{"id":34909,"date":"2016-09-08T08:41:34","date_gmt":"2016-09-08T06:41:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909"},"modified":"2016-09-08T08:41:34","modified_gmt":"2016-09-08T06:41:34","slug":"hinweise-des-tages-2707","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h01\">Haushaltsdebatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h02\">Importdefizit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h03\">Heuschrecken bei der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h04\">Nahles plant K&uuml;rzungen f&uuml;r Asylbewerber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h05\">Gro&szlig;britannien baut meterhohe Mauer gegen Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h06\">Ohne Bezahlung in die Sommerferien?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h07\">Erpressung lohnt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h08\">T&uuml;rkei betreibt &ldquo;&Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Mafiastil&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h09\">IMK: Skepsis gegen&uuml;ber Erbschaftsteuer-Reform berechtigt &ndash; bei Betriebsverm&ouml;gen weiterhin extrem niedrige Besteuerung m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h10\">Geheim, wenn es der Regierung passt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h11\">Brasilien legalisiert Haushaltstricks, die Pr&auml;sidentin das Amt kosteten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h12\">Apple: Aufstand gegen das Steuerdiktat der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h13\">&Uuml;berschriften und Indexierung von Texten sollen Geld kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h14\">CETA: SPD &uuml;berschreitet rote Linien!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h15\">Abgase: Umwelthilfe prangert weitere Dieselautos an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h16\">Toxische Verbindung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h17\">Mit Wiederholungen zum Erfolg: Das Prinzip Penetranz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34909#h18\">Russischer Kampfjet n&auml;hert sich US-Spionageflieger<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Haushaltsdebatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Merkels neues &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;<\/strong><br>\nMerkels L&ouml;sung: Wenn sich alle hier verbale Entgleisungen und Eskalation &ldquo;verkneifen, und bei der Wahrheit bleiben, dann gewinnen wir&rdquo;. Wahrheit ist dummerweise immer ein relativer Begriff. Die Wahrheit des einen ist nicht zwangsl&auml;ufig die Wahrheit des anderen. Merkel will vor allem M&auml;&szlig;igung. &ldquo;Wir dienen unserem Land am besten, wenn wir uns an unseren Werten orientieren. Freiheit, Sicherheit, Gerechtigkeit und Solidarit&auml;t.&rdquo; Das war es. Mehr hat Merkel nicht im K&ouml;cher. Kein Investitionsprogramm f&uuml;r strukturschwache Regionen, keine Idee, wie marode Schulen mit Bundeshilfe saniert werden k&ouml;nnen. Nichts, was Geld kostet. Nur die Aufforderung zur verbalen M&auml;&szlig;igung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/generaldebatte-im-bundestag-merkels-neues-wir-schaffen-das-1.3151969\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Der gleiche und fast ungenie&szlig;bare Wein, in den gleichen Flaschen, aber mit neuem Etikett.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Angela Merkel kann nichts daf&uuml;r<\/strong><br>\nNach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern hei&szlig;t es: Die Fl&uuml;chtlingspolitik der Kanzlerin habe die AfD stark gemacht. Stimmt das wirklich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/kultur\/2016-09\/angela-merkel-landtagswahl-fluechtlinge-afd-kiyaks-deutschstunde\">Kiyaks Deutschstunde auf Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> So funktioniert Wei&szlig;waschung durch eine linksliberale Journalistin. Merkels Entscheidung, &ldquo;die Fl&uuml;chtlinge reingelassen zu haben&rdquo;, mag richtig und politisch und humanistisch gut begr&uuml;ndet sein. Trotzdem stimmt es nicht, dass &ldquo;Merkel nichts [f&uuml;r den Wahlerfolg der AfD] [kann]&rdquo;. Schlie&szlig;lich sind die im weiteren Text beschriebenen Probleme, &ldquo;trostlose Menschen, die einfach fertig sind&rdquo;, &ldquo;ein vernachl&auml;ssigtes Bundesland, mit einer der h&ouml;chsten Arbeitslosenquoten und ohne funktionierendes Internet&rdquo; und einem &ldquo;Einkommensniveau [&hellip;] unter dem Bundesdurchschnitt, ein Viertel der Bewohner gelten als arm&rdquo;, eben *auch*, und ganz ma&szlig;geblich, das Ergebnis von Merkels Politik des Sparwahns und der radikalen Umverteilung von unten nach oben. F&uuml;r diese Politik steht Merkel seit immerhin 11 Jahren als Bundeskanzlerin und stand sie auch schon viele Jahre vorher. Insofern ist Merkel wohl nicht schuld am vorhandenen harten Kern von Ausl&auml;nderfeindlichkeit, aber doch sehr mitschuldig an den schlechten Lebensumst&auml;nden der W&auml;hler.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>R&uuml;stungskritiker klagt: Wer Waffen liefert, wird Fl&uuml;chtlinge ernten<\/strong><br>\nMillionen Menschen sind auf der Flucht. Vor allem vor Kriegen. Viele suchen den Weg nach Mitteleuropa. Die Bundesregierung beklagt das. Doch tr&auml;gt sie an der Massenflucht nicht auch eine Mitverantwortung, so, wie es der Koalition am Mittwoch von Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch im Bundestag vorgeworfen wurde? Ein Gespr&auml;ch mit dem R&uuml;stungskritiker und Bestseller-Autoren J&uuml;rgen Gr&auml;sslin.<br>\nHerr Gr&auml;sslin, einer der Leits&auml;tze der deutschen Bundesregierung in der Fl&uuml;chtlingspolitik ist die Forderung, Fluchtursachen zu bek&auml;mpfen. Gleichzeitig sind die deutschen Waffenexporte im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Passt das zusammen?<br>\nGr&auml;sslin: Nein, &uuml;berhaupt nicht. Wer Waffen liefert, wird Fl&uuml;chtlinge ernten. Deutschland steht beim Verkauf von Gro&szlig;waffensystemen wie Panzer, Milit&auml;rhelikopter oder Kriegsschiffe hinter den USA und Russland weltweit auf Rang drei der Exporteure. Das Gleiche gilt f&uuml;r den Bereich der Kleinwaffen, also f&uuml;r Pistolen, Maschinenpistolen und Sturmgewehre. Diese Waffen werden auch an Staaten geliefert, die Menschenrechte verletzen und Kriege f&uuml;hren.<br>\nNennen Sie bitte ein Beispiel.<br>\nGr&auml;sslin: Die T&uuml;rkei ist solch ein Fall. Im Konflikt mit den Kurden setzt Ankara vor allem Kleinwaffen ein, die von der deutschen Firma Heckler &amp; Koch, dem europaweit f&uuml;hrenden Hersteller von Handfeuerwaffen, entwickelt worden sind und von den T&uuml;rken in Lizenz produziert werden. &Uuml;ber eine Millionen Kurden haben im Verlauf des langw&auml;hrenden B&uuml;rgerkriegs auch wegen des Einsatzes dieser Waffen die Region verlassen. Sie sind gro&szlig;teils nach Mitteleuropa und vor allem nach Deutschland geflohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.aachener-nachrichten.de\/news\/politik\/ruestungskritiker-klagt-wer-waffen-liefert-wird-fluechtlinge-ernten-1.1443371\">Aachener Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Zahl der Leiharbeiter erreicht H&ouml;chststand<\/strong><br>\nFast eine Million Menschen waren im vergangenen Jahr in Deutschland als Leiharbeiter besch&auml;ftigt &ndash; so viele wie noch nie. F&uuml;r die Betroffenen hat das viele Nachteile, das besch&auml;ftigt auch den Bundestag. Die Zahl der Leiharbeiter erreicht in Deutschland einen neuen H&ouml;chststand. 2015 waren insgesamt 961.000 Menschen als Leiharbeiter besch&auml;ftigt, mehr als je zuvor. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor. Das k&ouml;nnte am Donnerstag auch im Bundestag Thema werden. Dann wird im Rahmen der Haushaltsberatungen der Etat des Bundesarbeitsministeriums von Andrea Nahles (SPD) debattiert. Voraussichtlich noch im September sollen die parlamentarischen Beratungen eines Gesetzentwurfs von Nahles zur Eind&auml;mmung von Missbrauch bei Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/leiharbeit-erreicht-rekordniveau-in-deutschland-a-1111375.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;uble pl&auml;diert f&uuml;r Ausbau der Riester-Rente<\/strong><br>\nFinanzminister Dr. Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) hat sich im Rahmen seiner Haushaltsrede im Bundestag auch zu den anstehenden rentenpolitischen Reformen ge&auml;u&szlig;ert. Dabei pl&auml;dierte er f&uuml;r den Ausbau der Riester-Rente, die gerade Niedrigverdienern nutze. Bei der Rentenangleichung Ost\/West gehe es nicht ums Geld, sondern um einen fairen Ausgleich auch zwischen Jung und Alt. Hier bed&uuml;rfe es noch einer sorgf&auml;ltigen Abw&auml;gung. Im &Uuml;brigen sieht sich die Bundesregierung bei der M&uuml;tterrente und der abschlagfreien Rente mit 63 Jahren im Plan, wie eine Antwort des BMAS auf eine Kleine Anfrage der Gr&uuml;nen zeigt. Zur Flexi-Rente oder zur geplanten Lebensleistungsrente gibt es keine neuen Erkenntnisse.<br>\nBundesfinanzminister Dr. Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) ging gestern in seiner rund einst&uuml;ndigen Rede zur Einbringung des Bundeshaushalts 2017, der wiederum ohne neue Schulden auskommen soll, auch kurz auf die aktuellen Pl&auml;ne des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) f&uuml;r eine Rentenreform ein. (&hellip;)<br>\nSch&auml;uble sagte, gerade f&uuml;r Geringverdiener sei die Riester-Rente gut. &bdquo;Es lohnt sich, sie zu verbessern&ldquo;, sagte der Minister mit Blick auf die laufenden Diskussionen um eine St&auml;rkung aller drei S&auml;ulen der Altersvorsorge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsjournal.de\/markt-und-politik\/schaeuble-plaediert-fuer-ausbau-der-riester-rente-126751.php\">VersicherungsJournal.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Aussage, &ldquo;gerade f&uuml;r Geringverdiener sei die Riester-Rente gut&rdquo; k&ouml;nnte als Ignoranz gegen&uuml;ber der Realit&auml;t bezeichnet werden, denn insbesondere Geringverdiener d&uuml;rften von der Riester-Rente eben nicht profitieren, da sie bei einer Rente angerechnet werden k&ouml;nnte. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=33118\">Offenbar glaubt auch Herr Sch&auml;uble: Angriff ist die beste Verteidigung<\/a>. Interessant ist auch: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34312\">Betriebsrente &ndash; Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte nicht die IG Metall, Andrea Nahles und die CDU<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Erfolgreiche Rentenpolitische Tagung in Kiel am 31.08.2016<\/strong><br>\n&bdquo;Rentner im Norden setzen auf Gold&ldquo; titelte die Tageszeitung &bdquo;Kieler Nachrichten&ldquo; ausgerechnet an diesem Tag und reihte sich ein bei den &bdquo;Propheten&ldquo; konservativer und neoliberaler Politik, die uns durch st&auml;ndiges Wiederholen wei&szlig;machen wollen, &bdquo;so gut wie heute ging es den Rentnern noch nie&ldquo;. Gleichzeitig wird die umlagefinanzierte gesetzliche Rente als ungeeignetes Auslaufmodell madig gemacht und unhaltbare demographische &Auml;ngste gesch&uuml;rt. Mit Medienkampanien und eingekauften Gutachten hat die Finanzindustrie ganze Arbeit geleistet. Wie wenig diese Aussagen mit der Realit&auml;t zu tun haben wurde bei allen Referenten deutlich. So ist durch die Rentenreformen der Vergangenheit die Kaufkraft der Renten auf den Stand von vor 30 Jahren gesunken. Gerade einmal 1.300 Euro betr&auml;gt die durchschnittliche Bruttorente, wobei die von Frauen in der Regel erheblich darunter liegt. Seit 2003 hat sich die Zahl von Rentnern, die die sogenannte Grundsicherung beziehen, mit &uuml;ber 500.000 bis heute mehr als verdoppelt. Da viele Anspruchsberechtigte aus Unkenntnis oder Scham darauf verzichten, ist die Dunkelziffer extrem hoch. Seri&ouml;se Studien beziffern die Anspruchsberechtigten auf 1,6 Millionen Rentnerinnen und Rentner. Prognosen sagen einen Anstieg der von Altersarmut betroffenen Menschen in wenigen Jahren auf unfassbare 10 Millionen voraus. Einigkeit bestand bei Referenten und Besuchern, dass nur eine umlagefinanzierte Rente krisenfest und zukunftssicher ein w&uuml;rdevolles Leben der heutigen und zuk&uuml;nftigen Rentnerinnen und Rentner sicherstellen kann. Riester ist gescheitert. Eine kapitalgedeckte Privatvorsorge ist der falsche Weg und f&uuml;llt nur die Kassen der Finanzindustrie &uuml;ber Provisionen und Geb&uuml;hren. Allein 2007 mit der Finanzkrise haben Rentenfonds innerhalb weniger Tage 23% ihrer Einlagen verloren. Leidtragende waren die Rentnerinnen und Rentner, deren Vorsorgekapital eingedampft wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/erfolgreiche-rentenpolitische-tagung-in-kiel-am-31-08-2016\/\">Seniorenaufstand<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die Geheimdienste r&uuml;sten auf<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst und der Verfassungsschutz wollen ihre Budgets f&uuml;r 2017 kr&auml;ftig aufstocken. Das geht aus geheimen Haushaltsentw&uuml;rfen hervor, die NDR, WDR und &ldquo;SZ&rdquo; auswerteten. Unter anderem wollen die Dienste das Dechiffrieren von verschl&uuml;sselter Kommunikation ausbauen. Der Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) planen f&uuml;r das kommende Jahr mit deutlich mehr Geld als in den Vorjahren. Das geht aus Haushaltsunterlagen f&uuml;r das Jahr 2017 hervor, die NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; einsehen konnten. Das BfV rechnet demnach mit einem Budget von 307 Millionen Euro, das sind etwa 18 Prozent mehr als im laufenden Jahr. Der BND veranschlagt 808 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von rund zw&ouml;lf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. &Uuml;ber die Bewilligung der Pl&auml;ne m&uuml;ssen nun die Haushaltsexperten des Vertrauensgremiums im Bundestag entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/haushaltsentwurf-bnd-101.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Importdefizit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland wirtschaftet wie die Eichh&ouml;rnchen<\/strong><br>\nDeutschland ist wieder Exportweltmeister! &ndash; fast schon jubelnd wurde in dieser Woche in den Medien davon berichtet, dass wir mit einem &Uuml;berschuss von 310 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr wieder China &uuml;berholen. Fantastische Nachrichten, so wird suggeriert. Nichts zeigt doch deutlicher, wie gut wir wirtschaftlich aufgestellt sind. Uns kann keiner. Unsere Industrien stehen gut da, sind hoch innovativ und ungemein wettbewerbsf&auml;hig. Die beste Basis also um Wohltaten wie h&ouml;here Renten und bessere soziale Absicherung zu bezahlen. Migrations- und Eurokrise meistern wir so doch locker, wir k&ouml;nnen es uns doch leisten.<br>\nLeider ist diese Einsch&auml;tzung falsch. In Wahrheit ergeht es uns wie den Eichh&ouml;rnchen, die zwar flei&szlig;ig N&uuml;sse sammeln und verstecken &ndash; also sparen &ndash; diese im harten Winter dann aber nicht wiederfinden. Den Eichh&ouml;rnchen mag es letztlich egal sein, ob sie alle N&uuml;sse wiederfinden, Hauptsache sie verhungern nicht. Uns darf es nicht egal sein, weil es erhebliche politische und soziale Verwerfungen mit sich bringen wird, wenn deutlich wird, dass wir unsere N&uuml;sse nicht mehr wiederfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/deutscher-aussenhandelsueberschuss-ist-kapitalexport-und-schadet-d-a-1111265.html\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.S.:<\/strong> Es fehlt zum Schluss nicht die Anmerkung, dass dieser Artikel nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wiedergeben muss! Allerdings bleibt augenf&auml;llig, dass auch andere die Erkenntnisse und Warnungen der NachDenkSeiten, Heiner Flassbecks oder Oskar Lafontaines mittlerweile teilen. Hoffentlich hat der stete Tropfen den Stein geh&ouml;hlt, bevor er uns erschl&auml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland bringt die Weltwirtschaft durcheinander wie kein anderes Land<\/strong><br>\nDeutschland wird in diesem Jahr wohl Waren und Dienstleistungen f&uuml;r 310 Milliarden Dollar mehr exportieren, als es importiert. Der hohe &Uuml;berschuss besorgt Experten weltweit, weil er den Welthandel aus dem Gleichgewicht bringt und sich andere L&auml;nder im Gegenzug stark verschulden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/exporte-deutschland-bringt-die-weltwirtschaft-durcheinander-wie-kein-anderes-land-1.3150682\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Riskante &Uuml;bersch&uuml;sse<\/strong><br>\nDeutschland wird 2016 seinen h&ouml;chsten Export&uuml;berschuss seit je erzielen und mit einem Plus im Au&szlig;enhandel von mehr als einer Viertelbillion Euro s&auml;mtliche anderen L&auml;nder der Welt weit in den Schatten stellen. Dies sagt das M&uuml;nchner ifo-Institut voraus. Bereits im ersten Halbjahr 2016 konnten deutsche Firmen ein Au&szlig;enhandelsplus von 142,6 Milliarden Euro verzeichnen, fast zehn Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. International werden die j&uuml;ngsten deutschen Rekorde scharf kritisiert: Dauerhafte Export&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;hren in den Abnehmerl&auml;ndern h&auml;ufig zu dauerhaften Au&szlig;enhandelsdefiziten, die die betroffenen Staaten h&auml;ufig tief in die Verschuldung treiben; aktuelle Beispiele sind die s&uuml;dlichen Eurostaaten, etwa Griechenland. Weil die Export&uuml;bersch&uuml;sse jedoch deutschen Firmen Wohlstand und Einfluss in der Weltwirtschaft sichern, k&uuml;mmert Berlin sich nicht darum. Mittlerweile warnen allerdings erste Think-Tanks vor den Folgen. So r&auml;t beispielsweise die Bertelsmann-Stiftung zu einem vorsichtigen Kurswechsel: Ein Wachstumsmodell, das allzu stark auf Exporte fokussiere, gerate im Falle eines Absatzr&uuml;ckgangs in bedeutenden Abnehmerstaaten in die Krise. Tats&auml;chlich gehen die deutschen Ausfuhren in Nicht-EU-Staaten bereits zur&uuml;ck, etwa wegen Schwierigkeiten in China und wegen der Russland-Sanktionen. Innerhalb der EU nehmen &ndash; aufgrund der Krise in der Eurozone &ndash; vor allem noch die Ausfuhren nach Gro&szlig;britannien zu, das allerdings vor dem EU-Austritt steht &ndash; mit unklaren Folgen f&uuml;r deutsche Lieferanten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/59436\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Spiegel und der Leistungsbilanz&uuml;berschuss<\/strong><br>\nDer deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss erreicht neue Rekorde. Dass es dazu auch kritische Stimmen gibt, wird in einer Pressemitteilung von Spiegel Online gerade einmal knapp erw&auml;hnt. Es passt nicht in die ideologische Leitlinie des Blattes. Es ist nur eine Meldung am Rande. Klammheimlich, fast so, als ob man dazu gen&ouml;tigt worden sei, weist Spiegel Online darauf hin, dass Deutschland &bdquo;laut der Prognosen des Ifo-Instituts 2016 China als Land mit dem h&ouml;chsten Leistungsbilanz&uuml;berschuss abl&ouml;sen&ldquo; wird.<br>\nEigentlich ein Grund f&uuml;r weitere Jubelmeldungen und Lobpreisungen. Doch der steigende Leistungsbilanz&uuml;berschuss wird, man h&ouml;re und staune, in der EU und den USA kritisch gesehen. F&uuml;r diese Information aber braucht es eine Pressemitteilung von Reuters. Leistungsbilanz&uuml;berschuss. Ein Wort, dass f&uuml;r Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes Sturmgesch&uuml;tz der Wettbewerbsf&auml;higkeit vor allem immer der Generalbeweis f&uuml;r die Richtigkeit der merkelschen These gewesen ist: Deutschland geht es gut.<br>\nFolgt man dieser Logik, geht es Deutschland nun so gut wie noch nie. Das Ifo-Institut geht n&auml;mlich davon aus, dass sich der deutsche Leistungsbilanz&uuml;berschuss 2016 auf 310 Milliarden Dollar summieren wird. Das w&auml;ren 25 Milliarden Dollar mehr als 2015. Allein im ersten Halbjahr, so der Spiegel, &uuml;bertrafen die deutschen Warenexporte die Importe um 159 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/09\/der-spiegel-und-der-leistungsbilanzueberschuss\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heuschrecken bei der Bahn<\/strong><br>\nDie Bahn will Teile ihrer Tochtergesellschaften verkaufen. Die frischen Milliarden sollen wohl Stuttgart-21-L&ouml;cher stopfen, und R&uuml;diger Grube wird vermutlich nur noch eine gro&szlig;e Rede halten. Unser Autor wirft einen Blick in die Zukunft des Schienenkonzerns.<br>\nDie Bahnprivatisierung ist bekanntlich ein Projekt, das bei Stuttgart 21 bereits 1994 Pate stand. Der aktuelle neue Vorsto&szlig; k&ouml;nnte wieder in einem Zusammenhang mit dem Bahnprojekt in der Landeshauptstadt stehen. Die Deutsche Bahn AG l&auml;sst verlauten, sie brauche &ldquo;dringend frisches Geld&rdquo;. Sp&auml;testens bis Anfang 2017. Anderenfalls steige der Schuldenberg auf eine unverantwortliche H&ouml;he von 22 Milliarden Euro an. Da stellen sich einem gleich mehrere Fragen: Warum braucht die Bahn frisches Geld? Warum jetzt? Und was w&auml;re schlimm an zwei bis drei Milliarden h&ouml;heren Schulden?<br>\nDer Schuldenstand der Deutschen Bahn AG liegt seit rund einem Jahrzehnt bei 16 bis 18 Milliarden Euro. Seitdem sind deren Umsatz und Eigenkapital um mehr als 50 Prozent angewachsen. Bezieht man jetzt die Schulden auf Umsatz oder Eigenkapital &ndash; Letzteres wird im Fachjargon auch als &ldquo;Gearing&rdquo; bezeichnet &ndash;, dann hat sich dieses Verh&auml;ltnis mit der Zeit deutlich verbessert. Und da wir uns in Richtung Nullzinsniveau bewegen, hei&szlig;t das auch, dass die Zinsbelastungen gemessen am Umsatz deutlich reduziert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/284\/heuschrecken-bei-der-bahn-3860.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nahles plant K&uuml;rzungen f&uuml;r Asylbewerber<\/strong><br>\nKurz nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern versucht die Bundesregierung in der Fl&uuml;chtlingspolitik ein erstes Zeichen zu setzen: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will die Geldleistungen an Asylbewerber deutlich verringern. Der sogenannte Regelbedarf eines allein in einer Wohnung lebenden Fl&uuml;chtlings soll von derzeit monatlich 354 Euro auf 332 Euro sinken. Dies geht aus einer Information von SPD-Vizefraktionschefin Carola Reimann an die SPD-Abgeordneten hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/fluechtlingskrise-andrea-nahles-plant-kuerzungen-fuer-asylbewerber-14423409.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Ob man mit dieser SPD ernsthaft &uuml;ber Verm&ouml;gens- und Erbschaftssteuer reden kann? Die AfD will die ja auch nicht. Und jetzt ziehen beide gemeinsam an der Sparleine f&uuml;r die Hilfsbed&uuml;rftigsten (Versch&auml;rfung von Hartz IV und Bedarfsregelungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge). Was f&uuml;r eine &uuml;berw&auml;ltigende Koalitions-Reformagenda. Ob man die Wahlergebnisse der beiden letzten Jahre richtig verstanden hat? Und dann muss man ja auch noch aus der merkantilistischen Sackgasse raus. CETA und EPA lassen gr&uuml;&szlig;en. Da werden sich in der SPD-Zentrale einige heftig die Haare raufen (wenn wir Gl&uuml;ck haben).<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Asylbewerber: Anteil der Sachleistungen soll erh&ouml;ht werden<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant die n&auml;chste Anpassung beim Asylbewerberleistungsgesetz<br>\nDie durchschnittliche Lesezeit f&uuml;r Online-News-Artikel liegt bei etwa einer halben Minute, umso mehr kommt es auf &Uuml;berschriften an. Oft werden nur sie gelesen, sagt man ihm Kollegenkreis. So erf&uuml;llt die &Uuml;berschrift &ldquo;Nahles will Auszahlungen an Asylbewerber k&uuml;rzen&rdquo;, schon ihren Zweck.<br>\nSie ist eine Botschaft, dass die Regierung nicht unt&auml;tig ist, sondern sich um die &ldquo;Sorgen der Menschen&rdquo; k&uuml;mmert. Nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern scheint das umso dringlicher. Obendrein gab es am vergangenen Montag, als Diskussionen &uuml;ber das Wahlergebnis eng mit der Fl&uuml;chtlingspolitik verbunden waren, noch die Meldung vom statistischen Bundesamt, wonach die Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) Ende 2015 im Vergleich zum Vorjahr kr&auml;ftig gestiegen sind. [&hellip;]<br>\nKurz nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern versuche die Regierung nun ein Zeichen zu setzen, hei&szlig;t es bei der FAZ zur geplanten K&uuml;rzung der Geldleistungen an Asylbewerber. Das ist nicht ganz richtig, denn die Sache wurde schon l&auml;nger vorbereitet, das Zeichen setzen die &Uuml;berschriften. Die Regierung, insbesondere die SPD, d&uuml;rfte dar&uuml;ber nicht ungl&uuml;cklich sein. Der Entwurf kommt aus dem Arbeitsministerium, das Nahles leitet. Verbreitet wurde die Meldung von der SPD-Vizefraktionschefin Carola Reimann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/49\/49353\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gro&szlig;britannien baut meterhohe Mauer gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nIn Calais versuchen jeden Tag Tausende Migranten auf Lastwagen nach Gro&szlig;britannien zu gelangen. Nun will die britische Regierung dort eine vier Meter hohe Mauer bauen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article157991612\/Grossbritannien-baut-meterhohe-Mauer-gegen-Fluechtlinge.html\">Welt Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Wer ist schlimmer: Orban oder May?<\/strong><br>\nEs werden wieder Mauern gebaut in EUropa. Zuerst k&uuml;ndigte Ungarns Orban an, die Absperrungen gegen Fl&uuml;chtlinge zu verst&auml;rken. Nun gab auch Britanniens May den Baubefehl: in Frankreich! Die britische Mauer soll am Eingang zum Eurotunnel in Calais entstehen, damit niemand mehr von dort auf die Insel kommt. Sie  soll 2,7 Millionen Euro kosten, finanziert wird sie von der britischen Regierung. Und was sagt die EU dazu? Nichts! W&auml;hrend man sich noch &uuml;ber Orbans antimigrantischen Schutzwall emp&ouml;rt, nicken Franzosen, aber auch Belgier und Deutsche die Brexit-Mauer ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/wer-ist-schlimmer-orban-oder-may\/\">Eric Bonse auf Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ohne Bezahlung in die Sommerferien?<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Sommerferien m&uuml;ssen viele Lehrer darum bangen, im n&auml;chsten Schuljahr wieder eingestellt zu werden. Schuld daran sind befristete Vertr&auml;ge. Einen zufriedenstellenden L&ouml;sungsansatz gibt es bisher nicht.<br>\nDie Zeit der Sommerferien geht dem Ende entgegen. Die letzten Bundesl&auml;nder r&uuml;sten sich f&uuml;r die R&uuml;ckkehr in den Alltag &ndash; in Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg beginnt die Schule n&auml;chste Woche. Viele Lehrer, vor allem im S&uuml;dwesten, k&ouml;nnen die Sommerferien aber nicht genie&szlig;en. Sie mussten sich arbeitslos melden und zum Teil darum bangen, im n&auml;chsten Schuljahr wieder eingestellt zu werden. Das geht aus einer Antwort des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales hervor, die der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Klaus Ernst, auf eine Anfrage bekam.<br>\nDemnach war im August 2015 die Zahl der arbeitslosen Lehrer auf 11 091 gestiegen, nachdem sie im Juli noch bei 5840 gelegen hatte. Im Jahresdurchschnitt, so geht aus der Antwort des Ministeriums hervor, wurden 2015 ohne den Hauptferienmonat August 5200 arbeitslose Lehrer gez&auml;hlt. Schon im Januar hatte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mitgeteilt, dass in den Sommerferienmonaten bis zu 7000 Lehrer mehr arbeitslos waren als in normalen Monaten mit Schulunterricht &ndash; das lag vor allem an befristeten Vertr&auml;gen, die zu Beginn der Sommerferien ausliefen. Spitzenreiter war Baden-W&uuml;rttemberg mit 2040 zus&auml;tzlich arbeitslosen Lehrkr&auml;ften w&auml;hrend der Sommerferien, gefolgt von Hessen mit 1000.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/kritik-an-schulaemtern-wegen-befristeter-lehrer-vertraege-14420295.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In einem Land mit Bildung als angeblichen Standort-Vorteil bzw. wichtigen &ldquo;Rohstoff&rdquo; sind die befristeten Lehrervertr&auml;ge eigentlich ein skandal&ouml;ser Zustand.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Erpressung lohnt sich<\/strong><br>\nVerteidigungsministerium investiert 58 Millionen Euro in der T&uuml;rkei. Bundeswehr richtet sich auf l&auml;ngere Pr&auml;senz in Incirlik ein<br>\nDie Bundesregierung schafft auf dem Luftwaffenst&uuml;tzpunkt im t&uuml;rkischen Incirlik Fakten und f&uuml;hrt einmal mehr den Bundestag vor: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will 58 Millionen Euro investieren, um die Basis f&uuml;r die Bundeswehr auszubauen &ndash; ungeachtet des von Ankara verf&uuml;gten Verbots f&uuml;r Abgeordnete, die dort stationierten deutschen Soldaten zu besuchen. F&uuml;r rund 26 Millionen Euro sollen ein Flugfeld f&uuml;r die &raquo;Tornado&laquo;-Kampfflugzeuge der Bundeswehr und Unterk&uuml;nfte f&uuml;r die Soldaten gebaut werden. Die Mittel hierf&uuml;r sind bereits freigegeben, der Deal muss nur noch unterzeichnet werden. Dar&uuml;ber hinaus will die Wehrchefin f&uuml;r weitere 30 Millionen Euro einen mobilen Gefechtsstand anschaffen. Damit diese neue deutsche Kriegsplanungszentrale auch fest und eben auf t&uuml;rkischem Boden steht, muss ein Fundament gegossen werden. Kostenpunkt: weitere zwei Millionen Euro.<br>\nDie &uuml;ber den Spiegel am Dienstag verbreitete Nachricht hat es in sich: Der Ausbau in Incirlik demonstriert nachdr&uuml;cklich, die Bundeswehr-Einheiten sind ganz offensichtlich dorthin geschickt worden, um zu bleiben &ndash; die Verfolgung von Andersdenkenden, die Massenverhaftungen und Massenentlassungen durch den t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten Recep Tayyip Erdogan sowie dessen Krieg gegen die Kurden nimmt man in Berlin billigend in Kauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-07\/001.php\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Erdogan treibt ein perfides Spiel bei uns&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung registriert &bdquo;vermehrt&ldquo; Straftaten gegen t&uuml;rkische Oppositionelle in Deutschland. Innenpolitiker von Union und SPD sind alarmiert. Und auch Polizeigewerkschaften sehen die Entwicklung mit Sorge. Innenpolitiker der Koalitionsfraktionen haben sich besorgt &uuml;ber die zunehmende Gewalt gegen in Deutschland lebende t&uuml;rkische Oppositionelle ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Es ist generell nicht hinnehmbar, dass politische Konflikte aus anderen L&auml;ndern nach Deutschland importiert werden, um sie hier auszutragen. Unertr&auml;glich wird es, wenn es dabei zu Einsch&uuml;chterungen oder gar Gewalttaten kommt&ldquo;, sagte der CSU-Innenexperte Stephan Mayer dem Handelsblatt. In diesen F&auml;llen sei ein &bdquo;konsequentes&ldquo; Einschreiten der Sicherheitsbeh&ouml;rden gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/guelen-bewegung-erdogan-treibt-ein-perfides-spiel-bei-uns\/14512202.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Wor&uuml;ber regen sich die Koalitionspolitiker denn auf? Mit dem schmutzigen Fl&uuml;chtlings-Deal hat man Erdogan einen Freibrief verpasst und Martin Schulz hat gerade noch Verst&auml;ndnis f&uuml;r Erdogans Reaktion auf den Putsch ge&auml;u&szlig;ert. Dabei ist die Trennung von Au&szlig;en- und Innenpolitik in einem Land, das nach eigenem Selbstverst&auml;ndnis &ldquo;mehr Verantwortung in der Welt&rdquo; &uuml;bernehmen will, geradezu grotesk. &Uuml;ber die Rolle Erdogans in Deutschland konnte man auch in der <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek#\/beitrag\/video\/2799140\/Die-Anstalt-vom-6-September-2016\">Anstalt<\/a> Interessantes vernehmen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>T&uuml;rkei betreibt &ldquo;&Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Mafiastil&rdquo;<\/strong><br>\nDie t&uuml;rkische Regierung hat nach Angaben der Deutschen Welle ein Interview mit dem Sportminister Akif Kilic konfiszieren lassen. Dies sei ein unerh&ouml;rter Vorgang und &ldquo;eine Ohrfeige auch f&uuml;r die Bundeskanzlerin&rdquo;, sagte Sevim Dagdelen (Die Linke) im DLF. Sie forderte eine deutliche Reaktion von Angela Merkel: &ldquo;Das darf nicht mit Schweigen quittiert werden&rdquo;.<br>\n&ldquo;Es ist ein St&uuml;ck aus dem Tollhaus&rdquo;, sagte Dagdelen. Sie warf der Regierung in Ankara vor, eine &Ouml;ffentlichkeitsarbeit im Mafiastil zu betreiben. Ein &auml;hnliches Vorgehen kenne man nur aus Diktaturen. Was der Deutschen Welle passiert sei, &ldquo;ist genau das, was viele Journalisten in der T&uuml;rkei seit Jahren erleben.&rdquo; Die Bundesregierung d&uuml;rfe nicht schweigen, wie es Kanzlerin Merkel in der Generaldebatte zum Haushalt gemacht habe. Die Deutsche Welle sei der deutsche Auslandssender und werde aus Haushaltsmitteln finanziert. Ein &ldquo;massiver Angriff&rdquo; auf deren Mitarbeiter m&uuml;sse verurteilt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/dagdelen-linke-zum-interview-streit-tuerkei-betreibt.694.de.html?dram:article_id=365199\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: T&uuml;rkei beschlagnahmt Material der Deutschen Welle: Bundesregierung resigniert<\/strong><br>\nWichtig &amp; sehenswert: Ein Interview der DW Deutsche Welle mit dem t&uuml;rkischen Jugend- und Sportminister wurde gestern von der T&uuml;rkei beschlagnahmt. Die Bundesregierung reagiert resignierend: &ldquo;Die Ihnen gut bekannten Regeln des Umgangs zwischen Politik und Medien sehen nicht vor, was in der T&uuml;rkei passiert ist&rdquo;, erkl&auml;rt das Ausw&auml;rtiges Amt. Man w&uuml;nscht sich die t&uuml;rkische Pressefreiheit zur&uuml;ck: &ldquo;Wir w&uuml;nschen uns sehr, dass die Pressefreiheit auch in der T&uuml;rkei zur Anwendung kommt.&rdquo; Was die Bundesregierung f&uuml;r die DW-Kollegen tut, erfahrt ihr im Clip&hellip;<br>\nAusschnitt aus der BPK vom 7. September 2016<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=H3yCqVFWmIs\">Jung und naiv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>IMK: Skepsis gegen&uuml;ber Erbschaftsteuer-Reform berechtigt &ndash; bei Betriebsverm&ouml;gen weiterhin extrem niedrige Besteuerung m&ouml;glich<\/strong><br>\nAm morgigen Donnerstag wird das Gesetz zur Reform der Erbschaftsteuer im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat verhandelt. Die Skepsis mehrerer Bundesl&auml;nder ist berechtigt. Da das vom Bundestag beschlossene Gesetz neue und sehr weitreichende Privilegien f&uuml;r Unternehmenserben vorsieht, ist fraglich, ob es die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts erf&uuml;llt, Erben von Unternehmen gegen&uuml;ber anderen Erben nicht zu stark zu bevorzugen. Zudem ist zweifelhaft, ob das neue Gesetz zu Mehreinnahmen f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand f&uuml;hrt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_67100.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geheim, wenn es der Regierung passt<\/strong><br>\nNSU- oder RAF-Terror: Geheimdienste k&ouml;nnen dank einer Verwaltungsnorm Ermittlungen der Polizei stoppen. Angeblich ist die Norm geheim, dabei steht sie in Bibliotheken. Martina Renner ist nicht die Einzige, die sich daf&uuml;r interessiert. Maja Smoltczyk, die Datenschutzbeauftragte des Landes Berlin, wollte 2015 pr&uuml;fen, wie viele Daten Geheimdienste und Polizei im Terrorabwehrzentrum in Berlin-Treptow austauschen und auf welcher Grundlage das geschieht. Dazu wollte Smoltczyk eben jene Richtlinie sehen. Elf Monate lang musste die Datensch&uuml;tzerin warten und dr&auml;ngeln (nachzulesen in diesem PDF ab Seite 54), bis die Innenministerkonferenz die als Verschlusssache eingestufte Zusammenarbeitsrichtlinie endlich &uuml;bergab. Die Innenministerkonferenz lie&szlig; zwischenzeitlich sogar ein Gutachten erstellen, um kl&auml;ren zu lassen, ob sie die Richtlinie herausgeben muss oder sie nicht doch weiter unter Verschluss halten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/geheimhaltung-geheim-wenn-es-der-regierung-passt-1609-123133.html\">Golem<\/a>\n<p><strong>dazu: Innenministerium will rechtswidrige Datenverarbeitung bei Geheimdiensten sanktionsfrei machen<\/strong><br>\nNach der EU-Datenschutzgrundverordnung muss das Datenschutzrecht in Deutschland neu geregelt werden. Wir ver&ouml;ffentlichen den aktuellen Referentenentwurf des Innenministeriums, der es in sich hat. Danach sollen Geheimdienste in Zukunft v&ouml;llig straflos sein und die Bundesdatenschutzbeauftragte bek&auml;me einen Maulkorb. Auf EU-Ebene f&uuml;hren die im April verabschiedete Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und die neue Datenschutzrichtlinie im Bereich Justiz und Inneres (JI-Richtlinie) dazu, dass die Mitgliedstaaten ihre jeweilige Datenschutzgesetzgebung bis zum Mai 2018 anpassen m&uuml;ssen. Ziel ist eine Harmonisierung des Datenschutzrechts, aber es besteht noch einiger Spielraum f&uuml;r nationale Detailregelungen. Das alte Bundesdatenschutzgesetz wird ab dann nicht mehr in der bisherigen Form gelten k&ouml;nnen. Eine Verordnung beschreibt unmittelbar geltendes Recht, sogenannte &Ouml;ffnungsklauseln lassen Raum f&uuml;r nationale Detailregelungen. Im Gegensatz beschreibt eine Richtlinie einen Rahmen, der in nationalen Gesetzen mit Leben gef&uuml;llt werden muss. Hier ist viel mehr der Ausgestaltung der einzelnen Mitgliedstaaten &uuml;berlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/\/2016\/innenministerium-will-rechtswidrige-datenverarbeitung-bei-geheimdiensten-sanktionsfrei-machen\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brasilien legalisiert Haushaltstricks, die Pr&auml;sidentin das Amt kosteten<\/strong><br>\nNur zwei Tage nach der Amtsenthebung der gew&auml;hlten Pr&auml;sidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, hat die De-facto-Regierung von Michel Temer ein neues Gesetz verabschieden lassen, das die Haushaltstricks der abgesetzten Politikerin fortan legalisiert. Das Gesetz war von der linksgerichteten Politikerin noch selbst eingebracht und am 25. Juli in erster Lesung genehmigt worden. Bei der Verabschiedung wurde es gelobt: Es handele sich um eine wichtige Flexibilisierung der Haushaltspolitik, die eine bessere Handhabung der Haushaltsmittel erm&ouml;gliche.<br>\nDie Verabschiedung des neuen Gesetzes sorgte in Brasilien erneut f&uuml;r Debatten &uuml;ber die wahren Gr&uuml;nde der Absetzung Rousseffs. Die ihr gegen&uuml;ber kritisch eingestellten Mehrheiten in der Abgeordnetenkammer und im Senat hatten die Pr&auml;sidentin wegen Haushaltstricks attackiert und schlie&szlig;lich des Amtes enthoben. Und das, obwohl sie selbst bereits eine gesetzliche Grundlage zur Legalisierung der kritisierten Ma&szlig;nahmen in die Wege geleitet hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2016\/09\/159680\/brasilien-rousseff-senat-geset\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Apple: Aufstand gegen das Steuerdiktat der USA<\/strong><br>\nEU-Kommissarin Vestager k&auml;mpft im Fall Apple gegen starke Interessen. L&auml;uft es gut, k&ouml;nnte daraus ein neues, transparentes internationales Steuersystem entstehen. Dass die Reaktionen auf die EU-Entscheidung, Apple zu einer Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro plus Zinsen zu verdonnern, von unterschiedlichen Seiten so harsch ausfielen, zeigt vor allem eines: Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager traut sich, starke Interessen anzugreifen. Und sie liegt damit genau richtig.<br>\nApple-Chef Tim Cook nennt die Entscheidung der EU-Kommissarin &ldquo;totalen politischen Mist&rdquo;. Irland will dagegen klagen. Der bayerische Finanzminister Markus S&ouml;der findet die Nachforderungen &ldquo;&uuml;berzogen&rdquo;. In den USA haben sich hochrangige Politiker der Demokraten und Republikaner hinter Apple gestellt. Ebenso das Finanzministerium, das schon vor Vestagers Pressekonferenz am vergangenen Dienstag in einem Whitepaper mit Konsequenzen drohte, sollte die EU-Kommission ihre Beihilfeverfahren weiterf&uuml;hren wie bisher. Ganz offensichtlich trifft Vestager mit ihren Steuernachforderungen einen wunden Punkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/steuergerechtigkeit.blogspot.de\/2016\/09\/apple-aufstand-gegen-das-steuerdiktat.html\">blog steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&Uuml;berschriften und Indexierung von Texten sollen Geld kosten<\/strong><br>\nD&uuml;rfen &Uuml;berschriften wie &ldquo;Wir sind Papst&rdquo; k&uuml;nftig nicht mehr frei verlinkt werden? Die Pl&auml;ne von EU-Digitalkommissar Oettinger zum EU-weiten Leistungsschutzrecht werden nicht nur Google, sondern auch normalen Nutzern Probleme bereiten. Wie gef&auml;hrlich ist das geplante EU-Leistungsschutzrecht f&uuml;r Presseverleger? Bedrohen die Pl&auml;ne der EU-Kommission tats&auml;chlich die Verlinkung und Verbreitung von Nachrichten im Internet, wie es die Piratenpolitikerin Julia Reda bef&uuml;rchtet? Obwohl der geplante Richtlinienentwurf erst in der kommenden Woche vorgestellt wird, hat EU-Digitalkommissar G&uuml;nther Oettinger in den vergangenen Tagen bereits mehrfach die Pl&auml;ne verteidigt. Zwar behauptet Oettinger, es sei kein Kontrahierungszwang f&uuml;r Suchmaschinenkonzerne wie Google geplant. Doch es k&ouml;nnte faktisch darauf hinauslaufen, wenn Google sich weigern w&uuml;rde, die Inhalte von Verlagen zu indexieren und anzuzeigen. Zudem d&uuml;rfen auch private Nutzer nur noch eingeschr&auml;nkt Artikel von Verlagen verlinken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.golem.de\/news\/guenther-oettinger-ueberschriften-und-indexierung-von-texten-sollen-geld-kosten-1609-123119.html\">Golem<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CETA: SPD &uuml;berschreitet rote Linien!<\/strong><br>\nDen am gestrigen Montag verabschiedeten Leitantrag des SPD-Parteivorstandes zu CETA h&auml;lt Mehr Demokratie f&uuml;r einen &bdquo;Holzweg&ldquo;. Der Antrag zielt darauf, Parteichef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die Zustimmung zu CETA zu erlauben und auf nachtr&auml;gliche &Auml;nderungen des Abkommens durch die Parlamente zu setzen. Unserer Einsch&auml;tzung nach sind die von der SPD beschlossenen roten Linien f&uuml;r eine Zustimmung zu CETA deutlich &uuml;berschritten. Wir fordern Vizekanzler Sigmar Gabriel und die SPD dazu auf, die vorl&auml;ufige Anwendung von CETA zu verhindern und die Zustimmung zu dem Handelsabkommen zu verweigern!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mehr-demokratie.de\/ceta-spd-rote-linien.html\">Mehr Demokratie<\/a>\n<p><strong>dazu: Nicht in falscher Sicherheit wiegen &ndash; am 17. September CETA und TTIP kippen!<\/strong><br>\nBeide Abkommen sind Gefahr f&uuml;r Demokratie, Sozial- und Umweltstandards und &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge<br>\nDie Auseinandersetzung um CETA und TTIP geht in die Endrunde. Zehn Tage vor dem Aktionstag am 17. September ruft das B&uuml;ndnis &bdquo;CETA und TTIP stoppen! F&uuml;r einen gerechten Welthandel!&ldquo; erneut dazu auf, sich an den bundesweit sieben Demonstrationen gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada zu beteiligen. Auch die jetzt im SPD-Parteivorstand verabschiedete Beschlussvorlage f&uuml;r den geplanten SPD-Parteikonvent zu CETA am 19. September, kann die grunds&auml;tzlichen Bedenken gegen CETA in der aktuellen Form nicht ausr&auml;umen, so das B&uuml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/index.php?id=394&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=8877\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abgase: Umwelthilfe prangert weitere Dieselautos an<\/strong><br>\nDie Deutsche Umwelthilfe hat bei eigenen Tests auf der Stra&szlig;e &uuml;berh&ouml;hte Stickoxid-Emissionen bei weiteren Dieselautos festgestellt. 33 von 36 untersuchten Fahrzeugen verletzten die Grenzwerte, teilte der Verein am Mittwoch mit. So &uuml;berschreite etwa der Ford Mondeo 2.0 Duratorq TDCi den Grenzwert um das 9,2-fache.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/news\/wirtschaft\/auto-abgaseumwelthilfe-prangert-weitere-dieselautos-an-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160907-99-364310\">S&uuml;ddeutsche<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.duh.de\/pressemitteilung.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=3925&amp;cHash=c5878607c72c65915595bd61a9c506fd\">Deutsche Umwelthilfe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Toxische Verbindung<\/strong><br>\nPharmastiftung l&auml;sst an Mainzer Uni f&uuml;r die vermeintlich gute Sache forschen und hat angeblich gar nichts davon. Nur die Vertr&auml;ge l&uuml;gen<br>\nVor dreieinhalb Jahren dankte Kurt Beck (SPD) als langj&auml;hriger &raquo;Landesvater&laquo; von Rheinland-Pfalz ab, aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden, wie es hie&szlig;. Die Heilung erfolgte prompt. Kaum sechs Monate sp&auml;ter stand er beim Pharmakonzern Boehringer Ingelheim (BI) unter Vertrag, als Berater in &raquo;strategischen Fragen&laquo;. Die moderne Medizin wirkt eben doch Wunder &ndash; auch wenn daf&uuml;r schon mal ein Opfer her muss: etwa die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre.<br>\nDie Johannes-Gutenberg-Universit&auml;t Mainz (JGU) hat ihre Grunds&auml;tze aus freien St&uuml;cken preisgegeben. 2009 schloss sie eine Kooperation mit der Boehringer-Ingelheim-Stiftung ab, die 2011 die Gr&uuml;ndung des Instituts f&uuml;r Molekulare Biologie (IMB) und zwei Jahre sp&auml;ter die Neuausrichtung des Fachbereichs Biologie nach sich zog. Das Engagement der Pharmastiftung verhei&szlig;t der Uni 150 Millionen Euro bis 2023, f&uuml;r deren Pr&auml;sidenten Georg Krausch ist das &raquo;reines M&auml;zenatentum&laquo;. Dass dies die Sache nicht ganz trifft, d&uuml;rfte erkl&auml;ren, warum die JGU die Vertr&auml;ge lieber unter Verschluss halten wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/2016\/09-08\/012.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Mit Wiederholungen zum Erfolg: Das Prinzip Penetranz<\/strong><br>\nIn der politischen Rhetorik siegt nicht derjenige, der die besseren Argumente hat, meint der Soziologe Rainer Paris. Sondern derjenige, der sich am besten gegen fremde Argumente abschottet und auf unerm&uuml;dliche Wiederholung der eigenen setzt. Eine wenig beachtete Technik in &ouml;ffentlichen und politischen Auseinandersetzungen ist &ndash; wenn man sie denn so nennen will &ndash; die Argumentationsfigur der Wiederholung.<br>\nDas &ldquo;Argument&rdquo; ist, sein fr&uuml;heres Argument oder die zuvor aufgestellte Behauptung einfach noch einmal und immer wieder zu wiederholen, egal was der andere gesagt hat: Ich habe Recht, weil ich Recht habe. Sachlich sowieso, aber vor allem moralisch. So sehr bin ich von meiner Wahrheit und meiner eigenen moralischen &Uuml;berlegenheit &uuml;berzeugt, dass ich alles, was der andere gegen mich vorbringt oder auch nur vorbringen k&ouml;nnte, getrost ignorieren kann.<br>\nIn gewisser Weise sind solche Leute zu beneiden: Nichts und niemand kann ihnen etwas anhaben. Gentechnik ist des Teufels, und wer diese amerikanischen Lebensmittel mag, soll eben daran zugrunde gehen.<br>\nAls ich neulich im Supermarkt eine Gem&uuml;severk&auml;uferin fragte, ob sie vielleicht auch etwas Genmanipuliertes f&uuml;r mich h&auml;tte, war sie etwas verwirrt. Nicht nur, weil sie keine solchen Lebensmittel hatte (oder nichts davon wusste), sondern vor allem, weil ich bezweifelt hatte, wer hier die Manipulateure sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.deutschlandradiokultur.de\/mit-wiederholungen-zum-erfolg-das-prinzip-penetranz.1005.de.html?dram:article_id=365137\">Deutschlandradio Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Russischer Kampfjet n&auml;hert sich US-Spionageflieger<\/strong><br>\nWieder ist es zu einem Zwischenfall &uuml;ber dem Schwarzen Meer gekommen: Ein russisches Milit&auml;rflugzeug hat sich einem US-Flieger auf drei Meter gen&auml;hert. Das US-Milit&auml;r ist emp&ouml;rt, Russland verteidigt das Man&ouml;ver.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russischer-kampfjet-naehert-sich-us-spionageflieger-ueber-dem-schwarzen-meer-a-1111359.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was ein US-Spionageflieger &uuml;ber dem Schwarzen Meer macht, wird nat&uuml;rlich von SPIEGEL Online nicht hinterfragt. Man stelle sich nur einmal vor, ein russischer Spionageflieger h&auml;tte &uuml;ber dem Golf von Mexiko seine Runden gezogen. Die Aufregung w&auml;re sicher gigantisch gewesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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