt haben&rdquo;, sagte sie gegen &uuml;ber Foxnews. Im selben Zusammenhang verwies sie auf die politische N&auml;he zwischen Putin und Trump. Noch freilich ist nicht klar, wer hinter dem Hack steht. Das FBI ermittelt noch (Geleakte E-Mails der Demokraten sorgen weiter f&uuml;r Debatten in den USA).<br>\nIm Wei&szlig;en Haus scheint man beunruhigt zu sein, dass wom&ouml;glich auch die Pr&auml;sidentschaftswahlen im November gehackt oder manipuliert werden k&ouml;nnten. Die Diskussion &uuml;ber elektronische Wahlsysteme reicht Jahre zur&uuml;ck (Warum in den USA Wahlen eine Zitterpartie sind), vor und nach jeder Wahl finden Auseinandersetzungen &uuml;ber Manipulationen statt. Trump hatte auch schon mal behauptet, dass die Pr&auml;sidentschaftswahlen zuungunsten von ihm manipuliert werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49035\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zahl der Toten durch Polizeigewalt in Brasilien verdoppelt<\/strong><br>\nMenschenrechtsaktivisten beklagen &ldquo;soziale S&auml;uberung&rdquo; vor Beginn der Olympischen Spiele am Wochenende. De-facto-Regierung verbietet Proteste<br>\nDer Beginn der Olympischen Sommerspiele in Brasilien wird von Polizeigewalt &uuml;berschattet. Zwischen April und Juni ist die Zahl der Toten durch Polizeigewalt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 100 Prozent gestiegen. Dies berichtete die Menschenrechtsbeauftragte von Amnesty International, Renata Neder. Bis Mai haben in der Stadt 151 Menschen durch Polizeikr&auml;fte ihr Leben verloren, 40 allein im Monat Mai, so Amnesty International. Das sei eine Steigerung von 135 Prozent.<br>\n&ldquo;Traurigerweise haben wir es hier mit einem Muster von Polizeiarbeit zu tun. Mehrere Personen sind gestorben, weil in der Stadt Gro&szlig;events stattfanden. Das sind soziale S&auml;uberungen&rdquo;, so Neder. Im Jahr 2007, dem Jahr der Panamerikanischen Spiele, sei die Todesrate um 30 Prozent, im WM-Jahr 2014 sogar um 40 Prozent gestiegen. Die Toten entfielen fast alle auf marginalisierte Stadtteile mit infrastruktureller Bedeutung. Das sind beispielsweise Favelas entlang von Autobahnen oder Flughafenzubringern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/08\/157318\/polizeigewalt-olympia-rio\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.M.H.:<\/strong> Dieser Artikel best&auml;rkt mich erneut darin, sportliche Gro&szlig;veranstaltungen, wie internationale Fu&szlig;ballmeisterschaften, Radsportveranstaltungen, etc. sowie eben auch Olympiaden in meinem Leben au&szlig;en vor zu lassen. Solche &ldquo;Events&rdquo; sind heute nichts anderes, als gigantische Verkaufsveranstaltungen, bei denen Sportler als Werbemedium genutzt werden. Obendrein werden sie zunehmend politisch instrumentalisiert. Wie man hier erneut lesen kann, geht das ganze Spektakel immer wieder ausschlie&szlig;lich zu Lasten der &ouml;rtlichen Bev&ouml;lkerungen der austragenden L&auml;nder. Ich bin durchaus sportbegeistert und leiste nur ungern Verzicht, werde mich jedoch so lange verweigern, bis derlei Veranstaltungen wieder auf Amateur-Basis beschr&auml;nkt sind und damit verbundene Milliarden-Gesch&auml;fte ge&auml;chtet werden.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Letzte: Europa braucht bessere B&uuml;rger<\/strong><br>\nApathische, konsumgeile W&auml;hler, die Rechtspopulisten hinterherlaufen. Das ist das wahre Demokratiedefizit der EU. [&hellip;]<br>\nWas hei&szlig;t das konkret? Die Aussage, dass V&ouml;lker, die eine gemeinsame W&auml;hrung haben, nie wieder Krieg gegeneinander f&uuml;hren w&uuml;rden, ist so simpel wie wahr &ndash; auf der Projekt-, aber auch auf der &uuml;bergeordneten Ebene. Deswegen war der Primat des Politischen in der Europ&auml;ischen Union immer richtig und essenziell. Deswegen war der Euro richtig, auch wenn an seine konkrete Einf&uuml;hrung noch viele in der Zukunft liegende Fragen, Utopien gekn&uuml;pft waren. Das summum bonum war der Erhalt einer umfassenden Friedensordnung. Dieser Zweck hat alle Mittel geheiligt. [&hellip;] Das Wahlvolk l&auml;sst sich genau von diesen kurzfristigen Errungenschaften des Tages k&ouml;dern. Das ist trauriger Teil der Wahrheit. Die Europ&auml;ische Union hat kein Elitenproblem, sondern ein Problem mit ihrer vor allem in Westeuropa durchsedierten, konsumgeilen und apathischen Bev&ouml;lkerung. Mit dieser Geisteshaltung korrespondieren traurige Gestalten wie Geert Wilders oder Marine Le Pen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/zukunft-europa-populismus-verantwortung-buerger\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach dem Teaser glaubt man nat&uuml;rlich sofort an eine Satire in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.gutzitiert.de\/zitat_autor_bertolt_brecht_thema_volk_zitat_24969.html\">Bert Brecht<\/a>, aber der Artikel ist anscheinend ernst gemeint. Die EU macht also alles richtig, vor allem in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, ist nicht von Lobbyisten dominiert und neoliberal verbogen, und hat kein Demokratiedefizit&hellip; &ldquo;Deswegen war der Euro richtig&rdquo;, nat&uuml;rlich, aber nur in der Kopplung mit Austerit&auml;tspolitik, Sozialabbau und brutalstm&ouml;glichem Wettbewerb. Ulbricht und Honecker h&auml;tten wirklich vom heutigen &ldquo;Westen&rdquo; lernen k&ouml;nnen &ndash; nur weiter so, ZEIT. Und der Text im Inlay, &ldquo;Die gute Nachricht ist: Nach wie vor glauben vor allem die jungen B&uuml;rger an die europ&auml;ische Idee, auch im S&uuml;den und Osten Europas. Aber viele Menschen empfinden die EU als sperrig oder ungerecht.&rdquo;, korrespondiert ja auch ganz wunderbar mit dem Text im Artikel, &ldquo;Richtig ist, dass es die Jugend heute schwerer hat als in den vorangegangenen Generationen. Und wenn in L&auml;ndern wie in Spanien die Jugendarbeitslosigkeit bei 50 Prozent liegt, dann ist das nicht hinnehmbar.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34512","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34512","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34512"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34512\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34514,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34512\/revisions\/34514"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34512"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34512"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34512"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}