{"id":34826,"date":"2016-08-31T11:44:52","date_gmt":"2016-08-31T09:44:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34826"},"modified":"2018-12-30T18:57:20","modified_gmt":"2018-12-30T17:57:20","slug":"brasilien-dilma-rousseff-und-der-tag-danach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34826","title":{"rendered":"Brasilien \u2013 Dilma Rousseff und der Tag danach"},"content":{"rendered":"<p>Das Folgende ist ein interessanter Beitrag des S&uuml;damerika-Korrespondenten <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>. Es geht dabei um die Rede der Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff gegen den Versuch der Amtsenthebung und die Hintergr&uuml;nde. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAm Vorabend der Senatsabstimmung &uuml;ber Pr&auml;sidentin Dilma Rousseffs politisches Schicksal verglich der Schriftsteller Luis Ver&iacute;ssimo in seiner Kolumne in O Globo, das seit April 2016 laufende Amtsenthebungsverfahren gegen die Staatschefin mit dem l&auml;cherlichen Trauerspiel unter einem Zirkusdach: &bdquo;Unsere Lage ist wie in der Oper &acute;Pagliacci&acute;, eine Tragikom&ouml;die, burlesk und traurig zugleich&rdquo;.<\/p><p>Ver&iacute;ssimos Metapher wurde tats&auml;chlich best&auml;tigt. Zwei Tage zuvor, von einer Journalistin in den G&auml;ngen des Senats auf die Anh&ouml;rung von Zeugen und Gutachtern angesprochen, verzog der konservative Rousseff-Gegner, Senator &Aacute;lvaro Dias, seine Gesichsz&uuml;ge zu einem ver&auml;chtlichen L&auml;cheln und sagte: &bdquo;Zeugen hin, Gutachter her, was spielt das denn noch f&uuml;r eine Rolle? Das Verfahren wird meine Stimmabgabe jedenfalls nicht &auml;ndern. Das hier ist doch bloss eine Inszenierung! In Wahrheit sind wir seit Oktober 2015 von der Richtigkeit der Amtsenthebung &uuml;berzeugt&rdquo;.<\/p><p><strong>Chronik einer Farce<\/strong><\/p><p>Dias bezog sich auf die Inszenierung eines scheinbar legalen Verfahrens, das mit der Einreichung des Amtsenthebungsantrags am 21. Oktober 2015 begann und im Vorsitz Ricardo Lewandowskis, Pr&auml;sident des Obersten Gerichshofs, gipfelt. Doch wo bleibt das Wichtigste, ihr angebliches &bdquo;Verbrechen&rdquo;?, hinterfragte der ehemalige Generalbundesanwalt und Rousseff-Verteidiger, Jos&eacute; Eduardo Cardoso.<\/p><p>Vor einem knappen Jahr hatte der damalige Pr&auml;sident der Abgeordnetenkammer, Eduardo Cunha, die Klageschrift der von der Oppositionspartei PSDB beauftragten Juristen Miguel Reale Jr. und Helio Bicudo mit den Worten entgegengenommen: &bdquo;Wir werden den Antrag mit vollst&auml;ndiger &Uuml;berparteilichkeit und im Geist des Gesetzes  behandeln&rdquo; &ndash; ein zynisches Legalit&auml;tsbekenntnis, wie sich bald zeigen sollte.<\/p><p>Doch Cunha hielt den Antrag Monate lang zur&uuml;ck. <\/p><p>Als Angeklagter der Generalstaatsanwaltschaft im Petrobras-Skandal, wegen Aneignung von 40 Millionen US-Dollar &ndash; wovon 5 Millionen auf geheimen schweizer Konten deponiert sind &ndash; schwebte umgekehrt &uuml;ber Cunhas Kopf das Damoklesschwert der Amtsenthebung. Als er den Kontobesitz bestritt und die Kammer belog, berief diese eine Pr&uuml;fkommission ein. Doch der Kammerpr&auml;sident spekulierte mit einem Gesch&auml;ft: sollte die regierende Arbeiterpartei f&uuml;r seinen Amtsverbleib stimmen, wollte er im Gegenzug den Antrag der PSDB gegen Rousseff mit Gesch&auml;ftsordnungstricks abw&uuml;rgen.<\/p><p>Es kam anders: die PT votierte f&uuml;r seine Absetzung und der seit Ende 2014 ohnehin wacklige Hausfrieden mit Cunhas PMDB ging zu Bruch. Im Handumdrehen entschied der vielfache Million&auml;r und korrupte Parlamentarier, die Absetzung der Staatspr&auml;sidentin durchzupeitschen. <\/p><p>Selbst Rousseff &ndash; feindliche Bl&auml;tter, wie <em>Folha de S&atilde;o Paulo<\/em>, sprechen seitdem von einem pers&ouml;nlichen Racheakt Cunhas (&bdquo;Discurso de Cunha corrobora tese da vingan&ccedil;a contra Dilma &ndash; Rede Cunhas unterstreicht These einer Rache gegen Dilma&rdquo;, 07.07.2016).<\/p><p>Nach vielf&auml;ltigen und vergeblichen Versuchen, Rousseff in die Petrobras-Korruption zu verwickeln, oder ihr Wahlfinanzierung mit Schwarzgeld zu unterstellen, eigneten sich die PSDB-Juristen den Vorwurf des brasilianischen Rechnungshofs (TCU) an, die Pr&auml;sidentin habe mit dem Umherschieben von Ausgaben und versp&auml;teter R&uuml;ckzahlung von &Uuml;berbr&uuml;ckungsanleihen der staatlichen Banco do Brasil &bdquo;ein Verbrechen gegen die Finanzordnung&rdquo; begangen.<\/p><p>Die fragw&uuml;rdige Argumentation und ihre juristische Unredlichkeit wurden von Cardozo, Experten f&uuml;r Staatsfinanzen und anerkannten Rechtskoryph&auml;en &ndash; darunter Prof. Ricardo Lodi Ribeiro und der ehemalige PSDB-Minister  Luiz Gonzaga Belluzzo &ndash; bis zum Erbrechen als landesweit &uuml;bliche Routine revidiert, das Verfahren als haneb&uuml;chene Verdrehung zur&uuml;ckgewiesen. Ein f&uuml;r allemal wurde klargestellt, dass Rousseffs Handeln den Staatsfinanzen keinen einzigen Cent Schaden zuf&uuml;gte. Doch alles vergebens.<\/p><p>Da war jedoch ein unauff&auml;lliges Fernsehinterview vom Dezember 2015, das  Aufschluss gibt &uuml;ber den eigentlichen Grund f&uuml;r das Man&ouml;ver gegen die Pr&auml;sidentin.<\/p><p>Zur v&ouml;lligen Verbl&uuml;ffung seiner Interviewer in der Sendung &ldquo;Espa&ccedil;o P&uacute;blico&rdquo; (15.12.2015) im Staatssender TV Brasil, gestand der senile, 93j&auml;hrige Mitautor des Absetzungsantrags, Helio Bicudo, dass &bdquo;es garnicht mehr um diese Sache des Haushaltsgesetzes geht, dessen Einzelheiten ich nicht in Erinnerung habe, sondern vor allem um &acute;diese ganze Korruption&acute;, die zum Beispiel bei Petrobras entdeckt wurde!&rdquo; (siehe <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=92SR28zZCuU\">&acute;Espa&ccedil;o P&uacute;blico entrevista H&eacute;lio Bicudo &ndash; YouTube<\/a>).<\/p><p>Der inzwischen von &Uuml;bergangspr&auml;sident Michel Temer gefeuerte Journalist Paulo Moreira Leite fasste sich an den Kopf: Wieso denn nun wieder &ldquo;Korruption&rdquo;, wo doch die Ermittlungsbeh&ouml;rden, so gerne sie wollten, Rousseff keinerlei Involvierung vorwerfen?<\/p><p>Auf den Einwand, es sei schlimm bestellt um die Zukunft der Demokratie, wenn eine mit 54,5 Millionen Stimmen gew&auml;hlte Pr&auml;sidentin abgesetzt wird, nur weil sie angeblich schlecht regiert, lie&szlig; der wild gestikulierende und stotternde Bicudo die Katze aus dem Sack: &bdquo;Die Oppostion hatte auch fast soviel Stimmen, und im Laufe der Monate wurden die Stimmen f&uuml;r Rousseff &acute;verbraucht&acute;, also muss sie weg!&rdquo;.<\/p><p>Ein seltenes Gest&auml;ndnis von hirnverbrannter Logik, der Nichtanerkennung demokratischer Spielregeln, des Angriffs auf den Rechtsstaat. <\/p><p>In den mehrt&auml;tigen Senatsanh&ouml;rungen seit dem 25. August, brachte es Rousseffs Verteidiger auf den Punkt: Es ist ein Putsch! Der kaschierte Hauptgrund, der sich aus der gesamten Scheinargumentation herauslesen lasse, sei die Missbilligung staatlicher Sozialausgaben durch machtvolle Rentiers hinter den Kulissen des Parlaments.<\/p><p><strong>Showdown mit 49 Gesetzesbrechern <\/strong><\/p><p>Rousseffs Entschluss, sich selbst gegen die absurden Vorw&uuml;rfe zu verteidigen, &uuml;berraschte ihre H&auml;scher.<\/p><p>Vor genau 62 Jahren, im August 1954, schoss sich der von der konservativen Opposition und hetzenden Medien verfolgte Pr&auml;sident Get&uacute;lio Vargas eine Kugel in den Kopf. Zehn Jahre sp&auml;ter fl&uuml;chtete der demokratisch gew&auml;hlte Reformpr&auml;sident Jo&atilde;o Goulart vor putschenden Milit&auml;rs &uuml;ber die Grenze. <\/p><p>Rousseff hingegen verk&uuml;ndete Widerstand: &bdquo;Ich denke nicht daran, abzudanken, noch mir das Leben zu nehmen, oder nach Uruguay zu fl&uuml;chten. Das einzige wirksame Mittel gegen antidemokratische Parasiten ist der Sauerstoff der Debatte, der Kritik und der Wahrheit&rdquo;.<\/p><p>Begleitet von einer 35 k&ouml;pfigen Delegation, darunter Ex-Pr&auml;sident Luis In&aacute;cio Lula da Silva und &ouml;ffentliche Pers&ouml;nlichkeiten, wie der Musiker Chico Buarque de Hollanda, betrat zwar eine gedem&uuml;tigte, doch anders als erwartet, nicht etwa eine &auml;ngstliche, sondern  l&auml;chelnde Staatschefin die Rednertrib&uuml;ne und zeigte, dass sie in bester Form ist. <\/p><p>Der Pr&auml;sidentin wurden 30 Minuten Zeit f&uuml;r ihre Rede zugestanden, sie nahm jedoch fast eine volle Stunde in Anspruch.<\/p><p>In &ndash; und ausl&auml;ndische  Kommentatoren prophezeiten ein <em>Tribunal der Geschichte<\/em>.<\/p><p>Was sich unter dem Vorsitz von Ricardo Lewandowski, Pr&auml;sident des Obersten Gerichtshofs, abspielte, hatte das Zeug, um Samuel Becketts <em>absurdes Theater<\/em> in den Schatten zu stellen: auf der Anklagebank eine integre, nachweislich &uuml;ber jeden Verdacht der Korruption erhabene Regierungschefin; auf der Kl&auml;gerbank mindestens 49 von der Justiz der Korruption, Veruntreuung, Geldw&auml;sche, Entf&uuml;hrung und des Mordes beschuldigte, doch straflos amtierende Politiker<\/p><p>Auge in Auge mit jenen 59 Parlamentariern, die vor wenigen Wochen f&uuml;r die Zul&auml;ssigkeit des Verfahrens votierten, nahm Rousseff die Farce St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck auseinander und dirigierte im Scheinwerferlicht einheimischer und massiv vertretener internationaler Medien die Blo&szlig;stellung des Anschlags auf die Demokratie.<\/p><p>Ultrakonservative Senatoren hatten am Vorabend versucht, von Lewandowski eine Sprachregelung zu erwirken, n&auml;mlich Rousseff die Nutzung des Wortes &ldquo;Putsch&rdquo; zu verbieten. <\/p><p>Doch es kam anders.<\/p><p>&bdquo;Uns steht ein schwerer Versto&szlig; gegen die Verfassung und ein genuiner Staatsstreich ins Haus&rdquo;, warnte die Pr&auml;sidentin, leidenschaftlich.  Das Verfahren gegen sie sei politisch motiviert, ziele darauf ab, &ldquo;die Arbeiterpartei aus der Regierung zu dr&auml;ngen&rdquo;, und diene dem Zweck, einen neoliberalen Wirtschaftskurs zur Liquidierung sozialer Errungenschaften f&uuml;r die Armen und Mittelschichten einzuschlagen. Ohne Nachweis ihres angeblichen Vergehens sei das Verfahren selbstverst&auml;ndlich ein Putsch, betonte Rousseff mehrmals.<\/p><p>Die 68 j&auml;hrige nahm kein Blatt vor den Mund: sie nannte Amt, Rang und Namen der Drahtzieher ihrer Absetzung.<\/p><p>Dem schloss sich eine 13 Stunden lange Befragung von 47 der 81 Senatoren an, mehrheitlich Provokationen Ihrer Feinde &ndash; keine leichte Aufgabe f&uuml;r den Magistraten Lewandowski, der als Vertreter des hohen Gerichts dem Verfahren Fairness und Legalit&auml;t verleihen sollte.<\/p><p>Wirklich? <\/p><p>Weder hatte das hohe Gericht den Mut, schon vor Monaten dem Spuk den Riegel der Justiz vorzuschieben, noch wurde der  korrupte, ehemalige Kammerpr&auml;sident Eduardo Cunha bisher verhaftet; weshalb er weiter im B&uuml;ndnis mit Busenfreund und &Uuml;bergangspr&auml;sident Michel Temer sein Unwesen treibt. Zusammen erwirkten sie, die Entscheidung &uuml;ber seine Entamtung auf Ende September hinauszuz&ouml;gern. <\/p><p>Nach dem Sturz Dilma Rousseffs, so das Kalk&uuml;l des Duos, k&ouml;nnte n&auml;mlich Bandenchef Cunha, der &uuml;ber 200 Mitl&auml;ufer im Parlament finanziell aush&auml;lt, als Held des Anschlags gefeiert und seine Amnestierung bei Lewandowskis hohem Gericht beantragt werden.<\/p><p>Kein Wunder, sollte es passieren &ndash; in Brasilien regieren derzeit Hohn und Zynismus.<\/p><p><strong>Nachspiel und Krieg der Narrative<\/strong><\/p><p>Weil Rousseff couragiert der Inszenierung widerstand und ihre Anw&auml;lte jedem Scheinargument widersprachen, wuchs die Prozessakte auf 27.000 Seiten an. Im &Uuml;brigen: zum &Auml;rger der Verschw&ouml;rer drehten im Parlament gleichzeitig vier unterschiedliche Filmteams ihre Chronik des programmierten Staatsstreichs.<\/p><p>Jedoch: Das <em>Script<\/em> ist l&auml;ngst nicht zu Ende geschrieben.<\/p><p>Sollte Rousseff am 31. August von den Senatoren niedergestimmt werden, wird Cardozo automatisch den Obersten Gerichtshof anrufen. Dieser tendiert nat&uuml;rlich dazu, sich dem Votum des Senats anzuschlie&szlig;en. Des Anwalts Strategie ist, im 11 k&ouml;pfigen Gericht wenigstens eine Stimme f&uuml;r die Pr&auml;sidentin zu sichern, denn ein abtr&uuml;nniger Richter w&uuml;rde nicht umhin kommen, den gesetzwidrigen Charakter des Prozesses beim Namen zu nennen. Das wiederum w&uuml;rde die n&auml;chste Instanz &ndash; den Interamerikanischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte &ndash; auf den Plan rufen und eine scharfe Verurteilung durch die Mehrzahl der internationalen Medien zur Folge haben.<\/p><p>Setzt sich diese Dramaturgie durch, ist es schlecht bestellt um den internationalen Ruf der brasilianischen Justiz, die dem illegalen Spiel des Kammerpr&auml;sidenten Eduardo Cunha unt&auml;tig zusah und damit ein Verfahren ermutigte, das Rousseffs Rechte verletzte.<\/p><p>Sollte jedoch ein Wunder geschehen und mindestens 6 der 59 Senatoren wider Erwarten gegen Rousseffs Absetzung stimmen, muss Michel Temer wenige Stunden sp&auml;ter seinen Schreibtisch f&uuml;r die Pr&auml;sidentin r&auml;umen. Doch nicht lange, schon garnicht bis zum offiziellen Ende ihres Mandats, am 31. Januar 2019.<\/p><p>Schon am Tag nach einer eventuellen Amtswiedereinf&uuml;hrung werden sich drei simultane Fronten gegen Rousseff erheben: Brandstifter-Richter Sergio Moro und Generalstaatsanwalt Rodrigo Janot drohen bereits der Pr&auml;sidentin und ihrem Vorg&auml;nger Lula mit einem neuen Prozess wegen angeblicher &ldquo;Justizbehinderung&rdquo;, und werden im Konzert mit den scharfmachenden Oppositionsmedien Stimmung erzeugen f&uuml;r neue Massenaufm&auml;rsche gegen die gelittene Pr&auml;sidentin und die Arbeiterpartei. <\/p><p>Was k&ouml;nnte Rousseff gegen den von Temer beschleunigten Abbau des bescheidenen Sozialstaats und die anvisierte, radikale Privatisierungswelle staatlicher Unternehmen tun? Wenig oder nichts. <\/p><p>Setzt sie die Ma&szlig;nahmen au&szlig;er Kraft, ruft sie die geballte Macht des in-und ausl&auml;ndischen Kapitals auf den Plan.Bleibt sie unt&auml;tig, riskiert sie, unter dem Wahlvolk sich noch unbeliebter machen, von dem nach j&uuml;ngsten Erhebungen ohnehin 62 Prozent Neuwahlen vorziehen. <\/p><p>Ein Auge auf dieses unwahrscheinliche Szenario gerichtet, verpflichtete sich die Pr&auml;sidentin deshalb, in k&uuml;rzester Zeit ein Referendum &uuml;ber Neuwahlen auszurufen, das die Opposition jedoch ablehnt und bereits als &ldquo;den wahren Putsch&rdquo; diffamiert. <\/p><p>Dilma oder neoliberale Scheindemokratie heisst das Dilemma &ndash; Brasiliens Elite und die Zeichner einer neuen geopolitischen Weltkarte riskieren eine endlose Krise mit explosiven Ausgang.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Folgende ist ein interessanter Beitrag des S&uuml;damerika-Korrespondenten <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>. 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