{"id":34671,"date":"2016-08-18T13:28:58","date_gmt":"2016-08-18T11:28:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34671"},"modified":"2016-08-18T15:09:13","modified_gmt":"2016-08-18T13:09:13","slug":"ist-das-der-beginn-vom-ende-der-deutungshoheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34671","title":{"rendered":"Ist das der Beginn vom Ende der Deutungshoheit?"},"content":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818_corbyn_sanders.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>In Gro&szlig;britannien hat sich die geballte Front der Massenmedien zusammen mit den Parteieliten gegen den Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn verschworen. Corbyn nahm den Kampf auf &ndash; &uuml;ber die Sozialen Netzwerke und Onlinemedien haben seine Anh&auml;nger eine wirkungsvolle Gegen&ouml;ffentlichkeit geschaffen. Bei den kommenden Wahlen zum Parteivorsitz geht Corbyn als gro&szlig;er Favorit ins Rennen. In den USA hat Bernie Sanders gezeigt, wie man ohne das gro&szlig;e Geld, daf&uuml;r aber mit der Unterst&uuml;tzung der Sozialen Netzwerke, gegen eine Einheitsfront der Massenmedien mehr als einen Achtungserfolg erzielen kann. Gleiches gilt f&uuml;r Donald Trump, der neben den Massenmedien auch noch das versammelte Parteiestablishment gegen sich hat. Hat die Macht der Meinungsmacher ihren Zenit &uuml;berschritten? Sind die Beispiele Corbyn und Sanders auch auf Deutschland &uuml;bertragbar? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Corbynistas gegen den Mainstream<\/strong><\/p><p>Wissenschaftler der angesehenen London School of Economcis haben vor wenigen Wochen <a href=\"http:\/\/blogs.lse.ac.uk\/politicsandpolicy\/media-depictions-of-corbyn-are-an-affront-to-democracy\/\">eine Studie<\/a> ver&ouml;ffentlicht, in der sie analysiert haben, wie die gro&szlig;en Zeitungen des Landes &uuml;ber Jeremy Corbyn berichten. Das Ergebnis ist eindeutig und wenig &uuml;berraschend: Klassisch konservative bis reaktion&auml;re Bl&auml;tter wie die Sun oder der Daily Telegraph berichten fast nie neutral oder gar positiv &uuml;ber Corbyn, sondern nehmen meist eine klar ablehnende Position ein. Und selbst bei &bdquo;liberalen&ldquo; Bl&auml;ttern wie die dem Daily Mirror oder dem Guardian &uuml;berwiegt die Kritik. Passenderweise tr&auml;gt die LSE-Studie dann auch den Titel: &bdquo;Vom Wachhund zum Kampfhund&ldquo;. <\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818_lse.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818_lse-small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Corbyn kennt dieses &bdquo;Ph&auml;nomen&ldquo; nat&uuml;rlich selbst nur zu genau.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Unsere Partei wird von dem Gro&szlig;teil der Medien in diesem Land angegriffen; so hart wie nie zuvor. Wie k&ouml;nnen wir &uuml;berhaupt noch die Menschen erreichen? Einerseits durch Veranstaltungen wie diese. Andererseits aber auch ganz massiv &uuml;ber die Sozialen Netzwerke. [&hellip;] In nur einer Woche k&ouml;nnen wir online ein bis zwei Millionen Menschen mit einer Botschaft erreichen, die von dieser oder einer anderen Veranstaltung ausgesendet wird. Auf diese Art und Weise l&auml;sst sich die Zensur umgehen, die so lange durch die rechten Medien in diesem Lande ausge&uuml;bt wurde und die die politische Debatte kanalisiert hat. [..] Lasst uns anfangen, die politische Debatte auf eine neue Stufe zu heben.&ldquo;<br>\nJermey Corbyn auf einer Momentum-Veranstaltung\n<\/p><\/blockquote><p>Seit die &bdquo;Corbynistas&ldquo; den Kampf gegen die klassischen Medien aufgenommen haben, ist der Hashtag #WeAreHisMedia (Wir sind seine Medien) in den Sozialen Netzwerken eine feste Gr&ouml;&szlig;e. Corbyn hat fast 800.000 Facebook-Freunde und 617.000 Twitter-Nutzer folgen seinen Kurznachrichten. Und dies sind nur die Zahlen f&uuml;r den offiziellen Kanal. &Uuml;ber die Netzwerke seiner Fans und Unterst&uuml;tzer erreicht Corbyn mit seinen Botschaften &uuml;ber die Sozialen Netzwerke bis zu 15 Millionen Menschen. Owen Smith, sein Konkurrent vom rechten Parteifl&uuml;gel, hat &uuml;brigens &uuml;berschaubare 12.000 Facebook-Unterst&uuml;tzer. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818_social.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>F&uuml;r die &bdquo;Corbynistas&ldquo; ist die Sache klar: Die Massenmedien sind das Sprachrohr des einen Prozents, w&auml;hrend die Sozialen Medien die Stimme der 99% sind. Wen interessiert schon ein reaktion&auml;rer Kommentar in der Sun, wenn ein Pro-Corbyn-Kommentar &uuml;ber Facebook 15 Millionen Briten erreicht? Corbyn hat es auch geschafft, seine Anh&auml;nger vom Netz in die reale Welt zu bringen. Als seine Genossin Angela Eagle Corbyn einen Dolch in den R&uuml;cken rammte, <a href=\"http:\/\/www.standard.co.uk\/news\/politics\/jeremy-corbyn-rally-thousands-to-attend-parliament-square-protest-in-support-of-labour-leader-amid-a3281306.html\">versammelten<\/a> sich spontan tausende meist junge &bdquo;Corbynistas&ldquo; vor dem Parlament in Westminster, um ihrem Idol ihre Solidarit&auml;t zu zeigen. Mit der &ndash; weitestgehend autonom von der Labour Party organisierten &ndash; <a href=\"http:\/\/www.peoplesmomentum.com\">Momentum-Bewegung<\/a> verf&uuml;gt Corbyn &uuml;ber ein nationales Netzwerk, das nicht nur im Netz, sondern auch und vor allem auf der Stra&szlig;e Werbung f&uuml;r Corbyn und dessen Positionen macht. Was wir momentan in Gro&szlig;britannien beobachten k&ouml;nnen, ist genau das, was man sich in seinen k&uuml;hnsten Tr&auml;umen unter &bdquo;Gegen&ouml;ffentlichkeit&ldquo; vorstellt. Bravo!<\/p><p><strong>Feel the Bern!<\/strong><\/p><p>Parallel zu Corbyn hat es auch jenseits des Atlantiks ein gro&szlig;artiges Beispiel von erfolgreicher Gegen&ouml;ffentlichkeit gegeben. Entgegen allen Erwartungen konnte sich dort der zuvor weitestgehend unbekannte Senator Bernie Sanders bei den Vorwahlen der Demokraten beinahe gegen die &bdquo;unvermeidbare&ldquo; gro&szlig;e Favoritin Hillary Clinton durchsetzen. Clinton hatte das gro&szlig;e Geld, die Funktion&auml;rselite ihrer Partei und nahezu alle gro&szlig;en Medien hinter sich. Sanders hatte nur seine Unterst&uuml;tzer und die Sozialen Netzwerke. Auch Sanders, oder besser gesagt, seine Unterst&uuml;tzer und Fans konnten die Debatte &uuml;ber und durch die Sozialen Netzwerke auf eine neue Ebene heben und die Kampagnen der Massenmedien kontern. Schlussendlich war es die Parteielite, die &uuml;ber ihre sogenannten &bdquo;Superdelegierten&ldquo; daf&uuml;r sorgte, dass Clinton mit Ach und Krach nominiert wurde. Auch Bernie Sanders ist ein positives Beispiel f&uuml;r die gestiegene Macht der Gegen&ouml;ffentlichkeit.<\/p><p><strong>Wo Licht ist, ist auch Schatten<\/strong><\/p><p>Die USA zeigen jedoch, dass nicht nur progressive Politiker &uuml;ber die Gegen&ouml;ffentlichkeit und die Sozialen Netzwerke an der Deutungshoheit und Meinungsmacht der Massenmedien vorbei zum Erfolg kommen. Auch Donald Trump ist ein passendes Beispiel f&uuml;r diese Mechanismen. Auch Trump ist nicht der Kandidat des gro&szlig;en Geldes, auch Trump steht &ndash; mit kleineren Ausnahmen &ndash; einer Einheitsfront der Massenmedien gegen&uuml;ber und auch Trump hat nahezu das gesamte Partei-Establishment gegen sich. Auch Trumps Erfolg l&auml;sst sich vor allem durch seinen &uuml;berw&auml;ltigenden Erfolg in den Sozialen Netzwerken und die Unterst&uuml;tzung seiner Anh&auml;nger im Netz erkl&auml;ren. Das Beispiel USA zeigt n&auml;mlich auch sehr gut, dass nicht nur die Progressiven, sondern auch und vor allem die Libert&auml;ren und die Reaktion&auml;ren das Netz und die Sozialen Netzwerke nutzen, um gegen die Massenmedien anzukommen. Was ist denn die Tea-Party-Bewegung, wenn nicht Gegen&ouml;ffentlichkeit? Schon 2008 und 2012 konnte der libert&auml;re Kandidat Ron Paul hier f&uuml;r Aufsehen <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ron_Paul#2008_presidential_campaign\">sorgen<\/a>, schaffte er es doch ohne nennenswerte Unterst&uuml;tzung des Establishments nur &uuml;ber die Sozialen Netzwerke, eine Kandidatur auf die Beine zu stellen, die, wenn auch nicht erfolgreich, dennoch sehr bemerkenswert war.<\/p><p><strong>Auch eine braune Gegen&ouml;ffentlichkeit ist eine Gegen&ouml;ffentlichkeit<\/strong><\/p><p>Ist so etwas in Deutschland auch denkbar? Ja. Auch wenn wir Progressiven dies nicht wahrhaben wollen, werden wir auch in Deutschland gerade eben Zeugen eines politischen Siegeszuges, der sich fast ausschlie&szlig;lich auf die Aktivit&auml;ten der Unterst&uuml;tzer in den Sozialen Netzwerken in Totalopposition zu den Massenmedien ereignet. Sie ahnen es, ich spreche von den Erfolgen der AfD. Im Netz ist die AfD n&auml;mlich eine Gr&ouml;&szlig;e. W&auml;hrend die SPD 111.000, die CDU 115.000, die Gr&uuml;nen 114.000 und die Linken 143.000 &bdquo;Likes&ldquo; auf Facebook haben, kann die AfD hier 283.000 Stimmen verbuchen. &Uuml;ber ein weit verzweigtes Netzwerk von Sympathisanten erreicht die AfD so auch Millionen Menschen mit ihren Botschaften. Und was die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; so schreibt, interessiert die AfD-Anh&auml;nger ja ohnehin nicht. So schafft es auch die AfD &ndash; ob dies einem nun gef&auml;llt oder nicht &ndash; sich sehr erfolgreich ihre eigene Gegen&ouml;ffentlichkeit zu schaffen. <\/p><p>Ob in Deutschland auch linke Politiker die Gegen&ouml;ffentlichkeit f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnen, ist hingegen eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Sowohl Corbyn als auch Sanders sind vor allen eins: Authentisch! Ohne Authentizit&auml;t nutzt das gesamte Netz nichts. Es geht nicht darum, wie etwas verkauft wird, sondern darum, wer es verkauft und vor allem, was hier &uuml;berhaupt verkauft werden soll. Ein Sigmar Gabriel k&ouml;nnte alle Social-Media-Berater der Welt an seiner Seite haben und w&uuml;rde in den Sozialen Netzwerken nie und nimmer punkten k&ouml;nnen. Interessanter ist da die Frage, ob Oskar Lafontaine 1999 den SPD-Vorsitz auch dann abgegeben h&auml;tte, wenn es damals schon eine Gegen&ouml;ffentlichkeit gegeben h&auml;tte. Die Parallelen zu Corbyn dr&auml;ngen sich hier ja f&ouml;rmlich auf. Die Werkzeuge und Medien der Gegen&ouml;ffentlichkeit sind in Deutschland jedenfalls vorhanden. Die NachDenkSeiten m&uuml;ssen sich beispielsweise nicht vor britischen oder amerikanischen Portalen der Gegen&ouml;ffentlichkeit verstecken. Sicher k&ouml;nnte es auch in Deutschland eine Corbyn- oder Sanders-Manie geben &hellip; was aber (noch) fehlt, ist der deutsche Jeremy Corbyn oder der deutsche Bernie Sanders.<\/p><p><strong>Die Grenzen der Gegen&ouml;ffentlichkeit<\/strong><\/p><p>Bei aller Freude &uuml;ber die Erfolge von Corbyn und Sanders sollte man sich jedoch davor h&uuml;ten, die Macht und Wirkm&auml;chtigkeit der Sozialen Netzwerke und der Gegen&ouml;ffentlichkeit zu &uuml;bersch&auml;tzen. Corbyn ist bei seinen eigenen Anh&auml;ngern zwar &uuml;beraus beliebt und wird es auch schaffen, den rechten Parteifl&uuml;gel von Labour zu &uuml;berleben &hellip; ob er auch bei Unentschlossenen oder gar beim politischen Gegner ankommt, ist noch vollkommen offen. Die <a href=\"http:\/\/ukpollingreport.co.uk\">aktuellen Umfragen<\/a> sprechen da jedenfalls eine andere Sprache. Der normale Brite verfolgt offenbar doch eher die BBC, die Sun oder die Daily Mail und nutzt das Netz entweder gar nicht oder abseits der Unterst&uuml;tzer-Netzwerke eines Jeremy Corbyn. Bis zu den Unterhauswahlen ist es freilich noch lange hin. Die Corbynistas haben noch einen Haufen Arbeit vor sich.<\/p><p>Auch Bernie Sanders hat am Ende des Tages den Zweikampf gegen Hillary Clinton bekanntlich verloren. Die Kampagnen der Massenmedien d&uuml;rften dabei ausschlaggebend gewesen sein. Und ob Donald Trump sich gegen den momentan aufziehenden Kampagnen-Orkan der Massenmedien wird behaupten k&ouml;nnen, ist momentan auch mehr als ungewiss. Es w&uuml;rde wohl niemanden ernsthaft &uuml;berraschen, wenn die Kandidatin des Geldes, des Establishments und der Massenmedien sich am Ende durchsetzt.<\/p><p>Die Gegen&ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Sozialen Netzwerke ist somit zwar momentan vorhanden und kann innerhalb einer politischen Bewegung die Zensur und Einflussnahme der Massenmedien umgehen und aushebeln; der Beweis, dass &uuml;ber die Sozialen Netzwerke auch politische Gegner &uuml;berzeugt und &bdquo;echte&ldquo; Wahlen gewonnen werden k&ouml;nnen, steht jedoch noch aus. Das Monopol der Massenmedien auf Meinungsmacht br&ouml;ckelt jedoch. Vielleicht beobachten wir ja momentan den Beginn vom Ende der Deutungshoheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div style=\"float: right; margin: 0 0 15px 15px\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/160818_corbyn_sanders.jpg\" alt=\"\" title=\"\"\/><\/div>\n<p>In Gro&szlig;britannien hat sich die geballte Front der Massenmedien zusammen mit den Parteieliten gegen den Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn verschworen. Corbyn nahm den Kampf auf &ndash; &uuml;ber die Sozialen Netzwerke und Onlinemedien haben seine Anh&auml;nger eine wirkungsvolle Gegen&ouml;ffentlichkeit geschaffen. Bei den kommenden Wahlen zum Parteivorsitz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34671\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,198,123,41],"tags":[1152,1090,1561,1544,1560,1802,1113,729,1800],"class_list":["post-34671","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-einzelne-politiker-personen-der-zeitgeschichte","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienanalyse","tag-basisdemokratie","tag-clinton-hillary","tag-corbyn-jeremy","tag-kampagnenjournalismus","tag-labour-party","tag-sanders-bernie","tag-soziale-medien","tag-tea-party","tag-trump-donald"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34671"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34674,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34671\/revisions\/34674"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}