{"id":34568,"date":"2016-08-11T10:08:39","date_gmt":"2016-08-11T08:08:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34568"},"modified":"2024-08-21T22:53:52","modified_gmt":"2024-08-21T20:53:52","slug":"die-verantwortung-des-westens-fuer-das-elend-im-mittleren-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34568","title":{"rendered":"Die Verantwortung des Westens f\u00fcr das Elend im Mittleren Osten"},"content":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150827_leukefeld.jpg\" alt=\"Karin Leukefeld\" title=\"Karin Leukefeld\"><\/div><p>Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Gro&szlig;m&auml;chte. Hundert Jahre sp&auml;ter liegt das Land in Tr&uuml;mmern. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit der Journalistin und Autorin <strong>Karin Leukefeld<\/strong> zur Frage, warum. Und erf&auml;hrt von einem gezielt betriebenen Wirtschafts- und Stellvertreterkrieg des Westens, der zunehmend zum Exitus des syrischen Staates f&uuml;hre, die Bev&ouml;lkerung in den Hungertod treibe und bereits 11 Millionen Syrer auf die Flucht getrieben hat.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Frau Leukefeld, in ihrem neuen Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.rotpunktverlag.ch\/cgi-bin\/germinal_shop.exe\/VOLL?session_id=F021FDFE-BF37-4893-AEE5-0B05E373DD0B&amp;titel_nummer=5000689&amp;prolitnummer=5000689&amp;titel_id=5000689&amp;caller=rotpunkt&amp;verlag=50\">Syrien zwischen Schatten und Licht<\/a>&ldquo; beleuchten Sie die Geschichte Syriens und anhand dieser, dass das Land schon seit langer Zeit Spielball westlicher Gro&szlig;m&auml;chte war. Auf welche Geschichte blickt Syrien diesbez&uuml;glich zur&uuml;ck? Und welche Bedeutung hat diese Geschichte in Bezug auf das, was heute in Syrien geschieht?<\/strong><\/p><p>In dem Buch geht es um die vergangenen 100 Jahre in Syrien. Ausgangspunkt ist das Jahr 1916 und es endet mit den Geschehnissen 2016. W&auml;hrend des ersten Weltkrieges war Gro&szlig;syrien eine Provinz des Osmanischen Reiches. Man kannte damals keine Grenzen zwischen Damaskus und Jerusalem, zwischen Aleppo und Diyarbakir, zwischen Bagdad und Haifa. Diese wirtschaftlich, kulturell und sozial gewachsene Region &ndash; wir sprechen auch vom &bdquo;Fruchtbaren Halbmond&ldquo; &ndash; wurde in den Jahren 1916 und 1917 durch Geheimabkommen zerschnitten. <\/p><p>Das Osmanische Reich zerfiel, neue Staaten wurden gebildet. Die in dem Gebiet lebenden Araber wurden um ihre Vorstellung von Unabh&auml;ngigkeit betrogen. Mit dem Sykes-Picot-Abkommen 1916 teilten die damaligen Kolonialm&auml;chte Frankreich und Gro&szlig;britannien, die aus dem Krieg als Sieger hervorgingen, die Region nach ihren geostrategischen Interessen auf. Mit der Balfour-Erkl&auml;rung 1917, in der die britische Regierung der zionistischen Nationalbewegung Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine &bdquo;j&uuml;dische Heimst&auml;tte in Pal&auml;stina&ldquo; zusagte, vergaben die Briten Land, das ihnen nicht geh&ouml;rte an Menschen, die nicht aus der Region stammten. Die Bev&ouml;lkerung der Region wurde nicht gefragt. Um den Konflikt &ndash; oder besser gesagt die Konflikte &ndash; heute zu verstehen, muss man zur&uuml;ck in die Geschichte blicken. Denn nur wer die Geschichte, besonders seine Geschichte kennt, hat eine Zukunft. <\/p><p>Ohne das Sykes-Picot-Abkommen g&auml;be es heute keine regionalen Kriege, es g&auml;be wohl kaum einen &bdquo;Islamischen Staat&ldquo; und ohne die Balfour-Erkl&auml;rung g&auml;be es nicht den seit Jahrzehnten andauernden kriegerischen Konflikt zwischen Israel und Pal&auml;stina. Es g&auml;be nicht Millionen vertriebener Pal&auml;stinenser, Iraker, Syrer &ndash; stattdessen g&auml;be es vielleicht eine starke, vereinte arabische Nation, eine Regionalmacht, die in Frieden mit ihren Nachbarn leben w&uuml;rde. Ohne die zerst&ouml;rerische ausl&auml;ndische Einmischung.<\/p><p><strong>Was brachte die Gro&szlig;m&auml;chte damals dazu, zu tun, was sie taten? Und was bringt sie heute dazu?<\/strong><\/p><p>Wie gesagt, Gro&szlig;britannien und Frankreich waren Kolonialm&auml;chte. F&uuml;r die Briten war die Region eine Br&uuml;cke zu den Kolonialgebieten in Asien und Afrika. Die Briten waren immer an H&auml;fen interessiert, Gro&szlig;britannien wurde sp&auml;ter &ndash; autorisiert durch den V&ouml;lkerbund &ndash; Mandatsmacht f&uuml;r den Irak, Pal&auml;stina und &Auml;gypten. Frankreich hatte mit Missionaren, Schulen, Handelsbeziehungen schon lange Wurzeln in Gro&szlig;syrien geschlagen. <\/p><p>Frankreich waren die dort lebenden christlichen Gemeinden wichtig, vor allem die Maroniten auf dem Berg Libanon. Auch f&uuml;r die verfolgten Armenier boten die Franzosen sich als Schutzmacht an. Die feine Handwerkskunst der Syrer war sehr gefragt in Europa und ein sehr lukratives Gesch&auml;ft dazu. &Ouml;l und Gas wurde in der Region gerade oder erst sp&auml;ter entdeckt, es spielte damals nicht die &uuml;bergeordnete Rolle wie heute.<\/p><p>Frankreich wurde &ndash; ebenfalls autorisiert durch den V&ouml;lkerbund &ndash; Mandatsmacht in Syrien. Und, um den damals sehr starken arabischen Nationalismus zu brechen, wurde Syrien von den Franzosen gleich in f&uuml;nf Gebiete aufgeteilt. Dabei wandten die Franzosen eine besonders &uuml;ble Methode an: sie teilten das Land in Volksgruppen und religi&ouml;se Gruppen auf und bevorteilten die einen gegen&uuml;ber den anderen. Das alte Prinzip: Teile und Herrsche. <\/p><p>Sowohl Frankreich als auch Gro&szlig;britannien versagten in ihrem Mandatsauftrag. Sie sollten die Staaten, die sie per Mandat kontrollierten, auf ihrem Weg in die staatliche Unabh&auml;ngigkeit und zu nationaler Selbstbestimmung begleiten. Besonders in Syrien war zu beobachten, wie die Franzosen alle diesbez&uuml;glichen Bestrebungen der Syrer bek&auml;mpften. Die Franzosen wollten immer das letzte Wort haben und die Kontrolle nicht aus der Hand geben.<\/p><p>Heute sind neben den Briten und den Franzosen noch sehr viel mehr Staaten in die Zerschlagung der Region involviert. Regionale Interessen spielen eine Rolle, da haben wir Israel, die Golfstaaten und die T&uuml;rkei. International sind die EU, die USA und Russland involviert. Und der Iran und Indien bis hin zu China haben gro&szlig;es Interesse, dass Westasien &ndash; wie sie die Region bezeichnen, die in Europa als &bdquo;Naher&ldquo; oder &bdquo;Mittlerer Osten&ldquo; bezeichnet wird &ndash; politisch nicht zerf&auml;llt und nicht von Regierungen kontrolliert wird, deren Staaten ganz woanders sind. <\/p><p>Europa, Israel und die Golfstaaten sind zudem daran interessiert, den Konflikt als &bdquo;Religionskrieg&ldquo; unter den Muslimen &ndash; Sunniten versus Schiiten und gegen die Christen und andere Minderheiten &ndash; darzustellen. Doch wer die Region kennt, wei&szlig;, dass es um geostrategische Ziele geht. Es geht um die Sicherung von Rohstoff wie &Ouml;l, Gas und Wasser. Es geht um die Kontrolle der Transportwege. Daf&uuml;r werden historisch gewachsene Gebiete und gesellschaftliche Strukturen zerst&ouml;rt.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160811_kl.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Die Zerst&ouml;rung des Landes, wie sie aktuell zu beobachten ist, w&auml;re also ohne Einmischung anderer M&auml;chte nicht erfolgt?<\/strong><\/p><p>Wohl kaum. Ich bin &uuml;berzeugt, dass die traditionellen Gepflogenheiten der Araber und der anderen V&ouml;lker der Region &ndash; von vielen nenne ich nur mal die Kurden, Perser, auch die T&uuml;rken &ndash; ohne ausl&auml;ndische Einmischung ihre unterschiedlichen Interessen anders geregelt h&auml;tten. <\/p><p>Ihr Umgang war und ist in weiten Teilen der Gesellschaften bis heute durch die islamische Kultur gepr&auml;gt, deren Regeln, durch den Respekt des Fremden, den Respekt der gro&szlig;en Buchreligionen. Ohne Einmischung h&auml;tte sich dort vielleicht eine ganz andere Art von Modernit&auml;t entwickelt, im Dialog der Kulturen zwischen Ost und West. Mit Invasionen, Besetzung, Krieg und Bevormundung gibt es nur gesellschaftliche Zerst&ouml;rung, nicht gesellschaftliche Entwicklung.<\/p><p>Gerade Syrien war ja wie eine Br&uuml;cke zwischen Europa und Asien, zwischen der T&uuml;rkei und der arabischen Welt. So viele Kulturen haben dort ihre Spuren hinterlassen, das pr&auml;gt eine Gesellschaft. Ja, vielleicht h&auml;tte es Kriege gegeben, aber der gro&szlig;e Krieg zwischen Iran und Irak von 1980 bis 1988, die verschiedenen Irak-Kriege und der Libanon-Krieg wurden von au&szlig;en angefacht. Die Position des Staates Israel &ndash; und ich sage ausdr&uuml;cklich es ist keine Position &bdquo;der Juden&ldquo; &ndash; ist zus&auml;tzlich sehr destruktiv. <\/p><p>Juden leben in der arabischen Welt seit Beginn des Judentums und sie spielten in den Jahrhunderten &ndash; egal unter welchen Herrschern &ndash; eine wichtige, integrative Rolle. Israel ist anders. Israel besetzt arabisches Land, besiedelt arabischen Boden, vertreibt die Menschen aus ihrer Heimat. Es dem&uuml;tigt und vertreibt die Menschen, die &ndash; wie die Pal&auml;stinenser &ndash; Ende des 19. Jahrhunderts Land und das Wasser des Landes mit den ersten j&uuml;dischen Siedlern geteilt haben. <\/p><p>Im aktuellen Krieg in Syrien hilft Israel islamistischen Gruppen, auch der Nusra Front &ndash; die sich k&uuml;rzlich in die &bdquo;Front zur Eroberung Syriens&ldquo; umbenannt hat &ndash; die syrische Bev&ouml;lkerung vom syrischen Teil der Golan-H&ouml;hen zu vertreiben. Es gibt offizielle Statements israelischer Milit&auml;rs, wonach der &bdquo;Islamische Staat&ldquo; f&uuml;r Israel einem s&auml;kularen Pr&auml;sidenten Bashar al-Assad in Syrien vorzuziehen sei. <\/p><p><strong>Welche Strategien verfolgen die Gro&szlig;m&auml;chte denn genau? Wie darf man sich das vorstellen, wenn das eine Land ein anderes in die Knie zu zwingen versucht?<\/strong><\/p><p>Die USA, dominierender Verb&uuml;ndeter aller Staaten, die aktuell gegen Syrien k&auml;mpfen und islamistische Kampfgruppen in Syrien bewaffnen, haben bekanntlich immer viele Strategien im Koffer. Entsprechend wandelbar sind die Strategien der US-Verb&uuml;ndeten.<\/p><p>In Syrien k&ouml;nnen wir beobachten, wie Regierung, Abgeordnete und der Pr&auml;sident unter Druck gesetzt, denunziert werden. Dann werden Angebote gemacht, nur um sie kurz darauf zur&uuml;ckzuziehen. Die USA hatten erst Anfang 2011 wieder einen Botschafter nach Damaskus entsandt. Nat&uuml;rlich dachte dort niemand, dass wenige Monate sp&auml;ter der US-Pr&auml;sident den R&uuml;cktritt seines syrischen Amtskollegen fordern w&uuml;rde. Eben noch ein Partner im Mittelmeer-Dialog wurde Syrien pl&ouml;tzlich wie ein Auss&auml;tziger behandelt.<\/p><p>Europa hatte eine F&uuml;lle bilateraler Projekte mit Syrien gestartet, nur um quasi &uuml;ber Nacht alle Mitarbeiter zur Ausreise aufzufordern. F&uuml;r die Syrer, die viel Hoffnung in eine gute Zusammenarbeit mit Europa gesetzt hatten, war das wie ein Dolchsto&szlig; in den R&uuml;cken. Im Sommer 2011 verlie&szlig;en europ&auml;ische Mitarbeiter Syrien, Projekte wurden abgebrochen. Die Deutschen verlie&szlig;en in einem Konvoi Syrien in Richtung T&uuml;rkei, unter Milit&auml;rschutz, wie es hie&szlig;. Syrische Mitarbeiter bspw. &ndash; darunter viele Akademiker &ndash; die in deutschen Projekten gearbeitet hatten, wurden gezielt von Deutschland abgeworben. <\/p><p>Der Brain-Drain wurde durch die unmittelbar folgenden EU-Sanktionen versch&auml;rft. Sanktionen sind wie die Belagerung eines Landes, sie bringen die nationale Wirtschaft zum Erliegen, Menschen werden arbeitslos. 35.000 &Auml;rzte und Mediziner haben Syrien verlassen, Menschen, die in ihrer Heimat dringend gebraucht werden. <\/p><p>Europ&auml;ische Botschaften schlossen, Gespr&auml;chskontakte wurden abgebrochen, die EU verlie&szlig; ihr B&uuml;ro in Damaskus. Die innersyrische Opposition wurde ignoriert und diffamiert, w&auml;hrend ausgew&auml;hlte Oppositionelle unterst&uuml;tzt wurden &ndash; auch Deutschland stattete ausgew&auml;hlte Oppositionelle mit Aufenthaltspapieren und Arbeitsvertr&auml;gen aus. Sie wurden den Medien als Interviewpartner zugef&uuml;hrt, Verlage ver&ouml;ffentlichten ihre B&uuml;cher. <\/p><p>Das Projekt &bdquo;The Day After&ldquo; brachte Oppositionelle zusammen und finanzierte sie. Syrien wurde erneut geteilt, in &ndash; von Europa, den USA und den Golfstaaten erw&auml;hlten &bdquo;Guten&ldquo; und in &bdquo;die B&ouml;sen&ldquo;, die mit Russland, Iran, China kooperierten. Die Guten kamen in Europa, in Deutschland zu Wort, die B&ouml;sen wurden mundtot gemacht und diffamiert. Auf vielen Ebenen wurde gegen Syrien gefeuert: milit&auml;risch, medial, wirtschaftlich und politisch. <\/p><p>Gleichzeitig wurde die UNO geschw&auml;cht, die Gegner des bestehenden syrischen Staates bildeten eine Gruppe, die sich &bdquo;Freunde Syriens&ldquo; nannte (und bis heute nennt). Wenn die UNO und der UN-Sicherheitsrat, sich nicht verhielten, wie diese Gruppe es sich vorstellte, traf sie eigene Entscheidungen und mobilisierte um sich eigene Mehrheiten. Eigene Fonds wurden eingerichtet, um diese Entscheidungen umsetzen zu k&ouml;nnen. <\/p><p>Die UNO h&auml;tte eine wichtige Rolle in der Befriedung des Konflikts durch Monitoring und aktive Konflikt-L&ouml;sungsprojekte spielen k&ouml;nnen. Oppositionelle in Syrien machten viele Vorschl&auml;ge daf&uuml;r. Ich erinnere nur an die Beobachterdelegation der Arabischen Liga und der UNO &ndash; sie wurden von den Golfstaaten &ndash; und auch in Medien &ndash; niedergemacht. Erinnern muss man auch an das Genfer Abkommen, das der erste UN-Beauftragte f&uuml;r Syrien, Kofi Annan, im Juni 2012 vermittelt hatte. <\/p><p>Die Au&szlig;enminister der f&uuml;nf Veto-M&auml;chte in der UNO unterzeichneten das Abkommen, das einen politischen &Uuml;bergangsprozess in Syrien vorsah und in dem der syrische Pr&auml;sident Bashar al-Assad mit keinem Buchstaben erw&auml;hnt wurde. Unmittelbar darauf verk&uuml;ndete die damalige US-Au&szlig;enministerin Hillary Clinton, das Abkommen k&ouml;nne nur umgesetzt werden, wenn &bdquo;Assad geht&ldquo;. <\/p><p>Diese Forderung wurde fortan zum Dreh- und Angelpunkt aller weiteren Verhandlungen. Gleichzeitig wurden &ndash; unter Kontrolle der USA, Jordaniens, der Golfstaaten und der T&uuml;rkei &ndash; Waffenlieferungen an die Kampfgruppen in Syrien hochgefahren. Nie hat der UN-Sicherheitsrat solche Waffenlieferungen legitimiert.<\/p><p><strong>Und welche treibenden Kr&auml;fte verorten sie hinter diesem, ja, wenn ich so sagen darf &hellip; Massenmorden in Syrien? Sprechen wir hier vom westlichen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28017\">milit&auml;risch-industriellen Komplex<\/a>?<\/strong><\/p><p>Der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=28017\">milit&auml;risch-industrielle Komplex<\/a> hat seinen ganz gro&szlig;en Auftritt, seit die USA 2003 v&ouml;lkerrechtswidrig in den Irak einmarschiert sind. Seitdem boomt das Gesch&auml;ft. Das war zwar schon im Irak-Iran-Krieg der Fall, doch wenn man sich ansieht, wie viel Geld aktuell mit Kriegen verdient wird, waren die Einnahmen fr&uuml;her f&uuml;r die Portokasse. Nicht zu vergessen, dass die gleichen Strukturen, die am Krieg verdienen, auch an den Fl&uuml;chtlingen, am Schmuggel und am Gesch&auml;ft mit der Hilfe verdienen. Jeder auf seine Weise.<\/p><p>Hinzu kommt die Konfrontation mit Russland. China sieht sich von den USA &ndash; sicherlich zu Recht &ndash; bedroht und r&uuml;stet auf. Anfang 2015 war ich mit einem Kollegen f&uuml;r Drehaufnahmen f&uuml;r den Film &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cdrPm-nQUO4\">Was von Kriegen &uuml;brig bleibt<\/a>&ldquo; auf einer der gr&ouml;&szlig;ten Waffenmesse der Welt, auf der IDEX in Abu Dhabi. Diese alle zwei Jahre stattfindende Messe wird mit jedem Mal gr&ouml;&szlig;er, immer mehr Ums&auml;tze werden gemacht, die neuesten Waffen werden gezeigt. 2015 waren Drohnen gro&szlig; im Gesch&auml;ft, die digitale &Uuml;berwachung weltweit wurde vorgef&uuml;hrt. 2017 k&ouml;nnten Kampfroboter im Mittelpunkt stehen. Die H&auml;ndler dort, machen &bdquo;einfach ihr Gesch&auml;ft&ldquo;, wie ein Vertreter von Lockheed Martin sagte, als er uns ein Interview verweigerte. Und diese H&auml;ndler verkaufen keine Kriegswaffen, sie verkaufen &bdquo;Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie&ldquo;. Diese Formulierung ist eine bemerkenswerte Untertreibung. Sie lenkt von der tats&auml;chlichen Bestimmung von Waffen ab. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/cdrPm-nQUO4\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p style=\"text-align: center\"><strong>Karin Leukefeld, Markus Matzel: &bdquo;Was von Kriegen &uuml;brig bleibt&ldquo;<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Tr&auml;gt auch die EU, tr&auml;gt Deutschland eine Mitverantwortung?<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich tr&auml;gt die EU Verantwortung. Besonders die Regierungen Frankreichs, Gro&szlig;britanniens &ndash; auch nach dem Austritt aus der EU- und Deutschlands. Die Bundesregierung &ndash; ich finde es wichtig, zwischen der Regierung und der deutschen Bev&ouml;lkerung zu unterscheiden &ndash; stellt sich als Vermittler dar, als Unterst&uuml;tzer der Vereinten Nationen, als Helfer der Verfolgten und Gequ&auml;lten. <\/p><p>Aber politisch hilft die Bundesregierung nur den Interessen ihrer Verb&uuml;ndeten, allen voran den Interessen der USA, Israels und der Golfstaaten. Nur wenn es in deren Interesse ist, k&ouml;nnen sie als &bdquo;ehrlicher Makler&ldquo; t&auml;tig werden, nicht um Krieg zu beenden oder zu verhindern. Nicht um Menschen zu helfen &ndash; alles das hat sich als Worth&uuml;lsen erwiesen. <\/p><p>Die Bundesregierung hat alles mitgemacht. Sie hat ihre Projekte in Syrien beendet, hat ihr Personal abgezogen, hat den R&uuml;cktritt des syrischen Pr&auml;sidenten gefordert, hat ihre Botschaft geschlossen, hat einseitig Opposition unterst&uuml;tzt. Heute gibt es wieder Kontakte auf geheimdienstlicher Ebene, aber das geschieht nur, weil es im Interesse der USA und Israels sowie der Golfstaaten ist, zu wissen, was die Syrer wissen. <\/p><p>Syrien will, dass die europ&auml;ischen Staaten ihre Botschaften in Damaskus wieder &ouml;ffnen, um auf v&ouml;lkerrechtlich geregelter Ebene geheime Erkenntnisse auszutauschen. Im Norden Syriens sind deutsche KSK-Soldaten im Einsatz, die Bundesregierung dementiert das offiziell. Vielleicht oder vermutlich gibt es Milit&auml;rs, Politiker, Abgeordnete und Journalisten, die von der Bundesregierung in deren Pl&auml;ne &ndash; die Pl&auml;ne der NATO &ndash; eingeweiht wurden. Auch sie schweigen und machen sich zu Komplizen der zerst&ouml;rerischen Politik gegen Syrien, Irak und die ganze Region. <\/p><p>1916 haben Frankreich und Gro&szlig;britannien den Grundstein f&uuml;r die heutigen Konflikte in der Region gelegt, in einem Geheimabkommen. Heute ist Deutschland ganz vorne mit dabei. <\/p><p><strong>In einem <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/m\/artikel\/290990.waffen-f%C3%BCr-den-nahen-osten.html\">aktuellen Artikel<\/a> in der jungen Welt thematisieren Sie Erkenntnisse investigativer Journalisten, wonach die kriegerischen Auseinandersetzungen in Mittleren Osten auch durch verdeckte Waffenlieferungen aus Europa forciert, wenn nicht gar erst erm&ouml;glicht werden. Worum geht es da?<\/strong><\/p><p>Ein Recherchenetzwerk von Journalisten auf dem Balkan hat zusammen mit einem Projekt &uuml;ber ein Jahr lang Waffenlieferungen auf dem Luftweg aus acht osteurop&auml;ischen Staaten in L&auml;nder des Mittleren Ostens beobachtet und dokumentiert. <\/p><p>Sie haben Flugh&auml;fen beobachtet, die Beladung mit R&uuml;stungsg&uuml;tern haben sie fotografiert. Sie haben Flugpl&auml;ne analysiert, zugespielte Kaufvertr&auml;ge f&uuml;r Waffen und Endverbraucher-Zertifikate studiert, Luftkontrollzentren und Transportfluglinien wurden &uuml;berpr&uuml;ft und &uuml;ber Daten von Flugfinder-Systemen wurden Start- und Landeflugh&auml;fen der Maschinen verifiziert. <\/p><p>Nicht zuletzt haben sie Material ausgewertet, das von Kampfgruppen in Syrien selber ins Internet gestellt worden war. Videos, die zeigen, wie sie Waffen auspacken, einsetzen usw. Waffen, die eben aus osteurop&auml;ischen Staaten an die Vereinigten Arabien Emirate, an Jordanien und vor allem an Saudi-Arabien geliefert wurden. <\/p><p>Die Saudis schickten im &Uuml;brigen Waffen dann in die T&uuml;rkei. In dem Bericht wird best&auml;tigt, was aufmerksamen Beobachtern des Krieges in Syrien lange bekannt war: aus Europa gelieferte Waffen an die genannten arabischen Staaten und an die T&uuml;rkei, wurden unter Kontrolle von Geheimdienstoffizieren, auch der CIA in der T&uuml;rkei und in Jordanien auf dem Landweg ins Grenzgebiet zu Syrien transportiert und dort an ausgew&auml;hlte Kampfgruppen verteilt. <\/p><p>Saudi-Arabien hat zudem Waffen f&uuml;r die Kampfgruppen aus der Luft abgeworfen. Best&auml;tigt wird auch, dass islamistische Gruppen mit diesen Waffen beliefert wurden &ndash; oder sie sich der Waffen bem&auml;chtigten. Die Verteilung wurde von zwei &bdquo;Milit&auml;rischen Operationszentren&ldquo; (MOC) kontrolliert, eines in Jordanien, eines in der T&uuml;rkei. Die von BIRN und OCCRP dokumentierten Waffenlieferungen aus Osteuropa seit 2012 waren 1,2 Milliarden Euro wert. Es ist eine gute und wichtige Recherche, die in deutschen Medien nur wenig beschrieben wurde.<\/p><p>Eine wichtige Frage in diesem Zusammenhang ist, warum eigentlich deutsche so genannte investigative Journalisten, die ja auch mit Geld, Personal und Kontakten ausgestattet sind &ndash; wie das &bdquo;Netzwerk Recherche&ldquo; &ndash; oder Korrespondenten der gro&szlig;en Sender und Zeitungen, nicht einen &auml;hnlichen Bericht &uuml;ber die Waffenlieferungen aus Westeuropa und den USA seit 2012 in den Krieg nach Syrien zustande gebracht haben? Sie k&ouml;nnen Exklusiv-Berichte wie die &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32995\">Panama Papers<\/a>&ldquo; landen oder &bdquo;staatlich gesteuertes Doping in Russland&ldquo; nachweisen, aber dass Frankreich, Gro&szlig;britannien und Deutschland seit Jahren Waffen in einem gigantischen Umfang an die Golfstaaten lieferten, vor allem an Saudi-Arabien und Katar, von wo die Waffen nach Syrien geschmuggelt wurden und den Fl&auml;chenbrand dort mit entz&uuml;ndeten, wird in Deutschland kaum dokumentiert. <\/p><p>Manche Medien, wie etwa Spiegel Online, haben geradezu daf&uuml;r geworben, dass Waffen dorthin geliefert werden sollten. F&uuml;r Fl&uuml;chtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten des Mittleren Ostens und Nordafrikas sind die Fluchtwege nach Europa verschlossen, Waffen aus Europa gelangen weiterhin problemlos nach Syrien, Jemen und Libyen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p style=\"text-align:center\"><em>&bdquo;Seit &uuml;ber vier Jahren f&uuml;hren die USA mit ihren Verb&uuml;ndeten verdeckt Krieg gegen Syrien: sie beliefern islamistische Gruppen mit modernsten Waffen und lassen sie von Milit&auml;rberatern in Lagern in der T&uuml;rkei und Jordanien f&uuml;r den blutigen Einsatz in Syrien ausbilden. Das wahabitische Regime in Saudi-Arabien und die Golfmonarchien stellen &auml;hnlich wie in den 70er und 80er Jahren in Afghanistan Milliarden Dollar f&uuml;r die Rekrutierung und Bewaffnung von ISIS und Al Nusra zur Verf&uuml;gung.<br>\nAn diesem schmutzigen Krieg gegen Syrien beteiligen sich EU und Bundesregierung. Seit 2011 haben sie ein Embargo gegen Syrien verh&auml;ngt.<\/em><\/p><p style=\"text-align:center\"><em>Erkl&auml;rtes Ziel dieses Embargos ist es, die Wirtschaft Syriens zum Erliegen zu bringen und seine Bev&ouml;lkerung zum Aufstand gegen die eigene Regierung zu treiben. Gemeinsam mit den USA und den Herrschern Saudi-Arabiens und der Golfmonarchien haben EU und Bundesregierung die Auslandsguthaben dieses Landes &bdquo;eingefroren&ldquo; und die Importe aus Syrien, besonders von Roh&ouml;l, verboten. Jeder Geldverkehr wurde unterbunden, um dem Land seine Einnahmen zum Einkauf der G&uuml;ter zu entziehen, die es f&uuml;r seine Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft ben&ouml;tigt. Selbst &Uuml;berweisungen syrischer Gastarbeiter an ihre Verwandten sind nicht mehr m&ouml;glich.<\/em><\/p><p style=\"text-align:center\"><em>Exporte nach Syrien, insbesondere von Treibstoff, Heiz&ouml;l sowie von Technologie und Ausr&uuml;stung zur F&ouml;rderung und Raffination von Erd&ouml;l bzw. Verfl&uuml;ssigung von Erdgas und f&uuml;r Kraftwerke zur Stromgewinnung, wurden untersagt. Ohne Treibstoff und Strom aber kommen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion, Handwerk, Industrie zum Erliegen.&ldquo;<\/em><\/p><p style=\"text-align:center\"><strong>Aufruf: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.freundschaft-mit-valjevo.de\/wordpress\/?p=1048\">Das Aushungern des syrischen Volkes muss beendet werden!<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Nun sprechen Sie bereits im Buchtitel ja aber nicht nur von Schatten, sondern auch von Licht. Was genau stimmt sie angesichts der Lage vor Ort hoffnungsfroh?<\/strong><\/p><p>Die Syrer sind gro&szlig;artige Menschen, sie sind selbstbewusst und sie geben nicht auf. Sie helfen sich gegenseitig, dabei spielt eine ethnische oder religi&ouml;se Zugeh&ouml;rigkeit keine Rolle. Mein Buch, das die Geschichte &uuml;ber 100 Jahre erz&auml;hlt, portr&auml;tiert in jeder historischen Phase auch Zeitzeugen. Sehr verschiedene Menschen kommen da zu Wort, sie erz&auml;hlen von ihrem Leben, von Aufbr&uuml;chen, Hoffnungen, vom Scheitern. Und wie sie wieder aufstehen. <\/p><p>Die Kraft dieser Menschen hat Syrien trotz vieler Einmischungen und Invasionen gegen den ungeheuren Hass, der ihnen entgegenschl&auml;gt, bis heute bewahrt. Nicht wie die Menschen es sich gew&uuml;nscht haben, wie sie sich ein freies, unabh&auml;ngiges Land vorgestellt haben. Aber doch ein Land, das wie kein anderes im Mittleren Osten Menschen aufnahm, willkommen hie&szlig; und integrierte: Tscherkessen, Armenier, Pal&auml;stinenser, Iraker, Libanesen, Sudanesen und nicht zuletzt viele Europ&auml;er, die in Syrien ihre gro&szlig;e Liebe und zweite Heimat fanden.<\/p><p>In dem aktuellen Konflikt gibt es sehr viele lokal verhandelte Waffenstillst&auml;nde. Vermittelt durch Vers&ouml;hnungskomitees. Familien haben ihren S&ouml;hnen und V&auml;tern gesagt, dass sie ihre Waffen abgeben sollen, damit die Kinder endlich wieder zur Schule gehen k&ouml;nnen und sie alle wieder in Ruhe schlafen k&ouml;nnen. Das hat mir pers&ouml;nlich ein Mann gesagt, der sich als Kommandant der &bdquo;Freien Syrischen Armee&ldquo; aus Muadamiya vorstellte. Wenn man sie achtet und respektiert, sind die Menschen pragmatisch und kompromissbereit. UN-Diplomaten haben wiederholt gesagt, wenn die ausl&auml;ndische Einmischung, vor allem in Form von Waffenlieferungen und dem Schmuggeln von K&auml;mpfern, aufh&ouml;re, w&uuml;rden die Syrer bald einen Ausweg aus dem Konflikt finden.<\/p><p>Es gibt einen gro&szlig;en Reichtum an historischem, politischem und kunsthandwerklichem Wissen. Es gibt viel Humor. Es gibt Geduld, es gibt eine enorme Erfahrung im interreligi&ouml;sen Dialog. Es gibt Erfahrung im Umgang mit einer Gesellschaft, die vielf&auml;ltiger nicht sein k&ouml;nnte. Ein Gespr&auml;chspartner hat einmal gesagt, Syrien sei kein Mosaik aus Religionen und Volksgruppen, denn dann w&auml;re es vielleicht schon zerbrochen. Syrien sei ein fest miteinander verkn&uuml;pftes Gewebe. Es habe Farbe verloren, sei geschunden und in Teilen auch gerissen. Doch die Struktur halte, wie ein kostbar gewebter Wandteppich, wie ein Gobelin.<\/p><p><strong>Ich bedanke mich f&uuml;r das Gespr&auml;ch.<\/strong><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Karin Leukefeld<\/strong>, Jahrgang 1954, studierte Ethnologie, Islam- und Politikwissenschaften und ist ausgebildete Buchh&auml;ndlerin. Organisations- und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit unter anderem beim Bundesverband B&uuml;rgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Die Gr&uuml;nen (Bundespartei) sowie der Informationsstelle El Salvador. Seit dem Jahr 2000 ist sie als freie Korrespondentin zum Mittleren Osten t&auml;tig. Ihre Webseite ist <a href=\"http:\/\/www.leukefeld.net\">leukefeld.net<\/a>.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Buch: Karin Leukefeld: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.rotpunktverlag.ch\/cgi-bin\/germinal_shop.exe\/VOLL?prolitnummer=5000689&amp;titel_nummer=5000689&amp;titel_id=5000689&amp;caller=rotpunkt\">Syrien zwischen Schatten und Licht<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>NachDenkSeiten-Interview mit Karin Leukefeld: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=27340\">Die Perfidie ist, dass diese Fluchtbewegungen politisch instrumentalisiert werden<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>SRF-Interview mit Karin Leukefeld: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/tagesgespraech\/karin-leukefeld-ich-habe-bisher-immer-grosses-glueck-gehabt\">Ich habe bisher immer gro&szlig;es Gl&uuml;ck gehabt<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>ORF-Interview mit Karin Leukefeld (Podcast): &bdquo;<a href=\"http:\/\/oe1.orf.at\/artikel\/443261\">Syrien zwischen Schatten und Licht<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Karin Leukefeld: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201503273477\/politik\/welt\/im-stellvertreterkrieg.html\">Im Stellvertreterkrieg: &Uuml;berlegungen zur geostrategischen Rolle des Islamischen Staates<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Karin Leukefeld: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/asansoerpress35\/karin-leukefeld-die-waffen-muessen-schweigen\">Die Waffen m&uuml;ssen schweigen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Artikel: Karin Leukefeld: &bdquo;<a href=\"http:\/\/leukefeld.net\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/141013-leukefeld-syrien-irak.pdf\">Staaten zerschlagen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Aufruf: &bdquo;<a href=\"http:\/\/pressejournalismus.com\/2015\/06\/aufruf-das-aushungern-des-syrischen-volkes-muss-beendet-werden\/\">Das Aushungern des syrischen Volkes muss beendet werden!<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Weitere Ver&ouml;ffentlichungen von <strong>Jens Wernicke<\/strong> finden Sie auf seiner Homepage <a href=\"http:\/\/www.jenswernicke.de\">jenswernicke.de<\/a>. Dort k&ouml;nnen Sie auch <a href=\"http:\/\/feedburner.google.com\/fb\/a\/mailverify?uri=JensWernicke&amp;loc=de_DE\"><strong>eine automatische E-Mail-Benachrichtigung<\/strong><\/a> &uuml;ber neue Texte bestellen.<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/742b54800fbc4f4f832b61b71f1503bb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float:right; margin: 0 0 15px 15px;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/150827_leukefeld.jpg\" alt=\"Karin Leukefeld\" title=\"Karin Leukefeld\"\/><\/div>\n<p>Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Gro&szlig;m&auml;chte. Hundert Jahre sp&auml;ter liegt das Land in Tr&uuml;mmern. <strong>Jens Wernicke<\/strong> sprach mit der Journalistin und Autorin <strong>Karin Leukefeld<\/strong> zur Frage, warum. Und erf&auml;hrt von einem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34568\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,209,20,171],"tags":[1516,1090,1334,877,1055,1043,469,1471,1202,1557,1792,1955,1878,906,1553,950,639,1556,1122,335,1019,1281],"class_list":["post-34568","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-interviews","category-landerberichte","category-militaereinsaetzekriege","tag-al-assad-baschar","tag-clinton-hillary","tag-erdoel","tag-erdgas","tag-fluechtlinge","tag-frankreich","tag-grossbritannien","tag-investigativer-journalismus","tag-isis","tag-israel","tag-kolonialismus","tag-leukefeld-karin","tag-naher-osten","tag-ruestungsindustrie","tag-syrien","tag-tuerkei","tag-uno","tag-usa","tag-waffenexporte","tag-wasserversorgung","tag-wirtschaftssanktionen","tag-zionismus"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34568"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34568\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119959,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34568\/revisions\/119959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}