{"id":34756,"date":"2016-08-26T08:13:42","date_gmt":"2016-08-26T06:13:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756"},"modified":"2016-08-26T08:13:42","modified_gmt":"2016-08-26T06:13:42","slug":"hinweise-des-tages-2697","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h01\">Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer &auml;rmer: Was f&uuml;r ein Unsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h02\">1427 reich, heute reich: Danke f&uuml;r das Geld, Urururururgro&szlig;vater<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h03\">Globale Jugendarbeitslosigkeit steigt wieder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h04\">H&amp;M lie&szlig; Kinder f&uuml;r sich schuften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h05\">Crowdworking: Zum Leben reicht es kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h06\">Krankenkassenbeitr&auml;ge: Arbeitgeber oder Arbeitnehmer &ndash; wer zahlt mehr f&uuml;r Gesundheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h07\">Wie &ldquo;Wirtschaft und Schule&rdquo; Lehrer in Sachen Bargeld desinformiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h08\">Das M&auml;rchen vom gr&uuml;nen Wachstum &ndash; warum der Markt das Klima nicht retten wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h09\">Science-Fiction-Visionen des Bundesinnenministers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h10\">Sommer der inneren Sicherheit: Was die Innenminister von Frankreich und Deutschland wirklich fordern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h11\">Schmutziges Spiel mit Killer-Banden im Ausw&auml;rtigen Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h12\">Sioux auf dem Kriegspfad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h13\">Stinkers Finger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h14\">CSU: Zuwanderer aus nahem Kulturkreis bevorzugt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h15\">Millionen f&uuml;r ein paar Minuten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h16\">&ldquo;Medien werden Glaubw&uuml;rdigkeit nicht zur&uuml;ckgewinnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h17\">Programmbeschwerde: ARD-aktuell aktiver Teilnehmer am Propaganda-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h18\">Eine neue deutsche Au&szlig;enpolitik ist notwendig! mit Dr. Wolfgang Bittner aus Go&#776;ttingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34756#h19\">Zu guter Letzt: Schulbeginn<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer &auml;rmer: Was f&uuml;r ein Unsinn<\/strong><br>\nSo kann man sich t&auml;uschen. Jahrelang hatte der franz&ouml;sische &Ouml;konom Thomas Piketty Zahlen &uuml;ber Verm&ouml;gen und Renditen zusammengetragen. 700 Buchseiten f&uuml;llte er damit, das Werk wurde in den Vereinigten Staaten ein Bestseller. Denn Piketty zog aus seinen Daten eine Folgerung, die ihn ber&uuml;hmt machte: Die Kapitalbesitzer h&auml;uften von Generation zu Generation immer mehr Geld an, w&auml;hrend der Rest der Welt zur&uuml;ckbleibe. Als &bdquo;r&gt;g&ldquo; wurde diese Feststellung prominent, denn Piketty hatte eine Pr&auml;misse: Die Kapitalrenditen m&uuml;ssten gr&ouml;&szlig;er sein als das Wirtschaftswachstum &ndash; und das sei doch meistens der Fall. Weil der Professor zu Steuererh&ouml;hungen als Gegenmittel riet, wurde sein Buch rund um die Welt zu einer Bibel der Linken. Das Problem: Pikettys Folgerung ist so nicht richtig. Doch das ist vielen Leuten egal. Zu vielen.<br>\nDer &Ouml;konom selbst hat seine These l&auml;ngst relativiert. Pl&ouml;tzlich sollte sein Satz nur noch f&uuml;r die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gelten &ndash; so schrieb er es, nachdem er die harsche Kritik anderer &Ouml;konomen nicht widerlegen konnte. Im Internationalen W&auml;hrungsfonds hat ein Wissenschaftler trotzdem gerade ein weiteres Mal die Zahlen der vergangenen Jahre analysiert und festgestellt: Es gibt keine Hinweise darauf, dass die moderne Wirtschaft tats&auml;chlich so funktioniert wie von Piketty behauptet. Vielleicht &uuml;bersch&auml;tzt der Franzose die F&auml;higkeit der Erben, ihr Verm&ouml;gen zusammenzuhalten. Vielleicht sind die Steuern schon hoch genug. Vielleicht hat er etwas anderes &uuml;bersehen. Sicher ist: Seine These erkl&auml;rt in der Gegenwart nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/arm-und-reich\/ungleichheit-zwischen-arm-reich-thomas-pikettys-s-g-14402735.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Wernicke:<\/strong> Ein wunderbares Beispiel f&uuml;r &bdquo;rationale Demagogie&ldquo;, die sich zugleich auch noch aufkl&auml;rerisch gibt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.P.:<\/strong> Herrn Piketty wird zur Last gelegt, dass er die Hintergr&uuml;nde der Einkommensverteilung und der Ungleichheit nicht zu sehr vereinfachen will. Daraus leitet Herr Bernau ab, dass die Aussagen &ldquo;Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer &auml;rmer&rdquo; und &ldquo;Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auf&rdquo; totaler Quatsch seien.<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend Herr Bernau Herrn Piketty in einem fr&uuml;heren Artikel noch wie folgt zitiert: &ldquo;Relevant sei seine Analyse vor allem f&uuml;r die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg&rdquo;, schreibt er in seinem neusten Artikel nun: &ldquo;Pl&ouml;tzlich sollte sein Satz nur noch f&uuml;r die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gelten&rdquo;. Aus &ldquo;vor allem&rdquo; wird &ldquo;nur noch&rdquo;. Zitat aus dem Artikel: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Umso wichtiger w&auml;re es, die Situation richtig zu betrachten. Selten ist zu h&ouml;ren, dass sich in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich seit zehn Jahren gerade nicht weiter &ouml;ffnet. Vielmehr n&auml;herten sich die Einkommenskurven einander an, und die Arbeitsl&ouml;hne stiegen schneller als die Kapitalertr&auml;ge. Und das nicht, weil der Staat h&ouml;here Steuern verlangt oder mehr Sozialhilfe verteilt h&auml;tte. Die Trendwende begann nach den Agenda-Reformen von Gerhard Schr&ouml;der &ndash; weil damals viele Arbeitslose eine neue Stelle fanden.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Ich wei&szlig; nicht, welche Daten Herr Bernau zugrunde gelegt hat. Wenn ich einen kurzen Blick in die Wikipedia in den Artikel &ldquo;Einkommensverteilung in Deutschland&rdquo; werfe, sto&szlig;e ich auf den Gini-Koeffizienten der OECD (je n&auml;her der Wert bei Null ist, desto gleicher ist die Gesellschaft) und stelle fest, dass die Ungleichheit seit 2005 gestiegen ist. Wenn Herr Bernau an anderer Stelle behauptet, die Oxfam-Studie zur Ungleichheit habe damals viel Spott auf sich gezogen, verlinkt er zum Beweis auf sich selbst und einen Mailwechsel mit Herrn Nowak (einem der Forscher bei Oxfam), aus dem lediglich hervorgeht, dass Herr Bernau die Validit&auml;t der Zahlen anzweifelt, ohne seine Zweifel &uuml;berzeugend begr&uuml;nden zu k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Die Intention des Autors wird beim Lesen des Artikels schnell klar: Der Debatte &uuml;ber Ungleichheit soll die Grundlage entzogen werden. Viel M&uuml;he gibt sich der Autor dabei nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>1427 reich, heute reich: Danke f&uuml;r das Geld, Urururururgro&szlig;vater<\/strong><br>\nVon wegen soziale Mobilit&auml;t: Die reichsten Familien der italienischen Stadt Florenz vor gut 600 Jahren sind auch heute noch die reichsten Familien. Das geht aus einer Studie zweier &Ouml;konomen der italienischen Zentralbank hervor. Guglielmo Barone und Sauro Mocetti hatten sich dazu Steuerdaten aus dem Jahr 1427 (Nachnamen, Berufe, Verm&ouml;gen und Einkommen) angeschaut und mit den ihnen zug&auml;nglichen Daten von 2011 verglichen. Das war deshalb m&ouml;glich, weil die Daten aus dem 15. Jahrhundert digitalisiert und ver&ouml;ffentlicht worden sind.<br>\nDie beiden Forscher gehen davon aus, dass die Tr&auml;ger von gleichen Nachnamen tats&auml;chlich Nachfahren der in Florenz im fr&uuml;hen 15. Jahrhundert lebenden Familien sind &ndash; vor allem deshalb, weil die Namen in Italien &uuml;ber Generationen linear weitergegeben w&uuml;rden und sehr stark regional konzentriert seien.<br>\n&ldquo;Die Top-Verdiener unter den heutigen Steuerzahlern standen schon vor 600 Jahren auf der sozio-&ouml;konomischen Leiter oben&rdquo;, schreiben die &Ouml;konomen mit Blick auf die Nachnamen der heute und damals wohlhabendsten Florentiner. Die reichsten Florentiner Anfang des 15. Jahrhunderts waren Advokaten oder geh&ouml;rten zu den Kaufmannsgilden, deren Mitglieder mit Wolle, Seide und Schuhen handelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Danke-fuer-das-Geld-Urururururgrossvater-article18491161.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Globale Jugendarbeitslosigkeit steigt wieder<\/strong><br>\nLaut Sch&auml;tzungen der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) steigt die globale Jugendarbeitslosigkeitsrate auf 13,1 Prozent im Jahr 2016. F&uuml;r 2017 wird ein &auml;hnliches Niveau erwartet (2015: 12,9 Prozent). Laut  ILO-Bericht &bdquo;World Employment and Social Outlook 2016, Trends for Youth&ldquo;  steigt die Anzahl  jugendlicher Arbeitsloser um eine halbe Millionen auf einen Wert von insgesamt 71 Millionen[1]  weltweit (Tabelle 1), dem h&ouml;chsten Anstieg der letzten drei Jahre. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsl&auml;ndern lebt ein wachsender Anteil Jugendlicher in Armut, obwohl sie einer Arbeit nachgehen; 156 Millionen oder 37,7 Prozent der arbeitenden Jugendlichen sind davon betroffen (Vergleichszahl zu Erwachsenen: 26 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ilo.org\/berlin\/presseinformationen\/WCMS_514521\/lang--de\/index.htm\">ILO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>H&amp;M lie&szlig; Kinder f&uuml;r sich schuften<\/strong><br>\nImmer wieder Kinderarbeit. Die preiswerten Kleider des schwedischen Kleiderh&auml;ndlers Hennes und Mauritz (H&amp;M) haben ihren Preis. Das kommende Woche erscheinende schwedische Sachbuch &raquo;Modesklaven&laquo;, (Modeslavar, Verlag Leopard), hat bereits im Vorfeld f&uuml;r neue Kritik am expandierenden Modegiganten gesorgt.<br>\nLaut den Autoren Moa K&auml;rnstrand und Tobias Andersson Akerblom arbeiteten zum Zeitpunkt der Recherche in den H&amp;M-Zulieferfirmen in Burma zahlreiche Kinder, oft bis zu 14 Stunden am Tag. &raquo;Fast zwei Jahre lang haben minderj&auml;hrige M&auml;dchen bis zu 14 Stunden am Tag in den dortigen Fabriken f&uuml;r H&amp;M gearbeitet. Das ist gegen das burmesische Gesetz und wird laut internationaler Konvention als eine der schlimmsten Formen der Kinderarbeit klassifiziert&laquo;, sagt Andersson Akerblom dieser Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1023289.h-m-liess-kinder-fuer-sich-schuften.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Crowdworking: Zum Leben reicht es kaum<\/strong><br>\nWer schreibt eigentlich diese ganzen Texte auf Ratgeberseiten und Online-Shops? Es sind Crowdworker, die von zu Hause arbeiten. Eine Studie zeigt, wie hart das Gesch&auml;ft ist. (&hellip;)<br>\nViele Unternehmen nutzen mittlerweile die Dienste von Netzarbeitern wie R&ouml;nisch. Doch bisher war wenig &uuml;ber die Leute bekannt, die kleine Arbeiten f&uuml;r kleines Geld im Netz erledigen. Die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung hat nun erstmals diese Arbeitsform empirisch untersucht. Der typische Crowdworker ist demnach Mitte 30, ledig und hat Abitur. 38 Prozent der befragten 434 deutschen Crowdworker sind Freiberufler oder Selbst&auml;ndige, 19 Prozent Studenten, 20 Prozent haben einen anderen Vollzeitjob &ndash; denn f&uuml;r den &uuml;berwiegenden Teil der Befragten ist die Arbeit in der Crowd ein Nebenverdienst.<br>\nDie Autoren der Studie unterscheiden zwischen verschiedenen Sorten der Crowdarbeit. So gibt es etwa Plattformen wie Clickworker, auf denen Unternehmen ihre Aufgaben in winzige Arbeitsteile zerlegen, die Nutzer dann f&uuml;r Cent-Betr&auml;ge erledigen k&ouml;nnen. Andere Anbieter suchen etwa nach Autoren f&uuml;r anspruchsvollere Texte, nach Grafikern oder nach Menschen, die gegen Geld Apps testen oder ihre Ideen einbringen. Viele der Crowdworker nutzten mindestens zwei, manchmal aber auch bis zu 25 unterschiedliche Internetseiten, um an diese Auftr&auml;ge zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/studie-crowdworking-zum-leben-reicht-es-kaum-1.3134250\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krankenkassenbeitr&auml;ge: Arbeitgeber oder Arbeitnehmer &ndash; wer zahlt mehr f&uuml;r Gesundheit?<\/strong><br>\nDie Gesundheitskosten im deutschen Gesundheitssystem steigen in den kommenden Jahren rasant. Das hat der Gesundheits&ouml;konom J&uuml;rgen Wasem k&uuml;rzlich f&uuml;r SPIEGEL ONLINE berechnet &ndash; und damit auch den politischen Streit &uuml;ber die gerechte Finanzierung der Krankenkassen wieder entfacht. Denn die Beitragss&auml;tze steigen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die Versicherten, nicht aber f&uuml;r die Arbeitgeber.<br>\nDie Versicherten bezahlen bereits jetzt im Schnitt 8,4 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), 2020 k&ouml;nnten es 9,7 Prozent sein. Der Beitragssatz f&uuml;r die Arbeitgeber ist hingegen bei 7,3 Prozent eingefroren.<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die R&uuml;ckkehr zu parit&auml;tischen Beitragss&auml;tzen &ndash; und hat nun berechnet, wie hoch Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) belastet werden. Die Kurzstudie liegt SPIEGEL ONLINE vor. Das Ergebnis: Im Jahr 2014 lagen die Gesundheitsausgaben der Arbeitnehmer bei 137,2 Milliarden Euro, die der Arbeitgeber bei lediglich 74,3 Milliarden Euro. Die Arbeitnehmer tragen demnach also 65 Prozent der Kosten, die Arbeitgeber lediglich 35 Prozent.<br>\nAllerdings reklamieren die Arbeitgeber ebenfalls f&uuml;r sich, wesentlich mehr Geld in das GKV-System einzuzahlen. Welche Seite hat die besseren Argumente? (&hellip;)<br>\nNach unserer Bewertung ergibt sich f&uuml;r das Jahr 2014 tats&auml;chlich eine h&ouml;here Belastung der Arbeitnehmer &ndash; und das bereits vor den massiven Beitragssteigerungen der kommenden Jahre. Zwar sind die DGB-Zahlen wegen Unsch&auml;rfen in der amtlichen Statistik nur scheinbar exakt und daher teilweise etwas zu hoch, aber die Gr&ouml;&szlig;enordnung von rund zehn Milliarden Euro Mehrbelastung erscheint plausibel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/krankenkassen-wer-zahlt-mehr-arbeitnehmer-oder-arbeitgeber-a-1109382.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>dazu: DGB-Studie: Gesundheitskosten sind extrem ungleich verteilt<\/strong><br>\nDGB fordert R&uuml;ckkehr zur parit&auml;tischen Finanzierung<br>\nNach Sch&auml;tzungen des GKV-Spitzenverbands werden die Kosten im Gesundheitswesen in den n&auml;chsten Jahren um 19 Milliarden Euro steigen. Wenn sich an der aktuellen Gesetzeslage nichts &auml;ndert, m&uuml;ssen daf&uuml;r ausschlie&szlig;lich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufkommen. Auf Durchschnittverdiener kommen allein durch die Zusatzbeitr&auml;ge der Krankenkassen Mehrkosten von bis zu 855 Euro im Jahr zu. Das hat eine neue DGB-Studie ergeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++85b595ee-69fd-11e6-8c9f-525400e5a74a\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie &ldquo;Wirtschaft und Schule&rdquo; Lehrer in Sachen Bargeld desinformiert<\/strong><br>\nWirtschaft und Schule ist ein Portal, das sich an Lehrer richtet. Es soll ihnen Unterrichtsmaterialien zu verschiedenen Themen bereitstellen. Bezahlt wird es von den deutschen Gro&szlig;unternehmen via Institut der deutschen Wirtschaft. Entsprechend ist der Bias, sodass man nur davor warnen kann, diese Materialien zu nutzen, umso mehr, als die Macher es recht gut schaffen, den Anschein von Ausgewogenheit herzustellen. Das Dossier zum Bargeld ist ein Beispiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/672-wus#weiterlesen\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen vom gr&uuml;nen Wachstum &ndash; warum der Markt das Klima nicht retten wird<\/strong><br>\n&bdquo;Die Green Economy steigert die gesellschaftliche Wohlfahrt, bek&auml;mpft Armut und strebt soziale Gerechtigkeit an&ldquo; und das alles innerhalb der &bdquo;&ouml;kologischen Grenzen&ldquo; des Planeten Erde. So bewirbt die Bundesregierung eine Forschungsagenda zum gr&uuml;nen Wachstum. Und auch die deutsche Wirtschaft, in Form des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), lobt das gr&uuml;ne Wachstum in einem gemeinsamen Memorandum mit dem Umweltministerium als Chance f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung, die Wirtschaftswachstum mit Umwelt- und Klimaschutz vereinen wird. Doch ist gr&uuml;nes Wachstum wirklich eine solche eierlegende Wollmilchsau? Und ist es allzu klug, solche Aussagen an den Beginn einer Forschungsagenda zu stellen?<br>\nIm Mittelpunkt des gr&uuml;nen Wachstums steht ein ressourcenschonender Konsum. Das Versprechen also, dass wir unseren Lebensstil und unsere Konsummuster beibehalten k&ouml;nnen, wenn wir sie nur etwas &bdquo;gr&uuml;ner&ldquo; gestalten: wenn wir Elektroautos und -fahrr&auml;der kaufen, die Erneuerbaren Energien ausbauen und wenn wir unseren CO2-Aussto&szlig; durch Kompensationszahlungen ausgleichen. Allerdings gibt es zahlreiche Belege daf&uuml;r, dass die Vereinbarkeit von Wachstum und &Ouml;kologie eine Utopie bleiben wird. Au&szlig;erdem ist das gr&uuml;ne Wachstumsparadigma blind f&uuml;r strukturelle Machtungleichgewichte und Menschenrechtsverletzungen, die auch bei der Herstellung vermeintlich gr&uuml;ner Produkte ver&uuml;bt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zebralogs.wordpress.com\/2016\/08\/25\/das-maerchen-vom-gruenen-wachstum-warum-der-markt-das-klima-nicht-retten-wird-1\/\">Zebralogs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Science-Fiction-Visionen des Bundesinnenministers<\/strong><br>\nMehr Video&uuml;berwachung an Bahnh&ouml;fen und Flugh&auml;fen und &bdquo;intelligente Systeme&ldquo; mit Gesichtserkennung &ndash; dieses alte Rezept holte Bundesinnenminister de Maizi&egrave;re als angebliches Heilmittel im Kampf gegen den Terror nun wieder aus der Trickkiste. Wir haben uns angesehen, was Gesichtserkennungssysteme heute zu leisten imstande sind. Und haben dem Bundesinnenministerium einige Fragen gestellt.<br>\nBeides l&auml;sst nicht erkennen, wie terroristische Anschl&auml;ge durch Gesichtserkennung fr&uuml;her erkannt oder verhindert werden. Statt dessen sind jedoch andere &ndash; bedenkliche &ndash; Schlussfolgerungen &uuml;ber die eigentlichen Absichten des Ministers m&ouml;glich &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/cives.de\/science-fiction-visionen-des-bundesinnenministers-3632\">Cives<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sommer der inneren Sicherheit: Was die Innenminister von Frankreich und Deutschland wirklich fordern<\/strong><br>\nDas von den Innenministern de Maizi&egrave;re und Cazeneuve vorgestellte Gesamtpaket ist harter Tobak f&uuml;r Grund- und Freiheitsrechte in Europa. Wir haben die netzpolitisch relevanten Punkte der Erkl&auml;rung analysiert &ndash; von der Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung bis hin zur Einf&uuml;hrung von Uploadfiltern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2016\/sommer-der-inneren-sicherheit-was-die-innenminister-von-frankreich-und-deutschland-wirklich-fordern\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schmutziges Spiel mit Killer-Banden im Ausw&auml;rtigen Amt<\/strong><br>\nEs braucht keine gro&szlig;en Abschweifungen wie im SZ-Leitartikel &bdquo;Russland &ndash; Verlockung Nahost&ldquo; von Tomas Avenarius (20.8.2016), um zu erkennen, dass Russland unbestritten die F&uuml;hrung im Nahen und Mittleren Osten &uuml;bernommen hat. Seit Mitte September 2015, als Moskau auf Bitte der syrischen Regierung die syrische Armee mit seiner Luftwaffe unterst&uuml;tzt hat, begann die w&uuml;nschenswerte Wende zugunsten der syrischen Bev&ouml;lkerung und ihrer Regierung. Das State Department und das Pentagon erschienen von dieser russischen Entscheidung damals &uuml;berrascht.<br>\nBewaffnete Aufst&auml;ndische zur Niederlegung der Waffen aufrufen<br>\nEin dauerhafter Frieden wird aber nur m&ouml;glich sei, wenn alle Killer-Banden vom syrischen Territorium verschwinden. Das sollte der UN-Vermittler Staffan de Mistura realistisch erkennen und die bewaffneten Aufst&auml;ndischen zur Niederlegung der Waffen aufrufen. Das hat Priorit&auml;t vor jeden Friedensgespr&auml;chen. Es gibt keine &bdquo;moderaten&ldquo; Aufst&auml;ndischen. Bewaffnete Leute, die gewaltt&auml;tig handeln, sind in Syrien genauso unerw&uuml;nscht wie in jedem zivilisierten Land der Welt. Sie m&uuml;ssen vom syrischen Territorium ein f&uuml;r alle Male verschwinden, entweder freiwillig durch Niederlegen ihrer Waffen oder unter Zwang mit Waffen-Gewalt, die sie selbst reaktivieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=23070\">Neue Rheinische Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sioux auf dem Kriegspfad<\/strong><br>\nWas passiert, wenn einer Olympia kritisiert? Er wird fristlos gek&uuml;ndigt. So geschehen in Walheim bei Ludwigsburg, wo der Schuhhersteller Sioux zu Hause ist. Der Ausstatter der Olympiamannschaft hat es gewagt, die Milliardenshow in Frage zu stellen. (&hellip;)<br>\nDie Freunde des gepflegten Mokassins sind noch ungebrochen. Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en aus dem &ldquo;Wigwam in Walheim&rdquo; beantworten sie Anfragen, was insofern erstaunt, als der Pfad, den sie beschreiten, voller Fallen ist. Sioux gegen Olympia. Ein kleiner schw&auml;bischer Mittelst&auml;ndler gegen eine Milliardenmaschine. Aber hoppla.<br>\nAusgel&ouml;st hat den Krieg Lewin Berner, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Walheimer Schuhherstellers, der so gar nicht aussieht wie ein Indianer ohne Friedenspfeife. Offenes wei&szlig;es Hemd, Jeans, ordentliche Frisur. Am 10. August hat er per Pressemeldung, geschm&uuml;ckt mit den f&uuml;nf Ringen, mitgeteilt, dass er seinen Ausstattervertrag mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) nicht verl&auml;ngern werde. Der w&auml;re Ende des Jahres ausgelaufen. Das w&auml;re nicht weiter erw&auml;hnenswert gewesen, h&auml;tte auch niemand gejuckt, wenn der Sioux-Chef nicht auch noch eine garstige Begr&uuml;ndung mitgeliefert h&auml;tte: Olympia habe sich vom &ldquo;eigentlichen Sinn entfernt&rdquo;, sei von &ldquo;kommerziellen Interessen beseelt&rdquo;, treibe die Austragungsorte in &ldquo;&uuml;berdimensionierte Prestigebauten&rdquo;, in eine &ldquo;hohe Verschuldung&rdquo; und sch&auml;dige die &ldquo;lokalen &Ouml;kosysteme&rdquo;. Howgh &ndash; ich habe gesprochen.<br>\nSo &auml;hnlich hat es auch Pastor Alfred Bu&szlig; in seinem &ldquo;Wort zum Sonntag&rdquo; in der ARD am 21. August formuliert, als er davon sprach, Olympia habe seine &ldquo;Seele verkauft&rdquo;, wer an jene Idee noch glaube, m&uuml;sse &ldquo;selber gedopt sein&rdquo;, und im &Uuml;brigen stinke der Fisch vom Kopf her. Aber Bu&szlig; ist Pfarrer, Berner Gesch&auml;ftsmann. Von der Kanzel herunter ist gut predigen, vom Schreibtisch des Gesch&auml;ftspartners ist&rsquo;s schwerer. Und dennoch, es musste sein. &ldquo;Ich ducke mich nicht weg&rdquo;, sagt Berner, &ldquo;in Deutschland wird ohnehin zu wenig diskutiert.&rdquo; Man k&ouml;nnte auch betonen: im Sport noch weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/282\/sioux-auf-dem-kriegspfad-3843.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stinkers Finger<\/strong><br>\nWichtiger als Sigmar Gabriels Stinkefinger gegen Nazis sind seine verbalen Mittelfinger gegen die Gesellschaft<br>\nDieses Land kann noch so gro&szlig;e Sorgen und Baustellen haben. Zeigt einer den Mittelfinger, dann r&uuml;ckt alles andere in den Hintergrund und man diskutiert fast schon extremistisch &uuml;ber Extremit&auml;ten. So war es bei Effenberg, Varoufakis und beim damaligen Kanzlerkandidaten der Sozialdemokraten, bei Steinbr&uuml;ck. Die Schreiber, die sich eines solchen Fingers annehmen und die Angelegenheit wie einen Staatsakt behandeln, die sind Legion. Dann liest man zum Beispiel, dass der Stinkefinger die Nation spalte, er eine &raquo;Geste der Hilflosigkeit wei&szlig;er alter M&auml;nner sei&laquo; oder aber, wie seinerzeit bei Steinbr&uuml;ck, dass man so nicht Kanzler werden sollte. Das geh&ouml;re sich f&uuml;r Erwachsenen nicht und f&uuml;r einen Kanzler noch weniger. Als ob die Steigerung von erwachsen Kanzler w&auml;re. Dass Gabriel so kein Kandidat f&uuml;r eben diese Kanzlerschaft sei, schrieben sie dann auch vergangene Woche. Er wird es wohl gewusst haben, denn nach der Pleite bei der Bundestagswahl war es Gabriel, der Steinbr&uuml;cks Finger die Verantwortung &uuml;bertrug. Wenn man aber einen Stinkefinger hat, ersetzt der jede Baustelle und radiert unsoziale Politik einfach aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1023374.stinkers-finger.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CSU: Zuwanderer aus nahem Kulturkreis bevorzugt<\/strong><br>\nEin Einwanderungsgesetz will die CSU nicht, aber irgendwie doch eine Auswahl der Migranten nach Kriterien der deutschen Leitkultur<br>\nDie CSU funkt erste Signale, wie sie ihren Wahlkampf ausrichten will. Die kleine Schwester der Kanzlerpartei denkt bekanntlich seit Monaten laut dar&uuml;ber nach, ob sie nicht einen eigenen von Merkel unabh&auml;ngigen Wahlkampf f&uuml;r die Bundestagswahl im n&auml;chsten Jahr f&uuml;hren will. Ausschlaggebend daf&uuml;r ist die Fl&uuml;chtlingspolitik der Kanzlerin. In der CSU-Zentrale ist man damit &uuml;berhaupt nicht einverstanden. Umfrageergebnisse unterst&uuml;tzen diese Haltung (siehe 40 Prozent w&uuml;nschen sich einen anderen Kanzler). So zielt auch der erste Marker der CSU-Eigenst&auml;ndigkeit genau darauf. Der Springer-Zeitung &ldquo;Die Welt&rdquo; war es vorbehalten, ihn zu ver&ouml;ffentlichen. Dort wird ein Schl&uuml;sselsatz aus dem Entwurf zum CSU-Grundsatzprogramm zitiert:\n<blockquote><p>\n&bdquo;Neben der beruflichen Qualifikation und dem Bedarf unserer Wirtschaft soll k&uuml;nftig auch die N&auml;he des Kulturkreises st&auml;rker bei der Auswahl der Zuwanderer beachtet werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49233\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Millionen f&uuml;r ein paar Minuten?<\/strong><br>\nDie Familienstiftung der Clintons ist ein globales Elitennetzwerk. Neue E-Mail-Leaks zeigen: Hillary Clinton traf sich als Au&szlig;enministerin mehrfach mit reichen Spendern.<br>\nAuf offiziellem Weg hatte Kronprinz Salman von Bahrain es schon versucht. Doch Au&szlig;enministerin Hillary Clinton hielt ihn hin, bisher hatte ihr B&uuml;ro einem Treffen mit dem Prinzen nicht zugestimmt. Dann, im Juni 2009, bekam ihr Team eine E-Mail von der Clinton Foundation, der familieneigenen Stiftung des Ex-Pr&auml;sidenten und seiner Frau: Der Kronprinz sei ein &ldquo;guter Freund von uns&rdquo;, stand darin. Zwei Tage sp&auml;ter folgte die Antwort aus dem Ministerium: &ldquo;10 Uhr morgen f&uuml;r ein Meeting&rdquo;. Prinz Salman bekam seinen Termin bei Hillary Clinton.<br>\nDoch der Monarch vom Golf ist nicht nur ein &ldquo;guter Freund&rdquo; der Stiftung. Er ist auch einer ihrer Geldgeber. 32 Millionen Dollar hatte der Prinz der Organisation laut der Nachrichtenseite Politico &uuml;ber mehrere Jahre in ein Bildungsprojekt der Organisation eingebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/hillary-clinton-e-mails-leaks-stiftung-spender\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Vorwahlen in den USA: Wie Bernie Sanders betrogen wurde<\/strong><br>\nDie Vorwahlen in den USA sind in die hei&szlig;e Phase getreten. Beim Parteitag vom 25.-28. Juli in Philadelphia wurde Hillary Clinton als Pr&auml;sidentschaftskandidatin aufgestellt. Bernie Sanders soll aufgegeben haben. Doch stimmt das wirklich?<br>\nBernie Sanders war der erste Pr&auml;sidentschaftskandidat der US-Geschichte, der sich offen f&uuml;r eine sozialistische Revolution aussprach und damit der popul&auml;rste Kandidat wurde. Als einziger kam er komplett ohne Spenden von Million&auml;ren an und bewies so, dass die politische Korruption kein Schicksal ist. Bei den Vorwahlen gelang es ihm, rund 45% der Delegierten hinter sich zu bringen.<br>\nDoch diese Wahlen waren zugunsten Clintons manipuliert worden. So hatte Bernie Sanders in den Wahlbezirken, in denen elektronische Wahlmaschinen verwendet worden waren, deutlich schlechter abgeschnitten als in jenen Bezirken mit &uuml;berpr&uuml;fbaren Stimmzetteln aus Papier. Dies berichtete der TYT-Reporter Jordan Chariton, der sich auf eine statistische &Uuml;berpr&uuml;fung der Wahlergebnisse bezog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/vorwahlen-in-den-usa-wie-bernie-sanders-betrogen-wurde\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Medien werden Glaubw&uuml;rdigkeit nicht zur&uuml;ckgewinnen&rdquo; <\/strong><br>\nEin Buch &uuml;ber Manipulationen der Leitmedien hat der Journalist Prof. Dr. Ulrich Teusch geschrieben. In &ldquo;L&uuml;ckenpresse&rdquo; unterstellt der 57-J&auml;hrige den &ldquo;Mainstreammedien&rdquo;, bewusst Informationen zu unterdr&uuml;cken, einseitig zu berichten und mit zweierlei Ma&szlig; zu messen. Der Tr&auml;ger des Roman-Herzog-Medienpreises appelliert an die Leser, der Branche &ndash; auch sich selbst &ndash; mit Skepsis zu begegnen und spricht in dem Band, der am 1. September erscheint, vom &ldquo;Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten&rdquo;. Der Medienkritiker aus den Medien stellte sich dem Gespr&auml;ch mit kress.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/135760-ard-mann-ulrich-teusch-medien-werden-glaubwuerdigkeit-nicht-zurueckgewinnen.html?xing_share=news\">kress.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Programmbeschwerde: ARD-aktuell aktiver Teilnehmer am Propaganda-Krieg<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Intendant Marmor,<br>\nin den &bdquo;Tagesthemen&ldquo; am 18.8. 2016 (Link s. oben) behandelte Moderator Thomas Roth das Kriegsgeschehen im syrischen Aleppo u.a. so:<br>\n&bdquo;(&hellip;) Uns erreichen immer wieder Bilder aus dieser Stadt, manche ver&ouml;ffentlichen wir, andere ver&ouml;ffentlichen wir nicht, denn der Krieg wird auch mit Bildern gef&uuml;hrt. (&hellip;)&ldquo;<br>\nStimmt, auch ARD-aktuell wirkt bei dieser Kriegsf&uuml;hrung unbek&uuml;mmert mit. Roth leitete mit seiner Plattit&uuml;de ein Video ein, mit dessen Ver&ouml;ffentlichung ARD-aktuell auf &bdquo;betroffen&rdquo; machte und doch nur die eigene Hemmungslosigkeit blo&szlig;legte.<br>\nWir erheben Programmbeschwerde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/de\/945%20\">serniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Eine neue deutsche Au&szlig;enpolitik ist notwendig! mit Dr. Wolfgang Bittner aus Go&#776;ttingen<\/strong><br>\nAn den Grenzen Russlands werden von den USA und der NATO Kampfeinheiten und Bataillone mit schweren Waffen stationiert. Seit etwa zwei Jahren finden sta&#776;ndig Mano&#776;ver im Schwarzen Meer, im Baltikum und in Polen mit Tausenden Soldaten, Panzern, Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen statt, Raketenstellungen werden ausgebaut und es gibt eine &bdquo;schnelle Eingreiftruppe&ldquo; von 5.000 Elitesoldaten unter deutscher Fu&#776;hrung. Zugleich wird verbreitet, die Aggression gehe einseitig von Russland aus. Eine Eskalation ist nicht ausgeschlossen und der gefa&#776;hrlichste Konflikt, mit dem wir es zu tun haben, ist nach wie vor der Bu&#776;rgerkrieg in der Ostukraine. Dort brennt eine Zu&#776;ndschnur.<br>\nDie NATO steht an inzwischen an den Grenzen Russlands. Dies steht klar im Widerspruch zu Vereinbarungen im Rahmen des 2+4-Vertrages.<br>\nRussland vertritt zwar ebenfalls eigene Gro&szlig;machtinteressen, aber es ist<br>\nunu&#776;bersehbar, dass die NATO zur Eskalation des Konflikts beitra&#776;gt.<br>\nGrund genug sich u&#776;ber die Ursachen und Hintergru&#776;nde der Krise klar zu werden. Welche Interessen verfolgen die USA, was bestimmt die russische Position in diesem Konflikt, welche bzw. wessen Interessen verfolgt die Regierung in Kiew, welche Rolle spielen die EU und die NATO, wie gro&szlig; ist die Gefahr einer milita&#776;rischen Ost-West- Konfrontation?<br>\nAntworten auf diese Fragen vermittelt Dr. Bittner. Der Autor mehrerer Bu&#776;cher, u.a. zuletzt &bdquo;Die Eroberung Europas durch die USA&ldquo;, wird die Ostpolitik der NATO, der EU und Deutschlands analysieren und die Mo&#776;glichkeiten einer neuen Ostpolitik, die den Namen Entspannungspolitik verdient, ausloten. Wir freuen uns auf eine lebendige und notwendige Diskussion.<br>\nInformations- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Wolfgang Bittner<br>\nAntikriegstag 2016: Eine neue deutsche Ostpolitik ist notwendig! Mi. 7. September 2016, 19:00 Uhr Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans-Bo&#776;ckler-Stra&szlig;e 1, Otto-Brenner-Saal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160826-antikriegstag-Mannh-Flyer.pdf\">Friedensplenum Mannheim und DGB Region Rhein-Neckar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Schulbeginn<\/strong><br>\nBildung in Schulen? Never ever&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr2\/wdr2-kabarett\/audio-schulbeginn-100.html\">Christoph Sieber, WDR 2 Kabarett<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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