{"id":3471,"date":"2008-09-23T16:45:38","date_gmt":"2008-09-23T14:45:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3471"},"modified":"2015-11-14T16:05:39","modified_gmt":"2015-11-14T15:05:39","slug":"das-casino-kracht-zusammen-croupiere-merkel-fluechtet-durch-den-hinterausgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3471","title":{"rendered":"Das Casino kracht zusammen. Croupi\u00e8re Merkel fl\u00fcchtet durch den Hinterausgang"},"content":{"rendered":"<p>Angela Merkel beschuldigt die US-Regierung der Mitschuld an der Finanzkrise. Sie und die britische Regierung seien nicht bereit gewesen, die notwendige Regulierung mitzumachen. Die Kritik an den USA und Gro&szlig;britannien ist sicher berechtigt. Aber: Da versucht sich jemand aus der Verantwortung zu stehlen, die im Spiel bisher mitgemacht hat und dieses sogar intensivieren wollte. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>Erstens:<\/strong> Deutschland hat zu Merkels und zu Schr&ouml;ders Zeit den Spielern die T&uuml;r ge&ouml;ffnet, Regeln abgebaut, das Verbot f&uuml;r Hedgefonds aufgehoben, die Steuern bei Gewinnen von Unternehmensk&auml;ufen und Verk&auml;ufen abgeschafft, deutsche Banken haben Ramschhypotheken und andere Risikopapiere &uuml;bernommen, der Deutsche Finanzminister und seine Beauftragten haben die Casinoelemente des Finanzmarktes Deutschland ausgebaut, um, wie sie meinten, den Finanzplatz Deutschland zu st&auml;rken.<\/p><p>Deutschland hat unter Gerhard Schr&ouml;ders und Angela Merkels F&uuml;hrung neues Spielmaterial ins Kasino gebracht; der Finanzminister Steinbr&uuml;ck war m&auml;chtig stolz darauf: Ein &ouml;ffentliches Unternehmen nach dem andern wurde privatisiert und dem Aktienmarkt zugef&uuml;hrt; die deutsche Bundesregierung hat 4,5% der Deutschen Telekom an die Heuschrecke Blackstone verkauft und dieser durch ihr Verhalten das Recht einger&auml;umt, mit dieser Minderheitsposition wesentliche Teile der Unternehmenspolitik zu bestimmen. Auch das war Futter f&uuml;r die Hauptspieler im Casino. Die Bundesregierung hat gerade noch die mit Subventionen von fast 10 Milliarden &euro; gerettete IKB unter Preis an die Heuschrecke Lonestar verkauft und hat &auml;hnliches mit den 24,9% der Bahn AG vor. Gerhard Schr&ouml;der hat mit dem Schlachtruf &bdquo;Aufl&ouml;sung der Deutschland AG&ldquo; und der erw&auml;hnten Steuerbefreiung den Verkauf und das Ausschlachten und deutscher Unternehmen betrieben.<\/p><p>Einer unserer Nutzer erinnerte daran, dass die Nachdenkseiten schon mehrmals &uuml;ber die Mitwirkung der Bundesregierung berichtet haben. So z. B. am 19.3.2008 mit <a href=\"?p=3080\">&bdquo;Steinbr&uuml;ck sagt die Unwahrheit &ndash; die Finanzkrise ist nicht nur in den USA verursacht&ldquo;<\/a>. Wie wir mittlerweile wissen, ist nichts passiert um &ldquo;Schaden von deutschen Volk abzuwenden&rdquo;. Stattdessen folgen jetzt &ndash; nachdem die Finanzkrise erst richtig zuschl&auml;gt &ndash; wieder die starken Worte, das Haltet-den-Dieb-Geschrei der Brandstifter, die sich schnell die Feuerwehruniform &uuml;bergest&uuml;lpt haben.&rsquo; In diesen Zusammenhang geh&ouml;rt auch der <a href=\"?p=2989\">Beitrag vom 18.2.2008: &ldquo;Ist Gier das richtige Wort zur Kennzeichnung und Erkl&auml;rung dessen, was unsere Hauptprobleme sind? &ldquo;<\/a>. Schon im vergangenen Jahr wurde in den Nachdenkseiten auch an anderer Stelle h&auml;ufig davon berichtet, wie eng der Bundesminister der Finanzen und seine Mitarbeiter den spekulativen internationalen Kapitalm&auml;rkten verbunden waren und sind.<\/p><p><strong>Zweitens:<\/strong> Es ist daran zu erinnern, dass auch deutsche Banken die Fehlentwicklung in den USA nach Kr&auml;ften gef&ouml;rdert haben. Sie haben geb&uuml;ndelte faule Kredite aufgekauft und sich auch sonst der so genannten innovativen Finanzprodukte bedient. Die exorbitanten Renditeversprechungen von 25 und gar 40 Prozent des Herrn Josef Ackermann gr&uuml;ndeten auf der Mitwirkung im Casino der Spekulation.<\/p><p><strong>Drittens:<\/strong> Reihenweise haben ehemalige deutsche Manager und Politiker am Ausverkauf deutscher Unternehmen und &ouml;ffentliche Einrichtungen zu verdienen versucht. Sie haben f&uuml;r die internationalen Heuschrecken gearbeitet und tun dies auch heute noch, weil daran so besonders gut verdient wird. Vielleicht haben der fr&uuml;here Chefvolkswirt der Europ&auml;ischen Zentralbank Otmar Issing, der ehemalige DaimlerChrysler-Chef J&uuml;rgen Schrempp und der ehemalige Staatsminister im Kanzleramt Martin Bury inzwischen ihren Job als Berater von Lehmann Brothers verloren. Die anderen werden wie gewohnt weiterarbeiten &ndash; zum Beispiel Ron Sommer f&uuml;r Blackstone, Klaus Luft, fr&uuml;her Nixdorf, f&uuml;r Goldman Sachs, der ehemalige Daimler Vorstand Eckhard Cordes beim schwedischen Finanzinvestor EQT, Wolfgang Clement f&uuml;r die Citigroup, Friedrich Merz als Anwalt f&uuml;r den Hedge-Fonds TCI. &ndash; Es w&auml;re gut, wenn die Bundeskanzlerin sich zum Treiben dieser Herren &auml;u&szlig;ern w&uuml;rde. Das Wirken dieser Kreise ist n&auml;mlich einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die Casino-Gemeinde so wirksamen Einfluss gewonnen hat auf die deutsche Politik und auf unternehmerische Entscheidungen.<\/p><p><strong>Viertens:<\/strong> Wenn die Bundeskanzlerin heute versucht, auf Distanz zu den USA und dem dortigen Treiben auf den Finanzm&auml;rkten zu gehen, dann muss an einen sehr speziellen Vorgang erinnert werden. Im September 2006, ziemlich genau vor zwei Jahren, erschienen im Spiegel und in SpiegelOnline Ausz&uuml;ge aus einem Buch von Gabor Steingart &uuml;ber den angeblichen &bdquo;Weltkrieg um Wohlstand&ldquo;. Sie konnten damals in den Nachdenkseiten eine kritische W&uuml;rdigung dieser Texte lesen. In der Anlage sind relevante Ausz&uuml;ge aus dem Steingart-Beitrag vom 22.9.2006 &bdquo;WESTB&Uuml;NDNIS GEGEN ASIEN Drei Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Nato der Wirtschaft&ldquo; wiedergegeben. Steingart beruft sich darin auch auf Angela Merkel und entsprechende &Uuml;berlegungen im Bundeskanzleramt zu einer transatlantischen Freihandelszone und ein n&auml;heres Zusammenr&uuml;cken der &Ouml;konomien von Europa und der USA. Zu Recht hat Steingart Angela Merkel zitiert. Sie hatte lt. FAZ vom  28.9.2001 schon im September 2001 CDU-Leits&auml;tze verk&uuml;ndet, die &uuml;berschrieben waren: &bdquo;Ziel ist transatlantische Freihandelszone&ldquo;.<\/p><p>Angela Merkel wie auch Steingart wollten die engere Verflechtung Europas mit einem Wirtschaftsraum und einer Volkswirtschaft, die schon damals erkennbar unter gro&szlig;en Wettbewerbschwierigkeiten und dem entsprechenden Ausbau von unendlichen Schulden im Ausland gelitten hat. Damit wollten uns die beiden verflechten. Wir h&auml;tten uns dann an der Tilgung dieser Schulden direkt beteiligen k&ouml;nnen.<\/p><p>Ist Ihnen aufgefallen, dass die damals vehement vorgetragenen Empfehlungen still und leise in der Versenkung verschwunden sind?<\/p><p><strong>F&uuml;nftens:<\/strong> Hintergrund der Empfehlungen zu einer &bdquo;Nato der Wirtschaft&ldquo; war die immer wieder lanzierte Vorstellung, die US-amerikanische Volkswirtschaft sei besonders leistungsf&auml;hig, von ihr k&ouml;nnten wir lernen, die dort angeblich stattgefundenen Liberalisierungen, De-Regulierungen und Privatisierungen br&auml;uchten wir nur nachzuvollziehen. Das war das grundlegende Credo der Reformer.<br>\nSchauen wir uns die Fakten einmal an:<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.markt-daten.de\/research\/themen\/index.htm\">Auf dieser Webseite<\/a> finden Sie in der Rubrik &bdquo;Flow of Funds&ldquo; Angaben &uuml;ber die Verbindlichkeiten der USA. Sie sehen, wie sich diese im Zeitablauf ver&auml;ndert haben. Im zweiten Quartal 2008 betrug der Gesamtschuldenstand der USA 51 Billionen (!) US-Dollar. Das sind 356,6% des gesamten US-amerikanischen Bruttoinlandsproduktes. 15,2% dieser Schulden werden vom Ausland getragen.<br>\nWir halten die 700 Milliarden US-Dollar, mit denen die US Regierung die faulen Kredite der Banken aufkaufen wollen schon f&uuml;r einen enorm hohen Betrag. Mit Recht. Setzen Sie diesen Betrag aber einmal in Relation zu den 51 Billionen. An dieser Relation wird sichtbar, wie gef&auml;hrlich es noch werden kann. Und wie gut es w&auml;re, unsere Bundeskanzlerin w&uuml;rde in Zukunft etwas fr&uuml;her aufwachen.<\/p><p><em>22. September 2006, 11:22 Uhr<\/em><br>\n<strong>WESTB&Uuml;NDNIS GEGEN ASIEN<br>\nDrei Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Nato der Wirtschaft<\/strong><br>\n<em>Von Gabor Steingart<\/em><\/p><p>Die Asiaten sind die freundlichsten Angreifer der Weltgeschichte. Trotzdem muss die Politik rasch auf den Aufstieg Chinas und Indiens reagieren. In Angela Merkels Kanzleramt wird &uuml;ber Geschichtsm&auml;chtiges nachgedacht: eine europ&auml;isch-amerikanische Freihandelszone.<\/p><p>Berlin &ndash; 50 Jahre lang wurde es von vielen bestritten, heute wei&szlig; es jedes Kind: Ohne die Nato g&auml;be es kein freies Europa. H&auml;tte das westliche Verteidigungsb&uuml;ndnis nicht mit gro&szlig;er Entschlossenheit immer wieder seine Kampfbomber und Panzerdivisionen vorgezeigt, modernisiert und sie zuweilen auch aufgestockt, w&auml;re der Sowjetkommunismus nicht implodiert, sondern in Richtung Westen expandiert. Am Ende des Kalten Krieges hatten auch die letzten Skeptiker den Clou der Geschichte verstanden: Das Edelste wurde gerade dadurch verteidigt, dass man zum Grausamsten bereit war. Die Friedenstaube &uuml;berlebte, weil oben auf der Zinne der Falke sa&szlig;.<\/p><p>Der Weltkrieg um Wohlstand verlangt eine andere, aber nicht minder widerspr&uuml;chliche Antwort. Und wieder fehlt vielen die Phantasie, sich vorzustellen, dass das Gegen&uuml;ber anderen als friedlichen Zielen nachh&auml;ngt. Das Irritierende, den Westen in seiner Entschlusskraft L&auml;hmende, ist die Lautlosigkeit des gegnerischen Vorgehens. Es steht in einem auff&auml;lligen Kontrast zu allem, was wir gew&ouml;hnlich einen Konflikt nennen. <\/p><p>Zwischen Europa und Amerika auf der einen und Asien auf der anderen Seite wurde bisher nicht gebr&uuml;llt, getobt oder geschossen, niemand droht, fordert oder klagt an. Es regiert die reinste Freundlichkeit, wohin unsere Politiker und Gesch&auml;ftsleute auch reisen. In Peking, Jakarta, Singapur und Neu-Delhi liegen die roten Teppiche ausrollbereit am Flughafen, die westlichen Hymnen werden bei Bedarf akkurat vorgespielt und selbst die westlichen Klagen &uuml;ber Ideenklau, Umweltzerst&ouml;rung und Menschenrechtsverletzung parieren die Gastgeber mit bewundernswertem Langmut. Die Asiaten sind die freundlichsten Angreifer der Weltgeschichte.<br>\n(&hellip;)<br>\nEine transatlantische Freihandelszone h&auml;tte Gr&ouml;&szlig;eres im Auge als nur die Interessen der Import- und Exporth&auml;ndler. Frieden in Freiheit war das Motto der Nato. Ein Wohlstand mit Werten w&auml;re das Ziel der transatlantischen Freihandelszone, und einer dieser Werte w&auml;re der feste Wunsch und Wille, dass dieser Wohlstand f&uuml;r m&ouml;glichst alle gilt.<\/p><p>Was die Nato im Zeitalter milit&auml;rischer Bedrohung f&uuml;r den Westen bedeutete, k&ouml;nnte im Angesicht der &ouml;konomischen Herausforderung eine transatlantische Freihandelszone leisten. Zwei Wirtschaftszonen, die EU und die USA, vielleicht noch um Kanada erweitert, w&uuml;rden dem Schwinden ihrer jeweiligen Marktmacht durch die Addition der Kr&auml;fte entgegenwirken. Gemeinsam bringen Europ&auml;er und Amerikaner noch immer einiges Gewicht auf die Waage. Rund 13 Prozent der Menschheit und rund 60 Prozent der heutigen Weltwirtschaftskraft st&uuml;nden bereit, nicht nur als Produzenten und Konsumenten von Waren, sondern auch als Nachfrager und Anbieter von Werten aufzutreten.<\/p><p><strong>Es gibt wenige Gr&uuml;nde, gegen Amerika zu sein <\/strong><br>\nDrei Gr&uuml;nde sind es, die der Idee ihren Charme verleihen, und der erste Grund ist ein politischer. Amerikaner und Europ&auml;er w&uuml;rden im Licht dieser Kooperation wieder dichter zueinander r&uuml;cken. Der kindischen und in Anbetracht der asiatischen Herausforderung sogar sch&auml;dlichen Versuchung, sich auf Kosten des jeweils anderen in Pose zu werfen, w&uuml;rde die Grundlage entzogen. Es gibt viele Gr&uuml;nde, gegen Bush zu sein. Es gibt aber wenige Gr&uuml;nde, gegen Amerika zu sein. Und es gibt viele handfeste Gr&uuml;nde, auch auf &ouml;konomischem Gebiet st&auml;rker mit der westlichen F&uuml;hrungsmacht zu kooperieren.<br>\n(&hellip;)<br>\nDer Gedanke eines selbstbewussten und daher wehrhaften Westens bewegt auch die Frau im deutschen Kanzleramt. In den seltenen Momenten, in denen es f&uuml;r Angela Merkel jenseits der Tagespolitik um strategische Weichenstellungen geht, r&uuml;ckt die transatlantische Freihandelszone in ihr Blickfeld: Einen Zusammenschluss der Gleichgesinnten sieht sie dann vor sich. Die asiatische Variante des alten Teile-und-Herrsche-Spiels, das darauf setzt, Europ&auml;er und Amerikaner gegeneinander in Stellung zu bringen, k&ouml;nnte auf diese Art zumindest erschwert werden. Die deutsche EU-Pr&auml;sidentschaft lie&szlig;e sich wom&ouml;glich nutzen, dieses Jahrhundertprojekt anzuschieben.<\/p><p>Wenn Merkel von der Idee einer Freihandelszone spricht, denkt sie an das &Ouml;konomische, aber nicht ausschlie&szlig;lich. Der Vorteil der Firmen l&auml;sst sich noch am ehesten auf Heller und Pfennig berechnen, wenn man an den Wegfall von Z&ouml;llen und die Beseitigung b&uuml;rokratischer Regularien denkt. Aber zus&auml;tzlich tritt ein Nutzen hinzu, der unsichtbar ist, der auf dem Rechenschieber keinerlei Spuren hinterl&auml;sst, um dennoch die Topographie der Macht zu beeinflussen. Merkel spricht von den &ldquo;nicht materiellen Werten&rdquo;, die auf diese Art erhalten und gest&auml;rkt w&uuml;rden. Ein den Nordatlantik umschlie&szlig;ender Verbund von Demokratien und Marktwirtschaften w&uuml;rde gut tun nach all den Jahren, in denen die Globalisierungsangst &uuml;berall in den westlichen Hauptst&auml;dten de facto Kabinettsrang besa&szlig;. Der Westen erhielte durch das neue Projekt neuen Lebensmut.<\/p><p>Anlage: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-438372,00.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,druck-438372,00.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angela Merkel beschuldigt die US-Regierung der Mitschuld an der Finanzkrise. Sie und die britische Regierung seien nicht bereit gewesen, die notwendige Regulierung mitzumachen. Die Kritik an den USA und Gro&szlig;britannien ist sicher berechtigt. Aber: Da versucht sich jemand aus der Verantwortung zu stehlen, die im Spiel bisher mitgemacht hat und dieses sogar intensivieren wollte. 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