{"id":3455,"date":"2008-09-15T09:02:51","date_gmt":"2008-09-15T07:02:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3455"},"modified":"2015-11-15T10:39:30","modified_gmt":"2015-11-15T09:39:30","slug":"die-oeffentliche-debatte-ist-fast-nur-noch-gepraegt-von-unbegruendeten-schlagworten-etiketten-und-phrasen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3455","title":{"rendered":"Die \u00f6ffentliche Debatte ist (fast nur noch) gepr\u00e4gt von unbegr\u00fcndeten Schlagworten, Etiketten und Phrasen"},"content":{"rendered":"<p>In den Hinweisen hatten wir schon auf den Beitrag <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/die-meister-der-phrase\/\">&bdquo;Meister der Phrase&ldquo;<\/a> in der taz hingewiesen. Ulrike Herrmann beschreibt dort sehr gut, wie die &ouml;ffentliche Debatte und Meinungsbildung von Phrasen gepr&auml;gt ist. Wir werden zugesch&uuml;ttet mit Parolen: Hei&szlig;es Herz und klare Kante, Konjunkturprogramme sind verbranntes Geld, wir sind die Mitte, den Hartz IV-Beziehern geht es zu gut, Lafontaine &ndash; der Populist, CDU\/CSU tendiert zum Sozialen\/Sozialdemokratisierung, &Uuml;beralterung, Merz &ndash; der Wirtschaftsfachmann, Merkel &ndash; eine gute Kanzlerin, und so weiter und sofort. Es nimmt kein Ende, und meist kommen die immer wieder gestreuten Behauptungen ohne Belege aus. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nAchten Sie einmal darauf, ob Sie zum Beispiel f&uuml;r die Behauptung, Konjunkturprogramme seien Strohfeuer (&bdquo;verbranntes Geld&ldquo;, so Steinbr&uuml;ck), irgendeinen Beleg finden. Oder wenn Sie st&auml;ndig h&ouml;ren, Lafontaine sei ein Populist und Friedrich Merz der Wirtschaftsfachmann par excellence, wird dann irgendwo der Versuch gemacht, dies sachlich zu begr&uuml;nden?<br>\nIn der Regel geschieht dies nicht, zum Beispiel auch nicht dann, wenn Altkanzler Schmidt Lafontaine einen Populisten nennt und ihn gleich auch noch mit Adolf Hitler und Le Pen verr&uuml;hrt. Siehe Anlage A. &ndash; D.<br>\nNebenbei: Ich halte Nazi-Vergleiche, anders als andere ehrenwerte Demokraten, durchaus f&uuml;r erlaubt. Aber wenn man das tut, dann sollten solche Vorw&uuml;rfe belegt sein. Und dies vor allem dann, wenn sie in einem Organ wie Bild am Sonntag erscheinen. Vermutlich k&ouml;nnte man n&auml;mlich sehr viel eher und fundierter belegen, dass sich die Bild-Zeitung der Methoden des NS-St&uuml;rmer bedient, als dass zu belegen w&auml;re, Lafontaine &auml;hnele &bdquo;Adolf Nazi&ldquo; &ndash; wie Schmidt sagt &ndash; oder Le Pen.<\/p><p>Die Nutzer der verschiedenen Parolen kommen ohne Belege aus, weil sie sich darauf verlassen k&ouml;nnen, dass diese Parolen st&auml;ndig wiederholt werden und die Absender aus verschiedenen Ecken des gesellschaftlichen und politischen Lebens kommen. Beispiele: Aus allen Parteien, aus der Wirtschaft und sogar von einigen Arbeitnehmervertretern und Linken ist z.B. zu h&ouml;ren, Konjunkturprogramme f&uuml;hrten zu nichts au&szlig;er h&ouml;heren Schulden; von Vertretern aller Parteien mit Ausnahme der Linken wird Lafontaine ein Populist genannt; von der Sozialdemokratisierung der Union und damit von sozialen Farbtupfern bei der Union spricht Dahrendorf, dann Gei&szlig;ler zum Beispiel anerkennend und die Vertreter des Wirtschaftsrats der Union auch, wenn auch anklagend. Es l&auml;uft aber aufs Gleiche hinaus: dieses Image wird gepr&auml;gt &ndash; unabh&auml;ngig von den Fakten.<\/p><p>Wir k&ouml;nnen davon ausgehen, dass die Verbreitung der g&auml;ngigen Parolen heute in Kampagnen geplant ist und &uuml;ber allerlei Wege einschlie&szlig;lich bezahlter Publicrelations-Organisationen umgesetzt wird. Ich nenne ein Beispiel f&uuml;r die breite Umsetzung: Nahezu unmotiviert f&uuml;gte Gabi Bauer vor wenigen Tagen im Nachtmagazin der ARD das Wort sozial bei Erw&auml;hnung der Union hinzu. Solche scheinbar zuf&auml;llige Imagepflege ist vermutlich kein Zufall. Genauso wenig Zufall sind die Arrangements in Talkshows, die der Verbreitung gew&uuml;nschter Botschaften dienen. In den <a href=\"?p=3451\">beiden<\/a> <a href=\"?p=3454\">Eintr&auml;gen<\/a> zu &bdquo;Hart aber fair&ldquo; hatten wir dies ausf&uuml;hrlich beschrieben.<\/p><p>Die Meinungs- und Imagebildung mit unbelegten Parolen der skizzierten Art w&auml;re nicht so leicht m&ouml;glich, wenn die kritischen Elemente in den deutschen Medien nicht nahezu v&ouml;llig ausgefallen w&auml;ren. Die drei zitierten Meldungen (Anlage A, C und D), die vom Interview des Altkanzlers Schmidt in der Bild-Zeitung berichten, sind f&uuml;r diese unkritische Haltung typisch. Wenn es noch etwas kritischen Biss in den deutschen Hauptmedien g&auml;be, dann d&uuml;rfte ein solches Interview nicht ohne kritischen Kommentar durchlaufen.<\/p><p>W&auml;hrend ich diesen Text am Sonntagnachmittag schreibe, werde ich von Lesern der NachDenkSeiten auf den Presseclub vom gleichen Tag aufmerksam gemacht. Siehe dazu Anhang E. Das war offenbar ein weiterer, aktueller Beleg f&uuml;r den &Uuml;bergang der Medien von kritischen Begleitern des Geschehens zu Elementen eines ausgepr&auml;gten Kampagnenjournalismus. Auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender begeben sich offenbar ohne Schamesr&ouml;te in die Schlacht anti-demokratischer Kampagnen. Wir brauchen offensichtlich keinen Berlusconi in Deutschland. Wir haben ihn schon: Die meisten Medien schaffen die Vereinheitlichung der Meinungsmache auch ohne den Monopoleigent&uuml;mer. Beachtlich.<\/p><p><strong>Anlagen<\/strong> <\/p><p><strong>A.<\/strong> 14. September 2008<br>\n<strong>ALTKANZLER-ATTACKE<br>\nSchmidt vergleicht Lafontaine mit Hitler und Le Pen<\/strong><br>\nVolle Breitseite gegen den Chef der Linkspartei: &ldquo;Adolf Nazi war ein charismatischer Redner. Oskar Lafontaine ist das auch&rdquo;, sagte Altkanzler Schmidt in einem Interview. Zudem seien Lafontaine und Le Pen &ldquo;vergleichbare Populisten&rdquo;.<br>\nBerlin &ndash; Helmut Schmidt ist ein Mann der klaren Worte. Daf&uuml;r wurde der SPD-Politiker in seiner Zeit als Bundeskanzler eher gef&uuml;rchtet als geliebt. Heute jedoch, in einer Zeit der Politikverdrossenheit und gummiweichen Talkshow-Phrasen, h&auml;ngt das Volk an den Lippen des rigiden Altkanzlers mit den n&uuml;chternen Argumenten, der am 23. Dezember 90 Jahre alt wird. Zahlreiche Medienberichte widmeten sich in den vergangenen Monaten des &uuml;berraschenden Popularit&auml;ts-Revivals Schmidts; in diesen Tagen erscheint sein selbstironisch betiteltes Buch &ldquo;Au&szlig;er Dienst&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-578116,00.html\">SPEIGEL Online<\/a><\/p><p><strong>B. Bild Am Sonntag<br>\nHelmut Schmidt im Interview<\/strong><br>\nHerr Altbundeskanzler, haben Sie Mitleid mit Kurt Beck?<br>\nKAI DIEKMANN, WALTER MAYER und HANS-J&Ouml;RG VEHLEWALD<br>\n<strong>&bdquo;Mitgef&uuml;hl, ja. Nicht mit ihm alleine&hellip;&ldquo;, antwortete Helmut Schmidt auf die Frage von. Wenige Tage nach dem &uuml;berraschenden F&uuml;hrungswechsel in der SPD sprachen wir mit dem Altbundeskanzler, der Ende des Jahres 90 Jahre alt wird.<\/strong><br>\n(&hellip;)<br>\nHelmut Schmidt: Ich sage sechs, weil ich Berlin mitz&auml;hle. Berlin ist die Hauptstadt der Arbeitslosigkeit, die Hauptstadt der Hartz-IV-Empf&auml;nger . . .<br>\nBamS: &hellip; und die Hauptstadt der Linkspartei.<br>\nHelmut Schmidt: Genau. Es ist &uuml;brigens kein spezifisch deutsches Problem, obwohl es so scheint. Das finden Sie auch in Holland, Belgien, in Frankreich: rechte Populisten wie Le Pen und Konsorten.<br>\nBamS: Oskar Lafontaine &ndash; der deutsche Le Pen?<br>\nHelmut Schmidt: Das w&uuml;rde ich so nicht sagen. Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/politik\/2008\/09\/14\/altbundeskanzler-helmut-schmidt-im-interview\/haben-sie-mitleid-mit-kurt-beck.html\">Bild.de<\/a><\/p><p><strong>C. FR-Online<br>\nSchmidt attackiert Lafontaine<\/strong><br>\nAuch Adolf Hitler w&auml;re ein charismatischer Redner gewesen. Oskar Lafontaine sei es auch, sagte Schmidt. Zudem verglich er Lafontaine mit dem franz&ouml;sischen Rechtspopulisten Jean-Marie Le Pen. &ldquo;Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon&rdquo;, erkl&auml;rte der Altkanzler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/1593960_Ein-Populist-wie-Le-Pen.html\">FR<\/a><\/p><p><strong>D. Stern<br>\nSchmidt sieht Lafontaine wie Le Pen<\/strong><br>\nHarter Tobak des Alt-Kanzlers: Helmut Schmidt ist mit Oskar Lafontaine hart ins Gericht gegangen und hat ihn mit dem franz&ouml;sischen Rechtspopulisten<br>\nJean-Marie Le Pen verglichen. Und damit nicht genug: Schmidt nannte den Linksparteichef in einem Zeitungsinterview zudem in einem Atemzug mit Adolf Hitler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/:Alt-Kanzler-Schmidt-Lafontaine-Le-Pen\/639049.html\">STERN<\/a><\/p><p><strong>E. Presseclub vom 14.9.2008<\/strong><br>\nDazu einfach zwei Mails von NDS-Lesern:<\/p><blockquote><p>Ich habe heute ein wenig den Presseclub gesehen und muss sagen, dass ich nach wenigen Minuten schon erz&uuml;rnt war. Eine Rechtfertigungssendung f&uuml;r die Agenda 2010 und eine Philippika auf Lafontaine &ndash; das zeichnete diese Sendung aus. <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2008\/09\/anamnese-eines-patienten.html\">Dazu habe ich folgendes geschrieben.<\/a><br>\nAu&szlig;erdem ist das <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/presseclub\/gaestebuch\/gaestebuch.php5?seite=2&amp;countr=10&amp;sort=asc\">G&auml;stebuch des Presseclub<\/a> wirklich &uuml;berzeugend. Keinerlei Bef&uuml;rworter am Stil der Sendung, der von Wortabschneiden, Unterdr&uuml;ckung differenter Meinung und allherrlicher Dominanz des Herrn Tichy gezeichnet war. Im G&auml;stebuch wird arg geschimpft, man kann fast sagen, dass es eine einseitige Sicht der Dinge gibt, keinerlei Pro-Agenda-Zuseher. Das freut mich wiederum, auch wenn es die ARD nicht jucken wird.<\/p><\/blockquote><blockquote><p>Ich m&ouml;chte Sie auf heutigen Presseclub in der ARD aufmerksam machen (Endstation M&uuml;nte &ndash; die SPD im Kampf mit sich selbst). Besser als an dem Verlauf dieser Sendung kann man den derzeitigen Zustand des deutschen Mainstreamjournalismus nicht dokumentieren: Einseitig, unfair, beleidigend und dumm (bis auf Fr. Herrman von der TAZ).<br>\nDas Interessante daran ist aber die fast einhellige Ablehnung dieser Art &ouml;ffentl.-rechtl. Agitation durch die Zuseher im G&auml;stebuch des Presseclubs (daran kann man aber erkennen, wie wichtig eine Gegen&ouml;ffentlichkeit wie die NACHDENKSEITEN sind!).<\/p><\/blockquote><p><strong>Nachtrag AM:<\/strong><br>\nDie &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender m&uuml;ssen langsam &uuml;berlegen, ob sie den Weg in den Kampagnenjournalismus und damit in die Unglaubw&uuml;rdigkeit weiter gehen wollen. Vielleicht haben sie aber schon nicht mehr die Kraft zu solcher Reflexion. Diese Anmerkung kommt von jemand, der sein Leben lang f&uuml;r die Institution &Ouml;ffentlich-rechtliche Sender eingetreten ist. Siehe z. B. ARD Jahrbuch 1994.<\/p><p><strong>Nachtrag 2:<\/strong><br>\nSp&auml;ter erreicht uns eine weitere Mail zum Presseclub. Offensichtlich w&uuml;hlt diese Sendung auf. Deshalb geben wir die Mail w&ouml;rtlich wieder. Sie enth&auml;lt auch den Link zur Sendung:<\/p><blockquote><p>Liebe NachDenkSeiten.<br>\nDer Ton wird sch&auml;rfer. Man schaue sich bitte diese Ausgabe des Presseclubs an. Ab&nbsp;der 21. Minute ergreift Roland Tichy das Wort. Tissy Bruns sowie Christoph Schwennicke springen ihm bei. Es ist wahrlich unglaublich, wie verlogen man heute im deutschen Fernsehen Volksverhetzung betreiben darf. Lafontaine ist &ldquo;ein unglaublicher Demagoge&rdquo;. Er l&uuml;gt und&nbsp;er verleumdet. Er will unsere Demokratie nicht mit Waffen, sondern mit Worten bek&auml;mpfen. Kann Steinmeier die &ldquo;Brutalit&auml;t der L&uuml;ge&rdquo; vom &ldquo;links-radikalen&rdquo; Lafontaine eingrenzen?&nbsp;&ldquo;Der deutsche Le Pen muss links sein&rdquo;, ruft Frau Bruns dazwischen.&nbsp;Herr Schwennicke charakterisiert die&nbsp;W&auml;hler der Linkspartei&nbsp;als frustrierte&nbsp;Menschen und als solche, die sich vom &ldquo;Rattenf&auml;nger&rdquo; einfangen lassen. Nebenbei bef&uuml;rchtet er, dass Frau Ypsilanti &ldquo;ihren Amoklauf&rdquo; fortf&uuml;hren wird.<br>\nUnd wer h&auml;lt dem entgegen? Keiner. Frau Herrmann von der TAZ wollte zumindest einen Teil der sachlich falschen Behauptungen von Tichy aufdecken, doch dann springt Moderator Herres ein und schneidet ihr das Wort einfach ab. Und das gleich dreimal!<br>\nFast jede zweite Behauptung der Journalisten&nbsp;ist falsch. &ldquo;Es gibt immer weniger zu verteilen&rdquo;, &ldquo;der Niedriglohnsektor hat keinen Einfluss auf die regul&auml;ren Jobs&rdquo;, &ldquo;die Menschen k&ouml;nnen wegen dem Raubzug des Staats nicht mehr in den Urlaub fahren&rdquo;, &ldquo;1,7 Millionen Arbeitspl&auml;tze durch die Agenda-Reformen&rdquo; &hellip;<br>\nAber L&uuml;gner sind nat&uuml;rlich andere.<br>\nDie ersten beiden Anrufer werden von Tichy sogar arrogant beschimpft. Unglaublich.<br>\nGanz am Ende vergleicht Tichy&nbsp;Lafontaine mit Hitler. Beide wollen bzw. wollten mit Worten die Demokratie zerst&ouml;ren. Und nat&uuml;rlich mit L&uuml;gen. So wie mit der&nbsp;L&uuml;ge, dass die Armut in Deutschland zunimmt.&nbsp;Laut Armutsbericht stimme das gar nicht, sagt Tichy. Dazu gucken wir mal in den <a href=\"http:\/\/www.bmas.de\/coremedia\/generator\/26892\/property=pdf\/dritter__armuts__und__reichtumsbericht__kurzfassung.pdf\">Bericht, Seite IV [PDF &ndash; 208 KB]<\/a>:<br>\n<em>&ldquo;2005 blieben die Verdienste aus unselbst&auml;ndiger Arbeit von mehr als einem Drittel der Besch&auml;ftigten unterhalb der Niedriglohnschwelle von zwei Dritteln des Medians der Bruttoeinkommen. Anfang der 1990er Jahre war dies dagegen nur bei etwas mehr als einem Viertel der Fall. Entgegen dem europ&auml;ischen Trend stieg damit auch die Armutsrisikoquote von Erwerbst&auml;tigen.&rdquo;<\/em><br>\nDies ist nur eine der L&uuml;gen aus dem Presseclub. W&uuml;rde ich alle L&uuml;gen mit Quellen widerlegen, w&uuml;rde ich Stunden brauchen.<br>\nBitte nehmen Sie sich dieser Sendung an. So etwas darf man sich nicht gefallen lassen. Und rufen Sie dazu auf, sich die Sendung anzuschauen (ab Minute 21 geht&rsquo;s zur Sache) und <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/presseclub\/kontakt\/index.phtml\">hier<\/a> einen Kommentar zu hinterlassen.<br>\n<a href=\"http:\/\/phoenix.de\/200778.htm\">Dies ist die Adresse der Sendung.<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Hinweisen hatten wir schon auf den Beitrag <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/die-meister-der-phrase\/\">&bdquo;Meister der Phrase&ldquo;<\/a> in der taz hingewiesen. Ulrike Herrmann beschreibt dort sehr gut, wie die &ouml;ffentliche Debatte und Meinungsbildung von Phrasen gepr&auml;gt ist. Wir werden zugesch&uuml;ttet mit Parolen: Hei&szlig;es Herz und klare Kante, Konjunkturprogramme sind verbranntes Geld, wir sind die Mitte, den Hartz IV-Beziehern geht<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3455\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,11],"tags":[853,299,330,783,240,590],"class_list":["post-3455","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-strategien-der-meinungsmache","tag-herrmann-ulrike","tag-konjunkturprogramme","tag-lafontaine-oskar","tag-merz-friedrich","tag-sozialdemokratisierung","tag-taz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3455"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3455\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28693,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3455\/revisions\/28693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}