{"id":34580,"date":"2016-08-12T08:27:41","date_gmt":"2016-08-12T06:27:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580"},"modified":"2016-08-12T08:27:41","modified_gmt":"2016-08-12T06:27:41","slug":"hinweise-des-tages-2687","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h01\">Krimkrise: Ukraine versetzt Truppen in Alarmbereitschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h02\">Marsch in den Polizeistaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h03\">Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h04\">&ldquo;Wir schaffen das&rdquo; meint alle bis 56.000 Euro Einkommen &ndash; Besserverdiener und Beamte brauchen nicht mitmachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h05\">Arbeitslosigkeit ist ein\/kein Full-Time-Job<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h06\">Immer mehr Rentner gehen arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h07\">Sigmar Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h08\">Der Abgrund r&uuml;ckt n&auml;her<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h09\">Wo ist Widerstand?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h10\">Pentagon setzt auch in Syrien private Dienstleister ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h11\">Beratung und Ausbildung f&uuml;r Streitkr&auml;fte in Kolumbien durch Nato<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h12\">Der neue Kandidat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h13\">Die Multi-Millionen-Deals von Bill und Hillary Clinton<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h14\">US-Wahlkampf: Hysterische Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h15\">BAf&ouml;G-Statistik 2015: 870 000 Gef&ouml;rderte in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34580#h16\">Zu guter Letzt: Swedish church to use drones to drop Bibles on Isis territory in Iraq<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Krimkrise: Ukraine versetzt Truppen in Alarmbereitschaft<\/strong><br>\nDer Konflikt zwischen Russland und der Ukraine versch&auml;rft sich erneut: Nach Vorw&uuml;rfen Moskaus, ukrainische K&auml;mpfer seien auf Krim-Territorium vorger&uuml;ckt, reagiert nun Kiew. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/krim-ukraine-versetzt-truppen-in-alarmbereitschaft-a-1107205.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was man sprachlich in einer Tickermeldung so alles transportieren kann: &ldquo;Nach Vorw&uuml;rfen Moskaus, ukrainische K&auml;mpfer seien auf Krim-Territorium vorger&uuml;ckt, reagiert nun Kiew.&rdquo; So? Auf was &ldquo;REagiert&rdquo; Kiew denn? Auf die &ldquo;Vorw&uuml;rfe&rdquo;? Der Begriff &ldquo;reagieren&rdquo; ist hier komplett fehl am Platze. Kiew agiert. Das ist ein gro&szlig;er Unterschied.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Russlands zynisches Spiel mit der Krim<\/strong><br>\nBei Nachrichten von der Krim sei allerh&ouml;chste Vorsicht geboten, kommentiert Sabine Adler im Deutschlandfunk. Gerade im Ukraine-Konflikt habe Russland gezeigt, dass es das Land mit der Wahrheit nicht immer genau nehme. Kiew habe zudem &uuml;berhaupt kein Interesse daran, den Konflikt mit Moskau anzuheizen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ukraine-russlands-zynisches-spiel-mit-der-krim.720.de.html?dram:article_id=362869\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.L.:<\/strong> Frau Adler ist als Journalistin eine &Uuml;berzeugungst&auml;terin: Russland nimmt es mit der Wahrheit nicht immer so genau, schreibt Frau Adler. Wie genau mit der Wahrheit nimmt es die Journalistin Adler in ihrer Kommentierung des aktuellen Geschehens auf der Krim? Ist bei ihrer stets einseitigen Schuldzuweisung an Russland nicht auch allerh&ouml;chste Vorsicht geboten, wenn es doch um eine ausgewogene und distanzwahrende Darstellung der Geschehnisse zwischen den Konfliktbeteiligten gehen sollte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sicherheitspl&auml;ne<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Marsch in den Polizeistaat<\/strong><br>\nInnenminister gegen Demokratie<br>\nDie b&uuml;rgerliche Demokratie stirbt nie durch &auml;u&szlig;ere Gefahren, durch Angriffe von &raquo;Extremisten&laquo;, Islamisten oder Neonazis. Sie vergeht unter den Stiefeltritten ihrer eigenen Institutionen.<br>\nDas Ma&szlig;nahmenpaket des Innenministers de Maizi&egrave;re und die schrillen Forderungen seiner Unions-Innenministerkollegen sind ein solcher Tritt. Mit einigen blutigen Anschl&auml;gen, die doch eher Amokl&auml;ufe von Verwirrten waren, wird eine gigantische Aufr&uuml;stungsorgie begr&uuml;ndet. B&uuml;rgerliche Rechte, die Religionsfreiheit, die informationelle Selbstbestimmung &ndash; all das steht in einer Radikalit&auml;t zur Disposition, die bislang den Ordnungsphantasien von Stammtischdemagogen und Blockwarttypen vorbehalten war. M&ouml;glicher Widerstand wird im Keim erstickt, denn es ist ja Krieg: &raquo;Krieg gegen den Terror&laquo;. Und falls sich noch etwas r&uuml;hren sollte, stehen AfD, Neonazis und Pegida bereit, jede Gegenwehr niederzubr&uuml;llen oder wegzukn&uuml;ppeln. Es ist keineswegs so, dass die Politik vorauseilend die Forderungen der deutschv&ouml;lkischen &raquo;Alternative&laquo; erf&uuml;llt. Diese Attacken kommen tief aus ihrem eigenen Apparat. Die AfD darf sekundieren und Stimmung machen. Doch wer Herr und wer Knecht ist, zeigt sich dieser Tage. So weit wie de Maizi&egrave;re und seine Unionskumpane hat sich die neue Partei noch nie hervorgewagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-11\/036.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kann es sein, dass die Querfront-Strategie (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Querfront#Deutschland\">Querfront<\/a> bezeichnet eine rechtsextreme B&uuml;ndnisstrategie, die Gemeinsamkeiten zwischen den politischen Lagern betont oder zu konstruieren versucht, mit dem Ziel, die politische Macht eines Nationalstaats zu &uuml;bernehmen.) mehr und weiter in die Unionsparteien reicht als bislang angenommen wird?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sicherheitspl&auml;ne der Union: Olympiade der Angst<\/strong><br>\nDie Union will neue Gesetze gegen den Terror. Sie hat Angst &ndash; vor dem W&auml;hler. Aber wer Angst hat, macht Fehler. H&auml;rtere Gesetze helfen weder gegen die Terroristen noch gegen die AfD.<br>\nH&ouml;her, schneller, weiter. So lautet das Motto offenbar nicht nur in Brasilien, sondern auch in Berlin. H&ouml;here Polizeidichte! Schnellere Abschiebungen! Weitere Befugnisse! Im Bund und in den L&auml;ndern &uuml;berholen sich Innenminister und Sicherheitspolitiker der Union zurzeit gegenseitig mit Vorschl&auml;gen und Vorst&ouml;&szlig;en zur Gesetzesversch&auml;rfung.<br>\nAngeblich sollen sie dem Kampf gegen den Terror dienen. In Wahrheit dienen sie aber dem Kampf um die Macht. Denn noch mehr als die Terroristen f&uuml;rchtet die Union nur ihre W&auml;hler. Aber in dieser Olympiade gibt es f&uuml;r Merkels M&auml;nner keine Medaillen zu gewinnen &ndash; und f&uuml;r die Deutschen keine Sicherheit.<br>\nEin Inhaber eines Doppelpasses geht in der Burka zum Arzt und plaudert dort einen Anschlagsplan aus. So stellt man sich offenbar in der Union ein realistisches Bedrohungsszenario vor, auf das der Staat unbedingt mit entsprechenden Gesetzen reagieren muss.<br>\nVerbot der Vollverschleierung! Abschaffung der doppelten Staatsb&uuml;rgerschaft! Aufweichen der &auml;rztlichen Schweigepflicht! Wenn es nicht so traurig w&auml;re, &uuml;ber einige der Ma&szlig;nahmen m&uuml;sste man lachen, die da in den Sicherheitskreisen der Union &uuml;berlegt werden. Die Frage ist nur, um wessen Sicherheit geht es da? Die der Deutschen vor den Terroristen? Oder die der Union vor der AfD?<br>\nWenn die Vollverschleierung etwas mit dem Terrorismus zu tun h&auml;tte, w&auml;re Frankreich ein sicheres Land. Dort gibt es ein solches Verbot seit 2011. Man darf ohne Zynismus sagen: Es hat offenbar nicht viel gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sicherheitsplaene-der-union-olympiade-der-angst-augstein-a-1107151.html\">Jakob Augstein auf Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Inhalt ist eher nebens&auml;chlich<\/strong><br>\nDie Masche funktioniert. Wieder einmal. Seit gestern die Pl&auml;ne der Unions-&shy;Innenminister zur inneren Sicherheit &ouml;ffentlich wurden, diskutiert die Republik &uuml;ber Sinn und Unsinn von Burka-Verboten und dem Entzug der deutschen Staatsb&uuml;rgerschaft. Die SPD distanziert sich, die Gr&uuml;nen jaulen auf. Und das ist auch Sinn der &Uuml;bung: Sozialdemokraten, Gr&uuml;ne und Linke sollen als weich vorgef&uuml;hrt, Stimmen von der AfD zur&uuml;ckgeholt werden. Der Inhalt ist eher nebens&auml;chlich. [&hellip;]<br>\nNach den Pariser Anschl&auml;gen hatte die Bundesregierung mit der milit&auml;risch eher sinnlosen Entsendung von Aufkl&auml;rungsflugzeugen gegen den IS reagiert. Damals wie heute folgt sie dem gleichen Muster: nach Attentaten Scheinaktivit&auml;ten zu entfalten &ndash; statt einfach Polizei und Justiz ihre Arbeit machen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Sicherheitsplaene-der-Union\/!5324764\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Burka: Schluss mit der Vermummung<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160812%20Bild_Stuttmann%20Vermummung.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur\/6136\">Stuttmann Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlinge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Migranten haben 1,3 Millionen Jobs geschaffen<\/strong><br>\nImmer mehr Unternehmer mit ausl&auml;ndischen Wurzeln sorgen in Deutschland f&uuml;r eine wachsende Zahl von Jobs. Die Zahl der Arbeitspl&auml;tze, die durch Selbstst&auml;ndige mit Migrationshintergrund geschaffen wurden, ist zwischen 2005 und 2014 um mehr als ein Drittel von 947.000 auf 1,3 Millionen Stellen gestiegen, wie aus einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht. Die Zahl der Unternehmer mit Migrationsgeschichte stieg im selben Zeitraum um ein Viertel auf 709.000 Personen. Das sei umso bemerkenswerter, da im Vergleich zu 2005 der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund an der Bev&ouml;lkerung nur um knapp neun Prozent gewachsen sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1021792.migranten-haben-millionen-jobs-geschaffen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Integrationsgesetz in Kraft: Die Neuerungen im &Uuml;berblick<\/strong><br>\nAm 31. Juli 2016 ist das neue Integrationsgesetz in Kraft getreten. Es enth&auml;lt u.a. Ver&auml;nderungen bei der Wohnsitzauflage, den Arbeitsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und K&uuml;rzungen beim Existenzminimum.<br>\nTrotz der breiten zivilgesellschaftlichen Kritik am Integrationsgesetz ist dieses vom Bundestag beschlossen und Ende Juli im Bundesgesetzblatt ver&ouml;ffentlicht worden. Eine ausf&uuml;hrliche Kritik am Integrationsgesetz findet sich in der Stellungnahme von PRO ASYL. Nicht ber&uuml;cksichtigt ist hierbei die Neuregelung zur Unzul&auml;ssigkeit von Asylantr&auml;gen &ndash; eine Kritik hieran hat das Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte formuliert.<br>\nWir stellen im &Uuml;berblick einige der Neuerungen dar:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/integrationsgesetz-in-kraft-die-neuerungen-im-ueberblick\/\">Pro Asyl<\/a>\n<p><strong>dazu: Angebote, Verpflichtungen und Sanktionen: Das Integrationsgesetz des Bundes<\/strong><br>\nDas &bdquo;Integrationsgesetz&ldquo; ist zum 6. August 2016 in Kraft getreten. Viele der Regelungen gelten unter Fachleuten als Integrationshindernisse f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Asylbewerber. Auch der DGB hat die Gesetzes&auml;nderungen vielfach in seinen Stellungnahmen und in der Bundestagsanh&ouml;rung kritisiert. Die Info Migrations-und Antirassismuspoltik (MIA) des DGB fasst die &Auml;nderungen und die Kritik zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++46d6e22c-5ece-11e6-b0b1-525400e5a74a\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Immer mehr Fl&uuml;chtlinge werden abgewiesen<\/strong><br>\nDie Zahl der Abschiebungen und Abweisungen an Deutschlands Grenzen nehmen zu. Im ersten Halbjahr wurden &uuml;ber 13.000 Menschen abgewiesen und knapp 14.000 abgeschoben.<br>\nAn Deutschlands Au&szlig;engrenzen werden immer mehr Menschen direkt abgewiesen. Auch die Zahl der Abschiebungen steige, meldete die Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung. Dies gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.<br>\nDemnach wurde in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 13.324 Menschen entweder an der Grenze oder an Flugh&auml;fen die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Damit gab es laut dem Bericht im ersten Halbjahr 2016 bereits 50 Prozent mehr F&auml;lle als im Gesamtjahr 2015 mit 8.913 Zur&uuml;ckweisungen.<br>\nIm September 2015 hatte die Bundesregierung auf dem H&ouml;hepunkt der Fl&uuml;chtlingskrise die Grenzkontrollen wieder eingef&uuml;hrt. Haupts&auml;chlich greift die Ma&szlig;nahme laut der Zeitung an der deutsch-&ouml;sterreichischen Grenze, wo 10.629 Menschen im ersten Halbjahr abgewiesen worden seien. Bei etwa jedem Vierten habe es sich um einen afghanischen Staatsb&uuml;rger gehandelt. Zu den Zur&uuml;ckgewiesenen z&auml;hlten auch viele Syrer und Iraker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/08\/10\/deutsche-grenzen-immer-mehr-fluechtlinge-werden-abgewiesen\/\">Migazin<\/a><\/li>\n<li><strong>Apropos Willkommenskultur<\/strong><br>\nMehr als 34.000 Pressebeitr&auml;ge hat ein von Michael Haller geleitetes Projektteam an der Hamburg Media School (HMS) ausgewertet, um zu kl&auml;ren: Wie haben deutsche Medien in den Jahren 2009 bis 2015 &uuml;ber die Fl&uuml;chtlingspolitik berichtet? Welche Akzente setzten, welche Sichtweisen bef&ouml;rderten, welches Bild von &bdquo;Willkommenskultur&ldquo; zeichneten sie? [&hellip;]<br>\nVon 2009 an h&auml;tten Medien das von der Politik eingef&uuml;hrte Narrativ der &bdquo;Willkommenskultur&ldquo; aufgegriffen. Bis Anfang 2015 habe sich in der Berichterstattung &ndash; nicht in Kommentaren &ndash; der Subtext etabliert, dass Deutschland aus seiner Vergangenheit gelernt habe und, nachdem es von anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern wegen seines Umgangs mit der Fl&uuml;chtlingsproblematik in Italien und der Griechenland-Krise als egoistisch wahrgenommen worden war, nun auf vorbildliche Weise Menschen aufnehme.<br>\nMit dem wachsenden Zustrom von Gefl&uuml;chteten sei die Berichterstattung, welche die Willkommenskultur thematisierte, regelrecht explodiert: F&uuml;r das Jahr 2015 z&auml;hlte Haller 19.000 Beitr&auml;ge, 4.000 mehr zum Thema als in den sechs vorherigen Jahren zusammen. Zwischen Juli und September 2015, als die Fl&uuml;chtlingskrise ihren H&ouml;hepunkt erreichte, h&auml;tten einzelne Zeitungen im Durchschnitt sieben entsprechende Beitr&auml;ge pro Tag gebracht. [&hellip;]<br>\nJenseits der Frage, ob der Journalismus damit seiner Rolle als kritischer Beobachter gerecht wurde, stellt Haller in Rechnung, dass diese Berichterstattung auch w&uuml;nschenswerte Effekte gezeitigt haben k&ouml;nnte: Dass in vielen St&auml;dten Menschen, Gruppen und Initiativen eine Willkommenskultur lebten, die den Zustrom bew&auml;ltigen half, stehe m&ouml;glicherweise auch mit der Tendenz der Berichterstattung in Zusammenhang. &Uuml;berregionale und regionale Publikationen h&auml;tten die Hilfsbereitschaft der Deutschen gezeigt, nur wenige Berichte h&auml;tten Ph&auml;nomene wie die &Uuml;berforderung von Beh&ouml;rden beleuchtet.<br>\nDie Studie untersucht auch die Tonalit&auml;t von Beitr&auml;gen reichweitenstarker Medien im Sommer 2015. Zwanzig Prozent der Berichte der &bdquo;Tagesschau&ldquo; seien implizit wertend gewesen, bei &bdquo;Spiegel Online&ldquo; an die vierzig Prozent, bei der Online-Ausgabe der &bdquo;Welt&ldquo; f&uuml;nfzehn Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/studie-wie-ueber-fluechtlinge-berichtet-wurde-14378135.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Wir schaffen das&rdquo; meint alle bis 56.000 Euro Einkommen &ndash; Besserverdiener und Beamte brauchen nicht mitmachen<\/strong><br>\nAngela Merkel hat keinerlei Schamgef&uuml;hl. Anders l&auml;sst sich kaum interpretieren, dass sie letzte Woche ihr Kabinett den Plan hat absegnen lassen, dass die gesetzlich Krankenversicherten f&uuml;r die Kosten der Gesundheitsversorgung der Fl&uuml;chtlinge aufkommen sollen. Das &ldquo;Wir&rdquo; in ihrem gro&szlig;herzigen &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;, sollen also nur diejenigen sein, die keine Beamten oder Selbstst&auml;ndigen sind und die als Arbeitnehmer weniger als die Versicherungspflichtgrenze von 56.000 Euro verdienen. Wenn die AfD einen Wahlhilfe-Wunsch an die Regierung frei gehabt h&auml;tte, etwas besseres h&auml;tte ihr kaum einfallen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/2-uncategorised\/669-wir-schaffen-das-meint-alle-bis-56-000-euro-einkommen-die-besser-verdienenden-und-beamten-brauchen-nicht-mitmachen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit ist ein\/kein Full-Time-Job<\/strong><br>\nDa ist sie wieder &ndash; wie auch schon im letzten Sommer: die Debatte rund um die Leistung und die Moral von Arbeitsuchenden. Und die MindestsicherungsbezieherInnen. Sommerloch? Oder ist da etwas dran? Personen, die auf Arbeitsuche sind, sind nicht gleich und daher nicht in einem Topf zu werfen oder gar zu verurteilen. Die Situation und die Problemlagen der Menschen sind h&ouml;chst unterschiedlich. Doch eines haben fast alle der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen gemein: sie h&auml;tten gerne einen guten Job von dem man leben kann. (&hellip;)<br>\nEs gibt viele Skandale und Ungerechtigkeiten &ndash; beispielsweise, dass die Verm&ouml;genskonzentration in &Ouml;sterreich bzw. auch in der EU zunimmt, die Schere zwischen Reichen und der oft noch zitierten &bdquo;Mittelschicht&ldquo; bzw. den arbeitenden Menschen (auch den kleineren UnternehmerInnen) immer mehr aufgeht. Doch anstatt dass sich die Medien und auch die VertreterInnen der kleinen Unternehmen darauf konzentrieren, wird wieder einmal die Debatte &uuml;ber &bdquo;Arbeitslose, die nicht wollen&ldquo; lanciert. War es letzten Sommer noch Hans-J&ouml;rg Schelling der diese und die Hartz-IV-Diskussionen gesch&uuml;rt hat, so sind es heuer Wirtschafskammer-VertreterInnen aus Tirol und Ober&ouml;sterreich. Unterst&uuml;tzung bekommen sie momentan von Reinhard Lopatka, der erst zu Beginn der Woche meinte die Zumutbarkeitskriterien f&uuml;r Arbeitslose w&auml;ren viel zu lasch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/arbeitslosigkeit-ist-einkein-full-time-job\/#more-14426\">blog.arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Immer mehr Rentner gehen arbeiten<\/strong><br>\nImmer mehr Rentner in Deutschland gehen zus&auml;tzlich arbeiten. Der Anteil der erwerbst&auml;tigen 65- bis 70-J&auml;hrigen hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in zehn Jahren mehr als verdoppelt &ndash; auf etwa 14 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern liegt der Anteil mit 11 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt, wie das Bundesamt am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Weniger Senioren dieser Altersgruppe arbeiten nur in Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen. Die meisten erwerbst&auml;tigen Rentner gibt es demnach in Baden-W&uuml;rttemberg, wo jeder f&uuml;nfte (19,7 Prozent) einer Arbeit nachgeht.<br>\nIn der Landeshauptstadt Schwerin arbeiten &auml;hnlich viele Senioren (20,2 Prozent) wie in Baden-W&uuml;rttemberg, wie die &ldquo;Schweriner Volkszeitung&rdquo; (Mittwoch) berichtete. Sie beruft sich auf eine Untersuchung der Initiative &ldquo;7 Jahre l&auml;nger&rdquo;. Die wenigsten Rentner haben demnach in Vorpommern-Greifswald (10,8 Prozent) einen Job. Der Initiative zufolge ist die Wirtschaftskraft ein wichtiger Faktor f&uuml;r die Erwerbst&auml;tigkeit von Rentnern. In starken Regionen gebe es insgesamt mehr Arbeit, so auch f&uuml;r &Auml;ltere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/index.php?id=55&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=15355&amp;cHash=5928442c5c72391fdf9a9aad4c2a1c81\">Ihre-Vorsorge.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist, dass im Zuge der zunehmenden Altersarmut der Anteil der arbeitenden Rentner weiter ansteigen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gabriel fordert unbeirrt &raquo;Ja&laquo; der SPD zu Ceta<\/strong><br>\nIn Anbetracht der massiven Kritik von Parteilinken und Jusos hat SPD-Chef Sigmar Gabriel die Zustimmung seiner Partei zum umstrittenen Freihandelsabkommen Ceta mit Kanada eingefordert. Wer sich das Abkommen genau anschaue und sehe, &raquo;was da alles erreicht wurde, kann eigentlich nicht ernsthaft dagegen sein, es zu verabschieden&laquo;, sagte Gabriel der &raquo;Berliner Zeitung&laquo;. Der Text liege &raquo;ja in seiner deutschen &Uuml;bersetzung&laquo; vor, f&uuml;gte er hinzu. Das Abkommen mit Kanada stelle einen &raquo;Quantensprung&laquo; gegen&uuml;ber fr&uuml;heren Freihandelsabkommen dar, sagte der SPD-Chef. Es gebe keine &raquo;anonymen privaten Schiedsgerichte&laquo; mehr, sondern echte Handelsgerichtsh&ouml;fe. Es gebe keine Einschr&auml;nkungen der Rechte der Parlamente. &raquo;Und vor allem sind Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz in dem Abkommen mit Kanada gesichert worden, genauso wie die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge&laquo;<br>\nAm 19. September soll ein Parteikonvent der SPD in Wolfsburg &uuml;ber die Haltung der Partei zu dem Abkommen entscheiden. Auf die Frage, ob es eine Mehrheit f&uuml;r Ceta geben werde, antwortete Gabriel: &raquo;Davon gehe ich aus.&laquo; Das Ceta-Abkommen zwischen der EU und Kanada ist schon fertig verhandelt. Es soll zun&auml;chst vom Rat der 28 EU-Staaten mehrheitlich gebilligt und im Oktober bei einem EU-Kanada-Gipfel unterzeichnet werden. Nach der Ratifizierung durch das Europaparlament k&ouml;nnte es vorl&auml;ufig in Kraft treten, auch wenn dann noch Abstimmungen der nationalen Parlamente ausstehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1021790.gabriel-fordert-unbeirrt-ja-der-spd-zu-ceta.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Gabriel sucht den TTexit<\/strong><br>\nFreihandelsabkommen rangieren bei den meisten Deutschen von der Beliebtheit her ungef&auml;hr auf dem Level von Atombombentests und damit sind sie eines der vielen Probleme von Sigmar Gabriel: Freihandel w&auml;re ein sch&ouml;nes sozialdemokratisches Thema &ndash; Freiheit f&uuml;r Arbeiter statt f&uuml;r Konzerne! Aber dummerweise verk&auml;mpft sich Gabriel als Wirtschaftsminister f&uuml;r TTIP und Ceta, w&auml;hrend die meisten SPD-Anh&auml;nger f&uuml;rchten, dass Europa f&uuml;r die Abkommen Verbraucherschutz, Umwelt- und Sozialstandards opfert.<br>\nNun sucht der Minister eine TTIP-Exit-Strategie ohne Gesichtsverlust, und die scheint so auszusehen: Ceta, das Freihandelsabkommen mit Kanada, kommt. Daf&uuml;r nimmt Gabriel sozusagen ein Geschenk Gottes oder Amerikas freim&uuml;tig an, n&auml;mlich ein Scheitern des umstrittenen TTIP auf Verhandlungsebene. Oder zumindest eine Verschiebung des Abschlusses auf unbestimmte Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Wirtschaftsminister-und-TTIP\/!5324688\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Sigmar und die Brechstange<\/strong><br>\nDie Ministererlaubnis sollte die &Uuml;bernahme von Kaiser&rsquo;s Tengelmann durch den Branchenf&uuml;hrer Edeka gestatten und hatte damit ein Verbot des Bundeskartellamts aufgehoben. Das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf erkl&auml;rte die Sondererlaubnis in einer Eilentscheidung Mitte Juli f&uuml;r rechtswidrig und setzte sie zun&auml;chst au&szlig;er Kraft. Einen Antrag des SPD-Chefs Passagen der Eilentscheidung zum vorl&auml;ufigen Stopp seiner Ministererlaubnis zu berichtigen, wies das Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ck.<br>\nWie die FAZ nun berichtete, habe ein Referatsleiter im Wirtschaftsministerium Gabriel Ende November des vergangenen Jahres dar&uuml;ber informiert, dass es an einer wesentlichen Voraussetzung f&uuml;r die Ministererlaubnis fehle, da der Edeka-Konkurrent Rewe ein ebenfalls verbindliches Angebot abgegeben habe, berichtete. Die FAZ beruft sich auf interne Dokumente des Ministeriums, die der Redaktion vorliegen. Au&szlig;erdem habe das Bundesarbeitsministerium laut einer Stellungnahme an Gabriels Ministerium verfassungsrechtliche Probleme gesehen.<br>\nGabriel hat sich gegen die Vorw&uuml;rfe verteidigt. Das Angebot des Edeka-Konkurrenten Rewe sei sowohl aus Wettbewerbssicht als auch im Sinne des Erhalts von Arbeitspl&auml;tzen &bdquo;nicht als Alternative&ldquo; eingestuft worden, erkl&auml;rte das Ministerium. Aus diesem Grund sei die Erteilung der Ministererlaubnis als erforderlich festgestellt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Fusion-von-Edeka-und-Tengelmann\/!5329909\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Sigmar Gabriels Wahlkampf: &bdquo;Gerede, dass die Globalisierung allen gut tut&ldquo;<\/strong><br>\nSPD-Chef Gabriel wundert sich, warum die AfD ein Gef&uuml;hl ansprechen kann, wof&uuml;r eigentlich seine Partei zust&auml;ndig sein sollte. Und zieht Konsequenzen f&uuml;r die Bundestagswahl. Die SPD liegt in allen Umfragen weiter weit abgeschlagen hinter der Union, besonders auch Parteichef Sigmar Gabriel steht weiter unter Druck. Nun hat er erkl&auml;rt, was nach seiner Vorstellung die Themen sein sollten, mit denen seine Partei in den Bundestagswahlkampf zieht: Sicherheit und soziale Gerechtigkeit.<br>\n&bdquo;Viele Menschen haben einfach die Nase voll von diesem jahrzehntelangen Gerede, dass die Globalisierung und der Wettbewerb allen gut tut&ldquo;, sagte Gabriel der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo;. &bdquo;Sie erleben, dass f&uuml;r eine faire Rente oder die Schulsanierung zuhause kein Geld da ist, wir aber Milliarden haben, um Banken zu retten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/sigmar-gabriels-wahlkampf-gerede-dass-die-globalisierung-allen-gut-tut-14382343.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> SPD hei&szlig;t also &ldquo;Schizophrene Partei Deutschlands&rdquo;. Denn es waren doch gerade die SPD mit ihrem jahrzehntelangen Gerede von &ldquo;internationaler Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; und ein Gabriel, der uns Ceta und TTIP aufschwatzen will, w&auml;hrend die Deutschen angeblich &ldquo;reich und hysterisch&rdquo; sind. Die SPD hat jahrelang Schulen und den Rest der Infrastruktur verfallen lassen und stattdessen Banken gerettet. Die SPD hat die Kinderarmut bef&ouml;rdert und die Renten zusammengestrichen, au&szlig;erdem f&uuml;r krasse Lohn- und Steuerungerechtigkeiten gesorgt. Das soll jetzt alles nicht mehr gelten? Wir der K&ouml;rperschaftsteuersatz wieder auf 45 Prozent angehoben und der Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde? Setzt sich die SPD f&uuml;r ein Rentenniveau von 53 Prozent ein? Oder ist das wieder nur das &uuml;bliche Gabriel-Geschw&auml;tz?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Abgrund r&uuml;ckt n&auml;her<\/strong><br>\nDer Bundestagswahlkampf 2017 hat l&auml;ngst begonnen. Nach der Wahl und neuen Regierungsbildung wird es wieder keine Lossagung vom verheerenden neoliberalen Paradigma geben, das die bundesdeutsche Gesellschaft in arm und reich gespalten und die AfD m&ouml;glich gemacht hat. Zu viele in der uns regierenden politischen Klasse haben sich in den vergangenen vierzig Jahren f&uuml;r niedrigste Arbeitseinkommen, eine Prekarisierung von Erwerbsarbeit, eine Steuerflat auf Kapitaleink&uuml;nfte und f&uuml;r steigende indirekte Verbrauchsteuern sowie f&uuml;r eine Aush&ouml;hlung des Sozialstaates stark gemacht. [&hellip;]<br>\nMan m&uuml;sse die &bdquo;Kirche im Dorf&ldquo; lassen und ein bisschen weniger von unten nach oben umverteilen! Auch die SPD entdeckt das Soziale wieder. Oder ist es nur Wahlpropaganda? Jedenfalls hat gerade mal wieder die sozialdemokratische Parteispitze in der Regierung neoliberal gehandelt und f&uuml;r die &bdquo;schwarze Null&ldquo; in Sch&auml;ubles Finanzplanung bis 2020 gestimmt. Es bleibt also alles wie es ist, aber der Abgrund r&uuml;ckt immer n&auml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/gastwirtschaft\/umverteilung-der-abgrund-rueckt-naeher,29552916,34606298.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wo ist Widerstand?<\/strong><br>\nSeit dem gescheiterten Putschversuch ist viel die Rede von der Rivalit&auml;t zwischen der AKP und der G&uuml;len-Bewegung. Dabei ger&auml;t in Vergessenheit, dass beide &uuml;ber viele Jahre arbeitsteilig ihre gesellschaftliche und politische Vormachtstellung ausbauten und w&auml;hrenddessen die Gesellschaft aush&ouml;hlten. Ein offenes Geheimnis in der T&uuml;rkei lautete, dass ohne den Segen der G&uuml;len-Sekte politisch-administrative Posten selten besetzt werden konnten. Weit &uuml;ber die Kreise des politischen Islam hinaus re&uuml;ssierten der Prediger und seine Gefolgschaft als Vertreter eines modernen Islam. Dabei waren sie Teil eines reaktion&auml;r-autorit&auml;ren Projekts, das unter anderem darin bestand, den kemalistischen Einfluss etwa in Bildungseinrichtungen und im Milit&auml;r zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, antiislamische sowie oppositionelle Str&ouml;mungen systematisch zu schw&auml;chen und eine islamische Lebensweise zur gesellschaftlichen Leitorientierung auszurufen: Wer nicht so ist wie wir, ist nicht von uns. Dieser Kampf gegen die Anderen wurde gemeinsam gefochten, bis G&uuml;lenisten Tonaufnahmen leakten, die die Korruption von Recep Tayyip Erdogan und seinem Clan dokumentierten. Seitdem bek&auml;mpfen Erdogan und die AKP die &bdquo;Parallelstrukturen&ldquo; im Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wo-ist-widerstand\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pentagon setzt auch in Syrien private Dienstleister ein<\/strong><br>\nWie im Irak verst&auml;rkt das Pentagon auch in Syrien die Milit&auml;rpr&auml;senz am Boden, um die Interessen der USA zu wahren<br>\nMit der Wiederann&auml;herung zwischen Moskau und der T&uuml;rkei k&ouml;nnten sich die Machtkonstellationen in Syrien verschieben. Allerdings verfolgen Erdogan und Putin dort bislang konfligierende Interessen, so dass kaum abzusehen ist, ob sie sich auf eine gemeinsame Syrien-Politik einigen k&ouml;nnen.<br>\nDas Thema wurde denn auch beim Treffen zumindest nicht &ouml;ffentlich diskutiert, die t&uuml;rkische Regierung hat allerdings schon kundgetan, dass man sogar &uuml;ber Verhandlungen mit der syrischen Regierung sprechen k&ouml;nnte. Kaum vorstellbar ist jedoch, dass die T&uuml;rkei sich anders zu den syrischen Kurden verhalten wird, die Russland ebenso wie die USA noch unterst&uuml;tzen. Auch beim Verh&auml;ltnis zu den gro&szlig;enteils islamistischen &ldquo;Rebellen&rdquo; ist kaum eine schnelle gemeinsame Strategie vorstellbar, obgleich man den Eindruck gewinnen k&ouml;nnte, dass Russland sich bei der Unterst&uuml;tzung der syrischen Truppen und Milizen auch beim Kampf um Aleppo etwas mehr als bisher zur&uuml;ckh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49088\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Welt und der Syrien-Krieg: Rote Linien, verpasste Chancen, verlorenes Land<\/strong><br>\nErst waren es Sch&uuml;sse auf Demonstranten, dann Bomben auf Krankenh&auml;user, sp&auml;ter Giftgasangriffe auf Zivilisten: Nach jedem Verbrechen hat die Welt Baschar al-Assad davonkommen lassen. Mit den Konsequenzen m&uuml;ssen die Syrer leben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/syrien-die-verpassten-chancen-zur-intervention-gegen-baschar-al-assad-a-1107064.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.D.:<\/strong> Hier wieder ein mittlerweile &uuml;blicher Propagandabeitrag des selbsternannten Flaggschiffes der Demokratie. Ein hervorragendes Beispiel daf&uuml;r, wie versucht wird die &ouml;ffentliche Meinung zu beeinflussen. Man beachte auch die Kommentare unter dem Artikel. Die Leser scheinen diese Meinungsmache gl&uuml;cklicherweise zu durchschauen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beratung und Ausbildung f&uuml;r Streitkr&auml;fte in Kolumbien durch Nato<\/strong><br>\nKolumbien und die Nato haben vereinbart, den Streitkr&auml;ften des s&uuml;damerikanischen Landes Nato-Berater zur Verf&uuml;gung zu stellen und Soldaten auszubilden. Zudem soll Kolumbien k&uuml;nftig an Foren und internationalen Man&ouml;vern des B&uuml;ndnisses teilnehmen. Dies teilte das kolumbianische Verteidigungsministerium vergangene Woche mit. (&hellip;)<br>\nOffenbar soll die Beratung und Ausbildung durch die Nato den kolumbianischen Sicherheitskr&auml;ften dazu dienen, ihren Ruf zu verbessern. Die Armee hat eine lange Geschichte von Klagen &uuml;ber Menschenrechtsverletzungen und &ldquo;Falsos positivos&rdquo;, wie die T&ouml;tung unschuldiger Zivilisten durch Soldaten genannt wird, die diese als im Kampf gefallene Partisanen pr&auml;sentieren und daf&uuml;r Pr&auml;mien erhalten. Wie Dario Azzellini, Politikwissenschaftler und Kolumbien-Kenner ausf&uuml;hrt, ist das Milit&auml;r des Landes &ldquo;f&uuml;r extralegale Hinrichtungen, Folter, Krieg gegen die Zivilbev&ouml;lkerung und Verschwindenlassen bekannt &hellip; (und) half ab den 1980er Jahren mit der Unterst&uuml;tzung von transnationalen Konzernen, Drogenh&auml;ndlern, Gro&szlig;grundbesitzern und dem CIA paramilit&auml;rische Gruppen aufzubauen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/08\/157363\/kolumbien-kooperation-nato\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der neue Kandidat<\/strong><br>\nDonald Trump als US-Pr&auml;sidenten zu verhindern ist die Mission eines neuen Kandidaten. Dieser hat eine interessante Vita &ndash;<br>\nMit Evan McMullin ist Anfang der Woche buchst&auml;blich in letzter Minute ein neuer Kandidat ins Rennen um das Wei&szlig;e Haus eingestiegen. Bis vor wenigen Tagen war er &bdquo;chief policy director&ldquo; der Republikaner im US-Repr&auml;sentantenhaus, also vergleichbar einem Mitarbeiter einer Parlamentsfraktion. Nun tritt er als unabh&auml;ngiger Pr&auml;sidentschaftskandidat an, sein Slogan lautet: &bdquo;Es ist nie zu sp&auml;t, das Richtige zu tun.&ldquo; Er k&ouml;nnte dem Kandidaten Donald Trump Stimmen und damit den Wahlsieg kosten &ndash; genau das ist offensichtlich seine Absicht, denn Aussicht auf einen Wahlerfolg kann sich McMullin nicht ausrechnen. Die S&uuml;ddeutsche Zeitung nennt ihn den &bdquo;aufrechten Konservativen, der Pr&auml;sident Trump verhindern will&ldquo;.<br>\n&bdquo;Aufrecht&ldquo; ist ein interessanter Begriff f&uuml;r jemanden, der zehn Jahre, und damit &uuml;ber die H&auml;lfte seines Berufslebens, &bdquo;Geheimagent in feindlichem Umfeld&ldquo; war. Laut seines LinkedIn-Lebenslaufs war er von 1999 bis 2010, also elf Jahre f&uuml;r die Central Intelligence Agency CIA und f&uuml;r den National Clandestine Service t&auml;tig. Die T&auml;tigkeit beschriebt er auf LinkedIn selbst wie folgt: &bdquo;Geheimoperationen in Zusammenhang mit Terrorismus- und Aufstandsbek&auml;mpfung, Energie, politische Stabilit&auml;t und Gegenaufkl&auml;rung, meistens in feindlichem Umfeld.&ldquo;<br>\nWelche &bdquo;feindlichen&ldquo; L&auml;nder das gewesen sind, dar&uuml;ber gibt es keine Auskunft, es d&uuml;rfte sich vor allem um den Nahen Osten handeln. Spesenabrechnungen des Repr&auml;sentantenhauses zeigen, dass er sp&auml;ter, als Mitarbeiter des Kongresses, in den Jahren 2013 und 2014 die T&uuml;rkei, Jordanien, &Auml;gypten und den Irak besucht hat. Er spricht etwas Arabisch und laut Fachmagazin Foreign Policy traf er sich 2013 mit F&uuml;hrungspersonal der Freien Syrischen Armee, der vom Westen unterst&uuml;tzten Truppe im Krieg gegen Staatschef Baschar al-Assad, die damals bereits in Aufl&ouml;sung begriffen war.<br>\nDas Online-Magazin Tablet zitiert einen Mitarbeiter des Syrian American Council: &bdquo;McMullin macht eine Menge guter Dinge f&uuml;r Syrien hinter den Kulissen im Kongress. Er ist einer der st&auml;rksten Unterst&uuml;tzer der syrischen Sache&ldquo; &ndash; wobei mit &bdquo;syrischer Sache&ldquo; in diesem Fall der Sturz Assads gemeint ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/201608104083\/politik\/welt\/der-neue-kandidat.html\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Multi-Millionen-Deals von Bill und Hillary Clinton<\/strong><br>\nWegen Trumps verst&ouml;renden Auftretens werden Fragen nach den Vorg&auml;ngen in der Familienstiftung und den hohen Gagen f&uuml;r Reden von Bill Clinton mittlerweile nur als parteilich angesehen. Dabei zeigt die aktuelle Bestseller-Liste der New York Times, dass sich Clinton-Bashing auszahlt. Die drei Top-Sachb&uuml;cher attackieren die Kandidatin der Demokraten.<br>\nDiese B&uuml;cher sind schlimme Machwerke von ehemaligen Secret-Service-Agenten und entlassenen Beratern. Anders das Buch &ldquo;Clinton Cash&rdquo;, erschienen im Fr&uuml;hjahr 2015, und auf Platz 12 der Rangliste. Autor Peter Schweizer steht zwar den Republikanern nahe, aber seine Recherchen &uuml;ber Insider-Aktien-Deals von Abgeordneten haben Konservative ebenso blamiert wie Liberale. Schweizer geht in &ldquo;Clinton Cash&rdquo; der Frage nach, wieso ausl&auml;ndische Regierungen und Privatleute viele Millionen an die &ldquo;Bill, Hillary &amp; Chelsea Clinton Foundation&rdquo; &uuml;berweisen und ob es nicht Interessenskonflikte zwischen dem &ouml;ffentlichen Amt von Hillary und den Auftritten von Bill gibt (seit Ende seiner Amtszeit hat er mehr als 105 Millionen Dollar f&uuml;r Reden kassiert).<br>\nErstaunlich eng ist das Verh&auml;ltnis von Bill Clinton zum kanadischen Bergbau-Unternehmer Frank Giustra. Dieser &uuml;berl&auml;sst dem Ex-Pr&auml;sidenten oft seinen Privatjet und ist in jenen Staaten dabei, in denen er Gesch&auml;fte machen will. 2005 besuchte Bill Clinton das rohstoffreiche Kasachstan, um dem dortigen Diktator f&uuml;r seinen Kampf gegen Aids zu danken, obwohl die Immunschw&auml;chekrankheit in Kasachstan kaum verbreitet ist.<br>\nDass Giustras Firma &ldquo;Uranium One&rdquo; kurz darauf erlaubt wurde, Uran in Kasachstan abzubauen, verwunderte viele Beobachter. Giustra verpflichtete sich anschlie&szlig;end, der Clinton-Stiftung mehr als 30 Millionen Dollar zu spenden &ndash; und Redner Bill Clinton wurde in Kanada und Russland f&uuml;r sechsstellige Summen gebucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-praesidentschaftswahl-die-multi-millionen-deals-von-bill-und-hillary-clinton-1.3116462\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Inside the Clinton Donor Network<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/graphics\/politics\/clinton-money\/\">Washington Post<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was an Clinton so fundamental anders sein soll als an Trump, das wissen offensichtlich nur deutsche &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&rdquo;, explizit die des Spiegel. Wie guter Journalismus aussieht zeigt dagegen die Recherche der Washington Post. Demnach hat Hillary Clinton seit dem Jahr 2000 allein aus dem Dunstkreis der Wall Street, sprich von der Finanzindustrie, knapp 30 Millionen US-Dollar an Spenden f&uuml;r ihrer politische Karriere bekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>US-Wahlkampf: Hysterische Medien<\/strong><br>\nWie hysterisch die deutschen Medien mehrheitlich &uuml;ber den US-Wahlkampf berichten, zeigt gerade die Aufregung &uuml;ber einen vermeintlichen Aufruf des konservativen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Donald Trump, die Waffe gegen seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton zu richten. Ein Musterbeispiel daf&uuml;r ist erneut Marc Pitzke in Spiegel online. &ldquo;Da will einer den Schuss h&ouml;ren&rdquo; unterstellt er Trump. Andere Medien agieren, wie schon eine kurze Recherche bei google news zeigt, &auml;hnlich. Schon die Einhelligkeit mit der eine vermeintlich zweideutige Aussage Trumps gedeutet wird, sollte doch aber Misstrauen wecken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2016\/08\/us-wahlkampf-hysterische-medien\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BAf&ouml;G-Statistik 2015: 870 000 Gef&ouml;rderte in Deutschland<\/strong><br>\nIm Jahr 2015 erhielten in Deutschland 870 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, fiel die Zahl der BAf&ouml;G-Empf&auml;ngerinnen und -Empf&auml;nger gegen&uuml;ber 2014 um etwa 54 000 beziehungsweise 5,9 %. 2014 hatte der R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber dem Vorjahr 3,5 % betragen. Unter den Gef&ouml;rderten waren 2015 rund 259 000 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sowie 611 000 Studierende. Die Zahl der gef&ouml;rderten Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler ging im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 % zur&uuml;ck, die Zahl der gef&ouml;rderten Studierenden um 5,4 %.<br>\nDie F&ouml;rderung erstreckte sich zum Teil nicht &uuml;ber das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 562 000 Personen (161 000 Sch&uuml;ler\/-innen, 401 000 Studierende) gef&ouml;rdert (&ndash; 5,7 %).<br>\n46 % der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger\/-innen (rund 400 000) erhielten eine Vollf&ouml;rderung, also den maximalen F&ouml;rderbetrag. Die H&ouml;he des F&ouml;rderbetrages h&auml;ngt von der Ausbildungsst&auml;tte (zum Beispiel Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (bei den Eltern oder ausw&auml;rts) ab. Eine Teilf&ouml;rderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Gef&ouml;rderten oder der Eltern bestimmte Grenzen &uuml;bersteigt, erhielten 54 % der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger\/-innen (etwa 470 000). Die Zahl der Vollgef&ouml;rderten sank im Jahr 2015 gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 6,8 % und die Zahl der Teilgef&ouml;rderten um 5,1 %<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/08\/PD16_278_214.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><strong>dazu: Nur noch 15,1% aller Studierenden bekamen BAf&ouml;G<\/strong><br>\nEs ist nicht wirklich &uuml;berraschend. Da es von 2010 bis zur gerade in Kraft getretenen Erh&ouml;hung keine Anpassungen der Freibetr&auml;ge und Bedarfss&auml;tze gab, sind die Gef&ouml;rdertenzahlen 2015 weiter gefallen. Nur noch 401.000 Studierende wurden im Monatsschnitt gef&ouml;rdert, 2013 waren es noch 439.000. Somit bekommen nur noch knapp &uuml;ber 15% aller Studierenden BAf&ouml;G.<br>\nSeit 1. August (f&uuml;r neue Bewilligungszeitr&auml;ume; f&uuml;r bereits vorher laufende erst ab 1. Oktober) gelten endlich die erh&ouml;hten BAf&ouml;G-Bedarfss&auml;tze und die gr&ouml;&szlig;eren Freibetr&auml;ge auf Einkommen, Verm&ouml;gen und einiges anderes. Es sollten also wieder mehr BAf&ouml;G-Empf&auml;nger werden. Dar&uuml;ber wird aber erst in einem Jahr zu berichten sein. M&ouml;glicherweise wird die Steigerung auch gar nicht so gro&szlig; ausfallen, da ja nur das Ende des Jahres davon betroffen ist &ndash; und es sich wohl erst wieder herumsprechen muss, dass sich die (erneute) Antragstellung wieder deutlich eher lohnt, als in den letzten Jahren.<br>\nDie vom Statistischen Bundesamt heute vorgelegten Zahlen zur BAf&ouml;G-Statistik 2015 sind aber nochmals negativ. Sowohl bei Sch&uuml;lerInnen als auch Studierenden gingen die Gef&ouml;rdertenzahlen zur&uuml;ck. Insgesamt erhielten 2015 rund 870.000 Personen BAf&ouml;G &ndash; ein R&uuml;ckgang um 5,9% im Vergleich zu 2014. Und schon 2014 gab es R&uuml;ckgang, damals &bdquo;nur&ldquo; um 3,5%.<br>\nFreuen kann sich h&ouml;chstens der Bundes-Finanzminister. Zwar &uuml;bernimmt der Bund seit 2015 die vollen BAf&ouml;G-Kosten, d.h. aus Sicht des Bundes musste trotz R&uuml;ckgangs mehr gezahlt werden. Aber eben doch weniger, als wenn die F&ouml;rderzahlen stabil geblieben w&auml;ren. Insgesamt sanken die Ausgaben f&uuml;r die BAf&ouml;G-Leistungen (2014 Bund+L&auml;nder; 2015 alles der Bund) um 170 Millionen auf 3 Milliarden. Davon machte allein der R&uuml;ckgang bei der Studierendenf&ouml;rderung 123 Millionen der Einsparung aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1954-bafoeg-statistik2015.php\">Studis Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Swedish church to use drones to drop Bibles on Isis territory in Iraq<\/strong><br>\nAn evangelical church in Sweden has announced it wants to airdrop thousands of copies of the Bible onto areas of Iraq controlled by Isis militants, in an effort to &ldquo;pass the hope and love of the Christian gospel&rdquo; to local people. The Livets Ord church in Uppsala, north Sweden, is planning to fly remote controlled drones at high-altitude over Isis-occupied regions, which will then drop tiny, electronic copies of the gospels into occupied towns. The church, one of the leading charismatic institutions in the Scandinavian country, confirmed the Bibles are &ldquo;the size of pill boxes&rdquo; and &ldquo;require no electricity but work on their own&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/middle-east\/swedish-church-to-use-drones-to-drop-bibles-on-isis-territory-in-iraq-a7181181.html\">The Independent<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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