{"id":3462,"date":"2008-09-17T09:19:55","date_gmt":"2008-09-17T07:19:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3462"},"modified":"2008-09-17T09:30:31","modified_gmt":"2008-09-17T07:30:31","slug":"hinweise-des-tages-735","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3462","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p><p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>Neues aus dem Casino<\/li>\n<li>Wie die Deutschen laut DIW-Pr&auml;sident  Klaus F. Zimmermann dank der Agenda 2010  wieder etwas gleicher wurden<\/li>\n<li>Mindestl&ouml;hne: Lohnuntergrenzen in Europa steigen<\/li>\n<li>&Ouml;ffentliche Haushalte: Weniger Einnahmen, weniger Investitionen<\/li>\n<li>&bdquo;Gesundheitsfonds&ldquo;: Versicherte zahlen Zusatzbeitrag allein<\/li>\n<li>Elterngeld: Die Verlierer stehen fest<\/li>\n<li>DGB-Kandidatencheck in Bayern<\/li>\n<li>BKA-Gesetz mit Online-Durchsuchung: Die Anh&ouml;rung im Innenausschuss und wie die Medien dar&uuml;ber berichteten<\/li>\n<li>Atomstrom: Milliarden-Kosten f&uuml;r Steuerzahler<\/li>\n<li>Georgien, Ukraine, Bolivien<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3462&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/p><ol>\n<li><strong>Neues aus dem Casino:<\/strong>\n<p><strong>Subprime war gestern<\/strong><br>\nDer Crash der US-Investmentbank Lehman Brothers war nicht der H&ouml;hepunkt der Finanzkrise &ndash; sondern erst der Auftakt f&uuml;r das CDS-Debakel. Es droht die Kernschmelze des Finanzsystems, als n&auml;chstes Opfer k&ouml;nnte es den Versicherungsriesen AIG treffen. Hinter der Krise von AIG steht die Krise eines der unglaublichsten Versicherungsm&auml;rkte, die es je gegeben hat: des Markts f&uuml;r Credit Default Swaps (CDS), also Versicherungen gegen Zahlungsausf&auml;lle auf festverzinsliche Wertpapiere. Der CDS-Markt hat eine Gr&ouml;&szlig;e von 62.000 Mrd. $. Das ist ungef&auml;hr so gro&szlig; wie das j&auml;hrliche Bruttosozialprodukt der gesamten Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/:Kolumne-Subprime-war-gestern\/414607.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n<p><strong>Sicherungsfonds droht gr&ouml;&szlig;ter Schadensfall<\/strong><br>\nAuf den Einlagensicherungsfonds der deutschen Privatbanken rollt der gr&ouml;&szlig;te Schadensfall seiner Geschichte zu. Denn von der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers ist auch die deutsche Tochter Lehman Brothers Bankhaus AG betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/boersen_maerkte\/aktien\/marktberichte\/:Lackmustest-f%FCr-Einlagesicherung-Sicherungsfonds-droht-gr%F6%DFter-Schadensfall\/414190.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Leiharbeit &ndash; Boom auf Kosten der Allgemeinheit?<\/strong><br>\nLeiharbeit bleibt eine umstrittene und oftmals problematische Besch&auml;ftigungsform. Die Bedeutung der Leiharbeit f&uuml;r den Arbeitsmarkt wird erheblich &uuml;bersch&auml;tzt und die sozialen Kosten untersch&auml;tzt. Die Gewerkschaften kritisieren vor allem die zunehmende Verdr&auml;ngung regul&auml;rer Besch&auml;ftigung. Hinzu kommen erhebliche Risiken f&uuml;r die Besch&auml;ftigten. Zu nennen ist hier: die unzureichende Entlohnung (die h&auml;ufig zu Einkommensarmut f&uuml;hrt), nur kurze  Besch&auml;ftigungszeit, hohe gesundheitliche Risiken und zum Teil verschlechterte Chancen auf dem Arbeitsmarkt wegen der Entwertung der Qualifikation. Der DGB setzt sich deswegen  nachhaltig f&uuml;r weitere gesetzliche &Auml;nderungen ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/sozialpolitik\/doku\/01_aktuell\/ticker\/2008\/2008_09_16_dgb.pdf\">Arbeitnehmerkammer Bremen [PDF &ndash; 156 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Deutsche wieder etwas gleicher?<\/strong><br>\nDie Agenda 2010 sorgt f&uuml;r Gerechtigkeit &ndash; meint das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Neue Zahlen zeigten, dass die Armut sinkt. Kritiker bezweifeln das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=in&amp;dig=2008%2F09%2F17%2Fa0029&amp;cHash=56513c6c10&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Untertitel ist etwas irref&uuml;hrend. Im Wochenbericht des DIW fehlt der Hinweis auf die Agenda 2010. Den Bezug stellte der Agenda-Bef&uuml;rworter DIW-Pr&auml;sident  Klaus F. Zimmermann bei der Vorstellung der beiden Studien her. Im Wochenbericht selbst wird das Ergebnis  relativiert: &ldquo;Die sich abzeichnende konjunkturelle Abschw&auml;chung d&uuml;rfte die Entwicklung der realen verf&uuml;gbaren Einkommen wieder d&auml;mpfen. M&ouml;glicherweise ist der Trend zunehmender Einkommensungleichheit und steigenden Armutsrisikos nur kurz unterbrochen worden.&rdquo;  Unmittelbar einleuchtend  ist, da&szlig; Armutsrisikogrenze mit der Entwicklung der Einkommen sinkt bzw. steigt, da sie nur ein relativer Wert ist. Ein gro&szlig;er Teil Armer des 2. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung (Datenbasis 2003) geh&ouml;rt, bei einer Armutsrisikogrenze von 938 Euro, 2007 in der DIW-Untersuchung,  bei einer Armutsrisikogrenze 890 Euro, nicht mehr zu den Armen. Der Arme von 2003 war reicher als der Arme von 2007!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Mindestl&ouml;hne: Lohnuntergrenzen in Europa steigen<\/strong><br>\n20 von 27 Mitgliedsstaaten der EU haben einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. F&uuml;nf haben die untere Lohngrenze k&uuml;rzlich angehoben. D&auml;nemark, Schweden und Finnland sowie Deutschland, &Ouml;sterreich, Italien und Zypern haben bislang keinen gesetzlichen Mindestlohn. Die meisten dieser L&auml;nder verf&uuml;gten &shy;jedoch &uuml;ber &ldquo;funktionale &Auml;quivalente, die ihnen eine hohe Tarifbindung sichern und damit ein weitgehend funktionierendes System tarifvertraglicher Mindestlohnsicherung &shy;m&ouml;glich machen&rdquo;, so WSI-Forscher Schulten. Dazu z&auml;hlen beispielsweise die Pflichtmitgliedschaft der meisten &ouml;sterreichischen Unternehmer in der Wirtschaftskammer oder Regelungen in den skandinavischen L&auml;ndern: Dort verwalten die Gewerkschaften die Arbeitslosenversicherung, was eine hohe Tarifbindung sichere. Lediglich in Deutschland gebe es keine derartigen Faktoren, so Schulten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_92383.html?cis_mode=print\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>&Ouml;ffentliche Haushalte: Weniger Einnahmen, weniger Investitionen<\/strong><br>\nDie Schlankheitskur ist beispiellos &ndash; sowohl im historischen als auch im internationalen Vergleich. Zwischen 1999 und 2008 ging die Staatsquote in der Bundesrepublik von 48 Prozent auf 43,5 Prozent zur&uuml;ck. Ebenfalls deutlich gesunken ist in der letzten Dekade die &ouml;ffentliche Einnahmequote &ndash; trotz Mehrwertsteuererh&ouml;hung auch w&auml;hrend der vergangenen beiden Jahre. Dazu haben vor allem die umfangreichen Steuersenkungen ab dem Jahr 2000 gef&uuml;hrt. Die finanzielle Ausstattung des deutschen Staates entwickle sich im internationalen Vergleich weg vom &ldquo;kontinental-europ&auml;ischen und skandinavischen Modell&rdquo; hin zu einer L&auml;ndergruppe, &ldquo;zu der neben angels&auml;chsischen und osteurop&auml;ischen L&auml;ndern auch Schwellenl&auml;nder wie die T&uuml;rkei oder Korea z&auml;hlen&rdquo;. Das schreibt der W&uuml;rzburger Wirtschaftsprofessor Peter Bofinger, der dem Sachverst&auml;ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung angeh&ouml;rt. Er warnt: &ldquo;Schon jetzt ist zu erkennen, dass sich die Entstaatlichung zulasten der Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Bildung und Infrastruktur auswirkt&rdquo;, beispielsweise bei den Verkehrswegen. Die geplante F&ouml;deralismusreform II d&uuml;rfte die Erosion noch versch&auml;rfen, prognostiziert der Wirtschaftsexperte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_92384.html?cis_mode=print\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir brauchen ein Konjunkturprogramm<\/strong><br>\nGustav Horn vom gewerkschaftsnahen Institut IMK fordert ein Investitionsprogramm von 30 Milliarden Euro: &bdquo;Der Staat k&ouml;nnte geplante Investitionen zeitlich vorziehen. Das w&uuml;rde den Haushalt nat&uuml;rlich zun&auml;chst belasten. Aber wenn dadurch die Konjunktur wieder in Gang kommt, sprudeln die Einnahmen so reichlich, dass man sp&auml;ter einen ausgeglichenen Haushalt m&uuml;helos erreichen kann.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F09%2F17%2Fa0013&amp;cHash=b6bf46e10d&amp;type=98\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Steinbr&uuml;ck warnt die Deutschen vor raueren Zeiten <\/strong><br>\nBundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck r&auml;t den B&uuml;rgern, sich auf h&auml;rtere Zeiten vorzubereiten. Zum Auftakt der Debatte um den Haushalt 2009 sagte Steinbr&uuml;ck, von einer Rezession in Deutschland k&ouml;nne zwar keine Rede sein, dennoch m&uuml;sse man sich auf steigende Preise und eine schrumpfende Wirtschaft einstellen.\n<p>(&hellip;)<\/p>\n<p>Zugleich pr&uuml;fe das Finanzministerium die Idee eines Kindergrundfreibetrages statt des bisherigen Kinderfreibetrages, &ldquo;damit nicht Familien mit h&ouml;heren Einkommen mehr Geld f&uuml;r ihre Kinder bekommen, als Familien aus den Mittelschichten und unteren Einkommensgruppen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article2452045\/Steinbrueck-warnt-die-Deutschen-vor-raueren-Zeiten.html\">Welt online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Wohlfeile Spr&uuml;che eines Mannes, der mit seiner Bewunderung f&uuml;r die Finanzm&auml;rkte ein ger&uuml;ttelt Ma&szlig; an Verantwortung f&uuml;r die Entwicklung tr&auml;gt. &ndash; Interessant ist auch die Einlassung zu den Kinderfreibetr&auml;gen. Hier wird sichtbar, dass der Fortschritt nicht nur eine Schnecke ist, sondern die Entwicklung manchmal einfach R&uuml;ckschritt statt Fortschritt macht. 1975 hatte die damalige sozialliberale Koalition aus den von Steinbr&uuml;ck neu erfundenen Gr&uuml;nden die Kinderfreibetr&auml;ge durch ein gleiches Kindergeld f&uuml;r alle ersetzt. Die Regierung Kohl hat nach der Wende von 1982 diesen kleinen Fortschritt zur&uuml;ckgedreht. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Versicherte zahlen Zusatzbeitrag allein<\/strong><br>\nDer Gesundheitsfonds wird das bestehende Finanzierungsproblem in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht l&ouml;sen. Die Versicherten zahlen den Zusatzbeitrag allein, werden also im Gegensatz zu den Arbeitgebern erneut belastet. Die Entsolidarisierung und Privatisierung von Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung schreitet so weiter voran. \n<p>Zwar ist der Zusatzbeitrag auf bis zu ein Prozent des beitragspflichtigen Einkommens begrenzt, betr&auml;gt aber mindestens acht Euro f&uuml;r jeden. Auch kleine Einkommen unter 800 Euro m&uuml;ssen also zahlen. Der VdK fordert daher, alle Einkommen bis zu 800 Euro Einkommen vom Zusatzbeitrag zu befreien. Dieser tr&auml;gt ohnehin dazu bei, die Armutsgef&auml;hrdung Einkommensschwacher weiter zu erh&ouml;hen. Gerade Rentner mit kleinen Renten, Arbeitslose, Geringverdiener und Alleinerziehende werden aktuell durch die stark gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise belastet, da sie aufgrund fehlender R&uuml;cklagen keine M&ouml;glichkeit haben, diese Mehrbelastungen aufzufangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdk.de\/cgi-bin\/cms.cgi?ID=de19171&amp;SID=suwFNFdECX53URmGiYAyXOl9FfFQT5\">VdK<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Elterngeld: Die Verlierer stehen fest<\/strong><br>\nDie Politik preist das Elterngeld als Erfolgsmodell ohnegleichen, Kritiker sehen &bdquo;gravierende M&auml;ngel&ldquo;. Die finanzielle Situation vieler Familien habe sich durch die F&ouml;rderung nicht verbessert &ndash; im Gegenteil. Wohlfahrtsverb&auml;nde sehen massiven Nachbesserungsbedarf beim Elterngeld. Nach einem Bericht der &bdquo;Braunschweiger Zeitung&ldquo; vom Dienstag kritisierte der Parit&auml;tische Gesamtverband in einer Stellungnahme f&uuml;r den Bundestagsfamilienausschuss, die Umstellung vom fr&uuml;heren Erziehungsgeld zum Elterngeld habe die finanzielle Situation vieler Familien nicht verbessert, sondern wegen der k&uuml;rzeren Bezugsdauer verschlechtert. Es handele sich um eine Umschichtung von Leistungen von unteren zu mittleren und h&ouml;heren Einkommensgruppen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/recht\/elterngeld-die-verlierer-stehen-fest_aid_333571.html\">Focus-online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Vor der Entscheidung f&uuml;r das Elterngeld hatten wir schon auf diese Folgen hingewiesen. Die Politiker und auch viele Medien sind so d&auml;mlich (Pardon!), dass sie diese jetzt erst mit Erstaunen bemerken. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Macht der Medien <\/strong><br>\nAls Konsumenten moderner Massenmedien nehmen wir k&uuml;nstliche Darstellungen von Realit&auml;ten auf, die wir meist nicht kritisch hinterfragen. Die Funktion moderner Massenmedien besteht nicht darin, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, Kritik zu &uuml;ben, um zu kritischem Verhalten zu animieren; sie besteht vor allem darin, der Gesellschaft eine Realit&auml;t vor Augen zu f&uuml;hren, an der sie sich orientieren soll. Diese medial erzeugte Realit&auml;t wird somit zur Richtschnur unseres Denkens und Handelns, sie pr&auml;gt auch unsere Wahrnehmung der Realit&auml;t. Deshalb &uuml;ben die Massenmedien eine so gro&szlig;e Macht aus. Dr. Matthias Eckoldt, Journalist, Publizist und Medienwissenschaftler, analysiert die Funktion der Massenmedien auf Grundlage der Systemtheorie.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/mp3.swr.de\/swr2\/aula\/swr2-aula-man-wird-das-was-man-sieht.6444m.mp3\">SWR2 Aula [MP3 &ndash; 13,1 MB] <\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/-\/id=3795986\/property=download\/nid=660374\/6tpl64\/swr2-wissen-20080914.rtf\">Manuskript zur Sendung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung GG:<\/strong> Jetzt wissen wir es also: Die miesepetrige Kritik an den Medien und ihren Repr&auml;sentanten ist emotional und unvern&uuml;nftig, sie ist nur Ausdruck einer Bildungsl&uuml;cke. Wir haben halt noch nicht begriffen, dass ein autopolitisches Funktionssystem wie die Medien nicht inhaltlich, sondern nur strukturell mit seiner Umwelt verbunden ist und nur bestimmte Auspr&auml;gungen von Strukturen zul&auml;ssig sind, weil der Zweck dieser &ldquo;strukturellen Koppelung&rdquo; darin besteht, &ldquo;vieles auszuschlie&szlig;en, um weniges zu systemeigenen Konditionen einzuschlie&szlig;en&rdquo;, um &ldquo;mit dem wenigen Eingeschlossenen ein ganze Welt aufzubauen&rdquo; &ndash; eine eigene Realit&auml;t.  Die Medien sind so wie sie sind, weil strukturell notwendig so geschaffen. Wie perfekt mittlerweile dieses System die Rolle des Sinnstifters laut Eckoldt &uuml;bernommen hat, zeige sich darin, dass sie &ldquo;die Akzeptanz der Mediennutzer nicht mehr k&uuml;mmern muss&rdquo; &ndash; obwohl die Medien unter einem omnipr&auml;senten Manipulationsverdacht stehen. <\/em><\/p>\n<p>Die Systemtheorie stellt der Medienmacht und Medienmanipulation einen Persilschein aus (ebenso wie der Politik und der Wirtschaft). Was regen wir uns also auf &uuml;ber die  Komplexit&auml;tsreduzierer im Presseclub oder den hart aber fairen Frank Plasberg. Sie k&ouml;nnen nicht anders, sie sind doch nur ohnm&auml;chtige Funktionstr&auml;ger der notwendig &ldquo;autopolitschen Geschlossenheit&rdquo; des Systems, das den ebenso notwendigen &ldquo;kommunikativen Zusammenhalt der Gesellschaft&rdquo; leistet. Ohne sie w&auml;ren wir verloren. So wusste schon der Altmeister der Systemtheorie, Niklas Luhmann, dass Demokratie ein hoffnungslos unmodernes, alteurop&auml;isches Konzept ist.<\/p><\/li>\n<li><strong>DGB-Kandidatencheck in Bayern<\/strong><br>\nDer DGB stellt den Spitzenkandidaten der Parteien in den sieben bayerischen Regierungsbezirken Fragen und konfrontiert sie mit Themen, die f&uuml;r Arbeitnehmervertreter von besonderem Interesse sind. Mit den Antworten kann sich jeder seine eigene Meinung zu den Parteien und deren Spitzen in den Wahlkreisen (Regierungsbezirken) bilden, eben die Kandidaten checken! Man kann konkret &uuml;berpr&uuml;fen, ob die Parteien die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgreifen oder eben nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/080917%20Streitzeit%20Nr%2019%20-%20Kandidatencheck.pdf\">DGB Bayern [PDF &ndash; 416 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Hochschul(ver)rat<\/strong><br>\nDer Chemiekonzern Bayer AG positioniert sich im Hochschulrat der Universit&auml;t K&ouml;ln. Das Gremium ersetzt die staatliche Leitung und ist nun verantwortlich f&uuml;r Forschung und Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/09-17\/094.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Wegen der detaillierten Beispiele f&uuml;r den bedenklichen Einfluss von Bayer auf die Ergebnisse von Studien trotz der L&auml;nge empfehlenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>BKA-Gesetz mit Online-Durchsuchung: Die Anh&ouml;rung im Innenausschuss und wie die Medien dar&uuml;ber berichteten<\/strong><br>\nEin Leser schickte uns eine ad&auml;quate  Zusammenfassung der Anh&ouml;rung im Innenausschuss sowie der Berichterstattung dar&uuml;ber:\n<p>Sachverst&auml;ndige: <em>&ldquo;Das ist verfassungswidrig.&rdquo;<\/em><br>\nAbgeordnete: <em>&ldquo;Ist uns egal.&rdquo;<\/em><br>\nMainstream-Medien: <em>&ldquo;Keine Verfassungsbedenken bei neuem BKA-Gesetz.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p>Zum Nachlesen hier zwei Quellen:<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/netzpolitik.org\/2008\/bka-gesetz-mit-online-durchsuchung-soll-noch-in-diesem-jahr-verabschiedet-werden\/\">netzpolitik.org<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\/?ts=b6304b6a\">Fefes Blog (mit vielen weiteren, informativen Links)<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>D&uuml;sseldorf: Hartz IV Hearing unter der Br&uuml;cke <\/strong><br>\nEs regnete heftig und dennoch kamen mehrere hundert Menschen zum angek&uuml;ndigten Hartz IV Hearing nach D&uuml;sseldorf. Die Hartz IV-kritische Veranstaltung musste unter der Rheinbr&uuml;cke abgehalten werden, weil sich die Parteien im Landtag geweigert hatten, diese im D&uuml;sseldorfer Landtag stattfinden zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/0344e19b190963601.php\">Gegen-Hartz.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Explosives Geschacher<\/strong><br>\nProtokoll eines Piraten&uuml;berfalls: Wochenlang hielten schwerbewaffnete Somalis ein deutsches Schiff in ihrer Gewalt. Der Reeder zahlte eine Millionensumme und fordert Schutz durch das Milit&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,druck-578051,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Wie der SPIEGEL hilft, der deutschen Marine den Weg zu bewaffneten Auslandseins&auml;tzen freizumachen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Riester-Rentenversicherung: 24 Versicherer verweigern sich<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen greifen zur gef&ouml;rderten Altersvorsorge. Und immer mehr Versicherer scheuen den objektiven Vergleich. 24 Gesellschaften haben sich der Finanztest-Untersuchung nicht gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.test.de\/themen\/versicherung-vorsorge\/meldung\/-Riester-Rentenversicherung\/1713898\/1713898\/\">Finanztest<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Unserer Einsch&auml;tzung nach sind Riester-Rentenversicherungen volkswirtschaftlicher Unfug und auch aus der Perspektive des Einzelnen nur in wenigen F&auml;llen lohnend. Dennoch ist es interessant zu wissen, welcher dieser staatlich subventionierten Versicherer den Vergleich scheut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Atomstrom: Milliarden-Kosten f&uuml;r Steuerzahler<\/strong><br>\nJahrzehntelang ist Atomstrom in Deutschland massiv durch den Staat gef&ouml;rdert worden &ndash; er galt als sauber, kosteng&uuml;nstig und zukunftsweisend. Mehr als 40 Milliarden Euro gab allein der Bund nach Berechnungen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung bereits f&uuml;r die F&ouml;rderung der Atomenergie aus. Dazu kommen weitere Kosten f&uuml;r die Steuerzahler &ndash; beispielsweise durch verdeckte Subventionen beim Bau und Betrieb der Kernkraftwerke, Zahlungen der Bundesl&auml;nder f&uuml;r den Abriss alter Anlagen und die Endlagerung von Atomm&uuml;ll. Frontal21 nennt unter anderem besonders teure Atom-Standorte in einer &Uuml;bersicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/3\/0,1872,7378371,00.html\">Frontal21<\/a><\/li>\n<li><strong>Fragen an Saakaschwili<\/strong><br>\nMit Grund wird die russische F&uuml;hrung weitherum f&uuml;r ihr unverh&auml;ltnism&auml;ssiges expansives Agieren im sogenannten August-Krieg mit Georgien um die von Tbilissi abtr&uuml;nnig gewordene Provinz S&uuml;dossetien kritisiert. Aber dieses Urteil darf nicht davon abhalten, auch das Verhalten des georgischen Pr&auml;sidenten Saakaschwili gr&uuml;ndlich unter die Lupe zu nehmen. Dieser Meinung ist auch die georgische Politikerin Nino Burdschanadse, bis im Mai Parlamentspr&auml;sidentin und lange Zeit enge Verb&uuml;ndete des Heisssporns Saakaschwili.\n<p>Kongress gestellt worden. Die Senatorin Hillary Clinton etwa verlangte ebenfalls eine detaillierte Untersuchung &uuml;ber die politischen und milit&auml;rischen Abl&auml;ufe in der S&uuml;dossetien-Krise. Andere Stimmen im Kongress wollten wissen, weshalb Pr&auml;sident Saakaschwili amerikanische Warnungen vor einem milit&auml;rischen Vorgehen in den Wind geschlagen habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/fragen_an_saakaschwili_1.830541.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Leider ist auch f&uuml;r die NZZ festzustellen, dass sich die &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; Russen  mit fetten Schlagzeilen  besser verkaufen lassen und &uuml;ber die ersten kritischen Fragen, die in Georgien und den USA an die Regierungen dieser L&auml;nder gestellt werden, unter &bdquo;ferner liefen&rdquo; berichtet wird. Immerhin, mal sehen, ob unsere Presse &uuml;berhaupt berichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ukraine : EU muss handeln , bevor es Krieg gibt<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Regierungsverantwortlichen in der Ukraine gar nicht mehr wahrnehmen, welche Au&szlig;enwirkung ihr Handeln hat, sosehr sind sie auf ihre internen Streitigkeiten fixiert, steht noch der &uuml;berwiegende Teil der Bev&ouml;lkerung positiv zur EU &ndash; vielleicht auch weil sie darin die einzige M&ouml;glichkeit sehen, dass die Ukraine ein selbstst&auml;ndiger Staat bleibt und wird. Der Autor, der sich seit langem schwerpunktm&auml;&szlig;ig mit der Ukraine besch&auml;ftigt eine Notwendigkeit, dass sich die EU klarer zur Ukraine positioniert &ndash; und nicht nur &ndash; wie jetzt im Konflikt mit Russland &ndash; zu Georgien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F09%2F16%2Fa0120&amp;cHash=4b95452cb8&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar AM:<\/strong> Ein schlimmer Artikel. Undifferenziertes Reformgerede. Und: &bdquo;F&uuml;r die Europ&auml;ische Union ist es jedoch wichtig, jetzt keine falschen Schl&uuml;sse zu ziehen und den Weg der Ukraine nach Westen weiter klar und eindeutig zu unterst&uuml;tzen.&ldquo; Wir wollen keine neue Konfrontation &bdquo;Hier der Westen, dort die Russen.&ldquo; Aber dieser sogenannte Westen, der sein neues Heil in einer neuen Konfrontation sieht, hat &uuml;berall seine Leute sitzen, auch in Leipzig, wie man an diesem Autor sieht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bolivien<\/strong>\n<p><strong>Boliviens Nachbarn st&auml;rken Morales den R&uuml;cken<\/strong><br>\nDer s&uuml;damerikanische Staatenbund Unasur hat bei einem Sondergipfel in Santiago dem bedr&auml;ngten bolivianischen Pr&auml;sidenten Evo Morales den R&uuml;cken gest&auml;rkt. Die Staats- und Regierungschefs warnten die bolivianische Opposition vor einem Putsch und der Spaltung des Landes: Ein Staatsstreich, die Unterbrechung der verfassungsgem&auml;&szlig;en Ordnung oder die Gef&auml;hrdung der territorialen Einheit Boliviens w&uuml;rden nicht toleriert. Die Teilnehmer vereinbarten in der chilenischen Hauptstadt, den sich anbahnenden Dialog zwischen dem ersten Indio-Pr&auml;sidenten des Andenstaates und der konservativen Opposition sowohl durch Vermittlung am Verhandlungstisch als auch logistisch zu unterst&uuml;tzen. Au&szlig;erdem beschlossen die Vertreter der zw&ouml;lf Mitgliedstaaten, eine Kommission zur Untersuchung der gewaltt&auml;tigen Auseinandersetzungen mit etwa 25 Toten im Departement Pando einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/;art771,2616019?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>Wei&szlig;e Oberschicht nun ohne Maske<\/strong><br>\nEvo Morales ist noch lange nicht am Ende. Der Ind&iacute;gena im bolivianischen Regierungspalast hat die bisher heftigste Attacke der Rechten auf seine &ldquo;demokratische und kulturelle Revolution&rdquo; geschickt gemeistert. Mit einer Mischung aus Vorsicht, Autorit&auml;t und entschlossener Rhetorik f&uuml;r die eigene Basis hat der Staatschef die M&ouml;chtegern-Putschisten aus dem Tiefland in die Klemme man&ouml;vriert. <\/p>\n<p>Ganz im Gegensatz zu vielen seiner Kontrahenten h&auml;lt sich Morales an Recht und Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F09%2F16%2Fa0125&amp;cHash=40dd59875c&amp;type=98\">TAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Was Lafontaine wirklich &uuml;ber die zehn Milliarden Euro der Familie Schaeffler gesagt hat<\/strong><br>\nNDS-Leser H.M.: Hier das Video, um zu h&ouml;ren, was Lafontaine wirklich gesagt hat; in den meisten Medien kam es mir n&auml;mlich arg verk&uuml;rzt vor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/politik\/100014491.html\">CAPITAL<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(KR\/AM)<\/p>\n<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>Neues aus dem Casino<\/li>\n<li>Wie die Deutschen laut DIW-Pr&auml;sident Klaus F. Zimmermann dank der Agenda 2010 wieder etwas gleicher wurden<\/li>\n<li>Mindestl&ouml;hne: Lohnuntergrenzen in Europa steigen<\/li>\n<li>&Ouml;ffentliche Haushalte: Weniger Einnahmen, weniger Investitionen<\/li>\n<li>&bdquo;Gesundheitsfonds&ldquo;: Versicherte zahlen Zusatzbeitrag allein<\/li>\n<li>Elterngeld: Die Verlierer stehen fest<\/li>\n<li>DGB-Kandidatencheck in Bayern<\/li>\n<li>BKA-Gesetz mit Online-Durchsuchung: Die Anh&ouml;rung<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3462\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3462","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3462"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3462\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}