{"id":34730,"date":"2016-08-24T08:37:29","date_gmt":"2016-08-24T06:37:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730"},"modified":"2016-08-24T09:18:10","modified_gmt":"2016-08-24T07:18:10","slug":"hinweise-des-tages-2695","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (PS\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h01\">Regierung spielt Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h02\">Regierung braucht Nachhilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h03\">CDU-Politiker Spahn pl&auml;diert f&uuml;r Anhebung des Rentenalters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h04\">Irlands absurd hohes Wachstum zeigt, wie fragw&uuml;rdig BIP-Statistiken sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h05\">Freihandelsabkommen: Neue Mobilisierung gegen CETA und TTIP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h06\">TPP: US-Vormacht (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h07\">Pfizer: Milliarden f&uuml;r Krebsspezialisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h08\">EU-Verteidigungspolitik nach dem Brexit: Deutsche Vorsicht und franz&ouml;sische Entschlossenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h09\">Bundeswehr in Inneren: Klaus Bouillon: &ldquo;Ich erwarte gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die &Uuml;bungen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h10\">Soziale Spaltung: Wovon Rechtspopulisten profitieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h11\">So steht es um das Bildungsniveau der Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h12\">Weltweit 46 Millionen Menschen versklavt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h13\">Debatte um Vollverschleierung: Der Wahrheit ins Gesicht schauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h14\">B&uuml;rgerjournalismus in der T&uuml;rkei: Engagement f&uuml;r unabh&auml;ngige Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34730#h15\">Zu guter Letzt: Lieber gemeinsam als gegeneinander<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Regierung spielt Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht durch<\/strong><br>\nIm neuen Sicherheitskonzept der Regierung geht es auch um Unterst&uuml;tzung der Bundeswehr im Verteidigungsfall. Die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht ist dabei ein Szenario. In ihrem neuen Konzept zur zivilen Verteidigung plant die Bundesregierung auch den Einsatz von Zivilisten im Verteidigungsfall. Die &ldquo;Konzeption Zivilie Verteidigung (KZV)&rdquo;, die Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re am Mittwoch vorstellen wird, soll ein Generalplan f&uuml;r den Ernstfall sein. Er sieht daher vor, im Zweifel in den Arbeitsmarkt und in den Warenverkehr einzugreifen und auch die Wehrpflicht wiedereinzuf&uuml;hren. Generell geht es in dem Entwurf um das Szenario, dass Deutschland zum Beispiel im Rahmen von Nato-Eins&auml;tzen das B&uuml;ndnisgebiet an dessen Au&szlig;engrenzen verteidigen muss und infolge dessen die Notstandsverfassung in Kraft gesetzt wird, die im Grundgesetz vorgesehen ist. (&hellip;) Das Sicherheitskonzept soll am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2016-08\/zivilschutzkonzept-bundesregierung-wehrpflicht-bundeswehr-sicherheit\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Wenn die Bahn Soldaten zur Front bringen muss<\/strong><br>\nIm neuen Sicherheitskonzept klingt Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht an und wird der Einsatz von Zivilisten im &ldquo;Verteidigungsfall&rdquo; behandelt<br>\nAuch Zivilisten sollen im Verteidungsfall ran. So sieht es zumindest aus, wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht. Wie nun durchgesickert, ist im neuen Sicherheitskonzept, das in den vergangenen Tagen viel mediale Aufmerksamkeit erhalten hat, auch ein Entwurf zur &ldquo;Unterst&uuml;tzung der Streitkr&auml;fte&rdquo; durch Zivilisten zu finden.<br>\nLaut Medienberichten gehe es dabei in erster Linie um Unterst&uuml;tzungsleistungen vonseiten ziviler Firmen f&uuml;r die Bundeswehr. Technokratisch verklausuliert hei&szlig;t es, dass ein &ldquo;Unterst&uuml;tzungsbedarf der Bundeswehr bei Heranziehungsorganisation und Unterbringungsinfrastruktur&rdquo; bestehe. Anders gesagt: Wenn die Bundeswehr im Verteidigungsfalls neue Geb&auml;ude ben&ouml;tigt, k&ouml;nnen zivile Firmen in die Pflicht genommen werden. Auch wenn es um den Transport von Soldaten zu den Einsatzgebieten geht, k&ouml;nnte der zivile Teil der Gesellschaft f&uuml;r die Bundeswehr aktiviert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49206\/1.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Zivile Kriegsvorbereitung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung unternimmt neue Schritte zur Vorbereitung der deutschen Bev&ouml;lkerung auf Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland. Geplant ist unter anderem eine neue &ldquo;Konzeption Zivile Verteidigung&rdquo;, die voraussichtlich am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wird. Danach sollen sich die Einwohner der Bundesrepublik auf eine &ldquo;existenzbedrohende Entwicklung&rdquo; einstellen, indem sie etwa Reserven an Nahrungsmitteln, Medikamenten und Trinkwasser vorhalten. Auch die &ldquo;zivile Unterst&uuml;tzung&rdquo; der Bundeswehr und das Inkraftsetzen einer &ldquo;Notstandsverfassung&rdquo; ist Presseberichten zufolge Teil des Konzepts. Erst unl&auml;ngst hat Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) darauf verwiesen, dass Repressionskr&auml;fte und Milit&auml;r bereits seit etlichen Jahren regelm&auml;&szlig;ig &ldquo;Terrorszenarien mit konventionellen, chemischen und biologischen Wirkmitteln&rdquo; durchspielen. Gleichzeitig k&uuml;ndigte er an, die Video&uuml;berwachung des &ouml;ffentlichen Raums drastisch auszuweiten und die &ldquo;Spezialkr&auml;fte&rdquo; der Bundespolizei einer zentralen Leitung zu unterstellen. Parallel dazu nehmen die Planungen f&uuml;r gemeinsame Man&ouml;ver von Polizei und Streitkr&auml;ften konkrete Gestalt an. Die deutschen &ldquo;Sicherheitsbeh&ouml;rden&rdquo; m&uuml;ssten &ldquo;das Unm&ouml;gliche denken und sich darauf vorbereiten&rdquo;, erkl&auml;rt der baden-w&uuml;rttembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) zur Begr&uuml;ndung. Explizites Ziel der avisierten Ma&szlig;nahmen ist die Erh&ouml;hung der &ldquo;gesellschaftlichen Widerstandsf&auml;higkeit&rdquo; gegen Attacken aller Art, die auf das sich &ldquo;deutlich steigernde au&szlig;en- und sicherheitspolitische Engagement Deutschlands&rdquo; in aller Welt zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59424\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Regierung braucht Nachhilfe<\/strong><br>\nKostenlose Verpflegung br&auml;chte konkrete Verbesserungen f&uuml;r sechs Millionen Kitakinder und Sch&uuml;ler. Gro&szlig;e Koalition stellt sich weiter stur. W&auml;hrend die Regierungskoalition von CDU, CSU und SPD nicht m&uuml;de wird, sich als besonders kinderfreundlich zu inszenieren, ist die Situation vielerorts schlecht. Mit rund 17 Prozent ist die Armutsquote unter Kindern in einem an sich reichen Land wie der Bundesrepublik &uuml;berdurchschnittlich hoch. Mehr als die H&auml;lfte der armen Kinder leben in Haushalten von Alleinerziehenden, deren Armutsquote sogar bei fast 40 Prozent liegt, wie der Parit&auml;tische Gesamtverband in seinem aktuellen Armutsbericht festgestellt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-23\/012.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein besch&auml;mender Zustand: Den Reichen und Verm&ouml;genden dieses Landes wurden und werden im Zuge der Umverteilung von unten nach oben diverse Erleichterungen zur Vermehrung ihres Eigentums gew&auml;hrt w&auml;hrend immerhin sechs Millionen der j&uuml;ngsten Mitglieder unserer Gesellschaft nicht mal eine kostenlose Verpflegung erhalten sollen. Die SPD galt Vielen als Garant von sozialer Gerechtigkeit. Will sie diese Kompetenz wieder erlangen, muss sie noch so einiges an ihrer Sozialpolitik ver&auml;ndern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>CDU-Politiker Spahn pl&auml;diert f&uuml;r Anhebung des Rentenalters<\/strong><br>\nDie Lebenserwartung steigt, also muss auch das Renteneintrittsalter steigen, sagt CDU-Politiker Jens Spahn. Bei der Riester-Rente sieht er ebenfalls &Auml;nderungsbedarf. Finanzstaatssekret&auml;r Jens Spahn h&auml;lt langfristig eine Anhebung des Renteneintrittsalters &uuml;ber 67 Jahre hinaus f&uuml;r n&ouml;tig, ebenso wie Reformen bei Riester- und Betriebsrenten. &ldquo;Wir m&uuml;ssen das Renteneintrittsalter weiter anheben&rdquo;, sagte der CDU-Politiker der &ldquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&rdquo; mit Blick auf die steigende Lebenserwartung der Menschen. Er halte die Regelung f&uuml;r vern&uuml;nftig, dass je nach Geburtsjahr pro Jahr einen Monat l&auml;nger gearbeitet werden muss, bis 2031 die Altersgrenze von 67 Jahren erreicht ist. &ldquo;Die sollte man auch f&uuml;r die Zeit nach 2030 beibehalten.&rdquo; Dabei sollten mindestens 40 Beitragsjahre  zusammenkommen, um eine abschlagsfreie Rente zu erhalten. (&hellip;) Die These, dass die staatlich gef&ouml;rderte Riester-Rente gescheitert sei, wies Spahn als falsch zur&uuml;ck. Allerdings k&ouml;nnten Reformen dieses Instrument wirksamer machen. So sollte &uuml;berlegt werden, ob &uuml;ber die Zulagen nicht die Finanz&auml;mter entscheiden. Auch sollten die Zulagen automatisch gew&auml;hrt werden und nicht auf Antrag. Die Verwaltungskosten m&uuml;ssten gesenkt werden. Spahn h&auml;lt es f&uuml;r falsch, dass die Riester-Rente nicht als verpflichtende Zusatzvorsorge eingef&uuml;hrt wurde. Dar&uuml;ber hinaus pl&auml;diert er f&uuml;r eine automatische betriebliche Altersabsicherung der Arbeitnehmer mit einer besonderen staatlichen F&ouml;rderung von Geringverdienern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/was-wird-aus-der-rente\/spahn-will-laengere-arbeitszeit-und-reform-der-riester-rente-14400315.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist Herr Spahn eigentlich jemals in seinem bisherigen Leben einer Erwerbsarbeit nachgegangen? Das ist <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jens_Spahn\">offensichtlich kaum der Fall gewesen<\/a>. Er erwartet also von der erwerbst&auml;tigen Bev&ouml;lkerung, dass sie l&auml;nger arbeiten und &ndash; nicht ganz uneigenn&uuml;tzig &ndash; ihm die Di&auml;ten mitfinanzieren soll. Zum Thema &ldquo;Rente&rdquo; haben die NachDenkSeiten sich mehrfach ge&auml;u&szlig;ert. Dazu drei Beispiele<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34312\">Betriebsrente &ndash; Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte nicht die IG Metall, Andrea Nahles und die CDU <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=32924\">Neoliberalismus ist Mist, die Riester-Rente wird scheitern &ndash; das wusste Horst Seehofer auch schon vor zw&ouml;lf Jahren und wacht erst jetzt auf? Schade. <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33118\">Angriff ist die beste Verteidigung, glaubt der fr&uuml;here Sozialminister und Namensgeber der Riester-Rente <\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>dazu: Jobcenter zwingen Hartz-IV-Empf&auml;nger in die Rente<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit schickt immer mehr Langzeitarbeitslose vorzeitig in Rente. Das legt die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken nahe, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. W&auml;hrend im Jahr 2008 rund 10 000 63-J&auml;hrige aus dem Hartz-IV-Bezug ausschieden, waren es 2015 knapp 39 000 Menschen in diesem Alter. Im selben Jahr wurden aber nur 1745 Hartz-IV-Empf&auml;nger mit 63 in Arbeit vermittelt. F&uuml;r wie viele Hartz-IV-Empf&auml;nger ein Jobcenter den Rentenantrag gestellt hat, dar&uuml;ber f&uuml;hrt die Arbeitsagentur keine Statistik.<br>\nAuch wenn sich einige &auml;ltere Arbeitslose selbst dazu entscheiden, fr&uuml;her in Rente zu gehen und daf&uuml;r Abschl&auml;ge in Kauf zu nehmen, sei die Praxis der &ldquo;Zwangsverrentung&rdquo; durch Jobcenter gerade im vergangen Jahr gestiegen, sagt der Berliner Arbeitslosenberater Markus Wahle. &Uuml;blicherweise melde ein Mitarbeiter der Arbeitsagentur die betroffenen Arbeitslosen bei der Deutschen Rentenversicherung und fordere sie gleichzeitig auf, ihren Rentenantrag zu stellen. Sobald sie das Formular bei der Kasse einreichen, werde die Rente r&uuml;ckwirkend bewilligt. Mit jedem Monat Abstand zum normalen Rentenalter reduziert sich ihre sp&auml;tere Alterssicherung um 0,3 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/altersarmut-wie-die-jobcenter-hartz-iv-empfaenger-in-die-rente-zwingen-1.3132614\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Irlands absurd hohes Wachstum zeigt, wie fragw&uuml;rdig BIP-Statistiken sind<\/strong><br>\nIrlands Wirtschaft ist 2015 angeblich um ph&auml;nomenale 26 Prozent gewachsen. Anhand dieser Zahl l&auml;sst sich nicht nur zeigen, wie das Steuerdumping die Statistiken verf&auml;lscht, sondern auch, wie die Regierungen &uuml;berall die Statistik-Standards so setzen, dass das Volk mit hohem Wachstum begl&uuml;ckt wird &ndash; auf dem Papier. Vorreiter hierin sind die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/671-irland-bip#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen: Neue Mobilisierung gegen CETA und TTIP<\/strong><br>\nEin B&uuml;ndnis von Organisationen lehnt das CETA-Freihandelsabkommen der EU mit Kanada ab. Es ruft zu Gro&szlig;demonstrationen in Deutschland auf. Politisch setzen die Aktivisten auf die SPD und die Gr&uuml;nen. So gut wie nichts hat sich verbessert seit der letzten Gro&szlig;demonstration vor einem Jahr. Deshalb ruft ein B&uuml;ndnis von &uuml;ber 30 Organisationen f&uuml;r den 17. September zu den n&auml;chsten Protesten gegen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf &ndash; diesmal zeitgleich in sieben deutschen Gro&szlig;st&auml;dten. Der 17. September ist mit Bedacht gew&auml;hlt. Am 19. September sollen ein SPD-Konvent und vier Tage sp&auml;ter die EU-Handelsminister auf einem Treffen in Bratislava das fertig ausgehandelte Freihandelsabkommen mit Kanada &ndash; CETA &ndash; billigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/informationen-am-mittag.1765.de.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: CETA: &bdquo;vorl&auml;ufige&ldquo; Anwendung kann Dauerzustand werden<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission plant, das CETA-Freihandelsabkommen mit Kanada &bdquo;vorl&auml;ufig&ldquo; in Kraft zu setzen &ndash; ohne Zustimmung der nationalen Parlamente in den EU-Mitgliedsstaaten. Ein neues Rechtsgutachten zeigt, welche gravierenden Folgen dies haben k&ouml;nnte. Wenn das Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada wie geplant &bdquo;vorl&auml;ufig&ldquo; angewendet wird, kann daraus ein Dauerzustand werden. Der Grund: Selbst wenn ein nationales Parlament den CETA-Vertrag nicht ratifiziert, k&ouml;nnte das Abkommen trotzdem weiter angewendet werden. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachten des V&ouml;lkerrechtlers Prof. Wolfgang Wei&szlig; von der Universit&auml;t Speyer. Sein deutliches Fazit: &bdquo;Die &sbquo;vorl&auml;ufige&lsquo; Anwendung des CETA-Vertrags macht die nationalen Ratifikationen zum sinnentleerten Geschehen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.foodwatch.org\/de\/informieren\/freihandelsabkommen\/aktuelle-nachrichten\/ceta-vorlaeufige-anwendung-kann-dauerzustand-werden\/\">Foodwatch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>TPP: US-Vormacht (II)<\/strong><br>\nDem Wall Street Journal zufolge geht es bei dem Transpazifischen Partnerschaftsabkommen, TPP, vor allem darum, den weiteren Aufstieg Chinas zu verhindern: &bdquo;The U.S. &ldquo;pivot&rdquo; to Asia, unveiled in 2011, reflected concern about China&rsquo;s bid to turn economic might into hard power in a region with growing importance. Tensions have risen, with China testing U.S. military dominance by making claims on the South China Sea and protesting a U.S. antimissile installation in South Korea. The proposed pact, which was finalized last year, would cut or reduce some 18,000 tariffs for a group of Pacific Rim nations in the Americas, Asia and Oceania&mdash;an area accounting for 40% of the global economy. China, not part of the Trans-Pacific deal, is negotiating a separate Asia pact without the U.S.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/08\/23\/tpp-us-vormacht-ii\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pfizer: Milliarden f&uuml;r Krebsspezialisten<\/strong><br>\nDer US-Pharmakonzern Pfizer bl&auml;ttert 14 Milliarden Dollar auf den Tisch, um den in San Francisco ans&auml;ssigen Krebsmedikamentenhersteller Medivation zu &uuml;bernehmen. (&hellip;) Mit Medivation bekommt Pfizer Zugang zum Prostatakrebs-Medikament Xtandi, einem erhofften Kassenschlager. Das Mittel hat bereits viele Zulassungen erhalten. Nach Sch&auml;tzungen der Statistiker von Evaluate Pharma k&ouml;nnten die Ums&auml;tze von Xtandi dieses Jahr 1,87 Milliarden Dollar erreichen und bis 2020 auf 4,78 Milliarden Dollar steigen. Ab einem erwarteten Umsatz von einer Milliarde Dollar spricht man von einem &ldquo;Blockbuster&rdquo;-Medikament. Daneben hat Medivation zwei weitere Krebsmedikamente im K&ouml;cher, die hohe Ums&auml;tze erzielen k&ouml;nnten. Darunter sind Produkte gegen Blasenkrebs und multiples Myelom, ein Knochenmarktumor. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben ein Portfolio von vier bis sechs Produktkandidaten aufbauen, die innerhalb von zw&ouml;lf bis 18 Monaten in die klinische Erprobung gehen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boerse.ard.de\/aktien\/pfizer-milliarden-fuer-krebsspezialisten100.html\">boerse.ard.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Das Milliardengesch&auml;ft mit Medikamenten, insbesondere bei Krebs, ist im Wortsinne krankes Wachstum. Die Gesch&auml;fte florieren, ganz objektiv betrachtet, um so besser, je mehr Menschen krank sind und je l&auml;nger sie leiden. Schon vor Jahren <a href=\"http:\/\/www.hintergrund.de\/20100707992\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/krankes-wachstum.html\">k&uuml;ndigte<\/a> der Deutschland-Chef des Pharma-Riesen Pfizer an, dass der Umsatz mit Krebsmedikamenten in der Zukunft &bdquo;verzehnfacht&ldquo; werden solle. Welcher gesamtgesellschaftliche Nutzen liegt in der Gewinnmaximierung bei Medikamenten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Verteidigungspolitik nach dem Brexit: Deutsche Vorsicht und franz&ouml;sische Entschlossenheit<\/strong><br>\nWie sollte sich die Europ&auml;ische Union nach dem Brexit-Schock reformieren? Zu dieser Frage schreiben &Ouml;konomen, Wissenschaftler und Intellektuelle f&uuml;r SPIEGEL ONLINE in loser Folge Gastbeitr&auml;ge. Den Autoren stellen wir jeweils drei Fragen: 1. Was ist das Problem? 2. Wie k&ouml;nnte eine L&ouml;sung aussehen? 3. Wer m&uuml;sste daf&uuml;r was tun? Heute nimmt Jean-Marie Gu&eacute;henno Stellung. Was ist das Problem? Kann die Europ&auml;ische Union (EU) ohne das Vereinigte K&ouml;nigreich strategisch einflussreich sein? (&hellip;) Doch kann sich die EU bei der Gew&auml;hrleistung seiner Sicherheit nicht allein auf Dialog, Entwicklungshilfe und wirtschaftliche Beziehungen verlassen. F&uuml;r eine Weile hatte sich die EU eingeredet, mit Soft Power allein k&ouml;nnte sie Stabilit&auml;t exportieren und eine friedliche und stabile Umgebung schaffen. In der heutigen Welt kommt es allerdings auf milit&auml;rische Macht an. (&hellip;) Unter den l&auml;ngerfristigen Projekten hat die Integration der europ&auml;ischen R&uuml;stungsindustrie h&ouml;chste Priorit&auml;t. Die Regierungen m&uuml;ssen damit aufh&ouml;ren, ihre nationalen Lieblinge zu h&auml;tscheln und stattdessen den Ausbau europ&auml;ischer R&uuml;stungsunternehmen vorantreiben, die mit den Ressourcen ausgestattet sind, echte Kompetenzzentren zu schaffen. (&hellip;) Deutschland wird m&ouml;glicherweise besorgt dar&uuml;ber sein, dass es als gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft in der EU mit seinen Verteidigungsausgaben unweigerlich Frankreich &uuml;berholen wird, wenn es den gleichen Prozentsatz seines Bruttoinlandsproduktes einbringt, n&auml;mlich die auf dem Nato-Gipfel von 2014 vereinbarten 2 Prozent. (&hellip;) Doch Deutschland sollte sich nicht scheuen, eine proaktivere Rolle zu &uuml;bernehmen, die auch Auslandseins&auml;tze beinhaltet &ndash; vorausgesetzt, diese sind rechtlich abgesichert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/eu-nach-dem-brexit-deutsche-vorsicht-und-franzoesische-entschlossenheit-a-1107453.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu erneut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34134#h01\">EU-Globalstrategie und deutsch-franz&ouml;sische Militarisierungsoffensive<\/a>. Im Gegensatz dazu wird auf &ldquo;SPON&rdquo; die Entwicklung der forcierten Militarisierung innerhalb der EU positiv bewertet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bundeswehr in Inneren: Klaus Bouillon: &ldquo;Ich erwarte gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die &Uuml;bungen&rdquo;<\/strong><br>\nBundeswehr soll im November f&uuml;r Terrorlage im Inland &uuml;ben, die Aufr&uuml;stung des Staates im Inneren nimmt Gestalt an (&hellip;) Gegen&uuml;ber der Rheinischen Post sagte Bouillon: &ldquo;Ich erwarte, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Thomas de Maizi&egrave;re am 31. August gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die &Uuml;bungen geben. Dann k&ouml;nnen bereits im November Stabs&uuml;bungen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern stattfinden.&rdquo; Damit r&uuml;ckt n&auml;her, was im neuen Wei&szlig;buch der Bundeswehr niedergeschrieben wurde: Die Bundeswehr soll auch bei schweren Terroranschl&auml;gen im Landesinnern zum Einsatz kommen. Doch das ist nicht die einzige Nachricht, die auf ein Aufr&uuml;sten des Staates nach innen deutet. Am Wochenende wurde bekannt, dass de Maizi&egrave;re sich f&uuml;r eine &ldquo;Technikoffensive&rdquo; einsetzt, um dem Terrorismus entgegenzutreten. Der Bundesinnenminister sagte Bild am Sonntag, er m&ouml;chte, dass an Bahnh&ouml;fen und Flugh&auml;fen Gesichtserkennungssoftware zum Einsatz komme. Diese Technologie erm&ouml;gliche es, die Fahndungserfolge im Zusammenhang mit Terrorverd&auml;chtigen zu erh&ouml;hen: &ldquo;Es gibt f&uuml;r Privatpersonen die M&ouml;glichkeit, jemanden zu fotografieren und mit einer Gesichtserkennungssoftware im Internet herauszufinden, ob es sich um einen Prominenten oder einen Politiker handelt, den man gerade gesehen hat. Ich m&ouml;chte eine solche Gesichtserkennungssoftware an den Videokameras an Flugh&auml;fen und Bahnh&ouml;fen einsetzen.&rdquo; Und de Maizi&egrave;re weiter: &ldquo;Die Beh&ouml;rden m&uuml;ssen technisch k&ouml;nnen, was ihnen rechtlich erlaubt ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49200\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Geht es bei diesen Ma&szlig;nahmen wirklich lediglich um den Kampf gegen den &ldquo;Terror&rdquo; oder vielleicht doch eher um die Kontrolle &uuml;ber die Bev&ouml;lkerung. Drohen z.B. wegen der zunehmenden Ungleichheit soziale Unruhen? Bitte lesen Sie dazu auch mit entsprechender Anmerkung: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34604#h02\">Innere Sicherheit: Musterhaft auf dem Weg zu mehr Repression<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Soziale Spaltung: Wovon Rechtspopulisten profitieren<\/strong><br>\nIm Zuge der Globalisierung f&uuml;hlen sich weite Bev&ouml;lkerungsschichten als Verlierer, ohne dass diese Erfahrung ernst genommen w&uuml;rde. Wenn man diesen Menschen zuh&ouml;ren w&uuml;rde, h&auml;tten es Rechtspopulisten schwerer, meint der Politikwissenschaftler Peter Widmann. Ein Spalt entzweit viele Gesellschaften Europas. Die Einen fordern den Nationalstaat der Vergangenheit zur&uuml;ck, mit seinen Grenzen, seiner Souver&auml;nit&auml;t und einer dominanten Nationalkultur. Die Anderen glauben, dass man die Herausforderungen der Globalisierung in einem integrierten Europa und in offenen, vielf&auml;ltigen Gesellschaften angehen muss. Die Rechtspopulisten haben diesen Spalt nicht geschaffen. Aber sie profitieren von ihm und versuchen ihn zu vertiefen. (&hellip;) Gerade deswegen m&uuml;sste man den Rechtspopulisten mehr entgegensetzen als bisher. Die Politik muss dazu zun&auml;chst wahrnehmen, dass dieser real gewordene Konflikt, dieser soziale Spalt, existiert. Denn, wer den Politikern der etablierten Parteien in den vergangenen Jahren zugeh&ouml;rt hat &ndash; national und europaweit &ndash; konnte den Eindruck gewinnen, die europ&auml;ische Einigung, der gemeinsame Markt, der globale Wettbewerb und eine vielf&auml;ltiger werdende Gesellschaft br&auml;chten f&uuml;r alle nur Vorteile. Diese Erfolgsgeschichte geht an vielen Menschen vorbei: Sie widerspricht der Lebenserfahrung eines Teils der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/soziale-spaltung-wovon-rechtspopulisten-profitieren.1005.de.html?dram:article_id=363792\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>So steht es um das Bildungsniveau der Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nEiner Befragung des Bundesamtes f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (BAMF) zufolge haben 46 Prozent aller Asylbewerber mit guten Bleibeaussichten ein Gymnasium oder sogar eine Hochschule besucht. Rund 27 Prozent haben eine Mittel- oder eine Fachhochschule besucht, w&auml;hrend 25 Prozent lediglich auf einer Grundschule waren oder &uuml;ber gar keine Schulbildung verf&uuml;gen. F&uuml;r die Erhebung hat das BAMF im Jahr 2015 knapp 170.000 registrierte Asylbewerber mit guten Bleibeaussichten befragt, wovon sich 77 Prozent an der Umfrage beteiligten. (&hellip;) Weniger erfreulich als im Bereich der Schulbildung sieht es bei der Berufsbildung aus, wie aus Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervorgeht. Demnach verf&uuml;gen rund 70 Prozent der Fl&uuml;chtlinge &uuml;ber keine abgeschlossene Ausbildung, die sie f&uuml;r die Aus&uuml;bung eines Berufs qualifiziert. Dies ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass in den Herkunftsl&auml;ndern kein duales Ausbildungssystem wie hierzulande existiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/gesellschaft\/id_78764804\/bamf-umfrage-so-steht-es-um-das-bildungsniveau-der-fluechtlinge.html\">t-online.de<\/a>\n<p><strong>dazu: 69 % der Zuwanderer waren 2014 erwerbst&auml;tig<\/strong><br>\nDie Erwerbst&auml;tigenquote der nicht in Deutschland geborenen Zuwanderer im Alter von 20 bis 64 Jahre lag 2014 mit 69,3 % etwa zehn Prozentpunkte niedriger als die Erwerbst&auml;tigenquote der einheimischen Bev&ouml;lkerung der gleichen Altersgruppe (79,6 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis von Ergebnissen einer Zusatzerhebung des Mikrozensus aus dem Jahr 2014 weiter mitteilt, waren nur 52,3 % der Zuwanderer mit Grundkenntnissen der deutschen Sprache erwerbst&auml;tig. Bei den Zuwanderern mit flie&szlig;enden Deutschkenntnissen lag die Erwerbst&auml;tigenquote mit 77,3 % um rund ein Drittel h&ouml;her und erreichte damit fast das Niveau der Erwerbst&auml;tigenquote der einheimischen Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/08\/PD16_290_122.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weltweit 46 Millionen Menschen versklavt<\/strong><br>\nAuch wenn in keinem Land mehr weltweit Sklaverei offiziell erlaubt ist, so ist sie doch noch verbreitet. Am heutigen &ldquo;Internationalen Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung&rdquo; geht es deshalb weniger um die Vergangenheit als um die Gegenwart. Auch in Deutschland gibt es F&auml;lle, die als Sklaverei angesehen werden k&ouml;nnen. &ldquo;Ich habe nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen. Die laufen alle frei rum.&rdquo; Auf dem H&ouml;hepunkte der Debatten &uuml;ber die Menschenrechtssituation im WM-Gastgeberland 2022 wollte Fu&szlig;ballfunktion&auml;r Franz Beckenbauer sein Expertentum in Sachen Sklaverei unter Beweis stellen. Das brachte ihm viel Spott ein, war damals doch schon klar, dass Sklaverei im 21. Jahrhundert in anderen Erscheinungsformen auftritt als fr&uuml;her. In Katar ist es noch heute so, dass Ausl&auml;nder nicht etwa dorthin verkauft werden, sondern freiwillig zum Arbeiten einreisen. Aber das dortige System bindet jeden ausl&auml;ndischen Arbeitnehmer an den Arbeitgeber. Der muss zustimmen, wenn der Arbeitnehmer das Land verlassen, ein Bankkonto er&ouml;ffnen oder einen F&uuml;hrerschein beantragen will, <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/tag-der-erinnerung-an-sklavenhandel-geht-es-den.1773.de.html?dram:article_id=363814\">berichtet<\/a> Korrespondent Carsten K&uuml;hntopp. Und auch wer sich von einem schlechten oder gar tyrannischen Boss trennen m&ouml;chte, brauche dazu dessen Einverst&auml;ndnis. (&hellip;) Auch Deutschland findet sich auf der Liste der &ldquo;Walk Free Foundation&rdquo;, wenn auch zusammen mit anderen L&auml;ndern auf dem letzten Rang. Der Sch&auml;tzung zufolge werden hier etwa 14.500 Menschen ausgebeutet. Das Bundeskriminalamt geht sogar davon aus, dass j&auml;hrlich einige 10.000 Frauen nach Deutschland geschleust und hier zwangsprostituiert werden. Im Regionalreport der <a href=\"http:\/\/www.globalslaveryindex.org\/region\/europe\/\">Stiftung<\/a> hei&szlig;t es, dass es bei den F&auml;llen in Europa vor allem darum und auch um Zwangsarbeit gehe. Meistens seien es Frauen aus Rum&auml;nien, Bulgarien, Litauen und der Slowakei, denen die Papiere abgenommen w&uuml;rden; sie w&uuml;rden vergewaltigt, gewaltsam in unw&uuml;rdigen Arbeits- und Lebensbedingungen gehalten und zur Prostitution gezwungen. Auch f&uuml;r Arbeitsmigranten und Fl&uuml;chtlinge, die seit 2015 nach Europa kommen, besteht laut der Foundation ein hohes Risiko, ausgebeutet zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/moderne-sklaverei-weltweit-46-millionen-menschen-versklavt.1818.de.html?dram:article_id=363819\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatte um Vollverschleierung: Der Wahrheit ins Gesicht schauen<\/strong><br>\nBurka oder Nikab sind kein Ausdruck von Religiosit&auml;t. Der Vollschleier ist ein Herrschaftsinstrument, um Frauen zu unterdr&uuml;cken und ihnen Gesicht und Freiheit zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/burka-warum-das-verbot-nicht-nur-ein-thema-der-union-sein-darf-a-1108922.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Burkarneval forever!<\/strong><br>\nDie Angst vor dem Weiblichen, vor der Anziehungskraft des weiblichen K&ouml;rpers, f&uuml;hrte mit dem Aufkommen des Patriarchats vor einigen tausend Jahren dazu, dass die M&auml;nner die Frauen zwangen, sich zu verh&uuml;llen und zu verstecken. Dass Perikles, der &ldquo;Vater&rdquo; der athenischen Demokratie, sich mit seiner Frau Aspasia bei &ouml;ffentlichen Anl&auml;ssen zeigte, galt als Skandal und wie die alten Griechen hielten es auch viele nachfolgende V&ouml;lker und Religionen und halten es bis heute, n&auml;mlich die Frauen unter Kontrolle. Mit Verhaltens,-und Kleidungsvorschriften, mit Separation von einer allein M&auml;nnern vorbehaltenen Welt. Notwendig wurde diese Unterdr&uuml;ckung, um die Umstellung von der weiblichen auf die m&auml;nnliche Erbschaftslinie durchzusetzen, wozu die Vaterschaft sichergestellt werden muss. Im &raquo;Husband&laquo; (engl. Ehemann) klingt heute noch an, dass der Mann zuvor bestenfalls &raquo;ans Haus gebunden&laquo; war, ansonsten aber blo&szlig; ein durchaus austauschbarer Spermienlieferant und keineswegs Chef im Ring oder Herr im Haus. Das wurde unter patriarchalen Bedingungen anders, von nun an mu&szlig;te die Frau vor anderen potentiellen und potenten &ldquo;Lieferanten&rdquo; verborgen und verh&uuml;llt werden. Um die Vaterschaft zu sichern und die Frau unter Kontrolle zu bekommen, wurde sie wegsperrt, ihrer Freiheitsrechte beraubt und reduziert auf die Funktion eines wertvollen Nutztiers. Der Reformer Mohammed &raquo;befreite&laquo; die Frauen dann im 6. Jahrhundert nach Christus zumindest insoweit, dass sie ihren Ehemann im Falle seines Todes beerben konnten und nicht mehr selbst zusammen mit K&uuml;hen und Kamelen als Nutztier vererbt oder &ndash; wie in Indien &ndash; einfach verbrannt wurden. (&hellip;) Der Staat darf nicht l&auml;nger als Erf&uuml;llungsgehilfe bestimmter Religionen fungieren und sie &uuml;ber Zwangsabgaben finanzieren, sondern hat nur die Glaubens-, und Religionsfreiheit zu garantieren, als reine Privatangelegenheit. Wenn der Rechtsstaat erlaubt, mit Sonnenbrille, Mundschutz und Hoodie herumzulaufen, sind selbstverst&auml;ndlich auch Burkas oder andere Vollverschleierungen legal, wenn er das eine auf Demos wg. Vermummungsverbot auschlie&szlig;t m&uuml;ssen auch Burka-Tr&auml;gerinnen auf ihre Demonstrationsrecht verzichten. N&auml;mliches gilt an Beh&ouml;rdenschaltern, an staatlichen Schulen usw., wo &ldquo;amtliche&rdquo; Dienstkleidung vorgeschrieben ist.  Ansonsten gilt: solange die Kost&uuml;mierung niemand anderen gef&auml;hrdet m&ouml;ge jeder nach seiner Fasson gl&uuml;cklich werden. Da hat sich der s&auml;kulare Rechtsstaat nicht einzumischen, egal ob das Kost&uuml;m aus religi&ouml;sen oder karnevalistischen Gr&uuml;nden getragen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.broeckers.com\/2016\/08\/20\/burkarneval-forever\/\">Mathias Br&ouml;ckers<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Beim Burkastreit geht es nicht um Frauen<\/strong><br>\nDie Diskussion um Verschleierung in Deutschland und Frankreich ist gepr&auml;gt von einem Kampf um Geschlechterrollen (&hellip;) Im kulturellen Diskurs um die Burka spielen viele Aspekte eine Rolle: eine diffuse Angst vor einer kulturellen &Uuml;berfremdung durch den Islam, auf die ein Burka-Verbot eine praktische, &uuml;berblickbare Reaktion zu sein scheint. Eine Ohnmacht gegen&uuml;ber den Amokl&auml;ufen und Attentaten und der Wunsch, Handlungsmacht zu erlangen. Dass im Ergebnis auf die Regulierung der Frauenrolle gezielt wird, ist jedoch kein Zufall. Eine zentrale Rolle spielen dabei patriarchale Strukturen und Dominanzgebaren auch der westlich sozialisierten M&auml;nner. Um die burkatragenden Frauen und ihre Perspektive geht es dabei am wenigsten. Es geht darum, wer hier &uuml;ber die Frauen bestimmt: das westlich-patriarchale Kulturmodell oder das muslimisch-patriarchale. Ein Revierkampf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1023103.beim-burkastreit-geht-es-nicht-um-frauen.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>B&uuml;rgerjournalismus in der T&uuml;rkei: Engagement f&uuml;r unabh&auml;ngige Nachrichten<\/strong><br>\nNach dem Putschversuch in der T&uuml;rkei wurden zahlreiche Journalisten verhaftet und Medienh&auml;user wegen angeblicher N&auml;he zur G&uuml;len-Bewegung geschlossen. Eine Istanbuler Nachrichtenagentur setzt deswegen auf B&uuml;rgerjournalismus. Freiwillige Korrespondenten aus dem ganzen Land liefern Nachrichten, die in den Mainstream-Medien nicht mehr vorkommen. (&hellip;) &ldquo;Die gro&szlig;en Medienbosse in der T&uuml;rkei sind fast immer gleichzeitig auch die gr&ouml;&szlig;ten Wirtschaftsunternehmer der T&uuml;rkei&rdquo;, erkl&auml;rt TV-Redakteur Ey&uuml;p Burc die Einstimmigkeit der t&uuml;rkischen Massenmedien. Wer heute Kritik im hauseigenen Medium zulasse, sei schon morgen von staatlichen Gro&szlig;auftr&auml;gen ausgeschlossen, wenn zum Beispiel der n&auml;chste Flughafenbau oder das erste Atomkraftwerk anstehe. &ldquo;Ein anderes Problem ist, dass jeder Kritiker sofort wegen Terrorpropaganda angeklagt wird. Etwas wie &ldquo;eine andere Meinung haben&rdquo; gibt es nicht mehr. Wer nicht die Regierungslinie vertritt, betreibt automatisch Terrorpropaganda.&rdquo; Solche Risiken aber will kein t&uuml;rkischer Unternehmer eingehen. Die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r kritischen Journalismus, so glauben Insider, ist deswegen nicht unbedingt die direkte Zensur aus Ankara, sondern die Selbstzensur durch Medienbosse und h&ouml;rige Chefredakteure: Kritische Journalisten finden heute kaum noch Jobs am Bosporus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/buergerjournalismus-in-der-tuerkei-engagement-fuer.1773.de.html?dram:article_id=363829\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Paul Schreyer:<\/strong> Die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r kritischen Journalismus ist die Selbstzensur &ndash; das gilt wohl auch f&uuml;r Deutschland, wenn auch hierzulande andere Bedingungen herrschen, als in der T&uuml;rkei. Selbstzensur ist aber auch bei uns verbreitet &ndash; wie anders lie&szlig;e sich sonst der mediale Gleichklang bei so vielen wichtigen politischen Themen erkl&auml;ren, als &ndash; auch &ndash; mit der Sorge vieler Journalisten vor den beruflichen Folgen eines Ausscherens aus dem Mainstream? F&uuml;r reale Meinungsvielfalt in den Medien reicht es sicher nicht aus, die Pressefreiheit auf dem Papier der Verfassung &bdquo;garantiert&ldquo; zu haben. Die Berliner Zeitung <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/24544642\">fragte<\/a> den t&uuml;rkischen Journalisten Can D&uuml;ndar k&uuml;rzlich in einem Interview: &ldquo;Ihre Zeitung Cumhuriyet ist eine gro&szlig;e, regierungskritische Tageszeitung, die noch immer berichtet. Also existiert die Pressefreiheit.&rdquo; Darauf D&uuml;ndar: &ldquo;Ja, Sie k&ouml;nnen schreiben, was Sie wollen &ndash; wenn Sie bereit sind, den Preis daf&uuml;r zu zahlen. Ich habe bezahlt.&rdquo; In der T&uuml;rkei ist dieser Preis zur Zeit um einiges h&ouml;her als in einem Land wie Deutschland, aber auch hierzulande zahlen &bdquo;Abweichler&ldquo; einen Preis.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Lieber gemeinsam als gegeneinander<\/strong><br>\nSchimpansen arbeiten offenbar lieber zusammen, als miteinander zu konkurrieren. Das widerspricht der Annahme, dass Kooperation ein speziell menschliches Ph&auml;nomen ist. Malini Suchak von der Emory-Universit&auml;t in Atlanta, die inzwischen am Canisius Kolleg in Buffalo im amerikanischen Gliedstaat New York lehrt, und ihre Kollegen stellten elf Schimpansen vor die Wahl: Die Tiere konnten Belohnungen in Form von Futter entweder durch Kooperation oder durch kompetitives Verhalten ergattern, wie die Forscher in der Fachzeitschrift &laquo;PNAS&raquo; schreiben. Um das Obst zu erhalten, mussten zwei oder drei Affen zusammen an einem Apparat ziehen. Die Schimpansen durften sich laut den Forschern selbst ihre Partner f&uuml;r die Aufgaben aussuchen. Sie konnten aber auch durch kompetitives Verhalten an die Belohnungen gelangen &ndash; etwa, indem ein Schimpanse einen anderen vertrieb oder das Obst stibitzte. Wie sich zeigte, kooperierten die Mitglieder der Schimpansengruppe innerhalb der 94 Versuchsstunden 3565 Mal miteinander. Konkurrenzverhalten zeigten sie dagegen gut 600 Mal, und vor allem zu Beginn der Studie. Unter den Schimpansen sei daher Kooperation f&uuml;nfmal wahrscheinlicher als Wettbewerb, so die Forscher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/wissenschaft\/biologie\/kooperation-bei-schimpansen-lieber-gemeinsam-als-gegeneinander-ld.112311\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Viel interessanter ist doch im Blick auf den n&auml;chsten Verwandten Folgendes: Die Erkenntnisse zeigen, Kooperation ist f&uuml;r die menschliche Natur ein grundlegenderes Prinzip als Wettbewerb und wirkm&auml;chtig. Diese Erkenntnisse widersprechen damit der Annahme, dass Wettbewerb &ndash; wie neoliberale &Ouml;konomen meinen &ndash; gegen&uuml;ber der Kooperation ein in unserer Natur vorrangiges Prinzip sei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(PS\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34730","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34730"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34730\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34735,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34730\/revisions\/34735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}