{"id":34776,"date":"2016-08-26T15:15:20","date_gmt":"2016-08-26T13:15:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776"},"modified":"2016-08-26T15:15:20","modified_gmt":"2016-08-26T13:15:20","slug":"hinweise-des-tages-ii-262","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h01\">F&uuml;hren aus der Mitte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h02\">Rekord&uuml;berschuss: Mittel sinnvoll einsetzen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h03\">Jetzt schaffen sogar die Krankenkassen ein Plus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h04\">82,2 Millionen Einwohner am Jahresende 2015 &ndash; Bev&ouml;lkerungszunahme durch hohe Zuwanderung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h05\">Gro&szlig;fraktionen wollen CETA durch EU-Parlament schleusen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h06\">Gr&uuml;ne und Linke wollen Snowden-Blockade brechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h07\">Handlungsf&auml;hig bleiben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h08\">Burkini-Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h09\">Festung Europa reicht bis Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h10\">Ventimiglia: &bdquo;Solidarit&auml;t ist hier nicht willkommen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h11\">T&uuml;rkische Offensive in Syrien: &ldquo;Das Ziel sind die Kurden&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h12\">&ldquo;Die Gefahr ist gro&szlig;, dass am Schluss nur ein Papierfrieden steht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h13\">Ein Land auf Menschenjagd<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h14\">&raquo;Die Geschichte wird mich freisprechen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h15\">Kretschmann bef&uuml;rwortet gemeinsame &Uuml;bung der Polizei mit der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h16\">Trump vs. Hillary: &ldquo;If Hillary gets into the Oval Office, I Predict Nuclear War before her First term is Over&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34776#h17\">Neue Freunde und Feinde im US-Wahlkampf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>F&uuml;hren aus der Mitte<\/strong><br>\nDas Berliner B&uuml;ro eines EU-weit vernetzten Think-Tanks warnt vor zunehmendem &ldquo;Frust &uuml;ber die deutsche Dominanz&rdquo; in den Mitgliedstaaten der EU. Die Bundesrepublik sei in den vergangenen zehn Jahren EU-weit zur unbestritten st&auml;rksten Macht geworden, hei&szlig;t es in einer aktuellen Analyse des European Council on Foreign Relations (ECFR). Die &ldquo;EU-Partner&rdquo; m&uuml;ssten nun &ldquo;entscheiden, wie sie mit Deutschlands St&auml;rke umgehen&rdquo;. Manche &auml;u&szlig;erten Unmut, andere setzten darauf, &ldquo;ihre Strategien an Deutschland auszurichten&rdquo;, und suchten nun nach M&ouml;glichkeiten, &ldquo;um die Berliner Polit-Maschinerie zu beeinflussen&rdquo;. Kein Zweifel k&ouml;nne bei alledem daran bestehen, dass &ldquo;Deutschlands politische Klasse&rdquo; die EU weiterhin &ldquo;als den bestm&ouml;glichen Rahmen f&uuml;r die Artikulation ihrer nationalen Interessen&rdquo; betrachte. W&auml;hrend die ECFR-Analyse den Blick vor allem auf das Polit-Establishment anderer EU-Staaten richtet, stellt sich auch dar&uuml;ber hinaus die Frage, wie mit der deutschen Dominanz umzugehen ist, immer dringlicher: Berlin treibt die Militarisierung der Au&szlig;enpolitik sowie &Uuml;berwachung und Repression im Innern massiv voran &ndash; Ma&szlig;nahmen, die der Kriegsvorbereitung dienen und alle betreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59427\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rekord&uuml;berschuss: Mittel sinnvoll einsetzen!<\/strong><br>\nSch&auml;uble im Gl&uuml;ck: 18,5 Mrd. &euro; Rekord&uuml;berschuss haben Bund, L&auml;nder, Kommunen und Sozialversicherungen allein im I. Halbjahr gemacht! Der Staat gibt weniger aus als er einnimmt. 2016 k&ouml;nnte der Finanzierungs&uuml;berschuss aus 2015 (21 Mrd. &euro;) getoppt werden. Aber nicht nur der deutsche Staat spart. Auch private Haushalte h&auml;ufen Jahr f&uuml;r Jahr Riesen&uuml;bersch&uuml;sse an. 2015 waren es &uuml;ber 145 Mrd. &euro;. Das hei&szlig;t aber nicht, dass alle Haushalte sparen. Es sind vor allem die Topverdiener, Superreiche und Verm&ouml;gende, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Untere und mittlere Einkommen haben eine geringe Prokopf-Ersparnis oder sogar Nettoschulden. Ungerechte Verteilung zwischen Arbeit und Kapital und die steuerliche Privilegierung der Superreichen haben dazu beigetragen, dass auch private Haushalte massive &Uuml;bersch&uuml;sse aufh&auml;ufen. Zwischenbilanz: Private Haushalte und Staaten sparten im vergangenen Jahr zusammen &uuml;ber 166 Mrd. &euro;. Hinzu kommt, dass auch Unternehmen ihre Gewinne sparen und weniger investieren als sie einnehmen. 2015 fast 97 Mrd. &euro;.<br>\nKurzum: Deutschland als Nettosparer bringt stolze 263 Mrd. &euro; &Uuml;berschuss auf die Waage (siehe Grafik in der Anlage). Wenn so hohe Ersparnisse nach Anlagen suchen und keiner Kredite nachfragt, ist es auch kein Wunder, dass die Zinsen (der Preis f&uuml;r Geld) im Keller sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/160826-klartext_Rekordueberschuss_Mittel-sinnvoll-einsetzen.pdf\">DGB Klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jetzt schaffen sogar die Krankenkassen ein Plus<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen haben nach Informationen der F.A.Z. im ersten Halbjahr ein Plus von 600 Millionen Euro erzielt. Was bedeutet das f&uuml;r die Zusatzbeitr&auml;ge?<br>\nDie Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich weiter verbessert. Die 118 Kassen verbuchten bis Ende Juni einen &Uuml;berschuss von 600 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr vorigen Jahres hatten die Kassen noch ein Minus von 491 Millionen Euro verzeichnet. Grund f&uuml;r die Besserung sind auch die zu Jahresbeginn erh&ouml;hten Zusatzbeitr&auml;ge. Allerdings muss der &Uuml;berschuss gemessen werden an Ausgaben von rund 110 Milliarden Euro im Halbjahr.<br>\nDie &Uuml;bersch&uuml;sse stehen im Kontrast zu der Sch&auml;rfe, mit der zuletzt &uuml;ber die Notwendigkeit steigender Zusatzbeitr&auml;ge debattiert wurde. Kassenvertreter warnten allerdings davor, die Finanzlage auf Basis der Halbjahreszahlen zu &uuml;bersch&auml;tzen. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen rechnet f&uuml;r das Wahljahr 2017 mit einem Anstieg der Zusatzbeitr&auml;ge um bis zu 0,3 Punkte auf 1,4 Prozent. Damit k&ouml;nnte die durchschnittliche Belastung des Einkommens auf 16 Prozent steigen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gr&ouml;he (CDU) h&auml;lt das f&uuml;r &uuml;bertrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/krankenkassen-mit-600-millionen-euro-im-plus-14405636.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu die DGB-Studie sopo-akut: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f82f82a8-6a00-11e6-bbd2-525400e5a74a\">Die finanziellen Belastungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern durch Gesundheit und Pflege<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>82,2 Millionen Einwohner am Jahresende 2015 &ndash; Bev&ouml;lkerungszunahme durch hohe Zuwanderung<\/strong><br>\nIm Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Gesamtbev&ouml;lkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978 000 Personen (+ 1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der h&ouml;chste Bev&ouml;lkerungszuwachs seit 1992, der damals + 700 000 Personen betragen hatte. 2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430 000 Personen (+ 0,5 %) gegeben. Die Bev&ouml;lkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungs&uuml;berschuss.<br>\nDie Entwicklung der Bev&ouml;lkerung ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbef&auml;llen, zum anderen aus den Zu- und Fortz&uuml;gen. Zudem flie&szlig;en Korrekturen in die Berechnung ein. Diese entstehen, wenn beispielsweise von der Meldebeh&ouml;rde &uuml;bermittelte Wanderungsf&auml;lle durch die Kommune r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. 2015 starben 188 000 Personen mehr als geboren wurden. Dieses Geburtendefizit erh&ouml;hte sich gegen&uuml;ber dem Vorjahr (&ndash; 153 000). Hauptursache f&uuml;r den Zuwachs der Bev&ouml;lkerungszahl blieb &ndash; wie in den vergangenen Jahren &ndash; die stark gestiegene Zuwanderung mit einem &Uuml;berschuss von 1 139 000 Personen im Jahr 2015 (2014: + 550 000 Personen).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2016\/08\/PD16_295_12411.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gro&szlig;fraktionen wollen CETA durch EU-Parlament schleusen<\/strong><br>\nAm 22. und 23. September wollen die zust&auml;ndigen EU-Minister_innen auf dem EU-Rat in Bratislava eine Entscheidung &uuml;ber CETA treffen. Im Fall einer Zustimmung m&uuml;sste sich danach das EU-Parlament (EP) mit dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada befassen.<br>\nDoch schon jetzt versuchen Konservative und Sozialdemokrat_innen im EU-Parlament, die Weichen daf&uuml;r zu stellen, CETA ohne breite Debatte durchzuschleusen. Nach Informationen aus dem Europaparlament planen sie, nur den CETA-freundlichen Handelsausschuss (INTA) vor der Abstimmung im Plenum mit dem Abkommen zu befassen. Andere &ndash; eventuell kritischer eingestellte &ndash; Aussch&uuml;sse wie jene f&uuml;r Umwelt, Soziales, Kultur oder Verbraucherschutz sollen nicht befasst werden. Somit w&uuml;rde auch lediglich der INTA-Ausschuss eine richtungsweisende Empfehlung f&uuml;r die Abstimmung im Plenum abgeben.<br>\nIn einem offenen Brief fordern daher heute 89 europ&auml;ische Organisationen, darunter Attac, die Koordinatoren des INTA-Ausschusses auf, bei ihrer entscheidenden Sitzung am 31. August alle betroffenen Aussch&uuml;sse zu Stellungnahmen zu CETA einzuladen. Roland S&uuml;&szlig; vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis: &ldquo;Das Europ&auml;ische Parlament muss eine m&ouml;glichst breite Debatte &uuml;ber CETA f&uuml;hren. Das 1500 Seiten starke, hochkomplexe Abkommen h&auml;tte massive Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Es enth&auml;lt Klagerechte f&uuml;r Konzerne, die von einer Mehrheit der Menschen abgelehnt werden. Es w&auml;re inakzeptabel und undemokratisch, wenn die vielen von CETA betroffenen Aussch&uuml;sse im Europ&auml;ischen Parlament nicht geh&ouml;rt w&uuml;rden und keinen Einfluss auf die abschlie&szlig;ende Entscheidung nehmen k&ouml;nnten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/startseite\/detailansicht\/news\/grossfraktionen-wollen-ceta-durch-eu-parlament-schleusen-1\/\">attac<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gr&uuml;ne und Linke wollen Snowden-Blockade brechen<\/strong><br>\nEs ist die vielleicht letzte Chance, den US-Whistleblower Edward Snowden doch noch vor den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages zu bekommen. Gr&uuml;ne und Linke wollen sie nutzen. Mit einem Antrag an den Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof (BGH).<br>\nGeht es nach den Antragsstellern Konstantin von Notz (Gr&uuml;ne) und Martina Renner (Linke), dann wird der Ermittlungsrichter die Koalitionsmehrheit aus Union und SPD im Ausschuss zwangsverpflichten, zumindest eine f&ouml;rmliche Einladung an Snowden nach Deutschland zu beschlie&szlig;en. Die n&auml;mlich gibt es bisher nicht. Obwohl Snowden von allen Fraktionen im Ausschuss als Zeuge Nummer eins beschlossen worden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsa-ausschuss-gruene-und-linke-wollen-snowden-blockade-brechen-1.3136273\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Handlungsf&auml;hig bleiben!<\/strong><br>\nWir haben uns in letzter Zeit oft dar&uuml;ber unterhalten, ob man als Linker nicht auch die &Auml;ngste jener Menschen wahrnehmen muss, die in eben dieser Angst dazu neigen, rechten Reflexen zu erliegen. Oder um das hier anders einzuleiten: Darf man, wie Frau Wagenknecht vor einigen Wochen, vor den falschen Entwicklungen im Bezug auf &raquo;Wir schaffen das!&laquo; hinweisen, auf die Gefahr hin, dem linken Lebensgef&uuml;hl unbequeme Ansichten zu vermitteln? Oder ist Weggucken und unterlassene Kritik als linkes Biedermeier angesagt? Wie halten wir es denn beispielsweise links mit Kinderehen, die ins Land kommen? Das Argument, es seien ja nur 1.000 M&auml;dchen betroffen, das lasse ich nicht gelten. 1.000 M&auml;dchen sind 1.000 F&auml;lle f&uuml;r das Jugendamt nach in Deutschland g&auml;ngiger Rechtsauffassung. Das kann man doch nicht, nur weil man nicht mit einem Rechten verwechselt werden will, einfach so verschweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/08\/handlungsfahig-bleiben.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Burkini-Debatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Konservative Muslimas tragen keinen Burkini<\/strong><br>\nKaum ein Kleidungsst&uuml;ck wird hysterischer diskutiert als der Burkini. Die Bloggerin Merve Kayikci alias &ldquo;Primamuslima&rdquo; freut sich &uuml;ber das Kleidungsst&uuml;ck. So k&ouml;nne sie sich im Schwimmbad integrieren, statt sich isolieren zu m&uuml;ssen.<br>\nIst der Burkini ein Symbol religi&ouml;ser Unterdr&uuml;ckung oder einfach ein St&uuml;ck Bademode, das wie jedes andere von seiner Tr&auml;gerin frei gew&auml;hlt werden sollte? Dar&uuml;ber streiten nicht nur die Franzosen, auch in Deutschland emp&ouml;ren sich viele &uuml;ber die vermeintliche Unterdr&uuml;ckungssymbolik solcher Badekleidung.<br>\nJeder hat dazu eine Meinung, aber die Frauen, die Burkini tragen, kommen in der Debatte wenig zu Wort. Merve Kayikci tr&auml;gt Burkini, um da schwimmen zu k&ouml;nnen, wo es alle anderen auch tun. Unter dem Namen &ldquo;Primamuslima&rdquo; bloggt die Stuttgarter Studentin, die sich selbst als waschechte Baden-W&uuml;rttembergerin versteht, &uuml;ber Muslime in Deutschland, Kunst, Kultur und Feminismus. Im Gespr&auml;ch mit Deutschlandradio Kultur hat sie erz&auml;hlt, wie es sich anf&uuml;hlt, im Burkini in ein deutsches Schwimmbad zu gehen: &ldquo;Es ist kein gro&szlig;er Unterschied zum Alltag. Jemand, der mich im Alltag mit einem Kopftuch sieht und mich bl&ouml;d anguckt oder bl&ouml;d anmachen will, der macht das genauso im Schwimmbad auch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/interview-mit-bloggerin-merve-kayikci-konservative-muslimas.2156.de.html?dram:article_id=364034\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><strong>Stoffgewordene Angst<\/strong><br>\nFrankreich hat ein Terrorproblem, doch debattiert wird ein St&uuml;ckchen Stoff. Wird das heute erwartete Urteil zu Burkini-Verboten den Franzosen die Angst nehmen k&ouml;nnen? eit Wochen wird in Frankreich &uuml;ber ein St&uuml;ckchen Stoff debattiert: Heute soll der Streit um Burkinis an Frankreichs Str&auml;nden richterlich entsch&auml;rft werden: Am Nachmittag will das oberste Pariser Verwaltungsgericht dar&uuml;ber entscheiden, ob ein Verbot des Burkinis am Strand der s&uuml;dfranz&ouml;sischen Kommune Villeneuve-Loubet rechtm&auml;&szlig;ig ist. Ein Grundsatzurteil mit gro&szlig;er Wirkung: Inzwischen haben mehr als 30 St&auml;dte den Badeschleier untersagt.<br>\nDer Richterspruch wird die heftige Diskussion in Frankreich aber vermutlich nicht beenden k&ouml;nnen. L&auml;ngst geht es nicht mehr nur um den Ganzk&ouml;rperbadeanzug, sondern generell um religi&ouml;se und vor allem muslimische Symbole in der &Ouml;ffentlichkeit. Wenige Monate vor der Pr&auml;sidentschaftswahl &uuml;berbieten sich vor allem die Kandidaten der Rechten darin, die Rolle von Religionen im &ouml;ffentlichen Leben grunds&auml;tzlich beschneiden zu wollen. Laizismus, also die Trennung von Religion und Staat, ist in Frankreich ein hohes Gut &ndash; und es bietet nach den islamistischen Attentaten eine Gelegenheit, ver&auml;ngstigten W&auml;hlern Aktionismus und Tatkraft vorzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/integration-frankreich-burkini-streit-gerichtsentscheidung\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Was Deutschland aus der franz&ouml;sischen Burkini-Diskussion lernen kann<\/strong><br>\nIn der Debatte um den Burkini missbrauchen die Franzosen die Laizit&auml;t, um Muslime zu stigmatisieren. Deutschland sollte das beim Streit um die Vollverschleierung vermeiden. [&hellip;]<br>\nIn Frankreich tobt ein Krieg um den Burkini, diesen Badeanzug, der Kopf und K&ouml;rper muslimischer Frauen bedeckt; seit Anfang August haben ihn zw&ouml;lf franz&ouml;sische Badeorte verboten. Damit macht sich die Nation zum Narren. Die New York Times bemerkte ironisch, Frankreich habe in dem Badeanzug offenbar eine neue Bedrohung f&uuml;r seine Sicherheit entdeckt. In der Tat hat der Streit um den Burkini wenig mit den wirklichen Problemen Frankreichs zu tun. Es ist falsch zu behaupten, dass der Burkini auf &ldquo;politischen Extremismus&rdquo; deutet. Viele Politiker, darunter auch Ministerpr&auml;sident Manuel Valls, missbrauchen das Gesetz &uuml;ber die Laizit&auml;t von 1905. Damals war Frankreich gespalten zwischen Antiklerikalen und Katholiken, die den Einfluss der Kirche auf Staat und Gesellschaft erhalten wollten. Nach mehr als zwei Jahrzehnten heftiger Auseinandersetzungen sollte das Land endlich befriedet werden. Die S&auml;kularisierung, die mit der Franz&ouml;sischen Revolution begonnen hatte, wurde damit vollendet, die Laizit&auml;t bildet seitdem einen Grundpfeiler der Republik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/aussenansicht-der-krieg-um-den-burkini-1.3135497\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Streit um muslimische Kleidung: Polizei in Schottland erhebt Hijab zur offiziellen Uniform<\/strong><br>\nDie schottische Polizei hat den traditionellen muslimischen Hijab als zus&auml;tzliche offizielle Dienstuniform f&uuml;r Frauen eingef&uuml;hrt. Der Schritt solle &ldquo;Frauen aus der muslimischen Gemeinde ermutigen, eine Karriere bei der Polizei in Betracht zu ziehen&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Mitteilung der schottischen Polizei. Der Polizeichef Phil Gormley hofft, dass seine Truppe damit multikultureller wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/schottland-polizei-fuehrt-hijab-als-uniform-ein-a-1109529.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Festung Europa reicht bis Afrika<\/strong><br>\nDeutschland nimmt eine Schl&uuml;sselrolle bei der Ausweitung der europ&auml;ischen Migrationsabwehr auf den afrikanischen Kontinent ein. Das geht aus der aktuell ver&ouml;ffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Bundestagsdrucksache 18\/9246) hervor. Bereits seit 2012 f&uuml;hrt die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Ausw&auml;rtigen Amtes das &raquo;Polizeiprogramm Afrika&laquo; durch, welches auch Ma&szlig;nahmen zum Ausbau von Grenzanlagen und zur Ausr&uuml;stung und Ausbildung der (Grenz-)Polizei umfasst. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort erkl&auml;rt, hat sie im Rahmen dieses Programms in Mauretanien, Niger, Nigeria und Tschad unter anderem 13 Grenzposten errichtet und die Grenzpolizei der jeweiligen L&auml;nder mit zwei Dutzend Fahrzeugen, kriminaltechnischen Labors sowie Pass- und Fingerabdruckscanner versorgt. Das Programm, das urspr&uuml;nglich 2015 auslaufen sollte, wurde nun um weitere drei Jahre verl&auml;ngert.<br>\nDas Polizeiprogramm Afrika ist aber nur ein Baustein einer umfassenden Strategie der EU mit dem Ziel, den Kontinent zu einem Au&szlig;enposten der Festung Europas zu machen. Dabei sollen die afrikanischen Staaten erstens dazu gebracht werden, bei der sogenannten R&uuml;ckf&uuml;hrung von Fl&uuml;chtlingen und Migranten zu kooperieren. Schmackhaft soll ihnen diese Zusammenarbeit durch geheime L&auml;nderpakete gemacht werden, die etwa Diplomaten Visaerleichterungen versprechen oder den Staaten mehr Entwicklungsgelder. &raquo;More for more&laquo; nennen Bundesregierung und die EU diese Strategie. Umgekehrt hei&szlig;t dies aber auch &raquo;less for less&laquo; &ndash; wer nicht kooperiert, muss mit negativen Konsequenzen rechnen &ndash; bei der Entwicklungszusammenarbeit, aber auch in der Handelspolitik. Doch trotz dieser Erpressungsversuche bleibt der Widerstand einiger afrikanischer Staaten gegen solche Deals gro&szlig;, wie die Bundesregierung auf Nachfrage der Linken zugeben musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/08-26\/072.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider greifen die &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; diese an sich f&uuml;r Deutschland besch&auml;mende Problematik viel zu wenig auf. &ldquo;Willkommenskultur&rdquo; in Deutschland? Zumindest bei den politischen Entscheidungstr&auml;gern scheint diese kaum zu existieren. Der Satz von Bundeskanzlerin Merkel erweist sich u.a. auf diese Weise immer mehr als reine Heuchelei.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ventimiglia: &bdquo;Solidarit&auml;t ist hier nicht willkommen&ldquo;<\/strong><br>\nRepressive Grenzsicherung an der Grenze zwischen Italien und Frankreich<br>\nVor mehr als einem Jahr wurden die Grenzkontrollen zwischen Italien und Frankreich wieder eingef&uuml;hrt. Seitdem pr&auml;gen sowohl Migrant_innen, die in Italien blockiert sind, als auch die starke Polizei- und Milit&auml;rpr&auml;senz in der italo-franz&ouml;sischen Grenzregion das Alltagsbild an der C&ocirc;te d&rsquo;Azur. W&auml;hrend die Migrant_innen im vergangenen Jahr immer wieder von der franz&ouml;sischen Seite direkt zur&uuml;ck in den Grenz- und K&uuml;stenort Ventimiglia abgeschoben wurden, werden sie mittlerweile im vergeblichen Versuch, Norditalien zu &bdquo;entlasten&ldquo;, in die Hot Spots nach Taranto, Sardinien und Sizilien zur&uuml;ckgebracht. Von dort treten sie dann erneut die Reise Richtung Norden an. Mittlerweile nimmt die Repression gegen Migrant_innen und Aktivist_innen zuvor ungesehene Dimensionen an, doch noch schafft sie es nicht, die Solidarit&auml;t mit den Gefl&uuml;chteten zu brechen und die Migrationsbewegung zu steuern. Der Preis, den die Migrant_innen f&uuml;r ihren Widerstand gegen die Grenzschlie&szlig;ung zahlen m&uuml;ssen, ist allerdings hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2016\/08\/26\/ventimiglia-solidaritaet-ist-hier-nicht-willkommen\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>T&uuml;rkische Offensive in Syrien: &ldquo;Das Ziel sind die Kurden&rdquo;<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Offensive in Syrien gilt weniger dem IS als mehr den Kurden, sagt Nahostexperte Bank im Interview mit tagesschau.de. Diese k&ouml;nnten Ankara zu m&auml;chtig werden. Dass die USA &ndash; eigentlich Verb&uuml;ndete der syrischen Kurden &ndash; Ankara unterst&uuml;tzen, l&auml;sst einen Strategiewechsel erkennen.<br>\ntagesschau.de: Wem galt die t&uuml;rkische Milit&auml;roffensive in Nordsyrien wirklich &ndash; der Terrororganisation &ldquo;Islamischer Staat&rdquo; oder den Kurden dort?<br>\nAndr&eacute; Bank: Der offizielle Vorwand war nat&uuml;rlich, den IS zu bek&auml;mpfen. De facto ging es meines Erachtens nach aber vor allem darum, die syrischen Kurden zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Die kurdischen Verb&auml;nde in Nordsyrien hatten es in den vergangenen Wochen geschafft, durch die Eroberung der Stadt Manbidsch ihr Machtgebiet nach Westen auszudehnen. Aus t&uuml;rkischer Sicht ist das Problem dabei, dass die Kurden mit der Einnahme von Dscharablus ein zusammenh&auml;ngendes Herrschaftsgebiet direkt s&uuml;dlich der t&uuml;rkischen Grenze aufbauen &ndash; und das wollte Ankara nicht akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/tuerkei-usa-kurden-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Die Gefahr ist gro&szlig;, dass am Schluss nur ein Papierfrieden steht&rdquo;<\/strong><br>\n52 Jahre herrschte Krieg in Kolumbien &ndash; jetzt legen Regierung und Farc-Rebellen den Konflikt bei. Doch die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung lehnt das ab. Lateinamerika-Experte G&uuml;nther Maihold erkl&auml;rt, warum.<br>\nInterview von Benedikt Peters<br>\nMehr als ein halbes Jahrhundert herrschte in Kolumbien ein B&uuml;rgerkrieg. Etwa 200 000 Menschen sollen dabei get&ouml;tet worden sein. Vor einigen Wochen kam zustande, was lange nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten wurde: ein Friedensvertrag zwischen der Regierung und den marxistisch-leninistischen Farc-Rebellen. Eigentlich k&ouml;nnten die B&uuml;rger Kolumbiens also zuversichtlich sein. Doch nach wie vor herrschen Unsicherheit und Angst im Land. G&uuml;nther Maihold, stellvertretender Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, befasst sich seit Jahren mit Kolumbien. Er erl&auml;utert, warum sich das Land mit dem Frieden so schwer tut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kolumbien-die-gefahr-ist-gross-dass-am-schluss-nur-ein-papierfrieden-steht-1.3136626\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Zum Jubeln zu fr&uuml;h<\/strong><br>\nFrieden nach mehr als 50 Jahren B&uuml;rgerkrieg, die &auml;lteste Guerilla in Lateinamerika gibt den bewaffneten Kampf auf: Das Abkommen in Kolumbien ist ganz ohne Frage ein historischer Moment, gerade in diesen Zeiten, in denen man gar nicht wei&szlig;, mit welchem Konflikt man sich zuerst befassen soll.<br>\nAllerdings ist der Jubel im Ausland deutlich lauter als im Land selbst. Das Friedensabkommen ist zwar ein Meilenstein, aber f&uuml;r den Jubel ist es noch zu fr&uuml;h. Denn schon die n&auml;chste H&uuml;rde ist h&ouml;her, als man annehmen w&uuml;rde: die Volksabstimmung Anfang Oktober.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-Friedenspakt-in-Kolumbien\/!5330853\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ein Land auf Menschenjagd<\/strong><br>\nLange Zeit haben die Philippinen ihr Drogenproblem ignoriert. Ihr neuer Pr&auml;sident Duterte l&auml;sst jetzt Dealer und S&uuml;chtige jagen. Und die Philippiner vertrauen ihm.<br>\nMan solle in Bestattungsinstitute investieren, hatte Philippinens neuer Pr&auml;sident Rodrigo Duterte seinen Landsleuten empfohlen &ndash; die Zahl der get&ouml;teten Kriminellen w&uuml;rde unter seiner Amtszeit garantiert steigen. Er hielt Wort. Seit dem 1. Juli ist er im Amt und bis Mitte August gab es rund 6.000 Polizeieins&auml;tze, die f&uuml;r mehr als 700 Menschen t&ouml;dlich endeten. Hunderte mutma&szlig;liche Drogenabh&auml;ngige und Dealer starben bei au&szlig;ergerichtlichen T&ouml;tungen durch Todesschwadronen. F&uuml;r die polizeilichen T&ouml;tungen &uuml;bernahm Duterte die pers&ouml;nliche Verantwortung, mit der Begr&uuml;ndung, die Opfer h&auml;tten zur&uuml;ckgeschlagen oder sich der Verhaftung widersetzt.<br>\nPhilippinische Menschenrechtler und internationale Medien sind entsetzt. Doch ein Blick in die sozialen Medien zeigt, &auml;hnlich wie eine Umfrage, nach der 91 Prozent der Bev&ouml;lkerung Duterte vertrauen, dass viele Philippiner diese S&auml;uberungen unterst&uuml;tzen. Wie konnte Duterte eine derart drakonische Politik in einem Land umsetzen, das eigentlich als liberale Demokratie in S&uuml;dostasien gilt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2016-08\/rodrigo-duterte-vereinte-nationen-philippinen-drogen-krieg\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Die Geschichte wird mich freisprechen&laquo;<\/strong><br>\n&raquo;Sie umringen ihn ganz unbefangen, sie duzen ihn, sie diskutieren mit ihm, sie widersprechen ihm, sie stellen Forderungen an ihn und tun all dies auf einem unmittelbaren Verbindungskanal, durch den die Wahrheit nur so sprudelt.&laquo; So beschrieb 1988 der kolumbianische Literaturnobelpreistr&auml;ger Gabriel Jos&eacute; Garc&iacute;a M&aacute;rquez den Revolution&auml;r Fidel Castro, der in diesem Monat seinen 90. Geburtstag feierte.<br>\nEs ist die Parteinahme f&uuml;r das unterdr&uuml;ckte Volk, die ihn gemeinsam mit den Anf&uuml;hrern von Volksbefreiungsbewegungen wie Ho Chi Minh, Patrice Lumumba und Nelson Mandela den Kampf gegen die Herrschaft der gro&szlig;en Kolonialsysteme f&uuml;hren lie&szlig;. Das britische Empire zerbrach im &Uuml;bergang der Hegemonie an die USA ebenso wie die Kolonialreiche Frankreichs, Belgiens und der Niederlande. Es dauerte bis in die 1970er Jahre, bis schlie&szlig;lich auch in Portugal der Befreiungskampf mit dem Sturz der Salazar-Diktatur erfolgreich war.<br>\nWie der kubanischen Schriftsteller und Nationalheld Jos&eacute; Marti mit Feder und Machete f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit Kubas stritt, k&auml;mpfte Castro mit dem Gewehr und der Kraft seiner Worte f&uuml;r die Umgestaltung der gesellschaftlichen Ordnung auf der karibischen Insel. &raquo;Er besitzt die &Uuml;berzeugung, dass die gr&ouml;&szlig;te Errungenschaft des Menschen in einem gut ausgebildeten Bewusstsein besteht und dass moralische Motivationen eher dazu f&auml;hig sind, als materielle, die Welt zu ver&auml;ndern und der Geschichte einen Schub zu verleihen.&laquo; (Garc&iacute;a M&aacute;rquez)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/die-geschichte-wird-mich-freisprechen\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Kretschmann bef&uuml;rwortet gemeinsame &Uuml;bung der Polizei mit der Bundeswehr<\/strong><br>\nAnders als Teile seiner eigenen Partei bef&uuml;rwortet Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne) eine Anti-Terror-&Uuml;bung von Bundeswehr und Polizei. Das Grundgesetz erlaube den Einsatz der Bundeswehr unter dem Kommando der Polizei in engen Grenzen. &bdquo;Da es diese M&ouml;glichkeit als Ultima Ratio gibt, muss man eine solche Unterst&uuml;tzung auch mal ein&uuml;ben&ldquo;, sagte Kretschmann Medienberichten zufolge. Er stellte sich damit hinter seinen Vize und Innenminister Thomas Strobl (CDU). Bei den Gr&uuml;nen gibt es hingegen Vorbehalte gegen eine solche gemeinsame &Uuml;bung in Baden-W&uuml;rttemberg.<br>\nWenn das Land die Unterst&uuml;tzung seiner Polizei durch die Bundeswehr anfordere, sei das eine Ausnahmesituation, auf die sich alle konkret einstellen m&uuml;ssten, erkl&auml;rte Kretschmann. Die &Uuml;bung habe den Sinn, Kompetenzen, also zum Beispiel die Weisungsbefugnisse der Polizei, eindeutig zu definieren und die Abl&auml;ufe zu pr&auml;zisieren. &bdquo;Das beginnt mit technischen Fragen und geht bis hin zur praktischen Zusammenarbeit in einer solchen Lage.&ldquo; Es d&uuml;rfe nicht der Eindruck bei den B&uuml;rgern entstehen, dass der Einsatz der Bundeswehr im Inneren zum Normalfall werde. &bdquo;Und es darf nicht der Eindruck entstehen, dass so eine &Uuml;bung stattfindet, weil wir konkrete Hinweise auf einen Anschlag in Baden-W&uuml;rttemberg haben. Das ist nicht der Fall.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie SPD h&auml;lt eine gemeinsame &Uuml;bung von Polizei und Bundeswehr verfassungsrechtlich f&uuml;r h&ouml;chst fragw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pz-news.de\/baden-wuerttemberg_artikel,-Kretschmann-befuerwortet-gemeinsame-Uebung-der-Polizei-mit-der-Bundeswehr-_arid,1118184.html\">Pforzheimer Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wundert sich eigentlich noch jemand &uuml;ber diese Aussagen des gr&uuml;nen Ministerpr&auml;sidenten? Und wenn die SPD tats&auml;chlich verfassungsrechtliche Bedenken haben sollte, h&auml;tte sie dem Kompromiss, der gemeinsame &Uuml;bungen von Bundeswehr und Polizei erst erm&ouml;glicht hat, nicht zustimmen d&uuml;rfen. Bitte lesen Sie dazu mit Anmerkung: Wei&szlig;buch f&uuml;r Sicherheitspolitik: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33571#h09\">Keine Grundgesetz&auml;nderung f&uuml;r Bundeswehr im Innern<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundestagswahl 2017: Kretschmann pl&auml;diert f&uuml;r Schwarz-Gr&uuml;n im Bund<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann spricht sich im SPIEGEL f&uuml;r eine schwarz-gr&uuml;ne Koalition im Bund aus. Die Kanzlerin empfing den Gr&uuml;nen-Politiker j&uuml;ngst zum vertraulichen Abendessen. [&hellip;]<br>\nAm vorigen Sonntag trafen sich die beiden, mitten in Kretschmanns Urlaubszeit, zum vertrauten Abendessen im Kanzleramt. &Uuml;ber die Gespr&auml;che wurde Stillschweigen vereinbart, aber man muss kein Prophet sein, um zu erahnen, dass es dabei auch um ihr schwarz-gr&uuml;nes Projekt ging. Mehrere Stunden sa&szlig;en die Kanzlerin und der Ministerpr&auml;sident aus Baden-W&uuml;rttemberg beisammen, der Abend dauerte l&auml;nger als geplant.<br>\nGerade Kretschmann, der im S&uuml;dwesten seit einigen Monaten gemeinsam mit der CDU als Juniorpartner regiert, macht inzwischen keinerlei Hehl mehr aus seiner Meinung, dass Union und Gr&uuml;ne auch im Bund die beste Koalition abgeben w&uuml;rden. Im SPIEGEL spricht er sich nun klar f&uuml;r ein solches B&uuml;ndnis nach der Wahl im kommenden Jahr aus. Schwarz-Gr&uuml;n passe einfach in unsere Zeit, die gepr&auml;gt sei von Unsicherheit und Krisen, sagt Kretschmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/winfried-kretschmann-fuer-schwarz-gruen-geheimtreffen-im-kanzleramt-a-1109581.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Trump vs. Hillary: &ldquo;If Hillary gets into the Oval Office, I Predict Nuclear War before her First term is Over&rdquo;<\/strong><br>\nWe don&rsquo;t know much about Trump, and anti-Trump propaganda rules in the place of facts.<br>\nBut we know many facts about Hillary.  We know about her violation of classification laws and the refusal of the Democratic administration to do anything about it. The Democrats prefer to control the White House than to enforce the law, another nail into the coffin in which the rule of law in the US lies.<br>\n(&hellip;)<br>\nWe know that Hillary is allied with the neoconservatives and that her belief in the neocons&rsquo; ideology of US world hegemony is likely to result in war with Russia and China.<br>\nAll we know about Trump is that the oligarchs, who sent America&rsquo;s jobs overseas, who flooded the country with difficult-to-assimilate immigrants, who destroyed public education, who bailed out Wall Street and the &ldquo;banks too big to fail,&rdquo; who sacrificed American homeowners and retirees living on a fixed income, who intend to privatize both Social Security and Medicare, who have given the public killer cops, relentless violations of privacy, the largest prison poplulation in the world, and destroyed the US Constitution in order to increase executive power over the American people, are violently opposed to Trump. This opposition should tell us that Trump is the person we want in the Oval Office.<br>\nSome claim that it is all a charade and that Trump is playing a role in order to elect Hillary. American politics are so corrupt that anything is possible. However the ruling elites and their puppets seem to be genuinely concerned about Trump&rsquo;s challenge to their control, and they have united against Trump. They have used their money to buy up &ldquo;progressive&rdquo; websites paid to bring the print and TV anti-Trump propaganda onto the Internet, thus joining the Internet presstitutes with the print, TV, and NPR whores who are working overtime to demonize Trump and to elect Hillary.<br>\nThe entire power structure of our country is behind Hillary. Both political parties, Democratic and Republican, and both ideologies, neoliberals and neoconservatives, are united behind Hillary.<br>\n(&hellip;)<br>\nIf Hillary gets into the Oval Office, I predict nuclear war before her first term is over.  A vote for Hillary is a vote for nuclear war.<br>\nIf you look at the forthcoming election realistically, you have no alternative but to conclude that the entirety of the presstitute media and American Establishment prefers the risk of nuclear war to the risk of losing control of the government to the voters.<br>\nThat Americans permitted the rise of unaccountable power tells us all we need to know about the dereliction of duty of which United States citizens are guilty. The American people failed democracy, which requires accountable government.  The American government has proven that it is not accountable to the US Constitution, to US statutory law, to international law, or to voters.<br>\nIf the result of Americans&rsquo; dereliction of duty is nuclear war, the American people will be responsible for the death of planet Earth. One would hope that with responsibility this great on their shoulders, the American people will reject the unequivocal war candidate and take their chances on holding Trump accountable to his words.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.globalresearch.ca\/trump-vs-hillary-if-hillary-gets-into-the-oval-office-i-predict-nuclear-war-before-her-first-term-is-over\/5542397\">Paul Craig Roberts \/ globalresearch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin H.G.:<\/strong> Aufbauend auf einer Zusammenfassung bereits bekannter Informationen &uuml;ber Ziele, Verb&uuml;ndete und F&ouml;rderer von Hilary Clinton und Donald Trump thematisiert Paul Craig Roberts hier in m.E. seltener Deutlichkeit sowohl die Situation als auch die Verantwortung der US-amerikanischen W&auml;hler und setzt sie ins Verh&auml;ltnis zu den wahrscheinlichen Konsequenzen, die eine Pr&auml;sidentschaft von Hillary Clinton aus seiner Sicht haben wird: Die m&ouml;gliche Vernichtung des Planeten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Hillary and the War Party<\/strong><br>\nA triumphant Hillary, more &ldquo;rational&rdquo; and &ldquo;savvy&rdquo; than the looney and unpredictable Donald Trump, could well have a freer path to emboldened superpower moves not only in Europe but the Middle East, Central Asia, and the Pacific. While the candidate has not revealed much lately, she is on record as vowing to &ldquo;stand up&rdquo; to Russia and China, face off against Russian &ldquo;aggression&rdquo;, escalate the war on terror, and militarily annihilate Iran the moment it steps out of line (or is determined by &ldquo;U.S. intelligence&rdquo; to have stepped out of line) in its nuclear agreement with global powers.   Under Clinton, the Democrats might well be better positioned to recharge their historical legacy as War Party.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.counterpunch.org\/2016\/08\/19\/hillary-and-the-war-party\/\">Counterpunch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Man kann nicht oft und laut genug darauf hinweisen, welche Politik die deutsche Wahrheitspresse favorisiert, indem sie diese Politikerin verkl&auml;rt und ihrem Wahlsieg geradezu entgegenfiebert. &bdquo;Sage mir, wen du unterst&uuml;tzt und ich sage dir, wer du bist.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Neue Freunde und Feinde im US-Wahlkampf<\/strong><br>\nDonald Trump wirbt mit Nigel Farage f&uuml;r den Kampf gegen das Establishment und Hillary Clinton will den Republikanern mit Warnungen vor einer &ldquo;Alt-Right&rdquo;-Gegenkultur christliche W&auml;hler abspenstig machen<br>\nFr&uuml;her war die republikanische Partei in den USA die des industrialisierten Nordens, der andere Interessen hatte als die Sklavenhalter im S&uuml;den, dann die Teddy Roosvelts im Kampf gegen das &ldquo;Big Business&rdquo; und von den 1980er bis in die 2000er Jahren die der Freihandelsbef&uuml;rworter und einer &ldquo;Moral Majority&rdquo; christlicher Konservativer. Dass die Bewegung der Partei damit noch nicht zu Ende ist, wird daran sichtbar, dass in den Vorwahlen 2016 nicht ein betont christlicher Kandidat siegte, sondern der mehrfach geschiedene Milliard&auml;r Donald Trump, den ein Teil des Parteiestablishments so sehr ablehnt, dass er sich offen auf die Seite der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton geschlagen hat (vgl. Clint Eastwood w&auml;hlt Donald Trump).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49234\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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