{"id":34666,"date":"2016-08-18T08:31:30","date_gmt":"2016-08-18T06:31:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666"},"modified":"2016-08-18T08:31:30","modified_gmt":"2016-08-18T06:31:30","slug":"hinweise-des-tages-2691","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h01\">Berlin h&auml;lt an Ankara als Partner fest: Sind nicht naiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h02\">Neoliberalismus ist heilbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h03\">Steigender Kassenbeitrag: Gesundheitsminister warnt vor Panikmache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h04\">Befristung schadet Geringqualifizierten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h05\">Mindestlohn: Eher Preiserh&ouml;hungen als Entlassungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h06\">Noch mehr Hungerl&ouml;hner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h07\">Regierung bekr&auml;ftigt &bdquo;Ja&rdquo; zur Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h08\">Sommerlochthema Steuerreform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h09\">Fl&uuml;chtlingspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h10\">Ausufernde elektronische Spitzelei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h11\">Deutsches Kriegs-Know-how<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h12\">&ldquo;Einfach nur verfassungswidrig&rdquo; reicht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h13\">US-Pr&auml;sidentschaftswahl: Angst vor Trump und den Atomwaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h14\">Deutsche Medien steigern Kriegshetze gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34666#h15\">Das Letzte: &ldquo;Das Zarenreich als gro&szlig;es Ziel&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berlin h&auml;lt an Ankara als Partner fest: Sind nicht naiv<\/strong><br>\nNach der durchgesickerten Einsch&auml;tzung der Bundesregierung, die T&uuml;rkei unterst&uuml;tze Islamisten, wird nun der Ball zwischen Ankara und Berlin hin und her gespielt. Das t&uuml;rkische Au&szlig;enministerium weist die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Das deutsche Ausw&auml;rtige Amt distanziert sich. Die Regierung h&auml;lt an Ankara als Partner fest.<br>\nDie Bundesregierung will trotz der j&uuml;ngsten Irritationen an ihrer Zusammenarbeit mit der T&uuml;rkei in der Fl&uuml;chtlingskrise und im Kampf gegen die Terrormiliz IS festhalten. Ein Sprecher des Innenministeriums betonte am Mittwoch in Berlin, dass das Bundeskriminalamt und das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz &ldquo;nicht naiv sind, was den Partner T&uuml;rkei anbetrifft&rdquo;. Man sei jedoch trotz aller Schwierigkeiten der festen &Uuml;berzeugung, dass die T&uuml;rkei f&uuml;r Deutschland der wichtigste Partner im Zusammenhang mit der Bek&auml;mpfung des IS sei. Es habe &ldquo;in der j&uuml;ngeren Vergangenheit auch nennenswerte Fortschritte in der Zusammenarbeit gegeben&rdquo;.<br>\nIn einer als Verschlusssache eingestuften Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion war die T&uuml;rkei als &ldquo;zentrale Aktionsplattform&rdquo; f&uuml;r islamistische Organisationen im Nahen Osten eingestuft worden &ndash; auch in Bezug auf den Kriegsschauplatz Syrien. Die t&uuml;rkische Regierung wies diese Darstellung scharf zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/berlin-haelt-trotz-einschaetzung-als-aktionsplattform-fuer-islamisten-an-ankara-als-partner-fest-44854206.html\">heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach der Lage-Einsch&auml;tzung &uuml;ber die T&uuml;rkei durfte davon auszugehen sein, dass die Bundesregierung ihre Beziehungen zum t&uuml;rkischen Staatspr&auml;sidenten zumindest &uuml;berdenkt &ndash; auch hinsichtlich des Deals bez&uuml;glich der Fl&uuml;chtlinge. Was muss eigentlich noch alles unter dem Erdogan-Regime geschehen, damit diese Bundesregierung die Situation anders bewertet?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.J.:<\/strong> [&hellip;] Jetzt hat es auch endlich die Bundesregierung (das Innenministerium) zugegeben. Bis jetzt hatte sie jegliche Stellungname dazu abgelehnt. Im Nachhinein wurde zu der Ver&ouml;ffentlichung jetzt von einer Kommunikationspanne geredet. Dass auch Saudi-Arabien und Katar Gruppen wie die Al-Nusra-Front (Al-Kaida-Ableger, heute Fateh-al-Scham-Front), Ahrar al-Scham oder Mitglieder der Dschaisch al-Islam finanziell unterst&uuml;tzen, wird dabei weiter verschwiegen.<\/em><br>\n<em>Vielleicht liegt es daran, dass der Emir von Katar Aktion&auml;r bei VW und der Deutschen Bank ist und die Deutsche Bahn in Saudi-Arabien das Schienennetz ausbauen darf? Auch die T&uuml;rkei hat noch gro&szlig;en Einfluss in Deutschland. Und dass auch die USA und die EU darin verstrickt sind, mit radikalen Islamisten die Assad-Regierung mit Gewalt zu st&uuml;rzen, ist auch nichts Neues. Das wird unsere Regierung nat&uuml;rlich auch nicht zugeben.<\/em><br>\n<em>Die deutsche Regierung hatte ja schon vor einigen Jahren eine nicht legitimierte syrische Exilregierung anerkannt (mit Sitz in Istanbul) und mit dem Plan &ldquo;The Day After&rdquo; den Wiederaufbau f&uuml;r Syrien ins Auge gefasst, nachdem eine Pro-EU-USA-Regierung in Damaskus eingesetzt worden w&auml;re.<\/em><br>\n<em>Die Sanktionen der EU gegen Syrien tragen ebenfalls zur Zerst&ouml;rung des Landes bei und sind Teil des Krieges gegen Assad. Der Bischof von Aleppo hat vor einigen Woche an die EU appelliert, die Sanktionen aufzuheben, weil dadurch haupts&auml;chlich die Zivilbev&ouml;lkerung getroffen wird. Hilfslieferungen an den von Islamisten besetzten Teil von Aleppo werden jetzt von den Russen abgelehnt, weil die Terroristen diese Pausen daf&uuml;r genutzt haben, sich Waffen und Verst&auml;rkung auch aus der T&uuml;rkei zu besorgen. [&hellip;]<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Verschlusssache T&uuml;rkei<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sch&auml;tzt die T&uuml;rkei als &ldquo;zentrale Aktionsplattform f&uuml;r islamistische Gruppierungen&rdquo; ein &ndash; der Zeitpunkt dieser Meldung k&ouml;nnte schlechter kaum sein, kommentiert Falk Steiner. Auch wenn die Stellungnahme des Bundesinnenministeriums nicht f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit gedacht war, stehe zu bef&uuml;rchten, dass Erdogan sich revanchiere. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die als vertrauliche Verschlusssache eingestufte Antwort auf eine Anfrage der Linken im Bundestag soll vor allem der Bundesnachrichtendienst die Analysen beigesteuert haben &ndash; und der untersteht dem Bundeskanzleramt. Und das gibt den Vorw&uuml;rfen, die im Kern eigentlich nicht neu sind, eine ganz besondere Note. Denn der Zeitpunkt k&ouml;nnte schlechter kaum sein. Nachdem Erdogan den Aush&auml;ndler der Fl&uuml;chtlingsvereinbarung, Ahmed Davutoglu, schasste, nach dem Putschversuch mit den verhaltenen Solidarit&auml;tsadressen aus Berlin, nach den Ann&auml;herungsversuchen Erdogans an Russland und den deutlichen Forderungen zur Visaliberalisierung aus Ankara wird diese offizielle Einsch&auml;tzung ein merkliches Echo aus der T&uuml;rkei erzeugen, auch wenn sie nicht f&uuml;r die Augen der &Ouml;ffentlichkeit bestimmt war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/unterstuetzung-fuer-islamisten-verschlusssache-tuerkei.720.de.html?dram:article_id=363269\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neoliberalismus ist heilbar<\/strong><br>\nVor 15 Jahren schrieb ich ein kleines Buch mit dem Titel Die Schatten der Globalisierung. Es beschrieb den wachsenden Widerstand in den Entwicklungsl&auml;ndern gegen Reformen, die die Globalisierung vorantreiben sollten. Das schien damals unverst&auml;ndlich: Den Menschen in den Entwicklungsl&auml;ndern war gesagt worden, die Globalisierung w&uuml;rde dazu f&uuml;hren, dass es ihnen insgesamt besser ginge. Warum standen so viele Menschen ihr so feindselig gegen&uuml;ber?<br>\nInzwischen sind zu den Globalisierungsgegnern in den Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern Dutzende von Millionen in den hochentwickelten L&auml;ndern hinzugekommen. Meinungsumfragen, darunter eine sorgf&auml;ltige Studie von Stanley Greenberg et al. f&uuml;r das Roosevelt Institute, zeigen, dass der Handel f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der Amerikaner zu den wichtigsten Quellen der Unzufriedenheit z&auml;hlt. &Auml;hnliche Ansichten sind in Europa erkennbar.<br>\nWie kann etwas so verhasst sein, das laut unseren f&uuml;hrenden Politikern &ndash; und vielen &Ouml;konomen &ndash; dazu f&uuml;hren w&uuml;rde, dass es allen besser geht? Eine manchmal von neoliberalen &Ouml;konomen, die diese Politik bef&uuml;rworten, zu h&ouml;rende Antwort ist, dass es den Menschen tats&auml;chlich besser ginge; es sei ihnen nur nicht bewusst. Ihre Unzufriedenheit sei eine Sache f&uuml;r Psychiater, nicht &Ouml;konomen.<br>\nDoch Einkommensdaten legen nahe, dass es die Neoliberalen sind, die von einer Therapie profitieren d&uuml;rften. Gro&szlig;en Bev&ouml;lkerungssegmenten in den hochentwickelten L&auml;ndern geht es nicht gut: In den USA leiden die unteren 90% seit einem Dritteljahrhundert unter stagnierenden Einkommen. Das Medianeinkommen vollzeitbesch&auml;ftigter m&auml;nnlicher Arbeitnehmer ist real (inflationsbereinigt) tats&auml;chlich niedriger als vor 42 Jahren. Und ganz unten sind die Reall&ouml;hne mit dem Niveau von vor 60 Jahren vergleichbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipg-journal.de\/kolumne\/artikel\/neoliberalismus-ist-heilbar-1579\/\">Joseph E. Stiglitz, IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steigender Kassenbeitrag: Gesundheitsminister warnt vor Panikmache<\/strong><br>\nSPD-Wirtschaftsminister Gabriel will die Arbeitgeber wieder st&auml;rker an der Finanzierung der steigenden Krankenkassen-Kosten beteiligen. Der CDU-Gesundheitsminister ist dagegen. [&hellip;]<br>\nGabriel hatte zuvor verlangt, die Arbeitgeber wieder st&auml;rker an der Finanzierung der steigenden Krankenkassenkosten zu beteiligen. &bdquo;Die SPD will, dass die Krankenkassenbeitr&auml;ge wieder zur H&auml;lfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmer getragen werden&ldquo;, sagte er gegen&uuml;ber der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung. &bdquo;Diese Parit&auml;t muss auch bei den Zusatzbeitr&auml;gen gelten, ich verstehe nicht, dass sich die Union dem bislang verweigert.&ldquo; SPD-Fraktionsvize und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nannte die R&uuml;ckkehr zur h&auml;lftigen Finanzierung der Krankenversicherung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine &bdquo;Kernfrage sozialer Gerechtigkeit&ldquo;.<br>\nGr&ouml;he sagte dazu, die gute Finanzlage des Gesundheitssystems, das &uuml;ber R&uuml;cklagen von und 25 Milliarden Euro verf&uuml;gt, sei dem guten Arbeitsmarkt und guten L&ouml;hnen geschuldet. &bdquo;Das wollen wir nicht gef&auml;hrden&ldquo;, sagte er mit Blick auf besch&auml;ftigungsfeindliche Folgen h&ouml;here Arbeitskosten durch Beitragssatzsteigerungen. &bdquo;Deswegen stehen wir zu der Entscheidung der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung, auf der unser heutiger versichertenindividueller Zusatzbeitrag beruht.&ldquo;<br>\nDer nur von den Kassenmitgliedern zu bezahlende Beitrag war von SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt eingef&uuml;hrt worden, wenn auch im Rahmen eines Kompromisses mit der Union. Zudem hat die gro&szlig;e Koalition 2013 verabredet, den Beitragssatz der Arbeitgeber mit 7,3 Prozent festzuschreiben. Ziel ist es, die Beitr&auml;ge zur Sozialversicherung insgesamt unter 40 Prozent des Einkommens zu belassen. Die Grenze w&uuml;rde nach dem SPD-Plan &uuml;berschritten. [&hellip;]<br>\nDie Linke warf Gabriel vor, seine Kritik an den Zusatzbeitr&auml;gen sei unglaubw&uuml;rdig. Wenn es ihm wirklich ernst damit sei, sei eine Mehrheit im Bundestag f&uuml;r die Parit&auml;t gegen die Union m&ouml;glich. &bdquo;Noch im Juli hat die SPD jedoch gemeinsam mit der CDU\/CSU unseren Antrag f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung der Parit&auml;t im Gesundheitsausschuss abgelehnt&ldquo;, sagte der Gesundheitspolitiker Harald Weinberg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/gesundheitsminister-groehe-warnt-vor-panikmache-zu-kassenbeitrag-14392686.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die alte Arbeitsteilung: Die CDU vertritt unverbl&uuml;mt Arbeitgeberinteressen, die SPD pseudo-versch&auml;mt. Die von den Arbeitgebern geforderte Begrenzung der Lohnnebenkosten auf 40 Prozent funktioniert nur dann, wenn man den privaten Eigenbeitrag der Arbeitnehmer aus dem Nettolohn zur Krankenkasse (aktuell 1,1, demn&auml;chst 1,4 und mehr Prozentpunkte) und zur Rentenversicherung (4 Prozent) einfach unter den Tisch fallen l&auml;&szlig;t. Die Abschaffung der parit&auml;tischen Finanzierung, daran erinnert Gr&ouml;he zu Recht, ist unter Schr&ouml;der\/Fischer von Rot\/Gr&uuml;n abgeschafft worden, und dem Vorwurf der Unglaubw&uuml;rdigkeit von der Linken an die SPD ist nichts hinzuzuf&uuml;gen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Befristung schadet Geringqualifizierten<\/strong><br>\nEin vermeintliches Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit besteht darin, Entlassungen zu erleichtern, beispielsweise durch befristete Arbeitsvertr&auml;ge. Die Theorie dahinter: Unternehmen riskieren eher, Arbeitslose anzuheuern, wenn sie sie ohne b&uuml;rokratischen Aufwand wieder feuern k&ouml;nnen. Insbesondere Geringqualifizierte &ndash; so die Annahme &ndash; profitieren davon, indem sie Berufserfahrung erwerben und Kontakte kn&uuml;pfen und so den &Uuml;bergang in eine Festanstellung schaffen k&ouml;nnen. Ob das tats&auml;chlich funktioniert, haben Ignacio Garc&iacute;a-P&eacute;rez von der Universit&auml;t Pablo De Olavide, Ioana Marinescu von der Universit&auml;t Chicago und Judit Vall Castello von der Universit&auml;t Pompeu Fabra untersucht. Ihren Ergebnissen zufolge ist Deregulierung, die Befristungen erleichtert, eher kontraproduktiv.<br>\nDie &Ouml;konomen haben analysiert, wie sich eine Reform des spanischen Arbeitsrechts im Jahr 1984 langfristig ausgewirkt hat. Bis dahin galt jedes Arbeitsverh&auml;ltnis grunds&auml;tzlich als unbefristet, Ausnahmen waren nur f&uuml;r Jobs mit eindeutig tempor&auml;rem Charakter wie Saisonarbeit oder Mutterschaftsvertretungen vorgesehen. Diese Einschr&auml;nkung fiel durch die Neuregelung weg. Die Folge: Der Anteil der befristet Besch&auml;ftigten, der vor 1984 au&szlig;erhalb der Landwirtschaft unter drei Prozent lag, betrug bereits 1987 zehn Prozent und stieg bis auf 35 Prozent Mitte der 1990er-Jahre. Das war die h&ouml;chste Quote in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/66024_66039.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mindestlohn: Eher Preiserh&ouml;hungen als Entlassungen<\/strong><br>\nDie vom Mindestlohn betroffenen Betriebe haben eher die Preise erh&ouml;ht als Personal entlassen. Rund 18 Prozent der vom Mindestlohn betroffenen Betriebe f&uuml;hrten Preiserh&ouml;hungen durch. Das zeigen die Daten des IAB-Betriebspanels, einer repr&auml;sentativen Befragung von mehr als 16.000 Betrieben durch das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).<br>\nWenn es zu Personalabbau kam, dann vor allem durch eine Zur&uuml;ckhaltung bei Neueinstellungen und nur selten durch Entlassungen. Rund zehn Prozent der von der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns betroffenen Betriebe berichteten davon, bei Einstellungen zur&uuml;ckhaltender zu sein, weniger als f&uuml;nf Prozent der Betriebe von Entlassungen. Dabei handelte es sich h&auml;ufig um Minijobs, die zum Teil auch zu sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen zusammengelegt wurden. Insgesamt geht das IAB von bis zu 60.000 Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen aus, die es zus&auml;tzlich geben k&ouml;nnte, wenn der Mindestlohn nicht eingef&uuml;hrt worden w&auml;re. Wie viele davon Minijobs gewesen w&auml;ren, lasse sich nicht genauer beziffern, so die IAB-Forscher. Unterm Strich setzte sich die gute Arbeitsmarktentwicklung der letzten Jahre auch 2015 mit einem Plus von rund 436.000 Besch&auml;ftigten fort. Die negativen Besch&auml;ftigungswirkungen des Mindestlohns seien somit moderat geblieben, betonen die N&uuml;rnberger Arbeitsmarktforscher.<br>\nZum Teil kam es aufgrund des Mindestlohns zu Arbeitszeitreduzierungen oder zur Verdichtung von Arbeit. Insgesamt gaben 18 Prozent der vom Mindestlohn betroffenen Betriebe bei der Befragung an, zumindest eine der beiden Ma&szlig;nahmen vorgenommen zu haben.<br>\nSechs Prozent der vom Mindestlohn betroffenen Betriebe berichteten von reduzierten oder zur&uuml;ckgestellten Investitionen. Nur rund ein Prozent der betroffenen Betriebe sagte, dass sie aufgrund des Mindestlohns menschliche Arbeit durch Maschinen ersetzt h&auml;tten.<br>\nVon den Ausnahmeregelungen beim Mindestlohn beispielsweise f&uuml;r Langzeitarbeitslose oder Besch&auml;ftigte unter 18 Jahren machten ebenfalls nur rund ein Prozent der betroffenen Betriebe Gebrauch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/kb1816.aspx\">IAB<\/a>\n<p><strong>dazu: Studie: Nur wenige Betriebe entlassen wegen Mindestlohns<\/strong><br>\nAuf die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns haben nur wenige Betriebe mit Entlassungen reagiert. Stattdessen hielten sich die Unternehmen einer Studie zufolge bei Neueinstellungen zur&uuml;ck und erh&ouml;hten die Preise. Die Einf&uuml;hrung des Mindestlohns hat nur in seltenen F&auml;llen zu Entlassungen gef&uuml;hrt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Demnach gaben nur 4,7 Prozent der befragten Betriebe an, sich wegen des Mindestlohns von Mitarbeitern getrennt zu haben. 2,4 Prozent der Firmen h&auml;tten entsprechende Pl&auml;ne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/mindestlohn-nur-wenige-betriebe-entliessen-mitarbeiter-a-1108146.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine winzige Zahl der betroffenen Betriebe gibt an, wegen des Mindestlohns Leute entlassen zu haben, und &ldquo;bis zu&rdquo; 60.000 Jobs zu L&ouml;hnen unter dem Mindestlohn, also absolute Dumpingslohnjobs, die es sowieso nicht geben sollte, sind nicht entstanden. Kurz: der Mindestlohn hatte &uuml;berhaupt keine negativen Auswirkungen, schon gar nicht in der Gr&ouml;&szlig;enordnung der angeblich gef&auml;hrdeten 1 Million Stellen (z. B. Hans-Werner Sinn <a href=\"http:\/\/www.cesifo-group.de\/de\/ifoHome\/policy\/Staff-Comments-in-the-Media\/Interviews-in-print-media\/Archive\/Interviews_2008\/medienecho_6507483_ifointerview-nz-15-01-2008.html\">hier<\/a>) Der Skandal besteht darin, da&szlig; die vielen ungerechtfertigten, lobbygesteuerten Warnungen vor dem Mindestlohn nicht skandalisiert werden. Umgekehrt sind die Preise gestiegen (Gottseidank wenigstens ein bi&szlig;chen Inflation) und wird &uuml;berhaupt nicht analysiert, wie viele Stellen mehr entstanden sind, weil Niedrigl&ouml;hner jetzt ein bi&szlig;chen mehr nachfragen k&ouml;nnen. Eine ganz lausige, unwissenschaftliche Studie des IAB.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Noch mehr Hungerl&ouml;hner<\/strong><br>\nAb 2017 wird es keinen Missbrauch bei Leiharbeit mehr geben. Das hat Andrea Nahles k&uuml;rzlich vollmundig versprochen. Von wegen. Ihr Gesetzentwurf wird die Zahl der Niedrig- und Hungerl&ouml;hner weiter in die H&ouml;he treiben.<br>\nKurz vor der Bundestagswahl 2013 traut sich ein Christian Graupner in der ARD-Sondersendung &ldquo;Wahlarena&rdquo;, der Kanzlerin das Problem zu schildern: &ldquo;Ich bin seit 2003 Leiharbeiter in einem Unternehmen. Ich habe prinzipiell nichts gegen Leiharbeit in Produktionsspitzen, aber die Produktionsspitze dauert nun mittlerweile schon zehn Jahre an. Und da ist es so, dass wir von 30 bis 40 Stammbesch&auml;ftigten reden und 500 Leiharbeitern.&rdquo; Angela Merkel ist sichtlich &uuml;berrascht. &ldquo;Ein krasser Fall&rdquo;, sagt sie und verspricht Graupner: &ldquo;Ich melde mich noch einmal bei Ihnen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nLeiharbeiter Christian Graupner bekommt Wochen nach seinem Fernsehauftritt tats&auml;chlich einen Anruf vom Kanzleramt. &ldquo;Die Frau Merkel, die hat auch gesagt, dass sie das Problem erkannt haben, dass es im Koalitionsvertrag mit vereinbart ist. Und dass sie das im Fr&uuml;hjahr angehen wollen&rdquo;, berichtet Graupner. Aber welches Fr&uuml;hjahr, habe die CDU-Frau nicht gesagt.<br>\nIm Fr&uuml;hjahr nach der Wahl gibt es jedenfalls noch nicht einmal einen Referentenentwurf, denn in den Abteilungen des Ministeriums wird heftig gestritten. Die einen nehmen die Versprechungen von CDU und SPD ernst, die anderen suchen nach L&ouml;sungen f&uuml;r die Wirtschaft, die h&ouml;chst beunruhigt ist. Ob die von Unternehmensverb&auml;nden bezahlte &ldquo;Initiative f&uuml;r soziale Marktwirtschaft&rdquo; oder Vorst&auml;nde von DAX-Konzernen, alle versuchen Einfluss zu nehmen auf den Gesetzestext.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/281\/noch-mehr-hungerloehner-3828.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Regierung bekr&auml;ftigt &bdquo;Ja&rdquo; zur Riester-Rente<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht trotz stagnierender Zahlen bei der Riester-Rente und dem hohen Anteil von beitragsfrei gestellten Vertr&auml;gen keinen Grund f&uuml;r eine Abkehr von der staatlich gef&ouml;rderten privaten Altersvorsorge. Finanzstaatssekret&auml;r Dr. Michael Meister erkl&auml;rte in Beantwortung einer Kleinen Anfrage von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, die aktuelle staatliche Unterst&uuml;tzung bleibe gerade f&uuml;r Geringverdiener attraktiv. Meister sieht trotz anhaltender Niedrigzinsphase keinen Anlass, eine &Auml;nderung der Modellrechnungen zur Bestimmung der Riester-Verzinsung mit vier Prozent zu &auml;ndern. &Uuml;ber m&ouml;gliche Verbesserungen bei Riester machte der Finanzstaatssekret&auml;r keine Angaben.<br>\nIm ersten Quartal 2016 ist der Riester-Bestand nach der Statistik des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) erstmals gesunken (VersicherungsJournal 7.6.2016). Vor diesem Hintergrund wollte die Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen im Rahmen einer kleinen Anfrage von der Bundesregierung unter anderem &bdquo;Aktuelle Daten zur Riester-Rente&ldquo; erfahren (VersicherungsJournal 19.7.2016).<br>\nIn der 47-seitigen, mit zahlreichem statistischem Material gespickten Antwort schreibt Dr. Michael Meister, Parlamentarische Staatssekret&auml;r im Bundesministerium der Finanzen (BMF), bei dem leichten R&uuml;ckgang der Riester-Zahlen im ersten Quartal 2016 um 600 Vertr&auml;ge m&uuml;sse man sehen, dass es sich um Nettozahlen handele. Diese g&auml;ben keinen Aufschluss &uuml;ber die Anzahl der Neuabschl&uuml;sse und Vertragsaufl&ouml;sungen. Die Antwort liegt dem VersicherungsJournal vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/markt-und-politik\/regierung-bekraeftigt-ja-zur-riester-rente-126580.php?link=1\">VersicherungsJournal.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was soll an der Riester-Rente &ndash; insbesondere f&uuml;r Geringverdiener &ndash; eigentlich attraktiv sein? Ist diese private Form der Renten-Versicherung nicht vielmehr f&uuml;r die Versicherungsbranche attraktiv und vor allem gewinnbringend und vorteilhaft?<\/em><br>\n<em>Interessant sind auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32924\">Neoliberalismus ist Mist, die Riester-Rente wird scheitern &ndash; das wusste Horst Seehofer auch schon vor zw&ouml;lf Jahren und wacht erst jetzt auf? Schade.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=12098\">Gewerkschaftlicher Widerstand gegen die Riester-Rente?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sommerlochthema Steuerreform<\/strong><br>\nNeben dem Krokodil, der aggressiven Schildkr&ouml;te oder dem Hunde fressenden Wels im Stadtteich geh&ouml;rt das Thema Steuerreform zu den Themen, die es Jahr f&uuml;r Jahr in den Sommermonaten in die Medien schaffen. &Uuml;blicherweise erledigt sich das Thema schnell nach der parlamentarischen Sommerpause, wenn der Finanzminister egal welcher Couleur wieder den Ton angibt. Allerdings k&ouml;nnte die Situation diesmal etwas anders sein. Im kommenden Jahr steht die Bundestagswahl an, zuvor werden noch vier Landtage und ein Abgeordnetenhaus neu gew&auml;hlt und die Umfragewerte der Union sind alles andere als gut. Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Carsten Linnemann forderte daher j&uuml;ngst, die B&uuml;rger mit einer Reform der Einkommensteuer in mehreren Schritten um EUR 30 Mrd. zu entlasten. Es ist knapp ein Jahr her, da forderte der gleiche Linnemann noch, zus&auml;tzliche Einnahmen f&uuml;r die Schuldentilgung zu verwenden, schlie&szlig;lich w&auml;re das &bdquo;die beste Zukunftsinvestition.&ldquo; Gut, damals lag die Union in Umfragen noch &uuml;ber 40%, es standen keine relevanten Wahlen vor der T&uuml;r und das Thema &bdquo;kalte Progression&ldquo; wurde bereits von anderen Politikern belegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2016\/08\/16\/fabian-fritzsche-sommerlochthema-steuerreform\/\">Fabian Fritzsche auf WirtschaftsWunder<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fl&uuml;chtlingspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nur unter Verzicht auf jede Qualit&auml;t m&ouml;glich: BAMF will Asylantr&auml;ge bis Ende 2016 abarbeiten<\/strong><br>\nDas Bundesamt will 2016 noch 500 000 Asylantr&auml;ge bearbeiten &ndash; aber das ist keine gute Nachricht f&uuml;r Betroffene. Eine schnellere Bearbeitung ist zwar grunds&auml;tzlich positiv, gelingt dem BAMF aktuell aber nur durch einen Verzicht auf jedwede Qualit&auml;t und deren Pr&uuml;fung.<br>\nFast alle ausstehenden Asylantr&auml;ge des Jahres 2015 w&uuml;rden beim Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) noch bis Ende dieses Jahres bearbeitet werden. Das sagte die Leiterin des operativen Bereichs im BAMF, Katja Wilken-Klein, dem ZDF Morgenmagazin &ndash; neue Titel, neue Eingruppierung, neues Gl&uuml;ck. Ambiti&ouml;s, dieses amtliche &raquo;Wir schaffen das!&laquo;.<br>\nTats&auml;chlich besteht eine gewisse Chance, dass das Bundesamt die selbst gesetzte Marge schafft, wenn es weitermacht wie in den letzten Monaten. Da hat man ohne gro&szlig;es Federlesen Tempo gebolzt, um eine Vielzahl von Entscheidungen, welcher Qualit&auml;t auch immer, verschicken zu k&ouml;nnen. Nach d&uuml;rren textbausteinbasierten Ablehnungen praktisch aller Asylantragsteller aus den Westbalkanstaaten als &bdquo;offensichtlich unbegr&uuml;ndet&ldquo; ist man &ndash; mangels noch verf&uuml;gbarer Asylantragsteller vom Balkan &ndash; zur Ladung der n&auml;chsten Personengruppen geschritten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.proasyl.de\/news\/nur-unter-verzicht-auf-jede-qualitaet-moeglich-bamf-will-asylantraege-bis-ende-2016-abarbeiten\/\">Pro Asyl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist auch eine Folge des mittlerweile Jahrzehnte andauernden &ldquo;Sparkurses&rdquo;, den die Bundesregierungen jedweder Couleur durchf&uuml;hren. Bitte lesen Sie dazu auch: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33866#h08\">Eingestellt, herumgesessen, entlassen<\/a>. Die Bundeskanzlerin betont jedoch stets &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;. Dabei werden die N&ouml;te im &ouml;ffentlichen Bereich immer offensichtlicher: U.a. marode Infrastrukturen und Lehrkraftmangel an Schulen und Hochschulen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Volkshochschulen fordern mehr Geld vom Staat<\/strong><br>\nViele Volkshochschulen k&ouml;nnen Integrationskurse nicht kostendeckend anbieten, Lehrer nicht gerecht bezahlen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband fordert die Bundesregierung auf, mehr Geld zur Verf&uuml;gung zu stellen.<br>\nDer Deutsche Volkshochschul-Verband hat von der Bundesregierung mehr Geld zur Finanzierung der Integrationskurse gefordert. &bdquo;F&uuml;r das kommende Haushaltsjahr muss die Kostenerstattung signifikant steigen. Mit der aktuellen Teilnehmerpauschale von 3,90 Euro k&ouml;nnen viele Volkshochschulen die Kurse nicht kostendeckend anbieten&ldquo;, sagte VHS-Direktor Ulrich Aengenvoort im Gespr&auml;ch mit dem Evangelischen Pressedienst. Der Aufwand der Tr&auml;ger sei massiv gestiegen, seit auch Gefl&uuml;chtete f&uuml;r Integrationskurse zugelassen sind. Sie br&auml;uchten oft auch zus&auml;tzlich eine sozialp&auml;dagogische Begleitung.<br>\nAengenvoort begr&uuml;&szlig;te, dass der Bund zum 1. Juli 2016 die Honoraruntergrenze f&uuml;r Lehrkr&auml;fte in Integrationskursen von 23 Euro auf 35 Euro pro Unterrichtsstunde angehoben hat. &bdquo;Eine gerechte Bezahlung ist eine wichtige Voraussetzung, um neue Lehrkr&auml;fte zu gewinnen und dauerhaft zu binden&ldquo;, betonte der Direktor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.migazin.de\/2016\/08\/17\/integrationskurse-volkshochschulen-fordern-mehr-geld-vom-staat\/\">Migazin<\/a>\n<p><strong>dazu: Schlecht bezahlte Deutschlehrer protestieren<\/strong><br>\nMit einem Sprung in den Mittellandkanal protestieren Deutschlehrer gegen ihre schlechte Bezahlung. &ldquo;Die Integration geht baden&rdquo;, lautet das Motto der Aktion, zu der das Aktionsb&uuml;ndnis Deutsch als Fremdsprache Hannover aufgerufen hat. Die Lehrer unterrichten &uuml;berwiegend Fl&uuml;chtlinge in Sprachkursen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/hannover-schlecht-bezahlte-deutschlehrer-protestieren.680.de.html?dram:article_id=363334\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.H.:<\/strong> Die Lehrer, die mit die wichtigste Arbeit leisten, indem sie die Integration- und Deutschkurse f&uuml;r die vielen Geflohenen geben, werden mies bezahlt, hangeln sich von einem kurzfristigen Vertrag zum n&auml;chsten, bekommen kein Geld, wenn sie krank sind. Wie ist so etwas m&ouml;glich?<\/em><br>\n<em>Wie kann sich Merkel angesichts solcher unw&uuml;rdigen Zust&auml;nde hinstellen und verk&uuml;nden, wir schaffen das? Auf das &ldquo;wie&rdquo; und das &ldquo;wer&rdquo; kommt es offensichtlich nicht an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Eigentlich keine Kraft mehr<\/strong><br>\nDie Familie Marbuk sitzt in einem griechischen Milit&auml;rcamp im Lager Softex fest. Dabei m&uuml;sste sie l&auml;ngst an einem anderen Ort sein. Zu sechst leben die Marbuks in einem Milit&auml;rzelt. Dicht an dicht stehen diese Zelte in einer dunklen ehemaligen Fabrikhalle. &bdquo;Die Nachbarn h&ouml;ren alles mit, und es ist rund um die Uhr laut&ldquo;, sagt Suzan Marbuk. Dabei f&uuml;hlt sich die Familie noch privilegiert. Jenen, die das Camp sp&auml;ter erreichten, blieb nur ein Zelt drau&szlig;en auf dem Vorplatz. Seit drei Monaten brennt die Sonne Tag f&uuml;r Tag auf die 1.400 BewohnerInnen des Softex-Camps herunter, einem der rund zwanzig Milit&auml;rcamps f&uuml;r Gefl&uuml;chtete in der Region um Thessaloniki. Immer wieder kollabieren Menschen unter den harten Bedingungen. &bdquo;Wenn wir unter diesen Bedingungen weiterleben, brechen wir alle bald zusammen&ldquo;, sagt Familienoberhaupt Mosshen Marbuk. &bdquo;Der Junge ist traurig, vermisst seine Eltern. Wir alle hier sind traurig.&ldquo;<br>\nIn den Duschboxen neben der Fabrikhalle flie&szlig;t nur kaltes Wasser. Zweimal am Tag f&auml;hrt ein Lkw vor und wirft knapp bemessene, eingeschwei&szlig;te Essensrationen ab. Fast jeder hier kann entz&uuml;ndete Insektenstiche vorzeigen. Die griechische Gesundheitsbeh&ouml;rde empfahl im Juli der Regierung gar, die Camps in Nordgriechenland zu schlie&szlig;en, da sie allzu oft in der N&auml;he von Brutst&auml;tten einer gef&auml;hrlichen Stechm&uuml;ckenart gebaut wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Fluechtlinge-in-Griechenland\/!5325761\/\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausufernde elektronische Spitzelei<\/strong><br>\nWeitere Zunahme von &raquo;stillen SMS&laquo;. BKA will mobile Ger&auml;te mit Spionageprogrammen ausforschen<br>\nWeiterhin wird eine gro&szlig;e Zahl sogenannter stiller SMS zur Ortung von Mobiltelefonen versendet. So steht es in der Antwort auf eine Anfrage, die Die Linke halbj&auml;hrlich bei der Bundesregierung einreicht. In den letzten sechs Monaten des Jahres 2015 verschickten die Beh&ouml;rden des Bundesinnenministeriums demnach 210.261 solcher heimlichen Kurznachrichten. Sie bleiben f&uuml;r die Empf&auml;nger unsichtbar, erzeugen aber einen Datensatz zur genutzten Funkzelle, der von den Telefonanbietern auf Vorrat gespeichert wird. Regelm&auml;&szlig;ig abgefragt, erhalten die Sicherheitsbeh&ouml;rden dadurch ein Bewegungsprofil der Observierten. Mitunter gen&uuml;gt es den Polizeien und Geheimdiensten, lediglich einmal pro Tag den Aufenthaltsort der Betroffenen zu erfahren. M&ouml;glich ist aber auch die Verfolgung in nahezu Echtzeit.<br>\nDie Zahlen f&uuml;r das Bundeskriminalamt (BKA) sind in diesem Halbjahr zwar wieder zur&uuml;ckgegangen, liegen jedoch deutlich &uuml;ber dem Niveau der Vorjahre. Der Verfassungsschutz verschickte 72.000 &raquo;stille SMS&laquo;, was einer Zunahme von gut 50 Prozent entspricht. Den meisten Zuwachs verzeichnet die Bundespolizei, deren Zahl sich auf 92.000 verdoppelte. Auf seiten des Inlandsgeheimdienstes d&uuml;rfte der Anstieg auf die Verfolgung sogenannter ausl&auml;ndischer K&auml;mpfer und ihrer Kontaktpersonen zur&uuml;ckgehen. Unerkl&auml;rlich ist jedoch die gro&szlig;z&uuml;gige Nutzung bei der Bundespolizei. Es ist zu vermuten, dass nach der j&uuml;ngsten &Auml;nderung des &raquo;Antiterrorgesetzes&laquo; vor allem Fluchthelfer betroffen sind. Zahlen zu den ebenfalls zunehmenden &raquo;stillen SMS&laquo; des Zolls sind seit einigen Jahren als Verschlusssache eingestuft. Weiterhin fehlt jede Angabe zum Bundesnachrichtendienst. Auch ist unklar, inwiefern die Ortungsimpulse &uuml;berhaupt zur Aufkl&auml;rung oder Verhinderung von Straftaten beitragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-17\/015.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsches Kriegs-Know-how<\/strong><br>\nZwecks Schulung kurdischer Peschmerga-Einheiten f&uuml;r den Orts- und H&auml;userkampf gegen den &ldquo;Islamischen Staat&rdquo; (IS) hat die Bundeswehr im nordirakischen Erbil ein sogenanntes &Uuml;bungsdorf errichten lassen. Bei der auch als &ldquo;German Village&rdquo; bezeichneten Anlage handelt es sich der Truppe zufolge um ein realistisches und detailgetreues &ldquo;Abbild&rdquo; einer &ldquo;landestypischen&rdquo; Siedlung; trainiert wird mit scharfer Munition. Die hierbei zum Einsatz kommenden Waffen stammen zum gro&szlig;en Teil aus deutscher Produktion; koordiniert wird die Ausbildung der kurdischen K&auml;mpfer vom &ldquo;Kurdistan Training Coordination Center&rdquo;, dessen Leitung abwechselnd ein deutscher und ein italienischer Offizier innehaben. Bei der irakischen Zentralregierung sto&szlig;en die deutschen Aktivit&auml;ten zunehmend auf Missfallen, zumal sich Berlin weigert, die Bagdad unterstehende Armee ebenfalls mit Waffen auszustatten. Gleichzeitig werfen Beobachter der kurdischen Provinzregierung im Nordirak schwere Menschenrechtsverletzungen wie den Betrieb von Foltergef&auml;ngnissen vor. Die Bundesregierung bestreitet ihrerseits kategorisch, hiervon Kenntnis zu haben, und erkl&auml;rt zudem, gefangene K&auml;mpfer des IS h&auml;tten kein Anrecht auf Behandlung nach der Genfer Konvention.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59421\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Einfach nur verfassungswidrig&rdquo; reicht nicht<\/strong><br>\n60 Jahre nach dem Verbot der Kommunistischen Partei (KPD) h&auml;lt der Politologe Ulrich von Alemann eine neue Debatte &uuml;ber Parteienverbote f&uuml;r wichtig. Alle warteten auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur NPD.<br>\nVor 60 Jahren am 17. August 1956 sprach das Bundesverfassungsgericht ein wegweisendes Urteil und verbot die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Bis heute ist es bei diesem einzigen Urteil geblieben, dass sehr umstritten blieb. Zur Begr&uuml;ndung hatten die Richter damals angef&uuml;hrt, dass die KPD eine &ldquo;aktiv k&auml;mpferische aggressive Haltung gegen&uuml;ber der bestehenden Ordnung&rdquo; vertr&auml;ten. Das Urteil ist heute aktuell wie nie, weil das Bundesverfassungsgericht &uuml;ber ein m&ouml;gliches Verbot der NPD ber&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/parteienverbot-einfach-nur-verfassungswidrig-reicht-nicht.1008.de.html?dram:article_id=363274\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>US-Pr&auml;sidentschaftswahl: Angst vor Trump und den Atomwaffen<\/strong><br>\nW&uuml;rde Donald Trump als US-Oberbefehlshaber einen Atomkrieg anzetteln? Die schrillen Aussagen des Milliard&auml;rs befeuern die Debatte &uuml;ber die nukleare Allmacht des US-Pr&auml;sidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/die-angst-vor-donald-trump-als-atomwaffen-befehlshaber-a-1107903.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das ist inzwischen v&ouml;llig idiotisch. Jeden Tag macht SPON mit einer schrillen Schlagzeile &uuml;ber Trump auf. Dass Meinungsmache so ungeniert und offen betrieben wird, verbl&uuml;fft dann doch. Die Kritik der NachDenkSeiten an den &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ist eigentlich noch viel zu moderat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsche Medien steigern Kriegshetze gegen Russland<\/strong><br>\nAm Dienstag erschienen nahezu alle f&uuml;hrenden deutschen Zeitungen mit heftigen Attacken auf die russische Regierung, die sie f&uuml;r die zugespitzte Kriegssituation in Syrien und der Ukraine verantwortlich machen. Am Abend zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Putin-Regierung au&szlig;ergew&ouml;hnlich scharf kritisiert und ihr Zynismus vorgeworfen. Merkels Sprecher Steffen Seibert erkl&auml;rte, die russische und die syrische Regierung seien f&uuml;r die humanit&auml;re Katastrophe in der syrischen Stadt Aleppo verantwortlich. Das Angebot der russischen Seite, einen Versorgungskorridor f&uuml;r Nahrung, Wasser und Medikamente einzurichten und eine t&auml;gliche dreist&uuml;ndige Feuerpause zu garantieren, sei &bdquo;kein Entgegenkommen, sondern Zynismus&ldquo;, sagte Seibert.<br>\n&bdquo;Selten hat die Bundesregierung wegen des Kriegs in Syrien so deutlich Kritik an Russland ge&uuml;bt&ldquo;, kommentierte die S&uuml;ddeutsche Zeitung in ihrem Leitartikel. Sie unterst&uuml;tzte den Standpunkt der Regierung. Auf der Meinungsseite derselben Zeitung behauptete Stefan Kornelius: &bdquo;In Aleppo wird die Welt Zeuge von Verbrechen an der Menschlichkeit unter massiver russischer Mitwirkung. Moskau befeuert eine milit&auml;rische Auseinandersetzung, die Assoziationen an die Tr&uuml;mmerschlachten des Zweiten Weltkriegs ausl&ouml;st.&ldquo; Die &bdquo;mahnenden Worte&ldquo; aus Berlin seien zwar zu begr&uuml;&szlig;en, aber Worte reichten &bdquo;nie aus, um eine Kriegspartei zur Einsicht zu bewegen&ldquo;. Kornelius forderte Taten und deutet an, dass man eine Kriegspartei nur durch Gewalt zur Einsicht bringen k&ouml;nne.<br>\n&Auml;hnlich argumentierte Berthold Kohler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Kreml nutze die Zur&uuml;ckhaltung Amerikas, um in Syrien als Kriegspartei den weiteren Gang der Dinge zu bestimmen. Die humanit&auml;re Katastrophe in Aleppo komme ihm dabei gelegen. Der &bdquo;Zynismus Moskaus&ldquo; zeige sich aber nicht nur in Syrien. &bdquo;Auch im Ukraine-Konflikt sind die Erkl&auml;rungen des Kremls durchtr&auml;nkt von L&uuml;ge, Hohn und Spott.&ldquo; Die deutsche Au&szlig;enpolitik m&uuml;sse dem Kreml aufzeigen, &bdquo;dass Kooperation von Vorteil f&uuml;r ihn ist, Konfrontation nicht&ldquo;, forderte der Mitherausgeber der FAZ.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2016\/08\/17\/krie-a17.html\">WSWS<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: &ldquo;Das Zarenreich als gro&szlig;es Ziel&rdquo;<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818-bild_kicker-sonderheft_russland-ist-zarenreich.JPG\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818-bild_kicker-sonderheft_russland-ist-zarenreich-small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: Kicker Sonderheft Bundesliga 2016\/17\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Russland ist bereits seit 1917 keine zaristische Monarchie mehr. Erschreckend, dass diese Information auch 99 Jahre sp&auml;ter beim Fu&szlig;ball-Fachmagazin &ldquo;Kicker&rdquo; noch nicht angekommen ist. Vermutlich ist das aber nur eine Freudsche Fehlleistung der Redakteure, da auch die politischen Leitmedien gern von Wladimir Putin als &ldquo;Zaren&rdquo; sprechen. Nur, was w&uuml;rde man hier sagen, wenn umgekehrt die Bundesrepublik als &ldquo;Kaiserreich&rdquo; und Angela Merkel als Wilhelmina III. bezeichnet werden w&uuml;rde? Das w&auml;re doch russische Propaganda. Nichtsdestotrotz ist es nur ein winziger Vorgeschmack auf die Kampagne, die implizit und explizit gegen Russland bis zur WM in zwei Jahren folgen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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