{"id":3474,"date":"2008-09-25T08:43:40","date_gmt":"2008-09-25T06:43:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3474"},"modified":"2008-09-25T08:45:29","modified_gmt":"2008-09-25T06:45:29","slug":"hinweise-des-tages-2-78","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3474","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p><ul>\n<li>KfW<\/li>\n<li>Auch deutsche Genossenschaftsbanken involviert<\/li>\n<li>&ldquo;Steinbr&uuml;ck ist f&uuml;r den Schrotthandel verantwortlich&rdquo;<\/li>\n<li>Vorschl&auml;ge: Handelsbeschr&auml;nkungen<\/li>\n<li>Finanzministerium will Untersuchungsausschuss verhindern<\/li>\n<li>Die postideologischen Sozial- und Christdemokraten seien gefordert<\/li>\n<li>Harald Schumann im tagesschau.de-Interview<\/li>\n<li>Wer zuletzt lacht, ist Banker<\/li>\n<li>Liechtenstein-Prozess<\/li>\n<li>Sat1-Doku<\/li>\n<li>Uniklinik Gie&szlig;en-Marburg: Gro&szlig;er Frust nach Privatisierung<\/li>\n<li>Jetzt zittern die deutschen St&auml;dte &ndash; Cross Border<\/li>\n<li>Kosten der Arbeitslosigkeit sinken deutlich<\/li>\n<li>&ldquo;Bild&rdquo;-Redakteur nimmt Politiker in Schutz<\/li>\n<li>Trichets Tricks<\/li>\n<li>Siemens-AUB-Aff&auml;re vor Gericht<\/li>\n<li>Ifo &ndash; keine Zeit f&uuml;rs Sch&ouml;nreden<\/li>\n<li>Lauterbach vs. Schreiner<\/li>\n<li>Kerner zu Rente u. Schweizer Pensionskassen m&uuml;ssen Federn lassen<\/li>\n<li>Im Land f&uuml;r und im Bund gegen Pendlerpauschale<\/li>\n<li>Gesundheitsindustrie Mangelnde Transparenz<\/li>\n<li>&bdquo;Ostdeutschland holt erst 2030 auf&ldquo;<\/li>\n<li>Schulsystem Finnland<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3474&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Weiche Landung: Volle Bez&uuml;ge f&uuml;r die supendierten Vorst&auml;nde.<\/strong><br>\nDie beiden wegen einer millionenschweren &Uuml;berweisungspanne suspendierten Vorst&auml;nde der bundeseigenen KfW Bankengruppe erhalten auch<br>\nweiterhin ihre vollen Bez&uuml;ge. Derzeit wird gepr&uuml;ft, ob der Fehler noch ein juristisches Nachspiel hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Finanzen-KfW-Finanzkrise;art130,2621758\">tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hat irgendjemand etwas anderes erwartet?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auch deutsche Genossenschaftsbanken sollen nach einem Zeitungsbericht Papiere der Pleitebank Lehman Brothers halten.<\/strong><br>\nBesonders stark sind offenbar die gro&szlig;en Volks- und Raiffeisenbanken betroffen &ndash; darunter auch die Berliner Volksbank.<br>\nHamburg &nbsp;&ndash;&nbsp; Wie das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; unter Berufung auf Finanzkreise schreibt, sollen die Genossenschaftsbanken Lehman-Papiere in einem Volumen von insgesamt bis zu einer Milliarde Euro besitzen. Davon sollen dem Bericht zufolge zwischen 500 und 700 Millionen Euro auf die rund 1230 Volks- und Raiffeisenbanken und andere genossenschaftlich organisierte Kreditinstitute entfallen, etwa 300 Millionen Euro zus&auml;tzlich auf das Frankfurter Spitzeninstitut DZ-Bank und ihre T&ouml;chter. Die DZ Bank, die sich derzeit in Fusionsverhandlungen mit der D&uuml;sseldorfer WGZ-Bank befindet, wollte sich laut &ldquo;Handelsblatt&rdquo; zu den Informationen nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nNach den Sch&auml;tzungen eines betroffenen Volksbank-Vorstandes bewege sich das Volumen der Lehman- Papiere bei den meisten genossenschaftlichen Ortsbanken im einstelligen Millionenbereich. In Hessen, Th&uuml;ringen, Sachsen und dem Saarland belaufe sich das Volumen der Lehman-Papiere nach Informationen aus Finanzkreisen auf rund 50 Millionen Euro. Existenzbedrohend f&uuml;r die einzelnen Institute seien diese Gr&ouml;&szlig;enordnungen aber nicht, sagten Insider.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Volks- und Raiffeisenbanken sollen im gr&ouml;&szlig;eren Stil Papiere der Pleitebank halten. Die Berliner Volksbank, Nummer eins bei den VR-Banken, sagte der Zeitung, das Institut halte im eigenen Bestand nur Spezialfonds, die mehrheitlich von der genossenschaftlichen Fondsgesellschaft Union Investment gemanagt w&uuml;rden. &ldquo;Und &uuml;ber die Struktur unserer Spezialfonds gebe ich keine Auskunft&rdquo;, sagte Holger Hatje, Chef der Berliner Volksbank. Nach Informationen aus unternehmensnahen Kreisen soll die Union Lehman-Papiere mit einem Volumen von etwa 60 Millionen Euro halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/Finanzen-Lehman-Brothers-Berliner-Volksbank;art130,2621813\">tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zuerst hie&szlig; es, da&szlig; deutsche Banken kaum betroffen seien, allerdings lehnten Institute wie etwa die Deutsche Bank, die Comerzbank oder die Hypo Real Estate, Aussagen &uuml;ber ihr Engagement bei Lehman Brothers ab. Nun l&auml;ppert es sich allm&auml;hlich. Verloren zun&auml;chst die deutschen Landesbanken durch den Konkurs offenbar mehr als eine Milliarde Euro, kommen jetzt die Genossenschaftsbanken&nbsp; mit der gleichen Summe hinzu. Wer kommt als n&auml;chster? Einmal abgesehen davon, dass der Kollaps von&nbsp; Lehman Brothers &uuml;ber die deutsche Tochter den Einlagensicherungsfonds mit bis zu sechs Milliarden Euro belasten k&ouml;nnte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Steinbr&uuml;ck ist f&uuml;r den Schrotthandel verantwortlich&rdquo;<\/strong><br>\nWegen der US-Finanzkrise fordert Linke-Parteichef Oskar Lafontaine den R&uuml;cktritt des Ministers<br>\nIn der Finanzmarktkrise sieht Linken-Parteichef Oskar Lafontaine eine Chance, die internationalen Strukturen zu reformieren. Als Bundesfinanzminister scheiterte er mit &auml;hnlichen Vorst&ouml;&szlig;en &ndash; auch am Widerstand des damaligen Kanzlers Gerhard Schr&ouml;der, wie Lafontaine gestern im Interview der Berliner Zeitung sagte. Der gro&szlig;en Koalition weist er eine Mitschuld an den Banken-Turbulenzen zu.<br>\nHerr Lafontaine, sind Sie froh, heute nicht mehr Finanzminister zu?<br>\nEs gibt derzeit leichtere Aufgaben als die des amerikanischen oder des deutschen Finanzministers. Denn es ist nicht abzusehen, welche Folgen die Krise noch hat.<br>\nWelchen Anteil hat die Bundesregierung an deren Entstehen?<br>\nDie Bundesregierung hat die Fehlentwicklung in der Geldwirtschaft bef&ouml;rdert. Sie hat Hedge-Fonds zugelassen, die als gro&szlig;e Spieler bei Unternehmen oft hohe Sch&auml;den anrichten. Sie hat die Verbriefung von Kreditforderungen zugelassen &ndash; das ist der Schrott, der der Mittelstandsbank IKB zum Verh&auml;ngnis wurde. Und die Regierung hat den Banken erm&ouml;glicht, Zweckgesellschaften zu gr&uuml;nden und so unkontrolliert riskante Gesch&auml;fte zu t&auml;tigen. Das hat nicht f&uuml;r die versprochene und nun geforderte Transparenz gesorgt, sondern die Intransparenz verst&auml;rkt. Das Gerede der Regierung wird durch ihr Handeln widerlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2008\/0925\/politik\/0015\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Handelsbeschr&auml;nkungen<\/strong><br>\nHeute trifft sich Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck mit Bankern. Es geht um die Finanzkrise. Auch wenn keine Patentrezepte existieren &ndash; durch strukturelle &Auml;nderungen lie&szlig;e sich einem solchen Crash vorbeugen. Derzeit kursieren verschiedene Vorschl&auml;ge. Die taz untersucht acht davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2008%2F09%2F25%2Fa0082&amp;cHash=445f10e201&amp;type=98\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Zun&auml;chst ohne Kommentar zu Ihrer Info.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>KfW-Krise<\/strong><br>\n<strong>Finanzministerium will Untersuchungsausschuss verhindern<\/strong><br>\nStattdessen soll eine Arbeitsgruppe die umstrittene Millionen&uuml;berweisung der KfW an die insolvente US-Investmentbank Lehman Brothers pr&uuml;fen<br>\nMit einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe aus Parlamentariern, Finanzaufsehern und Ministerialbeamten will das Bundesfinanzministerium die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschuss abwenden.<br>\nIn Ministeriumskreisen hei&szlig;t es, die Arbeitsgruppe k&ouml;nnte unter anderem folgende Agenda bearbeiten: Die Verkleinerung des KfW-Verwaltungsrats, die bessere Kontrolle der Landesbanken und eine Reform der Finanzaufsicht, die es erm&ouml;glicht, die Bankenpr&uuml;fer nicht mehr nach Beamtenrecht zu bezahlen und so f&uuml;r mehr Geld an bessere Mitarbeiter zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/39\/kfw-finanzministerium\">ZEIT ONLINE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Was haben das Finanzministerium und die FDP zu verbergen, wenn sie die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses verhindern wollen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Finanzkrise &ndash; Wenn Ideologien sterben<\/strong><br>\nNach dem Finanzdebakel in Amerika sind in Europa die postideologischen Sozial- und Christdemokraten gefordert<br>\nWenn nicht mehr gilt, was gestern noch ein Dogma war, sollte man sich warm anziehen. Achtung, dies ist keine &Uuml;bung, das ist der Ernstfall! Amerika setzt insgesamt 1000 Milliarden Dollar &ndash; Steuergelder &ndash; ein, um Banken und Versicherungen, die sich verspekuliert haben, zu retten. Die verschreckte Regierung verstaatlicht &ndash; sozialisiert &ndash; deren Milliardenverluste.<br>\nDass sie dieses Desaster insofern mitverantwortet, als sie acht Jahre lang aus ideologischen Gr&uuml;nden jede strengere Kontrolle des Gebarens dieser Spekulanten abgelehnt hatte, wird jetzt nicht debattiert. Finanzminister und Notenbankchef dr&auml;ngen das Parlament, das Sanierungspaket zu Lasten der k&uuml;nftigen Generationen von Steuerzahlern ohne verz&ouml;gernde Debatte und Widerst&auml;nde abzusegnen. Das Motto: Wer sich, wie Kongressabgeordnete aus beiden Parteien, mit Auflagen und Bedingungen querlegt, ist schuld, wenn die Rettung scheitert.<br>\nDas wird ein gewaltiges transnationales Projekt: eine globale Agenda 2008 der Weltfinanzordnung. Gemessen daran wird uns die deutsche Agenda 2010 wie ein Spaziergang vorkommen. F&uuml;r diesen Kraftakt sind, so bitter das den Linkslinken aufsto&szlig;en mag, die unorthodoxen Reformpolitiker vom Typ der neueren europ&auml;ischen Mitteparteien gefragt.<br>\nDazu geh&ouml;ren die Repr&auml;sentanten der unterschiedlichen &ldquo;Neuen Konservativen&rdquo;, soweit sie ihren sozialen Anspruch ernst meinen. Einige von ihnen, nicht zuletzt Angela Merkel, haben schon fr&uuml;her eine Reform des Finanzsystem verlangt, ohne in Washington ernst genommen worden zu sein. Und dazu geh&ouml;ren ebenso die Vertreter der Mitte-Links-Parteien, denen es in London und Washington nicht anders ging. Sie hatten sich auf dem &ldquo;Dritten Weg&rdquo; zwischen Markt- und Staatsorthodoxen als Herolde des &ldquo;europ&auml;ischen Modells&rdquo; oder des &ldquo;Rheinischen Kapitalismus&rdquo; zu profilieren versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/online\/2008\/39\/finanzkrise-ideologie-europa?page=1\">ZEIT ONLINE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wunschdenken des lieben Werner Perger und seiner Informanten. Die Zeit unterschl&auml;gt, dass Frau Merkel bisher eine Anh&auml;ngerin der totalen Liberalisierung der Finanzm&auml;rkte nach amerikanischen Muster gewesen ist. Sie ist weder ideologiefrei. Schlimmer aber: Die Union ist wie Vertreter anderer Parteien eingeflochten in die Interessen der bisherigen Investmentbanker. Dazu siehe <a href=\"?p=3471\">Eintrag vom 23.9.<\/a>, viele fr&uuml;here Infos der NDS und gelegentlich mehr.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Anarchie in den Steueroasen, willf&auml;hrige Politiker, schlecht organisierte Aufsichtbeh&ouml;rden &ndash; all das habe zur katastrophalen Lagen an den Finanzm&auml;rkten gef&uuml;hrt, sagt der Experte Harald Schumann.<\/strong><br>\nIm tagesschau.de-Interview erkl&auml;rt er, welche Strategien jetzt noch helfen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/-\/id=396\/nid=396\/did=4011038\/1ifuw\/\">swr.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer zuletzt lacht, ist Banker<\/strong><br>\nBeobachter sch&auml;tzen, dass der Plan des Finanzministers Henry Paulson zur Rettung der Finanzindustrie diese Woche vom Kongress angenommen wird. Das w&auml;re in der derzeitigen Form eine Ungeheuerlichkeit. Da wird ein Finanzdiktator auf Zeit installiert, n&auml;mlich der Finanzminister. Er kann mit den Milliarden tun, was er will, alles ist absichtlich vage formuliert. In dem Gesetzesvorschlag wird ausdr&uuml;cklich jede Kontrolle durch das Parlament und jede &Uuml;berpr&uuml;fung durch Gerichte f&uuml;r ihn und die Banker ausgeschlossen. Zudem werden die eigentlichen Ursachen der Krise nicht angegangen &ndash; etwa mehr Transparenz bei Finanzprodukten und der Bilanzierung oder Regeln f&uuml;r den v&ouml;llig ausgeuferten Handel mit Krediten.&nbsp; Offensichtlich haben die Abgeordneten Angst, dem Finanzminister entgegenzutreten und dann im Wahlkampf als z&ouml;gerlich zu wirken. Doch wenn die Politik jetzt nicht die Grundlagen der Finanzwirtschaft neu gestaltet, rettet sie mit ihrem Milliardenpaket nur die Banken. Die werden danach in etwa so weitermachen wie bisher &ndash; und &uuml;ber die Politik lachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2008%2F09%2F25%2Fa0001&amp;cHash=c833c94e7a&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Liechtenstein-Prozess f&uuml;hrt zu 966 Strafverfahren<\/strong><br>\nIn dem seit April laufenden Prozess vor dem Rostocker Landgericht sind drei M&auml;nner angeklagt, die laut Staatsanwaltschaft rund 2300 gestohlene Datens&auml;tze &uuml;ber m&ouml;gliche Schwarzgelder von LLB-Kunden erworben und die Bank sowie Kunden damit erpresst haben sollen. Die Verteidigung des Hauptangeklagten im Rostocker Prozess hatte Anfang August Kontobelege &uuml;bergeben. Ziel war es laut fr&uuml;heren Angaben, im Prozess die Rolle der Bank zu beleuchten, was sich &ndash; so die Hoffnung der Verteidigung &ndash; strafmildernd auswirken k&ouml;nne. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte es sich um mehr als 2000 Kontobelege, die die zust&auml;ndige Abteilung f&uuml;r Strafsachen und Fahndung des Finanzamtes den jeweiligen Kontoinhabern und f&uuml;r sie zust&auml;ndigen Finanz&auml;mtern zugeordnet hat. Die Kontobelege wiesen insgesamt ein Kapitalanlagevolumen von mehr als einer Milliarde Euro sowie die daraus erzielten Zinseink&uuml;nfte aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/liechtenstein-prozess_in_rostock__1.907451.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Gnadenlos selbstgerecht<\/strong><br>\nIn einer populistischen Doku-Serie begleitet Sat.1 zwei Sozialfahnder auf ihrer Mission. Der Fernsehsender heizt damit die Stimmung gegen mutma&szlig;liche Hartz-IV-Betr&uuml;ger an<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/print-archiv\/printressorts\/digi-artikel\/?ressort=me&amp;dig=2008%2F09%2F25%2Fa0090&amp;cHash=e51f657c4e&amp;type=98\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>&hellip;&rdquo;Uniklinik Gie&szlig;en-Marburg: Gro&szlig;er Frust nach Privatisierung&rdquo;. <\/strong><br>\nEs ist diesbez&uuml;glich ein Web-Blog eingerichtet worden der, so ein Zitat aus der (1.) Gie&szlig;ener (B&uuml;rger) Zeitung &ldquo;&hellip;die entscheidende Frage kl&auml;ren soll ob Gesundheitskonzerne die Gewinne auf Kosten der Versorgungsqualit&auml;t und damit zu Lasten der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung erzielen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rhoenwatch.de\">www.rhoenwatch.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Jetzt zittern die deutschen St&auml;dte<\/strong><br>\nViele Kommunen haben ihre U-Bahnen, Messehallen oder Kanalnetze an US-Investoren verkauft und zur&uuml;ckgeleast. Das k&ouml;nnte sich jetzt bitter r&auml;chen. Die St&auml;dte k&ouml;nnten f&uuml;r strauchelnde Banken und auch Versicherer b&uuml;rgen m&uuml;ssen, die an dem Gesch&auml;ft beteiligt sind. Beim Cross-Border-Leasing erh&auml;lt der Investor einen Steuervorteil, von dem er zwischen vier und f&uuml;nf Prozent an die Stadt als Barwertvorteil abgibt. Der gr&ouml;&szlig;te Teil flie&szlig;t an Banken, die die Schulden des Investors &uuml;bernehmen, und an Versicherungen, die f&uuml;r diese Raten b&uuml;rgen. Beide Gesch&auml;ftspartner sind nun angeschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1601275&amp;em_loc=2091&amp;em_ref=\/top_news\/&amp;em_ivw=fr_topnews\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Studie der BA<\/strong><br>\n<strong>Kosten der Arbeitslosigkeit sinken deutlich<\/strong><br>\nDie Autoren f&uuml;hren es auf die Konjunktur, aber auch die Hartz-IV-Reformen zur&uuml;ck: Einer Studie der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zufolge sind die Kosten der Arbeitslosigkeit f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Haushalte seit 2004 um 27 Prozent gesunken.<br>\nLaut der am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (IAB) betrugen die gesamtfiskalischen Kosten der Arbeitslosigkeit 2004 noch 92 Mrd. Euro. Zwischen 2005 und 2007 reduzierten sie sich dann um rund 25 Mrd. auf 68 Mrd. Euro. Die Zahl der Arbeitslosen ging im selben Zeitraum um rund 21 Prozent zur&uuml;ck. Die Kosten je Arbeitslosen sanken um rund 7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:Studie-der-BA-Kosten-der-Arbeitslosigkeit-sinken-deutlich\/417653.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar:<\/strong> Supererfolg. Schlie&szlig;lich wurden die bei den Arbeitslosen eingesparten 25 Milliarden Euro dringend f&uuml;r die letzte und die n&auml;chste Unternehmensteuersenkung ben&ouml;tigt. Oder f&uuml;r die Abschaffung der Erbschaftsteuer? Wer wei&szlig;, das geht alles so schnell&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Bild&rdquo;-Redakteur nimmt Politiker in Schutz<\/strong><br>\nRezension vom Bundestagspr&auml;sidenten: Vom Buch eines Bild-Redakteurs, der Politiker lobt.<br>\nDer Politiker, das korrupte Wesen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/500\/311422\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Von welchen&nbsp; Politikern in welchem Land&nbsp;sprechen&nbsp;der Autor und Herr Lammert eigentlich? Um Deutschland kann es sich hierbei leider nicht handeln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Melvyn Krauss: Trichets Tricks<\/strong><br>\nEuropas Notenbankchef weigert sich unbeirrt, die Zinsen zu senken. Seine rosigen Wachstumsprognosen gef&auml;hrden die Glaubw&uuml;rdigkeit der EZB &ndash; selbst im Zentralbankrat wachsen die Zweifel. Der EZB-Chef missbraucht die Prognosen f&uuml;r politische Zwecke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=1564&amp;blogId=16\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Wirtschaftsprozess: Die Siemens-AUB-Aff&auml;re vor Gericht <\/strong><br>\n<strong>Siemens-AUB-Prozess Ex-Siemens-Vorstand &uuml;bernimmt Verantwortung<\/strong><br>\nDer ehemalige Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer hat die Verantwortung f&uuml;r die Zahlungen an die AUB &uuml;bernommen. Er habe das aber niemals f&uuml;r problematisch gehalten. Feldmayer muss sich zusammen mit Ex-AUB-Chef Wilhelm Schelsky vor Gericht verantworten.<br>\nNach Angaben der Staatsanwaltschaft soll Feldmayer Zahlungen von mehr als 30 Millionen Euro an Schelsky veranlasst haben, damit dieser die AUB zu einem Gegengewicht zur IG Metall aufbaut. Vor Gericht sagte Feldmayer, dass ihm zwar bewusst gewesen sei, dass Schelsky als Lobbyist f&uuml;r Siemens galt. Er habe aber die millionenschweren Zahlungen an die Arbeitnehmerorganisation AUB niemals f&uuml;r problematisch gehalten. Das im Jahr 2001 vereinbarte Berater-Honorar von zwei Millionen Euro pro Jahr habe er f&uuml;r vertretbar gehalten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/studio-franken\/siemens-aub-prozess-DID1215787990729\/index.xml?_requestid=1076526\">BR- Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/studio-franken\/aktuelles-aus-franken\/video-prozessauftakt-siemens-aub-ID1222253751029.xml\">BR-Online &ndash; Video<\/a><\/li>\n<li><strong>Ifo &ndash; keine Zeit f&uuml;rs Sch&ouml;nreden<\/strong><br>\nvon Thomas Fricke<br>\nVor ein paar Wochen galt die Warnung vor Rezessionsgefahren noch als b&ouml;se Miesmacherei. Die Ergebnisse der Ifo-Konjunkturumfrage beweisen das Gegenteil: Minister und W&auml;hrungsh&uuml;ter haben die Lage viel zu lange und unverantwortlich sch&ouml;ngeredet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/kommentare\/:Kommentar-Ifo-keine-Zeit-f%FCrs-Sch%F6nreden\/417855.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>SPD<\/strong><br>\nHaben Hartz IV und die anderen Reformen mehr Arbeit gebracht &ndash; oder mehr Armut? Die SPD-Linken Karl Lauterbach und Ottmar Schreiner im Streitgespr&auml;ch.<br>\nHerr Schreiner, Herr Lauterbach, lassen Sie uns mit einer Assoziationskette beginnen. Was verbinden Sie mit der Agenda 2010?<br>\nOttmar Schreiner: Eine Versch&auml;rfung der gesellschaftlichen Spaltung: mehr Lohnarmut. Mehr Kinderarmut. Mehr Altersarmut.<br>\nKarl Lauterbach: Mehr Arbeitspl&auml;tze. Bessere Bildungschancen f&uuml;r Kinder.<br>\nWie bitte?<br>\nLauterbach: Arbeitsmarktreformen sind nicht automatisch schlecht, nur weil Schr&ouml;der sie durchgesetzt hat. Wir steckten damals in einer historischen Krise. Wir hatten die h&ouml;chste Arbeitslosigkeit nach der Vereinigung. Jetzt haben wir die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 15 Jahren. Insofern sind die Arbeitsmarktreformen ein gro&szlig;er Erfolg. Wenn der Union das gelungen w&auml;re, w&uuml;rden im Konrad-Adenauer-Haus t&auml;glich die Sektkorken knallen. Die SPD verurteilt sich selbst. Das ist absurd.<br>\nSchreiner: Da muss ich grunds&auml;tzlich widersprechen. Der jetzige Aufschwung am Arbeitsmarkt ist ein ganz normaler Aufschwung im Konjunkturzyklus. Im Vergleich zum letzten Boom von 1998 bis 2000 hat dieser Aufschwung sogar weniger zus&auml;tzliche Besch&auml;ftigung gebracht.<br>\nLauterbach: Eine Million Arbeitspl&auml;tze w&uuml;rden heute fehlen, wenn wir die Arbeitsmarktreformen nicht gemacht h&auml;tten. Wir brauchen heute auch weniger Wirtschaftswachstum, um neue Arbeitspl&auml;tze zu bekommen. Das war das Ziel der Reformen. Das ist gelungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/reportage\/1599593_Agenda-2010-die-Abrechnung.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Unglaublich, was der angeblich linke Herr Lauterbach von sich gibt. Oder hat er im Aufsichtsrat der Rh&ouml;nkliniken von Frau Mohn inzwischen Unterricht in neoliberaler Politik erhalten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gerade lief bei Johannes B. Kerner eine ziemlich dreiste Werbung f&uuml;r die Riesterrente<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jbk.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/22\/0,1872,1020214_idDispatch:7989297,00.html?dr=1\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>Schweizer Pensionskassen m&uuml;ssen Federn lassen<\/strong><br>\nDas schlechte Klima an den Finanzm&auml;rkten hat bei den Schweizer Pensionskassen bis September dieses Jahres zu Buchverlusten von rund 30 Milliarden Franken gef&uuml;hrt. Der Verlust in diesem Jahr entspricht bisher 5% bis 6% der Verm&ouml;gen der Pensionskassen von insgesamt &uuml;ber 600 Mrd. Fr. Die Verluste sind vergleichbar mit jenen der Krisen von 2001 und 2002.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/finanzkrise_hinterlaesst_bei_schweizer_pensionskassen_spuren_1.903563.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Im Land f&uuml;r und im Bund gegen Pendlerpauschale<\/strong><br>\n[ngo\/ddp]&nbsp;Entsetzt reagierte die CSU-Landesgruppe auf den Antrag der Linksfraktion zur Wiederherstellung der alten Pendlerpauschale im Deutschen Bundestag. Dies sei ein &ldquo;durchsichtiges, taktisches Man&ouml;ver&rdquo; und ein &ldquo;Politikspektakel&rdquo;, verbreitete die Landesgruppe in einer Erkl&auml;rung. Man werde den Antrag am Donnerstag im Bundestag &ldquo;gem&auml;&szlig; den Spielregeln in der Koalition ablehnen&rdquo;, sagte CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer am Dienstag in Berlin. Ungeachtet dessen halte die CSU an ihrer Forderung fest, zur alten Regelung der Pendlerpauschale ab dem 1. Kilometer zur&uuml;ckzukehren. Die Linksfraktion plant, am Donnerstag einen Antrag unter dem Titel &ldquo;Entfernungspauschale sofort vollst&auml;ndig anerkennen &ndash; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit und Steuergerechtigkeit herstellen&rdquo; in den Bundestag einzubringen. Mit diesem Thema macht die CSU in Bayern derzeit Wahlkampf. Ziel ist, die Pendlerpauschale wieder ab dem ersten Kilometer und nicht wie zurzeit ab dem 21. Kilometer auszuzahlen. Die CSU will also ein Vorhaben im Bundestag ablehnen, f&uuml;r das sie im bayerischen Landtagswahlkampf offensiv wirbt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ngo-online.de\/ganze_nachricht.php?H=N&amp;Nr=18654\">ngo<\/a><\/li>\n<li><strong>Gesundheitsindustrie<\/strong><br>\n<strong>Mangelnde Transparenz auf dem deutschen Markt<\/strong><br>\n&bdquo;Deutschland ist im Moment der kreativste Pharmamarkt der Welt&ldquo;, sagt Simone Seiter, Leiterin der Consultingsparte von IMS Health, einem internationalen Pharma-Informationsdienst. Bei Medizinern h&auml;lt sich die Begeisterung dar&uuml;ber in Grenzen. Viele beklagen einen Mangel an Transparenz. &bdquo;Dass die Krankenkassen derartige Wege gehen, hat auch damit zu tun, dass man sich angesichts des ab 2009 geltenden Einheitstarifs Wettbewerbsvorteile verspricht&ldquo;, erkl&auml;rt Peter Sch&ouml;nh&ouml;fer. Man k&ouml;nne sich dann damit r&uuml;hmen, seinen Versicherten den Zugang zu den neuesten Arzneimitteln zu sichern.<br>\nIn dieses Bild passt ein neues Vertragsmodell, dessen Konzept sonst eher aus der Werbung f&uuml;r verdauungsf&ouml;rdernde Joghurts bekannt ist: die Geld-zur&uuml;ck-Garantie bei Unzufriedenheit. Der Pharmakonzern Novartis hat einen entsprechenden Deal mit der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) und der Barmer Ersatzkasse vereinbart. Sollte sich eine Patientin, die an Osteoporose leidet und das neue Pr&auml;parat Aclasta gespritzt bekommt, innerhalb eines Jahres einen Knochen brechen, erstattet Novartis die Kosten zur&uuml;ck. Solche &bdquo;Risk-Share&ldquo;-Vertr&auml;ge m&ouml;gen bei manchen ein Unbehagen ausl&ouml;sen; die DAK sieht darin ein &bdquo;innovatives Vertragskonzept&ldquo;, das grunds&auml;tzlich neue Perspektiven er&ouml;ffne.<br>\n&Auml;hnlich argumentiert Barmer-Sprecher Thorsten Jakob: &bdquo;Novartis gibt der Barmer und ihren Versicherten eine Art Qualit&auml;tsgarantie. Zudem hoffen wir, dass sich die Folgekosten der Osteoporose senken lassen &ndash; vor allem durch die Vermeidung von station&auml;ren Behandlungen nach Knochenbr&uuml;chen.&ldquo; Zu Details der Vereinbarung will sich keiner der Beteiligten &auml;u&szlig;ern. &bdquo;F&uuml;r Aclasta fehlen vergleichende Studien, die eine verbesserte Wirksamkeit gegen&uuml;ber der Standardtherapie belegen&ldquo;, sagt hingegen Wolf-Dieter Ludwig von der Akd&Auml;. Medizinisch und ethisch sei es fragw&uuml;rdig, Patientinnen in den Wechseljahren eine Erfolgsgarantie gegen Knochenbruch zu versprechen. Bei Novartis weist man die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck.<br>\nWas bleibt in dieser Situation den Patienten? Sie k&ouml;nnen nur hoffen, dass ihre Versicherung gut verhandelt, akzeptable Vereinbarungen f&uuml;r alle ben&ouml;tigten Medikamenten trifft &ndash; oder vielleicht gegebenenfalls die Kasse wechseln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~EEAA6D76D03B84D5EA2BB56A2E715ED78~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">faz<\/a><br>\n&nbsp;<br>\n<em><strong>Anmerkung:<\/strong> Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass&nbsp;man mit der&nbsp;Verabschiedung einer Positivliste Milliarden sparen k&ouml;nnte. Braucht Deutschland wirklich 34.000 verschiedene Medikamente w&auml;hrend andere L&auml;nder mit 4500 Medikamenten genauso gesund oder ungesund leben?<\/em><\/li>\n<li><strong>Emig soll ins Gef&auml;ngnis<\/strong><br>\nIm Korruptionsprozess gegen den fr&uuml;heren TV-Sportjournalisten J&uuml;rgen Emig hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Frankfurt dreieinhalb Jahre Haft beantragt. &laquo;Sie haben das Prinzip der Rundfunkfreiheit verraten und mit F&uuml;&szlig;en getreten&raquo;, sagte Staatsanwalt Michael Loer am Dienstag zu dem 63-j&auml;hrigen fr&uuml;heren Sportchef des Hessischen Rundfunks. Emig habe f&uuml;r redaktionelle Entscheidungen Gelder angenommen und sich damit der Bestechlichkeit und Untreue schuldig gemacht.<br>\nEmig soll zwischen 2001 und 2004 rund 500 000 Euro aus Schmiergeldern und Schleichwerbung in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Der Ex-Sportchef war &uuml;ber seine Frau verdeckt an der Agentur SMP beteiligt. Die Firma kassierte Produktionszusch&uuml;sse von Sportveranstaltern f&uuml;r Sendungen. Einen Teil der Gelder behielt der vor Gericht weitgehend gest&auml;ndige Emig f&uuml;r sich.<br>\nDie Anklage hielt Emig auch vor, seine Pflichten als Ressortleiter zur Betreuung des HR-Verm&ouml;gens verletzt zu haben. Statt die von den Sportveranstaltern aufgebrachten Zusch&uuml;sse f&uuml;r &Uuml;bertragungs- und Produktionskosten direkt an seinen Arbeitgeber weiterzuleiten, seien die Gelder in sechsstelliger H&ouml;he bei SMP gelandet. Dabei sei Emig klar gewesen, dass es beim Hessischen Rundfunk &uuml;ber Jahr hinweg immer wieder zu finanziellen Schieflagen bei der Produktion von Sport&uuml;bertragungen gekommen sei. Die Anklage wertete dieses Verhalten des fr&uuml;heren Radsport-Experten als &laquo;gewerbsm&auml;&szlig;ige Untreue&raquo;. Emig habe auch als &laquo;Amtstr&auml;ger&raquo; gehandelt, f&uuml;hrte die Staatsanwaltschaft weiter aus. Eine &ouml;ffentlich-rechtliche Sendeanstalt wie der Hessische Rundfunk sei eine &laquo;Einrichtung des Staates zur Sicherung der Rundfunkfreiheit&raquo;. Emig habe dort erheblichen Einfluss auf die redaktionelle Gestaltung gehabt und sei deshalb als Amtstr&auml;ger versch&auml;rft zu bestrafen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fnp.de\/fnp\/region\/hessen\/rmn01.c.5176924.de.htm\">Frankfurter Neue Presse<\/a><\/li>\n<li><strong>Bericht zur Deutschen Einheit<\/strong><br>\n<strong>&bdquo;Ostdeutschland holt erst 2030 auf&ldquo;<\/strong><br>\nNach der Vorlage des Berichts zur Deutschen Einheit im Kabinett hat der Konjunkturchef des Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Udo Ludwig ein d&uuml;steres Bild von der Entwicklung Ostdeutschlands gezeichnet: &bdquo;Ostdeutschland holt erst im Jahr 2030 auf&ldquo;, sagte er zu FAZ.NET. Bis gleiche Wachstumsraten in Ost und West erreicht w&uuml;rden dauere es also noch etwas mehr als 20 Jahre.<br>\nZuvor hatte der Bundesbeauftragte f&uuml;r den Aufbau Ost und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) dem Kabinett den neuen Bericht zur Deutschen Einheit vorgelegt. Daraus geht hervor: Auch 18 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es in Ostdeutschland noch immer erhebliche Wirtschafts- und Arbeitsmarktprobleme. So lag die gesamtwirtschaftliche Leistung dort 2007 erst bei rund 70 Prozent der alten Bundesl&auml;nder. Das Bundeskabinett billigte den Bericht am Mittwoch. Verglichen wird das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~EBB5667C84802410FB90BB6E5D78E474C~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Schulsystem Finnland<\/strong><br>\n<strong>Menschlich auf der Strecke geblieben<\/strong><br>\nNach dem Amoklauf herrschen in Finnland Trauer und Entsetzen. Gleichzeitig wurde eine alte Debatte wiederbelebt: Wie gut ist das heimische Schulsystem wirklich? VON REINHARD WOLFF<br>\nEs h&auml;tte &uuml;berall passieren k&ouml;nnen. Aber nun ist es zweimal in Finnland passiert. &ldquo;Ich bin kein bisschen verwundert&rdquo;, sagt Anna Lindblom, Schwedischlehrerin in Helsinki: &ldquo;Allenfalls erstaunt, dass so etwas nicht schon fr&uuml;her geschehen ist.&rdquo; Vor einem knappen Jahr der Amoklauf eines Abiturienten an der Schule von Jokela, der erst acht Menschen ermordete und dann sich selbst t&ouml;tete, nun die tragische Wiederholung in Kauhajoki mit elf toten Sch&uuml;lerInnen. In Finnland hat das eine Schuldebatte wiederbelebt, die in den letzten Jahren in der &Ouml;ffentlichkeit weithin verdr&auml;ngt worden war. Denn wozu auch an einer Schule etwas &auml;ndern wollen, welche bei allen Pisa-Tests Spitzenwerte erzielt, zu der BildungspolitikerInnen aus halb Europa wallfahrten und die &uuml;berall als das gro&szlig;e Vorbild verkauft wird?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/europa\/artikel\/1\/fachlich-stark-menschlich-schwach\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Letzte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:Lehman-%DCberweisungspanne-KfW-Money-Waste-0-7-BETA\/417191.html\">FTD<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu diesen Themen:<\/p>\n<ul>\n<li>KfW<\/li>\n<li>Auch deutsche Genossenschaftsbanken involviert<\/li>\n<li>&ldquo;Steinbr&uuml;ck ist f&uuml;r den Schrotthandel verantwortlich&rdquo;<\/li>\n<li>Vorschl&auml;ge: Handelsbeschr&auml;nkungen<\/li>\n<li>Finanzministerium will Untersuchungsausschuss verhindern<\/li>\n<li>Die postideologischen Sozial- und Christdemokraten seien gefordert<\/li>\n<li>Harald Schumann im tagesschau.de-Interview<\/li>\n<li>Wer zuletzt lacht, ist Banker<\/li>\n<li>Liechtenstein-Prozess<\/li>\n<li>Sat1-Doku<\/li>\n<li>Uniklinik Gie&szlig;en-Marburg: Gro&szlig;er Frust nach Privatisierung<\/li>\n<li>Jetzt zittern die deutschen St&auml;dte &ndash; Cross Border<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3474\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3474","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3474","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3474"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3474\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3474"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3474"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3474"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}