{"id":34871,"date":"2016-09-06T08:26:23","date_gmt":"2016-09-06T06:26:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871"},"modified":"2016-09-06T08:26:23","modified_gmt":"2016-09-06T06:26:23","slug":"hinweise-des-tages-2705","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h01\">Meck-Pomm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h02\">G20 sagen Steueroasen den Kampf an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h03\">Renaissance des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h04\">&bdquo;Die Unsicherheit w&auml;chst&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h05\">Kein Kapitalismus, nur G&ouml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h06\">&ldquo;Es ist schwer, aus der Unterschicht herauszukommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h07\">Keine braunen Schuhe in der City<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h08\">Krankes System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h09\">Portugals Kampf gegen die Wirtschaftskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h10\">Massive Proteste in Brasilien gegen Absetzung Rousseffs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h11\">Apples schmutziges Steuergeheimnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h12\">Was wusste die EU-Kommission &uuml;ber die Abgasaff&auml;re?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h13\">Wahrscheinlich gab es Mitt&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h14\">Ultimativer Konformist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h15\">Zu guter Letzt: Die Anstalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34871#h16\">Das Letzte &ndash; Friedrich Merz: Das Weltbild eines kalten Kriegers<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Meck-Pomm<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gr&uuml;ne &ndash; In Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich unsere strukturelle Schw&auml;che<\/strong><br>\nDie Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen, Katrin G&ouml;ring-Eckardt, hat im Deutschlandfunk einger&auml;umt, dass die Themen Umwelt- und Klimaschutz bei den W&auml;hlern in Mecklenburg-Vorpommern nicht besonders angekommen sind. Auch die Gr&uuml;nen m&uuml;ssen sich nach ihren Worten mehr um Menschen k&uuml;mmern, die sich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen.<br>\nVielen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern stelle sich die Frage nach Identit&auml;t. Und nicht nur SPD und CDU, auch die Gr&uuml;nen m&uuml;ssten Antworten finden &ndash; gerade f&uuml;r Menschen im l&auml;ndlichen Raum, die sich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlten und die den Eindruck h&auml;tten, nicht ernstgenommen zu werden. In der Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik gen&uuml;ge es eben nicht, so wie die Kanzlerin zu sagen: Wir schaffen das. Man m&uuml;sse auch sagen, wie man das schaffen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/wahlniederlage-der-gruenen-in-mecklenburg-vorpommern-zeigt.694.de.html?dram:article_id=364954\">deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bei diesem verlogenen Gerede packt einem die Wut und man f&auml;ngt an die Menschen, die AfD w&auml;hlen zu verstehen. Die Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen, Katrin G&ouml;ring-Eckardt, hat also nun erkannt, dass sich auch die Gr&uuml;nen mehr um die Menschen k&uuml;mmern m&uuml;ssen, die sich abgeh&auml;ngt f&uuml;hlen. Das sagt die Fraktionsvorsitzende der Partei, die mit der SPD die Agenda 2010 durchgesetzt und mit dem Hartz-IV System einen menschenverachtenden Repressionsapparat eingef&uuml;hrt hat. Wie sich die Politik dabei um die Menschen k&uuml;mmert l&auml;sst sich an den neuesten Hartz-IV Versch&auml;rfungen (siehe <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34853#h07\">hier<\/a>) ablesen. Hier fragt man sich schon lange, wie passt dieses System, dass Millionen Menschen t&auml;glich unglaublichen Schikanen und Dem&uuml;tigungen aussetzt, &uuml;berhaupt zur angeblichen Humanit&auml;t, die das gr&uuml;n-b&uuml;rgerlich-liberale Juste Milieu in der Fl&uuml;chtlingsfrage so gerne propagiert? Dass die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die Gr&uuml;nen aus dem Landtag gew&auml;hlt haben, ist konsequent. Was h&auml;tten sie von der gr&uuml;nen Neobourgeoisie zu erwarten?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Oskar Lafontaine zu Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern<\/strong><br>\nDie Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern war eine Protestwahl gegen die Fl&uuml;chtlingspolitik Angela Merkels und den Sozialabbau. Viele W&auml;hlerinnen und W&auml;hler die der AfD ihre Stimme gegeben haben, haben gegen die Fl&uuml;chtlingspolitik Angela Merkels protestiert und der neoliberalen Politik der letzten Jahre und dem damit verbundenen Sozialabbau die Rote Karte gezeigt. Es w&auml;re ein fataler Fehler, diese Protestw&auml;hler alle in die rechte Ecke zu stellen.<br>\nMitverantwortlich f&uuml;r den Erfolg der AfD sind die Politiker aller Parteien und die Journalisten, die die Kritik an der herrschenden Politik als &sbquo;AfD-nah&lsquo; bezeichnen. Sie sind die unfreiwilligen Wassertr&auml;ger der Rechtspopulisten. Ob Kritik an der Globalisierung, am Euro, an der EU, an den Interventionskriegen der USA, oder ob eine Politik der Verst&auml;ndigung mit Russland gefordert wird, alles ist &sbquo;AfD-nahe&rsquo;. Damit geben sie der AfD ein Monopol auf alle Kritik an der herrschenden Politik. Nach dieser Logik w&auml;ren die Studenten, die in den 60er Jahren gegen den Vietnam-Krieg der USA protestiert haben, &sbquo;AfD-nahe&lsquo;. Willy Brandt und Egon Bahr, die eine Partnerschaft mit Russland gefordert haben, s&auml;hen sich heute demselben Vorwurf ausgesetzt. Globalisierungskritiker heftet man diesen Button an, obwohl sie lange vor der Gr&uuml;ndung der AfD aktiv waren. Kritik am Euro und an EU-Institutionen gibt es seit vielen Jahren, aber f&uuml;r die Wassertr&auml;ger der AfD ist diese Kritik jetzt rechtspopulistisch.<br>\nDurch diese unfreiwillige Propaganda f&uuml;r die AfD wird &uuml;berdeckt, dass die AfD eine neoliberale Partei ist, die eine gerechte Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Verm&ouml;gen und -Erbschaften ablehnt, Dumpingl&ouml;hne und Niedrigrenten bef&uuml;rwortet und Interventionskriege gut hei&szlig;t, wenn sie in &sbquo;deutschem Interesse&lsquo; sind. Wer die AfD bek&auml;mpfen will, muss den demolierten Sozialstaat wieder herstellen und der neoliberalen Politik der letzten Jahre eine Absage erteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/1165602530167879\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Merkels Politik hat der AfD den Durchbruch gebracht&rdquo;<\/strong><br>\nDie Linke-Fraktionschefin wirft der Kanzlerin im Interview eine Politik ohne Konzept vor. Ihre eigene Partei habe Probleme die W&auml;hler zu erreichen, sagt Sahra Wagenknecht.<br>\nFrau Wagenknecht, warum ist die Linke nicht mehr erste Adresse f&uuml;r Proteststimmen?<br>\nWeil es uns offensichtlich nicht ausreichend gelungen ist, uns von den anderen Parteien abzusetzen. Es ist ja interessant, dass Wahlanalysen besagen, dass ein Gro&szlig;teil der W&auml;hler die AfD nicht gew&auml;hlt hat, weil sie deren Programm so toll finden, sondern aus Entt&auml;uschung &uuml;ber die anderen Parteien. Insoweit ist das gute Abschneiden der AfD nat&uuml;rlich die Quittung daf&uuml;r, dass in diesem Land seit Jahren in wechselnden Koalitionen Politik gegen die sozialen Interessen der Mehrheit gemacht wird.<br>\nWir allerdings m&uuml;ssen uns fragen, warum Die Linke in den Augen vieler offenbar Teil dieses unsozialen Parteienkartells geworden ist. Das ist ein gro&szlig;es Problem und wir m&uuml;ssen das dringend &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wagenknecht-zu-mecklenburg-vorpommern-merkels-politik-hat-der-afd-den-durchbruch-gebracht\/14503066.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berholen geht anders<\/strong><br>\nDer Wahlkampf der Linken wirkte inhaltsleer. Kein Wunder, w&auml;hrend ihrer letzten Regierungszeit als PDS konnte sie kaum Erfolge verbuchen.<br>\nDie Linke, so ist in ersten Analysen zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zu lesen, habe ein Problem mit ehemaligen Anh&auml;ngern. Die w&uuml;rden jetzt lieber eine rechtspopulistische Partei wie die AfD w&auml;hlen. &bdquo;Eines scheint klar: Die alte linke Strategie des Unten gegen Oben verf&auml;ngt nicht so gut wie das Innen gegen Au&szlig;en&ldquo;, schreibt etwa der Tagesspiegel. Deshalb habe die Linke in Mecklenburg-Vorpommern ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten eingefahren: 13,2 Prozent &ndash; 5,2 Prozent weniger als 2011. [&hellip;]<br>\nDie Linke hat sich aber nicht nur von einer Werbeagentur einen dummen Spot verkaufen lassen, sondern auch so Politik gemacht. Von 1998 bis 2006 war die Linke (damals noch als PDS) in einer Koalition mit der SPD, Holter damals Arbeitsminister und stellvertretender Ministerpr&auml;sident. Nun sind auf Landesebene die Gestaltungskompetenzen begrenzt. Das Vorzeigeprojekt der PDS nach acht Jahren Regierungsbeteiligung war dementsprechend ein kleiner &Ouml;ffentlicher Besch&auml;ftigungssektor.<br>\nEntscheidender sind die Mitwirkungsm&ouml;glichkeiten der L&auml;nder &uuml;ber den Bundesrat. Die PDS hatte damals, wie in Koalitionen auf Landesebene &uuml;blich, im Bundesrat eine Enthaltung vereinbart, falls es keine Einigung mit der SPD gibt. Die erste rot-gr&uuml;ne Koalition unter Gerhard Schr&ouml;der w&auml;re bei der Senkung der Unternehmenssteuern im Jahr 2000 ohne Mehrheit gewesen.<br>\nHolter lie&szlig; sich die Zustimmung f&uuml;r die Finanzierung von ein paar Landesprojekten durch den Bund abkaufen. Kurz darauf stimmte der damalige Ministerpr&auml;sident Harald Ringstorff (SPD) bei der Einf&uuml;hrung der Riester-Rente entgegen der Vereinbarung mit der PDS im Bundesrat zu. Die PDS moserte daraufhin ein bisschen, k&uuml;ndigte die Koalition aber nicht auf. Die Linke konnte daher im jetzigen Wahlkampf kaum auf Erfolge aus ihrer Regierungszeit verweisen.<br>\n23 Prozent aller Stellen waren 2014 in Mecklenburg-Vorpommern unter dem heutigen Mindestlohn bezahlt. Wer einen solchen Job hat, wird in fast allen F&auml;llen eine Rente auf Grundsicherungsniveau erhalten. Die Linkspartei hat in ihrer Regierungszeit die Absenkung des Rentenniveaus hingenommen. Aber nach den Wahlerfolgen der AfD vom Fr&uuml;hling brach Sigmar Gabriel in der SPD eine Debatte &uuml;ber ein h&ouml;heres Rentenniveau vom Zaun. Wer in Mecklenburg-Vorpommern Angst vor Altersarmut hat, setzt daher vielleicht lieber auf den Schreck, den die AfD bei den etablierten Parteien entfaltet, als auf Holters Linke. Das ist, bei aller irrationalen Furcht vor Fl&uuml;chtlingen, die hinter dem AfD-Wahlerfolg steht, das Rationale an einer Wahlentscheidung f&uuml;r die AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Die-Linke-schwaechelt-in-Meck-Pomm\/!5337126\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn Die Linke als Regierungspartei in Meck-Pomm tats&auml;chlich radikale Unternehmenssteuersenkungen und die ebenso radikale Senkung des Rentenniveaus hingenommen (oder gar bef&uuml;rwortet) hat, dann ist sie weder in der Intention noch in der realen Politik eine Alternative. Und es ist vielleicht wirklich kein Wunder, wenn dann die AfD als scheinbare Nicht-Systempartei gew&auml;hlt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Macht des Populismus<\/strong><br>\nLinke und AfD k&ouml;nnten am Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern zusammen knapp 40 Prozent bekommen. Keineswegs nur ein Rechenspiel, denn die so unterschiedlichen Parteien ziehen mehr oder weniger erfolgreich die Populismuskarte &ndash; mit erstaunlichen Parallelen.<br>\nJahrzehntelang profitierte die Ostpartei Die Linke (wie ihre Vorg&auml;ngerin PDS) von besonderen Verh&auml;ltnissen in den neuen Bundesl&auml;ndern. Antiliberalismus, Antiamerikanismus, Antiparlamentarismus &ndash; diese Attit&uuml;den sitzen in der Teilgesellschaft Ost auch 26 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung tief. Sie bilden den Humus, auf dem einst die Wahlerfolge der Linken keimten. Der Flugsand der Protestw&auml;hler hatte der Partei beizeiten 20 Prozent beschert, um sich schnell wieder dorthin zu verfl&uuml;chtigen, wo er haupts&auml;chlich herkam: ins Lager der Nichtw&auml;hler.<br>\nUm diese Stimmen der Frustrierten tobt nun der Kampf mit der AfD. Man fischt in demselben Teich antiwestlicher Ressentiments, die ihr Ventil in den Extremen suchen. Die alte Glaubensfrage &ldquo;rechts oder links?&rdquo; spielt dabei keine starke Rolle. Putins autorit&auml;re Herrschaft in Russland &ndash; eine reale Alternative sowohl f&uuml;r Anh&auml;nger der Linken als auch der AfD. Bereits jetzt steht fest: Den weitaus gr&ouml;&szlig;eren Fang werden die Rechtspopulisten an Land ziehen. Einer Studie des DIW zufolge gelingt es der AfD immer besser, ehemalige Nichtw&auml;hler zu gewinnen. Demgegen&uuml;ber muss sich die Linke im Nordosten wohl mit &ndash; immerhin &ndash; 15 Prozent begn&uuml;gen, was nur wenig &uuml;ber den harten, SED-sozialisierten W&auml;hlerkern hinausgehen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/nachrichten\/linke-afd-100.html\">Bayerischer Rundfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Schon allein dieser Beitrag zeigt, dass die Aufregung &uuml;ber den Wahlerfolg der AfD die reine Heuchelei ist. Selbst dem unbedarften Leser d&uuml;rfte sofort auffallen um was es geht. Die Warnung vor zunehmenden Populismus ist nur der Vorwand und die Folie mit der die LINKE kompromittiert werden soll. Was eignet sich aktuell besser dazu, als N&auml;he zur AfD zu postulieren. Allein schon die Gegen&uuml;berstellung der Bilder von Petry und Sahra Wagenknecht ist bodenlos und infam. Besonders Sarah Wagenknecht soll mit der Unterstellung einer Anbiederung an den Rechtspopulismus diffamiert werden. Wie billig und durchschaubar das ist, l&auml;sst sich daran ablesen, dass der SPD-Vorsitzende Gabriel vor gerade einmal einer Woche fast identischen Zweifel an Merkels Fl&uuml;chtlingspolitik &auml;u&szlig;erte und in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; nicht eine Zeile der Kritik zu finden war. <\/em><br>\n<em>Die gemeinsame Subsumierung von AfD und der LINKEN unter dem neusten Totschlagsbegriff des Populismus, ist prim&auml;r gegen die LINKE gerichtet, in der wenigstens noch Teile die neoliberale Agenda kritisieren. Und darum geht es im Grunde, jede Kritik am neoliberalen Konsens der Mitte soll denunziert und delegitimiert werden. Denn, was gibt es aus der Perspektive der herrschenden Eliten an der AfD &uuml;berhaupt auszusetzen? Die wirtschaftspolitische Ausrichtung ist stramm neoliberal. Es findet sich im Parteiprogramm der AfD nicht eine Passage, welche die &ouml;konomischen Besitz- und gesellschaftlichen Machtverh&auml;ltnisse auch nur tangieren w&uuml;rde. Im Gegenteil, so will die AfD die Erbschafts- und Gewerbesteuer abschaffen, Arbeitslosengeld privatisieren und mit einer reaktion&auml;ren Bildungs- und Familienpolitik die sozialen Verh&auml;ltnisse zementieren.<\/em><br>\n<em>Fremdenfeindlichkeit und Rassismus? Hier f&auml;hrt die AfD nur das ein, was CDU und CSU jahrelang ges&auml;t haben. Man erinnere sich an Stoibers &ldquo;durchmischte und durchrasste Gesellschaft&rdquo;, an Kochs rassistischen Wahlkampf gegen die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft in Hessen, an die CSU-Kampagne, &ldquo;wer betr&uuml;gt, der fliegt&rdquo;, an die rassistische Hetze des CSU-Generalsekret&auml;rs Andreas Scheuer gegen Griechenland, der von &bdquo;linken Erpressern und Volksbetr&uuml;gern wie Tsipras&ldquo; sprach.<\/em><br>\n<em>Die Frage nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r den Zulauf zur AfD wird nicht gestellt. Muss sie auch nicht, da es aus der Perspektive eines deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; zum neoliberalen Konsens der Mitte und zu Merkels &bdquo;marktkonformer&ldquo; Demokratie sowieso keine Alternative gibt.<\/em><br>\n<em>Was lernen wir daraus? Wenn das Schlagwort Populismus in den deutschen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; auftaucht, geht es nicht um eine objektive politische Analyse, sondern immer gegen alle politischen Kr&auml;fte, welche den neoliberalen Konsens aufbrechen und die &ouml;konomischen und sozialen Verh&auml;ltnisse ver&auml;ndern wollen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>G20 sagen Steueroasen den Kampf an<\/strong><br>\nDie 19 wirtschaftsst&auml;rksten Industrie- und Schwellenl&auml;nder und die EU wollen mit einem Aktionsprogramm die schwache Weltwirtschaft ankurbeln. Das beschloss die G20 zum Abschluss ihres Gipfeltreffens im chinesischen Hangzhou. Alle Werkzeuge der Geld- und Haushaltspolitik sollten eingesetzt werden, um die Konjunktur zu st&auml;rken, hei&szlig;t es in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung. Darin bekr&auml;ftigen die Staats- und Regierungschefs auch den Kampf gegen Steueroasen.<br>\nDas vor einem Jahr beschlossene Programm gegen Steuertricks und Profitverlagerung (BEPS) werde vorangetrieben. Staaten, die eine undurchsichtige Steuerpolitik verfolgen, r&uuml;cken verst&auml;rkt ins Visier: Ihnen drohen laut Abschlusskommuniqu&eacute; Sanktionen. Dazu soll die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) eine Liste von L&auml;ndern oder Territorien vorbereiten, deren Steuersysteme internationalen Standards f&uuml;r Transparenz nicht gen&uuml;gen.<br>\nKlarheit &uuml;ber die wahren Eigent&uuml;mer von Unternehmen sei lebenswichtig, damit das internationale Finanzsystem funktioniere. Nur so k&ouml;nnten Korruption und Steuerflucht, aber auch Terrorfinanzierung und Geldw&auml;sche verhindert werden. Um die illegalen Finanzstr&ouml;me von Terrorismus auszutrocknen, wollen die f&uuml;hrenden Wirtschaftsnationen mehr Informationen untereinander austauschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dw.com\/de\/g20-sagen-steueroasen-den-kampf-an\/a-19527397\">Deutsche Welle<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier. (siehe &Uuml;bersicht)<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>29.10.2014 &ndash; <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/dasmagazin\/id-20-rivalen-ein-jahr-ein-satz.html\">Wie es zum Steuerpakt kam<\/a><\/li>\n<li>16.09.2014 &ndash; <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kampf-gegen-steueroasen-oecd-wichtig-ist-dass-die-zentralen.769.de.html?dram:article_id=297752\">Kampf gegen Steueroasen &ndash; OECD: &ldquo;Wichtig ist, dass die zentralen L&auml;nder mitmachen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li>24.09.2009 &ndash; <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/g20-gipfel-in-pittsburgh-deutsche-sagen-der-gier-den-kampf-an-3447054.html\">G20-Gipfel in Pittsburgh &ndash; Deutsche sagen der Gier den Kampf an<\/a><br>\nDas deutsche Duo Merkel\/Steinbr&uuml;ck will beim G20-Gipfel daf&uuml;r k&auml;mpfen, dass der Finanzmarkt an die Kandarre genommen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>dazu: Gier ist gar nicht gut<\/strong><br>\nGier ist gut &ndash; so lautet eine zweifelhafte Erkenntnis aus dem Kanon der Geldanlage. Einer breiten &Ouml;ffentlichkeit ist sie sp&auml;testens bekannt, seit Hollywood-Star Michael Douglas alias Hedgefonds-Hai Gordon Gekko im Streifen &ldquo;Wall Street&rdquo; 1987 seine ber&uuml;hmte Eloge auf die Habsucht hielt. Eines der Vorbilder f&uuml;r Douglas&rsquo; Rolle des Finanzjongleurs in Hemd und Hosentr&auml;gern war die einstige Wall-Street-Gr&ouml;&szlig;e Ivan Boesky, der in den 1980er Jahren vor Hochschulabsolventen einmal tats&auml;chlich eine solche Gier-Ist-Gut-Rede gehalten hatte (&ldquo;Greed is all right&rdquo;).<br>\nDoch nun kommt heraus: Die Behauptung, die so h&auml;ufig zitiert wird wie nur wenige Filmausspr&uuml;che im Finanzwesen, trifft bei genauer Betrachtung gar nicht zu. Gier ist als Eigenschaft f&uuml;r Kapitalanleger offenbar keineswegs gut, sondern im Gegenteil sogar hinderlich.<br>\nDas ist das Ergebnis einer Studie, die die Research-Abteilung des Investmentriesen State Street durchgef&uuml;hrt hat. 3000 Privatanleger hat das State Street Center for Applied Research unter die Lupe genommen, berichten US-Medien. Ergebnis: 60 Prozent von denen, die eine besondere &ldquo;Liebe zum Geld&rdquo; erkennen lie&szlig;en, hatten schlechte Ergebnisse bei der Geldanlage erzielt.<br>\n&ldquo;Je mehr die Leute Geld m&ouml;gen, desto mehr Geld verlieren sie&rdquo;, sagt Suzanne Duncan, Research-Chefin bei State Street. Ein Grund: Die &ldquo;Geld-Liebhaber&rdquo; seien sehr stark auf die schnelle Befriedigung ihrer W&uuml;nsche fokussiert, so Duncan. &ldquo;Sie wollen sofort Geld haben.&rdquo;<br>\nEine Erkenntnis, die offenbar weltweit zu beobachten ist. Den Untersuchungsergebnissen zufolge leben die meisten geldgierigen Leute allerdings nicht etwa in den USA, dem Mutterland des Kapitalismus. Mit 93 Prozent hatte vielmehr Indien den h&ouml;chsten Anteil solcher Leute unter den Befragten, gefolgt von China und Brasilien. Die Vereinigten Staaten dagegen kamen auf einen Wert von 65 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/geldanlage-gier-ist-schlecht-a-1110916.html\">manager magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Renaissance des Neoliberalismus<\/strong><br>\nMit dem Bankrott von Lehman Brothers im September 2008 wurde die Finanzkrise f&uuml;r alle Welt sichtbar und vielen Menschen schlagartig klar, dass die Liberalisierung der M&auml;rkte, die Deregulierung des Bankwesens und die Privatisierung &ouml;ffentlichen Eigentums das Desaster vergr&ouml;&szlig;ert, wenn nicht gar verursacht hatten. Allerdings trat kein nachhaltiger Bewusstseinswandel ein, der die neoliberale Hegemonie ersch&uuml;ttert sowie die daraus resultierende Asymmetrie der Einkommens- und Verm&ouml;gensverteilung einschlie&szlig;lich der Gefahr f&uuml;r die Demokratie beendet h&auml;tte.<br>\nDurch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft. Reich(er) geworden ist, wer mit dubiosen Finanzprodukten (Derivaten, Zertifikaten et cetera) gehandelt, auf den internationalen Kapitalm&auml;rkten mit hohem Risiko investiert und erfolgreich an den B&ouml;rsen spekuliert hat. Dagegen geh&ouml;ren Millionen (Langzeit-)Erwerbslose, prek&auml;r Besch&auml;ftigte, Alleinerziehende, kinderreiche Familien, Senioren und Migranten zu den Krisenverlierern. Ein verteilungspolitischer Paternoster-Effekt bewirkt, dass Kapitalanleger, Finanzjongleure und Spekulanten nach oben fahren, w&auml;hrend ein wachsender Teil der Mittelschicht bef&uuml;rchten muss, sozial abzust&uuml;rzen und k&uuml;nftig der Unterschicht anzugeh&ouml;ren. Die soziale Ungleichheit, von vielen Deutschen eher in L&auml;ndern wie den USA, Brasilien oder Kolumbien verortet, hat mittlerweile auch in der Bundesrepublik fast alle Gesellschaftsbereiche erfasst.<br>\nDie soziale Fragmentierung, Ausdifferenzierung und Polarisierung der Gesellschaft im Finanzmarktkapitalismus f&ouml;rdert die Tendenz zur Entsolidarisierung, Entpolitisierung und Entdemokratisierung. Daher ist die ausgepr&auml;gte soziale Ungleichheit sowohl Gift f&uuml;r den Zusammenhalt von Gesellschaften wie f&uuml;r die Demokratie. Zwar f&uuml;hrt die sich vertiefende Kluft zwischen Arm und Reich nicht automatisch zu einer Krise des parlamentarischen Repr&auml;sentativsystems. Urs&auml;chlich daf&uuml;r sind vielmehr Formen der Entpolitisierung, durch welche die etablierten Parteien sowohl Frustrationserlebnisse wie auch Abwehrreaktionen der B&uuml;rger hervorrufen. Sowohl das Ideal der politischen Gleichheit aller Staatsb&uuml;rger wie auch die Legitimationsbasis der Demokratie leiden unter wachsender sozialer Ungleichheit, weil diese mit einer schwindenden Partizipationsbereitschaft der Armen ebenso verbunden ist wie mit einer &Uuml;berrepr&auml;sentation der Wohlhabenden und Reichen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/15-2016&amp;textfile=3610\">Christoph Butterwegge auf Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Die Unsicherheit w&auml;chst&ldquo;<\/strong><br>\nStatt gegen die Armut vorzugehen, wird sie hierzulande verschleiert. Der Sozialforscher Stefan Sell wei&szlig;, wie man Ungleichheit bek&auml;mpft<br>\nWeite Teile der unteren Mittelschicht geraten trotz Arbeit in prek&auml;re Verh&auml;ltnisse. Das hei&szlig;t, die relative Armut droht sich auf die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung auszuweiten. Wie kann man dem beikommen?<br>\nder Freitag: Herr Sell, seit Jahren wird &uuml;ber Armut gestritten. Wie gro&szlig; ist Armut in Deutschland nun wirklich?<br>\nStefan Sell: Fakt ist, dass sich die Zahl der Armen insgesamt auf hohem Niveau bewegt, w&auml;hrend das Ausma&szlig; der Ungleichheit zunimmt. Allerdings wird derzeit eher versucht, Armut wegzudefinieren, statt sie zu bek&auml;mpfen. Armut ist &uuml;brigens nur Teil zunehmender Ungleichheit. Sie ist das &uuml;bergeordnete Problem.<br>\nWird die Armut gr&ouml;&szlig;er, wenn die Schere zwischen Arm und Reich auseinandergeht?<br>\nWir k&ouml;nnen ein &uuml;ber Jahre konstantes doppeltes &bdquo;Zehn-Prozent-Dilemma&ldquo; ausmachen. Die untersten zehn Prozent leben in harter Einkommensarmut und sind oft auf Dauer abgekoppelt. Bei den obersten zehn Prozent steigen Einkommen und Verm&ouml;gen kontinuierlich. Doch das war schon in den 80er Jahren so.<br>\nWas ist mit der Mitte?<br>\nMein Problem ist die Welt dazwischen, also die unteren 40 Prozent oberhalb der harten Einkommensarmut, die sogenannten Niedrigeinkommensbezieher. Die tauchen meist nicht in den Armutsquoten auf, weil sie knapp dar&uuml;ber liegen. F&uuml;r diese Menschen nehmen seit Mitte der 90er Jahre aber Prekarit&auml;t und Unsicherheit zu. Dabei leisten gerade sie viel f&uuml;r die Gesellschaft, sie gehen oft anstrengenden Arbeiten nach, etwa als Erzieherin, angelernter Arbeiter oder in der Pflege. Dennoch hat sich ihr Zustand stetig verschlechtert.<br>\nWie konnte es so weit kommen?<br>\nDie Polarisierung der Ungleichheit h&auml;ngt mit der Entwicklung auf den Arbeitsm&auml;rkten zusammen. Bis Anfang der 1990er waren diese relativ stabil, selbst da, wo heute Lohndumping an der Tagesordnung ist &ndash; etwa im Einzelhandel &ndash;, gab es tarifvertragliche Regeln. Der Deregulierungsschub der 1990er hat zu einem gewaltigen Ausbau des Niedriglohnsektors gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-unsicherheit-waechst\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kein Kapitalismus, nur G&ouml;tter<\/strong><br>\nWarum sind die Reichen reich und die Armen arm? Woher kommt das Wachstum? Wie entstehen Wirtschaftskrisen? Wieso gibt es Arbeitslose? Schon Kinder stellen diese Fragen &ndash; aber die &Ouml;konomen k&ouml;nnen sie nicht eindeutig beantworten. Oft ignorieren sie diese Fragen sogar und schrauben lieber an mathematischen Modellen, die mit der Realit&auml;t nichts zu tun haben.<br>\nIn der &Ouml;konomie hat sich eine Schule namens &bdquo;Neoklassik&ldquo; durchgesetzt, die ihre Theorien so konstruiert, als w&uuml;rden wir uns in einer Art fiktivem Mittelalter befinden und als h&auml;tte es die Industrialisierung nie gegeben. Die &Ouml;konomen modellieren eine Welt, in der es nur Wochenm&auml;rkte gibt, auf denen &Auml;pfel und Birnen gehandelt werden. Es mag ungeheuerlich klingen, aber die meisten Volkswirte haben keinen Begriff davon, was es bedeutet, in einem voll ausgereiften Kapitalismus zu leben, in dem Gro&szlig;konzerne dominieren und die Spekulation grassiert. In der herrschenden Theorie spielen Investitionen und Kredite keine zentrale Rolle &ndash; ja selbst Geld und Gewinne kommen kaum vor.<br>\nLeider sitzen die Wirtschaftswissenschaftler nicht isoliert in einem Elfenbeinturm, wo sie keinen Schaden anrichten k&ouml;nnen. Im Gegenteil, sie sind so m&auml;chtig wie keine andere Disziplin. Sie beherrschen alle Expertengremien, beraten die Regierungen und lenken die Zentralbanken. Es ist nicht &uuml;bertrieben: Die Irrt&uuml;mer der &Ouml;konomen kosten nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Allein die letzte Finanzkrise hat weltweit Billionen gekostet. Dieser teure Crash war nur m&ouml;glich, weil die &Ouml;konomen eine Theorie vertraten, in der Krisen gar nicht vorkamen: Stattdessen wurde behauptet, dass die Finanzm&auml;rkte stets zur &bdquo;Effizienz&ldquo; neigen w&uuml;rden.<br>\nIrren ist menschlich, aber an den &Ouml;konomen irritiert, dass sie nicht aus ihren Fehlern lernen. Sie halten selbst dann an ihren weltfremden Modellen fest, wenn sie deren Schw&auml;chen klar erkennen. Olivier Blanchard ist das beste Beispiel f&uuml;r dieses Paradox. Der 67-j&auml;hrige Franzose geh&ouml;rt zu den weltweit f&uuml;hrenden &Ouml;konomen. Er war Professor am MIT und von 2008 bis 2015 Chefvolkswirt des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Jetzt hat er einen viel beachteten Aufsatz publiziert, in dem er die Neoklassik frontal attackiert.<br>\nBlanchard moniert, dass die neoklassischen Modelle voraussetzen, dass &bdquo;die Konsumenten ewig leben und allwissend&ldquo; sind. Trocken stellt Blanchard fest: &bdquo;Diese Annahme steht im Widerspruch zu allem, was wir &uuml;ber Konsumenten und Firmen wissen.&ldquo; In der Tat. Selbst Kindern ist bereits bewusst, dass Menschen sterben m&uuml;ssen. Wer aber erwartet, dass Blanchard eine theoretische Kehrtwende verlangt, der irrt gewaltig. Blanchard fordert nur, dass die neoklassischen Modelle &bdquo;mehr empirische Daten&ldquo; einbeziehen. Aber wie soll eine Theorie &bdquo;empirisch&ldquo; werden, die davon ausgeht, dass die Menschen unsterblich und allwissend sind &ndash; dass die Welt also nur von G&ouml;ttern bev&ouml;lkert wird?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5333090\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutschland lebt von der Substanz<\/strong><br>\nDeutschland geht es weniger gl&auml;nzend, als es derzeit aussieht, warnt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. Denn sowohl Staat als auch Privatwirtschaft investierten zu wenig in Infrastruktur, Technologie und Bildung und setzen so unsere Zukunft aufs Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/investitionsstau-deutschland-lebt-von-der-substanz.1005.de.html?dram:article_id=364933\">Ulrike Herrmann auf Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&ldquo;Es ist schwer, aus der Unterschicht herauszukommen&rdquo;<\/strong><br>\nEinkommen und Bildungsgrad der Eltern entscheiden in Deutschland ma&szlig;geblich &uuml;ber die Chancen ihrer Kinder, sagt Marcel Fratzscher. Der Pr&auml;sident des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung fordert mehr Aufmerksamkeit und Geld f&uuml;r die fr&uuml;hkindliche Bildung.<br>\nDie soziale Lage werde in Deutschland immer h&auml;ufiger vererbt, sagte DIW-Pr&auml;sident Marcel Fratzscher im Interview mit Deutschlandradio Kultur. &ldquo;Das bedeutet, die Chancen f&uuml;r ein Kind im Leben erfolgreich zu sein &ndash; das kann &uuml;ber Bildung sein, das kann &uuml;ber Beruf, das kann &uuml;ber Einkommen sein &ndash;, h&auml;ngt immer st&auml;rker von dem der Eltern ab.&rdquo;<br>\nAus Studien wisse man, dass die H&auml;lfte des Einkommens der Kinder durch den Bildungsgrad und das Einkommen der Eltern bestimmt wird. Es gebe eine extrem starke Pfadabh&auml;ngigkeit. Die Chancengerechtigkeit sei in Deutschland gering. In einigen Indikatoren sogar geringer als in den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/diw-praesident-marcel-fratzscher-es-ist-schwer-aus-der.990.de.html?dram:article_id=364758\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Keine braunen Schuhe in der City<\/strong><br>\nWarum nur gelingt so wenigen der soziale Aufstieg? Die britische Regierung hat nun noch eine weitere Ursache gefunden: die Personalverantwortlichen. Wie sie klugen Nachwuchs aus der Arbeiterklasse systematisch aussortieren.<br>\nEs ist eine Frage, die viele L&auml;nder umtreibt: Warum nur gelingt so wenigen Kindern aus der Unter- oder Mittelschicht der soziale Aufstieg? Liegt es an den Eltern, die ihren Nachwuchs zu wenig f&ouml;rdern, oder doch am undurchl&auml;ssigen Bildungssystem? Die britische Regierung hat nun noch eine weitere Ursache gefunden: die Personalverantwortlichen in den Unternehmen, speziell die der Banken in der Londoner City. Selbst ein Bewerber mit einem guten Studienabschluss habe dort keine Chance, wenn er im Vorstellungsgespr&auml;ch gegen den &bdquo;undurchsichtigen&ldquo; Kleidungs- und Verhaltenskodex der Branche versto&szlig;e &ndash; so steht es in einem Bericht, den die Regierungskommission f&uuml;r soziale Mobilit&auml;t erstellt hat.<br>\n138 Seiten hat das Werk, das einer Abrechnung mit dem in Gro&szlig;britannien besonders ausgepr&auml;gten Klassendenken gleichkommt. Den Investmentbanken sei das Aussehen wichtiger als das K&ouml;nnen der Kandidaten, so das Fazit von Alan Milburn, dem Vorsitzenden des Ausschusses f&uuml;r soziale Mobilit&auml;t und fr&uuml;heren Gesundheitsminister in der Regierung unter Tony Blair.<br>\nDas beste Beispiel sind laut dem Bericht braune Schuhe: Was in Italien als modische Raffinesse durchgehen mag, sei in Vorstellungsgespr&auml;chen im Londoner Finanzdistrikt ein K.-o.-Kriterium. &bdquo;Braune Schuhe zu einem Anzug gelten unter britischen Bankern als inakzeptabel.&ldquo; Selbst der begabteste Bewerber habe in braunen Schuhen keine Chance &ndash; das aber w&uuml;ssten nur diejenigen, die es schon von ihren Eltern lernten. Bewerber aus weniger privilegierten Familien w&uuml;rden diese &bdquo;obskuren Regeln&ldquo; dagegen oft nicht kennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/beruf-chance\/arbeitswelt\/schwieriger-aufstieg-keine-braunen-schuhe-in-der-city-14420182.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krankes System<\/strong><br>\nDas deutsche Gesundheitssystem war eine der stabilsten S&auml;ulen des bundesrepublikanischen Sozialstaats. Es hatte die notwendige medizinische Versorgung der Bev&ouml;lkerung in der Vergangenheit f&uuml;r jeden jederzeit und stets auf hohem Niveau gew&auml;hrleistet. Nat&uuml;rlich machte es immer schon einen Unterschied, ob man als Privat- oder als Kassenpatient behandelt wurde. Das dr&uuml;ckte sich in unterschiedlichen Wartezeiten vor den Sprechzimmern aus oder darin, dass man beim Zahnarzt Amalgamf&uuml;llungen bekam statt Keramikkronen. Und nat&uuml;rlich existierten auch schon in der Vergangenheit Stationen mit komfortablen Einbettzimmern, die als Zusatzleistung gebucht werden konnten, meist zusammen mit einer &raquo;bevorzugten&laquo; Chefarztbehandlung. Aber der Zugang zu einer notwendig werdenden medizinischen Behandlung war in der alten Bundesrepublik offen und f&uuml;r jeden garantiert. Die Definition der medizinischen Versorgung als &ouml;ffentliche Aufgabe im Rahmen der sozialen Daseinsvorsorge unter staatlicher Hoheit blieb im Kern unangetastet.<br>\nDas ver&auml;ndert sich seit einiger Zeit erheblich. Auf der einen Seite ist das Gesundheitswesen zum Objekt &ouml;konomischer Begierden geworden. Er gilt als krisensicherer und konjunkturunabh&auml;ngiger Anlagemarkt, zu dem die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon vor Jahren vorausschauend f&uuml;r das westdeutsche Kapital feststellte: &raquo;Das Gesundheitswesen ist einer der wenigen Wachstumsm&auml;rkte, die es &uuml;berhaupt noch gibt.&laquo; (FAZ vom 21. Mai 2005)<br>\nDas Wortkonstrukt &raquo;Gesundheitsmarkt&laquo; beschreibt dabei exakt die gegenw&auml;rtige Wandlung von einem ehemals im wesentlichen konsumtiven Wohlfahrtssektor der sozialen Daseinsvorsorge zu einem zunehmend rein renditeorientierten Bereich &raquo;Gesundheitswirtschaft&laquo;. Mittlerweile leben ganze Industriezweige von der schlichten kaufm&auml;nnischen Erkenntnis: Die Menschen sind bereit, f&uuml;r ihre Gesundheit zu zahlen. 314,9 Milliarden Euro wurden im Jahr 2013 f&uuml;r die Gesundheit in diesem Land ausgegeben. 57,5 Prozent davon kamen aus den Kassen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), das waren 181,5 Milliarden Euro. Dazu kommen noch einmal etwa 5,5 Milliarden Euro, die die Versicherten j&auml;hrlich f&uuml;r individuelle Leistungen aus eigener Tasche zahlen. Die Versicherten in Berlin brachten im Jahr 2014 Zuzahlungen allein f&uuml;r Arzneimittel in einer Gesamth&ouml;he von 83,3 Millionen Euro auf. Auf diesen Arzneimitteln lastet weiterhin, anders als in unseren Nachbarl&auml;ndern, der volle Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. W&uuml;rden Medikamente bei der Festsetzung des Mehrwertsteuersatzes behandelt wie Krabben oder Schnittblumen, f&uuml;r die nur sieben Prozent an Mehrwertsteuer zu zahlen sind, br&auml;chte das eine j&auml;hrliche Entlastung von rund vier Milliarden Euro f&uuml;r die Kassen.<br>\nDen Hintergrund der sogenannten Reformpolitik im Gesundheitswesen hat der heutige Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble bereits 1988 als Chef des Bundeskanzleramts deutlich gemacht: &raquo;Unsere Arbeitskosten sind zu hoch, wir belegen einen Spitzenplatz. (&hellip;) Wir tun das unsere, sie zu senken. Dazu dienen die Strukturreform unserer Krankenversicherung und die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung.&laquo; Nat&uuml;rlich wird niemand offen die Abschaffung des Sozialstaats bundesrepublikanischer Pr&auml;gung fordern. Daf&uuml;r w&uuml;rde er keine politischen Mehrheiten bekommen. Gefordert wird vielmehr, die &raquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&laquo; des Standorts Deutschland nicht zu gef&auml;hrden, indem die Arbeitskosten steigen &ndash; etwa durch zu hohe Abgaben der Unternehmer f&uuml;r Sozialleistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/m\/artikel\/291031.krankes-system.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Portugals Kampf gegen die Wirtschaftskrise<\/strong><br>\nDiese Woche treffen sich die Regierungschefs aus Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Malta und Zypern mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras. Sie wollen an gemeinsamen L&ouml;sungen f&uuml;r die wirtschaftlichen Probleme ihrer L&auml;nder arbeiten. Portugal hat bereits eine Reihe von Ideen entwickelt, um die Krise zu bek&auml;mpfen.<br>\nWenn Ant&oacute;nio Costa &uuml;ber die Troika-Jahre in Portugal spricht, nennt er eine Reihe von Negativrekorden: Die portugiesische Wirtschaftskraft sei in der Krise auf einen Tiefpunkt der vergangenen drei&szlig;ig Jahre gesunken, so der 55-j&auml;hrige Regierungschef bei einem Gespr&auml;ch mit internationalen Medienvertretern in dem K&uuml;stenort Oeiras in der N&auml;he von Lissabon.<br>\nDen Sparkurs hatte der Sozialistenchef scharf kritisiert und nach den Parlamentswahlen vor knapp einem Jahr einen politischen Neubeginn versprochen. In Portugal sind in der Krise weder Rechtspopulisten noch andere neu gegr&uuml;ndete antieurop&auml;ische Parteien entstanden. Doch Costa hat trotzdem f&uuml;r eine kleine Revolution gesorgt, als er seine Minderheitsregierung auf zwei radikalere Linksparteien st&uuml;tzte, die bis dahin auf nationaler Ebene keine Verantwortung &uuml;bernommen hatten. Das sei auch ein Signal an Europa, sagt der Premierminister:<br>\n&ldquo;Europa braucht neue demokratische Impulse. Das hei&szlig;t auf der einen Seite, dass strukturelle Probleme wie der Euro gel&ouml;st werden m&uuml;ssen; und gleichzeitig m&uuml;ssen die Staaten abwechselnd von verschiedenen politischen Kr&auml;fte regiert werden k&ouml;nnen. Wie das geschieht, ist von Land zu Land unterschiedlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/vor-dem-suedgipfel-portugals-kampf-gegen-die.795.de.html?dram:article_id=364963\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man darf gespannt sein, wie lange die neoliberalen Eliten in Br&uuml;ssel, Portugals Linksregierung noch gew&auml;hren l&auml;sst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Massive Proteste in Brasilien gegen Absetzung Rousseffs<\/strong><br>\nIn Brasilien rei&szlig;en die Demonstrationen und Protestaktionen gegen die Absetzung von Pr&auml;sidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT nicht ab. Auch viele lateinamerikanische Regierungen kritisieren den Vorgang scharf. Rousseff hat indes beim Obersten Gerichtshof Widerspruch gegen die Senatsentscheidung vom 31. August eingelegt.<br>\nIn zahlreichen St&auml;dten gehen seit dem vergangenen Mittwoch t&auml;glich Zehntausende auf die Stra&szlig;e, um gegen den &ldquo;parlamentarischen Putsch&rdquo; zu demonstrieren, mit dem die im Jahr 2014 mit 54 Millionen Stimmen wiedergew&auml;hlte Pr&auml;sidentin aus dem Amt gedr&auml;ngt wurde. Aktivisten sozialer Bewegungen, linker politischer Gruppen, Gewerkschaftsangeh&ouml;rige, Studierende, Frauen, alte und junge B&uuml;rger versammeln sich bei vielf&auml;ltigen Protesten gegen die Regierung von De-facto-Pr&auml;sident Michel Temer. Teilnehmer der Proteste berichten von extremer Polizeigewalt und massivem Einsatz von Tr&auml;nengas und Gummigeschossen, zahlreiche Menschen seien verletzt worden. Eine junge Frau in S&atilde;o Paulo verlor ihr Augenlicht, nachdem sie von einem Granatsplitter getroffen wurde. Journalisten berichten &uuml;ber t&auml;tliche Angriffe und die Zerst&ouml;rung ihrer Ausr&uuml;stungen. Der Kongressabgeordnete John Carlos Siqueira, Pr&auml;sident der Kommission f&uuml;r Menschenrechte und Minderheiten des Repr&auml;sentantenhauses (CDHM), verurteilte die starke Repression durch die Milit&auml;rpolizei und mahnte die Einhaltung des Demonstrationsrechtes an.<br>\nDie Anw&auml;lte der Ex-Pr&auml;sidentin haben am Donnerstag beim Obersten Gerichtshof des Landes Widerspruch gegen ihre Verurteilung eingelegt. Sie argumentieren, dass die vom Senat erhobenen Vorw&uuml;rfe gegen Rousseff auf zwei Gesetzesvorschriften aus dem Jahr 1950 beruhen, die nicht mit der Verfassung von 1988 und den dort verankerten Regelungen &uuml;ber ein Amtsenthebungsverfahren vereinbar seien. Au&szlig;erdem sei ein Anklagepunkt nach der Abstimmung im Abgeordnetenhaus im April modifiziert worden. Das gesamte Verfahren m&uuml;sse neu aufgerollt werden. Die rechte Mehrheit im Senat hatte Rousseff vorgeworfen, drei den Staatshaushalt betreffende Dekrete erlassen zu haben, ohne vorher die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Sie habe damit ein &ldquo;Verbrechen&rdquo; begangen und gegen das Haushaltsgesetz versto&szlig;en, zudem &ldquo;kriminelle Tricks&rdquo; angewandt. Im Verlauf der Debatten wurde jedoch deutlich, dass ihr keine kriminellen Handlungen nachgewiesen werden konnten, sondern ein Machtwechsel aus politischen Gr&uuml;nden gewollt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/09\/159539\/proteste-absetzung-rousseff\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; wird &uuml;ber die Situation in Brasilien nicht weiter berichtet, dabei geht die Bedeutung des Putsches gegen Dilma Rousseff weit &uuml;ber Brasilien hinaus. Zeigt sich dort doch, was linken Regierungen bl&uuml;ht, die es wagen sich gegen die Durchsetzung der neoliberalen Agenda zu stellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Apples schmutziges Steuergeheimnis<\/strong><br>\nEs ist das erste Mal in der Geschichte von Apple, dass der Konzern sich wirklich l&auml;cherlich macht. Und es ist der Chef selbst, der Apple l&auml;cherlich macht. Tim Cook hat die EU wegen der milliardenschweren Steuernachforderung angegriffen, hat das Ganze als &bdquo;politischen Mist&ldquo; (wortw&ouml;rtlich &bdquo;crap&ldquo;, was auch &bdquo;Schei&szlig;e&ldquo; bedeutet&ldquo;) bezeichnet. Er sagte: &bdquo;Niemand hat etwas Falsches getan, und wir m&uuml;ssen zusammenhalten. Auf Irland wird herumgehackt, und das ist inakzeptabel.&ldquo; Auf die Frage, ob hinter der Entscheidung auch Antiamerikanismus stecken k&ouml;nnte, sagte Cook: &bdquo;Leute in F&uuml;hrungspositionen in verschiedenen L&auml;ndern haben mir gesagt, das sei die Agenda. Ich habe das starke Gef&uuml;hl, dass diese Entscheidung politisch war, da bin ich mir sehr sicher.&ldquo;<br>\nMerkw&uuml;rdig auch die Kritik von US-Finanzminister Jack Lew, der meinte, Europ&auml;er h&auml;tten es auf Steuerzahlungen abgesehen, die dem US-Fiskus zust&uuml;nden. &bdquo;Ich denke, das ist ein Versuch, Steuern, die in den USA bezahlt werden sollten, in die EU zu verlagern.&ldquo;<br>\nMan k&ouml;nnte glauben, dass die Beteiligten, die sich seit zwei Tagen &uuml;ber Apple und die EU aufregen, alle etwas zu viel Superheldenfilme geschaut oder zu viel Pok&eacute;mon Go gespielt haben. Denn es geht hier nicht um Gut gegen B&ouml;se oder um Monster, die gefangen werden sollen. Es geht um Steuern, Gesetze &ndash; und auch um etwas Einfaches und zugleich Kompliziertes: um den nat&uuml;rlichen Menschenverstand.<br>\nWas bisher geschah: Die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat eine umstrittene Steuervereinbarung zwischen der irischen Regierung und Apple angegriffen und gefordert, dass Apple 13 Mrd. Euro Steuern nachzahlen muss. Das ist ihr Job &ndash; und wenn sich Irland oder Apple ungerecht behandelt f&uuml;hlen, steht es ihnen frei, sich juristisch zu wehren.<br>\nMan kann &uuml;ber Apple zur den Kopf sch&uuml;tteln. Der Konzern, der unser Leben gepr&auml;gt und ver&auml;ndert hat wie kaum ein anderer, der uns die sch&ouml;nsten Ger&auml;te der Welt gebaut hat, den Millionen Menschen verg&ouml;ttern, der nicht Kunden sondern Fans und J&uuml;nger hat &ndash; ausgerechnet dieser Konzern zeigt nun eine andere dunkle, schmutzige Seite. Wenn Apple 2014 auf seine in Europa erzielten und in Irland geb&uuml;ndelten Gewinne tats&auml;chlich nur 0,005 Prozent Steuern gezahlt hat, mag es legal gewesen sein (das werden die Gerichte kl&auml;ren) &ndash; es ist aber schlicht unanst&auml;ndig. Apple hat das globale Steuerversteckspiel heillos &uuml;berzogen, und es ist das gute Recht von Staaten oder Institutionen, dagegen vorzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.capital.de\/meinungen\/apples-schmutziges-steuergeheimnis.html\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was wusste die EU-Kommission &uuml;ber die Abgasaff&auml;re?<\/strong><br>\nLange bevor der Abgasskandal um VW ans Licht kam, soll die EU-Kommission von dem Dieselauto-Betrug gewusst haben. So lautet der Vorwurf, den ein EU-Untersuchungsausschuss kl&auml;ren will. Auskunft soll heute unter anderem der ehemalige EU-Industriekommissar Antonio Tajani geben, der bereits im Sommer 2012 von der Betrugsmethode erfahren haben soll.<br>\nWarum hat die EU-Kommission die illegalen Abgas-Manipulationen der Autoindustrie bei Dieselfahrzeugen so lange zugelassen? Warum hat sie nicht fr&uuml;her eingegriffen? Antworten auf diese Fragen sollen heute zwei M&auml;nner vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Europaparlaments geben.<br>\nDer eine ist Antonio Tajani. 63 Jahre, Italiener, Mitglied der konservativen Berlusconi-Partei &ldquo;Forza Italia&rdquo; und von 2010 bis 2014 in der EU-Kommission zust&auml;ndig f&uuml;r Industrie und Unternehmen. Der andere ist Janez Potocnik, 58 Jahre, Slowene, ein liberaler Politiker und Wirtschaftswissenschaftler. Von 2010 bis 2014 arbeitete er als Umweltkommissar.<br>\nDer Vorwurf lautet: Die EU-Kommission wusste bereits vor Jahren, also lange bevor der Abgasskandal von VW und anderen Herstellern ans Licht kam, dass es riesige Unterschiede gibt zwischen dem Aussto&szlig; von Autoabgasen im Testlabor und der Stra&szlig;e. Laut Recherchen der Wirtschaftswoche erfuhr der ehemalige Industriekommissar Tajani bereits im Sommer 2012 vom Topmanager eines deutschen Autozulieferers von der Betrugsmethode.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/untersuchungsausschuss-was-wusste-die-eu-kommission-ueber.1773.de.html?dram:article_id=364952\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahrscheinlich gab es Mitt&auml;ter<\/strong><br>\nHatte das Terror-Trio nicht nur Unterst&uuml;tzer, sondern auch Mitt&auml;ter? Ausschuss-Chef Clemens Binninger sieht daf&uuml;r eine &bdquo;Reihe von Indizien&ldquo;.<br>\nDer Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Clemens Binninger (CDU), vermutet, dass der rechtsextremen Gruppe mehr Mitglieder als bislang bekannt angeh&ouml;rt haben. Er sei &bdquo;zutiefst davon &uuml;berzeugt&ldquo;, dass der NSU nicht nur aus drei Leuten bestanden habe und dass es neben angeklagten Helfern und Unterst&uuml;tzern auch Mitt&auml;ter gegeben habe, sagte Binninger der Frankfurter Rundschau vom Montag. (&hellip;)<br>\nBinninger sagte nun, er teile die Auffassung der Bundesanwaltschaft nicht, &bdquo;dass alle 27 Straftaten &ndash; zehn Morde, zwei Sprengstoffanschl&auml;ge, 15 Bank&uuml;berf&auml;lle &ndash; nur von den beiden M&auml;nnern begangen wurden&ldquo;. Es gebe eine &bdquo;Reihe von Indizien&ldquo;, die darauf deuteten, &bdquo;dass es Mitt&auml;ter vor Ort gegeben hat, die geholfen oder ausgesp&auml;ht haben&ldquo;.<br>\nDer CDU-Politiker sagte, er habe die Sorge, &bdquo;dass man sich sehr fr&uuml;h auf eine Hypothese festgelegt hat, n&auml;mlich dass das drei Leute waren&ldquo;. Wenn man sich davon nicht mehr abbringen lasse, sei man nicht mehr offen f&uuml;r andere Spuren. Dieser Fehler sei schon gemacht worden, bevor der NSU aufgeflogen sei, &bdquo;als man bei dessen Mordserie von organisierter Kriminalit&auml;t ausging&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Ausschuss-zur-NSU-Mordserie\/!5337701\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was wohl Viele schon lange Zeit vermuten, scheint nun durch &ldquo;eine Reihe von Indizien&rdquo; best&auml;tigt zu sein: Der NSU bestand offenbar nicht lediglich aus dem bekannten gewordenen Trio. Das ausf&uuml;hrliche Interview mit dem NSU-Untersuchungsausschuss-Vorsitzenden k&ouml;nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/neonazi-terror\/nsu-prozess--nsu-bestand-nicht-nur-aus-drei-leuten-,1477338,34710676.html\">hier<\/a> nachlesen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Besenrein&ldquo; &ndash; oder: &bdquo;Wie viel Staat steckt im NSU?&ldquo;<\/strong><br>\nAm 4. November 2011, um 12:05 Uhr, entdeckten zwei Streifenpolizisten in Eisenach-Stregda ein Wohnmobil. Die offizielle Darstellung dessen, was anschlie&szlig;end passierte, lautet &ndash; kurzgefasst &ndash; so: Aus dem Camper wurde das Feuer auf die beiden Polizisten er&ouml;ffnet (ein Schuss), die daraufhin in Deckung gingen. Sie h&ouml;rten anschlie&szlig;end weitere Schussger&auml;usche aus dem Camper, in dem unmittelbar darauf ein Brand ausbrach. Nachdem die herbeigerufene Feuerwehr den verschlossenen Camper gel&ouml;scht und aufgebrochen hatte, entdeckte man zwei Leichen, von denen sich sp&auml;ter herausstellte, dass es sich um die Neonazis Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt handelte. Nach dem Schuss auf die beiden Polizisten soll Mundlos erst B&ouml;hnhardt und dann sich selbst erschossen haben, nachdem er zwischenzeitlich noch das Wohnmobil in Brand gesteckt hatte.<br>\nDiese Lesart kehrt allerdings zahlreiche Widerspr&uuml;che, Ungereimtheiten und offene Fragen unter den Tisch, deren Aufdeckung nicht zuletzt dem Team Schorlau \/ Sieker zu verdanken ist und die auch Gegenstand der bereits erw&auml;hnten Besprechung im Bl&auml;ttchen waren.<br>\nAm 28. April 2016 wurde im zweiten Th&uuml;ringer NSU-Ausschuss erneut Michael Menzel einvernommen. (Er war am 31. M&auml;rz 2014 bereits vor den ersten Ausschuss &ndash; amtlich: &bdquo;Untersuchungsausschuss 5\/1&sbquo; Rechtsterrorismus und Beh&ouml;rdenhandeln&lsquo;&ldquo; &ndash; geladen worden.)<br>\nMenzel war als Leitender Polizeidirektor in Gotha am 4. November 2011 in Stregda vor Ort jener verantwortliche Ermittlungsleiter,<\/p>\n<ul>\n<li>der im Einzelnen nicht mehr nachvollziehbare Ver&auml;nderungen des Tatortes zumindest billigend in Kauf genommen hat, als er &ndash; vor irgendwelchen kriminaltechnischen Untersuchungen &ndash; das Abschleppen des Campers durch ein privates Unternehmen in eine Abstellhalle auf dessen Betriebsgel&auml;nde in Eisenach anordnete. Dazu musste das Wohnmobil &uuml;ber eine etwa 30 bis 40 Grad schr&auml;ge Rampe auf ein Abschleppfahrzeug gezogen werden. Zuvor hatte Menzel der anger&uuml;ckten sogenannten Tatortgruppe, der normalerweise die kriminaltechnische Tatortarbeit, Spurensuche und Sicherung des Tatortbefundes obliegt, keine Gelegenheit gegeben, sogenannte Spheron-Aufnahmen zu machen, die gegebenenfalls eine Tatortrekonstruktion nach der Abschleppaktion erm&ouml;glicht h&auml;tten.<\/li>\n<li>unter dessen Verantwortung in Stregda die laut Th&uuml;ringer Bestattungsgesetz zwingend vorgeschriebene &auml;rztliche Leichenschau unterblieb, obwohl ein dazu befugter Notarzt und zwei ebenfalls befugte Gerichtsmediziner vor Ort waren.<\/li>\n<li>der regel- und polizeipraxiswidrig den Camper samt Leichen abschleppen lie&szlig;.<\/li>\n<li>der sich dem Verdacht aussetzte, bereits bei seinem Eintreffen am Tatort gegen 12:30 Uhr &uuml;ber detailliertes Vor-, um nicht zu sagen T&auml;terwissen verf&uuml;gt zu haben, denn er informierte bereits zwischen 16:30 und 17:00 Uhr[5] telefonisch einen Kollegen in Heilbronn, dass im Camper die Dienstwaffe der am 25. April 2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Mich&egrave;le Kiesewetter gefunden worden sei. (Laut Einsatzverlaufsbericht der Kriminalpolizeistation Eisenach wurde diese Waffe aber &uuml;berhaupt erst um 23:11 Uhr aufgefunden und identifiziert.)<\/li>\n<li>der auch daf&uuml;r verantwortlich war, dass das Wohnmobil verladen und abtransportiert wurde, obwohl der Sachverhalt, dass sich scharfe Waffen an Bord befanden, durch Bergung und Entladung einer Pistole Heckler &amp; Koch, Modell P 2000 aus dem Camper, die um 14:45 Uhr erfolgten[7], bekannt war.<\/li>\n<li>(F&uuml;r den Abschleppunternehmer Matthias Tautz, der Verladung und Transport vornahm, barg dies ein hohes pers&ouml;nliches Risiko. Immerhin hatte es in dem Wohnmobil ja auch gebrannt. Laut Protokoll antwortete Tautz im zweiten Th&uuml;ringer NSU-Ausschuss auf die Frage, ob er &uuml;ber die Existenz scharfer Waffen informiert worden sei: &bdquo; [&hellip;] Wenn ich gewusst h&auml;tte, dass da Handgranaten[8] drin w&auml;ren, h&auml;tte ich es nicht gefahren. Also das muss ich Ihnen ganz ehrlich sagen. [&hellip;] Weil da ist nur eine Blechwand zwischen Wohnmobil und mir gewesen und das muss ich nicht haben.&ldquo;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2016\/09\/%E2%80%9Ebesenrein%E2%80%9C-%E2%80%93-oder-%E2%80%9Ewie-viel-staat-steckt-im-nsu%E2%80%9C-37111.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ultimativer Konformist<\/strong><br>\nSigmar Gabriel h&auml;lt die Pl&auml;ne das Renteneintrittsalter auf 69 zu erh&ouml;hen f&uuml;r eine &raquo;bekloppte Idee&laquo;. Er sehe das wie &raquo;ein Facharbeiter, eine Verk&auml;uferin, eine Krankenschwester, eine Altenpflegerin&laquo;. Solche Einf&auml;lle k&ouml;nnten auch nur Besserverdiener haben, schlu&szlig;folgerte er. Klingt echt gut, der Mann hat sein soziales Gewissen also doch nicht verloren, er hat es nur verlegt und irgendwo zwischen seinen Socken wiedergefunden, oder etwa nicht? Ach was, man muss das nicht &uuml;berbewerten. Wenn man wei&szlig;, wo Gabriel unterwegs war, als er synchron dazu dieses Statement formulierte, dann wei&szlig; man auch, warum er sich so &auml;u&szlig;erte: In Gelsenkirchen. Er sprach dort mit und vor den Menschen aus dem Revier. B&uuml;rgersprechstunde halt. Mit Malochern und solchen, die es mal waren und mit etwas Gl&uuml;ck vielleicht heute noch sein k&ouml;nnen. Mit Facharbeitern, Verk&auml;uferinnen, Krankenschwestern, Altenpflegerinnen. Wer diesen SPD-Vorsitzenden verstehen will, sollte sich mal Woody Allens &raquo;Zelig&laquo; angucken. Der ist auch so ein menschliches Cham&auml;leon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2016\/09\/ultimativer-konformist.html\">ad sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Die Anstalt<\/strong><br>\nPolitsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner<br>\nWortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Sch&auml;rfe. Max Uthoff und Claus von Wagner kl&auml;ren auch nach der Sommerpause wieder &uuml;ber die Themen auf, die die Nation bewegen. Gemeinsam mit den G&auml;sten Lisa Politt, Fatih Cevikkollu und Nico Semsrott wollen sie hier &ldquo;Stimme sein f&uuml;r Ungeh&ouml;rtes und Unerh&ouml;rtes&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/4a8ba13b-a17d-454e-8175-b6981ca50026\/09ca7c3d-3654-40ac-a218-09a983288a2c?doDispatch=2\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Friedrich Merz: Das Weltbild eines kalten Kriegers<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here CDU-Fraktionschef und heutige Konzern-Verwaltungsrat rief in Bern dazu auf, sich klar auf die Seite der USA zu stellen.  &laquo;Nur die USA k&ouml;nnen dank ihrer milit&auml;rischen St&auml;rke die Freiheit verteidigen und f&uuml;r die Weltordnung sorgen&raquo;, erkl&auml;rte der fr&uuml;here CDU-Politiker und heutige Aufsichtsratspr&auml;sident von Blackrock und Verwaltungsrat des AXA Versicherungskonzerns am 1. September an einem Impuls-Ap&eacute;ro in Bern. Um dem &laquo;asiatischen Vordringen&raquo; zu begegnen, m&uuml;sse Europa mit den USA unbedingt das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP abschliessen. Dies sei f&uuml;r das Verh&auml;ltnis mit den USA der &laquo;Lackmustest&raquo;. Denn nur die USA k&ouml;nnten &laquo;dank deren milit&auml;rischer St&auml;rke die Freiheit verteidigen und f&uuml;r die Weltordnung sorgen&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesellschaft\/Friedrich-Merz-Das-Weltbild-eines-kalten-Kriegers\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Vorsitzende der Atlantik-Br&uuml;cke Merz wurde ja einmal als ganz gro&szlig;e Polithoffnung gehandelt, es ist zu vermuten, dass er gezielt als transatlantischer Einflussagent aufgebaut werden sollte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-34871","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34871"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34871\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34874,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34871\/revisions\/34874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}