{"id":34697,"date":"2016-08-22T08:36:17","date_gmt":"2016-08-22T06:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697"},"modified":"2016-08-22T08:36:17","modified_gmt":"2016-08-22T06:36:17","slug":"hinweise-des-tages-2693","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h01\">Innere Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h02\">Nobelpreistr&auml;ger fordert das Ende des Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h03\">Ungleichheit und makro&ouml;konomische Instabilit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h04\">Steuerpl&auml;ne von CDU und CSU verschleiern wahre Gewinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h05\">BA weitet Hartz IV-&Uuml;berwachung aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h06\">Verdr&auml;ngung und hohe Mieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h07\">&Auml;gypten, das karge Brot des IWF und die n&auml;chste Fl&uuml;chtlingswelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h08\">Wenn guter Wille und geltendes Recht kollidieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h09\">Deutsche Kampfdrohnen sollen in Israel stationiert werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h10\">B&uuml;rger sollen Nahrungsvorr&auml;te f&uuml;r den Ernstfall anlegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h11\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h12\">T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h13\">Amerika beschimpft und verachtet seine Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h14\">Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r kritische Fragen &ndash; nicht nur zur Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h15\">Uniform im H&ouml;rsaal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h16\">&ldquo;Demokratie braucht Vertraulichkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h17\">Auswertung: &Uuml;ber T&auml;uschung, Tugend und Teenager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h18\">CK*TV: Helmut Reinhardt im Interview mit Willy Wimmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34697#h19\">Demo gegen CETA und TTIP am 17.9.2016 &ndash; oder: Wie Sie vielleicht nicht heiraten wollen!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Innere Sicherheit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Berliner Erkl&auml;rung: Innenminister der Union fordern drastische Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung<\/strong><br>\nAngriffe auf den Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung f&uuml;r E-Mail und soziale Netzwerke, mehr Personal und mehr Befugnisse f&uuml;r Geheimdienste, elektronische Fu&szlig;fesseln f&uuml;r nicht verurteilte Personen, Video&uuml;berwachung &uuml;berall und die Militarisierung der Polizei. Die Union hat in ihrer Berliner Erkl&auml;rung das Grundgesetz vollkommen aus den Augen verloren.<br>\nDie Innenminister der CDU\/CSU haben heute ihre &bdquo;Berliner Erkl&auml;rung&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Das Papier beinhaltet Forderungen aus der &Uuml;berwachungsoffensive von Innenminister de Maiziere, geht in vielen Punkten aber noch weiter.<br>\nDas Papier ist in zwei Kapitel unterteilt: erstens &bdquo;Sicherheit&ldquo; und zum anderen ein Kapitel mit dem Titel &bdquo;Fl&uuml;chtlinge, Integration, gesellschaftlicher Zusammenhalt&ldquo;. Insbesondere das zweite Kapitel, mit seinem Burka-Verbot Light, ist in seiner Fokussierung auf den Islam und die Abwehr von Migration als Konzession gegen&uuml;ber der anhaltenden St&auml;rke der rechtspopulistischen AfD zu verstehen.<br>\nBurka-Debatte &uuml;berlagert Diskussion um &Uuml;berwachung und Grundrechte<br>\nWeil die Diskussion um das Burka-Verbot alles &uuml;berlagerte und alle anderen Punkte untergingen, schauen wir uns hier explizit nur das Kapitel zum Thema &bdquo;Sicherheit&ldquo; an, das eine lange Liste von grundrechtsfeindlichen Vorschl&auml;gen enth&auml;lt.<br>\nDer Geist der Berliner Erkl&auml;rung zeigt sich in einen bemerkenswerten und generellen Angriff auf den Datenschutz, wenn es hei&szlig;t:<br>\nGleichzeitig arbeiten unsere Sicherheitsbeh&ouml;rden unter erschwerten Bedingungen. Besonders das &uuml;berzogene Datenschutzrecht schr&auml;nkt ihre M&ouml;glichkeiten, unsere B&uuml;rger zu sch&uuml;tzen und die Feinde der Demokratie abzuwehren, h&auml;ufig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/berliner-erklaerung-innenminister-der-union-fordern-drastische-ausweitung-der-vorratsdatenspeicherung\/%20\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<li><strong>Ulbig will ehemalige Feldj&auml;ger in die Polizei &uuml;bernehmen<\/strong><br>\nSachsens Innenminister Markus Ulbig will ehemalige Feldj&auml;ger in den Polizeidienst &uuml;bernehmen. Feldj&auml;ger h&auml;tten als Milit&auml;rpolizei eine grundsolide Ausbildung, sagte Ulbig am Mittwoch MDR SACHSEN. Wie eine verk&uuml;rzte Weiterbildung aussehen k&ouml;nnte, werde nun gepr&uuml;ft.<br>\nUlbig greift damit einen Vorschlag des Koalitionspartners auf. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, Albrecht Pallas, hatte am Mittwoch neue Ideen bei der Besetzung offener Polizeistellen gefordert. Pallas sagte MDR SACHSEN, das Innenministerium solle deshalb auch die Einstellung von ehemaligen Feldj&auml;gern in den Polizeidienst pr&uuml;fen. (&hellip;)<br>\nAngesichts der bisherigen Ausbildungszahlen der s&auml;chsischen Polizei k&ouml;nnten die neuausgebildeten Polizisten die Zahl der aus dem Dienst ausscheidenden Beamten nicht ersetzen, sagte Pallas. &ldquo;Bis die erh&ouml;hten Ausbildungszahlen greifen, vergehen zwei bis drei Jahre. Gleichzeitig gehen Beamte in den Ruhestand und es bleiben Stellen unbesetzt.&rdquo; Auch die von der Landesregierung angek&uuml;ndigten 1.000 zus&auml;tzlichen Polizeistellen k&ouml;nnten nach derzeitigen Berechnungen erst im Jahr 2025 erreicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/sachsen\/spd-fordert-feldjaeger-fuer-polizei-100.html%20\">MDR Sachsen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So kommen offenbar auch ohne Grundgesetz&auml;nderung &ndash; wie von der SPD gew&uuml;nscht &ndash; immer h&auml;ufiger (ehemalige) Kr&auml;fte der Bundeswehr zur Aus&uuml;bung polizeilicher Aufgaben.<\/em><br>\n<em>Bitte lesen Sie dazu erneut:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h09\">Wei&szlig;buch f&uuml;r Sicherheitspolitik: Keine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Bundeswehr im Innern<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34150#h12\">Bundeswehr bereitet sich auf Einsatz im Innern vor<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Inlandseins&auml;tze: Termin<\/strong><br>\nVor einiger Zeit wurde gemeldet, die erste Gro&szlig;&uuml;bung f&uuml;r Bundeswehreins&auml;tze zur &bdquo;Terrorabwehr&ldquo; im Inland w&uuml;rden noch in diesem Jahr im Saarland, in Baden-W&uuml;rttemberg und in Sachsen-Anhalt stattfinden (siehe IMI-Aktuell 2016\/430). Nun wurde der Termin ein wenig pr&auml;zisiert. N-tv schreibt: &bdquo;Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Klaus Bouillon, hat angek&uuml;ndigt, dass im November die ersten &Uuml;bungen f&uuml;r einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren zur Terrorabwehr stattfinden k&ouml;nnen. &sbquo;Ich erwarte, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re am 31. August gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die &Uuml;bungen geben&lsquo;, sagte Saarlands CDU-Innenminister der &sbquo;Rheinischen Post&lsquo;. &sbquo;Dann k&ouml;nnen bereits im November Stabs&uuml;bungen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern stattfinden.&rsquo;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/08\/20\/inlandseinsaetze-termin\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;ger fordert das Ende des Euro<\/strong><br>\nWie k&ouml;nnen wir das verschuldete Europa retten? Indem wir den Euro abschaffen &ndash; das zumindest r&auml;t der amerikanische Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz. Und er hat einen prominenten deutschen Mitstreiter.<br>\nDer Kanzlerin d&uuml;rfte Joseph Stiglitz keinen Gefallen getan haben. Sie hat das Projekt Europa nach der politischen Sommerpause ganz oben auf die Agenda gesetzt &ndash; und kann zus&auml;tzlichen Gegenwind &uuml;berhaupt nicht gebrauchen. Wenn Angela Merkel in den n&auml;chsten Tagen ihre Vision f&uuml;r den Kontinent dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande und dem italienischen Premier Matteo Renzi pr&auml;sentiert, ist der Gegenentwurf bereits da.<br>\nDenn in die Diskussion &uuml;ber Europas Zukunft hat sich lautstark der amerikanische Nobelpreistr&auml;ger Joseph Stiglitz eingeschaltet. Er h&auml;lt den Euro hinderlich f&uuml;r den Aufschwung und sieht im Bruch der Gemeinschaftsw&auml;hrung sogar die einzige Chance, das wirtschaftlich lahmende Europa wieder in Schwung zu bringen.<br>\n&ldquo;Der Euro wurde geschaffen, um f&uuml;r Wachstum und mehr Solidarit&auml;t in Europa zu sorgen. Genau das Gegenteil ist eingetreten. Einige L&auml;nder stecken in einer wirtschaftlichen Depression, die gr&ouml;&szlig;er ist als die Gro&szlig;e Depression der 1930er-Jahre&rdquo;, schreibt Stiglitz. Die Politik k&ouml;nne wenig machen. (&hellip;)<br>\nStiglitz ist nicht der erste renommierte &Ouml;konom, der dem Euro eine Mitschuld an der wirtschaftlichen Malaise der Euro-Zone gibt. Bereits im vergangenen Jahr hat der ehemalige Ifo-Chef Hans-Werner Sinn seine Streitschrift &ldquo;Der Euro: Von der Friedensidee zum Zankapfel&rdquo; ver&ouml;ffentlicht. Damit stehen nunmehr &Ouml;konomen vom linken bis zum konservativen politischen Spektrum der Gemeinschaftsw&auml;hrung kritisch gegen&uuml;ber und fordern die Abschaffung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article157755669\/Nobelpreistraeger-fordert-das-Ende-des-Euro.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Vergleich Sinn-Stiglitz soll wohl auch der Versuch sein, eine politische N&auml;he zwischen progressiven und neoliberalen &Ouml;konomen herzustellen. M&ouml;gen die Beschreibungen des Ist-Zustandes im Euro-Raum noch &auml;hnlich sein, so sind doch Erkl&auml;rungsans&auml;tze und Absichten v&ouml;llig verschieden.<\/em><br>\n<em>&Uuml;brigens: Versuche der Vermischung hat es bereits fr&uuml;her gegeben. Bitte lesen Sie dazu erneut Kampagnenjournalismus &ndash; diesmal ist Heiner Flassbeck das Opfer. Er wird zum <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17689\">Euro-Gegner und Anti-Europ&auml;er stilisiert<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ungleichheit und makro&ouml;konomische Instabilit&auml;t<\/strong><br>\nDie Hinweise h&auml;ufen sich: Soziale Ungleichheit bremst nachhaltiges Wachstum.<br>\nDie Frage, ob sich &ouml;konomische Ungleichheit positiv oder negativ auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung auswirkt, wird in der Wissenschaft und Politik gegenw&auml;rtig kontrovers diskutiert. Vor diesem Hintergrund haben wir Prof. Dr. Till van Treeck von der Universit&auml;t Duisburg-Essen sowie Dr. Thomas Theobald und Jan Behringer, beide Wissenschaftler am Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK), darum gebeten, die Ergebnisse der mittlerweile in einer gro&szlig;en Anzahl vorliegenden empirischen Studien zum Zusammenhang zwischen &ouml;konomischer Ungleichheit, insbesondere in Gestalt einer zunehmenden Ungleichheit in der Einkommensverteilung, und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eingehend zu analysieren und anschaulich zusammenzufassen. Zugleich sollte herausgearbeitet werden, welche Schlussfolgerungen aus dem aktuellen Stand der makro&ouml;konomischen Forschung f&uuml;r die Wissenschaft und Politik in Deutschland gezogen werden k&ouml;nnen.<br>\nDie Autoren stellen im Rahmen ihrer Literaturstudie fest, dass sich in den letzten Jahren die Hinweise hinsichtlich eines negativen Zusammenhangs zwischen &ouml;konomischer Ungleichheit und gesamtwirtschaftlicher Entwicklung h&auml;ufen: Soll ein hohes, stabiles und nachhaltiges Wirtschaftswachstum erzielt werden, dann f&uuml;hrt folglich in Deutschland und auch in vielen anderen Volkswirtschaften kein Weg an einer Reduzierung der &ouml;konomischen Ungleichheit vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fes.de\/de\/gute-gesellschaft-soziale-demokratie-2017plus\/artikel-in-gute-gesellschaft-17\/ungleichheit-und-makrooekonomische-instabilitaet\/\">Friedrich Ebert Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuerpl&auml;ne von CDU und CSU verschleiern wahre Gewinner<\/strong><br>\nDie CSU will mit ihrem &ldquo;Bayerntarif&rdquo; Arbeiter entlasten, die CDU-Mittelstandsvereinigung mit dem &ldquo;MIT&rdquo;-Konzept der Durchschnittsfamilie Gutes tun. Doch tats&auml;chlich w&uuml;rden von den Pl&auml;nen ganz Andere profitieren &ndash; und sie w&uuml;rden dem Gemeinwesen Milliarden kosten. (&hellip;)<br>\nGlaubt man den Unionsparteien, haben sie steuerpolitisch nur Gutes im Sinn: Zuerst betonte die CSU, ihr geplanter &bdquo;Bayern-Tarif&ldquo; werde vor allem kleine Handwerker, Verk&auml;uferinnen und Metallarbeiter entlasten. Dann wollte auch die CDU-Mittelstandsvereinigung der Durchschnittsfamilie mit ihrem &bdquo;MIT-Konzept&ldquo; Gutes tun. Gewiss gibt es Unterschiede, jedoch zielen beide im Kern darauf ab, die Progression der Einkommensteuer zu reduzieren, ohne aber Spitzen- und Reichensteuersatz zu erh&ouml;hen. Nach dem &bdquo;MIT-Konzept&ldquo; soll der Spitzensatz nicht mehr ab 53.666&nbsp;Euro greifen, sondern erst ab 60.000&nbsp;Euro. In Euro gemessen profitieren Einkommen ab 60.000&nbsp;Euro damit am meisten von den Vorschl&auml;gen. Selbst Einkommensmillion&auml;re h&auml;tten in Euro und Cent einen gr&ouml;&szlig;eren Vorteil als Durchschnittsverdiener. (&hellip;)<br>\nGenau dies verschleiert die CSU, indem sie lediglich die Entlastungen f&uuml;r Einkommen bis 60.000&nbsp;Euro herausstellt. Die individuellen Auswirkungen beim schrittweisen Wegfall des Solidarit&auml;tszuschlags ab 2020 analysiert sie erst gar nicht. Dabei sorgt dieser bislang in besonderem Ma&szlig;e f&uuml;r eine gerechtere Besteuerung, da er bis zu einem Bruttomonatseinkommen von etwa 1.500&nbsp;Euro (Steuerklasse I) gar nicht erst erhoben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++d5a3a7aa-652d-11e6-af16-525400e5a74a%20\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BA weitet Hartz IV-&Uuml;berwachung aus<\/strong><br>\nIn einer neuen internen Weisung fordert die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) alle Jobcenter auf, Hartz IV Beziehende noch strenger zu kontrollieren. Dabei nimmt die BA diejenigen ins Visier, die mit Hartz IV Beziehenden zusammen in einem Haushalt leben, aber selbst keine Leistungen durch das Jobcenter beziehen. (&hellip;)<br>\nDie Einkunfts- und Verm&ouml;gensdaten sollen in den Datenabgleich der Jobcenter mit anderen Beh&ouml;rden wie der Rentenversicherung und dem Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern verglichen werden. Diese sollen sogar einmal im Monat &uuml;berpr&uuml;ft werden. In der internen Weisung hei&szlig;t es als Begr&uuml;ndung: , &ldquo;weil deren Einkommen und Verm&ouml;gen unter bestimmten Voraussetzungen bei der Person, die Leistungen bezieht, zu ber&uuml;cksichtigen sind&rdquo;. Demnach will die BA, dass fl&auml;chendeckend Leistungen gek&uuml;rzt werden, wenn es bei den Familienmitgliedern noch etwas zu holen gibt.<br>\nBei Wohngemeinschaften d&uuml;rfte das allerdings nicht funktionieren, da hier keine Einstandsgemeinschaft (Stichwort: F&uuml;r einander einstehen) besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/ba-weitet-hartz-iv-ueberwachung-aus.php%20\">gegen-hartz.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Jobcenter: Hartz-IV-Empf&auml;nger k&ouml;nnen h&auml;ufiger &uuml;berpr&uuml;ft werden<\/strong><br>\nJobcenter k&ouml;nnen Hartz-IV-Haushalte in k&uuml;rzeren Abst&auml;nden &uuml;berpr&uuml;fen &ndash; nicht mehr nur einmal im Quartal, sondern monatlich. So sollen m&ouml;gliche Eink&uuml;nfte und Verm&ouml;gen besser kontrolliert werden k&ouml;nnen.<br>\nWie viel verdienen die Bewohner von Hartz-IV-Haushalten und wie gro&szlig; ist ihr Verm&ouml;gen? Diese Informationen k&ouml;nnen die Jobcenter nun engmaschiger &uuml;berpr&uuml;fen. Statt des vorherigen automatischen Datenabgleichs einmal im Quartal sei nun auch ein monatlicher Abgleich m&ouml;glich. Das sagte eine Sprecherin der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) der Nachrichtenagentur AFP und best&auml;tigte damit eine Meldung der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung.<br>\nEine entsprechende &ldquo;fachliche Weisung&rdquo; sei an die Jobcenter verschickt und auf der Internetseite der BA ver&ouml;ffentlicht worden, so die Sprecherin.<br>\nDie Jobcenter k&ouml;nnen bei anderen Beh&ouml;rden Daten abfragen: So k&ouml;nnen sie &uuml;berpr&uuml;fen, ob ein Bezieher tats&auml;chlich berechtigt ist, Arbeitslosengeld II zu erhalten. Unter anderem werden dabei die Rentenversicherung und das Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern einbezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/hartz-iv-jobcenter-koennen-bezieher-haeufiger-ueberpruefen-a-1108701.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Etwas zynisch sei hinzugef&uuml;gt: Bei den finanziell armen Menschen klappt die Kontrolle bereits ziemlich gut. Eine &Uuml;berwachung der hiesigen Verm&ouml;genden trauen sich die politischen Entscheidungstr&auml;ger offenbar nicht zu.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verdr&auml;ngung und hohe Mieten<\/strong><br>\nSeit Jahren steigen die Mieten in Deutschland, insbesondere in den Ballungsr&auml;umen, in M&uuml;nchen, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart und auch die Hauptstadt Berlin, lange Jahre ein Eldorado f&uuml;r bezahlbare Mieten, zieht nach.<br>\nL&auml;ngst schon ist es keine Ausnahme, dass Haushalte ein Drittel bis die H&auml;lfte ihres Einkommens f&uuml;r die Wohnkosten zahlen. Familien mit Kindern verlassen die Innenst&auml;dte, gut verdienende, Singles und internationale Investoren, die von den steigenden Immobilienpreisen profitieren wollen, pr&auml;gen einstmals lebendige Stadtzentren.<br>\nWas tun gegen diese Entwicklung? Die L&auml;nder kommen mit dem Bau bezahlbarer Wohnungen nicht mehr nach, Bundesbauministerin Barbara Hendricks will sogar das Grundgesetz &auml;ndern, um den L&auml;ndern unter die Arme zu greifen. Gleichzeitig meldet sich das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die besagen, dass die Lage so schlimm nicht sei und sich die Deutschen immer gr&ouml;&szlig;ere Wohnungen leisteten. Zwar steigen die Mieten, die Einkommen aber auch. Stadtforscher und Mietervertreter widersprechen dem vehement.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/wer-kann-sich-wohnen-noch-leisten-verdraengung-und-hohe.1083.de.html?dram:article_id=363404%20\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf die gestiegenen Mietpreise und die Wirkungslosigkeit der sog. Mietpreisbremse verwiesen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33403#h12\">Warum die Mietpreisbremse nicht funktioniert<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33743#h04\">Wohnungsnot: Macht euch unbeliebt!<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34040#h08\">Die falsche Bremse<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&Auml;gypten, das karge Brot des IWF und die n&auml;chste Fl&uuml;chtlingswelle<\/strong><br>\nWer immer auch glaubt, der Internationale W&auml;hrungsfonds habe sich gel&auml;utert, schaue nach &Auml;gypten. Dort werden traditionelle &bdquo;Strukturreformen&ldquo; durchgesetzt, die mit sch&ouml;nen Worten bem&auml;ntelt werden. Deutsche Politiker, die etwas f&uuml;r die Verh&auml;ltnisse in potentiellen Fl&uuml;chtlingsl&auml;ndern tun wollen, m&uuml;ssten auf die Barrikaden gehen.<br>\nWenn man ihren Worten glauben kann, sind unsere Politiker auf nichts mehr erpicht, als auf die Verbesserung der Lebensverh&auml;ltnisse in den L&auml;ndern, deren Bev&ouml;lkerung das Potential hat, Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me nach Westeuropa auszul&ouml;sen. Gerade ist der Bundesminister f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit, Gerd M&uuml;ller (CSU), von einer Afrikareise zur&uuml;ckgekehrt und hat lauthals (hier) verk&uuml;ndet:<br>\n&bdquo;Wenn wir die Probleme nicht vor Ort l&ouml;sen, kommen die Probleme zu uns.&ldquo;<br>\nDa m&uuml;sste er sich jetzt aber sofort auf die Socken machen und &Auml;gypten besuchen. Denn dort haben die Freunde vom Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), f&uuml;r die allerdings sein Parteikollege Wolfgang Sch&auml;uble verantwortlich zeichnet, gerade die Art von Drohung ausgesprochen, die geeignet ist, eine neue und gewaltige Fl&uuml;chtlingswelle auszul&ouml;sen. &Auml;gypten ist mit Abstand der bev&ouml;lkerungsreichste Staat in Nordafrika und damit genau in der afrikanischen Region, f&uuml;r die Europa das nahe liegende Ziel einer Flucht vor Hunger und Hoffnungslosigkeit ist.<br>\nDer IWF ist sich offenbar mit der &auml;gyptischen Regierung dar&uuml;ber einig, dass ein &ldquo;Reformprogramm&rdquo; f&uuml;r das Land notwendig ist. Erst dann, wenn dieses Programm umgesetzt wird, wird der IWF einen Kredit in H&ouml;he von etwa 12 Milliarden US-Dollar anbieten, den &Auml;gypten braucht, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu k&ouml;nnen. Wir erinnern uns: Es waren in der Vergangenheit fast immer solche &ldquo;Hilfsprogramme&rdquo; der internationalen Gemeinschaft, ausgef&uuml;hrt vom IWF, die in den in der Klemme steckenden L&auml;ndern enormen Schaden angerichtet haben und die in Asien und Lateinamerika dazu gef&uuml;hrt hatten, dass man den IWF mehr f&uuml;rchtete als den Leibhaftigen. Auch sollte man nicht vergessen, dass es der Versuch der &Uuml;berwindung der Armut war, der die Massen vor einigen Jahren in &Auml;gypten auf die Stra&szlig;en trieb und f&uuml;r kurze Zeit den Menschen Hoffnung auf ein besseres Leben gab (hier dazu ein Kommentar von 2013).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/08\/aegypten-das-karge-brot-des-iwf-und-die-naechste-fluechtlingswelle\/%20\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn guter Wille und geltendes Recht kollidieren<\/strong><br>\nRenommierte deutsche Staatsrechtler stellen der Merkel&rsquo;schen Willkommenspolitik ein durch und durch vernichtendes Zeugnis aus.<br>\nLeicht entnervt entfuhr es der deutschen Bundeskanzlerin vor nicht ganz einem Jahr im Rahmen einer Sitzung der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion zur Fl&uuml;chtlingskrise: &bdquo;Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Fl&uuml;chtlinge bin, nun sind sie halt da.&ldquo; Nun mag es Frau Merkel egal sein, wer schuld an diesem historischen Debakel ist, vielen W&auml;hlern d&uuml;rfte das weniger gleichg&uuml;ltig sein. Vor allem stellt sich seither die Frage, ob dieses &bdquo;Nun sind sie halt da&ldquo; Folge rechtsstaatlichen Handelns ist &ndash; oder doch eher einem Rechtsbruch, ja einer ganzen Kaskade von Rechtsbr&uuml;chen geschuldet ist.<br>\nIn &Ouml;sterreich wird diese Frage mit der orts&uuml;blichen Nonchalance dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit gegen&uuml;ber mehr oder weniger unter den Teppich gekehrt, dem Artikel eins der Realverfassung des Landes folgend: &bdquo;Mir wean kann Richter brauchen.&ldquo;<br>\nIn Deutschland hingegen haben sich jetzt knapp 20 angesehene Spitzenjuristen aus den Bereichen Staats-, Verfassungs- und Verwaltungsrecht, darunter ein Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichtes, zusammengetan, um die deutsche Willkommenspolitik von 2015 ff. einer rechtlichen W&uuml;rdigung zu unterziehen. Unter dem Titel &bdquo;Der Staat in der Fl&uuml;chtlingskrise &ndash; zwischen gutem Willen und geltendem Recht&ldquo; (Hrsg.: Otto Deppenheuer und Christoph Grabenwarter) liegt das Ergebnis nun in Buchform vor. Mehr juristische Kompetenz zu dem Thema wird im deutschen Sprachraum kaum aufzutreiben sein. Das Ergebnis ist kein wirkliches Kompliment f&uuml;r die Merkel-Regierung. &bdquo;Der Rechtsstaat ist im Begriff, sich im Kontext der Fl&uuml;chtlingswelle zu verfl&uuml;chtigen, indem das geltende Recht faktisch au&szlig;er Kraft gesetzt wird. Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber vorbei, staatsfinanzierte Medien &uuml;ben sich in Hofberichterstattung, das Volk wird stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identit&auml;t&ldquo;, fassen die Herausgeber das Ergebnis der juristischen Abw&auml;gungen zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/meinung\/quergeschrieben\/christianortner\/5071059\/Wenn-guter-Wille-und-geltendes-Recht-kollidieren%20\">Die Presse.com<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Kampfdrohnen sollen in Israel stationiert werden<\/strong><br>\nDas Verteidigungsministerium plant die Anschaffung von Kampfdrohnen eines israelischen Herstellers f&uuml;r die Bundeswehr. Die Maschinen sollen auch in Israel stationiert werden. &Uuml;ber die Bewaffnung h&uuml;llt sich das Ministerium in Schweigen &ndash; sie sei geheim.<br>\nSie k&ouml;nnen stundenlang &uuml;ber einem ahnungslosen Ziel kreisen, es beobachten und dann mit t&ouml;dlicher Pr&auml;zision vernichten: Kampfdrohnen, in Fachkreisen als &ldquo;bewaffnungsf&auml;hige unbemannte ferngesteuerte Luftfahrzeuge&rdquo; bezeichnet. Auch die Bundeswehr will solche Systeme anschaffen und hat sich bereits auf das Modell &ldquo;Heron TP&rdquo; des israelischen Herstellers IAI festgelegt.<br>\nSchon jetzt betreibt die Bundeswehr das unbewaffnete Modell &ldquo;Heron&rdquo; des gleichen Herstellers. Die neuen Maschinen werden allerdings nicht auf den St&uuml;tzpunkten der deutschen Luftwaffe in der Bundesrepublik, sondern in Israel stehen. Diese ger&uuml;chteweise schon l&auml;nger vermutete Absicht best&auml;tigt das Verteidigungsministerium nun in der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion. In dem Schreiben, das tagesschau.de vorliegt, hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: &ldquo;Die Stationierung und der Grundbetrieb des &lsquo;Heron TP&rsquo; in Israel, die Ausbildung der deutschen Besatzungen sowie die Bewaffnung, sollen im Rahmen von Regierungsvereinbarungen (MoU) mit dem Staat Israel festgelegt werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/heron-bundeswehr-101.html%20\">tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutsche Killerdrohnen ab Fr&uuml;hjahr 2019 in Israel stationiert, Bewaffnung bleibt geheim<\/strong><br>\n&bdquo;Die neuen Bundeswehrdrohnen sollen als Rundum-sorglos-Paket aus Israel beschafft werden, einschlie&szlig;lich ihrer Bewaffnung. Die konkrete Ausr&uuml;stung mit Lenkbomben oder Raketen wird derzeit verhandelt. Aus R&uuml;cksicht auf die israelische Regierung h&auml;lt das Verteidigungsministerium jede Angabe zu den gew&uuml;nschten Waffensystemen geheim. Das werden wir keinesfalls hinnehmen&ldquo;, erkl&auml;rt der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko zur Antwort der Bundesregierung zum Leasing bewaffnungsf&auml;higer Drohnen.<br>\nAnfang 2017 will die Bundesregierung in Berlin mit Airbus und dem israelischen Hersteller IAI den Vertrag zur Beschaffung bewaffnungsf&auml;higer Drohnen unterzeichnen. Zwei Jahre sp&auml;ter sollen die ersten Exemplare des Typs &bdquo;Heron TP&ldquo; zur Verf&uuml;gung stehen. Nach gegenw&auml;rtigem Zeitplan w&uuml;rde eine Bewaffnungsf&auml;higkeit sp&auml;testens im Fr&uuml;hjahr 2019 gew&auml;hrleistet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/andrej-hunko.de\/presse\/3226-deutsche-killerdrohnen-ab-fruehjahr-2019-in-israel-stationiert-bewaffnung-bleibt-geheim%20\">Andrej Hunko<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>B&uuml;rger sollen Nahrungsvorr&auml;te f&uuml;r den Ernstfall anlegen<\/strong><br>\nUm sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vor&uuml;bergehend selbst versorgen zu k&ouml;nnen, will die Bundesregierung die B&uuml;rger zur Vorratshaltung animieren. &ldquo;Die Bev&ouml;lkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten&rdquo;, hei&szlig;t es in der &ldquo;Konzeption zivile Verteidigung&rdquo;, die am kommenden Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll und &uuml;ber die die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet.<br>\nDie Bundesregierung dringt darin auch auf eine angemessenen Vorrat an Trinkwasser. &ldquo;Die Bev&ouml;lkerung soll durch geeignete Ma&szlig;nahmen angehalten werden, zur Eigen-\/Erstversorgung bis zur Installation staatlicher Einzelma&szlig;nahmen f&uuml;r einen Zeitraum von f&uuml;nf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitssch&auml;dlicher Qualit&auml;t vorzuhalten&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Konzept, das erstmals seit 1995 aktualisiert werden&nbsp;soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zivilschutzkonzept-buerger-sollen-nahrungsvorraete-fuer-den-ernstfall-anlegen-1.3129796%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Es ist kein Zufall, dass diese Meldung von allen Qualit&auml;tsmedien an hervorragender Stelle platziert wurde. Keiner der Berichte nennt die Ursachen und Gr&uuml;nde f&uuml;r diese &bdquo;Empfehlung&ldquo;, sondern bleibt im Allgemeinen. Wenn man aber die parallele Berichterstattung der Medien zum Syrien-Krieg und der Auseinandersetzung in der Ukraine betrachtet, mit dem angeblichen Hauptschuldigen: Russlands-Putin, ist die Sto&szlig;richtung klar. Es soll ein Klima der Kriegsangst erzeugt werden. Diese Aufforderung zur &ldquo;Vorsorge&rdquo; ist auch eine weitere Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Einsatz der Bundeswehr im Inneren, der erheblichen Aufstockung des Wehretats und den provozieren Milit&auml;r-Ma&szlig;nahmen im Baltikum und der Ukraine. So sieht medial koordinierte Kriegstreiberei aus.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Merkw&uuml;rdig, dass die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; das erst jetzt und offenbar gezielt aufgreifen. Bereits vor etwa zwei Wochen war auf &bdquo;Telepolis&ldquo; zu lesen: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49056\/1.html\">Bundesregierung bereitet sich auf Notstand vor<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Mann, der den kleinen Omran fotografiert hat, ger&auml;t in den Fokus<\/strong><br>\nAm Freitag nun wiesen verschiedene Blogger auf Raslans Facebookseite hin, auf der er Schnappsch&uuml;sse von seinen Eins&auml;tzen ver&ouml;ffentlicht. Auf einem Bild vom 5. August tr&auml;gt er dasselbe auff&auml;llige T-Shirt und posiert grinsend mit K&auml;mpfern der Zenki-Miliz. Zwei der M&auml;nner auf dem Bild sind zweifelsfrei auf anderen Fotos von Mitte Juli zu identifizieren, die traurige Ber&uuml;hmtheit erlangten: Die M&auml;nner wirkten bei der Enthauptung eines Zw&ouml;lfj&auml;hrigen mit, den sie beschuldigten, ein Kindersoldat des Machthabers Assad gewesen zu sein.<br>\nDie F&uuml;hrung der Zenki-Miliz, deren Logo Raslan auch auf seiner Facebook-Seite zeigt, distanzierte sich von der Gr&auml;ueltat. Der Fall erregte internationales Aufsehen, in Ostaleppo d&uuml;rfte jeder davon geh&ouml;rt haben &ndash; auch der Fotograf Raslan, der daraufhin aber trotzdem mit den M&auml;nnern posierte. Die Echtheit des Fotos vom kleinen Omran zieht das nicht in Zweifel, auch wenn Assads Unterst&uuml;tzer eine Inszenierung wittern. Sie verd&auml;chtigen Raslan gar, der Mann zu sein, der die Enthauptung im Juli filmte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/krieg-in-syrien-der-mann-der-den-kleinen-omran-fotografiert-hat-geraet-in-den-fokus-1.3128661\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Kim, Aylan, Omran oder die Pornografie der Gewalt<\/strong><br>\nDas Bild der vorm Napalm fliehenden Kim Ph&uacute;c hatte einst die Stimmung gegen die Amerikaner negativ beeinflusst. Das darf sich nat&uuml;rlich nicht wiederholen. Deshalb nehmen die Amerikaner nur noch die Reporter mit, die Gew&auml;hr bieten, nichts Falsches zu berichten. Fachbegriff: eingebetteter Journalismus. Allerdings ist der Begriff nichts Falsches neusprechm&auml;ssig zu verstehen: Falsch darf es schon sein &ndash; das macht nichts &ndash; aber nicht antiamerikanisch. Man wird deshalb in unseren Medien keine Bilder finden, die die v&ouml;lkerrechtswidrigen Drohnenangriffe der amerikanischen Luftwaffe dokumentieren. Wo sind sie, unsere V&ouml;lkerrechtsexperten, die mit langen Fingern nur auf Russland und die Krim zeigen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.altermannblog.de\/kim-aylan-omran-oder-die-pornografie-der-gewalt\/\">Altermannblog<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Michael L&uuml;ders: &ldquo;Alepppos Zivilbev&ouml;lkerung ist zur Geisel genommen&ldquo;<\/strong><br>\nDie Dschihadisten lassen die Einwohner Aleppos nur begrenzt ziehen. Sobald alle Zivilisten aus der Stadt w&auml;ren, w&uuml;rden Regierungstruppen kurzen Prozess machen, so Nahost-Experte Michael L&uuml;ders.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Mediathek\/videos\/d\/9011096\/-alepppos-zivilbevoelkerung-ist-zur-geisel-genommen-.html\">n24<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>T&uuml;rkei<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Putsch nach dem Putsch<\/strong><br>\nWas wissen wir &uuml;ber die t&uuml;rkische Putschnacht, &uuml;ber Akteure und Hintergr&uuml;nde? Und welche Bedeutung haben die S&auml;uberungsaktionen der AKP f&uuml;r die Zukunft des Landes?<br>\nGut ein Monat ist seit dem gescheiterten Putschversuch in der T&uuml;rkei vergangen, und das Land kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus &ndash; nicht zuletzt aufgrund des radikalen Vorgehens der t&uuml;rkischen Regierung gegen Andersdenkende, gegen echte und vermeintliche Putschisten. Wie ist die Lage? Und was wissen wir inzwischen &uuml;ber die Abl&auml;ufe und Hintergr&uuml;nde der Putschnacht?<br>\n15.Juli 2016: Was ist geschehen?<br>\nAm Abend des 15. Juli 2016 rollten Panzer durch Istanbul und Ankara, Hubschrauber und F-16 flogen &uuml;ber die Innenst&auml;dte, Soldaten patrouillierten, sperrten Stra&szlig;en, Flugh&auml;fen und Br&uuml;cken; in Ankara wurden mehrere Regierungsgeb&auml;ude, darunter das Parlament und der Sitz des Inlandsgeheimdienstes MIT, bombardiert; das Milit&auml;r st&uuml;rmte die Zentralen der Regierungspartei AKP und besetzte den staatlichen Fernsehsender TRT, sp&auml;ter auch CNN T&uuml;rk und die Redaktion der H&uuml;rriyet. Via TRT verk&uuml;ndete ein &ldquo;Rat f&uuml;r Frieden und Demokratie&rdquo; die Macht&uuml;bernahme im Land.<br>\nMinisterpr&auml;sident Yildirim teilte mit, ein Putschversuch sei im Gange, die Regierung sei aber nicht abgesetzt, sondern werde die Kontrolle zur&uuml;ckerobern &ndash; bei den Putschisten handele sich nur um einen kleinen Teil des Milit&auml;rs. Die Putschisten forderten die B&uuml;rger auf, in ihren H&auml;usern zu bleiben; Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan forderte sie hingegen dazu auf, auf die Stra&szlig;en zu gehen und sich den Soldaten und Panzern zu widersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49174\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>T&uuml;rkei soll BND zu Mithilfe gedr&auml;ngt haben<\/strong><br>\nF&uuml;r die t&uuml;rkische Regierung steht au&szlig;er Frage, dass der Prediger G&uuml;len hinter dem Putschversuch Mitte Juli steckt. Seitdem bem&uuml;ht sich Ankara, die Bundesrepublik gegen die G&uuml;len-Bewegung in Stellung zu bringen. Offenbar auch den BND.<br>\nDer t&uuml;rkische Geheimdienst hat den Bundesnachrichtendienst nach &ldquo;Spiegel&rdquo;-Informationen aufgefordert, Ankara im Kampf gegen die G&uuml;len-Bewegung zu unterst&uuml;tzen. Das gehe aus geheimen Dokumenten hervor, die der &ldquo;Spiegel&rdquo; habe einsehen k&ouml;nnen, berichtet das Nachrichtenmagazin.<br>\nDanach verlangt der t&uuml;rkische Geheimdienst MIT, der BND solle auf Entscheidungstr&auml;ger und Gesetzgeber in Deutschland einwirken, gegen die Anh&auml;nger des Islam-Predigers Fetullah G&uuml;len vorzugehen und diese auszuliefern.<br>\nStaatspr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan macht den im US-Exil lebenden Prediger und dessen Anh&auml;nger f&uuml;r den Putschversuch von Milit&auml;rs Mitte Juli verantwortlich. Belege daf&uuml;r blieb Erdogan bislang schuldig. Gleichwohl versucht seine Regierung seit Wochen, Deutschland und andere Staaten f&uuml;r einen harten Kurs gegen die G&uuml;len-Bewegung zu gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Tuerkei-soll-BND-zu-Mithilfe-gedraengt-haben-article18464236.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Und der BND ist DOCH f&uuml;r was gut!<\/strong><br>\nMan muss nur korrekt einsch&auml;tzen, wof&uuml;r er da ist. Die T&uuml;rken haben das verstanden. Danach verlangt der t&uuml;rkische Geheimdienst M&#304;T, der BND solle auf Entscheidungstr&auml;ger und Gesetzgeber in Deutschland einwirken, gegen die Anh&auml;nger G&uuml;lens vorzugehen und diese auszuliefern. Genau. Der BND ist daf&uuml;r da, um auf Gehei&szlig; ausl&auml;ndischer Kr&auml;fte unserem Land Schaden zuzuf&uuml;gen. Erst f&uuml;r die Amis, jetzt f&uuml;r die T&uuml;rkei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/?ts=a946967c\">Fefes Blog<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amerika beschimpft und verachtet seine Armen<\/strong><br>\nM&uuml;llmenschen, Hillbillies, Trailer Trash: US-Politiker wie Trump manipulieren die Armen. Ein Gespr&auml;ch mit der Historikerin Nancy Isenberg &uuml;ber ein gef&auml;hrdetes, gef&auml;hrliches Milieu.<br>\nDen wei&szlig;en Amerikanern geht es schlecht. Ihre Lebenserwartung sinkt, die Zahl der Selbstmorde steigt, sp&auml;testens 2042 wird die Mehrheit der US-Amerikaner nicht mehr &ldquo;caucasian&rdquo; sein, wie es in Amerika hei&szlig;t. Ist der Erfolg des Republikaners Donald Trump, der unter anderem eine Mauer zu Mexiko bauen will, also nichts anderes als die Rache der w&uuml;tenden wei&szlig;en Unterschicht, die sich von den Eliten verraten f&uuml;hlt? Weil sie das Trump-Ph&auml;nomen in einem breiteren Zusammenhang sieht, gibt die Historikerin Nancy Isenberg von der Louisiana State University derzeit viele Interviews. Der typische Trump-W&auml;hler, so ihre Beobachtung, ist alles andere als arm. In ihrem Bestseller &ldquo;White Trash&rdquo; (Viking, 28 Dollar) argumentiert sie, dass die arme wei&szlig;e Bev&ouml;lkerung seit Jahrhunderten von Politikern missbraucht&nbsp;wird.<br>\nSZ: Ihr Buch beschreibt die Rolle von Klasse und Status in der 400-j&auml;hrigen Geschichte Amerikas. Warum reden die Amerikaner so ungern &uuml;ber dieses Thema?<br>\nNancy Isenberg: Wir haben den Mythos erschaffen, dass sich die USA wie durch Zauberei mit der Revolution 1776 vom britischen Klassensystem gel&ouml;st h&auml;tten. Das ist falsch, wie ich in meinem Buch darlege. Prominente Gr&uuml;nderv&auml;ter wie Benjamin Franklin oder Thomas Jefferson haben &ndash; ebenso wie die Briten &ndash; die Armen verachtet. Es war unwichtig f&uuml;r sie, sozialen Aufstieg zu f&ouml;rdern. Franklin verdammte die Faulheit, obwohl er selbst als Lehrling weggelaufen ist. F&uuml;r die Armen gab es nur eine M&ouml;glichkeit: Sie konnten nach Westen ziehen und versuchen, dort neu&nbsp;anzufangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/us-wahl-amerika-beschimpft-und-verachtet-seine-armen-1.3124345%20\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das ist ja nicht nur in den USA so. Man erinnere sich an die Hetzkampagnen, welche die Einf&uuml;hrung des Hartz-IV Systems begleitet haben oder die moralische Verachtung, welche das linksliberale Juste Milieu, also die Leser der Zeit, jenen entgegen bringt, die in Vorahnung, dass sie mit den Fl&uuml;chtlingen um bezahlbaren Wohnraum und um Jobs konkurrieren werden, nicht voller Inbrunst &ldquo;Refugees Welcome&rdquo; ausrufen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r kritische Fragen &ndash; nicht nur zur Energiewende<\/strong><br>\nDie deutsche Energiewende ist in aller Munde, aber eine sachgerechte Diskussion dazu f&auml;llt allen Seiten offenbar schwer. Wo die einen euphorisch von den Erfolgen bei der raschen Einf&uuml;hrung erneuerbarer Energien schw&auml;rmen, sind die anderen entsetzt &uuml;ber die hohen Kosten bei m&auml;&szlig;igem Erfolg in Sachen Einsparung fossiler Energietr&auml;ger. Wir wollen in dieser Diskussion alle Seiten zu Wort kommen lassen.<br>\nIn der Diskussion &uuml;ber die Energiewende in Deutschland gibt es mindestens drei Fraktionen. Erstens, diejenigen, die versuchen, das Tempo der Energiewende deutlich zu verlangsamen und die Art und Weise, wie neue Energien gef&ouml;rdert werden, zu reformieren. Dazu geh&ouml;rt die Bundesregierung, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit dem Ziel reformiert hat, mehr wettbewerbliche Elemente einzuf&uuml;hren, um die staatlichen Subventionen zu reduzieren.<br>\nDas wird von Energie&ouml;konomen kritisiert, die bef&uuml;rchten, dass die Einf&uuml;hrung von wettbewerblichen Elementen (wie Ausschreibungen) den Ausbau der erneuerbaren Energien bremsen w&uuml;rde. Sie wollen die bisherige F&ouml;rderung beibehalten, also feste, im Gesetz garantierten Verg&uuml;tungss&auml;tze f&uuml;r Strom aus Erzeugungsanlagen erneuerbarer Energien &uuml;ber einen ebenso garantierten Zeitraum bei vorrangiger Netzeinspeisung. Diese Fraktion will ineffiziente Kohlekraftwerke, die die Klimaziele gef&auml;hrden, abschalten, weil sie die Netze verstopfen, den Strompreis an der B&ouml;rse senken und damit die EEG-Umlage erh&ouml;hen.<br>\nWenig zu Wort kommen in dieser Diskussion diejenigen, die schon die bisherige Energiewende f&uuml;r den falschen Weg halten, um Energie effizienter und umweltfreundlicher zu produzieren. Makroskop will auch denjenigen die M&ouml;glichkeit geben, ihre Argumente darzustellen. Allzu leicht werden sachliche Argumente gegen die Energiewende in der Weise gedreht, dass man den Autoren sofort und automatisch unterstellt, sie seien gegen Klimapolitik im allgemeinen und stellten sich damit als Au&szlig;enseiter gegen die Mehrheit der Naturwissenschaftler, die eine aktive Klimapolitik f&uuml;r dringend notwendig h&auml;lt. Wohlgemerkt, auch die letztere Position darf man in einer freien Gesellschaft vertreten, wir werden bei Makroskop dazu aber keine eigene Stellungnahme abgeben, weil uns dazu die Fachkompetenz fehlt. Uns geht es darum, alle sachlich nachvollziehbaren Positionen zur &Ouml;konomik der Energiewende zu Wort kommen zu lassen und auf der Basis unsere eigene Position zu bilden, so, wie wir das auch in der Vergangenheit schon getan haben (hier als Beispiel der vorletzte Teil meiner zehnteiligen Serie &uuml;ber &bdquo;Wachstum und Entwicklung f&uuml;r immer?&ldquo;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/08\/ein-plaedoyer-fuer-kritische-fragen-nicht-nur-zur-energiewende\/%20\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sind z.B. die Bereiche Schule und Hochschule nicht gerade auch deshalb &ldquo;umgestrickt&rdquo; worden, damit eben weniger kritische Fragen, die in der Tat dringend geboten sind, gestellt werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Uniform im H&ouml;rsaal<\/strong><br>\nEin Kooperationsvertrag der Hochschule Bremen mit der Bundeswehr ist nach Monaten zum ersten Mal &ouml;ffentlich &ndash; und erntet Kritik.<br>\nAm 3. Mai unterzeichneten die Hochschule Bremen und die Bundeswehr einen Kooperationsvertrag, der f&uuml;r hitzige Diskussionen sorgt. Ab dem kommenden Wintersemester, wurde kurz zuvor bekannt, sollen die ersten Soldatinnen als Informatikstudentinnen im H&ouml;rsaal sitzen, obwohl die rot-gr&uuml;ne Landesregierung vergangenes Jahr eine Zivilklausel in das Hochschulgesetz aufnahm. Seither m&uuml;ssen &bdquo;Forschung, Lehre und Studium ausschlie&szlig;lich friedlichen Zwecken&ldquo; dienen. Pikant: Die Bremer Hochschule hatte sich dazu bereits zuvor selbst verpflichtet.<br>\nW&auml;hrend Asta und Hochschulleitung noch stritten, ob eine Bundeswehrkooperation an sich schon die Zivilklausel verletzte, stellte Clemens Prill eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz, das B&uuml;rgern Akteneinsicht bei Beh&ouml;rden gew&auml;hrt. Der Student aus Bremerhaven wollte den Vertrag einsehen. &bdquo;Auf der Website der Bundeswehr wurde schon mit dem Studiengang geworben, noch bevor die Uni den Vertrag unterzeichnet hat. Das kam mir sehr intransparent vor.&ldquo;<br>\nDie Hochschule erwiderte, sie m&uuml;sse den Vertrag nicht herausgeben. Das Hochschulgesetz schreibe nur die Ver&ouml;ffentlichung von Forschungsvertr&auml;gen vor. Prill fragte bei der Bundeswehr an &ndash; und hatte Erfolg.<br>\nSeit Montag ist der Vertrag auf der Plattform Fragdenstaat.de einsehbar. Und er zeigt: Die Einflussnahme der Bundeswehr auf das duale Studium ist dort festgehalten. In Paragraf 2 hei&szlig;t es: &bdquo;Die zeitliche und thematische Aufteilung der Ausbildung wird in einer gesonderten Vereinbarung (Studienverlaufsplan) zwischen Hochschule und BAPersBW [Anm: Bundesamt f&uuml;r das Personalmanagement der Bundeswehr] festgelegt. Bei der Festlegung haben die jeweiligen Belange der Vertragspartner Ber&uuml;cksichtigung zu finden.&ldquo; Die Hochschule Bremen bestreitet eine inhaltliche Einflussnahme. &bdquo;Der Informatikstudiengang besteht seit 16 Jahren&ldquo;, sagt Sprecher Ulrich Berlin. &bdquo;Die Studentinnen, die die Bundeswehr schickt, durchlaufen dasselbe Curriculum wie alle anderen auch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Hochschule-Bremen-und-Zivilklausel\/!5331942\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Demokratie braucht Vertraulichkeit&rdquo;<\/strong><br>\nDie gr&uuml;n-schwarze Landesregierung hat am Samstag die Existenz weiterer geheimer Nebenabsprachen best&auml;tigt &ndash; und gleichzeitig verteidigt. Sie seien grunds&auml;tzlich nichts Verwerfliches.<br>\n&ldquo;Die Nebenabreden beweisen, dass wir es sehr ernst meinen mit dem Sparen&rdquo;, hei&szlig;t es in einem Schreiben von Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) und CDU-Landeschef Thomas Strobl an die Mitglieder ihrer Landtagsfraktionen. Demokratie brauche zwar Transparenz. &ldquo;Aber Demokratie braucht auch Vertraulichkeit und gesch&uuml;tzte R&auml;ume, sonst ist sie nicht funktionsf&auml;hig.&rdquo; Die Landesregierung k&ouml;nne nicht ihre internen Verhandlungsstrategien &ouml;ffentlich machen. (&hellip;)<br>\nDie S&uuml;dwest Presse hatte die Absprachen am Samstag ver&ouml;ffentlicht und dabei ein weiteres, bislang geheim gehaltenes Zusatzdokument zum offiziellen Koalitionsvertrag zitiert. Unterzeichnet haben es nach SWR-Informationen Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) und sein Stellvertreter Thomas Strobl (CDU), sowie die damaligen Fraktionschefs Edith Sitzmann (Gr&uuml;ne) und Guido Wolf (CDU).<br>\nDemnach hat die Koalition den Abbau von insgesamt 5.000 Stellen im Landesdienst bis 2020 vereinbart. Eingriffe soll es auch bei der Beamtenbesoldung und den Pensionen geben. Au&szlig;erdem sollen die Kommunen mit einem Konsolidierungsbeitrag f&uuml;r den Landesetat von zus&auml;tzlich bis zu 300 Millionen Euro zur Kasse gebeten werden. Von einer Erh&ouml;hung der Grunderwerbssteuer um 1,5 Punkte auf dann 6,5 Prozent erhofft sich die Landesregierung 300 Millionen Euro j&auml;hrlich zus&auml;tzlich in den Landeskassen. Insgesamt will Gr&uuml;n-Schwarz bis 2020 ein Sparvolumen von 1,8 Milliarden Euro j&auml;hrlich erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/landesschau-aktuell\/bw\/gruen-schwarz-verteidigt-nebenabreden-demokratie-braucht-vertraulichkeit\/-\/id=1622\/did=18001232\/nid=1622\/1ems1ae\/%20\">SWR<\/a>\n<p><strong>dazu: Gr&uuml;n-Schwarzes Geheimpapier: Streichung von 5.000 Stellen<\/strong><br>\nDie gr&uuml;n-schwarze Landesregierung von Baden-W&uuml;rttemberg hat nach einem Bericht der &raquo;S&uuml;dwest Presse&laquo; in weiteren geheimen Nebenabsprachen unter anderem den Abbau von 5.000 Stellen vereinbart. Es geht um die Streichung von 3.500 Stellen im Landesdienst. Zudem sollten durch die Einf&uuml;hrung von &raquo;Lebensarbeitszeitkonten&laquo; zus&auml;tzlich 1.500 Stellen &uuml;berfl&uuml;ssig werden. Geheim vereinbart ist auch eine h&ouml;here Grunderwerbssteuer. Zudem sollen die Kommunen nach Informationen der Zeitung zur Kasse gebeten werden: Es geht demnach um einen &raquo;Konsolidierungsbeitrag&laquo; von zus&auml;tzlich bis zu 300 Millionen Euro pro Jahr.<br>\nDemnach will die Regierung die Grunderwerbssteuer in dieser Legislaturperiode um 1,5 Punkte auf dann 6,5 Prozent erh&ouml;hen. Das solle dauerhaft 300 Millionen Euro j&auml;hrlich zus&auml;tzlich in die Landeskassen sp&uuml;len. Die &raquo;S&uuml;dwest Presse&laquo; beruft sich auf ein weiteres, bislang geheim gehaltenes Zusatzdokument zum offiziellen Koalitionsvertrag. Das Papier trage die Unterschriften von Kretschmann und von CDU-Landeschef und Innenminister Thomas Strobl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1022835.gruen-schwarzes-geheimpapier-streichung-von-stellen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht auszuschlie&szlig;en sein d&uuml;rfte, dass schwarz-gr&uuml;n auf Bundesebene auch so agieren k&ouml;nnte &ndash; vorausgesetzt es gibt eine entsprechende Mehrheit im Deutschen Bundestag.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Auswertung: &Uuml;ber T&auml;uschung, Tugend und Teenager<\/strong><br>\n&bdquo;&hellip;Weil er so glaubw&uuml;rdig ist&ldquo;<br>\nBundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble &uuml;ber den ARD-Korrespondenten Rolf-Dieter Krause, 2016<br>\nIm Februar dieses Jahres, ein Jahr nach der Eurogruppenvereinbarung vom 20. Februar 2015, bezeichnet Yanis Varoufakis im Interview mit Euronews die Unterzeichnung dieses Dokuments als seinen &bdquo;wichtigste(n) Fehler&ldquo; als Finanzminister; er h&auml;tte sich bereits zu diesem Zeitpunkt sicher sein k&ouml;nnen, dass die Troika es nicht ernst meine mit dieser wichtigen Vereinbarung.<br>\nDies entspricht dem, was Varoufakis bereits am 27. Juni 2015 noch in seiner Funktion als griechischer Finanzminister auf einer Pressekonferenz als &bdquo;wahren Grund&ldquo; f&uuml;r das Scheitern der monatelangen Verhandlungen genannt hatte: Die Verhandlungspartner h&auml;tten die von Griechenland als positiv bewertete Eurogruppenvereinbarung vom 20. Februar 2015 bereits wenige Tage nach ihrem Zustandekommen ignoriert und Griechenland seitdem wieder unter die Logik des alten Programmes unterwerfen wollen.<br>\nIronischerweise st&uuml;tzt ausgerechnet die ARD-Berichterstattung die These des ehemaligen Finanzministers Griechenlands. So hatte die ARD die Zuschauer bereits am 20. Februar 2015 sachwidrig dar&uuml;ber informiert, Griechenland h&auml;tte sich mit der Verl&auml;ngerung des zweiten &bdquo;Hilfspakets&ldquo; verpflichtet, die im bisherigen Programm vorgesehenen Reformen ausnahmslos durchzuf&uuml;hren. Auch Ulrich Deppendorf verbreitete in seinem Kommentar vom 27. Februar 2015 die Falschinformation, dass Griechenland lediglich mehr Zeit erhalten h&auml;tte, um Reformen umzusetzen.<br>\n&Auml;hnliches suggeriert auch die dem ARD-Deutschland-Trend-M&auml;rz zugrundeliegende Fragestellung: &bdquo;Der Bundestag hat in der letzten Woche die Verl&auml;ngerung des Hilfsprogramms f&uuml;r Griechenland um vier Monate beschlossen. Griechenland soll dadurch mehr Zeit bekommen, Reformen umzusetzen. Diese sind die Voraussetzung f&uuml;r die Auszahlung der letzten Tranche des bereits bestehenden Hilfspakets. Finden Sie die Verl&auml;ngerung richtig oder nicht richtig?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2016\/08\/20\/auswertung-ueber-taeuschung-tugend-und-teenager\/%20\">St&auml;ndige Publikumskonferenz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>CK*TV: Helmut Reinhardt im Interview mit Willy Wimmer<\/strong><br>\nLiebe Cashkurs-Community, am vergangenen Mittwoch traf ich Willy Wimmer in D&uuml;sseldorf zum Interview. Willy Wimmer geht in unserem Gespr&auml;ch intensiv auf viele aktuelle Themen ein. Insbesondere nimmt er dabei Bezug auf die Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die heutige Russlandpolitik des Westens, die wiederholten Br&uuml;che des V&ouml;lkerrechts und die Rolle der Medien. Gegen Ende werfen wir noch einen Blick &uuml;ber den gro&szlig;en Teich auf den Wahlkampf in den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cashkurs.com\/kategorie\/cashkurs-tv\/beitrag\/cktv-helmut-reinhardt-im-interview-mit-willy-wimmer\/\">Cashkurs<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sie k&ouml;nnen dieses Interview abrufen, wenn Sie die &ldquo;Gastfunktion&rdquo; bei cashkurs nutzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Demo gegen CETA und TTIP am 17.9.2016 &ndash; oder: Wie Sie vielleicht nicht heiraten wollen!<\/strong><br>\nMobilisierungsvideo zu den sieben gro&szlig;en Demos gegen CETA und TTIP am 17. September in Berlin, Frankfurt, Hamburg, K&ouml;ln, Leipzig, M&uuml;nchen und Stuttgart! CETA, das Handelsabkommen zwischen EU und Kanada, w&auml;re TTIP durch die Hintert&uuml;r &ndash; und k&ouml;nnte sehr bald Wirklichkeit werden. Denn die EU-Kommission droht mit &ldquo;vorl&auml;ufiger Anwendung&rdquo; des Abkommens &ndash; noch bevor die EU-Mitgliedsstaaten &uuml;ber diese Wirtschaftsehe mit Kanada entscheiden konnten. Dabei haben sich mehr als 3,5 Millionen EU-B&uuml;rgerInnen in der bisher gr&ouml;&szlig;ten Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative gegen CETA ausgesprochen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SZf-WenXPGY&amp;feature=youtu.be%20\">attacD via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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