{"id":3488,"date":"2008-10-02T08:54:23","date_gmt":"2008-10-02T06:54:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3488"},"modified":"2008-10-02T08:54:24","modified_gmt":"2008-10-02T06:54:24","slug":"hinweise-des-tages-744","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3488","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen<\/p><ul>\n<li>Zum Tag der Einheit: Von einer Angleichung der Lebensverh&auml;ltnisse weit entfernt<\/li>\n<li>Staat muss Risiken &uuml;bernehmen, aber nicht zum Nulltarif<\/li>\n<li>BayernLB ein Fass ohne Boden<\/li>\n<li>HRE: Bundesbank und BaFin f&uuml;rchteten Finanz-Katastrophe<\/li>\n<li>Beliebiges zur Finanzkrise im SPIEGEL<\/li>\n<li>Der amerikanische Patient<\/li>\n<li>Finanzplatz London st&uuml;rzt ins Bodenlose<\/li>\n<li>attac: Casino schlie&szlig;en<\/li>\n<li>Krisengewinnler Adecco <\/li>\n<li>Einzelhandelsumsatz im August 2008 real um 3,0% gesunken<\/li>\n<li>Umbau der Bahn: Arbeitsverdichtung und Verunsicherung<\/li>\n<li>Unterschriftenaktion: B&ouml;rsengang stoppen<\/li>\n<li>Sozialverband: Gesundheitsfond f&uuml;hrt in den Ruin<\/li>\n<li>Geiselbefreiung: absoluter Unsinn<\/li>\n<li>Sackgasse Afghanistan<\/li>\n<li>China schlie&szlig;t &Ouml;l-Deal mit Irak<\/li>\n<li>Uni K&ouml;ln wird Medikamentenschmiede des BAYER-Konzerns<\/li>\n<\/ul><p>Vorbemerkung: Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen.<br>\n<!--more--><br>\nWir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=3488&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><strong>Zum Tag der Deutschen Einheit: Weiter &bdquo;Aufbau Ost&ldquo; ohne rasche Angleichung<\/strong><br>\nDer Tag der deutschen Einheit wird in der &Ouml;ffentlichkeit zumeist mit einer positiven Bilanz des &bdquo;Aufbaus Ost&ldquo; begangen, die vor allem die partiellen Erfolge hervorhebt und den immer noch unzureichenden Stand der &bdquo;Angleichung der &ouml;konomischen Leistungskraft Ost an West&ldquo; der Zukunft &uuml;berl&auml;sst. &bdquo;Die Bundesregierung bekennt sich deshalb auch weiterhin uneingeschr&auml;nkt zur &Uuml;berwindung der teilungsbedingten Unterschiede und insgesamt zur Angleichung der Lebensverh&auml;ltnisse zwischen Ost und West&ldquo;, hei&szlig;t es im &bdquo;Jahresbericht zur Deutschen Einheit 2008&ldquo;. Dieses &bdquo;Bekenntnis&ldquo; fu&szlig;t allerdings auf keiner tiefergehenden Analyse der Chancen und Vorbedingungen f&uuml;r die Fortsetzung der Angleichung und ist daher vergleichsweise eine Glaubenssache.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/081002_Hinweis_1.pdf\">Memorandum Newsletter [PDF &ndash; 104 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Horn: Staat muss Risiken &uuml;bernehmen, aber nicht zum Nulltarif<\/strong><br>\nDie Krise auf den Finanzm&auml;rkten zwingt Zentralbanken und Regierungen, das Bankensystem mit Milliardenbetr&auml;gen zu stabilisieren. M&ouml;glicherweise haften die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler f&uuml;r riskante Anlagestrategien von privaten Einrichtungen. &ldquo;Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit &ndash; aber es gibt keine Alternative dazu. Die Gesamtwirtschaft befindet sich derzeit in der Geiselhaft der Finanzm&auml;rkte&rdquo;, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Um so wichtiger seien jetzt Regelungen, die daf&uuml;r sorgen, dass die &ouml;ffentliche Hand auf l&auml;ngere Sicht eine Gegenleistung f&uuml;r ihren finanziellen Einsatz erhalten kann: &ldquo;Wenn die Allgemeinheit Risiken der Finanzmarktakteure &uuml;bernimmt, muss sie auch an k&uuml;nftigen Ertr&auml;gen beteiligt werden&rdquo;, sagt Horn.<br>\nDie Krise zeige deutlich, dass der Finanzmarkt und seine Akteure nicht in der Lage seien, Risiken selbst&auml;ndig zu begrenzen und daraus entstehende Probleme selbst zu l&ouml;sen, so Horn. &ldquo;Das Zeitalter der Deregulierung d&uuml;rfte damit vorbei sein.&rdquo;&nbsp;&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_93103.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Fass ohne Boden: Bei der BayernLB wird mangels Alternativen wohl schon bald frisches Kapital n&ouml;tig &ndash; Sparkassen und Freistaat drohen damit weitere Belastungen<\/strong><br>\n&ldquo;Eine Milliarde Euro plus X&rdquo; k&ouml;nnte Ende des Jahres f&auml;llig werden, hatte Sparkassenpr&auml;sident Siegfried Naser zuvor in einem Interview mit der S&uuml;ddeutschen Zeitung gesagt. Naser ist Vizechef des Verwaltungsrats. Das viele Geld m&uuml;ssten die Sparkassen und der Freistaat Bayern dann je zur H&auml;lfte aufbringen. Im Verlauf der Sitzung am Dienstagmorgen zeichnete sich offenbar ab, dass es keine Alternativen mehr gibt. Alle anderen L&ouml;sungen seien eigentlich hinf&auml;llig, hie&szlig; es aus Bankkreisen. &ldquo;Wir sind in einer Strategieklemme.&rdquo; Das d&uuml;rfte eine noch recht freundliche Umschreibung der Lage sein. Die BayernLB ist in der Klemme, und das nicht nur mit ihrer Strategie. Geld muss her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/finanzen\/455\/312370\/text\/?CMP=NLC-SDE071022&amp;nlsource=taeglich\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>HRE: Bundesbank und BaFin f&uuml;rchteten Finanz-Katastrophe<\/strong><br>\nEine Unterst&uuml;tzung der HRE-Gruppe sei unbedingt erforderlich gewesen, &ldquo;um unabsehbare Folgen f&uuml;r das gesamte deutsche Finanzsystem abzuwenden&rdquo;, zitiert die &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; (SZ) die beiden Beh&ouml;rden-Chefs.<br>\nGrundlage ist ein Schreiben von Bundesbankpr&auml;sident Axel Weber und BaFin-Chef Jochen Sanio an Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck (SPD), das der Zeitung vorliegt. Enthalten sind brisante Details. &ldquo;Die Auswirkungen eines Ausfalls h&auml;tten auch breit gestreute Versorgungswerke, Berufsgenossenschaften sowie deutsche L&auml;nder und Kommunen erfasst, die teilweise dreistellige Millionenbetr&auml;ge bei der Hypo Real Estate angelegt haben sollen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht der SZ.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wirtschaft.t-online.de\/c\/16\/37\/44\/96\/16374496.html\">Wirtschaft. t-online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Verluste f&uuml;r die Versorgungswerke und die Berufsgenossenschaften als S&auml;ulen der privaten Altersvorsorge h&auml;tten wohl auch das Aus f&uuml;r die Riester-Rente bedeutet.<\/em><\/p>\n<p>Siehe dazu den <a href=\"upload\/pdf\/081002_Hinweis_4.pdf\">Brief der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungen an Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck [PDF &ndash; 172 KB]<\/a>.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Bankencrash &ndash; eine Chance f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nFinanzgiganten gehen bankrott, B&ouml;rsenkurse rauschen nach unten, das US-Rettungspaket f&uuml;r die Banken ist vorerst gescheitert. Trotzdem gibt es keinen Grund zur Panik, sagt Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar: Deutsche Konzerne und Banken sind st&auml;rker als viele glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,581198,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir weisen auf diesen Beitrag nur deshalb hin, weil dort nachzulesen ist, dass es periodisch immer wieder staatlicher Rettungsaktionen auf den Finanzm&auml;rkten bedurfte und weil er ein paar andere interessante Links bietet. Ansonsten liefert der Artikel keinerlei analytische Aufbereitung der Finanzkrise, in Spiegelmanier wird eine Vielzahl von Stimmen hintereinander aufgelistet und es wird der Versuch unternommen positive Stimmung zu verbreiten. Der Beitrag h&auml;tte genauso mit einer d&uuml;steren Botschaft &auml;ndern k&ouml;nnen. Siehe z.B. den Beitrag <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,581697,00.html\">&bdquo;Gro&szlig;banken bef&uuml;rchten Rezession in Deutschland&ldquo;<\/a>. Oberfl&auml;chlicher Stimmungs- Journalismus der vorgibt aufkl&auml;rerisch zu sein, aber kaum von sachkompetenter Urteilskraft gespeist ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der amerikanische Patient<\/strong><br>\nAuf liberalisierten und mehr und mehr globalisierten Finanzm&auml;rkten mussten sich fortan Banken und Fonds in der Konkurrenz wechselseitig &uuml;bertrumpfen, um Anleger zu locken oder bei der Stange zu halten. Sie schraubten so die auf Finanzanlagen erzielbaren Ertr&auml;ge im Vergleich zu realen Gewinnen bedenkenlos in die H&ouml;he. Die Konkurrenz verlangte es. Die inzwischen weithin beklagte, um sich greifende Gier von Managern war kein psychischer Defekt, sondern hatte systemische Ursachen. Der Kapitalismus verwandelte sich in den &ldquo;finanzgetriebenen&rdquo; Kapitalismus. Die Profitrate auf industrielles Kapital sank in den vergangenen Jahrzehnten, wie alle empirischen Studien zeigen, und die Rendite der Finanzanlagen war hoch. Wer weniger als 20 Prozent auf das Eigenkapital aus Investitionen herausholte, galt bis zum Ausbruch der derzeitigen Krise als Versager. Erst 2008 gingen die Renditen nach Auskunft der Deutschen Bundesbank von 20,7 Prozent (2007) im Durchschnitt auf 3,3 Prozent (1. Halbjahr 2008) zur&uuml;ck &hellip;<br>\nEs werden mit den vom Bankensektor finanzierten Investitionen keine neuen Werte (wie in Omas N&auml;hmaschinenkapitalismus) geschaffen, sondern bereits erzeugte Werte mit Hilfe der strukturierten Finanzprodukte zum Finanzsektor umverteilt.<br>\nDer Kongress hat aber den Ex-Goldman-Sachs-Manager Paulson, den Bush als seinen &ldquo;Finanzgeneral&rdquo; lobt, ausgebremst. Die Abgeordneten f&uuml;rchteten den Zorn ihrer W&auml;hler. Sie wollen die Steuerzahler so weitgehend wie m&ouml;glich schonen, vier Wochen vor der Pr&auml;sidentenwahl ist das verst&auml;ndlich. Wer tr&auml;gt dann die Verluste der Spekulationsbonanza? Sie k&ouml;nnen nur externalisiert, also ins Ausland verlagert werden, indem der US-Dollar abgewertet wird. Es ist anzunehmen, dass genau dies geschehen wird, jedoch nicht vor den Wahlen am 4. November (eine Abwertung macht sich nicht gut), aber doch in der lausigen &Uuml;bergangszeit bis zur Amtseinf&uuml;hrung des neuen Pr&auml;sidenten im Januar 2009.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/40\/08400901.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzplatz London: Absturz ins Bodenlose<\/strong><br>\nMan durchlaufe die schlimmste Krise seit 60 Jahren, insistiert Schatzkanzler Alistair Darling. Sogar Konjunkturspritzen sind im Heimatland des John Maynard Keynes wieder vorstellbar. Doch gibt es daf&uuml;r nur wenig Spielraum, obwohl durch den &Ouml;lpreis zus&auml;tzliche Milliarden in die Staatskassen geflossen sind. Die Steuersenkungsorgie, mit der Tony Blair die britischen Unternehmen begl&uuml;ckt hat, r&auml;cht sich jetzt. Schon im April haben die Briten das vorgemacht, was Georg Bush als Retter der Finanzwelt derzeit kopiert: Mit Staatsanleihen von fast 100 Milliarden Pfund hat die Bank of England den britischen Hypothekenbanken faule Hypothekenkredite abgekauft, doch lassen sich derartige Interventionen nicht beliebig wiederholen.<br>\nIm Moment freilich musste die britische Regierung erneut einspringen und die zweite Hypothekenbank verstaatlichen. Nach hohen Verlusten durch geplatzte Immobilienkredite und einen dramatischen Kursverfall begann bei dem auf riskante Hypothekformen spezialisierten Institut Bradford &amp; Bingley (B&amp;B) der Run der Sparer auf ihre Konten. Da kein K&auml;ufer in Sicht schien, konnte das britische Schatzamt gar nicht anders, als die B&amp;B zu verstaatlichen. Der spanische Bankenriese Santander &ndash; vom britischen Staat mit fast 20 Milliarden Pfund gelockt &ndash; &uuml;bernimmt das Filialnetz und das Kleinsparergesch&auml;ft. Nach dem Crash die Filetst&uuml;cke herausfischen und das Risiko dem Staat &uuml;berlassen, hei&szlig;t die Parole.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/40\/08400802.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>attac-Unterschriftenaktion: Das Casino schlie&szlig;en! Finanzm&auml;rkte kontrollieren &ndash; jetzt<\/strong>\n<ul>\n<li>Effektiven Finanzmarkt-T&Uuml;V einf&uuml;hren!<\/li>\n<li>Die Zocker m&uuml;ssen selber zahlen!<\/li>\n<li>Steueroasen schlie&szlig;en!<\/li>\n<li>Finanztransaktionssteuer einf&uuml;hren!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.casino-schliessen.de\/\">attac<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&raquo;&nbsp;Hurra, die Konjunktur bricht ein!&nbsp;&laquo;<\/strong><br>\nDie Flaute auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt hat Adecco voll erwischt. Allerdings nicht das gesamte Unternehmen. Eine Tochterfirma des Zeitarbeitskonzerns konzentriert sich auf die Schulung von Entlassenen. Je schlimmer die Krise, desto besser geht es ihr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/handel_dienstleister\/:Profitieren-von-Entlassungen-Hurra-die-Konjunktur-bricht-ein\/420471.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Einzelhandelsumsatz im August 2008 real um 3,0% gesunken<\/strong><br>\nNach vorl&auml;ufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im August 2008 nominal 0,3% mehr und real 3,0% weniger um als im August 2007.<br>\nDer Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getr&auml;nken und Tabakwaren setzte im August 2008 nominal 0,1% mehr und real 4,7% weniger um als im August 2007. Bei den Superm&auml;rkten, SB-Warenh&auml;usern und Verbraucherm&auml;rkten wurde nominal 0,4% mehr und real 4,5% weniger umgesetzt, beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Ums&auml;tze dagegen nominal und real unter den Werten des Vorjahresmonats (nominal &ndash; 3,4%, real &ndash; 7,4%).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2008\/10\/PD08__375__45241,templateId=renderPrint.psml\">destatis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Da k&ouml;nnen die Konsumklimaforscher der <a href=\"http:\/\/www.wiwi-treff.de\/home\/index.php?mainkatid=1&amp;ukatid=1&amp;sid=9&amp;artikelid=4362&amp;pagenr=0\">GfK<\/a> noch so gut Wetter machen, sie werden st&auml;ndig von der Realit&auml;t eingeholt. Man fragt sich, warum man f&uuml;r solche dubiosen Pulsf&uuml;hlereien &uuml;berhaupt noch Geld ausgibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Flexibilit&auml;t, Arbeitsverdichtung und Verunsicherung &ndash; der Umbau der Deutschen Bahn aus der Sicht der Besch&auml;ftigten<\/strong><br>\nDer Umbau der Deutschen Bahn AG bringt gro&szlig;e Belastungen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten. Nach jahrelangem Stellenabbau hat sich die Arbeitsbelastung f&uuml;r die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark verdichtet. H&auml;ufige, wenig transparente Umstrukturierungen und die Sorge um den Arbeitsplatz verunsichern viele Besch&auml;ftigte, obwohl die Identifikation mit dem Unternehmen nach wie vor gro&szlig; ist. Das ergibt sich aus einer neuen, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderten Untersuchung unter der Leitung von Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel. Die Studie zeigt: Der Konzern befindet sich auch nach Einsch&auml;tzung von F&uuml;hrungskr&auml;ften in einer Phase, in der weitere Produktivit&auml;tssteigerungen nicht mehr durch Rationalisierung erreicht werden k&ouml;nnen, sondern vor allem durch eine konsequente Personalentwicklung. In der Praxis funktioniere das aber l&auml;ngst nicht immer. Die Leitbilder von Kunden- und Gewinnorientierung erwiesen sich teilweise als widerspr&uuml;chlich, res&uuml;mieren die Forscher&hellip;<br>\nZwischen 1994 und 2007 sank die Zahl der Bahn-Besch&auml;ftigten von 331.000 auf 231.000. Jedes Jahr verlie&szlig;en zwischen 8000 und 25.000 Mitarbeiter das Untenehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_93105.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>Trotz Finanzkrise treibt Hartmut Mehdorn den Bahn-B&ouml;rsengang voran. Um ein Scheitern zu verhindern, haben die Banken einen Notfallplan in der Schublade<\/strong><br>\nDrei Faktoren dr&uuml;cken auf den Preis. Erstens:&nbsp;Die Finanzkrise belastet die B&ouml;rsen. Zweitens:&nbsp;Viele Investoren sch&auml;tzen das Logistikgesch&auml;ft als stark konjunkturabh&auml;ngig ein &ndash; und die Weltkonjunktur ist gerade auf dem Weg nach unten. Nicht zuletzt kochen &Auml;ngste hoch, dass die Bahn auch nach dem B&ouml;rsengang Spielball der Politiker bleibt. Mehdorns Truppe hat gerade dazu beigetragen, als sie reichlich st&uuml;mperhaft einen Servicezuschlag am Schalter durchsetzen wollte, dann aber von der Politik zur&uuml;ckgepfiffen wurde. &bdquo;Ein Marketing-Super-GAU&ldquo;, urteilt ein Fondsmanager und potenzieller Bahn-Aktien-K&auml;ufer.<br>\nTrotz der Anlegerskepsis k&ouml;nnen Mehdorn, Tiefensee und Finanzminister Peer Steinbr&uuml;ck beim Preis nicht beliebig nach unten gehen. Werden es es deutlich weniger als 4,0 bis 4,5 Milliarden Euro, d&uuml;rften sich die gerade in der SPD reichlich vorhandenen Privatisierungsgegner melden. Es gebe sicher Gr&uuml;nde, warum man die Bewertung der Bahn nicht ausreizen sollte, sagt ein anderer mit den Pl&auml;nen Vertrauter. &bdquo;Aber es will auch niemand eine Diskussion dar&uuml;ber, dass Staatseigentum verschleudert wird.&ldquo; Die Bankanalysten haben durch den Vergleich der Bahn mit anderen b&ouml;rsennotierten Eisenbahn- und Transportgesellschaften eine Messlatte gelegt, die Mehdorn bei allem Drang an die B&ouml;rse nicht zu weit unterschreiten darf. Sie nennen rund f&uuml;nf Milliarden Euro als fairen Wert f&uuml;r 24,9 Prozent der Aktien, sagt ein Bahn-Insider. Das bedeutet:&nbsp;&bdquo;3,5 Milliarden Euro Erl&ouml;s w&auml;ren zu wenig&ldquo;, so ein Banker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/bahn-boersengang-plan-b-fuer-den-notfall-308107\/\">Wirtschftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Auch wenn 4,5 Milliarden Euros erzielt w&uuml;rden, wird Staatseigentum verschleudert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Unterschriftenaktion: Bahnb&ouml;rsengang muss ausgesetzt werden<\/strong><br>\nDie unterzeichnenden Verb&auml;nde und Einzelpersonen fordern vom Eigent&uuml;mer der Deutschen Bahn AG &ndash; Bundesregierung bzw. Bundestag in Vertretung des Bundes &ndash; ein mindestens halbj&auml;hriges Aussetzen der Teilprivatisierung der DB AG.<br>\nAufgrund aktueller Entwicklungen m&uuml;ssen f&uuml;nf Punkte vor einem B&ouml;rsengang dringend gekl&auml;rt werden, um zentrale &ouml;ffentliche Interessen wahren zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bahn-fuer-alle.de\/media\/Aufruf\/Boersengang_Aussetzen_081001.pdf\">Bahn f&uuml;r alle [PDF &ndash; 172 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Gezielt in den Ruin<\/strong><br>\nDer Sozialverband Deutschland (SoVD) hat vor einer Unterfinanzierung des Gesundheitswesens &raquo;in Milliardenh&ouml;he&laquo; ab 2009 gewarnt. Der am 1. Januar startende &raquo;Gesundheitsfonds&laquo; werde die Krankenkassen zu Einsparungen auf Kosten der Patienten zwingen, erkl&auml;rte SoVD-Pr&auml;sident Adolf Bauer am Mittwoch in Berlin. &raquo;Der Gesundheitsfonds bringt f&uuml;r die Versicherten nur Nachteile. Die Patienten und Versicherten zahlen mehr, obwohl eine schlechtere Gesundheitsversorgung zu bef&uuml;rchten ist&laquo;, sagte Bauer. Dabei w&uuml;rden sie &raquo;doppelt zur Kasse gebeten&laquo;, betonte der SoVD-Pr&auml;sident: &raquo;Ab Januar steigt der Krankenkassenbeitrag, und fr&uuml;her oder sp&auml;ter werden alle Kassen einen Zusatzbeitrag erheben.&laquo;<br>\nUnternehmer, allen voran die Funktion&auml;re der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverb&auml;nde, fordern seit langem, die Kosten des Gesundheitswesens verst&auml;rkt einseitig den Versicherten und Patienten aufzub&uuml;rden. Der &raquo;Gesundheitsfonds&laquo;, auf den sich CDU\/CSU und SPD im Fr&uuml;hjahr 2007 nach gut einem Jahr Diskussion geeinigt hatten, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Seit Erla&szlig; des &raquo;Gesetzes betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter&laquo; durch Reichskanzler Otto von Bismarck im Jahr 1883 wurden die Beitr&auml;ge zur Krankenversicherung in Deutschland von &raquo;Arbeitnehmern&laquo; und &raquo;Arbeitgebern&laquo; zu gleichen Anteilen bezahlt &ndash; bis die &raquo;rot-gr&uuml;ne&laquo; Bundesregierung dies zum 1. Juli 2005 &auml;nderte. Um die &raquo;Arbeitgeber&laquo; zu entlasten, verpflichtete &raquo;Rot-Gr&uuml;n&laquo; die gesetzlichen Kassen, ihre Beitr&auml;ge um 0,9 Prozent zu senken. Zugleich wurde der Fehlbetrag als &raquo;Sonderbeitrag&laquo; komplett auf die Versicherten umgelegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2008\/10-02\/017.php?print=1\">junge Welt <\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Befreiung? Absoluter Unsinn!&rdquo;<\/strong><br>\nHilflos in der W&uuml;ste: Bernd L., 65, befand sich unter den 19 in den Sudan verschleppten Geiseln. Mit SPIEGEL ONLINE sprach der pensionierte Studienrat kurz nach seiner Heimkehr nach Deutschland &ndash; und verweist Berichte &uuml;ber eine gezielte, planvolle Befreiung der Entf&uuml;hrten ins Reich der M&auml;rchen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,581539,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;Deutsche W&uuml;sten-Geiseln mit GSG9 befreit&ldquo; und &bdquo;&Auml;gyptische Spezialtruppen befreiten die Geiseln aus einem Lager im Tschad nahe der sudanesischen Grenze, hie&szlig; es von &auml;gyptischen Beh&ouml;rden&ldquo;, so berichtete <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/news\/vermischtes\/2008\/09\/29\/aegyptisches-fernsehen\/deutsche-geiseln-frei.html\">Bild<\/a> und viele andere Medien &uuml;ber eine spektakul&auml;re Befreiungsaktion. Ein unpolitisches Beispiel, wie wir von den Medien permanent an der Nase herumgef&uuml;hrt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Sch&auml;uble-Komplex<\/strong><br>\nWas als gro&szlig;er Schlag gegen den Terrorismus eingeleitet wurde, droht als gro&szlig;er Schlag gegen einen unbescholtenen B&uuml;rger zu enden, der das Pech hatte, Muslim zu sein und eine in ihrer Liebe zur Hysterie neigende Verlobte zu haben. Im &bdquo;Deutschen Herbst 2008&ldquo; scheint dies bereits zu gen&uuml;gen, um am gro&szlig;en Terrorismusrad zu drehen.<br>\nWas die Medien bewegt, Informationen aus &bdquo;Sicherheitskreisen&ldquo;, denen offensichtlich nicht all zu viel Glauben zu schenken ist, ungepr&uuml;ft weiterzugeben, l&auml;dt ebenfalls zu Spekulationen ein. Auflagendruck, mangelnder journalistischer Sachverstand, Obrigkeitsh&ouml;rigkeit oder politische Interessen? Man wei&szlig; so wenig.<br>\nIn den Medien scheint sich auch vermehrt die Unsitte breit gemacht zu haben, von Verweis zu Verweis den Urheber der Information unter den Tisch fallen zu lassen. Wenn die WELT sich auf &bdquo;Sicherheitskreise&ldquo; beruft, berufen sich andere Zeitungen auf die Meldung der WELT &ndash; ohne die Urheber der Meldung beim Namen zu nennen. Konjunktiv und Quelle von Informationen werden ebenso wie die Unschuldsvermutung in Kommentaren und Leitartikeln schon mal gerne ganz fallen gelassen. Aus &ldquo;Terrorverd&auml;chtigen&rdquo; werden dann &ldquo;radikale Islamisten&rdquo;, aus &ldquo;Deutschen&rdquo; &ldquo;Somalier&rdquo;, die am &ldquo;Hindukusch Attentate&rdquo; begehen wollten. Solch Kommentare werden dann mit der Aussage &ldquo;Radikale Islamisten sind nicht nur in Pakistan, Jemen oder Algerien unterwegs, sie wirken vor unserer Haust&uuml;r&rdquo; gek&uuml;rt. Als Lektion bekommt der Leser dann eine Empfehlung mit auf den Weg, Sch&auml;ubles Pl&auml;ne, die Verfassung auszuh&ouml;hlen, doch endlich als gro&szlig;en Gewinn f&uuml;r den Staat zu sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/405\/der-schauble-komplex\">Spiegelfechter<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Sackgasse Afghanistan<\/strong>\n<ul type=\"a\">\n<li><strong>Die Zweckl&uuml;ge<\/strong><br>\nStur werden neue Afghanistan-Mandate durchgewunken. Verzweifelt klammert sich das offizielle Berlin an die Parole von der bewaffneten Entwicklungshilfe, mit der schon seit der Petersberger Konferenz vom Dezember 2001 die deutsche &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Risiken der Mission am Hindukusch get&auml;uscht wird. Doch hinter der publikumswirksam verk&uuml;ndeten Suggestion von &ldquo;zivil-milit&auml;rischer Zusammenarbeit&rdquo;, von den Brunnenbohrern und Br&uuml;ckenbauern unter der Obhut internationaler Schutztruppen &ndash; ein bisschen bewaffneter Entwicklungshilfe sozusagen &ndash; verbirgt sich realiter eine ganz andere Agenda, die der amerikanischen Imperialmacht n&auml;mlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/40\/08400501.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>In diesem Jahr schon fast 1500 Zivilpersonen in Afghanistan get&ouml;tet<\/strong><br>\nDie Uno-Mission erkl&auml;rte, allein im August seien 330 Afghanen ums Leben gekommen, die nichts mit den K&auml;mpfen im Land zu tun gehabt h&auml;tten. Dies sei die h&ouml;chste Zahl der Todesopfer innerhalb eines Monats seit dem Sturz der Taliban Ende 2001, erkl&auml;rten die Uno in einer Stellungnahme. F&uuml;r 800 der insgesamt 1445 Toten, also 55 Prozent, seien Aufst&auml;ndische verantwortlich. Bei Luftangriffen der US-Truppen und der Nato seien 395 Unbeteiligte ums Leben gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/zivilopfer_in_afghanistan_1.836395.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Es k&ouml;nnte sein, dass die Aufgabe in Afghanistan nicht l&ouml;sbar ist<\/strong><br>\nRede von Egon Bahr zum 25. Jahrestag des &ldquo;Darmst&auml;dter Signals&rdquo;<br>\nWenn die Analyse ergibt, dass die Anstrengungen mehr verlangen, als die beteiligten Regierung und Parlamente tragen wollen, muss eine weitere Abw&auml;gung vorgenommen werden. Es k&ouml;nnte ja sein, dass die Aufgabe objektiv nicht l&ouml;sbar ist. Ein Land mit traditionellen Strukturen, die sich der Modernisierung entziehen, vielleicht sogar widersetzen, wenn nach unserem Bilde modernisiert werden soll. Das erinnert an die lateinische Wahrheit: ultra posse nemo obligatur &ndash; &uuml;ber das eigene Verm&ouml;gen hinaus zu handeln, ist niemand verpflichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2008\/40\/08401001.php\">Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ich mu&szlig; gestehen, dass ich ziemlich entsetzt war, als ich im August 2007 untenstehendes Interview mit Egon Bahr las, und mir so dachte, auch gro&szlig;e Verdienste werden alt. Seine Rede zum 25. Jahrestag des &ldquo;Darmst&auml;dter Signals&rdquo; belehrte mich eines Besseren. Egon Bahr beweist eine Lernf&auml;higkeit, eine Weiterentwicklung einstiger Positionen und eine Klarsicht, welche nicht nur Ex-Politiker seiner Generation, sondern viel j&uuml;ngere&nbsp; vermissen lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Vielleicht mehr als 200 000, jedenfalls nicht weniger<\/strong><br>\nEgon Bahr (SPD) &uuml;ber die Notwendigkeit, die Zahl ausl&auml;ndischer Soldaten in Afghanistan zu erh&ouml;hen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2007\/0821\/politik\/0014\/index.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>China schlie&szlig;t &Ouml;l-Deal mit Irak<\/strong><br>\nPeking gewinnt den Wettlauf gegen westliche Konzerne. China und der Irak haben sich nach irakischen Angaben auf die Bedingungen f&uuml;r einen 3 Mrd. $ schweren &Ouml;lvertrag geeinigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:Westliche_Konzerne_ausgestochen_China_schlie%DFt_%D6l_Deal_mit_Irak\/406501.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Sollten die USA nun auch noch ihr wichtigstes Kriegsziel verfehlen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>K&ouml;hler macht Wahlkampf f&uuml;r die CDU<\/strong><br>\nNach der Bayernwahl muss sich Horst K&ouml;hler kaum mehr um seine Wiederwahl sorgen. Da bleibt dem Bundespr&auml;sidenten jede Menge Zeit, die Bildungskampagne der CDU zu loben &hellip;<br>\nEr schwenkte, wie schon in seiner letzten Berliner Rede, von reinen Wirtschaftsreformen auf das Thema Bildungsreform um &ndash; und geriet gerade dadurch wieder in die N&auml;he der Parteilichkeit. &ldquo;Bildung ist die wichtigste Voraussetzung f&uuml;r Chancengerechtigkeit und sozialen Aufstieg&rdquo;, sprach er. &ldquo;Wir brauchen eine Gesellschaft, in der niemand ausgeschlossen wird; eine Gesellschaft mit vielen Treppen und offenen T&uuml;ren.&rdquo; Das ist nicht falsch. Aber dass es der Pr&auml;sident just in dem Moment entdeckt, in dem die Kanzlerin und ihre CDU eine Kampagne &ldquo;Aufstieg durch Bildung&rdquo; entfachen, ist bestenfalls unoriginell, im schlimmsten Fall schlicht Wahlkampfhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/koehler-macht-wahlkampf-fuer-die-cdu\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Hochschul(ver-)rat &ndash; Uni K&ouml;ln wird Medikamentenschmiede des BAYER-Konzerns<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr vereinbarte der Leverkusener BAYER-Konzern mit der K&ouml;lner Hochschule eine Kooperation auf dem Gebiet der Pharma-Forschung. Auch andere Universit&auml;ten und Forschungseinrichtungen zeigen sich offen f&uuml;r eine Zusammenarbeit mit dem Leverkusener Multi. Von der Politik massiv gef&ouml;rdert, hat der Konzern bereits &uuml;ber 800 solcher Allianzen geschmiedet.<br>\n&bdquo;Standort-Forschung&ldquo; hei&szlig;t die Devise, und das Produkt ist das Ziel. Was die Welt im Innersten zusammenh&auml;lt, interessiert in den Laboren immer weniger.<br>\n&bdquo;Genau solche Vorhaben erhoffen wir uns vom Hochschulmedizingesetz, das Anfang des Jahres in Kraft getreten ist&ldquo;, lobte NRW-Minister Andreas Pinkwart die unheilige Allianz zwischen BAYER und der Universit&auml;t K&ouml;ln, &bdquo;Das neue Gesetz gibt den nordrhein-westf&auml;lischen Universit&auml;tskliniken mehr Autonomie und mehr Gestaltungsspielr&auml;ume und verbessert auch die Bedingungen f&uuml;r Kooperationen mit privaten Unternehmen&ldquo;.<br>\nEntstanden ist das Hochschulmedizingesetz mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Unternehmensberatung Roland Berger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=12941\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li>Zu guter letzt:<br>\n<strong>Volker Pispers: Schmarotzerpack<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeitgeistlos.de\/zgblog\/2008\/das-schmarotzerpack\/\">Zeitgeist Blog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen<\/p>\n<ul>\n<li>Zum Tag der Einheit: Von einer Angleichung der Lebensverh&auml;ltnisse weit entfernt<\/li>\n<li>Staat muss Risiken &uuml;bernehmen, aber nicht zum Nulltarif<\/li>\n<li>BayernLB ein Fass ohne Boden<\/li>\n<li>HRE: Bundesbank und BaFin f&uuml;rchteten Finanz-Katastrophe<\/li>\n<li>Beliebiges zur Finanzkrise im SPIEGEL<\/li>\n<li>Der amerikanische Patient<\/li>\n<li>Finanzplatz London st&uuml;rzt ins Bodenlose<\/li>\n<li>attac: Casino schlie&szlig;en<\/li>\n<li>Krisengewinnler Adecco <\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3488\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-3488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3488\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}