{"id":34894,"date":"2016-09-07T08:43:36","date_gmt":"2016-09-07T06:43:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34894"},"modified":"2019-05-22T12:19:00","modified_gmt":"2019-05-22T10:19:00","slug":"15-jahre-911-die-vergessenen-fakten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34894","title":{"rendered":"15 Jahre 9\/11: Die \u201evergessenen\u201c Fakten"},"content":{"rendered":"<p>Die Terroranschl&auml;ge vom 11. September 2001, f&uuml;r die sich das K&uuml;rzel &bdquo;9\/11&ldquo; durchgesetzt hat, bleiben f&uuml;r jeden Journalisten und Autoren, der sich kritisch dazu &auml;u&szlig;ert, ein Minenfeld. Auch 15 Jahre danach gilt: Wer Fragen oder Zweifel anmeldet, der wird in der Regel ohne Umschweife oder weitere Debatte zum &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; und damit gleichsam f&uuml;r &bdquo;verr&uuml;ckt&ldquo; erkl&auml;rt. Die amtliche Sicht auf 9\/11 ist zu einem Dogma geworden. &ndash; Es folgt eine anregende Analyse von Paul Schreyer, interessant f&uuml;r alle NachDenkSeiten-Leserinnen und Leser und insbesondere f&uuml;r Journalistinnen und Journalisten. Von <strong>Paul Schreyer<\/strong>[<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34894#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>].<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_664\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-34894-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160907_9_11_Die_vergessenen_Fakten_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160907_9_11_Die_vergessenen_Fakten_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160907_9_11_Die_vergessenen_Fakten_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160907_9_11_Die_vergessenen_Fakten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=34894-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/160907_9_11_Die_vergessenen_Fakten_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"160907_9_11_Die_vergessenen_Fakten_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Eine offene und kontroverse Debatte findet in den gro&szlig;en Medien bis heute nicht statt. Unter vier Augen meinte ein f&uuml;hrender Journalist der Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo; mir gegen&uuml;ber vor zwei Jahren w&ouml;rtlich, eine solche offene Debatte, in der unterschiedliche Sichtweisen zum 11. September zur Sprache k&auml;men, w&uuml;rde &bdquo;unsere Leser verunsichern&ldquo;.<br>\nUnabh&auml;ngig davon, was man von einer solchen Aussage halten mag, und welches journalistische Selbstbild darin aufscheint, sollte eines klar sein: Nicht jeder, der an der Richtigkeit der offiziellen Darstellung von 9\/11 zweifelt, so wie sie von der US-Regierung verbreitet wurde, kann wohl ein &bdquo;Spinner&ldquo; oder &bdquo;verr&uuml;ckter Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; sein. W&auml;re es so, dann hie&szlig;e das, die offizielle Sichtweise sei in ALLEN ihren einzelnen Aspekten, Behauptungen und Schlussfolgerungen eine nicht hinterfragbare &bdquo;endg&uuml;ltige Wahrheit&ldquo;  &ndash; oder mit anderen Worten: ein Dogma. <\/p><p>Wer ehrlich genug ist, einzur&auml;umen, dass die Bewertung der Hintergr&uuml;nde eines historischen Ereignisses keine ewige Wahrheit beanspruchen kann, sondern, so wie alle Bewertungen, ob nun in Politik oder Wissenschaft, auf Fakten fu&szlig;t, deren Kenntnis, Verbreitung und Einsch&auml;tzung sich mit der Zeit &auml;ndert, der wird auch zugestehen, dass nicht alle Zweifler zu Verr&uuml;ckten erkl&auml;rt werden k&ouml;nnen. Ehrlicher w&auml;re es, die Zweifel im Einzelnen zu untersuchen und ihre jeweilige Schl&uuml;ssigkeit oder auch Unschl&uuml;ssigkeit differenziert zu diskutieren. Davon sind wir heute leider immer noch weit entfernt.<br>\nDas Dogma, demzufolge die von den USA verbreitete Interpretation der Ereignisse in allen ihren Einzelheiten die abschlie&szlig;ende und endg&uuml;ltige Wahrheit sei, ist auch deshalb weiterhin so m&auml;chtig, weil es von vielen &ndash; gerade auch von vielen Journalisten &ndash; eben nicht als Dogma erkannt und benannt wird. <\/p><p><strong>Gibt es &bdquo;die&ldquo; Verschw&ouml;rungstheoretiker?<\/strong><\/p><p>Ein wichtiger und die Diskussion beherrschender Aspekt ist dabei, dass alle Menschen, die alternative Ansichten zu 9\/11 vertreten, in den Medien h&auml;ufig als homogene Gruppe betrachtet werden &ndash; eben als &bdquo;die&ldquo; Verschw&ouml;rungstheoretiker oder &bdquo;die&ldquo; Skeptiker. Wie aber kann man Menschen, die zum Beispiel lediglich darauf hinweisen, dass einige Grundfragen rund um die Anschl&auml;ge bis heute ungekl&auml;rt sind, mit anderen Menschen in einen Topf werfen, die &ndash; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &ndash; etwa behaupten, das World Trade Center sei mit einer Atombombe gesprengt worden oder es seien gar keine Flugzeuge in die T&uuml;rme geflogen? Was bitte sch&ouml;n verbindet die Einen mit den Anderen? Es existieren da keine gemeinsam vertretenen Thesen und Ansichten. Verbunden werden diese Menschen allein durch ihre Abweichung von der offiziellen Sicht. Wenn aber schon eine solch minimale Gemeinsamkeit eine kollektive Gruppenzugeh&ouml;rigkeit begr&uuml;nden soll &ndash; und zwar eine, die dazu f&uuml;hrt, dass insbesondere die vern&uuml;nftigeren Fragen und Thesen von &bdquo;Abweichlern&ldquo; &uuml;berhaupt nicht diskutiert werden &ndash;, dann, so denke ich, haben wir es eindeutig mit einem Dogma zu tun, einem &bdquo;verordneten Glaubenssatz&ldquo;, der offenbar mit allen Mitteln verteidigt werden soll.<\/p><p><strong>L&uuml;cken in der Untersuchung<\/strong><\/p><p>Viele wichtige Fakten rund um die Anschl&auml;ge sind auf seltsame Weise &bdquo;vergessen&ldquo; oder &uuml;berhaupt nie zur Kenntnis genommen worden &ndash; was man zun&auml;chst den Medien anlasten muss, die in Sachen 9\/11 von Anfang durch eine weitgehend <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/43\/43667\/1.html\">unkritische Wiedergabe<\/a> offizieller Erkl&auml;rungen &bdquo;gl&auml;nzten&ldquo;. Einige dieser &bdquo;vergessenen&ldquo; Fakten sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.<br>\nVielen Menschen ist dabei unbekannt, dass die amtliche US-Untersuchungskommission zu den Anschl&auml;gen, die sogenannte &bdquo;9\/11 Commission&ldquo;, einige wesentliche Aspekte der Anschl&auml;ge von vornherein ausklammerte und gar nicht auf der Agenda ihrer Nachforschungen hatte. Vielen ist nicht bewusst, dass daher einige Kernfragen, etwa zur Finanzierung der Anschl&auml;ge, bis heute &uuml;berhaupt nicht offiziell untersucht worden sind. Es existiert zwar ein mehr als <a href=\"http:\/\/www.9-11commission.gov\/report\/\">500 Seiten langer Abschlussbericht<\/a>, dessen L&uuml;cken aber sind bei n&auml;herer Betrachtung so atemberaubend, dass sich ein unbefangener Beobachter wundern mag, weshalb nach der Ver&ouml;ffentlichung des Berichtes im Jahr 2004 in den Medien kaum jemand kritische Fragen stellte &ndash; und auch bis heute nicht stellt.<br>\nIch hoffe, dass die Verbreitung der im Folgenden pr&auml;sentierten Fakten und Zusammenh&auml;nge die Debatte um 9\/11 ein kleines St&uuml;ck voranbringen kann. Es w&uuml;rde sehr helfen, wenn zumindest einige Journalistenkollegen nun, nach 15 (!) Jahren, den Mut aufbr&auml;chten, kritische Fragen zu stellen und es nicht weiterhin beim bequemen Diffamieren &bdquo;der Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; belie&szlig;en. Ehrlich gesagt glaube ich daran jedoch nicht und denke eher, dass wahrscheinlich erst ein Generationswechsel die &ouml;ffentliche Debatte in Gang bringen kann. Doch wie dem auch sei: Am Ende hilft jeder Leser, der sich selbstst&auml;ndig informiert und mit Freunden und Bekannten dar&uuml;ber spricht.<\/p><ol>\n<li><strong>Die offizielle Darstellung der Planung der Anschl&auml;ge basiert auf Folterverh&ouml;ren<\/strong>\n<p>Stellt man die Frage, woher wir eigentlich wissen, wer f&uuml;r die Anschl&auml;ge verantwortlich ist, so werden viele erwidern, Bin Laden selbst habe das doch &ouml;ffentlich zugegeben. Schon an dieser Stelle wird es jedoch kompliziert. Fakt ist: Unmittelbar nach den Anschl&auml;gen gab es zun&auml;chst kein Bekennerschreiben. Bin Laden selbst <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2001\/US\/09\/16\/inv.binladen.denial\/index.html?iref=storys\">dementierte<\/a> stattdessen in mehreren &ouml;ffentlichen Stellungnahmen im September 2001 seine Beteiligung an 9\/11. Und anscheinend konnte in den ersten Wochen und Monaten niemand das Gegenteil beweisen. Die <a href=\"http:\/\/news.bbc.co.uk\/2\/hi\/americas\/1581063.stm\">BBC berichtete<\/a> im Oktober 2001:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Es ist kein direkter Beweis bekannt geworden, der Osama Bin Laden mit den Anschl&auml;gen verkn&uuml;pft. Bestenfalls handelt es sich um Indizien. (&hellip;) Diese werden nicht vor einem Gericht gepr&uuml;ft. Sie m&uuml;ssen lediglich Regierungen in aller Welt &uuml;berzeugen, den US-gef&uuml;hrten Krieg gegen den Terrorismus zu unterst&uuml;tzen, sowie in geringerem Umfang die &Ouml;ffentlichkeit. Regierungsvertreter der USA und Gro&szlig;britanniens haben angedeutet, dass sie aus Sicherheitsgr&uuml;nden nicht alle Beweise &ouml;ffentlich machen k&ouml;nnen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Dennoch fand das FBI belastendes Material. Unmittelbar nach den Anschl&auml;gen tauchten eine ganze Reihe von Indizien auf, zur&uuml;ckgelassen in einem Mietwagen am Flughafen sowie im Koffer des mutma&szlig;lichen Anf&uuml;hrers Mohammed Atta. Der Koffer war aus unerfindlichen Gr&uuml;nden nicht ins Flugzeug verladen worden. Er enthielt Attas Testament, einen Koran, sowie Videob&auml;nder mit Boeing-Fluganleitungen. Diese Funde schienen einige der 19 M&auml;nner mit den Flugzeugentf&uuml;hrungen zu verkn&uuml;pfen. R&auml;tselhaft blieb dabei unter anderem, weshalb ein Selbstmordattent&auml;ter sein Testament in einen Koffer packte, von dem er annehmen musste, dass dieser zerst&ouml;rt werden w&uuml;rde. Auch einige Ermittler selbst hatten hier den Eindruck, einer absichtlich gelegten Spur zu folgen. Seymour Hersh, einer der renommiertesten Journalisten der USA, <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/magazine\/2001\/10\/08\/what-went-wrong\">schrieb<\/a> dazu Anfang Oktober 2001 im &bdquo;New Yorker&ldquo;:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Viele der Ermittler gehen davon aus, dass einige der zun&auml;chst entdeckten Hinweise zu den Identit&auml;ten der Terroristen und ihren Vorbereitungen, wie etwa die Fluganleitungen, gefunden werden sollten. Ein ehemaliger hochrangiger Geheimdienstbeamter sagte mir: &sbquo;Die Spuren wurden absichtlich gelegt &ndash; damit das FBI ihnen folgt.&lsquo;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Abgesehen von diesen Funden ermittelte man, dass ein paar der M&auml;nner ein milit&auml;risches Training in Afghanistan absolviert hatten und dass einige auf Flugschulen in den USA eingeschrieben gewesen waren. Der klare Beweis f&uuml;r einen von Bin Laden organisierten Selbstmordplan fehlte jedoch weiterhin. Dazu <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/magazine\/2001\/10\/08\/what-went-wrong\">zitierte<\/a> Seymour Hersh Beamte der US-Regierung:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;`Diese Leute m&uuml;ssen nicht alle von Bin Laden sein &#769;, sagte mir ein Beamter des Justizministeriums. `Wir &uuml;berpr&uuml;fen noch vieles. &#769; Am 23. September hatte Au&szlig;enminister Colin Powell erkl&auml;rt, dass `wir der Welt und dem amerikanischen Volk einen &uuml;berzeugenden Fall pr&auml;sentieren werden &#769;, der Bin Ladens Verantwortung f&uuml;r die Anschl&auml;ge zeige. Doch das allgemein erwartete Papier konnte, so der Beamte des Justizministeriums, aus Mangel an harten Beweisen nicht ver&ouml;ffentlicht werden. `Es reichte einfach nicht aus. &#769;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Hypothese eines von Bin Laden erdachten Selbstmordplans wurde erstmals gest&uuml;tzt durch ein vom Pentagon im Dezember 2001 ver&ouml;ffentlichtes Video, auf dem sich Bin Laden, einer &Uuml;bersetzung der US-Regierung zufolge, mit der Planung der Anschl&auml;ge br&uuml;stete. Eine Neu&uuml;bersetzung, in Auftrag gegeben von einem Reporterteam der ARD, konnte dies jedoch <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20020208221658\/http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/beitraege.phtml?id=379\">nicht best&auml;tigen<\/a>. Dar&uuml;berhinaus ist das Video von amerikanischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden selbst nie offiziell als Beweis f&uuml;r eine Verantwortung Bin Ladens angesehen worden. In diesem Sinne <a href=\"https:\/\/archives.fbi.gov\/archives\/news\/speeches\/partnership-and-prevention-the-fbis-role-in-homeland-security\">betonte<\/a> auch FBI-Direktor Robert Mueller sieben Monate nach den Anschl&auml;gen, im April 2002:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die Flugzeugentf&uuml;hrer hinterlie&szlig;en keine Dokumente. In unserer Untersuchung haben wir nicht ein einziges Blatt Papier gefunden, das irgendeinen Aspekt des 9\/11-Plans erw&auml;hnte &ndash; weder hier in den USA, noch in dem Schatz von Informationen, der in Afghanistan und anderswo auftauchte.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Ebenfalls im April 2002 <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2002\/apr\/16\/september11.usa2\">tauchte<\/a> erstmals ein Video eines der mutma&szlig;lichen Attent&auml;ter auf, aufgenommen offenbar Monate vor den Anschl&auml;gen. Darin wurde in martialischen Worten verk&uuml;ndet, dass man die &bdquo;Ungl&auml;ubigen&ldquo; von der arabischen Halbinsel vertreiben und auch Amerikaner t&ouml;ten m&uuml;sse. Ein konkreter Bezug zu 9\/11 war nicht enthalten. &Auml;hnliche Videos anderer mutma&szlig;licher 9\/11-Attent&auml;ter erschienen im September 2002, sowie zu den folgenden Jahrestagen der Anschl&auml;ge &ndash; ausgestrahlt jeweils vom arabischen Sender Al Jazeera. Keine der Aussagen auf diesen &bdquo;M&auml;rtyrer-Videos&ldquo; offenbarte allerdings T&auml;terwissen oder k&uuml;ndigte die Anschl&auml;ge konkret an. Daf&uuml;r hatten die Filmproduzenten in den Bildhintergrund der Videos nachtr&auml;glich digital die explodierenden T&uuml;rme des World Trade Centers und &auml;hnliche Symbole f&uuml;r 9\/11 hineinkopiert &ndash; was zwar suggestiv wirkte, aber ohne jede Beweiskraft f&uuml;r die Beteiligung der entsprechenden Personen an den Anschl&auml;gen war. Ausgerechnet von den mutma&szlig;lichen Piloten tauchten zudem keine solchen &bdquo;M&auml;rtyrer-Videos&ldquo; auf, obwohl die doch eine f&uuml;hrende Rolle gespielt haben sollten.  <\/p>\n<p>Der n&auml;chste gr&ouml;&szlig;ere Versuch, die Verantwortung von Bin Laden und Al Qaida zu belegen, erfolgte zum ersten Jahrestag der Anschl&auml;ge, im September 2002. Wiederum &uuml;ber Al Jazeera wurde nunmehr lediglich eine Tonaufnahme ver&ouml;ffentlicht, auf der sich angeblich die Drahtzieher der Anschl&auml;ge, Ramzi Binalshibh und Khalid Scheich Mohammed, zu der Tat bekannten. Der Fernsehproduzent Yosri Fouda berichtete, wie er die beiden in Pakistan konspirativ f&uuml;r ein Interview getroffen h&auml;tte. Im Nachhinein verstrickte sich Fouda jedoch in massive <a href=\"http:\/\/www.globalresearch.ca\/khalid-sheikh-mohammed-the-official-legend-of-9-11-is-a-fabricated-setup\/5087\">Widerspr&uuml;che<\/a>, was Zeitpunkt und Umst&auml;nde dieses Interviews betraf. Auch diese Tonaufnahme sowie Foudas Aussage selbst wurden zu keinem Zeitpunkt von US-Strafverfolgungsbeh&ouml;rden als Beweismittel angesehen.<br>\nWas also sind die Beweise f&uuml;r einen Bin Laden-Plot? Tats&auml;chlich basiert die offiziell akzeptierte These der Verantwortung von Al Qaida, wie sie im 9\/11 Commission Report aus dem Jahr 2004 dargelegt wird, auf den Aussagen mehrerer M&auml;nner, die von den Beh&ouml;rden in Pakistan festgenommen wurden: Abu Subaida (Festnahme im M&auml;rz 2002), sowie die bereits erw&auml;hnten Ramzi Binalshibh (Festnahme im September 2002) und Khalid Scheich Mohammed (Festnahme im M&auml;rz 2003). <\/p>\n<p>Deren Aussagen &ndash; und keine wie auch immer gearteten Videos &ndash; bilden die Grundlage der offiziellen Theorie zur Planung und Durchf&uuml;hrung der Anschl&auml;ge. Der 9\/11 Commission Report basiert wesentlich auf den Gest&auml;ndnissen dieser drei M&auml;nner. Subaida etwa wird namentlich auf 31 Seiten des Commission Reports erw&auml;hnt, Binalshibh auf 50 Seiten, und Khalid Scheich Mohammed (abgek&uuml;rzt &bdquo;KSM&ldquo;) sogar auf 99 Seiten. Die Erl&auml;uterungen des Reports zur Planung der Terroranschl&auml;ge sind voll von Formulierungen wie &bdquo;KSM behauptet, dass &hellip;&ldquo;, &bdquo;KSM zufolge &hellip;&ldquo;, &bdquo;KSM bestand gegen&uuml;ber seinen Vernehmern darauf, dass &hellip;&ldquo; und so weiter. Die 9\/11 Commission hatte allerdings keine M&ouml;glichkeit, diese Aussagen zu &uuml;berpr&uuml;fen, da sie keinen Zugang zu den Gefangenen hatte. Den Ermittlern der Commission wurde nicht einmal erlaubt, mit den Vernehmern zu sprechen (9\/11 Commission Report, S. 146 ff). Als der Vizevorsitzende Lee Hamilton schlie&szlig;lich im Dezember 2003 CIA-Chef George Tenet pers&ouml;nlich aufsuchte, um nachdr&uuml;cklich den Zugang der Commission zu diesen Hauptzeugen einzufordern, erhielt er eine deutliche Antwort:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Lee, Du wirst keinen Zugang zu ihnen bekommen. Es wird nicht passieren. Nicht einmal der Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten wei&szlig;, wo diese Leute sind. Und er hat keinen Zugang zu ihnen. Und Du wirst keinen Zugang zu ihnen erhalten.&ldquo; (Philip Shenon, &ldquo;The Commission&rdquo;, New York, 2008, S. 181-182; Thomas Kean \/ Lee Hamilton, &ldquo;Without Precedent&rdquo;, New York, 2006, S. 120-124)\n<\/p><\/blockquote>\n<p>W&auml;hrenddessen wurden Subaida, Binalshibh und Mohammed in Geheimgef&auml;ngnissen versteckt, wo man sie schwer folterte. Ihren Gest&auml;ndnissen kann somit kaum Glaubw&uuml;rdigkeit beigemessen werden. Es dauerte mehrere Jahre, bis sich in den USA ein renommierter Journalist fand, der diesen Skandal thematisierte. Im Bericht von Robert Windrem vom amerikanischen TV-Sender NBC aus dem Jahr 2008 <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20080306112600\/http:\/deepbackground.msnbc.msn.com\/archive\/2008\/01\/30\/624314.aspx\">hei&szlig;t es<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Eine Analyse von NBC News zeigt, dass mehr als ein Viertel aller Fu&szlig;noten des 9\/11 Reports auf CIA-Verh&ouml;re von Al Qaida-Mitgliedern verweist, die den inzwischen strittigen Verh&ouml;rmethoden ausgesetzt wurden. Tats&auml;chlich basieren die entscheidendsten Kapitel des Reports, zur Planung und Ausf&uuml;hrung der Anschl&auml;ge, im Kern auf Informationen aus diesen Verh&ouml;ren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies ist ein immer noch wenig bekannter Hintergrund der Folterverh&ouml;re: Sie dienten ausdr&uuml;cklich &ndash; und sehr erfolgreich &ndash; der Schaffung einer konstruierten Story zur Erkl&auml;rung der Anschl&auml;ge gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit. Bis heute werden die gefolterten  Hauptzeugen Abu Subaida, Ramzi Binalshibh und Khalid Scheich Mohammed hermetisch von der &Ouml;ffentlichkeit abgeschirmt. Sie fristen ihr Dasein weiter und auf unbestimmte Zeit im Lager Guant&aacute;namo.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Nato-B&uuml;ndnisfall wurde ohne Beweise erkl&auml;rt &ndash; und gilt bis heute<\/strong>\n<p>Der Nato-B&uuml;ndnisfall wurde im Oktober 2001 ausgerufen und gilt bis heute, ohne dass von der US-Regierung entsprechende Beweise vorgelegt wurden. Der gemeinsame Vertrag des nordatlantischen Milit&auml;rb&uuml;ndnisses sieht in Artikel 5 vor, dass ein bewaffneter Angriff auf einen der Mitgliedsstaaten automatisch die &uuml;brigen L&auml;nder zum milit&auml;rischen Beistand verpflichtet. Hintergrund dieser Klausel war urspr&uuml;nglich zu Zeiten des Kalten Krieges ein etwaiger Angriff der Sowjetunion. <\/p>\n<p>Die Erkl&auml;rung des B&uuml;ndnisfalls setzt folgerichtig voraus, dass ein NATO-Staat von au&szlig;en angegriffen wird. Die Legitimit&auml;t des B&uuml;ndnisfalls h&auml;ngt somit im Kern davon ab, ob 9\/11 tats&auml;chlich ein Angriff aus dem Ausland war. Ein gro&szlig;er Terroranschlag einer wie auch immer zusammengesetzten Gruppe aus dem Inland reicht nicht aus, um s&auml;mtliche Alliierten zum Krieg zu verpflichten. <\/p>\n<p>Da aber am 11. September ausschlie&szlig;lich Inlandsfl&uuml;ge entf&uuml;hrt wurden, und die mutma&szlig;lichen Attent&auml;ter vorher auch f&uuml;r l&auml;ngere Zeit in den USA gelebt hatten, konnte man kaum automatisch einen Angriff von au&szlig;en unterstellen. Die internationale &Ouml;ffentlichkeit wartete daher gespannt auf die entsprechenden Beweise der amerikanischen Regierung. Wie bereits erw&auml;hnt, hatte Au&szlig;enminister Powell knapp zwei Wochen nach den Anschl&auml;gen angek&uuml;ndigt, &bdquo;der Welt und dem amerikanischen Volk einen &uuml;berzeugenden Fall&ldquo; zu pr&auml;sentieren &ndash; was dann aber doch nicht geschah. <\/p>\n<p>Ende September 2001 reiste der stellvertretende Pentagon-Chef Paul Wolfowitz nach Br&uuml;ssel, um die &uuml;brigen 18 NATO-Verteidigungsminister bei einem informellen Treffen &uuml;ber die weiteren Pl&auml;ne Washingtons zu informieren. Doch auch er legte keinerlei Beweise f&uuml;r eine Verantwortung Bin Ladens vor. <\/p>\n<p>Am 2. Oktober wiederholten die USA gegen&uuml;ber den in Br&uuml;ssel versammelten Verteidigungsministern der Allianz, dass Bin Laden definitiv hinter den Anschl&auml;gen stecke. Daraufhin erkl&auml;rte NATO-Generalsekret&auml;r George Robertson formal den B&uuml;ndnisfall. Robertson <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/nato-erstmals-buendnisfall-ausgerufen-131269.html\">sprach<\/a> im Anschluss vor der Presse von &bdquo;zwingenden Beweisen&ldquo; &ndash; ohne diese jedoch zu nennen. In einer offiziellen schriftlichen Stellungnahme der NATO vom gleichen Tag <a href=\"http:\/\/www.nato.int\/docu\/speech\/2001\/s011002a.htm\">hie&szlig; es<\/a> unscharf, die pr&auml;sentierten Informationen wiesen &bdquo;schl&uuml;ssig auf eine Rolle der Al Qaida&ldquo; bei den Anschl&auml;gen. Man habe festgestellt, dass der Angriff &bdquo;aus dem Ausland gef&uuml;hrt&ldquo; worden sei. Wiederum gab es jedoch keine weiteren Details. <\/p>\n<p>&bdquo;Neue Beweise f&uuml;r Bin Ladens Schuld nur ein Bluff?&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/informationspolitik-neue-beweise-fuer-bin-ladens-schuld-nur-ein-bluff-a-160523.html\">titelte<\/a> Spiegel Online dazu noch am gleichen Tag &ndash; und pr&auml;sentierte die d&uuml;rftigen Ergebnisse seiner eigenen Recherchen bei den Beh&ouml;rden:<\/p>\n<p>&bdquo;Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe bem&uuml;ht sich derzeit um die &Uuml;bergabe der US-Beweisdokumente. Noch liegt bei der Beh&ouml;rde kein Material vor, das beweist, dass Osama Bin Laden hinter den Anschl&auml;gen in den USA steckt. Sprecherin Frauke-Katrin Scheuten sagte dazu: `Wir gehen davon aus, dass wir die Unterlagen bald bekommen. &#769;&ldquo;<\/p>\n<p>Doch NATO-Generalsekret&auml;r Robertson hatte schon vorgebaut und <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/nato-erstmals-buendnisfall-ausgerufen-131269.html\">verlauten<\/a> lassen, zur Erkl&auml;rung des B&uuml;ndnisfalls sei es gar nicht notwendig, dass die USA Beweise vorlegten. Es reiche aus, wenn die Regierung in Washington mitteile, dass die Anschl&auml;ge aus dem Ausland organisiert wurden.<\/p><\/li>\n<li><strong>B&ouml;rsenwetten weisen auf die T&auml;ter &ndash; Aufkl&auml;rung: Fehlanzeige<\/strong>\n<p>In den Tagen unmittelbar vor dem 11. September 2001 fanden an den internationalen B&ouml;rsen mutma&szlig;lich Insidergesch&auml;fte statt, die ein Vorwissen der Anschl&auml;ge nahelegen. Es wurde massiv auf fallende Kurse von Unternehmen gewettet, die durch die Anschl&auml;ge sp&auml;ter in Mitleidenschaft gezogen werden, wie zum Beispiel die beiden von den Entf&uuml;hrungen betroffenen Fluggesellschaften &bdquo;United Airlines&ldquo; und &bdquo;American Airlines&ldquo;. Die US-B&ouml;rsenaufsichtsbeh&ouml;rde hatte diese Gesch&auml;fte sp&auml;ter untersucht, die Details ihrer Ermittlungsergebnisse aber nie ver&ouml;ffentlicht.<\/p>\n<p>Auch der damalige Bundesbankpr&auml;sident Ernst Welteke <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundesbank-chef-welteke-hinweise-auf-insider-geschaefte-vor-terroranschlag-a-158861.html\">&auml;u&szlig;erte<\/a> sich kurz nach den Anschl&auml;gen entsprechend. Einem Bericht der Washington Post vom September 2001 zufolge <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/archive\/politics\/2001\/09\/23\/germans-probe-likely-links-between-profits-and-terrorists\/1c42fc2d-c092-416c-8594-1e6758b5d86c\/\">sagte<\/a> er, dass Mitarbeiter der Bundesbank auf &bdquo;fast unwiderlegbare Beweise von Insiderhandel&ldquo; gesto&szlig;en seien, er aber noch keine Details nennen wolle, da er sich zun&auml;chst &bdquo;mit den Aufsichtsgremien anderer L&auml;nder absprechen&ldquo; w&uuml;rde. Weitere Details wurden nie &ouml;ffentlich gemacht.<\/p>\n<p>Der 9\/11 Commission Report &auml;u&szlig;ert zu dieser Frage lediglich in einer Fu&szlig;note, dass einem der entsprechenden Investoren &bdquo;keine erkennbaren Verbindungen zu Al Qaida&ldquo; nachzuweisen w&auml;ren und die verd&auml;chtigen B&ouml;rsenwetten allesamt &bdquo;harmlos&ldquo; w&auml;ren, sowie nicht in Beziehung zu den Anschl&auml;gen st&uuml;nden (S. 499, Fu&szlig;note 130).<br>\nAbgesehen von der in dieser Aussage enthaltenen Vorfestlegung, dass ein m&ouml;glicher Insiderhandel in jedem Fall zu Al Qaida zur&uuml;ckverfolgbar sein m&uuml;sse, legen <a href=\"http:\/\/www.larsschall.com\/2013\/09\/11\/911-insider-trading-revisited\/\">unabh&auml;ngige Untersuchungen<\/a>, zum Beispiel von Finanzwissenschaftlern der Universit&auml;t Z&uuml;rich, ganz im Gegenteil nahe, dass es offenbar tats&auml;chlich informierte Spekulationsgesch&auml;fte kurz vor 9\/11 gab. <a href=\"http:\/\/www.bf.uzh.ch\/cms\/de\/chesney.marc.html\">Prof. Marc Chesney<\/a>, Vizedirektor des Instituts f&uuml;r Banking und Finance an der Universit&auml;t Z&uuml;rich und Leiter einer entsprechenden <a href=\"http:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=1522157\">mehrj&auml;hrigen Untersuchung<\/a>, erkl&auml;rte dem Autor dieses Textes gegen&uuml;ber, dass er sich die fehlende Berichterstattung dazu nur damit erkl&auml;ren k&ouml;nne, dass den meisten Journalisten das Thema offenbar zu heikel sei.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Finanzierung der Anschl&auml;ge wurde laut 9\/11 Commission Report &uuml;berhaupt nicht untersucht<\/strong>\n<p>Nicht ermittelt und &ouml;ffentlich gemacht wurde auch, wer die Anschl&auml;ge selbst eigentlich finanzierte. Bis heute ist unklar, woher die Geldmittel dazu kamen. Der 9\/11 Commission zufolge wurden f&uuml;r die Vorbereitung der Anschl&auml;ge zwischen 400.000 und 500.000 Dollar ausgegeben. Im Commission Report hei&szlig;t es dazu auf Seite 172: &bdquo;Die US-Regierung war nicht in der Lage, den Ursprung des Geldes zu ermitteln, das f&uuml;r die Anschl&auml;ge von 9\/11 benutzt wurde.&ldquo; Der Report erg&auml;nzt diese Feststellung mit der &uuml;berraschenden Behauptung, dass diese Frage &bdquo;letztlich von geringer praktischer Bedeutung&ldquo; sei.<\/p><\/li>\n<li><strong>W&auml;hrend der Anschl&auml;ge fand zeitgleich ein Milit&auml;rman&ouml;ver statt, bei dem eine Flugzeugentf&uuml;hrung &bdquo;geprobt&ldquo; werden sollte<\/strong>\n<p>Am Morgen des 11. September 2001 fand eine gro&szlig;angelegte &Uuml;bung der Luftabwehr namens &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.historycommons.org\/entity.jsp?entity=vigilant_guardian\">Vigilant Guardian<\/a>&ldquo; statt. Die aktive Phase begann am 6. September, zun&auml;chst beschr&auml;nkt auf 12 Stunden &Uuml;bungsdauer pro Tag. Ab dem 10. September lief das Man&ouml;ver dann rund um die Uhr. Am Morgen von 9\/11 sah die &Uuml;bung eine simulierte Flugzeugentf&uuml;hrung vor. Einer der verantwortlichen Luftwaffenoffiziere an diesem Morgen war Major Kevin Nasypany. Er <a href=\"http:\/\/www.vanityfair.com\/news\/2006\/08\/norad200608?currentPage=all&amp;printable=true\">erinnerte<\/a> sich folgenderma&szlig;en:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Als sie mir sagten, dass es eine Flugzeugentf&uuml;hrung gab, war meine erste Reaktion `Jemand hat die &Uuml;bung vorverlegt. &#769; Tats&auml;chlich sagte ich laut: `Die Flugzeugentf&uuml;hrung soll doch erst in einer Stunde sein.&#769;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Teil dieser fiktiven Flugzeugentf&uuml;hrung und der &Uuml;bung insgesamt war ein Simulationsteam, das virtuelle Radarsignale einspeiste, die auf den Bildschirmen der Luftabwehr angezeigt wurden, w&auml;hrend man dort zugleich versuchte, auf die realen Entf&uuml;hrungen zu reagieren. Dem Journalisten Michael Bronner wurden im Jahr 2006 bis dahin geheim gehaltene interne Tonbandaufzeichnungen durch das Milit&auml;r zug&auml;nglich gemacht, auf denen die Arbeit der Luftabwehr-Offiziere akustisch dokumentiert ist. In Bezug auf die ersten Benachrichtigungen des Milit&auml;rs &uuml;ber die Entf&uuml;hrungen <a href=\"http:\/\/www.vanityfair.com\/news\/2006\/08\/norad200608?currentPage=all&amp;printable=true\">schrieb<\/a> er:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die Frage &lsquo;Ist das echt oder &Uuml;bung? &lsquo; ist beinahe w&ouml;rtlich immer und immer wieder auf den B&auml;ndern zu h&ouml;ren. (&hellip;) Fast jeder im Raum nahm zuerst an, dass der Anruf vom Simulationsteam kam, das &lsquo;Inputs&rsquo; &ndash; simulierte Vorf&auml;lle &ndash; in die &Uuml;bung einspeiste.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Nochmals zusammengefasst: Am Morgen des 11. September lief eine milit&auml;rische &Uuml;bung, die unter anderem eine Flugzeugentf&uuml;hrung zum Inhalt hatte. Dazu existierte ein Simulationsteam, das zu &Uuml;bungszwecken absichtlich falsche Informationen in das gleiche System einspeiste, mit dessen Hilfe parallel versucht wurde, Kampfjets zu den real entf&uuml;hrten Flugzeugen zu schicken.<br>\nIm 9\/11 Commission Report wird diese &Uuml;bung lediglich knapp in einer Fu&szlig;note im kleingedruckten Anhang erw&auml;hnt (Seite 458, Fu&szlig;note 116), wo es hei&szlig;t, dass die Reaktion des Milit&auml;rs durch das Man&ouml;ver nicht behindert worden sei. Die hier geschilderten Umst&auml;nde werden im Untersuchungsbericht nicht erw&auml;hnt.<br>\nDar&uuml;ber hinaus bleibt es eine irritierende Tatsache, dass viele der gr&ouml;&szlig;ten Terroranschl&auml;ge der letzten 15 Jahre in <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/46\/46608\/1.html\">enger zeitlicher N&auml;he zu Man&ouml;vern<\/a> stattfanden, bei denen Szenarien durchgespielt wurden, die dann immer wieder pl&ouml;tzlich real wurden. Die denkbaren Konsequenzen aus dieser wiederholten Gleichzeitigkeit wurden bislang kaum &ouml;ffentlich diskutiert geschweige denn zufriedenstellend gekl&auml;rt.<\/p><\/li>\n<li><strong>Al Qaida wurde vor 9\/11 durch US-Geheimdienste unterwandert<\/strong>\n<p>Unstrittig ist auch, dass die CIA mehrere der mutma&szlig;lichen sp&auml;teren Entf&uuml;hrer bereits vor 9\/11 aufgesp&uuml;rt hatte. Ziad Jarrah, mutma&szlig;licher Pilot von Flug 93, war auf Bitten der CIA wegen &bdquo;seiner vermuteten Teilnahme an terroristischen Aktivit&auml;ten&ldquo; im Januar 2000 in den Vereinigten Arabischen Emiraten von den dortigen Beh&ouml;rden gestoppt und befragt worden, wie Quellen in den Emiraten 2002 enth&uuml;llten. CNN <a href=\"http:\/\/edition.cnn.com\/2002\/US\/08\/01\/cia.hijacker\/index.html\">berichtete<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Geheimdienstquellen in den Emiraten und Europa erkl&auml;rten gegen&uuml;ber CNN, dass die Befragung Jarrahs in das Muster einer 1999 begonnenen CIA-Operation passt, bei der verd&auml;chtige Al Qaida-Leute verfolgt wurden, die durch die Vereinigten Arabischen Emirate reisten. Die Quellen teilten CNN mit, dass die Beh&ouml;rden der Emirate h&auml;ufig im voraus von amerikanischen Stellen informiert wurden, welche Personen durch das Land reisen w&uuml;rden und wer befragt werden sollte.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereits im Jahr 1999 <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2004\/02\/24\/us\/cia-was-given-data-on-hijacker-long-before-9-11.html?_r=0\">kannte<\/a> die CIA auch die sogenannte &bdquo;Hamburger Zelle&ldquo; der 9\/11-Entf&uuml;hrer Mohammed Atta, Marwan al Shehhi und ihres Anwerbers Mohammed Zammar. Weiterhin kannte die CIA zwei entscheidende mutma&szlig;liche 9\/11-Entf&uuml;hrer: Nawaf al Hazmi und Khalid al Midhar. Beide waren sp&auml;ter angeblich an Bord des Flugzeuges, das ins Pentagon st&uuml;rzte. Die CIA wurde 1999 durch einen Hinweis des saudischen Geheimdienstes auf diese M&auml;nner aufmerksam und lie&szlig; sie in der Folge bei einem Al Qaida-Strategietreffen in Malaysia im Januar 2000 &uuml;berwachen. Danach reisten die M&auml;nner in die USA ein. <\/p>\n<p>Das Antiterrorzentrum der CIA wusste, dass die beiden Al Qaida-K&auml;mpfer in den Vereinigten Staaten waren. Trotzdem verbarg die CIA dieses Wissen f&uuml;r mehr als ein Jahr vor den amerikanischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden (9\/11 Commission Report, S. 266-272). Befragt nach dem Grund f&uuml;r diese Vertuschung, antwortete der langj&auml;hrige Nationale Antiterror-Koordinator der US-Regierung Richard Clarke in einem Interview, das im Jahr 2011 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=bl6w1YaZdf8\">ver&ouml;ffentlicht<\/a> wurde:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Als Cofer Black [im Jahr 1999; P.S.] zum Chef des Antiterrorzentrums der CIA wurde, da hatte der Geheimdienst keine Quellen innerhalb von Al Qaida. Er sagte mir: `Ich werde versuchen, Informanten innerhalb von Al Qaida zu bekommen &#769;. Ich kann verstehen, wenn sie m&ouml;glicherweise sagten: `Wir m&uuml;ssen Quellen innerhalb von Al Qaida aufbauen, aber wenn wir das tun, dann k&ouml;nnen wir niemandem davon erz&auml;hlen. &#769; Und ich kann verstehen, wie sie vielleicht diese zwei Leute in den USA auftauchen sehen und denken: `Aha, das ist unsere Chance, sie umzudrehen &ndash; das ist die Gelegenheit, Leute bei Al Qaida einzuschleusen. Und um das zu erreichen, d&uuml;rfen wir niemanden au&szlig;erhalb der CIA einweihen, so lange, bis wir sie haben und bis sie uns wirklich Informationen liefern. &#769; (&hellip;) Wir nehmen daher an, dass es eine Weisung auf h&ouml;chster Ebene der CIA gab, diese Information nicht auszutauschen. (&hellip;) Sie haben uns alles gesagt. Au&szlig;er dieser Sache.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Abseits und unabh&auml;ngig von der CIA existierte au&szlig;erdem ein geheimes milit&auml;risches Programm namens &bdquo;Able Danger&ldquo;, das Al Qaida analysieren, infiltrieren und manipulieren sollte. Diese Gemeinschaftsoperation des Milit&auml;rgeheimdienstes DIA und des US-Spezialkr&auml;ftekommandos startete 1999. Im Jahr 2000 hatte das Programm vier der zuk&uuml;nftigen mutma&szlig;lichen 9\/11-Entf&uuml;hrer <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2005\/08\/09\/us\/front%20page\/4-in-911-plot-are-called-tied-to-qaeda-in-00.html\">aufgesp&uuml;rt<\/a> und als Teil einer Al Qaida-Zelle in den USA identifiziert &ndash; Mohamed Atta, Marwan al Shehhi, Nawaf al Hazmi und Khalid al Midhar. <\/p>\n<p>Das US-Milit&auml;r hatte also ebenfalls Hazmi und Midhar als Al Qaida-K&auml;mpfer erkannt &ndash; ohne die CIA und unabh&auml;ngig von ihr, w&auml;hrend diese offenbar gleichzeitig versuchte, die beiden als Agenten anzuwerben. Oberst Anthony Shaffer, einer der Offiziere des &bdquo;Able Danger&ldquo;-Programms, beobachtete, wie die CIA im Verborgenen um exklusiven Zugang k&auml;mpfte. Er war &uuml;berzeugt, dass der Geheimdienst sich verzweifelt bem&uuml;hte, Al Qaida zu unterwandern. &bdquo;Im Grunde stahlen sie unsere Quellen&ldquo;, sagte Shaffer sp&auml;ter. &bdquo;Sie schauten gewisserma&szlig;en von au&szlig;en hinein. Ich denke, wir hatten bessere Zug&auml;nge als sie, und deshalb wollten sie unsere Hauptquelle abschalten und deren Unteragenten f&uuml;r sich selbst nutzen.&ldquo;<br>\nIn einem 2013 ver&ouml;ffentlichten <a href=\"http:\/\/www.truth-out.org\/news\/item\/14008-ex-army-officer-accuses-cia-of-obstructing-pre-9-11-intelligence-gathering\">Bericht<\/a> der Journalisten Paul Church und Ray Nowosielski, der auf den Aussagen Shaffers beruht, hei&szlig;t es:<\/p>\n<p>&bdquo;Nachdem die CIA erfolgreich gen&uuml;gend Quellen vom Hauptagenten der DIA abgeworben hatte, wollte sie die DIA komplett loswerden. Im September oder Oktober 2000 musste sich Shaffers Boss, Armeegeneral Bob Hardy Jr., in einer vertraulichen Sitzung des parlamentarischen Geheimdienstausschusses mit dem CIA-Direktor messen. Shaffer bezeichnete dies als `einen entscheidenden Schlagabtausch. &#769;&ldquo;<\/p>\n<p>In Folge dessen wurde Anfang des Jahres 2001, nur wenige Monate vor 9\/11, das &bdquo;Able Danger&ldquo;-Programm, das Al Qaida infiltrieren und manipulieren sollte, abgeschaltet. Offenbar wollte die CIA um jeden Preis vermeiden, dass ihr ein anderer konkurrierender Geheimdienst bei der Unterwanderung von Al Qaida in die Quere kam.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Bildung einer Schattenregierung unmittelbar nach 9\/11 wurde nicht untersucht<\/strong>\n<p>Am Morgen des 11. September wurde erstmals in der Geschichte der USA das sogenannte &bdquo;Continuity of Government&ldquo;-Programm (COG) ausgel&ouml;st, das im Fall eines Krieges oder einer gro&szlig;en Naturkatastrophe daf&uuml;r sorgen soll, dass die Regierungsgesch&auml;fte weiterlaufen, selbst wenn etwa die Hauptstadt Washington komplett zerst&ouml;rt sein w&uuml;rde. Das COG-Programm, ein Erbe des Kalten Krieges, sieht daf&uuml;r die umgehende Etablierung einer Schattenregierung vor, die parallel und au&szlig;erhalb von Washington arbeitet. Am 11. September um kurz vor 10 Uhr, nach dem Einschlag des dritten Flugzeuges im Pentagon, gab Vizepr&auml;sident Dick Cheney daf&uuml;r den Startbefehl. <\/p>\n<p>Fast nichts ist bekannt &uuml;ber den Inhalt des Planes und die konkreten Folgen seiner Aktivierung. Die Geheimhaltung in diesem Zusammenhang hat groteske Ausma&szlig;e. Allein schon die einfache Tatsache, dass der COG-Plan am 11. September &uuml;berhaupt ausgel&ouml;st worden war, blieb monatelang verborgen. Nach einzelnen Hinweisen in der Presse brachte die Washington Post erst im Fr&uuml;hjahr 2002 einen <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/wp-dyn\/content\/article\/2006\/06\/09\/AR2006060900891.html\">ausf&uuml;hrlichen Bericht<\/a> mit dem Titel: &bdquo;Schattenregierung arbeitet im Geheimen&ldquo;. Darin hie&szlig; es, im Rahmen des Notfallplans seien seit dem 11. September etwa 100 Beamte verschiedener Beh&ouml;rden au&szlig;erhalb von Washington im Verborgenen t&auml;tig:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Beamte, die zum `Bunkerdienst &#769; &ndash; wie einige von ihnen es nennen &ndash; eingeteilt werden, leben und arbeiten 24 Stunden am Tag unter der Erde, getrennt von ihren Familien. Da man sich f&uuml;r lange Zeit einrichtet, hat die Schattenregierung inzwischen die meisten ihrer urspr&uuml;nglichen Mitarbeiter nach Hause geschickt, und ersetzt die Beamten in der Regel nach 90 Tagen. (&hellip;) Die Administration im Wartestand, die intern als COG &ndash; `Continuity of Government &#769; &ndash; bezeichnet wird, ist ein verschwiegenes Gegenst&uuml;ck zur best&auml;tigten Abwesenheit Vizepr&auml;sident Cheneys, der f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der vergangenen f&uuml;nf Monate nicht in Washington war. Cheneys &Uuml;berleben sichert die verfassungsgem&auml;&szlig;e Nachfolge, meinte ein Beamter, aber `er kann das Land nicht allein regieren &#769;. Mit einer Kerntruppe von Beh&ouml;rdenmanagern an seiner Seite ist Cheney &ndash; oder Pr&auml;sident Bush, wenn verf&uuml;gbar &ndash; in der Lage, seine Anweisungen auch umzusetzen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Doch welche Anweisungen gab Cheney w&auml;hrend der Aufenthalte im Bunker seiner merkw&uuml;rdigen &bdquo;Schattenregierung&ldquo;? Und auf welcher Grundlage wurde diese Notstandsma&szlig;nahme auf quasi unbegrenzte Zeit verl&auml;ngert? Das Wei&szlig;e Haus war ja nicht durch Bomben ausgel&ouml;scht worden, der Pr&auml;sident lebte und seine Regierung war handlungsf&auml;hig. Wozu also brauchte man permanent ein zweites Geheimkabinett?Nachdem diese Dinge im Fr&uuml;hjahr 2002 teilweise &ouml;ffentlich wurden, meldeten sich f&uuml;hrende Politiker der Legislative erstaunt zu Wort. Wie sich herausstellte, waren weder Senat noch Repr&auml;sentantenhaus &uuml;ber die Aktivierung von COG und die Arbeit einer &bdquo;Schattenregierung&ldquo; an einem geheimen Ort im Bilde, man hatte das Parlament einfach &uuml;bergangen. <\/p>\n<p>&Auml;hnlich erging es sp&auml;ter der 9\/11-Commission. Sie erw&auml;hnte in ihrem Abschlussbericht von 2004 zwar die Aktivierung des Plans am 11. 9., r&auml;umte aber ein, dass sie den gesamten Vorgang nicht n&auml;her untersucht habe. Man sei lediglich &uuml;ber die &bdquo;allgemeine Art&ldquo; des Plans unterrichtet worden (9\/11 Commission Report, S. 555).<br>\nUnmittelbare Folge von 9\/11 war der nur einen Monat sp&auml;ter verabschiedete &bdquo;USA PATRIOT Act&ldquo;, ein Gesetzespaket mit weitreichendem Inhalt, das es unter anderem erm&ouml;glichte, ausl&auml;ndische Terrorverd&auml;chtige ohne Gerichtsverfahren auf unbestimmte Zeit einzusperren. Damit schuf die Regierung die Grundlage f&uuml;r das System Guant&aacute;namo, das zu US-Geheimgef&auml;ngnissen in aller Welt f&uuml;hrte. Auch das Abh&ouml;ren der eigenen B&uuml;rger sowie der Einsatz von Geheimdiensten im Inland wurde durch das neue Gesetzespaket erleichtert.<br>\nZwei einflussreiche Gegner dieser &Auml;nderungen waren Tom Daschle, Mehrheitsf&uuml;hrer im Senat, und Patrick Leahy, Vorsitzender des Justizausschusses. <a href=\"http:\/\/www.salon.com\/2001\/11\/22\/anthrax_17\/\">Beide erhielten Drohbriefe<\/a> mit t&ouml;dlichen Milzbranderregern, deren Quelle bis heute nicht zweifelsfrei gekl&auml;rt ist. Daschle und Leahy gaben daraufhin ihren Widerstand auf und stimmten dem Gesetzespaket zu.<\/p>\n<p>Die unter Hochdruck beschlossenen Ma&szlig;nahmen &auml;hnelten in ihrer Radikalit&auml;t Notverordnungen w&auml;hrend eines Ausnahmezustands. Mit COG vertraute Regierungsmitarbeiter <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20040429063810\/http:\/\/abcnews.go.com\/sections\/Nightline\/Politics\/armageddon_plan_040425.html\">deuteten nach 9\/11 an<\/a>, dass der Plan tats&auml;chlich den offiziellen Ausnahmezustand h&auml;tte ausl&ouml;sen k&ouml;nnen &ndash; wenn neben den Attacken auf das World Trade Center und das Pentagon an diesem Tag auch eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Abgeordneten und Regierungsmitgliedern get&ouml;tet worden w&auml;re. <\/p>\n<p>Ist es in diesem Zusammenhang nur ein Zufall, dass das vierte Flugzeug am 11. September Washington angesteuert hatte und dort das Capitol oder das Wei&szlig;e Haus treffen sollte? Die naheliegende Frage lautet: Sollte der 11. September wom&ouml;glich f&uuml;r eine Art verdeckten Staatsstreich benutzt werden, der in seiner Ausf&uuml;hrung dann teilweise gescheitert war? 9\/11 erm&ouml;glichte praktisch die Einf&uuml;hrung von Notstandsma&szlig;nahmen, die Schw&auml;chung der Legislative, den Beginn mehrerer Kriege und die massive Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben. An denkbaren Motiven f&uuml;r einen Coup herrscht also kein Mangel.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die offiziellen Theorien zur Steuerung der Flugzeuge und zum Einsturz der T&uuml;rme erscheinen nicht schl&uuml;ssig<\/strong>\n<p>Bis hierhin k&ouml;nnte man skeptisch mutma&szlig;en, dass eine radikale Fraktion innerhalb der US-Elite m&ouml;glicherweise von den Anschl&auml;gen Kenntnis bekommen hatte und sie dann in zynischer Weise geschehen lie&szlig;, um das Ergebnis politisch ausbeuten zu k&ouml;nnen. Dieser Schlussfolgerung stehen allerdings einige weitere, f&uuml;r den gutwilligen Beobachter sehr unbequeme, Fakten im Weg. <\/p>\n<p>Betrachtet man die pr&auml;zisen Anfl&uuml;ge der entf&uuml;hrten Maschinen auf ihre Ziele, also die Art ihrer Navigation, die Geometrie ihrer Routen, mithin konkrete physikalische Fakten, die sich &uuml;berpr&uuml;fen lassen, dann f&uuml;hrt kaum etwas an der Schlussfolgerung vorbei, dass die Flugzeuge elektronisch ferngesteuert wurden. Aus Platzgr&uuml;nden beschr&auml;nke ich mich hier auf diese &ndash; nat&uuml;rlich ungen&uuml;gend &ndash; knappe Darstellung. Eine umfassendere Erkl&auml;rung dieses Aspekts findet der interessierte Leser <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39859\/2.html\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&Auml;hnliches gilt f&uuml;r die Art des Zusammensturzes der 3 T&uuml;rme des World Trade Centers. Alle drei T&uuml;rme fielen nahezu symmetrisch. Geb&auml;ude 7 st&uuml;rzte, offiziellen Angaben zufolge, w&auml;hrend der ersten zwei Sekunden seines Zusammenbruchs mit Freifallbeschleunigung. Der Wolkenkratzer fiel damit die ersten 30 Meter ohne jeden Widerstand &ndash; eben im freien Fall. Die Zerst&ouml;rung war nahezu absolut. W&auml;hrend des Fallens wurden alle drei Geb&auml;ude zu Staubwolken pulverisiert, die gro&szlig;e Teile von S&uuml;dmanhattan bedeckten. Die Stahls&auml;ulen, auch aus dem inneren Kern der T&uuml;rme, zerlegten sich fast vollst&auml;ndig.<\/p>\n<p>Der amtlichen Darstellung zufolge waren einfache B&uuml;robr&auml;nde die Ursache dieser perfekten Zerst&ouml;rung. Das f&uuml;r die offizielle Untersuchung der Einst&uuml;rze eingesetzte National Institute of Standards and Technology r&auml;umte jedoch in einer Fu&szlig;note seines 300 Seiten starken Abschlussberichts &uuml;berraschenderweise ein, dass seine Untersuchung sich auf den &bdquo;Zeitablauf vom Einschlag der Flugzeuge bis zum Beginn des Zusammenbruchs jedes Turms&ldquo; konzentrierte und sie daher &bdquo;kaum Analysen des strukturellen Verhaltens der T&uuml;rme nach dem Beginn des Zusammenbruchs&ldquo; enthielt. (Quelle: NIST NCSTAR 1, Federal Building and Fire Safety Investigation of the World Trade Center Disaster, &bdquo;Final Report on the Collapse of the World Trade Center Towers&ldquo;, September 2005, S. xxxvii)<br>\nMit anderen Worten: die offizielle Untersuchung ermittelte nicht, wie der Kollaps sich vollzogen hatte, sondern nur, wie es dazu kam, dass er begann. Daher gibt es bis heute keine plausible, offiziell akzeptierte und wissenschaftlich dokumentierte Erkl&auml;rung f&uuml;r den au&szlig;ergew&ouml;hnlich perfekten Zusammenbruch aller drei T&uuml;rme, sondern nur eine These dar&uuml;ber, was ihn m&ouml;glicherweise ausl&ouml;ste.<\/p>\n<p>Im Widerspruch zur offiziellen Darstellung, wonach die Wirkung von Feuer den gesamten Einsturz erkl&auml;rt, behaupten Kritiker, dass typische Kennzeichen einer kontrollierten Sprengung beobachtet werden konnten. Dies ist eine sehr kontroverse Sichtweise, die in der &Ouml;ffentlichkeit wiederum sehr eng mit dem Begriff &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; verkn&uuml;pft ist. Verst&auml;ndlicherweise ist die Idee, die T&uuml;rme seien absichtlich zerst&ouml;rt worden, f&uuml;r viele Menschen unvorstellbar. Allein der Gedanke erscheint so abwegig und be&auml;ngstigend, dass man ihn instinktiv von sich weist. Die Diskussion dieser Frage hat daher zweifellos eine starke psychologische Dimension.<\/p>\n<p>Der Autor dieses Textes muss zugeben, dass dies auch f&uuml;r ihn selbst zutrifft. &Uuml;ber mehr als 10 Jahre, die ich zu 9\/11 recherchierte, weigerte ich mich, die vorgebrachten Argumente in diesem Zusammenhang auch nur anzuschauen, geschweige denn zu &uuml;berpr&uuml;fen, einfach weil mir die Idee einer Sprengung der T&uuml;rme schlicht als absurd und l&auml;cherlich erschien. Die Argumente dann schlie&szlig;lich doch in Augenschein nehmend, stellt sich heraus, dass:<\/p>\n<ul>\n<li>die T&uuml;rme tats&auml;chlich symmetrisch in ihren eigenen Grundriss st&uuml;rzten, teilweise, wie beschrieben, mit Freifallbeschleunigung, was nur geschehen kann, wenn alle oder doch die meisten der tragenden S&auml;ulen ann&auml;hernd gleichzeitig zerst&ouml;rt wurden (Quellen: Journal of 9\/11 Studies, &bdquo;9\/11 &ndash; Acceleration Study Proves Explosive Demolition&ldquo;, November 2006, Dr. Frank Legge; Journal of 9\/11 Studies, &bdquo;Destruction of the World Trade Center North Tower and Fundamental Physics&ldquo;, Februar 2010, David Chandler)<\/li>\n<li>geschmolzener Stahl im Schutt der zerst&ouml;rten T&uuml;rme entdeckt wurde &ndash; unerkl&auml;rlich, wenn die Ursache des Kollapses allein die beobachteten Feuer gewesen w&auml;ren, denen die n&ouml;tige Temperatur fehlte, um Stahl zu schmelzen (Quelle: Journal of 9\/11 Studies, &bdquo;Why Indeed Did the World Trade Center Buildings Completely Collapse?&ldquo;, September 2006, Dr. Steven E. Jones)<\/li>\n<li>thermitisches, hochenergetisches Material im Staub der zerst&ouml;rten T&uuml;rme gefunden wurde &ndash; eine Substanz, die den beobachteten Zusammenbruch tats&auml;chlich h&auml;tte ausl&ouml;sen k&ouml;nnen. (Quelle: Bentham Open Chemical Physics Journal, &bdquo;Active Thermitic Material Discovered in Dust from the 9\/11 World Trade Center Catastrophe&ldquo;, April 2009, Niels H. Harrit, Jeffrey Farrer, Steven E. Jones, Kevin R. Ryan, Frank M. Legge, Daniel Farnsworth, Gregg Roberts, James R. Gourley, Bradley R. Larsen)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber auch nachdem man diese Informationen aufgenommen hat, ist man in der Regel noch immer emotional abgeneigt, zu erw&auml;gen, dass die T&uuml;rme kontrolliert zerst&ouml;rt wurden. Man neigt dazu, die Fakten zun&auml;chst zur Seite zu schieben. Wie soll denn das alles bewerkstelligt worden sein, fragt man. Denn wenn die Zerst&ouml;rung der drei T&uuml;rme tats&auml;chlich eine absichtliche Sprengung gewesen ist, dann h&auml;tte es nat&uuml;rlich nennenswerte Zeit in Anspruch genommen, die Geb&auml;ude zu pr&auml;parieren. Auf keinen Fall w&auml;re so etwas in ein paar Stunden erledigt. Es w&uuml;rde Tage oder Wochen dauern. Wie sollte das im Verborgenen geschafft worden sein?<\/p>\n<p>Eine m&ouml;gliche Antwort lautet, dass die notwendigen Mittel w&auml;hrend einer regul&auml;ren Renovierung h&auml;tten installiert werden k&ouml;nnen. Tats&auml;chlich gab es vor 9\/11 zum Beispiel ein umfassendes <a href=\"http:\/\/911research.wtc7.net\/cache\/wtc\/arch\/wtc_elevator_renovation.pdf\">Renovierungsprogramm<\/a> f&uuml;r das komplexe Fahrstuhlsystem der T&uuml;rme, das unauff&auml;lligen Zugang zur inneren Geb&auml;udestruktur erm&ouml;glichte.<\/p>\n<p>Es ist auch zu erw&auml;gen, dass die f&uuml;r eine Sprengung n&ouml;tige komplexe Verkabelung der Geb&auml;ude unter dem Schutz einer plausiblen Tarngeschichte vonstatten ging: dem Einbau von Messinstrumenten zum Beispiel, oder der Erneuerung der Telekommunikationsverbindungen. Eine glaubhafte Coverstory f&uuml;r den Einsatz von Handwerkern in einem so gro&szlig;en Geb&auml;ude mit derart vielen Mietparteien zu finden, d&uuml;rfte nicht schwer sein.<\/p>\n<p>Die gezielte Sprengung des World Trade Centers w&auml;re technisch zwar eine sehr komplexe und anspruchsvolle Herausforderung, doch kaum eine unl&ouml;sbare Aufgabe. Die Beweislast liegt dabei zun&auml;chst auf Seiten der offiziellen Darstellung, die bislang nicht erkl&auml;ren konnte, wie B&uuml;robr&auml;nde zu einem symmetrischen Zusammenbruch, teilweise in Freifallbeschleunigung, gef&uuml;hrt haben sollen.<\/p>\n<p>Am Ende muss man vielleicht gar kein Experte, Baustatiker oder Architekt sein, um sich diesen Fragen zu n&auml;hern. Fast jeder, der sich einmal eine der verschiedenen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_nyogTsrsgI\">Filmaufnahmen<\/a> des Zusammenbruchs von World Trade Center Nr. 7 mit eigenen Augen angeschaut hat (im Fernsehen wurden die Bilder dieses dritten Zusammenbruchs nach 9\/11 praktisch nicht mehr gezeigt), der h&auml;lt die Behauptung, dieses Geb&auml;ude sei nicht gesprengt worden, f&uuml;r schwer glaubhaft.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Eine andere Perspektive<\/strong><\/p><p>Zugegeben, die hier vorgestellte Sichtweise ist wesentlich komplizierter, vielschichtiger und schwerer fassbar als die offizielle Darstellung von 9\/11. W&auml;hrend dort 19 junge M&auml;nner ganz einfach in blindem Hass, angestachelt vom Terrorf&uuml;rst Bin Laden, mit entf&uuml;hrten Flugzeugen Hochh&auml;user in Schutt und Asche legten, haben in der hier vorgestellten Perspektive erfahrene und hochspezialisierte Fachleute aus der Geheimdienst- und Milit&auml;rhierarchie des Westens mit gro&szlig;em Geschick einen tats&auml;chlichen Entf&uuml;hrungsplan der Al Qaida unterwandert und als Tarnung f&uuml;r einen t&ouml;dlichen Angriff auf das eigene Land benutzt, um damit einen Anlass f&uuml;r Krieg und Eskalation zu schaffen, sowie im weiteren Sinn f&uuml;r eine radikale Machtausweitung der Exekutive und ein Zur&uuml;ckdr&auml;ngen demokratischer Prinzipien.<\/p><p>So gesehen gleicht 9\/11 einem Putsch, in mancher Hinsicht &auml;hnlich dem deutschen Reichstagsbrand von 1933, um den bis heute ein ganz &auml;hnlicher Historikerstreit gef&uuml;hrt wird. Offiziell aber markieren die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 weiterhin den Beginn einer Dekade des islamistischen Terrorismus, einer globalen Gefahr, die den Westen und seine Freiheiten bedroht. Der Leser mag entscheiden, welche Sicht ihm schl&uuml;ssiger erscheint.<br>\nDen vorgeschlagenen Perspektivwechsel aber kann man vielleicht auch ganz einfach auf den konkreten Tatablauf in New York zuspitzen: So gesehen ist die Frage nicht, ob die T&uuml;rme nach den Einschl&auml;gen in jedem Fall zusammengebrochen w&auml;ren. Entscheidend ist vielmehr die Art des Zusammenbruchs &ndash; teilweise mit Freifallbeschleunigung, symmetrisch in den eigenen Grundriss. Ebenso lautet die eigentliche Frage nicht, ob die Entf&uuml;hrer entschlossen waren, die Geb&auml;ude zu treffen oder nicht. Der Punkt ist wiederum die Art des Anflugs &ndash; nicht in leichter gerader Linie mit beherrschbarer Geschwindigkeit, sondern in maximal schnellen und pr&auml;zisen Kurven.<\/p><p>Somit k&ouml;nnte die Erkl&auml;rung am Ende schlicht lauten: Die Bewegungen der anfliegenden Flugzeuge und der fallenden T&uuml;rme enth&uuml;llen die Technologie, die dahinter steckt. In dieser Sichtweise beantwortet sich auch die Frage nach dem ultimativen Beweis, dem sprichw&ouml;rtlichen &bdquo;rauchenden Colt&ldquo;, sehr einfach: 9\/11 selbst ist dieser rauchende Colt. Nur dass die Rauchwolken so gigantisch waren, dass kaum noch jemand klar sehen konnte.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Was bleibt, ist ein ebenso knappes wie weitreichendes Fazit: Die offizielle 9\/11 Commission hat die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 schlicht nicht aufgekl&auml;rt. Stattdessen hat sie eine Story pr&auml;sentiert, die nur solange schl&uuml;ssig erscheint, wie entscheidende Teile weggelassen werden. Der Psychologe und Kognitionsforscher Prof. Rainer Mausfeld <a href=\"http:\/\/www.free21.org\/warum-schweigen-die-laemmer\/\">spricht<\/a> in diesem Zusammenhang von einer &bdquo;Gesetzm&auml;&szlig;igkeit des Psychischen&ldquo;: &bdquo;Ein Sinnzusammenhang von Fakten l&auml;sst sich durch eine fragmentierte Darbietung gleichsam unsichtbar machen. (&hellip;) Sobald jedoch bei einer Fragmentierung von Informationen die Ursache der Fragmentierung erkennbar wird, haben wir keine Schwierigkeiten, den Bedeutungszusammenhang zu erkennen.&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Fragmentierung&ldquo; bedeutet Aufspaltung oder Zerst&uuml;ckelung. Mausfeld meint, dass absichtsvoll gesetzte Informationsl&uuml;cken einen Zusammenhang verschleiern k&ouml;nnen. Der &bdquo;9\/11 Commission Report&ldquo; als Hauptdokument der offiziellen Sicht auf die Anschl&auml;ge ist in hohem Ma&szlig;e fragmentiert &ndash; sprich: voller L&uuml;cken. Es fehlen dort nicht blo&szlig; einzelne Fakten, die f&uuml;r das Verst&auml;ndnis der Anschl&auml;ge wichtig sind, sondern, wie beschrieben, ganze Themenkomplexe: die Finanzierung der Anschl&auml;ge, die Milit&auml;r&uuml;bungen am Tattag, die verdeckte Schaffung eines Ausnahmezustands mit Bildung einer Schattenregierung am Tattag, die Unterwanderung von Al Qaida durch US-Geheimdienste vor 9\/11 etc. Die Fragmentierung bzw. Zerst&uuml;ckelung des Berichtes ist so umfassend, dass die Leerstellen durch eine neue Erz&auml;hlung aufgef&uuml;llt werden mussten, damit sich &uuml;berhaupt ein Sinn ergab. Diese neu geschaffene Erz&auml;hlung basiert ihrerseits, wie erw&auml;hnt, auf Folterverh&ouml;ren und ist damit als Fiktion kenntlich.<\/p><p>Die einzelnen Auslassungen des Berichtes sind nicht zuf&auml;llig, sondern geradezu zwingend n&ouml;tig, da das vollst&auml;ndige Bild einen Blick auf andere T&auml;terkreise erm&ouml;glicht. Um in der Sprache von Professor Mausfeld zu bleiben: Wird einem diese &bdquo;Ursache der Fragmentierung&ldquo; bewusst, dann f&auml;llt es auch leicht, &bdquo;den Bedeutungszusammenhang zu erkennen&ldquo;.<\/p><p>Am Ende wird dabei noch etwas anderes klar: Die Anschl&auml;ge von 9\/11 waren nicht blo&szlig; ein schrecklicher und menschenverachtender Terroranschlag mit tausenden Todesopfern, sondern zugleich eine psychologische Operation, eine &bdquo;Gehirnw&auml;sche&ldquo; von Millionen von Menschen in aller Welt. Von deren krankhaften und zerst&ouml;rerischen Folgen kann sich die Gesellschaft erst dann erholen, wenn sie ein Bewusstsein dar&uuml;ber erlangt, wie die Deutung von 9\/11 manipulativ gesteuert wurde. Auch wenn es banal klingen mag: Die Wahrheit muss offen und vollst&auml;ndig auf den Tisch. Ohne eine ehrliche Aufarbeitung der T&auml;uschungen und Manipulationen rund um 9\/11 wird die Politik weiter im Nebel stochern &ndash; sowohl, was den Terrorismus angeht, als auch mit Blick auf die eigene &bdquo;Moral&ldquo; und &bdquo;unsere Werte&ldquo;.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] <strong>Paul Schreyer<\/strong> ist freier Journalist, Autor, Mitarbeiter und regelm&auml;&szlig;iger Autor der NachDenkSeiten. Sein Buch &bdquo;Wir sind die Guten &ndash; Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren&ldquo; (mit Mathias Br&ouml;ckers) wurde ein Spiegel-Bestseller.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Terroranschl&auml;ge vom 11. September 2001, f&uuml;r die sich das K&uuml;rzel &bdquo;9\/11&ldquo; durchgesetzt hat, bleiben f&uuml;r jeden Journalisten und Autoren, der sich kritisch dazu &auml;u&szlig;ert, ein Minenfeld. Auch 15 Jahre danach gilt: Wer Fragen oder Zweifel anmeldet, der wird in der Regel ohne Umschweife oder weitere Debatte zum &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; und damit gleichsam f&uuml;r &bdquo;verr&uuml;ckt&ldquo; erkl&auml;rt.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34894\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,212,41,11,166],"tags":[1194,1061,1035,1960,1106,1774,715,927,901,1320,1564,1937,466,663,682],"class_list":["post-34894","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-gedenktagejahrestage","category-medienanalyse","category-strategien-der-meinungsmache","category-terrorismus","tag-1194","tag-al-jazeera","tag-al-kaida","tag-boersenwetten","tag-bin-laden-osama","tag-cheney-dick","tag-dogmatismus","tag-folter","tag-geheimdienste","tag-guantanamo","tag-krieg-gegen-den-terror","tag-militaermanoever","tag-nato","tag-putsch","tag-verschwoerungstheorie"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34894"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34894\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":51940,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34894\/revisions\/51940"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}